Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 57497
Vorher
Kronen tausend196 GmbHMAKAB Beteiligungs Eins GmbH
Eingetragen
6.11.2007
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungErbringung von haushaltsbezogenen DienstleistungenBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
Das Erbringen von Dienstleistungen technisch-handwerklicher Art ausschließlich für die Gesellschaften der Vonovia Gruppe, insbesondere auf dem Gebiet der Sanierung und Bestandspflege von Gebäuden, sowie die Wahrnehmung aller sonstigen damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Sören Kauer
seit 5.4.2026
Prokura
Lisa Pfeil
seit 10.12.2025
Prokura
Sebastian Jung
seit 13.11.2024
Prokura
Prokura
Frank Reifenrath
seit 16.12.2023
Prokura
Fabian Joachim Lander
seit 16.12.2023
Prokura
Philip Grosse
seit 6.10.2023
Geschäftsführer
Agapi Karpouzidis
seit 10.3.2023
Prokura
Prokura
Arnd Antonio Fittkau
seit 27.9.2019
Geschäftsführer
Olaf Butzmann
seit 27.9.2019
Geschäftsführer
Stefan Bode
seit 13.11.2018
Prokura
Prokura
Olaf Weber
seit 5.9.2017
Prokura
Fabian Heß
seit 22.9.2016
Prokura
Ulrich Röwer
seit 10.10.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deutsche TGS GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVA

EUR 31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Geleistete Anzahlungen   800.000,00 0,00
II. Sachanlagen      
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.772,37   2.131,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.713.460,17   4.920.451,62
3. Geleistete Anzahlungen 125.281,92   0,00
    4.840.514,46 4.922.583,41
    5.640.514,46 4.922.583,41
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.286.869,00   2.143.334,00
2. Unfertige Leistungen 11.437.619,26   14.777.664,12
    14.724.488,26 16.920.998,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 84.758.887,36   8.447.032,24
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.862.676,20   1.759.766,52
    88.621.563,56 10.206.798,76
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   33.131,67 71.945,38
    103.379.183,49 27.199.742,26
Bilanzsumme   109.019.697,95 32.122.325,67

PASSIVA

     
  EUR 31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   25.100,00 25.100,00
II. Kapitalrücklage   3.511.242,28 3.511.242,28
    3.536.342,28 3.536.342,28
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 189.832,00   41.580,00
2. Steuerrückstellungen 125.234,28   133.778,19
3. Sonstige Rückstellungen 10.121.429,38   7.663.525,14
    10.436.495,66 7.838.883,33
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.938.148,18   3.672.692,90
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 91.619.789,37   16.217.263,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2,00   41.668,56
4. Sonstige Verbindlichkeiten 488.920,46   815.474,66
davon aus Steuern EUR 488.410,07 (i. Vj. EUR 517.223,57)      
    95.046.860,01 20.747.100,06
Bilanzsumme   109.019.697,95 32.122.325,67

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

EUR 2015
EUR
2014
EUR
1. Umsatzerlöse   239.819.870,57 172.366.721,35
2. Verminderung oder Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen   -3.340.044,86 8.704.618,43
3. Sonstige betriebliche Erträge   3.849.530,75 2.948.829,68
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -44.446.972,37   -34.129.532,85
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -78.948.021,63   -60.817.892,99
    -123.394.994,00 -94.947.425,84
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -55.991.289,03   -46.659.357,74
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -11.585.289,57   -9.471.941,23
davon für Altersversorgung EUR -13.405,57 (i. Vj. EUR -18.372,52)      
    -67.576.578,60 -56.131.298,97
6. Abschreibungen auf Sachanlagen   -2.270.097,72 -2.004.456,19
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -26.846.023,39 -20.167.757,66
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   6,27 117,69
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 6,27 (i. Vj. EUR 117,69)      
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -145.388,49 -57.836,17
davon an verbundene Unternehmen EUR -107.936,49 (i. Vj. EUR -45.423,31)      
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR -37.452,00 (i. Vj. EUR -11.478,00)      
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   20.096.280,53 10.711.512,32
11. Außerordentliche Erträge   0,00 126.303,48
12. Außerordentliche Aufwendungen   0,00 -2.556.386,26
13. Außerordentliches Ergebnis   0,00 -2.430.082,78
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -1.489.323,67 -1.380.387,41
15. Sonstige Steuern   -42.915,98 -12.233,75
16. Ausgleich des vororganschaftlichen Verlustvortrages   0,00 -188.115,83
17. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn   -18.564.040,88 -6.700.692,55
18. Jahresüberschuss   0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

der Deutsche TGS GmbH, Düsseldorf Amtsgericht Düsseldorf / HRB 57497

A. Allgemeine Angaben

Die Deutsche TGS GmbH (nachfolgend kurz: TGS), Düsseldorf, ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutsche Annington Holdings Sechs GmbH (nachfolgend kurz: DAH6), Bochum, und der B&O Service und Messtechnik AG (nachfolgend kurz: B&O), Bad Aibling. Die DAH6 hält 51 % der Geschäftsanteile und die B&O 49 % der Geschäftsanteile.

Zwischen der DAH6 und der TGS besteht ein Gewinnabführungsvertrag.

Für zentralisierte administrative Aufgaben hat die TGS die Vonovia SE (vormals: Deutsche Annington Immobilien SE), Düsseldorf, als Geschäftsbesorgerin beauftragt und zahlt hierfür vertraglich vereinbarte Vergütungen. Bis zum 30. Juni 2015 wurde die B&O als Geschäftsbesorgerin beauftragt.

Die TGS hat mit der GAGFAH Facility Management GmbH, Essen, am 10. Dezember 2015 einen Geschäftsbesorgungsvertrag für das 2. Halbjahr 2015 abgeschlossen und erhielt dafür eine vertraglich vereinbarte Vergütung.

Es besteht eine Cash-Pooling-Vereinbarung zwischen der Gesellschaft und der Vonovia SE als Hauptkonteninhaber.

Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss der TGS wird in den nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellten Konzernabschluss der Vonovia SE einbezogen. Letzterer wird beim elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in Euro (€) aufgestellt. Die betragsmäßigen Angaben im Anhang erfolgen in Euro (€) oder in Tausend Euro (T€).

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit werden einzelne Pflichtangaben, abweichend gegenüber dem Vorjahr, als davon-Vermerke in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten und - soweit abnutzbar - unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie die anderen Anlagen werden zwischen drei und 13 Jahren linear abgeschrieben. Bei Zugängen von beweglichen Anlagegegenständen erfolgt die Abschreibung entsprechend ausschließlich pro rata temporis. Für Anlagenzugänge eines Geschäftsjahres wird ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Anlagegut mehr als 150,00 €, aber nicht mehr als 1.000,00 € betrugen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst.

Sofern den Gegenständen des Anlagevermögens am Abschlussstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen ist, als er sich bei Anwendung der vorstehend erläuterten Bewertungsmethoden ergibt, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit Wertminderungen nicht mehr bestehen, wird dem Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB Rechnung getragen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit einem Festwert bewertet.

Die unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Soweit die Herstellungskosten durch die voraussichtlichen erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden entsprechende Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird durch einen vorsichtigen Wertansatz Rechnung getragen. Darüber hinaus bestehende allgemeine Risiken sind durch Pauschalwertberichtigungen gedeckt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Dabei werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden Zinssätze verwendet, die von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung bekannt gegeben werden.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Dabei wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Damit wird für die Bewertung ein Zinssatz von 3,89 % p.a. angesetzt. Biometrische Rechnungsgrundlagen sind weiterhin die Richttafeln Heubeck 2005G. Der Gehaltstrend wird mit 2,75 % p.a., der Rententrend mit 1,75 % p.a. angenommen.

Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) mit einem Zinssatz von 2,55 % p.a. bei einer angenommenen Restlaufzeit von vier Jahren ermittelt. Der Gehaltstrend wird mit 2,50 % p.a. angenommen. Als Rechnungsgrundlage werden die Richttafeln Heubeck 2005G zugrunde gelegt.

Die sonstigen langfristigen Personalrückstellungen für Jubiläums- und Überbrückungsgeld wurden mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 3,89 % p.a. auf Basis der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Dabei wird pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Für das Überbrückungsgeld wird ein Gehaltstrend mit 2,75 % p.a. angenommen.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagengitter dargestellt. Das Anlagengitter ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und die Restlaufzeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2015 31.12.2014
Gesamt
T€
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
T€
Gesamt
T€
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
T€
Forderungen        
gegen verbundene Unternehmen 84.759   8.447  
Sonstige Vermögensgegenstände 3.863 - 1.760 6
Gesamt 88.622 - 10.207 6

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 84.759 T€ (i. Vj. 8.447 T€).

(3) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen Höhe von 7.603 T€ und Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von 2.511 T€.

(4) Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach der Restlaufzeit ergibt sich wie folgt:

31.12.2015 31.12.2014
davon mit einer Restlaufzeit davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
1 -5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.938 2.938 - - 3.673 3.673
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 91.620 91.620 - - 16.217 16.217
(davon gegenüber Mehrheitsgesellschafter) (18.564)       (6.701)  
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 - - 42 42
(davon gegenüber Minderheitsgesellschafter) (0)       (42)  
Sonstige Verbindlichkeiten 489 489 - - 815 815
Gesamt 95.047 95.047 - - 20.747 20.747

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Finanzverkehr in Höhe von 73.260 T€ (i. Vj. 9.304 T€) sowie der Gewinnabführung in Höhe von 18.564 T€ (i. Vj. 6.701 T€).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(5) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt.

(6) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 120 T€ enthalten. Diese beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 108 T€.

Des Weiteren sind Erträge aus dem Anlagenabgang in Höhe von 7 T€ enthalten.

(7) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus laufende Kfz-Kosten in Höhe von 13.436 T€ und aus konzerninternen Entgeltverrechnungen in Höhe von 6.056 T€.

Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 16 T€. Diese betreffen im Wesentlichen Kostenrückerstattungen.

Des Weiteren sind Aufwendungen aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von 23 T€ enthalten.

(8) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der periodenfremde Ertrag aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 88,10 € betrifft die Körperschaftsteuer in Höhe von 56,00 € und den Solidaritätszuschlag in Höhe von 3,08 € aus dem Geschäftsjahr 2013.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:

Gesamtbetrag
T€
Miet- und Dienstleistungsverträge 2.182
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (229)

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2015 waren durchschnittlich 1.839 Mitarbeiter in der Gesellschaft beschäftigt, davon waren 1.822 Vollzeit- und 17 Teilzeitkräfte.

Organe

Mitglieder des Beirats

Dem Beirat gehören folgende Mitglieder an:

Konstantina Kanellopoulos  
Beiratsvorsitzende  
Leiterin Produktmangement der Vonovia  
Brigitte Dworak  
Stellvertretende Beiratsvorsitzende  
Vorstand B&O Service und Messtechnik AG  
Dr. Hubert Krieger  
Rechtsanwalt  
Dr. Thomas Görgemanns ab 03. Februar 2015
General Counsel der Vonovia  
Klaus Freiberg bis 03. Februar 2015
Chief Operating Officer der Vonovia  

Mitglieder der Geschäftsführung

Als Geschäftsführer sind bestellt:

Klaus Freiberg ab 03. Februar 2015
Chief Operating Officer der Vonovia  
Heinz Hermann Scheve  
Geschäftsführer Deutsche TGS GmbH  

 

Düsseldorf, den 23. März 2016

Deutsche TGS GmbH

Die Geschäftsführung

Klaus Freiberg

Heinz Scheve

Entwicklung des Anlagevermögens der Deutsche TGS GmbH, Düsseldorf

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen (+/-)
EUR
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Geleistete Anzahlungen 0,00 800.000,00 0,00 0,00 800.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 800.000,00 0,00 0,00 800.000,00
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 3.466,38 0,00 0,00 0,00 3.466,38
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.078.300,14 2.171.883,60 177.024,34 -70.940,70 11.002.218,70
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 125.281,92 0,00 0,00 125.281,92
Summe Sachanlagen 9.081.766,52 2.297.165,52 177.024,34 -70.940,70 11.130.967,00
Anlagevermögen insgesamt 9.081.766,52 3.097.165,52 177.024,34 -70.940,70 11.930.967,00
Abschreibungen
kumulierte Abschreibungen 01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.334,59 359,42 0,00 1.694,01
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.157.848,52 2.269.738,30 138.828,29 6.288.758,53
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.159.183,11 2.270.097,72 138.828,29 6.290.452,54
Anlagevermögen insgesamt 4.159.183,11 2.270.097,72 138.828,29 6.290.452,54
Buchwerte 31.12.2015
EUR
Buchwerte 31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Geleistete Anzahlungen 800.000,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 800.000,00 0,00
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.772,37 2.131,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.713.460,17 4.920.451,62
3. Geleistete Anzahlungen 125.281,92 0,00
Summe Sachanlagen 4.840.514,46 4.922.583,41
Anlagevermögen insgesamt 5.640.514,46 4.922.583,41

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

der Deutsche TGS GmbH, Düsseldorf

Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Deutsche TGS GmbH (nachfolgend kurz: TGS) ist ein verbundenes Unternehmen der Vonovia SE, Düsseldorf (vormals Deutsche Annington Immobilien SE, Düsseldorf), und ist damit integraler Bestandteil der Vonovia-Gruppe (nachfolgend kurz: Vonovia). Die Vonovia ist gemessen am Verkehrswert des Portfolios und der Anzahl an Wohneinheiten das größte deutsche Wohnungsunternehmen im privatwirtschaftlichen Sektor. Auf übernationaler Ebene ist die Vonovia, gemessen am Verkehrswert des Portfolios, das zweitgrößte börsennotierte Immobilienunternehmen Kontinentaleuropas. Die Deutsche Börse entschied am 3. September 2015 auf Empfehlung des Arbeitskreises Aktienindizes, dass die Vonovia SE mit Wirkung zum 21. September 2015 vom Börsensegment MDAX in den DAX wechselt.

Die TGS als Gemeinschaftsunternehmen der Deutsche Annington Holdings Sechs GmbH, Bochum, sowie der B&O Service und Messtechnik AG, Bad Aibling, war im Geschäftsjahr 2015 exklusiver Dienstleister für die Instandhaltung der Wohnungsbestände der Vonovia Gruppe bundesweit. Durch die organisatorische Einbindung der Einzelgesellschaft in die Vonovia sowie die exklusive Beauftragung in den betreuten Regionen haben strategische Entscheidungen auf Seiten der Vonovia unmittelbaren Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der TGS.

Die Haupttätigkeit der TGS besteht in der konzerninternen Erbringung und Vergabe von Bauleistungen, insbesondere die Sanierung von Gebäuden und die Bestandspflege von Gebäuden sowie die eigenständige Ausführung von Dachdecker-, Installateur-, Heizungsbau- und Elektrotechniker-Arbeiten.

Im Geschäftsjahr 2015 standen einerseits die weitere Optimierung der Prozesse in den Bereichen der Kleininstandhaltung und Leerwohnungssanierung im Fokus der Aktivitäten der TGS. Anderseits wurden gezielt weitere Gewerke in das Eigenleistungsportfolio, wie z.B. Bautrockung oder die Realisierung der "Bad auf Mieterwunsch"-Projekte der Vonovia in das Eigenleistungsportfolio der TGS aufgenommen.

Der nachhaltige Zugriff auf eigene Handwerkerkapazitäten ist und bleibt für die TGS der wichtigste Erfolgsfaktor. Deshalb wird auf die Mitarbeitergewinnung und -bindung großen Wert gelegt. Für verschiedene Querschnittsfunktionen (Rechnungswesen, IT, Einkauf, Personalabrechnung) nutzt die TGS auf der Grundlage von Geschäftsbesorgungsverträgen Dienstleistungen der Vonovia und bis zum 30. Juni 2015 der B & O Service und Messtechnik AG.

Für das Jahr 2016 setzt die TGS ihre erfolgreiche Strategie fort und konzentriert sich auf die Erhöhung der Eigenleistung durch die Steigerung der Produktivität sowie die gezielte Anpassung der Mitarbeiterkapazitäten. Hierfür werden insbesondere regionale Rekrutierungs- und Incentivierungs- bzw. Steuerungsmaßnahmen eingesetzt.

Steuerungssystem

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten im Hinblick auf die obersten Unternehmensziele nutzt die TGS verschiedene Kennzahlen.

Das EBITDA wird als Grundlage der wertorientierten operativen Steuerung genutzt und stellt das Jahresergebnis vor Zinsen, außerordentlichem Ergebnis, Steuern, Zu- und Abschreibungen dar.

Als Steuerungsgröße werden neben dem EBITDA im Wesentlichen die Umsatzerlöse verwendet. Die Ausführungen zu der Entwicklung im aktuellen Geschäftsjahr sind im Wesentlichen im Abschnitt zu der Lage der Gesellschaft / Ertragslage und zu der Zukunftserwartung im Abschnitt Prognosebericht dargestellt.

Wirtschaftsbericht

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Deutsches Wirtschaftswachstum festigt sich

Nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) gewinnt die Konjunktur in Deutschland trotz eines unruhigen weltwirtschaftlichen Umfelds wieder an Fahrt. Nachdem sich zu Jahresbeginn 2015 der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) mit 0,3 % etwas verlangsamt hat, konnten günstige Produktionszahlen den Zuwachs auf 0,4 % im 2. Quartal 2015 steigern. Stagnierende Ausfuhren führten jedoch im Herbst zu einer schwächeren Zunahme um 0,3 %, kräftige Impulse gehen jedoch von den Dienstleistungsbereichen aus und auch die Unternehmenszuversicht signalisiert eine hohe konjunkturelle Dynamik, sodass im 4. Quartal noch eine Steigerung des BIP um 0,5 % erzielt werden konnte.

Nach Angaben des IfW wird das BIP im laufenden Jahr insgesamt um voraussichtlich 1,7 % zulegen. Eine günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt mit robusten Einkommenszuwächsen sowie temporär wirkenden Faktoren wie höhere monetäre Sozialleistungen und die Einführung des Mindestlohns sorgten dafür, dass der private Konsum seit Jahresmitte wieder kräftig angezogen hat, während die erste Jahreshälfte verhaltener ausfiel. Gründe lagen darin, dass zum einen das real verfügbare Einkommen kaum anstieg, zum anderen die vorübergehende Erholung der Ölpreise zu einem Schub bei den Verbraucherpreisen führte.

Auf der Verwendungsseite ist der Investitionsmotor im Sommerhalbjahr ins Stocken geraten, was bei den Bauinvestitionen zum Teil auf Witterungseffekte zurückzuführen war. Zum Jahresende expandierten die Unternehmensinvestitionen wieder spürbar, dürften aber auf Jahressicht hin ein Drittel unter dem Wert von 2014 liegen. Der Investitionsaufschwung festigt sich jedoch mehr und mehr. Dafür sprechen nicht zuletzt verbesserte Absatz- und Ertragsaussichten, auch wegen der Abwertung des Euro, und die zyklische Komponente mit zusehends angespannten Produktionskapazitäten.

Das Bauhauptgewerbe operiert weiterhin nahe der historischen Höchstauslastung. Es hat sich bestätigt, dass die Abwertung des Euro und der niedrigere Ölpreis eine raschere Expansion der Exporte förderte. Nachdem die Exporte im 1. Halbjahr noch eine solide Zuwachsrate von rund 1,7 % aufwiesen, war der Zuwachs der Ausfuhren im 2. Halbjahr voraussichtlich mit rund 0,4 % Steigerung sehr verhalten. Während die amerikanische Notenbank erstmals seit zehn Jahren den Leitzins um 0,25 % auf eine Spanne von 0,25 bis 0,5 % Ende 2015 erhöht hat, setzt die Europäische Zentralbank laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ihre expansive Geldpolitik fort. Seit September 2014 liegt der Hauptrefinanzierungssatz unverändert bei 0,05 %.

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter günstig, die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zieht weiter deutlich an, berichtet die Bundesagentur für Arbeit. Danach lag die durchschnittliche Arbeitslosenquote in 2015 bei 6,4 % und damit 0,3 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr.

Nachdem die Inflationsrate weiter auf 0,0 % im September gesunken ist, zog die Verbraucherpreisentwicklung im 4. Quartal wieder leicht an. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes liegt die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - in 2015 durchschnittlich 0,3 % höher als im Jahr 2014. Dämpfend wirkte, wie schon in den Vormonaten, die rückläufige Preisentwicklung im Energiesektor, während der moderate Anstieg der Verbraucherpreise auf Preissteigerungen im Nahrungsmittelbereich zurückzuführen ist.

Wohnungsmarkt

Entwicklung der Mieten stabilisiert sich

Die Mietpreisentwicklung in Deutschland hat sich nach Angaben des Immobilienverbands Deutschland (IVD) weiter stabilisiert. Im Vergleich zum Vorjahr lag der Anstieg im bundesweiten Durchschnitt bei etwas weniger als 3 %. Der Mietanstieg bei Bestandswohnungen verlief moderat mit rund 2,9 % bei Wohnungen mittleren Wohnwerts und 2,7 % bei Wohnungen guten Wohnwerts. In den von Nachfrageüberhang geprägten Großstädten ab 500.000 Einwohnern lagen die Mietsteigerungen mit 4,2 % (mittlerer Wohnwert) noch etwas höher.

Die Neubaumieten stiegen im selben Zeitraum um 2,9 % (bzw. 3,3 %) bei Wohnungen mittleren (bzw. guten) Wohnwerts. Auch hier fiel der Anstieg in den deutschen Großstädten, die durch einen starken Nachfrageüberhang gekennzeichnet sind, höher aus. Die von einigen Experten prognostizierten Vorzieheffekte im Zuge der Einführung der Mietpreisbremse blieben laut Einschätzung des IVD aus. Für seine Auswertung hat der IVD die Wohnungsmarktdaten des 2. und 3. Quartals 2015 aus 370 deutschen Städten und Kommunen zusammengetragen und ausgewertet.

Die Kaufpreisentwicklung bei Eigentumswohnungen liegt laut IVD zwar unter Vorjahresniveau, die Preise steigen aber weiter spürbar an. Dies gilt gleichermaßen für Neubau und Bestandswohnungen mittleren und guten Wohnwerts. Im bundesweiten Durchschnitt stiegen die Kaufpreise für Eigentumswohnungen zwischen 4,5 % und 5,8 %. Nach Einschätzung des IVD ist der Boom der großen Städte nun auch in den Kleinstädten angekommen. Hier zeigen sich Nachholeffekte bei den Preissteigerungen. Generell gelte aber weiterhin die Faustregel: Je größer die Stadt, desto höher der Preiszuwachs.

Mietpreisbremse in vielen Bundesländern bereits in Kraft

Das Mietrechtsnovellierungsgesetz wurde am 5. März 2015 vom Deutschen Bundestag beschlossen und am 27. April 2015 im Bundesgesetzblatt verkündet. Unter anderem darf nach dem Gesetz in nachgewiesenen angespannten Wohnungsmärkten bei Wiedervermietung der neue Mietpreis die ortsübliche Vergleichsmiete höchstens um 10 % übersteigen. Vor der Mietpreisbremse vereinbarte Mieten können aber erneut abgeschlossen werden. Das Gesetz sieht zudem eine zeitliche Befristung vor und nimmt Neubauten sowie die erste Vermietung nach umfassender Modernisierung aus. Die Regelung gilt seit 2015 bereits in neun Bundesländern, darunter z.B. Berlin, Hamburg, einigen Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens und Bayerns. Weitere Bundesländer könnten folgen. So tritt die Regelung beispielsweise zum 1. Januar 2016 auch für 31 Städte und Gemeinden Brandenburgs in Kraft.

Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die TGS ist zum Ende des Geschäftsjahres 2015 an sechzehn Standorten vertreten: Für den Geschäftsbereich Ruhr/Westfalen in Dortmund, Bochum, Gelsenkichen und im Rheinland in Krefeld und Köln/ Bonn. Für den Geschäftsbereich Nord in Hamburg, Bremen, Hannover, Kiel und im Osten in Berlin und Leipzig. Für den Geschäftsbereich Süd in München , Nürnberg und Südwest in Frankfurt, Kassel und Mannheim.

Die Gesellschaft erbringt im Wesentlichen konzerninterne Leistungen.

Im Geschäftsjahr 2015 erbrachte die TGS eine Gesamtleistung in Höhe von 240.329 T€ (i. Vj. 184.020 T€), die sich wie folgt aufteilt:

2015
T€
2014
T€
Erlöse Instandhaltung 135.554 81.201
Erlöse Leerwohnungssanierung 95.797 80.573
Erlöse Versicherungsleistungen 8.469 10.592
Verminderung oder Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen -3.340 8.705
Sonstige 3.849 2.949
Gesamtleistung 240.329 184.020

Die Entwicklung des Rohergebnisses stellt sich folgendermaßen dar:

2015
T€
2014
T€
Gesamtleistung 240.329 184.020
Aufwendungen für bezogenen Leistungen -78.948 -60.818
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -44.447 -34.129
Rohergebnis 116.934 89.073
Prozent der Gesamtleistung 48,7 % 48,4 %

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2015 ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von 18.564 T€ (i. Vj. 6.701 T€) erzielt.

Das verbesserte Ergebnis ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Umsatzerlöse um 67.453 T€ aufgrund von Preisanpassungen und Erweiterung des konzerneigenen Kundenstammes durch Zukäufe in 2015, zurückzuführen. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge um 901 T€ resultiert insbesonders aus der Umlage der Geschäftsbesorgung von 750 T€.

Negativ auf das Ergebnis haben sich die erhöhten Aufwendungen für Material um 28.448 T€ sowie die um 11.445 T€ gestiegene Personalaufwendungen ausgewirkt, resultierend aus den erhöhten Umsatzerlösen und der Zunahme des Mitarbeiterstammes. Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 6.678 T€ ist im Wesentlichen auf die Verrechnung der konzerninternen Umlagen um 4.303 T€ und auf die um 2.657 T€ erhöhten Kfz-Kosten zurückzuführen.

Im Berichtsjahr betrug das EBITDA 22.512 T€ (i. Vj. 12.774 T€) und liegt damit, entsprechend unserer Vorjahresprognose, klar oberhalb des Vorjahresniveaus.

Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft umfasst insgesamt 109.020 T€ (i. Vj. 32.122 T€). Wesentlicher Bestandteil des Vermögens ist das Umlaufvermögen mit 103.379 T€ (i. Vj. 27.200 T€).

Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten eine geleistete Anzahlung für den Kauf des Geschäftsbetriebs von der B&O Service Baden Württemberg GmbH, Stuttgart, in Höhe von 800 T€.

Das Sachanlagevermögen reduzierte sich um 82 T€ im Wesentlichen Verkaufs- und abschreibungsbedingt. Die Sachanlagenintensität beträgt 4,45 % (i. Vj. 15,33 %).

Der Anstieg des Umlaufvermögens um 76.179 T€ ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Die wesentlichen zum Teil korrespondierenden Effekte auf der Passivseite sind die Entwicklung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 75.403 T€ und eine Erhöhung der sonstigen Rückstellungen um 2.458 T€.

Die Eigenkapitalquote hat sich um 7,76 % Punkte auf 3,25 % verringert.

Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft ergibt sich aus der übergeordneten Finanzierungsstrategie der Unternehmensgruppe.

Die TGS ist in das Cash-Pooling-System der Vonovia SE eingebunden. Zum 31. Dezember 2015 bestehen Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling in Höhe von 73.260 T€.

Cashflows generiert die Gesellschaft im Wesentlichen durch die Abrechnung der Bauleistungen. Liquiditätsabflüsse resultieren aus den Aufwendungen für Material, Personal und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie aus Zinsaufwendungen, die in einem engen Zusammenhang mit der Konzernfinanzierung stehen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war durch das Cash-Pooling die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gegeben.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft stellt sich insbesondere vor dem Hintergrund der Einbindung in die Vonovia und daraus resultierende Verbund- und Finanzierungsvorteile als sehr positiv dar.

Nachtragsbericht

Die TGS erwirbt zum 01. Januar 2016 den Geschäftsbetrieb der B&O Service Baden Württemberg GmbH, Stuttgart und den (Teil)-Geschäftsbetrieb "Service für SÜDEWO" von B&O Service Baden Württemberg und B&O Service Messtechnik AG, Bad Aibling.

Chancen- und Risikobericht

Die Vonovia ist in ihrem unternehmerischen Handeln unterschiedlichen Chancen und Risiken ausgesetzt. Dabei werden Risiken als mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen negativen Prognose bzw. Zielabweichung führen können, definiert, während Chancen als positive Abweichungen im Vergleich zu einem erwarteten Ergebnis gesehen werden. Um dieser Situation angemessen Rechnung zu tragen, hat der Vorstand der Vonovia ein Risikomanagementsystem implementiert.

Das Risikomanagementsystem der Vonovia stellt die frühzeitige Erkennung, Bewertung, Steuerung und Überwachung aller wesentlichen Risiken sicher, die über die im Performance Management verarbeiteten, kurzfristigen finanziellen Risiken hinaus im Konzern existieren, und nicht nur die Ertrags- und Vermögenslage, sondern auch immaterielle Werte wie die Reputation des Unternehmens gefährden können. Somit werden potenzielle Gefahren, die den Unternehmenswert bzw. die Unternehmensentwicklung beeinträchtigen können, frühzeitig erkannt. Hierbei werden umfeld- und unternehmensspezifische Frühwarnindikatoren berücksichtigt und auch die regionalen Kenntnisse und Wahrnehmungen unserer bundesweit verteilten Mitarbeiter einbezogen.

Die konkrete Risikosteuerung im Geschäftsalltag erfolgt dezentral durch die 1. Führungsebene unterhalb des Vorstands, während der Risikomanager dem Bereich des Chief Controlling Officers zugeordnet ist. Im Rahmen eines systematischen Prozesses identifizieren bzw. aktualisieren die "risk owner" regelmäßig alle Risiken in ihrem Bereich. Diese werden nach Validierung durch den Risikomanager in die fünf Kategorien "umfeld- und marktbezogene Risiken", "regulatorische und rechtliche Risiken", "Risiken aus der Geschäftstätigkeit", "finanzielle Risiken" sowie "sonstige Risiken" unterteilt. Für jedes Risiko werden die möglichen Schadenshöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten vor Maßnahmen (brutto) bzw. nach Maßnahmen (netto) innerhalb von festgelegten Bandbreiten klassifiziert und in einem konzernumfassenden Risikoregister dokumentiert. Der zugrunde gelegte Betrachtungszeitraum beträgt analog der mittelfristigen Unternehmensplanung fünf Jahre. Aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe der Brutto- und Nettobewertung wird für jedes Risiko ein Score gebildet, anhand dessen die Risiken priorisiert werden.

Dieses Berichtssystem stellt sicher, dass sowohl Führungs- als auch Kontrollgremien umfassend informiert sind und relevante operative Frühwarnindikatoren zur Verfügung stehen. Auf diese Weise können Fehlentwicklungen rechtzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen frühzeitig initiiert werden. Sollten wesentliche Risiken unvermittelt auftreten, werden diese ad-hoc direkt an den Vorstand berichtet.

Erläuterung wesentlicher Risiken:

Für den Berichtszeitraum mit potentiellen Auswirkungen für die Vonovia insgesamt wurden aus den ermittelten Risiken folgende besonders relevante Risiken festgelegt:

Nr. Risiko Risikokategorie Potenzielle Auswirkung * (netto)
1 Beeinträchtigte Reputation und unzureichende Kundenzufriedenheit Umfeld- und marktbezogene Risiken Wesentlich
2 Gesetz zur Senkung der MOD-Umlage mit fester Amortisation Regulatorische und rechtliche Risiken Hoch
3 Mangelnde oder ungünstige Refinanzierbarkeit von Fremdkapital Finanzielle Risiken Wesentlich
4 Risikoaffines Managementverhalten Risiken aus Geschäftstätigkeit Moderat
5 Materielle Auswirkungen von Rechtsstreitigkeiten Regulatorische und rechtliche Risiken Moderat
6 Unzureichende IT Sicherheit - Unerlaubte externe und interne Zugriffe Risiken aus Geschäftstätigkeit Wesentlich

* Potenzielle Auswirkungen:
hoch > € 250 Mio., wesentlich von € 25 Mio. bis € 250 Mio., moderat von € 5 Mio. bis € 25 Mio., niedrig < € 5 Mio.

Umfeld- und marktbezogene Risiken

Die Reputation (Risiko 1) eines Unternehmens ist für den Aufbau von Geschäftsverbindungen von entscheidender Bedeutung. Ein schlechter Ruf kann die Vermietung unserer Wohnungen erschweren oder zu Kündigungen führen. Darüber hinaus besteht auf der Finanzierungsseite das Risiko, dass die Kapitalbeschaffung beeinträchtigt werden könnte. Die Vonovia nimmt Reputation und Kundenzufriedenheit sehr ernst und begegnet diesem Risiko mit einer Vielzahl von Maßnahmen. So wird die Zufriedenheit der Kunden im Quartalsrhythmus gemessen und überwacht, um frühzeitig potenzielle Probleme zu erkennen. Verbesserungen der Prozessabläufe und Qualitätsinitiativen steigern die Zufriedenheit der Kunden. Eine aktive Öffentlichkeitsarbeit trägt dazu bei, die Anstrengungen zur Förderung der Kundenzufriedenheit zu vermitteln, um das Ansehen der Vonovia zu erhöhen.

Regulatorische und rechtliche Risiken

Die Vonovia verfolgt geplante Gesetzesänderungen mit großer Aufmerksamkeit, da unsere Geschäftstätigkeit vor allem den Rahmenbedingungen des Steuer-, Umwelt-, Miet- und Baurechts unterliegt. Jede nachteilige Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen, wie etwa verbindliche Vorschriften über umweltbedingte Modernisierungsmaßnahmen, Einschränkungen der Modernisierungsmöglichkeiten oder Vorschriften (einschließlich Steuern), die Kosten im Falle eines Verkaufs von Grundstücken verursachen, könnte sich nachteilig auf die Geschäftstätigkeit der Vonovia auswirken.

Der Deutsche Bundestag hat im Bereich der Mietpreisregulierungen ("Mietpreisbremse") Rahmenbedingungen geschaffen, die für die Vonovia mögliche Risiken mit sich bringen.

Darüber hinaus haben auch die Regelungen zur Mietanhebung aufgrund Wohnwertverbesserung nach erfolgter Modernisierung (§559 BGB) (Risiko 2) einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Vonovia. Hier birgt insbesondere die diskutierte Beschränkung der Amortisationszeit jeder getätigten Investition auf einen Zeitraum von zehn Jahren - und damit die defacto Aufhebung einer rentierlichen Investitionsrechnung - ein erhebliches Risiko für alle Marktteilnehmer.

Die Vonovia ist Beteiligte in verschiedenen Rechtsstreitigkeiten, die aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entstehen. Es handelt sich hierbei insbesondere um Mietrechts- und Vertriebsstreitigkeiten. Keine der Rechtsstreitigkeiten wird für sich genommen wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Vonovia haben. Allerdings besteht das Risiko, materielle rechtliche Auswirkungen (Risiko 5) durch die gleichzeitige Wirkung von vielen, für sich genommen kleinen, Einzelfällen zu erleiden.

Finanzielle Risiken

Im Rahmen der finanziellen Risiken unterliegen wir auch einem Liquiditätsrisiko. Unser Liquiditätsmanagement basiert auf einer täglichen Disposition unserer Bankkonten, einem wöchentlichen Finanzstatus und einer rollierenden Liquiditätsplanung auf Monatsbasis unter Berücksichtigung der jeweiligen Restriktionen. Regelmäßige positive Cashflows aus unserem Kerngeschäft lassen im Prognosezeitraum kein besonderes Liquiditätsrisiko erkennen.

Insgesamt verfügt die Vonovia SE zum Stichtag über ausreichend liquide Mittel und potenzielle Finanzierungsmöglichkeiten, um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Vonovia Konzerns zu gewährleisten.

Risiken aus der Geschäftstätigkeit

Der Vonovia entstehen unterschiedlichste Risiken in Zusammenhang mit der Ausübung der Geschäftstätigkeit. Es besteht das Risiko, dass das Management aufgrund unzureichender Informationen oder Unkenntnis der Fakten falsche, besonders risikobehaftete Entscheidungen trifft (Risiko 4). Die Vonovia begegnet diesem Risiko mit klaren Handlungsanweisungen und Kompetenzregelungen. Die unternehmerische Verantwortung ist dezentral verteilt, um lokal eine bessere Entscheidungsfindung zu ermöglichen.

Die EDV-Systeme der Vonovia unterliegen den allgemeinen Gefahren der IT-Sicherheit, insbesondere durch unbefugte Zugriffe von außen und innen (Risiko 6). Durch solche Eingriffe oder andere Manipulationen besteht die Gefahr, dass die EDV-Systeme fehlerhaft funktionieren oder beeinträchtigt werden.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes sind keine Risiken im Zusammenhang mit der zukünftigen Entwicklung erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

Bericht zu Chancen

Die Nachfrage nach preisgünstigem Wohnraum wird in starkem Maße von demographischen Faktoren und dem konjunkturellen Umfeld bestimmt. Laut Statistischem Bundesamt werden die Haushalte in Deutschland tendenziell immer kleiner. Ein- bis Zweipersonenhaushalte stellen seit mehr als drei Jahrzehnten die größte Gruppe, wobei ihr Anteil kontinuierlich zunimmt. Angesichts dieser Trends können Nachfrage und Marktchancen für bestehende Wohnungen kleiner und mittlerer Größe steigen. Von dieser steigenden Nachfrage könnte die Vonovia profitieren.

Mit der TGS innerhalb der Vonovia Gruppe erbringen wir bereits heute einen wesentlichen Teil der Reparatur-, Instandhaltungs- und Wartungsleistungen für unsere Wohnimmobilien. Wir beabsichtigen, diesen Leistungsumfang auf alle Arten von technischen Maßnahmen inklusive der Modernisierung von Gebäuden und Wohnungen zu erweitern und damit die Wertschöpfung aus diesen Leistungen in die Vonovia zu überführen. Ebenso werden wir das Leistungsspektrum der eigenen Mitarbeiter auf den Bereich der Pflege des Gebäudeumfelds ausdehnen.

Gezielte Modernisierungsmaßnahmen in eigenen Wohnungen, die wir unseren Mietern optional anbieten, geben uns die Möglichkeit, die Zufriedenheit unserer Kunden zu erhöhen und sie länger an uns zu binden. Zudem können wir hierdurch die Qualität des von uns angebotenen Wohnraums weiter steigern.

Durch gezielte kleine, sog. taktische Akquisitionen von einzelnen oder mehreren Gebäuden an spezifischen Standorten sowie durch gezielte Maßnahmen im Wohnumfeld sehen wir zudem die Chance, ganze Wohnquartiere in ihrer Art und Qualität zu verbessern und damit den Wohnwert für unsere Kunden und die Wertentwicklung unserer Wohnimmobilien zu erhöhen. Zudem besteht die Möglichkeit, durch den Neubau von Gebäuden auf freien Flächen, die in unserem Besitz sind sowie durch Aufstockung von Gebäuden, das Wohnungsangebot der Vonovia insbesondere in Ballungsgebieten zu erweitern und zudem einen Beitrag zur Reduzierung der Wohnraumknappheit in städtischen Lagen zu leisten.

Die Finanzierung der Vonovia ist abhängig von den Bedingungen am Kapitalmarkt, die aufgrund des geringen Zinsniveaus zurzeit sehr günstig sind. Gleichwohl versuchen wir stets, die Finanzierungskosten bei Einhaltung unserer Rating-Kennziffern und der angestrebten Finanzstruktur weiter zu verbessern. Auch wenn ein weiteres Absinken des Zinsniveaus derzeit unwahrscheinlich erscheint, so würde eine solche Entwicklung Möglichkeiten eröffnen, unsere Finanzierungskosten weiter zu reduzieren.

Prognosebericht

Die TGS ist in die Planung der Vonovia eingebunden. Insgesamt sind keine grundlegenden Änderungen in der Geschäftstätigkeit absehbar.

Wir gehen derzeit davon aus, dass die Gesellschaft aufgrund der Einbindung in das Cash-Pooling-System der Vonovia SE auch im kommenden Jahr ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.

Für das Jahr 2016 konzentriert sich die TGS auf den reibungslosen Ablauf des Geschäfts. Dabei wird einerseits auf eine qualitativ hochwertige termingerechte Leistungserbringung und andererseits auf die kosteneffiziente Organisation der Geschäftstätigkeit Wert gelegt. Gleichzeitig soll die Eigenleistung durch die permantente Steuerung der Produktivität weiter gesteigert werden.

Insgesamt rechnet die TGS für das Jahr 2016 auf der Basis der weiteren Ausweitung der Eigenleistungen mit einer weiteren Ertragssteigerung. Dabei erwartet die Gesellschaft eine positive EBITDA- und Umsatzentwicklung klar oberhalb des Berichtsjahres. Insgesamt beabsichtigen wir auch im kommenden Geschäftsjahr unsere führende Position als Handwerkerorganisation im deutschen Wohnimmobilienmarkt auszubauen.

 

Düsseldorf, im März 2016

Deutsche TGS GmbH

Die Geschäftsführung

Klaus Freiberg

Heinz Scheve

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deutsche TGS GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Essen, den 24. März 2016

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Salzmann, Wirtschaftsprüferin

Huperz, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss

A. Gesellschafter

Gesellschafter der

Deutsche TGS GmbH

sind

(1) Deutsche Annington Holdings Sechs GmbH

(2) B&O Service und Messtechnik AG

B. Beschluss

Unter Verzicht auf alle durch Gesetz und Gesellschaftsvertrag vorgesehenen Formen und Fristen werden folgende Beschlüsse gefasst:

1. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 endend am 31.12.2015 bestehend aus  
- der Bilanz, endend mit einer Bilanzsumme von 109.019.697,95 €
- der nach Gewinnabführung an die Deutsche Annington Holdings Sechs GmbH in Höhe von 18.564.040,88 €
ausgeglichenen Gewinn- und Verlustrechnung,  
- endend mit einem Jahresergebnis von 0,00 €
- und dem Anhang,  
wird hiermit festgestellt.  
2. Den Geschäftsführern und den Mitgliedern des Beirats wird für das Geschäftsjahr 2015 Entlastung erteilt.  
3. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 wird die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gewählt.  

 

Bochum, den 14.07.2016

Deutsche Annington Holdings Sechs GmbH

 

Bad Aibling, 14.07.2016

B &O Service u. Messtechnik AG

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

100 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.