Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 100067
Eingetragen
8.12.1966
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Der Kauf, die Einfuhr, der Verkauf, die Verteilung, die Verkaufskontrolle, die Reparatur, die Wartung, die Bereithaltung von Unterstellmöglichkeiten von Automobilen aller Typen und Marken, neu oder gebraucht, deren Ersatzteile und Zubehör; alle Geschäfte, sei es für Reklame, für Kreditbeschaffung beim Verkauf, die Finanzierung des Verkaufsgebietes, Geschäfte über bewegliche oder unbewegliche Gegenstände, generell alle Geschäfte, die dem Gesellschaftszweck direkt oder indirekt dienen.

Historie

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Management

NameRolle
Vincent Ricoux
seit 10.2.2026
Geschäftsführer
Florian Hüttl
seit 3.9.2025
Geschäftsführer
Giuliano Davoli
seit 19.2.2024
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Stellantis Germany GmbHEigenbeteiligung
89.90%
AUTOMOBILES PEUGEOT S.A.FRA
10.10%
PENSIONSKASSE PEUGEOT DEUTSCHLAND VVaG
0.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Stellantis Germany GmbH
Germany
14.754.883 €
89.90%
AUTOMOBILES PEUGEOT S.A.
France
1.657.367 €
10.10%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

PEUGEOT DEUTSCHLAND GMBH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht 2018

1. Grundlage des Unternehmens

Die Gesellschaft übernimmt innerhalb des deutschen Marktes die Vertriebsfunktion für die Fahrzeuge der Marke Peugeot.

2. Allgemeine wirtschaftliche Lage

3,44 Millionen neu zugelassene Personenkraftwagen (Pkw) und somit 0,2 Prozent weniger als im Vorjahr weist die Jahresbilanz 2018 aus.

Bei den deutschen Marken fiel die Neuzulassungsbilanz 2018 verschieden aus.

Ein Plus im zweistelligen Bereich wies die Neuzulassungsstatistik für Smart (+11,9 %) aus. Ebenfalls mit einem positiven Vorzeichen schließen die Jahresbilanz Mini (+8,1 %), Ford (+2,3 %), VW (+1,5 %) und BMW (+1,2 %) ab. Audi (-9,9 %) und Opel (-6,5 %) verbuchten rückläufige Neuzulassungen. VW war mit einem Anteil von 18,7 Prozent weiterhin Marktführer.

Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Während Jeep (+27,9 %), Mitsubishi (+17,1 %), Dacia (+14,5 %), DS (+12,8 %), Seat (+12,5 %) und Volvo (+11,1 %) deutliche Zuwächse aufwiesen, zeigten sich bei Tesla (-42,8 %), Nissan (-26,0 %), Ssangyong (-24,6 %), Land Rover (-23,3 %) und Alfa Romeo (-10,8 %) Rückgänge im zweistelligen Bereich. Den größten Neuzulassungsanteil bei den Importmarken behaupteten weiterhin Skoda mit einem Anteil von 5,7 Prozent, gefolgt von Renault (3,8 %) und Seat (3,5 %).

Der Anteil benzinbetriebener Pkw (62,4 %) lag über dem Vorjahresniveau (57,7 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw wies in der Jahresbilanz 32,3 Prozent auf. Die alternativen Antriebe zeigten durchgehend eine positive Entwicklung. 10.804 erdgasbetriebene (+190,2 %) und 4.663 mit Flüssiggas angetriebene Pkw (+6,0 %) waren zusammen mit einem Anteil von 0,4 Prozent vertreten. 130.258 Hybride (+53,8 %), darunter 31.442 Plug-in-Hybride (+6,8 %) bildeten einen Anteil von 3,8 Prozent. 36.062 Elektro-Pkw mit einem Anteil von 1,0 Prozent wiesen eine Steigerung von +43,9 Prozent auf.

Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren weiterhin Grau (29,5 %) und Schwarz (24,8 %). Der Anteil der weißen Autos war mit 20,9 Prozent konstant.

Mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen entfielen auf die Segmente Kompaktklasse (22,0 %), SUVs (18,3 %), Kleinwagen (14,5 %) und Mittelklasse (10,9 %). Die SUVs verzeichneten mit 20,8 Prozent den deutlichsten Zuwachs in der Jahresbilanz, gefolgt von den Wohnmobilen (+15,5 %) und der Oberklasse (+12,4 %).

Die Anzahl neu zugelassener Krafträder (+10,0 %) lag im Jahr 2018 über dem Vorjahresniveau. Der Nutzfahrzeugmarkt zeigte sich differenziert. Die Neuzulassungsstatistik zeigte für die Zugmaschinen insgesamt ein Minus von -2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau. Lastkraftwagen (Lkw) stiegen um +5,0 Prozent, die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) um +3,7 Prozent sowie die Sattelzugmaschinen um +3,0 Prozent. Insgesamt wurden rund 4,02 Millionen Kfz (+0,6 %) und 307.085 Kfz-Anhänger (+0,1 %) neu in den Verkehr gebracht.

Rund 7,19 Millionen Pkw wechselten im Laufe des Jahres den Halter. Die Jahresbilanz 2018 schloss mit insgesamt 8,19 Millionen umgeschriebenen Kfz (-1,1 %) und 389.795 Kfz-Anhängern (+2,2 %). 1

3. Das Zulassungsergebnis von PEUGEOT

Pkw/Kombi-Marktanteile 2018

Alle Importeure Peugeot
Deutschland gesamt 38,6% 2,0%

Von Peugeot Deutschland GmbH (nachfolgend kurz: Peugeot Deutschland oder PDG) wurden 2018 laut KBA 68.237 Pkw-Modelle neu zugelassen (-3,8% gegenüber Vorjahr). Beim Pkw/Kombi-Marktanteil kam Peugeot auf 2,0 %.

