Indorama Ventures Polymers Germany GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Kring seit 22.5.2025 | Prokura |
Andreas Ernst seit 22.5.2025 | Prokura |
Marcus Helmuth Alexander Mayer seit 19.12.2024 | Geschäftsführer |
Wolfgang Eugen Dr. Schick seit 6.10.2021 | Geschäftsführer |
Patrick Dipl.-Oec. Horn seit 28.10.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Monitchem HoldCo 3 S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CABB GmbHGersthofenJahresabschluss zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31.12.2023AKTIVA
GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine GrundlagenDie CABB GmbH, Gersthofen (nachfolgend: "CABB GmbH" oder "Gesellschaft"), wurde am 10. März 2005 in Gersthofen gegründet und am 24. Mai 2005 in das beim Amtsgericht Augsburg geführte Handelsregister unter der Nummer HRB 21478 eingetragen. Sie gilt zum Bilanzstichtag gemäß den Größenklassen in § 267 Abs. 3 HGB als große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG in EURO aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zwischen der CABB GmbH, Gersthofen, und der CABB Holding GmbH, Sulzbach (Taunus), besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Ebenso hat die CABB Holding GmbH ihrerseits mit der Muttergesellschaft CABB Group GmbH, Sulzbach (Taunus), einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die Gesellschaft gehört zum ertrag- und umsatzsteuerlichen Organkreis der CABB Group GmbH. Allgemeine Angaben zu Bilanzierung und BewertungEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und im Wesentlichen über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren planmäßig abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Selbsterstellte Sachanlagen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie lineare Abschreibungen. Zinsen für Fremdkapital sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Erhaltene Investitionszuschüsse werden nach der Netto-Methode direkt von den Anschaffungs- und Herstellungskosten in Abzug gebracht. Als Nutzungsdauer für Gebäude werden höchstens 40 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen höchstens 15 Jahre sowie für andere Anlagen und für Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung höchstens zehn Jahre angesetzt. Bewegliche Anlagegüter und Wirtschaftsgebäude, die entweder vor 2008 oder im Jahr 2009 angeschafft wurden, werden in der Regel degressiv abgeschrieben. Dabei wurden die steuerlichen Höchstsätze ausgenutzt. Bei degressiv abgeschriebenen Anlagegütern wird auf die lineare Abschreibung übergegangen, wenn diese zu höheren Abschreibungen führt. Alle übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten geringwertiger Anlagegüter (von mehr als 250 bis 1.000 EURO) werden aus Vereinfachungsgründen in einem Sammelposten erfasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis 250 EURO werden direkt als Aufwand erfasst. Finanzanlagen: Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung mit den Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden mit dem Rückzahlungsbetrag oder bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder zu vom Verkaufspreis abgeleiteten realisierbaren Preisen am Bilanzstichtag. In die Herstellungskosten von Erzeugnissen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der durch die Fertigung veranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Zinsen für Fremdkapital sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Für im Einzelnen erkennbare Wertminderungen werden Abschreibungen in angemessener Höhe berücksichtigt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag abzüglich Einzelwertberichtigungen sowie Abschreibungen wegen allgemeiner und besonderer Kreditrisiken angesetzt. Flüssige Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungsvorgänge des Berichtszeitraums ausgewiesen, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch nach dem international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgt unter Zugrundelegung der Richttafeln Heubeck 2018G sowie unter Berücksichtigung zukünftiger Gehaltssteigerungen und Rentenanpassungen. Für die Abzinsung wird gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung der Durchschnittszinssatz der Deutschen Bundesbank für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Mit der Anwendung des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie hat sich der Betrachtungszeitraum für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes von sieben auf zehn Jahre verlängert. Der Effekt aus der Zinssatzänderung wird im Zinsergebnis berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen bestehen für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags und, sofern notwendig, unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Bewertungseinheiten werden nicht gebildet. Fremdwährungsforderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden mit dem Referenzkurs der Deutschen Bank AG am Tag der Entstehung der Forderung in EURO umgerechnet. Liegt der Referenzkurs der Deutschen Bank der entsprechenden Währung am Bilanzstichtag darunter, wird dieser für die Umrechnung verwendet. Bei Fremdwährungsforderungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr erfolgt die Folgebewertung zum Devisenkassamittelkurs der Deutschen Bank am Bilanzstichtag. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden mit dem Referenzkurs der Deutschen Bank in Euro umgerechnet. Liegt der Referenzkurs der Deutschen Bank der entsprechenden Währung am Bilanzstichtag über dem Kurs am Tag der Entstehung der Verpflichtung, wird dieser berücksichtigt. Bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr erfolgt die Folgebewertung zum Devisenkassamittelkurs der Deutschen Bank am Bilanzstichtag. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungsvorgänge des Berichtszeitraums ausgewiesen, welche Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Für die Abschreibung des beim Erwerb der Anteile der Clariant Acetyl Building Blocks GmbH & Co. KG im Jahre 2005 aktivierten Geschäfts- oder Firmenwertes wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren in Anlehnung an die steuerrechtlichen Vorschriften des § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG zu Grunde gelegt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren liegt im Rahmen einer vertretbaren Nutzungsdauerschätzung, der keine besonderen Umstände entgegenstehen. Im Geschäftsjahr 2023 sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens vorgenommen worden. Finanzanlagevermögen zum 31.12.2023der CABB GmbH
1) Die Angaben zum Eigenkapital und
Jahresergebnis der im Ausland ansässigen, verbundenen
Unternehmen erfolgen auf Basis des nach International
Financial Reporting Standards erstellten
Konzernberichtswesens. Die Werte entsprechen somit nicht
dem jeweiligen lokalen Recht. Die Angaben zum Eigenkapital
und Jahresergebnis des im Inland ansässigen,
verbundenen Unternehmens erfolgen auf der Grundlage des
Jahresabschlusses nach HGB.
