Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 67075
Vorher
Altstadtsee 140. V V GmbHSTRATOS GmbH
Eingetragen
9.9.2009
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von LogistikdienstleistungenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
die Beteiligung an sowie die Verwaltung und Geschäftsführung von Unternehmen, deren Gegenstand die Besorgung und Durchführung von Speditions-, Fracht- und Lagergeschäften im nationalen und internationalen Bereich und die Erbringung von Logistik-, Dienst- und Serviceleistungen aller Art ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Gries
seit 25.3.2026
Prokura
Peter Zöllner
seit 20.8.2025
Prokura
Hans-Ewald Schneider
seit 20.8.2025
Geschäftsführer
Thomas Schneider
seit 3.1.2022
Prokura
Geschäftsführer
Stefan Rump
seit 3.1.2022
Prokura
Ralf Dieter Ritscher
seit 20.11.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hasenkamp Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH

Köln

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen des Unternehmens

Der Konzern bietet mit seinen Konzerngesellschaften spezialisierte und höherwertige Logistikdienste an im nationalen und internationalen Transportverkehr und ist damit überwiegend in Nischenmärkten tätig. Mit der Ausrichtung der Spezialisierung des logistischen Dienstleistungsangebotes haben die Konzerngesellschaften ihr Geschäftsmodell vorangetrieben.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2022 erlitt die sich anbahnende nachpandemische Erholung der Weltwirtschaft einen deutlichen Rückgang durch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Die dadurch ausgelösten Wirtschaftssanktionen westlicher Staaten gegen Russland haben die Inflation in vielen Ländern in die Höhe getrieben. Das globale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts halbierte sich von 6,0 % im Vorjahr auf 3,0 % im Jahr 2022. Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2022 relativ gut behauptet, trotz Energiekrise und Lieferkettenproblemen. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Jahr 2022 um 1,8 Prozent gegenüber 2,6 % im Vorjahr. Wichtigste Stütze war der private Konsum. Auch die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung halfen.

Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. Nur knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, besteht in der gemeinhin sichtbaren Bewegung von Gütern durch Dienstleister. Die andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt. Im Bereich der logistischen Dienstleistungen agieren mehr als 70.000 Unternehmen, die ganz überwiegend mittelständisch geprägt sind.

Da sich der größte operative Konzernunternehmensbereich (Kunsttransporte) mit seinen logistischen Dienstleistungen größtenteils in einem Nischensegment bewegt, hat die generelle Entwicklung des Logistikmarktes nur eine untergeordnete Bedeutung für die Geschäftsentwicklung des Konzerns. Jedoch ist dieser Bereich stark abhängig von den Aktivitäten der Museen, Messen und Galleristen. Der deutsche Markt für Kunsttransporte ist geprägt durch eine Vielzahl von kleineren Kunstspeditionen. In diesem Marktsegment dürfte nach unserer Markteinschätzung der Konzern mit Abstand der größte Logistikdienstleister sein.

Die Konzentration im Kunstmarkt setzt sich weiter fort. Das ist das Fazit des Reports "Art Basel and UBS Art Market Report 2023". Mit 67,8 Milliarden Dollar hat die Branche demnach moderate 3 Prozent mehr als 2021 umgesetzt. Die Anteile der Märkte haben sich dabei leicht verschoben. Die USA bauen ihre Spitzenposition um 2 Prozent weiter aus und behaupten nun 45 Prozent des gesamten Markvolumens für sich. China hat drei Prozent abgegeben müssen und landen mit 17 Prozent auf Platz drei hinter Großbritannien mit 18 Prozent. Zusammen beanspruchen die drei Regionen Amerika, China und Großbritannien nach wie vor überwältigende 80 Prozent des Gesamtmarkts für sich.

Innerhalb der EU ist Frankreich der stärkste Markt (7 Prozent). Deutschland hält seinen Anteil von 2 Prozent. In Summe ist der EU-Markt (ohne Frankreich) um 5 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar gewachsen.

Die Anzahl der Kunstmessen liegt noch rd. 15 % unter dem Niveau der Vorpandemiezeit (2019). Für 2023 soll dieser Rückgang jedoch zur Hälfte wieder aufgeholt werden. Auf Kunstmessen erwirtschafteten die Galerien 35 Prozent Ihres Umsatzes, sieben Prozent weniger als vor der Pandemie. Für Galerien und Kunsthändler war die Entwicklung insgesamt positiv, der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 37,2 Milliarden Dollar. Davon profitierten jedoch vor allem die Großen der Branche, die Kunstwerke jenseits eines Stückpreises von 10 Millionen verkaufen. Sie konnten um 19 Prozent zulegen. Online-Verkäufe sind gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent gesunken und machen mit 13,3 Milliarden Dollar 16 Prozent des Gesamtmarkts aus. Das ist zwar immer noch fast doppelt so viel wie 2019, jedoch vier Prozentpunkte weniger als im restlichen Einzelhandel.

Die Geschäftsentwicklung im zweit größten Unternehmensbereich (Relocation) verlief über Plan und trug zu dem positiven Geschäftsverlauf im Konzern bei. Durch die weitere fortschreitende Zentralisierung sowie verstärkte Nutzung von Heimarbeitsplätzen erwarten wir mittelfristig eine Reduzierung der Anzahl der gewerblichen Umzüge.

Im dritt größten Unternehmensbereich (Final Mile Services) war hingegen ein Abschwächung der Geschäfte nach der Pandemie zu verzeichnen. Eine Insolvenz eines Großkunden hat zusätzlich den Geschäftsverlauf im Jahr 2022 belastet.

Ein großes Problem für den Logistik - Bereich ist der Fahrermangel. Im Jahr 2022 fehlten noch ca. 53.000 Fahrerinnen und Fahrer, im Jahre 2023 wird sich dieser Wert auf ca. 70.000 erhöhen.

2.2. Geschäftsverlauf

Die operative Ergebnisplanung für das Jahr 2022 ging von einem Konzernumsatz in der Bandbreite von rd. 122 - 125 Mio. € und von einem Konzernergebnis vor Steuern von rd. 3,5 Mio. € aus. Der erzielte Konzernumsatz 2022 in Höhe von knapp 174 Mio. € lag um ca. 40 % über der Erwartung. Hier führte hauptsächlich das unerwartet hohe Geschäftsvolumen im Kerngeschäft Kunsttransporte zu der positiven Planabweichung. Der Geschäftsbereich Relocation (Umzug) trug ebenfalls mit einer Steigerung der Umsätze zum Vorjahr um rund 19 % zu der deutlichen Umsatzsteigerung bei. Durch das hohe Umsatzwachstum in den beiden o.g. Geschäftsbereichen konnte im Konzern ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 13,0 Mio. Euro erreicht werden. Das Geschäftsjahr 2022 ist das erfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte seit der Gründung.

Ertragslage

Der Konzern weist für das Geschäftsjahr 2022 ein positives operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 12,4 Mio. € und einen Konzernüberschuss von 7,8 Mio. € aus. Alle operativen Geschäftsbereiche konnten einen positiven Beitrag zum EBIT beitragen. Die erzielte Gesamtleistung lag mit rd. 173,5 Mio. € um 30,1 % über dem Vorjahreswert. Unter Berücksichtigung des gestiegenen Finanzergebnisses, dem Steueraufwand und der Ergebnisanteile der Minderheitsgesellschafter wurde im Geschäftsjahr 2022 ein positives Konzernergebnis von 7,8 Mio. € erzielt. Die Ergebnisrechnung stellt sich zum Vorjahr wie folgt dar:

2022 2021 Abw.
T€ T€ T€
Gesamtleistung 173.480 133.327 40.153
Materialaufwand -85.945 -63.266 -22.679
Personalaufwand -47.930 -41.316 -6.614
Sonstige betriebliche Aufwendungen -25.483 -19.457 -6.026
Sonstige Steuern -194 -183 -11
Sonstige betriebliche Erträge 1.670 1.295 375
EBITDA 15.598 10.400 5.198
Abschreibungen -3.167 -3.952 785
EBIT 12.431 6.448 5.983
Finanzergebnis 608 -837 1.445
Ergebnis vor Ertragsteuern 13.039 5.611 7.428
Ertragsteuern -2.856 -1.545 -1.311
Jahresergebnis 10.183 4.066 6.117
Gewinnanteil Dritter -2.390 -958 -1.432
Konzernjahresüberschuss 7.793 3.108 4.685

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Konzerns ist von 93,0 Mio. € auf 105,6 Mio. € gestiegen. Auf der Aktivseite setzt sich das langfristige Vermögen in Höhe von 46,1 Mio. € im Wesentlichen aus Sachanlagen, Beteiligungen und längerfristigen Ausleihungen zusammen. Innerhalb des Umlaufvermögens von 58,3 Mio. € stellen die Kundenforderungen mit 31,7 Mio. € den Hauptposten dar. Rechnungsabgrenzungsposten und aktivierte latente Steuern in Höhe von zusammen knapp 1,2 Mio. € runden das Betriebsvermögen ab.

