Invictum Real Estate Asset GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yevgen Grünberg seit 5.12.2025 | Prokura |
Tanja Kisselbach seit 22.10.2025 | Geschäftsführer |
Tobias Joachim Bisch seit 13.8.2015 | Prokura |
Peter Erich Dr. Hein seit 4.3.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.90% | |
Peter E. Hein | 33.90% |
| 19.49% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Doric GmbHOffenbach am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Bilanz zum 30. September 2023Aktiva
Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023A. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss der Doric GmbH (Gesellschaft) wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft hat teilweise von den Aufstellungserleichterungen Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: - Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegüter werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. - Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten 150,00 EUR bzw. 250,00 EUR nicht überschreiten, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten mehr als 150,00 EUR bzw. 250,00 EUR und weniger als 1.000,00 EUR betragen, wird ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren gewinnmindernd aufgelöst wird. - Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Bei Beteiligungen an Personengesellschaften werden erhaltene Ausschüttungen, soweit sie nicht aus Gewinn resultieren, mit dem Beteiligungsbuchwert verrechnet. - Forderungen werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrigverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. - Sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. - Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. - Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Erfüllungsbetrag angesetzt. - Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. - Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. - Passive latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB geboten ist. - Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt. Die Umrechnung laufender, in fremder Währung vorgenommener Buchungen erfolgt zum amtlichen Umsatzsteuerumrechnungskurs. Die Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden, die auf fremde Währung lauten, erfolgt entsprechend § 256a HGB. C. Erläuterungen zur Bilanz Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang). Alle Beteiligungen mit einer Beteiligungsquote von mindestens 20 % und alle Anteile an verbundenen Unternehmen der Gesellschaft zum 30. September 2023 sind aus der Beteiligungsliste (Anlage 2 zum Anhang) ersichtlich. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 170.447,45 EUR (Vorjahr: 47.835,09 EUR) enthalten. Guthaben bei Kreditinstituten bestehen in Höhe von 14.680.085,70 EUR (Vorjahr: 9.168.974,11 EUR) bei der Sparkasse Hanau, bei der Deutschen Bank sowie bei der DZ Bank, Frankfurt am Main, in Britischen Pfund, Euro und US-Dollar. Der Kassenbestand beträgt 440,45 EUR (Vorjahr: 440,45 EUR).
Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Sparkasse Hanau hat für eine jährliche Avalprovision von 2 % eine zeitlich unbegrenzte Mietkautionsbürgschaft in Höhe von 62.619,23 EUR zugunsten des Vermieters HDW Quartier OF GmbH, Bad Homburg, übernommen. Die Mietkautionsbürgschaft für die angemieteten Büroflächen ist durch Pfandrecht in Höhe von 62.619,23 EUR an einem Konto der Gesellschaft bei der Sparkasse Hanau besichert. Die latenten Steuern gliedern sich wie folgt:
Auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern wurde verzichtet. D. Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten keine Erträge aus der Aufzinsung von Forderungen (Vorjahr: 33,36 EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
E. Sonstige Angaben Der Geschäftsführung gehörten im Berichtszeitraum an: - Dr. Peter E. Hein, Global Head of Asset Management and Compliance - Sibylle Pähler, Global Head of Structuring and Financing - Bernd Reber, Global Head of Fund and Risk Management jeweils mit Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Alle Geschäftsführer sind gemeinsam oder gemeinsam mit einem Prokuristen vertretungsberechtigt. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden durchschnittlich 31 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. B. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022/2023 (6.626.379,76 EUR) zusammen mit dem Gewinnvortrag (12.406.935,19 EUR), die den Bilanzgewinn (19.033.314,95 EUR) bilden, auf neue Rechnung vorzutragen. C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresende Inflation und Zinsanstieg wirken sich auf die Investitionsbereitschaft der Marktteilnehmer, auf die Anlagemöglichkeiten sowie die Renditeziele und damit auch auf die künftige Geschäftsentwicklung der Doric Gruppe aus. Dennoch sieht die Geschäftsführung die Doric Gruppe für die Zukunft stabil aufgestellt.
