GLEX07 GmbH
Selbe AdresseVermietung von Luftfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Gerckens seit 2.8.2024 | Geschäftsführer |
Michael Gerhard Rudolf seit 9.5.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PharmaSGP GmbH (vormals: PharmaFGP GmbH)GräfelfingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PharmaFGP GmbH, Gräfelfing, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 21. März 2017 Ernst
& Young GmbH
Barth, Wirtschaftsprüfer Christ, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016
Anhang für 2016Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die PharmaFGP ist eine nach deutschem Recht gegründete Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Gesellschaft ist in Deutschland beim Handelsregister des Amtsgerichts München, HRB 178264, registriert. Die Geschäftsadresse lautet 82166 Gräfelfing, Am Haag 14. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften der §§ 265 ff. und 275 ff. HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) sind die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 mit dem Vorjahr nicht vergleichbar. Die Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgt im Rahmen der Gewinn- und Verlustrechnung in einer separaten Spalte. Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 wurden in den Jahren bis 2012 in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Im Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 7 aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 700 an. Angaben zum Anteilsbesitz
Vorräte
Die Anwendung der Bewertungsmethoden nach §§ 240 Abs. 4, 256 Satz 1 HGB führte im Vergleich zu einer Bewertung auf der Grundlage des letzten vor dem Abschlussstichtag bekannten Börsenkurses oder Marktpreises zu keinen wesentlichen Unterschiedsbeträgen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten EUR 5.423,80 Forderungen gegen Gesellschafter. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von EUR 28.793,19. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 26.471,00. Davon betragen die nicht eingeforderten und ausstehenden Einlagen EUR 11.250,00. Das eingeforderte Kapital beträgt EUR 15.221,00 Der Jahresüberschuss des Vorjahres ist auf neue Rechnung vorgetragen, womit der Gewinnvortrag TEUR 27.463 beträgt. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2016 beträgt TEUR 24.323. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen Rückstellungen für Retouren, Urlaubsansprüche und Sondervergütungen, Jahresabschlusskosten, Prozesskostenrisiken, Kosten für klinische Studien, Berufsgenossenschaft, IHK und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 136.850 (Vorjahr EUR 2.737,00) und resultieren aus Lieferungen und Leistungen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 358 sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 0). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Ausschüttungssperre In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen eine Gewinnausschüttungssperre:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 193 handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus verrechneten Sachbezügen in Höhe von TEUR 104, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 24 sowie um Erstattungen nach dem AAG in Höhe von TEUR 38 und Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 31. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 28 und betreffen überwiegend Zahlungen an die IHK für 2014. Sonstige Angaben Geschäftsführung Zum Geschäftsführer ist bestellt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr.9 HGB unterbleiben gemäß der Schutzklausel in § 286 Abs. 4 HGB. Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden gewährt: Kredite in Höhe von insgesamt bis zu EUR 379.325,15 mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und einer Verzinsung von 0,5 % p.a. Davon wurden im Geschäftsjahr EUR 350.531,96 zurückgezahlt. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 bestehen Forderungen gegenüber Mitgliedern der Geschäftsführung in Höhe von EUR 28.793,19. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Gewinnverwendung/GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 24.322.962,05 auf neue Rechnung vorzutragen. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt TEUR 26. Diese entfallen ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Nachtragsbericht Zum 01. Januar 2017 wurde das gesamte Geschäft mit der Produktfamilie "Kijimea" verkauft. Es sind außerdem bisher keine Veränderungen, die sich wesentlich auf das Geschäft auswirken können, eingetreten.