Die Passivseite setzt sich im Wesentlichen aus dem Eigenkapital (57,5 Mio. €), Rückstellungen (16,8 Mio. €) und den Verbindlichkeiten (31,3 Mio. €) zusammen. Mit einer Eigenkapitalquote von 54,4 % verfügt der Konzern über eine sehr gute Kapitalausstattung.

Die nachfolgende Darstellung gibt einen Einblick der Struktur der Vermögenslage des Konzerns:

2022 2021 Veränderung
T€ T€ T€
Anlagevermögen 46.136 42.607 3.529
Umlaufvermögen 58.312 49.241 9.071
Rechnungsabgrenzungsposten 712 656 56
Aktive latente Steuern 450 509 -59
Eigenkapital 57.526 47.989 9.537
Passivischer Unterschiedsbetrag 6 6 0
Rückstellungen 16.815 12.853 3.962
Verbindlichkeiten 31.263 32.165 -902
Bilanzsumme 105.610 93.013 12.597

Finanzlage

Die Entwicklung der Finanzlage zu den jeweiligen Bilanzstichtagen wird aus der Cashflow-Betrachtung ersichtlich. Sie zeigt, aus welchen Quellen die Gesellschaft auslaufender Geschäftstätigkeit für Investitionsmaßnahmen und durch Finanzierungsmaßnahmen Finanzmittel erhält und wie diese Mittel verwendet werden.

jeweils zum 31.12. 2022 2021 Abweichung
T€ T€ T€
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 7.008 5.575 1.433
Cashflow aus Investitionstätigkeit -6.481 -2.072 -4.409
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -3.017 -2.915 -102
Veränderung Finanzmittelbestand -2.490 588 -3.078
Finanzmittelbestand zum Ende Geschäftsjahr 5.591 8.081 -2.490

Der Liquiditätszufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit ist von 5,6 Mio. € auf 7,0 Mio. € angestiegen. Das verbesserte Jahresergebnis wurde durch die Veränderungen des Working Capital teilweise aufgezehrt. Aus der Veränderung des Working Capital sind rd. 7,3 Mio. € abgeflossen, dem stand im Vorjahr ein Mittelabfluss von knapp 3,9 Mio. € gegenüber. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit erhöhte sich um knapp 4,4 Mio. €. Hier wirkten sich insbesondere Investitionen für die Digitalisierung von Logistikprozessen sowie der Erwerb einer Logistikimmobilie liquiditätsmindernd aus. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich um rd. 0,1 Mio. € zum Vorjahr. Gegenüber dem Vorjahr hat der Konzern keine Fremdmittel aufgenommen (Vorj. 3,0 Mio. €).

Der Bestand an kurzfristigen jederzeit verfügbaren flüssigen Mitteln (Finanzmittelfonds) ist im Vergleich zum 31. Dezember 2021 um rd. 2,5 Mio. € auf 5,6 Mio. € gesunken.

Der Konzern deckt seinen Finanzierungsbedarf langfristig durch Eigen- und Fremdkapital. Dadurch werden sowohl die finanzielle Stabilität als auch eine hinreichende Flexibilität sichergestellt. Die Liquiditätsausstattung des Konzerns war im Geschäftsjahr 2022 jederzeit gesichert. Die Konzerngesellschaften verfügen über entsprechende größtenteils nicht ausgenutzte Kreditlinien bei Kreditinstituten, um das langfristig angelegte Wachstum der Konzernunternehmen zu finanzieren.

3. Forschung und Entwicklung

Die Unternehmen des Konzerns betreiben als Dienstleistungsunternehmen keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinne. Die Tätigkeiten in diesem Bereich beschränken sich auf Verpackungen sowie auf die eigene Manufaktur zur Herstellung objektspezifischer Verpackungen und Entwicklung patentierter Spezialverpackungen für alle Klimazonen für werthaltige Transportgüter. Darüber hinaus gibt es eine Zusammenarbeit im Bereich Forschung & Entwicklung mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML).

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Der Ausblick für das Jahr 2023 ist weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Mehrere Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognosen für das deutsche Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr nach unten geschraubt. Allerdings zieht der private Konsum wieder an und könnte für Erholung sorgen.

Für die Wirtschaftsleistung in Deutschland zeichnet sich nach Einschätzung mehrerer Wirtschaftsforschungsinstitute für das laufende Jahr ein Rückgang ab (Stand Juni 2023). So erwartet etwa das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 0,3 Prozent und revidierte damit seine Frühjahrsprognose (+ 0,5 Prozent) nach unten, wie es mitteilte. Grund sei vor allem das Winterhalbjahr. Im Jahresverlauf sei aber ein moderates Wachstum zu erwarten. Auch das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) erwartet, dass das BIP im Jahre 2023 um rund 0,5 Prozent sinken wird. Im Jahre 2024 rechnet das IMK mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaftsleistung von rund 1,2 Prozent.

Neben den geopolitischen Konflikten und deren gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen wirken sich folgende Faktoren auf die Geschäftsentwicklung von Unternehmen aus:

Harmonisierung von IT-Landschaften und Systemen

Zusammenarbeit - mehr Transparenz und Resilienz entlang der Lieferkette

Von Just - in - Time zu Just - the customer (konsequente Ausrichtung der Logistikprozesse an den Anforderungen der Kunden)

Personal qualifizieren und mithilfe von IT entlasten

Technologische Durchdringungen (Zusammenspiel von Hardware und Software zur Steigerung der Lieferqualität)

Der Mangel an Fahrerinnen und Fahrer wird auch in den kommenden Jahren die Logistik prägen. Der Fahrermangel wird jährlich um rund 20.000 Fahrer zunehmen.

Der Planungsprozess für die Konzerngesellschaften und den Konzern für das Jahr 2023 erfolgte im letzten Quartal 2022. Die Planung sieht vor dem Hintergrund der Unsicherheiten aus dem externen Umfeld einen konsolidierten Umsatz in einer Bandbreite von 170 bis 180 Mio. € und ein Ergebnis vor Steuern in einer Größenordnung von 8,5 Mio. € vor.

Im laufenden Geschäftsjahr 2023 zeichnet es sich ab, dass auch das Geschäftsjahr 2023 wieder ein erfolgreiches Jahr sein wird. Die Eckwerte der Geschäftsbereiche Kunsttransporte und Relocation liegen im ersten Halbjahr 2023 über den Planwerten, während der dritte große Bereich Final Mile Services zwar über den Planansätzen liegt, jedoch deutlich unter den Vorjahreswerten. Die Auswirkungen des Ukraine Kriegs haben sich bisher kaum auf die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 ausgewirkt. Der Mangel an Fachkräften, die sich verschärfenden Preisentwicklungen im Energiebereich und die Inflationsentwicklung können aber im weiteren Jahresverlauf negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung und das Ergebnis der Konzerngesellschaften haben.

Die Finanzlage im Jahresverlauf 2023 hat sich durch die positive Entwicklung zweier Geschäftsbereiche stabil entwickelt, so dass aus Sicht der Liquidität bisher keine zusätzlichen Fremdfinanzierungsmaßahmen erforderlich waren.

Risikobericht

Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Aus diesem Grund ist ein wirksames Risikomanagement ein wichtiger Erfolgsfaktor. Im Rahmen des Risikomanagements strebt die Geschäftsführung eine langfristige Sicherung der Geschäftsgrundlagen an. Das Risikomanagement ist die originäre Aufgabe der Geschäftsführung. Hierzu erfolgt in regelmäßigen Abständen eine Analyse der möglichen Risiken verbunden mit einer Risikogewichtung. An einer Verbesserung der Risikopositionen wird kontinuierlich gearbeitet, allerdings in dem klaren Bewusstsein, dass die Nutzung unternehmerischer Chancen auch bedeutet, die damit verbundenen Risiken in Kauf zu nehmen. Auch gehört hierzu, das Risikomanagement effizient zu betreiben, Überorganisation zu vermeiden und die kurzfristige Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit sicherzustellen.

Risikomanagement ist im Konzernverbund Bestandteil von Entscheidungen und Geschäftsprozessen. Als Basis der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe dienen vor allem die Managementstruktur, ein EDV gestütztes Planungssystem und Berichts- und Informationssysteme.

