ZVPEF UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Scott Richard MacKendrick seit 15.12.2025 | Geschäftsführer |
Guido Dr. Moritz seit 2.12.2025 | Geschäftsführer |
Enrico René Hase seit 2.12.2025 | Prokura |
Astrid Elisabeth Seidl seit 4.2.2025 | Prokura |
Petra Dora Bretthauer seit 4.9.2023 | Prokura |
Peter Karl Anton Lehnert seit 6.11.2013 | Geschäftsführer |
Josua Stiegler seit 6.11.2013 | Prokura |
Ralph Meunzel seit 28.11.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
TECVIA Holding GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TECVIA GmbH (vormals: Springer Fachmedien München GmbH)MünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31.12.2023DER TECVIA GmbH, MünchenHRB 110956, Handelsregister des Amtsgerichts MünchenAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2023 DERTECVIA GmbH, MünchenHRB 110956, Handelsregister des Amtsgerichts München
ANHANG 2023der TECVIA GmbH, München(vormals: Springer Fachmedien München GmbH)Gesetzliche Grundlagen Die TECVIA GmbH ist eine Kapitalgesellschaft nach deutschem Recht mit Sitz in München, Aschauer Str. 30, 81549 München. Die Gesellschaft ist im Handelsregister München unter der Nummer HRB 110956. Die TECVIA GmbH hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 unter Berücksichtigung der Vorschriften des HGB insb. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten noch die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes. Einzelne Posten der Bilanz sind zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Mit Eintragung ins Handelsregister vom 14.09.2023 wurde die Gesellschaft auf TECVIA GmbH umfirmiert. (vormals: Springer Fachmedien München GmbH) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert nachfolgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener planmäßiger linearer Abschreibungen bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Von dem Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als Aktivposten in die Bilanz aufzunehmen, wird kein Gebrauch gemacht. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit abnutzbar vermindert um aufgelaufene planmäßige Abschreibungen, bewertet. Im Berichtsjahr werden auf alle Neuzugänge lineare Abschreibungen bezogen auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungsbeträge werden beginnend mit dem Zugangsmonat pro rata temporis ermittelt. Abnutzbare bewegliche Anlagegegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 250,00 netto und maximal EUR 800,00 netto betragen, werden in einem Sammelposten zusammengefasst und sofort abgeschrieben (§ 6 Abs. 2 EStG) Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ist den Gegenständen des Anlagevermögens am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden grundsätzlich in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Wertmäßige Korrekturen werden in Form einer Einzelwertberichtigung vorgenommen. Forderungen in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. zu Stichtagskursen unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (flüssige Mittel) werden zum Nennbetrag der Bestände bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode". Hierbei werden ein Diskontierungssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %), eine Gehaltssteigerung von 3,00 % (Vorjahr: 3,00 %), eine Rentenerhöhung in Abhängigkeit des Pensionsvertrages von 1,00 % (Vorjahr: 1,00 %) bzw. 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) und die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Vermögensgegenstände im Sinne von § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden mit den Rückstellungen verrechnet. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Diese Rückstellungen werden ratierlich ab dem Beginn der Beschäftigungsphase der Altersteilzeit angesammelt und mit dem Barwert bewertet. Gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB sind die Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Hierbei werden ein Diskontierungssatz gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 1,75 % (Vorjahr: 1,45 %) und eine Gehaltssteigerung von 3,00 % (Vorjahr: 3,00 %) zu Grunde gelegt. Vermögensgegenstände im Sinne von § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird unter Berücksichtigung eines Zinssatzes gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 1,75 % (Vorjahr: 1,45 %) berechnet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. zu Stichtagskursen unter Beachtung der Regelung des § 256a HGB angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie auf Grund noch zu erbringender Leistungen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuereffekte mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet ohne diese abzuzinsen. Aktive und passive latenten Steuern werden verrechnet. Zum Bilanzstichtag bestand ein Aktivüberhang, den die Gesellschaft unter Verzicht der Anwendung des Aktivierungswahlrechts i.S.d. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Bilanzstichtag nicht aktiviert hat. Die latenten Steuern werden unter Berücksichtigung des unternehmensspezifischen Steuersatzes von 31,23 % (Vorjahr: 31,23%) ermittelt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus den Differenzen bei den Rückstellungen für Pensionen, Altersteilzeitverpflichtungen und Jubiläumsverpflichtungen. Die Umsatzerlöse werden als Erlöse aus dem Verkauf von Produkten sowie Erbringung von Dienstleistungen nach Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer sowie direkt mit dem Umsatz verbundener Steuern angesetzt (§ 277 Abs. 1 HGB). Angaben zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.
*) Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag
mit dem Unternehmen.
Wesentlicher Anteilsbesitz im Ausland:
Mit Vereinbarungen vom 31. Mai 2023 wurden im Geschäftsjahr 2023 sämtliche Anteile folgender Gesellschaften durch die TECVIA GmbH erworben.
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände bestehen mit folgenden Restlaufzeiten:
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 838 (Vorjahr: TEUR 315) davon an die Gesellschafterin TECVIA Group GmbH von TEUR 681 und sonstige Forderungen an die Gesellschafterin von TEUR 355 enthalten. (3) Eigenkapital Die TECVIA GmbH verfügt über ein Stammkapital von TEUR 301. Sämtliche Anteile an der TECVIA GmbH wurden im Geschäftsjahr 2023 als Teil eines Verkaufsvertrages übertragen. Im Rahmen des Verkaufes wurde das Ergebnis aus dem Vorjahr i.H.v. TEUR 6.534 in voller Höhe an die vorherige Gesellschafterin ausgeschüttet. Im Weiteren wurden die Kapitalrücklagen um TEUR 1.200 erhöht und anschließend i.H.v. TEUR 12.128 ausbezahlt. (4) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Versorgungszusagen basieren auf den jeweiligen Pensionsverträgen in der Fassung vom 01.01.2003. Zum Stichtag existieren Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Die Anschaffungskosten dieser Vermögensgegenstände betragen TEUR 21. Der Zeitwert der Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 20) wird mit den Rückstellungen verrechnet. Die Rückstellung vor Verrechnung beträgt TEUR 28.669 (Vorjahr: TEUR 29.558). Der Unterschiedsbetrag gem, § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 357. (5) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen zum 31.12.2023 beträgt insgesamt TEUR 452 (Vorjahr: TEUR 373). Zum Stichtag existieren Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, die nur der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Die Anschaffungskosten dieser Vermögensgegenstände betragen TEUR 237. Der Zeitwert der Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 237 (Vorjahr: TEUR 244) wird mit den Rückstellungen verrechnet. Die Rückstellung vor Verrechnung beläuft sich auf TEUR 689 (Vorjahr: TEUR 617). Die Jubiläumsrückstellungen betragen TEUR 737 (Vorjahr: TEUR 826). Alle weiteren sonstigen Rückstellungen sind innerhalb eines Jahres fällig. (6) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten bestehen mit folgenden Restlaufzeiten:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.808 (Vorjahr: TEUR 2.650) enthalten. Davon entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin TEUR 1.718 (Vorjahr: TEUR 9). Die Summe aller Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin beträgt TEUR 2.622. Bei den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten (Darlehen). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung (7) Umsatzerlöse
(8) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i.H.v. TEUR 1.019 (Vorjahr: TEUR 811). Im Wesentlichen ergeben sich diese aus der Auflösung von Rückstellungen und der Zuschreibung von wertberichtigten Forderungen. (9) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 2). (10) Beteiligungsergebnis
Ergänzende Angaben Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2023 waren alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsanteile der TECVIA GmbH, der Codes Rousseau S.A.S. und der Planete Permis S.A.S. verpfändet, um eine der Gesellschafterin TECVIA Group GmbH für Akquisitionen und operative Zwecke zur Verfügung stehende Kreditlinie in Höhe von EUR 95,1 Mio. zu sichern. Die Gesellschaft geht von keiner Inanspruchnahme aus, da aus der mittelfristigen Konzernplanung kein Verstoß gegen die Finanzierungsverträge vorhersehbar ist und somit keine Grundlage für eine Inanspruchnahme absehbar ist. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Am Abschlussstichtag liegen keine außerbilanziellen Geschäfte vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mitarbeiter
Geschäftsführung
Die Angabe der Bezüge unterbleibt in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Abschlussprüferhonorar Aufgrund der Einbeziehung der TECVIA GmbH in den Konzernabschluss der TECVIA Group GmbH bzw. der TECVIA Holding GmbH wird auf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB verzichtet; die Angabe ist im Konzernanhang enthalten. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine marktunüblichen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 21 HGB getätigt. Vorschlag Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31.12.2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 9.772 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernabschluss 100 % der Anteile am Stammkapital der Gesellschaft sind in Besitz TECVIA Group GmbH, München. Die TECVIA GmbH wird in den Konzernabschluss der TECVIA Group GmbH, München, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die TECVIA Group GmbH wird in den Konzernabschluss der TECVIA Holding GmbH, München, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der TECVIA Holding GmbH wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und einen wesentlichen Einfluss und Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft gehabt hätten, sind nicht bekannt.