Gräfelfing, 21. März 2017 Dr. Clemens Fischer Entwicklung des Anlagevermögens Im Geschäftsjahr 2016
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Geschäft und Rahmenbedingungen Die PharmaFGP GmbH vertreibt als OTC-Pharma-Unternehmen Arzneimittel, Kosmetika, Medizinprodukte und Nahrungsergänzungsmittel. Ferner erbringt die PharmaFGP GmbH Dienstleistungen im Bereich Marketing. Zur Geschäftsabwicklung im In- und Ausland arbeitet die PharmaFGP GmbH auf der Zuliefer- und auf der Vertriebsseite mit verschiedenen Partnern zusammen. Wesentlicher Treiber für die vergangene Geschäftsentwicklung und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens sind die Hauptprodukte Kijimea, Rubax, Deseo, Taumea, Neradin und Revoten sowie das im Berichtsjahr neu eingeführte Neodolor. Der OTC-Vertrieb an Endkunden erfolgt dabei ausschließlich durch Apotheken, wobei der wesentliche Anteil auf stationäre Apotheken entfällt. Deutschland ist der Heimatmarkt der PharmaFGP GmbH und liefert den größten Umsatzanteil. Außerhalb von Deutschland war Frankreich der größte ausländische Absatzmarkt der PharmaFGP GmbH. Der deutsche OTC-Pharmamarkt konnte im Jahr 2016 deutlich zulegen. Er stieg im Bereich Apothekeneinkauf um 4,4 % auf 5,33 Mrd. Euro (Quelle: OTC-Apothekeneinkauf exkl. Diagnostika: Großhandels- und Direktgeschäftsumsätze nach ApU; Insight Health). Noch erfreulicher entwickelte sich der OTC-Abverkauf der Versandapotheken. Dieser stieg sogar um 10,7 % auf 1,18 Mrd. Euro (Quelle: OTC-Umsatz exkl. Diagnostika in Versandapotheken nach ApU; Insight Health). Durch die erfreuliche Marktentwicklung in Kombination mit erfolgreichen Marketingmaßnahmen und neuen Produkteinführungen sowie der Etablierung neuer regionaler Absatzmärkte konnten speziell die Marken Kijimea, Rubax, Deseo und Neradin in den vergangenen Jahren erheblich an Umsatz gewinnen und diesen Trend auch im Jahr 2016 mit einem deutlichen Umsatzwachstum fortsetzen. Im Zuge der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes im Berichtsjahr führt der Ausweis von signifikant gestiegenen Dienstleistungserlösen im Bereich Marketing zu einem zusätzlichen Umsatzanstieg. Die PharmaFGP GmbH unterhält keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, sondern nimmt regelmäßig Leistungen Dritter für Forschungs- und Entwicklungszwecke des Unternehmens in Anspruch. Hierunter fallen wissenschaftliche Recherchen zu Produktwirksamkeit, Produktsicherheit und Produktwirkweise. 2. Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr hat die Gesellschaft ihre Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2016 signifikant um rund 92,5 % von € 49,4 Millionen auf € 86,1 Millionen gesteigert. Dies ist sowohl auf den sich weiter positiv entwickelnden OTC-Markt insgesamt, als auch insbesondere auf den weiterhin steigenden Erfolg der PharmaFGP GmbH in ihren jeweiligen Segmenten zurückzuführen. Im europäischen Ausland erfolgte Markteinführungen haben ebenfalls zur Steigerung der Umsatzerlöse und positiv zur Ertragslage beigetragen. Damit hat das Unternehmen die im Rahmen des letztjährigen Jahresabschlusses formulierte Prognose eines Wachstums im signifikant zweistelligen Prozentbereiches vollends erreichen können. Die gesamten Umsatzerlöse des Berichtsjahres wurden in Euro erzielt. 