Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 57531
Eingetragen
13.7.1998
Branche
Vermietung von Baumaschinen und -gerätenGroßhandel mit Bergwerks-, Bau- und BaustoffmaschinenGroßhandel mit Flurförderzeugen und Fahrzeugen a. n. g.
Gegenstand
Handel mit Baukränen, deren Vermietung und Reparatur, Handel mit Ersatzteilen, Vermietung von Autokränen sowie Durchführung von Schwertransporten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Volz
seit 19.7.2024
Geschäftsführer
Johanna Lauter
seit 9.5.2023
Geschäftsführer
Robert Popp
seit 18.1.2018
Geschäftsführer
Jasmin Meyer
seit 16.1.2014
Prokura

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
99.60%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BKL Baukran Logistik GmbH

Forstinning

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

BKL BAUKRAN LOGISTIK GMBH, FORSTINNING

1. Grundlagen des Unternehmens

Die BKL Baukran Logistik GmbH (im folgenden "BKL") ist sowohl auf die Vermietung und den Verkauf von Kranen als auch auf ein breites Spektrum von Serviceleistungen spezialisiert. Neben Turmdrehkranen vermietet und verkauft das Unternehmen Autokrane und Mobilbaukrane. Zu den Geschäftsfeldern zählen zudem Transport- und Logistikleistungen sowie der Verkauf von Zubehör und Ersatzteilen.

Die Geschäftsfelder Vermietung und Serviceleistung sind geografisch zu 95 % in Deutschland angesiedelt. Der Verkauf von Neu- und Gebrauchtmaschinen ist seit Jahren ein weltweites Geschäft, wobei Gebrauchtgeräte hauptsächlich im Ausland abgesetzt werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtmarkt

Im Jahr 2023 ist das BIP um 0,3 % gesunken. Für 2024 wird im schlechtesten Fall von einem Rückgang von 0,5 % bis zu im besten Fall von einer Steigerung von 0,7 % ausgegangen.

Bauhauptgewerbe

Im Jahr 2023 erzielte die Branche einen Umsatz von EUR 162,6 Mrd., was einer nominellen Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von 1,3 % entspricht (Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e.V. (BBI), 2023). Aufgrund der abgeschwächten Entwicklung, insbesondere im Wohnungsbau, wird für 2024 ein Umsatzrückgang von ca. -3 %. prognostiziert (Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e.V. (BBI), 2023).

Vermietungsbranche

Der BBI resümiert einen Umsatzanstieg in der Baumaschinenvermietung von 2,0 % im Jahr 2023 und prognostiziert für 2024 einen Anstieg von 3,0 %. Der Bereich "Technischer Service" stieg 2023 um 7,0 % und soll 2024 um weitere 4,0 % wachsen (Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e.V., 2024).

Baugewerblicher Umsatz im Bauhauptgewerbe aller Betriebe (im Vergleich zum Vorjahr) real nominal
2022 *** 2023 *** 2024 *** 2022 * 2023 ** 2024 **
Wohnungsbau - 4,7 % -12,0 % -12,0 % + 10,7 % -5,7 % - 15,0 %
Wirtschaftsbau - 4,4 % -1,0 % + 2,0 % + 11,7 % + 5,5 %
Öffentlicher Bau - 6,2 % -2,0 % +1,0 % + 9,3 % + 6,0 % + 1,0 %
Gesamt - 5,1 % -5,5 % - 3,5 % + 10,7 % + 1,3 %

* (Statistisches Bundesamt und Hauptverband der Deutschen Bauindustrie)

** (Zentralverband Deutsches Baugewerbe, 2024)

*** (Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte und Industriemaschinen-Firmen e.V., 2024)

Bauinvestitionen, real (im Vergleich zum Vorjahr) 2022 ** 2023 ** 2024 *** 2025 *
Wohnungsbau - 2,2 % - 3,4 % - 4,5 % +0,7 %
Wirtschaftsbau - 1,4 % - 1,9 % -0,2 % + 1,4 %
Öffentlicher Bau - 0,7 % -0,5 % -1,7 % +0,5 %
Gesamt - 1,7 % - 2,7 % - 3,0 % + 1,0 %
BIP + 1,8 % -0,3 % + 0,3 % + 1,3 %

* (Baugewerbe Verband Niedersachsen)

** (Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte und Industriemaschinen-Firmen e.V., 2024)

2.2. Entwicklung der BKL Geschäftsfelder

Vermietung und Verkauf Turmdrehkrane

Die Vermietung von Turmdrehkranen bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau und profitiert durch einen anhaltend stabilen Verkauf von einer überdurchschnittlich jungen Mietflotte. Dadurch kann flexibel auf veränderte Marktbedingungen und Bedarfe reagiert werden, wie z.B. auf die anhaltend schwache Auftragslage im Wohnungsbau.

