Postbank Leasing GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Weinberg seit 2.7.2024 | Prokura |
Diana La Ferla seit 18.7.2023 | Prokura |
Patrick Junker-Seehaber seit 18.7.2023 | Prokura |
Michael Hohenbild seit 21.10.2022 | Geschäftsführer |
Selda Baran seit 21.10.2022 | Geschäftsführer |
Oliver Hoeps-Orberger seit 26.4.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Postbank Direkt GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Postbank Direkt GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Postbank Direkt GmbH, Bonn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Postbank Direkt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "F. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 17. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Peter-Carsten Schreiber, Wirtschaftsprüfer Nermin Jejina , Wirtschaftsprüfer Bilanz per 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zur Gliederung des Jahresabschlusses sowie zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Angaben zur Gesellschaft und Grundlagen der Erstellung des Jahresabschlusses Die Postbank Direkt GmbH mit Sitz in Bonn wird beim Amtsgericht Bonn unter der Handelsregisternummer HRB 17337 geführt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss der Postbank Direkt GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes sowie unter Beachtung der Grundsätze der ordnungsgemäßen Buchführung erstellt worden. Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. §267 Abs. 3 i.V.m. §267 Abs. 4 HGB. Die Gesellschaft ist daher als große Kapitalgesellschaft zu behandeln. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die nicht belegten Posten sind gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht aufgeführt worden. Soweit erforderlich, sind die Bezeichnungen dem jeweiligen Posteninhalt angepasst worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachfolgend aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß § 252 und § 253 HGB wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert angewandt. Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten- vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen - angesetzt. Das Anlagevermögen umfasst im Wesentlichen den 2009 in Höhe von 20,6 Mio. € erworbenen Firmenwert. Der ausgewiesene Firmenwert resultiert aus der Übertragung von Call-Center-Einheiten der Postbank Gruppe im Jahr 2009 und wird planmäßig über die individuelle betriebliche Nutzungsdauer (15 Jahre) abgeschrieben. Die zu Grunde liegende Abschreibungsdauer basiert auf dem zum Zeitpunkt des Zugangs erwarteten Nutzen der erworbenen Unternehmensteile. Maßgeblich für den Ansatz der Nutzungsdauer von 15 Jahren war die strategische Entscheidung, alle Call-Center-Aktivitäten der ehemaligen Postbank Gruppe in einer Gesellschaft zusammenzuführen und langfristig alle sich daraus ergebenden betrieblichen und vertrieblichen Synergie-Potentiale zu realisieren. Der Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Deutsche Bank AG (nachfolgend DB AG) ist auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Umsatzerlöse und der Cashflow, aus dieser Vertragsbeziehung werden weiterhin als dauerhaft und wertbeständig eingestuft. Zum Bilanzstichtag liegen keine Anhaltspunkte für eine Verkürzung der Nutzungsdauer vor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips gem. § 253 Abs. 4 Satz 1 HGB angesetzt. Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine auf Fremdwährung lautende sonstige Vermögenswerte oder Forderungen. Liquide Mittel Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 HGB gebildet. Die Auflösung erfolgt entsprechend als Aufwand bzw. Ertrag der Rechnungsperiode. Latente Steuern Aktive latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus Bewertungsdifferenzen bei den langfristigen Rückstellungen und des Firmenwerts. Diese würden sich auf 0,86 Mio. € (Vorjahr: 1,25 Mio. €) belaufen. Von dem Wahlrecht nach § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB aktive latente Steuern in der Bilanz auszuweisen wird kein Gebrauch gemacht. Eigenkapital Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze (modifizierte Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck) nach der Anwartschaftsbarwertmethode ("Projected Unit Credit Method") ermittelt. Für die Berechnung wurden folgende versicherungsmathematische Annahmen über demografische Entwicklungen, Gehalts- und Rentensteigerungen zu Grunde gelegt:
Mit der im Jahr 2016 erfolgten Änderung des § 253 Abs. 2 HGB wurde der Betrachtungszeitraum für die Ermittlung des durchschnittlichen Rechnungszinses von sieben auf zehn Jahre ausgedehnt. Da in § 301 Satz 1 AktG für die Gewinnabführung kein Verweis auf die Ausschüttungssperre des Unterschiedsbetrags zwischen der Bewertung zu den unterschiedlichen Durchschnittszinssätzen nach § 253 Abs. 6 HGB aufgenommen wurde, unterliegt dieser Betrag darüber hinaus nicht der Abführungssperre. Der Effekt aus der Zinsänderung bei den Pensionsrückstellungen wird im Zinsaufwand ausgewiesen. Die Gesellschaft hat Rückstellungen für Vorruhestandsverträge und Altersteilzeitverpflichtungen, die unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach der Anwartschaftsbarwertmethode ("Projected Unit Credit Method") ermittelt werden. Für die Berechnung wurden folgende versicherungsmathematische Annahmen zu Grunde gelegt:
Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung der Vorschriften des § 253 Abs. 2 HGB. Die Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind, das sogenannte Deckungsvermögen, werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert, der sich aus den Marktkursen für Fondsanteile ergibt, bewertet und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit den Pensions- und ähnlichen Verpflichtungen verrechnet. Entsprechend werden die zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen in der GuV saldiert ausgewiesen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden, so wird der Saldo als separater Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe ihres Erfüllungsbetrages entsprechend § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden über die individuelle Laufzeit anhand der Zinssätze der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sämtliche Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um den Verpflichtungen nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag nachzukommen. Verbindlichkeiten Die bilanzierten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine auf Fremdwährung lautenden Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten. III. Angaben über Beteiligungsverhältnisse Die Postbank Direkt GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main. Die Postbank Direkt GmbH wird in den Konzernabschluss der Deutsche Bank AG einbezogen. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 12. Februar 2020, der am 18. März 2020 in das Handelsregister des Amtsgericht Bonn eingetragen wurde. Dem hat die Gesellschafterversammlung am 28. Februar 2020 zugestimmt. Die Postbank Direkt GmbH wird in den nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der Deutsche Bank AG zum 31.12.2023 (kleinste und größte Konsolidierungseinheit) einbezogen. Die Konzernabschlüsse der Deutsche Bank AG werden im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die offenlegungspflichtigen Unterlagen der Postbank Direkt GmbH werden im Bundesanzeiger veröffentlicht. B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Aktivseite der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt:
Der 2009 gebildete Geschäfts- oder Firmenwert im Rahmen des Erwerbs der Call Center Aktivitäten der Postbank und BHW, hat eine Restlaufzeit bis 2024. Der Restbuchwert beträgt 1.031,45 T€. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Folgende Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Postbank Versicherung AG, Hilden, (4.479,2 T €) für die Vermittlung von Restschuldversicherungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (i. W. Forderungen aus Sozialversicherungen) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 38.893,2 T € (Vorjahr: 29.667,8 T €) werden auf einem Girokonto bei der Deutsche Bank AG geführt und sind täglich fällig. II. Passivseite der Bilanz Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und wird zu 100 % von der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, gehalten. Rückstellungen Die Rückstellungen unterteilen sich in Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und sonstige Rückstellungen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Rückstellung umfasst die Verpflichtung gegenüber 15 Mitarbeitern (Vj: 10 Mitarbeiter), 10 für laufende Leistungen (Vj: 9 für laufende Leistungen), und 1 unverfallbare Anwartschaft (Vj: 1 unverfallbare Anwartschaften) für ausgeschiedene Versorgungsanwärter. Das Deckungsvermögen für Pensionen wird von einem unabhängigen Vermögenstreuhänder (Treuinvest e. V., Frankfurt am Main) gehalten und dient ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens inklusive zugehöriger Barmittel zum 31.12.2023 betragen 3.201,3 T€ (Vj .: 3.268,4 T€). Der Zeitwert des Deckungsvermögens zum 31.12.2023 in Höhe von 2.870,1 (Vj.: 2.761,4 T€) wurden mit den Pensionsverpflichtungen in Höhe von 3.893,9 T€ (Vj.: 4.033,1 T€) saldiert. Die Summe der gegen Ausschüttung gesperrten Beträge gemäß §268 Abs. 8 HGB (§ 285 Nr. 28 HGB) beträgt 0,0 T€ (Vj: 0,0 T€). Für Mitarbeiter mit Betriebsrentenzusage, die von der Deutsche Bank AG zur Postbank Direkt GmbH gewechselt sind, besteht ein Schuldbeitritt der Deutsche Bank AG; diese Rückstellungen werden weiterhin von der Deutsche Bank AG bilanziert. Sonstige Rückstellungen
Das Deckungsvermögen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit wird von einem unabhängigen Vermögenstreuhänder (Treuinvest e.V., Frankfurt am Main) gehalten und dient ausschließlich der Erfüllung der entsprechenden Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens zum 31.12.2023 betragen 141,3 T € (Vj.: 141,3 T €). Der Zeitwert des Deckungsvermögens zum 31.12.2023 in Höhe von 146,1 T € (Vj.: 139,7 T €) wurden mit den Verpflichtungen aus Altersteilzeit in Höhe von 216,0 T € (Vj.: 209,2T €) saldiert. Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen beinhalten im Wesentlichen, Leistungen, die von Deutsche Bank Gesellschaften erbracht wurden und Incentivierungen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag 23.620,6 T € (Vorjahr 15.632,4 T €), wobei 19.803,5 T € (Vorjahr 11.235,3 T €) aus Verbindlichkeiten mit der Deutsche Bank AG bestehen, diese beinhalten Mietsachverhalte und Konzernverrechnungen, sowie 3.735,7 T € (Vorjahr 4.397,1 T €) aus dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag vom 12. Februar 2020 mit der Deutsche Bank AG resultieren. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten für noch abzuführende Lohn- und Kirchensteuer. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in Höhe von 52.466,5 T € (Vorjahr: 66.818,7 T €) umfassen die Durchführung der Call- Center-Dienstleistungen. Die Umsatzerlöse werden nach dem Prinzip "Vollkosten plus Gewinnaufschlag" (Cost-plus-Verfahren) ermittelt und abgerechnet. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge von 13,1 T € (Vorjahr: 195,8 T €) betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von 13,1 T € (Vorjahr: 195,1 T €). Materialaufwand