88 % (Vorjahr: 96 %) des Umsatzes wurden in Deutschland erzielt. Der Umsatz mit OTC-Produkten belief sich auf insgesamt € 67,1 Millionen (Vorjahr: € 44,7 Millionen). Aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes erhöht sich der Umsatz des Berichtsjahres aus erbrachten Dienstleistungen um € 19,0 Millionen. Im Vorjahr wurden vergleichbare Leistungen in Höhe von € 4,7 Millionen erbracht, die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wurden. Analog zur Ausweitung des Geschäftsvolumens steigt auch die Produktionsmenge und der Bedarf nach geeigneten Fachkräften. Der Materialaufwand auf vergleichbarer Basis (vor Berücksichtigung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes) stieg daher im Vergleich zum Vorjahr um rund 55,7 %. Unter Anwendung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes erhöhte sich der Materialaufwand aufgrund signifikant gestiegener Aufwendungen für bezogene Leistungen (€ 13,3 Millionen im Berichtsjahr gegenüber Vorjahr € 3,3 Millionen) um rund 89%. Die Personalaufwendungen einschließlich ebenfalls gestiegener Kosten für Personalbeschaffung haben sich mit einem Anstieg von rund 111 % auf € 3,5 Millionen (Vorjahr: € 1,7 Millionen) mehr als verdoppelt und spiegeln die Erhöhung des Mitarbeiterbestands auf 70 per 31. Dezember 2016 wider (Anzahl Mitarbeiter per 31. Dezember 2015: 42). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betragen im Berichtsjahr € 0,3 Millionen nach € 0,2 Millionen im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (unter Anwendung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes) erhöhten sich von € 23,4 Millionen im Vorjahr auf nunmehr € 31,9 Millionen. Analog der Vorjahre betrifft der mit Abstand größte Kostenblock der PharmaFGP GmbH die Marketingaufwendungen. Das Unternehmen zählt mit seinen zahlreichen Werbeschaltungen zu einem der größten Werbetreibenden im Segment. Die Werbekosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 38,2 %. Der signifikant positive Geschäftsverlauf führt zu ebenfalls deutlich höheren Steuern vom Einkommen und Ertrag. Diese belaufen sich für das Geschäftsjahr 2016 auf € 7,9 Millionen nach € 4,2 Millionen im Vorjahr. Der Jahresüberschuss beträgt € 24,3 Millionen (Vorjahr: € 12,9 Millionen). 3. Finanzlage Die Gesellschaft konnte das bereits sehr solide finanzielle Fundament des Vorjahres im Berichtsjahr weiter ausbauen. Die liquiden Mittel belaufen sich per 31. Dezember 2016 auf € 46,5 Millionen (Vorjahr: € 22,5 Millionen). Externe Finanzierungen wie Kreditfinanzierungen bei Banken oder dergleichen waren und sind für das operative Geschäft nicht erforderlich. Ursächlich für die deutliche Erhöhung des Bestandes an liquiden Mitteln ist die gute Geschäftsentwicklung des Unternehmens und der daraus resultierende positive Cash Flow aus der operativen Tätigkeit. 4. Vermögenslage und Kapitalstruktur Das Geschäftsmodell der PharmaFGP GmbH mit effizienten, schlanken Prozessen und der erfolgreiche Geschäftsverlauf seit Unternehmensgründung führen weiter zu einer erfreulichen Vermögenslage und Kapitalstruktur. Aus Sicht der Unternehmensleitung ist die Geschäftsentwicklung im Jahr 2016 günstig verlaufen. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Jahr 2016 um € 0,5 Millionen auf € 1,9 Millionen. Im Zusammenhang mit der Ausweitung des Produktportfolios werden externe Kosten für Produktzulassungen aktiviert und erhöhten damit die immateriellen Vermögengegenstände. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen belaufen sich auf € 0,3 Millionen (Vorjahr: € 0,2 Millionen). Im Zuge des gestiegenen Geschäftsvolumens und der Auslandsexpansion steigt der ausgewiesene Vorratsbestand um € 1,1 Millionen auf € 2,5 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg von 83,3 %. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum Bilanzstichtag insgesamt € 11,2 Millionen (Vorjahr: € 6,8 Millionen). Dies entspricht einem Anstieg von € 4,4 Millionen bzw. 64,7 % gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg resultiert primär aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen und Jahresabrechnungen für erbrachte Dienstleistungen im Bereich Marketing per 31. Dezember 2016. Der Anstieg des Rechnungsabgrenzungspostens um € 0,5 Millionen auf € 0,9 Millionen Euro resultiert primär aus vorausgezahlten Rechnungen im Bereich Marketing im In- und Ausland. Die Erhöhung der Rückstellungen um € 4,7 Millionen ergibt sich aus einem Anstieg der Steuerrückstellungen von € 3,9 Millionen im Zusammenhang mit einem signifikant höherem Jahresergebnis und der Zunahme von insgesamt € 0,8 Millionen an sonstigen Rückstellungen. Die Rückstellungen für Retouren stiegen um 12 % und betragen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 € 2,8 Millionen (Vorjahr: € 2,5 Millionen). Der relative Anstieg der Rückstellung für Retouren ist geringer ausgefallen als der Anstieg der gesamten Umsatzerlöse. Zum einen sind die Dienstleistungserlöse ohne Rückstellungsbedarf signifikant gestiegen und zum anderen ergaben sich vor dem Hintergrund der bereits länger am Markt eingeführten Produktlinien primär geringere prozentuale Wahrscheinlichkeiten von Retouren. Ebenfalls ist die restlich im Markt befindliche Ware als Grundlage der Rückstellungsberechnung unterproportional zum Umsatzwachstum gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um € 1,1 Millionen auf € 2,8 Millionen angestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von 64,8 % und ist ebenfalls auf das gestiegene Geschäftsvolumen zurückzuführen. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages von € 27,5 Millionen und des laufenden Jahresüberschusses von € 24,3 Millionen beträgt das Eigenkapital zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 € 51,8 Millionen (Vorjahr: € 27,5 Millionen). Die Eigenkapitalquote beträgt 82,2 % (Vorjahr: 84,6 %). 5. Chancen- und Risikobericht Eine entsprechende Chance resultiert aus dem Vorhaben, weitere Produkte in anderen europäischen und internationalen Märkten zu etablieren. Nach bereits erfolgten erfolgreichen Markteinführungen in mehreren europäischen Märkten kann davon ausgegangen werden, dass das Thema Gesundheit vor allem in Mittel- und Westeuropa sowie in Nordamerika einen hohen Stellenwert besitzt. Gerade in den wohlhabenderen Ländern mehren sich ungesunde Ernährungs- und Lebensweisen und daraus resultierend Beschwerden einerseits als auch andererseits das Bewusstsein um die eigene Gesundheit und der Wunsch, mit natürlichen und nachhaltigen Mitteln Beschwerden zu lindern. Das Unternehmen ist darauf fokussiert, regelmäßig neue Produkte im Heimatmarkt Deutschland und im europäischen Markt zu launchen. Ferner sollen bestehende Produktlinien ausgebaut und optimiert werden. Für den Heimatmarkt Deutschland beabsichtigt die PharmaFGP GmbH im Geschäftsjahr 2017 neue Produkte auf den Markt zu bringen. Ferner sollen bestehende Produktlinien in den europäischen Märkten initiiert und ausgebaut werden. Diese weitere Internationalisierung bestehender und neuer Produktlinien ist regelmäßig mit verschiedenen Risiken verbunden, wie z. B. der Erreichung von Produkt- bzw. Marktzulassungen. Die Gesellschaft ist daher bestrebt, diesen Risiken vor dem jeweiligen Markteintritt mit Marktanalysen und externer Beratungsunterstützung zu begegnen und sie damit weitestgehend zu minimieren. Trotz sorgfältiger, umfassender interner und externer Recherche und rechtlicher Prüfung im Zusammenhang mit der Markteinführung von Produkten oder der Erweiterung von Produktfamilien kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft rechtlichen Risiken gegenübersteht. Die hohen Qualitätsanforderungen, die die PharmaFGP GmbH an die von ihr verarbeiteten Rohstoffe stellt, ermöglichen es dem Unternehmen nicht, auf alle am Markt verfügbaren Rohstoffvarianten und Zulieferern, wie z.B. Lohnherstellern zurückzugreifen. Das Risiko der fehlenden Versorgung mit Rohstoffen und Fertigprodukten verringert das Unternehmen jedoch bisher und auch in Zukunft durch frühzeitige