Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 31538
Eingetragen
1.10.2020
Branche
Speichern von Gas zu VersorgungszweckenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Die Planung, die Errichtung, der Betrieb, die Wartung der Ausbau, der Erwerb, die Vermarktung und die Nutzung von Netzanlagen und sonstigen Transport-, Speicherungs- und Verteilungssystemen für Energie (insbesondere Strom und Gas), Wärme und Wasser, sonstigen wasserwirtschaftlichen Anlagen (einschließlich Abwasserbeseitigung) und von Anlagen der Informationsübertragung, sowie die Erbringung und Vermarktung von Dienstleistungen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Robert Dr. Denda
seit 23.1.2026
Vorsitzender des Vorstands
Lars Beinke
seit 23.1.2026
Prokura
Friederike Dr. Müller
seit 12.12.2023
Prokura
Prokura
Michael Arens
seit 30.5.2022
Prokura
Ulf Dr. Schwane
seit 8.3.2022
Prokura
Joyce van de Garde
seit 18.1.2022
Prokura
Saskia Kemner
seit 22.10.2021
Prokura
Christian Hemmersbach
seit 22.10.2021
Prokura
Frank Eikel
seit 1.10.2020
Prokura
Bastian Reinsdorf
seit 1.10.2020
Prokura
Michael Stangel
seit 1.10.2020
Prokura
Achim Dr. Schröder
seit 1.10.2020
Vorstandsmitglied
Gerd Mittich
seit 1.10.2020
Prokura
Oliver Henrichs
seit 1.10.2020
Vorstandsmitglied
Michael Hartel
seit 1.10.2020
Prokura
Frank F. Grone
seit 1.10.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
innogy SE
Germany
200.000.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Westenergie AG

Essen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 und Lagebericht

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht

(1) Grundlagen

(2) Wirtschaftsbericht

(3) Prognose-, Chancen- und Risikobericht

(1) Grundlagen

Westenergie AG

Die Westenergie AG, Essen (im weiteren Verlauf auch als "Westenergie" oder "Gesellschaft" bezeichnet), erfüllt die Bedingungen einer großen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Essen unter HRB 31538 eingetragen.

Alleinaktionärin der Westenergie ist die E.ON Verwaltungs GmbH, Essen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Essen unter HRB 33851 (im weiteren Verlauf "E.ON Verwaltung" genannt).

Zwischen der Gesellschaft und der E.ON Verwaltung als herrschendem Unternehmen besteht ein Beherrschungs- sowie ein Gewinnabführungsvertrag.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Planung, die Errichtung, der Betrieb, die Wartung, der Ausbau, der Erwerb, die Vermarktung und die Nutzung von Netzanlagen und sonstigen Transport-, Speicherungs- und Verteilungssystemen für Energie (insbesondere Strom und Gas), Wärme und Wasser, sonstigen wasserwirtschaftlichen Anlagen (einschließlich Abwasserbeseitigung) und von Anlagen der Informationsübertragung, sowie die Erbringung und Vermarktung von Dienstleistungen aller Art und der Erwerb und das Halten von Beteiligungen.

Die Westenergie wird in den Konzernabschluss der E.ON SE, Essen, (größter und kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt wird. Der Konzernabschluss der E.ON SE wird beim Betreiber des Unternehmensregisters elektronisch eingereicht und bekannt gemacht. Aus diesem Grund wird die Westenergie grundsätzlich von der Verpflichtung befreit, einen eigenen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen.

Konzessionen

Die Westenergie ist ein starker Partner der Kommunen für eine zuverlässige, nachhaltige und wirtschaftliche Energieversorgung. Städte und Gemeinden stehen vor einem gewaltigen Strukturwandel in den Bereichen Nachhaltigkeit, Verkehr und Digitalisierung. Die Westenergie bietet hierfür eine große Palette an passenden Lösungen und Produkten für Kommunen. Um beispielsweise den Anforderungen an die digital ausgerichtete Entwicklung der Gesellschaft gerecht zu werden, baut die Westenergie mit der Westconnect GmbH, Essen, verstärkt Breitbandnetze in der Region auf und versorgt damit die Bürgerinnen und Bürger mit schnellem Internet. Auch mit effizienten Straßenbeleuchtungen, Lösungen für Elektromobilität, Wärmekonzepten, regionalen Batterie- und Flexibilitätsprojekten oder PV-Anlagen unterstützt die Westenergie ihre Partnerkommunen und trägt so wesentlich zur Umsetzung der Klimaschutzziele und der Energiewende in den Kommunen bei. Mit ganzheitlichen Energiekonzepten für Industriekunden und Rechenzentrenbetreibern unterstützt die Westenergie gemeinsam mit ihren Töchterunternehmungen bei den Dekarbonisierungsbemühungen in der Region.

Konzessionen für Energieverteilnetze werden durch Kommunen in einem wettbewerblichen Verfahren für maximal 20 Jahre vergeben. Durch die partnerschaftliche und zukunftsorientierte Ausrichtung sowie die hohe Kompetenz im Bau und Betrieb von Energieverteilnetzen ist die Westenergie als vertrauensvoller Partner in den Kommunen etabliert und somit auch für anstehende Konzessionsverfahren gut positioniert. Den Kommunen, die sich selbst im Energienetzgeschäft engagieren möchten, bietet die Westenergie innovative Modelle zur Beteiligung an.

So gab es im Geschäftsjahr 2024 sechs positive Entscheidungen. Dabei wurden vier Konzessionen in Kommunen und zwei Konzessionen in Netzgesellschaften erneuert.

In 193 Fällen konnte ein Verzicht auf die vertragliche Sonderkündigungsoption erreicht werden (191 Konzessionen in Kommunen, zwei in Netzgesellschaften).

(2) Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2024 dauerten die geopolitischen und handelspolitischen Spannungen sowie die damit verbundenen Unsicherheiten für die Wirtschaft weltweit an und spiegelten sich in den Prognosen für das globale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wider, das gemäß OECD für das Jahr 2024 bei 3,2 % und somit gleichauf zum Vorjahr lag. Trotz der eingangs erwähnten Herausforderungen ist das globale Wachstum stabil geblieben, während die Inflation weiter nachgelassen und sich der Welthandel etwas erholt hat.

Laut OECD ist die Wirtschaft im Euroraum im Jahr 2024 um 0,8 % gewachsen (Vorjahr: 0,5 %) und damit weniger als erwartet. Gründe hierfür waren Unsicherheiten, die Verbrauch und Investitionen belasteten, sowie eine weltweit schwächere Nachfrage nach Industriegütern. Zudem wirkte die restriktive Geldpolitik der letzten Jahre nach, auch wenn die EZB den Leitzins im Jahr 2024 zum vierten Mal auf 3,0 % zum Jahresende gesenkt hat. Die Inflationsrate lag Ende 2024 bei 2,4 %.

Gemäß OECD stagnierte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 (Vorjahr: -0,1 %). Die Ursachen sind ähnlich wie auch im Euroraum und auf eine schwächelnde Industrie, hohe Unsicherheiten bei den Investitionen, restriktive Finanzierungsbedingungen und einen Rückgang des Exportgeschäfts mit China zurückzuführen. Die Inflationsrate lag Ende des Jahres bei 2,4 % und damit 0,6 %-Punkte über dem im September prognostizierten Wert von 1,8 %. Der Anstieg ist auf Preissteigerungen unter anderem bei Nahrungsmitteln und bei Dienstleistungen zurückzuführen.

Energiepolitisches Umfeld

Das Jahr 2024 begann mit dem Inkrafttreten des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) und des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), die im vergangenen Jahr verabschiedet wurden. Beide Gesetze sollen die Wärmewende in Deutschland vorantreiben. Das WPG regelt Einzelheiten zur verpflichtenden Einführung einer kommunalen Wärmeplanung ab 2026 beziehungsweise 2028 (für Kommunen <100.000 Einwohner). Das GEG regelt Einzelheiten zur Umsetzung der Wärmewende für Eigentümer von Neubauten und Bestandsgebäuden. Zudem ist der Wärmeplan nach WPG nicht rechtsverbindlich: Die Zuordnung zu einem bestimmten Wärmenetzgebiet bedeutet keine Verpflichtung, eine bestimmte Art der Wärmeversorgung zu nutzen oder anzubieten. Damit fehlt derzeit praktisch allen Infrastrukturbetreibern die notwendige Planungssicherheit. Fehlende Planungssicherheit, auch aufgrund von Konzessionsverträgen, die enden können, bevor sich Investitionen amortisiert haben, kann zu einer Verzögerung von Dekarbonisierungs-Maßnahmen führen.

Der massive Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung sind für die Wärmewende unerlässlich. Im Sommer 2024 hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zu den Rahmenbedingungen der Fernwärmeversorgung vorgelegt. Westenergie sieht darin die Chance, Planungs- und Investitionssicherheit sowie Transparenz für Kunden zu schaffen. Die Reform muss so ausgestaltet werden, dass ausreichende Anreize für Investitionen in die Dekarbonisierung gesetzt werden.

Das Gesetz zum Smart Meter Rollout in Deutschland (GNDEW) ist am 27. Mai 2023 in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist es, den Einbau von Smart Meter deutschlandweit zu beschleunigen. Bis 2032 sollen diese flächendeckend in Haushalten und Unternehmen zum Einsatz kommen. Westenergie unterstützt beim Smart Meter Rollout eine pragmatische und schnelle Herangehensweise, um Flexibilität zu ermöglichen, die für eine effiziente Energiewende entscheidend ist.

Im Jahr 2024 hat die vierte Regulierungsperiode Strom in Deutschland begonnen. Mit dem generellen Produktivitätsfaktor sind Ende des Jahres 2024 nunmehr alle relevanten regulatorischen Großparameter hierzu abschließend festgelegt worden. In Bezug auf die Festlegung der regulatorischen Eigenkapitalverzinsung Strom und Gas (sogenannter EK-I-Zinssatz) hat der Bundesgerichtshof im Dezember 2024 auf Rechtsbeschwerde der Bundesnetzagentur (BNetzA) hin das Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf aufgehoben, das den Netzbetreibern in ihrer ursprünglichen Klage im August 2023 erstinstanzlich noch Recht gegeben und die BNetzA zur Neubescheidung verpflichtet hatte. Damit ist die Festlegung der regulatorischen Eigenkapitalverzinsung zur vierten Regulierungsperiode ebenfalls rechtskräftig.

Mit der Veröffentlichung des Eckpunktepapiers "Netze. Effizient. Sicher. Transformiert." (NEST-Prozess) am 18. Januar 2024 hat die BNetzA einen Prozess zur Überprüfung des aktuellen Regulierungsrahmens im Hinblick auf die infolge der Energie- und Klimawende stark steigenden Anforderungen an die Netzbetreiber in der fünften Regulierungsperiode (Gas ab 2028, Strom ab 2029) gestartet. Im Kontext der Weiterentwicklung des Regulierungsrahmens muss die BNetzA zur Umsetzung der EuGH-Rechtsprechung aus 2021 geltende Rechtsverordnungen durch Festlegungen gestuft bis 2028 ablösen (dies sind die Anreizregulierungsverordnung bzw. die Netzentgelt- und Netzanschlussverordnungen Gas und Strom). Bisheriger Fokus im NEST-Prozess sind die mögliche Einführung eines pauschalisierten Ansatzes der regulatorischen Kapitalkostenbestimmung (WACC-Modell) unter Berücksichtigung der Anpassung der zukünftigen Bestimmung der Eigen- und Fremdkapitalkosten, die unterperiodische Berücksichtigung von energiewendebedingt schneller steigenden Betriebskosten, die künftige Anwendung von allgemeinen und individuellen Effizienzvorgaben und die regulatorischen Rahmenbedingungen der Gastransformation in der Anreizregulierung. Diese Aspekte werden unter Einbezug der Branche bereits in einem längeren Diskussionsprozess seit Anfang 2024 erörtert und sollen abschließend in inhaltlich gestuften Rechtsakten münden, startend mit Rahmenfestlegungen, die dann in Methodenfestlegungen überführt werden, auf deren Grundlage dann Einzelfestlegungen ergehen. Der künftige Regulierungsrahmen ab der fünften Regulierungsperiode besteht dann maßgeblich aus dem rein behördlichen Festlegungsrahmen - dies ist Ausdruck der neuen politischen Unabhängigkeit der BNetzA aufgrund der EuGH-Rechtsprechung. Anfang Januar 2025 hat die BNetzA hierzu umfangreiche Zwischenstände veröffentlicht. Dabei handelt es sich zunächst aber nur um Tenorierungen mit Erwägungen seitens der Behörde und noch nicht um eine förmliche Konsultation. Gemäß aktuellem Zeitplan der Regulierungsbehörde ist mit einer ersten Rahmenfestlegung im ersten Halbjahr 2025 zu rechnen. Weitere, darauf aufbauende Methodenfestlegungen sollen bis spätestens 2027 folgen. Mit sich daran anschließenden Einzelfestlegungen für Strom ist bis Ende 2028 zu rechnen. Es handelt sich hier um einen gestuften und fortlaufenden Konsultationsprozess - die sich hieraus ergebenden Auswirkungen können daher zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin noch nicht vollumfänglich abgeschätzt werden.

Im September 2024 hat die BNetzA den Beschluss zur Anpassung von kalkulatorischen Nutzungsdauern und Abschreibungsmodalitäten von Erdgasleitungsinfrastrukturen (KANU 2.0) veröffentlicht. Dieser reflektiert die Dekarbonisierungsziele des Bundes, der eine Netto-Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2045 anstrebt (§ 3 KSG), und zielt darauf ab, die schon länger von der Branche adressierte Problematik einer vollständigen regulatorischen Amortisation von Gasnetzbestandsanlagen zu lösen. Der Beschluss ermöglicht deutlich kürzere kalkulatorische Nutzungsdauern - in Ausnahmefällen bis 2035 und in der Regel bis 2045 oder 2040, abhängig von bundes- oder landesspezifischen Klimaschutzgesetzen. Außerdem werden degressive Abschreibungen mit einem Abschreibungssatz von bis zu 12 % zugelassen, um die Kapitalkosten adäquater mit dem Nutzerverlauf der Erdgasinfrastruktur in Einklang zu bringen und die Netzentgelte für die zuletzt am Netz verbleibenden Kunden einzudämmen. Die neuen Abschreibungsmodalitäten sollen bereits in die Berechnung der Erlösobergrenzen und Netzentgelte für die Jahre 2025 bis 2027 einfließen können.

Wichtige Voraussetzung für den Wasserstoff-Hochlauf in Deutschland ist das Wasserstoff-Kernnetz. Nachdem die EU-Kommission die deutsche Beihilferegelung genehmigt hat und die Fernleitungsbetreiber ihren Antrag zum Wasserstoff-Kernnetz eingereicht haben, wurde das beantragte Kernnetz von der BNetzA im Oktober 2024 genehmigt. Das zukünftige Wasserstoff-Kernnetz soll Wasserstoff-Infrastrukturen beinhalten, die sukzessiv bis 2032 in Betrieb gehen sollen. Insgesamt sieht der genehmigte Antrag in der Summe eine Leitungslänge von 9.040 km bei zu erwartenden Investitionskosten in Höhe von 18,9 Mrd. € vor, wovon rund 60 % auf umzustellende Leitungen entfallen sollen.

Am Ende des Jahres löste sich die Koalition der Bundesregierung auf. In der Folge hat Bundeskanzler Olaf Scholz am Mittwoch, 11. Dezember, seinen Antrag zur Vertrauensfrage in den Bundestag eingebracht, welche nicht die notwendige Mehrheit erreichte. Am 27. Dezember 2024 hat der Bundespräsident die Auflösung des 20. Deutschen Bundestages angeordnet und entschieden, für den 23. Februar 2025 Neuwahlen anzusetzen. In der Folge wurden weitergehende energiepolitische Gesetzesinitiativen zurückgestellt und auf die nächste Legislaturperiode vertagt.

Regulatorische Aspekte

Die Westenergie ist als alleinige Gesellschafterin der Westnetz GmbH, Dortmund, (im weiteren Verlauf als "Westnetz" bezeichnet) als größter Verteilnetzbetreiber Deutschlands von den regulatorischen Rahmenbedingungen des Verteilnetzgeschäftes in den kommenden Jahren unmittelbar betroffen.

In der Sparte Strom wurde das Niveau für die Erlösobergrenze der Westnetz, basierend auf der Überleitungsrechnung im Verfahren zur Ermittlung des Ausgangsniveaus für die Bestimmung der Erlösobergrenzen der vierten Regulierungsperiode (2024-2028) der BNetzA ermittelt.

Entsprechend der "Hinweise der BNetzA für Verteilernetzbetreiber Elektrizität zur Anpassung der Erlösobergrenze und zur Bildung der Netzentgelte für das Kalenderjahr 2025" vom 28. August 2024, wurde der generelle sektorale Produktivitätsfaktor (Xgen) mit dem bisherigen Wert von 0,91 % angesetzt. Auf dieser Basis erfolgte die Veröffentlichung der Netznutzungsentgelte 2025. Zwischenzeitlich hat die BNetzA mit Beschluss vom 20. Dezember 2024 (öffentliche Bekanntmachung am 08. Januar 2025) diesen Wert auf 0,86 % für die vierte Regulierungsperiode festgesetzt. Der individuelle Effizienzwert (Xind) wurde gemäß Beschluss der Beschlusskammer 8 (Aktenzeichen EOG Festlegung: BK8-21-03764-1002#1) vom 12. August 2024 mit 100 % angesetzt.

Die finale Festlegung der kalenderjährlichen Erlösobergrenze für die vierte Regulierungsperiode Strom (2024 bis 2028) hat Westnetz mit Beschluss vom 12. August 2024 erhalten.

Auf Basis der vorgenannten Sachstände und unter Berücksichtigung des beantragten Kapitalkostenaufschlages hat Westnetz die Bemessung der Erlösobergrenze Strom für 2025 vorgenommen.

Mit Datum 12. Juli 2022 hat die BNetzA Westnetz das Ausgangsniveau mitgeteilt, das der Bestimmung der kalenderjährlichen Erlösobergrenze Gas der vierten Regulierungsperiode zugrunde gelegt wird. Gemäß Mitteilung der BNetzA vom 7. Oktober 2024 setzt Westnetz einen individuellen Effizienzwert (Xind) von 100 % sowie einen Effizienzbonus in Höhe von 4,4992 % für die EOG Gas 2025 an. Beim Xgen hat Westnetz den von der BNetzA gemäß den Hinweisen der BNetzA zur Entgeltbildung vom 2. September 2024 einen Wert von 0,75 % herangezogen. Die finale Festlegung der kalenderjährlichen Erlösobergrenze Gas für die vierte Regulierungsperiode der BNetzA steht noch aus.

