E.ON Rhein-Ruhr Werke GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Krause seit 18.4.2023 | Geschäftsführer |
Jens Sikorski seit 29.11.2021 | Prokura |
Jan Wenzel seit 28.8.2017 | Prokura |
Carsten Lagemann seit 16.1.2012 | Geschäftsführer |
Robin Michael Weiand seit 15.10.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
IIP Gold Fibre S.á r.l. | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Westconnect GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 der Westconnect GmbH(1) Grundlagen Die Westconnect GmbH (im Folgenden "Westconnect"), mit Sitz in Essen, erfüllt die Bedingungen einer großen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Essen unter HR B 22565 eingetragen. Die Geschäftstätigkeit der Westconnect besteht in der Planung, der Errichtung, dem Erwerb und dem Betrieb von Telekommunikationsnetzen und -anlagen zur Erzeugung von Telekommunikationsdiensten und Übertragungswegen sowie deren Vermarktung. Kernkompetenz Die Westconnect GmbH bedient alle Wertschöpfungsstufen des Telekommunikationsgeschäfts, d.h. Aufbau und Betrieb von passiver und aktiver Glasfaserinfrastruktur und Vertrieb von eigenen Endkundenprodukten sowie Wholesale-Produkten an B2B Kunden. Tätigkeiten für Gesellschafter Westconnect vermietet Glasfaserinfrastruktur an die Westenergie AG. Drittgeschäft Im Drittgeschäft stellt die Westconnect standardisierte Produkte für Privatkunden (Internet, Telefonie und TV) und individuelle Produkte für B2B Kunden zur Verfügung, wie zum Beispiel auf große Telekommunikationsunternehmen zugeschnittene Bitstromprodukte. (2) Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Zinserhöhungen der Notenbanken belasteten die Weltwirtschaft im Berichtsjahr, was sich in den Prognosen für das Wachstum der Bruttoinlandsprodukte (BIP) widerspiegelt. Gemäß OECD soll das globale BIP für das Jahr 2023 ein Wachstum von 2,9 Prozent erreicht haben und läge damit hinter dem Wachstum des Jahres 2022 mit 3,3 Prozent zurück. Während die Konjunkturprognose der OECD für Deutschland im Juni 2023 für das Berichtsjahr noch eine Stagnation für möglich gehalten hatte, ist das BIP schließlich um 0,2 Prozent (OECD) beziehungsweise laut Statistischem Bundesamt um 0,3 Prozent zurückgegangen. Ein wesentlicher Grund für das schwache Wachstum sind die Zinserhöhungen, um der Inflation entgegenzusteuern. Das höhere Zinsniveau hat zur Folge, dass die Wirtschaftsaktivität gebremst wird, was sich unter anderem in der Baubranche zeigt. Im gesamten Jahresverlauf war für Wirtschaft und Haushalte die Inflation spürbar, die gemäß OECD im Jahr 2023 im Schnitt bei 6,6 Prozent lag. Branchensituation Grundsätzlich blickt die Telekommunikations-Branche (im Folgenden "TK-Branche") weniger krisenbelastet in die Zukunft als der Durchschnitt der deutschen Wirtschaft. In der deutschen und europäischen TK-Branche steigt das Potenzial für eine positive Entwicklung durch Umsetzungsstärke in wichtigen Trends und Technologien. Die TK-Branche profitiert somit von der Digitalisierung der Arbeitsplätze, der sich beschleunigenden Digitalisierung einiger Branchen sowie der Investitionswilligkeit des Staates. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und steigende Baukosten sind jedoch mehr und mehr eine Herausforderung für alle assetbasierten Geschäftsmodelle. Auch die steigenden Zinsen am Kapitalmarkt wirken sich negativ auf die Wirtschaftlichkeit der langfristigen Investitionen aus. Gegenläufig werden z.B durch Fördermittel und den Mobilfunkausbau neue Wachstumsimpulse gesetzt. Zunehmend beteiligen sich neue Marktteilnehmer am Infrastrukturwettbewerb um attraktive Ausbaucluster. Die Westconnect profitiert von langjähriger Erfahrung bei Planung und Bau der Netze und bestehenden Backbonenetzen, um neue Ausbaugebiete wirtschaftlich zu erschließen. Mitarbeiter Zum Bilanzstichtag waren 125 Mitarbeiter (Vorjahr 59 Mitarbeiter) bei der Westconnect angestellt. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus den Neueinstellungen zur Umsetzungen des geplanten Wachstumspfads. Geschäftsverlauf und Lage Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Unternehmensaktivität nutzt die Westconnect verschiedene Kennzahlen. Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren dienen insbesondere die Umsätze sowie das EBITDA nach IFRS. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Arbeitssicherheit hat für die Westconnect hohe Priorität. Bei der Konzeption konkreter Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz legt die Westconnect Wert auf präventive Ansätze der Unfallvermeidung mittels verbindlicher Schulungen eines jeden Mitarbeiters durch die jeweiligen Führungskräfte. Es gab bei der Westconnect im Jahr 2023 keine Unfälle mit schwerwiegenden Verletzungen oder Todesfolge. Auch geschahen keine wesentlichen Unfälle, die durch Verstöße gegen Arbeitssicherheitsrichtlinien verursacht wurden. Ergebnisentwicklung und Ertragslage Die Westconnect erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse von insgesamt 86.405,9 T€ (Vorjahr 74.211,6 T€). Davon entfallen auf den Endkundenmarkt 24.289,2 T€ (Vorjahr 21.117,5 T€), auf den Vorleistungsmarkt 40.333,0 T€ (Vorjahr 35.298,6 T€) und auf Vermietung, Verpachtung und sonstige Dienstleistungen 21.783,7 T€ (Vorjahr 17.735,5 T€). Ursächlich für den Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von 12.194,3 T€ ist ein stetiges Wachstum der Gesamtauslastung des Netzes. Der Prognosewert der Umsatzerlöse für 2023 betrug 80.079,8 T€. Das handelsrechtliche Ergebnis nach Steuern weist im Berichtsjahr einen Verlust in Höhe von 41.977,3 T€ (Vorjahr Verlust i.H.v. 8.969,9 T€) aus. Aufgrund der Kündigung des Beherrschungsvertrages mit der Westenergie zum 31.10.2022 erfolgte ein Verlustausgleich 2022 in Höhe von 4.215,2 T€. Der zur Realisierung des Umsatzvolumens erforderliche Materialaufwand betrug in 2023 49.863,2 T€ (Vorjahr 49.409,8 T€) und liegt somit etwas über dem Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2023 weist die Westconnect sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 20.525,1 T€ (Vorjahr 16.547,6 T€) aus. Davon beträgt die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse im Berichtsjahr 20.411,0 T€ (Vorjahr 15.723,0 T€). Die Westconnect weist in 2023 Personalaufwand in Höhe von 18.025,3 T€ (Vorjahr 6.200,7 T€) aus. Der Anstieg des Personalaufwandes begründet sich zum einen durch den massiven Aufbau von Mitarbeitern von 59 auf 125 und zum anderen kommt es durch die erstmalige Bildung einer Long Term Incentice Plan (LTIP) Rückstellung zu einen Anstieg in Höhe von 5.461,5 T€. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen sind auf 36.082,4 T€ (Vorjahr 28.784,0 T€) gestiegen. Der Anstieg in Höhe von 7.298,4 T€ beruht auf einem erhöhten Investionsvolumen. Die Geschäftsentwicklung der Westconnect wurde im Geschäftsjahr 2023 durch die Planung und Entwicklung neuer Projekte geprägt. Die zugehörige Steigerung der Vertriebstätigkeit in Vorbereitung auf das Hochskalieren der Investitonstätigkeit führte zu Ergebnisbelastungen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage Im Berichtsjahr wurde mit 677.284,1 T€ eine höhere Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr (568.288,5 T€) ausgewiesen. Auf der Aktivseite beruhte die Erhöhung dabei im Wesentlichen auf einem Anstieg des Anlagevermögens. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt 45.526,8 T€ (Vorjahr 62.727,3T€). Im Berichtsjahr ist das Anlagevermögen auf 610.456,4 T€ (Vorjahr 478.755,5 T€) gestiegen. Dies ist auf hohe Investitionen in diverse FTTx-Netze zurückzuführen. Dem gegenüber stehen erhaltene Investitionszuschüsse in Höhe von 35.149,4 T€, welche als Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgwiesen werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen Für 2023 weist die Westconnect einen Forderungsbestand in Höhe von 29.904,4 T€ (Vorjahr 28.424,2 T€) aus. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Forderungen in Höhe von 1.992,1 T€ (Vorjahr 5.035,1 T€). Die Entwicklung der Passiva beruht im Wesentlichen auf der Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung auf 55.756,8 T€ (Vorjahr 35.003,0 T€) sowie auf der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Gesellschaft hat zur Finanzierung von Investitionen im Jahr 2022 ein langfristiges, variabel verzinsliches Darlehen (Facilities Agreement) mit einem internationalen Bankenkonsortium unter der Führung von BNP Paribas S.A., KfW IPEX-Bank GmbH und der UniCredit Bank AG über 1.300 Mio. € abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 57.289,0 T€ abgerufen. Die Darlehensverbindlichkeit belief sich zum 31. Dezember auf 92.968,0 T€ (Vorjahr 35.679,0 T€). Zur Absicherung der Zinsänderungsrisiken aus dem Darlehen wurden im Jahr 2022 Zinsswaps abgeschlossen. Das Eigenkapital der Westconnect beträgt 371.375,0 T€ bei einer Bilanzsummer von 677.284,1 T€. Die Westconnect weist Rückstellungen für Pensionsverpflichungen in Höhe von 10.928,4 T€ (Vorjahr 8.747,2 T€) aus. Des Weiteren hat die Westconnect sonstige Personalrückstellungen in Höhe von 7.780,3 T€ (Vorjahr 1.374,6 T€) gebildet. Für den ineffektiven Teil eines Zinsswaps hat die Westconnect eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 13.448,2 T€ (Vorjahr 0 T€) gebildet. Die Westconnect weist zum 31.12.2023 passive latente Steuern in Höhe von 2.370,4 T€ (Vorjahr 