MIS Hamburg GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sogeti High Tech GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013A. WirtschaftsberichtI. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2013 Die Sogeti High Tech GmbH ist innerhalb des Cap Gemini-Konzerns, als 100%-Tochter der Sogeti Deutschland GmbH, Düsseldorf, (vormals Cap Gemini Telecom Media & Networks Deutschland GmbH, Düsseldorf) Teil der internationalen Sogeti-Gruppe mit Hauptsitz in Paris, die mehr als 20.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt. Die Sogeti High Tech GmbH bietet ein umfassendes Portfolio an Engineering- und Consulting-Leistungen und realisiert weltweit innovative Konzepte für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Der Hauptfokus liegt hierbei auf den konzeptionellen Entwürfen, Konstruktionsaufgaben jeder Komplexität sowie auf Struktur- und Kinematikanalysen. Im Geschäftsjahr 2013 gab es keine Änderungen im Führungsgremium. Die in 2010 erfolgreich eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen haben sich weiterhin positiv auf das Geschäftsjahr 2013 auswirkt. Auf der einen Seite konnten die Fixkosten weiterhin reduziert werden, auf der anderen Seite gab es eine positive Auswirkung auf die Auslastung der Mitarbeiter sowie Wirtschaftlichkeit der Projekte. Gegenüber 2012 konnte der nur unterdurchschnittlich profitable Bereich der Arbeitnehmerüberlassung weiter reduziert werden. Zusätzlich zu der guten Auslastung und der positiven Projektlage konnte der Geschäftsbereich außerhalb des Hauptkunden weiter ausgebaut werden. Innerhalb des Hauptkunden wurde das Portfolio deutlich erweitert und der Bereich analytische und numerische Simulation konnte auch 2013 weiter wachsen. Hier waren die Bereiche Testing und Fatigue (Ermüdungsberechnungen) die Schwerpunkte. Angetrieben durch die wirtschaftliche Entwicklung und die veränderte Nachfrage der Märkte nach Experten sowie die Neueinstellungen waren die Themen Schulung und Weiterbildung der Belegschaft wie bereits in 2012 im Geschäftsjahr von großer Bedeutung. Die laufenden Projekte mit Offshore Anteilen laufen stabil. Aufgrund der auslaufenden Projekte wurde der von der Capgemini India Pvt. Ltd. für uns reservierte Personalbestand in Indien leicht reduziert. Der durchschnittliche Personalbestand erhöhte sich in 2013 leicht auf insgesamt 277 Mitarbeiter (im Vorjahr: 274 Mitarbeiter). Das Ende 2013 durchgeführte Audit nach DIN EN ISO 9001:2009 wurde durch die TÜV-Nord Cert als bestanden und sehr erfolgreich bewertet. Über Auftragsleistungen hinausgehende eigene Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung wurden in 2013 nicht durchgeführt. II. Lage des Unternehmens Vermögenslage Die Bilanzsumme ist zum 31. Dezember 2013 um T€ 2.134 auf T€ 14.942 (Vorjahr: T€ 17.076) gesunken und wird weiterhin von kurzfristigen Bilanzposten dominiert. Die wesentlichen Aktivposten stellen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (47,3%) sowie die liquiden Mittel (41,2%) dar. Das Anlagevermögen hat sich um T€ 342 auf T€ 704 (Vorjahr: T€ 1.046) reduziert, da die planmäßigen Abschreibungen von T€ 481 die Investitionen in Höhe von T€ 139, hauptsächlich im Bereich von EDV-Hardware, deutlich überstiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind stichtagsbedingt um T€ 274 bzw. T€ 418 auf T€ 7.064 bzw. T€ 154 (Vorjahr: T€ 7.338 bzw. T€ 572) gesunken. Die Rückstellungen sind durch den Wegfall von Einzelrisiken um T€ 1.802 gesunken. In den Sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen operative Rückstellungen (TEUR 1.187), Rückstellungen für den Personalbereich (TEUR 527) sowie sonstige Rückstellungen (TEUR 140) enthalten. Die Verbindlichkeiten mit einer Gesamtsumme in Höhe von T€ 5.463 (Vorjahr T€ 5.885) bestehen mit T€ 3.069 im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr T€ 3.560). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt von T€ 1.544 auf T€ 1.344 gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten, die im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten bestehen, haben sich bei ähnlicher Mitarbeiterzahl sowie eines wie im Vorjahr hohen Wertes von Ausgangsrechnungen im Dezember geringfügig auf T€ 728 (Vorjahr: T€ 782) reduziert. Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund der geringeren Bilanzsumme von 44,1 % auf 50,4 %. Finanzlage Die Finanzlage kann weiterhin als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten können grundsätzlich innerhalb der Zahlungsfrist beglichen werden und Forderungen werden grundsätzlich innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Es besteht keine konzerninterne Finanzierung mehr. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung hat sich der Bestand an liquiden Mitteln bei Abführung der Gewinne für 2011 und 2012 von in Summe T€ 2.466 lediglich um T€ 251 auf T€ 6.158 (Vorjahr: T€ 6.409) verringert. Den liquiden Mitteln stehen keinerlei Bankverbindlichkeiten gegenüber. Ertragslage In 2013 hat sich das Geschäftsfeld des Hauptkunden, der Airbus Operations GmbH leicht reduziert, was aber durch Mehrgeschäft mit deren Konzerngesellschaften überkompensiert werden konnte. Sodass insgesamt ein Anstieg um 16,3% auf T€ 25.506 verzeichnet werden konnte.Der für das Geschäftsjahr prognostizierte Umsatzanstieg wurde damit erreicht. Der Bestand an unfertigen Leistungen hat sich im Berichtsjahr um T€ 876 reduziert (i. Vj. Erhöhung um T€ 925). Im Berichtsjahr war die von eigenen Mitarbeitern erbrachte Gesamtleistung relativ konstant, während verstärkt Sublieferanten beauftragt wurden, sodass sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen um T€ 1.581 auf T€ 4.554 erhöhten. Bei einer weiterhin guten Auftragslage wurde die Anzahl der eigenen Mitarbeiter leicht erhöht, während die Kunden einen höheren Anteil von Sublieferanten wünschten. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich von 274 im Jahresdurchschnitt 2012 um 1,1 % auf 277 in 2013. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung sank von 65,1% auf 60,4%. Während der Personalaufwand bei nahezu gleicher Mitarbeiterzahl um T€ 1 auf T€ 14.883 stieg, ist eine Reduzierung des Personalaufwands pro Mitarbeiter von T€ 54,3 auf T€ 53,7 zu verzeichnen. Hinsichtlich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Anstieg um 21,1% auf T€ 4.098 zu verzeichnen. Umsatz- und personalbedingt war ein Anstieg von Konzernumlagen innerhalb der Cap Gemini-Gruppe bzw. Sogeti-Gruppe von T€1.131 auf T€ 1.250 zu verzeichnen. Ferner wurden Rückstellungen für Einzelrisiken von zusammen T€ 497 gebildet. Unter Berücksichtigung dieser Sondereffekte sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund bereits in Vorjahren eingeleiteter Sparmaßnahmen, die im Geschäftsjahr weiter forciert wurden, unterproportional zum Umsatz gestiegen. Aufgrund der erhöhten Gesamtleistung bei gleichzeitig aufgrund der Kosteneinsparungsprogramme unterproportional steigenden Kosten erhöhte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit signifikant um T€ 505 auf T€ 2.187 (Vorjahr: T€ 1.682). Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den cash flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zur Gesamtleistung, den Cash Flow aus der um die Ergebnisabführung reduzierten Veränderung der Liquiden Mittel. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich diese Kennzahlen wie folgt entwickelt:
Diese Kennzahlen zeigen, im Vergleich zum Vorjahr, alle eine Verbesserung, was im Wesentlichen auf den Umsatzzuwachs zurückzuführen ist. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut zu bezeichnen werden. Für die Zukunft prognostizieren wir eine weitere Steigerung der dargestellten Leistungsindikatoren. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des UnternehmensI. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die Entwicklung sowie die Ausrichtung der Gesellschaft für die nächsten Jahre sind geprägt von der aktuellen und zukünftigen Marktsituation. Eine Erweiterung und Stabilisierung des Marktportfolios ist daher unabdingbar und genauso Teil der kurz- und mittelfristigen strategischen Ausrichtungsplanung der Gesellschaft wie der Ausbau der Offshore Aktivitäten. Weiterhin besteht das Ziel, Kunden aus krisenresistenteren Märkten wie dem Transport- und Energiesektor zu akquirieren und zu bedienen. Erste Projekte wurden in diesen Bereich bereits gewonnen und erfolgreich abgeschlossen sowie Folgeaufträge generiert. Bereits in 2013 hat sich das Geschäftsfeld des Hauptkunden, der Airbus Operations GmbH, leicht reduziert, was aber in 2013 durch Mehrgeschäft mit deren Konzerngesellschaften überkompensiert werden konnte. Für 2014 sowie 2015 ist mit einer weiteren Reduzierung zu rechnen. Der Hauptgrund hierfür liegt in dem Entwicklungsgrad der Neuentwicklung des Airbus A350XWB Programmes. Für die Erschließung der neuen Märkte werden ein effektives Rekrutierungsprogramm, die Erschließung von neuen Vertriebskanälen und der Standortausbau entscheidend für den erfolgreichen Einstieg in diese Marktsegmente sein. Daher wurden in 2013 neue Vertriebsmitarbeiter im Großraum München und Frankfurt positioniert und Räumlichkeiten mit der Sogeti Deutschland GmbH geteilt. Der Auf- und Ausbau einer den Märkten entsprechenden Vertriebsorganisation ist daher unabdingbar und als gleichgestelltes Ziel zu betrachten. Hierbei bekommt auch die Rekrutierung von Fachkräften eine immer höhere Bedeutung, da sich ein Mangel an Fachkräften einstellt, der durch die Übernahme von Personal kundenseitig sowie eine geringere Zahl von Hochschulabgängern begründet werden kann. Umfangreiche Rekrutierungsprogramme, wie Job-Messen, werden daher ein großer Bestandteil der kommenden Geschäftsjahre sein, um sowohl den Fachkräftebedarf zu decken, als auch den Bekanntheitsgrad der Gesellschaft zu erhöhen. Mit einer Wirksamkeit der Maßnahmen ist mittelfristig zu rechnen. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Bestandsgefährdende Risiken konnten im Berichtszeitraum nicht identifiziert werden. Obwohl die Gesellschaft als transnationaler Zulieferer des EADS-Konzerns gelistet ist und dies erhebliche Chancen hinsichtlich der Umsatz- und Ertragssituation bedeutet, kann immer noch von einer Abhängigkeit von Großkunden gesprochen werden. Dieser wird zukünftig weiter entgegengewirkt mit der Ausweitung der Vertriebsaktivitäten zu anderen Kunden und Märkten. Hierbei wird der Focus weiterhin auf den Marktsegmenten Energie, Transport und Militär liegen. Weitere Risiken könnten sich aus dem Personal- und finanzwirtschaftlichen Bereich ergeben, beispielsweise durch Mitarbeiterfluktuation oder Liquiditätsengpässe (vgl. folgender Abschnitt). Seit der Einführung eines neuen Finanztools in 2010 wurde die Datenqualität stark verbessert und die Auswertung diverser Finanzkennzahlen automatisiert. Dies schafft eine stark verbesserte Transparenz der globalen Geschäftsergebnisse sowie der Finanzsituation in einzelnen Projekten. Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken, die aus (geplanten) Absatz- und Beschaffungsgeschäften resultieren, werden über die Cap Gemini Gruppe gegenläufige Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit der abgesicherten Transaktionen gehen wir aus, da es sich um routinemäßige Geschäfte handelt und die Absicherung unter dem geplanten Gesamtvolumen liegt. Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten unterliegt darüber hinaus klar definierten Vorgaben und strengen internen Kontrollen. Die Derivate werden mit den sich, in Bezug auf die zukünftigen Zahlungsströme, gegenläufig entwickelnden Fremdwährungstransaktionen in Bewertungseinheiten (Portfolio-Hedge) zusammengefasst. In die Bewertungseinheiten sind zum Abschlussstichtag Forderungen von insgesamt T€ 625, Verbindlichkeiten von T€ 379 und mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete zukünftige Transaktionen von T€ 7.350 (Einkauf Dienstleistungen von T€ 2.858, Verkauf Dienstleistungen von T€ 4.492) einbezogen. Die Wert- und Zahlungsstromänderungen der (zukünftigen) Grundgeschäfte und die gegenläufigen Wert- und Zahlungsstromänderungen der Devisenterminkontrakte gleichen sich aus, da Grund- und Sicherungsgeschäft demselben Wechselkursrisiko ausgesetzt sind. Es besteht Währungsidentität, da den (zukünftigen) Grundgeschäften in Fremdwährung Sicherungsgeschäfte in entsprechender Fremdwährung gegenüberstehen. Die Zahlungsströme aus den am Abschlussstichtag gesicherten (zukünftigen) Grundgeschäften erfolgen erwartungsgemäß bis spätestens zum 31. März 2017. Dies gilt auch für die korrespondierenden Devisentermingeschäfte. Das Nominalvolumen und der beizulegende Zeitwert (Ermittlung auf Basis der Veränderungen von Devisenterminkursen) der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Devisenterminkontrakte ergeben sich wie folgt:
Soweit sich während der Laufzeit der Sicherungsbeziehungen die bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft nicht ändern und von einem vollständigen Ausgleich der Wertänderungen auszugehen ist, bleiben die gegenläufigen Änderungen der beizulegenden Zeitwerte von Grund- und Sicherungsgeschäft bilanziell und ergebnismäßig unberücksichtigt (Einfrierungsmethode). Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird zu jedem Bilanzstichtag prospektiv und retrospektiv festgestellt. Für die Gesellschaft selbst ergeben sich Wechselkursrisiken nur für nicht über die CapGemini Gruppe gesicherte Geschäfte. Zur Minimierung dieser Risiken gibt es jedes Quartal die Möglichkeit zur Anpassung der abgesicherten Cash Flows im Rahmen eines Reforecasts. 2. Spezieller Risikobericht Es existiert ein fachkompetentes Geschäftsleitungsgremium, das anhand von zeitnah erstellten Monats-, Quartals-, Halbjahres- und Jahresabschlüssen sowie anhand von betriebswirtschaftlichen Auswertungen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage überwacht. Im Rahmen dieses Überwachungssystems können eventuelle Abweichungen von den Zielsetzungen frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Die Planung und Kontrolle der Personalentwicklungsmaßnahmen und Personaleinstellungen sind ebenso Gegenstand dieses Gremiums, so dass die Auslastung der Mitarbeiter einer ständigen Überwachung unterliegt. Die Liquiditätslage der Sogeti High Tech GmbH ist gut. Zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Diesbezüglich ist ergänzend zu erwähnen, dass die Absicherung eines eventuell bestehenden Liquiditätsrisikos über die Cap Gemini-Gruppe erfolgt und somit die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens jederzeit sichergestellt ist. III. Prognosebericht Laut dem Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München (Konjunkturprognose 2013/2014) wird sich die gesamtwirtschaftliche Produktion in Deutschland im kommenden Jahr beschleunigen. Darauf deutet das ifo Geschäftsklima hin, das in den vergangenen Monaten eine deutliche Aufwärtstendenz gezeigt hat. Auch bessert sich das weltwirtschaftliche Umfeld. Die binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind ebenfalls günstig. Die Unsicherheit bei den Unternehmen ist gesunken, und für die Anleger bleibt sie bei einer Auslandsanlage hinreichend hoch, um das Interesse an einer vergleichsweise sicheren Investition in Deutschland aufrecht zu erhalten. Die Einkommensperspektiven der privaten Haushalte sind gut. Vor diesem Hintergrund wird die konjunkturelle Expansion voraussichtlich von der Binnenwirtschaft getragen. Im Jahresdurchschnitt 2014 dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt, bei einem Unsicherheitsintervall (2/3 Wahrscheinlichkeit) von 0,8 % bis 3,0 %, daher um 1,9 % zunehmen. Die Gesellschaft rechnet für das Geschäftsjahr 2014 mit einem Umsatzanstieg aufgrund des Personalanstiegs und zusätzlicher Nutzung von Sublieferanten. Dieses Wachstum wird auf der einen Seite durch die Diversifizierung neuer Märkte, auf der anderen Seite durch das neue Global Engineering Service Angebot, erreicht. Desweiteren werden die Geschäftsprozesse kontinuierliche optimiert und das Vertriebsteam verstärkt. Dies führt bei höheren Umsatzerlösen zu unterproportional zu steigenden Kosten. Dies hat einen leichten Einfluss auf die Profitabilität und führt zu einer breiteren Marktaufstellung. C. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Stichtag nicht ergeben.
