Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
The Stepstone Group EMEA GmbH
Völklinger Straße 1, 40219 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Gärtner seit 19.11.2025 | Geschäftsführer |
Jörn-Steffen Slink seit 5.12.2023 | Prokura |
Christiane Winter seit 4.10.2023 | Prokura |
Daniel Nimmerrichter seit 17.4.2023 | Prokura |
Tanja Hattwig seit 25.6.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
The Stepstone Group EMEA GmbH (vormals: StepStone Continental Europe GmbH)DüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die The Stepstone Group EMEA GmbH (vormals: StepStone Continental Europe GmbH) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der The Stepstone Group EMEA GmbH (vormals: StepStone Continental Europe GmbH), Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der The Stepstone Group EMEA GmbH (vormals: StepStone Continental Europe GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 15. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Zwirner, Wirtschaftsprüfer Haberbosch, Wirtschaftsprüfer (HRB Nr. 86932, Amtsgericht Düsseldorf)Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 Entwicklung des Anlagevermögens 2023 Anhang Allgemeine Hinweise Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erläuterungen zur Bilanz Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Bilanz zum 31. Dezember 2023
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
AnhangAllgemeine Hinweise Die StepStone Continental Europe GmbH, Düsseldorf wurde am 03.08.2023 in The Stepstone Group EMEA GmbH, Düsseldorf ("TSG EMEA GmbH" oder die "Gesellschaft") umfirmiert. Die Gesellschaft wird zu 100 % direkt durch die The Stepstone Group GmbH sowie zu 100 % indirekt durch die Axel Springer SE gehalten. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 86932 B eingetragen. Die Gesellschaft ist das Mutterunternehmen (Zwischenholding) der EMEA Gruppe. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß Handelsgesetzbuch (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz) unter Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Geschäftstätigkeit der TSG EMEA GmbH und ihrer Tochtergesellschaften konzentriert sich auf das Betreiben einer Online-Jobplattform und das Erbringen damit verbundener Dienstleistungen. Dazu gehören das Inserieren von Stellenangeboten sowie die Bereitstellung damit verbundener innovativer Technologien. Die TSG EMEA GmbH ist in ihrer Rolle als Lizenzgeber auf Basis des Website Licence and Hosting Agreements mit der The Stepstone Group Deutschland GmbH, Düsseldorf verantwortlich für die Verfügbarkeit der Online-Jobplattform. Die Erträge aus der Bereitstellung dieser Lizenz werden als Umsatzerlöse erfasst. Für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gelten die Gliederungsanforderungen gemäß HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Der Jahresabschluss wurde in Euro (€) aufgestellt. Alle Beträge werden in EUR Mio. angegeben, sofern nichts anderes vermerkt ist. Alle Summen und Prozentangaben werden auf Grundlage nicht gerundeter Eurobeträge berechnet. Daher können sich Abweichungen zu einer Berechnung auf Grundlage der ausgewiesenen Beträge in Mio. € ergeben. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Die The Stepstone Group GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 den Geschäftsbereich EMEA ("Europe, Middle East & Africa") als Gesamtheit mit allen Rechten und Pflichten im Wege der Ausgliederung auf ihre Tochtergesellschaft TSG EMEA GmbH übertragen. Die Ausgliederung erfolgte mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01. Januar 2023 und wurde Ende August 2023 rechtlich wirksam. Zur besseren Vergleichbarkeit sind in der Bilanz zusätzlich die Vorjahreswerte nach erfolgter Ausgliederung in der Spalte 01.01.2023 angegeben. Durch die Ausgliederung wurden Vermögensgegenstände im Wert von 395,1 Mio. € und Schulden im Wert von 69,4 Mio. € übertragen. Der Differenzbetrag erhöhte die Kapitalrücklage der Gesellschaft um 325,7 Mio. € Im Einzelnen wurden in die Gesellschaft immaterielle Vermögensgegenstände mit einem Buchwert von 73,4 Mio. €, Sachanlagen mit einem Buchwert von 1,0 Mio. €, Beteiligungen mit einem Buchwert von 263,1 Mio. €, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 54,3 Mio. € und Rechnungsabgrenzungen im Wert von 3,4 Mio. € eingebracht. Die immateriellen Vermögensgegenstände umfassen insbesondere Eigenentwicklungen und Zuerwerbe von Komponenten der Plattformtechnologie sowie Lizenzen und ähnliche Rechte, die im Zusammenhang mit dem Betreiben der Plattform stehen. Die übergegangenen Beteiligungen sind in der Anteilsbesitzliste mit einer Fußnote versehen. Der Wesentliche Betrag des übertragenen Umlaufvermögens resultiert aus übergegangenen Forderungen aus Cash-Pooling mit 52,5 Mio. €. Weiterhin sind alle dem ausgegliederten Teilbetrieb zuzuordnenden Verträge sowie ca. 250 dem EMEA Bereich zugehörige Mitarbeiter in die Gesellschaft übergegangen. Die internationale Produkt-Technologie- und Marketingorganisation ist nun für die TSG EMEA GmbH tätig und berechnet ihre Leistungen an die verbundenen Unternehmen. Die The Stepstone Group GmbH, Berlin, ist Alleingesellschafter der Gesellschaft und hält alle Anteile. Zwischen der The Stepstone Group EMEA GmbH und der The Stepstone Group GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Im Jahr 2023 erfolgte im Gegensatz zu 2022 eine Saldierung der Forderungen und der Verbindlichkeiten aus dem Liquiditätsmanagement, sodass diese in 2023 nicht mehr Brutto ausgewiesen werden. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Axel Springer SE, Berlin, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen erstellt. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die The Stepstone Group EMEA GmbH zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die Axel Springer SE, Berlin, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die The Stepstone Group EMEA GmbH erstellt; dieser ist im Unternehmensregister erhältlich. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Entgeltlich erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Vermögensgegenstände mit begrenzter Nutzungsdauer werden planmäßig linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird grundsätzlich planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese basiert auf dem erwarteten Nutzen der erworbenen Geschäfte und wird insbesondere durch ökonomische Faktoren wie künftige Wachstums- und Gewinnerwartungen, Synergieeffekte und Mitarbeiterstamm bestimmt. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden zum Abschlussstichtag außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den folgenden erwarteten Nutzungsdauern:
Das Aktivierungswahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurde in Anspruch genommen. Der Einbezug von Entwicklungskosten in die Herstellungskosten der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt ab der Finalisierung der Forschungsphase. Aktivierte Entwicklungskosten schließen alle Kosten ein, die direkt oder indirekt der Entwicklung zurechenbar sind. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden gemäß § 255 HGB aktiviert. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die aktivierten Vermögensgegenstände werden um planmäßige Abschreibungen vermindert. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden die niedrigeren beizulegenden Zeitwerte zum Abschlussstichtag angesetzt. Bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte wurde auf den Ertragswert der jeweiligen Beteiligung abgestellt. Wertaufholungen im Finanzanlagevermögen werden unter den Erträgen im Zusammenhang mit Finanzanlagen dargestellt. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert zum Abschlussstichtag angesetzt. Einzelrisiken wird durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten enthalten den Kassenbestand und werden zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert zum Abschlussstichtag angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschlussstichtag darstellen. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Sonstige Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Im Jahr 2021 wurde ein Management Incentive Plan für die Geschäftsführung und ausgewählten Führungskräften der The Stepstone Group EMEA GmbH aufgelegt ("MIP"). Das MIP umfasst die Gewährung von Virtual Shares der Axel Springer SE und von zwei Phantom Stock Programmen. Die Erfüllung des Programmes erfolgt bei Eintritt definierter Zahlungs- und Bewertungsereignisse und grundsätzlich nur dann, wenn der Teilnehmende zu diesem Zeitpunkt noch für Stepstone tätig ist. Die Ansprüche der Begünstigten werden unter den sonstigen Rückstellungen erfasst. Die The Stepstone Group EMEA GmbH ist berechtigt die anteilsbasierte Vergütung durch Ausgleich in Aktien der Axel Springer SE oder einer StepStone SE, sofern es zu einem IPO kommt, oder als Barausgleich zu bedienen. Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert erfolgt auf Grundlage eines binomischen Modells. Zu den wesentlichen Bewertungsparametern gehören der Marktwert der Axel Springer SE sowie der The Stepstone Group Holding GmbH, Düsseldorf, die entsprechende Volatilität über die zum Bewertungszeitpunkt verbleibende Restlaufzeit, künftige Dividenden, erwartete Auszahlungsereignisse sowie der entsprechende risikolose Zinssatz. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte in Höhe von 42,2 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €) sowie entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten in Höhe von 22,6 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €). Zudem ist ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 1,1 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €) enthalten. Zu den selbst geschaffenen Vermögensgegenständen gehören vor allem Softwarelösungen, Plattformentwicklungen und Websites. Im Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 31,6 Mio. € aktiviert. Die Entwicklung der einzelnen Posten immaterieller Vermögensgegenstände ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. (2) Sachanlagen Die Sachanlagen enthalten Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 0,9 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €). Die Entwicklung der einzelnen Posten der Sachanlagen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. (3) Finanzanlagen In den Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 484,9 Mio. € (Vorjahr: 282,7 Mio. €) enthalten. Die Veränderung ergeben sich im Wesentlichen durch die Zugänge der Anteile an verbundenen Unternehmen im Zusammenhang mit der Eingliederung des Teilbetriebes aus der The Stepstone Group GmbH. Zum 31.12.2023 ist eine Übertragung der kontinentaleuropäischen Gesellschaften gegen Ausgabe neuer Anteile auf die The Stepstone Group Europe GmbH erfolgt. Diese Übertragung hatte keine Auswirkung auf die Höhe der Finanzanlagen insgesamt, da im Gegenzug die Beteiligungsansatz an der The Stepstone Group Europe GmbH, Düsseldorf, in gleicher Höhe gestiegen ist. Im Geschäftsjahr erfolgten Teilwertabschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 65,3 Mio. €. Die Angaben zum Anteilsbesitz sind der separaten Auflistung weiter hinten im Anhang zu entnehmen. Die Entwicklung der einzelnen Posten der Finanzanlagen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. (4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergibt sich im Wesentlichen aus den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 826,3 Mio. € (Vorjahr: 1.234,7 Mio. €) und ist überwiegend aufgrund niedriger Forderungen im Zusammenhang mit dem konzernweiten Liquiditätsmanagement (466,3 Mio. €; Vorjahr: 894,7 Mio. €) begründet. Hätte im Jahr 2022 wie in 2023 eine Saldierung der Forderungen und der Verbindlichkeiten aus dem Liquiditätsmanagement stattgefunden hätte sich ein Anstieg der Forderungen in Höhe von 56,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahr ergeben. (5) Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Zum Zwecke der Ausgliederung eines Teils des Vermögens der The Stepstone Group GmbH hat die Gesellschafterversammlung vom 22. August 2023 eine Kapitalerhöhung von 1.000,00 € beschlossen Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2023 beträgt 640,6 Mio. € (Vorjahr: 44,9 Mio. €). Die Erhöhung der Kapitalrücklage resultiert mit 270,0 Mio. € aus der in der Gesellschafterversammlung vom 15. Dezember 2023 beschlossenen Bareinlage von der The Stepstone Group GmbH. Weitere 325,7 Mio. € resultieren aus der Eingliederung des Teilbetriebes. (6) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen für Pläne zur leistungsbezogenen und anteilsbasierten Vergütung (9,7 Mio. €; Vorjahr: 7,2 Mio. €) sowie Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen (1,0 Mio. €; Vorjahr: 0,2 Mio. €). Daneben wurden Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von 2,2 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) gebildet. Die Zunahme der Rückstellungen ist im Wesentlichen der Einbringung des Teilbetriebes geschuldet. (7) Verbindlichkeiten
Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (721,9 Mio. €; Vorjahr: 1.464,8 Mio. €) ergab sich überwiegend aus der vorzeitigen Rückzahlung eines Darlehens aus an die Gesellschafterin in Höhe von 270,0 Mio. € sowie einem Rückgang der Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem konzernweiten Liquiditätsmanagement in Höhe von 490,2 Mio. € (Vorjahr: 904,6 Mio. €). Zudem entfallen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 207,3 Mio. € (Vorjahr: 551,5 Mio. €) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter. Im Jahr 2023 hat im Vergleich zum Vorjahr eine Saldierung der Verbindlichkeiten mit den Forderungen aus dem konzernweiten Liquiditätsmanagement stattgefunden. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 4,4 Mio. € (Vorjahr: 2,9 Mio. €). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (8) Umsatzerlöse
Die Gesellschaft erzielt Umsatzerlöse aus der Bereitstellung von Lizenzen zur Nutzung der Online-Jobplattform. Der Anstieg der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Eingliederung des Teilbetriebes zum 01.01. 2023 zu sehen. Zum einen hat sich das Volumen der Lizenzgebühren deutlich erhöht, daneben sind deutlich mehr Leistungsempfänger in die The Stepstone Group EMEA GmbH eingegliedert worden. (9) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Geschäftsjahr 2022 0,2 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €) und enthalten überwiegend weiterberechnete Gebühren, Erträge aus Vorjahren sowie Erträge aus abgeschriebenen Forderungen sowie periodenfremde Erträge. Aus der Währungsumrechnung entstand im Berichtszeitraum ein Gewinn in Höhe von 141,9 Tsd. € (Vorjahr. 8,1 Tsd. €). (10) Aufwendungen für bezogene Leistungen Die Aufwendungen für bezogene Leistungen verringerten sich auf 65,3 Mio. € (Vorjahr: 66,5 Mio. €) und betreffen im Wesentlichen durch verbundene Unternehmen erbrachte Leistungen (61,2 Mio. €; Vorjahr: 66,5 Mio. €). (11) Personalaufwand
Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die im Rahmen der Eingliederung des Teilbetriebes übergehenden ca. 250 Mitarbeiter zum 01.01.2023 zurückzuführen. Im Personalaufwand wurden Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungspläne erfasst. Zudem wurden Aufwendungen für leistungsbezogene Vergütungen in Höhe von 3,9 Mio. € (Vorjahr: 3,9 Mio. €) berücksichtigt. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:
Durch die Eingliederung sind ca. 250 Mitarbeiter in TSG EMEA GmbH übergegangen. Der vertragliche Übergang dieser Mitarbeiter erfolgte erst zu Oktober 2023. Insoweit spiegelt sich der Mitarbeiteranstieg noch nicht vollständig in obenstehender Tabelle ab. (12) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen auf 50,5 Mio. € (Vorjahr: 5,5 Mio. €). Der Anstieg ergibt sich im Wesentlichen durch die Eingliederung des Teilbetriebes, sowie durch Restrukturierungsaufwendungen, die im 4. Quartal durchgeführt wurden. Aus der Währungsumrechnung entstand im Berichtszeitraum ein Verlust in Höhe von EUR 1,2 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.). (13) Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit Finanzanlagen
Der leichte Rückgang des Ergebnisses aus Finanzanlagen auf 247,4 Mio. € (Vorjahr: 259,8 Mio. €) resultiert aus einer generellen Erhöhung der Ergebnisabführungen durch verbundene Unternehmen in Höhe von 312,7 Mio. € (Vorjahr: 287,0 Mio. €) sowie einer Erhöhung der Wertberichtigungen auf Finanzanlagen. Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen beziehen sich auf die The Stepstone Group Deutschland GmbH (320,8 Mio. €; Vorjahr: 295,7 Mio. €) und werden um die Aufwendungen aus Verlustübernahme reduziert (-8,1 Mio. €; Vorjahr: -8,7 Mio. €). Der Anstieg der Ergebnisabführungen ist auf Ebene der verbundenen Unternehmen vor allem durch Kostenmanagement begründet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden aufgrund gesunkener beizulegender Zeitwerte Wertminderungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 65,3 Mio. € (Vorjahr: 24,7 Mio. €) erfasst. (14) Zinserträge und Zinsaufwendungen
Die Zinserträge und -aufwendungen stehen im Zusammenhang mit dem konzernweiten Liquiditätsmanagement und dem zu Ende 2023 zurückgezahlten Darlehen in Höhe von 270,0 Mio. €. In den Zinsaufwendungen gegenüber verbunden Unternehmen sind periodenfremde Zinsaufwendungen in Höhe von 6,7 Mio. € enthalten. Diese resultieren aus der Nachberechnung der Darlehenszinsen für das Geschäftsjahr 2022. Die Zinsberechnung für die Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem konzernweiten Liquiditätsmanagement basiert auf der Euro-Short-Term-Rate zuzüglich Marge. Sonstige Angaben (15) Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 22,3 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €). Die Eventualverbindlichkeiten sind durch die Ausgliederung von der The Stepstone Group GmbH auf die Gesellschaft übergegangen und betreffen in erster Linie Mietgarantien, die im Zusammenhang mit der Anmietung von Büroflächen durch verbundene Unternehmen abgegeben wurden. Zusätzlich hat sich die Gesellschaft durch eine Patronatserklärung am 25. März 2024 gegenüber der Studydrive GmbH, Berlin, verpflichtet, die Studydrive GmbH bis zum 30. September 2025 finanziell so auszustatten, dass diese jederzeit in der Lage sein wird, alle gegenwärtig und zukünftig bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Dritten rechtzeitig in vollem Umfang zu erfüllen. Die Gesellschaft schätzt aufgrund der stabilen Finanzlage der verbundenen Unternehmen das Risiko der Inanspruchnahme dieser Garantien als gering ein. (16) Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:
Außerdem sind die folgenden Personen gemeinschaftlich mit einem Geschäftsführer zur Vertretung der Gesellschaft befugt:
(17) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Simone Köhler-Reif, Mario Kühlkamp und Ciaran McCooey erhalten eine Vergütung von der Gesellschaft. (18) Anteilsbesitz Zum 31. Dezember 2023 hielt die Gesellschaft die folgenden Anteile:
2) Beherrschungs- und
Ergebnisabführungsvertrag bzw.