Der Nutzfahrzeugmarkt in der Klasse bis 5,9t zulässigem Gesamtgewicht lag am Ende 2018 laut KBA bei 291.586 Neuzulassungen und entsprechend einem Plus von 5,5%. Von Peugeot wurden 11.607 leichte Nfz-Modelle neu zugelassen, ein Plus von 7,2 % gegenüber 2017. Der Nfz-Marktanteil stieg dabei auf 4,0 %.

Insgesamt wurden 2018 genau 79.844 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von Peugeot in Deutschland zugelassen, ein Rückgang von 2,3% gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil (Pkw + Nfz) sank auf 2,1 %. 2

Peugeot Deutschland konnte 2018 seinen Anteil am ertragsstarken Privatkundengeschäft um 38,2 % auf 28.444 Zulassungen ausbauen.

1 Vgl. KBA Pressemitteilung Nr. 01/2019
2 Vgl. Zulassungsbericht 2018 KBA

PKW-Neuzulassungen 2017 2018 Veränderung
in %
108 2.377 5.405 127,4%
i0n 269 147 -45,4%
208 20.626 10.118 -50,9%
2008 13.133 14.209 8,2%
308 11.721 12.532 6,9%
3008 9.346 11.710 25,3%
508 1.990 622 -68,7%
5008 4.140 5.772 39,4%
PARTNER PKW 3.729 1.903 -49,0%
EXPERT PKW 2.008 2.824 40,6%
BOXER PKW 1.552 2.125 36,9%
Sonstige 39 28 -28,2%
Pkw-Zulassungen gesamt 70.930 68.237 -3,8%
Nfz-Zulassungen (leichte Nfz) 10.825 11.607 7,2%
Pkw + Nfz gesamt 81.755 79.844 -2,3%

4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögens- und Finanzlage

Die Gesellschaft übernimmt innerhalb des deutschen Marktes die Vertriebsfunktion für die Fahrzeuge der Marke Peugeot, entsprechend ist der Anteil des Vorratsvermögen am Gesamtvermögen 3,56 % der Bilanzsumme (Vorjahr 3,54 %) sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundenen Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenständen 89 % der Bilanzsumme (Vorjahr 85 %).

Die Finanzierung erfolgt aus dem Konzern (47,45 % der Bilanzsumme) im Wesentlichen über Teilnahme am Konzernclearing.

Um eine mögliche bilanzielle Überschuldung und mögliche Zahlungsunfähigkeit und alle daraus resultierenden Folgen abzuwenden, hatte die AUTOMOBILES PEUGEOT S.A., Paris, Frankreich, mit Schreiben vom 4. März 2009 eine unbeschränkte Patronatserklärung abgegeben. Diese Vereinbarung war bis zum 31. Dezember 2010 unkündbar, danach kann sie jederzeit mit einer Frist von 12 Monaten schriftlich gekündigt werden. Die Vereinbarung ist zum 31. Dezember 2018 ungekündigt.

Cash-Flow / Investitionsvolumen

Die Aktivität von der Gesellschaft als Importeur benötigt keine massiven Investitionen, sondern lediglich geringfügige Investitionen, um die Verkäufe zu stützen.

Das Nettotreasury ist von T€ 19.967 auf T€ 3.797 gesunken. Die Cash-Flows hängen von den Änderungen des Umlaufsvermögens ab. Es gibt allerdings kein Risiko in diesem Bereich, da der Finanzierungsbedarf in der Vergangenheit immer von dem Konzern durch PSA GIE Trésorerie gedeckt wurde.

Umsatz und Ertragslage

Peugeot verwendet zur Analyse, Beurteilung und Steuerung der Umsatz- und Ertragslage nichtfinanzielle und finanzielle Leistungsindikatoren. Der Fokus der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt auf den Zulassungs- und Verkaufszahlen. Die finanziellen Leistungsindikatoren stützen sich dagegen primär auf die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis.

2018 betrug der Nettoumsatz € 1,70 Milliarden gegenüber € 1,63 Milliarden im Jahr 2017.

2018
(in T€)
2017
(in T€)
Veränderung
(in T€)
Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen 1.595.526 1.494.249 101.277
Teile und Zubehör / Service 109.780 136.973 -27.193
Insgesamt 1.705.306 1.631.222 74.084

Der Anstieg der Umsatzerlöse liegt mit T€ 74.085 bzw. 4,54 % leicht über der im Vorjahr gestellten Umsatzprognose und ist im Wesentlichen auf einen gestiegenen Neuwagenumsatz zurückzuführen.

Die Materialaufwendungen in Höhe von T€ 1.409.237 haben sich im Vergleich zum Vorjahr (T€ 1.328.722) leicht überproportional entwickelt. Die Materialaufwandsquote, berechnet als Materialaufwand zu den Umsatzerlösen, hat sich von 81 % auf 82 % erhöht.

Der Personalaufwand hat sich von T€ 13.356 auf T€ 8.787 deutlich reduziert. Das lag im Vorjahr im Wesentlichen an den zusätzlichen erhöhten Zahlungen an die Unterstützungskasse. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag bei 38 (Vorjahr 40).

Der leichte Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 254.806; Vorjahr T€ 247.001) ist im Wesentlichen auf gestiegene Vertriebskosten / Direktgeschäfte zurückzuführen.

Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen sind mit T€ 2.669 geringer als im Vorjahr (T€ 29.417).

Das Ergebnis vor Steuern beträgt T€ 20.529 (Vorjahr T€ 19.373) und ist damit leicht gestiegen. Nach Abzug der Steuern verbleibt ein Jahresergebnis von T€ 21.878 (Vorjahr T€ 13.935).

Die Bruttoumsatzrentabilität betrug im Geschäftsjahr 1,25 % (Vorjahr 1,24 %).

