SALT Solutions GmbHLiquidiert
61476 Kronberg im Taunus, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Christoph Dönges seit 9.2.2021 | Geschäftsführer |
Claudia Maria Lang seit 9.2.2021 | Geschäftsführer |
Timothy Noone seit 9.2.2021 | Prokura |
Maximilian Peter Brandl seit 9.2.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Patrick Mayerbacher seit 9.2.2021 | Prokura |
Bernhard Blüthner seit 12.11.2020 | Geschäftsführer |
Michael Nolte seit 12.11.2020 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SALT Solutions GmbHWürzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 20191. Geschäftstätigkeit des Unternehmens Die SALT Solutions AG ist spezialisiert auf die Digitalisierung der Supply Chain. Als das SCM-Projekthaus arbeiten erfahrene Berater für Supply Chain Management gemeinsam mit unseren Kunden an der Gestaltung moderner, digitaler SCM-Prozesse und deren optimaler IT-Unterstützung. Dabei setzt SALT Solutions - wo im Kontext passend - auf die Systeme der SAP, um geschäftskritischen Prozesse maximal sicher und effektiv zu gestalten. Sowohl für spezielle Erweiterungen des Standards als auch für die individuelle Entwicklung ganzer Systeme kann es gute Gründe geben. SALT Solutions entwirft und realisiert nach modernster IT-Methodik individuelle Enterprise-Anwendungssysteme auf SAP-, Java- und Microsoft-Plattformen. Die Verfügbarkeit der Kunden-Systeme garantieren SALT Solutions durch ihren 24/7-Support direkt aus Deutschland. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die SALT Solutions AG ist aufgrund ihrer wesentlichen Ausrichtung auf den deutschen Markt auch maßgeblich von den vorherrschenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland geprägt. Nach den ersten Berechnungen und Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes im Januar 2020 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2019 um 0,6% höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Dies ist die längste Wachstumsphase im vereinten Deutschland. Das Wachstum hat 2019 aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen. 2017 um 2,5% und 2018 um 1,5%. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von +1,3% ist die deutsche Wirtschaft 2019 schwächer gewachsen. Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.01.2020 - 018/20, S. 1 Damit wuchs die deutsche Wirtschaft weniger stark als noch in der Jahresprojektion im Jahreswirtschaftsbericht 2019 mit 1,0% angenommen. Der Hauptgrund dafür war die Schwäche in der deutschen Industrie, die stärker ausgeprägt war und länger andauerte als noch vor einem Jahr erwartet. Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Jahreswirtschaftsbericht 2020, S. 77 Für das Jahr 2020 erwartete die Bundesregierung nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 1,1% Prozent. Ein wesentlicher Grund für diese geringe wirtschaftliche Entwicklung hat die bestehende Schwäche der Kfz-Industrie. Die deutsche Automobilindustrie hat im internationalen Vergleich einen besonders hohen Anteil an der heimischen gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung. Mit etwa vier Prozent liegt er deutlich über dem Anteil in Frankreich, Italien und Spanien (jeweils ca. 1% Prozent). Zudem ist die deutsche Automobilindustrie stark verflochten mit anderen Wirtschaftsbereichen. Eine Veränderung der Wertschöpfung in der Kfz-Industrie überträgt sich daher in etwa mit dem Faktor 2 in eine Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung. Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Jahreswirtschaftsbericht 2020, S. 69 Die aktuellen Vorhersagen zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland schwanken aufgrund der Covid-19-Krise teilweise sehr stark und werden anhand verschiedener Annahmen regelmäßig aktualisiert. Quelle: www.Tagesschau.de, "Konjunkturprognosen für Deutschland" vom 25.06.2020 Prognosen zur Entwicklung des deutschen Bruttoinlandsproduktes:
Nach Ermittlungen des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom), Berlin, wuchs der Markt für IT-Services in Deutschland 2019 um 2,0%; die Wachstumsrate lag damit oberhalb des BIP. Quelle: Bitkom e.V., www.bitkom.org, Bericht "Bitkom-Branche zeigt stabiles Wachstum" vom 31.07.2019 Die zunehmende Digitalisierung bringt deutliche Impulse für die Märkte, nahezu alle Wirtschaftszweige sind davon betroffen und werden vor neue Herausforderungen bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für die digitale Wirtschaft gestellt. Diese zunehmende Digitalisierung spiegelt sich in der Entwicklung des IT-Sektors wider, die durch die Bitkom analysiert und bewertet wird. Insgesamt bescheinigen die Bitkom-Verantwortlichen dem deutschen Informations- und Kommunikationstechnik-Markt (ITK-Markt) eine gute Entwicklung. Für 2020 rechnete der Digitalverband mit einem weiteren Anstieg um 1,5%. Quelle: Bitkom e.V., www.bitkom.org, Bericht "ITK-Märkte" vom 01.2020 Bitkom Research hat im Auftrag von Tata Consultancy Services (TCS) Unternehmen zu ihren Plänen bei der Digitalisierung befragt. Die Befragung führt aus, dass Unternehmen immer stärker in die Modernisierung und Automatisierung ihrer Prozesse, neuer digitaler Kundenschnittstellen und in digitale Services investieren. Integrierte Ansätze sind gefragter denn je und man erwartet von Beratungs- und IT-Dienstleistungspartnern ein breites Angebot an Services rund um die digitale Transformation - ein sogenanntes End-to-end-Portfolio. Quelle: Tata Consultancy Services Deutschland mbH, Bitkom Research GmbH, Trendstudie "Wie sich Unternehmen in der neuen Zeit orientieren" von 2018 Die Planungen 2020 von 120 befragten Unternehmen zeigten, dass jede vierte Organisation das IT-Budget voraussichtlich sogar um mehr als zehn Prozent aufstocken wollte. Wobei die Ausgaben für die Digitalisierung ebenfalls auf etwas mehr als ein Drittel des Gesamt-IT-Budgets prognostiziert wurden. Quelle: Capgemini Service SAS, Pressemitteilung, "IT-Trends-Studie 2020: Ausgaben für Informationstechnologie steigen, mehr Budget für Digitalisierung und intelligente Technologien" vom 05.12.2019 Die Covid-19-Krise geht auch an der Branche der Beratungs- und IT-Dienstleister nicht vorbei. Quelle: www.luenendonk.de, Bericht "Convid-19-Krise: Beratungs- und IT-Dienstleister müssen umdenken" vom 22.04.2020. Eine aktuelle Lünendonk-Umfrage unter B2B-Dienstleistern zur Auswirkung des Corona-Virus zeigt auf, dass 89% der B2B-Dienstleister Umsatzrückgänge erwarten. Vor allem Beratungshäuser und Zeitarbeitsunternehmen sind hiervon betroffen. Es wird aufgezeigt, dass Beratungs- und IT-Dienstleiser mit einem breiten Portfolio im Vorteil sind und Umsatzrückgänge in einigen Bereichen ausgleichen können. Lünendonk sieht in der aktuellen Krise für viele Beratungs- und IT-Dienstleister auch große Chancenpotenziale, da sich die Digitalisierung schneller durchsetzen wird und muss und die Akzeptanz gegenüber digitalen Geschäftsmodellen stark zunimmt. Davon wird die Branche langfristig profitieren. Quelle: www.luenendonk.de, Bericht "Auswirkungen des Corona-Virus auf die Service-Branche: 89 Prozent der B2B-Dienstleister erwarten Umsatzrückgänge" vom 03.04.2020; vgl. Lünendonk, Marktsegmentstudie 2019, "Der Markt für Customer Experience Services in Deutschland" Diese Einschätzung unterstützt auch die aktuelle Bitkom-Studie "Digitalbranche sieht erste Silberstreifen" (Quelle: www.bitkom.org, Bericht "Digitalbranche sieht erste Silberstreifen" vom 29.06.2020), die mittelfristig die Zeichen für die Digitalbranche wieder auf Wachstum sieht. "Die Corona-Krise ist ein Digital Tuning Point. Unsere digitalen Defizite wurden in den vergangenen Wochen schonungslos offengelegt. Jetzt gilt es umso mehr, die Digitalisierung in allen Bereichen mit Mut, Entschlossenheit und Tempo voranzutreiben". 3. Geschäftsverlauf Im Jahr 2019 konzentrierte sich die SALT Solutions AG auf die weitere, konsequente Umsetzung ihrer Strategie: als erfahrener Partner, gemeinsam mit ihren Kunden und den Anforderungen der digitalen Transformation, die Herausforderungen anspruchsvoller SCM-Projekte entlang der gesamten Supply Chain zu realisieren. Die in 2018 begonnene ganzheitliche Ausrichtung als "Das SCM-Projekthaus" wurde weitergeführt und die Organisation sowie die Lösungskompetenzen den Bedürfnissen der Kunden und des Marktes weiter angepasst und weiter ausgebaut. Die in 2018 begonnene Transformation der SALT Solutions AG erfolgte hierbei jedoch immer mit Blick auf die für das Unternehmen wichtigen Leistungsindikatoren, den Rohertrag und die EBIT-Marge. Die Gesamtleistung der SALT Solutions AG lag 2019 um 4,1 % über der Gesamtleistung des Vorjahres, erreichte 51.093 TEUR. Der Wareneinsatz stieg leicht um 226 TEUR und führte im Ergebnis zu einem Anstieg des Rohertrags in 2019 gegenüber dem Vorjahr um 3,8 % auf 49.922 TEUR. Der Rohertrag aus SAP-basierten Dienstleistungen wuchs gegenüber dem Vorjahr um 7,4 % auf 30.809 TEUR und konnte damit auch die für 2019 gesteckten Zielen des Jahres 2019 um 3,0% übererreichen. Das Geschäft mit Individuallösungen erzielte einen Rohertrag in Höhe von 20.282 TEUR (3,5 % über dem Vorjahr und den Planerwartungen). In Summe konnten die für das Geschäftsjahr 2019 vom Vorstand gesetzten Wachstumsziele erreicht werden. Das EBIT konnte gegenüber dem Vorjahr um 8,0% auf 661 TEUR gesteigert werden und entsprach den Planvorstellungen der Vorstände an das Jahr 2019. Ebenso konnte die strategische Unternehmensentwicklung der SALT Solutions AG als "Das SCM-Projekthaus" mit digitalen IT-Lösungskonzepten und Systemintegrationen in der Logistik und der Produktion und somit durchgängig über die komplette Supply Chain eines Kunden planvoll weitergeführt werden. Die Positionierung der SALT Solutions AG für die "end-to-end" Prozesskette in der "Digitalisierung der Supply Chain" ist erfolgt. Der Jahresüberschuss blieb mit 1.247 TEUR nahezu auf Vorjahresniveau. Der Vorstand ist somit mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2019 zufrieden; die prognostizierten Werte wurden vollständig erreicht. 4. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die SALT Solutions AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 eine Gesamtleistung von 51.093 TEUR (Vorjahr: 49.058 TEUR), was einer Steigerung von 4,1 % entspricht. Der Rohertrag, die für die SALT Solutions AG wichtigere Kennzahl zur Unternehmenssteuerung betrug 49.992 TEUR (Vorjahr: 48.113 TEUR) und konnte um 3,8 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der, um neutrale Aufwendungen in Höhe von 26 TEUR (Vorjahr: 91 TEUR) bereinigte Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.918 TEUR auf 39.994 TEUR. Der Anteil des Personalaufwandes am Rohertrag (80,1 %) ist im Vergleich zum Vorjahr (79,1 %) ebenfalls angestiegen. Während der Unternehmensbereich SAP-basierte Lösungen mit den Standorten Würzburg und Leonberg ein Wachstum der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl um 6,7% verzeichnete, zeigte der Unternehmensbereich der Individuallösungen mit den Standorten in München, Düsseldorf und Dresden einen Rückgang um 6,9 % der Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 9.485 TEUR (Vorjahr: 10.030 TEUR) wurden zur Beurteilung der Ertragslage um neutrale Aufwendungen in Höhe von 250 TEUR (Vorjahr: 885 TEUR) gekürzt. Mit dieser Anpassung war ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 90 TEUR auf 9.235 TEUR zu verzeichnen. Die wesentlichen Erhöhungen gegenüber dem Vorjahr betreffen hierbei steigenden Kosten für Büroflächen (+106 TEUR) und Fortbildungskosten (+67 TEUR) sowie gestiegene Aufwendungen für Reisekosten (+157 TEUR). Dahingegen konnten die Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten um 224 TEUR gesenkt werden. Die übrigen Erträge erhöhten sich um 314 TEUR auf 837 TEUR maßgeblich durch Erlöse resultierend aus einem Providerwechsel (135 TEUR) und gestiegenen Erlösen aus der Kfz-Nutzung (51 TEUR). Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg in der Folge um 8,0 % auf 661 TEUR und betrug wie im Vorjahr 1,3 % vom Rohertrag. Das Finanzergebnis, als Zusammenfassung aus Zinssaldo und Beteiligungsergebnissen, hat sich um 231 TEUR auf 1.194 TEUR gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der geringeren Teilgewinnabführung der Tochtergesellschaft WSW Software GmbH in Höhe von 1.141 TEUR (Vorjahr: 1.458 TEUR). 2. Rendite Das Ergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von 1.934 TEUR lag um 58 TEUR unter dem Vorjahresergebnis von 1.992 TEUR. Bezogen auf den Rohertrag wurde eine Rendite von 3,9 % (Vorjahr: 4,1 %) erzielt. Für das Geschäftsjahr 2019 weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 1.247 TEUR (Vorjahr: 1.265 TEUR) aus. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der SALT Solutions AG ist im Vergleich zum Vorjahr um 773 TEUR, das entspricht 4,2 %, auf 19.123 TEUR gestiegen. Dem Umlaufvermögen inklusive der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 13.525 TEUR (Vorjahr: 13.836 TEUR) steht ein kurzfristiges Fremdkapital von 13.844 TEUR (Vorjahr: 10.869 TEUR) gegenüber. Im Geschäftsjahr wurden insgesamt Investitionen in Höhe von 1.934 TEUR vorgenommen, denen Abschreibungen in Höhe von 850 TEUR gegenüberstehen. Hierin enthalten sind in Höhe von 347 TEUR planmäßige Abschreibungen auf selbst geschaffene Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte. Das Eigenkapital hat sich von 4.925 TEUR auf 4.723 TEUR verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 24,7 %. In der Hauptversammlung vom 6. August 2019 wurde im Wege einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln das Grundkapital der Gesellschaft durch Umwandlung von 748.500 EUR des in der Bilanz zum 31.12.2018 ausgewiesenen Bilanzgewinns auf insgesamt 3.000.000 EUR erhöht. Die Kapitalerhöhung erfolgt durch die Ausgabe von 748.500 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien. Auf den Aktionär Dieter Heyde entfallen damit quotal 499.665 Aktien, auf den Aktionär Dr. Bernhard Blüthner 28.835 Aktien. Das aktualisierte Aktienbuch der SALT Solutions AG zeigt die folgende Zusammensetzung:
Ebenfalls in der Hauptversammlung vom 6. August 2019 wurde ein Genehmigtes Kapital über 970.000 EUR geschaffen. Es ermächtigt den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital um 970.000 EUR gegen Bar- und/oder Sacheinlage durch die Ausgabe von neuen auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen. In der Hauptversammlung vom 27.12.2019 wurde beschlossen, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende in Höhe von 1.488.709,85 EUR an die Aktionäre auszuschütten. Unter Berücksichtigung der Dividende sowie der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln errechnet sich ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 390.738,06 EUR. Der Bilanzgewinn hat sich aufgrund des im Jahr 2019 erwirtschafteten Jahresüberschusses in Höhe von 1.247 TEUR sowie unter Berücksichtigung der Ausschüttung abzüglich der Einstellung in die gesetzliche Rücklage (63 TEUR) von 2.588 TEUR auf 1.576 TEUR verringert. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich von 6.353 TEUR auf 6.660 TEUR. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der Anstieg der Rückstellungen für variable Gehaltsbestandteile (+455 TEUR) wohingegen sich die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (-230 TEUR) verringerten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 786 TEUR, im Wesentlichen bedingt durch die ERP-Systemumstellung per 01.01.2019 und die damit einhergehende Erhöhung der sonstigen Rückstellungen des Vorjahres sowie um den Restkaufpreis eines Softwareerwerbes. Der Anstieg bei den sonstigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. 4. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in 2019 TEUR 4.747 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit 1.151 TEUR um 3.596 TEUR erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der erhaltenen Anzahlungen im Projektgeschäft. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf 1.834 TEUR (Vorjahr: 466 TEUR) und beinhaltet vornehmlich mit 611 TEUR Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und mit 848 TEUR Auszahlungen für Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände. 475 TEUR entfallen auf Investitionen in das Finanzanlagevermögen. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit erfolgte in Höhe von 600 TEUR die Zahlung eines Teilbetrages des Einziehungsentgeltes an ehemalige Gesellschafter. Der Finanzmittelfonds zum Jahresende 2019, bestehend aus Kassenbeständen, Guthaben bei Kreditinstituten und kurzfristigen Bankschulden erhöhte sich auf 2.933 TEUR (Vorjahr: 811 TTEUR). 5. Mitarbeiter Die SALT Solutions AG beschäftigte im Jahresdurchschnitt 560 Mitarbeiter (Vorjahr: 555 Mitarbeiter). Der Standort Würzburg ist zum Geschäftsjahresende mit 300 Mitarbeitern der größte Standort gefolgt von Dresden mit 154 Mitarbeitern. Am Standort München sind Ende 2019 67 Mitarbeiter beschäftigt. Die Standorte in Leonberg und Düsseldorf beschäftigen im Mittel 13 Mitarbeiter. Die Gewinnung neuer Mitarbeiter erfolgte wie in Vorjahren im Rahmen der SALT-internen Fachinformatiker-Ausbildung, durch direct recruting aus den regionalen Hochschulen, sowie durch active recruting, das in 2019 gezielt durch externe Personaldienstleister unterstützt wurde. Ebenfalls erfolgreich waren "Mitarbeiter werben Mitarbeiter"-Aktionen. Ziel ist hierbei der ausgewogene Aufbau einer effizienten Kompetenzstruktur zwischen erfahrenen Beratern und jungen Absolventen. Die innerbetriebliche Entwicklung und der gezielte Kompetenzaufbau insbesondere für aktuelle Marktthemen unserer Kunden hatte auch in 2019 große Bedeutung. Neben den firmeninternen Weiterbildungsmaßnahmen erfolgten Ausbildungs- und Zertifizierungsprogramme sowie speziell auf die Bedürfnisse der SALT Solutions AG zugeschnittene Qualifizierungsveranstaltungen. 6. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2019 hat sich die Gesellschaft auf projektbezogene Weiterentwicklungen und Optimierungen in den folgenden Bereichen konzentriert:
Basierend auf den Erfahrungen in Kundenprojekten wurden Konzepte für Verbesserungen der Funktionalität und Ergonomie entwickelt. Da es sich im Wesentlichen um Ergänzungen und Weiterentwicklungen handelt, wurden von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht und keine Aktivierungen für selbst erstellte Software vorgenommen. In ähnlicher Weise wurden auch Erkenntnisse und Anforderungen von Kunden und Partnern in die Logistikplattform LogBase eingebracht, damit diese die logistischen Standardfunktionen für Lager noch besser mit den individuellen Anforderungen der Kunden kombinieren kann. Darüber hinaus nahm die Salt Solutions AG sehr erfolgreich an verschiedenen Forschungsprojekten teil. In 2019 endete das Förderprogramm "Informations- und Kommunikationstechnik" des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, in dem es als Verbundprojekt um skalierbare und flexible Datenräume für Informationsdienste in digitalen Wertschöpfungsprozessen - Data4Services - ging, sehr erfolgreich. Die Verwertung der Ergebnisse aus diesem Projekt sind Teil des Unternehmensplanes der neu gegründeten SALT Software GmbH. 5. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichsten Chancen 1. Die digitale Transformation Die Digitalisierung verändert Märkte und Unternehmen. Allen voran steht der Kunde, der seinen Bedarf orts-, zeit- und kanalunabhängig platziert und volle Transparenz sowie Flexibilität über Lieferkette und Lieferzeitpunkt erwartet. Erfolgreiche Unternehmen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, ihre Prozesse und IT-Systeme auf diesen Bedarf abstimmen und können auf Basis neuer Technologien auch neue Geschäftsmodelle entwickeln, um ihren Marktbedarf zu decken. Die Verbindung aus Kundendaten und operativen Daten des Unternehmens (z.B. Sensordaten), um den Bedarf sowie Herstellungs- und Lieferprozesse perfekt aufeinander abzustimmen, wird immer mehr zum kritischen Erfolgsfaktor. Diese Entwicklung im Zuge der Digitalisierung hat eine Neuausrichtung unserer Positionierung am Markt bewirkt. Als "Das SCM-Projekthaus" entwickelt die SALT Solutions AG Digitalisierungs-Lösungen für Unternehmen aus Industrie und Handel für alle Bereiche der Supply Chain. Das klassische Projektgeschäft aus Implementierung und Support wird erweitert um Strategieberatung zu Prozessen und IT-Bebauungsplanung, um den Kunden als Orientierungs- und Umsetzungspartner in allen Kernprozessen der Lieferkette und als Digitalisierungsexperte zur Seite zu stehen. Parallel dazu ergänzt die SALT Solutions AG ihr Angebot zur Digitalisierung der Supply Chain um technologie- und objektorientierte Individuallösungen, die den Standard ergänzen oder auf diesem aufsetzen. Im Dezember 2019 wurde die SALT Software GmbH gegründet, um dort die Entwicklung und Vermarktung unserer Software-Produkte zu bündeln. Grund für die Ausgliederung der Software-Produkte ist die wachsende Nachfrage nach leistungsstarker, innovativer Software, die wir bereits seit längerer Zeit verzeichnen. Mit Gründung der neuen GmbH schaffen wir die nötigen Strukturen in einer auf Produkte fokussierten Organisation, um diesen steigenden Bedarf effizient zu bedienen. Zu diesem Zweck schöpfen wir aus einem Portfolio aus etablierten, ausgereiften Produkten auf SAP-Basis (Add-Ons, die den SAP-Standard um wichtige Funktionen erweitern) und ergänzen diese durch innovative Lösungen, für deren Entwicklung wir moderne Technologien und Methoden einsetzen. Derart gestaltete Software ist die Basis für die Entwicklung und Implementierung neuer, digitaler Geschäftsmodelle. Die WSW Software GmbH ergänzt das Lösungsangebot mit automobilspezifischen SCM-Lösungen und eröffnet Cross Selling-Potentiale. Im Vordergrund steht für die SALT Solutions AG der Kunde mit seinen individuellen Anforderungen, die es mit Hilfe von Standardlösungen (z.B. SAP S/4HANA) und maßgeschneiderten Individuallösungen (z.B. Konzernanforderungen) in bestmöglicher Qualität zu lösen gilt. Ende des Jahres 2018 qualifizierte sich SALT Solutions für die SAP Gold Partnerschaft, die die enge Verbindung zwischen zufriedenen Kunden, gut ausgebildeten Mitarbeitern und der bestätigten Projektierungsqualität unterstreicht. 2. Zukunftschancen Die Treiber der industriellen Digitalisierung sind Anbieter von IaaS (Infrastructure as a Service), Paas (Platform as a Service) und SaaS (Software as a Service), die den Unternehmen damit einen Rahmen für die zukünftige Aufstellung anbieten. Auch SAP wird die Einführung des neuen Digital-Core, der neuen SAP S/4HANA-Plattform, vorantreiben. Der Wechsel von SAP ERP (ECC 6.0) auf SAP S/4HANA betrifft die komplette IT-Systemlandschaft. Vereinfachungen beim Datenmodell und Innovationen bei den Prozessen sind bei der Migration zu berücksichtigen. Gleichzeitig bereiten Kunden Ihr ERP-System auf Smart Information vor. Um die zur Verfügung stehenden Plattformen, Produkte und Technologien auszuschöpfen, braucht es Partner, die den Kunden ganzheitlich beraten und auf seiner individuellen Reise begleiten. Der Mix aus tiefer Kenntnis des SAP-Standards, Prozess- und IT-Strategieberatung und die Nutzung von neuen Technologien und Plattformen ermöglicht SALT Solutions eine ganzheitliche Ansprache der Kunden. Über die klare Fokussierung auf die Supply Chain ist SALT Solutions am Markt gut positioniert und steckt das Kompetenzfeld für den Kunden klar erkennbar ab. Die Gesellschaft nutzt und verstärkt ihre Kapazitäten, mit kritischem Blick auf den Markt und die eigenen Möglichkeiten, sehr bewusst. Die gleichbleibend hohe Qualität der von der Gesellschaft erbrachten Leistungen gilt es hierbei zu festigen und weiter auszubauen. Die digitale Transformation beinhaltet auch für die produktbezogenen Leistungsangebote der Gesellschaft Zukunftspotentiale, da diese Konzepte die IT-technische Integration von ERP-Ebene und Shop Floor erfordern. Die Gesellschaft erwartet hier über die nächsten Jahre einen deutlichen Zuwachs an Geschäftsvolumen. Des Weiteren wird die Gesellschaft die Logistikplattform LogBase noch stärker im Markt verankern. Mit LogBase kann eine schnelle Anbindung an Webshop-Plattformen und E-Commerce-Systeme realisiert werden, Kunden profitieren durch reibungslose Prozesse vom Bestellvorgang bis zum Versand bei maximaler Automatisierung. 3. Risiken der künftigen Entwicklung In Bezug auf konjunkturelle Risiken ist die SALT Solutions AG im Rahmen ihrer Projektarbeit in einem der Investitionsgüterbranche vergleichbaren Geschäft tätig. Sobald die Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung zunimmt, wie aktuell durch die Corona-Krise, werden Investitionen zwar zurückgestellt, jedoch in der überwiegenden Anzahl der Fälle nicht gestrichten. Gleichzeitig ergeben sich in der technologischen Dynamik im Geschäftsfeld der SALT Solutions AG und der Breite ihres Kundenstammes aber auch in Krisenzeiten und damit auch Zeiten großer Investitionszurückhaltung immer wieder Chancen für Rationalisierungsinvestitionen oder die Notwendigkeiten für Ersatzinvestitionen, insbesondere in Bezug auf die Digitalisierung. In der Fachpresse wird Covid-19 auch vielfach als "Wake-Up Call für die Supply Chain" genannt, d.h. viele Analysten erwarten gerade jetzt einen neuen Schub bezogen auf Digitalisierungsthemen. 2019 agierte die Gesellschaft in einem positiven aber im technologischen Umbruch befindlichen Umfeld. Aufgrund von kundenseitigen Kapazitätsengpässen oder Budgetverschiebungen wurden Projektstarts verschoben oder Projekte mussten für eine gewisse Zeit pausieren. Aus einer nur schwer planbaren Auslastungssituation können sich negative Auswirkungen auf den erwirtschafteten Deckungsbeitrag ergeben. Der hohe Anteil von wenigen Großkunden am Umsatz der Gesellschaft stellt immer noch ein Risiko in Bezug auf Umsatz und Ergebnis dar. Der Anteil der langjährigen, großen Bestandskunden am Rohertrag der Gesellschaft betrug 26,1 % (Vorjahr 31,9 %). Im Rahmen seiner strategischen Unternehmensentwicklung bemüht sich der Vorstand deshalb weiterhin, eine breitere Streuung der Umsätze zu erreichen. Gleichzeitig bildet die Gesellschaft durch ihre Kompetenz in aktuellen Themen wie "Agile Entwicklung", "Continuous Delivery" oder "DevOps" auch die notwendige Grundlage, um für ihre Bestandskunden eine hohe Wertschöpfung und Attraktivität sicher zu stellen. Die Leistungen der SALT Solutions AG werden typischerweise von großen Unternehmen und großen Mittelständlern in Anspruch genommen. Das Risiko von Forderungsverlusten aus diesem Kundenkreis ist gering; das hat sich auch trotz der Corona-Krise bestätigt. Trotzdem hält der Vorstand die Entwicklung des Forderungsbestandes sorgfältig im Auge. Weiterführende Maßnahmen zur Forderungsabsicherung erscheinen dem Vorstand aktuell nicht erforderlich. Da die Leistungen der SALT Solutions AG zeitnah und ausschließlich in Euro abgerechnet werden, beinhaltet das Geschäft nur geringe Zins- und Währungsrisiken. Als mögliches Risiken aus Gerichts- oder Schiedsverfahren mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestand bisher nur im Rahmen der Findung des finalen Einziehungsentgeltes. Im Juli 2020 konnte zwischen den Parteien, das Aktien-Einziehungsentgelt auf TEUR 3.400 festgelegt werden. Die Auszahlung des verbleibenden Auszahlungsbetrages inklusive Zinsen erfolgte im Juli 2020. Ferner sind aufgrund der getroffenen Vereinbarungen im Jahr 2020 Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.049 zu bilden. Weitere Risiken aus Gerichts- oder Schiedsverfahren bestehen aktuell nicht. In den übrigen Risikobereichen haben sich keine grundlegenden Veränderungen gegenüber der in den Vorjahren gegebenen Situation ergeben. 4. voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Für die Jahre 2020 und 2021 sind die ökonomischen Prognosen im Wesentlichen bedingt durch die Auswirkungen der Covid-10-Krise durch viele Unsicherheiten geprägt. Die wirtschaftlichen Rahmenparameter zeigen, wie eingangs dargestellt, in 2020 deutliche Negativeffekte, die sich vermutlich in 2021 langsam wieder in ein verhaltenes Wachstum umkehren sollen. "Die Hoffnungen sind groß, dass der konjunkturelle Tiefpunkt der Corona-Krise für die digitale Wirtschaft überwunden ist und der allgemeine Digitalisierungsschub die Nachfrage nach digitalen Lösungen ankurbelt". Quelle: Bitkom e.V., www.bitkom.org, Bericht "Digitalbranche sieht erste Silberstreifen" vom 29.06.2020 Auch die SALT Solutions AG spürt die Folgen der Corona-Krise. Einige unserer Kunden sind direkt von den Folgen der COVID-19-Krise betroffen. Projekte wurden beendet oder unterbrochen. Mit dem Bedarf an Digitalisierungsprojekten ergeben sich für SALT Solutions jedoch auch neue Chancen. Im Rahmen einer kurz nach Beginn der Krise veranstalteten, digitalen "Online-Messe" konnten überdurchschnittlich viele Kontakte generiert werden und wir erhielten sehr positives Feedback von potentiellen Neu-Kunden, bei unseren Bestands-Kunden konnten zusätzliche Projekte gewonnen und bestehende Aufträge erweitert werden. Als Dienstleistungsunternehmen für IT-Projekte spielen Lieferanten für die Dienstleistungserbringung eine untergeordnete Rolle, daher konnte, kombiniert mit flexiblen Arbeitsmodellen, die Leistungs- und Lieferfähigkeit der SALT Solutions AG jederzeit sichergestellt werden. Die aktuelle Situation hat nochmals verdeutlicht, dass neben den finanziellen Leistungsindikatoren, die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die Qualifikation, Leistungsbereitschaft und Flexibilität unserer Mitarbeiter ein wesentliches Innovationsgut zur Sicherung des Unternehmenserfolges und Krisenbewältigung darstellen. Zur Sicherung der Liquidität und Rentabilität wurde ein umfassendes und gezieltes Ausgabenmanagement etabliert und zusätzliche Liquiditätsreserven gesichert. Im Dezember 2019 wurde die SALT Software GmbH gegründet. Die Ausgliederung der Software-Produkte in die neue Tochtergesellschaft (SALT Solutions AG hält 51,8 % der Anteile) bietet die nötigen Strukturen und somit die Basis für die Entwicklung und Implementierung neuer, digitaler Geschäftsmodelle. SALT Solutions ist auf die Anforderungen in ihrem Marktumfeld eingestellt und kann Kunden bei Ihrem Weg der digitalen Transformation zielgerichtet unterstützen. Somit sieht sich der Vorstand, u.a. unter Berücksichtigung aller bisher getroffenen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise, gut gerüstet, die Herausforderungen des Geschäftsjahres 2020 erfolgreich bewältigen zu können. Der Vorstand plant daher für 2020, unter Berücksichtigung der Ausgliederung der Software in die neu gegründete SALT Software GmbH und unter Berücksichtigung der bekannten Effekte der Corona-Krise einen Rohertrag zwischen TEUR 48.500 und TEUR 50.500. Die Rentabilität der Gesellschaft, gemessen auf Basis des EBIT wird in einer Bandbreite zwischen 1,0 % und 2,5 % erwartet. Für 2021 gehen wir davon aus, dass sich der Druck auf die Beratungs- und IKT Branche intensivieren wird und Mitbewerber, die nicht an der "Digitalen Transformation" partizipieren können, Marktanteile verlieren werden. Wir sehen daher in der gegenwärtigen Situation auch Chancen für unsere zukünftige Wachstums- und Margenentwicklung, da SALT auf die Anforderungen unserer Kunden eingestellt ist und sie bei Ihrem Weg der digitalen Transformation zielgerichtet unterstützen kann.
Würzburg, den 13. August 2020 gez. Maximilian Brandl gez. Dr. Bernhard Blüthner gez. Claudia Lang gez. Dr. Hans Christoph Dönges gez. Thomas Mayerbacher BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2019I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft: bis zum 10. Dezember 2020:
ab dem 10. Dezember 2020:
Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 3 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als große Kapitalgesellschaft einzustufen. Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von dem Wahlrecht zum zusammengefassten Ausweis gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB wurde hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Gebrauch gemacht. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethode werden stetig angewendet. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde Gebrauch gemacht. Die unter der Position selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden mit den Herstellungskosten angesetzt, die auch angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten enthalten. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung von planmäßigen linearen Abschreibungen bei einer Nutzungsdauer von acht Jahren. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 20 Jahre) bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 13 Jahren) angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten Sonder- und Einzelkosten sowie angemessene Teile von Fertigungs- und anderen Gemeinkosten. Zur verlustfreien Bewertung sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen worden. Die Bewertung der nicht abgerechneten Leistungen erfolgte zum Nominalwert. Für noch anfallende Aufwendungen im Zusammenhang mit der Abrechnung wurde eine angemessene Abwertung berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen und in voller Höhe von dem Posten "Vorräte" abgesetzt. Alle Anzahlungen entfallen auf am Abschlussstichtag noch nicht endabgerechnete Projekte. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Beratungsbrache ebenso wie empirische Erfahrungen vergangener Jahre berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive latente Steuern sind mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im Einzelnen im Anlagenspiegel (Anlage III a) dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Entsprechend § 285 Nr. 11 HGB ergeben sich zum Bilanzstichtag folgende Angaben zum Anteilsbesitz:
1) Ergebnis vor Ergebnisabführungen EUR 1.404.812,63 2) Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis zum 31. März 2019 In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Folgejahr abziehbare Vorsteuer TEUR 57 (Vorjahr TEUR 8) sowie noch nicht ausgezahlte Zuschüsse von Förderprojekten TEUR 56 (Vorjahr TEUR 71) als antizipative Posten enthalten. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung der Satzung. Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Das Grundkapital ist eingeteilt in 3.000.000 (Vorjahr 2.251.500) nennwertlose Stückaktien, die auf den Namen lauten und deren Übertragung vinkuliert ist. Durch Beschluss der Hauptversammlung wurde am 6. August 2019 das Grundkapitals im Wege einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln erhöht durch Umwandlung von EUR 748.500,00 des in der Bilanz zum 31. Dezember 2018 ausgewiesenen Bilanzgewinns. Die Satzung entsprechend geändert. Die Kapitalerhöhung wurde durchgeführt und am 24. September 2019 im Handelsregister eingetragen. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 6. August 2019 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 27. Juni 2024 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 970.000,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
Zum Abschlussstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge von TEUR 149 (Vorjahr TEUR 391) die ausschließlich aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beruhen. Die Steuerrückstellungen betreffen in Höhe von TEUR 999 (Vorjahr TEUR 552) erwartete Steuernachzahlungen (Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag) für die Jahre 2018 und 2019. Im Vorjahr wurden TEUR 45 aufgrund einer Lohnsteuerprüfung zurückgestellt. Die sonstigen Rückstellungen im Gesamtbetrag von TEUR 6.660 (Vorjahr TEUR 6.353) wurden im Wesentlichen für den Personalbereich (TEUR 5.504; Vorjahr TEUR 4.971), Gewährleistungen und Kulanz (TEUR 893; Vorjahr TEUR 819), Kundenboni sowie ausstehende Rechnungen (TEUR 218; Vorjahr TEUR 516) gebildet. Aufgrund der am 4. Januar 2018 im Handelsregister eingetragenen Kapitalherabsetzung hat die Gesellschaft ein Einziehungsentgelt zwischen TEUR 3.000 und TEUR 3.600 zu zahlen. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten wurde ein von der IHK für München und Oberbayern bestellter Schiedsgutachter beauftragt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2019 hat sich die Geschäftsleitung am unteren Wert orientiert. Unter Berücksichtigung der bisher geleisteten Zahlungen (TEUR 1.227; Vorjahr TEUR 600) und berechneten Zinsen (TEUR 21; Vorjahr TEUR 22) wird zum 31. Dezember 2019 ein Betrag in Höhe von TEUR 1.817 (Vorjahr TEUR 2.422) unter den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert. Davon werden TEUR 617 (Vorjahr TEUR 622) innerhalb eines Jahres fällig. Im Juli 2020 konnte zwischen den Parteien, unabhängig von einem möglichen Schiedsspruch das Einziehungsentgelt auf TEUR 3.400 festgelegt werden. Die Auszahlung des gesamten Restbetrags in Höhe von TEUR 1.600 zzgl. Zinsen erfolgte im Juli 2020. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben zu den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammenfassend dargestellt.
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von EUR 349.173,69 enthalten. Der Ansatz passiver latenter Steuern entspricht der sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung aus dem Unterschied der Handelsbilanz- und der Steuerbilanzwerte. Die Unterschiede (Differenzen) resultieren aus den in der Steuerbilanz nicht ansetzbaren selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (vgl. oben unter II.). Bei planmäßiger Abschreibung der selbst erstellten Software werden sich die Unterschiedsbeträge in zwei Jahren vollständig auflösen. Bei der Bewertung wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Insgesamt wurde zum 31. Dezember 2019 mit einem Ertragssteuersatz von 30,6 % (im Vorjahr 30,6 %) gerechnet. Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 1.361 (Vorjahr TEUR 1.325). Diese betreffen die Bürgschaften für Mietkautionen (TEUR 423; Vorjahr TEUR 436) und Gewährleistungsbürgschaften an Kunden (TEUR 938; Vorjahr TEUR 889) Zur Verminderung des Risikos einer Inanspruchnahme hat die Gesellschaft zwei separate Bürgschaftsversicherungen abgeschlossen. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Der Nutzung des Fuhrparks liegen am Bilanzstichtag 67 (Vorjahr: 61) Operating-Leasingverträge zugrunde. Diese Vorgehensweise trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die Leasingverträge führen zu einem jährlichen Aufwand von TEUR 559 (Gesamtverpflichtung TEUR 2.259; Restverpflichtung TEUR 995); sie haben noch Restlaufzeiten zwischen 1 und 47 Monaten. Der Nutzung von IT und IT-Infrastruktur liegen am Bilanzstichtag 83 (Vorjahr 75) Operating-Leasingverträge zugrunde. Diese Vorgehensweise trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die Leasingverträge führen zu einem jährlichen Aufwand von TEUR 364 (Gesamtverpflichtung TEUR 1.805; Restverpflichtung TEUR 635); sie haben noch Restlaufzeiten zwischen 1 und 48 Monaten. Der Nutzung von Büroeinrichtung liegen am Bilanzstichtag 9 (Vorjahr 9) Operating-Leasingverträge zugrunde. Diese Vorgehensweise trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die Leasingverträge führen zu einem jährlichen Aufwand von TEUR 84 (Gesamtverpflichtung TEUR 723; Restverpflichtung TEUR 462); sie haben noch Restlaufzeiten zwischen 5 und 87 Monaten. Zum 31. Dezember 2019 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt rd. TEUR 7.375, davon werden rd. TEUR 1.782 innerhalb eines Jahres fällig. Die Verträge haben Restlaufzeiten von 1 bis 91 Monaten. IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden zu 94,2% (im Vorjahr: 93,6%) im Inland, zu 5,7% im europäischem Ausland (im Vorjahr: 6,4%) sowie in den USA (0,1%) erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 46 (im Vorjahr TEUR 951) enthalten. Diese entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus der Verminderung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 42 (im Vorjahr Erträge aus Einzelwertberichtigungen TEUR 549), Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 2 (im Vorjahr TEUR 175), sowie im Vorjahr auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 157) sowie auf Erträge aus der Veräußerung von Leasinggenständen (TEUR 67). In den Löhnen und Gehältern sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr TEUR 91) aufgrund von Abfindungen enthalten. Die Abschreibungen nach § 275 Abs. 2 Nr. 7b) HGB im Jahr 2018 entfallen auf sonstige Vermögensgegenstände. Der hier ausgewiesene Betrag ist auch nach § 285 Nr. 31 HGB zu erwähnen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 177 (im Vorjahr TEUR 868) enthalten. Diese entfallen im Wesentlichen auf Forderungsverluste in Höhe von TEUR 161 (im Vorjahr TEUR 717) sowie im Vorjahr auf die Erhöhung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 151. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: periodenfremde Erträge in Höhe TEUR 22). Von den sonstigen Steuern waren im Vorjahr TEUR 15 aufgrund einer Lohnsteuerprüfung als periodenfremd zu qualifizieren. V. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2019 wurden 560 Mitarbeiter (Vorjahr 555) beschäftigt. Vorstände und (5; im Vorjahr 5) und Auszubildende (18; im Vorjahr 15) wurden hier nicht einbezogen. Als Vorstände der SALT Solutions AG waren:
im Handelsregister eingetragen. Mit Ausnahme von Herr Brandl sind oder waren die Vorstände jeweils alleinvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Der Aufsichtsrat hat sich wie folgt zusammengesetzt:
Die Bezüge gem. § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB belaufen sich insgesamt auf TEUR 1.262 (Vorjahr TEUR 1.083), davon entfallen TEUR 1.192 (Vorjahr TEUR 1.013) auf Vorstände und TEUR 70 (Vorjahr TEUR 70) auf die Aufsichtsräte. Die Bezüge gem. § 285 Nr. 9 Buchstabe b) HGB betragen insgesamt TEUR 246 (Vorjahr TEUR 151). Konsolidierungskreis Die SALT Solutions AG ist zum 31. Dezember 2019 zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gem. § 290 Abs. 1 HGB verpflichtet. Dieser Konzernabschluss ist Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen in den die Gesellschaft einbezogen wird; er wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangsangabe des Konzernabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 enthalten. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Als Vorgang von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB ist der Ausbruch der Covid-Pandemie Ende Januar 2020 zu nennen, welche nach Erwartungen der Geschäftsführung auch Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben wird. Exakte Aussagen über den Umfang der Auswirkungen sind aufgrund der exogen vorgegebenen Unsicherheiten nicht möglich. Wie in der Lageberichterstattung bereits erläutert, erwarten wir, angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise auf unsere Kunden, dass wir die für das Jahr 2020 ursprünglich geplanten Rohertrags-Wachstumsziele nicht erreichen können, da Kundenprojekte verschoben und abgesagt werden. Der Vorstand plant daher für 2020, unter Berücksichtigung der Ausgliederung der Software in die neu gegründete SALT Software GmbH und unter Berücksichtigung der bekannten Effekte der Corona-Krise einen Rohertrag zwischen TEUR 48.500 und TEUR 50.500. Die Rentabilität der Gesellschaft, gemessen auf Basis des EBIT wir in einer Bandbreite zwischen 1% und 2,5% erwartet. Darüber hinaus ist ein am 14. Juli 2020 geschlossener außergerichtlicher Vergleich über die Höhe des infolge der am 8. November 2017 beschossenen Aktieneinziehung zu zahlenden Einziehungsentgelts zu erwähnen. Im Vergleich wurde das Einziehungsentgelt unter Berücksichtigung der bisher geleisteten Zahlungen in Höhe von TEUR 1.800 mit TEUR 3.400 festgesetzt. Wir verweisen auf unsere Ausführungen zu den Angaben zur Bilanz. Ferner sind aufgrund der getroffenen Vereinbarungen im Jahr 2020 Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.049 zu bilden. VI. GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand macht insbesondere unter Berücksichtigung des außergerichtlichen Vergleichs vom 14. Juli 2020 zur Festlegung des zu zahlenden Einziehungsentgelts folgenden Gewinnverwendungsvorschlag: Vortrag des Bilanzgewinns zum 31.12.2019 in Höhe von EUR 1.575.586,58 auf neue Rechnung.
Würzburg, den 13. August 2020 gez. Maximilian Brandl gez. Dr. Bernhard Blüthner gez. Claudia Lang gez. Dr. Hans Christoph Dönges gez. Thomas Mayerbacher Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsIn dem Geschäftsjahr 2019 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben mit Sorgfalt wahrgenommen. Die Arbeit des Vorstands in diesem Zeitraum wurde sorgfältig überprüft und regelmäßig überwacht sowie beratend begleitet. Zudem wurde sich mit der operativen und strategischen Entwicklung des Unternehmens auseinandergesetzt sowie die Leistungsfähigkeit des Risikomanagements, die Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung und der Unternehmensorganisation untersucht. Der Vorstand informierte regelmäßig, zeitnah und umfassend durch schriftliche und mündliche Berichte über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden im Einzelnen erläutert. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit dem Aufsichtsrat ab und erörterte in regelmäßigen Abständen den Stand der Strategieumsetzung. Der Aufsichtsrat hat sich in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019, unverändert, wie folgt zusammengesetzt:
Im Geschäftsjahr 2019 ist der Aufsichtsrat zu drei ordentlichen und vier außerordentlichen Sitzungen zusammengetreten. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Beratungen und Beschlussfassungen des Aufsichtsrats betrafen neben den Themen des Jahresabschlusses und der Zustimmung zum Budget 2020 insbesondere die folgenden Themen:
Auch außerhalb dieser Sitzungen wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrats regelmäßig vom Vorstand über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorfälle informiert. In Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung war der Aufsichtsrat frühzeitig eingebunden. Neben der Erörterung ausgewählter Themen von besonderer Bedeutung in den Sitzungen des Aufsichtsrats sowie ergänzender schriftlicher und mündlicher Erläuterungen durch den Vorstand wurde der Aufsichtsrat regelmäßig über die Geschäftslage und den Geschäftsgang informiert. Diese Informationen enthielten auch Erklärungen über Abweichungen von laufenden oder geplanten Entwicklungen. Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft sowie der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019, sind von dem, in der ordentlichen Hauptversammlung am 06. August 2019 gewählten Abschlussprüfer, der Bader Förster Schubert GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Offenbach am Main, geprüft worden. Die Prüfung hat keine Beanstandungen ergeben. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 13. August 2020 für den Einzelabschluss und am 01. September 2020 für den Konzernabschluss erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht ebenso wie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht geprüft, in der Bilanzsitzung am 13. Oktober 2020 ausführlich mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer diskutiert und ohne Einwendungen gebilligt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnverwendung an. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeitern der Gesellschaft für ihren Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr seinen Dank aus.
Würzburg, den 13. Oktober 2020 Der Aufsichtsrat gez. Dieter Heyde, Vorsitzender gez. Dr. Michael Fuchs, stellvertretender Vorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2020 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die SALT Solutions AG, Würzburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SALT Solutions AG, Würzburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SALT Solutions AG, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Offenbach am Main, den 13. August 2020 HaackSchubert
GmbH
gez. Hartmut W. Schubert, Wirtschaftsprüfer gez. Markus Keiner, Wirtschaftsprüfer |
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