Grundstücksgesellschaft Breslauer Ring 11 mbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Konstantin Fischer seit 22.3.2026 | Geschäftsführer |
Maria Margarita Moreno Gonzalez seit 15.5.2024 | Prokura |
Lars Siebert seit 31.5.2023 | Geschäftsführer |
Carlos Dr. De las Salas Vega seit 27.1.2021 | Prokura |
Edda Schröder seit 29.2.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 44.94% | |
| 25.10% | |
A******** C***** H***** | 11.23% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Invest in Visions GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell und Gesellschafter Die Invest In Visions GmbH (IIV) wurde 2006 von Edda Schröder mit der Vision gegründet, institutionellen und privaten Anlegern den Zugang zu Impact Investments zu ermöglichen, d.h. Anlagen, die neben finanziellen Erträgen auch eine soziale Rendite bieten. Als Mikrofinanzinvestor der ersten Stunde hat sich die IIV einen Namen gemacht. Mit der Auflegung des IIV-Mikrofinanzfonds im Jahr 2011, als ersten Fonds dieser Anlageklasse in Deutschland, für private und institutionelle Anleger hat die IIV einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die IIV ist ein nach § 2 Abs. 2 Nr. 3-4,9 Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) lizensiertes Wertpapierinstitut mit der Berechtigung zur Finanzportfolioverwaltung, der Anlageberatung, der Anlagevermittlung sowie für Eigengeschäfte nach § 15 Abs. 3 WpIG. Die Gesellschaft ist auf die Konzeption (oder Initiation) und die Portfolioverwaltung von wirkungsorientierten Produkten, im Besonderen im Bereich Mikrofinanz, spezialisiert. Im Jahr 2023 bleiben die Beteiligungsverhältnisse unverändert (FS Invest Holding GmbH - 74,9% und Frau Edda Schröder 25,1%). Die IIV hat ihren Sitz in Frankfurt am Main, sie unterhält keine weiteren Geschäftsstellen. 1.2 Organisationsstruktur Zum 31.12.2023 beschäftigte die IIV, inkl. der Geschäftsführung, 27 Mitarbeiter:innen (10 Vollzeitkräfte und 17 Teilzeitkräfte), Teilbereiche wie Interne Revision, Lohn- und Finanzbuchhaltung, Datenschutzbeauftragter und IT waren ausgelagert. Hierzu liegen Auslagerungsverträge vor. Die Bereiche Portfoliomanagement, Business Development, Operations, Impact & Nachhaltigkeit und Compliance wurden von eigenen Mitarbeitern abgedeckt. Die Gesellschaft hat einen internen Geldwäschebeauftragten. Die Funktion des Revisionsbeauftragten ist ebenfalls intern abgebildet. Zum 01.Juni 2023 wurde Lars Siebert nach Genehmigung der Bafin und Eintragung im Handelsregister als weiterer Geschäftsleiter benannt. Sitz der Gesellschaft ist 60323 Frankfurt am Main, Freiherr-vom-Stein-Str. 24-26. 1.3 Produkte und Dienstleistungen Als Initiator hat die IIV im Oktober 2011 mit dem INVEST IN VISIONS Mikrofinanzfonds den ersten in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen Mikrofinanzfonds lanciert (Namensänderung zu IIV-Mikrofinanzfonds in 2013). Der Fonds verwaltet per 31.12.2023 ein Volumen von 777,2 Mio. EUR. Das Portfolio des IIV-Mikrofinanzfonds umfasst insgesamt 89 Finanzinstitute in 33 Ländern. Im April 2017 wurden unter der Umbrellastruktur - IIV Impact Investing Funds, FCP-RAIF - zwei Spezialfonds im Bereich Mikrofinanz für institutionelle Anleger aufgelegt. Das Gesamtvolumen der Spezialfonds zum 31.12.2023 beträgt zusammen 107,4 Mio. EUR gegenüber 126 Mio. EUR zum Vorjahresende - dies entspricht einem Rückgang von 15% für das Jahr 2023. Die Fonds investieren in unverbriefte Darlehensforderungen an Mikrofinanzinstitute. Das Portfolio beider Spezialfonds umfasst 70 Darlehen an insgesamt 45 Mikrofinanzinstitute in 22 Ländern. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 10 neue Darlehen vergeben. Im Juli 2022 initiierte die IIV den deutschen Spezialfonds "IIV Sustainable Debt Funds EM - Finance for Future": Die Auflegung eines SME-Fonds (SME steht für small and medium sized enterprises) war ein logischer Schritt, der nahtlos an die Finanzierung von Mikrokrediten anschließt. Der Fonds wird vorrausichtlich Mitte 2024 geschlossen. Aufgrund des rückläufigen Fondsvolumens im Jahr 2023 wurde das Personal nicht weiter aufgestockt. Zusätzlich wurden unsere Investmentprozesse weiter verbessert, um unseren Investment Management Anteil ausbauen zu können, die IT-Infrastruktur und IT-Sicherheitsmaßnahmen wurden gestärkt sowie das Risikomanagement weiter professionalisiert. Neben den langjährigen Research Partnern Incofin (Belgien)und Agents for Impact (Frankfurt) sowie HICA (Hongkong) und Verdant Capital (Südafrika) hat IIV den eigenen Investmentmanagementanteil weiter ausgebaut. Damit kann gewährleistet werden, dass die Pipeline für neue Investitionen in den Entwicklungs- und Schwellenländern sichergestellt ist. 1.4 Externe Einflussfaktoren für das Geschäft Im Jahr 2023 haben verschiedene Faktoren, dazu beigetragen, dass die Volumina der IIV verwalteten Mikrofinanzfonds gesunken sind:
Dennoch konnte der IIV-Mikrofinanzfonds einen sehr positiven Performance-Beitrag im Jahr 2023 von 3,10 % in der I-Tranche (WKN: A1H44S) und 2,55 % in der R-Tranche (WKN A1H44T)erzielen. Der Grund hierfür sind steigende Darlehenszinsen bei unseren Zielinvestments, die sich auch im Jahr 2024 positiv auf die Rendite des Fonds auswirken. Wir erwarten daher ab Mitte 2024 (wenn auch langsam) eine Zinswende und wieder steigende Volumina. Positiv bewerten und erwarten wir auch in 2024:
Grundsätzlich ist das Thema Nachhaltigkeit oder Impact Investing in der Finanzbranche angekommen. Ein wichtiger Schritt hierzu war die Regulatorik und der Problemdruck von außen (Klimawandel, Pariser Abkommen, etc.). Leider hat die überbordende Regulatorik, Green Washing und das politische Umfeld dafür gesorgt, dass nachhaltige und wirkungsorientierte Anlageformen an Attraktivität verloren haben. Jedoch ist auch zu erkennen, dass gerade bei der jüngeren Generation das Interesse Geld sinnvoll anzulegen und dabei auch eine angemessene Rendite zu erzielen, weiter an Momentum gewinnt. Gerade bei jungen Menschen spielt die Sinnhaftigkeit der Geldanlage eine immer wichtigere Rolle (Erbengeneration). Die EU-Taxonomie und der "Green Deal" war ein erster Versuch der Politik Geldströme in nachhaltige und wirkungsorientierte Investments zu leiten. Hier ist positiv zu vermerken, dass eine weitere Feinjustierung (u.a. Vereinfachung der Regulatorik) stattfindet um eine breite Akzeptanz über alle Stakeholder (Finanz- und Realwirtschaft) zu erzielen. Da es sich bei Mikrofinanz um ein sozial-nachhaltiges Investment handelt, ist die Sensibilität gegenüber Negativnachrichten aus dem Bereich Mikrofinanz, z.B. Wucherzinsen, Kinderarbeit, etc. sehr hoch. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass nachhaltige Investoren sehr sensibel darauf reagieren und auch Gelder aus Fonds aufgrund solcher Negativmeldungen abgezogen haben. Den wesentlichen Teil der Rückgänge ordnen wird jedoch dem hohen Zinsniveau auf Tages- und Termingeldern zu. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war weiterhin durch regulatorische Veränderungen bezüglich Nachhaltigkeitsthemen für unsere Fonds und damit einhergehende Unsicherheiten sowie durch die gesamtwirtschaftlichen Folgen des Angriffskriegs gegen die Ukraine (u.a. hohe Inflation und vergleichsweise hohes Zinsniveau) geprägt. Der direkte Einfluss durch die Corona Pandemie konnte organisatorisch als marginal bewertet werden. So kam die Reisetätigkeit und die Durchführung von Präsenzveranstaltungen auf ein annäherndes Niveau, wie zu Vor-Corona-Zeiten. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie belastete das Darlehensportfolio im Jahr 2022 und auch im Jahr 2023. Allerdings ist der Einfluss auf die Rendite für den Investor marginal. Im Gegenteil, im Jahr 2023 konnte der IIV-Mikrofinanzfonds eine erhöhte Rendite von 3,1% in der I-Klasse und 2,55% in der R-Klasse verzeichnen. Das Volumen des IIV-Mikrofinanzfonds sank um 16% auf 777,2 Mio. EUR zu 928,7 Mio. EUR zum 31.12.2022. Durch sukzessive Umschichtungen zu höherverzinsten Mikrofinanzkrediten konnten im Fondsportfolio höheren Renditen erzielt werden. Die Durchschnittszinssätze im IIV-Mikrofinanzfonds Portfolio stiegen in EUR von 4,5% auf 5,3% und USD von 6,5 auf 7,0%. Die Tendenz ist weiter steigend. Die Aufbaustruktur der Gesellschaft umfasst weiterhin vier Bereiche: Portfolio Management, Business Development, Operations und Impact und Nachhaltigkeit. Das Team umfasste zum Jahresende 27 Mitarbeitende (ohne Kurzzeit Praktikanten und Langzeitkranke MA), wobei für den Bereich Portfolio Management (PM) 9 Mitarbeitende, für den Bereich Operations 6 und für den Bereich Business Development 7 Mitarbeitende tätig waren. Der Bereich Compliance wird seit dem Jahr 2021 auch intern abgebildet und von einer Mitarbeiterin verantwortet. Das Team zum Thema Impact und Nachhaltigkeit (2 MA) hat sich im Jahr 2023 etabliert und kümmert sich um alle entsprechenden Belange (Regulatorisch, Prozesse, Veröffentlichungen). Verschiedene Ausschreibungen, Zertifizierungen und vor allen Dingen das Thema Impact Messungen haben das Team im Jahr 2023 beschäftigt. Um den negativen Verlauf im Jahr abzuschwächen und baldmöglichst umzukehren, wurden durch das Business Development diverse Aktivitäten verstärkt:
Bei institutionellen Anlegern ist die Nachfrage nach einem Produkt, das eine geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen, eine geringe Volatilität und eine stetige Rendite (10-jähriger Track-Record) aufweist, noch immer vorhanden. Dank der gut ausgebauten Investmentpipeline und einer guten Liquiditätssteuerung ist es dem Portfoliomanagement gelungen die durchschnittliche Investitionsquote des Fonds weiter zu erhöhen, um die Fondsrendite zu verbessern (IV-Mikrofinanzfonds: 85,7%). Trotz sinkender Assets konnte auf der Investmentseite die Diversifikation hochgehalten werden. Mit dieser Diversifikation liegt der Fonds maßgeblich unter den Vorgaben nach § 222 KAGB. Die Währungsabsicherungskosten für die Mikrofinanzfonds (USD/EUR) sind im Jahresdurchschnitt leicht gestiegen und liegen nun bei etwa 1,6%. Um die Nachfrage von Darlehen in lokaler Währung stillen zu können, wurde die Zusammenarbeit mit TCX Investment Management Company BV geschlossen. Ein weiterer positiver Effekt ist, die Währungsabsicherungskosten dadurch niedriger zu halten und die Mikrofinanzinstitute zu unterstützen. 2.2 Ertragslage Das Geschäftsjahr konnte mit einem guten finanziellen Ergebnis (Ergebnis vor Steuern) abgeschlossen werden (3,0 Mio. EUR) und lag damit leicht unter dem Planwert. Die AuM sanken im Jahresverlauf um 16% (2022 + 10%). Die Kosten stiegen um rund 0,33 Mio. EUR auf 3,85 Mio. EUR. Hauptkostentreiber sind neben Personalkosten, IT, Marketing/PR- sowie Raum-Kosten. Die Vergütungsregeln der IIV sehen für die angestellten Mitarbeitenden grundsätzlich ein Festgehalt vor, das auf jährlicher Basis angepasst wird, sowie eine Bonifikation, die auf vereinbarten Unternehmenszielen oder vertraglichen Vereinbarungen basiert. Die Vergütungen der Mitarbeitenden stehen grundsätzlich im Einklang mit den in der Geschäfts- und Risikostrategie niedergelegten Zielen. Dabei wird auch darauf geachtet, dass Interessenkonflikte zwischen Mitarbeitenden und den Investoren sowie zwischen Mitarbeitern und dem Institut vermieden werden. Die Vergütung wird in der Weise geregelt, dass eine exzessive Ausdehnung von Geschäftsrisiken nicht unterstützt wird. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 2,066 Mio. EUR ab. 2.3 Finanzlage Die Kapitalstruktur der IIV setzt sich zusammen aus dem gezeichneten Eigenkapital in Höhe von 33.400,00 EUR, einer Kapitalrücklage in Höhe von 91.800,00 EUR, einer Gewinnrücklage aus den Vorjahren von EUR 1.390.061,66 EUR und dem Bilanzgewinn in Höhe von 2.065.838,86 EUR. Rückstellungen in Höhe von 758.154,60 EUR (513.503,00+244.651,60) EUR sind in der Höhe ausreichend gebildet worden. Die liquiden Mittel der Gesellschaft (inkl. Kasse, ohne Mietkation) in Höhe von 3.176.818,42EUR sind täglich fällig gestellt. Hinzu kommen täglich veräußerbare Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 799.920,00 EUR. Die Vermögenslage der IIV ist geordnet. Im Berichtszeitraum war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gewährleistet. Das bilanzielle Eigenkapital beläuft sich auf 3.581.100,52 EUR (ohne Berücksichtigung des Gewinnverwendungsbeschlusses für 2023) bei einer Bilanzsumme von 5.341.806,85 EUR. Mit Erträgen bestehend aus den Zinserträgen, Provisionsergebnis und sonstigem betrieblichen Ergebnis sowie Erträgen aus Wertpapieren in Höhe von 6.915.808,00 EUR und Allgemeine Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 3.853.280,67 EUR beläuft sich die Cost Income Ratio auf 69,4%. Weitere Vorfälle von besonderer Bedeutung auf die Ertrags-, Finanz und Vermögenslage sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 3 Prognose-/Risikobericht 3.1 Prognosebericht Der Unternehmenserfolg der IIV, als Finanzportfolioverwalter für ein Spezialsegment im Impact Investing Bereich, ist bedeutend an das Segment Mikrofinanz gekoppelt. Daher ist es wichtig, diesen Markt bzw. diese Märkte regelmäßig zu beobachten. Die IIV hat zwei große Kunden- bzw. Interessengruppen:
Seit Auflegung des IIV-Mikrofinanzfonds im Jahr 2011 verzeichnete dieser bisher ein stetiges Wachstum. Besonders stark war das Wachstum in den Jahren 2015-2017. Die Gründe dafür sind einmal die Portfolioeigenschaften eines Mikrofinanzfonds (z.B. geringe Korrelation) und andererseits das Marktumfeld für die Investoren (z.B. niedriges Zinsumfeld). Hinzu kommt das generell steigende Interesse auf der Investorenseite an nachhaltigen Investments. Im Jahr 2023 hat sich jedoch der Trend aufgrund der stark gestiegenen Zinsen, insbesondere Festgeld, und der angespannten weltwirtschaftlichen Gemengelage und steigenden Risiken umgekehrt. Wir mussten Rückflüsse von 16% verbuchen. Es war klar zu beobachten, dass insbesondere institutionelle Investoren ihre Gelder abzogen und diese nach eigener Auskunft in Festgeldanlagen wechselten. Es ist zu befürchten, dass teils auch Retailkunden ihre Investments im Mikrofinanzfonds reduzieren. Nichtsdestotrotz ist das Thema Nachhaltigkeit und Impact ein Investitionsthema, welches aus den Anlageentscheidungen nicht mehr wegzudenken ist, auch wenn der Fokus darauf branchenübergreifend nicht besonders stark angewachsen ist. In diesem Bereich gibt es, gerade bei institutionellen Anlegern, noch Nachholbedarf. Da der Mikrofinanzfonds einer der wenigen Art. 9 Impact Fonds mit einer sozialen Rendite ("S" von ESG) ist, sind wir zuversichtlich und prognostizieren ein geringfügiges Wachstum der Fonds im Jahr 2024. Als Unternehmen verfolgen wir weiter neue Produkte für den deutschen Markt zu konzipieren. Wir sehen eine hohe Nachfrage nach nachhaltigen Produkten, die mit den Sustainable Development Goals (SDGs) der UNO übereinstimmen. Auch getrieben von der Regulatorik sehen wir interessante Möglichkeiten die sich für uns als Impact Investor ergeben können. 3.2 Risikobericht Ziel der IIV als Impact Investor ist, nur solche Geschäfte einzugehen, die im Verhältnis Chance zu Risiko ein positives Profil ausweisen. Die Risikostrategie steht in einem engen konzeptionellen Zusammenhang mit der von der Geschäftsleitung festgelegten Geschäftsstrategie. Aufsetzend auf diesem Grundsatz besteht ein Risikomanagementsystem, mit dessen Hilfe die relevanten Geschäftsbereiche fortlaufend überwacht und gesteuert werden. Grundsätzlich verfolgen wir eine auf Risikodiversifikation und Risikovermeidung ausgelegte Risikostrategie. Diesem Grundgedanken sind durch das fokussierte Geschäftsmodell Grenzen gesetzt. Eine jährlich durchgeführte Risikoinventur überprüft die Vollständigkeit der Strategien und wesentlichen Risiken. In Übereinstimmung mit den Anforderungen aus den Mindestanforderungen an das Risikomanagement, hat sie Prozesse implementiert, die eine Identifikation, sachgerechte Messung, Planung, Anrechnung auf Risikolimite, Reporting und Management der Risiken ermöglichen. Es ist ein integraler Bestandteil des Geschäftsmodels der IIV bestimmte Risiken gezielt und in Einklang mit den vorhandenen Risikodeckungsmassen zu akzeptieren. Risiken entstehen durch unvollständige Information und die damit verbundene Unsicherheit zukünftiger Ereignisse, die sich negativ auf unternehmerische Zielsetzungen und Erträge auswirken können. Die Aufgabe des Risikomanagements der IIV besteht in der Identifikation, Quantifizierung, Überwachung, Berichterstattung sowie der Steuerung aller Risiken im Unternehmen. Zielsetzung des Risikomanagements ist es, wesentliche Risiken zu erkennen und eine entsprechende Risikodeckungsmasse zur Sicherstellung der Risikotragfähigkeit vorzuhalten bzw. Maßnahmen zu ergreifen, die ein Risiko mitigieren oder dessen potenzielle Auswirkung abzufedern. Die Hauptrisiken ergeben sich aus dem Rückgang der Assets under Management z.B. durch einen unerwarteten Ausfall der Investoren in den Fonds. Direkt für die Gesellschaft kommen neben den Finanzrisiken aus Geschäften für die Anlage des eigenen Vermögens der Gesellschaft, insbesondere operationelle Risiken zum Tragen. Die Risiken der Investmentvermögen und die Risiken der Gesellschaft sind jedoch nicht vollständig isoliert zu betrachten. Die unmittelbar auf das Investmentvermögen wirkenden Risiken können mittelbar die Gesellschaft betreffen. Durch fortlaufende Änderungen der aufsichtsrechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie aufgrund des dynamischen Geschäftsmodells, sieht die IIV das Risikomanagement als einen kontinuierlichen Weiterentwicklungs- und Anpassungsprozess an. Veränderungen, wie bspw. neue Produkte oder Märkte führen bei der IIV zu einer sofortigen Neubewertung wesentlicher Risiken. Das Risikomanagement der IIV wird von der Risikomanagement-Funktion unter Leitung des kaufmännischen Leiters gesteuert. Die interne Revision prüft das Risikomanagement auf Angemessenheit, Vollständigkeit, Wirksamkeit sowie auf die Einhaltung gesetzlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen. Die Risikostrategie beinhaltet die Dokumentation aller identifizierten wesentlichen Risiken in allen Unternehmensbereichen (Risikoinventur). Es werden die Ergebnisse der Analyse, Bewertung und Risikobegrenzungs- und -steuerungsmaßnahmen systematisch erfasst. Die führende Dokumentation des Risikomanagements erfolgt in der Risikomanagement-Richtlinie und dem OHB der IIV. Die Risikostrategie beschreibt die unternehmenspolitischen und risikostrategischen Grundätze für das Risikomanagement der IIV und stellt auf dieser Basis sowohl die von der IIV identifizierten Risikobereiche als auch das zugehörige Risikomanagementsystem dar. Das Risikomanagementsystem der IIV zielt darauf ab, Risiken systematisch zu erkennen, zu analysieren, zu bewerten und zu kontrollieren bzw. deren potenziellen Auswirkungen abzufedern und basiert auf den folgenden Grundsätzen:
Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, in dem Risikomanagement Teil der Verantwortung aller Mitarbeiter ist. Wir erwarten, dass alle Mitarbeiter eine aufmerksame Risikokultur leben und Verantwortung für ihre Tätigkeiten und mögliche verbundene Risiken übernehmen. In diesem Zusammenhang erwarten wir, dass alle Mitarbeiter Risiken zukunftsorientiert und umfassend bewerten und diese Bewertung einer laufenden kritischen Überprüfung unterziehen. In Anhängigkeit der spezifischen Eigenschaften der unterschiedlichen Risikoarten, werden diese entweder zentral gesteuert, wie z.B. im Falle der Liquiditätsrisiken, oder dezentral im Fall der operationellen Risiken und Reputationsrisiken (innerhalb eines zentral definierten Rahmenwerks). Die Geschäftsführung ist dafür verantwortlich Risikotoleranzen für alle wesentlichen Risiken basierend auf der Risikoinventur zu definieren und auf die Verantwortlichen zu allokieren. 3.3 Entwicklung der Einzelrisiken 2023 3.3.1 Hinweise zu finanziellen Risiken der Gesamtgesellschaft Bei den finanziellen Risiken ergaben sich im Jahresverlauf erhöhte Ertragsrisiken aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage und den damit verbundenen Nettomittelabflüssen. So wurde per Q1 2023 die Eintrittswahrscheinlichkeit sowie die Annahme des Rückgangs der AuM (bezogen auf den IST-Stand der AuM zum jeweiligen Quartalsende) von 3% auf 8% erhöht. Dies stellte den tatsächlichen Rückgang der AuM in Q1 i.H.v. 5,1% sowie einen weiteren Puffer dar. Dadurch ergab sich ein Anstieg des Risikopotenzials per Q1 2023 um rund 470 Tsd. Hierdurch wurde das Ertragsrisiko im gesamten Jahresverlauf mit "mittel" eingestuft. Der Rückgang der AuM lag im Jahr 2023 bei rund 170 Mio. EUR. Dies entspricht einem Gesamtrückgang der AuM von 16%. Quartalsweise lag die Veränderung der AuM zwischen -3,27% (Q3) und -5,14% (Q1). Dies zeigt, dass die Bewertung des Ertragsrisikos, und insb. die Annahme der 8% Rückgang AuM, im Jahresverlauf angemessen war und ein realistisches dennoch konservatives Bild der Risikosituation wiedergegeben hat. Das Marktpreisrisiko schwankte im Jahresverlauf zwischen einer geringen und mittleren Risikobewertung. Zum Jahresende wurde die Bewertungsmethode angepasst. Das Liquiditätsrisiko konnte für das gesamte Jahr 2023 mit gering bewertet werden. Die regulatorischen Anforderungen gem. WpIG konnten jederzeit erfüllt werden (Bedingung aus Art. 43 EU 2019/2033: Liquide Mittel > 1/3 der fixen Gemeinkosten). Im Jahresverlauf lagen die liquiden Mittel immer weit über den gem. WpIG vorgegeben Anforderungen. Die Bewertung für das Adressenausfallrisiko wurde im gesamten Jahresverlauf mit "gering" bewertet. 3.3.2 Hinweise zu nichtfinanziellen Risiken GmbH (Non-Financial Risk) Als wesentliche Risiken aus dem Bereich nichtfinanzielle Risiken wurden im Jahr 2023 das Reputationsrisiko, das IT-Risiko sowie das Personalrisiko definiert, da sie mit "Mittel" bewertet wurden. Die negative Berichterstattung hinsichtlich Überschuldungsrisiken und Suizidfällen in Kambodscha beschäftigte die IIV 2023 weiterhin, wie auch im Jahr 2022. Eine weitere Erhöhung der Risikobewertung wurde allerdings nicht vorgenommen, da Maßnahmen definiert wurden. Diese umfassen:
Per Q4 2023 wurde die Eintrittswahrscheinlichkeit für das Reputationsrisiko von zwei Jahren auf 10 Jahre erhöht. Das Bewertungsszenario sieht einen Ertragsverlust aufgrund eines Rückgangs der AuM um 20 % vor. Da dies eine sehr pauschale Einschätzung ist, die in dieser Form noch nicht vorgekommen ist, wurde die Eintrittswahrscheinlichkeit auf 10 Jahre erhöht. Hierdurch wird das Risiko per Q4 auf "gering" herabgestuft. Zusätzlich wird das Reputationsrisiko per Q4 2023 als Teilrisiko des Ertragsrisikos für die Ermittlung der Risikotragfähigkeit erfasst, da es ein indirektes Ertragsrisiko darstellt. Das IT-Risiko wurde im Jahresverlauf konstant mit "mittel" bewertet. Es kam zu keinen erhöhten IT-Risiken. Neben der Einführung eines IDV-Managements wurde ein neues System zur Abwehr von Phishing E-Mails eingeführt. Daneben wurde das Backup-System für E-Mails verbessert. Durch die EU-Verordnung DORA (Digital Operational Resilience Act), die ab Januar 2025 anzuwenden ist, werden sich die Anforderungen an die IT erhöhen. Die Risikobewertung für das Personalrisiko verringerte sich zum vierten Quartal von rund 290 Tsd. EUR auf knapp 50 Tsd. EUR. Per Q4 2023 wurde das Bewertungsszenario aktualisiert. So wird das Risiko ab Q4 anhand der Personalaufwendungen pro Mitarbeitenden quantifiziert und nicht mehr anhand eines Verlusts der Portfoliomanagementvergütung durch sinkende AuM. Hierdurch ergibt sich eine präzisere Quantifizierung des Risikopotenzials. Daneben gab es keine wesentlichen Ereignisse das Personalrisiko betreffend. Das Rechts- und regulatorische Risiko wurde per Q4 von einer mittleren Bewertung auf eine geringe Bewertung herabgestuft. Grund hierfür ist die bis dato fehlende Rückmeldung der BaFin bzgl. der Eigenmittelunterschreitung aus 2021. Aufgrund dessen wurde die Eintrittswahrscheinlichkeit von einem Jahr auf fünf Jahre erhöht. Bei den restlichen nichtfinanziellen Risiken ergaben sich im Jahresverlauf keine Veränderungen hinsichtlich der Risikobewertung. Das strategische Risiko wird per Q4 2023 als Teilrisiko des Ertragsrisikos erfasst, da es ein indirektes Ertragsrisiko darstellt. 3.3.3 Hinweise zu Geschäftsrisiken im Portfoliomanagement Die Ertrags- und Länderrisiken im Portfoliomanagement wurden im gesamten Jahresverlauf mit mittel bewertet. Bedingt durch Post-Corona Restrukturierungen, den Krieg in der Ukraine und der gesamten Geopolitischen Lage mussten Rückstellungen gebildet werden, die einen negativen Einfluss auf die Performance der Fonds haben. 3.4 Neuerungen und Maßnahmen im Risikomanagement 2023 Aufgrund der Anforderungen aus der BAIT und DORA in Abstimmung mit der Revision im IT (Risiko) Management ergaben sich einige Anpassungen. Besonders erwähnenswert wären dabei die "Planung und Dokumentation der Kontrollhandlungen des ISB", die "Schutzbedarfsanalyse der informationsverarbeitenden Prozesse und Ressourcen sowie Ermittlung der erforderlichen Sollmaßnahmen" oder diverse "Schulungen zu IT-Sicherheit und die Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen der IIV" sowie "Notfall-Testing und Dokumentation" bzgl. der Bedrohungen für unser IT-Infrastruktur. Durch die bereits im Jahr 2021 durchgeführte "ESG-Risikoinventur" wurde der Einfluss von ESG-Faktoren auf die Risikoarten der IIV bewertet. Dabei wurden die ESG-Faktoren im Geschäftsrisiko Portfoliomanagement als wesentlich bewertet, weshalb diese durch ein ESG Risiko Scoring im Rahmen der Investitionsentscheidung berücksichtigt werden. Durch die Einführung dieses Scorings, wurden Nachhaltigkeitsrisiken final in die Bewertung der existierenden Risikoarten der IIV integriert. 4 Prognosebericht 2024 - Zinswende, Inflation, Geopolitische Lage, Regulatorik Zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts hat sich die geopolitische Lage seit Anfang 2023 nicht verbessert. Im Gegenteil, es sind weitere Konfliktregionen (Palästina, Huthi-Milizen, etc.) hinzugekommen. Dies verunsichert auch Investoren. Seit 2022 ist auch der Zins zurück, es gibt wieder einer Verzinsung von liquiden Mitteln. Dies führte im Jahr 2023 dazu, dass Gelder aus Wertpapieren abgeflossen sind. Für 2024 sind wir verhalten optimistisch. Wir erwarten, dass aufgrund der steigenden Rendite des IIV-Mikrofinanzfonds und des aktuellen Zinsumfeldes die Anlageklasse Mikrofinanz wieder Interesse wecken wird. Um dies zu unterstützen werden viele Veranstaltungen organisiert, um unsere Investoren und Interessenten auf die stabile, gering korrelieren Anlageklasse aufmerksam zu machen. Die Zuflüsse in den ersten 3 Monaten des Jahres zeigen, dass das Interesse auf Anlegerseite wächst. Jedoch gehen wir auch noch von Abflüssen aus. Im 2. Halbjahr 2024 rechnen wir mit einer Stabilisierung des Fondsvermögens. Die Qualität des Portfolios Post-Corona hat sich positiv entwickelt. Nach einigen Abschreibungen im Jahr 2023 sehen wir z.Zt. keine größeren Einschränkungen im Jahr 2024. Das Kreditportfolio des Fonds wird im Jahr 2024 zu 45% erneuert. Dies bedeutet, dass höhere Darlehenszinsen zu erzielen sind, welche sich positiv auf die Rendite des Fonds auswirken wird. Die Währungsabsicherungskosten sehen wir als moderat an. Die Nachfragen nach Darlehen aus den Entwicklungs- und Schwellenländern (gerade auch Zentralasien und Indien) ist sehr groß, daher ist die Pipeline für 2024 gut gefüllt. Trotzdem werden wir den Investitionsgrad nicht vollends ausschöpfen, um für eventuelle Rücknahmen gerüstet zu sein. Gleichwohl sind wir zuversichtlich, dass sich ein Produkt wie der IIV-Mikrofinanzfonds durch seine stetige Rendite, einem langen Track Record, eine geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen und vor allen Dingen durch die messbare positive soziale Rendite, als Beimischung in einem Portfolio weiter etablieren wird. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die IIV ist ein Investment- und Portfoliomanager mit dem Fokus auf Impact Investing und Investitionen in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Mit dem Thema finanzielle Inklusion für Menschen in den Entwicklungsländern (Mikrounternehmer, Klein- und mittler Unternehmer, SDG 1,5,8 und 9) befinden wir uns in einer Anlageklasse die eine geringe Korrelation, eine geringe Volatilität und eine stetige Rendite aufweist. Das Niedrigzinsumfeld in dem wir uns in den letzten Jahren befunden haben, hat zum Erfolg der Steigerung der Assets under Management beigetragen. Durch die Zinswende und sukzessiven Zinserhöhungen ist das Wettbewerbsumfeld für diese Anlageklasse - nur aus Renditegesichtspunkten - herausfordernder. Allein durch das regulatorische Umfeld , die EU-Taxonomie, die geplante soziale Taxonomie, die Offenlegungsverordnung werden gerade institutionelle Investoren dazu angehalten ihre Investitionen nachhaltig auszurichten. Aber auch bei Privatpersonen, gerade bei den jüngeren Generationen ist der Wunsch nach sinnhaften Investitionen anhaltend vorhanden. Chancen/ Risiken Die Chancen für die Invest in Visions resultieren aus der weiteren konsequenten Fortführung der Geschäftsstrategie. Mit der ausschließlichen Fokussierung auf Impact Investments ist sie ein authentischer Anbieter dieser Produkte und ein Nutznießer eines Megatrends, der auch durch die Corona-Krise und die gesamte geopolitische Lage nicht aufzuhalten ist. Wir sehen jedoch auch die Risiken, die durch die derzeitige weltpolitische Lage vorhanden sind. Auch ist die Zinswende weiter zu beobachten. Die Darlehenszinsen werden auch im Mikrofinanzbereich steigen. Ein Vorteil ist, dass das Portfolio durch variable Zinssätze, Darlehen in EURO und Lokalwährungen weit diversifiziert ist. Wir rechnen mit weiteren Zinsanpassungen im Jahr 2024. Eine Zinsdifferenz zwischen dem USD und EUR führt dazu, dass Währungsabsicherungskosten steigen. Da diese im Portfolio unterschiedliche Laufzeiten haben, werden die Auswirkungen auf die Rendite marginal sein. Zukünftige Ertragslage Grundsätzlich gilt: Jede Einschätzung der Geschäftsführung zur künftigen Entwicklung der Invest in Visions GmbH basiert auf die zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder sich die Risiken und Chancen in anderer Weise konkretisieren, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen wesentlich abweichen. Die Innenpolitischen als globalen Herausforderungen beeinflussen das Anlegerverhalten. Risikoaverse Produkte, die auch einen Ertrag generieren, sind gefragt. Dies hat sich im Jahr 2023 bereits deutlich abgezeichnet und wird sich im Jahr 2024 fortsetzen. Das Thema nachhaltige Investments ist bei den Vertrieben - Aufgrund der regulatorischen Hürden (MIFID II) - als auch beim Endkunden in den Hintergrund geraten. Es ist jedoch längst kein Modethema mehr, sondern es ist in der Finanzindustrie angekommen. Daher gehen wir davon aus, dass gerade das Thema Impact Investing weiteres Interesse weckt. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Planungen für 2024 einhalten werden. Die Entwicklungen bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts waren zuversichtlich. Es ist viel Liquidität am Markt vorhanden, die investiert werden will. Daher gehen wir davon aus, dass wir im Jahr 2024 unsere Geschäftsstrategie, wenn auch mit geringerem Wachstum weiter fortsetzen können.
Frankfurt, im 25. April 2024 gez. Edda Schröder, Geschäftsführerin gez. Lars Siebert, Geschäftsführer BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
ANHANGAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Invest in Visions GmbH (HRB 82557 Handelsregister Frankfurt am Main) ist ein Wertpapierinstitut gemäß § 2 Abs. 1 des Gesetzes zur Beaufsichtigung von Wertpapierinstituten (WpIG). Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), des Gesetzes zur Beaufsichtigung von Wertpapierinstituten (WpIG) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt. Nach § 340 Abs. 4a i.V.m. § 340a Abs. 1 HGB ist die Gesellschaft wie eine große Kapitalgesellschaft zu behandeln. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Formblättern der RechKredV aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Formblatt 3 gegliedert. Dabei wurden nicht belegte Positionen weggelassen und der Rest neu durchnummeriert. Fremdwährungsbeträge wurden zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Zweigstellen existieren nicht. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung Die Form des Anhangs ist unverändert. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Forderungen an Kreditinstitute sowie Forderungen an Kunden wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungen mussten nicht vorgenommen werden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagebeständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von bis zu 800,00 EUR wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die unter den Aktien und anderen nicht fest verzinslichen Wertpapieren ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens wurden nach den Grundsätzen der Einzelbewertung und des Vorsichtsprinzips bewertet. Sie wurden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Dauernde Wertminderungen würden über Abschreibungen auf den niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag und Wertaufholungen durch Zuschreibungen höchstens bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten berücksichtigt werden. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten keine Abschreibungen oder Zuschreibungen. Es handelt sich in voller Höhe um börsenfähige und zugleich börsennotierte Wertpapiere. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die anderen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Angaben zur Bilanz Die Forderungen an Kreditinstitute und die Forderungen an Kunden haben jeweils eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Entwicklung des Anlagevermögens 2023 Angaben nach § 34 Abs. 3 RechKredV i.V.m. § 284 Abs. 3 HGB und § 340e Abs. 1 HGB.
Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus einer gezahlten Kaution in Höhe von 29.250,00 EUR (Vorjahr: 29.250,00 EUR) mit Laufzeit größer als 1 Jahr. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen Forderungen in Fremdwährungen bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von 3.944,28 EUR (Vorjahr: 5.013,52 EUR). Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von 13.472,31 EUR (Vorjahr: 10.251,42 EUR). Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Forderungen an Kunden sind Forderungen ggü. verbundenen Unternehmen in Höhe von 26,27 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR enthalten. Gleichzeitig sind in den sonstigen Verbindlichkeiten 232.714,49 EUR (Vorjahr: 263.760,98 EUR) enthalten, die an verbundene Unternehmen zu zahlen sind. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Dienstleistern und Lieferanten in Höhe von 946.135,87 EUR (Vorjahr: 1.166.564,31 EUR) und Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 44.460,56 EUR (Vorjahr: 38.683,60 EUR) enthalten. Die Laufzeiten betragen jeweils bis zu einem Jahr. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten andere Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige außerbilanzielle Verpflichtungen in Form der Mietzahlungen für Büroräumlichkeiten. Die Festmietzeit endet am 30.04.2026, die aktuelle jährliche Kaltmiete inkl. Stellplatz beträgt 127.200,00 EUR. Ab November 2024 erhöht sich die jährliche Miete um 1.800,00 EUR pro Jahr. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der periodenfremden Erträge und Aufwendungen Innerhalb der Position sonstige betriebliche Erträge sind 62.123,09 EUR (Vorjahr: 33.593,10 EUR) periodenfremde Erträge enthalten. Im Wesentlichen bestehen diese aus den Erträgen aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 54.347,78 EUR (Vorjahr: 33.590,30 EUR). Ein weiterer wesentlicher Betrag ist das Guthaben aus zu hohen Vorauszahlungen für BaFin-Gebühren 2022 in Höhe von 6.779,00 EUR. Im Posten andere Verwaltungsaufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 18.523,73 EUR (Vorjahr: 31.047,93 EUR) enthalten. Im Wesentlichen betrifft das Beratungs- und Prüfungskosten (Rechtsberatung und Erstellung des Jahresabschlusses) in Höhe von 13.744,75 EUR sowie sonstige Personalkosten in Höhe von 4.283,05 EUR. Erläuterungen der Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.083,08 EUR (Vorjahr: 766,09 EUR) enthalten. Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 1.153,02 EUR (Vorjahr: 2.229,66 EUR) enthalten. Sonstige Angaben Die Invest in Visions GmbH wird gem. § 285 Nr. 14 HGB mit ihrer Schwestergesellschaft Agents for Impact GmbH in den Konzernabschluss der FS Invest Holding GmbH, Leopoldstr. 53, 80802 München einbezogen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden ohne Berücksichtigung der beiden Geschäftsführer 24 (Vorjahr: 23) Arbeitnehmer (Angestellte) beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Frau Edda Schröder, Bankkauffrau Herr Lars Siebert, Dipl. Kaufmann (seit 31.05.2023) Frau Schröder ist gleichzeitig Mitglied des Aufsichtsrats der UmweltBank AG, Nürnberg. Die Gesamtbezüge werden unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt 22.699,25 EUR und entfällt in Höhe von 17.136,00 EUR auf die Prüfung des Jahresabschlusses sowie in Höhe von 5.563,25 EUR auf sonstige Leistungen. Eine WpHG-Prüfung findet im Berichtsjahr nicht statt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.065.838,86 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von 2.450.308,28 EUR, der zu 1.960.246,62 EUR an die Gesellschafter ausgeschüttet und zu 490.061,66 EUR in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde, ergibt sich ein zu verwendender Bilanzgewinn von 2.065.838,86 EUR. Zur Ausschüttung ist ein Betrag in Höhe von 1.700.000,00 EUR vorgesehen. 309.938,34 EUR werden in die Gewinnrücklage eingestellt und 55.900,52 EUR werden auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Frankfurt am Main, 26.02.2024 gez. Edda Schröder, Geschäftsführerin gez. Lars Siebert, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Invest in Visions GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Invest in Visions GmbH, Frankfurt am Main (im Folgenden "Gesellschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 25. April 2024 FFA
Frankfurt Finance Audit GmbH
gez. Schliemann, Wirtschaftsprüfer SONSTIGER BERICHTSTEIL Beschluss über die Ergebnisverwendung:Die Gesellschafterversammlung hat am 03.05.2024 beschlossen, gemäß Vorschlag zur Ergebnisverwendung den Bilanzgewinn von 2.065.838,86 EUR anteilig in Höhe von 1.700.000,00 EUR auszuschütten, 309.938,34 EUR in die Gewinnrücklage einzustellen und die verbleibenden 55.900,52 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.05.2024 festgestellt. |
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