3.019,6 T€) aus. Diese betreffen im Wesentlichen die Bewertungsunterschiede im Anlagevermögen und in den Pensionsrückstellungen. Das EBITDA nach IFRS ist ein Leistungsindikatior. Das EBITDA betrug in 2023 32.663,6 T€ (Vorjahr 32.555,2 T€). Abweichungen zum Ergebnis nach Steuern nach HGB (-41.977,3 T€) ergeben sich aus Bereinigungen, Abschreibungen, Zinsergebnis sowie unterschiedlichen Ansatz- und Bewertungsmethoden der Rechnungslegungswerke. Wesentliche Abweichungen zwischen HGB und IFRS bilden die unterschiedlichen Ermittlungen von Pensionsrückstellungen sowie die Aktivierung von Provisionskosten, welche nach IFRS Anschaffungskosten darstellen. (3) Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen- und Risikobericht Ziel der Westconnect ist es, Chancen erfolgsorientiert zu nutzen und möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die daraus resultierenden Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können. Hierzu etabliert die Westconnect fortlaufend ein Risikomanagmentsystem mit folgender Zielsetzung:
Die Geschäftsführung, Führungskräfte und auch alle Mitarbeitenden handeln zur Zielerreichung stets risikobewusst. Das bedeutet, dass bei allen wesentlichen Entscheidungen ein Abwägen der Risiken erfolgt. Weiterhin werden Rechte und Gesetze sowie interne Richtlinien und Werte befolgt. Das Ziel ist es, ein unter leistungswirtschaftlichen, finanziellen, unternehmenspolitischen und sozialen Gesichtspunkten optimales Sicherheitsniveau anzustreben und zu erreichen. Maßgeblich ist, dass die "richtigen" Risiken eingegangen und "unausweichliche" Risiken akzeptiert und gesteuert werden und der Gesamtumfang der Risiken die Risikotragfähigkeit des Unternehmens nicht überschreitet. So ist sichergestellt, dass die Westconnect ihre Risiken kennt und diese durch entsprechende Maßnahmen mitigiert. Zudem stellt das Controlling der Westconnect in einem regelmäßigen Reporting und in Prognoserechnungen sowie in darüber hinausgehenden Analysen ein umfassendes Bild der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie der zukünftigen Entwicklung der Westconnect bereit. Ein weiterer integraler Bestandteil der Governance-, Risk- und Compliance-Struktur der Westconnect ist die Etablierung eines internen Kontrollsystem. Dieses soll zum einen den rechtlichen Pflichten Rechnung tragen und zum anderen aktuelle und potenzielle Gefährdungen erkennen (Risiken) und diesen mit adäquaten Kontrollmaßnahmen (Kontrollen) entgegenwirken. Der Aufbau des Internen Kontrollsystems der Westconnect folgt einem risikoorientierten Ansatz. Alle Geschäftsprozesse, die einen wesentlichen Einfluss auf die Finanzberichterstattung und den Geschäftserfolg haben können, wurden analysiert. Um Risiken entgegenzuwirken, die den Geschäftserfolg gefährden und um wesentliche Fehler und Fehldarstellungen in der Finanzberichterstattung zu vermeiden, wurden diese Risiken in den Geschäftsprozessen identifiziert. Diesen Risiken wird mit angemessenen und geeigneten Kontrollen entgegengewirkt. Die Geschäftsprozesse, Risiken und Kontrollen sind in einer Risiko-Kontroll-Matrix (RKM) dokumentiert. Das interne Kontrollsystem wird laufend betrachtet, um Änderungen innerhalb der Organisation oder der Geschäftsprozesse zu berücksichtigen und etwaige Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und mit geeigneten und angemessenen Kontrollen zu versehen. Der wirtschaftliche Erfolg wird neben der operativen Exzellenz durch die durchschnittlichen Umsatzerlöse pro Kunde und der Beschaffungspreise von Materialien und Leistungen mitbestimmt. Aufgrund des umfangreichen Leistungsbezugs der Westconnect steigt das Risiko von Preisschwankungen. Mehrjährige Verträge mit Zulieferern und Subunternehmen, frühzeitige Beauftragungen sowie Bündelungen von Leistungen wirken diesem Risiko entgegen, so dass das Risko aktuell als gering eingeschätzt wird. Ein weiteres Risiko in Bezug auf die Geschäftsentwicklung ergibt sich durch Ausbauaktivitäten von Wettbewerbern, die zu Kundenverlusten bei der Westconnect führen können. Westconnect beobachtet den Wettbewerb intensiv und leitet bei Bedarf Gegenmaßnahmen ein. Das geringes Risiko für Kundenverluste in regional begrenzten Gebieten besteht jedoch. Während des Geschäftsjahres 2023 bestanden keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken. Derartige Risiken sind auch für das folgende Geschäftsjahr derzeit nicht erkennbar. Chancen für die Entwicklung sieht die Westconnect in der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft und einer stetig steigenden Nachfrage nach Breitbandprodukten mit hohen Bandbreiten. Insbesondere der durch die Corona-Pandemie verstärkte Trend zum Arbeiten im Home Office steigert die Nachfrage nach hochbitratigen Breitbandprodukten. Prognosebericht Der grundsätzliche Trend zu hochbitratigen Breitbandprodukten hat sich, u.a. durch die Corona Pandemie und dem damit verbundenen Trend zum Arbeiten im Home Office, weiter verstärkt. Durch den Einstieg des Investors IIP Glasfaser wird eine weitere Zunahme der Investitionstätigkeit in 2024 angestrebt. Die Investitionen werden zu wesentlichen Anteilen durch einen in 2022 neu abgeschlossenen Kreditvertrag finanziert. Ein weiteres Wachstum von Kundenzahlen und Umsatzerlösen wird daher auch im Geschäftsjahr 2024 erwartet. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein EBITDA nach IFRS i.H.v. 34,1 Mio. € prognostiziert. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Grundlagen Die Westconnect GmbH (im Folgenden "Westconnect") mit Sitz in Essen ist verantwortlich für die Planung, die Errichtung, den Erwerb und den Betrieb von Telekommunikationsnetzen und- anlagen zur Erzeugung von Telekommunikationsdiensten und Übertragungswegen sowie deren Vermarktung. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 22565 eingetragen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie des Telekommunikationsgesetzes (TKG) aufgestellt. Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Gesellschafter der Westconnect sind die Westenergie AG, Essen (im Folgenden "Westenergie") und die IIP Glasfaser Investment GmbH, Frankfurt am Main (im Folgenden "IIP Glasfaser"). Beide Gesellschaften sind zu 50 % an der Westconnect beteiligt. Die Gesellschaft unterliegt als Telekommunikationsunternehmen den Vorschriften des TKG in der geltenden Fassung. Gemäß § 6 Abs. 2 TKG besteht für den Jahresabschluss und den Lagebericht die Aufstellungs- und Offenlegungspflicht nach den für großen Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt; die Beträge werden in Tausend Euro (Tsd. €) angegeben. Dadurch können Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch genau ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei bis 20 Jahren abgeschrieben. Wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB. Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes und für die betriebliche Altersversorgung nicht berücksichtigt. Von dem Wahlrecht zur Einbeziehung der nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB genannten Kosten wurde daher kein Gebrauch gemacht. Auch das Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB wird nicht angewendet. Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Bei der degressiven Abschreibungsmethode erfolgt der Wechsel auf die lineare Rechnung, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Für Zugänge ab dem Jahr 2018 wird grundsätzlich die lineare Methode angewendet. Auf Zugänge des Sachanlagevermögens von neu erstellten bzw. angeschafften Vermögensgegenständen werden Abschreibungen monatsgenau verrechnet. Die Abschreibungen erfolgen pro rata temporis über die voraussichtlichen Nutzungsdauern, diese liegen zwischen 4 und 20 Jahren. Bei Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen werden auf den Barwert abgezinst. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden berücksichtigt. Flüssige Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Passiva Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Die öffentlichen Zuschüsse werden als Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen und werden entsprechend der Erfüllung der Zuschussbedingungen ratierlich aufgelöst. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Dezember des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre restlaufzeitadäquat abgezinst. Der Gesetzgeber hatte im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen, für Pensionsrückstellungen ab 2016 einen von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zugrunde zu legen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der im Geschäftsjahr angewendete Zinssatz beträgt 1,82 % p.a (Vorjahr 1,78 % p.a.). Bis zum 31.12.2015 wurde ein von der deutschen Bundesbank veröffentlichter 7-Jahresdurchschnittszinssatz verwendet. Auf Basis eines 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 187,0 T€ (Vorjahr 932,8 T€) der ausschüttungsgesperrt ist. Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden folgende jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentensteigerungen zugrunde gelegt:
Zudem wurden zur Berechnung der Rückstellungen branchenübliche Fluktuationsannahmen unterstellt. Die Pensionsrückstellungen umfassen neben den vertraglich zugesagten Barbezügen auch Rückstellungen für Deputatsverpflichtungen, die auf der Basis des Ablösebetrags bzw. der Netto-Selbstkosten bewertet werden. Die innerhalb der sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich beinhalten u.a. Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen, für Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz sowie ein in 2023 neu abgeschlossenen Long Term Incentive Plan (im Folgenden LTIP). Der LTIP berücksichtigt einen langfristigen Zeitraum von 6 Jahren, der am 1. Januar 2023 beginnt und am 31. Dezember 2028 endet, mit einem Zwischenmesspunkt am 31. Dezember 2024. Die Kennzahlen für den Zielerreichungsgrad sind Netto-Capex, kumuliertes EBITDA nach IFRS, kumulierter Umsatz, Hausanschlusszugänge sowie Hausanschlüsse. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen wurde nach den handelsrechtlichen Bestimmungen mittels Anwartschaftsbarwertmethode durchgeführt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH mit einem gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal ermittelten Rechnungszinssatz mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,76 % p.a. (Vorjahr 1,44 % p.a.) und die Annahme von Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,95 % p.a. (Vorjahr 2,75 % p.a.). Die Ermittlung der Höhe der Rückstellung für Verpflichtungen zur Erbringung von Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz wurde nach den handelsrechtlichen Bestimmungen durchgeführt. Sie enthält Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH mit einem unter der Anwendung der Durationsmethode ermittelten Rechnungszinssatz von 1,08 % p.a. (Vorjahr 0,59 %) und die Annahme von Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,95 % p.a. (Vorjahr 2,75 % p.a.). Die Bewertung der Rückstellung für drohende Verluste erfolgt, indem den direkt zurechenbaren Erträgen die Aufwendungen in Vollkosten gegenübergestellt werden. Die Rückstellung für drohende Verluste resultiert aus dem ineffektiven Teil des Zinsswaps. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden die vor dem Bilanzstichtag erhaltenen Einnahmen abgegrenzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Latente Steuern resultieren aus Unterschieden zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen. Die daraus entstehenden Steuerbelastungen und -entlastungen werden saldiert. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Latenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 S.2 HGB nicht aktiviert. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird als passive latente Steuer in der Bilanz ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird die Veränderung der bilanzierten latenten Steuern unter dem Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gesondert ausgewiesen. Der Bewertung der latenten Steuern liegt ein unternehmensindividueller Steuersatz von 31,44 % (Vorjahr 31,16 %) zugrunde und umfasst Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Die Wertansätze der Haftungsverhältnisse entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Stand der jeweiligen Hauptschuld. Derivative Finanzinstrumente werden zur Abdeckung von Zinsrisiken aus gebuchten und geplanten Grundgeschäften eingesetzt. Die Grundgeschäfte werden den Sicherungsgeschäften direkt zugeordnet und mit diesen als Bewertungseinheiten bilanziert (Mikrobewertungseinheiten oder Mikrohedge). Die Marktwertermittlung erfolgt durch Diskontierung der zukünftigen Cashflows. Die Diskontierung erfolgt anhand der marktüblichen Zinsen über die Restlaufzeit der Instrumente. Die Zinsaustauschbeträge werden im Zahlungszeitpunkt bzw. bei der Abgrenzung zum Stichtag erfolgswirksam erfasst. Für nicht kompensierte Verluste negativer Marktwertänderungen (Ineffektivitäten) werden Rückstellungen aus Bewertungseinheiten gebildet. Der Ausweis der Rückstellung aus Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB erfolgt unter den sonstigen Rückstellungen. Die Bilanzierung der Bewertungseinheiten erfolgt entsprechend der Einfrierungsmethode. Sicherungsgeschäfte, die zur Absicherung zukünftiger Zahlungsströme dienen (antizipative Sicherungen), werden im Rahmen von Bewertungseinheiten bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz (4) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel, der als Anlage I diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. In 2023 gab es einen Nettozugang bei den Immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 1.466,6 T€ (Vorjahr 0 T€). Das Sachanlagevermögen hat zum 31.12.2023 einen Wert in Höhe von 608.989,5 T€ (Vorjahr 478.755,2 T€). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in FTTx-Verteilnetzen (Glasfaserausbau). Das Wahlrecht der steuerlich degressiven Abschreibung gemäß dem Corona-Steuerhilfegesetz in Höhe von 25 Prozent, höchstens das 2,5- fache der linearen Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die in den Jahren 2020 und 2021 angeschafft oder hergestellt wurden, wurde in Anspruch genommen. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1 RLZ = Restlaufzeit Gegenüber Gesellschaftern besteht eine Forderung aus Lieferung und Leistung in Höhe von 1.992,1 T€ (Vorjahr 5.035,1 T€). Der Forderungsbestand ist zur Absicherung der Darlehensverbindlichkeiten verpfändet. Es besteht ein Verpfändungsvertrag mit der Unicredit Bank AG. (6) Flüssige Mittel Die Flüssigen Mittel betragen in 2023 12.735,2 T€ (Vorjahr 34.161,4 T€) und sind wie der Forderungsbestand zur Absicherung der Darlehensverbindlichkeiten verpfändet. (7) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält die Abgrenzungen von Gebühren aus dem im Jahr 2022 abgeschlossen Darlehensvertrag in Höhe von 18.944,5 T€ (Vorjahr 24.700,4 T€). Des Weiteren enthält der Posten Abgrenzungen von Telekommunikationsdienstleistungen, wie Internet und Telefondienste, IP-TV Dienste und Ähnlichen in Höhe von 1.859,1 T€ (Vorjahr 1.567,6T€) für das 1. Halbjahr 2024 sowie die Abgrenzung von Nutzungsrechten für Schutzrohre in Höhe von 445,6 T€ (Vorjahr 484,0 T€). (8) Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital in Höhe von 25 T€ ist voll eingezahlt und wird zu 50 % von der Westenergie und zu 50 % von der IIP Glasfaser gehalten. In 2023 wurden von jedem Gesellschafter 20 Mio. € in die freie Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. Nr. 4 HGB eingezahlt. Das Eigenkapital enthält den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 41.977,3 T€ sowie den Verlustvortrag in Höhe von 4.754,7 T€. (9) Sonderposten mit Rücklageanteil
Der Sonderposten enthält öffentliche Investitionszuschüsse für den Ausbau von FTTx-Verteilnetze. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt entsprechend der Erfüllung der Zuschussbedingungen. In 2023 erhielt die Westconnect Zuschüsse in Höhe von 35.149,4 T€ (Vorjahr 33.378,6 T€). (10) Rückstellungen
Für Pensionszusagen wird eine Verpflichtung in Höhe von 10.567,3 T€ (Vorjahr 8.460,1 T€) ohne die Verpflichtungen für Strom- und Gasdeputate an Pensionäre bilanziert. In der Rückstellungssumme enthalten sind ebenfalls Entgeltumwandlungen von Mitarbeitern mit Versorgungsansprüchen. Für die Verpflichtungen für Strom- und Gasdeputate an Pensionäre wird eine Rückstellung in Höhe von 361,1 T€ (Vorjahr 287,1 T€) bilanziert. Die Erhöhung der Pensionsverpflichtungen begründet sich im wesentlichen durch die Veränderung der Prämissen für Bezüge- und Rentendynamik sowie durch den Zugang von 66 Mitarbeitern. Die sonstigen Personalrückstellungen beinhalten Sachverhalte für Jubiläumsverpflichung in Höhe von 171,5 T€ (Vorjahr 123,4 T€), für Altersteilzeit in Höhe von 398,2 T€ (Vorjahr 332,9 T€), für Tantiemen und Sonderzuwendungen in Höhe von 939,1 T€ (Vorjahr 449,9 T€) sowie für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 223,4 T€ (Vorjahr 102,4 T€). Für den in 2023 abgeschlossen LTI-Plan wurde eine Rückstellung in Höhe von 5.461,5 T€ (Vorjahr 0 T€) gebildet. Die Rückstellung wird über einen Zeitraum von 6 Jahren angesammelt. Für den ineffektiven Teil des Zinsswap wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 13.448,2 T€ (Vorjahr 0 T€) gebildet. (11) Verbindlichkeiten
1 RLZ = Restlaufzeit Die Gesellschaft hat zur Finanzierung von Investitionen im Jahr 2022 ein langfristiges, variabel verzinsliches Darlehen (Facilities Agreement) mit einem internationalen Bankenkonsortium unter der Führung von BNP Paribas S.A., KfW IPEX-Bank GmbH und der UniCredit Bank AG über 1.300 Mio. € abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 57.289,0 T€ abgerufen. Die Darlehensverbindlichkeiten beliefen sich zum 31.12.2023 auf 93.016,1 T€ (Vorjahr 35.755,1 T€). Die Darlehensverbindlichkeiten sind durch einen Verpfändungsvertrag mit der UniCredit Bank AG gesichert, welcher die Forderungen und die Bankguthaben umfasst. Es bestehen zum 31.12.2023 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 55.756,8 T€ (Vorjahr 35.003,0 €). (12) Latente Steuern
