Stellantis Germany GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vincent Ricoux seit 10.2.2026 | Geschäftsführer |
Florian Hüttl seit 3.9.2025 | Geschäftsführer |
Giuliano Davoli seit 19.2.2024 | Prokura |
Annabelle Lucia Eugénie Beckhoff seit 9.2.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stellantis Germany GmbHEigenbeteiligung | 89.90% |
AUTOMOBILES PEUGEOT S.A. | 10.10% |
PENSIONSKASSE PEUGEOT DEUTSCHLAND VVaG | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PEUGEOT DEUTSCHLAND GMBHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht 20181. Grundlage des UnternehmensDie Gesellschaft übernimmt innerhalb des deutschen Marktes die Vertriebsfunktion für die Fahrzeuge der Marke Peugeot. 2. Allgemeine wirtschaftliche Lage3,44 Millionen neu zugelassene Personenkraftwagen (Pkw) und somit 0,2 Prozent weniger als im Vorjahr weist die Jahresbilanz 2018 aus. Bei den deutschen Marken fiel die Neuzulassungsbilanz 2018 verschieden aus. Ein Plus im zweistelligen Bereich wies die Neuzulassungsstatistik für Smart (+11,9 %) aus. Ebenfalls mit einem positiven Vorzeichen schließen die Jahresbilanz Mini (+8,1 %), Ford (+2,3 %), VW (+1,5 %) und BMW (+1,2 %) ab. Audi (-9,9 %) und Opel (-6,5 %) verbuchten rückläufige Neuzulassungen. VW war mit einem Anteil von 18,7 Prozent weiterhin Marktführer. Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Während Jeep (+27,9 %), Mitsubishi (+17,1 %), Dacia (+14,5 %), DS (+12,8 %), Seat (+12,5 %) und Volvo (+11,1 %) deutliche Zuwächse aufwiesen, zeigten sich bei Tesla (-42,8 %), Nissan (-26,0 %), Ssangyong (-24,6 %), Land Rover (-23,3 %) und Alfa Romeo (-10,8 %) Rückgänge im zweistelligen Bereich. Den größten Neuzulassungsanteil bei den Importmarken behaupteten weiterhin Skoda mit einem Anteil von 5,7 Prozent, gefolgt von Renault (3,8 %) und Seat (3,5 %). Der Anteil benzinbetriebener Pkw (62,4 %) lag über dem Vorjahresniveau (57,7 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw wies in der Jahresbilanz 32,3 Prozent auf. Die alternativen Antriebe zeigten durchgehend eine positive Entwicklung. 10.804 erdgasbetriebene (+190,2 %) und 4.663 mit Flüssiggas angetriebene Pkw (+6,0 %) waren zusammen mit einem Anteil von 0,4 Prozent vertreten. 130.258 Hybride (+53,8 %), darunter 31.442 Plug-in-Hybride (+6,8 %) bildeten einen Anteil von 3,8 Prozent. 36.062 Elektro-Pkw mit einem Anteil von 1,0 Prozent wiesen eine Steigerung von +43,9 Prozent auf. Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren weiterhin Grau (29,5 %) und Schwarz (24,8 %). Der Anteil der weißen Autos war mit 20,9 Prozent konstant. Mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen entfielen auf die Segmente Kompaktklasse (22,0 %), SUVs (18,3 %), Kleinwagen (14,5 %) und Mittelklasse (10,9 %). Die SUVs verzeichneten mit 20,8 Prozent den deutlichsten Zuwachs in der Jahresbilanz, gefolgt von den Wohnmobilen (+15,5 %) und der Oberklasse (+12,4 %). Die Anzahl neu zugelassener Krafträder (+10,0 %) lag im Jahr 2018 über dem Vorjahresniveau. Der Nutzfahrzeugmarkt zeigte sich differenziert. Die Neuzulassungsstatistik zeigte für die Zugmaschinen insgesamt ein Minus von -2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau. Lastkraftwagen (Lkw) stiegen um +5,0 Prozent, die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) um +3,7 Prozent sowie die Sattelzugmaschinen um +3,0 Prozent. Insgesamt wurden rund 4,02 Millionen Kfz (+0,6 %) und 307.085 Kfz-Anhänger (+0,1 %) neu in den Verkehr gebracht. Rund 7,19 Millionen Pkw wechselten im Laufe des Jahres den Halter. Die Jahresbilanz 2018 schloss mit insgesamt 8,19 Millionen umgeschriebenen Kfz (-1,1 %) und 389.795 Kfz-Anhängern (+2,2 %). 1 3. Das Zulassungsergebnis von PEUGEOTPkw/Kombi-Marktanteile 2018