Weiterhin hat Westnetz fristgerecht zum 30. Juni 2024 einen Antrag auf Genehmigung eines Kapitalkostenaufschlages Gas gestellt und diesen bei der Ermittlung der Erlösobergrenze Gas 2025 berücksichtigt. Den Beschluss zur Anpassung der kalenderjährlichen Erlösobergrenze 2025 auf Grund dieses Antrages hat Westnetz noch nicht erhalten.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Zum Bilanzstichtag waren 265 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vollzeitstellen (Vorjahr: 294) in der Stammbelegschaft bei der Westenergie angestellt. Durch Umstrukturierungsmaßnahmen sind 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Westenergie auf die Westnetz und 3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Westnetz auf die Westenergie übertragen worden.

Der Anteil an Frauen im Vorstand der Westenergie beträgt zum Abschlussstichtag 25 % und entspricht damit der vom Aufsichtsrat am 18. März 2022 beschlossenen Zielquote. Die Frauenquoten für leitende Führungskräfte sollen nach Vorgaben des E.ON Konzerns seit dem 1. Januar 2022 um insgesamt einen Prozentpunkt pro Jahr erhöht werden. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, hat der Vorstand der Westenergie folgende Recruiting Quoten vereinbart: Für die Besetzung vakanter Stellen im leitenden Bereich wurde eine Zielquote von 30 % für die Westenergie-Gruppe (100 %-Gesellschaften) festgelegt. Das Ambitionsniveau für nicht leitende Führungsfunktionen liegt bei 20 %. Um die vorgenannten Zielquoten auch mittelfristig zu erfüllen, wurde für das Trainee Programm (Einstellung akademischer Nachwuchs) ebenfalls eine Recruiting Quote von 30 % vereinbart.

Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz

Oberste Priorität bei der Westnetz ist die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Schutz der Umwelt. Der Leitsatz "WIR alle gehen so gesund nach Hause, wie WIR zur Arbeit gekommen sind" wird durch verschiedene HSE-Aktivitäten im Rahmen des HSE-Kulturprogramms "GEMEINSAM gesund & sicher" unterstützt.

Ein Meilenstein des HSE-Kulturprogramms im Jahr 2024 war die durchgeführte Reifegradmessung. Diese konnte mit einer Bewertung von 4,0 auf der Bradley-Kurve (2,9 in 2023) erfolgreich abgeschlossen werden.

Die Ziele "keine tödlichen/schwersten Unfälle" und "keine nachhaltigen Umweltschäden" wurden für die Westenergie AG erreicht. Der LTIF-Wert liegt mit 0,0 sowohl für die eigenen wie auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Partnerfirmen auf dem gleichen guten Niveau wie im Vorjahr.

Es waren keine Umweltereignisse zu verzeichnen.

Die Gesundheitsquote der Westenergie betrug im Geschäftsjahr 96,6 % und lag damit über dem Vorjahr mit 96,0 %. Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird durch ein umfangreiches Angebot verschiedener Gesundheitskurse und Bewegungsangebote unterstützt.

Angaben gemäß § 6b Abs. 7 EnWG

Die Westenergie ist als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen aufgrund der Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes verpflichtet, jeweils getrennte Konten zu führen sowie für die ausgeübten Tätigkeiten einen Tätigkeitsabschluss zu erstellen und darüber zu berichten.

Für die Westenergie ergeben sich die nachfolgenden Tätigkeiten:

Elektrizitätsverteilung

Andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors

Gasverteilung

Andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors

Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors

Hinsichtlich der Definition der Tätigkeiten sowie der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung wird auf die Tätigkeitsabschlüsse verwiesen.

Bezogen auf den Tätigkeitenabschluss Elektrizitätsverteilung betrugen die Investitionen in das Sachanlagevermögen 5,1 Mio. € bei der Westenergie. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 21,3 Mio. €.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen der Gasverteilung beliefen sich auf 0,3 Mio. €. Das Ergebnis nach Steuern betrug 6,8 Mio. €.

Das Ergebnis nach Steuern der Tätigkeit Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme betrug 1,9 Mio. €.

Geschäftsverlauf und Lage

Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der Unternehmensaktivität nutzt die Westenergie das HGB Ergebnis sowie die Investitionen in das gesamte Anlagevermögen nach dem Handelsgesetz als finanzielle Leistungsindikatoren. Als nicht finanzieller Leistungsindikator dient die Unfallkennzahl LTIF (Lost Time Incident Frequency: Arbeits- und Dienstwegeunfälle mit einer Ausfallzeit ≥ 1 Tag bezogen auf eine Mio. Arbeitsstunden).

Ergebnisentwicklung und Ertragslage

Die Westenergie erzielte im aktuellen Geschäftsjahr Umsatzerlöse von insgesamt 1.012,2 Mio. € (Vorjahr: 937,0 Mio. €). Die wesentlichen Einflussfaktoren für den Umsatzanstieg waren gestiegene Weiterverrechnung von Investitionen an Verpächter sowie Erlöse aus Konzessionsabgaben.

Der Umsatz beinhaltet im Wesentlichen Erlöse aus konzerninternen Dienstleistungen in Höhe von 270,8 Mio. € (Vorjahr: 253,7 Mio. €), Erlöse aus Konzessionsabgaben in Höhe von 191,8 Mio. € (Vorjahr: 177,8 Mio. €), Erlöse aus Vermietung und Verpachtung in Höhe von 197,6 Mio. € (Vorjahr: 199,9 Mio. €) und Erlöse aus der Weiterberechnung der Investitionen an Verpächter in Höhe von 230,7 Mio. € (Vorjahr: 185,5 Mio. €).

Im laufenden Geschäftsjahr sind Aufwendungen aus Bestandsveränderungen in Höhe von 7,7 Mio. € (Vorjahr: Ertrag in Höhe von 3,5 Mio. €) angefallen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im aktuellen Geschäftsjahr 43,1 Mio. € (Vorjahr: 22,0 Mio. €). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Der zur Realisierung des Umsatzvolumens erforderliche Materialaufwand beträgt im aktuellen Geschäftsjahr 839,4 Mio. € (Vorjahr: 786,5 Mio. €). Der Anstieg in Höhe von 52,9 Mio. € ist im Wesentlichen auf gestiegene Fremdleistungen zurückzuführen. Im laufenden Geschäftsjahr besteht der Materialaufwand im Wesentlichen aus den Aufwendungen aus der Weitergabe der Konzessionsabgaben sowie der seitens der Pächter berechneten Netzinvestitionen, den Pachtaufwendungen sowie Betriebs- und Instandhaltungsaufwendungen.

Der Personalaufwand beträgt 48,2 Mio. € (Vorjahr: 68,8 Mio. €). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Aufwendungen für Altersversorgung aufgrund geringerer Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen.

Die Aufwendungen für planmäßige Abschreibungen erhöhten sich um 0,3 Mio. € auf 9,3 Mio. €. Im aktuellen Geschäftsjahr sowie im Vorjahr sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen angefallen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im aktuellen Geschäftsjahr um 15,6 Mio. € auf 95,3 Mio. € (Vorjahr: 110,9 Mio. €) gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus geringeren Rückstellungszuführungen und sonstigen Kosten. Gegenläufig sind die Aufwendungen für externe Organisation und Programmierung angestiegen.

Das Ergebnis aus Finanzanlagen ist um 283,9 Mio. € auf 915,3 Mio. € angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen (+222,2 Mio. €). Wesentlicher Posten in den Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen ist die Westnetz mit einem Ertrag in Höhe von 657,3 Mio. € (Vorjahr: 451,4 Mio. €). Die Ergebnisse der Westenergie Metering GmbH und der Westenergie Netzservice GmbH stiegen um 4,9 Mio. € auf 27,2Mio. € und um 11,3 Mio. € auf 25,0 Mio. €.

Die Erträge aus den Beteiligungen lagen mit 205,6 Mio. € (Vorjahr: 144,1 Mio. €) über dem Vorjahreswert.

Das Zinsergebnis beträgt im aktuellen Geschäftsjahr -69,4 Mio. € (Vorjahr: -46,4 Mio. €). Der Rückgang beruht im Wesentlichen auf gestiegenen Zinsen für die Finanzmittelkonten gegenüber der Westnetz und der E.ON SE (-14,4 Mio. €).

Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft zur E.ON SE werden keine Ertragsteuern auf der Ebene der Westenergie ausgewiesen.

Als Konsequenz der zuvor beschriebenen Entwicklungen ist das handelsrechtliche Ergebnis von 572,2 Mio. € im Vorjahr auf 901,3 Mio. € im Berichtsjahr gestiegen. Nach Maßgabe des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wurde das Ergebnis an die Alleinaktionärin E.ON Verwaltung abgeführt.

Das im Vorjahr für das Geschäftsjahr 2024 geplante handelsrechtliche Ergebnis in Höhe von 1.059,0 Mio. € wurde um 157,7 Mio. € verfehlt. Im Wesentlichen lagen die Erträge aus der Gewinnabführung unter dem Plan.

Investitionstätigkeit

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 14,2 Mio. € (Vorjahr: 10,1 Mio. €) und sind somit um 41 % höher als im Vorjahr. Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände lagen nicht vor (Vorjahr: 0,1 Mio. €).

Der Schwerpunkt der Investitionen ins Sachanlagevermögen lag im weiteren Ausbau der Netze, insbesondere der Stromverteilungs- und Wasserversorgungsanlagen sowie der Straßenbeleuchtung.

Die Investitionen in das Sach- und Finanzanlagevermögen liegen bei 74,4 Mio. € und damit unter dem prognostizierten Wert von 87 Mio. €.

Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage

Im Berichtsjahr wurde mit 4.129,7 Mio. € eine um 101,7 Mio. € niedrigere Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr (4.231,5 Mio. €) ausgewiesen.

Auf der Aktivseite sind die immateriellen Vermögensgegenstände um 1,0 Mio. € abschreibungsbedingt auf 1,3 Mio. € (Vorjahr: 2,3 Mio. €) zurückgegangen. Die Sachanlagen stiegen um 2,4 Mio. € auf 97,7 Mio. € an. Den Investitionen in Höhe von 14,2 Mio. € (Vorjahr: 10,1 Mio. €) standen Abschreibungen in Höhe von 8,5 Mio. € (Vorjahr: 8,2 Mio. €) sowie Buchwertabgänge in Höhe von 3,2 Mio. € gegenüber.

Der Anstieg des Finanzanlagevermögens um 52,1 Mio. € auf 3.752,0 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus der Einzahlung in die Kapitalrücklage der Westconnect GmbH und der E.ON Grid Solutions GmbH in Höhe von 47,6 Mio. € und 8,3 Mio. €.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 93,3 % und liegt damit um 3,6 %-Punkte über dem Vorjahr.

Der Bestand der Vorräte hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 Mio. € auf 0,3 Mio. € verringert.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Vorjahr um 153,2 Mio. € auf 228,1 Mio. € gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 160,5 Mio. €. Gegenläufig sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2,9 Mio. € und die sonstigen Vermögensgegenstände um 8,3 Mio. € gestiegen.

Die flüssigen Mittel liegen im Geschäftsjahr bei 0,0 Mio. € (Vorjahr: Betrag geringer Höhe).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist im aktuellen Geschäftsjahr um 5,5 Mio. € auf 49,9 Mio. € gestiegen.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ist im Vergleich zum Vorjahr auf 0,3 Mio. € gestiegen und betrifft die Verrechnung der Wertpapiere zur Absicherung von Pensionsverpflichtungen mit den Pensionsverpflichtungen.

Die Eigenkapitalquote (46,3 %) ist aufgrund der um 101,7 Mio. € gesunkenen Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr (45,2 %) leicht gestiegen.

Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Grund dafür sind Rückgänge der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (12,5 Mio. €) sowie der sonstigen Rückstellungen (31,2 Mio. €).

47 % (Vorjahr: 29 %) der Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten gegenüber der Alleinaktionärin E.ON Verwaltung. Diese sind im Vergleich zum Vorjahr um 331,0 Mio. € auf 912,0 Mio. € gestiegen und betreffen fast ausschließlich die Verbindlichkeit aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der E.ON Verwaltung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 122,7 Mio. € auf 1.527,1 Mio. € gesunken. Ursächlich hierfür sind hauptsächlich um 352,7 Mio. € niedrigere Cash-Pooling Verbindlichkeiten sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen, welche um 9,9 Mio. € gesunken sind. Die Verbindlichkeit gegenüber der E.ON Verwaltung aus dem Ergebnisabführungsvertrag ist im Vergleich zum Vorjahr um 329,0 Mio. € gestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind um 0,3 Mio. € auf 0,1 Mio. € gesunken.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 43,6 Mio. € (Vorjahr: 109,2 Mio. €) sind im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aus geringeren geleisteten Anzahlungen für Konzessionsabgaben (57,3 Mio. €) rückläufig.

Seit dem 07. Juli 2020 ist die Westenergie in das Konzern Cash-Pooling der E.ON SE eingebunden. Die Zahlungsfähigkeit war somit kontinuierlich gewährleistet. Für eine bessere Übersicht wurden die Finanzmittelkonten in die Darstellung der Finanzlage aufgenommen. Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

in Mio. € 2024 2023
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 79,4 226,7
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -51,9 -31,4
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 414,2 -477,3
Cashflow 441,7 -282,0
Liquide Mittel zum Periodenanfang -1.038,0 -756,0
Liquide Mittel zum Periodenende -596,4 -1.038,0

(3) Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risikobericht

Jedes unternehmerische Handeln birgt neben Chancen auch Risiken. Ziel der Westenergie ist es, Chancen erfolgsorientiert zu nutzen und möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die daraus resultierenden Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können. Organisation und Ablauf des Risikomanagements der Westenergie folgen den Vorgaben der Konzernrichtlinie, mit der u.a. die Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz (KonTraG) umgesetzt wurden.

Das Controlling der Westenergie stellt in einem regelmäßigen Reporting und in Prognoserechnungen sowie in darüberhinausgehenden Analysen ein umfassendes Bild der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie der zukünftigen Entwicklung bereit.

Das bewährte Risikomanagementsystem der Westenergie ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung. Damit ist die Identifikation, Bewertung und Begrenzung von Risiken kontinuierlich gewährleistet. Die potenziellen Risiken werden regelmäßig hinsichtlich ihrer möglichen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und Risikokategorien zugeordnet. Somit unterliegen die Liquiditäts- und Ergebnisrisiken der kontinuierlichen Überwachung. Im Rahmen eines regelmäßigen Risikoreportings oder auch einzelfallbezogen werden der Vorstand und Aufsichtsrat der Westenergie eingehend informiert. Die Risikobewertung erfolgt für die zukünftigen Chancen und Risiken des dreijährigen Planungszeitraums. Zu allen Risiken sind geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen erarbeitet sowie ggf. bilanzielle Vorsorgen getroffen worden. Die Vorbeugemaßnahmen werden kontinuierlich im Hinblick auf ihre Eignung und Angemessenheit überprüft.

Die folgenden Einflussfaktoren werden nach gegenwärtiger Einschätzung im Jahr 2025 einen prägenden Einfluss auf die Risikosituation der Westenergie AG haben (Betrachtung von Worst Case und Best Case):

Erträge aus Minderheitsbeteiligungen sind ein wichtiger Treiber der Ergebnissituation der Westenergie. In einer symmetrischen Betrachtung (Schwankung in Höhe von -/+ 35 % um das planerisch erwartete Ergebnisniveau; Unterstellung einer PERT-Verteilung (PERT: Program Evaluation and Review Technique)) ergibt sich ein Chancen- bzw. Risikopotenzial von +/-38 Mio. € pro Jahr im Verlauf des Planungszeitraumes.

In den Jahren 2025 bis 2027 enden rund 230 Strom-, Gas- und Wasser-Konzessionsverträge oder beinhalten eine Option zur vorzeitigen Kündigung. Betroffen sind mit rund 620.000 versorgten Einwohnern ca. 9 % des Bestandes. Die sich aus dem Verlust von Konzessionsverträgen ergebenden direkten wirtschaftlichen Risiken und Chancen betreffen seit dem Übergang des regulierten Netzvermögens im Jahr 2019 nicht mehr die Westenergie, sondern die Westnetz, mittelbar ist die Westenergie jedoch über den mit der Westnetz bestehenden Ergebnisabführungsvertrag betroffen. Durch individuelle Konzessionsvertrags- und Kooperationsangebote, verstärkte Kundenbindungsmaßnahmen sowie durch die Umsetzung eines Betreuungskonzeptes für Kommunen und verbesserte Kommunikation wird den finanziellen Risiken aus dem potenziellen Verlust dieser Geschäfte auch in Zukunft weiterhin effektiv entgegengewirkt. Hieraus ergibt sich ein Chancenpotenzial zwischen +12 Mio. € und +38 Mio. € pro Jahr bzw. ein Risikopotenzial zwischen -1 Mio. € und -6 Mio. € pro Jahr im Verlauf des Planungszeitraumes bei Unterstellung einer PERT-Verteilung.

Weitere Risiken ergeben sich darüber hinaus auch bei Westnetz durch politische Einflüsse und somit durch veränderte regulatorische Rahmenbedingungen und die weitere Reglementierung des Energiemarktes. Aspekte, die für dieses Ergebnisrisiko maßgeblich sind, resultieren z. B. aus regulatorischen Parametern, Bilanzkreisrisiken, Netzerlösen Strom und Gas sowie Mengen- und Kostenrisiken. Hieraus ergibt sich ein Chancenpotenzial zwischen +286 Mio. € und +574 Mio. € pro Jahr bzw. ein Risikopotenzial zwischen -372 Mio. € und -552 Mio. € pro Jahr im Verlauf des Planungszeitraumes bei Unterstellung einer PERT-Verteilung.

Risiken bestehen auch in der Unterbrechung der Strom- und Gasversorgung sowie in der Beschädigung und dem Ausfall von Netzanlagen. Durch den möglichen Ausfall oder die Fehlfunktion eines Betriebsmittels kann es zum vollständigen Verlust des Betriebsmittels und damit verbunden zu Versorgungsunterbrechungen kommen. Die Wahrscheinlichkeit für die Notwendigkeit der Gegenmaßnahmen ist bei Betriebsmitteln erhöht, die jenseits der erwarteten Nutzungsdauer betrieben werden. Zudem kann es durch elementare Naturkräfte zur Beschädigung/zum Ausfall von Betriebsmitteln/Anlagen kommen (z. B. Jahrhunderthochwasser/Stürme/Orkane/Blizzards). Zusätzlich kann die Versorgungssicherheit durch Handlungen Dritter beeinträchtigt werden. Im Falle eines Normal-Ereignisses ergibt sich hieraus ein Risiko von bis zu -64 Mio. € pro Jahr im Verlauf des Planungszeitraumes bei Unterstellung einer PERT-Verteilung. Im Falle eines sehr unwahrscheinlichen Jahrhundertereignisses ergibt sich ein maximales Einmalrisiko in Höhe von -171 Mio. €.