Jahresergebnis vor Steuern, außerordentlichem Ergebnis und Zinsaufwendungen und Zinserträgen / Umsatz = Bruttoumsatzrentabilität

Die Gesamtkapitalrentabilität des Geschäftsjahres lag bei 3,31 % (Vorjahr 2,64 %)

Jahresergebnis + Zinsaufwand / (Bilanzsumme Vorjahr + Bilanzsumme Laufendes Jahr) / 2 = Gesamtkapitalrentabilität

Verkaufsstückzahlen

Insgesamt ist 2018 die Zahl der Fakturen von Neu- und Vorführwagen (Pkw und Nutzfahrzeuge) im Peugeot Händlernetz, bei den Niederlassungen und Großkunden 81.493 Einheiten (Vorjahr 85.811) leicht gesunken.

Das prognostizierte Ergebnis von von mindestens 70.000 Einheiten wurde mit 70.930 PKW Neuzulassungen wurde übertroffen.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Es ist zusammenfassend festzustellen, dass Peugeot Deutschland 2018 durch einen verbesserten Fahrzeugmix, sowie eine ebenfalls verbesserte Preisgestaltung ein deutlich gestiegenes Ergebnis nach Steuern ausgewiesen hat. Die Vermögens- und Finanzlage, die maßgeblich von der Unterstützung der Gruppe abhängt, ist durch die Einbeziehung in den Konzern stabil.

Insgesamt ist festzustellen, dass die Geschäftsentwicklung 2018 innerhalb der Erwartungen lag.

5. Arbeitnehmerbelange

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer lag bei der Peugeot Deutschland GmbH im Jahr 2018 insgesamt bei 38. Es wurden wie im Vorjahr keine Auszubildenden beschäftigt.

Insgesamt wurden 2018 rund 737 Schulungsstunden durchgeführt.

Die Belegschaft bestand zum 31. Dezember 2018 aus 40 Angestellten (Vorjahr 40 Angestellte).

6. Ausblick

In Anlehnung an die Prognose des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) erwartet Peugeot Deutschland für den Pkw-Markt im Jahr 2019 ein Neuzulassungsvolumen von 3,42 Millionen 3 Einheiten. Peugeot möchte in diesem Markt mindestens den 2018-Marktanteil erreichen. 2.0% würden ein Volumen von 68.400 Einheiten bedeuten.

Peugeot Deutschland möchte im Jahr 2019 somit insgesamt den Absatz von Pkw- und Nfz-Neufahrzeugen und damit den Pkw- und Nfz-Marktanteil leicht steigern.

Für die Umsetzung der Zulassungsziele setzt Peugeot Deutschland auf kontinuierliche Ziel-Programme im Handel und den Fokus auf neue Modelle - insbesondere der neue 208 wird für das Jahr 2019 wichtige Verkaufsimpulse setzen.

Auch 2019 bleibt der Werbeauftritt der Marke Peugeot in Deutschland selbstbewusst und kreativ.

Darüber hinaus werden bewährte Kooperationen weiter fortgeführt: Das in 2016 erstmalig stattgefundene "Drone Film Festival", das durch eine rege Teilnehmerzahl, eine hochkarätige Jury und viele kreative Ideen überzeugen konnte, wird auch in 2019 wiederholt. Aber auch die Aktivitäten im Motorsport werden wie auch die Unterstützung von Alexander Zverev, dem sehr erfolgreichen deutschen Tennisprofi, werden in 2019 fortgeführt. Auf den Ausbau digitaler Werbeformen trifft dies genauso zu. Ziel dabei ist, die Zahl der dem Handel übermittelten Probefahrtanfragen zu erhöhen und die Bearbeitungszeit dieser "Leads" zu verringern.

2019 wird Peugeot Deutschland auf die sehr gute Positionierung der Modellpalette beim Thema Umwelteffizienz bauen können: Alle Modelle sind mit Euro-6d-TEMP Motoren ausgestattet und die Modellpalette wird um Plug-In Hybride (508,508 SW, 3008 und 5008) und Elektromodelle (208) erweitert. Von der Broschüre "sauber, sicher, transparent" wird es eine neue Auflage geben, um den Verbraucher umfassend über aktuelle Technologien zu informieren.

Mit dieser Ambition erwartet Peugeot Deutschland eine leicht steigende Tendenz bei der Umsatzentwicklung sowie bei dem Ergebnis nach Steuern.

7. Risiken und Chancen

Währungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da ein Großteil der Geschäfte innerhalb der EURO-Zone bzw. in Deutschland erfolgt.

Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken befinden sich in überschaubarem Rahmen, da die Gesellschaft in ein Cashpooling- und Factoring-Programm eingebunden ist.

In Bezug auf Branchen- und Wettbewerbsrisiken befindet sich die Automobilbranche aktuell mit Themen wie Abkehr von klassischen Verbrennungsmotoren, Diesel- und Emissionsthematik, Elektrifizierung der Fahrzeuge oder dem Bereich autonomes Fahren in einer Umbruchphase, die unserer Meinung nach mittelfristig zu weitreichenden Veränderungen führen wird. Dies stellt ein Risiko für die gesamte Branche dar, da die Entwicklung zwischen Elektromobilität und Verbrennungsmotoren zurzeit schwer vorherzusagen ist.

3 Vgl. dazu http://www.vdik.de/fileadmin/images/presse/VDIK- Jahrespressegespr%C3%A4ch_12_2018_Pr%C3%A4sentation.pdf

Aus unserer Sicht ist dem dadurch zu begegnen, dass beide Antriebskonzepte bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge und Technologien berücksichtigt werden, um für die Zukunft ausgeglichen am Absatzmarkt aufgestellt zu sein.

Durch die Einführung des neuen 508 und die Erweiterung um die Kombiversion SW, den neuen 208 und Vorstellung des neuen 2008 sieht Peugeot hervorragende Chancen für das Jahr 2019, von aktuellen Entwicklungen der Branche zu profitieren. Die Euro6d TEMP-konformen PureTech- und BlueHDi-Motoren, Plug-In Hybride und Elektromodelle, die die starke Position von Peugeot bei umwelteffizienten Fahrzeugen weiter verbessern, können sowohl im Privatkundengeschäft als auch im Flottenmarkt für zusätzliche Wachstumsimpulse sorgen.

Nachdem die Group PSA die erste Stufe der Umstellung des Testverfahren zu Bestimmung der Abgasemissionen auf WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) problemlos bewältigt hat, sieht sie auch der zweiten Stufe in 2019 optimistisch entgegen.

Peugeot begreift die aktuellen Entwicklungen der Automobilbranche als Chance; die technologischen Vorteile von Peugeot (6d-Temp Motoren und Einführung Plug-In Hybride sowie Elektromodelle) sind in diesem Kontext eine Opportunität gegenüber dem Wettbewerb.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass im Jahr 2019 die Chancen für Peugeot Deutschland im Vergleich zu den Risiken überwiegen.

8. Risikomanagement

Die Peugeot Deutschland GmbH ist in das im Konzern PSA Peugeot Citroën eingeführte Risikomanagementsystem einbezogen.

Neben den monatlichen Berichten der Geschäftsführung gegenüber der Geschäftsleitung von Peugeot Automobiles sowie diversen internen Steuerungskomitees wird ein Risikomanagement unter Einbindung aller Fachbereiche realisiert.

Die Peugeot Deutschland GmbH hat die bestehenden Risiken der einzelnen Geschäftsbereiche durch den Abschluss folgender Versicherungen abgesichert:

Kfz Versicherung und VEPA-Programm

Betriebshaftpflichtversicherung

Gebäude- und Inhaltsversicherung

Transport- und Lagerversicherung

Unfallversicherung

Durch die vorgenannten Versicherungen hat sich Peugeot Deutschland gegen die meisten Risiken, von der Vorhaltung einer Fahrzeugflotte (Schadenersatzansprüche Dritter) bis zur Absicherung bzgl. etwaiger Gefahren/Schäden beim Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeuge bis zur Übergabe an den Endkunden abgesichert. Darüber hinaus hat Peugeot Deutschland für seine Mitarbeiter eine Unfallversicherung (mit 24- Stunden Deckung) abgeschlossen.

Aufgrund der vorliegend dargestellten Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen ist somit festzustellen, dass zurzeit keine konkreten Anzeichen vorliegen, wonach die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH nachhaltig und wesentlich negativ beeinträchtigt werden könnte. Es existieren derzeit keine Prozess-, Liquiditäts- oder Ausfallrisiken, die die Finanz- und Ertragslage der PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH wesentlich negativ beeinflussen können.

 

Köln, den 31. Juli 2019

Steffen Raschig, Geschäftsführer

Rasmus Reuter, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2018

AKTIVA

Euro 31.12.7018
Euro
31.12.2017
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   179.719,00 186.673,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.940.176,49   34.746.778,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.058,00   15.076,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 987.677,00   180.074,00
4. Geleistete Anzahlungen und 0,00   0,00
    30.939.911,49 34.941.928,99
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen   3.035.643,66 3.035.643,66
    34.155.274,15 38.164.245,65
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
2. Waren 24.981.687,10   22.907.747,99
    24.981.687,10 22.907.747,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 43.533.066,70   31.880.953,32
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 572.510.059,91   499.548.785,25
(Davon gegen Gesellschafter € 100.000,00; Vorjahr € 0,00)      
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.531.677,78   15.502.169,47
4. Sonstige Vermögensgegenstände 11.498.417,26   17.014.915,20
    637.073.221,65 563.946.823,24
III. Guthaben bei Kreditinstituten   3.797.320,37 22.215.067,30
    665.852.229,12 609.069.638,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten   1.083.607,08 135.707,81
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   0,00 34.149,36
    701.091.110,35 647.403.741,35

PASSIVA

     
Euro 31.12.7018
Euro
31.12.2017
Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 16.412.550,00   16.412.550,00
II. Gewinnrücklage 1.817.567,48   1.817.567,48
III. Verlustvortrag -4.718.468,36   -18.653.055,18
IV. Jahresüberschuss 21.878.161,04   13.934.596,82
    35.389.810,16 13.511.659,12
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 611.059,84   6.195.475,07
2. Sonstige Rückstellungen 208.526.796,62   209.377.801,01
    209.137.856,46 215.573.276,08
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 455.533,40   2.248.938,63
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.233.988,54   19.009.644,50
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen      
  330.755.629,16   302.858.392,69
(davon gegenüber Gesellschafter € 650.985,96; Vorjahr € 512.835,78)      
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.940.968,50   1.952.570,64
5. Sonstige Verbindlichkeiten 56.403.634,97   51.881.489,23
(davon aus Steuern € 50.895.732,48; Vorjahr € 48.263.370,06)   419.789.752,57 377.951.035,89
D. Rechnungsabgrenzungsposten   36.773.691,16 40.367.770,46
    701.091.110,35 647.403.741,35

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Euro 2018
Euro
2017
Euro
1. Umsatzerlöse   1.705.307.042,66 1.631.221.609,89
2. Sonstige betriebliche Erträge   16.933.414,85 9.527.123,72
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.350.512.301,25   1.268.249.942,20
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 58.724.740,18   60.471.942,97
    1.409.237.041,43 1.328.721.885,17
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 3.520.913,87   4.025.053,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.266.493,44   9.330.508,97
(davon für Altersversorgung € 4.802.463,70; Vorjahr € 8.727.691,12)   8.787.407,31 13.355.562,73
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   2.020.811,75 1.951.531,69
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   254.805.591,67 247.001.433,18
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   304.197,70 6.805,38
8. Aufwendungen aus der Verlustübernahme   26.748.389,96 29.417.088,85
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   416.129,91 934.981,67
(davon Aufwendungen aus Abzinsung € 1.263; Vorjahr € 291.284,51)      
(davon an verbundene Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 37.846,84)      
Ergebnis vor Steuern   20.529.283,18 19.373.055,70
10. Ertrag aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (im Vorjahr: Aufwand)   1.550.028,76 5.240.890,71
11. Ergebnis nach Steuern   22.079.311,94 14.132.164,99
12. Sonstige Steuern   201.150,90 197.568,17
13. Jahresergebnis   21.878.161,04 13.934.596,82

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2018 (HGB)

Anlagenspiegel PDG / HGB Anschaffungs- und Herstellungskosten
Bezeichnung Stand am 01.01.2018 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 508.165,90 € 0,00 € 0,00 € 508.165,90 €
  508.165,90 € 0,00 € 0,00 € 508.165,90 €
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 58.095.064,23 € 1.108.845,97 € 5.766.077,10 € 53.437.833,10 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.807,50 € 0,00 € 0,00 € 38.807,50 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.289.024,45 € 916.311,20 € 244.544,11 € 1.960.791,54 €
  59.422.896,18 € 2.025.157,17 € 6.010.621,21 € 55.437.432,14 €
  59.931.062,08 € 2.025.157,17 € 6.010.621,21 € 55.945.598,04 €
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.101.797,45 € 0,00 € 0,00 € 4.101.797,45 €
  4.101.797,45 € 0,00 € 0,00 € 4.101.797,45 €
Summe I - III 64.032.859,53 € 2.025.157,17 € 6.010.621,21 € 60.047.395,49 €
Anlagenspiegel PDG / HGB Abschreibungen
Bezeichnung Stand am 01.01.2018 Jahresabschreibung Abgänge Stand am 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 321.492,90 € 6.954,00 € 0,00 € 328.446,90 €
  321.492,90 € 6.954,00 € 0,00 € 328.446,90 €
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.348.285,24 € 1.921.413,97 € 1.772.042,60 € 23.497.656,61 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.731,50 € 3.018,00 € 0,00 € 26.749,50 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.108.950,45 € 89.425,78 € 225.261,69 € 973.114,54 €
  24.480.967,19 € 2.013.857,75 € 1.997.304,29 € 24.497.520,65 €
  24.802.460,09 € 2.020.811,75 € 1.997.304,29 € 24.825.967,55 €
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.066.153,79 € 0,00 € 0,00 € 1.066.153,79 €
  1.066.153,79 € 0,00 € 0,00 € 1.066.153,79 €
Summe I - III 25.868.613,88 € 2.020.811,75 € 1.997.304,29 € 25.892.121,34 €
Anlagenspiegel PDG / HGB Buchwerte
Bezeichnung Stand am 31.12.2017 Stand am 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 186.673,00 € 179.719,00 €
  186.673,00 € 179.719,00 €
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.746.778,99 € 29.940.176,49 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.076,00 € 12.058,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 180.074,00 € 987.677,00
  34.941.928,99 € 30.939.911,49 €
  35.128.601,99 € 31.119.630,49 €
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.035.643,66 € 3.035.643,66 €
  3.035.643,66 € 3.035.643,66 €
Summe I - III 38.164.245,65 € 34.155.274,15 €

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

A. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Allgemeine Angaben

Die PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH (nachfolgend auch kurz PDG) ist eine in Deutschland ansässige Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft hat ihren eingetragenen Firmensitz und den Hauptsitz der Geschäftstätigkeit in der Edmund-Rumpler-Straße 4 in 51149 Köln. Das zuständige Registergericht befindet sich in Köln, dort ist die Gesellschaft unter der Nummer HRB 76605 im Handelsregister eintragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr, die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Auf die Zugänge des Geschäftsjahres wird die "pro rata temporis-Regel" angewandt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Bei Wegfall der Gründe, die zu einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung geführt haben, erfolgt eine entsprechende Wertaufholung.

Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Geschäftsjahr nach der Erhöhung der Grenze für Sofortabschreibungen erstmalig mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorratsvermögen

Die Waren werden zu Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch entsprechende Abschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei Forderungen mit erkennbaren Risiken werden Einzelabwertungen abgesetzt. Auf nicht im Einzelnen abgewertete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Geschäftsjahr eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf den Nettowert vorgenommen.

Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages einschließlich zukünftiger erwarteter Preis- und Kostensteigerungen angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet.

Die Rückstellungen für Jubiläen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 2,31%. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,3% sowie eine Dynamik der Beitragsbemessungsgrenzen von 2,5% zugrunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt grundsätzlich durch Einschätzung der erwarteten Verpflichtung durch die Geschäftsführung.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten zeitanteilig abgegrenzte Einnahmen, die zukünftige Erträge darstellen.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Latenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im als Anlage beigefügten Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Die planmäßigen linearen Abschreibungssätze richten sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer:

Immaterielle Vermögensgegenstände  
Software 3 Jahre
Sachanlagevermögen  
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10-50 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-20 Jahre

Anteilsbesitz der Gesellschaft

Die Gesellschaft hält weiterhin 100% der Anteile an der PSA Retail GmbH, mit Sitz in Köln. Das vorläufige Eigenkapital der PSA Retail GmbH, Köln, beträgt T€ 3.092 und der vorläufige Jahresverlust 2018 vor Verlustübernahme aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages T€ 26.748.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2018
T€
31.12.2017
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 43.533 31.881
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 572.510 499.549
Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.532 15.502
Sonstige Vermögensgegenstände 11.498 17.015
Gesamt 637.073 563.947

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 443.899 (Vorjahr T€ 461.628) aus Lieferungen und Leistungen. Diese bestehen im Wesentlichen gegen die PSA Retail GmbH in Höhe von T€ 337.727 (Vorjahr T€ 334.713), insbesondere aus dem Verkauf von Fahrzeugen, sowie gegenüber dem Hauptlieferanten der Peugeot Citroen Automobiles S.A. in Höhe von T€ 85.447 (Vorjahr T€ 114.158), aufgrund gewährter Nachlässe bzw. Zuschüsse für Warenlieferungen. Weitere sonstige Forderungen bestehen in Höhe von T€ 128.611 (Vorjahr T€ 37.920) gegen die PSA GIE Trésorerie.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht resultieren in Höhe von T€ 25 (Vorjahr T€ 12) aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen in Höhe von T€ 9.507 (Vorjahr T€ 15.490) gegen die PSA Bank Deutschland GmbH.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuervorauszahlungen sowie Erstattungsansprüche aus Rückdeckungsversicherungen.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 19.263 (Vj. 27.047). Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Tabellarisch stellt sich die Entwicklung der latenten Steuern wie folgt dar:

Aktive latente Steuern
T€
Passive latente Steuern
T€
Saldo
T€
31.12.2017 33.388 6.341 27.047
31.12.2018 26.249 6.986 19.263
Veränderung -7.139 645 - 7.784

Die aktiven latenten Steuern (T€ 26.249) beruhen insbesondere auf temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Vorräten (T€ 655), bei den PWB auf Forderungen (T€ 143), bei der BuyBack-Rückstellung (T€ 22.773), bei den sonstigen Rückstellungen (T€ 1.585), bei Pensions-, Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen (T€ 1.093).

Die passiven latenten Steuern zum Ende des Vorjahres (T€ 6.341) basieren auf einer temporären Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz aufgrund der Passivierung einer Verbindlichkeit aus Rückkaufsverpflichtungen im Rahmen von sog. BuyBack-Geschäften in der Steuerbilanz.

Der Ermittlung der latenten Steuern basiert auf einem kombinierten Ertragssteuersatz in Höhe von 32,45%, der sich wie folgt ermittelt:

 

15% Körperschaftssteuer, 0,825% Solidaritätszuschlag auf Körperschaftssteuer (5,5% auf Körperschaftssteuer) und 16,625% Gewerbesteuer (3,5% Gewerbesteuer-Messzahl multipliziert mit einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 475%).

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert T€ 16.413. Es besteht aus zwei Geschäftsanteilen. Die Gewinnrücklagen betragen unverändert T€ 1.818.

5. Pensionsverpflichtungen

Die Gesellschaft hat 1989 die Unterstützungskasse PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH errichtet. Mit Wirkung zum 1. Januar 1998 wurde der Leistungsplan der Unterstützungskasse durch eine Betriebsvereinbarung geändert. Der neue Leistungsplan gilt für Mitarbeiter, die nach dem 30. Juni 1993 in das Unternehmen eingetreten sind, ab Eintrittsdatum. Für die übrigen Mitarbeiter gilt der neue Leistungsplan ab dem 1. Januar 1998. Zuvor verdiente Ansprüche werden aufrechterhalten. Der Unterstützungskasse wurden in 2018 T€ 4.122 zugeführt.

Die Subsidiärverpflichtung der PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH - Trägerunternehmen der Unterstützungskasse - beträgt am 31. Dezember 2018 € 94.272.523,64 (€ 127.775.053,00 Erfüllungsbetrag gemäß § 253 HGB abzüglich € 33.502.529,36 tatsächliches Kassenvermögen).

6. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten im wesentlichen Rückstellungen für laufende Ertragsteuern.

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten vor allem umsatzbedingte Vergütungen und Verkaufsaktionen (T€ 104.263, Vorjahr T€ 87.991), ausstehende Rechnungen (T€ 3.787, Vorjahr T€ 10.168), Garantien (T€ 37.483, Vorjahr T€ 40.473), eine Rückstellung für Drohverluste auf Serviceverträge (T€ 3.169, Vorjahr T€ 7.550) sowie eine Rückstellung aus dem Buy-Back-Programm (T€ 57.367, Vorjahr T€ 58.944) und Restrukturierungsrückstellungen (T€ 30, Vorjahr T€ 1.940).

Die Restrukturierungsrückstellung beinhaltet per 31. Dezember 2018 eine Rückstellung für anfallende Kosten im Rahmen von Händlervertragsbeendigungen im externen Netz (T€ 30).

8. Verbindlichkeiten

31.12.2018
T€
31.12.2017
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 455 2.249
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.234 19.010
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 330.756 302.858
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.941 1.953
Sonstige Verbindlichkeiten 56.404 51.881
Gesamt 419.790 377.951

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 330.756 (Vorjahr T€ 302.856). Diese bestehen im Wesentlichen gegenüber dem Gesellschafter AUTOMOBILES Peugeot S.A. in Höhe von T€ 651 (Vorjahr T€ 513), Peugeot Citroen Automobiles S.A. in Höhe von T€ 138.127 (Vj. T€ 135.794), Peugeot Citroen Deutschland in Höhe von T€ 8.821 (Vj. T€ 3.120), sowie der PSA Retail in Höhe von T€ 183.051 (Vj. T€ 163.338).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

9. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten von T€ 36.774 (Vorjahr T€ 40.368) beinhaltet im Voraus vereinnahmte Erlöse für Garantie- und Serviceverträge mit Laufzeiten zwischen einem und drei Jahren.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

2018
T€
2017
T€
Neuwagen 1.387.148 1.313.345
Geschäftswagen/Gebrauchtwagen 175.244 150.027
Ersatz- und Austauschteile 99.281 124.978
Sonstige Umsatzerlöse 43.634 42.872
  1.705.307 1.631.222

Von den Umsatzerlösen wurden T€ 36.886 (Vorjahr T€ 6.430) im Ausland erzielt. Es handelt sich um Umsätze aus dem Bereich Geschäftswagen / Gebrauchtwagen sowie Ersatz- und Austauschteile.

Die sonstigen Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus Garantie- und Serviceverträgen in Höhe von T€ 25.225 und Mieterträge von den Standorten der Niederlassungen in Höhe von T€ 10.500.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 16.441 (Vorjahr T€ 9.157).

3. Materialaufwendungen

Zum Jahresende enthält der Posten eine Gutschrift des verbundenen Unternehmens Peugeot Citroen Automobiles S.A., Paris, Frankreich, in Höhe von T€ 84.785 (Vorjahr T€ 113.600).

4. Personalaufwendungen

Der Personalaufwand beträgt T€ 8.787 (Vorjahr T€ 13.356). Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 4.243 (Vorjahr T€ 8.728) enthalten.

Im Jahresdurchschnitt waren 38 (Vorjahr 40) Angestellte beschäftigt. Des Weiteren wurden wie im Vorjahr keine Auszubildenden beschäftigt. Von den Mitarbeitern waren 26 (Vorjahr 28) Mitarbeiter im Vertrieb beschäftigt, die restlichen Mitarbeiter im Bereich Marketing und Presse.

Die Belegschaft besteht zum 31. Dezember 2018 aus 40 Angestellten (Vorjahr 40).

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die Vertriebskosten, Verwaltungskosten und Personalnebenkosten. Wesentliche Periodenfremde Aufwendungen sind nicht enthalten.

6. Aufwendungen aus Verlustübernahme

Die Aufwendungen aus Verlustübernahme betreffen den gemäß Ergebnisabführungsvertrag mit PSA Retail GmbH, Köln, übernommenen Verlust für 2018 in Höhe von T€ 26.748 (Vorjahr T€ 29.417).

7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen der Factoringgesellschaften.

8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die handelsrechtliche Gewinn- und Verlustrechnung von PEUGEOT Deutschland GmbH für das am 31.12.2018 endende Geschäftsjahr weist unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag einen Ertrag in Höhe von T€ 1.550 aus, der ausschließlich Vorjahre betrifft, da sich für das Berichtsjahr sowohl körperschaft- als auch gewerbesteuerlich ein Verlust ergibt, der gemäß § 8 Abs. 1 KStG iVm. § 10d EStG vorgetragen wird.

Der Ertrag aus Steuern für Vorjahre (T€ 1.550) resultiert aus den Veranlagungen zu den berichtigten Steuererklärungen für 2014 und 2015 (nach Bp 2011-2013) - Erstattung (T€ 1.583) - sowie der Veranlagung der Steuererklärung für 2016 - Nachzahlung (T€ 33; nur Gewerbesteuer). Nach Steuerarten teilt sich dieser Steuerertrag wie folgt auf:

• T€ - 635 KSt 2014-2015
• T€ - 35 SolZ 2014-2015
• T€ - 880 GewSt 2014-2016

D. Sonstige Angaben

1. Mutterunternehmen

Oberstes Mutterunternehmen der PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH, das den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Peugeot S.A., Paris, Frankreich.

Dieser Konzernabschluss und Konzernlagebericht wird darüber hinaus in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

Auf die Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses der PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH wird unter Verweis auf die Befreiungsvorschrift nach § 291 Abs. 2 HGB verzichtet.

Der Konzernabschluss wird nach IFRS erstellt. Die wesentlichen Unterschiede zum Konzernabschluss des Mutterunternehmens vom deutschen Recht abweichenden angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben sich in den Bereichen Abschreibungsmethoden im Anlagevermögen, Bewertung von Pensionsverpflichtungen, aktive latente Steuern auf Verlustvorträge, Bilanzierung von Leasingverhältnissen und Verkäufe von Fahrzeugen mit Rückkaufverpflichtung. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nicht nach §§ 266,275 HGB.

Die Peugeot Deutschland GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Gruppe PSA Peugeot Citroën, die auf Euronext in Paris notiert ist. Ihre Aktivitäten sind gänzlich in der Gruppe PSA Peugeot Citroën integriert, von der sie abhängig ist. Der Konzernbericht des Vorjahres ist auf der Website der Gruppe PSA Peugeot Citroën unter der folgenden Adresse verfügbar: www.psa-peugeot-citroen.com/fr/publications-financieres.

2. Haftungsverhältnisse

Mit Deckungsgarantie versehene Forderungen in Höhe von T€ 360.263 (Vorjahr T€ 288.503) waren am 31. Dezember 2018 an die Banque PSA Bank Deutschland GmbH, Neu-Isenburg, abgetreten. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Gewährleistungsverpflichtungen wird aufgrund des effektiven Risikomanagementsystems sowie Eigentumsvorbehalte auf die Fahrzeuge als gering eingeschätzt.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von T€ 296.192 betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Buy-Back Geschäften i.H.v. T€ 257.001 und Verpflichtungen aus Miet-, Erbbau- und Leasingverträgen T€ 39.191.

Aus Miet-, Erbbau- und Leasingverträgen ergeben sich folgende Verpflichtungen:

2018
T€
2017
T€
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen    
Fälligkeit: innerhalb eines Jahres 3.571 7.055
Fälligkeit: 2-5 Jahre 11.449 15.278
Fälligkeit: > 5 Jahre 24.171 25.227
  39.191 47.560

Die Mietverträge werden im Wesentlichen zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes für Gebäude eingegangen. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für die Vertragslaufzeit abgeschlossen und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich insbesondere aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben und verbesserter Liquidität.

Zudem ergeben sich Verpflichtungen aus Buy-Back Geschäften i.H. v. T€ 257.001 (Vorjahr T€ 266.129). Zweck und Vorteil der Fahrzeugrücknahmen bestehen für PDG darin, zusätzlichen Umsatz zu generieren. Risiken bestehen dahingehend, dass für PDG durch die Preisentwicklung Verluste entstehen können.