Der größte Posten im Materialaufwand mit 301,9 T€ (Vorjahr: 8.867,0 T €), sind Aufwendungen für Drittanbieter, um Kampagnen und Auslastungsspitzen flexibel abzubilden. Der Rückgang des Materialaufwands resultiert aus dem Wegfall der externen Dienstleister für Telefonie. Die Beauftragung erfolgt jetzt direkt durch die Deutsche Bank AG. Personalaufwand
Der Personalaufwand der Postbank Direkt GmbH bezieht sich im Jahr 2023 auf durchschnittlich 350 FTE; 419 Köpfe. (Vorjahr: durchschnittlich 311,0 FTE; 376 Köpfe) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus den Kosten für zugewiesene Beamte und den Kosten für die von der Deutsche Bank AG zugewiesenen Beamten. Die Kostenerstattung an den Deutsche Bank AG Konzern enthält Zahlungen für Service Level Agreements (SLA's) zur Erbringung von Leistungen der Querschnittsfunktionen und Transfer Pricing Sachverhalte. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Im Geschäftsjahr 2023 wurden - wie auch im Vorjahr - keine Zinsen für die konzerninterne Anlage von liquiden Mitteln erwirtschaftet. Des Weiteren gab es keine Verwahrgebühren aus Bankguthaben (Vorjahr 82,1 T €) Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge ergeben sich aus der Wertsteigerung des Deckungsvermögens 207 T €. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Es sind keine Zinsen und ähnlichen Aufwendungen angefallen (Vorjahr: 553,4 T €). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Geschäftsjahr 2023 sind keine Steuern von Einkommen und Ertrag angefallen. Sonstige Steuern Der Saldo bei den Sonstigen Steuern betrifft im Wesentlichen die Geltendmachung des Vorsteuerabzugs gemäß Bankenschlüssel in der Umsatzsteuervoranmeldung. Jahresüberschuss Die Postbank Direkt GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 3.735,7 T €. Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags mit der Deutsche Bank AG wird der Gewinn des Geschäftsjahres an die Deutsche Bank AG abgeführt. Der potentiell zur Ausschüttung gesperrte Betrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB setzt sich wie folgt zusammen:
Aufgrund ausreichender frei verfügbarer Kapitalrücklagen i.S.d. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von 15,8 Mio. € kommen die Beschränkungen der Ausschüttungssperre im Geschäftsjahr 2023 nicht zur Anwendung. IV. Ergebnisverwendung Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags mit der Deutsche Bank AG wird der Gewinn des Geschäftsjahres an die Deutsche Bank AG abgeführt. V. Gesamtschuldnerische Haftung Pensionsrückstellungen Für 98 Mitarbeiter (Vorjahr: 103 Mitarbeiter) besteht hinsichtlich der Pensionsrückstellungen ein Schuldbeitritt der Deutsche Bank AG zur Postbank Direkt GmbH. Der Verpflichtungswert beträgt zum Bilanzstichtag 10.407,1 T € (Vorjahr: 9.057,4 T €). Die Gesellschaft geht derzeit nicht von einer Inanspruchnahme dieser Verpflichtung aus, da sie auf Ebene der Deutsche Bank AG seit 2013 mittels Contractual Trust Agreements (CTA) vollständig ausfinanziert ist. C. Sonstige Angaben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Im Durchschnitt wurden im Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2023 419 Mitarbeiter (350 FTE) beschäftigt, davon waren 5 leitende Angestellte (Vorjahr: 376 Mitarbeiter, 311FTE, davon 5 leitende Angestellte). Diese verteilen sich auf 410 Tarifangestellte, 5 leitende Angestellte und 4 weitere außertarifliche Mitarbeiter (Vorjahr: 365 Tarifangestellte, 5 leitende Angestellte und 4 weitere außertarifliche Mitarbeiter). Darüber hinaus waren 153 Beamte bzw. 130,9 FTE im Wege der Zuweisung durch die Deutsche Bank AG bei der Gesellschaft beschäftigt (Vorjahr: 161 Beamte / 138,4 FTE). Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers gem. § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da die entsprechende Angabe im Konzernabschluss der Deutsche Bank AG diese Beträge miteinschließt. Geschäftsführer
Zwei der aktuellen Geschäftsführer haben einen Dienstvertrag mit der Deutsche Bank AG, die Gesellschaft leistet Vergütungszahlungen an einen Geschäftsführer. Auf die Angabe der geleisteten Vergütungen wird daher gem. §286 Absatz 4 HGB verzichtet. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Kredite bzw. Vorschüsse durch die Gesellschaft gewährt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gab es im Geschäftsjahr 2023 an einen ehemaligen Geschäftsführer mit einer Gesamtverpflichtungshöhe von 102,3 T € (Vorjahr: an einen ehemaligen Geschäftsführer mit einer Gesamtverpflichtungshöhe von 194,3 T €). An ehemalige Geschäftsführer wurden im Berichtsjahr 2023 keine Zahlungen geleistet (Vorjahr: 0,0 T €). Aufsichtsrat
Sämtliche Aufsichtsratsmitglieder erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 keine Vergütung. Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr durch die Gesellschaft keine Kredite bzw. Vorschüsse gewährt.