München, 31. Oktober 2024 Peter Lehnert Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023TECVIA GmbH (Angaben in EUR)
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der TECVIA GmbH(vormals: Springer Fachmedien München GmbH)Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage Unternehmensstruktur und Standorte Die TECVIA GmbH ist führender Serviceprovider für Fahrschulen und Verkehrsinstitute in Deutschland und verfügt darüber hinaus über ein breites Portfolio an Fachinformationen (print und digital) in den Bereichen Fahrausbildung, Verkehrssicherheit, Transport & Logistik sowie Automotive. Über 232 Mitarbeiter arbeiten täglich daran maßgeschneiderte Lösungen und Inhalte zu entwickeln die die jeweiligen Zielgruppen in ihrem Arbeitsalltag unterstützen. Der Sitz der Firma befindet sich in München. Mit Eintragung ins Handelsregister vom 14.09.2023 wurde die Gesellschaft auf TECVIA GmbH umfirmiert. (vormals: Springer Fachmedien München GmbH). Geschäftstätigkeit Wir bieten unseren Kunden mit unseren Marken Verlag Heinrich Vogel, Auto Business Media, Binnenschifffahrts-Verlag und TRIAS moderne Medien digital und print sowie innovative Softwarelösungen an. Über die Marke Verlag Heinrich Vogel liefern wir alle Softwaretools und Inhalte, die Fahrschulen für ihren Betriebsablauf und die Führerscheinausbildung benötigen, vom Online-Führerscheintraining Fahren Lernen Max, den Praxisvideos von Drivers Cam, der Unterrichtssoftware PC Professional über die Verwaltungssoftware Fahrschul-Manager bis hin zum Außenspiegel und Dachschild. Seit mehr als 88 Jahren steht der Verlag Heinrich Vogel als einer der führenden Fachinformationsanbieter in den Bereichen Transport und Logistik, Personenverkehr und Touristik sowie der Verkehrsausbildung und -erziehung für ein umfangreiches und maßgeschneidertes Angebot. Die Produktpalette reicht von marktführenden, digitalen Innovationen hin zu Fachzeitschriften und Kundenmagazinen über Lehrbücher, Weiterbildungsmaterialien und Loseblattwerke. Die Marke Auto Business Media (ehemals Springer Automotive Media) bündelt digitale Produkte, Fachzeitschriften, Online-Medien, Studien, Kundenmagazine, Fachbücher, Formulare, Seminare und Kongresse unter einem Dach. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung des Unternehmens werden die Kennzahlen Umsatz und EBITDA als relevante Steuerungskennzahlen verwendet. Wirtschaftsbericht • Geschäftsverlauf Das abgelaufene Geschäftsjahr war für die TECVIA GmbH das wirtschaftlich erfolgreichste Geschäftsjahr seit Bestehen der Firma. Die Umsätze der Gesellschaft liegen um TEUR 3.513 über dem Vorjahr von TEUR 56.698. Durch die Steigerung der digitalen Umsätze und teilweiser Übertragung von Personalaufwendungen auf Konzernebene konnten auch Kosteneinsparungen erzielt werden, womit ein EBITDA von TEUR 13.598 erzielt wurde (Vorjahr: TEUR 9.108). Das starke Jahr und positive Entwicklung lässt sich insbesondere durch die gute Geschäftsentwicklung und fortschreitenden Digitalisierung erklären. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2023 um 3,9 Prozent zugelegt. Dieses Wachstum ist im historischen Vergleich zwar verhalten, aber angesichts der Belastungen dennoch robust. Vielerorts wurde die konjunkturelle Entwicklung durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen, Kaufkraftverluste infolge der erhöhten Inflation sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten belastet. 