Ergebnisabführungsvertrag
3) Zugang aufgrund Eingliederung aus der The
Stepstone Group GmbH zum 01.01.2023
4) Abgang in die The Stepstone Group Europe GmbH
(19) Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss der Axel Springer SE angegeben. (20) Ergebnisverwendung Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags zwischen der The Stepstone Group EMEA GmbH und der The Stepstone Group GmbH wurde das gesamte Ergebnis nach Steuern an die The Stepstone Group GmbH abgeführt. Zum Bilanzstichtag beträgt der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, 49,4 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €). Dieser Betrag ergibt sich aus den nach Steuerrecht nicht aktivierungsfähigen immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 49,4 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €).
Düsseldorf, 3. Mai 2024 Die Geschäftsführung Thorsten Otte Simone Köhler-Reif Mario Kühlkamp Ciaran McCooey Lagebericht 2023The Stepstone Group EMEA GmbH, Düsseldorf, (Vormals: StepStone Continental Europe GmbH, Düsseldorf)(HRB Nr. 86932, Amtsgericht Düsseldorf)Vorbemerkungen Grundlagen der The Stepstone Group EMEA GmbH Wirtschaftsbericht Risiko- und Chancenbericht Prognosebericht Vorbemerkungen Die The Stepstone Group EMEA GmbH ("TSG EMEA GmbH") vormals StepStone Continental Europe GmbH, Düsseldorf, ist das Mutterunternehmen eines Teilkonzerns (Zwischenholding) der Stepstone-Gruppe ("Gruppe") und wird zu 100 % direkt durch die The Stepstone Group GmbH, Düsseldorf, sowie zu 100 % indirekt durch die Axel Springer SE gehalten. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der The Stepstone Group EMEA GmbH werden im Unternehmensregister. Die The Stepstone Group GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 den Geschäftsbereich EMEA als Gesamtheit mit allen Rechten und Pflichten im Wege der Ausgliederung gegen Gewährung von neuen Anteilen auf ihre Tochtergesellschaft TSG EMEA GmbH übertragen. Die übertragenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden zu Buchwerten handels- wie steuerrechtlich in der TSG EMEA GmbH fortgeführt. Die Ausgliederung erfolgte rückwirkend mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2023 und wurde Ende August 2023 rechtlich wirksam. Zu den Erläuterungen der verwendeten Leistungsindikatoren sowie zu den Bereinigungen der Ergebniskennzahlen der The Stepstone Group EMEA GmbH verweisen wir auf das Kapitel "Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage" (Wirtschaftsbericht). Grundlagen der The Stepstone Group EMEA GmbH Geschäftsmodell Die Haupttätigkeit der TSG EMEA GmbH und der verbundenen Tochterunternehmen besteht aus dem Betreiben von Recruiting-Plattformen und der Zurverfügungstellung von berufsbezogenen Dienstleistungen. Diese umfassen sowohl die Schaltung von Stellenanzeigen als auch technologiebasiertes Recruiting. Die Stepstone-Gruppe (The Stepstone Group Holding GmbH und deren Tochtergesellschaften) gehört zu den führenden Recruiting-Plattformen und unterstützt Unternehmen dabei, die passenden Mitarbeiter zu finden und einzustellen. Mit verschiedenen Marken ist TSG EMEA GmbH in sieben europäischen Ländern vertreten. TSG EMEA GmbH's Technologie, die durch künstliche Intelligenz unterstützt wird, ermöglicht eine führenden Position im Zusammenführen von Unternehmen und Fachkräften. In ihrer Funktion als Holdinggesellschaft ist die TSG EMEA GmbH verantwortlich für das Betreiben der Online-Jobplattform, welche gegen Zahlung einer Lizenzgebühr auf Basis des erzielten Umsatzes beim Lizenznehmer an die Tochterunternehmen bereitgestellt wird und welche die Hauptumsatzposition der Gesellschaft darstellt. Zudem werden zentrale Dienstleistungen im Konzernverbund zur Verfügung gestellt, die z.B. Finanzen, Controlling sowie das Personalwesen betreffen. Rechtliche Konzernstruktur und Standorte Die TSG EMEA GmbH, die Konzernholding der Stepstone-Gruppe für die Region EMEA, ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Firmensitz in Düsseldorf. Die durchschnittliche Anzahl an beschäftigten Mitarbeitern der TSG EMEA GmbH betrug im Geschäftsjahr 328 (Vorjahr: 211). Durch die Einbringung eines Teilbetriebes von der The Stepstone Group GmbH sind nach rechtlicher Wirksamkeit der Ausgliederung ca. 250 Mitarbeiter auf die TSG EMEA GmbH übergegangen. Forschung und Entwicklung Die TSG EMEA GmbH betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsabteilung im Sinne eines Industrieunternehmens. Der Hauptschwerpunkt der Entwicklungstätigkeit der TSG EMEA GmbH liegt nach der Eingliederung des Geschäftsbereich EMEA auf der Weiterentwicklung der angebotenen Online-Rekrutierungsplattformen und den stellenbezogenen Dienstleistungen der Gruppe. Die Technologieplattform ist auf Skalierbarkeit ausgelegt und ebnet den Nutzerunternehmen auf diese Weise den Weg zum Erfolg. Im Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von 31,6 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) aktiviert, woraus sich zum 31. Dezember 2023 ein Nettobuchwert in Höhe von 42,2 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €) ergab. Wie im Vorjahr entstanden Entwicklungskosten überwiegend im Zusammenhang mit der Entwicklung von Software. Nicht aktivierungsfähige Entwicklungskosten wurden zum Zeitpunkt ihres Entstehens aufwandswirksam erfasst und bezogen sich im Wesentlichen auf Personalaufwand der TSG EMEA GmbH in Höhe von 60,9 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €). Für die Erfüllung der vertraglichen Leistungen im Rahmen der Bereitstellung der Webseitentechnologie wurden neben eigenen Leistungen auch Fremdleistungen im Wesentlichen von verbundenen Unternehmen eingekauft. Im Geschäftsjahr erfolgten Abschreibungen auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 25,5 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €). Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung Für die Gruppe sind die Kriterien Umwelt, Soziales und Governance (Environmental, Social & Governance (ESG)) ein grundlegender Bestandteil des Geschäftsmodells. Die ESG-Strategie der Gruppe besteht aus mehreren Clustern, die jeweils den Fortschritt in Richtung eines nachhaltigen und langfristigen Ansatzes vorantreiben, um eine positive Wirkung auf alle Stakeholder zu erzielen, angefangen bei Mitarbeitenden, Eigentümern, Kunden, Bewerbenden bis hin zu Lieferanten. Mit dem Cluster Umweltnachhaltigkeit zielt die Gruppe insbesondere auf Maßnahmen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz ab. Hierzu zählt das Erreichen einer Klimaneutralität der Gruppe, die allgemeine Reduktion von Treibhausgasemissionen sowie der mehrheitliche Bezug des benötigten Stroms durch erneuerbare Energien. Ein weiteres Cluster ist der Ansatz für Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion (DE&I) der Mitarbeitenden von StepStone. Inklusion ist einer der Unternehmenswerte und bildet die Grundlage der DE&I-Strategie. StepStone trägt aktiv dazu bei, Branchenstandards für ethische künstliche Intelligenz zu setzen, um Vorurteile abzubauen sowie Fairness und Inklusion auf dem Arbeitsmarkt zu fördern. Durch Bewusstseinsbildung und Inklusion in dem gesamten employee life cycle soll sich der Frauenanteil bis 2030 auf die Hälfte aller Beschäftigten erhöhen (2023: 44 %). Das Ziel der Geschlechterparität gilt auch für den Frauenanteil unter den Führungskräften. Dieser Wert stieg im Jahr 2023 auf 35 % an. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die globale Wirtschaft sah sich 2023 weiterhin mit den Herausforderungen von Inflation und geringen Wachstumsaussichten konfrontiert. Der Krieg im Nahen Osten hatte bisher zwar kaum größere negative wirtschaftliche Implikationen, könnte sich jedoch im weiteren Verlauf und abhängig von den hiermit in Zusammenhang stehenden Entwicklungen noch stärker nachteilig auf das Wirtschaftswachstum auswirken. Trotz der verschiedenen Belastungsfaktoren hat sich das globale Wirtschaftswachstum zwar verlangsamt, ist aber nicht zum Stillstand gekommen. Dabei verteilte sich das Wachstum allerdings regional sehr unterschiedlich auf die Regionen. Konjunkturelle Entwicklung (Auswahl)
Quelle: IWF-Schätzungen, Januar 2024 Die wirtschaftliche Entwicklung in der Europäischen Union war 2023 größtenteils durch die Auswirkungen der Energiekrise und des daraus resultierenden Inflationsschocks geprägt. Insbesondere entwickelte sich die deutsche Wirtschaft während der Energiekrise sehr schwach: Deutschland verzeichnet seit dem Ausbruch der Pandemie das geringste Wirtschaftswachstum im Euro-Raum 1. Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Verlauf des Jahres 2023 die deutsche Wirtschaft verschiedenen Herausforderungen gegenüberstand: Die Industrieproduktion setzte ihren Rückgang im dritten Quartal fort, nachdem bereits die erste Jahreshälfte schwach verlaufen war. Darüber hinaus beeinträchtigten Kaufkraftverluste aufgrund hoher Inflation, (2023: 5,9 % 2 ), den privaten Konsum negativ (-0,8 % im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr) 3. Zusätzlich verringerten sich die Exportvolumina, da sich die wirtschaftliche Lage bei den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands verschlechterte. Der im Jahr 2022 begonnene Zinserhöhungszyklus setzte sich auch 2023 mit einer weiteren Erhöhung des EZB-Leitzins um insgesamt 2 Prozentpunkte auf 4,5 % 4 fort. Die restriktive Geldpolitik hat die konjunkturelle Entwicklung beeinträchtigt. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes ist die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland im vierten Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,4 % gesunken und das reale BIP hat im Gesamtjahr 2023 einen Rückgang von 0,3 % verzeichnet. 5 Die Entwicklung der britischen Wirtschaft wurde im Laufe des Jahres 2023 ebenso von einer strafferen Geldpolitik zur Eindämmung nach wie vor hoher Inflation (2023: 6,8 % 6 ) und den anhaltenden Auswirkungen der hohen Energiepreise negativ beeinflusst. Nach einem Wachstum von 4,3 % 7 im Jahr 2022 verlangsamte sich die britische Wirtschaft deutlich. Das BIP erreichte im dritten Quartal 2023 ein Wachstum von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal und sank um 0,1 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2023. 8 Für das gesamte Jahr 2023 schätzt der IWF ein Realwachstum von 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist jedoch besser als zu Beginn des Jahres erwartet - laut der IMF-Prognose vom April wurde ein Rückgang von 0,7 % prognostiziert. 9. Die positive Anpassung lässt sich darauf zurückführen, dass die Haushaltsausgaben höher und die Gesamtinvestitionen der Unternehmen stärker zugenommen haben, als zu Beginn des Jahres 2023 erwartet wurde.
