COOLINN GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elena Eberle seit 30.7.2024 | Geschäftsführer |
Michael Walter Gehrsitz seit 30.7.2024 | Geschäftsführer |
Steffen Schäfer seit 30.7.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
4L Capital GmbH (vormals: 4L Capital AG)EttlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Jahr 2023der 4L Capital AG1. Grundlagen der Gesellschaft Die Gesellschaft ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG und hat die Erlaubnis zur Erbringung von Anlagevermittlung, Anlageberatung, Abschlussvermittlung sowie der Finanzportfolioverwaltung. Die Gesellschaft ist vor allem in den Bereichen Family-Office-Dienstleistungen und Geschäftsbesorgung, Anlagevermittlung sowie der Finanzportfolioverwaltung tätig. Zudem erbringt die Gesellschaft Beratungs- und Vermittlungsleistungen im Immobilienbereich. Es werden Privatkunden und juristische Personen betreut. 2. Rahmenbedingungen und Darstellung des Geschäftsverlaufs 2023 Im Geschäftsjahr 2023 wurden Provisionserträge in Höhe von T€ 644 (Vj. T€ 568) und ein negatives Ergebnis nach Verrechnung des Verlustvortrags in Höhe von T€ -145 (Vj. T€ -101) generiert. Das Jahr 2023 war für Investoren insgesamt positiver als das Vorjahr, wenn auch von teilweise deutlicheren Korrekturen in einzelnen Branchen und Bereichen geprägt. Der deutsche Leitindex DAX legte im Jahresverlauf rd. 20 % zu. Eine solche Performance konnte zuletzt im Jahr 2012 erzielt werden. Zusammenfassend war das Jahr 2023 an den Märkten deutlich positiver als das Vorjahr, wenn die geopolitischen Herausforderungen auch anhielten. Die Auswirkungen des makroökonomischen sowie politischen Umfelds waren immer noch mit Unsicherheiten verbunden. Die Inflation in Deutschland ging zwar zurück, war insgesamt aber dennoch anhaltend auf hohem Niveau, bei im Durchschnitt +5,9% (VJ: +6,9 %). Die in 2022 begonnene Erhöhung des Leitzinses der EZB, wurde auch in 2023 fortgesetzt. Der Hauptrefinanzierungszinssatz wurde in 2023 in 6 Zinsschritten auf 4,5 % erhöht und befindet sich seit September 2023 auf diesem Niveau. Auch der US-Leitzins stieg im Betrachtungszeitraum auf eine Spanne von 5,25 - 5,5 %. Ab September blieb der Leitzins auf unverändertem Niveau. Die Märkte erwarten Zinssenkungen für das Jahr 2024, wobei die ersten Zinssenkungen zu einem späteren Zeitpunkt eintreten werden als zunächst von vielen Experten angenommen. Der Euro erstarkte im Jahresverlauf weiter von 1,0683 USD zu Jahresbeginn und auf 1,105 USD zu Jahresende. Die Reduzierung der Depotwerte aufgrund der hohen Schwankung und der negativen Entwicklungen am Markt in 2022, hatten weiterhin Auswirkungen auf unsere vereinnahmte Verwaltungsvergütung und die Einnahmen aus strukturierten Produkten. Die negativen Entwicklungen des Vorjahres konnten nicht vollständig ausgeglichen werden und unsere Kunden waren mit Zuflüssen und Neuanlagen eher zurückhaltend. Der Kundenstamm setzte sich zum Jahresende aus 51 Privatkunden (Vj. 54 Privatkunden, Eheleutedepots werden als ein Kunde berücksichtigt) und 4 juristischen Personen (Vj. 2 professionelle Kunde) mit insgesamt 59 Portfolien (Vj. 59 Portfolien) zusammen. Das betreute Vermögen zum Jahresende 2023 betrug 225 Mio. € (Vj. 198 Mio. €). Davon wurden 191 Mio. € (Vj. 169 Mio. €) über Investmentfonds sowie 34 Mio. € (Vj. 29 Mio. €) im Rahmen der klassischen Vermögensverwaltung betreut. In unserem Geschäftsfeld Immobilien hatten wir im Jahr 2023 Beteiligungen an zwei Projektentwicklungsgesellschaften, deren kaufmännische Geschäftsbesorgung auch durch die 4L Capital AG abgewickelt wird. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögenslage zum Bilanzstichtag ist gekennzeichnet durch einen Forderungsbestand (an Kreditinstitute und an Kunden) in Höhe von insgesamt T€ 336 (Vj. T€ 118), dies entspricht 64% (Vj 38%) der Bilanzsumme. Die sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 101 (Vj. T€ 112) machen weitere 19% (Vj. 36 %) der Bilanzsumme aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 89% (Vj. 85%). Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Die kurzfristige Liquidität (kurzfristig realisierbaren Mittel abzgl. kurzfristig fälliger Verbindlichkeiten jeweils mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr) beläuft sich zum Stichtag auf T€ 381 (Vj. T€ 183). Die Liquiditätslage ist durch die Einzahlung in die Kapitalrücklage als positiv zu beurteilen. Das Provisionsergebnis betrug T€ 644 (Vj. T€ 568). Im Provisionsergebnis sind Erträge aus der klassischen Vermögensverwaltung in Höhe von T€ 159 (Vj. T€ 142), der Anlagevermittlung in Höhe von T€ 235 (Vj. T€ 153), Erträge aus der Fondsbetreuung in Höhe von T€ 144 (Vj. T€ 160) sowie Vergütungen aus Geschäftsbesorgungsverträgen bzw. sonstigen Leistungen in Höhe von T€ 106 (Vj. T€ 113) enthalten. Die Personalkosten im Jahr 2023 haben sich auf T€ 473 (Vj. T€ 500) reduziert, die anderen Verwaltungsaufwendungen beliefen sich auf T€ 230 (Vj. T€ 234). Die Verwaltungskosten haben sich zwar leicht reduziert, sind aber aufgrund der immer noch erhöhten Werbekosten im Zusammenhang mit den Anpassungen im Geschäftsmodell, auf relativ hohem Niveau. Das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern betrug T€ -26 (Vj. T€ -147). Insgesamt ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -43 T€ (Vorjahr T€ -154). Die Jahresfehlbeträge der letzten beiden Jahre resultieren hauptsächlich aus den erhöhten Personal- und Verwaltungskosten, die sich auf die Umstellung unserer Anlagephilosophie zurückführen lassen und in dieser Höhe nicht geplant waren. Weitere Anpassungen aufgrund der Marktentwicklungen auch unter Betrachtung der rückgängigen Trendentwicklung ESG, Nachhaltigkeit und Impact Investing verursachten weitere Kosten. Durch die Veränderung zur werteorientierten Ausrichtung, sehen wir uns für zukünftige Entwicklungen besser aufgestellt und erwarten eine deutlich geringere Kostenbelastung auch im Marketing- und Werbungsetat. Erschwerend wirkte sich immer noch die Entwicklung der Märkte im Jahr 2022 aus. Das geplante Ergebnis konnte so nicht erzielt werden, allerdings ist die deutlich positivere Tendenz bereits zu spüren und schlägt sich auch im Ergebnis nieder. Die Geschäftsführung beurteilt die Lage Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auch vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen insgesamt noch als zufriedenstellend. 4. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens und Chancen Die Gesellschaft liegt bis zur Erstellung dieses Lageberichtes für den Zeitraum bis Ende April 2024 über Plan, da insbesondere im Bereich der Provisionserträge-Leonteq Sondererträge generiert werden konnten. Diese kamen durch Fälligkeiten, welche wieder neuangelegt wurden, Gewinnmitnahmen und damit verbundene Anlagen in strukturierte Produkte, um die Sicherheit im Portfolio zu erhöhen, zustande. Die aktuelle Planung für 2024 weist ein voraussichtliches EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) im mittleren fünfstelligen Bereich aus (ohne mögliche Gewinne aus Projektentwicklungen im lmmobilienbereich). Der Planung liegt die Annahme steigender Einnahmen aus den aktiven Vertriebsbemühungen bei den Bestandskunden, Preisanpassungen, der Neukundengewinnung und der Einführung des Generationenmanagements (Family Office-Dienstleistung) und damit verbundenen Erträgen zugrunde. Die weitere Entwicklung im Jahr 2024 wird nicht mehr von dem Trendthema "Impact Investing" abhängen, da wir uns von diesem Ansatz gelöst haben. Unsere verstärkten Akquisitionsbemühungen zeigen die ersten Früchte und wir konzentrieren uns auf den werteorientierten Ansatz, den wir mit unseren Mandanten leben. In dieser Fokussierung, der Erweiterung des Leistungsspektrums durch das Generationenmanagement, den aktiven Bemühungen im Immobilienbereich und dem Ausbau des verwalteten Vermögens sieht die Gesellschaft die größten Chancen. Gleichzeitig werden die Werbungs- und Marketingkosten auf einem niedrigeren Niveau kalkuliert. Zum 01. Juli 2023 erfolgte die Neueinstellung einer weiteren Mitarbeiterin (Bankbetriebswirtin). Sie ist als Referentin im Bereich Vermögenscontrolling, aufsichtsrechtliche Thematiken und im Marketing und der Zuarbeit eingesetzt. Ebenfalls trennten wir uns im vergangenen Jahr von einer Assistentin der Geschäftsleitung und besetzen diese Position nicht nach. In der Planung geht die Gesellschaft von einem deutlichen Ergebnisbeitrag durch weiteres verwaltetes Kundenvermögen (AuM) aus. Sofern diese Ziele nicht erreicht werden können, erwartet die Gesellschaft dennoch ein positives Ergebnis, da Sondererträge im Bereich Absatz Leonteq-Produkte und im Bereich der Immobilienprojekte wahrscheinlich sind. Insgesamt wird somit eine deutliche Ergebnisverbesserung erwartet. Die Gesellschaftsform der 4L Capital AG war bereits vor Übernahme der Aktienmehrheit durch die 4L Vision GmbH gewählt. Dies wurde zunächst beibehalten. Für die Aktionäre der 4L Capital AG ist die externe Kapitalaufnahme oder eine Erweiterung des Gesellschafterkreises kein Thema. Mit der Hauptversammlung vom 06.06.2024 wurde daher ein Rechtsformwechsel hin zur GmbH beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgt voraussichtlich bis Ende Juni 2024. 5. Risikomanagementsystem und Risikobericht Der Vorstand der Gesellschaft befasst sich intensiv mit den Risiken der künftigen Entwicklung. Über die beabsichtigte Geschäftspolitik und grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung erhält der Aufsichtsrat die notwendigen Informationen, um im Zusammenwirken mit dem Vorstand eine ausreichende Unternehmensüberwachung zu gewährleisten. Dadurch erfolgt eine fortlaufende Beurteilung der wesentlichen Risiken (Strategische Risiken, Marktrisiken, operationelle Risiken). Zudem hat die Gesellschaft ein Risikomanagement und -controlling eingerichtet, in dem Ergebnis, Liquidität und aufsichtsrechtliche Eigenmittelausstattung laufend überwacht werden. Bei drohender Unterdeckung können sofort Maßnahmen eingeleitet werden. Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel zum Stichtag betrugen T€ 412 und übertrafen die Mindestanforderungen zum Stichtag um T€ 223. Ertrags- und Liquiditätsrisiken bestehen hauptsächlich aus Abgängen von Kundenvermögen sowie Kurs- und Zinsentwicklungen auf dem Kapitalmarkt. Die Anpassung zur werteorientierten Ausrichtung innerhalb der Geschäftsfelder, führt zu einer breiteren Akzeptanz des Ansatzes und vermindert dadurch das grundsätzliche Risiko der weiteren Geschäftsentwicklung. Aufgrund der Investitionen der vergangenen Jahre auch im Bereich Personalaufbau und Weiterbildung, wird das Gesamtrisiko für die Zukunft als eher geringer eingestuft. Liquiditätsrisiken begegnet die Gesellschaft durch tägliche Überwachung der Geschäftskonten. Sie werden zurzeit als gering eingestuft. Über die Hauptaktionärin 4L Vision GmbH wurden T€ 250 zur Aufstockung der Kapitalrücklage eingezahlt. Adressenausfallrisiken werden insbesondere auf Grund der Kurzfristigkeit und des Volumens bzw. der Bonität der Forderungsadressen nicht als wesentlich angesehen. Daher sehen wir auch keine Risiken in der Darlehensvergabe an ein Beteiligungsunternehmen.