Offenbach am Main, den 15. November 2024 gez. Dr. Peter E. Hein gez. Sibylle Pähler gez. Bernd Reber Anlage 1 zum Anhang
Anlage 2 zum AnhangAnteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen a) Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen mit abweichendem Wirtschaftsjahr
b) Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen mit kalenderjahrgleichem Wirtschaftsjahr
Die Aufstellung enthält Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen mit einer Beteiligungsquote von mindestens 20 %. Soweit die Anteilshöhe mindestens 50 % beträgt, sind die oben genannten Unternehmen als verbundene Unternehmen zu klassifizieren. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023A. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Doric GmbH ( Gesellschaft) wurde im Jahr 2005 gegründet. Sitz der Gesellschaft ist Offenbach am Main. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Offenbach am Main unter HRB 41509 eingetragen. Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen des Doric Konzerns ( Doric oder Konzern). Nachhaltige Investitionen mit vorhersehbarem Cashflow und Kapitalsicherung sind das Erfolgskonzept von Doric. Dazu gehört eine umfangreiche Bandbreite an Anlagestrukturen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf geschlossenen und offenen alternativen Investmentfonds, die in Sachwerte aus den Bereichen Transport, Immobilien und Erneuerbare Energien investieren. Darüber hinaus entwickelt Doric individuelle und maßgeschneiderte Investitionslösungen. Fondsverwaltung und Investorservice runden das Angebot ab. Doric erbringt in den genannten Bereichen auch Beratungsleistungen für Dritte. Der Konzern ist mit Standorten in Deutschland, Großbritannien, Österreich und den USA international tätig. Nachhaltigkeit ist fest in der Geschäftsstrategie von Doric verankert. Für alle Nachhaltigkeitsaspekte auf Unternehmensebene sowie den Produktbereichen Immobilien, Erneuerbare Energien und Transport. wird jährlich ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, um die Nachhaltigkeit auf Unternehmens- und Produktebene weiter zu optimieren. Zudem ist Doric Unterzeichner der PRI (Principles for Responsible Investment) sowie des UN Global Compact und engagiert sich als aktives Mitglied bei CRIC - Verein zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage. Bei den offenen Immobilienfonds werden durch CRREM (Carbon Risk Real Estate Monitor) CO 2 -Absenkungspfade bestimmt, um die Messbarkeit der CO 2 -Emissionen zu ermöglichen. Als Konzernmutter übernimmt die Gesellschaft zentrale Aufgaben. Neben IT und Verwaltungsinfrastruktur gehören dazu auch konzernweite Managementaufgaben, die rechtliche Unterstützung der Doric Gruppe, das Personalwesen sowie Marketing und Public Relations. Die Erträge werden im Wesentlichen durch die Geschäftstätigkeiten der Tochterunternehmen erzielt und reflektieren sich bei der Gesellschaft - erst nach Gewinnausschüttungen - als Beteiligungsertrag. Der Geschäftsbereich Transport wird von der Doric Asset Finance GmbH & Co. KG abgedeckt. Die Geschäftsbereiche Immobilien und Erneuerbare Energien sind unter der Marke Quadoro gebündelt. Das regulierte Geschäft erfolgt über die Quadoro Investment GmbH als von der BaFin zugelassene externe AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft. Darüber hinaus ist die Gesellschaft an der Investitionsplattform Vestinas beteiligt, die über die Emission von Anleihen, die über das Internet zur Zeichnung angeboten werden, in Sachwerte investiert. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) befindet sich die Weltwirtschaft auf Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Oktober 2024 bleibt das weltweite Wirtschaftswachstum stabil. Die Basisprognose des IWF geht davon aus, dass das weltweite Wirtschaftswachstum in den Jahren 2024 und 2025 bei 3,2 % verbleibt, was im Wesentlichen der Prognose aus April und Juli 2024 entspricht. Die Langzeitprognose für das globale Wachstum in fünf Jahren ist mit 3,1 % auf einem niedrigen Niveau, insbesondere im Vergleich zum Durchschnitt vor der Pandemie. Anhaltende strukturelle Herausforderungen wie die Alterung der Bevölkerung und schwache Produktivität bremsen das potenzielle Wachstum in vielen