1 Die europäische Wirtschaft hingegen trat auf der Stelle, gebremst von der Energiepreiskrise und der restriktiven Geldpolitik. Der Euroraum trug mit 0,5 Prozent nur wenig zum Wachstum der Weltwirtschaft 2023 bei. Die Marktbedingungen Bereich Fahrausbildung in Europa variieren zwischen den Ländern werden jedoch von einigen übergreifenden Trends und Herausforderungen geprägt. 2 In vielen Ländern Europas steigt die Nachfrage nach digitalen Lernplattformen und Fahrsimulatoren. E-Learning und Apps, die Theorieunterricht unterstützen, werden immer beliebter. Der Einsatz von KI und moderner Software für die Organisation des Fahrschulalltags nimmt ebenfalls zu. In vielen europäischen Ländern gibt es einen Mangel an qualifizierten Fahrlehrern. Dies führt in einigen Regionen zu längeren Wartezeiten für Fahrschüler und steigenden Preisen. In einigen Ländern gibt es eine starke Konkurrenz zwischen Fahrschulen, was zu einem Preiskampf führt. Nach wie vor ist die Nachfrage nach individueller Mobilität ungebrochen. Auch im Jahr 2023 schreitet die Digitalisierung im Bereich der professionellen Fahrausbildung weiter fort. Während Covid-19 überwunden zu sein scheint, bleibt der Fahrlehrermangel ein Problem und ist die größte Herausforderung für die Branche. Die Ausbildungszeiten verlängern sich, die Führerscheinkosten steigen, wobei hier auch die hohe Inflation ein großer Kostentreiber ist. Grundsätzlich sehen wir in 2023 eine positive Entwicklung des Gesamtmarktes, so ist die Anzahl der theoretischen Erstprüfungen im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 4,2% gestiegen. Ertragslage Das gesamtwirtschaftlich schwierige Umfeld in Deutschland hat die Geschäfte der TECVIA nicht beeinträchtigt, was die Resilienz dieses Geschäftes weiter unterstreicht. Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2023 EUR 60,2 Mio. (Vorjahr: EUR 56,7 Mio.) und konnten somit um 6,2% gesteigert werden. Vor allem durch die Integration von Praxisinhalten in die Schülerlernprodukte konnte im Geschäftsbereich Fahrausbildung das Kerngeschäft der TECVIA enorm gestärkt und der Umsatz im Bereich Fahrausbildung um 11,6% deutlich gesteigert werden. In den Bereichen Transport & Logistik und Automotive sind die Geschäfte annähernd stabil geblieben. Der Materialaufwand ist aufgrund des veränderten Produktmixes und der zunehmenden Digitalisierung um 4,7% gesunken. Das EBITDA konnte sich im Wesentlichen aufgrund der guten Geschäftsentwicklung und der fortschreitenden Digitalisierung um 49,3% auf EUR 13,6 Mio. (Vorjahr: EUR 9,1 Mio.) erhöhen. Die Umsatzstruktur nach Ländern blieb gegenüber den Vorjahren nahezu unverändert. 98,4% (Vorjahr: 98%) der Umsätze wurden auf dem deutschen Markt erzielt, 1,1% (Vorjahr: 1,2%) entfallen auf das umliegende EU-Ausland (überwiegend Österreich), 0,3% (Vorjahr: 0,4%) auf das restliche Europa und 0,2% (Vorjahr: 0,4%) auf den Rest der Welt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt im Berichtszeitraum bei EUR 14,0 Mio. und damit um EUR 5,6 Mio. über dem Vorjahr von EUR 8,4 Mio. Dem Umsatzanstieg von EUR 3,5 Mio. stehen Senkungen des Materialaufwands um EUR 0,5 Mio. und des Personalaufwands um EUR 2,4 Mio. gegenüber. Letzteres resultiert hauptsächlich aus dem Übergang von Mitarbeitern in ein anderes Konzernunternehmen, was ebenfalls zu Übertragung von Pensionsrückstellungen und Entlastung bei den restlichen Personalrückstellungen führte.