Hamburg, 19.06.2014 Die Geschäftsführung Marin Mignot Arne Vieth BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Sogeti High Tech GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind hauptsächlich im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Zwischen der Sogeti High Tech GmbH und der Sogeti Deutschland GmbH, Düsseldorf, besteht ein Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrag mit Wirkung ab dem 1. Januar 2007. Der Vertrag ist für eine feste Laufzeit von fünf Jahren bis zum Ablauf des 31. Dezember 2011 geschlossen und verlängert sich bei gleicher Kündigungsfrist um jeweils ein Jahr, wenn er nicht sechs Monate vor Ablauf der Vertragsdauer gekündigt wird. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 15. Juni 2007. Angaben zu Bilanzierung und BewertungBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen bei 3 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 25 Jahren. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu EUR 150 netto werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand behandelt. Alle eigenständig nutzbaren Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 150 aber nicht mehr als EUR 410 netto betragen, werden auf einem speziellen Sachkonto erfasst und im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Zu erwartende Verluste werden durch Abwertungen auf niedrigere beizulegende Werte berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital sind bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen. Ausgangspunkt der Bewertung sind die für Konzernrechnungslegungszwecke nach IFRS mittels der Percentage-of-completion-Methode ermittelten Werte. Diese Werte werden um die enthaltene Marge bereinigt, um auf den handelsrechtlichen Wertansatz überzuleiten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Ausfallrisiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Flüssige Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe der Beträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum mit dem von der Konzern-Treasury-Abteilung zugesicherten Garantiekurs umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt für Positionen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger eine erfolgswirksame Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs. Bei einer eventuellen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung zum Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips zum historischen Kurs oder Devisenkassamittelkurs. Latente Steuern werden wegen der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft auf Ebene des Organträgers Sogeti Deutschland GmbH berücksichtigt. Nur dort werden künftige Steuerbe- und -entlastungen zahlungswirksam. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungBruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungsspiegel Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Im Berichtsjahr bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 154 (i. Vj. TEUR 572). Sonstige Rückstellungen In den Sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 776) enthalten. Ferner bestehen Rückstellungen aus dem Personalbereich (TEUR 527), aus Projektrisiken (TEUR 413), für Gewährleistung (TEUR 115) und für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 22). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind unbesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 3.069 (i. Vj. TEUR 3.560) entfallen im Geschäftsjahr TEUR 885 (i. Vj. TEUR 1.094) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus bestehen gegenüber der Gesellschafterin, der Sogeti Deutschland GmbH, Düsseldorf, in Höhe von TEUR 2.184 (i. Vj. TEUR 2.466) Verbindlichkeiten aus dem Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrag. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken, die aus (geplanten) Absatz- und Beschaffungsgeschäften resultieren, werden über die Capgemini-Gruppe gegenläufige Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Devisenterminkontrakte beläuft sich zum Abschlussstichtag auf T€ 8.354 (davon Kauf von Fremdwährungen in Höhe von T€ 3.483 und Verkauf von Fremdwährungen in Höhe von T€ 4.871) bei beizulegenden Zeitwerten (Ermittlung auf Basis der Veränderungen von Devisenterminkursen) von T€ -90. Die Derivate werden mit den sich, in Bezug auf die zukünftigen Zahlungsströme, gegenläufig entwickelnden Fremdwährungstransaktionen in Bewertungseinheiten (Portfolio-Hedge) zusammengefasst. Dabei erfolgt die bilanzielle Abbildung nach der Einfrierungsmethode, wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Währungsrisiko nicht bilanziert werden. Für weitere Erläuterungen wird auf den Lagebericht (Risikobericht) verwiesen. Aufwendungen und Erträge aus Währungsumrechnungen Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen TEUR 105 (i. Vj. TEUR 86). Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen TEUR 81 (i. Vj. TEUR 32). Sonstige finanzielle VerpflichtungenNeben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von ca. TEUR°240 sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einer Laufzeit bis längstens 2015. Im Einzelnen setzen sich diese Verpflichtungen aus Mietverhältnissen (TEUR 159) und Leasingverträgen über Bürogeräte und Pkw (TEUR°81) mit unterschiedlichen Vertragslaufzeiten zusammen. Am 15. September 2011 wurde ein Mietvertrag für noch nicht fertiggestellte Büroflächen abgeschlossen. Hieraus entstehen monatliche Verpflichtungen für Mieten incl. Betriebskosten von TEUR 35 (jährlich TEUR 422). Die Vertragsdauer endet am 29. Februar 2020. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden Erträge des Geschäftsjahres betragen TEUR 1.382 (i.Vj. TEUR 296) und betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Im Geschäftsjahr 2013 sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 29 (i. Vj. TEUR 81) angefallen. Diese betreffen Nachzahlungen infolge einer Lohnsteuerprüfung für Jahre 2008-2012. Die periodenfremden Aufwendungen des Vorjahres von TEUR 81 betrafen die Bildung einer Rückstellung für Sozialversicherungsbeiträge und Säumniszuschläge für die Jahre 2008-2011. Sonstige PflichtangabenMitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt von: Herr Marin Mignot, Executive Director Sogeti High Tech Group, Toulouse/Frankreich Herr Arne Vieth, Ellerau, Bauingenieur Herr Mignot erhielt im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr keine Bezüge von der Gesellschaft. Da somit nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die Sogeti High Tech GmbH wird in den Konzernabschluss der Cap Gemini S.A., Paris/Frankreich, einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der Gesellschaft erhältlich. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2013 beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe der Prüferhonorare nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, nach § 288 Abs. 2 sind wir verpflichtet, diese der Wirtschaftsprüferkammer auf deren schriftliche Anforderung zu übermitteln.
Hamburg, 19.06.2014 Marin Mignot, Geschäftsführer Arne Vieth, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sogeti High Tech GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 19. Juni 2014 PricewaterhouseCoopers
Hermann Möllers, Wirtschaftsprüfer ppa. Katharina Woythe, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2013 wurde am 30.06.2014 festgestellt. |
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