Technische Dienstleistungen

Durch die kontinuierliche Rotation der Autokranflotte und der Sicherstellung der Verfügbarkeit von Neumaschinen durch Paketbestellungen aus den Vorjahren, kann die ungebrochen hohe Nachfrage von Autokraneinsätzen stets mit Geräten bedient werden, welche bis auf wenige Ausnahmen auf dem neuesten Stand der Technik sind. Das junge Autokranportfolio erleichtert ebenso den Abverkauf auf internationaler Ebene und gewährleistet einen hohen Grad an Arbeitssicherheit.

2.3. Geschäftsverlauf

Zu Beginn von 2023 ist in der Baubranche mit einem realen Rückgang der Umsatzentwicklung von -7,0 % ausgegangen worden, wobei für den Wirtschafts- und öffentlichen Bau Umsatzrückgänge von jeweils -6,0 % und -4,5 % prognostiziert wurden (Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e.V., 2023). Der Belastung durch die anhaltend hohen Finanzierungskosten stehen dafür eine Entspannung bei den Lieferketten sowie rückläufige Energiepreise gegenüber. Tatsächlich ist der Jahresumsatz in 2023 um 1,5 Prozentpunkte weniger gesunken als zu Beginn des Jahres prognostiziert wurde.

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 real um -4,4 % gesunken, wobei der nominale Auftragseingang aufgrund der Baupreiserhöhungen auf EUR 102,3 Mrd. gestiegen ist. Auch die Baugenehmigungen sind um ca. 27 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken (Statistisches Bundesamt, 2024).

Obgleich der konjunkturellen Herausforderungen, kann BKL im Jahr 2023 eine weiterhin stabile Auslastung in der Turmdrehkranvermietung verzeichnen und den Umsatz im Geschäftsfeld Technische Dienstleistungen weiterhin steigern. Auch der Verkauf von Neu- und Gebrauchtmaschinen lag im Wirtschaftsjahr 2023 auf einem anhaltend sehr hohem Niveau.

BKL Süd mit Hauptsitz in Forstinning

Auch im Jahr 2023 haben sich die Niederlassungen der BKL Süd in Forstinning, Rosenheim und Ingolstadt insgesamt sehr positiv entwickelt.

In der Region Süd konnte BKL den Umsatz von 2022 auf 2023 um 4,9 % steigern und somit die Marktpräsenz weiter ausbauen. Dies ist unter anderem auf einen stabilen Wohnungsbaumarkt u.a. in München zurückzuführen. Im bundesweiten Vergleich wurden in Bayern am meisten Wohnungen genehmigt (Bayerisches Landesamt für Statistik - Vertrieb, 2023). Auch der bauhauptgewerbliche Umsatz der BKL Süd blieb im Jahr 2023 auf einem stabilen Niveau im Vergleich zum Vorjahr von über EUR 21,6 Mio.

BKL Mitte: Frankfurt

In der Region Mitte mit der Zentrale in Frankfurt ist der Umsatz im Wirtschaftsjahr 2023 leicht gesunken, was jedoch primär aus der witterungsbedingten Verschiebung von Projekten aus Dezember 2023 hervorgeht und sich dementsprechend positiv auf 2024 auswirkt. Auch hier hat sich der Einsatz von Schnelleinsatzkranen ausgeweitet. Großbauprojekte wie z.B. Rechenzentren sorgen in dieser Region für eine anhaltend hohe Auftragslage. Die Technischen Dienstleistungen sind in dieser Region um 11,7 % stark gestiegen.