Liefervereinbarungen mit aus langjähriger, stabiler Zusammenarbeit bekannten Lieferanten. Die PharmaFGP unterstützt ihre Vertriebsaktivitäten in hohem Maße durch Werbemaßnahmen. Trotz vorheriger umfangreicher interner und externer rechtlicher Prüfung können im Rahmen der Werbemaßnahmen Rechte fremder Dritter verletzt werden und entsprechend Ansprüche entstehen. Qualifizierte und engagierte Mitarbeiter sind eine entscheidende Voraussetzung für den Unternehmenserfolg. Insbesondere vor dem Hintergrund der Vollbeschäftigung in Deutschland werden qualifizierte Fachkräfte von den Unternehmen intensiv umworben. Sollte es der PharmaFGP GmbH nicht gelingen, im erforderlichen Ausmaß Mitarbeiter zu rekrutieren und an das Unternehmen zu binden, könnte dies negative Auswirkungen auf die künftige Unternehmensentwicklung haben. Basierend auf Analysen des zukünftigen Bedarfs entwickelt das Unternehmen entsprechende Maßnahmen zur Personalrekrutierung und -entwicklung. Der Großhandel und die Apotheken sind für das Geschäft der PharmaFGP GmbH von zentraler Bedeutung, da nur über diese Vertriebskanäle eine flächendeckende Verfügbarkeit der Produkte gewährleistet werden kann. U.a. vor dem Hintergrund eines ausgewiesenen Mindesthaltbarkeitsdatums können Rücknahmeverpflichtungen auf die Gesellschaft zukommen. Die PharmaFGP GmbH zahlt regelmäßig Steuern und Sozialversicherungsabgaben auf Basis einer sorgfältigen Buchführung unter Hinzunahme steuerrechtlicher Beratung. Im Rahmen von steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Außenprüfungen unterliegt die Buchführung einer separaten Überprüfung durch die jeweiligen Behörden. In diesem Zusammenhang erfolgte die letzte steuerliche Außenprüfung im Jahr 2012 für das Jahr 2009. Die letzte sozialversicherungsrechtliche Prüfung erfolgte im Jahr 2013 für den Zeitraum 2009 bis 2012. Insgesamt ist das Unternehmen einer Vielzahl von Chancen und Risiken ausgesetzt, die insbesondere in marktbezogenen Chancen und Risiken, in produktbezogenen Chancen und Risiken, im regulatorischen Umfeld sowie in wettbewerbsrechtlichen Chancen und Risiken dargestellt werden können. Das Unternehmen begegnet diesen Chancen- und Risikofeldern mit entsprechenden Informationserhebungen und Analysen zum Beispiel des Marktes, der Wettbewerber sowie des Kundenverhaltens und ergreift frühzeitige Maßnahmen zur Abwendung entsprechender Risiken oder zum Ergreifen entsprechender Chancen. 6. Ausblick Die hohe und voraussichtlich weiterwachsende Umsatzstärke und Ertragskraft der Marken sowie die Expansion des Vertriebs in andere Märkte ermöglicht dem Unternehmen eine erfolgreiche Fortführung des Geschäftsprozesses. Um das hohe Wachstum der einzelnen Produkte auch zukünftig zu gewährleisten und zu beschleunigen, beabsichtigt die Gesellschaft im Jahr 2017 die Konzentration auf den Vertrieb von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln. Das Segment Medizinprodukte mit der Produktfamilie Kijimea soll auf eine Schwestergesellschaft übertragen werden. Für das Geschäft mit Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln plant die Gesellschaft einen weiteren deutlichen Ausbau des Geschäftsbetriebs. So ist für den Heimatmarkt Deutschland im Geschäftsjahr 2017 die Einführung neuer Produkte geplant. Ferner beabsichtigt die Gesellschaft das Produktportfolio in weiteren europäischen Auslandsmärkten auszubauen. Unter Berücksichtigung des vollständigen Wegfalls des Geschäfts mit der Kijimea-Produktfamilie erwartet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr Umsatzerlöse in einer Bandbreite von € 50 bis 60 Millionen Euro und eine Jahresüberschussmarge von rund 30 %. Die Investitionen und das Working Capital sind auf Vorjahresniveau geplant. |
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