Die Westconnect weist zum 31.12.2023 latente Steuern aus einen Passivüberhang in Höhe von 2.370,4 T€ (Vorjahr 3.019,6 T€) aus. Diese betreffen im Wesentlichen die Bewertungsunterschiede im Anlagevermögen, in den Pensionsrückstellungen sowie in den sonstigen Rückstellungen. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz in Höhe von 31,44 % (Vorjahr 31,16 %). (13) Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungspassen umfassen Vorauszahlungsentgelte in Höhe von 11.366,9 T€ (Vorjahr 13.501,2 T€) für vereinbarte Kontingente an Bitstream Access-Zugangsanschlüssen. Die Auflösung erfolgt ratierlich über 8 Jahre bis Ende 2028. (14) Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse werden grundsätzlich nur im Rahmen der Geschäftstätigkeit der Westconnect und nach eingehender Prüfung der hiermit zusammenhängenden Risiken eingegangen. Im Rahmen des Risikomanagementsystems wird ein laufendes Monitoring der vorstehenden Sachverhalte durchgeführt. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 sowie des § 285 Nr. 9 Buchstabe c HGB bestehen zum Stichtag 31.12.2023 nicht. (15) Finanzinstrumente und/oder Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB Bei der Westconnect werden derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Zinsrisiken eingesetzt. Bei den eingesetzten Derivaten handelt es sich um Zinsswapgeschäfte. Zur Absicherung der Zahlungsstromschwankungen aufgrund von Zinsänderungsrisiken wird das Grundgeschäft (Darlehen über 1.200 Mio. €) mittels eines Zinsswaps abgesichert und zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst (Mikrohedge). Dieses betrifft sowohl das bereits ausgezahlte Darlehen mit einem Buchwert in Höhe von 87 Mio. € als auch zukünftige Transaktionen in Form der noch auszuzahlenden Darlehenstranchen in Höhe von 1.113 Mio. €. Letztere werden in Höhe von 80 % abgesichert. Die Höhe des Zinsswaps beläuft sich auf 960 Mio. €. Durch den Payer-Zinsswaps werden die variablen Zinszahlungen in feste transformiert und das Zinsänderungsrisiko geschlossen. Die Zahlungsstromänderungen vom abgesicherten Teil des Grundgeschäftes (80%) und vom Sicherungsgeschäft gleichen sich vollständig aus. Beide Geschäfte sind dem selben Risiko ausgesetzt. Es besteht zudem Laufzeit- und Basiswertidentität sowie Identität der Zinsanpassungstermine. Das Darlehen besitzt eine Laufzeit von sieben Jahren. Die Absicherung des Zinsänderungsrisikos erfolgt über die komplette Laufzeit des Zinssswaps von fünf Jahren. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Absicherung über die gesamte Laufzeit des Zinsswaps bestehen bleibt. Die Wirksamkeit der Bewertungseinheit erfolgt bei dem Mikrohedge nach der Critical Term-Match-Methode. Die einzelnen Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft stimmen überein. Für den ineffektiven Teil des Zinsswaps in Höhe von 13.448,2 T€ (Vorjahr 0 T€) wurde eine Drohverlustrückstellung gebildet. Der Zinsswap hat zum Stichtag einen Marktwert in Höhe von -22,5 Mio. € (Vorjahr -1,3 Mio.). (16) Außerbilanzielle Geschäfte § 285 Nr. 3 HGB Es liegen keine außerbilanziellen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB vor, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. (17) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB beläuft sich auf 175.797 T€ (Vorjahr 38.008 T€), davon gegenüber der Gesellschafterin Westenergie 6.301 T€ (Vorjahr 3.012 T€) und betrifft mit 54.647 T€ (Vorjahr 6.965 T€) künftige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pachtverhältnissen. Für Investitionsprojekte ergibt sich eine künftige finanzielle Verpflichtung in Höhe von 103.059 T€ (Vorjahr 0 T€). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (18) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse liegen mit 86.405,9 T€ (Vorjahr 73.536,3 T€) über Vorjahresniveau. Der Anstieg ist auf ein stetiges Wachstum der Gesamtauslastung des Netzes zurückzuführen. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland getätigt. (19) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 32,9 T€ (Vorjahr 788,4 T€) enthalten. Im Vorjahr war die Anpassung der Wertberichtungen auf Forderungen in Höhe von 679,4 T€ enthalten. Durch einen Anstieg der Wertberichtungen auf Forderungen im Jahr 2023 wird die Anpassung unter den sonst. betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse belief sich im Berichtsjahr auf 20.411,0 T€ (Vorjahr 15.723,0 T€).
(20) Materialaufwand
Westconnect betreibt ein aktives Outsourcingmanagement und kauft verschiedene Fremdleistungen ein. Dies betrifft im Wesentlichen den Bezug von Bitstromprodukten, Callcenter- und Vertriebsleistungen, Abrechnungsdienstleistungen sowie sonstige Dienstleistungen für Ausstattungsüberlassung auf Grund der bestehenden Dienstleistungsvereinbarungen. Im Materialaufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 622,4 T€ (Vorjahr 1.143,2 T€) enthalten, die im Wesentlichen die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen. (21) Personalaufwand
Der Aufwand für Löhne und Gehälter beinhaltet im Wesentlichen die laufenden Aufwendungen des Geschäftsjahres. Der Anstieg des Personalaufwandes begründet sich zum einen durch den massiven Aufbau von Mitarbeitern von 56 FTE auf 118 FTE, zum anderen kommt es durch die Bildung der neuen LTIP-Rückstellung zu einem Anstieg in Höhe von 5.461,5 T€.
Die Angabe der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt erfolgt in Mitarbeiteräquivalenten. Diese entsprechen Mitarbeitern gemäß dem jeweiligen prozentualen Beschäftigungsgrad. (22) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
Die Zusammensetzung der Abschreibungen ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage I) ersichtlich. Die erhöhten Abschreibungen sind dem hohen Investitionsvolumen in FTTx-Verteilnetze geschuldet. (23) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen aus Lieferungen und Leistungen, Kundenakquise-Kosten, Anwaltskosten, externer Organisation und Programmierung sowie Kosten des Post- und Zahlungsverkehrs und Aufwendungen für die Zuführung zu Rückstelllungen enthalten. Des Weiteren sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen die Veränderung der Wertberichtungen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 341,8 T€ (Vorjahr 187,4 T€) ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 622,4 T€ (Vorjahr 379,5 T€) enthalten. Darin enthalten ist eine Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von 322,8 T€.
(24) Zinsergebnis
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden Zinsaufwendungen gegen Kreditinstitute in Höhe von 14.804,4 T€ (Vorjahr 3.036,4 T€) ausgewiesen. Diese beinhalten mit 9.617,0 T€ (Vorjahr 1.944,9 T€) Bereitstellungszinsen für den Darlehensvertrag, mit 3.280,9 T€ (Vorjahr 755,9 T€) Gebühren für den Darlehensvertrag und mit 2.320,0 T€ (Vorjahr 184,7 T€) Zinszahlen für den Darlehensvertrag. Die Zinserträge aus dem Zinsswap in Höhe von 442,5 T€ (Vorjahr Zinsaufwand 82,6 T€) werden mit den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen verrechnet. Des Weiteren wird unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen der ineffektive Teil des Zinsswap in Höhe von 13.431,2 T€ (Vorjahr 0 T€) ausgewiesen. Innerhalb des Zinsergebnisses werden Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung für Pensionsverpflichtungen in Höhe von 182,2 T€ (Vorjahr 261,1 T€) ausgewiesen. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen für die Anlage von Festgeld und Tagesgeld in Höhe von 1.018,9 T€ (Vorjahr 0 T€) enthalten. Gegenüber Gesellschafter werden Zinserträge in Höhe 24,0 T€ (Vorjahr 35,1 T€) ausgewiesen. (25) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten enthält Erträge in Höhe von 649,2 T€ (Vorjahr Aufwendungen in Höhe von 676,9 T€) aus der Bilanzierung latenter Steuern. V. Sonstige Angaben (26) Organe Zum Bilanzstichtag bestehen keine Kredite oder Vorschüsse an Mitglieder der Geschäftsführung, auch wurden im Geschäftsjahr keine Kredite oder Vorschüsse gewährt. Die Bezüge der Geschäftsführung werden durch Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB nicht offen gelegt. (27) Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar i. H. v. 12,6 T€ betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. (28) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Angabepflichtige Geschäftsbeziehungen zu nahestehende Personen und Unternehmen im wesentlichen Umfang zu nicht marktüblichen Bedingungen bestanden nicht. (29) Angabe zu Vorgängen von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach dem Bilanzstichtag und vor Erstellung des Jahresabschlusses haben sich keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Westenergie von Bedeutung gewesen wären. VI. Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat der Westconnect GmbH setzt sich wie folgt zusammen: Bernd Böddeling, Senior Vice President Energy Networks Germany der E.ON SE - Vorsitzender - Moritz Maximilian Lindhorst Director, Infrastructure Investments, Igneo Infrastructure Partners Alan Richard Bevan Senior Vice President Mergers and Acquisitions der E.ON SE Dr. Stefan Küppers Mitglied des Vorstandes der Westenergie AG Gregor Thilo Kurth Partner, Infrastructure Investments, Igneo Infrastructure Partners Dr. Hai Cheng Telecom Industry Expert Geschäftsführung ab 01.04.2023 Matthias Krause Geschäftsführer Westconnect GmbH Carsten Lagemann Geschäftsführer Westconnect GmbH Robin Weiand Geschäftsführer Westconnect GmbH
Essen, den 13. März 2024 Westconnect GmbH Die Geschäftsführung Krause Matthias Lagemann Carsten Weiand Robin Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Westconnect GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Westconnect GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Westconnect GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 13. März 2024 KPMG
AG
Nocker, Wirtschaftsprüfer Fögen, Wirtschaftsprüferin |
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