BKL Nord: Hannover

In der Region Nord kann BKL weiterhin auf ein deutliches Umsatzwachstum blicken. Nach 42,9 % Umsatzwachstum von 2021 auf 2022, setzt sich der Erfolgskurs fort. Insgesamt ist der Umsatz in der Region im Jahr 2023 um weitere 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Die im Jahr 2022 gestarteten Bauprojekte sorgen auch in 2023 im Bereich Baukrane für einen gestiegenen Umsatz. Der Bereich Technische Dienstleistungen ist um weitere 4,7 % gestiegen.

BKL gesamt

Im Geschäftsjahr 2023 ist es BKL gelungen nicht nur den Umsatz zu steigern, sondern auch das EBIT (+76,3 %). Diese Zunahme konnte dank der sehr hohen Auslastung in allen Bereichen und einer kosteneffizienten Steuerung erreicht werden, sowie u. a. durch Beteiligungserträge.

Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung sowie gezielter Mitarbeiteraufbau insbesondere im gewerblichen Bereich spiegeln sich in der Erhöhung der Anzahl an Beschäftigten um 4,9 % auf 324 Mitarbeiter wider.

Darüber hinaus ist die BKL im November 2023 um zwei weitere strategische Standorte durch den Zukauf der Fa. BKL Mittelfranken GmbH & Co. KG (ehemals Fa. Knoll GmbH & Co. KG) sowie der Kran-Kölch GmbH gewachsen. Diese Erweiterung des Absatzmarktes schließt die Lücke zwischen Ingolstadt und Aschaffenburg mit der Möglichkeit, im Raum Erlangen und Nürnberg verstärkte Präsenz zu erlangen und darüber hinaus im gesamten fränkischen Raum nicht nur - wie die Fa. Knoll GmbH & Co. KG bisher - mit Autokranen tätig zu werden, sondern auch die Vermietung von Turmdrehkranen anzubieten.

2.4. Ertragslage

Die Umsatzerlöse nahmen im Geschäftsjahr 2023 um 11,2 % auf EUR 82,9 Mio. gegenüber dem Vorjahr zu.

Die Umsätze im Bereich "Technische Dienstleistungen" - das heißt ohne die Geschäftsfelder "Turmdrehkranvermietung" und "Verkauf" - konnten aufgrund von einer sehr hohen Auslastung sowie Preisanpassungen um ca. 7,6 % gesteigert werden.

Die Umsätze der Turmdrehkranvermietung sind aufgrund von rückläufigen Preisentwicklungen insbesondere in den durch den schwachen Wohnungsbau bestimmten Größenklassen um -9,7 % gesunken.

Der Verkauf von Gebraucht- und Neumaschinen hat sich im Jahr 2023 erfolgreich fortgesetzt und ist im Vergleich zum Vorjahr um 17,8 % gestiegen.

Das Rohergebnis des Geschäftsjahres 2023 ist mit EUR 45,5 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 43,6 Mio.) um EUR 1,9 Mio. gestiegen (Vergleichbarkeit durch Umgliederung der Leasingaufwendungen für Autokrane im vorliegenden Abschluss auch in den Vorjahreszahlen).

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für das Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 7,7 Mio. (Vorjahr: EUR 4,6 Mio.) aus. Nach Abzug aller Steuern kann ein Jahresüberschuss von EUR 5,3 Mio. (Vorjahr: EUR 3,1 Mio.) festgestellt werden.

Die Entwicklung des EBIT und EBITDA stellt sich wie folgt dar:

EBIT EUR 8,6 Mio. (Vorjahr: EUR 4,9 Mio.)

EBITDA EUR 13,5 Mio. (Vorjahr: EUR 9,1 Mio.)

2.5. Finanzlage: Kapitalstruktur, Investitionen, Liquidität

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 5,9 Mio. erhöht. Die Erhöhung resultiert primär aus einem Anstieg der technischen Anlagen und Maschinen sowie der Anteile an verbundenen Unternehmen durch den Zukauf der BKL Mittelfranken GmbH & Co. KG (vormals Knoll GmbH & Co. KG). Dem gegenüber steht die Rückführung von kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Gegenläufig hiergegen ist der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, welcher aus der noch zu leistenden Kaufpreistranche des Ankaufs in den Finanzanlagen resultiert.