Bonn, den 17.05.2024 Postbank Direkt GmbH Die Geschäftsführung Oliver Hoeps-Orberger Michael Hohenbild Selda Baran Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhalt 1. Grundlagen des Unternehmens 2. Wirtschaftsbericht a. Rahmenbedingungen im Bankensektor b. Geschäftliche Entwicklung c. Ertragslage d. Finanzlage e. Vermögenslage f. Zielgrößen für den Frauenanteil in Führungspositionen / Geschlechterquote g. Gesamtaussage der Geschäftsführung 3. Risikobericht 4. Prognosebericht a. Rahmenbedingungen b. Einbettung der Servicegesellschaften in die Strategie der Deutschen Bank c. Geschäftliche Entwicklung d. Risiken e. Chancen 1. Grundlagen des Unternehmens Die Postbank Direkt GmbH, Bonn (nachfolgend kurz PB Direkt genannt) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main (nachfolgend kurz DB AG). Die PB Direkt erbringt ihre Dienstleistungen ausschließlich im Auftrag und für Kunden der DB AG, Frankfurt am Main, und anderer Gesellschaften des Deutsche Bank Konzerns. Mit der DB AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Gesellschaft ist in den Konsolidierungskreis der DB AG, Frankfurt am Main, einbezogen. Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben eines Kundenberatungscenters zur Erbringung von Finanzdienstleistungen, die Beratung und Betreuung von Postbank- und BHW Kunden, inklusive der über Kooperationspartner gewonnenen Kunden, sowie der Verkauf von Produkten und Finanzdienstleistungen der Deutsche Bank Gruppe und ihrer Kooperationspartner, wobei die vorbezeichneten Tätigkeiten jeweils im Rahmen des § 2 Abs. 10 KWG liegen müssen. Die PB Direkt erbringt vertraglich vereinbarte Dienstleistungen für die DB AG und deren dazugehörigen Tochtergesellschaften im Konzernverbund und hat dazu Service Level Agreements mit den Vertriebseinheiten der Auftraggeber abgeschlossen. Alle Dienstleistungen erfolgen als Auftragsdatenverarbeitung. Die Gesellschaft erbringt die Dienstleistungen in einer standardisierten Arbeitsweise. Dadurch ist es möglich, Mitarbeitern mit und ohne kaufmännische Ausbildung nach entsprechender Qualifizierung eine adäquate Arbeit anzubieten. Der effiziente Einsatz der Ressourcen soll eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur und Ergebnisse in gesicherter Qualität ermöglichen. Das vorhandene Know-How sowie eine die IT-Infrastruktur mit Workflows und elektronischen Akten sollen Flexibilität und Stabilität bei der Implementierung neuer Produkte und Prozesse sichern. Dies soll eine schnelle Durchleitung der Aufträge durch die Gesellschaft und einen schnellen Lastenausgleich zwischen den Teams und ggf. Standorten unterstützen. So soll die Gesellschaft einen Beitrag zur Kundenzufriedenheit leisten und gleichzeitig bei den Mandanten Freiräume für die Kundenbetreuung im Vertrieb schaffen. Ziel bleibt die Lieferung eines Wertbeitrags für Kunden, Mitarbeiter und Gesellschafter gleichermaßen. 2. Wirtschaftsbericht a. Rahmenbedingungen im Bankensektor Die PB Direkt erbringt Dienstleistungen für die DB AG sowie für Deutsche Bank Konzerngesellschaften und ist daher im Wesentlichen an die Entwicklung dieser Gesellschaften gebunden. Im Geschäftsjahr 2023 war das operative Geschäft weiterhin durch den Krieg in der Ukraine und die dadurch ausgelösten Preis- und Zinssteigerungen geprägt. In der Eurozone kam in 2023 das Wachstum im Kredit- und Einlagengeschäft mit Unternehmen und privaten Haushalten durch die höheren Zinssätze im Wesentlichen zu einem Stillstand. In Deutschland ging das Geschäft mit Immobilienfinanzierungen deutlich zurück und verzeichnete das schwächste Ergebnis seit 2012. Dennoch konnten trotz der starken Zinserhöhungen nach wie vor weitestgehend positive Werte verzeichnet werden. Diese Entwicklung führte auch zu einem Rückgang der Kreditvergabe an Haushalte. Gleichermaßen fiel das Wachstum der Kredite an nicht finanzielle Kapitalgesellschaften auf einen langjährigen Tiefstand, wodurch die Volumina im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert blieben. Auch die ausstehenden Einlagen des Privatsektors stagnierten im Berichtsjahr größtenteils. b. Geschäftliche Entwicklung Die Geschäftsentwicklung der PB Direkt beruht vor allem auf der stabilen Entwicklung im bestehenden Serviceumfeld und auf dem hohen Niveau bei der Erbringung von Vertriebsleistungen. Dennoch konnte die Gesellschaft das Niveau des Vorjahres im Geschäftsjahr 2023 in Bezug auf die relevanten Leistungsindikatoren (Anrufvolumen und durchschnittliche Bearbeitungszeit) nicht erreichen. Diese Ziele werden anhand der zeitlichen Einhaltung der vereinbarten Serviceerbringung), den tatsächlich eingebuchten Produktverkäufen und an der Kundenzufriedenheit gemessen und durch interne und externe Maßnahmen zur Qualitätssicherung überwacht. Ebenso steht die kontinuierliche Weiterentwicklung des Vertriebs im Rahmen der beauftragten Aktivitäten wie Direktabschlüsse oder der Versand von Produkteröffnungsanträgen im Fokus. Zunehmend werden die reinen Call-Center-Aktivitäten zu Contact-Center-Aktivitäten ausgedehnt. Mit Themen wie der Bearbeitung von E-Mail-Anfragen und der Beantwortung von Beiträgen in den Social-Media-Netzwerken werden die Schnittstellen zum Kunden über die reine Telefonie hinaus erweitert. Dazu kommt die Bedienung weiterer Kommunikationsformate wie zum Beispiel Video- und Chatberatung. Aufgrund der Vereinbarungen zur Vergütung der Dienstleistungen durch die DB AG und die BHW Bausparkasse AG nach dem Prinzip "Vollkosten plus Gewinnaufschlag" ist gewährleistet, dass die Gesellschaft ein positives Ergebnis vor Steuern und Zinsen erzielt. Die Steuerung des Geschäftsbetriebs beruht auf den im Geschäftsbesorgungsvertrag mit der DB AG bzw. dem Outsourcing-Vertrag mit der BHW Bausparkasse AG vereinbarten Key Performance Indikatoren und Service Level Agreements. Die interne Steuerung erfolgt anhand der bedeutsamen finanziellen Leistungsindikators Direct Cost Base. Die Direct Cost Base der PB Direkt betrug im Jahr 2023 EUR 39,2 Mio. (Vorjahr: EUR 44,8 Mio.). Mit diesem Wert wurde der Anfang 2023 prognostizierte Wert (EUR 53,9 Mio.) unterschritten. Grund für den Rückgang war im Wesentlichen, dass die externen Dienstleister ab dem Berichtsjahr nicht mehr durch die PB Direkt GmbH beauftragt wurden. Die Bedienung der Inbound-Kundenanrufe und die durchschnittliche Bearbeitungszeiten als nicht finanzieller Leistungsindikator lag im Geschäftsjahr 2023 bei 10,2 Mio. Anrufen (2022 8.9 Mio. Anrufen) und 313sek. pro Anruf 2023 (2022: 269sek. pro Anruf). Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 sind die Inbound-Kundenanrufe und die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten aufgrund der Migrationen der Postbank Produkte auf die Deutsche Bank IT-Plattform gestiegen. c. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die PB Direkt Umsätze in Höhe von EUR 52,5 Mio. (Vorjahr: EUR 66,8 Mio.). Grund hierfür waren die gesunkenen Kosten, die mit mark-up an die Auftraggeber weitergegeben werden. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrugen in 2023 EUR 0,4 Mio. (Vorjahr: EUR 9,2 Mio.). Der Rückgang resultiert aus dem Wegfall der externen Dienstleister für Telefonie. Beauftragung erfolgt jetzt direkt durch die DB AG Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 21,8 Mio. (Vorjahr: 21,1 Mio.). Grund für den Anstieg ist die gestiegene Anzahl an Mitarbeitern sowie die Zahlung der Inflationsausgleichsprämie. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen beinhalten im Wesentlichen die Abschreibungen des im Jahr 2009 erworbenen Firmenwert und belaufen sich im Jahr 2023 unverändert zum Vorjahr auf 1,37 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe EUR 25,4 Mio. (Vorjahr: EUR 30,3 Mio.) beinhalten im Wesentlichen Kosten für zugewiesene Beamte, Gebäude- und Raumkosten und Kostenerstattungen an die DB AG. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von EUR 0,2 Mio. (Vorjahr Zinsaufwendungen EUR 0,5 Mio.) resultieren aus der Wertsteigerung des Deckungsvermögens. Im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von EUR 3,7 Mio. (Vorjahr: EUR 4,4 Mio.). Der Betrag in Höhe von EUR 3,7 Mio. wird auf Grund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die DB AG abgeführt. Die Konzernmutter trägt auf Grund des Organschaftsverhältnisses die Körperschaft- und Gewerbesteuer. Die Umsatzrendite im Geschäftsjahr 2023 betrug 7,1% (im Vorjahr: 6,6%). d. Finanzlage Finanzlage und Liquidität spiegeln die positive Ergebnisentwicklung wider. Die verfügbaren liquiden Mittel waren im Jahr 2023 jederzeit ausreichend. e. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um EUR 6,6 Mio. auf EUR 44,4 Mio. (Vorjahr: EUR 37,8 Mio.) gestiegen. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus einem erhöhten Bankguthaben. Gegenläufig entwickelten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der aktivierte Geschäfts- und Firmenwert. Das Anlagevermögen EUR 1,0 Mio. (Vorjahr: 2,4 Mio.) beinhaltet im Wesentlichen den im Jahr 2009 erworbenen Firmenwert. Das Umlaufvermögen reduzierte sich auf EUR 4,5 Mio. (Vorjahr: EUR 5,7 Mio.). Das Guthaben bei Kreditinstituten belief sich zum 31.12.2023 auf EUR 38,9 Mio. (Vorjahr: EUR 29,7 Mio.). Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Die PB Direkt verfügte zum 31. Dezember 2023 nach Berücksichtigung der noch zu erfolgenden Abführung des Gewinns 2023 an die DB AG über ein bilanzielles Eigenkapital in unveränderter Höhe von EUR 15,9 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote betrug zum 31. Dezember 2023 35,6% (Vorjahr: 42,0 %). Das Fremdkapital ist gegenüber dem von 21,9 Mio. € auf 28,6 Mio. €. Es umfasst i. W. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 23,6 Mio. € (Vorjahr: EUR 15,6 Mio. €). und die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2,9 Mio. € (Vorjahr: EUR 5,56 Mio. €). Die sonstigen Rückstellungen betreffen personalbezogene Rückstellungen im Wesentlichen für Bonuszahlungen, Rückstellungen aufgrund von Urlaubsansprüchen für Resturlaub sowie sonstige Rückstellungen für den Geschäftsbetrieb. Die Verbindlichkeiten betreffen i. W. Verpflichtungen gegenüber der DB AG aus zum Bilanzstichtag bestehenden Zahlungsverpflichtungen aus dem Gewinnabführungsvertrag, Zahlungsverpflichtungen aus dem Geschäftsbetrieb sowie aus abzuführender Lohnsteuer. Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine Kreditverpflichtungen. Die Fremdkapitalquote betrug zum 31. Dezember 2023 64,3% (Vorjahr: 58,0%). f. Zielgrößen für den Frauenanteil in Führungspositionen / Geschlechterquote Nach Ablauf der vorangegangenen Umsetzungsfrist bis zum 31.12.2020 hat die Gesellschafterversammlung für den Aufsichtsrat bis zum 31.12.2025 einen Frauenanteil von mindestens 30% festgelegt. Zum 31.12.2023 betrug der Frauenanteil im Aufsichtsrat 50% Für die Geschäftsführung hat die Gesellschafterversammlung einen Frauenanteil von mindestens einer Frau bis zum 31.12.2025 festgelegt. Zum 31.12.2023 war eine Frau Mitglied der Geschäftsführung. Außerdem hat die Geschäftsführung für die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsleitung eine Zielgröße von 30% Frauen bis zum 31.12.2025 definiert. Zum 31.12.2023 betrug der Frauenanteil auf dieser Ebene 50%. g. Gesamtaussage der Geschäftsführung Die Geschäftsführung betrachtet das Jahr 2023 vor dem Hintergrund der ambitionierten Ziele und des herausfordernden Umfelds als insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr. Die geforderten Service- und Vertriebsziele konnten angesichts der besonderen Umstände jedoch nicht immer erreicht werden. Das Unternehmen befindet sich zum Abschlussstichtag in finanziell und wirtschaftlich geordneten Verhältnissen und besitzt eine solide Kapitalausstattung. 3. Risikobericht Die Risikostrategie der PB Direkt leitet sich aus der Risikostrategie der Markengruppe Postbank ab und steht im Einklang mit übergeordneten Unternehmens- und Geschäftszielen. Die Methodenkompetenz liegt im Ressort CRO (Chief Risk Office) der DB AG. Bei der PB Direkt liegen insbesondere Betriebsrisiken vor, wie etwa der Ausfall von erheblichen Teilen der Belegschaft, der Zerstörung bzw. Nichtnutzbarkeit der zur Geschäftstätigkeit notwendigen Anlagen, Software und Immobilien in hinlänglich großem Ausmaß. Zum Risikomanagement werden die vorgenannten Forecasts und die Planabweichungsanalysen auf der Grundlage der Nutzung einer Schadenfalldatenbank genutzt. Ein Marktrisiko ist bei der PB Direkt objektiv nicht gegeben, da die Gesellschaft ausschließlich für die Markengruppe der Deutschen Bank tätig ist. Dem Liquiditätsrisiko wird durch ein striktes Cash-Management und bestehende Kreditlinien entgegengewirkt, welche im Geschäftsjahr allerdings nicht verwendet wurden. Das Adressenausfallrisiko bezieht sich im Wesentlichen auf die Forderungen mit den Kunden der Gesellschaft. Das Adressausfallrisiko der Kunden wird als sehr gering eingestuft. Die Forderungen stammen aus Geschäften mit der DB AG und der BHW-Bausparkasse. Es handelt sich daher um Forderungen an Gesellschaften des Deutsche Bank Konzerns. Operationelle Risiken werden definiert als die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen ein-treten. Die PB Direkt ist in das operationelle Risikomanagement der DB AG eingebunden. Zur Risikoerfassung und Analyse der operationellen Risiken werden die in der DB AG genutzten Systeme und Verfahren eingesetzt. Neben den konzerneinheitlichen Maßnahmen und Prüfungen durch die Konzernrevision werden in der PB Direkt regelmäßig und anlassbezogene Kontrollen durchgeführt. Die jeweils betrachteten Risikoarten werden im Rahmen einer konzernweiten Risikoinventur ermittelt. Als weitere Risikoart sind für die PB Direkt Geschäftsrisiken relevant. Die Ermittlung des Geschäftsrisikos in der DB AG obliegt zentral dem Ressort CRO (Chief Risk Office). Sollte sich aus den laufenden zentralen Überwachungsprozessen eine Indikation für relevante Geschäftsrisiken ergeben, informiert das Risikomanagement der DB AG die Geschäftsführung der PB Direkt. Ferner werden auf Grundlage der monatlichen Geschäftsentwicklung Planabweichungen an die Geschäftsführung der Gesellschaft berichtet sowie regelmäßige Forecasts erstellt, um Risiken für die Geschäftsentwicklung zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen abzuleiten. 4. Prognosebericht a. Rahmenbedingungen Die globale Bankenbranche wird in 2024 möglicherweise größeren Herausforderungen gegenüberstehen als im Vorjahr, als das operative Umfeld relativ günstig war. Die Zinssätze dürften in den großen Volkswirtschaften ihren Höhepunkt erreicht haben und könnten ab dem Frühjahr sinken. Dies könnte mittelfristig Druck auf die Nettozinsmargen ausüben und eine kurzfristige Entlastung durch niedrigere Refinanzierungskosten mit sich bringen. Die Qualität von Vermögenswerten könnte sich gegenüber ihrem aktuellen Niveau leicht verschlechtern, wenn sich deutlich höhere Zinssätze stärker im Privatsektor bemerkbar machen und in finanziellen Schwierigkeiten befindliche Kreditnehmer zunehmenden Refinanzierungsrisiken ausgesetzt sind, vor allem an den Märkten für Gewerbeimmobilien. Gleichzeitig kann sich durch eine gedämpfte Realwirtschaft in Industrieländern die Kreditnachfrage bei Unternehmen und Haushalten weiter abschwächen, bis sie sich im Jahresverlauf stabilisiert, und die Kreditvolumina könnten sich leicht reduzieren. Die Kapitalmärkte könnten nach zwei Jahren mit gedämpften Aktivitäten einen zyklischen Aufschwung erleben. b. Einbettung in die Strategie der Deutschen Bank Die PB Direkt ist weiterhin in die Strategie des Konzerns zur Kostenoptimierung eingebettet. Zudem wird die weitere Umsetzung von Automatisierung und Digitalisierung von end-to-end Prozessen zur Optimierung und Effizienz- Steigerung sowie zur Verbesserung des Kundennutzens für die DB AG ein Kernthema der PB Direkt sein. c. Geschäftliche Entwicklung Unter der Annahme, dass keine weiteren, unvorhersehbaren negativen makroökonomischen Ereignisse eintreten, ist für das Gesamtjahr 2024 für die PB Direkt ein Geschäft auf gleichbleibendem Niveau zu erwarten. Diese Prognose steht zusätzlich unter der Annahme, dass die PB Direkt auch im Jahr 2024 ihre bisherige Tätigkeit ausüben wird. Die PB Direkt hat in den vergangenen Jahren einen umfangreichen Strategieprozess durchlaufen und Kerninitiativen zur strategischen Positionierung formuliert. Diese wurden sukzessive in Umsetzung gebracht. Im Kontext zunehmender Digitalisierung und verändertem Kundenverhalten wurde die strategische Positionierung des Unternehmens als zentraler Service- und Vertriebskanal im Rahmen der Omnikanalstrategie der Deutschen Bank im Berichtsjahr weiter ausgebaut und gefestigt. Die enge Verzahnung der Call-Center-Aktivitäten mit den digitalen Angeboten der Bank steht immer stärker im Fokus der strategischen Unternehmensentwicklung. Mit der Neuaufstellung des Direktvertriebs wurde ein neues Kapitel mit deutlichen Wachstumschancen für die PB Direkt aufgeschlagen. Die PB Direkt wird gemeinsam mit der DB Direkt GmbH und weiteren Contact- und Beratungscentern des Deutsche Bank Konzerns in einem gesellschaftsübergreifenden Verbund zusammenarbeiten und sich dabei auf die Themen Service und Vertrieb fokussieren. Auf die Gesellschaftsstrukturen hat dieses Modell der funktionalen Zusammenarbeit keine Auswirkung. Im Hinblick auf die Call-Volumina ist aufgrund des Abschlusses der IT-Produktmigration mit einem Rückgang der Volumina im Vergleich zum 2023 auf ein Normalmaß zu rechnen. Die Gesprächs- und Bearbeitungszeiten werden jedoch aufgrund sich stetig erhöhender Komplexität und kurzfristigen Änderungen bei Prozessen und Systemen voraussichtlich auf einem erhöhten Niveau verbleiben bei gleichzeitiger Optimierung der Gesprächsführung. Auch in Zukunft verfolgt die Gesellschaft die langfristigen Ziele, kundenorientierte Service- und Vertriebsleistungen auf hohem Niveau zu erbringen und im Bereich der vertrieblichen Aktivitäten kontinuierlich angemessen zu wachsen. In der Gesamtsicht zeigt die Bewertung der Finanz- und Unternehmensziele der Gesellschaft keine Auffälligkeiten, welche die künftige Entwicklung der Call-Center-Einheiten nachhaltig gefährden könnten. Die PB Direkt begegnet den Veränderungen im Kundenverhalten und bei den Anrufvolumen mit einer Steigerung der Outbound-Aktivitäten, einem Ausbau des Angebots für Supportleistungen im digitalen Bereich wie Social-Media, Chat, CoBrowsing und Videotelefonie und befindet sich damit im Einklang mit der Strategie der Privatkundenbank. Für 2024 wird eine Direct Cost Base von EUR 44,7 Mio. geplant. Das strikte Kostenmanagement wird auch im Jahr 2024 fortgeführt. Hinsichtlich der Ertragslage wird erwartet, dass im Geschäftsjahr 2024 die Umsatzrendite geringer als im Jahr 2023 ausfallen wird, weil die Sondereffekte im Zinsergebnis sich so nicht wiederholen. Die verfügbaren liquiden Mittel werden aber weiterhin ausreichend vorhanden sein. Nach dem derzeitigen Stand wird im Jahr 2024 ein niedrigeres Ergebnis nach Steuern als 2023 erwartet. Für die Inbound-Kundenanrufe und die durchschnittliche Bearbeitungszeiten als nicht finanzielle Leistungsindikatoren wird in 2024 mit 7,6 Mio. Euro Anrufen und einer durchschnittlichen Bearbeitungszeit von 290 sek. pro Anruf 2024 gerechnet. Die tatsächlichen Ergebnisse können auf Grund des Prognosecharakters wesentlich von den prognostizierten Ergebnissen abweichen. Zusammenfassend verläuft die Entwicklung der Gesellschaft zufriedenstellend. d. Risiken Aus heutiger Sicht sind der Geschäftsführung neben dem allgemeinen Geschäftsrisiko keine weiteren nennenswerten Risiken bzw. bestands- oder existenzgefährdende Risiken bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der PB Direkt nehmen könnten oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hätten. Allerdings besteht das Risiko, dass sich je nach Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes das Geschäft auch rückläufig entwickeln kann. Die Weiterentwicklung der Gesellschaft ist im Wesentlichen von dem Anforderungsprofil, den Abwicklungsvolumina sowie der Aufstellung der Auftraggeber, insbesondere der des Unternehmensbereichs Privatkundenbank des Deutsche Bank Konzerns abhängig. e. Chancen Die Weiterentwicklung der Gesellschaft ist im Wesentlichen von dem Anforderungsprofil, den Abwicklungsvolumina sowie der Aufstellung der Auftraggeber abhängig. Wesentliche Chancen sieht die Geschäftsführung in der möglichen Entwicklung von Projekten im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung der Geschäftsabläufe. Neben einem Serviceauftrag hat die PB Direkt auch einen klaren Vertriebsauftrag und kann durch erfolgreichen Produktverkauf den Wertbeitrag des Unternehmens und somit die Bedeutung als Vertriebsweg innerhalb der Markengruppe Postbank steigern. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den Fokusprodukten Privatkredit und dem Ankerprodukt Giro. Daneben gewinnt das Einlagengeschäft im Kontext steigender Zinsen erneut Bedeutung in der Kundenansprache. Chancen bestehen in der potenziellen Akquise weiterer vertrieblicher oder nicht-vertrieblicher Call-Center-Aufträge aus dem Deutsche Bank Konzern.
Bonn, den 17. Mai 2024 Postbank Direkt GmbH Die Geschäftsführung Oliver Hoeps-Orberger Michael Hohenbild Selda Baran Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. Bericht des Aufsichtsrats 01.01.-31.12.2023Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat die Geschäftsführung der Postbank Direkt GmbH (nachfolgend: auch Gesellschaft oder PB Direkt) kontinuierlich überwacht sowie beratend begleitet. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar eingebunden. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Aufsichtsrat in zwei Sitzungen über die Lage und die strategische Ausrichtung der Gesellschaft, den Geschäftsverlauf, die Planung sowie die Risikolage unterrichten lassen. Die einzelnen Themen hat er intensiv hinterfragt und diskutiert. Soweit aufgrund gesetzlicher Regelungen oder aufgrund von Bestimmungen in den Statuten der Gesellschaft erforderlich, hat der Aufsichtsrat zu den Vorschlägen der Geschäftsführung nach eingehender Prüfung und Beratung ein Votum abgegeben. Darüber hinaus stand die Geschäftsführung mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats in regelmäßigem Kontakt und hat ihn über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage, wesentliche Geschäftsvorfälle und anstehende Entscheidungen unterrichtet. Die von der Gesellschafterversammlung zum Abschlussprüfer gewählte EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Jahresabschluss einschließlich des Lageberichts für das Geschäftsjahr 01.01 .- 31.12.2023 geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vorgelegen und wurden vom Aufsichtsrat geprüft. Der Abschlussprüfer hat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und Fragen beantwortet. Aufgrund des mit der DEUTSCHE BANK AKTIENGESELLSCHAFT bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags entfällt ein Vorschlag zur Gewinnverwendung. In der Besetzung des Aufsichtsrats hat es in 2023 und bis heute eine Veränderung gegeben: Frau Angela Witte hat ihr Mandat mit Wirkung zum Ablauf des 31.05.2023 niedergelegt. Für sie wurde mit Wirkung ab 01.06.2023 Frau Juliane Zimbehl zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung, den Arbeitnehmervertretern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für das Engagement und die erfolgreiche Arbeit im Berichtsjahr.
Bonn, 03.06.2024 Für den Aufsichtsrat Leonhard Müller, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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