An der SDIOC EWIV ist die CABB GmbH als unbeschränkt haftende Gesellschafterin beteiligt. Die Ausleihungen von 22.009 TEURO (Vorjahr: 27.171 TEURO) betreffen Darlehen an die Beteiligungsunternehmen Kansas HoldCo 1 Inc. und CABB-Jinwei Specialty Chemicals (Jining) Co. Ltd. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Seit Juni 2020 verkauft CABB im Rahmen eines ABS-Programms einen Teil seiner Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine Zweckgesellschaft. Hierbei werden die vertraglichen Rechte auf den Erhalt der Zahlungen der Forderungen auf revolvierender Basis zum Nominalwert abzüglich vereinbarter Einbehalte übertragen. Das Servicing verbleibt gegen Zahlung einer marktüblichen Gebühr bei CABB. Nach ganzheitlicher Würdigung der Transaktion bleibt der Ausweis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund fehlenden Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums unverändert. Die vorfinanzierten Geldeingänge der Kundenforderungen sind als erhaltenes Darlehen anzusehen und werden entsprechend unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von 44.830 TEURO (Vorjahr: 56.367 TEURO) enthalten. Im Übrigen betreffen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wie im Vorjahr im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die oben genannten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aktive RechnungsabgrenzungspostenDie aktiven Rechnungsabgrenzungsposten belaufen sich auf 777 TEURO (Vorjahr: 494 TEURO). Davon betreffen 298 TEURO (Vorjahr: 218 TEURO) ein Disagio aus einer Darlehensverbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen. EigenkapitalDie Eigenkapitalentwicklung im Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:
Die CABB GmbH hat einen Gewinnabführungsvertrag mit der CABB Holding GmbH, Sulzbach (Taunus), abgeschlossen. Im Zuge dessen wurden Gewinne in Höhe von 28.826 TEURO (Vorjahr: 49.897 TEURO) für das Geschäftsjahr 2023 abgeführt. Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für Anwartschaften und laufende Leistungen gebildet. Ihr Wertansatz ist versicherungsmathematisch errechnet worden und entspricht dem Anwartschaftsbarwert mit den folgenden Berechnungsgrundlagen:
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 1.073 TEURO (Vorjahr: 936 TEURO). Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB. Für die CABB GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der CABB Holding GmbH. Der Gesetzeswortlaut des § 301 AktG sieht für die Regelung des § 253 Abs. 6 HGB keine Abführungssperre vor. Diese Auffassung wurde auch durch das BMF-Schreiben vom 23. Dezember 2016 bestätigt. Dementsprechend wurde eine Abführung der nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrten Beträge vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für mitarbeiterbezogene Verpflichtungen i.H.v. 2.205 TEURO (Vorjahr: 3.476 TEURO) und für ausstehende Rechnungen i.H.v. 3.921 TEURO (Vorjahr: 7.349 TEURO). Darüber hinaus enthalten die sonstigen Rückstellungen eine Rückstellung für drohende Verluste aus offenen Aufträgen i.H.v. 305 TEURO (Vorjahr: 208 TEURO). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 16.165 TEURO (Vorjahr: 15.417 TEURO), Verbindlichkeiten aus dem Gewinnabführungsvertrag in Höhe von 65.934 TEURO (Vorjahr: 98.691 TEURO) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.929 TEURO (Vorjahr: 997 TEURO). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von 16.099 TEURO (Vorjahr: 15.191 TEURO) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus einem Verbriefungsprogramm gegenüber Elektra Purchase No. 68 DAC in Höhe von 6.999 TEURO (Vorjahr: 10.334 TEURO). Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren sind die Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig (Vorjahr: analog). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenVerpflichtungen aus langfristigen Miet-, Pacht-, Leasing- und sonstigen Leistungsverträgen ergeben sich für die nächsten Jahre wie folgt:
Zusätzlich bestehen für das Jahr 2023 abgeschlossene kurzfristige Leistungsverträge in Höhe von 9.725 TEURO. Das Bestellobligo für Investitionen im Anlagevermögen beträgt zum Abschlussstichtag 1.534 TEURO. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen ausschließlich gegenüber Gesellschaften, die nicht in den Konsolidierungskreis des CABB-Konzerns einbezogen werden (Vorjahr analog). Darüber hinaus bestehen Haftungsverhältnisse gegenüber Gläubigern von Gruppengesellschaften aus der Bestellung von Sicherheiten für die von diesen begebenen Anleihen in Höhe von insgesamt 672,9 Mio. EURO zum 31. Dezember 2023 sowie im Zusammenhang mit einer revolvierenden Kreditfazilität von 104,0 Mio. EURO und einer revolvierenden Garantiefazilität von 6,0 Mio. EURO. Bei der Bestellung der Sicherheiten handelt es sich im Einzelnen um eine Verpfändung der Geschäftsanteile und sonstige hiermit zusammenhängende Rechte an der CABB GmbH, Gersthofen (Deutschland), und anderen Konzerngesellschaften sowie eine Verpfändung bestimmter bei Kreditinstituten unterhaltener, wesentlicher Kontoguthaben und um eine Sicherheitsabtretung aller Ansprüche aus Darlehensverträgen mit Gruppengesellschaften. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.