Maßgeblich für die Entwicklung des Anlagevermögens ist die Übernahme von Leasingausläufern sowie die Aktivierung von jüngeren Geräten, welche zunächst im eigenen Mietpark eingesetzt und später als junge Gebrauchtmaschinen abverkauft werden sollen. Die seit 2013 angewandte Strategie, die in Relation zur Nutzungsdauer jungen Leasingausläufer von den Leasingbanken zu erwerben und ertragsbringend im Mietpark einzusetzen, erweist sich weiterhin als erfolgreich und soll auch zukünftig fortgesetzt werden.

Bei den Vorräten erfolgt die Bewertung der Waren zu den Anschaffungskosten. Bestandsrisiken jeglicher Art sind durch Abwertungen berücksichtigt.

Aufgrund der Optimierung des Forderungsmanagements konnte der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen obgleich des Umsatzanstiegs um EUR 0,8 Mio. auf EUR 3,6 Mio. gesenkt werden.

Die gesamten Verbindlichkeiten (vgl. Verbindlichkeiten-Spiegel im Anhang, Anlage 3, S. 5) haben sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,4 Mio. erhöht.

Die Bankverbindlichkeiten sind auf EUR 27,4 Mio. gesunken.

In der Regel werden alle Objektinvestitionen zunächst durch Leasing finanziert. Zusätzliche Sicherheiten werden nicht gestellt. Turmdrehkrane werden bis zu sieben Jahre geleast, während die restlichen Investitionsgüter mit einer Laufzeit von vier bis fünf Jahren geleast werden.

Die Anschlussfinanzierungen haben eine Laufzeit von maximal fünf Jahren und werden in der Regel durch Mietkauf oder Darlehensfinanzierung dargestellt. Zusatzsicherheiten werden nicht gestellt.

Die Investitionen in das Anlagevermögen 2023 betrugen insgesamt EUR 18,0 Mio. und entfallen mit EUR 13,7 Mio. auf das Sachanlagevermögen. Die wesentlichen Zugänge hier belaufen sich auf EUR 10,9 Mio. in technische Anlagen und Maschinen (Turmdrehkrane und ihr Zubehör) und EUR 2,5 Mio. in Fuhrpark (PKW, LKW, Autokrane sowie Zubehör). Der Zugang von technischen Anlagen und Maschinen resultiert aus dem Übergang von Leasingausläufern in den Mietkauf sowie dem Zugang von Kran-Zubehör, welches im Zuge der Inventarisierung und der entsprechenden Auflösung des Festwertes für Stahlteile zum 31. Dezember 2023 in das Anlagevermögen übergegangen ist. Die aus dem Festwert zugegangenen Anlagengüter werden mit einer Restlaufzeit von neun Jahren abgeschrieben. Die Ballaste sind mit einem Festwert dem Anlagevermögen zugegangen.

Die Liquidität war und ist jederzeit sichergestellt. Kredit- und Geldmarktlinien sind gleichbleibend zum Vorjahr, wobei Geldmarktkredite zurückgeführt wurden.

2.6. Finanzlage

Die Kapitalstruktur zeigt im Geschäftsjahr 2023 ein sehr solides Bild. Die Eigenkapitalquote ist zum 31. Dezember 2023 deutlich gestiegen auf 32,0 % (Vorjahr: 27,8 %). Das Stammkapital beläuft sich unverändert auf EUR 6,0 Mio. Auf das Sachanlagevermögen der BKL Baukran Logistik GmbH entfallen 65,8 % (Vorjahr: 58,3 %) des Gesamtvermögens.

2.7. Personal

Die Gesellschaft hatte im Berichtsjahr durchschnittlich 324 Arbeitnehmer, 8 Auszubildende und 3 Geschäftsführer. Die Erhöhung des Personalstammes trug dem Wachstum von BKL Rechnung. Die reguläre Arbeitszeit der Mitarbeiter betrug zwischen 37,5 und 42,5 Stunden pro Woche.

2.8. Prognose, Chancen- und Risikobericht

Markt

Die Nachfrage am Markt im Bereich Turmdrehkrane konzentriert sich auf gewisse Größenklassen, weshalb BKL in 2024 dementsprechend das Portfolio anpasst. Auch wenn insbesondere der Wohnungsbau weiterhin stark rückläufig ist, kompensieren große Industriebau- und Infrastrukturprojekte die Auslastung.

Die Nachfrage am Markt ist im ersten Halbjahr 2024 insbesondere im Bereich Technische Dienstleistungen weiterhin ungebrochen hoch. Auch zukünftig bleiben die Themen wie sozialer Wohnungsbau, Klima- und Umweltschutz, Digitalisierung und militärische Aufrüstung wegweisend für die Entwicklung der Bauindustrie.

Chancen bestehen darin, durch eine Anpassung des Turmdrehkranportfolios auf die sich verändernde Nachfrage am Markt zeitnah reagieren zu können und diese somit strategisch langfristig auszurichten, sowie die Ressourceneinsatzplanung weiterhin zu optimieren, um die Nachfrage flächendeckend regional abdecken zu können. In diesem Zuge hat BKL zum 1. Oktober 2023 die BKL Mittelfranken GmbH & Co. KG (ehemals Knoll GmbH & Co. KG) sowie die Kran-Kölch GmbH im Raum Ansbach und Nürnberg gekauft.

Der Krieg im Nahen Osten hat keine direkten Auswirkungen auf den Verkauf und die Dienstleistung der BKL.

Gesellschaft

Die Überprüfung der Gesamtrisikolage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 bestätigt eine überaus stabile Situation. Es bestehen keinerlei bestandsgefährdende Risiken.

Der Beirat steht der Gesellschaft, insbesondere bei wesentlichen strategischen Entscheidungen, weiterhin beratend zur Seite und hält turnusmäßige Sitzungen in Abständen von einem Monat ab. Bei zustimmungspflichtigen, strategischen Themen übt der Beirat darüber hinaus, im Sinne eines zusätzlichen Sicherheitsmechanismus, eine Kontrollfunktion aus.

Wechselkursrisiko

Ein Wechselkursrisiko bei der BKL Baukran Logistik GmbH besteht nicht, da sämtliche Ausgangsrechnungen in Euro gestellt werden.

Markt- und Absatzrisiko

Die Prognosen der Bauwirtschaft und Baumaschinenvermietung sind verhalten, die erwartete Entwicklung der drei Sektoren Wohnungsbau, Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau zeigen deutliche Unterschiede. Im Kerngeschäft rechnet die BKL für 2024 mit einem analogen Ergebnis zu 2023. Jedoch weist das Ergebnis 2023 einmalige Ergebnistreiber wie die Umgliederung von Umlauf- zu Anlagevermögen sowie die Erträge aus Beteiligungen aus.

Die Zinsentwicklung, Nachhaltigkeitsthemen und die Entwicklung der Rohstoffpreise werden weiterhin zentral auf das Geschäftsklima in der Baubranche Einfluss nehmen.

Ausfallrisiken

Besondere Forderungsausfallrisiken bestehen nicht. Die Forderungen sind überwiegend durch die Kreditversicherer gedeckt. Für ausfallbedrohte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet sowie eine pauschale Wertberichtigung über den restlichen Forderungsbestand.

Beschaffungsrisiken

Die sich zunehmend verändernden Beschaffungs- und Logistikprozesse unserer Lieferanten werden sich auch auf unser Investitionsverhalten auswirken. Die meist begrenzte Verfügbarkeit neuer Geräte und Preiserhöhungen von über 5 % gegenüber dem Vorjahresniveau sind bei jeder einzelnen Neuinvestition zu bewerten.

 

Forstinning, 9. September 2024

Alexander Volz

Johanna Lauter

Robert Popp

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

BKL BAUKRAN LOGISTIK GMBH, FORSTINNING

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 38.609.144,68 27.298.535,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 950.102,00 1.140.316,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 942.827,00 1.140.316,00
2. Geleistete Anzahlungen 7.275,00 0,00
II. Sachanlagen 33.412.661,28 26.125.105,85
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.341.443,28 1.548.054,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.309.709,00 17.658.527,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.711.509,00 6.918.524,07
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.000,00 0,00
III. Finanzanlagen 4.246.381,40 33.113,24
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.211.870,58 0,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 34.510,82 33.113,24
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.125.692,14 17.535.627,13
I. Vorräte 4.852.043,56 6.592.806,67
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.531.435,70 5.327.001,54
2. Waren 6.060.407,86 3.010.805,13
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -2.739.800,00 -1.745.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.921.257,11 6.239.379,06
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.602.413,21 4.387.952,67
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 348.723,97 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.970.119,93 1.851.426,39
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 352.391,47 4.703.441,40
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 21.651,28 15.394,48
50.756.488,10 44.849.556,70