1 DIW Wochenbericht 10/2024
Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Erträge aus Beteiligungen (EUR + 0,9 Mio.), das Zinsergebnis lag dagegen unter dem Vorjahresniveau um EUR - 0,2 Mio. Des Weiteren stiegen die Abschreibungen (EUR + 0,4 Mio.). Dies liegt vor allem in notwendigen Investitionen für Software begründet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich (EUR +1,7 Mio.) insbesondere durch den Anstieg der umsatzabhängigen Vertriebsprovisionen (EUR + 0,9 Mio.) sowie erhöhten Kosten aus der Datenverarbeitung von ca. EUR +0,6 Mio. Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme sank gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,6 Mio. auf EUR 63,6 Mio. Der größte Zuwachs mit 71,2% machen die Finanzanlagen (EUR 45,3 Mio.; Vorjahr EUR 2,3 Mio.) aus. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Gesellschaft zusammen mit anderen Gesellschaften aus der Gruppe durch eine sog. Carve-out Transaktion aus der alten Konzernstruktur ausgegliedert und unter der TECVIA Holding als selbständiger Konzern strukturiert. Im Zusammenhang mit dem Wechsel der Konzernzugehörigkeit im Berichtsjahr wurden auf Ebene der TECVIA GmbH zusätzliche Beteiligungen von insgesamt (EUR +23,8 Mio.) sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen i.H.v. EUR 19,5 Mio. erworben. Im Gegenzug sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Rahmen des Cash Pool Managements des alten Gesellschafters ausgeglichen (EUR -52,9 Mio.) worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen EUR 6,9 Mio. und machen ca. 11% von der Bilanzsumme aus. Das Eigenkapital ist zum Vorjahr um EUR 7,7 Mio. zurückgegangen. Als weiterer Teil des Verkaufs wurden im Geschäftsjahr 2023 das Ergebnis des Vorjahres i.H.v. EUR 6,5 Mio. sowie insgesamt EUR 12,1 Mio. aus den Kapitalrücklagen an der alten Gesellschafterin ausbezahlt. Die Summe der Rückstellungen beläuft sich auf EUR 39,9 Mio. (62,7%) und liegen damit auf ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr. Wie bereits in den Vorjahren machen die Rückstellungen für Pensionen den überwiegenden Anteil aus. Bedingt durch die positive Geschäftsentwicklung stiegen die Steuerrückstellungen um EUR 4,0 Mio. Die Verbindlichkeiten betragen EUR 8,7 Mio. (13,6%). Die passive Rechnungsabgrenzung ist nahezu gleichgeblieben und beträgt EUR 2,3 Mio. (3,6%). Zum 31. Dezember 2023 waren alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsanteile der TECVIA GmbH, der Codes Rousseau S.A.S. und der Planete Permis S.A.S. verpfändet, um eine der obersten Muttergesellschaft TECVIA Group GmbH für Akquisitionen und operative Zwecke zur Verfügung stehende Kreditlinie in Höhe von EUR 95,1 Mio. zu sichern. Die Liquidität der Gesellschaft war während des Berichtsjahres jederzeit sichergestellt, so dass die Gesellschaft ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen konnte. Die Höhe der getätigten Investitionen beläuft sich auf EUR 46,8 Mio., hauptsächlich neben den erwähnten Beteiligungen in Form von Ausleihungen an verbundene Unternehmen (EUR 19,5 Mio.). Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage stellt sich wie im Vorjahr positiv dar. Voraussichtliche Entwicklung Die wirtschaftliche Prognose für Deutschland im Jahr 2024 zeigt gemischte Aussichten. Laut der Bundesregierung wird ein leichtes Wirtschaftswachstum von 0,3 % erwartet, nachdem die deutsche Wirtschaft in den letzten Jahren aufgrund hoher Energiepreise und globaler Unsicherheiten stagnierte. Diese Erholung wird jedoch nur langsam einsetzen und bleibt anfällig für externe Faktoren wie die Inflation und Zinspolitik. 