Nach der Novellierung des MsbG (Messstellenbetriebsgesetz) können bestimmte Kundengruppen die Installation von iMSys (intelligente Messsysteme) verlangen. Für diese Leistungen ist eine Preisobergrenze festgelegt, welche die Kosten nicht deckt. Es ist unsicher, wie viele Kunden sich für die Installation von iMSys entscheiden. Hieraus ergeben sich im Planungszeitraum vor allem cashseitig Risiken von bis zu -43 Mio. € und Chancen von bis zu +29 Mio. € pro Jahr bei Unterstellung einer PERT-Verteilung.

Die laut Kabinettsbeschluss der Bundesregierung empfohlene Anhebung der Preisobergrenzen für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme repräsentiert für die Westenergie AG eine Chance, die sich im Planungszeitraum auf bis zu 15 Mio. € p. a. beläuft.

Mit Blick auf die weiterhin angespannte Situation auf den Material- und Dienstleistungsmärkten unterliegt die Umsetzung der geplanten Investitions- und Wachstumsstrategie insbesondere beschaffungsseitigen Risiken. Diese belaufen sich cashseitig auf -40 Mio. € im Verlauf des Planungszeitraumes bei Unterstellung einer PERT-Verteilung. Allerdings bestehen auf diesem Gebiet auch Ergebnischancen für die Westenergie AG, die sich auf bis zu +9 Mio. € pro Jahr des Planungszeitraums belaufen.

Neben den vorgenannten allgemeinen Risikofaktoren bestehen im Jahr 2025 für die Westenergie AG auch projektbezogene Risiken, die insbesondere im Zusammenhang mit der umfassenden Erneuerung der gruppenweiten IT-Landschaft stehen. Aggregiert belaufen sich diese projektbezogenen finanziellen Risiken im Planungszeitraum auf bis zu -20 Mio. € pro Jahr.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass bei Betrachtung von Normal-Ereignissen während des Geschäftsjahres 2024 keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestanden haben und dass deren Entstehen nach derzeitigem Kenntnisstand auch für das Geschäftsjahr 2025 nicht zu erwarten ist.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Situation

Die anhaltenden geopolitischen Krisen und die damit verbundenen Unsicherheiten wirken sich auch auf die Entwicklung der Wirtschaft aus. Somit sind sie in den Prognosen für das Wirtschaftswachstum berücksichtigt. Die OECD geht von einem globalen Wirtschaftswachstum für das Jahr 2025 und 2026 von 3,3 % aus.

In diesen Prognosen ist berücksichtig, dass die Inflation weiter nachlässt und der Welthandel sich erholt. Falls jedoch die Spannungen im Handel sowie protektionistische Bestrebungen zunehmen, könnten diese Auswirkungen auf die Lieferketten und die Verbraucherpreise haben und somit das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen.

Mit Blick auf Deutschland erwartet die OECD für die Jahre 2025 und 2026 ein BIP-Wachstum von 0,7 % und von 1,2 %. Mitte des Jahres sind die Experten noch von leicht höheren Wachstumsraten ausgegangen. Als Begründung für die schlechteren Erwartungen werden unter anderem der Fachkräftemangel und ein schwacher Binnenkonsum genannt. In den Prognosen sind niedrige Inflationsraten (2025: 2,0 % und 2026: 1,9 %) und steigende Löhne berücksichtigt, die die Realeinkommen und den privaten Verbrauch stützen sollen. Die privaten Investitionen sollen sich dank der hohen Ersparnis der Unternehmen und der langsam sinkenden Zinssätze nach und nach beleben. Politische Unsicherheiten werden das Investitionsklima voraussichtlich weiter belasten. Weiter wird davon ausgegangen, dass sich die Exporte unter dem Einfluss der steigenden Nachfrage bei wichtigen Handelspartnern allmählich erholen.

Westenergie

Für das neue Geschäftsjahr erwartet die Westenergie einen Jahresüberschuss, der mit 866 Mio. € unter dem Jahresergebnis 2024 von 901 Mio. € liegt. Dieser Rückgang wird v. a. durch die wachstumsbedingte Entwicklung der Zinsbelastung im Finanzergebnis getrieben.

Die Westenergie befindet sich operativ weiterhin auf einem stabilen Entwicklungspfad, wobei sie auch für den anhaltend intensiven Wettbewerb um Konzessionen weiterhin gut gerüstet ist. Durch das etablierte Konzessions- und Kommunalmanagement sowie die Entwicklung flexibler Beteiligungslösungen zur Berücksichtigung spezifischer kommunaler Interessen sind die Voraussetzungen für die angestrebte weitgehende Sicherung der Konzessionsverträge geschaffen.

Im Geschäftsjahr 2025 plant die Westenergie zahlungswirksame Investitionen in Höhe von rund 101 Mio. € und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert von 74,4 Mio. €. Die Investitionen stärken das Beteiligungsportfolio sowie die Geschäftsbereiche Strom, Straßenbeleuchtung und Wasser.

Auch 2025 haben Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz bei der Westenergie oberste Priorität. Ziel ist es, Unfälle - insbesondere natürlich solche tödlicher bzw. schwerster Natur - und nachhaltige Umweltschäden zu vermeiden. Sowohl für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Partnerfirmen wird die Erreichung eines LTIF-Wertes von 0,0 geplant.

 

Essen, den 11. Februar 2025

Westenergie AG

Der Vorstand

Reiche

Henrichs

Dr. Küppers

Prof. Dr. Schröder

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

in Mio. € 31.12.2024 31.12.2023
Anlagevermögen 3.851,0 3.797,4
Immaterielle Vermögensgegenstände 1,3 2,3
Sachanlagen 97,7 95,3
Finanzanlagen 3.752,0 3.699,9
Umlaufvermögen 228,5 389,6
Vorräte 0,4 8,3
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 228,1 381,3
Flüssige Mittel 0,0 0,0 *
Rechnungsabgrenzungsposten 49,9 44,5
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,3 0,0 *
4.129,7 4.231,5

Passiva

in Mio. € 31.12.2024 31.12.2023
Eigenkapital 1.911,1 1.911,1
Grundkapital 200,0 200,0
Kapitalrücklage 1.711,1 1.711,1
Sonderposten 0,0 0,0 *
Rückstellungen 157,4 201,2
Verbindlichkeiten 1.912,6 1.981,3
Rechnungsabgrenzungsposten 148,6 137,9
4.129,7 4.231,5

* Betrag geringer Höhe

Aus rechentechnischen Gründen können Rundungsdifferenzen auftreten.

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

in Mio. € 01.01.- 31.12.2024 01.01.- 31.12.2023
Umsatzerlöse 1.012,2 937,0
Strom-/Energiesteuer -0,1 -0,1
Umsatzerlöse ohne Strom-/Energiesteuer 1.012,1 936,9
Bestandsveränderung -7,7 3,5
Sonstige betriebliche Erträge 43,1 22,0
Materialaufwand -839,4 -786,5
Personalaufwand -48,2 -68,8
Abschreibungen -9,3 -9,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -95,3 -110,9
Ergebnis Finanzanlagen 915,3 631,4
Zinsergebnis -69,4 -46,4
Ergebnis nach Steuern 901,3 572,2
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -901,3 -572,2
Jahresüberschuss 0,0 0,0

Aus rechentechnischen Gründen können Rundungsdifferenzen auftreten.

Anhang zum 31. Dezember 2024

I. Allgemeine Grundlagen

Gegenstand der Westenergie AG (im weiteren Verlauf mit "Westenergie" oder "Gesellschaft" bezeichnet) mit Sitz in Essen, ist die Planung, die Errichtung, der Betrieb, die Wartung, der Ausbau, der Erwerb, die Vermarktung und die Nutzung von Netzanlagen und sonstigen Transport-, Speicherungs- und Verteilungssystemen für Energie (insbesondere Strom und Gas), Wärme und Wasser, sonstigen wasserwirtschaftlichen Anlagen (einschließlich Abwasserbeseitigung) und von Anlagen der Informationsübertragung, sowie die Erbringung und Vermarktung von Dienstleistungen aller Art und der Erwerb und das Halten von Beteiligungen.

Die Westenergie ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Essen unter HRB 31538 eingetragen.

Die Alleingesellschafterin der Westenergie ist die E.ON Verwaltungs GmbH, Essen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Essen unter HRB 33851 (im weiteren Verlauf "E.ON Verwaltung" genannt).

Zwischen der Westenergie und der E.ON Verwaltung als Alleingesellschafterin besteht, wie im Vorjahr, ein Gewinnabführungsvertrag.

Die Gesellschaft hat mit der E.ON Verwaltung, als herrschendem Unternehmen am 16.06.2020 einen Beherrschungsvertrag abgeschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat diesem am 18.06.2020 zugestimmt. Die Eintragung ins Handelsregister der Westenergie erfolgte am 23.06.2020.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und des Gesetzes über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen (MsbG) aufgestellt.

Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gesellschaft unterliegt als Energieversorgungsunternehmen den Vorschriften des EnWG in der geltenden Fassung. Gemäß § 6b Abs. 1 EnWG besteht für den Jahresabschluss und den Lagebericht die Aufstellungs- und Offenlegungspflicht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB. Angaben zu den Geschäften im Sinne von § 6b Abs. 2 EnWG erfolgen im Abschnitt (29) des Kapitels IV Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung. Die Gesellschaft ist ein im Sinne von § 3 Nr. 38 EnWG vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen mit der Folge der Kontentrennungspflicht nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Gemäß § 291 HGB ist die Westenergie von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß § 290 HGB aufzustellen, befreit. Die Westenergie und ihre wesentlichen Tochterunternehmen werden in den befreienden Konzernabschluss der E.ON SE, Essen, einbezogen.

Die E.ON SE, Essen, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB im Bundesanzeiger elektronisch eingereicht und bekannt gemacht.

Die E.ON SE, Essen, stellt den Konzernabschluss entsprechend § 315e HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS).

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt; die Beträge werden in Millionen Euro (Mio. €) mit einer Nachkommastelle angegeben, aus rechentechnischen Gründen können Rundungsdifferenzen auftreten. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei bis 20 Jahren abgeschrieben. Wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Jahre
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 20

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB.

Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes und für die betriebliche Altersversorgung berücksichtigt. Von dem Wahlrecht zur Einbeziehung der nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB genannten Kosten wurde daher Gebrauch gemacht.

Das Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB wird nicht ausgeübt.

Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen. Auf Zugänge des Sachanlagevermögens von neu erstellten bzw. angeschafften Vermögensgegenständen werden Abschreibungen monatsgenau verrechnet.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis einschließlich 250 € werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von mehr als 250 € bis einschließlich 800 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Abschreibungen erfolgen pro rata temporis über die voraussichtlichen Nutzungsdauern.

Jahre
Gebäude 12 - 50
Strom- und Gasnetze 20 - 35
Strom- und Gasverteilungsanlagen 10 - 25
Zählereinrichtungen 8 - 20

Beim Anlagevermögen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert.

Die Vorräte werden auf Basis von Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB.

Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden angemessene Gemeinkosten sowie angemessene Teile allgemeiner Verwaltungskosten, angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung berücksichtigt. Das Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB wird nicht angewendet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen werden auf den Barwert abgezinst. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Soweit Baukostenzuschüsse und Anschlusskostenbeiträge betroffen sind, werden sie ratierlich über einen Zeitraum von 20 Jahren ergebniswirksam aufgelöst.

Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft zur E.ON SE werden latente Steuern auf Ebene der Westenergie nicht bilanziert.

Als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wird der Saldo aus der Verrechnung von Wertpapieren des Anlagevermögens mit den Rückstellungen für Langzeitarbeitszeitverpflichtungen und Altersteilzeitverpflichtungen bilanziert.

Passiva

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Steuerfreie Zulagen und steuerpflichtige Zuschüsse der öffentlichen Hand für Investitionen wurden im Vorjahr als Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen passiviert.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Dezember des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre restlaufzeitadäquat abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) gebildet.

Der Gesetzgeber hat im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen, für Pensionsrückstellungen ab dem 01.01.2016 einen von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zugrunde zu legen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der im Geschäftsjahr angewendete Zinssatz beträgt 1,90 % (Vorjahr: 1,82 %). Bis zum 31.12.2015 wurde ein von der deutschen Bundesbank veröffentlichter 7-Jahresdurchschnittszinssatz verwendet. Auf Basis eines 7-Jahresdurchschnittszinssatzes in Höhe von 1,97 % (Vorjahr: 1,74 %) ergibt sich ein negativer Unterschiedsbetrag in Höhe von 2,4 Mio. € (Vorjahr: 2,6 Mio. €), der weder ausschüttungs-, noch ergebnisabführungsgesperrt ist.

Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden folgende jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentensteigerungen zugrunde gelegt.

Lohn- und Gehaltssteigungen Rentensteigerungen
in % 31.12.2024 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2023
Pensionsverpflichtungen 2,95 2,95 1,00 - 2,20 1,00 - 2,20
Deputatsverpflichtungen 2,20 2,20
Restrukturierungsmaßnahmen 1,00 1,00
Altersteilzeit 2,95 2,95
Jubiläumsverpflichtungen 2,95 2,95

Zudem wurden zur Berechnung der Rückstellungen branchenübliche Fluktuationsannahmen unterstellt.

Die Pensionsrückstellungen umfassen neben den vertraglich zugesagten Barbezügen auch Rückstellungen für Deputatsverpflichtungen, die auf der Basis des Ablösebetrags bzw. der Netto-Selbstkosten bewertet werden.

Im Rahmen eines Contractual Trust Arrangement wurden Vermögenswerte auf einen Treuhänder zur externen Finanzierung von Teilen der betrieblichen Altersversorgung übertragen. Das Deckungsvermögen zur Absicherung der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen wird vom E.ON Pension Trust e.V. treuhänderisch für die Westenergie verwaltet. Ferner bestehen Ansprüche aus rückgedeckten Pensionsverpflichtungen gegen die Allianz Lebensversicherung-AG, Berlin.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden mit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Das Deckungsvermögen wurde zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände entspricht dem Marktpreis zum 31.12.2024. Das Vermögen des Contractual Trust Arrangements ist in Spezialfonds angelegt, die wiederum in verschiedene, vom Treugeber vorgegebene Wertpapierklassen investieren. Der Marktwert des Deckungsvermögens entspricht dabei dem Zeitwert der in Spezialfonds zusammengefassten Wertpapiere.

Ergebnisauswirkungen aus einer Zeitwertänderung des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden nach Verrechnung im Zinsergebnis ausgewiesen.

Die innerhalb der sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich beinhalten unter anderem Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen, für Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz sowie für Restrukturierungsmaßnahmen.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen wurde nach den handelsrechtlichen Bestimmungen mittels Anwartschaftsbarwertmethode durchgeführt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH mit einem gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal ermittelten Rechnungszinssatz mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,97 % (Vorjahr 1,76 % p.a.) und die Annahme von Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,95 % (Vorjahr 2,95 % p.a.).

Die Rückstellungen für Jubiläumsgeldverpflichtungen wurden mit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Das Deckungsvermögen wurde zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände entspricht dem Marktpreis zum 31.12.2024. Das Vermögen des Contractual Trust Arrangements wird in Exchange Traded Funds (ETF) angelegt, die verschiedene, vom Treugeber vorgegebene Wertpapierklassen umfassen. Der Marktwert des Deckungsvermögens entspricht dabei dem Zeitwert.

Die Ermittlung der Höhe der Rückstellung für Verpflichtungen zur Erbringung von Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz wurde nach den handelsrechtlichen Bestimmungen durchgeführt. Sie enthält Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH mit einem unter der Anwendung der Durationsmethode ermittelten Rechnungszinssatz von 1,49 % (Vorjahr 1,08 % p.a.) und die Annahme von Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,95 % (Vorjahr 2,95 % p.a.).

Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden mit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände entspricht dem Marktpreis zum 31.12.2024. Das Vermögen des Contractual Trust Arrangements ist in Exchange Traded Funds (ETF) angelegt, die verschiedene, vom Treugeber vorgegebene Wertpapierklassen umfassen. Der Marktwert des Deckungsvermögens entspricht dabei dem Zeitwert.

Die Bewertung der Rückstellung für Vorruhestandsleistungen wurde nach den handelsrechtlichen Bestimmungen durchgeführt. Die Rückstellung wurde zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH mit einem unter Anwendung der Durationsmethode ermittelten Rechnungszinssatz von 1,49 % p.a. (Vorjahr 1,08 % p.a.) und die Annahme von Rentensteigerungen von 1,00 % p.a. (Vorjahr 1,00 % p.a.).

Die Bewertung der Rückstellung für drohende Verluste erfolgt, indem den direkt zurechenbaren Erträgen die Aufwendungen in Vollkosten gegenübergestellt werden.

Bei der Rückstellung für das Aktienoptionsprogramm handelt es sich um den E.ON Performance Plan. Die Rückstellung beinhaltet die Tranchen 2021 bis 2024 und wurde mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen werden separat zum Nennwert ausgewiesen.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden die vor dem Bilanzstichtag erhaltenen Einnahmen abgegrenzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Hierunter fallen im Wesentlichen Anschlusskostenbeiträge und Baukostenzuschüsse, welche grundsätzlich ratierlich über einen Zeitraum von 20 Jahren ergebniswirksam aufgelöst werden.

Auf Grund der ertragsteuerlichen Organschaft der Gesellschaft mit der E.ON SE bilanziert die Westenergie als Organgesellschaft keine passiven latenten Steuern.

Die Wertansätze der Haftungsverhältnisse entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Stand der jeweiligen Hauptschuld.

Energiesteuern

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind die (unmittelbar geschuldete) Stromsteuer sowie die Energiesteuer auf Erdgas in einem gesonderten Posten nach den Umsatzerlösen ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel, der als Anlage I diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. Eine Aufstellung des vollständigen Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB ist als Anlage II beigefügt.

In den immateriellen Vermögensgegenständen werden zum Bilanzstichtag 31.12.2024, wie im Vorjahr, Rechtspositionen sowie Software und Lizenzen ausgewiesen.

Der Posten Finanzanlagevermögen beinhaltet unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen im Wesentlichen Anteile an der Westnetz GmbH und weiteren Konzerngesellschaften. Unter den Beteiligungen sind Anteile an diversen Netzkooperationsgesellschaften und an Stadtwerken bilanziert. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betrifft zum 31.12.2024 ein Darlehen an eine Beteiligungsgesellschaft. Unter den sonstigen Ausleihungen werden zum Bilanzstichtag im Wesentlichen Wohnungsbaudarlehen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgewiesen.