1 Sachverständigenrat, Jahresgutachten
2023/24
2 Statistisches Bundesamt, Januar 2024,
Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022
3 Statistisches Bundesamt, Januar 2024
5 IWF und Statistisches Bundesamt, Januar 2024
6 The Office for National Statistics (ONS),
Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022, Januar 2024
8 United Kingdom House of Commons, Januar 2024
Branchenbezogene Rahmenbedingungen Während die Arbeitslosenquoten im Jahr 2023 insgesamt auf einem im längerfristigen Vergleich niedrigen Niveau blieben, zeigten sich in vielen Ländern Anzeichen einer weiteren Entspannung auf dem Arbeitsmarkt, darunter eine Verlangsamung des jährlichen Beschäftigungswachstums, sinkende Kündigungsquoten, eine niedrigere Anzahl von Stellenangeboten und in einigen Fällen eine leichte Zunahme der Arbeitslosenquoten. Die Arbeitskräfteentwicklung blieb jedoch robust und ist im OECD-Raum in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 im Vergleich zum Vorjahr um über 1,5 % 10 gestiegen. Dies ist auf eine weiterhin hohe Zuwanderung von Wirtschaftsmigranten in vielen Ländern und in Europa auf die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zurückzuführen. Auch in Deutschland hat die konjunkturelle Schwäche 2023 den Arbeitsmarkt erreicht. Angesichts der anhaltenden und sich perspektivisch weiter verschärfenden Personalknappheit in vielen Bereichen verzeichnete man allerdings nur einen moderaten Anstieg der Arbeitslosigkeit um 0,4 % auf 2,6 Millionen Personen im Jahr 2023, was zu einer Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt von 5,7 % führt. 11 Die Anzahl der Erwerbstätigen im 2023 Jahresdurchschnitt stieg um 333.000 Personen auf 45,9 Millionen (+0,7 % gegenüber dem Vorjahr) 12. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte damit einen neuen historischen Höchststand. Eine Ursache für die Beschäftigungszunahme im Jahr 2023 war die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte aber auch eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Der Zuwachs an Beschäftigten erfolgte nahezu ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der offenen Stellen von ihrem Höchststand von 1,9 Millionen im vierten Quartal 2022 auf 1,7 Millionen im dritten Quartal 2023 reduziert, bleibt jedoch auf einem hohen Niveau (+21,6 % gegenüber dem Stand vor der Covid-Pandemie im vierten Quartal 2019) 13. Trotz einer leichten Entspannung am Arbeitsmarkt wird erwartet, dass es aufgrund des strukturellen demografischen Wandels auch weiterhin für Unternehmen herausfordernd bleibt, offene Stellen zeitnah zu besetzen. Darüber hinaus zeigt eine im Jahr 2023 durchgeführte Studie von The Stepstone Group 14 , eine zunehmende Bereitschaft der Mitarbeitenden, den Job zu wechseln und sich neu zu orientieren, was den Druck auf die Unternehmen erhöht. Demnach denken 64,0 % der Befragten mindestens einmal im Monat über eine berufliche Veränderung nach - ein neuer Höchststand. Im Jahr 2022 waren es noch 61,0 % und im Jahr 2021 sogar nur 53,0 %. Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass sie immer mehr Anstrengungen unternehmen müssen, um ihr Personal im eigenen Unternehmen zu halten. Im Vereinigten Königreich verzeichnete die Anzahl der offenen Stellen im Jahr 2023 einen rückläufigen Trend und erreichte im vierten Quartal die Marke von 934.000. Dies entspricht einem Rückgang um 5,0% gegenüber dem vorherigen Quartal und einen Rückgang um 19,4 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Trotzdem befinden sich die offenen Stellen weiterhin auf einem höheren Niveau als vor Beginn der Covid-Pandemie (+13,0 % gegenüber dem Zeitraum Dezember bis Februar 2020; 826.000) 15. Die bereinigte Arbeitslosenquote blieb im Zeitraum von September bis November 2023 mit 4,2% gegenüber den vorherigen drei Monaten weitgehend unverändert. Im Jahresvergleich stieg sie jedoch an und liegt über den Werten vor der Pandemie (+0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Zeitraum Dezember bis Februar 2020). 16
15 The Office for National Statistics (ONS)
Vacancies and jobs in the UK, December 2023
Wettbewerbssituation Der Personalmarkt ist vergleichsweise stark fragmentiert. Es gibt in vielen Ländern eine größere Zahl von Wettbewerbern, die verschiedene Aspekte der Wertschöpfungskette bedienen. Die Hauptwettbewerber sind:
Während andere Recruiting-Plattformen und Online-Berufsnetzwerke direkt im Wettbewerb stehen, sind bei einigen globalen Technologieunternehmen lediglich Randaktivitäten relevant für die Wettbewerbssituation. Geschäftsverlauf Unverändert agiert The Stepstone Group in einem Markt, der davon geprägt ist, dass Unternehmen aufgrund von strukturellen Trends mit einer zunehmenden Knappheit von Arbeitskräften umgehen müssen. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen nach wie vor davon, dass digitale Rekrutierungskanäle die höchste Bedeutung für Arbeitgeber und Arbeitssuchende haben. Wir unterstützen diese Entwicklung dadurch, dass wir Entwicklungen im technologischen Bereich nutzen und unser Angebot z.B. durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz ausbauen und den Mehrwert und Effizienz der Plattform sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitssuchende weiter erhöhen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das Unternehmen, die Zahl der über unsere Plattform generierten Bewerbungen zu Gunsten unserer Kunden weiter steigern - teilweise haben wir dabei Rekordwerte erzielt. Dennoch hat das herausfordernde makroökonomische Umfeld dazu geführt, dass die Arbeitgeber etwas zurückhaltender hinsichtlich ihres Einstellungsverhaltens agieren, und insgesamt weniger als im Vorjahr in das Recruiting investiert haben. In der Folge konnten wir daher nicht ganz an die sehr gute Umsatzentwicklung des Vorjahrs anschließen. Eine vorausschauende Planung und die flexible Kostenstruktur der Stepstone Group haben uns jedoch in die Lage versetzt, zeitnah auf die Geschäftsentwicklung zu reagieren und Kostenanpassungen vorzunehmen, wodurch die Profitabilität inmitten eines herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds weiter gesteigert werden konnte. Dieses Ergebnis wurde erreicht, während die Produkte und Infrastruktur gleichzeitig kontinuierlich weiterentwickelt wurden, um damit die Grundlage für die weitere Geschäftsentwicklung zu festigen. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Für die externe Berichterstattung nutzt die StepStone-Gruppe die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern als Hauptleistungsindikatoren. Auf Ebene der Gruppe ist neben den Umsatzerlösen das adjusted EBITDA bedeutsam. Eine Beschreibung der Definitionen kann im Kapitel "Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren" gefunden werden. Die Vorjahreswerte sind entsprechend berichtet. Ausgewählte Leistungsindikatoren
Ertragslage Gewinn- und Verlustrechnung (Auszug)
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr von 81,7 Mio. € auf 160,3 Mio. € gestiegen. Der Anstieg der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Eingliederung des Teilbetriebes zum 01.01.2023 zu sehen. Lizenzen für die Plattformnutzung und für sonstige Technologie sind auf die TSG EMEA GmbH übergegangen. Die anderen aktivierten Eigenleistungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten von Entwicklern, die in der TSG EMEA GmbH angestellt sind. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sanken leicht von 66,5 Mio. € im Vorjahr auf 65,3 Mio. € und betreffen in 2023 überwiegend durch Konzerngesellschaften erbrachte Leistungen. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr deutlich von 14,9 Mio. € auf 38,8 Mio. € gestiegen. Diese Steigerung entfällt zum überwiegenden Teil auf die Mitarbeiter die im Rahmen der Eingliederung des Teilbetriebes zum 01.01.2023 in die TSG EMEA GmbH übergegangen sind. Im Personalaufwand wurden Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungspläne in Höhe von 0,6 Mio. € (Vorjahr: 1,6 Mio. €) erfasst. Ohne Eingliederung wäre der Personalaufwand in 2023 auf dem Niveau von 2022 verblieben. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Sachanlagen sind im Geschäftsjahr von 3,2 Mio. € auf 42,9 Mio. € gestiegen. Dies ist im Zusammenhang mit dem Übergang der wesentlichen immateriellen Vermögensgegenstände insbesondere der selbsterstellten und zugekauften Vermögensgegenstände (Plattformentwicklungen) durch die Eingliederung zu sehen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen durch die Eingliederung auf 50,5 Mio. € (Vorjahr: 5,5 Mio. €) und umfassten im Wesentlichen Kosten für IT-Lizenzen und Wartungen 11,7 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €), Cloud Leistungen 11,1 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €), Mietaufwendungen 7,8 Mio. € (Vorjahr: 1,4 Mio. €), Kosten für Restrukturierungen 5,5 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €), Beratungshonorare 4,0 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €), und Aufwendungen für Dienstleistungen verbundener Unternehmen 2,2 Mio. € (Vorjahr: 0,7 Mio. €). Die Erträge aus Gewinnabführungen durch verbundene Unternehmen sind im Geschäftsjahr von 295,7 Mio. € auf 320,8 Mio. € angestiegen. Diese beziehen sich auf die StepStone Deutschland GmbH. Die Aufwendungen aus Verlustübernahme sind erneut leicht gesunken (8,1 Mio. €; Vorjahr: 8,7 Mio. €). Der Anstieg der Gewinnabführungen ist auf Ebene der verbundenen Unternehmen vor allem durch Maßnahmen im Kostenmanagement begründet. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren aus einem Darlehen der Gesellschafterin in Höhe von 270,0 Mio. €, welches am 15. Dezember 2023 vorzeitig zurückbezahlt wurde, sowie aus der Verzinsung der Cash Pool Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. In den Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 6,7 Mio. € enthalten. Diese resultieren aus der Nachberechnung der Darlehenszinsen für das Geschäftsjahr 2022. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 202,8 Mio. € (Vorjahr: 251,9 Mio. €) und wurde in voller Höhe an den Gesellschafter abgeführt. Finanzlage Die TSG EMEA GmbH ist in das konzernweite Cash-Pooling und Cash-Management-System integriert, wodurch Kreditlinien durchgängig existieren. Das übergeordnete Ziel des Finanzmanagements ist, kosteneffiziente Liquidität in Form von fristengerechter Finanzierung bereitzustellen. Dem Unternehmen stand Liquidität über das gesamte Geschäftsjahr hinweg zur Verfügung, so dass es seinen Zahlungsverpflichtungen durchgängig nachkommen konnte. Auf eine gesonderte Kapitalflussrechnung wurde in der Darstellung verzichtet aufgrund der Konzernverrechnungen. Die Gesellschaft hat sich durch eine Patronatserklärung am 21. März 2024 gegenüber der Studydrive GmbH, Berlin, verpflichtet, die Studydrive GmbH bis zum 30. September 2025 finanziell so auszustatten, dass diese jederzeit in der Lage sein wird, alle gegenwärtig und zukünftig bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Dritten rechtzeitig in vollem Umfang zu erfüllen. Zum aktuellen Zeitpunkt schätzt die Gesellschaft das Risiko einer Inanspruchnahme als gering ein. Vermögenslage Bilanz (Auszug)
Die Bilanzsumme verringerte sich im Berichtsjahr um 139,1 Mio. € auf 1.381,5 Mio. €. Das Anlagevermögen belief sich auf EUR 551,7 Mio. € (Vorjahr: EUR 285,9 Mio. €.) und machte 39,9% der Bilanzsumme aus (Vorjahr: 18,8 %). Die immateriellen Vermögensgegenstände sind deutlich von 3,1 Mio. € auf 65,9 Mio. €. angestiegen. Dies ist insbesondere auf die Übertragung der Immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von 73,4 Mio. € im Rahmen der Einbringung des Teilbetriebes zurückzuführen. Bei den Finanzanlagen ergab sich eine Erhöhung von 282,7 Mio. € auf 484,9 Mio. €. Diese ergab sich durch die Übertragung von Beteiligungen in Höhe von 263,1 Mio. € im Rahmen der Einbringung des Teilbetriebes. Gegenläufig erfolgten außerplanmäßige Wertberichtigungen auf Beteiligungen in Höhe von 65,3 Mio. €. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich im Geschäftsjahr 2023 um 408,4 Mio. € auf 826,3 Mio. €. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen mit einem Rückgang der Forderungen im Zusammenhang mit dem konzernweiten Liquiditätsmanagement um 428,5 Mio. € zu erklären. Ursache für die starke Veränderung ist eine Ausweisänderung im konzernweiten Liquiditätsmanagement. Im laufenden Geschäftsjahr werden Beträge saldiert ausgewiesen, während im Vorjahr ein Bruttoansatz gewählt wurde. Wäre der saldierte Ansatz auch im Vorjahr angesetzt worden hätten sich die Forderungen aus dem konzernweiten Liquiditätsmanagement um EUR 485,1 Mio. € reduziert. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt 640,6 Mio. € (Vorjahr: 44,9 Mio. €). Der Anstieg ist begründet durch eine Einlage der Gesellschafterin in Höhe von 270 Mio. € am 15. Dezember 2023 sowie eine Erhöhung der Kapitalrücklage aus der Einbringung des Teilbetriebes in Höhe von 325,7 Mio. €. Die Rückstellungen stiegen um 5,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahresstichtag auf 12,9 Mio. € (Vorjahr: 7,8 Mio. €). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Übertragung von zumeist mitarbeiterbezogenen Rückstellungen, in Höhe von 5,7 Mio. € im Rahmen der Einbringung des Teilbetriebes zurückzuführen. Niedrigere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (721,9 Mio. €; Vorjahr: 1,464,8 Mio. €) resultieren aus der vorzeitigen Rückzahlung eines Darlehens gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 270,0 Mio. € und geringeren Verbindlichkeiten aus dem konzernweiten Cash-Pooling in Höhe von 490,2 Mio. € (Vorjahr: 904,6 Mio. €). Der starke Rückgang resultiert aus der oben genannten Ausweisänderung. Wäre der saldierte Ausweis auch im Vorjahr gewählt worden, so wären Verbindlichkeiten aus dem konzernweiten Liquiditätsmanagement in Höhe von 420,4 Mio. € ausgewiesen worden. Die sonstigen Verbindlichkeiten zeigten im Geschäftsjahr einen Anstieg von 2,0 Mio. €. auf 4,9 Mio. € insbesondere aufgrund eines Anstiegs von Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren der TSG EMEA GmbH sind:
Diese sind direkt aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter Die TSG EMEA GmbH hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 328Mitarbeiter (Vorjahr: 211) beschäftigt. Somit ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr 55,5% gewachsen. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl, aufgeteilt nach Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten, stellt sich wie folgt dar:
Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die TSG EMEA GmbH konnte in 2023 vor dem Hintergrund der schwächeren gesamtwirtschaftlichen Situation in den Kernmärkten der Tochtergesellschaften nicht an die Entwicklung des Jahres 2022 anknüpfen. Stepstone profitierte dennoch von den starken strukturellen Trends, wie z.B. einem verstärkten Kampf um Fachkräfte im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel und einem robusten Arbeitsmarkt, so dass die Umsatz- und Ergebnissituation auf erfreulichem Niveau gehalten werden konnte. Folglich bewertet die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der TSG EMEA GmbH im Jahr 2023 als positiv. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen durchgehend nachkommen. Die Gesamtrisiken sind überschaubar und gefährden nicht den Bestand der TSG EMEA GmbH. Die Geschäftsführung war insgesamt zufrieden mit der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens. Risiko- und Chancenbericht Die TSG EMEA GmbH und die Gruppe definiert Risiken als Möglichkeit einer negativen Abweichung der Unternehmensentwicklung von den Unternehmenszielen, während Chancen die Möglichkeit einer Abweichung im positiven Sinn darstellen. Vor diesem Hintergrund sollen sich bietende Chancen zur Steigerung des Ertrags- und Unternehmenswertes genutzt und Risiken nur insoweit eingegangen werden, wenn sich diese in einem für das Unternehmen annehmbaren und angemessenen Rahmen bewegen. Risiken sollen durch geeignete Maßnahmen auf ein akzeptables Maß begrenzt werden, teilweise oder vollständig auf Dritte übertragen, vermieden bzw. beobachtet werden, sofern eine Risikobegrenzung nicht sinnvoll erscheint. Maßnahmen zur Risikobegrenzung beziehen sich insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, auf die Absicherung von IT-Risiken z.B. durch Investitionen in und Konzepte zur IT-Sicherheit und die Beobachtung potenzieller finanzieller und Marktrisiken. Wenn nicht anders angegeben, werden im Folgenden alle Risiken und Chancen genannt, die einen erheblichen Einfluss auf die Erreichung der Ziele der TSG EMEA GmbH haben könnten. Innerhalb der unten beschriebenen Bereiche werden die Risiken und Chancen in der Reihenfolge ihrer Priorität für die TSG EMEA GmbH dargestellt. Die unten dargestellten Risiken und Chancen, welche zum Bilanzstichtag bestanden, beziehen sich in der Regel auf den Prognosezeitraum 2024, sofern sie nicht langfristige Ziele betreffen. Aufgrund ihrer Anteile an verbundenen Unternehmen ist die TSG EMEA GmbH als Muttergesellschaft den (indirekten) Risiken im Zusammenhang mit Wertminderungen der Tochterunternehmen ausgesetzt. Daher wird sie indirekt mit den Risiken und Chancen der Tochterunternehmen und deren angebotenen Dienstleistungen konfrontiert. Das Risiko beläuft sich auf den Buchwert der Anteile an verbundenen Unternehmen (484,9 Mio. €; Vorjahr: 282,7 Mio. €). Risiken und Chancen können sich zusätzlich auf die künftigen Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen sowie Erträge aus Beteiligungen auswirken. Diese indirekten Risiken und Chancen sind im Folgenden dargestellt:
Weiterhin ist die Gesellschaft auch direkten Risiken und Chancen ausgesetzt. Diese werden nachfolgend erläutert. Auswirkungen geopolitischer Konflikte und Rezession Die Geschäftsentwicklung der TSG EMEA GmbH wird von mehreren geopolitischen und wirtschaftlichen Faktoren und der daraus resultierenden Unsicherheit beeinflusst. Die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine sowie der Nahost-Konflikt und andere potenzielle geopolitische Krisen bergen Unsicherheiten, deren konkrete Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell derzeit schwer abzuschätzen sind. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist das Risiko einer Rezession in Deutschland, die in direktem Zusammenhang mit der Entwicklung des inländischen Bruttoinlandsprodukts steht und Umsätze insbesondere unserer operativen Einheiten beeinträchtigen könnte. Dies könnte sich auch aufgrund bestehender Ergebnisabführungsverträge auf die TSG EMEA GmbH auswirken. Zudem könnten erneute Steigerungen bei den Energie- und Rohstoffpreisen dazu führen, dass Unternehmen längerfristig ihre Ausgaben reduzieren, was sich negativ die Umsatzerlöse auswirken würde. Auch eine allgemeine Verringerung der Konsumentenausgaben, bedingt durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, könnte zu einem Rückgang des Interesses Strategische Risiken und Chancen IT-Entwicklung Neue Technologieimplementierungen könnten sich verzögern, sei es aufgrund von Komplexität, unerwarteten Problemen oder Ressourcenmangel, was zu Verzögerungen bei der Markteinführung neuer Funktionen oder Produkte führen könnte. Neue Technologien könnten möglicherweise nicht nahtlos mit vorhandenen Systemen oder Plattformen integriert werden, was zu Kompatibilitätsproblemen führen und die Time-to-Market verlangsamen könnte. Die Verfügbarkeit von qualifizierten IT-Fachkräften könnte knapp sein, was zu Verzögerungen bei der Entwicklung und Implementierung neuer Technologien führen könnte. Die Automatisierung sowie die Implementierung von DvOps-Praktiken zur schnelleren und einfacheren Bereitstellung von Anwendungen und Services könnten die Time-to-Market verkürzen und es den Unternehmen ermöglichen, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren. Die Einführung innovativer Technologien wie künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen oder Blockchain könnte neue Möglichkeiten für die Personalisierung von Dienstleistungen, effizientere Matching-Algorithmen oder verbesserte Sicherheitsfunktionen bieten. Die Nutzung von Cloud-Infrastrukturen ermöglicht eine flexible Skalierung und eine schnellere Bereitstellung neuer Funktionen oder Produkte, was die Time-to-Market verkürzen kann. M&A-Aktivitäten Die TSG EMEA GmbH betrachtet M&A als strategisches Element zur Generierung von Mehrwert und als sinnvolle Strategie in Hinblick auf eine dynamische Technologieentwicklung sowie die Erfüllung von Verbraucher- und Kundenanforderungen und dem Umgang mit Wettbewerbsdruck. In der Vergangenheit hat die TSG EMEA GmbH umfassende Akquisitionen getätigt und wird diesen Weg auch weiterhin verfolgen, um den Marktanteil in bestehenden Märkten zu vergrößern, neue Länder oder Regionen zu erschließen und sein Leistungsversprechen durch Investitionen in neue Technologien und Fähigkeiten auszubauen, um so die Position von TSG EMEA GmbH im Bereich Online-Rekrutierung zu festigen. Dennoch sind Akquisitionen mit zahlreichen Herausforderungen verbunden, darunter:
Informationssicherheitsrisiken Eine IT Sicherheitsverletzung könnte zu einem Datenleck führen, bei dem sensible Informationen wie Lebensläufe, persönliche Kontaktdaten oder andere vertrauliche Informationen von Bewerbern oder Unternehmen offengelegt werden. Ein Sicherheitsvorfall kann zu einem erheblichen Vertrauensverlust bei den Nutzern führen, was sich negativ auf die Reputation des Online-Stellenportals auswirken kann. Kunden könnten sich abwenden und auf vertrauenswürdigere Alternativen zurückgreifen. Bei Verletzungen des Datenschutzes können erhebliche rechtliche Konsequenzen drohen, einschließlich Bußgelder und Schadensersatzforderungen gemäß der Datenschutzgesetzgebung wie der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung). Ein Sicherheitsvorfall kann zu erheblichen finanziellen Verlusten führen, sei es durch den Verlust von Kunden, Rechtsstreitigkeiten oder Wiederherstellungskosten für das Unternehmen. Durch Investitionen in Informationssicherheit können Unternehmen ihr Risikoprofil verbessern und das Vertrauen der Kunden stärken. Durch die aktuellen Home Office Regelungen müssen die Unternehmen zusätzliche Ressourcen in die IT-Infrastruktur investieren, um eine sichere Remote-Arbeitsumgebung zu gewährleisten, einschließlich VPNs, sicheren Kommunikationstools und Schulungsprogrammen für Mitarbeiter. Dies könnte langfristig zu einer differenzierten Positionierung gegenüber Wettbewerbern führen. Unternehmen, die strenge Datenschutzmaßnahmen implementieren und eine transparente Kommunikation darüber pflegen, könnten sich als vertrauenswürdige und ethische Anbieter positionieren und dadurch einen Wettbewerbsvorteil erlangen. Ein starkes Engagement für Informationssicherheit kann dazu beitragen, neue Kunden zu gewinnen, insbesondere solche, die besonderen Wert auf den Schutz ihrer Daten legen. Personalrisiken Die TSG EMEA GmbH ist auf die kontinuierliche Leistungserbringung und die Expertise seiner Führungs- und Fachkräfte in wichtigen Abteilungen angewiesen. Ein unerwartetes Ausscheiden oder der anderweitige Verlust dieser Personen könnte erhebliche nachteilige Auswirkungen auf das Geschäft von TSG EMEA GmbH haben. Es besteht keine Gewissheit, dass die TSG EMEA GmbH zeitnah Ersatz für dieses Personal findet, oder dieses Personal ersetzen kann. Der Erfolg und die Wachstumsstrategie von TSG EMEA GmbH hängen darüber hinaus von der Fähigkeit ab, seine Geschäftstätigkeit durch die Rekrutierung neuer und kompetenter Mitarbeitenden auszubauen. Es herrscht ein intensiver Wettbewerb um Talente, insbesondere für IT-Experten und sonstiges Fachpersonal im Bereich E-Commerce und Online-Plattformen. Finanzwirtschaftliche Risiken und Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken Das Liquiditätsmanagement erfolgt durch die Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Stepstone-Gruppe, die durch Cash-Pooling dauerhaft die Fähigkeit der Gesellschaft sichert, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die TSG EMEA GmbH sieht sich jedoch grundsätzlich keinem Liquiditätsrisiko ausgesetzt. Die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter haben sich zum Stichtag reduziert (EUR 207,3 Mio. €; Vorjahr: 551,5 Mio. €). Ausfallrisiken Grundsätzlich bestehen Ausfallrisiken bezüglich der Bestände der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 826,3 Mio. €; Vorjahr EUR 1.234,7 Mio. €). Marktpreisrisiken Durch ihre Tochterunternehmen im Vereinigten Königreich und weiteren nicht EUR Ländern ist die Gesellschaft Fremdwährungsrisiken z.B. im Zusammenhang mit Gewinnausschüttungen und der Leistungsverrechnung ausgesetzt. Im Rahmen der konzerninternen Finanzierung ist die TSG EMEA GmbH Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Zur Begrenzung möglicher Marktpreisrisiken beobachtet die TSG EMEA GmbH durchgehend die aktuellen Marktentwicklungen, um angemessen auf potenzielle Risiken reagieren zu können. Betriebliche und sonstige Chancen TSG EMEA GmbH sieht die Chance, ihre Arbeitgeberattraktivität durch ein zeitgemäßes, modernes und zunehmend digitales Arbeitsumfeld zu steigern und insbesondere für qualifizierte Fachkräfte als Arbeitgebermarke attraktiver zu machen. Gesamtbetrachtung der Risiko- und Chancensituation TSG EMEA GmbH unterliegt grundsätzlich den gleichen Chancen und Risiken wie die gesamte Gruppe. Die weitere Entwicklung der Gruppe bestimmt somit auch in besonderem Maße die weitere Entwicklung der TSG EMEA GmbH. Die allgemeine Risikosituation der TSG EMEA GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Es bestehen momentan keine offenkundigen Risiken, die den Fortbestand der TSG EMEA GmbH gefährden oder wesentliche Auswirkungen auf ihre Vermögenswerte, Einnahmen und ihre Finanzlage haben könnten. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass sich die wirtschaftliche Lage in den Märkten von TSG EMEA GmbH und damit die finanzielle Performance nicht wesentlich verschlechtert. Prognosebericht Erwartetes wirtschaftliches Umfeld Gesamtwirtschaftliches Umfeld Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) soll das globale Wachstum 2024 mit 3,1 % nahezu auf demselben Niveau wie 2023 liegen, als es einen Wert von 3,0 % erreicht hatte. Die Prognose liegt damit weiterhin unter dem historischen Durchschnitt von 3,8 % p.a. (2000-19). Auch für die Gruppe der fortgeschrittenen Volkswirtschaften 17 wird ein kaum veränderter Wert von 1,5 % für 2024 erwartet (2023: 1,6 %). Dies setzt sich aus einer stärkeren Dynamik in den USA und demgegenüber vergleichsweise schwächerem Wachstum im Euro-Raum zusammen. 18 Insgesamt ist das Risiko einer globalen Rezession merklich zurückgegangen, maßgeblich beeinflusst durch die Robustheit der US-amerikanischen Wirtschaft. Erwartete konjunkturelle Entwicklung (Auswahl)