Ettlingen, den 13. Juni 2024 4L Capital AG Elena Eberle, Vorständin Michael Gehrsitz, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang f ür das Geschäftsjahr 20234L Capital AG, EttlingenA. Allgemeine Angaben Die 4L Capital AG mit dem Sitz in Ettlingen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer 751692, ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG und hat gem. § 340 Abs. 4a HGB die Vorschriften zur Rechnungslegung von Kreditinstituten anzuwenden. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Gemäß § 340a Abs. 1 HGB ist die Gesellschaft jedoch als große Kapitalgesellschaft zu behandeln. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Aktiengesetzes und des Wertpapierinstitutgesetzes (WpIG) aufgestellt. Die Aufstellung erfolgt unter Beachtung der Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV). Die Darstellung und Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den für Kreditinstitute gesetzlich vorgeschriebenen Formblättern, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung die Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gewählt wurde. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit bewertet. Bei der Barreserve, den Forderungen und den sonstigen Vermögensgegenständen kamen die Nennwerte zum Ansatz. Ausfallrisiken, die eine Wertberichtigung zur Folge hätten, bestanden am Bilanzstichtag nicht. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände in Kontinuität zum Vorjahr nach der linearen Methode vorgenommen. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten sind geleistete Zahlungen für bestimmte Zeiträume nach dem Abschlussstichtag zeitanteilig abgegrenzt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert und setzt sich aus dem satzungsmäßigen Grundkapital, der Kapitalrücklage, der gesetzlichen Rücklage sowie dem Bilanzverlust zusammen. C. Erl äuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen wie im Vorjahr die täglich fälligen Geschäftsguthaben. Die Forderungen an Kunden haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Sie setzen sich aus Provisionsforderungen zusammen. Im Vorjahr bestanden Forderungen gegen Aktionäre in Höhe TEUR 1. Für die Angaben zu Beteiligungen wurde die Erleichterung nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB in Anspruch genommen. Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 sind in beiliegender Anlage dargestellt.
Sämtliche sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 11; VJ TEUR 13) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 14; VJ TEUR 8). Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die anderen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Abschluss- und Prüfungskosten. Die ausgewiesenen Rückstellungen insgesamt sind wie im Vorjahr bis auf einen Betrag von EUR 500 innerhalb eines Jahres fällig. Eine Rückstellung in Höhe von EUR 500 hat eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Das gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt und beträgt zum Bilanzstichtag EUR 344.000. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Einstellung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 250 . Der Bilanzverlust für 2023 ermittelt sich wie folgt:
Der Bilanzverlust soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Eine Aufgliederung der Erträge nach geographischen Märkten gem. § 34 Abs. 2 RechKredV entfällt, da unterschiedliche Organisationsstrukturen nicht vorliegen. D. Sonstige Anhaben 1. Nicht bilanzwirksame Gesch äfte Es bestanden zum Bilanzstichtag keine nicht bilanzwirksamen Geschäfte. 2. Angaben zu den Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats Im Berichtsjahr waren Herr Michael Gehrsitz, Bankkaufmann, und Frau Elena Eberle, Dipl. Bankbetriebswirtin, ganzjährige Vorstände und Geschäftsleiter der 4L Capital AG im Sinne des WpIG. Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an:
Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt EUR 0. Auf die Angaben der Vorstandsbezüge wurde unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Honorar des Abschlusspr üfers Der Abschlussprüfer erhält für das Geschäftsjahr 2023 folgende Honorare: Abschlussprüfungsleistungen TEUR 9 und andere Bestätigungsleistungen TEUR 4. 4. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 5 Mitarbeiter. 5. Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital in Höhe von EUR 344.000 ist eingeteilt in 344.000 Stück Stammaktien zum Nennwert von je EUR 1,00. Es handelt sich um Namensaktien. 6. Vorg änge von besonderer Bedeutung gem. § 285 Nr. 33 HGB Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Juni 2024 wurde ein Rechtsformwechsel hin zur GmbH beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgt voraussichtlich bis Ende Juni 2024. Darüber hinaus sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken.
Ettlingen, den 13. Juni 2024 4L Capital AG Michael Gehrsitz, Vorstand Elena Eberle, Vorständin BeschlüsseDer Jahresabschluss wurde am 13. August 2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die 4L Capital AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der 4L Capital AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 4L Capital AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Bad Hersfeld, 3. Juli 2024 B
+ H Deutsche Revisionsgesellschaft mbH
Johanna Bolender, Wirtschaftsprüferin |
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