Die Veränderungen im Anlagevermögen belaufen sich auf 53,6 Mio. €.

Die Zugänge im Sachanlagevermögen in Höhe von 14,2 Mio. € entfallen im Wesentlichen mit 13,9 Mio. € auf Stromverteilungs- und Wasserversorgungsanlagen und mit 0,3 Mio. € auf Gas- und Wärmeversorgungsanlagen. Gegenläufig ergaben sich Buchwertabgänge in Höhe von 3,1 Mio. € im Bereich der Stromverteilungsanlagen sowie Abschreibungen in Höhe von 9,3 Mio. €:

Die Zugänge bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen betragen 8,3 Mio. € und betreffen ausschließlich eine Einlage in die Kapitalrücklage der E.ON Grid Solutions GmbH. Bei den Beteiligungen hat eine Einlage in die Kapitalrücklage der Westconnect (47,6 Mio. €) stattgefunden. Unter Berücksichtigung der Abgänge liegt der Buchwert der Beteiligungen um 43,2 Mio. € höher als im Vorjahr.

Die Ausleihungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, blieben unverändert.

(2) Vorräte

in Mio. € 31.12.2024 31.12.2023
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,4 0,6
Unfertige Leistungen 0,0 7,7
0,4 8,3

Die Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe umfassen zum 31.12.2024 ausschließlich Lagermaterial für den Betrieb, die Erneuerung und den Neubau von smarter Straßenbeleuchtung. Alle Leistungen wurden im Geschäftsjahr weiterberechnet, sodass keine unfertigen Leistungen zum Stichtag vorliegen.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in Mio. € 31.12.2024 davon RLZ * > 1 Jahr 31.12.2023 davon RLZ * > 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8,5 0,0 5,6 0,0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 164,8 0,0 325,4 0,0
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,7 0,0 5,6 0,0
Sonstige Vermögensgegenstände 53,0 0,0 44,7 0,0
davon aus Steuern 0,0 0,0 0,0 0,0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,0 0,0 0,0 ** 0,0
228,1 0,0 381,3 0,0

* Restlaufzeit

** Betrag geringer Höhe

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten zum 31.12.2024 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 48,4 Mio. € (Vorjahr: 22,6Mio. €), Forderungen aus anrechenbaren Steuern in Höhe von 51,7 Mio. € sowie Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von 64,6 Mio. € (Vorjahr: 269,4 Mio. €). Davon gegen die Westnetz GmbH in Höhe von 37,3 Mio. € (Vorjahr: 251,4 Mio. €), gegen die Westenergie Metering GmbH in Höhe von 2,3 Mio. € (Vorjahr: 4,3 Mio. €) und die Westenergie Netzservice GmbH in Höhe von 25,0 Mio. € (Vorjahr: 13,7 Mio. €). Die Westnetz GmbH und die Westenergie Metering GmbH haben per Beschluss vom 27. Dezember 2024 bzw. 23. Dezember 2024 eine Vorabgewinnabführung in Höhe von 620,0 Mio. € (Vorjahr: 200,0 Mio. €) und 25,0 Mio. € (Vorjahr: 18,0 Mio.€) vorgenommen.

Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen gegen die Alleingesellschafterin E.ON Verwaltung.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Investitionsverrechnungen an Netzgesellschaften.

Zum Bilanzstichtag sind in den sonstigen Vermögensgegenständen 47,1 Mio. € (Vorjahr: 42,6 Mio. €) Forderungen aus Garantiedividenden von Beteiligungsgesellschaften enthalten, die rechtlich erst nach dem Stichtag entstehen. Wirtschaftlich sind sie jedoch diesem Geschäftsjahr zuzuordnen. Auch der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um 8,3 Mio. € ist im Wesentlichen mit 4,5 Mio. € auf diese Garantiedividenden zurückzuführen.

(4) Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen die an die Verpächter weitergeleiteten Anschlusskostenbeiträge und Baukostenzuschüsse bilanziert.

(5) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

in Mio. € 31.12.2024 31.12.2023
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Altersteilzeitverpflichtungen 0,2 0,0
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Langzeitarbeitszeitkonten 0,1 0,0 *
0,3 0,0 *

* Betrag geringer Höhe

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung der Altersteilzeitverpflichtung ergibt sich aus der Verrechnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapiere, soweit diese der Absicherung von Wertguthaben aus dem Blockmodell Altersteilzeit gemäß § 8a AltTZG sowie Ansprüchen auf Zahlung von Aufstockungsbeträgen dienen, mit den Verpflichtungen für Altersteilzeit. Das Deckungsvermögen wurde als zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Vereinbarung klassifiziert: (Contractual Trust Arrangement).

Einzelbeträge vor Verrechnung
in Mio. € Historische AK Zeitwert Erfüllungsbetrag
Verrechnete Vermögensgegenstände
Wertpapiere des Anlagevermögens 7,1 6,6
Sonstige Vermögensgegenstände 0,2 0,2
7,2 6,8
Verrechnete Schulden
Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen - - 6,5
- - 6,5
Aktivüberhang - - 0,3

Das Deckungsvermögen für Altersteilzeit besteht nahezu vollständig aus Anteilen an Investmentvermögen. Als beizulegender Zeitwert wurde der Rücknahmepreis per 31.12.2024 verwendet. Das Investmentvermögen ist überwiegend in börsengehandelte Wertpapiere oder an anderen organisierten Märkten zugelassene oder in diesen einbezogene Wertpapiere investiert.

Ferner ist ein Guthabenkonto bei einem Kreditinstitut Bestandteil des Deckungsvermögens; die Kategorisierung als sonstige Vermögensgegenstände erfolgt durch die Verfügungsbeschränkung aufgrund der treuhänderischen Verwaltung. Das Guthaben ist zum Nennwert angesetzt.

Die entsprechende Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen ist unter Punkt unter Punkt (23) der Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung der Langzeitarbeitszeitkonten ergibt sich aus der Verrechnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapiere, soweit diese der Absicherung von Verpflichtungen aus Langzeitarbeitszeitkonten dienen. Das Deckungsvermögen wurde als zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Vereinbarung klassifiziert (Contractual Trust Arrangement).

Einzelbeträge vor Verrechnung
in Mio. € Historische AK Zeitwert Erfüllungsbetrag
Verrechnete Vermögensgegenstände
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,2 0,2
Sonstige Vermögensgegenstände 0,0 * 0,0 *
0,2 0,2
Verrechnete Schulden
Rückstellungen für Jubiläumsgeldverpflichtungen - - 0,1
- - 0,1
Aktivüberhang - - 0,1

* Betrag geringer Höhe

Das Deckungsvermögen für Langzeitarbeitszeitverpflichtungen besteht nahezu vollständig aus Anteilen an Investmentvermögen. Als beizulegender Zeitwert wurde der Rücknahmepreis per 31.12.2024 verwendet. Das Investmentvermögen ist überwiegend in börsengehandelte Wertpapiere oder an anderen organisierten Märkten zugelassene oder in diese einbezogene Wertpapiere investiert.

Ferner ist ein Guthabenkonto bei einem Kreditinstitut Bestandteil des Deckungsvermögens; die Kategorisierung als sonstige Vermögensgegenstände erfolgt durch die Verfügungsbeschränkung aufgrund der treuhänderischen Verwaltung. Das Guthaben ist zum Nennwert angesetzt.

Die entsprechende Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen ist unter Punkt (23) dargestellt.

(6) Eigenkapital

in Mio. € 31.12.2024 31.12.2023
Grundkapital 200,0 200,0
Kapitalrücklage 1.711,1 1.711,1
1.911,1 1.911,1

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 200 Mio. € und ist eingeteilt in 200.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien von je 1 €, alleinige Anteilsinhaberin ist die E.ON Verwaltung.

Die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB beträgt unverändert zum Vorjahr 302,5 Mio. €, die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB beträgt unverändert 1.408,6 Mio. €.

Mit Schreiben vom 8. Oktober 2020 hat uns die innogy SE, Essen, als Vorgängerin der E.ON Verwaltung im Sinne des § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass sie die Mehrheit der Anteile an der Westenergie hält.

(7) Sonderposten

in Mio. € 31.12.2024 31.12.2023
Sonderposten für Investitionszuwendungen im Anlagevermögen 0,0 0,0 *
Sonderposten mit Rücklageanteil 0,0 0,0 *
davon steuerrechtliche Rücklagen 0,0 0,0 *
0,0 0,0 *

* Betrag in geringer Höhe

Die Sonderposten für Investitionszuwendungen betrafen Zuschüsse der öffentlichen Hand für Investitionen. Die steuerrechtlichen Rücklagen beinhalteten Rücklagen gemäß § 6b EstG und wurden im vergangenen Geschäftsjahr aufgelöst.

Die Veränderung des Sonderpostens für Investitionszuwendungen im Anlagevermögen hat das Ergebnis des Geschäftsjahres mit 0,0 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) nicht wesentlich beeinflusst.

(8) Rückstellungen

in Mio. € 31.12.2024 31.12.2023
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 42,4 54,9
Steuerrückstellungen 1,7 1,7
Sonstige Rückstellungen 113,3 144,5
157,4 201,2

Für die nicht fondsgedeckten Verpflichtungen für Stromdeputate an Pensionäre wird zum 31.12.2024 eine Rückstellung in Höhe von 6,6 Mio. € (Vorjahr: 6,0 Mio. €) bilanziert.

Für Pensionszusagen aus der Versorgungsordnung 2003, aus dem Beitragsplan der E.ON SE sowie aus den übernommenen Versorgungswerken der VEW AG und der RWE AG wird eine Verpflichtung in Höhe von 180,6 Mio. € (Vorjahr 191,0 Mio. €) ohne die Verpflichtungen für Stromdeputate an Pensionäre bilanziert. Bei der Versorgungsordnung 2003 und dem Beitragsplan der E.ON SE handelt es sich um eine beitragsorientierte betriebliche Altersversorgung. In der Rückstellungssumme enthalten sind ebenfalls Entgeltumwandlungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Versorgungsansprüchen im Rahmen der Versorgungsordnung 2004.

Einzelbeträge vor Verrechnung
in Mio. € Historische AK Zeitwert Erfüllungsbetrag
Verrechnete Vermögensgegenstände
Wertpapiere des Anlagevermögens 143,3 144,8
Sonstige Vermögensgegenstände 6,0 6,0
149,3 150,8
Verrechnete Schulden
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen - - 186,6
- - 186,6
Verpflichtungsüberhang Pensionen - - 35,8

Darüber hinaus gibt es für die leitenden Angestellten die Möglichkeit der Entgeltumwandlung im Rahmen einer Deferred Compensation-Regelung. Im Berichtsjahr bestehen dafür Rückstellungen in Höhe von 6,0 Mio. € (Vorjahr 5,8 Mio. €).

Das Deckungsvermögen für Pensionen besteht nahezu vollständig aus Anteilen an Investmentvermögen. Das Deckungsvermögen zum 31.12.2024 teilt sich auf in am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 61,2 %) und in nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 38,8 %). Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde, soweit es sich um am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen bewertet. Sofern es sich um nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, wurden die Werte mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden, wie zum Beispiel des Discounted-Cash-Flow-Verfahrens bei Immobilienbewertungen, unter Verwendung branchenspezifischer Annahmen zum Abschlussstichtag abgeleitet. Die jeweilige Verwaltungsgesellschaft respektive die dort beauftragten Gutachter legen die Bewertungsannahmen, wie zum Beispiel Zinssätze fest. Ferner ist ein Guthabenkonto bei einem Kreditinstitut Bestandteil des Deckungsvermögens; die Kategorisierung als sonstige Vermögensgegenstände erfolgt durch die Verfügungsbeschränkung aufgrund der treuhänderischen Verwaltung. Das Guthaben ist zum Nennwert angesetzt.

Beim beizulegenden Zeitwert der darüber hinaus bestehenden Rückdeckungsversicherungen für bestimmte Versorgungszusagen aus Entgeltumwandlung handelt es sich um den von der Versicherungsgesellschaft mitgeteilten Zeitwert, der sich im Wesentlichen aus den bisher geleisteten Versicherungsprämien und den erwirtschafteten Gewinnen des jeweiligen Versicherungsvertrags zusammensetzt.

Diese Verpflichtungen wurden mit Deckungsvermögen in Höhe von 150,8 Mio. € (Vorjahr 148,0 Mio. €) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden folgende zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Vereinbarungen klassifiziert: Contractual Trust Arrangement sowie verpfändete Rückdeckungsversicherungen. Die entsprechende Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen ist unter Punkt 23 der Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

Der Vorstand der Westenergie AG hat am 19. Dezember 2024 die bestehende Betriebsvereinbarung zur Altersteilzeit für tarifliche und außertarifliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Geburtsjahrgang 1966 erweitert. Aufgrund der vorliegenden Ansatzvoraussetzungen für Restrukturierungsaufwendungen wurden entsprechende Potenziale für Altersteilzeitverpflichtungen auf der Passivseite bilanziert. Es erfolgt für diese Verpflichtungen keine Saldierung mit dem vorhandenen Fondsvermögen für Altersteilzeit.

Aufgrund des Saldierungsgebotes des § 246 Abs 2 Satz 2 HGB wurden fondsgedeckte Rückstellungen für Jubiläumsgeldverpflichtungen mit dem Deckungsvermögen aus dem Contractual Trust Arrangement verrechnet.

Einzelbeträge vor Verrechnung
in Mio. € Historische AK Zeitwert Erfüllungsbetrag
Verrechnete Vermögensgegenstände
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,2 0,2
Sonstige Vermögensgegenstände 0,0 0,0 *
0,2 0,2
Verrechnete Schulden
Rückstellungen für Jubiläumsgeldverpflichtungen - - 1,5
- - 1,5
Verpflichtungsüberhang - - 1,3

* Betrag in geringer Höhe

Das Deckungsvermögen für Jubiläumsgeld besteht nahezu vollständig aus Anteilen an Investmentvermögen. Als beizulegender Zeitwert wurde der Rücknahmepreis per 31.12.2024 verwendet. Das Investmentvermögen ist überwiegend in börsengehandelte Wertpapiere oder an anderen organisierten Märkten zugelassene oder in diesen einbezogenen Wertpapieren investiert. Ferner ist ein Guthabenkonto bei einem Kreditinstitut Bestandteil des Deckungsvermögens; die Kategorisierung als sonstige Vermögensgegenstände erfolgt durch die Verfügungsbeschränkung aufgrund der treuhänderischen Verwaltung. Das Guthaben ist zum Nennwert angesetzt. Die entsprechende Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen ist unter Punkt 23 der Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Entfernungsverpflichtungen, Rückstellungen für Kaufpreisrückerstattungen, Rückstellungen für Straßenbeleuchtungsanlagen, Rückstellungen für Altlastensanierung sowie Restrukturierungsrückstellungen und sonstige Personalrückstellungen.

(9) Verbindlichkeiten

in Mio. € 31.12.2024 31.12.2023
Erhaltene Anzahlungen 2,4 2,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 339,6 219,2
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.527,1 1.649,8
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,1 0,3
Sonstige Verbindlichkeiten 43,6 109,2
davon aus Steuern 3,4 0,1
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,4 0,0
1.912,6 1.981,3

Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um 68,7 Mio. € gesunken, wobei die Entwicklung im Wesentlichen auf den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 122,7 Mio. €, den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 120,3 Mio. € und den Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten um 65,6 Mio. € zurückzuführen ist. Alle Verbindlichkeiten im Berichts- und im Vorjahr sind kurzfristig.

Durch Schuldbeitritt mit Erfüllungsübernahme hat die Westenergie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 263,5 Mio. € (Vorjahr: 200,0 Mio. €) übernommen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten zum 31.12.2024 mit 596,4 Mio. € Finanzverbindlichkeiten (Vorjahr: 1.038,0 Mio. €), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 29,4 Mio. € (Vorjahr: 39,5 Mio. €) sowie Verbindlichkeiten aus Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen in Höhe von 901,3 Mio. € (Vorjahr: 572,2 Mio. €). Die Finanzverbindlichkeiten resultieren aus dem Konzern Cash-Pooling und betreffen Verbindlichkeiten gegenüber der E.ON SE mit 532,0 Mio. € (Vorjahr: 884,6 Mio. €) und mit 64,4 Mio. € (Vorjahr: 153,4 Mio. €) gegenüber der Westnetz GmbH.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Alleinaktionärin E.ON Verwaltung betragen 912,0 Mio. € (Vorjahr: 581,0 Mio. €) und resultieren mit 10,7 Mio. € (Vorjahr: 8,8 Mio. €) aus Lieferungen und Leistungen und mit 901,3 Mio. € (Vorjahr: 572,2 Mio.€) aus der Gewinnabführung des aktuellen Geschäftsjahres.

(10) Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind im aktuellen Geschäftsjahr 43,4 Mio. € (Vorjahr: 37,1 Mio. €) Anschlusskostenbeiträge und Baukostenzuschüsse sowie Straßenbeleuchtungszuschüsse in Höhe von 31,2 Mio. € (Vorjahr: 25,6 Mio. €) bilanziert. Des Weiteren sind im Rechnungsabgrenzungsposten 74,1 Mio. € (Vorjahr: 75,1 Mio. €) abgegrenzte Veräußerungserfolge aus Verkäufen von Netzkooperationsgesellschaften und von Netzanlagen enthalten.

(11) Abführungsgesperrte Beträge (§ 268 Abs. 8 HGB)

Zusammensetzung des zur Abführung gesperrten Betrages
in Mio. € 31.12.2024
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 0,0
Beträge aus der Aktivierung latenter Steuern 0,0
Beträge aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 3,7
Gesperrter Betrag 3,7
Ermittlung des maximalen Abführungsbetrages
in Mio. € 31.12.2024
Jahresergebnis vor Gewinnabführung lt. Gewinn- und Verlustrechnung 901,3
+ Frei verfügbare Rücklagen 1.711,1
- Pflichtgemäße Einstellung aus Gewinn- und Verlustrechnung des laufenden Jahres in gebundene Rücklagen, insbesondere in die gesetzliche Rücklage 0,0
- Gesperrter Betrag 3,7
= Unter Berücksichtigung der Abführungssperre maximal abführbarer Betrag vor Auflösung von Rücklagen 901,3

Die Bildung einer gesetzlichen Rücklage gemäß § 150 Abs. 2 AktG ist nicht erfolgt, da die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB mit 302,4 Mio. € den zehnten Teil des Grundkapitals deckt und die Satzung der Gesellschaft keine höhere Rücklagendotierung vorsieht.

Im Geschäftsjahr 2024 sind aufgrund der Überdeckung der frei verfügbaren Rücklagen keine abführungsgesperrten Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB bei der Westenergie ausgewiesen.

(12) Haftungsverhältnisse (nach § 251 HGB)

Haftungsverhältnisse werden nur im Rahmen der Geschäftstätigkeit der Westenergie und nach eingehender Prüfung der hiermit zusammenhängenden Risiken eingegangen. Nach Einschätzung der Gesellschaft werden die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch den jeweiligen Hauptschuldner aufgrund deren Bonität voraussichtlich erfüllt werden können. Die Gesellschaften agieren in einem stabilen Marktumfeld und sind solvente Unternehmen der Energiebranche und des E.ON Konzerns. Vor diesem Hintergrund ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen und somit sind die eingegangenen Haftungsverhältnisse nicht zu passivieren.

Pensionsverpflichtungen der ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westenergie, die zum Zeitpunkt der Ausgliederung des Geschäftsbereichs RRW zum 01.04.2020 keine aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren, sind weiterhin bei der E.ON Verwaltung bilanziert. Hieraus ergibt sich eine Gewährleistungsverpflichtung in gleicher Höhe.

Für die bei sonstigen verbundenen Unternehmen bilanzierten Pensionsverpflichtungen bestehen gesamtschuldnerische Haftungen.

Im Zusammenhang mit der Abspaltung von Teilbetrieben auf die ehemalige RWE Vertrieb AG (heute: E.ON Energie Deutschland GmbH) im Geschäftsjahr 2009, der im Geschäftsjahr 2013 erfolgten Abspaltung von dem Netz zuzuordnenden Rentnern, Frühpensionären und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unverfallbaren Versorgungsansprüchen auf die Westnetz alt und der in 2016 durchgeführten Abspaltung auf die innogy SE (heute E.ON Verwaltung) haftet die Gesellschaft gemäß § 133 UmwG als Gesamtschuldner für die Verbindlichkeiten, die vor dem Wirksamwerden der Abspaltung begründet worden sind.

Im Zusammenhang mit der Ausgliederung des Teilbetriebs "Verteilnetzbetrieb" auf die Westnetz GmbH zum 01.10.2019 haftet die Gesellschaft gemäß § 133 UmwG als Gesamtschuldner für die Verbindlichkeiten, die vor dem Wirksamwerden der Abspaltung begründet worden sind.

Im Zusammenhang mit der Ausgliederung des Geschäftsbereiches Netzservice auf die Westenergie Netzservice GmbH zum 01.01.2021 haftet die Gesellschaft gemäß § 133 UmwG als Gesamtschuldner für die Verbindlichkeiten, die vor dem Wirksamwerden der Ausgliederung begründet worden sind.

Als Sicherheit für die kreditgebenden Banken sind alle Anteile an der Westconnect verpfändet und Gesellschafterdarlehen und konzerninterne Forderungen der Westenergie gegenüber der Westconnect abgetreten.

Die Verpfändung der Anteile erlischt und die abgetretenen Forderungen werden rückübertragen, wenn alle gesicherten Verbindlichkeiten der Westconnect gegenüber den Banken vollständig und endgültig beglichen sind.

(13) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB beläuft sich auf 1.900,9 Mio. € (Vorjahr: 1.981,5 Mio. €), davon 133,9 Mio. € (Vorjahr: 122,4 Mio. €) gegenüber verbundenen Unternehmen, und betrifft vollständig künftige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pachtverhältnissen.

(14) Außerbilanzielle Geschäfte

Es liegen keine außerbilanziellen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, vor.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(15) Umsatzerlöse

in Mio. € 01.01. - 31.12.2024 01.01. - 31.12.2023
Konzerninterne Dienstleistungen 270,8 253,7
Weiterverrechnung Investitionen an Verpächter 230,7 185,5
Erlöse aus Vermietung und Verpachtung 197,6 199,9
Konzessionsabgabe 191,8 177,8
Betriebsführung u. Instandhaltung v. Straßenbeleuchtung 14,1 14,8
Strom- und Gaserlöse 0,6 0,5
Sonstige Umsatzerlöse 106,5 104,8
1.012,2 937,0

Der Anstieg der Umsatzerlöse um 75,2 Mio. € resultiert vornehmlich aus gestiegenen Weiterverrechnungen von Investitionen an Verpächter in Höhe von 45,2 Mio. €, Erlösen aus konzerninternen Dienstleistungen in Höhe von 17,1 Mio. € sowie aus Konzessionsabgaben/Nutzungsentgelte in Höhe von 14,0 Mio. €. Gegenläufig sind geringere Erlöse aus Vermietung und Verpachtung in Höhe von 2,3 Mio. € zu verzeichnen.

Die konzerninternen Dienstleistungen betreffen im aktuellen Geschäftsjahr im Wesentlichen erbrachte Dienstleistungen in Querschnittsbereichen und technischen Funktionen in Höhe von 166,9 Mio. €, sowie Erlöse aus Telekommunikationsdienstleitungen in Höhe von 103,9 Mio. €.

Im Berichtsjahr sind vor allem aus der Weiterverpachtung von Strom- und Gasnetzpachtverträgen sowie von Stromverteilungsanlagen und der Verpachtung von Wärme- und Wassernetzen Pachterlöse vereinnahmt worden.

Die Umsätze aus Weiterverrechnungen von Investitionen an Verpächter resultieren aus Pachtverträgen aus Strom- und Gasnetzanlagen.

Der Stromumsatz des Berichtsjahres entfällt auf die Belieferung von Straßenbeleuchtungskunden sowie auf Stromlieferungen an Werksangehörige.

Unter den sonstigen Umsatzerlösen werden Erlöse aus der Ausstattungsüberlassung, aus der Auftragsabrechnung sowie der Auflösung der Baukostenzuschüsse und Anschlusskostenbeiträge ausgewiesen. Der Rückgang betrifft hauptsächlich die Erlöse aus der Ausstattungsüberlassung.

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland getätigt.

(16) Sonstige betriebliche Erträge

in Mio. € 01.01. - 31.12.2024 01.01. - 31.12.2023
Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen 9,8 18,6
davon verbundene Unternehmen 0,0 0,0
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 27,1 1,7
Erträge aus Abgängen von Immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen 1,7 1,4
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 0,0 * 0,0 *
davon Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 0,0 0,0 *
Übrige 4,4 0,3
43,1 22,0

Der Rückgang der Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen um 8,8 Mio. € betrifft Verkäufe von Anteilen an verbundenen Unternehmen im Vorjahr. Die übrigen Erträge betreffen die ratierliche Vereinnahmung von abgegrenzten Veräußerungserfolgen aus Verkäufen von Anteilen an Netzkooperationsgesellschaften.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 27,1 Mio. € (Vorjahr: 1,7 Mio. €) enthalten, die aus der Auflösung von Rückstellungen und aus freigewordenen Verbindlichkeiten resultieren.

(17) Materialaufwand

in Mio. € 01.01. - 31.12.2024 01.01. - 31.12.2023
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11,8 6,0
Aufwendungen für bezogene Leistungen 827,6 780,5
839,4 786,5

Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 52,9 Mio.€ gestiegen.

Im laufenden Jahr sowie im Vorjahr sind unter den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe unter anderem Warenverkäufe und Strombezüge für die Stromlieferungen aus Straßenbeleuchtungsverträgen und an Werksangehörige enthalten. Der Anstieg der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betrifft im Wesentlichen Materialkosten.

In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Wesentlichen die Aufwendungen für die an Verpächter weiterverrechneten Investitionen, Kosten der Ausstattungsüberlassung, Pachtaufwendungen sowie Betriebs- und Instandhaltungsaufwendungen enthalten. Die hier ausgewiesenen Aufwendungen für Konzessionsabgaben wurden fast vollständig in Höhe von 189,7 Mio. € (Vorjahr: 179,5 Mio.€) weitergegeben.

Im Materialaufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1,6 Mio. € (Vorjahr: 1,7 Mio. €) enthalten, die vornehmlich Konzessionsabgaben und Pachtspitzabrechnungen betreffen.

(18) Personalaufwand

in Mio. € 01.01. - 31.12.2024 01.01. - 31.12.2023
Löhne und Gehälter 39,7 44,0
Soziale Abgaben 4,6 4,8
Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 3,8 20,0
davon für Altersversorgung 3,8 20,0
48,2 68,8

Der Aufwand für Löhne und Gehälter beinhaltet im Wesentlichen die laufenden Aufwendungen des Geschäftsjahres. Der Rückgang der Löhne und Gehälter sowie der Sozialabgaben gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus geringeren Zuführungen zu den Personalrückstellungen.

(19) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

in Vollzeitstellen 01.01. - 31.12.2024 01.01. - 31.12.2023
Männlich 171 182
Weiblich 112 107
283 289

Die Angabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt erfolgt in Vollzeitstellen. Diese entsprechen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemäß dem jeweiligen prozentualen Beschäftigungsgrad.

Durch Umstrukturierungsmaßnahmen sind 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Westnetz GmbH und 3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Westnetz GmbH übertragen worden.

(20) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

in Mio. € 01.01. - 31.12.2024 01.01. - 31.12.2023
planmäßige Abschreibungen 9,3 9,0
9,3 9,0

Die Zusammensetzung der Abschreibungen ist aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage I diesem Anhang beigefügt ist, ersichtlich.

Sowohl im aktuellen Geschäftsjahr als auch im Vorjahr sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen angefallen.

(21) Sonstige betriebliche Aufwendungen

in Mio. € 01.01. - 31.12.2024 01.01. - 31.12.2023
Konzerninterne Verrechnungen 42,5 41,7
Aufwendungen für IT-Dienstleistungen 29,1 11,0
Verluste aus Wertminderung von Gegenständen des Umlaufvermögens 0,4 0,1
Verluste aus dem Abgang von Immaterielle Vermögensgegenständen und Sachanlagen 0,2 0,3
Mieten-/Pachtaufwand 0,0 * 6,4
Sonstige Steuern 0,0 * 0,0
Übrige 23,2 51,4
95,3 110,9

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 15,6 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus geringeren Aufwendungen für Rückstellungszuführungen. Gegenläufig sind die Aufwendungen für IT Dienstleistungen im Zusammenhang mit der ERP-System Migration gestiegen.

Die konzerninternen Verrechnungen beinhalten wie auch im vorherigen Geschäftsjahr im Wesentlichen Weiterberechnungen für Querschnittsfunktionen, Gastronomie und sonstige Büroservices.

Der Posten "Übrige" beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für Beratungsleistungen, Werbemaßnahmen, Beiträge an Verbände, ausstehende Ertragszuschüsse für Gewerbesteuererstattungen an Netzkooperationsgesellschaften sowie allgemeine Verwaltungskosten.

Es liegen periodenfremde Aufwendungen in unwesentlichem Umfang vor.

(22) Ergebnis Finanzanlagen

in Mio. € 01.01. - 31.12.2024 01.01. - 31.12.2023
Erträge aus Beteiligungen 205,6 144,1
davon aus verbundenen Unternehmen 79,6 49,7
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,1 0,1
davon aus verbundenen Unternehmen 0,0 0,0
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen mit verbundenen Unternehmen 709,6 487,4
Aufwendungen aus Verlustübernahme mit übrigen Unternehmen -0,0 * -0,2
915,3 631,4

* Betrag in geringer Höhe

Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen beinhalten das Ergebnis der Westnetz GmbH in Höhe von 657,3 Mio. € (Vorjahr: 451,4 Mio. €), der Westenergie Metering GmbH in Höhe von 27,2 Mio. € (Vorjahr: 22,3 Mio. €) und der Westenergie Netzservice GmbH in Höhe von 25,0 Mio. € (Vorjahr: 13,7 Mio. €). In den Erträgen aus Beteiligungen sind Gewinnausschüttungen diverser Stadtwerkebeteiligungen und Netzkooperationsgesellschaften enthalten.

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens beinhalten die Zinseinnahmen aus der Vergabe von Wohnungsbaudarlehen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Zinseinnahmen aus Ausleihungen an Beteiligungen.

(23) Zinsergebnis

in Mio. € 01.01. - 31.12.2024 01.01. - 31.12.2023
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23,3 13,0
davon aus verbundenen Unternehmen 19,6 0,8
davon aus der Aufzinsung 3,6 12,2
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -92,7 -59,4
davon an verbundene Unternehmen -92,7 -59,4
davon aus der Aufzinsung 0,0 0,0
-69,4 -46,4

Im Berichtsjahr wurden die Aufwendungen in geringer Höhe aus der Aufzinsung/Zinsänderung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen (Vorjahr: Wert geringen Umfangs) mit Marktwertveränderungen sowie den übrigen Erträgen aus den Wertpapieren des Anlagevermögens in Höhe von 0,2 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) verrechnet. Die Aufwendungen in geringer Höhe aus der Aufzinsung/Zinsänderung der Rückstellung für Jubiläumsgeld (Vorjahr: Wert geringen Umfangs) wurden mit Marktwertveränderungen sowie übrigen Erträgen in geringer Höhe aus den Wertpapieren des Anlagevermögens (Vorjahr: Wert geringen Umfangs) verrechnet. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung/Zinsänderung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr: 1,5 Mio. €) wurden mit Marktwertveränderungen sowie den übrigen Aufwendungen und Erträgen aus den Wertpapieren des Anlagevermögens in Höhe von 3,7 Mio. € (Vorjahr: Aufwand 13,4 Mio. €) saldiert. Eine Verrechnung erfolgt nur, soweit diese Wertpapierguthaben Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB darstellen. Die daraus resultierenden Salden in Höhe von 3,5 Mio. € (Vorjahr: Aufwand 12,2 Mio. €) sind in den Zinsen und ähnlichen Erträgen ausgewiesen.

Die Zinserträge an und Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen betreffen die Verzinsung der Finanzmittelkonten gegenüber der E.ON SE und Westnetz GmbH.

(24) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Zwischen der E.ON Verwaltung und der Westenergie besteht ein Ergebnisabführungsvertrag und es liegt eine ertragsteuerliche Organschaft mit der E.ON SE vor. Die E.ON SE ist daher im Außenverhältnis Schuldnerin der auf Basis des Organkreises unter Berücksichtigung der Ergebnisse der einzelnen Organgesellschaften errechneten Körperschaftsteuer, des Solidaritätszuschlages und der Gewerbesteuer.

(25) Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn

Nach Maßgabe des bestehenden Gewinnabführungsvertrages werden 901,3 Mio. € (Vorjahr: 572,2 Mio. €) an die E.ON Verwaltung abgeführt.

V. Sonstige Angaben

Im Zusammenhang mit betrieblichen Pensionszusagen aus Entgeltumwandlungen wurden Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 6,0 Mio. € verpfändet.

(26) Organbezüge

Aufsichtsratsbezüge

Insgesamt wurden dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 0,2 Mio. € Bezüge gewährt.

Vorstandsbezüge

Die Gesamtvergütung des Vorstandes der Westenergie beläuft sich im Jahr 2024 auf insgesamt 2,9 Mio. €. In den Bezügen sind 0,4 Mio. € aktienbasierte Vergütungen (beizulegender Zeitwert zum Zeitpunkt ihrer Gewährung) enthalten. Diese beinhalten 47.670 Stück eingeräumte virtuelle Aktien aus dem E.ON Performance Plan.

Im Geschäftsjahr 2024 wird in Bezug auf die Bezüge für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen sowie für diesen Personenkreis gebildeten Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Dem Vorstand wurden keine Vorschüsse oder Kredite gewährt.

(27) Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Angabe im Anhang des Konzernabschlusses der E.ON SE enthalten, daher wird an dieser Stelle auf eine Angabe verzichtet.

(28) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen § 285 Nr. 21 HGB

Angabepflichtige Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen im wesentlichen Umfang zu nicht marktüblichen Bedingungen bestanden nicht.

(29) Angaben zu Geschäften größeren Umfangs nach § 6b Abs. 2 EnWG

Im Geschäftsjahr wurden folgende Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt:

Mit der E.ON SE besteht eine Cash-Pooling Vereinbarung, aus der zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von 531,9 Mio. € bilanziert und ein Zinsertrag in Höhe von 18,8 Mio. € sowie ein Zinsaufwand in Höhe von 87,2 Mio. € erfasst ist.

Mit der Westnetz GmbH besteht eine Cash-Pooling Vereinbarung. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling in Höhe von 64,4 Mio. €. In diesem Zusammenhang sind Zinserträge in Höhe von 0,8 Mio. € und Zinsaufwendungen in Höhe von 5,5 Mio. € zu berücksichtigen.

Aufgrund eines Schuldbeitrittes wurden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 263,5 Mio. € übernommen.

Empfangene konzerninterne Dienstleistungen in Höhe von 819,0 Mio. € im Wesentlichen resultierend aus Konzessionsabgaben, Pachten, Investitionsverrechnungen, Netzdienstleistungen, Dienstleistungen im Bereich Telekommunikation, IT und Infrastruktur sowie Betriebsführung für das nicht-regulierte Netzgeschäft

Erbrachte konzerninterne Dienstleistungen in Höhe von 931,5 Mio. € im Wesentlichen resultierend aus Konzessionsabgaben, Pachten, Investitionsverrechnungen, Dienstleistungen im Bereich Telekommunikation, IT und Infrastruktur, Querschnittsfunktionen, Betriebsführung sowie kaufmännische Dienstleistungen

(30) Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Westenergie Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge mit der OIE AG, der Westenergie Aqua GmbH und der Rheinhessen Beteiligungs GmbH mit Wirkung ab dem 1. Januar 2025 geschlossen. Diese Verträge werden voraussichtlich einen nicht unwesentlichen Effekt auf die Erträge oder Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen haben. Durch die Einbindung aller Gesellschaften in das Cash-Pooling der E.ON und dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der E.ON Verwaltung ergibt sich keine Wirkung auf die Finanzlage des Unternehmens.

VI. Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der Westenergie AG setzt sich wie folgt zusammen:

Bernd Böddeling,

Senior Vice President Energy Networks Germany der E.ON SE

- Vorsitzender -

Stefan May *) ,

Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats Westenergie/Westnetz GmbH

stellvertretender Konzernbetriebsratsvorsitzender

- stellvertretender Vorsitzender -

Sven Georg Adenauer,

Landrat Kreis Gütersloh

Frank Berwanger *) ,

Betriebsratsvorsitzender Trier der Westnetz GmbH

Michaela Borbe,

Betriebsratsvorsitzende Dortmund der Westnetz GmbH

Marten Bunnemann, seit dem 01.10.2024,

Vorsitzender der Geschäftsführung der E.ON Energy Infrastructure Solutions GmbH

Dr. Lisbeth Buschkühl,

Senior Vice President Supply Chain and Chief Procurement Officer der E.ON SE

Dr. Iris Eveleigh,

Senior Vice President Investor Relations der E.ON SE

Uwe Genn *) ,

Stellvertretender Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats Westenergie/Westnetz und

Betriebsratsvorsitzender Saffig der Westnetz GmbH

Gerhard Grabenkamp,

Kämmerer der Stadt Essen

Frank Hutmacher *) ,

Betriebsratsvorsitzender Wesseling der Westnetz GmbH

Prof. Dr.-Ing. Lars Jendernalik *) ,

Leiter Assetmanagement und Nachhaltigkeit der Westnetz GmbH

Anna Kebschull,

Landrätin Landkreis Osnabrück

Birte Kinder,

Betriebsratsvorsitzende Essen Zentrale der Westenergie AG

Dr. Thomas König,

Mitglied des Vorstands der E.ON SE

Silke Lodder, seit dem 01.07.2024,

Betriebsratsvorsitzende Wesel der Westnetz GmbH

Guntram Pehlke,

Vorsitzender des Vorstands der Dortmunder Stadtwerke AG a.D.

Dr. Karl Schneider,

Landrat Hochsauerlandkreis

Sonja Schnürpel,

Gewerkschaftssekretärin Fachbereich Ver- und Entsorgung, ver.di Bezirk Ruhr West

Rolf Wiegand *) ,

Bundesfachgruppenleiter Energiewirtschaft ver.di

Im folgenden genannte Mitglieder des Aufsichtsrats sind im Geschäftsjahr ausgeschieden:

Olaf Schraven *) , mit Ablauf des 30.06.2024,

Betriebsratsvorsitzender Essen/Mülheim der Westnetz GmbH

- stellvertretender Vorsitzender -

Dr. Marc Spieker, mit Ablauf des 30.09.2024,

Mitglied des Vorstands der E.ON SE

*) Von der Arbeitnehmerseite vorgeschlagene und durch die Kapitalseite gewählte Mitglieder des Aufsichtsrats

Vorstand

Der Vorstand der Westenergie AG setzt sich wie folgt zusammen:

Katherina Reiche,

Vorsitzende des Vorstands

Oliver Henrichs,

Vorstand Ressort Personal/Arbeitsdirektor

Dr. Stefan Küppers,

Vorstand Ressort Technik

Prof. Dr. Achim Schröder,

Vorstand Ressort Finanzen und Regulierung

 

Essen, den 11. Februar 2025

Westenergie AG

Der Vorstand

Reiche

Henrichs

Dr. Küppers

Prof. Dr. Schröder

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
in Mio.€ 01.01.2024 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2024
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,5 0,0 0,0 0,1 5,4
5,5 0,0 0,0 0,1 5,4
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6,7 0,0 0,0 0,0 6,7
Technische Anlagen und Maschinen 479,0 13,9 0,0 * 19,2 473,7
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,1 0,1 0,0 0,2 1,0
Anlagen im Bau 0,2 0,2 0,0 * 0,0 0,4
487,0 14,2 0,0 19,4 481,8
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Untenehmen 2.516,1 8,3 0,0 0,0 2.524,4
Beteiligungen 1.186,9 51,9 0,0 8,1 1.230,7
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,9 0,0 0,0 0,0 0,9
Sonstige Ausleihungen 0,1 0,0 0,0 0,0 * 0,0 *
3.704,0 60,2 0,0 8,1 3.756,0
Anlagevermögen 4.196,5 74,4 0,0 27,6 4.243,2
Kumulierte Wertberichtigungen
in Mio.€ 01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,2 0,8 0, * 4,1
3,2 0,8 0,0 4,1
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,3 0,2 0,0 1,5
Technische Anlagen und Maschinen 389,6 8,2 15,9 381,9
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,8 0,1 0,2 0,7
Anlagen im Bau 0,0 0,0 0,0 0,0
391,8 8,5 16,2 384,2
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Untenehmen 0,0 0,0 0,0 0,0
Beteiligungen 4,0 0,0 0,0 4,0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Ausleihungen 0,0 0,0 0,0 0,0
4,0 0,0 0,0 4,0
Anlagevermögen 399,0 9,3 16,2 392,3
Buchwerte
in Mio.€ 31.12.2024 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,3 2,3
1,3 2,3
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5,2 5,4
Technische Anlagen und Maschinen 91,8 89,4
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,3 0,3
Anlagen im Bau 0,4 0,2
97,7 95,3
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Untenehmen 2.524,4 2.516,1
Beteiligungen 1.226,7 1.182,9
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,9 0,9
Sonstige Ausleihungen 0,0 * 0,1
3.752,0 3.699,9
Anlagevermögen 3.851,0 3.797,4

* Betrag geringer Höhe

Aus rechentechnischen Gründen können Rundungsdifferenzen auftreten.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Westenergie AG
Stand 31.12.2024 Beteiligungsanteil
Lfd. Nr. Nr. Verbundene Unternehmen Inland O r t direkt
%
insgesamt
%
Eigenkapital
TEuro
Ergebnis
TEuro
1 8611 A/V/E GmbH 0 25 2.356 603
Halle (Saale)
2 70364 AggerEnergie GmbH 0 62 70.004 10.501
Gummersbach
3 70397 AggerService GmbH 0 100 275 21
Gummersbach
4 3758 Biogas Schwalmtal GmbH & Co. KG 0 66 459 -172 4)
Schwalmtal
5 3759 Biogasanlage Schwalmtal GmbH 0 99 52 4 4)
Schwalmtal
6 8322 D E M GmbH 0 100 504 10
Elsdorf
7 8139 digikoo GmbH 0 100 2.530 0 1)
Essen
8 20814 E.ON Grid Solutions GmbH 24 24 56.699 5.959 3)
Hamburg
9 3780 ELE Verteilnetz GmbH 0 100 1.222 0 1)
Gelsenkirchen
10 70408 Elektro-Klaus GmbH 0 100 1.481 -244
Waldbröl
11 1611 Emscher Lippe Energie GmbH 50 50 50.257 30.515
Gelsenkirchen
12 8399 EnergieRevolte GmbH 0 100 125 0 1)
Düren
13 5321 Energieversorgung Timmendorfer Strand GmbH & Co. KG 51 51 3.198 156
Timmendorfer Strand
14 70396 Energiewerke Waldbröl GmbH 0 100 1.160 0 1)
Waldbröl
15 8831 ESK GmbH 0 100 128 0
Dortmund
16 1181 EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH 54 54 71.011 25.302
Stolberg/RhId.
17 5602 Heizungs- und Sanitärbau WIJA GmbH 0 100 2.091 1.102
Bad Neuenahr-Ahrweiler
18 70591 Hochdruckring Kreis Heinsberg GmbH 0 100 100 0 2)
Aachen
19 5339 Leitungspartner GmbH 0 100 100 0 1)
Düren
20 3942 NEW AG 43 43 225.647 0
Mönchengladbach
21 3958 NEW b_gas Eicken GmbH 0 100 0 -9
Schwalmtal
22 3943 NEW Netz GmbH 0 100 202.762 0 1)
Geilenkirchen
23 3945 NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH 0 100 32.867 0 1)
Mönchengladbach
24 3946 NEW NiederrheinWasser GmbH 0 100 73.646 0 1)
Viersen
25 3957 NEW Re GmbH 0 70 29.075 1.295
Mönchengladbach
26 3944 NEW Smart City GmbH 0 100 2.000 0 1)
Mönchengladbach
27 70588 NEW Stadtentfalter Quartiere GmbH 0 100 25 0
Mönchengladbach
28 3949 NEW Tönisvorst GmbH 0 100 19.261 0
Tönisvorst
29 3948 NEW Viersen GmbH 0 100 13.330 0 1)
Viersen
30 8254 NEW Windenergie Verwaltung GmbH 0 100 58 6
Mönchengladbach
31 70387 NEW Windpark Jülich GmbH & Co. KG 0 100 1.729 -76
Mönchengladbach
32 8255 NEW Windpark Linnich GmbH & Co. KG 0 100 8.042 480
Mönchengladbach
33 1120 OIE Aktiengesellschaft 100 100 58.081 0 1)
Idar-Oberstein
34 5011 Regionetz GmbH 0 49 269.214 0
Aachen
35 5317 Rhein-Sieg Netz GmbH 0 100 20.774 0 1)
Siegburg
36 1111 rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft 46 46 601.131 55.103
Köln
37 2211 RHENAGBAU Gesellschaft mit beschränkter Haftung 0 100 4.058 0 1)
Köln
38 4204 RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH 0 80 70.477 14.961
Mülheim an der Ruhr
39 2302 Scharbeutzer Energie- und Netzgesellschaft mbH & Co. KG 51 51 4.388 216
Scharbeutz
40 70219 Stadtentfalter GmbH 0 50 811 79
Mönchengladbach
41 3128 Stadtwerke Düren GmbH 50 50 32.801 9.481
Düren
42 5016 STAWAG Abwasser GmbH 0 100 25 0 1)
Aachen
43 5014 STAWAG Infrastruktur Monschau GmbH & Co. KG 0 100 4.302 112
Monschau
44 5015 STAWAG Infrastruktur Monschau Verwaltungs GmbH 0 100 35 1
Monschau
45 5012 STAWAG Infrastruktur Simmerath GmbH & Co. KG 0 100 4.412 124
Simmerath
Westenergie AG
Stand 31.12.2024 Beteiligungsanteil
Lfd. Nr. Nr. Verbundene Unternehmen Inland O r t direkt
%
insgesamt
%
Eigenkapital
TEuro
Ergebnis
TEuro
46 5013 STAWAG Infrastruktur Simmerath Verwaltungs GmbH 0 100 35 1
Simmerath
47 70592 Übach-Palenberg Netz GmbH 0 100 100 0 2)
Geilenkirchen
48 5320 Verwaltungsgesellschaft Energieversorgung Timmendorfer Strand mbH 51 51 35 1
Timmendorfer Strand
49 2301 Verwaltungsgesellschaft Scharbeutzer Energie- und Netz GmbH 51 51 35 1
Scharbeutz
50 70492 Wärmepartner QL GmbH 0 51 25 0 2)
Düren
51 3739 Wärmeversorgung Würselen GmbH 0 100 1.707 195
Stolberg
52 2432 Westenergie Aqua GmbH 100 100 233.106 0 1) 3)
Mülheim an der Ruhr
53 5138 Westenergie Metering GmbH 100 100 25 0 1) 3)
Mülheim an der Ruhr
54 7049 Westenergie Netzservice GmbH 100 100 37.669 0 1) 3)
Dortmund
55 8292 Westenergie Rheinhessen Beteiligungs GmbH 100 100 57.865 0 1) 3)
Essen
56 5318 Westerwald-Netz GmbH 0 100 9.875 0 1)
Betzdorf-Alsdorf
57 8298 Westnetz Asset Komplementär GmbH 0 100 43 4
Essen
58 3066 Westnetz GmbH 100 100 1.838.016 0 1)
Dortmund
59 8392 Westnetz Immobilien GmbH & Co. KG 0 100 40.232 1.227
Essen
60 8394 Westnetz Kommunikationsleitungen GmbH & Co. KG 0 100 419 14.690
Essen
61 7034 WHP Tiefbaugesellschaft mbH & Co. KG 0 100 4.127 684
Mönchengladbach
62 70357 WHP Verwaltungs GmbH 0 100 24 3
Mönchengladbach
63 8249 Windpark Jüchen & NEW GmbH & Co. KG 0 51 15.626 -89
Jüchen
64 70252 Windpark Jüchen & NEW Verwaltung GmbH 0 51 26 1
Jüchen
Westenergie AG
Stand 31.12.2024 Beteiligungsanteil
Lfd. Nr. Nr. Beteiligungen Inland O r t direkt
%
insgesamt
%
Eigenkapital
TEuro
Ergebnis
TEuro
65 2504 Alfred Thiel-Gedächtnis-Unterstützungskasse GmbH 50 50 5.356 247
Essen
66 5017 Alsdorf Netz GmbH 0 50 19.604 0 1)
Alsdorf
67 8542 AVU Aktiengesellschaft für Versorgungs-Unternehmen 50 50 86.879 16.368
Gevelsberg
68 3104 Balve Netz GmbH & Co. KG 25 25 3.221 527
Balve
69 3152 BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH 0 19 36.605 6.383
Wipperfürth
70 4315 BEW Netze GmbH 0 61 11.248 31
Wipperfürth
71 70464 Bingen Energie Zukunft GmbH & Co. KG 0 49 5.688 -3
Bingen am Rhein
72 8252 Biogas Wassenberg GmbH & Co. KG 0 32 1.445 -177
Wassenberg
73 8253 Biogas Wassenberg Verwaltungs GmbH 0 32 47 2
Wassenberg
74 70388 BMR Windenergie Jülich GmbH & Co. KG 0 50 123 356
Geilenkirchen
75 4380 Breitband-Infrastrukturgesellschaft Cochem-Zell mbH 21 21 620 152
Cochem
76 3849 Brüggen.E-Netz GmbH & Co. KG 0 25 3.267 399
Brüggen
77 3851 Brüggen.E-Netz Verwaltungs-GmbH 0 25 43 1
Brüggen
78 2709 Dorsten Netz GmbH & Co. KG 49 49 14.080 1.141
Dorsten
79 8543 Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 40 40 192.131 12.785
Dortmund
80 5153 ELE - GEW Photovoltaikgesellschaft mbH 0 49 102 77
Gelsenkirchen
81 4804 ELE-RAG Montan Immobilien Erneuerbare Energien GmbH 0 50 12 -23
Bottrop
82 5130 ELE-Scholven-Wind GmbH 0 30 958 433
Gelsenkirchen
83 4193 Energie Mechernich GmbH & Co. KG 49 49 3.640 248
Mechernich
84 4194 Energie Mechernich Verwaltungs-GmbH 49 49 46 2
Mechernich
85 4969 energienatur Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH 0 44 184 10
Siegburg
86 8331 Energienetze Holzwickede GmbH 0 25 4.515 234
Holzwickede
87 5302 Energiepartner Dörth GmbH 49 49 29 4
Dörth
88 4738 Energiepartner Elsdorf GmbH 40 40 339 47
Elsdorf
89 2758 Energiepartner Hermeskeil GmbH 20 20 145 21
Hermeskeil
90 4798 Energiepartner Kerpen GmbH 49 49 15 25
Kerpen
91 8245 Energiepartner Niederzier GmbH 49 49 30 -9
Niederzier
92 2087 Energiepartner Projekt GmbH 49 49 244 7
Essen
93 4363 Energiepartner Solar Kreuztal GmbH 40 40 25 1
Kreuztal
94 4281 Energieversorgung Bad Bentheim GmbH & Co. KG 25 25 3.037 684
Bad Bentheim
95 4282 Energieversorgung Bad Bentheim Verwaltungs-GmbH 25 25 46 2
Bad Bentheim
96 8545 Energieversorgung Beckum GmbH & Co. KG 34 34 8.687 3.313
Beckum (Westf.)
97 8546 Energieversorgung Beckum Verwaltungs-GmbH 34 34 74 2
Beckum (Westf.)
98 5322 Energieversorgung Horstmar/Laer GmbH & Co. KG 49 49 2.574 335
Horstmar
99 3715 Energieversorgung Hürth GmbH 0 25 4.961 807
Hürth
100 3852 Energieversorgung Kranenburg Netze GmbH & Co. KG 25 25 1.717 225
Kranenburg
101 3853 Energieversorgung Kranenburg Netze Verwaltungs GmbH 25 25 45 2
Kranenburg
102 2716 Energieversorgung Niederkassel GmbH & Co. KG 0 49 2.745 195
Niederkassel
103 3159 Energieversorgung Oberhausen Aktiengesellschaft 10 10 43.562 36.290
Oberhausen
104 8258 energy4u GmbH & Co. KG 0 49 25 -375
Siegburg
105 5512 ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH 0 18 92.238 0
Moers
106 70283 ENNI Energienetze Rheinberg GmbH & Co. KG 0 18 4.768 705
Rheinberg
107 8333 Ense Stromnetz GmbH & Co. KG 25 25 3.080 547
Ense
108 5749 Erdgasversorgung Schwalmtal GmbH & Co. KG 0 50 5.722 2.613 4)
Viersen
109 5748 Erdgasversorgung Schwalmtal Verwaltungs-GmbH 0 50 43 1 4)
Viersen
110 3163 e-regio GmbH & Co. KG 0 40 118.383 29.404
Euskirchen
111 8318 eShare.one GmbH 0 20 -384 -267 4)
Dortmund
112 70376 evd energieversorgung dormagen GmbH 0 49 18.804 0
Dormagen
113 4907 evm Windpark Höhn GmbH & Co. KG 0 33 68 270
Höhn
114 3121 EWR Dienstleistungen GmbH & Co. KG 0 25 173.203 22.179
Worms
115 4601 EWR GmbH 20 20 83.847 13.686
Remscheid
116 4773 EWV Baesweiler GmbH & Co. KG 0 45 2.886 938
Baesweiler
117 4772 EWV Baesweiler Verwaltungs GmbH 0 45 37 1
Baesweiler
118 3131 FSO GmbH & Co. KG 50 50 49.575 28.013
Oberhausen
119 3078 FSO Verwaltungs-GmbH 50 50 33 -1
Oberhausen
120 5291 Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH 49 49 4.502 189
Kerken
121 2255 GasLINE Telekommunikationsnetz-Geschäftsführungsgesellschaft 10 10 78 2
Straelen
122 2256 GasLINE Telekommunikationsnetzgesellschaft deutscher Gasversorgungsunternehmen mbH 10 10 159.708 43.316
Straelen
123 3102 Gas-Netzgesellschaft Bedburg GmbH & Co. KG 25 25 2.122 564
Bedburg
124 5319 Gas-Netzgesellschaft Elsdorf GmbH & Co. KG 25 25 1.693 594
Elsdorf
Westenergie AG
Stand 31.12.2024 Beteiligungsanteil
Lfd. Nr. Nr. Beteiligungen Inland O r t direkt
%
insgesamt
%
Eigenkapital
TEuro
Ergebnis
TEuro
125 3438 Gas-Netzgesellschaft Kolpingstadt Kerpen GmbH & Co. KG 25 25 4.317 1.260,3
Kerpen
126 3441 Gas-Netzgesellschaft Kreisstadt Bergheim GmbH & Co. KG 25 25 3.797 1.307,4
Bergheim
127 8244 Gasnetzgesellschaft Mettmann mbH & Co. KG 0 25 3.211 232,9
Mettmann
128 3091 Gas-Netzgesellschaft Rheda-Wiedenbrück GmbH & Co. KG 49 49 1.788 677,8
Rheda-Wiedenbrück
129 3092 Gas-Netzgesellschaft Rheda-Wiedenbrück Verwaltungs-GmbH 49 49 39 2,1
Rheda-Wiedenbrück
130 8329 Gasnetzgesellschaft Warburg GmbH & Co. KG 49 49 2.810 616,6
Warburg
131 8599 Gasnetzgesellschaft Windeck mbH & Co. KG 0 50 1.454 321,5
Windeck
132 4356 Gasnetzgesellschaft Wörrstadt mbH & Co. KG 49 49 2.368 829,2
Saulheim
133 2086 Gasnetzgesellschaft Wörrstadt Verwaltung mbH 49 49 44 1,7
Saulheim
134 3305 Gemeindewerke Bissendorf Netze GmbH & Co. KG 49 49 3.000 558,6
Bissendorf
135 3306 Gemeindewerke Bissendorf Netze Verwaltungs-GmbH 49 49 30 0,6
Bissendorf
136 8551 Gemeindewerke Everswinkel GmbH 45 45 6.565 266,8
Everswinkel
137 8552 Gemeinschafts-Lehrwerkstatt Arnsberg GmbH 8 8 1.869 5,0
Arnsberg
138 3529 GfB, Gesellschaft für Baudenkmalpflege mbH 0 20 22 2,6
Idar-Oberstein
139 2249 GkD Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH 0 50 68 2,6
Köln
140 5152 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 0 21 28.334 2.247,7
Troisdorf
141 4365 GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 0 21 47 1,3
Troisdorf
142 4366 GREEN Gesellschaft für regionale und erneuerbare Energie mbH 10 49 811 14,0
Stolberg
143 4774 Green Solar Herzogenrath GmbH 0 45 3.578 268,0
Herzogenrath
144 70375 GVG Rhein-Erft GmbH 0 57 54.494 13.955,5
Hürth
145 5601 HaseNetz GmbH & Co. KG 25 25 2.298 474,7
Gehrde
146 4683 HCL Netze GmbH & Co. KG 25 25 3.376 563,2
Herzebrock-Clarholz
147 8142 Hennef (Sieg) Netz GmbH & Co. KG 0 49 8.141 1.153,5
Hennef
148 70587 hydrogenXpertise GmbH 25 25 200 0,0 2)
Duisburg
149 3868 Iqony Windpark Ullersdorf GmbH & Co. KG 0 21 17.443 1.192,6
Jamlitz
150 5146 IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gGmbH 0 6 708 -287,8
Mülheim an der Ruhr
151 4334 Kavernengesellschaft Staßfurt mbH 0 50 45 0,0
Staßfurt
152 3281 KlickEnergie GmbH & Co. KG 0 65 478 1.096,7
Neuss
153 3285 KlickEnergie Verwaltungs-GmbH 0 65 38 4,4 4)
Neuss
154 4339 KVK Kompetenzzentrum Verteilnetze und Konzessionen GmbH 0 75 332 120,6
Köln
155 8563 LokalWerke GmbH 25 25 44.305 3.170,4
Ahaus
156 4335 MAINGAU Energie GmbH 0 26 192.116 74.752,9
Obertshausen
157 3712 medl GmbH 39 39 553 553,1
Mülheim an der Ruhr
158 7178 Melle Netze GmbH & Co. KG 0 50 15.971 2.191,0
Melle
159 70508 NAH Energie Idar-Oberstein GmbH 0 46 25 0,0 2)
Idar-Oberstein
160 3103 Netzgesellschaft Bedburg Verwaltungs-GmbH 49 49 54 4,2
Bedburg
161 3097 Netzgesellschaft Betzdorf GmbH & Co. KG 49 49 1.793 110,6
Betzdorf
162 3469 Netzgesellschaft Elsdorf Verwaltungs-GmbH 49 49 63 4,2
Elsdorf
163 8327 Netzgesellschaft Horn-Bad Meinberg GmbH & Co. KG 49 49 2.287 444,3
Horn-Bad Meinberg
164 5775 Netzgesellschaft Hüllhorst GmbH & Co. KG 49 49 2.113 280,0
Hüllhorst
165 3457 Netzgesellschaft Kreisstadt Bergheim Verwaltungs-GmbH 49 49 60 4,2
Bergheim
166 7025 Netzgesellschaft Lennestadt GmbH & Co. KG 0 25 11.075 1.142,6
Lennestadt
167 5315 Netzgesellschaft Maifeld GmbH & Co. KG 49 49 6.076 558,7
Polch
168 5316 Netzgesellschaft Maifeld Verwaltungs GmbH 49 49 43 2,1
Polch
169 7023 Netzgesellschaft Marl mbH & Co. KG 0 25 7.307 1.292,4
Marl
170 70305 Netzgesellschaft Neuenkirchen mbH & Co. KG 0 49 986 166,7
Neuenkirchen
171 8989 Netzgesellschaft Osnabrücker Land GmbH & Co. KG 0 50 43.990 5.846,5
Bohmte
172 4355 Netzgesellschaft Rheda-Wiedenbrück GmbH & Co. KG 49 49 2.579 451,1
Rheda-Wiedenbrück
173 4357 Netzgesellschaft Rheda-Wiedenbrück Verwaltungs-GmbH 49 49 44 2,1
Rheda-Wiedenbrück
174 8993 Netzgesellschaft Rietberg-Langenberg GmbH & Co. KG 0 25 11.980 1.534,1
Rietberg
175 5692 Netzgesellschaft Südwestfalen mbH & Co. KG 49 49 12.628 1.640,8
Netphen
176 70366 Netzinfrastrukturgesellschaft Nordwest GmbH & Co. KG 0 30 4.938 441,1
Heek
177 2078 NiersEnergieNetze GmbH & Co. KG 51 51 6.217 557,0
Kevelaer
178 2079 NiersEnergieNetze Verwaltungs-GmbH 51 51 48 2,1
Kevelaer
179 8374 Oer-Erkenschwick Netz GmbH & Co. KG 49 49 1.579 538,8
Oer-Erkenschwick
180 7186 Ostwestfalen Netz GmbH & Co. KG 0 25 4.198 884,4
Bad Driburg
181 4127 PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT 27 27 323.004 46.900,0
Ludwigshafen am Rhein
182 70478 Power System Operator-Erft GmbH 25 25 25 0,0 2)
Elsdorf
183 3526 PRENU Projektgesellschaft für Rationelle Energienutzung in Neuss mbH 50 50 169 -0,3
Neuss
184 3308 Propan Rheingas GmbH 0 30 64 3,3
Brühl
Westenergie AG
Stand 31.12.2024 Beteiligungsanteil
Lfd. Nr. Nr. Beteiligungen Inland O r t direkt
%
insgesamt
%
Eigenkapital
TEuro
Ergebnis
TEuro
185 3178 Propan Rheingas GmbH & Co Kommanditgesellschaft 0 33 20.553 6.074
Brühl
186 4191 Recklinghausen Netzgesellschaft mbH 50 50 18.061 550
Recklinghausen
187 70446 RegioBoden GmbH 0 50 17 -8
Aachen
188 4799 Renergie Stadt Wittlich GmbH 30 30 45 2
Wittlich
189 8325 Rhein-Ahr-Energie Netz GmbH & Co. KG 25 25 5.543 796
Grafschaft
190 3293 RheinEnergie AG 24 24 1.186.168 316.026
Köln
191 70429 rheNEO GmbH 0 50 177 -148
Schwarzenbach am Wald
192 4739 RURENERGIE GmbH 0 30 21.366 3.006
Düren
193 7188 Rüthen Gasnetz GmbH & Co. KG 0 25 734 281
Rüthen
194 7127 RWE Windpark Garzweiler GmbH & Co. KG 0 49 33.143 -157 4)
Essen
195 5292 SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG 0 17 3.260 76 4)
Köln
196 4715 SE SAUBER ENERGIE Verwaltungs-GmbH 0 17 190 8
Köln
197 5678 Selm Netz GmbH & Co. KG 25 25 7.132 643
Selm
198 3183 Siegener Versorgungsbetriebe GmbH 0 25 31.534 7.829
Siegen
199 70479 Stadtentfalter Jüchen GmbH 0 50 25 0 2)
Jüchen
200 1391 Städtisches Wasserwerk Eschweiler GmbH 0 25 3.459 1.854
Eschweiler
201 3106 Stadtwerk Verl Netz GmbH & Co. KG 25 25 4.087 586
Verl
202 70303 Stadtwerke Castrop-Rauxel Stromnetz GmbH & Co. KG 0 25 11.352 1.089
Castrop-Rauxel
203 8875 Stadtwerke Detmold GmbH 12 12 31.495 8.475
Detmold
204 3133 Stadtwerke Dülmen Dienstleistungs- und Beteiligungs-GmbH & Co. KG 50 50 26.590 3.829
Dülmen
205 3076 Stadtwerke Dülmen Verwaltungs-GmbH 50 50 30 0
Dülmen
206 3229 Stadtwerke Emmerich GmbH 25 25 12.115 2.091
Emmerich am Rhein
207 3810 Stadtwerke Essen Aktiengesellschaft 29 29 140.912 102.703
Essen
208 3230 Stadtwerke Geldern GmbH 49 49 15.920 2.089
Geldern
209 8565 Stadtwerke Gescher GmbH 25 25 3.326 594
Gescher
210 3147 Stadtwerke GmbH Bad Kreuznach 25 25 42.425 7.502
Bad Kreuznach
211 3861 Stadtwerke Goch Netze GmbH & Co. KG 25 25 2.892 325
Goch
212 3862 Stadtwerke Goch Netze Verwaltungsgesellschaft mbH 25 25 45 2
Goch
213 4195 Stadtwerke Haan GmbH 0 25 20.557 781
Haan
214 8316 Stadtwerke Kamp-Lintfort GmbH 49 49 16.474 7.258
Kamp-Lintfort
215 8311 Stadtwerke Kerpen GmbH & Co. KG 25 25 894 -422 4)
Kerpen
216 5125 Stadtwerke Kirn GmbH 49 49 2.234 330
Kirn/Nahe
217 1588 Stadtwerke Langenfeld GmbH 0 25 25.864 0 1)
Langenfeld
218 8567 Stadtwerke Lingen GmbH 40 40 17.971 5.534
Lingen (Ems)
219 70379 Stadtwerke Lohmar GmbH & Co. KG 0 49 11.899 602
Lohmar
220 70395 Stadtwerke Lohmar Verwaltungs-GmbH 0 49 35 3
Lohmar
221 8376 Stadtwerke Neuss Energie und Wasser Beteiligungs-GmbH 51 51 20.134 3.007
Neuss
222 5126 Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 18 18 88.344 18.560
Neuss
223 4382 Stadtwerke Ostmünsterland GmbH & Co. KG 13 13 54.532 7.154
Telgte
224 8877 Stadtwerke Porta Westfalica Gesellschaft mit beschränkter Haftung 12 12 21.031 1.697
Porta Westfalica
225 70380 Stadtwerke Pulheim GmbH 0 49 3.106 405
Pulheim
226 3708 Stadtwerke Ratingen GmbH 0 25 78.096 5.250
Ratingen
227 70381 Stadtwerke Sankt Augustin GmbH 0 45 12.796 -585
Sankt Augustin
228 5699 Stadtwerke Siegburg GmbH & Co. KG 0 49 8.681 1.076
Siegburg
229 8568 Stadtwerke Steinfurt GmbH 33 33 15.665 3.106
Steinfurt
230 70382 Stadtwerke Troisdorf GmbH 0 40 45.038 0
Troisdorf
231 8569 Stadtwerke Unna GmbH 24 24 23.256 0
Unna
232 3109 Stadtwerke Vlotho GmbH 25 25 5.316 694
Vlotho
233 5687 Stadtwerke Waltrop Netz GmbH & Co. KG 25 25 4.239 494
Waltrop
234 7181 Stadtwerke Wesel Strom-Netzgesellschaft mbH & Co. KG 25 25 8.725 781
Wesel
235 7021 Stadtwerke Wülfrath Netz GmbH & Co. KG 0 36 7.264 670
Wülfrath
236 70377 Stromnetz Bornheim GmbH & Co. KG 0 49 6.884 226
Bornheim
237 70301 Stromnetz Essen GmbH & Co. KG 0 50 67.424 6.137
Essen
238 8302 Stromnetz Pulheim GmbH & Co. KG 25 25 2.461 442
Pulheim
239 3099 Strom-Netzgesellschaft Bedburg GmbH & Co. KG 25 25 3.405 368
Bedburg
240 3093 Stromnetzgesellschaft Bramsche mbH & Co. KG 25 25 6.533 637
Bramsche
241 7027 Stromnetzgesellschaft Datteln GmbH & Co. KG 0 49 4.659 399
Datteln
242 3467 Strom-Netzgesellschaft Elsdorf GmbH & Co. KG 25 25 3.533 340
Elsdorf
243 4685 Stromnetzgesellschaft Gescher GmbH & Co. KG 25 25 3.326 594
Neuss
244 3433 Strom-Netzgesellschaft Kolpingstadt Kerpen GmbH & Co. KG 25 25 4.841 706
Kerpen
Westenergie AG
Stand 31.12.2024 Beteiligungsanteil
Lfd. Nr. Nr. Beteiligungen Inland O r t direkt
%
insgesamt
%
Eigenkapital
TEuro
Ergebnis
TEuro
245 3095 Strom-Netzgesellschaft Kreisstadt Bergheim GmbH & Co. KG 25 25 6.884 665
Bergheim
246 70304 Stromnetzgesellschaft Langenfeld mbH & Co. KG 0 49 4.848 614
Langenfeld
247 8241 Stromnetzgesellschaft Mettmann mbH & Co. KG 25 25 3.214 345
Mettmann
248 3869 Stromnetzgesellschaft Neuenhaus mbH & Co. KG 49 49 3.320 306
Neuenhaus
249 3659 Stromnetzgesellschaft Neuenhaus Verwaltungs-GmbH 49 49 39 2
Neuenhaus
250 2077 Stromnetzgesellschaft Neunkirchen-Seelscheid mbH & Co. KG 48 49 2.647 336
Neunkirchen-Seelscheid
251 4344 Stromnetzgesellschaft Schwalmtal mbH & Co. KG 0 51 3.789 405
Schwalmtal
252 7191 Stromnetzgesellschaft Siegen GmbH & Co.KG 0 25 7.167 1.111
Siegen
253 7183 Strom-Netzgesellschaft Voerde mbH & Co. KG 0 25 3.262 360
Voerde
254 8598 Stromnetzgesellschaft Windeck mbH & Co. KG 0 50 11.504 622
Windeck
255 4345 Stromverwaltung Schwalmtal GmbH 0 51 45 2
Schwalmtal
256 5693 Südwestfalen Netz-Verwaltungsgesellschaft mbH 49 49 33 1
Netphen
257 3714 SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH 19 19 58.823 19.703
Trier
258 5348 SWTE Netz GmbH & Co. KG 33 33 30.265 -1.693
Ibbenbüren
259 5347 SWTE Netz Verwaltungsgesellschaft mbH 33 33 36 1
Ibbenbüren
260 70423 Tiefbaupartner SL GmbH 0 49 57 32
Düren
261 3761 Trinkwasserverbund Niederrhein TWN GmbH 0 33 114 -5 4)
Grevenbroich
262 70256 Versorger-Allianz 450 Beteiligungs GmbH & Co. KG 0 6 17.916 -75 4)
Bonn
263 2728 Verwaltungsgesellschaft Dorsten Netz mbH 49 49 34 2
Dorsten
264 70484 wärmelokal GmbH 50 50 25 0 2)
Essen
265 70291 Wassernetzgesellschaft Erft GmbH & Co. KG 51 51 34.829 1.640
Bergheim
266 8303 Wasser-Netzgesellschaft Kolpingstadt Kerpen GmbH & Co. KG 25 25 4.050 1.743
Kerpen
267 5232 Wasserverbund Niederrhein Gesellschaft mit beschränkter Haftung 0 39 16.661 1.434
Moers
268 7285 Welver Netz GmbH & Co. KG 0 49 3.926 496
Welver
269 8305 Werne Netz GmbH & Co. KG 49 49 7.480 683
Werne
270 5305 Westconnect GmbH 50 50 324.643 -41.977
Essen
271 70430 wind2move GmbH & Co. KG 0 35 1.616 853
Geilenkirchen
272 70315 Windeck Energie GmbH 0 50 134 32
Windeck
273 5598 Windenergie Schermbeck-Rüste GmbH & Co.KG 0 20 2.051 436
Schermbeck
274 5597 Windenergie Schermbeck-Rüste Verwaltungsgesellschaft m.b.H. 0 14 61 33
Schermbeck
275 4696 Windpark Eschweiler Beteiligungs GmbH 0 55 5.080 3.119
Stolberg
276 70401 Windpark Heckelberg-Breydin GmbH & Co. KG 0 8 3.897 0 4)
Köln
277 4164 Windpark Jüchen GmbH & Co. KG 0 15 2.110 0 4)
Roth
278 7168 Windpark Paffendorf GmbH & Co. KG 0 49 2.525 48
Bergheim
279 3282 WLN Wasserlabor Niederrhein GmbH 0 45 528 28 4)
Mönchengladbach
280 70432 WVG Netz Holding GmbH 40 40 7.494 82 2) 3)
Warstein
281 3413 Zagrebacke otpadne vode - upravljanje i pogon d.o.o. 0 29 5.473 5.470
Zagreb
282 3676 Zagrebacke otpadne vode d.o.o. 0 49 171.492 18.067
Zagreb

1) Ergebnisabführungsvertrag

2) im Geschäftsjahr 2024 gegründet

3) Angaben zum Eigenkapital und Ergebnis aus 2024

4) Angaben zum Eigenkapital und Ergebnis aus 2022 und älter

Die Angaben zum Eigenkapital sowie zum Ergebnis beziehen sich grundsätzlich auf das Geschäftsjahr 2023.