Quelle: IWF-Prognose, Januar 2024 Die IWF-Prognose deutet darauf hin, dass die globale Inflationsrate voraussichtlich weiter sinken wird: von 6,9 % im Jahr 2023 auf 5,8 % im Jahr 2024 und schließlich auf 4,4 % im Jahr 2025. 19 Diese Entwicklung lässt sich auf anhaltende Preisstabilität bei internationalen Rohstoffen und eine abnehmende Nachfrage infolge restriktiver Geldpolitik zurückführen. Obwohl sich die geldpolitische Straffung in fortgeschrittenen Volkswirtschaften dem Ende nähert, erwartet die Weltbank, dass die realen Leitzinsen noch eine gewisse Zeit auf erhöhtem Niveau bleiben. Die Prognosen des IWF sehen vor, dass die Leitzinsen der Federal Reserve, der Europäischen Zentralbank und der Bank von England bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2024 auf dem aktuellen Niveau verbleiben werden, bevor sie schrittweise reduziert werden, während sich die Inflation ihrem Ziel von 2,0 % annähert. Der IWF erwartet, dass die fortgeschrittenen Volkswirtschaften im Jahr 2024 eine Inflationsrate von 2,6 % verzeichnen, was einem Rückgang um 2,0 Prozentpunkte entspricht. Für Deutschland prognostiziert das ifo-Institut ein Wachstum des inländischen BIP für das Jahr 2024 von 0,7 % 20 , während der IWF ein niedrigeres Wachstum für Deutschland erwartet (0,5 %) 21. Die Erwartung einer positiveren Entwicklung im Jahr 2024 im Vergleich zum Jahr 2023basiert auf einer verbesserten Kaufkraft infolge steigender Lohneinkommen bei gleichzeitig fallender Inflation, was die gesamtwirtschaftliche Nachfrage ankurbelt. Eine erste Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank wird vom ifo-Institut im Frühsommer erwartet. Das dürfte die deutschen Absatzmärkte unterstützen, insbesondere weil mit einer Kaufkraftsteigerung zu rechnen ist, was sich positiv auf den globalen Warenhandel und Warenkonsum auswirken kann, die potenziell bedeutende Konjunkturtreiber werden könnten. Aufgrund dieser Erwartungen geht das ifo-Institut davon aus, dass die Erholung im Jahr 2024 erst im Laufe des Jahres an Fahrt gewinnen wird. In seinem Wintergutachten 2023 hatte das Institut noch ein Wachstum von 0,9 % erwartet, diesen Wert aber Anfang 2024 vor dem Hintergrund, der im Haushaltsentwurf der Bundesregierung enthaltenen Einsparungen reduziert. Auch der IWF senkte im Januar 2024 die Prognose für Deutschland deutlich. Im Oktober 2023 hatte der IWF noch ein Wachstum von 0,9% für 2024 erwartet. Für 2025 prognostizieren sowohl das ifo-Institut als auch der IWF eine Normalisierung der Konjunktur und einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um jeweils 1,3% 22 bzw. 1,6%. 23 Für das Vereinigte Königreich prognostiziert das IWF in seinem im Januar 2024 veröffentlichten Ausblick ein Wachstum des BIPs von 0,6 % im Jahr 2024 und 1,6 % im Jahr 2025 24. Unterstützt durch nachlassenden Preisdruck erwartet der IWF, dass die privaten Ausgaben den Haupttreiber des Wachstums darstellen werden. Die Geldpolitik wird voraussichtlich straff bleiben, bis der Inflationsdruck nachhaltig nachlässt. Die jährliche Inflationsrate im Vereinigten Königreich wird im Jahr 2024 voraussichtlich weiter abnehmen, jedoch mit einer geringeren Geschwindigkeit im Vergleich zu 2023. Dies ist auf niedrigere Energiepreise sowie eine verringerte Inflation bei Verbrauchsgütern und Lebensmitteln zurückzuführen. Basierend auf einer Befragung von Ökonomen durch die Finanzbehörde im Vereinigten Königreich wird erwartet, dass die Inflation im vierten Quartal 2024 2,2 % erreichen wird. 25
20 Ifo_institut: ifo Konjunkturprognose Winter
2023, aktualisiert im Januar 2024
22 Ifo_institut: ifo Konjunkturprognose Winter
2023
25 HM Treasury, "Forecasts for the UK economy",
Januar 2024
Branchenumfeld The TSG EMEA GmbH ist der Auffassung, dass gesellschaftliche Entwicklungen wie der demografische Wandel und die zunehmende Digitalisierung den Markt für Recruiting-Dienstleistungen und -angebote maßgeblich beeinflussen werden. Trotz leicht gestiegener Arbeitslosenquoten in den fortgeschrittenen Wirtschaften im Jahr 2023 aufgrund der schwächeren Konjunktur, wird die Arbeitslosenquote den Erwartungen zufolge weiterhin auf einem niedrigen Niveau bleiben. Durch den Mangel an Arbeitskräften sind Unternehmen zu höheren Ausgaben für Neueinstellungen bereit. Der Arbeitskräftemangel in Verbindung mit dem erhöhten Bedarf an Personal sowie der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung dürfte die unternehmerische Bereitschaft fördern, höhere Gehälter aber auch Rekrutierungskosten zu zahlen. Das ifo-Institut prognostiziert für Deutschland für das Winterhalbjahr 2023/24 eine Stagnation in der Erwerbstätigkeit. Es wird erwartet, dass sich diese Situation im Frühjahr im Zuge der wirtschaftlichen Erholung allmählich verbessern wird, was zu einer leichten Steigerung der Erwerbstätigkeit führen dürfte (+83.000 im Jahr 2024). Die Arbeitslosigkeit wird im Jahr 2024 voraussichtlich um 82.000 Personen weiter steigen, was einen Anstieg der Arbeitslosenquote von 5,7 % im Jahr 2023 auf 5,9 % zur Folge hätte 26. Das europäische Arbeitsmarktbarometer, welches als Frühindikator für Arbeitslosigkeit vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) betrachtet wird, zeigt jedoch eine Verbesserung in der letzten Erhebung im Dezember 2023 27. Somit haben sich die Erwartungen für die Arbeitslosigkeit verbessert. Weiterhin prognostiziert das ifo-Institut, dass die Arbeitslosenzahlen im Jahr 2025 um 113.000 Personen sinken werden. Dies würde einem Rückgang der Arbeitslosenquote auf 5,6 % entsprechen 28. Für das Vereinigte Königreich prognostiziert der IWF, dass der Arbeitsmarkt voraussichtlich nachlassen wird, was zu einer moderaten Verlangsamung des realen Lohnwachstums führen wird. Die Verlangsamung des Lohnwachstums sollte die Bedenken hinsichtlich einer möglichen Lohn-Preis-Spirale reduzieren. Es wird auch erwartet, dass die offenen Stellen weiter abnehmen, was dazu führen könnte, dass das Lohnwachstum bis zum Ende des Jahres auf ein Niveau sinkt, bei dem kein Inflationsdruck mehr entsteht. Die Arbeitslosigkeit wird im Jahr 2024 erwartungsgemäß leicht ansteigen und voraussichtlich etwa 4,6% erreichen. 29 In mehreren fortgeschrittenen Volkswirtschaften erschwert die Knappheit qualifizierter Fachkräfte den Unternehmen zunehmend die Besetzung offener Stellen. Die TSG EMEA GmbH geht davon aus, dass die hohe Zahl offener Stellen in Deutschland, der EU und in den USA zu einer höheren Nachfrage nach Personaldienstleistungen führen wird. Es ist davon auszugehen, dass Unternehmen künftig noch wesentlich stärker in schnelles, durch künstliche Intelligenz unterstütztes Recruiting und langfristige Mitarbeiterbindung investieren, um die Kosten, die mit den unbesetzten Stellen verbunden sind, zu reduzieren. Laut einer Studie von The Stepstone Group 30 , müssen mehr als sechs von zehn Recruitern (62%) heute mehr Stellen besetzen als in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig melden 76% aller Unternehmen - und damit 16 %-Punkte mehr als vor der Corona-Pandemie - Einbußen bei ihrer Produktivität aufgrund fehlenden Personals. 31 Die steigende Konkurrenz um Fachkräfte setzt Recruiter unter Druck und führt zu einer erhöhten Arbeitsbelastung, die durch die Digitalisierung signifikant reduziert werden kann.