Volkswirtschaften. Für die Eurozone erwartet der IWF ein Wirtschaftswachstum von 0,8 % im Jahr 2024 und eine Steigerung auf 1,2 % im Jahr 2025. Der erwartete Aufschwung wird hauptsächlich durch eine stärkere Binnennachfrage erzielt. Steigende Reallöhne werden voraussichtlich den Konsum ankurbeln und eine allmähliche Lockerung der Geldpolitik dürfte Investitionen unterstützen. In Deutschland hingegen wurde die Wachstumsprognose für 2024 um 0,2 % und für 2025 um 0,5 % nach unten korrigiert, hauptsächlich aufgrund der anhaltenden Schwäche im verarbeitenden Gewerbe. Für Deutschland wird nun ein Wirtschaftswachstum von 0 % im Jahr 2024 und eine Steigerung auf 0,8 % im Jahr 2025 erwartet. Die Inflationsraten weltweit sollen laut Prognose kontinuierlich fallen, von 6,7 % im Jahr 2023 auf 5,8 % im Jahr 2024 und weiter auf 4,3 % im Jahr 2025. Da sich die Inflation den Zielwerten nähert und viele Zentralbanken zu einer Lockerung der Geldpolitik übergehen, ist mit einer Verschärfung der Finanzpolitik zu rechnen. Diese wird voraussichtlich höhere Steuern und reduzierte Staatsausgaben umfassen, um die hohe Staatsverschuldung zu kontrollieren, was wiederum das Wirtschaftswachstum belasten könnte. Quelle: IWF C. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Hohe Inflation bei gleichzeitig steigendem Zinsniveau führen zu einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft der Marktteilnehmer in Sachwerte. Aufgrund der Expertise in verschiedenen Assetklassen kann Doric den Schwerpunkt jeweils auf die Märkte legen, die im aktuellen Umfeld attraktive Investitionsmöglichkeiten bieten. Auch auf der Platzierungsseite ist Doric mit Fokus auf das institutionelle Geschäft gut aufgestellt. Parallel erfolgt der Ausbau des Privatkundengeschäftes über das Online-Zeichnungstool Vestinas und über den offenen Immobilien-Publikumsfonds Quadoro Sustainable Real Estate Europe Private (Sustainable Europe). 1. Geschäftsverlauf a) Organisation Doric beschäftigt am Bilanzstichtag 79 Mitarbeiter (inklusive Geschäftsführung). Von den Mitarbeitern waren am Bilanzstichtag 31 bei der Gesellschaft selbst angestellt. Doric legt besonderen Wert auf die Qualifikation der Mitarbeiter, die durch fortlaufende interne und externe Schulungen permanent auf einem sehr hohen Niveau gehalten wird. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben drei Studenten den dualen Studiengang Betriebswirtschaftslehre (BWL) mit dem Schwerpunkt Banking & Finance erfolgreich abgeschlossen. Außerdem bildet die Doric Gruppe im Ausbildungsberuf "Kauffrau/mann für Büromanagement" aus. Die Gesellschaft ist für ein funktionsfähiges Risikomanagementsystem des Konzerns verantwortlich. Die Quadoro Investment GmbH als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft hat ihrerseits für sich und die von ihr verwalteten AIFs ein den investmentrechtlichen Vorschriften entsprechendes Risikomanagement sicherzustellen. Dienstleistungen in den Bereichen Immobilien und Erneuerbare Energien erfolgen unter dem Namen Quadoro, im Bereich Transport unter dem Namen Doric. b) Geschäftsentwicklung Neben den Einnahmen aus der Übernahme von konzernübergreifenden Serviceleistungen für die verschiedenen Tochtergesellschaften, tragen auch die laufenden Einnahmen aus der Fondsverwaltung und dem Investorservice zu stabilen langfristigen Erträgen bei. Trotz der Auswirkungen des, im Jahr 2020 begonnenen, Angriffskrieges Russlands gab es im Rahmen der abgeschlossenen Dienstleistungsverträge bisher keine dauerhaften Ausfälle bei den Vergütungen für die Gesellschaft. 2. Darstellung der Lage der Gesellschaft a) Vermögens- und Finanzlage Bei einer Bilanzsumme in Höhe von 23.095.238,39 EUR (Vorjahr: 19.640.450,84 EUR) verfügt die Gesellschaft am Bilanzstichtag über liquide Mittel in Form von täglich fälligen Bankguthaben und dem Kassenbestand in Höhe von 14.680.526,15 EUR (Vorjahr: 9.169.414,56 EUR), Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 4.072.959,25 EUR (Vorjahr: 4.778.349,97 EUR), über Finanz- und Sachanlagen sowie immaterielle Anlagewerte in Höhe von 4.279.808,24 EUR (Vorjahr: 5.572.782,55 EUR). Die kurzfristigen Forderungen sind zwischenzeitlich bereits im Wesentlichen beglichen. Den Aktivposten standen im Wesentlichen Verbindlichkeiten in Höhe von 2.174.609,07 EUR (Vorjahr: 1.091.419,98 EUR), Steuerrückstellungen bzw. andere Rückstellungen in Höhe von 528.515,00 EUR (Vorjahr: 762.880,00 EUR) sowie das Eigenkapital in Höhe von insgesamt 20.353.314,95 EUR (Vorjahr: 17.726.935,19 EUR) gegenüber. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind zwischenzeitlich bereits beglichen. Die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft ist mit einer Eigenkapitalquote von 88 % (Vorjahr: 90 %) und mit einem Eigenkapital in Höhe von 20.353.314,95 EUR (Vorjahr: 17.726.935,19 EUR) sowie ausreichender Liquidität weiterhin stabil. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt. b) Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 14.190.253,31 EUR (Vorjahr: 16.550.402,67 EUR) und sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 788.484,11 EUR (Vorjahr: 650.602,32 EUR) sowie Beteiligungserträge in Höhe von 5.827.216,43 EUR (Vorjahr: 1.842.166,62 EUR). Den Erträgen standen im Wesentlichen Personalaufwendungen in Höhe von 3.280.608,18 EUR (Vorjahr: 3.228.317,14 EUR), sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 9.933.026,70 EUR (Vorjahr: 11.263.342,56 EUR) sowie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 1.103.899,25 EUR (Vorjahr: 725.158,61 EUR) gegenüber. Damit erwirtschaftete die Gesellschaft im zurückliegenden Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 7.731.185,01 EUR (Vorjahr: 4.438.580,21 EUR) sowie einen Jahresüberschuss in Höhe von 6.626.379,76 EUR (Vorjahr: 3.712.481,60 EUR). Im Vorfeld wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 6 Millionen EUR prognostiziert. 3. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage Die Gesellschaft erzielt neben den Dividenden und Beteiligungserträgen der Konzerngesellschaften, laufende Einnahmen aus den verschiedenen Dienstleistungen, die sie für die Konzerngesellschaften erbringt, sowie aus der Fondsverwaltung und dem Investorservice. Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung und der Lage der Gesellschaft trotz der extremen Marktbedingungen im Wesentlichen zufrieden. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 1.1. Risikomanagement Die Geschäftsleitung und der Bereich Risikomanagement tragen die Verantwortung für die Schaffung von Risikobewusstsein sowie die Früherkennung, Bewertung, Steuerung und Kommunikation der Risiken. Neben der Risikominimierung ist dabei die Risikotragfähigkeit das maßgebliche Ziel. 1.2. Risikoarten Die Gesellschaft ist in geringem Umfang Ausfall- bzw. Kredit- oder Marktrisiken aus Objekt-/Verwertungs-, Zinsänderungs- oder Währungsrisiken ausgesetzt. Im Hinblick auf Gesellschafterforderungen besteht ein Ausfallrisiko, wenn der Netto-Cashflow der Darlehensnehmer unzureichend ist. Darüber hinaus besteht für die Gesellschaft ein operationelles Risiko in Bezug auf die nicht vertragskonforme Erfüllung der zu erbringenden Dienstleistungen und daraus resultierenden Schadenersatzansprüchen der Auftraggeber. Die operationellen Risiken, wie Mitarbeiterfehler, Systemfehler und/oder -ausfälle, Fehler in der Aufbau- und/oder Ablauforganisation (z.B. durch mangelnde Schnittstellen) sowie externe Ursachen (wie beispielsweise Betrug) sollen durch entsprechende Vorgaben in dem Organisationshandbuch zu Compliance, Geldwäsche, Datenschutz, Mitarbeitergeschäften sowie Stellen- und Prozessbeschreibungen mit der Zuordnung klarer Verantwortung vermieden werden. Die Aktualität des Organisationshandbuches und die Angemessenheit der dort getroffenen Regelungen werden regelmäßigen Prüfungen unterzogen und tragen damit maßgeblich zur Früherkennung von organisatorischen Risiken bei. Zur Überwachung der Liquidität wird ein jährliches Budget von der Geschäftsführung der Gesellschaft genehmigt. Zur Sicherstellung der laufenden Zahlungsfähigkeit werden regelmäßige Budgetvergleiche erstellt. Können die erwarteten Erträge nicht realisiert werden oder führen unerwartete Mittelabflüsse zur Überschreitung der budgetierten Auszahlungen, kann ein Liquiditätsengpass nicht ausgeschlossen werden. In diesem Fall wird die Geschäftsführung gegebenenfalls die Aufnahme von Darlehen prüfen. Zur Risikominimierung verfügen die Gesellschaft und ihre mitversicherten Tochterunternehmen