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 16.254.924,14 12.452.027,61
I. Gezeichnetes Kapital 6.000.000,00 6.000.000,00
II. Gewinnvortrag 4.952.027,61 3.379.150,69
III. Jahresüberschuss 5.302.896,53 3.072.876,92
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.432.194,70 2.192.876,68
1. Steuerrückstellungen 588.604,70 359.971,64
2. Sonstige Rückstellungen 1.843.590,00 1.832.905,04
C. VERBINDLICHKEITEN 31.643.012,26 30.204.652,41
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 27.399.615,31 27.933.005,59
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.142.973,14 1.830.451,30
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.100.423,81 441.195,52
- davon aus Steuern: EUR 269.418,59 (Vorjahr: EUR 189.696,21)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 87.792,33 (Vorjahr: EUR 18.291,13)
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 426.357,00 0,00
50.756.488,10 44.849.556,70

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 82.906.813,15 74.546.953,04
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.275.367,28 4.774.148,01
3. Materialaufwand -39.684.903,26 -35.709.863,27
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -20.316.483,76 -18.188.551,10
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -19.368.419,50 -17.521.312,17
4. Rohergebnis 45.497.277,17 43.611.237,78
5. Personalaufwand -20.308.790,49 -18.769.773,28
a) Löhne und Gehälter -16.858.993,14 -15.635.926,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.449.797,35 -3.133.846,83
- davon für Altersversorgung: EUR 16.336,09 (Vorjahr: EUR 15.228,32)
6. Abschreibungen -4.832.667,53 -4.237.031,23
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.481.716,77 -15.623.011,36
8. Erträge aus Beteiligungen 2.848.723,97 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 51.585,69 36.156,50
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.087.945,69 -421.796,75
11. Finanzergebnis 1.812.363,97 -385.640,25
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.289.325,51 -1.436.950,43
- davon aus latenten Steuern: EUR 426.357,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
13. Ergebnis nach Steuern 5.397.140,84 3.158.831,23
14. Sonstige Steuern -94.244,31 -85.954,31
15. Jahresüberschuss 5.302.896,53 3.072.876,92

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

BKL BAUKRAN LOGISTIK GMBH, FORSTINNING

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht dem § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben, mit folgenden Ausnahmen, gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Im Geschäftsjahr erfolgte die Umwidmung von Vermögensgegenständen (Ersatz- bzw. Kraneinzelteile) des Umlaufvermögens in das Anlagevermögen, da diese dem Unternehmen dauerhaft zur Verfügung stehen. Die entsprechenden Bewegungen wurden in den Bestandsveränderungen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, sprich im Materialaufwand abgebildet.

Des Weiteren erfolgte die Umgliederung von Leasingkosten aus dem sonstigen betrieblichen Aufwand zu den Aufwendungen für bezogene Leistungen. Es handelt sich um Leasingkosten für Autokrane, mit denen nun vermehrt eigenständige Erlöse erzielt werden. Zum Zwecke der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen ebenfalls angepasst.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: BKL Baukran Logistik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Forstinning
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 57531

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (2 - 25 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden aktiviert und anschließend in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestände und Bankguthaben werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr 2023 betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern auf unterschiedliche Wertansätze in der Handels- und Steuerbilanz werden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz bewertet.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Unter den Finanzanlagen sind Anteile an verbundenen Unternehmen von insgesamt EUR 4.211.870,58 aktiviert.