26 Ifo_institut: ifo Konjunkturprognose Winter
2023
27 IAB, Einschätzung des IAB zur
wirtschaftlichen Lage - Dezember 2023, Januar 2024
28 Ifo_institut: ifo Konjunkturprognose Winter
2023
Vor diesem Hintergrund erwartet Die TSG EMEA GmbH einen verstärkten Trend hin zur Automatisierung von Rekrutierungsprozessen. Eine in der zweiten Jahreshälfte 2023 durchgeführte Umfrage zu Technologie und Automatisierung im Recruiting 32 hat gezeigt, dass die Automatisierung des Screenings von Bewerbungsunterlagen, der Terminierung von Vorstellungsgesprächen und der ersten Kommunikation mit potenziellen Kandidaten zunimmt oder verstärkt gewünscht ist. Den Studienergebnissen zufolge könnten die Personalverantwortlichen zehn Stunden Arbeitszeit pro Woche beim Recruiting einsparen, wenn sie manuelle Tätigkeiten automatisieren. Eine stärkere Digitalisierung entspricht auch den Erwartungen der Bewerber: Laut Studie 33 erwarten über 60,0 % der Bewerber von Firmen nach maximal einer Woche eine erste verbindliche Rückmeldung zu ihrer Bewerbung und betrachten den Bewerbungsprozess insgesamt als Indikator dafür, wie technologieaffin ein potenzieller Arbeitgeber ist. Als einer der führenden Anbieter im Bereich Online-Recruiting mit KI-basierten Produkten profitiert die TSG EMEA GmbH von der erwarteten weiteren Digitalisierung des Personalmarktes. Online-Recruiting wird voraussichtlich weiterhin ein zentraler Kanal bei der Stellenbesetzung bleiben, sowohl für Recruiter als auch für Kandidaten. Laut einer Statista-Umfrage unter Führungskräften, die die Nutzung verschiedener Rekrutierungskanäle untersuchte, sind Jobportale im Internet der am häufigsten genutzter Kanal für die Rekrutierung 34. Auch für die Kandidaten hat sich die Online-Suche nach neuen beruflichen Möglichkeiten bereits seit einigen Jahren als der wichtigste Kanal etabliert. Prognose The Stepstone Group EMEA GmbH Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf In der im Lagebericht 2022 veröffentlichten Prognose rechnete die TSG EMEA GmbH für das Geschäftsjahr 2023 mit einer positiven Geschäftsentwicklung ihrer operativen Gesellschaften und damit mit einer leichten Erhöhung der Umsatzerlöse. Gleichzeitig rechnete die TSG EMEA GmbH aufgrund höherer Kosten mit einem moderaten Rückgang des Ergebnisses nach Steuern. Die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis nach Steuern der TSG EMEA GmbH sind aufgrund der Eingliederung nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Aufgrund der anhaltenden konjunkturellen Schwächen in den Kernmärkten der Tochtergesellschaften konnte sich die Erwartung an weiteres Umsatzwachstum ohne Eingliederung nicht bestätigen. Durch umfangreiche Kosteneinsparungsmaßnahmen konnte die Ertragssituation ohne Eingliederung der operativen Gesellschaften dennoch im Rahmen der Prognose bestätigt werden
34 Studie aus dem Jahr 2022 veröffentlicht
von Statista Research Department, Januar 2024
Erwartete Geschäfts- und Ertragsentwicklung der The Stepstone Group EMEA GmbH Die Geschäftsentwicklung der operativen Tochtergesellschaften im Jahr 2023 war stark durch schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen und somit sinkendem Recruiting Bedarf der Kunden geprägt. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen die TSG EMEA GmbH und ihre operativen Tochtergesellschaften mit einer positiven Geschäftsentwicklung und somit mit einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Ein Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber Vorjahr wird erst für die zweite Jahreshälfte erwartet und sich somit insbesondere in den Lizenzerlösen der TSG EMEA GmbH widerspiegeln. Für das Ergebnis nach Steuern erwarten die TSG EMEA GmbH und ihre operativen Gesellschaften einen leichten Anstieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Dies ist dadurch begründet, dass neben dem leichten Umsatzwachstum geringere Aufwendungen in den Bereichen Personal und Marketing zu erwarten sind. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die TSG EMEA GmbH einen leichten Anstieg der Lizenzeinnahmen (Umsatzerlöse), und einen leichten Anstieg der Ergebnisabführungen (Ergebnis nach Steuern). Erwartete Entwicklung der Anzahl der Beschäftigten Die Anzahl der Beschäftigten der TSG EMEA GmbH wird im Jahresdurchschnitt 2024 den Erwartungen nach leicht über dem Vorjahreswert liegen. Wesentlicher Grund hierfür ist die Umsetzung der Wachstumsstrategie des Unternehmens. Planungsgrundlagen Die künftige Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage plant die TSG EMEA GmbH auf Basis von Annahmen, die aus heutiger Sicht plausibel und hinreichend wahrscheinlich sind. Die tatsächliche Entwicklung kann jedoch deutlich von den getroffenen Annahmen und den daraus resultierenden Planungen und Trendaussagen abweichen. Insbesondere liegt der Prognose die Annahme zugrunde, dass es zu keiner signifikanten Verschlechterung der dargelegten und prognostizierten Erwartung bezüglich des wirtschaftlichen Umfelds kommt. Des Weiteren wird zunächst aufgrund der anhaltenden Rezession in den ersten beiden Quartalen mit einem langsameren Wachstum gerechnet, gefolgt von einer Erholung und einem stärkeren Wachstum ab dem vierten Quartal 2024. Darüber hinaus wird angenommen, dass die tatsächlichen Wechselkurse nicht signifikant von den zugrunde gelegten Plan-Wechselkursen abweichen und der russische Angriffskrieg auf die Ukraine sowie der anhaltende Nahost-Konflikt keine weiteren Eskalationsstufen erreichen werden. Die Prognose der TSG EMEA GmbH basiert im Wesentlichen auf den Ergebnissen der operativen Tochterunternehmen bzw. deren Ergebnisabführung. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Prognose der TSG EMEA GmbH Aufgrund der zu erwartenden insgesamt positiven Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage in den Kernmärkten der Tochtergesellschaften der TSG GmbH in 2024 und insbesondere des Personalmarkts, der durch steigende Neueinstellungen, einen Fachkräftemangel und die steigende Bereitschaft der Unternehmen, in Rekrutierungskosten zu investieren, getrieben wird, bewertet die Geschäftsführung die erwartete Entwicklung der TSG EMEA GmbH als positiv. Die Geschäftsführung erwartet aufgrund der bestehenden Finanzierungslage weiterhin sämtlichen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können.
Düsseldorf, 3. Mai 2024 Die Geschäftsführung Thorsten Otte Simone Köhler-Reif Mario Kühlkamp Ciaran McCooey Der Jahresabschluss der The Stepstone Group EMEA GmbH zum 31.12.2023 wurde am 30.05.2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
11 nahegelegene Organisationen
The Stepstone Group MidCo 1 GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
The Stepstone Group Deutschland GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
The Stepstone Group Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
The Stepstone Group Europe GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
The Stepstone Group TopCo GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
The Stepstone Group MidCo 2 GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
The Stepstone Group GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Vermittlungstätigkeiten für überwiegend persönliche Dienstleistungen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen