Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 81221
Vorher
AF Addio GmbH
Eingetragen
2.8.2017
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von ArbeitskräftenSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
Die Überlassung und Vermittlung von Arbeitnehmern sowie die Erbringung ähnlicher Personaldienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Clemens Wirth
seit 15.10.2018
Prokura
Marcus Haase
seit 15.10.2018
Prokura
Peter Frank Blersch
seit 30.5.2018
Geschäftsführer
Prokura
Henrik Straatmann
seit 18.10.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Adecco Personaldienstleistungen GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Adecco Germany Holding SA & Co. KG

Düsseldorf

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Adecco Germany Holding SA & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Adecco Germany Holding SA & Co. KG, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Adecco Germany Holding SA & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 30. Mai 2023

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kamann, Wirtschaftsprüferin

Hildebrandt, Wirtschaftsprüfer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 600.573,68 6.799.889,07
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 53.375.302,42 67.946.227,24
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 39.662,38
53.975.876,10 74.785.778,69
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 387.370,75 401.205,42
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.899.497,54 5.666.163,67
5.286.868,29 6.067.369,09
59.262.744,39 80.853.147,78
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 0,00 1.678.134,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 203.819.977,45 210.150.002,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 556.010.802,39 375.388.420,13
davon gegen Gesellschafter EUR 390.436.912,86 (Vj. EUR 372.954.935,33)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 16.473.277,19 19.917.202,99
776.304.057,03 605.455.625,15
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 14.676.696,04 3.608.193,51
790.980.753,07 610.741.952,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 680.054,88 718.044,94
850.923.552,34 692.313.145,43

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile
Kapitalanteil der Kommanditistin
Festkapital 15.662.350,00 15.662.350,00
II. Rücklagen 403.849.027,22 403.849.027,22
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -324.113,25 -262.908,11
IV. Konzernbilanzverlust -44.675.659,00 -97.258.433,62
V. Nicht beherrschende Anteile 1.243.443,51 1.541.134,46
375.755.048,48 323.531.169,95
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.677.149,00 4.434.724,03
2. Steuerrückstellungen 1.399.281,17 1.311.833,57
3. Sonstige Rückstellungen 76.552.238,92 105.364.999,51
80.628.669,09 111.111.557,11
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 342.432,73
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.358.711,08 9.448.504,50
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 318.079.250,29 166.893.695,91
davon gegen Gesellschafter EUR 29.573.235,45 (Vj. EUR 0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 70.213.316,42 67.860.273,70
davon aus Steuern EUR 32.649.294,67 (Vj. EUR 32.269.969,40)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.009.908,94 (Vj. EUR 3.714.553,44)
392.651.277,79 244.544.906,84
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.888.556,98 12.396.609,20
E. Passive latente Steuern 0,00 728.902,33
850.923.552,34 692.313.145,43

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022
EUR
2021
EUR
1. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von nicht beherrschenden Anteilen) 82.840.853,57 10.633.048,58
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 20.397.465,57 22.666.085,35
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen -17.231.468,05 -17.590.127,12
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) -105.067.779,09 -30.596,47
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -51.874.758,67 36.120.353,28
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 16.517.835,79 -6.593.049,52
Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 38.211,79 22.065,26
Zinsaufwendungen (+)/-erträge (-) 4.186.143,11 1.048.516,40
Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) 56.683,27 716.823,30
Ertragsteuerzahlungen -4.708.665,56 -8.634.849,39
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -54.845.478,27 38.358.269,67
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen (-) -121.483,97 -131.083,57
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens (+) 58.497,20 309.787,52
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (-) -3.424.250,76 -2.103.267,83
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.487.237,53 -1.924.563,88
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen (-)/Einzahlungen (+) an/von Gesellschafter des Mutterunternehmens -216.548,28 -72.148,08
Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter (-) -977.634,45 -263.003,40
Erhaltene Zinsen (+) 593,12 86,02
Gezahlte Zinsen (-) -8.238.687,12 -4.789.392,96
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -9.432.276,73 -5.124.458,42
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) -67.764.992,53 31.309.247,37
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -127.351.637,20 -158.660.884,57
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -195.116.629,73 -127.351.637,20
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 14.676.696,04 3.608.193,51
Cash-Pooling Verbindlichkeiten (-) / Forderungen (+) -209.793.325,77 -130.959.830,71
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -195.116.629,73 -127.351.637,20

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022

Mutterunternehmen
Kapitalanteil der Kommanditistin Festkapital
EUR
Rücklagen
EUR
kumuliertes übriges Konzernergebnis Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
EUR
Konzernbilanzverlust
EUR
Eigenkapital
EUR
31.12.2020 / 01.01.2021 15.662.350,00 403.849.027,22 -235.198,62 -79.067.548,31 340.208.630,29
Gezahlte Dividenden 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 9.446.789,96 9.446.789,96
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0,00 0,00 0,00 -27.637.675,27 -27.637.675,27
Übrige Veränderungen 0,00 0,00 -27.709,49 0,00 -27.709,49
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 -27.709,49 -18.190.885,31 -18.218.594,80
31.12.2021 / 01.01.2022 15.662.350,00 403.849.027,22 -262.908,11 -97.258.433,62 321.990.035,49
Gezahlte Dividenden 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 82.156.010,07 82.156.010,07
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0,00 0,00 0,00 -29.573.235,45 -29.573.235,45
Übrige Veränderungen 0,00 0,00 -61.205,14 0,00 -61.205,14
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 -61.205,14 52.582.774,62 52.521.569,48
31.12.2022 15.662.350,00 403.849.027,22 -324.113,25 -44.675.659,00 374.511.604,97
Minderheitsgesellschafter Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile
EUR
EUR
31.12.2020 / 01.01.2021 617.879,84 340.826.510,13
Gezahlte Dividenden -263.004,00 -263.004,00
Konzernjahresüberschuss 1.186.258,62 10.633.048,58
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0,00 -27.637.675,27
Übrige Veränderungen 0,00 -27.709,49
Konzerngesamtergebnis 923.254,62 -17.295.340,18
31.12.2021 / 01.01.2022 1.541.134,46 323.531.169,95
Gezahlte Dividenden -977.634,45 -977.634,45
Konzernjahresüberschuss 684.843,50 82.840.853,57
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0,00 -29.573.235,45
Übrige Veränderungen -4.900,00 -66.105,14
Konzerngesamtergebnis -297.690,95 52.223.878,53
31.12.2022 1.243.443,51 375.755.048,48

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

1. Allgemeine Hinweise

Die Adecco Germany Holding SA & Co. KG mit Sitz in Düsseldorf ist unter der Nummer HRA 20821 im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Gliederung der Konzernbilanz entspricht dem in § 266 HGB vorgesehenen Gliederungsschema.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert.

Bezeichnungen in Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden - um den Besonderheiten des Unternehmens bzw. der Branche gerecht zu werden - aus Klarheitsgründen angepasst.

Die Modis GmbH, Düsseldorf, die Modis Contracting Solutions GmbH, Stuttgart, und die Modis IT Outsourcing GmbH, Düsseldorf, (nachfolgend: "Modis Gesellschaften") wurden aufgrund des in Kapitel "2. Konsolidierungskreis und Angaben zum Anteilsbesitz" beschriebenen Verkaufs zum 31. Dezember 2022 entkonsolidiert. Aufgrund dieses Vorgangs ist die Vergleichbarkeit der Vorjahreswerte in der Bilanz nur eingeschränkt gegeben.

Davon-Vermerke zu Fristigkeiten und zur Mitzugehörigkeit werden im Anhang gemacht.

2. Konsolidierungskreis und Angaben zum Anteilsbesitz

Der Kreis der vollkonsolidierten Konzernunternehmen wird gemäß § 290 HGB nach dem Merkmal des beherrschenden Einflusses abgegrenzt.

Neben der Muttergesellschaft waren zwölf inländische und ein ausländisches Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einzubeziehen, die sämtlich vollkonsolidiert wurden. Minderheitenanteile an der ProServ Produktionsservice und Personaldienste GmbH, Karlsruhe, wurden ausgewiesen.

Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen zum 31. Dezember 2022:

Lfd. Nr. Name der Gesellschaft Standort Anteil
in %
1 Adecco Business Solutions GmbH Düsseldorf 100%
2 Adecco Personaldienstleistungen GmbH Düsseldorf 100%
3 Adecco Service Center Solutions GmbH Düsseldorf 100%
4 Adia GmbH Düsseldorf 100%
5 alma mater GmbH Düsseldorf 100%
6 CSP Costumer Services Polska Sp. z. o. o. Szczecin, Polen 100%
7 CST energy services GmbH Gera 100%
8 DIS AG Düsseldorf 100%
9 DIS Consulting GmbH Düsseldorf 100%
10 Pontoon Solutions GmbH Düsseldorf 100%
11 Lee Hecht Harrison Deutschland GmbH Hamburg 100%
12 LHH Innovation GmbH Düsseldorf 100%
13 ProServ Produktionsservice und Personaldienste GmbH Karlsruhe 51%

Im Berichtsjahr ergaben sich nachfolgende wesentliche Veränderungen:

Am 20. Juni 2022 schloss die ProServ Produktionsservice und Personaldienste GmbH, Karlsruhe, (im Folgenden: "ProServ") eingetragen im Handelsregister des Amtsgericht Mannheim unter HR B 109573, mit der LOGworks GmbH, Böblingen, (im Folgenden "LOGworks") einen Vertrag zur Verschmelzung durch Aufnahme (§ 2 Nr.1 UmwG) mit rückwirkender Wirkung zum 1. Januar 2022, 0.00 Uhr. Gesellschafter der LOGworks waren die Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Düsseldorf, mit einem Geschäftsanteil von 51,0 % und die LGI Logistics Group International GmbH, Herrenberg, zu 49,0 %. Zur Durchführung der Verschmelzung wurde das Stammkapital der ProServ von € 100.000,00 um € 40.000,00 auf € 140.000,00 erhöht. Aus dem neuen Stammkapital wurden der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Düsseldorf, 20.400 Geschäftsanteile im Nennwert von je 1,00 € und der LGI Logistics Group International GmbH, Herrenberg, 19.600 Geschäftsanteile im Nennwert von je 1,00 € gewährt.

Hieraus ergeben sich nunmehr folgende Anteilsverhältnisse an der ProServ:

Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Düsseldorf: 51,0 % der Geschäftsanteile

Michelin Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. oHG, Karlsruhe: 35,0 % der Geschäftsanteile

LGI Logistics Group International GmbH, Herrenberg: 14,0 % der Geschäftsanteile

Mit notariellem Kaufvertrag vom 19. Dezember 2022 veräußerten die DIS AG, Düsseldorf, und die Adecco Business Solutions GmbH, Düsseldorf, die von Ihnen jeweils zu 100 % gehaltenen Geschäftsanteile an der Modis GmbH, Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 83616, an der Modis Contracting Solutions GmbH, Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 206212, sowie an der Modis IT Outsourcing GmbH, Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 78227, mit dinglicher Wirkung zum 31. Dezember 2022, 24.00 Uhr, an die über die Adecco Group AG, Zürich/Schweiz, verbundene Akkodis Germany Consulting GmbH, Sindelfingen. Als Folge dieser Anteilsübertragungen wurden auch die zwischen der DIS AG, Düsseldorf, und der Modis GmbH, Düsseldorf, sowie der Modis Contracting Solutions GmbH, Stuttgart, und zwischen der Adecco Business Solutions GmbH, Düsseldorf, und der Modis IT Outsourcing GmbH, Düsseldorf, bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge mit Ablauf des 31. Dezember 2022 einvernehmlich aufgehoben.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren - im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr - die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Für die Geschäfts- oder Firmenwerte, die sich aus der Erstkonsolidierung der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Düsseldorf, und der DIS AG, Düsseldorf (jeweils samt Tochtergesellschaften) zum 1. Januar 2010 ergeben haben, wurde zum damaligen Zeitpunkt eine Nutzungsdauer von 18 Jahren (lineare Abschreibung) zugrunde gelegt. Maßgeblich für diese Einschätzungen waren - in Anlehnung an den DRS 4.33 - insbesondere die nachfolgenden Aspekte:

Die genannten operativen Tochtergesellschaften existieren bereits seit vielen Jahren bzw. teilweise seit mehreren Jahrzehnten und sind seit ihrer Gründung bzw. seit ihrem Erwerb kontinuierlich gewachsen. Es wurden jeweils erfolgreiche Geschäftsmodelle etabliert. Auch die aktuelle 5-Jahres-Planung der Tochtergesellschaften geht wiederum von einer positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus, auch wenn sich die Wachstumsraten gegenüber den Vorjahren abschwächen werden. Der Markt für Zeitarbeit in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich und positiv entwickelt. Es sind keine Anzeichen zu erkennen, dass die Stabilität und voraussichtliche Bestandsdauer der Branche in den verbleibenden Jahren nicht weiterhin nachhaltig gegeben wären. Die anhaltende Konsolidierung des Marktes für Zeitarbeit ist für die deutsche Adecco-Gruppe u. a. aufgrund der Zugehörigkeit zu einem internationalen Konzern mit Vorteilen und weiteren Chancen verbunden.

Die klassischen Dienstleistungen der Adecco-Gruppe im Bereich "Arbeitnehmerüberlassung und Personaldienstleistungen" haben bereits einen langen Lebenszyklus und es ist nicht absehbar, dass dieser zu Ende gehen könnte. Vielmehr hat sich das Dienstleistungsspektrum in den letzten Jahren erweitert, in dem vor allem die Vermittlung qualifizierter Zeitarbeiter weiter zugenommen hat und voraussichtlich auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Obwohl die Zeitarbeitsbranche aufgrund der Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen einem höheren Margendruck ausgesetzt ist, gibt es derzeit keine Anhaltspunkte dafür, dass die Gesellschaften innerhalb der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte veräußert oder liquidiert werden sollen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Abschreibung erfolgt je nach Art der Vermögengegenstände innerhalb von drei bis fünf Jahren linear - mit Ausnahme eines Gebäudes, welches über 50 Jahre abgeschrieben wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 1.000,00 werden als Sammelposten erfasst und einheitlich über eine Dauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken im Forderungsbestand sind durch ausreichende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen wurde pauschal der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte, durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre in Höhe von 1,78 Prozent (Vorjahr: 1,87 Prozent) verwendet, der sich bei einer angenommenen restlichen Laufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Der Verpflichtungsumfang nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2022 insgesamt TEUR 2.762. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf TEUR 85. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,90 Prozent bzw. 2,20 Prozent (Vorjahr: 1,30 Prozent) berücksichtigt. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit Null Prozent (Vorjahr: 2,00 Prozent) für aktive Anwärter berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen oder aus steuerlichen Verlustvorträgen resultieren, unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

4. Grundlagen der Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende monetäre Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Aktiv- und Passivposten des in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlusses wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag zu historischen Kursen) zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

5. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen im Erstkonsolidierungszeitpunkt erfolgte nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 Absatz 1 Satz 2 HGB. Die Erstkonsolidierung wurde gem. § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB auf den Zeitpunkt, an dem das Mutterunternehmen erstmalig zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet war, vorgenommen.

Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs nach dem Erstkonsolidierungszeitpunkt erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.

Dabei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Lediglich die im Rahmen der Erstkonsolidierung ermittelten negativen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung wurden, da sie im Wesentlichen auf Gewinnthesaurierungen nach Anteilserwerb und vor Erstkonsolidierung beruhten, zum Erstkonsolidierungszeitpunkt in den Konzernbilanzverlust eingestellt.

Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze sowie Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden nicht erzielt.

6. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagenspiegel (als letzte Seite des Anhangs) dargestellt.

Auf die sich im Rahmen der Kapitalkonsolidierung zum Erstkonsolidierungszeitpunkt am 1. Januar 2010 ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von EUR 1.483 Mio. wurden in 2010 aufgrund einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung bzw. für Tochtergesellschaften ohne operative Geschäftstätigkeit oder mit negativer Zukunftsprognose außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 431.164 vorgenommen. Negative Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von insgesamt TEUR 6.813, die im Wesentlichen auf Gewinnthesaurierungen nach Anteilserwerb und vor Erstkonsolidierung beruhten, wurden zum Erstkonsolidierungszeitpunkt in den Konzernbilanzverlust eingestellt. Im Geschäftsjahr 2015 wurden auf die Geschäfts- oder Firmenwerte außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 376,9 Mio. vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2017 wurde auf Geschäfts- oder Firmenwerte eine weitere außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von EUR 91,7 Mio. vorgenommen. Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2017 eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Markennamen "TUJA" in Höhe von EUR 35,9 Mio. vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2018 wurde auf Geschäfts- oder Firmenwerte eine weitere außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von EUR 73,7 Mio. vorgenommen. Durch den Verkauf der Modis Gesellschaften hat sich der Buchwert der Geschäfts- oder Firmenwerte um EUR 3,3 Mio. reduziert.

Für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die von den einbezogenen Unternehmen bereits vor der Konzernzugehörigkeit angeschafft oder hergestellt wurden, werden die Konzernanschaffungs- und -herstellungskosten im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung entgegen § 301 HGB nicht neu bestimmt, sondern es werden die höheren tatsächlichen ursprünglichen Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie die entsprechenden kumulierten Abschreibungen im Konzernanlagenspiegel angesetzt.

Bestand an unfertigen Leistungen

Durch den Verkauf der Modis Gesellschaften ist der Bestand an unfertigen Leistungen vollständig abgegangen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - unverändert zum Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergab sich aus dem Verkauf der Modis Gesellschaften ein Abgang von TEUR 50.721.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum 31. Dezember 2022 TEUR 556.011 (Vorjahr: TEUR 375.388). Die darin enthaltenden Forderungen aus Verrechnungs- und Finanzverkehr beinhalten hauptsächlich die Forderung gegen die Kommanditistin Adecco Beteiligungs GmbH, Düsseldorf, in Höhe von TEUR 390.437 (Vorjahr: TEUR 372.955). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind kurzfristige Darlehen in Höhe von TEUR 88.610 an die über die Adecco Group AG, Zürich/Schweiz, verbundene Akkodis Germany Consulting GmbH, Sindelfingen, für die Vorfinanzierung des Verkaufs der Modis Gesellschaften enthalten.

Durch den Verkauf der Modis Gesellschaften haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um insgesamt TEUR 59.675 erhöht (Abgang TEUR 59.919 konzerninterne Verbindlichkeiten, die bislang der Konsolidierung unterlagen, sowie TEUR 244 Forderungen gegen verbundene Unternehmen außerhalb des Konzerns).

Aktive latente Steuern

Auf Ebene der Einzelabschlüsse der Muttergesellschaft und der Tochtergesellschaften wurde nicht von dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, einen sich insgesamt ergebenden aktiven latenten Steuerüberhang in der Bilanz anzusetzen. Steuerentlastungen ergeben sich im Wesentlichen aus Zinsvorträgen der Kommanditistin Adecco Beteiligungs GmbH, Düsseldorf, (Steuersatz 15,21 %), die steuerlich der Adecco Germany Holding SA & Co. KG zugerechnet werden, sowie aus bestehenden Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuer-Verlustvorträgen auf Ebene der Adecco Germany Holding SA & Co. KG (Steuersatz 15,21 %) und in diversen Tochtergesellschaften

Eigenkapital

Das Festkapital von TEUR 15.662 und die Rücklagen von TEUR 403.849 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.

Der Konzernbilanzverlust enthält ergebnisneutral vereinnahmte negative Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung im Erstkonsolidierungszeitpunkt in Höhe von TEUR 6.813. Gegenüber dem Konzernbilanzverlust aus dem Vorjahr von TEUR 97.258 hat sich im Berichtsjahr insgesamt ein Konzernbilanzverlust in Höhe von TEUR 44.676 ergeben. Ursächlich hierfür ist die gesellschaftsvertraglich vorgesehene Gewinnverwendung aus dem Einzelabschluss der Adecco Germany Holding SA & Co. KG gegenüber ihrer Kommanditgesellschaft Adecco Beteiligungs GmbH, Düsseldorf, in Höhe von TEUR 29.573 mit anschließender Verrechnung mit dem Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 82.156.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten zum Bilanzstichtag im Wesentlichen Rückstellungen für Überstunden, Mitarbeiterbeteiligungen, Urlaubsentgelte, Kundenboni, Restrukturierung, ausstehende Rechnungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge und die Schwerbehindertenausgleichsabgabe.

Aus dem Verkauf der Modis Gesellschaften ergab sich bei den sonstigen Rückstellungen ein Abgang von TEUR 11.297.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - unverändert zum Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ergab sich aus dem Verkauf der Modis Gesellschaften ein Abgang von TEUR 5.138.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 318.079 und beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus kurzfristigen Ausleihungen (Kontokorrent) aus der geschlossenen Cash-Pooling Vereinbarung mit der Adecco Liquidity Services AG, Zürich/Schweiz, in Höhe von TEUR 169.858 (im Vorjahr: TEUR 154.706 aus der Cash-Pooling Vereinbarung) sowie aus der Cash-Pooling Vereinbarung mit den Schwestergesellschaften der Akkodis Gruppe in Höhe von TEUR 95.426 (Vorjahr: TEUR 0), aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.744 (Vorjahr: TEUR 9.448) und aus Zinsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.117 (Vorjahr: TEUR 389). Durch den Verkauf der Modis Gesellschaften haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 4.583 erhöht (Abgang TEUR 11.338 konzerninterne Forderungen, die bislang der Konsolidierung unterlagen, sowie TEUR 6.755 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen außerhalb des Konzerns).

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten ergab sich aus dem Verkauf der Modis Gesellschaften ein Abgang von TEUR 2.351.

Passive Rechnungsabgrenzung

Die passiven Rechnungsabgrenzungen beinhalten erhaltene Zahlungseingänge, bei denen Leistungen in den kommenden Perioden erbracht werden. Die passiven Rechnungsabgrenzungen belaufen sich im aktuellen Geschäftsjahr auf TEUR 1.889 und reduzieren sich somit um TEUR 10.508 gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: TEUR 12.397). Sie resultieren grundsätzlich aus dem Bereich Outplacement.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern wurden im Berichtsjahr vollständig aufgelöst (Vorjahr: TEUR 729). Sie bezogen sich im Vorjahr auf den Markennamen der DIS AG, Düsseldorf, der im Geschäftsjahr vollständig planmäßig abgeschrieben wurde.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen:

2022
Mio. EUR
2021
Mio. EUR
Industrie 783 722
Information & Technology 228 214
Office & Management 164 142
Finance 80 61
Medical & Science 28 56
Sonstige 35 53
1.318 1.248

Die Umsatzerlöse werden fast ausschließlich im Inland erzielt.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen / Außergewöhnliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein außergewöhnlicher Ertrag aus der Entkonsolidierung in Höhe von TEUR 104.990 durch den Verkauf der Modis Gesellschaften enthalten sowie TEUR 30.359 (Vorjahr: TEUR 13.840) aus periodenfremden Erträgen durch die Auflösung von Rückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 55) an periodenfremden Aufwendungen enthalten.

7. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

In den Finanzmittelfonds werden Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten, Cash-Pooling-Verbindlichkeiten bzw. -Forderungen sowie jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten einbezogen.

Als Ausgangsgröße für die Berechnung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird von dem "Konzernjahresüberschuss vor nicht beherrschenden Anteilen" ausgegangen, der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung separat ausgewiesen wird.

Im Geschäftsjahr hat mit dem Verkauf der Modis Gesellschaften an die Akkodis Germany Consulting GmbH, Sindelfingen, ein wesentlicher zahlungsunwirksamer Desinvestitionsvorgang stattgefunden. Zur Begleichung des Verkaufspreises in Höhe von TEUR 88.610 wurde ein kurzfristiges Darlehen ausgegeben.

8. Sonstige Pflichtangaben

Inanspruchnahme der Befreiung gemäß § 264b HGB

Für den Jahresabschluss und den Lagebericht der Adecco Germany Holding SA & Co. KG, Düsseldorf, nimmt die Gesellschaft die Befreiungen von der Aufstellung, Prüfung und Veröffentlichung eines Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 und des Lageberichts für 2022 gemäß § 264b HGB in Anspruch.

Inanspruchnahme der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB

Die nachfolgend aufgeführten und in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen nehmen die Befreiungen von der Aufstellung, Prüfung und Veröffentlichung eines Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 und des Lageberichts für 2022 gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch:

Name der Gesellschaft Standort
Adecco Business Solutions GmbH Düsseldorf
Adecco Personaldienstleistungen GmbH Düsseldorf
Adecco Service Center Solutions GmbH Düsseldorf
Adia GmbH Düsseldorf
alma mater GmbH Düsseldorf
CST energy services GmbH Gera
DIS Consulting GmbH Düsseldorf
Lee Hecht Harrison Deutschland GmbH Hamburg
LHH Innovation GmbH Düsseldorf
Pontoon Solutions GmbH Düsseldorf

Das in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen DIS AG, Düsseldorf, nimmt die Befreiung von der Aufstellung, Prüfung und Veröffentlichung eines Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 und des Lageberichts für 2022 gemäß § 264 Abs. 3 HGB teilweise in Anspruch.

Geschäftsführung und Geschäftsführerbezüge

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Peter Blersch, Mittelbiberach, und Herrn Florian Rück, Meerbusch, als gesamtvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Komplementärin geführt. Gemäß Organisationsreglement sind Herr Peter Blersch und Herr Florian Rück vom Verwaltungsrat der Adecco Germany Holding Management S.A., Luzern/Schweiz, mit der Geschäftsführung und Vertretung der Komplementärin in Bezug auf ihre Stellung als Geschäftsführerin der Adecco Germany Holding SA & Co. KG beauftragt. Für das Geschäftsjahr 2022 wurden der Geschäftsführung Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 1.280 (Vorjahr: TEUR 1.088) gewährt.

Persönlich haftender Gesellschafter

Persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) ist die Adecco Germany Holding Management S.A., Luzern/Schweiz, mit einem gezeichneten Stammkapital von CHF 100.000.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich beschäftigt:

2022 Davon in den Modis Gesellschaften 2021
Externe Mitarbeiter 24.593 2.044 26.413
Interne Mitarbeiter 2.916 307 2.559
Gesamt 27.509 2.351 28.972

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Der Konzern hat diverse Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Die finanzielle Belastung aus Mietverträgen für die Anmietung von Geschäftsräumen beträgt TEUR 20.011. Die finanzielle Belastung aus Verträgen für das Leasing von Kraftfahrzeugen beträgt TEUR 8.154. Die finanzielle Belastung aus Verträgen für das Leasing von Drucker Hardware beträgt TEUR 203. Die Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Ein Vorteil besteht u.a. in dem geringeren administrativen Aufwand für diese Fahrzeuge. Risiken bestehen in den unkündbaren Grundmietzeiten. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2027.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es bestehen im Geschäftsjahr keine nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen.

Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die Gesellschaft gehört zur internationalen Adecco-Gruppe. Die Adecco Group AG, Zürich/Schweiz, stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den das Mutterunternehmen als Tochterunternehmen einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird unter https://www.adeccogroup.com/investors/ veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 357 (Vorjahr: TEUR 328) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Gemäß Gesellschaftsvertrag ist der Gewinn in Höhe von TEUR 29.573 aus dem Einzelabschluss der Adecco Germany Holding SA & Co. KG den Gesellschafterkonten gutgeschrieben worden.

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Inhaltsverzeichnis

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1. Gegenstand des Unternehmens

1.2. Organisationsstruktur

1.3. Rechtliche Unternehmensstruktur

1.4. Forschung & Entwicklung

2. Mitarbeiter

3. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

3.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

3.2. Branchensituation

4. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

4.1. Vermögenslage

4.2. Finanzlage

4.3. Ertragslage

4.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

5. Chancen- und Risikobericht

5.1. Risikomanagement-System

5.2. Gegenüberstellung der Chancen und Risiken

5.3. Gesamtrisiko

6. Prognosebericht

6.1. Künftige gesamtwirtschaftliche Situation

6.2. Künftige Branchensituation

6.3. Künftige Unternehmenssituation

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1. Gegenstand des Unternehmens

Die Adecco Germany Holding SA & Co. KG, Düsseldorf, ist die deutsche Tochtergesellschaft der Adecco Group AG, Zürich/Schweiz, und bietet mit ihren Kernmarken Adecco, DIS, LHH und Modis (bis zum 31. Dezember 2022) als Adecco Group Germany (im Folgenden: "Adecco Germany Holding SA & Co. KG") umfangreiche Personaldienstleistungen in Deutschland an.

Die Geschäftstätigkeit der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften konzentriert sich auf Dienstleistungen im Bereich der Zeitarbeit. In ihren Geschäftsbereichen Industrial und Office konzentriert sie sich auf die spezifische Personalentwicklung für ihre Kunden - vom Mittelständler bis zum internationalen Konzern. Kerndienstleistungen sind Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung, Inhouse Outsourcing, Consulting, On-Site-Management, Interim Management sowie Arbeitsschutz und Prävention. Durch das hauseigene Personalentwicklungsprogramm "Adecco Career Up" verfügt das Unternehmen über eine Expertise in der Mitarbeiterqualifizierung.

Die DIS AG, Düsseldorf, und ihre Tochtergesellschaften haben sich auf die Überlassung und Vermittlung von hochqualifizierten Fach- und Führungskräften spezialisiert. Sie erbringen Beratungsleistungen für Unternehmen, die für ihre Projekte oder ihre Flexibilitätserfordernisse befristet oder unbefristet die geeigneten Mitarbeiter suchen und unterstützt mit individuellen Aus- und Weiterbildungskonzepten und Coachings solche Bewerber, die sich beruflich weiterentwickeln möchten. Die Flexibilisierungsinstrumente, welche die DIS AG, Düsseldorf, zusammen mit ihren Tochtergesellschaften ihren Kunden zur Verfügung stellt, reichen vom Aufbau von Personal (Personalvermittlung, Arbeitnehmerüberlassung, Interim Management, Freelancing und Bewerbermanagement) über die Prozessoptimierung (Leistungsorientierte Bezahlung, Zeiterfassung und On-Site-Management) bis hin zur Personalentwicklung (HR-Dienstleistungen, Aus- und Weiterbildungen sowie Zielqualifizierungen).

Die Marke Modis konzentriert sich mit den Gesellschaften Modis GmbH, Düsseldorf, Modis Contracting Solutions GmbH, Stuttgart, und Modis IT Outsourcing GmbH, Düsseldorf, auf Engineering-, IT- und Life Science-Dienstleistungen entlang der Prozesskette der Produktentwicklung für Unternehmen verschiedenster Branchen. Die Erbringung der Leistung erfolgt durch qualifizierte Ingenieure und Techniker, die überwiegend vor Ort beim Kunden agieren. Je nach Bedarf werden die Projekte im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung oder im Rahmen von Werkverträgen abgewickelt. Zum 31. Dezember 2022 haben die drei Modis Gesellschaften den Konzern durch Unternehmensverkäufe an die Akkodis Germany Consulting GmbH, Sindelfingen, verlassen.

Die Adecco Germany Holding SA & Co. KG hat die Dienstleistungen ihrer operativen Einheiten im Zuge der internationalen Vertikalisierung in drei Bereiche aufgeteilt: Workforce Solutions (Industrie, Office & Management, Finance, Medical & Science), Modis bis zum 31.12.2022 (Engineering, Information & Technology) und Talent Solutions (Managed Service Programmes (MSP), Recruitment Process Outsourcing (RPO), Personaldirektvermittlungsgeschäft der LHH). Die Umsätze werden grundsätzlich nach der Tätigkeit der eingesetzten Mitarbeiter beim Kundenunternehmen den jeweiligen Geschäftsbereichen zugeordnet.

Mit diesem Service-Angebot ist die Adecco Germany Holding SA & Co. KG ein strategischer Partner für ihre Kunden.

1.2. Organisationsstruktur

Die Abteilungen der Hauptverwaltung der Adecco Germany Holding SA & Co. KG dienen den operativen Einheiten als Servicebereiche. Es werden kaufmännische und administrative Dienstleistungen der Abteilungen Einkauf, Finanzbuchhaltung, Controlling, Group Reporting, Treasury, IT, Human Resources, Debitorenmanagement, Lohnbuchhaltung, Steuer- und Gesellschaftsrecht sowie Compliance & Revision, Arbeitssicherheit und Qualitätsmanagement zentral von der Hauptverwaltung in Düsseldorf sowie aus den Standorten Duisburg, Leipzig, Fulda und Gera (Middle Office) erbracht.

Diese Organisationsstruktur entlastet den Vertrieb von administrativen Aufgaben. Die Dienstleistungen werden für alle Tochtergesellschaften im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages durch die Adecco Germany Holding SA & Co. KG erbracht und die Kosten entsprechend weiterbelastet.

Mit durchschnittlich 285 Niederlassungen in 2022 verfügt die Adecco Germany Holding SA & Co. KG über ein flächendeckendes Netz in Deutschland. Davon betreibt Adecco 171 Niederlassungen, die DIS 79 Niederlassungen und die Modis 35 Niederlassungen (bis zum 31. Dezember 2022). Somit ist der Konzern bundesweit - mit einer erhöhten Standortdichte im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland - vertreten.

1.3. Rechtliche Unternehmensstruktur

Die Adecco Germany Holding SA & Co. KG ist per 31. Dezember 2022 an den folgenden Gesellschaften direkt oder indirekt beteiligt:

1) Abgang der drei Modis-Gesellschaften zum 31. Dezember 2022 durch Unternehmensverkäufe.

Im Berichtsjahr ergaben sich nachfolgende wesentliche Veränderungen:

Am 20. Juni 2022 schloss die ProServ Produktionsservice und Personaldienste GmbH, Karlsruhe, (im Folgenden: "ProServ") eingetragen im Handelsregister des Amtsgericht Mannheim unter HR B 109573, mit der LOGworks GmbH, Böblingen, (im Folgenden "LOGworks") einen Vertrag zur Verschmelzung durch Aufnahme (§ 2 Nr.1 UmwG) mit rückwirkender Wirkung zum 1. Januar 2022, 0.00 Uhr. Gesellschafter der LOGworks waren die Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Düsseldorf, mit einem Geschäftsanteil von 51,0 % und die LGI Logistics Group International GmbH, Herrenberg, zu 49,0 %. Zur Durchführung der Verschmelzung wurde das Stammkapital der ProServ von € 100.000,00 um € 40.000,00 auf € 140.000,00 erhöht. Aus dem neuen Stammkapital wurden der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Düsseldorf, 20.400 Geschäftsanteile im Nennwert von je 1,00 € und der LGI Logistics Group International GmbH, Herrenberg, 19.600 Geschäftsanteile im Nennwert von je 1,00 € gewährt.

Hieraus ergeben sich nunmehr folgende Anteilsverhältnisse an der ProServ:

 

Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Düsseldorf: 51,0 % der Geschäftsanteile

 

Michelin Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. oHG, Karlsruhe: 35,0 % der Geschäftsanteile

 

LGI Logistics Group International GmbH, Herrenberg: 14,0 % der Geschäftsanteile

Mit notariellem Kaufvertrag vom 19. Dezember 2022 veräußerten die DIS AG, Düsseldorf, und die Adecco Business Solutions GmbH, Düsseldorf, die von Ihnen jeweils zu 100 % gehaltenen Geschäftsanteile an der Modis GmbH, Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 83616, an der Modis Contracting Solutions GmbH, Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 206212 sowie an der Modis IT Outsourcing GmbH, Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 78227 mit dinglicher Wirkung zum 31. Dezember 2022, 24.00 Uhr, an die über die Adecco Group AG, Zürich/Schweiz, verbundene Akkodis Germany Consulting GmbH, Sindelfingen. Als Folge dieser Anteilsübertragungen wurden auch die zwischen der DIS AG, Düsseldorf, und der Modis GmbH, Düsseldorf, sowie der Modis Contracting Solutions GmbH, Stuttgart, und zwischen der Adecco Business Solutions GmbH, Düsseldorf, und der Modis IT Outsourcing GmbH, Düsseldorf, bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge mit Ablauf des 31. Dezember 2022 einvernehmlich aufgehoben.

1.4. Forschung & Entwicklung

Der Konzern betreibt keine Forschung und Entwicklung, da er als Personaldienstleister tätig ist.

2. Mitarbeiter

Entwicklung der Mitarbeiter

Die folgende Entwicklung der Mitarbeiter ist inklusive der drei Modis Gesellschaften dargestellt. Sowohl bei den Projektmitarbeitern als auch bei internen Mitarbeitern erhöhte sich die Anzahl per 31. Dezember 2022 im Jahresverlauf. So beschäftigt das Unternehmen insgesamt 28.084 (Vorjahr: 27.524) Arbeitnehmer. Die Anzahl der Projektmitarbeiter beträgt 25.046 (Vorjahr: 24.882), die der internen Mitarbeiter in den Niederlassungen und der Zentrale in Düsseldorf 3.038 (Vorjahr: 2.642).

Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote für alle Mitarbeiter

Für alle internen Mitarbeiter sowie die Mitarbeiter im Kundeneinsatz bestehen umfangreiche und fachspezifische Fortbildungsmöglichkeiten. Jeder interne Mitarbeiter nimmt an einer mehrtätigen Startschulung teil, in der er über Grundsätze der unternehmensspezifischen Gegebenheiten informiert wird. Weiterhin werden weiterführende und sehr praxisorientierte Seminare in den Kompetenzfeldern Fachkompetenz, Führungskompetenz, Vertriebskompetenz, Rekrutierungskompetenz, Persönliche Kompetenz & Methodenkompetenz sowie Sprachschulungen angeboten. Für die einzelnen Geschäftsbereiche gibt es spezifische Angebote, wie zum Beispiel Verfahrens- oder Schweißtechnik im Bereich Industrie.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern eine e-Learning-Plattform mit verschiedenen, virtuellen Weiterbildungsprogrammen an, welche eine Vielzahl von spezifischen Kursen für IT-Endanwender, Kurse für IT-Professionals, Management- und Führungskurse umfasst. Weitere Fortbildungen stehen im Bereich emotionale Intelligenz, Soft-Skills etc. zur Verfügung.

Sollte ein spezieller Weiterbildungswunsch mit den bestehenden Kursangeboten nicht abgedeckt werden, kooperiert das Unternehmen bundesweit mit Beratungs- und Weiterbildungsunternehmen, um Fortbildungen zu ermöglichen.

Umfangreiches Ausbildungsangebot

Die Adecco Germany Holding SA & Co. KG als Personaldienstleister bietet intern hauptsächlich kaufmännische Berufe wie Personaldienstleistungskauffrau/-mann sowie Kauffrau/-mann für Büromanagement als Ausbildungsangebot an. Konzernweit absolvieren zum 31. Dezember 2022 insgesamt 74 Auszubildende ihre Ausbildung. 1 Bei einem überbetrieblichen Ausbildungsmodell werden u.a. auch Auszubildende beim Kunden zum Zerspanungsmechaniker ausgebildet. Weiterhin bietet das Unternehmen verschiedene duale Studiengänge wie zum Beispiel BWL mit der Fachrichtung Personalmanagement bzw. Dienstleistungsmarketing an.

1 Bezieht sich auf innerdeutsche Gesellschaften

Mitarbeiterbindung

Um Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, stellt die Adecco Germany Holding SA & Co. KG entsprechende Strukturen bereit. Hierbei spielt auch die richtige Unternehmenskultur eine wichtige Rolle. Das Unternehmen bietet flexible Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung, unterstützt beim erfolgreichen Wiedereinstieg und bei der Möglichkeit, Elternzeit oder die flexible Teilzeitarbeit zu nutzen. Es werden Veranstaltungen zur Teambildung durchgeführt und Beratung in einem präventiven Gesundheitsprogramm angeboten.

In verschiedenen Wettbewerben erhielten die Geschäftseinheiten der Adecco Germany Holding SA & Co. KG im Geschäftsjahr 2021 Auszeichnungen für die Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber: Die DIS AG erhielt 2021 bereits zum 16. Mal die Auszeichnung: "Great Place to work - Deutschlands Beste Arbeitgeber 2021" und erreichte in 2021 Platz 7 im deutschlandweiten Ranking. 2

Lange Beschäftigungsdauern der Mitarbeiter sind eines der wichtigsten strategischen Ziele des Unternehmens und werden quartalsweise innerhalb der Adecco Germany Holding SA & Co. KG beurteilt. Rund 41,8 % der Mitarbeiter sind bereits seit über 5 Jahren im Unternehmen tätig. 3

Vergütungssystem der Projektmitarbeiter

Die Projektmitarbeiter der Adecco Germany Holding SA & Co. KG erhalten ihre Vergütung nach dem seit 2004 gültigen Tarifvertrag des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister - BAP. Nachdem bereits mit der Einführung der Branchenzuschläge, welche sicherstellen, dass der Mitarbeiter den Lohn erhält, den ein vergleichbarer Mitarbeiter innerhalb des Kundenunternehmens bekommt, eine deutliche Verbesserung der Vergütung eingetreten ist, konnte mit dem Abschluss eines neuen Tarifvertrags von BAP/iGZ und DGB für die Branche (siehe Abschnitt 3.2), die Vergütung der Projektmitarbeiter weiter verbessert werden. Dadurch wurde die Attraktivität der Branche für Arbeitnehmer weiter erheblich verbessert.

Gleichstellung und Diversifizierung

In der Adecco Unternehmenskultur fördern wir Chancengleichheit, gute Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen unabhängig von Geschlecht, Alter, Behinderung oder ethischem Hintergrund. Wir sehen Diversifizierung der Mitarbeiterstruktur als einen großen Wettbewerbsvorteil. Im Code of Conduct unseres Unternehmens ist die Gleichbehandlung festgeschrieben. Der Kodex umschreibt unter anderem die Unterstützung aller Mitarbeiter beim Erreichen beruflicher, aber auch persönlicher Ziele. Eine wichtige Rolle spielen dabei Respekt und Chancengleichheit. Unsere Mitarbeiter sind und werden unsere wichtigste Ressource bleiben. Nur durch stetige Entwicklung unserer Mitarbeiter und der Unterstützung deren Persönlichkeitsentwicklung sichern wir den künftigen Erfolg unseres Unternehmens. Die Frauenquote ist auf 58,5 % (Vorjahr: 59,0 %) gesunken. 4

2 https://www.greatplacetowork.de/workplace/item/280/dis+ag

3 Bezieht sich auf innerdeutsche Gesellschaften

4 Bezieht sich auf innerdeutsche Gesellschaften

3. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

3.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im Schlussquartal 2022 gemäß der Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts gegenüber dem Vorquartal preis-, kalender- und saisonbereinigt leicht um 0,2 % zurückgegangen. Damit stellte sich die wirtschaftliche Dynamik zum Jahresende etwas schwächer dar als zunächst angenommen. Vor allem der private Konsum und die Investitionen dürften sich im vierten Quartal schwächer entwickelt haben. Bei den privaten Haushalten lag dies an den Preissteigerungen und den damit verbundenen Kaufkraftverlusten. Das wirkt sich auch auf die konsumnahen Dienstleistungsbereiche aus. Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Perspektiven und steigenden Zinsen könnten auch Investitionsprojekte zunächst zurückgestellt werden. 5

Die konjunkturelle Lage hat sich in Deutschland im Gesamtjahr 2022 trotz großer wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen (Russland-Ukraine-Krieg, gestörte Lieferketten, Covid-19 Pandemie, Energiepreissteigerungen und hohe Inflation) leicht positiv entwickelt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2022 um 1,8 % höher als im Vorjahr. 6

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde nach Angaben des statistischen Bundesamtes im Dezember 2022 von 45,84 Mio. Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Die Erhöhung um 0,5 Mio. gegenüber Vorjahr resultiert hauptsächlich aus einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. 7 Die Anzahl Beschäftigter in Kurzarbeit betrug in ihrem Höhepunkt in 2022 1,1 Mio. Menschen vs. in der Spitze 3,8 Mio. Menschen in 2021. 8

3.2. Branchensituation

In seinem Halbjahresbericht 2022 "Leiharbeitnehmer und Verleihbetriebe (Monatszahlen und Jahreszahlen)" meldete das Statistische Amt der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. Juni 2022 für den Arbeitsmarkt der Zeitarbeitsbranche eine stagnierende Anzahl an Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr. Die hohe Volatilität bei den Beschäftigtenzahlen in den durch die Covid-19 Pandemie geprägten Jahren scheint damit überwunden. 9 Die Erholung am Arbeitsmarkt verstärkt allerdings auch den Fachkräftemangel. Im Januar 2023 ist der Arbeitskräfteknappheits-Index des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit auf einen neuen Rekordstand gestiegen. 10 Mit ihrem Strategiepapier zum Fachkräftemangel zeigt die Bundesregierung Maßnahmen und Handlungsfelder auf, wie sie die Wirtschaft bei der Suche nach Fachkräften unterstützen kann. 11

5 Vgl. https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html

6 Vgl. https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html

7 Vgl. https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202301/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-202301-pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=3

8 Vgl. Budesagentur für Arbeit, Statistik: Angezeigte und realisierte Kurzarbeit - Deutschland, West/Ost, Länder, Kreise und Agenturen für Arbeit (Zeitreihe Monats- und Jahreszahlen), Tabelle vom Januar 2023

9 Vgl. https://statistik.arbeitsagentur.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Einzelheftsuche_Formular.html?topic_f=beschaeftigung-anue-anue

10 https://iab.de/daten/arbeitskraefteknappheits-index/

11 https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/fachkraeftegipfel-2123730

Die Adecco Germany Holding SA & Co. KG wendet mit ihren drei Kernmarken bei allen im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung bei Kundenbetrieben eingesetzten Mitarbeitern die zwischen dem BAP und der DGB Tarifgemeinschaft abgeschlossenen Tarifverträge für die Zeitarbeit aufgrund einzelvertraglicher Vereinbarungen mit den Mitarbeitern vollumfänglich an.

Der Einführung der Branchenzuschläge am 1. November 2012 folgte eine erstmalige Erhöhung der Entgelttarife zum 1. Januar 2014. Der Branchenzuschlag ist ein nach der Einsatzdauer gestaffelter Prozentsatz, der auf das jeweilige Stundenentgelt aufgeschlagen wird. Zeitarbeitnehmer erhalten demnach je nach Einsatzbetrieb, Einsatzdauer und ihrer Qualifikation einen Zuschlag, den sogenannten "Branchenzuschlag", auf den aktuell laut Tarifvertrag vereinbarten Lohn. Durch die Branchenzuschläge hat sich die Zeitarbeit deutlich verteuert. Gleichzeitig tragen die Branchenzuschläge aber auch zu einer Imageverbesserung der Branche bei und erleichtern somit auch die Rekrutierung von qualifiziertem Fachpersonal.

Zum 1. Januar 2015 wurde ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro in Deutschland eingeführt, welcher nach mehreren Erhöhungen zum 1. Januar 2021 auf 9,50 Euro und zum 1. Oktober 2022 auf 12,00 Euro angehoben wurde. Aufgrund der Anbindung an den Tarifvertrag Zeitarbeit der BAP / DGB Tarifgemeinschaft mit höheren Entgelten hat der Mindestlohn aktuell eine untergeordnete Relevanz.

Darüber hinaus hat der Deutsche Bundestag am 21. Oktober 2016 das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) verabschiedet, das zum 1. April 2017 in Kraft getreten ist. Die Kernpunkte des reformierten AÜGs sind die Einführung einer Höchstüberlassungsdauer, eines gesetzlichen Equal Pay sowie neue Regelungen zur Verhinderung rechtsmissbräuchlichen Verhaltens durch den nicht rechtskonformen Abschluss von Dienst- oder Werkverträgen.

Am 21. Juni 2022 einigte sich die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ), die aus dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und dem Interessenverband deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) besteht, und die Tarifgemeinschaft Leiharbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) auf einen neuen Tarifabschluss für den Entgelttarifvertrag (ETV BAP) sowie den Manteltarifvertrag (MTV BAP) mit einer Gültigkeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 31. März 2024.

Im Einzelnen einigte man sich auf folgende Punkte:

1. Entgelttarifvertrag

Erhöhung ab 01.Oktober 2022

Die Tarifentgelte der Entgeltgruppen EG 1 bis 2b werden ab 01. Oktober 2022 wie folgt neu festgesetzt:

EG 1: 12,43 Euro
EG 2a: 12,63 Euro
EG 2b: 12,93 Euro

Diese Tarifentgelte lösen mit Wirkung ab dem 01.Oktober 2022 die bisherigen bestehenden Regelungen zu EG 1, EG 2a und EG 2b im ETV BAP ab.

Weitere Erhöhungen

Die Tarifentgelte der Entgeltgruppen EG 1 bis 2b werden des Weiteren wie folgt erhöht:

Ab 01. April 2023:

EG 1: 13,00 Euro
EG 2a: 13,20 Euro
EG 2b: 13,50 Euro

Ab 01. Januar 2024:

EG 1: 13,50 Euro
EG 2a: 13,80 Euro
EG 2b: 14,15 Euro

2. Mindestlohntarifvertrag

Die Tarifvertragsparteien haben sich außerdem darauf geeinigt, einen Mindestlohntarifvertrag zu schließen, dessen Mindestlohnhöhe mit dem in diesem Verhandlungsergebnis für die Entgeltgruppe EG 1 festgelegten Beträgen identisch ist.

Die Tarifvertragsparteien werden gemeinsam dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorschlagen, diesen Mindestlohntarifvertrag als Lohnuntergrenze in einer Rechtsverordnung nach § 3a Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) verbindlich festzusetzen.

3. Manteltarifvertrag

Mitgliedervorteil

Die bisher vereinbarten Beträge der Jahressonderzahlung für Gewerkschaftsmitglieder nach § 15.2 MTV BAP erhöhen sich ab 01. November 2023 mit Wirkung ab der Auszahlung für den Stichtag 30. November 2023 um jeweils 150 Euro je Auszahlungstermin in jeder Betriebszugehörigkeitsstufe.

Anspruchsberechtigt sind Arbeitnehmer, die Mitglied einer der tarifschließenden DGB-Gewerkschaften sind und dem Arbeitgeber jeweils zu den Stichtagen 30. Juni und 30. November ihre seit mindestens sechs Monaten bestehende Gewerkschaftsmitgliedschaft mittels einer Mitgliedsbescheinigung nachweisen.

Die Erhöhung der Jahressonderzahlung für Gewerkschaftsmitglieder greift somit erstmalig im Hinblick auf die Zahlung des "Weihnachtsgeldes" ab 01. November 2023, sofern der Zeitarbeitnehmer die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt.

Je nach Beschäftigungsdauer zu den oben genannten Stichtagen beträgt der Mitgliedervorteil für Gewerkschaftsmitglieder ab dem 01. November 2023 damit jeweils:

Mitgliedervorteil für Gewerkschaftsmitglieder
Betriebszugehörigkeit ab 01. November 2023
Höhe des Mitgliedervorteils:
nach dem 6. Monat jeweils 250 € brutto
im 2. und 3. Jahr jeweils 350 € brutto
ab dem 4. Jahr jeweils 500 € brutto

Arbeitszeitregelung

Die Tarifvertragsparteien haben sich des Weiteren auf eine Regelung im Manteltarifvertrag geeinigt, die die Vereinbarung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von bis zu 40 Wochenstunden mit dem Mitarbeiter ermöglicht, wenn dadurch die betrieblich geregelte Arbeitszeit im Kundenbetrieb nicht überschritten wird.

Als Ergebnis einer zweiten Verhandlungsrunde einigte sich die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ), die aus dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und dem Interessenverband deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) besteht, und die Tarifgemeinschaft Leiharbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am 13. Januar 2023 auf einen weiteren Tarifabschluss für den Entgelttarifvertrag (ETV BAP) sowie den und Manteltarifvertrag (MTV BAP) mit einer Gültigkeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. März 2024.

Hier einigte man sich auf folgende Inhalte:

1. Entgelttarifvertrag

Die Entgelte der Entgeltgruppen 3 bis 9 des ETV BAP wurden wie folgt neu vereinbart:

1. Stundenentgelte ab 01. April 2023

EG 3: 14,55 Euro
EG 4: 15,38 Euro
EG 5: 17,25 Euro
EG 6: 19,24 Euro
EG 7: 22,39 Euro
EG 8: 23,97 Euro
EG 9: 25,14 Euro

2. Stundenentgelte ab 01. Januar 2024

EG 3: 15,06 Euro
EG 4: 15,92 Euro
EG 5: 17,85 Euro
EG 6: 19,82 Euro
EG 7: 23,06 Euro
EG 8: 24,69 Euro
EG 9: 25,89 Euro

2. Manteltarifvertrag (MTV BAP)

Die Tarifvertragsparteien haben folgende Ergänzung zu § 7.1 MTV BAP (Mehrarbeitszuschlag) vereinbart:

"Für das Erreichen des Schwellenwertes, ab dem gemäß § 7.1 Absatz 1 ein Anspruch auf Mehrarbeitszuschläge besteht, sind nicht nur die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden, sondern auch genommene Urlaubsstunden zu berücksichtigen."

3. Branchenzuschlagstarifverträge

Im Rahmen der Einigung wurde den DGB-Gewerkschaften für das Jahr 2023 eingeräumt, die mit ihnen vereinbarten Branchenzuschlagstarifverträge mit einer dreimonatigen Frist zu kündigen

Im Zusammenhang mit der Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hatte die Bundesregierung ab März 2020 die Verordnung über Erleichterungen der Kurzarbeit (KugV) erlassen, die u.a. auch die Beantragung von Kurzarbeitergeld für Zeitarbeitnehmer vorgesehen hat. Diese Erleichterungsregelungen waren zunächst stufenweise bis Ende 2021 und 2022 verlängert worden. Am 14. Dezember 2022 hat die Bundesregierung im Hinblick die die ständigen Krisen und eine anhaltend volatile wirtschaftliche Lage mit der "Verordnung über die Öffnung des Kurzarbeitergeldbezugs für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer (KugÖV)" die bisher gültige Regelung des Zugangs zur Kurzarbeit zur Zeitarbeitskräfte auf Basis der Verordnungsermächtigung in § 11a Arbeitnehmerüberlassungsgesetz bis zum 30. Juni 2023 verlängert.

Die Adecco Germany Holding SA & Co. KG liegt nach wie vor auf Position 2 hinter Randstad in der Rangordnung der deutschen Zeitarbeitsfirmen (gemessen am Umsatz). 12

12 Vgl. Lünendonk-Studie zur Zeitarbeit 2022, S. 22

4. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Aufgrund des in Kapitel "1.3 Rechtliche Unternehmensstruktur" beschriebenen Verkaufs der drei Modis Gesellschaften zum 31. Dezember 2022 sind die Bilanzwerte der Modis Gesellschaften zum Bilanzstichtag abgegangen. Dadurch ist die Vergleichbarkeit zu den Vorjahreswerten der Bilanzpositionen nur eingeschränkt gegeben.

Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wird in den folgenden Absätzen für wesentliche Positionen der entsprechende Verweis auf den durch den Verkauf abgegangenen Bilanzwert genannt.

4.1. Vermögenslage

Das Anlagevermögen der Adecco Germany Holding SA & Co. KG verringerte sich im Berichtsjahr 2022 um EUR 21,6 Mio. auf EUR 59,3 Mio. Der Abgang des Buchwertes aus dem Verkauf der Modis Gesellschaften beträgt EUR 4,7 Mio. Die Abschreibungen betrugen für die Geschäfts- oder Firmenwerte planmäßig EUR 11,3 Mio. sowie für den aktivierten Markennamen planmäßig EUR 5,5 Mio.

Für das Sachanlagevermögen erfolgten in 2022 planmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 2,9 Mio.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken insgesamt gegenüber dem Vorjahr um EUR 6,4 Mio. (-3,1 %) auf EUR 203,8 Mio. Aus dem Verkauf der Modis Gesellschaften ergab sich ein Abgang von EUR 50,7 Mio., während allgemein die Forderungen um EUR 44,4 Mio. gestiegen sind, resultierend hauptsächlich aus dem Anstieg der Umsätze sowie einem geringen Anstieg der Überfälligkeiten von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich im Berichtsjahr um EUR 180,6 Mio. auf EUR 556,0 Mio. Davon betreffen Forderungen in Höhe von EUR 390,4 Mio. das Verrechnungskonto mit der Kommanditistin Adecco Beteiligungs GmbH, Düsseldorf (Vorjahr: EUR 373,0 Mio.). Forderungen in Höhe von EUR 88,6 Mio. betreffen kurzfristige Darlehensforderungen an die über die Adecco Group AG, Zürich/Schweiz, verbundene Akkodis Germany Consulting GmbH, Sindelfingen, aus dem Verkauf der drei Modis Gesellschaften. Durch den Verkauf der Modis Gesellschaften haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um insgesamt EUR 59,7 Mio. erhöht (Abgang EUR 59,9 Mio. konzerninterne Verbindlichkeiten, die bislang der Konsolidierung unterlagen, sowie EUR 0,2 Mio. Forderungen gegen verbundene Unternehmen außerhalb des Konzerns).

Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich im Berichtsjahr um EUR 3,4 Mio. auf EUR 16,5 Mio. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den Erstattungen der Forderungen aus Kurzarbeitergeldzahlungen. Der Abgang aus dem Verkauf der Modis Gesellschaften betrug EUR 0,5 Mio.

Die Umlaufintensität, also das Verhältnis von Umlaufvermögen zum Gesamtvermögen, erhöhte sich im Geschäftsjahr von 88,2 % auf 93,0 %. Die Umlaufintensität aus dem abgegangenen Vermögen aus dem Verkauf der Modis Gesellschaften betrug 93,2 %. Bereinigt um die Forderungen an die Kommanditistin ergibt sich eine Umlaufintensität von 87,0 % (Vorjahr: 74,5 %).

4.2. Finanzlage

Das Geschäft der Adecco Germany Holding SA & Co. KG ist wenig kapitalintensiv. Im Geschäftsjahr 2022 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von EUR 3,5 Mio. getätigt. Dies bedeutet eine Investitionsquote (als Verhältnis zu den Buchwerten des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2021) in Höhe von 4,4 %. Für Sachanlagen wurden EUR 3,4 Mio. aufgewendet, weitere EUR 0,1 Mio. der Ausgaben entfielen auf den Erwerb von Lizenzen und die Weiterentwicklung von Software.

Im Bereich der Passiva sind die Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr um EUR 30,5 Mio. auf EUR 80,6 Mio. gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Abgang von EUR 13,2 Mio. durch den Verkauf der Modis Gesellschaften und dem Verbrauch der sonstigen Rückstellungen von EUR 10,2 Mio., die in 2020 und 2021 wegen Restrukturierungsmaßnahmen gebildet wurden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmern erhöhten sich um EUR 151,2 Mio. auf EUR 318,1 Mio. Die Verbindlichkeit aus dem mit der Adecco Liquidity Services AG, Zürich/Schweiz, durchgeführten Cash-Pooling Verfahren ist mit EUR 169,9 Mio. hierin enthalten. Durch den Verkauf der Modis Gesellschaften haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 4,6 Mio. erhöht (Abgang EUR 11,3 Mio. konzerninterne Forderungen, die bislang der Konsolidierung unterlagen, sowie EUR 6,8 Mio. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen außerhalb des Konzerns).

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,3 Mio. auf EUR 70,2 Mio. gestiegen. Der Anstieg resultiert überwiegend aus dem Anstieg der Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten begründet durch den Anstieg der Mitarbeiteranzahl. Der Abgang aus dem Verkauf der Modis Gesellschaften betrug insgesamt EUR 2,4 Mio.

Der Verschuldungsgrad, also das Verhältnis Fremdkapital zu Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr von 1,1 : 1 auf 1,3 : 1 gestiegen. Ursächlich hierfür waren die gestiegenen Verbindlichkeiten.

Die passiven Rechnungsabgrenzungen beinhalten erhaltene Zahlungseingänge, bei denen Leistungen in den kommenden Perioden erbracht werden. Die passiven Rechnungsabgrenzungen belaufen sich im aktuellen Geschäftsjahr auf EUR 1,9 Mio. und verringerten sich somit um EUR 10,5 Mio. gegenüber dem Vorjahr von EUR 12,4 Mio. Sie resultieren grundsätzlich aus dem Bereich "Outplacement". Der Rückgang resultiert aus dem gesunkenen Geschäft im Berichtsjahr.

Als Finanzierungsquellen dienen der Adecco Germany Holding SA & Co. KG vornehmlich die Zahlungsmittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Darüber hinaus ist die Gesellschaft an das Cash-Pooling des Adecco Konzerns in der Schweiz angebunden.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ergab im Geschäftsjahr einen negativen Betrag von EUR -54,8 Mio. (Vorjahr: EUR +38,4 Mio.) und war maßgeblich durch die Finanzierung des Kaufpreises der Modis Gesellschaften in Höhe von EUR 88,6 Mio. beeinflusst.

Aus der Investitionstätigkeit resultierte wie im Vorjahr ein negativer Cash Flow in Höhe von EUR -3,5 Mio. (Vorjahr: -1,9 Mio.).

Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtsjahr EUR -9,4 Mio. nach EUR -5,1 Mio. im Vorjahr und resultiert im Wesentlichen aus gezahlten Zinsen aus Cash-Pooling Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 8,2 Mio.

Die Adecco Germany Holding SA & Co. KG weist zum 31. Dezember 2022 einen negativen Finanzmittelfonds in Höhe EUR -195,1 Mio. (Vorjahr: EUR -127,4 Mio.) aus. Die Verschlechterung des Finanzmittelfonds gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Einbindung der Akkodis Gruppe Deutschland und Österreich in das Cash-Pooling in Höhe von EUR -81,8 Mio.

4.3. Ertragslage

Die Adecco Germany Holding SA & Co. KG erzielte in 2022 einen Umsatz in Höhe von EUR 1.318,5 Mio. nach EUR 1.248,1 Mio. im Vorjahr. Dies entspricht einem Umsatzzuwachs um 5,6 %. Dies ist jedoch eine Verschlechterung gegenüber dem geplanten Umsatz von EUR 1.347,6 Mio. Ein Grund für den Umsatzanstieg ist der veränderte Kundenmix, dabei hat sich gleichzeitig die durchschnittliche Anzahl an Projektmitarbeitern reduziert -1.820 / -7 % (2022: 24.593 vs. 2021: 26.413). Die Umsatzveränderung erfolgte im Schwerpunkt in den Branchen "Government Institutions" EUR -33,4 Mio. / -50 %, "Technology" EUR -18,9 Mio. / -21 %, "Logistics & Transportation" EUR -18,3 Mio. / -14 %, überkompensiert durch den Anstieg bei "Automotive/Transport Equipment" EUR +43,4 Mio. / +23 %, "Consumer Products" EUR +27,1 Mio. / +24 %, "Manufacturing" EUR +22,7 Mio. / +20 %, "Aerospace & Defence" EUR +19,5 Mio. / +92 %, "Consulting" EUR +18,0 Mio. / +18 % und "Financial Institutions & Insurance" EUR +16,9 Mio. / +63 %.

Die Umsatzentwicklung pro Geschäftsbereich stellt sich wie folgt dar:

Umsatzanteil 2022 Umsatzanteil 2021 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Industrie 782.569 59,4 722.129 57,9 60.440 8,4
Information & Technology 228.491 17,3 213.524 17,1 14.967 7,0
Office & Management 164.056 12,4 142.358 11,4 21.698 15,2
Finance 80.134 6,1 61.430 4,9 18.704 30,4
Medical & Science 27.850 2,1 56.224 4,5 -28.374 -50,5
Sonstige 35.394 2,7 52.446 4,2 -17.052 -32,5
Gesamtergebnis 1.318.494 100 1.248.111 100 70.383 5,6

Im Personaldienstleistungsgeschäft gibt es typischerweise keinen wesentlichen Auftragsbestand, da die Aufträge relativ kurzfristig abgeschlossen werden. Der Zuwachs des Umsatzes um 5,6 % resultiert im Wesentlichen aus der zusätzlichen Geschäftsentwicklung in den Bereichen Industrie und Office & Management.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 89,6 Mio. auf EUR 151,7 Mio. erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Ertrag aus der Entkonsolidierung der drei Modis Gesellschaften in Höhe von EUR 105,0 Mio. Durch die Auflösung von nicht benötigten Rückstellungen konnten im laufenden Geschäftsjahr EUR 30,4 Mio. (Vorjahr: EUR 13,8 Mio.) als Erträge bilanziert werden. Die Auflösungen betrafen überwiegend Rückstellungen für Restrukturierung (EUR 12,6 Mio.), für Kundenrückforderungen (EUR 4,2 Mio.), für Kundenboni (EUR 4,1 Mio.) und für ausstehende Eingangsrechnungen (EUR 3,7 Mio.).

Der Materialaufwand erhöhte sich im Berichtsjahr 2022 um EUR 12,1 Mio. auf EUR 72,7 Mio., was 5,5 % vom Umsatz (Vorjahr: 4,9 %) ausmacht. Dieser Zuwachs ist auf die gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich in 2022 im Wesentlichen proportional zu den Umsatzerlösen um 4,1 % auf EUR 1.127,9 Mio. (Vorjahr: EUR 1.084 Mio.).

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betrugen im Berichtsjahr 2022 EUR 20,4 Mio. nach EUR 22,7 Mio. im Vorjahr und beinhalten u. a. planmäßige Abschreibungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von EUR 11,3 Mio. (Vorjahr: EUR 11,3 Mio.) und planmäßige Abschreibungen auf die Markennamen in Höhe von EUR 5,5 Mio. (Vorjahr: EUR 7,3 Mio.).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtsjahr 2022 EUR 164,2 Mio. und liegen somit über Vorjahresniveau (Vorjahr: EUR 130,5 Mio.). Die Veränderung liegt hauptsächlich an gestiegenen Aufwendungen mit verbundenen Unternehmen der Adecco Group AG, Zürich/Schweiz.

Das Ergebnis nach Steuern betrug im Geschäftsjahr 2022 EUR 82,8 Mio. und liegt somit deutlich über Vorjahresniveau (EUR 10,6 Mio.). Dies resultiert hauptsächlich aus dem Ertrag aus der Entkonsolidierung der Modis Gesellschaften in Höhe von EUR 105,0 Mio.

Nach Zuteilung des Gewinns in Höhe von TEUR 685 an die Minderheitsgesellschafter für nicht beherrschende Anteile, ergibt sich im Berichtsjahr ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 82,2 Mio. nach einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 9,4 Mio. im Vorjahr.

Gemäß Gesellschaftsvertrag sind Verluste aus dem Einzelabschluss der Adecco Germany Holding SA & Co. KG durch eine Entnahme aus den Rücklagen auszugleichen. Die entnahmefähigen Teile eines etwaigen Gewinns werden dem Privatkonto der Kommanditistin gutgeschrieben. Der Gewinn aus dem Einzelabschluss der Adecco Germany Holding SA & Co. KG betrug im Berichtsjahr EUR 29,6 Mio. Im Vorjahr wurde auf Ebene des Einzelabschlusses ein Gewinn in Höhe EUR 27,6 Mio. erwirtschaftet.

4.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Der Umsatz als ein wichtiger finanzieller Leistungsindikator des Konzerns ist im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen begründet durch die positive Entwicklung in folgenden Sektoren: Aerospace & Defence (+92 %), Automotive/Transport Equipment (+23 %), Consumer Products (+24 %) und Manufacturing (+20 %). Der Umsatzrückgang im Sektor Government/Institution (-50 %) konnte überkompensiert werden.

Das im Vorjahr prognostizierte Umsatzziel in Höhe von EUR 1.347,6 Mio. konnte nicht erreicht werden. Gründe für die Nichterreichung des budgetierten Umsatzes sind die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die damit in Zusammenhang stehenden Lieferkettenprobleme sowie gestiegenen Energiepreise bei den Kunden.

Das im Vorjahr geplante negative Konzernergebnis vor Steuern und vor Abschreibungen auf die Markennamen und die Geschäfts- oder Firmenwerte als weiterer wichtiger finanzieller Leistungsindikator des Konzerns von EUR 14,3 Mio. konnte übertroffen werden. Im laufenden Geschäftsjahr wurde ein positives Konzernergebnis vor Steuern und vor Abschreibungen auf die Markennahmen und die Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von EUR 99,7 Mio. erzielt.

Die Hauptgründe liegen in den positiven Effekten aus dem Verkauf der Modis Gesellschaften.

Die beschriebene Geschäftsentwicklung liegt für den Umsatz unter dem Budget für 2022, ist jedoch im Rahmen der gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen, insbesondere bedingt durch die Auswirkungen des Russland-Ukraine Konflikts, für den Konzern zufriedenstellend.

Insbesondere die Auswertung und Analyse des Net Promoter Scores ("NPS") als wesentlicher Nichtfinanzieller Leistungsindikator wurde in 2022 intensiviert. Die Kennzahl wurde 2004 von NICE Systems, Inc., Bain and Company, Inc., und Fred Reichheld entwickelt. Hier werden zur Unternehmenssteuerung der NPS für Kunden, Mitarbeiter und für Kandidaten ausgewertet. Bei der Befragung wird auf einer Skala von 0-10 erhoben, wie wahrscheinlich es ist, dass das Unternehmen an Freunde oder Kollegen weiterempfohlen wird. In der Auswertung werden auf der Skala drei Gruppen unterschieden: (1) "Detractor" von 0-6, (2) "Passive" von 7-8 und (3) "Promoter" von 9-10. Für den finalen Score wird der prozentuale Anteil der "Detractors" an der Gesamtzahl vom prozentualen Anteil der "Promoters" abgezogen und das Ergebnis mit 100 multipliziert. So ergibt sich für den NPS eine mögliche Range von -100 bis 100 Punkten. Je höher der NPS, desto höher die jeweilige Bindung, was sich positiv und nachhaltig insbesondere auf die Umsätze, aber auch die Marge auswirkt. Das im Vorjahr budgetierte Ziel eines weiteren leichten Anstiegs des NPS um 3 Punkte für 2022 auf 39 Punkte konnte bei den Kunden um 8 Punkte übertroffen werden und liegt im Berichtsjahr 2022 bei 47 Punkten.

5. Chancen- und Risikobericht

5.1. Risikomanagement-System

Die Adecco Germany Holding SA & Co. KG ist in das globale Risikomanagement-System der Adecco Group integriert. Es zielt darauf ab, wesentliche und bestandsgefährdende Risiken der jeweiligen Geschäftseinheit systematisch zu identifizieren, zu beurteilen, zu kontrollieren und zu dokumentieren. Es sind verschiedene Risikokategorien festgelegt worden, innerhalb dieser jedes Land seine jeweiligen Risiken identifizieren muss. Die Risikoanalyse beinhaltet auch eine Einschätzung bezüglich der Auswirkungen auf lokaler und globaler Ebene. Diese können finanzieller Natur sein, sich u.a. aber auch Reputation, Business Continuity oder den Einfluss auf die Marke beziehen. Für die Risiken, die vom Management beeinflusst werden können, werden Gegenmaßnahmen festgelegt und eingeleitet sowie mit Aktionsplänen versehen.

Im Wesentlichen überwacht die Abteilung Audit & Internal Controls die Risiken bei der Adecco Germany Holding SA & Co. KG. In diesem Bereich wird darüber hinaus konzernweit stichprobenartig die Einhaltung der konzerninternen Richtlinien, IKS-Kontrollen sowie der gesetzlichen Rahmenbedingungen überwacht. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für eine Selbsteinschätzung, ob die Kontrollen angemessen ausgestaltet und wirksam sind.

Die Wirksamkeit der Kontrollen wird jährlich an die Internal Controls Abteilung der Adecco Group AG, Zürich/Schweiz, berichtet. Diese Berichterstattung wird dem Verwaltungsrat und dem Prüfungsausschuss der Adecco Group AG, Zürich/Schweiz, vorgelegt, welche den Risikomanagementprozess prüfen und genehmigen.

5.2. Gegenüberstellung der Chancen und Risiken

Die von der Adecco Germany Holding SA & Co. KG identifizierten Chancen und Risiken stellen Abweichungen von der geplanten Entwicklung des Geschäfts dar. Unternehmerische Chancen werden nicht innerhalb unseres Risikomanagementsystems berichtet, sondern im Rahmen der strategischen und der mittelfristigen Planungen in Management Meetings erfasst und unterjährig im Rahmen der periodischen Berichterstattung verfolgt.

Da es sich bei der Zeitarbeit um ein kurzfristiges Geschäft handelt, beschränkt sich der Chancen- und Risikobericht auf das Jahr 2023. Für die bestehenden rechtlichen Risiken hat das Management im Jahr 2022 Rückstellungen gebildet. Für die verbleibenden Risiken sind aus Sicht der Geschäftsführung keine bilanziellen Vorsorgen notwendig. Nachfolgend sind die Hauptrisiken und die daraus resultierenden Chancen der Adecco Germany Holding SA & Co. KG zusammengefasst:

Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken

Risiken aufgrund von Zahlungsausfällen

Es besteht nach wie vor ein erhöhtes Risiko aufgrund von Zahlungsausfällen. Um diesem entgegenzuwirken, arbeitet das Unternehmen mit dem GUARDEAN DebiTEX Bonitätsindex. Bei Interessenten oder Neukunden ist immer vor der ersten Auftragsbesetzung eine Bonitätsprüfung durchzuführen. Der Bonitätsindex berücksichtigt Bonitätsinformationen aus verschiedenen Wirtschaftsauskünften. Dementsprechend werden die Kunden in Risikoklassen eingeteilt. Teilweise werden Forderungsausfälle über eine Versicherung abgesichert. Der technische Überwachungsverein bestätigte weiterhin dem Debitorenmanagement des Unternehmens einen erhöhten Sicherheitsstandard nach der Prüfungsnorm "Credit Management Certification".

Risiken der Werthaltigkeit der aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte bzw. der Finanzanlagen der Muttergesellschaft Adecco Germany Holding SA & Co. KG

Die aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte bzw. die Finanzanlagen der Muttergesellschaft Adecco Germany Holding SA & Co. KG werden einem jährlichen Werthaltigkeitstest unter Anwendung eines Discounted-Cashflow Verfahrens unterzogen. Die Ergebnisse dieses Verfahrens sind im Wesentlichen abhängig vom verwendeten Diskontierungszins sowie von der Unternehmensplanung in Bezug auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Die Ermittlung der Komponenten ist mit Beurteilungsspielräumen und Unsicherheiten behaftet. Insbesondere die Erfüllung der Umsatz- und Ergebnisziele ist vom Eintreten diverser Umweltkomponenten abhängig, die seitens der Adecco Germany Holding SA & Co. KG nur in beschränktem Maße beeinflusst werden können.

Branchenspezifische Chancen und Risiken

Der allseits diskutierte Fachkräftemangel stellt für die Branche sowohl Chancen als auch Risiken dar. Auf der einen Seite ergeben sich auch für die Zeitarbeitsbranche neue Chancen, insbesondere durch eine Deregulierung, wenn es um die Integration und Qualifizierung von Beschäftigten aus Drittstaaten geht als auch durch das vorhandene Know-How beim Recruiting. Auf der anderen Seite macht die verringerte Anzahl an qualifizierten Arbeitskräften am Markt das Recruiting aufwendiger und teurer. Dabei ist offen, ob die erhöhten Kosten immer in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden können.

Die Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Oktober 2022 auf 12 Euro pro Stunde hatte, wie erwartet, zunächst nur unmittelbare Auswirkungen auf die beiden untersten Entgeltgruppen. Mit dem neuen Tarifabschluss steigen jedoch auch die Tarifentgelte für Fachkräfte ab Entgeltstufe 3 (abgeschlossene Berufsausbildung) bis 9 (Akademiker) mit Wirkung ab dem 1. April 2023. 13 In Summe bedeuten die Tariferhöhungen erheblich steigende Personalkosten für das Unternehmen und führen zum Risiko sinkender Margen, falls die Kosten nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden können.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 15. Dezember 2022 ein wegweisendes Urteil für Zeitarbeitnehmer und Personaldienstleister in Deutschland gefällt (Az. C311/21). 14 Im Kern ging es um die Frage, ob zum einen das deutsche Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und zum anderen das System der Zeitarbeitstarifverträge in Deutschland europarechtskonform sind, sodass weiterhin mittels eines solchen Tarifvertrages vom Gleichbehandlungsgrundsatz abgewichen werden kann. Aus dem EuGH-Urteil ergeben sich zunächst keine unmittelbaren Folgen, da es sich nur um ein sog. Vorabentscheidungsverfahren handelt. Allerdings wird das Verfahren vor dem BAG nun wieder aufgenommen und das BAG muss entscheiden, wie es die Vorgaben des EuGH in deutsches Recht "übersetzt".

Aus den Regelungen des AÜG, ergeben sich jetzt schon dahingehend Risiken für das Unternehmen, als dass Kunden hinsichtlich der maximalen Überlassungsdauer bzw. der Equal Pay Regularien den Einsatz von Mitarbeitern im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung überdenken. Dieser Regelung begegnet das Unternehmen u.a. mit möglichen Preisanpassungen und dem Ausbau bestehender bzw. neuer Geschäftsfelder wie z.B. der Digitalisierung, dem Freelance und der Personalvermittlung.

Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften des AÜG wird durch ein konzernweites Compliance Management System sowie dem internen Kontrollsystem (IKS) sichergestellt.

13 vgl. https://ig-zeitarbeit.de/neuer-tarifabschluss-in-der-zeitarbeit/

14 https://curia.europa.eu/juris/liste.jsf?nat=or&mat=or&pcs=Oor&jur=C%2CT%2CF&num=C-311%252F21&for=&jge=&dates=&language=de&pro=&cit=none%252CC%252CCJ%252CR
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Aufgrund der Zugehörigkeit zu einem internationalen Konzern in der Schweiz ist der Konzern in Deutschland am Markt etabliert. Dies sieht die Geschäftsführung als Chance für die kommenden Jahre, da sie in einem sich konsolidierenden Markt grundsätzlich gute Geschäftsaussichten erwartet.

Die Attraktivität der Zeitarbeitsbranche ist in den letzten Jahren aufgrund der veränderten Erwartungshaltung der jüngeren Generation an die Arbeitgeber gestiegen. Der Nachwuchs setzte Prioritäten auf die Flexibilität und "das Ausprobieren" potenzieller Arbeitgeber. 15

Chancen und Risiken der Kundenbindung

Das Geschäftspotential und die langfristigen Perspektiven der Adecco Germany Holding SA & Co. KG hängen davon ab, ob es uns gelingt, Kunden zu akquirieren und an uns zu binden. Kundenzufriedenheit - als Resultat unserer erbrachten Dienstleistungen - ist ein Schlüsselindikator für Kundenbindung und muss daher regelmäßig von uns überprüft werden. Die Kundenbindung kann weiterhin von der wirtschaftlichen Entwicklung und vom Wettbewerbsdruck abhängig sein. Weiterhin können Lieferprobleme zu Umsatz- und Ergebnisverlusten führen. Fortlaufende Betreuung unserer Großkunden durch das Key Account Management und monatliche Management-Meetings sollen uns ermöglichen, mit strategischen Veränderungen die Kundenbindung und -attraktivität auszubauen.

Chancen und Risiken der Bindung der Projektmitarbeiter

Wir sind darauf angewiesen, Projektmitarbeiter für unseren Konzern zu gewinnen und an uns zu binden, welche den Anforderungen des Kunden entsprechen. Mit zunehmendem Fachkräftemangel in bestimmten Branchen und stärkerem Wettbewerb um die Fachkräfte ist es eine immer größere Herausforderung, passende qualifizierte Projektmitarbeiter anzubieten. Damit die steigende Nachfrage auch künftig bedient und ihre Bedeutung für den Arbeitsmarkt ausgebaut werden kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden: Dazu gehören die kontinuierliche Fortbildung der Mitarbeiter, die Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber, die Verbesserung des Images der Zeitarbeit, die Einhaltung der Tarifverträge und der Ausbau der Dienstleistungen.

Chancen und Risiken der Bindung der internen Mitarbeiter

Die Effektivität und Performance unserer operativen Einheiten hängt stark vom Engagement und der Loyalität des Managements zum Unternehmen, von den Führungskräften in den Niederlassungen und deren Vertriebsmitarbeitern ab. Stark vernetzte und lokale Beziehungen vor Ort sowie die Qualität der Dienstleistungen sind entscheidend für die Entwicklung des Geschäfts. Der Verlust von "Top-Personal" mit wertvoller operativer Erfahrung in der Personaldienstleistungsbranche oder mit starken Kundenbeziehungen führt dazu, dass das Geschäft signifikant einbrechen könnte. Durch Einleitung entsprechender Personalentwicklungsmöglichkeiten und eine gerechte Vergütung bestehen Chancen, "Top-Personal" zu halten und zu akquirieren.

15 Vgl. Lünendonk-Studie zur Zeitarbeit 2019, S. 6.

IT-Risiken

Die Adecco Germany Holding SA & Co. KG weist eine zentrale IT-Struktur auf, die stark in die IT-Infrastruktur der Gruppe eingebettet ist. Nachfolgend sind alle Risiken aufgeführt, die durch entsprechende Gegenmaßnahmen aktiv minimiert werden und einer permanenten Überwachung unterliegen: Ausfall der Energieversorgung, Ausfall des Internets, Cyber-Attacken, Schäden durch Viren und Trojaner sowie Schäden an Datenleitungen.

5.3. Gesamtrisiko

Die Gesamtrisikosituation des Konzerns setzt sich aus den Einzelrisiken aller Risikokategorien der Geschäftseinheiten Adecco Personaldienstleistungen GmbH, DIS AG und Modis GmbH (bis zum 31. Dezember 2022) zusammen. Dort sind Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund, dass weiterhin beträchtliche gesamtwirtschaftliche und branchenbedingte Risiken bestehen, können Rückschläge auf dem Weg zur nachhaltigen Realisierung unserer angestrebten Wachstums- und Renditeziele nicht völlig ausgeschlossen werden.

6. Prognosebericht

Die Zeitarbeit kann als Frühindikator für die konjunkturellen Rahmenbedingungen bezeichnet werden. In Zeiten eines beginnenden konjunkturellen Aufschwungs wird vermehrt das Instrument der Leiharbeit genutzt. Ein anhaltender Aufschwung führt bei den Unternehmen zur Erweiterung des Stammpersonals, während sich Folgen eines wirtschaftlichen Abschwungs frühzeitig auf die Arbeitnehmerüberlassung bemerkbar machen. Grundsätzlich wird vor der Entlassung der Stammbelegschaft in Unternehmen in der Regel die Inanspruchnahme von Zeitarbeit reduziert.

Das Wirtschaftswachstum in 2022 betrug +1,8 %. 16 Damit setzt sich eine weitere leichte Erholung nach +2,8 % in 2021 fort. Das gebremste Wachstum ist maßgeblich auf geopolitische und wirtschaftliche Herausforderungen zurückzuführen. Der Krieg in der Ukraine und damit in Zusammenhang stehende gestiegene Energie- sowie Verbraucherpreise belasteten die Wirtschaft stark.

Damit wurde die erwartete fortgesetzte Erholung nach dem pandemiebedingten Einbruch in 2020 ausgebremst.

6.1. Künftige gesamtwirtschaftliche Situation

Der Ende Februar 2022 durch Russland in der Ukraine begonnene Krieg verstärkt die wirtschaftliche und gesellschaftliche Unsicherheit in Europa. Bestehende Lieferantenbeziehungen nach Russland sind aktuell durch Sanktionen seitens der EU entweder komplett unterbrochen oder unterliegen einer starken Unsicherheit. Ebenso stehen die Produktionskapazitäten in der Ukraine selbst größtenteils nicht zur Verfügung. Dies führt in der Folge für unsere Kunden, aktuell im Schwerpunkt im Bereich Automotive, zu Produktionsausfällen u.a. in Deutschland und damit verbundenen Schichtausfällen. Diese Situation wird sich voraussichtlich auch im Jahr 2023 fortsetzen.

Die Bundesregierung rechnet in der Jahresprojektion mit einem geringfügigen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 % im Jahr 2023 und mit 1,8 % in 2024. 17

6.2. Künftige Branchensituation

Trotz der gesamtwirtschaftlichen Situation und deren direkten Auswirkungen auf die Branche erwartet das Management einen leicht über dem Vorjahr liegenden Umsatz in der Zeitarbeitsbranche für das Jahr 2023. Die Gründe hierfür liegen nachfragebedingt im weiter anhaltenden Fachkräftemangel sowie dem Angebot der Zeitarbeitsbranche in unsicheren Zeiten Ressourcen flexibel bereitzustellen. Ergänzend zur Nachfrage wird angenommen, dass das Marktvolumen durch Preisanpassungen auf Grund der Erhöhung der Tariflöhne steigen wird.

16 Vgl. https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html

17 https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html

6.3. Künftige Unternehmenssituation

Die Absatzsituation wird für die Adecco Germany Holding SA & Co. KG aufgrund der aktuell vorherrschenden Kriegssituation in der Ukraine und der damit in Zusammenhang stehenden konjunkturellen Entwicklung im Jahr 2023 weiter herausfordernd bleiben. Das Management rechnet für 2023 mit einem Umsatz von ca. EUR 1,11 Mrd., welcher auf Grund des Ausscheidens der Modis Gesellschaften aus dem Konzern unter dem Niveau von 2022 liegt. Durch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und dem verhandelten Tarifvertrag wird die Rohertragsmarge (Bruttoergebnis geteilt durch Umsatzerlöse) weiterhin unter Druck sein. Vor diesem Hintergrund rechnet das Management mit einem Ergebnis vor Steuern und vor der Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte und des Markennamens von ca. EUR 4,2 Mio. in 2023.

Für das Geschäftsjahr 2023 wird geplant, den Net Promoter Score ("NPS") im Jahresvergleich zu halten (47 Punkte). Dieser Wert soll sich positiv und nachhaltig auf die Umsätze und die Marge auswirken.

Die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit wird auch zukünftig über die Einbindung in den Cash-Pool der Adecco Group AG, Zürich/Schweiz, sichergestellt. Die Deckung des Liquiditätsbedarfs im Cash-Pool wird über diese gesteuert. Die notwendigen Liquiden Mittel werden der Adecco Germany Holding SA & Co. KG durch den Konzern der Adecco Group AG garantiert.

Für das Jahr 2023 rechnet das Unternehmen mit Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in der gleichen Größenordnung wie in den Vorjahren. Es handelt sich dabei um reine Ersatzinvestitionen. Die Investitionen sollen im Jahre 2023 aus dem laufenden Cash Flow finanziert werden.

 

Düsseldorf, 19. Mai 2023

Die Geschäftsführung der Adecco Germany Holding Management S.A.

Peter Blersch

Florian Rück

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022
EUR
2021
EUR
1. Umsatzerlöse 1.318.494.444,90 1.248.111.125,33
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 2.136.091,63 -88.017,69
3. Sonstige betriebliche Erträge 151.670.819,69 62.134.691,83
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 255.858,87 (Vj. EUR 203.380,13)
1.472.301.356,22 1.310.157.799,47
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 5.665.176,63 7.588.932,25
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 67.062.020,60 53.040.519,42
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 932.047.239,07 909.673.819,63
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 195.868.226,00 174.305.724,57
davon für Altersversorgung EUR 324.429,33 (Vj. EUR 439.750,92)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 20.397.465,57 22.666.085,35
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 164.176.294,91 130.478.157,09
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 275.877,83 (Vj. EUR 312.631,81)
1.385.216.422,78 1.297.753.238,31
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.036.652,99 4.329.756,46
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 5.036.057,87 (Vj. EUR 4.329.670,41)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.222.796,10 5.378.272,86
davon an verbundene Unternehmen EUR 8.747.081,54 (Vj. EUR 4.811.756,62)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 179.830,00 (Vj. EUR 286.768,00)
-4.186.143,11 -1.048.516,40
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 56.683,27 716.823,30
davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 728.902,33 (Vj. EUR 1.145.828,29)
11. Ergebnis nach Steuern 82.842.107,06 10.639.221,46
12. Sonstige Steuern 1.253,49 6.172,88
13. Konzernjahresüberschuss vor nicht beherrschenden Anteilen 82.840.853,57 10.633.048,58
14. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn 684.843,50 1.186.258,62
15. Konzernjahresüberschuss 82.156.010,07 9.446.789,96
16. Konzernverlustvortrag aus Vorjahr -97.258.433,62 -79.067.548,31
17. Gutschrift auf Gesellschafterkonten -29.573.235,45 -27.637.675,27
18. Konzernbilanzverlust -44.675.659,00 -97.258.433,62

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022 Abgänge aus Veränderungen des Konsolidierungskreises Zugänge Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 64.728.271,02 711.188,53 121.483,97 4.091.600,89 60.046.965,57
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 1.483.752.549,20 41.845.076,41 0,00 0,00 1.441.907.472,79
3. Geleistete Anzahlungen 39.662,38 0,00 0,00 39.662,38 0,00
1.548.520.482,60 42.556.264,94 121.483,97 4.131.263,27 1.501.954.438,36
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 573.984,07 0,00 0,00 0,00 573.984,07
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.270.420,62 7.081.711,51 3.424.250,76 1.147.793,02 28.465.166,85
33.844.404,69 7.081.711,51 3.424.250,76 1.147.793,02 29.039.150,92
1.582.364.887,29 49.637.976,45 3.545.734,73 5.279.056,29 1.530.993.589,28
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022 Abgänge aus Veränderungen des Konsolidierungskreises Zugänge Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 57.928.381,95 534.943,44 6.143.188,34 4.090.234,96 59.446.391,89
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 1.415.806.321,96 38.583.945,55 11.309.793,96 0,00 1.388.532.170,37
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.473.734.703,91 39.118.888,99 17.452.982,30 4.090.234,96 1.447.978.562,26
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 172.778,65 0,00 13.834,67 0,00 186.613,32
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.604.256,95 5.868.694,91 2.930.648,60 1.100.541,33 23.565.669,31
27.777.035,60 5.868.694,91 2.944.483,27 1.100.541,33 23.752.282,63
1.501.511.739,51 44.987.583,90 20.397.465,57 5.190.776,29 1.471.730.844,89
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 600.573,68 6.799.889,07
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 53.375.302,42 67.946.227,24
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 39.662,38
53.975.876,10 74.785.778,69
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 387.370,75 401.205,42
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.899.497,54 5.666.163,67
5.286.868,29 6.067.369,09
59.262.744,39 80.853.147,78

 

Düsseldorf, 19. Mai 2023

Die Geschäftsführung der Adecco Germany Holding Management S.A.

Peter Blersch

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