Von Peugeot Deutschland GmbH (nachfolgend kurz: Peugeot Deutschland oder PDG) wurden 2018 laut KBA 68.237 Pkw-Modelle neu zugelassen (-3,8% gegenüber Vorjahr). Beim Pkw/Kombi-Marktanteil kam Peugeot auf 2,0 %. Der Nutzfahrzeugmarkt in der Klasse bis 5,9t zulässigem Gesamtgewicht lag am Ende 2018 laut KBA bei 291.586 Neuzulassungen und entsprechend einem Plus von 5,5%. Von Peugeot wurden 11.607 leichte Nfz-Modelle neu zugelassen, ein Plus von 7,2 % gegenüber 2017. Der Nfz-Marktanteil stieg dabei auf 4,0 %. Insgesamt wurden 2018 genau 79.844 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von Peugeot in Deutschland zugelassen, ein Rückgang von 2,3% gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil (Pkw + Nfz) sank auf 2,1 %. 2 Peugeot Deutschland konnte 2018 seinen Anteil am ertragsstarken Privatkundengeschäft um 38,2 % auf 28.444 Zulassungen ausbauen.
1 Vgl. KBA Pressemitteilung Nr. 01/2019
4. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageVermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft übernimmt innerhalb des deutschen Marktes die Vertriebsfunktion für die Fahrzeuge der Marke Peugeot, entsprechend ist der Anteil des Vorratsvermögen am Gesamtvermögen 3,56 % der Bilanzsumme (Vorjahr 3,54 %) sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundenen Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenständen 89 % der Bilanzsumme (Vorjahr 85 %). Die Finanzierung erfolgt aus dem Konzern (47,45 % der Bilanzsumme) im Wesentlichen über Teilnahme am Konzernclearing. Um eine mögliche bilanzielle Überschuldung und mögliche Zahlungsunfähigkeit und alle daraus resultierenden Folgen abzuwenden, hatte die AUTOMOBILES PEUGEOT S.A., Paris, Frankreich, mit Schreiben vom 4. März 2009 eine unbeschränkte Patronatserklärung abgegeben. Diese Vereinbarung war bis zum 31. Dezember 2010 unkündbar, danach kann sie jederzeit mit einer Frist von 12 Monaten schriftlich gekündigt werden. Die Vereinbarung ist zum 31. Dezember 2018 ungekündigt. Cash-Flow / Investitionsvolumen Die Aktivität von der Gesellschaft als Importeur benötigt keine massiven Investitionen, sondern lediglich geringfügige Investitionen, um die Verkäufe zu stützen. Das Nettotreasury ist von T€ 19.967 auf T€ 3.797 gesunken. Die Cash-Flows hängen von den Änderungen des Umlaufsvermögens ab. Es gibt allerdings kein Risiko in diesem Bereich, da der Finanzierungsbedarf in der Vergangenheit immer von dem Konzern durch PSA GIE Trésorerie gedeckt wurde. Umsatz und Ertragslage Peugeot verwendet zur Analyse, Beurteilung und Steuerung der Umsatz- und Ertragslage nichtfinanzielle und finanzielle Leistungsindikatoren. Der Fokus der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt auf den Zulassungs- und Verkaufszahlen. Die finanziellen Leistungsindikatoren stützen sich dagegen primär auf die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. 2018 betrug der Nettoumsatz € 1,70 Milliarden gegenüber € 1,63 Milliarden im Jahr 2017.
Der Anstieg der Umsatzerlöse liegt mit T€ 74.085 bzw. 4,54 % leicht über der im Vorjahr gestellten Umsatzprognose und ist im Wesentlichen auf einen gestiegenen Neuwagenumsatz zurückzuführen. Die Materialaufwendungen in Höhe von T€ 1.409.237 haben sich im Vergleich zum Vorjahr (T€ 1.328.722) leicht überproportional entwickelt. Die Materialaufwandsquote, berechnet als Materialaufwand zu den Umsatzerlösen, hat sich von 81 % auf 82 % erhöht. Der Personalaufwand hat sich von T€ 13.356 auf T€ 8.787 deutlich reduziert. Das lag im Vorjahr im Wesentlichen an den zusätzlichen erhöhten Zahlungen an die Unterstützungskasse. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag bei 38 (Vorjahr 40). Der leichte Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 254.806; Vorjahr T€ 247.001) ist im Wesentlichen auf gestiegene Vertriebskosten / Direktgeschäfte zurückzuführen. Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen sind mit T€ 2.669 geringer als im Vorjahr (T€ 29.417). Das Ergebnis vor Steuern beträgt T€ 20.529 (Vorjahr T€ 19.373) und ist damit leicht gestiegen. Nach Abzug der Steuern verbleibt ein Jahresergebnis von T€ 21.878 (Vorjahr T€ 13.935). Die Bruttoumsatzrentabilität betrug im Geschäftsjahr 1,25 % (Vorjahr 1,24 %).
Die Gesamtkapitalrentabilität des Geschäftsjahres lag bei 3,31 % (Vorjahr 2,64 %)
Verkaufsstückzahlen Insgesamt ist 2018 die Zahl der Fakturen von Neu- und Vorführwagen (Pkw und Nutzfahrzeuge) im Peugeot Händlernetz, bei den Niederlassungen und Großkunden 81.493 Einheiten (Vorjahr 85.811) leicht gesunken. Das prognostizierte Ergebnis von von mindestens 70.000 Einheiten wurde mit 70.930 PKW Neuzulassungen wurde übertroffen. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Es ist zusammenfassend festzustellen, dass Peugeot Deutschland 2018 durch einen verbesserten Fahrzeugmix, sowie eine ebenfalls verbesserte Preisgestaltung ein deutlich gestiegenes Ergebnis nach Steuern ausgewiesen hat. Die Vermögens- und Finanzlage, die maßgeblich von der Unterstützung der Gruppe abhängt, ist durch die Einbeziehung in den Konzern stabil. Insgesamt ist festzustellen, dass die Geschäftsentwicklung 2018 innerhalb der Erwartungen lag. 5. ArbeitnehmerbelangeDie durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer lag bei der Peugeot Deutschland GmbH im Jahr 2018 insgesamt bei 38. Es wurden wie im Vorjahr keine Auszubildenden beschäftigt. Insgesamt wurden 2018 rund 737 Schulungsstunden durchgeführt. Die Belegschaft bestand zum 31. Dezember 2018 aus 40 Angestellten (Vorjahr 40 Angestellte). 6. AusblickIn Anlehnung an die Prognose des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) erwartet Peugeot Deutschland für den Pkw-Markt im Jahr 2019 ein Neuzulassungsvolumen von 3,42 Millionen 3 Einheiten. Peugeot möchte in diesem Markt mindestens den 2018-Marktanteil erreichen. 2.0% würden ein Volumen von 68.400 Einheiten bedeuten. Peugeot Deutschland möchte im Jahr 2019 somit insgesamt den Absatz von Pkw- und Nfz-Neufahrzeugen und damit den Pkw- und Nfz-Marktanteil leicht steigern. Für die Umsetzung der Zulassungsziele setzt Peugeot Deutschland auf kontinuierliche Ziel-Programme im Handel und den Fokus auf neue Modelle - insbesondere der neue 208 wird für das Jahr 2019 wichtige Verkaufsimpulse setzen. Auch 2019 bleibt der Werbeauftritt der Marke Peugeot in Deutschland selbstbewusst und kreativ. Darüber hinaus werden bewährte Kooperationen weiter fortgeführt: Das in 2016 erstmalig stattgefundene "Drone Film Festival", das durch eine rege Teilnehmerzahl, eine hochkarätige Jury und viele kreative Ideen überzeugen konnte, wird auch in 2019 wiederholt. Aber auch die Aktivitäten im Motorsport werden wie auch die Unterstützung von Alexander Zverev, dem sehr erfolgreichen deutschen Tennisprofi, werden in 2019 fortgeführt. Auf den Ausbau digitaler Werbeformen trifft dies genauso zu. Ziel dabei ist, die Zahl der dem Handel übermittelten Probefahrtanfragen zu erhöhen und die Bearbeitungszeit dieser "Leads" zu verringern. 2019 wird Peugeot Deutschland auf die sehr gute Positionierung der Modellpalette beim Thema Umwelteffizienz bauen können: Alle Modelle sind mit Euro-6d-TEMP Motoren ausgestattet und die Modellpalette wird um Plug-In Hybride (508,508 SW, 3008 und 5008) und Elektromodelle (208) erweitert. Von der Broschüre "sauber, sicher, transparent" wird es eine neue Auflage geben, um den Verbraucher umfassend über aktuelle Technologien zu informieren. Mit dieser Ambition erwartet Peugeot Deutschland eine leicht steigende Tendenz bei der Umsatzentwicklung sowie bei dem Ergebnis nach Steuern. 7. Risiken und ChancenWährungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da ein Großteil der Geschäfte innerhalb der EURO-Zone bzw. in Deutschland erfolgt. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken befinden sich in überschaubarem Rahmen, da die Gesellschaft in ein Cashpooling- und Factoring-Programm eingebunden ist. In Bezug auf Branchen- und Wettbewerbsrisiken befindet sich die Automobilbranche aktuell mit Themen wie Abkehr von klassischen Verbrennungsmotoren, Diesel- und Emissionsthematik, Elektrifizierung der Fahrzeuge oder dem Bereich autonomes Fahren in einer Umbruchphase, die unserer Meinung nach mittelfristig zu weitreichenden Veränderungen führen wird. Dies stellt ein Risiko für die gesamte Branche dar, da die Entwicklung zwischen Elektromobilität und Verbrennungsmotoren zurzeit schwer vorherzusagen ist. Aus unserer Sicht ist dem dadurch zu begegnen, dass beide Antriebskonzepte bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge und Technologien berücksichtigt werden, um für die Zukunft ausgeglichen am Absatzmarkt aufgestellt zu sein. Durch die Einführung des neuen 508 und die Erweiterung um die Kombiversion SW, den neuen 208 und Vorstellung des neuen 2008 sieht Peugeot hervorragende Chancen für das Jahr 2019, von aktuellen Entwicklungen der Branche zu profitieren. Die Euro6d TEMP-konformen PureTech- und BlueHDi-Motoren, Plug-In Hybride und Elektromodelle, die die starke Position von Peugeot bei umwelteffizienten Fahrzeugen weiter verbessern, können sowohl im Privatkundengeschäft als auch im Flottenmarkt für zusätzliche Wachstumsimpulse sorgen. Nachdem die Group PSA die erste Stufe der Umstellung des Testverfahren zu Bestimmung der Abgasemissionen auf WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) problemlos bewältigt hat, sieht sie auch der zweiten Stufe in 2019 optimistisch entgegen. Peugeot begreift die aktuellen Entwicklungen der Automobilbranche als Chance; die technologischen Vorteile von Peugeot (6d-Temp Motoren und Einführung Plug-In Hybride sowie Elektromodelle) sind in diesem Kontext eine Opportunität gegenüber dem Wettbewerb. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass im Jahr 2019 die Chancen für Peugeot Deutschland im Vergleich zu den Risiken überwiegen. 8. RisikomanagementDie Peugeot Deutschland GmbH ist in das im Konzern PSA Peugeot Citroën eingeführte Risikomanagementsystem einbezogen. Neben den monatlichen Berichten der Geschäftsführung gegenüber der Geschäftsleitung von Peugeot Automobiles sowie diversen internen Steuerungskomitees wird ein Risikomanagement unter Einbindung aller Fachbereiche realisiert. Die Peugeot Deutschland GmbH hat die bestehenden Risiken der einzelnen Geschäftsbereiche durch den Abschluss folgender Versicherungen abgesichert:
Durch die vorgenannten Versicherungen hat sich Peugeot Deutschland gegen die meisten Risiken, von der Vorhaltung einer Fahrzeugflotte (Schadenersatzansprüche Dritter) bis zur Absicherung bzgl. etwaiger Gefahren/Schäden beim Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeuge bis zur Übergabe an den Endkunden abgesichert. Darüber hinaus hat Peugeot Deutschland für seine Mitarbeiter eine Unfallversicherung (mit 24- Stunden Deckung) abgeschlossen. Aufgrund der vorliegend dargestellten Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen ist somit festzustellen, dass zurzeit keine konkreten Anzeichen vorliegen, wonach die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH nachhaltig und wesentlich negativ beeinträchtigt werden könnte. Es existieren derzeit keine Prozess-, Liquiditäts- oder Ausfallrisiken, die die Finanz- und Ertragslage der PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH wesentlich negativ beeinflussen können.
Köln, den 31. Juli 2019 Steffen Raschig, Geschäftsführer Rasmus Reuter, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2018AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2018 (HGB)
Anhang für das Geschäftsjahr 2018A. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAllgemeine Angaben Die PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH (nachfolgend auch kurz PDG) ist eine in Deutschland ansässige Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft hat ihren eingetragenen Firmensitz und den Hauptsitz der Geschäftstätigkeit in der Edmund-Rumpler-Straße 4 in 51149 Köln. Das zuständige Registergericht befindet sich in Köln, dort ist die Gesellschaft unter der Nummer HRB 76605 im Handelsregister eintragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr, die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Auf die Zugänge des Geschäftsjahres wird die "pro rata temporis-Regel" angewandt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Bei Wegfall der Gründe, die zu einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung geführt haben, erfolgt eine entsprechende Wertaufholung. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Geschäftsjahr nach der Erhöhung der Grenze für Sofortabschreibungen erstmalig mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vorratsvermögen Die Waren werden zu Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch entsprechende Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei Forderungen mit erkennbaren Risiken werden Einzelabwertungen abgesetzt. Auf nicht im Einzelnen abgewertete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Geschäftsjahr eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf den Nettowert vorgenommen. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages einschließlich zukünftiger erwarteter Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Jubiläen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 2,31%. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,3% sowie eine Dynamik der Beitragsbemessungsgrenzen von 2,5% zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt grundsätzlich durch Einschätzung der erwarteten Verpflichtung durch die Geschäftsführung. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten zeitanteilig abgegrenzte Einnahmen, die zukünftige Erträge darstellen. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Latenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB. B. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im als Anlage beigefügten Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Die planmäßigen linearen Abschreibungssätze richten sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer:
Anteilsbesitz der Gesellschaft Die Gesellschaft hält weiterhin 100% der Anteile an der PSA Retail GmbH, mit Sitz in Köln. Das vorläufige Eigenkapital der PSA Retail GmbH, Köln, beträgt T€ 3.092 und der vorläufige Jahresverlust 2018 vor Verlustübernahme aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages T€ 26.748. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 443.899 (Vorjahr T€ 461.628) aus Lieferungen und Leistungen. Diese bestehen im Wesentlichen gegen die PSA Retail GmbH in Höhe von T€ 337.727 (Vorjahr T€ 334.713), insbesondere aus dem Verkauf von Fahrzeugen, sowie gegenüber dem Hauptlieferanten der Peugeot Citroen Automobiles S.A. in Höhe von T€ 85.447 (Vorjahr T€ 114.158), aufgrund gewährter Nachlässe bzw. Zuschüsse für Warenlieferungen. Weitere sonstige Forderungen bestehen in Höhe von T€ 128.611 (Vorjahr T€ 37.920) gegen die PSA GIE Trésorerie. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht resultieren in Höhe von T€ 25 (Vorjahr T€ 12) aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen in Höhe von T€ 9.507 (Vorjahr T€ 15.490) gegen die PSA Bank Deutschland GmbH. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuervorauszahlungen sowie Erstattungsansprüche aus Rückdeckungsversicherungen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 19.263 (Vj. 27.047). Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Tabellarisch stellt sich die Entwicklung der latenten Steuern wie folgt dar:
Die aktiven latenten Steuern (T€ 26.249) beruhen insbesondere auf temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Vorräten (T€ 655), bei den PWB auf Forderungen (T€ 143), bei der BuyBack-Rückstellung (T€ 22.773), bei den sonstigen Rückstellungen (T€ 1.585), bei Pensions-, Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen (T€ 1.093). Die passiven latenten Steuern zum Ende des Vorjahres (T€ 6.341) basieren auf einer temporären Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz aufgrund der Passivierung einer Verbindlichkeit aus Rückkaufsverpflichtungen im Rahmen von sog. BuyBack-Geschäften in der Steuerbilanz. Der Ermittlung der latenten Steuern basiert auf einem kombinierten Ertragssteuersatz in Höhe von 32,45%, der sich wie folgt ermittelt:
4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert T€ 16.413. Es besteht aus zwei Geschäftsanteilen. Die Gewinnrücklagen betragen unverändert T€ 1.818. 5. Pensionsverpflichtungen Die Gesellschaft hat 1989 die Unterstützungskasse PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH errichtet. Mit Wirkung zum 1. Januar 1998 wurde der Leistungsplan der Unterstützungskasse durch eine Betriebsvereinbarung geändert. Der neue Leistungsplan gilt für Mitarbeiter, die nach dem 30. Juni 1993 in das Unternehmen eingetreten sind, ab Eintrittsdatum. Für die übrigen Mitarbeiter gilt der neue Leistungsplan ab dem 1. Januar 1998. Zuvor verdiente Ansprüche werden aufrechterhalten. Der Unterstützungskasse wurden in 2018 T€ 4.122 zugeführt. Die Subsidiärverpflichtung der PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH - Trägerunternehmen der Unterstützungskasse - beträgt am 31. Dezember 2018 € 94.272.523,64 (€ 127.775.053,00 Erfüllungsbetrag gemäß § 253 HGB abzüglich € 33.502.529,36 tatsächliches Kassenvermögen). 6. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten im wesentlichen Rückstellungen für laufende Ertragsteuern. 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten vor allem umsatzbedingte Vergütungen und Verkaufsaktionen (T€ 104.263, Vorjahr T€ 87.991), ausstehende Rechnungen (T€ 3.787, Vorjahr T€ 10.168), Garantien (T€ 37.483, Vorjahr T€ 40.473), eine Rückstellung für Drohverluste auf Serviceverträge (T€ 3.169, Vorjahr T€ 7.550) sowie eine Rückstellung aus dem Buy-Back-Programm (T€ 57.367, Vorjahr T€ 58.944) und Restrukturierungsrückstellungen (T€ 30, Vorjahr T€ 1.940). Die Restrukturierungsrückstellung beinhaltet per 31. Dezember 2018 eine Rückstellung für anfallende Kosten im Rahmen von Händlervertragsbeendigungen im externen Netz (T€ 30). 8. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 330.756 (Vorjahr T€ 302.856). Diese bestehen im Wesentlichen gegenüber dem Gesellschafter AUTOMOBILES Peugeot S.A. in Höhe von T€ 651 (Vorjahr T€ 513), Peugeot Citroen Automobiles S.A. in Höhe von T€ 138.127 (Vj. T€ 135.794), Peugeot Citroen Deutschland in Höhe von T€ 8.821 (Vj. T€ 3.120), sowie der PSA Retail in Höhe von T€ 183.051 (Vj. T€ 163.338). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 9. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten von T€ 36.774 (Vorjahr T€ 40.368) beinhaltet im Voraus vereinnahmte Erlöse für Garantie- und Serviceverträge mit Laufzeiten zwischen einem und drei Jahren. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:
Von den Umsatzerlösen wurden T€ 36.886 (Vorjahr T€ 6.430) im Ausland erzielt. Es handelt sich um Umsätze aus dem Bereich Geschäftswagen / Gebrauchtwagen sowie Ersatz- und Austauschteile. Die sonstigen Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus Garantie- und Serviceverträgen in Höhe von T€ 25.225 und Mieterträge von den Standorten der Niederlassungen in Höhe von T€ 10.500. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 16.441 (Vorjahr T€ 9.157). 3. Materialaufwendungen Zum Jahresende enthält der Posten eine Gutschrift des verbundenen Unternehmens Peugeot Citroen Automobiles S.A., Paris, Frankreich, in Höhe von T€ 84.785 (Vorjahr T€ 113.600). 4. Personalaufwendungen Der Personalaufwand beträgt T€ 8.787 (Vorjahr T€ 13.356). Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 4.243 (Vorjahr T€ 8.728) enthalten. Im Jahresdurchschnitt waren 38 (Vorjahr 40) Angestellte beschäftigt. Des Weiteren wurden wie im Vorjahr keine Auszubildenden beschäftigt. Von den Mitarbeitern waren 26 (Vorjahr 28) Mitarbeiter im Vertrieb beschäftigt, die restlichen Mitarbeiter im Bereich Marketing und Presse. Die Belegschaft besteht zum 31. Dezember 2018 aus 40 Angestellten (Vorjahr 40). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die Vertriebskosten, Verwaltungskosten und Personalnebenkosten. Wesentliche Periodenfremde Aufwendungen sind nicht enthalten. 6. Aufwendungen aus Verlustübernahme Die Aufwendungen aus Verlustübernahme betreffen den gemäß Ergebnisabführungsvertrag mit PSA Retail GmbH, Köln, übernommenen Verlust für 2018 in Höhe von T€ 26.748 (Vorjahr T€ 29.417). 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen der Factoringgesellschaften. 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die handelsrechtliche Gewinn- und Verlustrechnung von PEUGEOT Deutschland GmbH für das am 31.12.2018 endende Geschäftsjahr weist unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag einen Ertrag in Höhe von T€ 1.550 aus, der ausschließlich Vorjahre betrifft, da sich für das Berichtsjahr sowohl körperschaft- als auch gewerbesteuerlich ein Verlust ergibt, der gemäß § 8 Abs. 1 KStG iVm. § 10d EStG vorgetragen wird. Der Ertrag aus Steuern für Vorjahre (T€ 1.550) resultiert aus den Veranlagungen zu den berichtigten Steuererklärungen für 2014 und 2015 (nach Bp 2011-2013) - Erstattung (T€ 1.583) - sowie der Veranlagung der Steuererklärung für 2016 - Nachzahlung (T€ 33; nur Gewerbesteuer). Nach Steuerarten teilt sich dieser Steuerertrag wie folgt auf:
D. Sonstige Angaben1. Mutterunternehmen Oberstes Mutterunternehmen der PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH, das den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Peugeot S.A., Paris, Frankreich. Dieser Konzernabschluss und Konzernlagebericht wird darüber hinaus in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Auf die Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses der PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH wird unter Verweis auf die Befreiungsvorschrift nach § 291 Abs. 2 HGB verzichtet. Der Konzernabschluss wird nach IFRS erstellt. Die wesentlichen Unterschiede zum Konzernabschluss des Mutterunternehmens vom deutschen Recht abweichenden angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben sich in den Bereichen Abschreibungsmethoden im Anlagevermögen, Bewertung von Pensionsverpflichtungen, aktive latente Steuern auf Verlustvorträge, Bilanzierung von Leasingverhältnissen und Verkäufe von Fahrzeugen mit Rückkaufverpflichtung. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nicht nach §§ 266,275 HGB. Die Peugeot Deutschland GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Gruppe PSA Peugeot Citroën, die auf Euronext in Paris notiert ist. Ihre Aktivitäten sind gänzlich in der Gruppe PSA Peugeot Citroën integriert, von der sie abhängig ist. Der Konzernbericht des Vorjahres ist auf der Website der Gruppe PSA Peugeot Citroën unter der folgenden Adresse verfügbar: www.psa-peugeot-citroen.com/fr/publications-financieres. 2. Haftungsverhältnisse Mit Deckungsgarantie versehene Forderungen in Höhe von T€ 360.263 (Vorjahr T€ 288.503) waren am 31. Dezember 2018 an die Banque PSA Bank Deutschland GmbH, Neu-Isenburg, abgetreten. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Gewährleistungsverpflichtungen wird aufgrund des effektiven Risikomanagementsystems sowie Eigentumsvorbehalte auf die Fahrzeuge als gering eingeschätzt. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von T€ 296.192 betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Buy-Back Geschäften i.H.v. T€ 257.001 und Verpflichtungen aus Miet-, Erbbau- und Leasingverträgen T€ 39.191. Aus Miet-, Erbbau- und Leasingverträgen ergeben sich folgende Verpflichtungen:
Die Mietverträge werden im Wesentlichen zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes für Gebäude eingegangen. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für die Vertragslaufzeit abgeschlossen und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich insbesondere aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben und verbesserter Liquidität. Zudem ergeben sich Verpflichtungen aus Buy-Back Geschäften i.H. v. T€ 257.001 (Vorjahr T€ 266.129). Zweck und Vorteil der Fahrzeugrücknahmen bestehen für PDG darin, zusätzlichen Umsatz zu generieren. Risiken bestehen dahingehend, dass für PDG durch die Preisentwicklung Verluste entstehen können.
4. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden folgende Gesamthonorare des Abschlussprüfers, der Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, berechnet: ausschließlich für Abschlussprüfung: T€ 37 (Vorjahr T€ 36). 5. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten. E. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung
Der Beruf der Mitglieder der Geschäftsführung ist mit ihrer Organstellung identisch. Bezüglich der Vergütung der Geschäftsführer wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. F. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, den 31. Juli 2019 Steffen Raschig, Geschäftsführer Rasmus Reuter, Geschäftsführer E. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKSDen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Peugeot Deutschland GmbH, Köln PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Peugeot Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Peugeot Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." F. SCHLUSSBEMERKUNGBei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Peugeot Deutschland GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 in einer von der als Anlage zu diesem Bericht beigefügten, bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird hingewiesen.
Frankfurt am Main, 31. Juli 2019 Mazars
GmbH & Co. KG
Dr. Christian Back, Wirtschaftsprüfer Timo Husemann, Wirtschaftsprüfer
Köln (Cologne), den (the) 15. November 2019 Für die Gesellschafterin, (for the shareholder) PEUGEOT CITROËN DEUTSCHLAND GmbH Rasmus REUTER
Rueil-Malmaison, den (the) 15. November 2019 Für die Gesellschafterin, (for the shareholder) AUTOMOBILES PEUGEOT S.A. Jean-Philippe IMPARATO
Saarbrücken, den (the) 15. November 2019 Für die Gesellschafterin, (for the shareholder) PENSIONSKASSE PEUGEOT DEUTSCHLAND Christof BLANK Bernd BACH |
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