Name Sitz Höhe des Anteils am Eigenkapital Eigenkapital 2023
TEUR
Jahresergebnis 2023
TEUR
BKL Mittelfranken GmbH & Co. KG Schillingsfürst 100% 549 2.897
Kran-Kölch GmbH Erlangen 100% 159 * -1 *
Knoll Verwaltungs GmbH Schillingsfürst 100% 100 * 1 *

* per 31.12.2022

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 23.249.395,20.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 25.359.003,48.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 1.420.361,54 (Vorjahr: EUR 1.396.298,03).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023
EUR
Stand zum 31.12.2022
EUR
Änderung ggü. d. Vorjahr
in EUR
Sonstige Rückstellungen
Arbeitszeitkonten 426.000,00 407.272,00 18.728,00
Resturlaub 670.000,00 488.156,00 181.844,00
Provisionen / Tantiemen 341.490,00 396.601,50 -55.111,50
Berufsgenossenschaft 0,00 144.000,00 -144.000,00
ausstehende Rechnungen 139.500,00 230.445,54 -90.945,54
Kundenboni 200.000,00 97.830,00 102.170,00
Jahresabschlusskosten 60.000,00 62.000,00 -2.000,00
Aufbewahrung/Archivierung 6.600,00 6.600,00 0,00
Rückstellungen gesamt 1.843.590,00 1.832.905,04 10.684,96

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Betrag der Verbindlichkeiten mit Angabe der Restlaufzeiten und Sicherungsrechte

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 EUR bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
gegenüber Kreditinstituten 27.399.615,31 15.382.835,73 10.849.234,70 1.167.544,88
aus Lieferungen und Leistungen 3.142.973,14 3.142.973,14 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.100.423,81 1.100.423,81 0,00 0,00
Summe 31.643.012,26 19.626.232,68 10.849.234,70 1.167.544,88

Vorjahr:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 EUR bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
gegenüber Kreditinstituten 27.933.005,59 17.065.126,89 8.455.603,00 2.412.275,70
aus Lieferungen und Leistungen 1.830.451,30 1.830.451,30 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 441.195,52 441.195,52 0,00 0,00
Summe 30.204.652,41 19.336.773,71 8.455.603,00 2.412.275,70

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung von Mietpark-, Vorführ- oder Lagergeräten sind in Höhe von EUR 19.296.607,32 (Vorjahr: EUR 16.433.005,59) durch Sicherungsübereignungen besichert, der verbleibende Teil ist unbesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen durch Eigentumsvorbehalte besichert.

Angaben und Erläuterungen zu den passiven latenten Steuern

Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 426 wurden auf Basis des Steuersatzes auf Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag von 15,825 % sowie auf dem Gewerbesteuersatz bei einem durchschnittlichen Hebesatz von 380 % bei einer Steuermesszahl von 3,5 % berechnet. Sie resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz bei den Finanzanlagen sowie aus den Bewertungsunterschieden bei den sonstigen Rückstellungen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Eine Bürgschaft mit EUR 6,2 Mio. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der stabilen Liquiditätssituation sowie den vorhandenen Vermögenswerten der Gesellschaft, für die die Bürgschaft besteht, nicht zu rechnen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 119,7 Mio. sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Jahr 2023 betrugen die Neuzugänge insgesamt EUR 37,7 Mio.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Leasingverpflichtungen laufende Zahlungen: EUR 45,2 Mio. davon Neuzugänge 2023 EUR 17,3 Mio.

Restwerte aus Leasingverpflichtungen: EUR 74,5 Mio. davon Neuzugänge 2023 EUR 20,4 Mio.

Zudem bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen unserer Gebäude und Lagerflächen, sowie Fahrzeug-Serviceverträge in Höhe von EUR 2,9 Mio.

Die gesamten Leasingaufwendungen für das Geschäftsjahr haben insgesamt EUR 15.384.318,10 betragen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
TEUR
Handel: 27.702
Dienstleistung: 55.205
Summe: 82.907
Geographisch bestimmter Markt Umsatz
TEUR
Inland: 58.710
EU: 15.502
Drittland: 8.695
Summe: 82.907

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind Versicherungsleistungen (EUR 279.510,64) ausgewiesen. Dies ist im Wesentlichen auf Schäden von Fahrzeugen zurückzuführen.