Bei der Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts kommt dem Reporting im Konzernverbund eine besondere Bedeutung zu. Es muss sicherstellen, dass der Geschäftsverlauf in den einzelnen Unternehmen des Konzerns nach einheitlichen Richtlinien abgebildet und erläutert wird. Monatlich werden für die inländischen Konzerngesellschaften interne Berichte erstellt, die die einzelnen Managementebenen frühzeitig und umfassend über mögliche Risiken im operativen Geschäft informieren. Durch die Einbindung der mehrheitlich im Besitz befindlichen Konzerngesellschaften in das Dienstleistungsspektrum der Servicegesellschaft können auch frühzeitig Fehlentwicklungen dieser Gesellschaften erkannt werden. Dabei unterstützen und gewährleisten Unternehmensrechnung und Controlling die zeitnahe Optimierung und Steigerung der Effizienz des Berichtswesens. Dafür werden Steuerungs- und Kontrollmechanismen unter Anwendung von Standard- und Branchensoftware eingesetzt, permanent weiterentwickelt und bei sich ändernden Umfeldbedingungen angepasst.

Sofern sich Risiken auf vergangene Sachverhalte beziehen, werden erforderliche bilanzielle Rückstellungen und deren Angemessenheit in regelmäßigen Abständen geprüft.

Ziel des eingerichteten IKS (internen Kontrollsystems) ist es, mit den implementierten Methoden und Maßnahmen das Vermögen der Gesellschaft zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte IKS gewährleistet werden. Nach Analyse der verschiedenen Funktionsbereiche der Gesellschaft werden die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Unvereinbare Tätigkeiten werden konsequent getrennt und es bestehen angemessene Kontrollspannen. Auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten wird strikt geachtet. Die wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen Anwendung. Die Implementierung der rechnungslegungsbezogenen aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen stellt die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.

Jedoch kann das installierte IKS keine absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der vorgegebenen Ziele geben. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Errichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aufgrund von simplen Fehlern oder Irrtümern in Einzelfällen nicht funktionieren oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.

Unternehmensspezifische Risikobetrachtung

Markt- und branchenspezifische Rahmenbedingungen bestimmen wesentlich den Geschäftserfolg der Konzerngesellschaften. Wir agieren weltweit in unserem Kerngeschäftsfeld Kunsttransporte. Die Entwicklung dieses Geschäftsbereiches hat einen hohen Einfluss auf die zukünftigen Geschäftserfolge des Konzerns. Die zur Realisierung von Kunstausstellungen benötigten Finanzressourcen sind in den letzten Jahren weltweit zunehmend von privater Seite im Rahmen des Sponsorings zur Verfügung gestellt worden. Sollte diese Finanzierungsmöglichkeiten in Zukunft nur noch in eingeschränkter Form erfolgen, kann dies sich mittelbar negativ auf unser Geschäft auswirken. Im nationalen Markt kann die nachhaltig defizitäre Lage der öffentlichen Haushalte negative Folgen auf das Ausstellungsverhalten der öffentlichen Museen und damit auf unser Geschäftsvolumen haben.

Wir stehen mit unserem Dienstleistungsangebot im Wettbewerb. Die starke Marktstellung der Gesellschaft im In- und europäischen Ausland, verbunden mit dem Hasenkamp Netzwerk von Beteiligungen und Kooperationen in den wichtigsten europäischen Ländern für Kunstausstellungen, verringert diese Risikoposition aus Wettbewerbssicht deutlich. Hier sehen wir derzeit keine relevanten Risiken für die weitere Entwicklung der Gesellschaft.

Die übrigen Einzelgesellschaften des Konzerns sind in verschiedenen logistischen Geschäftsfeldern, mit Ausnahme des Unternehmensbereich Relocation Services, überwiegend im nationalen Logistikmarkt tätig. Einzelne Geschäftsbereiche können stärkeren konjunkturell bedingten Schwankungen unterliegen. Daneben können der anhaltende Preisdruck und die verstärkte Wettbewerbssituation zu rückläufigen Margen in einzelnen Geschäftsbereichen führen und somit den Geschäftserfolg beeinflussen.

Als Logistik-Unternehmen sind die Konzerngesellschaften direkt oder indirekt (Sub-Contractor) von der Verfügbarkeit von Fachkräften (Lastwagenfahrer, Disponenten) abhängig. Der sich verschärfende Mangel an Fachkräften führt zu Kapazitätsengpässen bzw. zu Kostensteigerungen. Durch diverse Maßnahmen bzw. Programme versucht der Konzern Fachkräfte anzuwerben bzw. die bestehenden Arbeitskräfte mehr an die hasenkamp Firmen zu binden.

Weitere Risiken können in der Entwicklung der Energiepreise und hier insbesondere in den Kraftstoffpreisen liegen. Ein Teil der Lagerflächen werden mit Geothermie betrieben und sind somit nachhaltig nicht betroffen von Preisveränderungen bei Fossilen-Brennstoffen.

Durch die eingeschränkten Lieferfähigkeiten und Preisentwicklungen auf den Beschaffungsmärkten besteht das Risiko, dass die Kistenproduktion sich entsprechend verteuern und die Lieferzeiten für Transportmittel (speziell LKW) sich verzögert.

Der stattgefundene Zinsanstieg wird sich im Bereich der Kontokorrentverzinsung negativ auf das Finanzergebnis auswirken. Die zukünftigen Anmietungen von neuen Lagergebäuden werden sich durch die Zinsbelastung des Investors / Eigentümer deutlich verteuern. Diese Zinsbelastung werden wir versuchen über Anpassung der Lagerpreise den Lagerkunden weiterzureichen.

Der Geschäftsbereich Logistik hat Ende 2022 mit einem Restrukturierungsprogramm auf die Reduzierung des Umsatzes (Kundeninsolvenz sowie kundenstrategische Neuausrichtung) mit Preiserhöhungen bei gleichzeitiger Strukturkostenreduktion (Standort, Personal) als auch mit Zentralisierung bzw. Prozessoptimierungen reagiert. Die mittelfristige Strategie für die Jahre 2024 und 2025 berücksichtigt weiterführende Abbaumaßnahmen sowie Reduktionen der Abhängigkeiten von margenschwachem Massengeschäft, als auch die Neufokussierung auf Projektgeschäft in den Segmenten Neumöbel und Tech Business. Dies schließt vor allem die Stärkung der Vertriebsstruktur ein. Zusätzlich soll die Digitalisierung mit der Einführung eines neuen TMS Systems entsprechend positive Ergebniseffekte bringen. Ab 2026 soll eine nachhaltige Ausrichtung auf Wachstum durch den Ausbau des Bekanntheitsgrades im Projektgeschäft, Internationalisierung, ggfs. anorganisches Wachstum und dem Ausbau des Personalstamms (intern & extern) für qualifizierte Mehrwertdienstleistungen national und international erreicht werden.

Sollten die durchgeführten bzw. geplanten Maßnahmen keinen Erfolg haben, besteht das Risiko, dass die Planzahlen nicht erreicht werden können, was zu einer Verschlechterung der Finanz und Ertragslage des Konzerns führen wird.

Die Risikostrategie des Konzerns sieht vor, bestimmte Risiken nicht einzugehen oder abzusichern. Bei abzusichernden Risiken handelt es sich hauptsächlich um Absicherungsgeschäfte im Finanzierungsbereich. Bei diesen Absicherungsgeschäften werden Derivate, die ein Zinsänderungsrisiko bei der Inanspruchnahme von Krediten begrenzen, verwendet. Zur Begrenzung von Währungsrisiken werden bei Bedarf Devisentermingeschäfte abgeschlossen.

Zur Absicherung möglicher Haftungsrisiken aus Schadensfällen besteht ein entsprechender Versicherungsschutz für die Unternehmen des Konzerns.

Wesentliche Rechtsstreitigkeiten, aus denen sich Risiken für die zukünftige Entwicklung der Unternehmensgruppe ableiten lassen, bestehen derzeit nicht.

Der Konzern hält drei Beteiligungen an russischen Gesellschaften. Die Repräsentanz in Moskau wurde im März 2023 final abgemeldet. Das Geschäftsvolumen mit russischen Firmen ist sehr überschaubar und bewegt sich im Kunden sowie Lieferantenbereich in einem mittleren zweistelligen bzw. mittleren dreistelligen Eurobereich. Den Großteil davon wird mit einem assoziierten Unternehmen in Moskau abgewickelt. Der Konzern steht geschlossen hinter den EU- Sanktionen. Die Geschäftsverbindungen mit russischen Kunden, auch mit dem assoziierten Unternehmen, bestand fast ausschließlich aus Transportleistungen für Museen-Ausstellungen in Russland oder innerhalb der EU. Aufgrund der politischen Situation erfolgen keine weiteren Ausstellungen, so dass keine weiteren Geschäfte baw. stattfinden werden..

Zur Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken erfolgt eine umfassende und regelmäßige Berichterstattung über die wirtschaftliche Entwicklung. Ziel ist es, drohende Vermögensrisiken sowie andere nachteilige Veränderungen der wirtschaftlichen Entwicklung rechtzeitig zu erkennen, damit wirksame Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Diese Berichte werden in monatlichen Gesprächen mit den Führungskräften der Einzelgesellschaften diskutiert, daraus resultierende notwendige Maßnahmen erarbeitet und deren Umsetzung überwacht.