3 Zusammengefasst zeigt die Prognose, dass 2024 ein Jahr der langsamen Erholung für die deutsche Wirtschaft sein wird, allerdings mit Herausforderungen in den Bereichen Inflation, Arbeitslosigkeit, Investitionen und Nachfrage. Der deutsche Fahrschulmarkt wird auch im Jahr 2024 eine dynamische Entwicklung zeigen. Nach wie vor sind die Fahrschulen in Deutschland gut ausgelastet, der Wandel bei den Antriebstechnologien hin zur Elektromobilität und der nach wie vor bestehende Mangel an qualifizierten Fahrlehrern stellt für die Fahrschulen eine Herausforderung dar. Die vom Gesetzgeber geplanten Änderungen in den Bereichen Blended Learning und Simulation werden die Digitalisierung der professionellen Fahrschulen in Deutschland weiter vorantreiben. Gerade die fortschreitende Digitalisierung in Verbindung mit dem immer akuter werdenden Fachkräftemangel im Bereich der professionellen Fahrausbildung eröffnet der TECVIA GmbH ein enormes Potential zur Weiterentwicklung der Geschäfte. Die vom Gesetzgeber angedachte digitale und inhaltliche Weiterentwicklung der Fahrausbildung unter anderem mit der Zulassung von Simulatoren zur Durchführung von Teilen der fahrpraktischen Ausbildung bietet der TECVIA die Gelegenheit Umsatz und EBITDA in 2024 im 1-stelligen % Bereich zu steigern. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit diversen Chancen und Risiken ausgesetzt. Die Risiken werden als Gefahr, der finanziellen, operativen und strategischen Ziele zu verfehlen. Je nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung des Risikos oder Chance auf EBITDA wurde eine Einstufung als gering, mittel oder hoch vorgenommen. Integrierte Planungs- und Informationssysteme bilden die Basis für unserer Planung- und Berichtsverfahren. Das Management ist damit im Stande wichtige Beurteilungen der verschiedenen Unternehmensbereiche im Entscheidungsprozess zu berücksichtigen. Durch fortlaufende Beobachtung und Verfolgung steuerungszahlen werden Abweichungen früh erkannt und entsprechenden Maßnahmen getroffen. Risiken: Wirtschaftliches Klima Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das sich insgesamt eintrübende wirtschaftliche Klima in Deutschland und Europa das Geschäft der TECVIA in Teilen negativ beeinflussen kann. Die kriselnde Automobilwirtschaft mit der unter Druck geratenen Zulieferindustrie können die Geschäftsbereiche Transport & Logistik und Automotive durchaus negativ beeinflussen. Das Risiko kann zu negativen Abweichungen bei den Media Erlösen führen. Aus heutiger Sicht wird das Risiko als mittel bewertet. Fachkräftemangel Fahrschulen Darüber hinaus sorgt der Fachkräftemangel im Bereich der Fahrlehrer und gewerblichen Bus- und LKW Fahrer für eine entsprechende Unsicherheit in den jeweiligen Zielgruppen, die Auswirkungen sind hier noch nicht abzusehen. Das Risiko wird insgesamt als gering bewertet. IT-Risiken Wir sind uns der Cybersecurity-Risiken bewusst und nehmen diese sehr ernst. Auch wenn wir die Bedrohungslage aktuell als gering einschätzen, managen wir unsere Cybersecurity aktiv und verbessern kontinuierlich unsere IT-Systeme sowie das Know-how unserer Mitarbeiter.
