Natürlich Südpfalz Geschäftsführungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Franz Ries seit 19.8.2025 | Geschäftsführer |
Rainer Schmitz seit 9.1.2007 | Geschäftsführer |
Wolfgang Augustin Ries seit 13.10.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
W******* A******* R*** | 3.40% |
F******** v** B***** u** H****** | 3.33% |
Prof. Dr. C******* A**** H****** | 3.28% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Joimax GmbHEigenbeteiligung | 0.18% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
9 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 9 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.18% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Joimax GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der Joimax® GmbHKarlsruheGliederung 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung 3. Wirtschaftsbericht 3.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 3.2. Geschäftsverlauf 3.3. Ertragslage 3.4. Vermögens- und Finanzlage 3.5. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Prognosebericht 4.1. Risiko- und Chancenbericht 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten 6. Angaben über gezahlte Vergütungen (gem. § 24 Abs. 1 S. 3 VermAnIG) 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Joimax® ist weltweiter Anbieter und Entwickler von Komplettsystemen für die endoskopische minimal-invasive Wirbelsäulenchirurgie. Mit TESSYS® (transforaminal), iLESSYS® (interlaminär), CESSYS® (zervikal) oder auch MultiZYTE® (für die Facettengelenksbehandlung und zur Behandlung des Iliosakralgelenksyndroms) stehen bewährte endoskopische Systeme zur Verfügung, die eine Vielzahl an Indikationen abdecken. Ob Bandscheibenvorfall, Stenose oder Schmerztherapie - Chirurgen operieren durch einen nur millimetergroßen Schnitt, nutzen natürliche Öffnungen zum Spinalkanal (z.B. das Formen Intervertebrale) und dehnen das Gewebe lediglich auf; Muskulatur und Gewebe bleiben dadurch nahezu unversehrt. Joimax® legt seinen Fokus auf innovative Technologien, Systeme und Methoden für die endoskopische minimal-invasive Wirbelsäulenchirurgie. So gewährleistet das Unternehmen zum einen die bestmögliche und besonders schonende Versorgung der Patienten und zum anderen sorgen Komplettsysteme dafür, dass der Chirurg sicher und kostenoptimiert arbeiten kann. Ziel von Joimax® ist es, seine starke Position in der endoskopischen Wirbelsäulenchirurgie im Bereich „joined minimal access technologies“ weltweit weiter auszubauen. Dafür werden die Aktivitäten zentral gesteuert und an die jeweiligen internationalen Partner, Märkte und Anforderungen angepasst. Global vernetzte Strukturen ermöglichen es, schnell und flexibel zu agieren und sorgen für eine hohe Servicequalität. Joimax® ist eine Kapitalgesellschaft mit Hauptsitz in Karlsruhe/Deutschland und Tochtergesellschaften in Irvine/USA und Chester/UK. 2. Forschung und Entwicklung Joimax® entwickelt professionelle medizinische Wirbelsäulen-Anwendungen mithilfe der Endoskopie - stets angepasst an die steigenden Bedürfnisse der Anwender und Patienten. joimax® setzt dabei die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse um. Darüber hinaus dient auch die alltägliche Praxiserfahrung der Kunden der kontinuierlichen Produkt- und Prozessverbesserung. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt seine medizintechnischen Produkte unter Einhaltung höchster Qualitätskriterien. Hierfür ist ein Qualitätsmanagement gemäß DIN EN ISO 13485 und MDD 93/42/EEC implementiert. Die EU-Verordnung 2017/745 wird derzeit implementiert und das Zertifizierungsaudit wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Darüber hinaus entspricht das Qualitätsmanagement den regulatorischen Anforderungen der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA. Die zuverlässigen Systeme, Geräte und Instrumente und das Vertrauen zahlreicher internationaler Anwender bilden das Fundament des weltweiten Wachstums. Joimax® - Mitarbeiter sind einerseits Spezialisten mit langjähriger Erfahrung, Know-how und hohem Qualitätsbewusstsein oder andererseits intensiv ausgebildete Fachleute, deren Service bei Anwendern und Kunden regelmäßig und gerne nachgefragt wird. Im Jahr 2023 waren im Bereich Forschung und Entwicklung durchschnittlich 23 Mitarbeiter beschäftigt. 3. Wirtschaftsbericht 3.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2023 Laut dem Orthoworld Industrial Report 2024 stieg der weltweite Umsatz des Orthopädie- Marktes im Jahr 2023 um 6,3 % gegenüber dem Vorjahr. Der Wirbelsäulenmarkt hatte laut dem Bericht in 2023 eine Größe von rund 10,4 Mrd. US$. und damit ein Wachstum von 5,5 %. Der Bericht geht von einem Wachstum in 2024 auf 10,8 Mrd. US$ (+4%) aus. Für 2025 sieht der Bericht ein weiteres Wachstum von rund 3,5 % vor. (Quelle: THE ORTHOPEDIC INDUSTRY ANNUAL REPORT June 2024) Die potenziellen Vorteile der minimal-invasiven Chirurgie, die Joimax® anbietet, gegenüber der offenen Chirurgie sind verringerter Blutverlust, keine Infektionen, schnellere Erholung, weniger operationsbegleitende Traumata und damit eine Verkürzung des Klinikaufenthaltes, welche das Wachstum ankurbeln. Joimax® hat sich, als weltweit tätiges Medizintechnikunternehmen, auf die minimal-invasive endoskopische Wirbelsäulenchirurgie spezialisiert. Die in Deutschland entwickelten qualitativ hochwertigen Technologien ermöglichen erstmals minimal-invasive voll-endoskopische Wirbelsäulenchirurgie. Alle unsere Produkte sind von den Behörden in den USA (FDA), Europa (CE), China (CFDA), Brasilien (ANVISA) etc. zugelassen oder befinden sich in Zulassungsverfahren. Wir sehen folgende Trends und Entwicklungen, die den Markt beeinflussen:
3.2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Joimax GmbH ein Umsatzwachstum von 11,3 % erreichen. Einen wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz der Joimax® GmbH stellen die Umsätze in den asiatischen Ländern mit einem Anteil von rund 44,2 % vom Gesamtumsatz (Vorjahr rund 45,6 %) dar. Der Umsatzanteil im Inland belief sich im abgelaufenen Jahr auf rund 12,8 % des Gesamtumsatzes der GmbH. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Entwicklungskosten in Höhe von 1,66 Mio. Euro aktiviert. Auch im Jahr 2023 betreffen die o.g. Entwicklungen weiterhin die massiven Investitionen in den weiteren Auf- und Ausbau des Unternehmens, speziell auch in die neueste Gerätetechnik inklusive einer hochinnovativen Navigationstechnik. Insgesamt hat die Joimax® GmbH das Jahr mit einem Jahresfehlbetrag von 4,8 Mio. Euro abgeschlossen (Vorjahr 0,18 Mio. Euro). Das Ergebnis ist neben Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen in Höhe von 1,5 Mio. Euro auch massiven Investitionen in den Marktaufbau in Asien geschuldet. Die in 2023 erfolgten Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte und den Ausbau des Unternehmens wurden über die bestehenden Finanzmittel finanziert. 3.3. Ertragslage Umsatz Die Joimax® GmbH erzielte im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 32,07 Mio. EUR gegenüber 28,79 Mio. EUR im Jahr 2022, dies entspricht einer Steigerung von 11,3 %. Die Umsatzerlöse ohne Innenumsätze betrugen rd. 29,08 Mio. Euro (2022: 25,66 Mio. Euro). Dies entspricht einem Wachstum von rund 13,2 %. ![]() Aufwandspositionen 2023 Der Materialaufwand veränderte sich umsatzbedingt um 1,40 Mio. Euro auf 14,32 Mio. Euro (2022: 12,93 Mio. Euro). Die Materialaufwandsquote konnte von 43,0 % auf 42,5 % gesenkt werden. Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,95 Mio. Euro auf 7,84 Mio. Euro (2022: 6,89 Mio. Euro). Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zum Vorjahr um 0,17 Mio. Euro auf nun 1,57 Mio. Euro gestiegen. Im Geschäftsjahr wurden Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögens in Höhe EUR 1,50 Mio. vorgenommen, die in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position ,Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten“ ausgewiesen sind. Die Entscheidung, eine höhere Abwertung des Vorratsvermögens vorzunehmen und damit eine Änderung der bisherigen Bewertungsmethodik, basiert auf einer sorgfältigen Bewertung unserer Vermögensgegenstände und wurde getroffen, um den aktuellen Gegebenheiten und Risiken Rechnung zu tragen. Zur Wahrung des handelsrechtlichen Vorsichtsprinzips wurden in Vorperioden angeschaffte Artikel mit langer Lagerdauer, die nicht in der geplanten Anzahl abverkauft werden konnten, abgewertet. Wir beobachten die Entwicklung weiterhin genau und werden unsere Bewertungsmethoden bei Bedarf weiter anpassen, um eine realistische Darstellung unserer Vermögenswerte sicherzustellen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 3,58 Mio. Euro auf 12,06 Mio. Euro (2022: 8,49 Mio. Euro). Unter anderem resultiert dieser Anstieg durch höhere Vertriebskosten in Asien (+1,12 Mio. Euro), deutlich höhere Aufwendungen für die Zulassung unserer Produkte in China und der EU (+0,4 Mio. Euro), einer Ausweitung der Workshops und Kongresse (+0,64 Mio. Euro) und der Erweiterung der angemieteten Fläche inkl. Erhöhung der Preise für Gas, Strom, Wasser und Reinigungskosten. ![]() Ergebnis Die Joimax® GmbH hat das Jahr 2023 mit einer Umsatzsteigerung von 11,3 % gegenüber dem Vorjahr abschließen können. Durch Kostensteigerungen im Bereich sonstiger Aufwendungen, Personal und außergewöhnlicher Abschreibungen fällt das Betriebsergebnis 2023 mit - 3,36 Mio. Euro negativ aus. Die Betriebsleistung, inkl. aktivierter Eigenleistungen, hat sich aufgrund der höheren Umsätze um 3,63 Mio. Euro erhöht. Das Betriebsergebnis lag bei --3,36 Mio. Euro und damit 3,97 Mio. Euro unter dem Vorjahr (2022: 0,61 Mio. Euro). Das Finanzergebnis hat sich aufgrund neuer Darlehen und Zinssteigerungen um 0,64 Mio. Euro auf -1,43 Mio. Euro verschlechtert. Joimax® konnte sich in Umsatz und Betriebsleistung verbessern. Daher ist die Geschäftsführung mit dieser Entwicklung zufrieden. Durch den Anstieg der Aufwendungen und die außergewöhnlichen Abschreibungen konnte das gewünschte positive Ergebnis nicht erreicht werden. 3.4. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist mit 63,18 Mio. EUR um 1,69 Mio. Euro höher als im Vorjahr. Das Finanz-Anlagevermögen betrifft mit 27,32 Mio. Euro die Beteiligung an Joimax® Inc. Im Geschäftsjahr wurde außerdem die JOIMAX UK Ltd. mit einer Einlage von 1,00 GBP gegründet. Die Umsätze der Joimax® Inc. sind im Jahr 2023 von 14,80 Mio. US$ auf 12,48 Mio. US$ zurück gegangen. Die Innenumsätze an die Joimax Inc. sind im Berichtsjahr um 0,15 Mio. Euro zurückgegangen, die Forderungen aus LuL gegenüber der Joimax® Inc. um 1,38 Mio. Euro auf 3,69 Mio. Euro gestiegen. Das Vorratsvermögen reduzierte sich unter Berücksichtigung der vorgenommenen Wertberichtigungen im Geschäftsjahr um 0,51 Mio. Euro auf nunmehr 17,29 Mio. Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um 0,61 Mio. Euro gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich durch die Inanspruchnahme einer im Geschäftsjahr eingeräumten Kreditlinie um 4,02 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen- und Leistungen sowie die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind um rund 0,84 Mio. Euro gestiegen. 3.5. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Marktdurchdringung endoskopischer Wirbelsäulenanwendungen liegt im Hauptfokus der Joimax® GmbH. Die finanziellen Leistungsindikatoren, nach welchen das Unternehmen gesteuert wird, sind:
4. Prognosebericht Im Rahmen der strategischen Planung und Unternehmensführung ist es für die Joimax® GmbH von großer Bedeutung, realistische und fundierte Prognosen über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu erstellen. Dieser Prognosebericht gibt einen Überblick über die erwarteten Entwicklungen in den kommenden Jahren und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Marktentwicklung Aktuell ist der Markt durch die Auswirkungen des sich drastisch veränderten Zinsmarktes und gestiegener Energiekosten geprägt. Für das Geschäftsjahr 2024 und folgende erwarten wir eine positive Marktentwicklung in unserem Sektor. Die Nachfrage nach unseren Produkten wird voraussichtlich um 10 % steigen, bedingt durch die zunehmende Digitalisierung und den Trend zu nachhaltigen Lösungen. Wir planen, unsere Marktanteile durch gezielte Marketingmaßnahmen und Produktinnovationen auszubauen. Umsatzprognose Aufgrund andauernder Veränderungen und Anforderungen im chinesischen Markt, ist die Joimax® GmbH mit rückläufigen Umsätzen im Kernmarkt China konfrontiert. Dies hat entsprechende Auswirkungen auf den Gesamtumsatz der Joimax® GmbH. Daher gehen wir von einem deutlichen Umsatzrückgang in 2024 aus. Durch Steigerung der Umsätze außerhalb Chinas in 2024 und fortführend in 2025 rechnen wir damit, dass die Umsatzerlöse 2025 wieder das Niveau des Jahres 2023 erreichen. Die Einführung neuer Produkte und die weitere Erschließung neuer Vertriebskanäle werden maßgeblich zu diesem Wachstum beitragen. Kosten- und Ertragsentwicklung Die Kostenstruktur der Joimax® GmbH wird durch Effizienzsteigerungen, Kostenoptimierungen und optimierte Beschaffungsprozesse positiv beeinflusst. Dem erwarteten Umsatzrückgang in 2024 wird das Unternehmen mit einem gezielten Kostensenkungsprogrammen in 2024 entgegenwirken. Wir gehen daher davon aus, dass der Jahresfehlbetrag der GmbH in 2024 deutlich geringer und das Betriebsergebnis (EBIT) deutlich höher ausfallen werden. Durch Umsatzsteigerungen und weitere Kostensenkungen wird das geplante EBIT der GmbH in 2025 zwischen 1,0 und 1,5 Mio. EUR ausfallen. Risiken und Unsicherheiten Trotz der positiven Prognosen sind wir uns der bestehenden Risiken bewusst. Dazu zählen mögliche wirtschaftliche Unsicherheiten, Veränderungen in der Gesetzgebung sowie steigende Einkaufspreise. Um diesen Risiken zu begegnen, werden Strukturen und Prozesse laufend optimiert und ein effektives Forecasting und Risikomanagement entwickelt, das es uns ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Markt zu reagieren. Fazit Die Joimax® GmbH blickt optimistisch in die Zukunft und ist gut positioniert, um die prognostizierten Wachstumsziele zu erreichen. Durch gezielte Kostenoptimierungen, eine klare Marktstrategie und ein effektives Risikomanagement sind wir zuversichtlich, dass wir die Herausforderungen der kommenden Geschäftsjahre erfolgreich meistern werden. 4.1. Risiko- und Chancenbericht Im Rahmen der Unternehmensführung ist es für die Joimax® GmbH von zentraler Bedeutung, potenzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und geeignete Maßnahmen zu deren Minimierung zu ergreifen. Dieser Risikobericht gibt einen Überblick über die wesentlichen Risiken, die das Unternehmen kurz- und mittelfristig betreffen könnten. Markt- und Wettbewerbsrisiken Die Joimax® GmbH agiert in einem stetig wachsenden Marktumfeld der endoskopischen Wirbelsäule als Teilbereich der Wirbelsäulen Chirurgie. Gesamtwirtschaftliche Risiken resultieren aus der globalen Entwicklung und der Marktdurchdringung der endoskopischen Wirbelsäulenchirurgie. Ein Rückgang der Nachfrage oder das Auftreten neuer Wettbewerber könnten negative Auswirkungen auf den Umsatz haben. Um diesem Risiko zu begegnen, investiert die GmbH kontinuierlich in Marktforschung und Produktentwicklung. Finanzielle Risiken Finanzielle Risiken, insbesondere in Bezug auf Liquidität und Fremdfinanzierung, stellen eine Herausforderung dar. Steigende Zinsen und die verlangsamte Marktentwicklung könnten sich weiter negativ auf unsere Finanzierungskosten auswirken. Die Joimax® GmbH hat jedoch durch straffes Kostenmanagement, deutliche Reduzierung der Gesamtkosten, eine solide Finanzplanung und ein effektives Liquiditätsmanagement Maßnahmen ergriffen, um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Zur Unterstützung der weiteren Geschäftsentwicklung wurde im Jahr 2023 die Lagerbestandsfinanzierung von 7,5 Mio. auf 8,5 Mio. Euro erhöht. Ebenfalls haben die Gesellschafter ihre Darlehen über das Jahr 2023 hinaus verlängert und in 2024 um 2,3 Mio. Euro aufgestockt und damit der Joimax® GmbH manifestiert, dass sie die weitere Entwicklung des Geschäftsmodells der Joimax® unterstützen. Operative Risiken Operative Risiken können aus ineffizienten Prozessen, technischen Störungen oder Lieferengpässen resultieren. Durch engeres Forecasting mit Lieferanten nehmen wir Einfluss auf die Lieferketten. Die Joimax® GmbH hat interne Audits, wöchentliche QM/QS Meeting implementiert und Schulungen für Mitarbeiter durchgeführt, um die Effizienz zu steigern und potenzielle Störungen zu minimieren. Rechts- und Compliance-Risiken Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und regulatorischer Anforderungen ist für die Joimax® GmbH von großer Bedeutung. Die Leiter der einzelnen Bereiche sind zuständig für das Risikomanagement ihrer zugeordneten Tätigkeitsbereiche. Ein regelmäßiger Austausch findet in Qualitäts-, Bereichs- und Managementmeetings statt. Hier wird auch über relevante Änderungen in der Gesetzgebung informiert. Fazit Die Joimax® GmbH ist sich der vielfältigen Risiken bewusst, die das Unternehmen betreffen können. Durch gezielte Maßnahmen und ein effektives Risikomanagement wird angestrebt, die Auswirkungen dieser Risiken zu minimieren und die Unternehmensziele zu erreichen. Trotz der angespannten Liquiditätslage und der erschwerten Finanzierungssituation sieht die Geschäftsführung derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Kontokorrentlinien bei Kreditinstituten, die für das Wachstum bereitgestellt wurden. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, wodurch Forderungsausfälle die absolute Ausnahme sind. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden, wobei nahezu alle Handelspartner in der APAC, MEIA und LATAM Region nur gegen Vorkasse-Zahlung Warenlieferungen erhalten. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen überwiegend mittels einer Lagerbestandsfinanzierung, Lieferantenkrediten sowie Kreditlinien der Kreditinstitute und über Gesellschafterdarlehen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. 6. Angaben über gezahlte Vergütungen (gem. § 24 Abs. 1 S. 3 VermAnIG) Im Geschäftsjahr 2022 wurde zur weiteren Finanzierung des Unternehmens ein endfälliges Nachrangdarlehen aufgenommen. Dies erfolgte über einen Finanzdienstleister im Zuge einer Crowd-Finanzierung. Hinter dieser Darlehensaufnahme stehen 567 Begünstigte. 2023 wurden insgesamt 63.068,07 Euro an Zinsen ausgezahlt.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid) Nach bestem Wissen versichern wir, dass gem. den anzuwendenden Rechnungslegungsregeln der Jahresabschluss der Joimax® GmbH ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Joimax® GmbH vermittelt und im Lagebericht der Joimax® GmbH der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Joimax® GmbH so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Joimax® GmbH beschrieben sind.
Karlsruhe, den 27. August 2025 Rainer Schmitz Wolfgang Ries Maximilian Ries Bilanz auf den 31. Dezember 2023der Joimax GmbH, KarlsruheAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Joimax GmbH, Karlsruhe
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Joimax GmbH, KarlsruheA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft firmiert unter der Bezeichnung Joimax GmbH. Der Firmensitz der Gesellschaft ist in 76227 Karlsruhe. Die Registrierung erfolgte beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 109780. Der Jahresabschluss der Joimax GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Soweit "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, werden sie im Anhang vorgenommen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, wie sie für Kapitalgesellschaften gelten, erstellt. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 HGB einzustufen. Die Gliederung der Bilanz folgt den allgemeinen Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Bei den Bilanzposten wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Die selbstgeschaffenen, immateriellen Vermögensgegenstände umfassen Entwicklungskosten, welche gemäß § 255 Abs. 2a HGB aktiviert wurden. Die Abschreibung erfolgte linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren. Die Abschreibung beginnt mit Zulassung der entwickelten Produkte bei der FDA (United States Food and Drug Administration), da zu diesem Zeitpunkt die Entwicklung als abgeschlossen angesehen wird. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Im Zugangsjahr wurde zeitanteilig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, sofern deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen linear vorgenommen. Im Zugangsjahr wurde zeitanteilig abgeschrieben. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Gleichzeitig wird ihr Abgang unterstellt. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 250,00 - aber nicht EUR 1.000,00 - übersteigen, werden unabhängig von ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zu einem Sammelposten zusammengefasst und gleichmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Umlaufvermögen Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bzw. grundsätzlich unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als größte Position bei den Rechnungsabgrenzungsposten wurde folgender Sachverhalt berücksichtigt:
Weitere Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gebildet. Passivposten Die Rückstellungen berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Beträgen angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten überwiegend Rückstellungen für Urlaubsrückstände (TEUR 265), Beiratsvergütungen (TEUR 315), personalbezogene Rückstellungen (TEUR271), ausstehende Rechnungen für Kosten (TEUR 648), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 72), ausstehende Rechnungen für Wareneinkauf (TEUR 76) und Rückstellung für Berufsgenossenschaft (TEUR 26). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsforderungen und -verbindlichkeiten Währungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs eingebucht. Eventuelle Kursänderungen am Bilanzstichtag wurden berücksichtigt. C. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang. Der Posten "Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte" umfasst die aktivierten Entwicklungskosten. Ein Teil des Vorratsvermögens dient der Absicherung von sonstigen Verbindlichkeiten und von Gesellschafterdarlehen. Der Bilanzansatz des Postens "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" beinhaltet einen Betrag i. H. v. EUR 3.689.389,62 (Vorjahr: EUR 2.305.366,05), bei dem es sich zugleich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt. Der Bilanzansatz des Postens "Sonstige Vermögensgegenstände" beinhaltet einen Betrag in Höhe von EUR 166.296,60 (Vorjahr: EUR 185.406,40), der eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hat. Der Bilanzansatz des Postens "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" beinhaltet insgesamt einen Betrag in Höhe von EUR 1.394.750,77 (Vorjahr: EUR 1.524.623,34), bei dem es sich überwiegend um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen handelt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt und in voller Höhe einbezahlt. Das Kapital hat sich in 2023 wie folgt entwickelt:
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten. Verbindlichkeitenspiegel
*)
Angaben in Klammern = Vorjahreswerte Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind nachrangige Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.422.750,00 enthalten. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse sind sowohl im Inland als auch im europäischen und außereuropäischen Ausland erzielt worden. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen beinhalten in Höhe von EUR 258.071,31 außerplanmäßige Abschreibungen, die nicht realisierte Entwicklungsprojekte betreffen. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung : Im Geschäftsjahr wurden Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen in Höhe von EUR 1,5 Mio. vorgenommen, die in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position „Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten“ ausgewiesen sind. Die Entscheidung, eine höhere Abwertung des Vorratsvermögens vorzunehmen und damit eine Änderung der bisherigen Bewertungsmethodik, basiert auf einer sorgfältigen Bewertung unserer Vermögensgegenstände und wurde getroffen, um den aktuellen Gegebenheiten und Risiken Rechnung zu tragen. Zur Wahrung des handelsrechtlichen Vorsichtsprinzips wurden in Vorperioden angeschaffte Artikel mit langer Lagerdauer, die nicht in der geplanten Anzahl abverkauft werden konnten, abgewertet. Wir beobachten die Entwicklung weiterhin genau und werden unsere Bewertungsmethoden bei Bedarf weiter anpassen, um eine realistische Darstellung unserer Vermögenswerte sicherzustellen. E. Sonstige Angaben 1. Beziehungen zu Unternehmensorganen Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr bestellt:
Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit in der Gesellschaft hauptberuflich aus. Zu den Mitgliedern des Beirats gehörten im Geschäftsjahr:
Auf die Angabe der Bezüge dieser Organe wurden unter Rückgriff auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen gem. § 268 Abs. 8 HGB Der gem. § 268 Abs. 8 HGB zur Ausschüttung gesperrte Betrag beläuft sich auf EUR 8.925.043,98. Er entfällt in voller Höhe auf die Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen die folgenden wesentlichen finanziellen Verpflichtungen:
Die Leasingverträge wurden zur Vermeidung des sofortigen Abflusses liquider Mittel geschlossen. Dem Vorteil der Verbesserung der Liquiditätslage durch geringeren Mittelabfluss steht das Risiko der über die gesamte Nutzungsdauer insgesamt höheren Zahlungsmittelabflüsse entgegen. 4. Anzahl Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 79. Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen (männlich und weiblich) betrug 45 männliche und 34 weibliche Arbeitnehmer*innen. 5. Verbundene Unternehmen An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20% aller Anteile:
6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit wesentlichen Auswirkungen auf die VFE-Lage haben sich nicht ergeben. Unterschrift der Geschäftsführung
Karlsruhe, den 27. August 2025 Wolfgang Ries Rainer Schmitz Maximilian Ries Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2023HandelsrechtJoimax GmbHKarlsruhe
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023der Joimax GmbH, Karlsruhe
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Joimax GmbH, Karlsruhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Joimax GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und der Kapitalflussrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Joimax GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 29. August 2025 FALK GmbH & Co KG Stephan Hilbig, Wirtschaftsprüfer Stefan Krieger, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses der Joimax GmbH, KarlsruheDer Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde am 19. September 2025 festgestellt. |
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