über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Unter dieser Versicherung bietet der Versicherer Versicherungsschutz für den Fall, dass Versicherte wegen einer Pflichtverletzung bei Ausübung der versicherten Tätigkeit aufgrund gesetzlicher oder richterrechtlicher Haftpflichtbestimmungen für einen Vermögensschaden schadenersatzpflichtig gemacht werden oder die versicherten Unternehmen durch bestimmte Vorsatztaten einen Vermögensschaden erleiden. Unbeschadet von der Versicherungsabdeckung führen eine schlechte Produktqualität oder mangelhaft erbrachte Dienstleistungen zu einem Reputationsverlust (Reputationsrisiko) mit eventuellen Auswirkungen auf das Neugeschäft und damit zu einem Ertragsrisiko. Die Entwicklung der Gesellschaft ist zudem abhängig von Änderungen der steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie von den Sachwert- und Kapitalmärkten. Risiken bestehen aufgrund der aktuellen weltweit extremen Marktbedingungen in Form von Inflation und steigenden Zinsen sowie der weiteren nationalen wie internationalen wirtschaftlichen Entwicklungen. Politische Veränderungen können sich, neben realwirtschaftlichen Einbußen, zudem negativ auf das Vertrauen der Anleger und Marktteilnehmer auswirken und damit das wirtschaftliche Ergebnis der Gesellschaft negativ beeinflussen. 1.3. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Sowohl Ertrags- als auch Liquiditätsrisiken werden durch Budgetplanungen überwacht und durch die Auswahl geeigneter bzw. entsprechend qualifizierter Mitarbeiter und Vertragspartner minimiert. Zur Risikominimierung verfügen die Gesellschaft und ihre mitversicherten Tochterunternehmen darüber hinaus über eine entsprechende Organisation und eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Diese Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sowie die fortlaufende Budgetüberwachung dienen der Sicherstellung der Risikotragfähigkeit. Sofern sich konkrete Liquiditätsrisiken abzeichnen, hat die Geschäftsführung der Gesellschaft die Gesellschafter über Handlungsoptionen zu informieren und erforderliche Maßnahmen zu deren Umsetzung einzuleiten. Die Gesellschaft kann ihre Fixkosten durch langfristig stabile Einnahmen aus den bestehenden Dienstleistungsverträgen zu einem Großteil abdecken. Der seit Februar 2022 andauernde Angriff Russlands auf die Ukraine löste weltweit eine erhöhte Unsicherheit aus. Der weitere Verlauf des Krieges sowie weitere, mögliche Folgeeffekte für das Geschäftsjahr 2024 sind nicht mit hinreichender Sicherheit prognostizierbar. Eine Folge des Krieges wurde bisher insbesondere in Europa in Form von deutlich gestiegenen Energiepreisen und der Unsicherheit bei der Gasversorgung sichtbar. Die geopolitische Unsicherheit infolge des Gaza-Konflikts sowie die stark gestiegenen kurz- und langfristigen Zinsen bedingt durch die Inflationsbekämpfung der Europäischen Zentralbank (EZB) tragen zudem zur Dämpfung des Wachstums in der Eurozone bei. Unter Berücksichtigung der aktuellen Risikodeckungsmasse ist auf Grundlage der zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes bewerteten Risiken die Risikotragfähigkeit gegeben. 2. Chancenbericht Das gestiegene Zinsniveau bei gleichzeitiger Inflation bietet opportunistische Chancen bei Sachwertinvestitionen. 3. Prognosebericht 3.1. Ausgangslage Doric ist im Markt der AIF-Beteiligungen in Deutschland sowie international mit Kapitalmarkttransaktionen zur Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung von Sachwerten gut positioniert. 3.2. Zukünftige Entwicklung Die Produktverfügbarkeit und damit die Beschaffung der Sachwerte werden in den einzelnen Geschäftsbereichen von unterschiedlichen Rahmenbedingungen beeinflusst. Institutionelle und auch private Investoren suchen langfristig stabile Investitionen, die ihnen attraktive, dem Risiko entsprechende Renditen ermöglichen. Aufgrund der aktuellen Marktsituation, geprägt durch Inflation und gestiegene Zinsen, ist es z.B. eine besondere Herausforderung, individuelle Investitionsmöglichkeiten zu identifizieren, die mit den Investorenerwartungen in Einklang zu bringen sind. Dennoch geht Doric davon aus, dass sich trotz der aktuell schwierigen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023/2024 Investitionsmöglichkeiten ergeben werden. Langfristig stabile Einnahmen aus den bestehenden Dienstleistungsverträgen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Deckung der Fixkosten. Neugeschäft stabilisiert den laufenden Cashflow und ermöglicht weiteres Wachstum. Erträge aus Neugeschäft entstehen bei den Tochterunternehmen und reflektieren sich bei der Gesellschaft - erst nach Gewinnausschüttung der Tochtergesellschaften - als Beteiligungsertrag. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Gesellschaft im laufenden Geschäftsjahr 2023/2024 ein positives Ergebnis in Höhe von 4 Millionen EUR (vor Steuern) erwirtschaften wird. Zu diesem Ergebnis tragen gemäß Budget im Wesentlichen die Einnahmen aus den abgeschlossenen Dienstleistungsverträgen sowie Ausschüttungen aus den Tochterunternehmen bei. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet die Geschäftsführung ein positives Ergebnis von 3 Millionen EUR (vor Steuern). Die künftige Geschäftsentwicklung wird im Wesentlichen von den Auswirkungen der Inflation und der Zinsentwicklung geprägt, da sich dies auf die Investitionsbereitschaft der Marktteilnehmer und somit auch auf die künftige Geschäftsentwicklung der Tochterunternehmen auswirkt. Grundsätzlich wird das Ertragswachstum der Gesellschaft indirekt von der weiteren Nachfrage nach Sachwertinvestitionen, aber auch von der Verfügbarkeit wirtschaftlich nachhaltiger Produkte und deren Finanzierungsmöglichkeit beeinflusst.
Offenbach am Main, den 15. November 2024 gez. Dr. Peter E. Hein gez. Sibylle Pähler gez. Bernd Reber Wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen1. Wirtschaftliche GrundlagenGegenstand des Unternehmens ist die Arrangierung von Wirtschaftsgütern aller Art, die Strukturierung und Konzeption von Beteiligungen hieran sowie die Vermittlung des Abschlusses und der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Darlehen und Finanzierungen, Nutzungsüberlassungen und Verwertungen. Die Gesellschaft übernimmt die Verwaltung und das Management von Beteiligungen und Investitionen. Die Gesellschaft wird im eigenen Namen und im Auftrag Dritter tätig. Die Erlaubnis gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG zum Betrieb des Finanzierungsleasings als Verwalter von Leasingobjektgesellschaften hat die Gesellschaft zum 30. September 2015 zurückgegeben. Die Erlaubnis nach § 34c GewO besteht weiterhin. Die Doric GmbH übernimmt zentrale Aufgaben der Unternehmensgruppe, wie z.B. das Personalwesen, die EDV, das Marketing und Public Relations sowie konzernweite Managementaufgaben und das Risk Management. Unabhängig davon hat die Quadoro Investment GmbH als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft ein eigenes Risikomanagementsystem für sich und die von ihr verwalteten Fonds etabliert. 2. Rechtliche Grundlagen2.1 Rechtsform, Kapital und Gesellschaftsverhältnisse
Gesellschafter:
Gesellschaftsvertrag: Der letzte uns vorliegende Gesellschaftsvertrag datiert vom 5. Dezember 2013. 2.2 Organe und BeschlüsseDie Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung.
Vertretungsberechtigung: Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Gesellschafterbeschlüsse: Mit Gesellschafterbeschluss vom 26. September 2023 wurde unsere Gesellschaft zum Abschlussprüfer für da Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 gewählt. Ferner erfolgte die Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. September 2022. Außerdem wurde der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen, der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2021/2022 Entlastung erteilt. 2.3 Steuerliche VerhältnisseDie Gesellschaft wird beim Finanzamt Offenbach am Main I unter der Steuernummer 044/231/36574 geführt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Doric GmbH, Offenbach am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Doric GmbH, Offenbach am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Doric GmbH, Offenbach am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 15. November 2024 Deloitte
GmbH
Heiko Vogel, Wirtschaftsprüfer Fabian Schmidt, Wirtschaftsprüfer FeststellungDer Jahresabschluss 2022/2023 wurde am 15.11.2024 festgestellt. |
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