In den Umsatzerlösen sind auch Leistungen aus dem Betrieb von Testanlagen und aus der Verarbeitung von Tetrachlormethanabfällen ausgewiesen. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2.197 TEURO (Vorjahr: 4.234 TEURO) und der Erbringung von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 400 TEURO (Vorjahr: 547 TEURO). Im Geschäftsjahr 2023 fielen periodenfremde Erträge in Höhe von 103 TEURO (Vorjahr: 7 TEURO) an. Materialaufwand
Personalaufwand
Sonstige betriebliche Aufwendungen
ZinsergebnisDie Zinserträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens beliefen sich auf 1.283 TEURO (Vorjahr: 1.494 TEURO). Diese sind unter den Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie CABB GmbH ist durch die Organschaft mit der CABB Holding GmbH, Sulzbach (Taunus), kein Steuersubjekt. Sonstige Angaben
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| 01 - 12 / 2023 | 01 - 12 / 2022 | |
| Produktion und Technik | 287 | 279 |
| Verwaltung und Vertrieb | 52 | 52 |
| Gesamt | 339 | 331 |
Als Geschäftsführer sind eingesetzt:
| ― |
Markus Schürholz, Düsseldorf, Deutschland |
| ― |
Dr. Wolfgang Schick, Erftstadt, Deutschland |
Der Geschäftsführer Markus Schürholz ist in der CABB Group GmbH, Sulzbach (Taunus), angestellt. Daher wurden in der CABB GmbH für diesen Geschäftsführer keine Bezüge bezahlt.
Dr. Wolfgang Schick ist bei der CABB GmbH, Gersthofen, angestellt und erhält Bezüge von der CABB GmbH. Nach § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt der Ausweis der Bezüge.
Der Konzernabschluss nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, wird für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen zum 31. Dezember 2023 von der obersten Muttergesellschaft, der Monitchem Holdco 2 S.A./Luxemburg, mit befreiender Wirkung für die CABB GmbH, Gersthofen, aufgestellt. Dieser wird in deutscher Übersetzung im Unternehmensregister veröffentlicht.
Mit der Gesellschafterin, CABB Holding GmbH, Sulzbach (Taunus), besteht seit dem 1. Februar 2007 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Gersthofen, den 15. März 2024
CABB GmbH
Die Geschäftsführung
Dr. Wolfgang Schick
Markus Schürholz
Die CABB GmbH ist ein führender Hersteller von Monochloressigsäure und chlorierten Zwischenprodukten mit Sitz in Gersthofen und Produktionsstätten in Knapsack und Gersthofen. Marketing und Verwaltung sind in Sulzbach (Taunus) angesiedelt.
Die CABB Group GmbH als oberste deutsche Muttergesellschaft hält indirekt 100 % der Anteile an der CABB GmbH.
Produktion und Vertrieb der Produkte der CABB GmbH werden über folgende Produktgruppen gesteuert:
| ― |
Monochloressigsäure, |
| ― |
Acetyl-Derivate, |
| ― |
Nebenprodukte. |
Auf Ebene der CABB GmbH finden keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten statt.
Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2023 um 2,9 % gewachsen (Vorjahr: 3,1 %) (Quelle: OECD). Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im vergangenen Jahr um rund 0,3 % gesunken (Quelle: Statistisches Bundesamt).
Bei rückläufiger Auftragslage sank die Produktion der Unternehmen der chemischen Industrie in Deutschland um 8,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Ohne Pharmazeutika betrug der Rückgang 11,0 % (Quelle: Verband der Chemischen Industrie e.V.).
Damit war nach 2022 auch das Jahr 2023 ein schwieriges Jahr für die chemisch-pharmazeutische Industrie. Die Rohstoffpreise sind zwar im Jahr 2023 gesunken, die Energiekosten blieben jedoch auf einem hohen Niveau.
Trotz der schwierigen Geschäftsentwicklung bleibt CABB GmbH einer der beiden größten Monochloressigsäurelieferanten in Europa sowie in Nord- und Lateinamerika.
Die Umsatzerlöse der CABB GmbH betragen im Geschäftsjahr 2023 220,0 Mio. EURO (Vorjahr: 288,8 Mio. EURO). Davon wurden 37,9 % (Vorjahr: 30,4 %) im Inland und 62,1 % (Vorjahr: 69,6 %) im Ausland erwirtschaftet. 1
Die einzelnen Produktlinien haben folgende Anteile am Umsatz:
| Monochloressigsäure | 47,3 % | (Vorjahr: 55,9 %) |
| Acetyl-Derivate | 25,4 % | (Vorjahr: 22,2 %) |
| Nebenprodukte | 26,6 % | (Vorjahr: 21,4 %) |
| Sonstige | 0,7 % | (Vorjahr: 0,5 %) |
1 Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach
Ländern erfolgt auf Grundlage des Sitzes des Kunden.
Im Betrachtungsjahr 2023 ist der Umsatzanteil der Monochloressigsäure (MCA) im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Der Umsatz hat sich im Vorjahresvergleich um 35,6 % deutlich verringert. Der Umsatzrückgang erklärt sich überwiegend aus dem negativen Marktumfeld.
Preissteigerungen für Rohstoffe, Energie und Logistikkosten konnten größtenteils an unsere Kunden weitergegeben werden, die Nachfrage blieb aber bei allen wichtigen Lieferformen schwach. Damit lag der Umsatz im Bereich Monochloressigsäure deutlich unter Vorjahr und den Erwartungen.
Aufgrund der fehlenden Verkaufsmengen blieb auch der Ergebnisbeitrag deutlich unter dem Vorjahr und den Erwartungen.
Der Bereich der Acetyl-Derivate hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr in einem schwierigen Marktumfeld auf niedrigem Niveau stabilisiert. Der Umsatzanteil der Derivate am Gesamtgeschäft ist zwar von 22,2 % im Vorjahr auf 25,4 % im Jahr 2023 gestiegen, absolut musste der Bereich jedoch einen Umsatzrückgang von 13,1 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnen.
Höhere Kosten konnten auch bei den Acetyl-Derivaten an die Kunden weitergegeben werden.
Im Bereich der Acetyl-Derivate lag der Umsatz deutlich unter dem Vorjahr und den Erwartungen.
Der Ergebnisbeitrag im abgelaufenen Geschäftsjahr lag leicht über dem Vorjahr, blieb jedoch deutlich unter den Erwartungen.
Der Umsatzanteil der Nebenprodukte ist im abgelaufenen Geschäftsjahr von 21,4 % im Vorjahr auf 26,6 %im Jahr 2023 gestiegen. Trotzdem gab es in diesem Bereich einen Umsatzrückgang von 5,4%.
Den höchsten Umsatzanteil im Bereich der Nebenprodukte hatte die Natronlauge. Die Natronlauge-Preise sind im Laufe des abgelaufenen Geschäftsjahres von einem sehr hohen Niveau kommend gesunken. Die hohen Energiekosten konnten weitergegeben werden. Auch die anderen Nebenprodukte konnten sich behaupten.
Der Umsatz der Nebenprodukte lag moderat unter Vorjahr und den Erwartungen. Der Ergebnisbeitrag im Bereich der Nebenprodukte lag deutlich über den Erwartungen.
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 28.826 TEURO (Vorjahr: 49.897 TEURO) ab. Durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag wird der Gewinn an die CABB Holding GmbH abgeführt.
Die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) 2 stellen unsere wesentlichen internen Steuerungsgrößen dar und werden im Folgenden im Vergleich zum Vorjahr gewürdigt.
Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 lag insgesamt deutlich unter dem Vorjahresniveau und den Erwartungen. Der gesunkene Umsatz erfolgte insbesondere aus den Produktgruppen Monochloressigsäure und den Acetyl-Derivaten.
Die CABB GmbH ist seit 2014 an einem Joint Venture in China zur Herstellung von Monochloressigsäure beteiligt.
Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von 28.826 TEURO (Vorjahr: 49.897 TEURO) beinhaltet das Zinsergebnis (einschließlich Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens) von -2.284 TEURO (Vorjahr: -2.343 TEURO), Effekte aus der Währungsumrechnung von -1.297 TEURO (Vorjahr: 1.145 TEURO) und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von 5.378 TEURO (Vorjahr: 5.012 TEURO). Das EBITDA des Geschäftsjahres 2023 i.H.v. 40.386 TEURO (Vorjahr: 56.106 TEURO) liegt aufgrund der schwachen Umsatzentwicklung insbesondere bei der Monochloressigsäure (MCA) deutlich unter dem Vorjahr und den Erwartungen.
Der Zugang an Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen belief sich auf 10.136 TEURO (Vorjahr: 6.470 TEURO). Größere Projekte im Jahr 2023 waren die Einführung von SAP S/4 HANA, die Optimierung des Solesystems, Ersatzbeschaffung von Elektrolyse-Membranen, DCAC-Kapazitätserweiterung sowie die Optimierung des Natronlauge-Tanklagers. Ansonsten handelte es sich bei den Investitionen im Wesentlichen um Ersatz- und Ergänzungsmaßnahmen.
Der absolute Anlagenwert ist durch die Investitionen in das Sachanlagevermögen deutlich gestiegen. Die Anlagenintensität stieg bei deutlicher Abnahme der Bilanzsumme von 18,0 % im Vorjahr auf 24,6 % im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Geschäftsjahresende aufgrund der schwächeren Geschäftsentwicklung deutlich unter dem Vorjahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind ebenfalls deutlich gesunken.
Die Verbindlichkeiten lagen ebenfalls aufgrund der schwächeren Geschäftsentwicklung insgesamt deutlich unter dem Vorjahr. Dies ist insbesondere auf eine deutliche Senkung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.
Durch den Ergebnisabführungsvertrag liegt das Eigenkapital der CABB GmbH wie im Vorjahr bei 35,4 Mio. EURO. Bei einer deutlich gesunkenen Bilanzsumme stieg die Eigenkapitalquote von 16,1 % auf 20,0 % im abgelaufenen Geschäftsjahr.
2 Währungsumrechnungseffekte und
Erträge aus Finanzanlagevermögen nicht enthalten
Die CABB GmbH ist gruppenintern in EURO finanziert. Das ab dem Jahre 2028 rückzahlbare Darlehen ist anteilig mit den gleichen Konditionen ausgestattet wie die von der Monitchem Holdco 3 S.A., Luxemburg, begebenen Unternehmensanleihen zuzüglich einer geringen konzerninternen Marge. Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Monitchem Holdco 3 S.A.16,1 Mio. EURO und ist zinstragend zu den folgenden anteiligen Konditionen:
| Anteil an dem Gesamtdarlehen | Zinskondition |
| 62,69 % | 8,75 % plus Marge |
| 37,31 % | 3-Monats-EURIBOR plus 525 Basispunkte plus Marge |
Gegenüber Gläubigern von Gruppengesellschaften bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für die von diesen begebenen Anleihen in Höhe von insgesamt 672,9 Mio. EURO zum 31. Dezember 2023 sowie im Zusammenhang mit einer revolvierenden Kreditfazilität von 104,0 Mio. EURO und einer revolvierenden Garantiefazilität von 6,0 Mio. EURO. Bei der Bestellung dieser Sicherheiten handelt es sich im Einzelnen um eine Verpfändung der Geschäftsanteile und sonstige hiermit zusammenhängende Rechte an der CABB GmbH, Gersthofen (Deutschland), und anderen Konzerngesellschaften und um eine Sicherheitsabtretung aller Ansprüche aus Darlehensverträgen mit Gruppengesellschaften.
Im Geschäftsjahr konnte die CABB GmbH aufgrund ihrer unveränderten Einbindung in das gruppeninterne Cashpooling-System auf einen hohen Bestand an liquiden Mitteln sowie auf bestehende, nicht in Anspruch genommene externe Finanzierungslinien der CABB Group GmbH in Höhe von 104,0 Mio. EURO zurückgreifen.
Die Geschäftsleitung ist mit der Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld nicht zufrieden.
Im Durchschnitt des Jahres 2023 waren 325 festangestellte (Vorjahr: 318) und 14 befristete Mitarbeiter (Vorjahr: 13) beschäftigt.
Im Einklang mit unserem ganzheitlichen Verständnis von Nachhaltigkeit verwendet CABB ein integriertes Managementsystem.
Die CABB GmbH ist zertifiziert und wird regelmäßig auf die Einhaltung einschlägiger Industrienormen wie ISO 9001:2015 (Qualität), 14001:2015 (Umwelt) und ISO 50001:2018 (Energie) geprüft.
Im externen Audit 2023 der SQS für das Qualitätsmanagementsystem ISO 9001:2015 und das Umweltmanagementsystem ISO 14001:2015 bzw. der DQS für das Energiemanagementsystem ISO 50001:2018 wurde die Wirksamkeit bestätigt.
In 2023 ereigneten sich zwei meldepflichtige Arbeitsunfälle mit Ausfallzeit. Es kam zu keinen Stofffreisetzungen mit Außenwirkung. Die Geschäftsleitung hat für 2024 Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsschutzes und der Prozesssicherheit festgelegt.
Die Reklamationen bewegen sich weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Dies wird durch den Bereich Supply Chain Management und Qualitätsmanagement weiter fortlaufend überwacht und optimiert.
Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein globales Wirtschaftswachstum von rund 2,7 % (Quelle: OECD) sowie ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland von 0,4 % (Quelle: Deutsche Bundesbank) erwartet. Für 2024 geht der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) nicht von einem Anstieg der Chemieproduktion aus (Quelle: Verband der Chemischen Industrie e.V.). Dementsprechend geht die Chemiebranche auch in das neue Jahr mit getrübten Aussichten.
Unter Berücksichtigung der globalen Annahmen über die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Wettbewerbssituation gehen wir mit gedämpften Erwartungen in das Jahr 2024.
Für den Bereich der Monochloressigsäure gehen wir von einer langsamen Erholung der Märkte aus. Für 2024 erwarten wir eine Konsolidierung auf niedrigem Niveau. Dies gilt sowohl für das europäische Geschäft als auch für die Entwicklung in Exportmärkten.
Die Umsatzerwartungen liegen aufgrund sinkender Verkaufspreise durch die Weitergabe von niedrigeren Rohstoffkosten unter dem Vorjahr. Die Ergebniserwartungen für das Jahr 2024 liegen leicht über dem abgelaufenen Geschäftsjahr.
Für das Acetyl-Derivate-Geschäft gehen wir für das Jahr 2024 von einer positiven Entwicklung aus. Durch gezielte Investitionen, eine verbesserte Anlagenverfügbarkeit und Prozessoptimierungen werden wir die vom Markt nachgefragten Zusatzmengen bedienen können.
Die Umsatz- und Ergebniserwartungen für das Jahr 2024 liegen über dem abgelaufenen Geschäftsjahr.
Den höchsten Umsatzanteil im Bereich der Nebenprodukte wird auch im Jahr 2024 die Natronlauge haben. Die Natronlauge-Preise sind im Laufe des abgelaufenen Geschäftsjahres deutlich gesunken. Wir gehen davon aus, dass die Preise sich im Jahresverlauf 2024 stabilisieren werden. Im Jahresdurchschnitt erwarten wir, dass der Preis für Natronlauge auf Vorjahresniveau liegen wird.
Die Umsatz- und Ergebniserwartungen für die Nebenprodukte werden deutlich unter dem Vorjahr liegen.
Die CABB GmbH sieht sich durch die sehr differenzierte und breite Aufstellung in den Märkten gut positioniert. Durch die ausgewogene Segmentierungsstrategie, kontinuierliche Kostenkontrolle und die starke Marktposition in den regulierten Anwendungsbereichen sehen wir das Geschäft auch in einem dynamischen Umfeld gut aufgestellt.
Derzeit erwarten wir aufgrund der zuvor angeführten Gründe für die CABB GmbH im Jahr 2024 einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse. Das Ergebnis vor Zinsen (inkl. Währungsumrechnungseffekten), Steuern und Abschreibungen wird voraussichtlich deutlich unter dem des Vorjahres liegen.
Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen über die voraussichtliche Entwicklung können bei Nichteintreten der getroffenen Annahmen und Erwartungen von den tatsächlichen Ergebnissen wesentlich abweichen. Insbesondere der russische Angriffskrieg in der Ukraine und andere geopolitische Risiken können sich negativ auf das Jahr 2024 auswirken.
Risikomanagement ist bei der CABB GmbH ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen. Grundlage dafür sind insbesondere die Managementstruktur sowie Planungs-, Berichts- und Informationssysteme.
Operative Chancen und Risiken ergeben sich für die CABB GmbH vor allem aus der Entwicklung der allgemeinen Konjunktur und der Energie- und Rohstoffpreise. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken resultieren insbesondere aus Wechselkurs- und, in einem geringeren Umfang, aus Zinssatzänderungen.
Das Nachfrageverhalten unserer Kunden und damit die Entwicklung der Umsatzerlöse werden von der allgemeinen Konjunktursituation beeinflusst, auch wenn die Konjunkturabhängigkeit grundsätzlich geringer als in vielen anderen Branchen ist. Eine höhere konjunkturelle Abhängigkeit weisen innerhalb unseres Produktportfolios einige Anwendungsbereiche der Natronlauge auf. Das Risiko stufen wir als mittel ein.
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben einen hohen Einfluss an dem von der CABB GmbH erwirtschafteten Ergebnis. Ein Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise kann daher prinzipiell zu einer Belastung unserer Ertragslage führen, umgekehrt kann ein Rückgang der Energie- und Rohstoffpreise grundsätzlich zu einer Verbesserung der Ertragslage führen. Durch die Verwendung von Preisformeln bei einem signifikanten Teil des Geschäfts wird diesem Risiko entgegengewirkt. Auch in den nicht formelbasierten Geschäften können Rohstoffpreisschwankungen in einem gewissen Umfang an Kunden weitergegeben werden. Das Risiko stufen wir als mittel ein.
Die CABB GmbH bekennt sich dazu, den Schutz der Umwelt und gesellschaftlich verantwortliches Handeln in ihre Geschäftstätigkeit zu integrieren. Verstöße gegen unsere Selbstverpflichtung oder gegen Gesetze stellen ein Reputationsrisiko dar und können zu operativen und strategischen Risiken führen. Wir setzen uns einheitliche Standards zu Umwelt und Sicherheit, Gesundheitsschutz, Produktverantwortung, Compliance sowie zu Arbeits- und Sozialstandards. Um das Einhalten von Gesetzen und unserer Selbstverpflichtungen in diesen Bereichen überprüfen zu können, haben wir Monitoring-Systeme etabliert, die auch Gegenstand externer Zertifizierungsaudits sind.
Die CABB GmbH ist auf eine Vielzahl von IT-Systemen angewiesen. Die Nichtverfügbarkeit kritischer IT-Systeme und Anwendungen kann eine direkte Auswirkung auf die Produktion und die Logistikabwicklung haben. Um derartige Risiken zu minimieren, verfügt CABB anwendungsspezifisch über stabile und redundant ausgelegte IT-Systeme, Back-up-Verfahren, Viren- und Zugangsschutz, Verschlüsselungssysteme sowie integrierte, standardisierte IT-Infrastrukturen und Anwendungen. Die im Einsatz befindlichen Systeme zur Informationssicherheit werden permanent geprüft und fortlaufend aktualisiert. Zudem werden unsere Mitarbeiter regelmäßig im Informations- und Datenschutz geschult. Das IT-Risikomanagement erfolgt über einheitliche Regeln bei Organisation und Anwendung sowie ein darauf aufbauendes internes Kontrollsystem.
Währungsrisiken spielen für die CABB GmbH durch weltweite Kundenbeziehungen besonders im US-amerikanischen Raum eine wichtige Rolle, da die Fakturierung in US-Dollar erfolgt, während die Produktionsmittel überwiegend auf Eurobasis eingekauft werden. Ein Kursverlust des USD gegenüber dem EURO kann entsprechend negative Auswirkungen auf die Konzernertragslage haben. Absicherungen dafür erfolgen im Regelfall durch die Verwendung von Formelpreisen für mittel- und langfristige Verträge mit Großkunden. Unserer Planung liegt ein durchschnittlicher Euro-Kurs von 1,11 US-Dollar / EURO zugrunde. Das Risiko stufen wir als mittel ein.
Zum 31. Dezember 2023 bestehen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber einem verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt 86,0 Mio. EURO, die weitestgehend fest verzinslich sind. Variabel verzinsliche Finanzverbindlichkeiten bestehen nur in untergeordnetem Umfang und setzten die Gesellschaft daher nur einem geringen Zinsänderungsrisiko aus.
Zur Begrenzung des Kreditrisikos werden im Debitorenmanagement bei Neukunden und Kunden in Risiko-Ländern regelmäßige Bonitätsprüfungen durchgeführt. Zur weiteren Absicherung werden teilweise An- und Vorauszahlungen vereinbart sowie weitergehende Sicherheiten, bspw. Dokumenten-Akkreditive, verwendet. Die Altersstruktur der offenen Forderungen wird wöchentlich analysiert, um zeitnahe Mahnläufe durchführen zu können. Zur Begrenzung der Verluste aus Forderungsausfällen werden Kreditversicherungen abgeschlossen. Darüber hinaus unterliegen kritische Kunden strengen Kreditlimits. Damit wird sichergestellt, dass die für den Konzern verbleibenden Risiken limitiert bleiben und dass Schadensfälle keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben. Das Risiko stufen wir als gering ein.
Die oben aufgeführten Risiken berücksichtigen nicht die geopolitischen Konflikte, wie den russischen Angriffskrieg in der Ukraine sowie weitere geopolitische Risiken.
Wir gehen davon aus, dass die wirtschaftliche Unsicherheit auch im Jahr 2024 hoch sein wird, und dass das globale Wachstum durch den Rückgang der Nachfrage und Produktionsausfälle im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine und weiterer geopolitischer Risiken beeinträchtigt werden kann.
Zudem besteht weiterhin das Risiko instabiler Versorgungsketten. Insbesondere könnte der Vorfall im Suezkanal, der durch die Huthi-Rebellen verursacht wurde, zu weiteren Störungen führen. Dies kann vor allem bei den Produktgruppen MCA und Acetyl-Derivaten zu Lieferschwierigkeiten und damit zu Umsatzausfällen führen.
Diesen Risiken steuern wir aktiv u.a. mit einer Multi-Sourcing-Strategie und einem aktiven Logistikmanagement entgegen.
Bestandsgefährdende Risiken sind weder zum Abschlussstichtag noch für die Zukunft bekannt.
Die Geschäftsleitung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das große Engagement und die geleistete Arbeit.
Gersthofen, den 15. März 2024
CABB GmbH
Die Geschäftsführung
Dr. Wolfgang Schick
Markus Schürholz
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten | ||||
| Stand 01.01.2023 | Zugang | Abgang | Umbuchung | |
| IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 12,875,864.24 | 0.00 | -2,897.72 | 0.00 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 7,249,112.44 | 0.00 | 0.00 | 0.00 |
| Geleistete Anzahlungen | 0.00 | 2,163,049.42 | 0.00 | 0.00 |
| 20,124,976.68 | 2,163,049.42 | -2,897.72 | 0.00 | |
| SACHANLAGEN | ||||
| Bauten auf fremden Grundstücken und Betriebsvorrichtungen | 7,242,664.75 | 172,230.92 | -28,417.35 | 575,231.39 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 165,966,696.13 | 2,606,757.03 | -3,983,125.36 | 2,156,668.43 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 6,475,163.60 | 271,055.03 | -799,571.77 | 42,503.40 |
| Fahrzeuge | 23,762.70 | 0.00 | 0.00 | 0.00 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 4,581,676.55 | 4,922,829.94 | 0.00 | -2,774,403.22 |
| 184,289,963.73 | 7,972,872.92 | -4,811,114.48 | 0.00 | |
| FINANZANLAGEVERMÖGEN | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 11,376,138.46 | 0.00 | 0.00 | 0.00 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 27,171,238.90 | 0.00 | -5,162,395.56 | 0.00 |
| Beteiligungen | 10,000.00 | 0.00 | 0.00 | 0.00 |
| 38,557,377.36 | 0.00 | -5,162,395.56 | 0.00 | |
| 242,972,317.77 | 10,135,922.34 | -9,976,407.76 | 0.00 | |
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten | ||
| Nachaktivierung | Investitionsförderung | |
| IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0.00 | 0.00 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 0.00 | 0.00 |
| Geleistete Anzahlungen | 0.00 | 0.00 |