Für den Konzern sind keine Risiken erkennbar, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit einen wesentlichen Einfluss auf den Fortbestand des Konzerns haben können.

Chancenbericht

Mit der fortschreitenden Internationalisierung und damit einhergehenden Verbreiterung der Marktabdeckung sehen wir mittel- bis langfristig gute Perspektiven im Kerngeschäft. Die Ausdehnung der Aktivitäten im arabischen Raum wurde mit der Gründung einer Tochtergesellschaft in Saudi Arabien im Vorjahr vorangetrieben. In den nächsten Jahren erwarten wir in dieser Region nennenswerte Umsatz- und Ertragsbeiträge für den Konzern. Mit der Konzentration der Aktivitäten im Stückgutlogistikgeschäft sollen die geschäftlichen Aktivitäten dieses Unternehmensbereichs gestärkt und ausgebaut werden. Die fortschreitende Digitalisierung von Geschäftsprozessen soll eine wesentliche Unterstützung zur Hebung weiterer Umsatz- und Ergebnispotentiale sein.

In der Gesamtbetrachtung halten wir die operative Aufstellung und Ausrichtung der Konzerngesellschaften für eine fundierte Grundlage, um die profitable Entwicklung des Konzerns in den nächsten Jahren fortzuführen.

5. Zweigniederlassungen

Der Konzern unterhält Zweigniederlassungen in:

 

Berlin

 

Dresden

 

Düsseldorf

 

Flörsheim

 

Frankfurt

 

Hamburg

 

Langenhagen

 

Hemmingen (bis 31.07.2023)

 

Kerpen

 

Kirkel und Lahr (bis Anfang 2023)

 

München

 

Stuttgart

 

Ginsheim-Gustavsburg

 

Köln, den 30. November 2023

Wilhelm Schneider

Dr. Thomas Schneider

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

Vorj.
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.031.593,76 923
2. Firmenwert 23.590,00 61
3. Geleistete Anzahlungen 3.791.864,18 1.861
4.847.047,94 2.845
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.868.335,79 12.310
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.834.245,56 8.004
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 808.522,45 340
22.511.103,80 20.654
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 4.028.984,33 4.649
2. Beteiligungen 4.657.506,86 4.734
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10.090.055,05 9.724
4. Sonstige Ausleihungen 1.493,99 1
18.778.040,23 19.108
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 698.119,91 529
2. Unfertige Leistungen 2.318.032,13 2.089
3. Geleistete Anzahlungen 2.399,89 0
3.018.551,93 2.618
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.651.509,48 23.841
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Beteiligungsunternehmen besteht 0,00 0
3.129.862,46 809
3. Forderungen gegen Gesellschafter 4.227.978,58 2.929
4. Sonstige Vermögensgegenstände 10.415.488,30 10.718
49.424.838,82 38.297
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.851.369,15 8.326
C. Rechnungsabgrenzungsposten 712.712,82 656
D. Aktive latente Steuern 449.760,87 509
105.593.425,56 93.013

PASSIVA

Vorj.
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 894.500,00 895
II. Kapitalrücklagen 10.380.152,96 10.380
III. Gewinnrücklagen 1.756.866,49 1.567
IV. Konzernbilanzgewinn 36.804.008,79 29.200
V. Nicht beherrschende Anteile 7.971.197,92 6.059
VI. Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung -280.507,64 -112
57.526.218,52 47.989
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 5.912,38 6
C. Rückstellungen
1. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.270.272,00 2.399
2. Steuerrückstellungen 3.410.480,35 2.399
3. Sonstige Rückstellungen 11.134.348,53 8.055
16.815.100,88 12.853
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.957.465,25 3,867
2. Erhaltene Anzahlungen 60.006,75 284
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.037.942,03 9.855
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 25.405,24 1.020
5. Sonstige Verbindlichkeiten 16.918.257,53 16.685
- davon aus Steuern: € 1.200.405,03 (Vorj.: T€ 943)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 306.969,86 (Vorj.: T€ 193)
30.999.076,80 31.711
E. Rechnungsabgrenzungsposten 247.116,98 454
105.593.425,56 93.013

Konzerngewinn- und -verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Vorj.
T€
1. Umsatzerlöse 172.290.824,39 131.661
2. Erhöhung des Bestands an unfertige Leistungen 221.873,94 1.145
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 967.167,50 521
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.669.914,49 1.295
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -3.579.895,11 -2.942
b) Aufwendungen für bezogen Leistungen -82.365.242,26 -60.324
-85.945.137,37
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -40.049.520,16 -34.300
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -7.880.666,13 -7.016
- davon für Altersversorgung € 203.021,33 (Vorj.: T€ 331) -47.930.186,29
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.166.977,13 -3.952
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -25.482.687,39 -19.457
9. Erträge aus Beteiligungen 1.703.811,39 406
10. Erträge aus assoziierten Unternehmen 692.394,16 359
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 251.111,06 270
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00 (Vorj. T€ 0)
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 232.760,60 169
- davon von Gesellschaftern: € 24.512,50 (Vorj. T€ 4)
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen -319.848,00 -1.100
14. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen -1.365.759,69 -348
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -586.412,07 -593
- davon an Gesellschafter: € 0,00 (Vorj. T€ 0)
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.856.404,84 -1.545
17. Ergebnis nach Steuern 10.376.444,75 4.249
18. Sonstige Steuern -193.910,87 -183
19. Jahresüberschuss 10.182.533,88 4.066
20. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn -2.389.369,34 -958
21. Konzernjahresüberschuss 7.793.164,54 3.108
22. Gewinnvortrag 29.199.698,84 27.348
23. Entnahmen aus den Rücklagen -188.854,59 -6
24. Gewinnausschüttungen 0,00 -1.250
25. Konzernbilanzgewinn 36.804.008,79 29.200

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Angaben

Die DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Köln ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 57482 eingetragen.

Der Konzernjahresabschluss der DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln, zum 31. Dezember 2022 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dementsprechend erfolgt die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß den gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Von der Möglichkeit, gemäß § 265 Abs. 7 HGB Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammenzufassen, wurde kein Gebrauch gemacht.

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

II. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss beinhaltet Tochtergesellschaften und assoziierte Unternehmen.

Tochtergesellschaften sind diejenigen Gesellschaften, bei denen die DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt oder aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verfügungsmacht aus der Tätigkeit der betreffenden Unternehmen mehrheitlich den Nutzen ziehen kann bzw. die Risiken tragen muss. In der Regel manifestiert sich dies durch einen Anteilsbesitz von mehr als 50 %. Tochtergesellschaften und sogenannte Zweckgesellschaften, bei denen die DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH einen Stimmrechtsanteil bzw. einen Anteilsbesitz von 50 % oder weniger hält, werden nur konsolidiert, wenn aus der Art der wirtschaftlichen Beziehung ein Beherrschungstatbestand vorliegt.

Anteile an Gesellschaften, bei denen die DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH in der Regel aufgrund eines Anteilsbesitzes zwischen 20 % bis 50 % einen maßgeblichen Einfluss auf die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen ausüben kann, werden als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode bewertet.

Nicht konsolidiert werden Gesellschaften, deren Einbeziehung für ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist.

Neben der DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln, als Muttergesellschaft umfasst der Konsolidierungskreis die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Unternehmen:

Verbundene Unternehmen Sitz Höhe des Anteils am Kapital in %
Vollkonsolidierung
Hasenkamp Holding GmbH Deutschland, Köln 74,0
Hasenkamp Internationale Transporte GmbH Deutschland, Köln 100,0
Hasenkamp Final Mile Services GmbH Deutschland, Frechen 100,0
Hasenkamp Service GmbH Deutschland, Frechen 100,0
Hasenkamp Relocation Services GmbH Deutschland, Frechen 100,0
Hasenkamp Tech Services GmbH Deutschland, Frechen 100,0
Hasenkamp Archivdepot GmbH Deutschland, Frechen 100,0
Hasenkamp Consulting GmbH Deutschland, Frechen 100,0
STRATOS GmbH Deutschland, Frechen 100,0
Hasenkamp Relocation International GmbH Deutschland, Frechen 100,0
Havida-it GmbH Deutschland, Frechen 100,0
myartshipping GmbH Deutschland, Frechen 100,0
Hasenkamp Middle East FZE VAE, Ras Al Khaimah 100,0
Transport Wartungs und Service AG Luxemburg, Luxemburg 100,0
Hasenkamp Luxemburg S.À.R.L. Luxemburg, Luxemburg 100,0
HASENKAMP International Freight Forwarding (Beijing) Co. Ltd. Chine, Beijing 100,0
HASENKAMP ASIA PTE. LTD. Singapur 100,0
ART LOGISTIC Sp.z.o.o. Polen, Lodz 100,0
Hasenkamp Moving & Storage B.V.B.A. Belgien, Zaventem 100,0
Euromove Sp.z.o.o. Piaseczno/Polen 100,0
TECMEDIS GmbH Deutschland, Bruckmühl 100,0
N.N. I Deutschland 83,9
N.N. II Deutschland 83,9
N.N. III Deutschland 83,9
MOBULL B.V.B.A. Belgien, Zaventem 70,9
Hasenkamp Relocation Services S.L. Spanien, Coslada 75,0
KORTMANN Art Packers & Shippers B.V. Niederlande, Amsterdam 51,0
HASENKAMP LOTUS HOLDINGS PTE. LTD. Singapur 51,0
HASENKAMP CHINA HOLDINGS LTD. Hongkong 51,0
LOTUS FINE ARTS LOGISTICS (S) PTE. LTD. Singapur 51,0
LOTUS FINE ARTS LOGISTICS (HONGKONG) LTD. Hongkong 51,0
Konsolidierung nach der At Equity-Methode
Hasenkamp Relocation L.L.C. Russland, Moskau 50,0
Hasenkamp S.R.M.-J.V. Russland, St. Petersburg 50,0
Art Courier 000 Russland, Moskau 50,0
Hasenkamp Arabia Company LLC Saudi Arabien, Riyadh 50,0
Kunsttrans Holding GmbH Österreich, Wien 49,1
Hasenkamp Logistic Services W.L.L. Qatar, Doha 49,0
LogiTrans Co. W.L.L. Ägypten, Kairo 33,3

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 sind 39 (Vorj. 40) in- und ausländischen Unternehmen einbezogen. Im Geschäftsjahr 2022 sind zwei Gesellschaften endkonsolidiert und ein Unternehmen im Rahmen der at Equity Methode konsolidiert worden. Hierdurch ergaben sich keine wesentlichen Effekte auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns.

Für drei Konzerngesellschaften wird die Ausnahmeregelung des § 313 Abs. 3 HGB in der Weise in Anspruch genommen, dass die Angabe des Firmennamens und des Sitzes der Gesellschaften bei der Aufstellung des Konsolidierungskreises unterbleibt.

Eine Einbeziehung folgender Beteiligungsgesellschaften gemäß § 311 Abs. 1 HGB konnte nicht angewendet werden, weil kein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik dieser Beteiligungsunternehmen ausgeübt wird

SCI MONTPAR, Paris/Frankreich

SCI Parcours, Paris/Frankreich

N.N. Z, Deutschland

Hasenkamp Middle East Cargo Services LLC, Dubai/VAE

Hasenkamp Middle East LLC, Dubai/VAE

BGB Gesellschaft Bijlmeerstraat 2, Amsterdam/Niederlande

Immo Art Hamburg mbH, Frechen/Deutschland

Logsens GmbH & Co. KG, Bochum/Deutschland

Logsens Verwaltung GmbH, Bochum/Deutschland

Magnalium Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Deutschland

III. Konsolidierungsgrundsätze

Abschlussstichtag für alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2022. Die Erstellung von Zwischenabschlüssen war daher nicht erforderlich.

Die Erstkonsolidierung erfolgte auf den 1. Januar 2010 auf der Grundlage des historisch gewachsenen Konzernabschlusses des Teilkonzerns Hasenkamp Holding GmbH.

Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge vor dem 1. Januar 2010 erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt der erstmaligen Erstellung des Konzernabschlusses. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge wurden in Höhe T€ 26 erfolgsneutral mit der Kapitalrücklage verrechnet, in Höhe T€ 5 als Firmenwert aktiviert und zwischenzeitlich abgeschrieben. Die Kapitalkonsolidierung nach der Buchwertmethode wird zulässigerweise fortgeführt, da die Vorschriften zur Neuregelung der Kapitalkonsolidierung in § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB in der Fassung des BilMoG lediglich für Erwerbsvorgänge nach dem 1. Januar 2010 vorgeschrieben sind (Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB).

Erwerbsvorgänge bzw. die erstmalige Einbeziehung von Tochtergesellschaften nach dem 1. Januar 2010 werden nach der Neubewertungsmethode konsolidiert. Die Beteiligungsbuchwerte an den Tochtergesellschaften werden mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet. Dabei wird das Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Erwerbszeitpunkt unter Berücksichtigung der beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden, latenter Steuern und eines eventuellen Firmenwertes zu diesem Zeitpunkt ermittelt. Die Anschaffungskosten von erworbenen ausländischen Firmen werden zum Erwerbszeitpunkt mit dem jeweiligen Währungskurs in Euro umgerechnet. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge sind als Firmenwerte in Höhe von T€ 750 aktiviert und in Höhe T€ 727 abgeschrieben worden.

Die Kapitalkonsolidierung nach der At Equity-Methode erfolgt gemäß § 312 Abs. 1 HGB nach der Buchwertmethode. Dabei beziehen sich die Wertansätze auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des assoziierten Unternehmens in den Konzernabschluss, bzw. beim Erwerb der Anteile zu verschiedenen Zeitpunkten auf den Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist. Die sich zwischen den Anschaffungskosten und dem anteiligen Eigenkapital ergebenden Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von T€ 2.448 werden wie folgt behandelt:

T€
Behandlung Unterschiedsbetrag:
Aktivierung Firmenwert 1.531
Verrechnung mit Rücklagen 917

Nicht dem Mutterunternehmen zuzurechnende Anteile am Eigenkapital der konsolidierten Unternehmen werden im Konzernabschluss unter dem Posten "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen.

Bei der Schuldenkonsolidierung werden alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften gemäß § 303 Abs. 1 HGB aufgerechnet.

Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Gewinne und Verluste, die durch Transaktionen innerhalb des Konsolidierungskreises begründet sind, werden eliminiert. Bei den Konsolidierungsvorgängen werden die latenten steuerlichen Auswirkungen berücksichtigt.

Im Konzernabschluss werden Vermögenswerte und Schulden der Auslandsgesellschaften zum Jahresbeginn und zum Jahresende mit den jeweiligen Stichtagskursen, sämtliche Veränderungen während des Jahres sowie Aufwendungen, Erträge und Zahlungsflüsse mit Monatsdurchschnittskursen in Euro umgerechnet. Eigenkapitalbestandteile werden zu historischen Kursen zu den Zeitpunkten ihrer jeweiligen aus Konzernsicht erfolgten Zugänge umgerechnet. Die sich gegenüber der Umrechnung zu Stichtagskursen ergebenden Unterschiedsbeträge werden im Eigenkapital als "Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Der Währungsumrechnung liegen die nachfolgenden Wechselkurse zugrunde.

2022 2021
Bilanz-Kurs GuV-Kurs Bilanz- Kurs GuV-Kurs
AED 3,9210 3,8586 4,1579 4,3390
QAR 3,8996 3,8457 4,1216 4,3123
PLN 4,6858 4,6891 4,5944 4,5756
RUB 76,8672 72,5499 84,9763 87,3377
HKD 8,3204 8,2265 8,8277 9,1832
SGD 1,4308 1,4474 1,5280 1,5865
CNY 7,3782 7,0894 7,2172 7,6165
EGP 26,4288 20,6639 17,7836 18,5443
SAR 4,0158 3,9445 - -

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt bei allen in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going- Concern-Prinzip, § 298 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach weitgehend einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt worden.

Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen und falls erforderlich - außerplanmäßigen - Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der üblichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode errechnet. Nicht mit den Rücklagen verrechnete Firmenwerte werden linear über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung unterliegen und deren Anschaffungs- und oder Herstellungskosten den Betrag von € 250,00, nicht aber € 1.000,00 übersteigen, wurde ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Im Geschäftsjahr 2022 wird das steuerliche Wahlrecht bei den inländischen Konzerngesellschaften dahingehend ausgeübt, dass Anlagegüter im Einzelwert unter jeweils € 800,00 in voller Höhe im Jahr des Zugangs abgeschrieben und als Abgang behandelt werden.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet, sofern keine Abwertungen aufgrund dauernder Wertminderungen vorzunehmen waren.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten des Bestandes oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Unfertige Leistungen sind zu Herstellungskosten, ermittelt nach der retrograden Methode, angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten bzw. zu Zeitwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen werden zum Anschaffungskurs oder mit dem jeweiligen niedrigeren Kurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Latente Steuern wurden aktiviert, wenn sich unter Berücksichtigung der vorgenommenen Konsolidierungsmaßnahmen Unterschiede zu den Steuerbilanzen der Einzelunternehmen ergaben und auf bestehende steuerliche Verlustvorträge. Es wurden im Berichtsjahr keine passiven latenten Steuern mit latenten Steueransprüchen verrechnet. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragsteuersatzes des Konzerns von 32,0 %. Der Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten eines Versicherungsmathematikers zugrunde. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode). Die Die Verpflichtung gemäß § 253 Abs. 2 HGB wird auf der Grundlage des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ermittelt. Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz der Pensionsverpflichtungen nach Maßgabe des von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den letzten zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den letzten sieben Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 T€ 101 (Vorj. T€ 204). Gemäß § 253 Abs. 6 HGB besteht in dieser Höhe eine Ausschüttungssperre.