Wie eingangs erläutert, erfolgte im aktuellen Geschäftsjahr eine Umwidmung von Vermögensgegenständen aus dem Umlaufvermögen in das Anlagevermögen. Der sich hieraus ergebende positive Ergebniseffekt von TEUR 1.465 ist im Materialaufwand als Bestandsveränderung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Ersatzteile) erfasst.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 218
Angestellte 106
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 324
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 307
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 17

Namen der Geschäftsführer/innen

Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Personen geführt:

Herr Jörg Hegestweiler, bis 30.07.2024 ausgeübter Beruf: hauptberuflicher Geschäftsführer
Frau Johanna Lauter, ab 1. April 2023 ausgeübter Beruf: hauptberuflicher Geschäftsführer
Herr Robert Popp ausgeübter Beruf: hauptberuflicher Geschäftsführer
Herr Alexander Volz, ab 19.07.2024 ausgeübter Beruf: hauptberuflicher Geschäftsführer

Alle Geschäftsführerinnen bzw. Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Als weiteres Unternehmensorgan besteht eine Beiratsvertretung. Dem Beirat gehörten während des abgelaufenen Geschäftsjahres die folgenden Personen an:

Herr Alexander Volz ausgeübter Beruf: hauptberuflicher Geschäftsführer
Herr Dr. Michael Hönig ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt
Frau Bettina Volz, bis 31.05.2023 ausgeübter Beruf Kauffrau
Herr Thomas Schweiger, ab 01.06.2023 ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten des Beirates wurden im Berichtsjahr EUR 60.000,00 gewährt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 45.000,00 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2023 haben sich die Auswirkungen durch das Kriegsgeschehen in der Ukraine in Bezug auf den Anstieg der Rohstoffpreise und Lieferengpässe normalisiert.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor und beschließt diese wie folgt:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 5.302.896,53.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags von EUR 4.952.027,61 ergibt sich ein Betrag von EUR 10.254.924,14, der zu verwenden ist.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von EUR 1.500.000,00 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden EUR 8.754.924,14 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Forstinning, 9. September 2024

Alexander Volz

Johanna Lauter

Robert Popp

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.687.440,69 104.469,77 0,00 0,00 1.791.910,46
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 7.275,00 0,00 0,00 7.275,00
1.687.440,69 111.744,77 0,00 0,00 1.799.185,46
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.920.142,59 0,00 119.435,84 0,00 2.800.706,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 30.527.730,33 10.894.938,97 4.073.457,19 0,00 37.349.212,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.379.503,44 2.734.702,71 391.543,71 0,00 17.722.662,44
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00
48.827.376,36 13.679.641,68 4.584.436,74 0,00 57.922.581,30
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 4.211.870,58 0,00 0,00 4.211.870,58
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 33.113,24 1.397,58 0,00 0,00 34.510,82
33.113,24 4.213.268,16 0,00 0,00 4.246.381,40
50.547.930,29 18.004.654,61 4.584.436,74 0,00 63.968.148,16
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 547.124,69 301.958,77 0,00 849.083,46
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
547.124,69 301.958,77 0,00 849.083,46
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.372.087,81 206.364,50 119.188,84 1.459.263,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.869.203,33 2.389.776,48 2.219.476,70 13.039.503,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.460.979,37 1.934.567,78 384.393,71 10.011.153,44
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
22.702.270,51 4.530.708,76 2.723.059,25 24.509.920,02
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
23.249.395,20 4.832.667,53 2.723.059,25 25.359.003,48
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 942.827,00 1.140.316,00
2. Geleistete Anzahlungen 7.275,00 0,00
950.102,00 1.140.316,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.341.443,28 1.548.054,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.309.709,00 17.658.527,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.711.509,00 6.918.524,07
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.000,00 0,00
33.412.661,28 26.125.105,85
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.211.870,58 0,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 34.510,82 33.113,24
4.246.381,40 33.113,24
38.609.144,68 27.298.535,09

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BKL Baukran Logistik GmbH, Forstinning

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BKL Baukran Logistik GmbH, Forstinning, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BKL Baukran Logistik GmbH, Forstinning, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 9. September 2024

DR. KLEEBERG & PARTNER GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

ppa. Ammer, Wirtschaftsprüferin

Wittmann, Wirtschaftsprüfer

Feststellung Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 15. Oktober 2024 festgestellt.

Die am 15. Oktober 2024 beschlossene Ergebnisverwendung entspricht dem Ergebnisverwendungsvorschlag.

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