| 0.00 | 0.00 | |
| SACHANLAGEN | ||
| Bauten auf fremden Grundstücken und Betriebsvorrichtungen | 0.00 | 0.00 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 12,025.49 | -74,451.78 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1,913.09 | 0.00 |
| Fahrzeuge | 0.00 | 0.00 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0.00 | -366,120.90 |
| 13,938.58 | -440,572.68 | |
| FINANZANLAGEVERMÖGEN | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0.00 | 0.00 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0.00 | 0.00 |
| Beteiligungen | 0.00 | 0.00 |
| 0.00 | 0.00 | |
| 13,938.58 | -440,572.68 | |
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten | Abschreibungen | |||
| Stand 31.12.2023 | Stand 01.01.2023 | Abschreibungen des Geschäftsjahres | Abgang | |
| IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 12,872,966.52 | -12,641,446.24 | -122,063.00 | 2,897.72 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 7,249,112.44 | -7,249,112.44 | 0.00 | 0.00 |
| Geleistete Anzahlungen | 2,163,049.42 | 0.00 | 0.00 | 0.00 |
| 22,285,128.38 | -19,890,558.68 | -122,063.00 | 2,897.72 | |
| SACHANLAGEN | ||||
| Bauten auf fremden Grundstücken und Betriebsvorrichtungen | 7,961,709.71 | -2,405,351.75 | -346,225.31 | 25,025.35 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 166,684,569.94 | -137,279,436.13 | -4,541,193.68 | 3,860,972.36 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5,991,063.35 | -5,214,810.60 | -367,833.43 | 671,013.77 |
| Fahrzeuge | 23,762.70 | -22,903.70 | -767.00 | 0.00 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 6,363,982.37 | 0.00 | 0.00 | 0.00 |
| 187,025,088.07 | -144,922,502.18 | -5,256,019.42 | 4,557,011.48 | |
| FINANZANLAGEVERMÖGEN | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 11,376,138.46 | 0.00 | -2,600,000.00 | 0.00 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 22,008,843.34 | 0.00 | 0.00 | 0.00 |
| Beteiligungen | 10,000.00 | 0.00 | 0.00 | 0.00 |
| 33,394,981.80 | 0.00 | -2,600,000.00 | 0.00 | |
| 242,705,198.25 | -164,813,060.86 | -7,978,082.42 | 4,559,909.20 | |
| Abschreibungen | ||
| Umbuchung | Nachaktivierung | |
| IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0.00 | 0.00 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 0.00 | 0.00 |
| Geleistete Anzahlungen | 0.00 | 0.00 |
| 0.00 | 0.00 | |
| SACHANLAGEN | ||
| Bauten auf fremden Grundstücken und Betriebsvorrichtungen | 0.00 | 0.00 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 0.00 | -12,025.49 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0.00 | -1,460.09 |
| Fahrzeuge | 0.00 | 0.00 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0.00 | 0.00 |
| 0.00 | -13,485.58 | |
| FINANZANLAGEVERMÖGEN | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0.00 | 0.00 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0.00 | 0.00 |
| Beteiligungen | 0.00 | 0.00 |
| 0.00 | 0.00 | |
| 0.00 | -13,485.58 | |
| Abschreibungen | Buchwert | |||
| Zuschreibung | kumuliert 31.12.2023 | Stand 01.01.2023 | Stand 31.12.2023 | |
| IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0.00 | -12,760,611.52 | 234,418.00 | 112,355.00 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 0.00 | -7,249,112.44 | 0.00 | 0.00 |
| Geleistete Anzahlungen | 0.00 | 0.00 | 0.00 | 2,163,049.42 |
| 0.00 | -20,009,723.96 | 234,418.00 | 2,275,404.42 | |
| SACHANLAGEN | ||||
| Bauten auf fremden Grundstücken und Betriebsvorrichtungen | 0.00 | -2,726,551.71 | 4,837,313.00 | 5,235,158.00 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 0.00 | -137,971,682.94 | 28,687,260.00 | 28,712,887.00 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0.00 | -4,913,090.35 | 1,260,353.00 | 1,077,973.00 |
| Fahrzeuge | 0.00 | -23,670.70 | 859.00 | 92.00 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0.00 | 0.00 | 4,581,676.55 | 6,363,982.37 |
| 0.00 | -145,634,995.70 | 39,367,461.55 | 41,390,092.37 | |
| FINANZANLAGEVERMÖGEN | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0.00 | -2,600,000.00 | 11,376,138.46 | 8,776,138.46 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0.00 | 0.00 | 27,171,238.90 | 22,008,843.34 |
| Beteiligungen | 0.00 | 0.00 | 10,000.00 | 10,000.00 |
| 0.00 | -2,600,000.00 | 38,557,377.36 | 30,794,981.80 | |
| 0.00 | -168,244,719.66 | 78,159,256.91 | 74,460,478.59 | |
Wir haben den Jahresabschluss der CABB GmbH, Gersthofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CABB GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 19. März 2024
KPMG
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Bernau, Wirtschaftsprüferin
But, Wirtschaftsprüfer
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