Die Berechnung auf den 31. Dezember 2022 wurde unter Verwendung folgender Rechnungsgrundlagen durchgeführt:

Rechnungszinsfuß: 1,78 % p.a. (Vorj. 1,87 % p.a.)
Anwartschaftstrend: keine
Rentendynamik: 1,5 % bzw. für jeweils eine Versorgungszusage 3,0 % und 0,0 % p.a.
Fluktuation: keine
Biometrie: Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Weitere Bewertungsparameter waren nicht zu berücksichtigen.

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Rückdeckungsversicherungen und Wertpapieranlagen gesichert. Die aus den jeweiligen Rückdeckungsversicherungen und Wertpapieren resultierenden an die Pensionsberechtigten verpfändeten Ansprüche sind entsprechend § 246 Abs.2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet worden. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsansprüche von T€ 808 (Vorj. T€ 747) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß Mitteilung der Versicherungsgesellschaft, der beizuliegende Zeitwert der Wertpapiere in Höhe von T€ 0 (Vorj. T€ 15) entspricht dem Kurswert zum Bilanzstichtag. Wesentliche zu verrechnende Aufwendungen und Erträge lagen nicht vor.

Den Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten eines Versicherungsmathematikers zugrunde. Die Bewertung der Verpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Der Zinssatz zur Ermittlung des Barwerts der Verpflichtungen entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB).

Die Berechnung zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 wurde unter Verwendung folgender Rechnungsgrundlagen durchgeführt:

Rechnungszinsfuß: 1,44 % p.a. (Vorj. 1,35 % p.a.)
Fluktuation: Faktor 0,025
Biometrie: Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Weitere Bewertungsparameter waren nicht zu berücksichtigen.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zum Bilanzstichtag wurden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet, wobei Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr entsprechend § 256a HGB bilanziert werden.

Zinsrisiken werden durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente (Zinsswaps, Optionen und Caps) abgesichert. Derivative Finanzinstrumente, die in wirtschaftlich notwendigem und entsprechend dokumentiertem Sicherungszusammenhang mit originären Finanzinstrumenten stehen, werden gemäß § 254 HGB gemeinsam bewertet. Innerhalb gebildeter Bewertungseinheiten sind nicht realisierte Verluste bis zur Höhe nicht realisierter Gewinne aufgerechnet. Voraussetzung für die Bildung von Bewertungseinheiten sind die individuelle Risikokompensation, die Kongruenz von Zinsfälligkeit und Währung, gleicher Fristigkeitstermin und Durchhalteabsicht über den Bewertungsstichtag hinaus. Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheit erfolgt nach der sog. Einfrierungsmethode. Für drohende Verluste aus der Einzelbewertung derivativer Finanzinstrumente ohne Sicherungszusammenhang werden Rückstellungen gebildet. Nicht realisierte Gewinne bleiben bilanziell unberücksichtigt.

V. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Im Rahmen der Bewertung des Anlagevermögens sind außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 und Satz 4 HGB auf Ausleihungen in Höhe von T€ 320 (Vorj. T€ 1.100) vorgenommen worden. Weiterhin sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Wertansätze der assoziierten Unternehmen in Höhe von T€ 1.525 (Vorj. T€ 0) vorgenommen worden.

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten der Bilanz, aufgegliedert nach Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie Abschreibungen (Bruttodarstellung) zeigt der Anlagespiegel (Anlage 3 / 20). Hierin sind als Anschaffungs- oder Herstellungskosten grundsätzlich die historischen Werte angesetzt.

Der Beteiligungsbuchwert der assoziierten Unternehmen, bewertet nach der Equity-Methode, hat sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt entwickelt:

T€
Vortrag 1.1.2022 4.649
Zugang 75
Gewinne/Verluste assoziierte Unternehmen 917
Außerplanmäßige Abschreibungen -1.525
Abschreibungen Firmenwerte -66
Vereinnahmte Gewinnausschüttungen -21
Stand 31.12.2022 4.029

2. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Forderungen enthalten mit T€ 1.803 (Vorj. T€ 417) Forderungen aus Leistungsverkehr. Die Forderungen weisen keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr aus.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Bilanzposition enthält Forderungen in Höhe von T€ 7.845 (Vorj. T€ 7.083) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Ansonsten weisen sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach Bilanzstichtag darstellen.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH ist im Handelsregister mit T€ 895 eingetragen. Die Entwicklung des Eigenkapitals wird im Eigenkapitalspiegel dargestellt.

5. Rückstellungen

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von T€ 2.270 (Vorj. T€ 2.399) betrifft Verpflichtungen aus laufenden Pensionen und Pensionsanwartschaften. Gemäß § 246 Abs.2 HGB sind verpfändete Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen und Wertpapieren in Höhe von insgesamt T€ 808 (Vorj. T€ 762) mit dem Erfüllungsbetrag dieser Pensionsverpflichtung von T€ 1.616 (Vorj. T€ 1.563) verrechnet worden. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende Positionen:

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende Positionen:

Vorj.
T€ T€
Verpflichtungen gegenüber Personal 5.858 4.225
Ausstehende Kostenrechnungen 4.021 3.177
Rückbauverpflichtungen aus Mietverhältnissen 341 0
Archivierungskosten 243 249
Übrige 671 404
11.134 8.055

6. Verbindlichkeiten

Die Gliederung nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre Gesicherte Beträge
T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.958 1.319 1.639 0 1.513
(im Vorjahr) (3.867) (989) (2.142) (736) (2.032)
Erhaltene Anzahlungen 60 60 0 0 0
(im Vorjahr) (284) (284) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.038 11.038 0 0 0
(im Vorjahr) (9.854) (9,854) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 25 25 0 0 0
(im Vorjahr) (1.020) (1.020) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 16.918 7.324 3.777 5.817 11.773
(im Vorjahr) (16.686) (5.792) (4.502) (6.392) (11.859)
Gesamt 30.999 19.766 5.416 5.817 13.286
(im Vorjahr) (31.711) (17.939) (6.644) (7.128) (13.891)

Die Verbindlichkeiten sind durch Abtretung von Mietansprüchen und Sicherübereignungen von beweglichen Wirtschaftsgütern, Eintragungen von Grundschulden sowie von Mithaftungen eines nahe stehenden Unternehmens besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen enthalten saldiert in Höhe T€ 25 Verbindlichkeiten (Vorj. T€ 51 Forderungen) aus dem Leistungsverkehr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 0 (Vorj. T€ 911).

6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen aus:

der Mithaftung für Verbindlichkeiten Dritter gegenüber einem ausländischen Kreditinstitut in Höhe von T€ 835

der Mithaftung für Ansprüche einer Leasinggesellschaft aus einem Immobilienleasingvertrag eines nahestehenden Unternehmens in Höhe von T€ 9.350

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis wird aufgrund des bisherigen Zahlungsverhalten und der Bonität der Schuldner als gering eingeschätzt. Des Weiteren ist das Schuldverhältnis mit qualitativ ausreichenden Sicherheiten des Schuldners unterlegt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung des Haftungsverhältnisses erforderlich machen würden, liegen nicht vor.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung von Immobilien, auf denen verschiedene Niederlassungen betrieben werden, aus längerfristigen Immobilienleasingverträgen und aus Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter.

Vom Gesamtbetrag der sich hieraus ergebenen Verpflichtungen sind in den nächsten drei Geschäftsjahren fällig:

T€
Gesamtbetrag 26.206
davon fällig 2022 9.220
davon fällig 2023 6.549
davon fällig 2024 5.114

Die vorgenannten Beträge sind nicht abgezinst.

Von dem Gesamtbetrag entfallen auf einen längerfristigen Immobilienleasingvertrag insgesamt T€ 4.581. Die Laufzeiten des Leasingvertrages erstreckt sich bis Oktober 2026. Außer den Leasingverpflichtungen und den laufenden Betriebskosten bestehen für den Konzern aus dem Vertrag keine weiteren Zahlungsverpflichtungen bzw. Risiken. Der Vertrag sieht vor, dass der Leasingnehmer oder ein verbundenes Unternehmen nach Ablauf der Laufzeit des Vertrages ein Ankaufsrecht für die Immobilie hat.