3 Stand Mai 2024 Europäische Kommission
Finanzrisiken Die Finanzrisiken werden im Wesentlichen durch das Liquiditätsrisiko, Zinsänderungsrisiko und Ausfallrisiko wahrgenommen. Die wichtigste Quelle für Finanzmittel ist das operative Geschäft. Liquiditätsrisiken entstehen daraus, dass Kunden nicht in der Lage sein könnten, ihre Verpflichtungen gegenüber der TECVIA Gruppe im Rahmen der vereinbarten Bedingungen zu erfüllen. Zur Sicherstellung der Liquidität des Konzerns wird der Liquiditätsbedarf fortlaufend überwacht und geplant. Durch die mehrheitliche Liquiditätszufuhr über Bankeinzugsvereinbarungen und den zum Großteil wiederkehrenden Charakter und die somit gute Planbarkeit der Umsatzerlöse kann das Liquiditätsrisiko der TECVIA Gruppe minimiert werden. Auf Gruppenebene ist das Management bestrebt, über genügend Zahlungsmittel oder entsprechende Kreditlinie zu verfügen, um seine zukünftigen Verpflichtungen zu erfüllen. Das Zinsänderungsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Anderungen der Marktzinssätze schwanken. Das Risiko von Schwankungen der Marktzinssätze ist grds. der Konzern ausgesetzt, damit aber indirekt auch die TECVIA GmbH. Die Entwicklung der Marktzinsen wird auf Ebene des Konzerns laufend überwacht. Unter Ausfall- bzw. Kreditrisiken wird das Risiko verstanden, dass Vertragspartner ihrer vertraglichen Zahlungsverpflichtung nicht nachkommen können und dies für die TECVIA Gruppe zu einem Verlust führen wird. Ausfallrisiken ergeben sich bei der TECVIA aufgrund der polypolen Kundenstruktur sowie einem gut abgestimmten Debitorenmanagement nur in geringem Maße. Im operativen Geschäft werden die Ausfallrisiken insbesondere anhand der Altersstruktur der Forderungen überwacht. Ausfallrisiken werden durch Einzel- sowie pauschalierte Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Anteil der uneinbringlichen Forderungen in der TECVIA sind gering. Die Finanzrisiken werden insgesamt als gering bewertet. Chancen: Für die Zielgruppen der TECVIA und die weitere Entwicklung der Märkte ist es von zentraler Bedeutung das die in der politischen Diskussion stehenden Gesetzesvorhaben zeitnah umgesetzt und klar und rechtzeitig kommuniziert werden. Die TECVIA GmbH ist überzeugt, dass sich durch die politisch gewollte dynamisch fortschreitende Digitalisierung der Arbeitsabläufe, der steigenden Bedeutung des Verkehrsträgers Straße und dem starken Wunsch nach individueller Mobilität innerhalb der Gesellschaft das Geschäft der TECVIA nachhaltig positiv weiterentwickeln wird. Zudem erfordern potenzielle externe und marktbezogene Risiken sowie Risiken, die sich auf die Finanzierung und Finanzinstrumente beziehen, die Ergreifung von Maßnahmen zur Risikominderung, um die Nachhaltigkeit und Stabilität der Geschäftsmodelle der TECVIA GmbH langfristig zu gewährleisten. Die TECVIA GmbH ist der Überzeugung, angemessene Maßnahmen zur Minderung dieser Risiken umgesetzt zu haben. In den vorangegangenen Abschnitten wurde über wesentliche Einzelrisiken berichtet. Die Gesamtrisikosituation der TECVIA GmbH setzt sich aus der Gesamtheit der Einzelrisiken aller Risikokategorien zusammen. Auch unter Berücksichtigung der möglichen Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Einzelrisiken sind derzeit für die TECVIA GmbH keine Risiken erkennbar, die eine wesentliche Gefahr für den Fortbestand der TECVIA GmbH darstellen oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich negativ beeinflussen könnten.
München, 31. Oktober 2024 Peter Lehnert Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TECVIA GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TECVIA GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 31. Oktober 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
Helge Schäfer, Wirtschaftsprüfer Stanimir Ivanov, Wirtschaftsprüfer |
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