2018
T€
2017
T€
Verpflichtungen aus Buy-Back Geschäften    
Fälligkeit: innerhalb eines Jahres 234.751 246.055
Fälligkeit: 2-5 Jahre 22.250 20.074
  257.001 266.129

4. Honorar des Abschlussprüfers

Im Geschäftsjahr wurden folgende Gesamthonorare des Abschlussprüfers, der Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, berechnet: ausschließlich für Abschlussprüfung: T€ 37 (Vorjahr T€ 36).

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.

E. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung

Albéric Chopelin, Diplom-Betriebswirt, Düsseldorf (bis 31.01.2018)

Steffen Raschig, KFZ-Betriebswirt + Master of Buisness Administration, Offenbach

Rasmus Reuter, Diplom-Kaufmann, Rüsselsheim (ab 01.02.2018)

Der Beruf der Mitglieder der Geschäftsführung ist mit ihrer Organstellung identisch.

Bezüglich der Vergütung der Geschäftsführer wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

F. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 31. Juli 2019

Steffen Raschig, Geschäftsführer

Rasmus Reuter, Geschäftsführer

E. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Peugeot Deutschland GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Peugeot Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Peugeot Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

F. SCHLUSSBEMERKUNG

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Peugeot Deutschland GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 in einer von der als Anlage zu diesem Bericht beigefügten, bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird hingewiesen.

 

Frankfurt am Main, 31. Juli 2019

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Christian Back, Wirtschaftsprüfer

Timo Husemann, Wirtschaftsprüfer

GESELLSCHAFTERVERSAMMLUNG Shareholders' meeting
der PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH mit Sitz in Köln (HRB 76605, AG Köln; "Gesellschaft") of the PEUGEOT DEUTSCHLAND GmbH based in cologne (HRB 76605, CR Köln; " Company ")
PEUGEOT CITROËN DEUTSCHLAND GmbH, Köln, HRB 86996 beim AG Köln, mit dem Geschäftsanteil Nr. 3 im Nennbetrag von EUR 14.754.883,00 (89,9%) und die PEUGEOT CITROËN DEUTSCHLAND GmbH, Cologne, HRB 86996 at the DC Cologne, with the business share no. 3 in the nominal amount of EUR 14.754.883,00 (89,9%) And the
AUTOMOBILES PEUGEOT S.A., 7 rue Henri Sainte-Claire Deville, 92500 Rueil- Malmaison, Commercial Court von Nanterre Nr. 552 144 503 mit dem Geschäftsanteil Nr. 4 im Nennbetrag von EUR 1.657.367,00 (10,098%) AUTOMOBILES PEUGEOT S.A., 7 rue Henri Sainte-Claire Deville, 92500 Rueil- Malmaison, Commercial Court no. 552 144 503 Nanterre, with the business share no. 4 in the nominal amount of EUR 1.657.367,00 (10,098%)
und die And the
PENSIONSKASSE PEUGEOT DEUTSCHLAND VVaG, Saarbrücken, BACH, mit einem Geschäftsanteil Nr. 2 von EUR 300,-- (0,002%) PENSIONSKASSE PEUGEOT DEUTSCHLAND VVaG, Saarbrucken, with the business share no. 2 of EUR 300,-- (0,002%)
sind die alleinigen Gesellschafter der Gesellschaft und vertreten somit deren gesamtes Stammkapital in Höhe von EUR 16.412.550,00 Die Gesellschafter fassen hiermit gemäß §§ 9 und 10 schriftlich unter Verzicht auf alle Frist- und Formvorschriften die folgenden Beschlüsse: are the sole shareholders of the Company and thus represent their entire share capital in the amount of EUR 16.412.550,00. The shareholders hereby adopt the following resolutions in writing in accordance with § § 9 and 10 of the Articles of Association of the Company, waiving all deadline and formal requirements:
1. Der von der Geschäftsführung aufgestellte und von der MAZARS GmbH & Co.KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wird hiermit festgestellt. 1. The annual financial statements for the financial year 2018 prepared by the management and audited by MAZARS GmbH & Co.KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, is hereby approved.
2. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von EUR 17.159.692,68 wird wie folgt verwendet: 2. The net profit for the financial year 2018 in the amount of EUR 17.159.692,68 is used as follows:
a.) Gewinnausschüttung Peugeot Citroën Deutschland GmbH: EUR 15.426.563,72 a) profit distribution Peugeot Citroën Deutschland GmbH: EUR 15.426.563,72
Automobiles Peugeot S.A.: EUR 1.732.785,77 Automobiles Peugeot S.A.: EUR 1.732.785,77
Pensionskasse: EUR 343,19 Pensionskasse: EUR 343,19
b.) Als Gewinnausschüttungstermin wird der 25. November 2019 festgesetzt. b) The profit distribution date is the 25 November 2019.
3. Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung erteilt. 3. The management is granted discharge for the financial year 2018.
4. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 wird die Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, gewählt. 4. MAZARS GmbH & Co.KG management and audited, Frankfurt am Main, is appointed as auditor for the financial year 2019.

 

Köln (Cologne), den (the) 15. November 2019

Für die Gesellschafterin, (for the shareholder) PEUGEOT CITROËN DEUTSCHLAND GmbH

Rasmus REUTER

 

Rueil-Malmaison, den (the) 15. November 2019

Für die Gesellschafterin, (for the shareholder) AUTOMOBILES PEUGEOT S.A.

Jean-Philippe IMPARATO

 

Saarbrücken, den (the) 15. November 2019

Für die Gesellschafterin, (for the shareholder) PENSIONSKASSE PEUGEOT DEUTSCHLAND

Christof BLANK

Bernd BACH

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