Ausschlaggebend für diese Geschäfte sind ausschließlich wirtschaftliche Gründe. Als Vorteil aus dem Abschluss dieser Geschäfte ist in erster Linie die Liquiditätsschonung zu sehen. Risiken für die Gesellschaft können sich aus den zukünftigen Zahlungsverpflichtungen und einer fehlenden Veräußerungsmöglichkeit vor Ende der Laufzeit der Verträge ergeben. Weiterhin können bei Leasingverträgen mit Andienungsverpflichtungen zum Ende der Laufzeit Verwertungsrisiken auftreten.

VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Vorj.
% %
Logistische Dienstleistungen
Inland 43,7 54,2
Ausland 56,3 45,8
100,0 100,0

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 279 (Vorj.T€ 134) enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsdifferenzen in Höhe von T€ 473 (Vorj. T€ 204) enthalten.

4. Angaben zu periodenfremden Erträgen und Aufwendungen

Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Veräußerung von Gegenständen des Sachanlage- und Finanzanlagevermögens, der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen und Wertberichtigungen von Forderungen und diverser periodenfremder Erträge sowie Steuererstattungen für frühere Geschäftsjahre.

Die periodenfremden Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, Wertberichtigungen und Ausbuchungen von Forderungen für frühere Geschäftsjahre.

Nachfolgende Gegenüberstellung zeigt die Höhe der periodenfremden Erträge und Aufwendungen nach Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich zum Vorjahr:

Vorj.
T€ T€
Periodenfremde Erträge
Sonstige betriebliche Erträge 903 487
Erträge assoziierte Unternehmen 0 2
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 50 356
Periodenfremde Aufwendungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.319 -895
Personalaufwand 0 -166
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -5
Sonstige Steuern 0 -5
-1.366 -226

5. Zinsergebnis

In den Zinsaufwendungen sind Zinsanteile aus den Zuführungsbeträgen der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von T€ 67 (Vorj. T€ 75) enthalten.

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Vorj.
T€ T€
Ergebnis vor Steuern 13.039 5.611
Laufende Ertragsteuern 2.915 1.637
Latente Steuern -59 -92
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.856 1.545
Steuerquote in % 21,9 27,5

Auf die Darstellung der steuerlichen Überleitungsrechnung wurde gemäß DRSC Nr. 11 (DRÄS 11) verzichtet.

7. Latente Steuern

Latente Steuern ergeben sich im Konzernabschluss 2022, aufgrund zu eliminierender Zwischengewinne, und aus temporären Differenzen aus unterschiedlichen Ansätzen in der Konzernbilanz und den Steuerbilanzen von Tochtergesellschaften sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Der für die Berechnung der latenten Steuern angewendete Steuersatz beträgt 32,0 % und berücksichtigt den zum Bilanzstichtag gültigen Steuersatz des Konzerns. Hieraus ergibt sich eine Aktivierung von latenten Steuern in Höhe von T€ 384 (Vorj. T€ 509). Die aktiven latenten Steuern beruhen auf folgenden temporären Differenzen:

Bilanzposition Differenz Buchwert Latente Steuer
T€ T€
Rückstellungen 1.197 384

Des Weiteren sind auf körperschaftsteuerliche Verlustvorträge latente Steuern in Höhe von T€ 66 aktiviert worden.

VII. Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten

Eine Konzerngesellschaft hat ein variabel verzinsliches Darlehen mit einer Laufzeit bis 30. September 2024 und einem Kreditbetrag zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 von T€ 805 bilanziert. Zur Absicherung des Zinsrisikos wurde ein Zinsswap mit Floor mit entsprechender Laufzeit abgeschlossen, dieser steht in einer Sicherungsbeziehung (Mikro-Hedges) zu der bilanzierten Verbindlichkeit. Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird retrospektiv und prospektiv mit der Critical-Term- Match-Methode überprüft. Da sich die gegenläufigen Zahlungsströme jeweils ausgleichen, wurde der Zinsswap mit Floor nicht und das Darlehen zu den ursprünglichen Anschaffungskosten, vermindert um zwischenzeitliche Tilgungsleistungen, bilanziert. Dieses Zinsabsicherungsgeschäft weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 einen negativen Marktwert in Höhe von T€ 30 aus.

Eine ausländische Konzerngesellschaft hat zur Absicherung von Zinsrisiken für Zahlungsverpflichtungen aus einem langfristigen Immobilienleasingvertrag mit einer Laufzeit bis zum 1. November 2034 einen Zinsswap mit entsprechender Laufzeit abgeschlossen, dieser steht in einer Sicherungsbeziehung (Mikro-Hedges) zu der bilanzierten Verbindlichkeit aus dem Leasingvertrag. Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird retrospektiv und prospektiv mit der Critical-Term-Match-Methode überprüft. Da sich die gegenläufigen Zahlungsströme jeweils ausgleichen, wurde der Zinsswap nicht und die Zahlungsverpflichtungen aus dem Leasingvertrag zu den ursprünglichen Anschaffungskosten, vermindert um zwischenzeitliche Tilgungsleistungen, bilanziert. Dieses Zinsabsicherungsgeschäft weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 einen negativen Marktwert in Höhe von T€ 712 aus.

VIII. Sonstige Pflichtangaben

1. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH übten im Geschäftsjahr 2022 aus:

 

Herr Dipl. Volkswirt Wilhelm Schneider, Köln

 

Herr Dipl. Kaufmann Dr. Thomas Schneider, Köln

In analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a) HGB verzichtet.

2. Beirat

Dem Beirat einer Tochtergesellschaft gehörten im Geschäftsjahr 2022 an:

 

Herr Dr. Karl Ludwig Kley - Vorsitzender -

 

Herr Jürgen J. Maas

 

Herr Dr. Frank Zurlino

Die Beiratsvergütungen für das Geschäftsjahr 2022 betrugen T€ 35 (Vorj. T€ 37).

3. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Vorj.
Vollzeitbeschäftigte 646 630
Teilzeitbeschäftigte 51 58
697 688

4. Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB

Gesellschaften Sitz Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
in % in Tsd. In Tsd.
Nicht konsolidierte Unternehmen
Magnalium Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG Mainz/ Deutschland 94,0 -309 45 2022
Beteiligungen
N.N. Z Deutschland 40,0 226 € 81 € 2021
BGB Gesellschaft Bijlmeerstraat 2 Amsterdam/ Niederlande 25,0 6.882 € 640 € 2021
Hasenkamp Middle East Cargo Services LLC Abu Dhabi/ VAE 40,0 7.805 AED 2.596 AED 2021
Hasenkamp Middle East LLC Dubai/ VAE 48,8 1.851 AED 437 AED 2021
SCI MONTPAR Paris/ Frankreich 30,0 2.715€ 349 € 2021
SCI Parcours Paris/ Frankreich 24,0 5.114 € 587€ 2021
Logsens GmbH & Co. KG Bochum/ Deutschland 16,67 -2€ 0€ 2021
Logsens Verwaltung GmbH Bochum/ Deutschland 16,67 30 € -3€ 2021

Für eine Tochtergesellschaft wird die Ausnahmeregelung des § 313 Abs. 3 HGB in der Weise in Anspruch genommen, dass die Angabe des Firmennamens und des Sitzes der Gesellschaften bei der Aufstellung des Anteilbesitzes unterbleibt.

5. Angabe zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen/Personen

Als nahestehende Personen sind die Gesellschafter der DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH sowie nahe stehende Unternehmen des Konzerns anzusehen. Die Beziehungen erstrecken sich im Wesentlichen auf die Erbringung von Dienstleistungen im Verwaltungsbereich, die Gewährung verzinslicher Kredite und die Anmietung von Logistikimmobilien. Marktunübliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen bestanden im Geschäftsjahr 2022 nicht.

6. Angabe Honorar Abschlussprüfer

Das im Geschäftsjahr 2022 im Aufwand erfasste Honorar einschließlich Auslagen für den Jahresabschlussprüfer nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB setzt sich wie folgt zusammen:

Vorj.
T€ T€
Abschlussprüfungsleistungen 148 135
Steuerberatungsleistungen 42 40
Sonstige Beratungsleistungen 26 52
Gesamthonorar 216 227

7. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Konzernjahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf des Konzerns, die nach dem Geschäftsjahr 2022 eingetreten sind, lagen nicht vor.

9. Inanspruchnahme von § 264 Abs. 3 HGB

Die DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH nimmt für das Geschäftsjahr 2022 die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB bezüglich des vierten Unterabschnitts (Offenlegung) für folgende Gesellschaften in Anspruch:

Hasenkamp Holding GmbH

Stratos GmbH

Hasenkamp Internationale Transporte GmbH

hasenkamp Final Mile Services GmbH

Hasenkamp Service GmbH

Hasenkamp Relocation Services GmbH

Hasenkamp Archivdepot GmbH

Hasenkamp Consulting GmbH

havida-it GmbH

hasenkamp Tech Services GmbH

Hasenkamp Relocation International GmbH

 

Köln, den 30. November 2023

Wilhelm Schneider

Dr. Thomas Schneider

Konzernanlagespiegel

Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2022 Währungsdifferenzen Zugang Zuschreibung
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.496.450,11 0,00 121.915,36 0,00
2. Firmenwert 755.712,83 0,00 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 2.766.150,13 0,00 3.124.347,51 0,00
6.018.313,07 0,00 3.246.262,87 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.404.987,20 -386,38 2.167.891,93 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.501.934,59 39.408,57 1.843.886,78 10.138,32
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 340.185,24 -57,99 735.379,31 0,00
35.247.107,03 38.964,20 4.747.158,02 10.138,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assozierten Unternehmen 5.519.584,40 0,00 1.083.501,42 0,00
2. Beteiligungen 4.749.563,16 0,00 26.150,43 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10.823.442,01 0,00 1.021.986,24 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 321.485,98 0,00 0,00 0,00
21.414.075,55 0,00 2.131.638,09 0,00
62.679.495,65 38.964,20 10.125.058,98 10.138,32
Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Umbuchungen Abgang Veränderung Konsolidierungskreis Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 427.899,60 0,00 0,00 3.046.265,07
2. Firmenwert 0,00 -66.275,68 0,00 689.437,15
3. Geleistete Anzahlungen -427.899,60 -765.733,86 0,00 4.696.864,18
0,00 -832.009,54 0,00 8.432.566,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 65.000,00 -11.500,00 0,00 18.625.992,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 96.554,23 -294.952,86 -145.075,26 20.051.894,37
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -161.554,23 -105.429,88 0,00 808.522,45
0,00 -411.882,74 -145.075,26 39.486.409,57
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assozierten Unternehmen 10.001,56 -122.547,84 0,00 6.490.539,54
2. Beteiligungen -10.001,56 -92.705,17 0,00 4.673.006,86
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 -335.525,20 0,00 11.509.903,05
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 321.485,98
0,00 -550.778,21 0,00 22.994.935,43
0,00 -1.794.670,49 -145.075,26 70.913.911,40
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2022 Währungsdifferenzen Umbuchung Zugang
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.573.736,39 0,00 0,00 440.934,92
2. Firmenwert 694.545,16 0,00 0,00 37.577,67
3. Geleistete Anzahlungen 905.000,00 0,00 0.00 0,00
3.173.281,55 0,00 0,00 478.512,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.095.016,85 -312,22 0,00 672.726,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.498.509,46 31.899,59 0,00 2.015.737,79
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
14.593.526,31 31.587,37 0,00 2.688.464,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assozierten Unternehmen 870.946,99 0,00 0,00 1.590.608,22
2. Beteiligungen 15.500,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.100.000,00 0,00 0,00 319.848,00
4. Sonstige Ausleihungen 319.991,99 0,00 0,00 0,00
2.306.438,98 0,00 0,00 1.910.456,22
20.073.246,84 31.587,37 0,00 5.077.433,35
Kumulierte Abschreibungen
Abgang Veränderung Konsolidierungskreis Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 2.014.671,31
2. Firmenwert -66.275,68 0,00 665.847,15
3. Geleistete Anzahlungen 0,0 0,00 905.000,00
-66.275,68 ,00 3.585.518,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -9.774,42 0,00 4.757.656,96
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -183.424,78 -145.073,25 12.217.648,81
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,0 0,00 0,00
-193.199,20 -145.073,25 16.975.305,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assozierten Unternehmen 0,00 0,00 2.461.555,21
2. Beteiligungen 0,00 0,00 15.500,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 1.419.848,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 319.991,99
0,00 0,00 4.216.895,20
-259.474,88 -145.073,25 24.777.719,43
Buchwert
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.031.593,76 922.713,72
2. Firmenwert 23.590,00 61.167,67
3. Geleistete Anzahlungen 3.791.864,18 1.861.150,13
4.847.047,94 2.845.031,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.868.335,79 12.309.970,35
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.834.245,56 8.003.425,13
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 808.522,45 340.185,24
22.511.103,80 20.653,580,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assozierten Unternehmen 4.028.984,33 4.648.637,41
2. Beteiligungen 4.657.506,86 4.734.063,16
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10.090.055,05 9.723.442,01
4. Sonstige Ausleihungen 1.493,99 1.493,99
18.778.040,23 19.107.636,57
46.136.191,97 42.606.248,81

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

Der Aufbau der Kapitalflussrechnung erfolgt in Anlehnung an den deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) Nr. 21 des Deutschen Rechnungslegungs Standard Committee, wobei der Mittelzufluss bzw. Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit nach der indirekten Methode ermittelt wird:

Vorj.
T€ T€
Jahresergebnis (vor Ergebnisanteilen Minderheitsgesellschafter) 10.183 4.066
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen Anlagevermögen 3.477 5.052
+/- Zahlungsunwirksame Vorgänge 500 -346
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 3.011 -296
-/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgang 787 140
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -11.543 -6.916
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.184 3.649
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 103 154
- Beteiligungserträge -1.704 -406
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 2.856 1.545
+/- Ertragsteuerzahlungen -1.846 -1.067
= Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 7.008 5.575
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -3.246 -1.795
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4.747 -3.249
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 75 349
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.048 -2.263
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 336 3.920
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis
- Auszahlungen für Erwerb Deckungskapital -61 -103
+ Erhaltene Zinsen 484 439
+ Dividendenzahlung an assoziierte Unternehmen 22 406
+ Erhaltene Dividenden 1.704 224
= Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -6.481 -2.072
- Auszahlung Darlehensgewährung 0 -290
+ Einzahlung aus der Aufnahme von Krediten 0 2.990
- Auszahlungen Gewinnausschüttungen an Gesellschafter 0 -1.250
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -397 0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -2.101 -3.847
- Gezahlte Zinsen -519 -518
= Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -3.017 -2.915
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -2.490 588
+/- Zahlungsmittelbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 8.081 7.493
= Zahlungsmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres 5.591 8.081

Der Zahlungsmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres setzt sich wie folgt zusammen:

Vorj.
T€ T€
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Zahlungsmitteläquivalente 5.851 8.326
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -260 -245
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.591 8.081

Die Überleitung der Positionen des Finanzmittelfonds zu den jeweiligen Bilanzpositionen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 zeigt nachfolgende Darstellung:

Vorj.
T€ T€
Bilanzposition Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.851 8.326
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -260 -245
Mittel- bis langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -2.698 -3.622
Bilanzposition Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -2.958 -3.867

Hinsichtlich der Überleitung des Konzernjahresüberschusses zu dem Periodenergebnis (entspricht Jahresergebnis) aus der Kapitalflussrechnung wird auf die Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnung verwiesen.

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
T€ T€ T€ T€
Stand 1. Januar 2021 895 10.380 1.561 27.348
Übrige Veränderungen 0 0 6 -1.256
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 3.108
Übriges Konzernergebnis 0 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 0 3.108
Stand 31. Dezember 2021 895 10.380 1.567 29.200
Stand 1. Januar 2022 895 10.380 1.567 29.200
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0
Übrige Veränderungen 0 0 190 -189
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 7.793
Übriges Konzernergebnis 0 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 0 7.793
Stand 31. Dezember 2022 895 10.380 1.757 36.804
Mutterunternehmen
Kumuliertes übriges Konzernergebnis Eigenkapital
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung andere neutrale Transaktionen
T€ T€ T€
Stand 1. Januar 2021 46 0 40.230
Übrige Veränderungen -158 0 -1.408
Konzernjahresüberschuss 0 0 3.108
Übriges Konzernergebnis 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 3.108
Stand 31. Dezember 2021 -112 0 41.930
Stand 1. Januar 2022 -112 0 41.930
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0
Übrige Veränderungen -169 0 -168
Konzernjahresüberschuss 0 0 7,793
Übriges Konzernergebnis 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 7.793
Stand 31. Dezember 2022 -281 0 49.555
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Minderheitenkapital Eigenkapital
T€ T€ T€
Stand 1. Januar 2021 5.102 5.102 45.332
Übrige Veränderungen 0 0 -1.408
Konzernjahresüberschuss 957 957 4.065
Übriges Konzernergebnis 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 957 957 4.065
Stand 31. Dezember 2021 6.059 6.059 47.989
Stand 1. Januar 2022 6.059 6.059 47.989
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0
Übrige Veränderungen -477 -477 -645
Konzernjahresüberschuss 2.389 2.389 10.182
Übriges Konzernergebnis 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 2.389 2.389 10.182
Stand 31. Dezember 2022 7.971 7.971 57.526
davon zur Ausschüttung an die Gesellschafter des Mutterunternehmens und Minderheitsgesellschafter zur Verfügung stehend (in T€): 56.631

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der DOMARY Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 30. November 2023

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