Westenergie AG

Brüsseler Platz 1

45131 Essen

Eingetragen im HRB-Nr. 31538 beim Amtsgericht Essen

Tätigkeitsabschlüsse zum 31. Dezember 2024

Aktiva
in Mio. €
Stromverteilung Gasverteilung Moderne Mess- einrichtungen und intelligente Messsysteme
Anlagevermögen 36,6 4,4 0,0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,1 0,0 0,0
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,1 0,0 0,0
Sachanlagen 36,5 4,4 0,0
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4,6 0,6 0,0
Technische Anlagen und Maschinen 31,5 3,5 0,0
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,2 0,0 0,0
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,2 0,2 0,0
Umlaufvermögen 32,4 4,2 0,3
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 32,4 4,2 0,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4,3 0,7 0,0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 23,8 3,3 0,3
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,8 -0,1 0,0
Sonstige Vermögensgegenstände 3,6 0,2 0,0
Flüssige Mittel 0,0 0,0 * 0,0
Rechnungsabgrenzungsposten 39,2 8,3 0,0
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,2 0,0 0,0
108,4 16,9 0,3

Kontentrennung gem. § 6b EnWG

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Passiva
in Mio. €
Stromverteilung Gasverteilung Moderne Mess- einrichtungen und intelligente Messsysteme
Zugeordnetes Kapital -132,1 -30,3 -2,7
Rückstellungen 51,7 8,0 0,6
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 27,3 4,5 0,4
Sonstige Rückstellungen 24,4 3,4 0,2
Verbindlichkeiten 159,7 34,3 2,4
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,0 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30,4 5,6 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 98,8 18,6 2,4
Sonstige Verbindlichkeiten 30,5 10,1 0,0
(davon aus Steuern) 1,0 0,2 0,0
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) * 0,3 0,0 * 0,0
Rechnungsabgrenzungsposten 29,1 4,9 0,0
108,4 16,9 0 ,3

* Betrag geringer Höhe

Kontentrennung gem. § 6b EnWG

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

in Mio. € Stromverteilung Gasverteilung Moderne Mess- einrichtungen und intelligente Messsysteme
Anlagevermögen 37,7 4,4 0,1
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,2 0,0 0,0
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,0 0,0 0,0
Sachanlagen 37,5 4,3 0,1
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4,8 0,6 0,0
Technische Anlagen und Maschinen 32,3 3,6 0,1
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,3 0,1 0,0
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,2 0,0 0,0
Umlaufvermögen 25,0 4,0 0,4
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 25,0 4,0 0,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4,2 0,7 0,1
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17,7 3,2 0,2
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2,7 0,0 0,1
Sonstige Vermögensgegenstände 0,5 0,0 0,0
Flüssige Mittel 0,0 0,0 0,0
Rechnungsabgrenzungsposten 34,8 8,3 0,0
97,5 16,7 0,5

Passiva

in Mio. € Stromverteilung Gasverteilung Moderne Mess- einrichtungen und intelligente Messsysteme
Zugeordnetes Kapital -297,9 -42,4 1,0
Rückstellungen 58,2 9,7 1,0
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 32,6 5,4 0,6
Sonstige Rückstellungen 25,6 4,3 0,4
Verbindlichkeiten 313,6 44,9 -1,5
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,0 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7,9 1,2 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 216,7 31,9 -1,5
Sonstige Verbindlichkeiten 89,0 11,8 0,0
(davon aus Steuern) 4,0 0,5 0,0
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) * 0,0 0,0 0,0
Rechnungsabgrenzungsposten 23,6 4,6 0,0
97,5 16,7 0,5

* Betrag geringer Höhe

Alle Verbindlichkeiten im Berichts- und im Vorjahr sind kurzfristig.

Kontentrennung gem. § 6b EnWG

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

in Mio. € Stromverteilung Gasverteilung Moderne Mess- einrichtungen und intelligente Messsysteme
Umsatzerlöse 767,7 123,0 11,5
Strom-/Energiesteuer 0,0 * 0,0 * 0,0 *
Umsatzerlöse ohne Strom-/Energiesteuer 767,8 123,0 11,5
Bestandsveränderung -6,7 -0,8 0,0
Sonstige betriebliche Erträge 3,3 0,9 0,0 *
Materialaufwand -644,3 -99,5 -8,5
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -6,7 -1,1 -0,1
Aufwendungen für bezogene Leistungen -637,7 -98,4 -8,4
Personalaufwand -30,0 -5,4 -0,4
Löhne und Gehälter -25,3 -4,5 -0,3
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4,7 -0,8 -0,1
(davon für Altersversorgung) -1,8 -0,3 0,0 *
Abschreibungen -2,9 -0,2 0,0 *
Sonstige betriebliche Aufwendungen -63,3 -11,1 -0,7
(davon sonstige Steuern) 0,0 0,0 0,0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,8 0,1 0,1
(davon an verbundene Unternehmen) 0,8 0,1 0,0 *
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3,3 -0,3 0,1
(davon an verbundene Unternehmen) -5,4 -0,6 0,1
(davon aus der Aufzinsung) 2,1 0,3 0,0 *
Ergebnis nach Steuern 21,3 6,8 1,9
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -21,3 -6,8 -1,9
Jahresüberschuss 0,0 0,0 0,0

* Betrag geringer Höhe

Kontentrennung gem. § 6b EnWG

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

in Mio. € Stromverteilung Gasverteilung Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme
Umsatzerlöse 718,0 122,7 7,3
Strom-/Energiesteuer 0,0 * 0,0 * 0,0
Umsatzerlöse ohne Strom-/Energiesteuer 718,0 122,7 7,3
Bestandsveränderung 3,2 0,4 0,0
Sonstige betriebliche Erträge 1,3 0,2 0,0
Materialaufwand -609,2 -104,0 -7,4
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -4,7 -0,6 0,0
Aufwendungen für bezogene Leistungen -604,5 -103,5 -7,4
Personalaufwand -40,8 -6,7 0,0
Löhne und Gehälter -27,9 -4,6 0,0
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -12,9 -2,2 0,0
(davon für Altersversorgung) -9,8 -1,7 0,0
Abschreibungen -2,8 -0,2 0,0 *
Sonstige betriebliche Aufwendungen -54,2 -8,8 0,0
(davon sonstige Steuern) 0,0 * 0,0 * 0,0 *
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 * 0,0 * 0,0 *
(davon an verbundene Unternehmen) 0,0 * 0,0 * 0,0 *
Sonstige Zinsen und
ähnliche Aufwendungen -18,1 -2,5 -0,4
(davon an verbundene Unternehmen) -25,4 0,0 0,0
(davon aus der Aufzinsung) 7,3 -2,5 -0,4
Ergebnis nach Steuern -2,5 1,1 -0,5
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 2,5 -1,1 0,5
Jahresüberschuss 0,0 0,0 0,0

* Betrag geringer Höhe

Allgemeine Grundlagen

Die Westenergie AG (im Folgenden "Westenergie") ist als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen aufgrund der Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes verpflichtet, jeweils getrennte Konten zu führen sowie für die ausgeübten Tätigkeiten einen Tätigkeitsabschluss zu erstellen und darüber zu berichten.

Für die Westenergie ergeben sich die nachfolgenden Tätigkeiten:

Elektrizitätsverteilung

Andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors

Gasverteilung

Andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors

Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors

Definition der zu veröffentlichenden Unternehmenstätigkeiten

Elektrizitätsverteilung

Der Elektrizitätsverteilung werden die im Zusammenhang mit dem Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetz (≤ 110 kV) stehenden Aktivitäten zugeordnet. Die Aktivitäten umfassen neben dem an verbundene Unternehmen verpachteten eigenen Netz auch die Unterverpachtung gepachteter Netze an verbundene Unternehmen. Darüber hinaus werden Dienstleistungen für den regulierten Netzbetrieb an vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen hier zugeordnet.

Gasverteilung

Der Gasverteilung werden die im Zusammenhang mit dem Gasnetz des Nieder-, Mittel- und Hochdrucks (bis einschließlich 70 PN) stehenden Aktivitäten zugeordnet. Die Aktivitäten umfassen neben der Verpachtung gepachteter Netze an verbundene Unternehmen auch die Verpachtung eigener Netze an fremde Dritte. Darüber hinaus werden Dienstleistungen für den regulierten Netzbetrieb an vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen erbracht.

Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messysteme

Die Tätigkeit moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme umfasst alle Aktivitäten gemäß Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) im Zusammenhang mit den eingebauten modernen Messeinrichtungen und den eingebauten intelligenten Messsystemen als Verpächter.

Zuordnungsgrundsätze

Auf Grund der Organisationsstruktur der Westenergie werden auf Basis von Einzelkonten bzw. anhand von Profit Centern die wesentlichen Aktiv- und Passivposten sowie Aufwendungen und Erträge den Unternehmenstätigkeiten direkt zugeordnet.

In den Fällen, in denen dies nicht möglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zurechnung nach einem adäquaten Schlüssel, der eine sachgerechte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten ermöglicht und der aus der Aufteilung eines vergleichbaren Postens der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet wurde.

Die im Wege der direkten und indirekten Zuordnung der Aktiva und Passiva zu den Tätigkeiten entstehende Residualgröße wird zur Gewährleistung der Klarheit und Übersichtlichkeit der Tätigkeitsabschlüsse im Eigenkapital dargestellt.

Auf eine Verzinsung der Residualgröße wird verzichtet.

Die Vorjahresangaben sind aufgrund der besseren Lesbarkeit der Unterlagen als eigenständige Übersichten beigefügt.

Erläuterungen zu den Tätigkeitsabschlüssen der Westenergie zum 31. Dezember 2024

Allgemeine Erläuterungen

Die Tätigkeitsabschlüsse der Gesellschaft sind nach den Vorschriften des § 6b Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), § 3 Abs. 4 Messstellenbetriebsgesetz und den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den Festlegungen der Beschlusskammern 8 und 9 der Bundesnetzagentur vom 25.11.2019 aufgestellt.

Der Gesetzgeber hat im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen, für Pensionsrückstellungen ab dem 01.01.2016 einen von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zugrunde zu legen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der im Geschäftsjahr angewendete Zinssatz beträgt 1,90 % (Vorjahr 1,82 %). Bis zum 31. Dezember 2015 wurde ein von der deutschen Bundesbank veröffentlichter 7-Jahresdurchschnittszinssatz verwendet. Auf Basis eines 7-Jahresdurchschnittszinssatzes in Höhe von 1,97 % (Vorjahr: 1,74 %) ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 2,4 Mio. € (Vorjahr 2,6 Mio. €), der ausschüttungs-, aber nicht ergebnisabführungsgesperrt ist. Von diesem Unterschiedsbetrag betreffen 1,5 Mio. € die Unternehmenstätigkeit Stromverteilung und 0,3 Mio. die Unternehmenstätigkeit Gasverteilung.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Beträge in den Tätigkeitsabschlüssen werden in Millionen Euro (Mio. €) angegeben, aus rechnerischen Gründen können sich Rundungsdifferenzen ergeben.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse werden nur im Rahmen der Geschäftstätigkeit der Westenergie und nach eingehender Prüfung der hiermit zusammenhängenden Risiken eingegangen. Nach Einschätzung der Gesellschaft werden die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch den jeweiligen Hauptschuldner aufgrund deren Bonität voraussichtlich erfüllt werden können. Die Gesellschaften agieren in einem stabilen Marktumfeld und sind solvente Unternehmen der Energiebranche und des E.ON Konzerns. Vor diesem Hintergrund ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen und somit sind die eingegangenen Haftungsverhältnisse nicht zu passivieren.

Pensionsverpflichtungen der ehemaligen Mitarbeiter der Westenergie, die zum Zeitpunkt der Ausgliederung des Geschäftsbereichs RRW zum 01.04.2020 keine aktiven Mitarbeiter waren, sind weiterhin bei der E.ON Verwaltung bilanziert. Hieraus ergibt sich eine Gewährleistungsverpflichtung in gleicher Höhe.

Im Zusammenhang mit der Abspaltung von Teilbetrieben auf die ehem. RWE Vertrieb AG (heute: E.ON Energie Deutschland GmbH) im Geschäftsjahr 2009, der im Geschäftsjahr 2013 erfolgten Abspaltung von dem Netz zuzuordnenden Rentnern, Frühpensionären und ehemaligen Mitarbeitern mit unverfallbaren Versorgungsansprüchen auf die Westnetz alt und der in 2016 durchgeführten Abspaltung auf die innogy SE haftet die Gesellschaft gemäß § 133 UmwG als Gesamtschuldner für die Verbindlichkeiten, die vor dem Wirksamwerden der Abspaltung begründet worden sind.

Im Zusammenhang mit der Ausgliederung des Teilbetriebs "Verteilnetzbetrieb" auf die Westnetz GmbH zum 01.10.2019 haftet die Gesellschaft gemäß § 133 UmwG als Gesamtschuldner für die Verbindlichkeiten, die vor dem Wirksamwerden der Abspaltung begründet worden sind.

Im Zusammenhang mit der Ausgliederung des Geschäftsbereichs Netzservice auf die Westenergie Netzservice GmbH zum 01.01.2021 haftet die Gesellschaft gemäß §133 UmwG als Gesamtschuldner für die Verbindlichkeiten, die vor dem Wirksamwerden der Abspaltung begründet worden sind.

Als Sicherheit für die kreditgebenden Banken sind alle Anteile an der Westconnect verpfändet und Gesellschafterdarlehen und konzerninterne Forderungen der Westenergie gegenüber der Westconnect abgetreten.

Die Verpfändung der Anteile erlischt und die abgetretenen Forderungen werden rückübertragen, wenn alle gesicherten Verbindlichkeiten der Westconnect gegenüber den Banken vollständig und endgültig beglichen sind.

 

Essen, den 11. Februar 2025

Westenergie AG

Der Vorstand

Reiche

Henrichs

Dr. Küppers

Prof. Dr. Schröder

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Westenergie AG, Essen

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Westenergie AG, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Westenergie AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung", "Gasverteilung" und "Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Köln, den 12. Februar 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nocker, Wirtschaftsprüfer

Rotter, Wirtschaftsprüfer

BERICHT DES AUFSICHTSRATS

DER WESTENERGIE AG

Der Aufsichtsrat hat im Berichtszeitraum die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben uneingeschränkt wahrgenommen und den Vorstand überwacht. Er ist vom Vorstand regelmäßig schriftlich und mündlich über die Lage der Gesellschaft, den Gang der Geschäfte, die beabsichtigte Geschäftspolitik und relevante Geschäftsvorfälle informiert worden. Der Aufsichtsrat hat hierüber mit dem Vorstand beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft anhand der Berichte des Vorstandes überwacht.

Im Geschäftsjahr 2024 fanden drei ordentliche Sitzungen des Aufsichtsrats der Westenergie AG in Präsenz statt. In allen drei Sitzungen wurde jeweils einem Mitglied die Teilnahme via MS Teams ermöglicht. Darüber hinaus fasste der Aufsichtsrat zwei Beschlüsse im Umlaufverfahren außerhalb von Sitzungen des Aufsichtsrats.

In seinen Beratungen befasste sich der Aufsichtsrat regelmäßig mit der wirtschaftlichen Lage und der Entwicklung der Gesellschaft, wobei u.a. Netz- und Regulierungsthemen und die Rentabilitätsentwicklung bei Beteiligungsgesellschaften eingehend erörtert wurden.

Weitere Schwerpunkte der Tätigkeit des Aufsichtsrates bildeten neben dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 und der Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2025 aktuelle energiepolitische und regulatorische Entwicklungen. Ferner beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit dem Konzessionsgeschäft und der kommunalen Wärmewende. Ebenso im Fokus stand die Geschäftsentwicklung im Bereich Energiedienstleistungsprojekte, Batteriespeicher und Wasserstoff sowie die Erweiterung strategischer Schwerpunkte. Darüber hinaus spielte die Einführung neuer IT-Systeme, IT-Sicherheit und die fortschreitende Digitalisierung eine wesentliche Rolle. Das Gremium widmete sich zudem den Themenfeldern Revision und Compliance, Arbeitssicherheit sowie dem betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Im Berichtsjahr hat Herr Dr. Stefan Küppers sein Amt als Mitglied des Vorstands der Westenergie AG mit Wirkung zum Ablauf des 31. März 2025 niedergelegt. In seiner Sitzung am 4. Dezember 2024 hat der Aufsichtsrat Herrn Dr. Andreas Berg mit Wirkung zum 1. April 2025 zum Mitglied des Vorstands bestellt.

Zudem hat sich das Gremium mit der Bestellung von Herrn Dr. Alexander Montebaur mit Wirkung zum 1. Juni 2024 als Nachfolger für Herr Dr. Patrick Wittenberg, der sein Amt als Geschäftsführer der Westnetz GmbH zuvor mit Wirkung zum 31. Mai 2025 niedergelegt hat, befasst.

Der Aufsichtsratsvorsitzende erörterte mit dem Vorstand zudem auch außerhalb der Gremiumssitzungen bedeutsame Einzelvorgänge sowie Fragen der Unternehmensstrategie und der Geschäftspolitik.

Der Personalausschuss tagte im Geschäftsjahr 2024 zweimal und fasste einen Beschluss im Umlaufverfahren außerhalb von Sitzungen des Personalausschusses. Er befasste sich mit den Nachbesetzungen und Personalangelegenheiten im Vorstand der Westenergie AG sowie in der Geschäftsführung der Westnetz GmbH. Darüber hinaus bereitete der Personalausschuss Vergütungsentscheidungen des Aufsichtsrates vor.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 sind unter Einbeziehung der Buchführung von dem durch die Hauptversammlung am 16. April 2024 gewählten und auf Grund des Beschlusses des Aufsichtsrates vom 14. März 2024 beauftragten Abschlussprüfer, der KMPG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, 50674 Köln, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der Abschlussprüfer hat bestätigt, dass die interne Rechnungslegung im Sinne der energiewirtschaftsrechtlichen Vorschriften ordnungsgemäß erfolgt.

Der Bericht des Abschlussprüfers zum Jahresabschluss und Lagebericht ist den Mitgliedern des Aufsichtsrates im Auftrag des Aufsichtsratsvorsitzenden durch den Vorstand der Gesellschaft rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 18. März 2025 ausgehändigt worden und wurde in die Aussprache und Prüfung des Jahresabschlusses einbezogen und in der Sitzung umfassend erörtert. Der Abschlussprüfer hat an der Beratung des Aufsichtsrates über den Jahresabschluss teilgenommen, über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und zu weiteren Auskünften zur Verfügung gestanden.

Der Aufsichtsrat hat vom Ergebnis der Prüfung zustimmend Kenntnis genommen. Er hat seinerseits den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 in seiner Sitzung am 18. März 2025 gebilligt, der damit festgestellt ist.

Herr Olaf Schraven hat im Berichtszeitraum mit Wirkung zum Ablauf des 30. Juni 2024 sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats niedergelegt. Die Hauptversammlung hat Frau Silke Lodder mit Wirkung zum 1. Juli 2024 in den Aufsichtsrat gewählt. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats hat der Aufsichtsrat Herrn Stefan May gewählt.

Zudem legte Herr Dr. Marc Spieker sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats mit Wirkung zum Ablauf des 30. September 2024 nieder. Mit Wirkung ab 1. Oktober 2024 wurde Herr Marten Bunnemann als sein Nachfolger in den Aufsichtsrat gewählt.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen Dank und seine Anerkennung für ihre im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit aus.

 

Essen, 18.03.2025

Bernd Böddeling, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

78 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.