AVILA Projektmanagement GmbH

Grunewaldstraße 24, 12165 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 100178
Vorher
AVILA Building & Constructing GmbHAVILA Building & Projektmanagement GmbH
Eingetragen
20.1.2006
Branche
Bauträger für WohngebäudeIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
Der Erwerb und die Bebauung von Grundstücken, die Durchführung von Bau- und Sanierungsarbeiten durch Auftragsvergabe an Dritte, die Baubetreuung und das Bauträgergeschäft, die Generalübernehmerschaft, die Projektentwicklung und -steuerung, die wirtschaftliche und technische Betreuung von Bauherren, das komplette Leistungsbild des Architekten und des Bauingenieurs, das Facility-Management, die Erbringung von Hauswartdienstleistungen aller Art, die Gartenpflege, die Gebäude- und Grundstücksreinigung, der Winterdienst, die Ausführung von Gas-, Wasser- und Sanitär-Installationsarbeiten sowie der Heizungsbau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Justus Fernando
seit 20.5.2021
Prokura
Raphael Krebes
seit 26.8.2014
Prokura
Douglas Dr. Fernando
seit 20.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Dr. Douglas FernandoDr. Fernando International GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Dr. Fernando International GmbH
Germany
15.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AVILA Projektmanagement GmbH

Berlin

Verkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32.592,00 2,00
II. Sachanlagen 539.121,00 531.769,00
III. Finanzanlagen 1.000,00 1.000,00
  572.713,00 532.771,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 33.319.814,15 18.966.628,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.248.684,11 8.006.455,38
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 475,66 90.885,01
  47.568.973,92 27.063.968,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.375,00 18.223,51
  48.145.061,92 27.614.962,99

Passiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 15.000.000,00 15.000.000,00
II. Kapitalrücklage 327.740,44 0,00
III. Verlustvortrag -14.864.424,00 -16.369.968,88
IV. Jahresüberschuss 3.599.325,56 1.505.544,88
  4.062.642,00 135.576,00
B. Rückstellungen 981.718,04 837.623,06
C. Verbindlichkeiten 43.100.701,88 26.641.763,93
  48.145.061,92 27.614.962,99

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: AVILA Projektmanagement GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: 100178

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB i.V.m. den besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB sowie unter Beachtung des Gesellschaftsvertrages und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Sofern Angaben wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurde in der Regel der Vermerk im Anhang gewählt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs - und Bewertungsgrundsätze

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geleistete Anzahlungen werden in Höhe des Nominalwertes bilanziert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen vorgenommen.

Für die nach § 7 Abs. 1 EStG anzusetzende Nutzungsdauer für Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung wurden für Zugänge im Geschäftsjahr in Anlehnung an das BMF-Schreiben vom 26. Februar 2021 (DOK 2021/0231247) bzw. vom 22. Februar 2022 (DOK 2022/0186479) eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von einem Jahr zugrunde gelegt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Die Finanzanlagen sind zum Nennwert bilanziert. Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgen nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der Grundsätze der verlustfreien Bewertung bewertet.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt grundsätzlich zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Zinsen für Fremdkapital sind nicht Bestandteil der Herstellungskosten.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden in Anwendung des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennbetrag bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank nach der Bruttomethode abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Dort sind die Posten des Anlagevermögens gesondert ausgewiesen.

Unter den Finanzanlagen wird der Kommanditanteil an der petruswerk GmbH & Co. Winklerstr. 6 KG, Berlin, ausgewiesen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert.

Vorräte

Die unfertigen Leistungen umfassen die zum Abschlussstichtag noch nicht abgerechneten Herstellungskosten und sonstigen Leistungen. Die Bewertung erfolgt auf der Basis des Leistungsstands zum 31. Dezember 2023, der für die jeweiligen Projekte bezogenen Dienstleistungen und Materialien. Die Wertermittlung erfolgt auf der Grundlage der von der Gesellschaft erstellten Projektkalkulation unter Beachtung der Grundsätze der verlustfreien Bewertung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 13.472.863,22 (Vorjahr EUR 7.166.186,24) resultieren EUR 9.110.521,73 (Vorjahr EUR 6.875.346,79) aus Gewährleistungseinbehalten für abgerechnete Bauleistungen. Diese haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr und kommen innerhalb von 1 bis 5 Jahren zur Auszahlung.

Unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 379.893,27 (Vorjahr EUR 528.480,57) werden die Verrechnungskonten zwischen den Gesellschaften ausgewiesen. Die Salden resultieren aus kurzfristigen Finanzierungen.

Eigenkapital / Ergebnisverwendung

Das gezeichnete Kapital gemäß Gesellschaftsvertrag beträgt EUR 15.000.000,00. Es ist zum Abschlussstichtag in voller Höhe eingezahlt.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr sowie den Verlustvortrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Ausgewiesen sind Rückstellungen für die Erstellung der Steuererklärungen sowie für die Erstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses.

Ferner sind angemessene Beträge für die Kosten der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten und für die Abgeltung von Resturlaubsansprüchen sowie für die Beiträge zur Berufsgenossenschaft enthalten.

Die Risiken für Gewährleistungsverpflichtungen aus abgerechneten Bauprojekten sind pauschal mit 0,5% der jeweiligen Abrechnungssumme berücksichtigt und belaufen sich auf insgesamt EUR 818.697,98 (Vorjahr EUR 636.742,96).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Mit Hinweis auf § 8b Abs. 3 S. 4 ff KStG hat das zuständige Finanzamt in seiner Außenprüfung für die Jahre 2012 bis 2014 die Forderungsverluste der AVILA Projektmanagement GmbH gegen die österreichischen Schwestergesellschaften in Höhe von rund TEUR 16.000 nicht anerkannt. Hieraus resultieren Steuernachzahlungen in Höhe von TEUR 1.935, welche durch ergangene Steuerbescheide festgesetzt wurden. Seit dem Jahresabschluss 2016 sind die Steuernachzahlungen unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die AVILA Projektmanagement GmbH hat gegen die Steuerfestsetzung Rechtsmittel eingelegt, da sie eine andere Rechtsauffassung vertritt. Durch den Bundesfinanzhof wurde der AVILA Projektmanagement GmbH die Aussetzung der Vollziehung bis zur Entscheidung über den Rechtsstreit gewährt. Mit Beschluss vom 28. Mai 2021 hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg beschlossen, dass das Verfahren bis zum Abschluss eines anderen beim Bundesfinanzhof anhängigen Verfahrens ruht. Für die drohende Steuerzahlung in Höhe von TEUR 1.935 wurde eine Zahlungszusage eines Dritten in gleicher Höhe abgegeben.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Zum Abschlussstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 12.583.751,70 (Vorjahr EUR 7.351.160,65). Diese resultieren aus den Salden der Verrechnungskonten zwischen den Gesellschaften.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die jährlichen Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen betragen EUR 213.238,55 und aus Leasingverträgen EUR 26.033,40.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 11.

Vergütungen der Geschäftsführer

Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen, die der Angabepflicht des § 285 Nr. 21 HGB unterliegen würden, lagen im Geschäftsjahr 2023 nicht vor.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer berechnete bzw. für das Geschäftsjahr berücksichtigte Gesamthonorar beträgt EUR 26.300,00. Dieses entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Organschaft

Mit der Dr. Fernando International GmbH, Berlin, besteht umsatzsteuerliche Organschaft gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG.

Unterschrift der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr durch Herrn Dr. Douglas Fernando, Kaufmann, Berlin. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Berlin, den 5. Juli 2024

Dr. Douglas Fernando
Geschäftsführer

*****

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 12.07.2024 festgestellt.

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