FTI Technologies GmbHLiquidiert

28199 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 23389 HB
Vorher
DOLPHIN Messtechnik GmbH
Eingetragen
18.11.2004
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Systementwicklung und Systemintegration sowie Herstellung, Wartung und Vertrieb von Mess- und Prüfstandsystemen, Softwareprodukten und technischen Entwicklungen sämtlicher Art für Firmen der Verkehrs- und Luftfahrtindustrie sowie die Erbringung von Dienstleistungen innerhalb und außerhalb der Unternehmensgruppe, auch wenn diese einer gesetzlichen Genehmigung bedürfen.

Historie

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Management

NameRolle
Önder Bagci
seit 16.11.2011
Prokura
Michael Wesner
seit 16.11.2011
Prokura
Michael Weisel
seit 25.5.2007
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

FTI Technologies GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 2.209.794,83 714.715,73
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.192.755,83 679.056,56
II. Sachanlagen 16.778,00 35.398,17
III. Finanzanlagen 261,00 261,00
B. Umlaufvermögen 2.612.130,91 1.412.712,16
I. Vorräte 933.390,03 682.245,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.672.326,26 724.278,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.414,62 6.188,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.970,50 7.100,09
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.844.896,24 2.134.527,98

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 985.205,21 242.373,21
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 216.373,21 179.460,22
III. Jahresüberschuss 742.832,00 36.912,99
B. Rückstellungen 75.698,00 45.274,55
C. Verbindlichkeiten 3.783.993,03 1.846.880,22
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.844.896,24 2.134.527,98

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde am 28.09.2012 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich zum einen um einen Prototypen. Der Prototyp wurde am 31.08.2011 fertiggestellt.

Zum anderen handelt es sich bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen um Entwicklungskosten. Momentan befindet sich das Projekt noch in der Entwicklungsphase.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG auf 5 Jahre abgeschrieben.

Finanzanlagen

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Das Prinzip der Verlust freien Bewertung wurde berücksichtigt.

In den Vorräten sind aktivierte Eigenleistungen berücksichtigt.

Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen u. sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Pensionsrückstellungen

Pensionszusagen wurden nicht erteilt.

Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, sowie die Entwicklung des Postens "Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs" sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

Von der größenabhängigen Erleichterung im Anhang auf die Verpflichtung § 285 Nr. 22 HGB, den Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten sowie den davon auf die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögen entfallenen Betrag anzugeben, zu verzichten, wird gemäß § 288 Abs. 1 HGB gebrauch gemacht.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagio-Beträge, die im Zusammenhang mit der Aufnahme langfristiger Bankverbindlichkeiten angefallen sind, in Höhe von insgesamt EUR 4.225,30 enthalten. Der Betrag wird planmäßig aufgelöst.

Obwohl der nach steuerlichen Vorschriften zu ermittelnde Gewinn niedriger war, als das handelsrechtliche Ergebnis, wurde gemäß § 274 Abs. 2 HGB keine latente Steuerrückstellung gebildet. Als kleine Kapitalgesellschaft wird auf die Anwendung des § 274 HGB verzichtet. Es wären nur dann passive latente Steuern auszuweisen, wenn gleichzeitig die Tatbestandsvoraussetzungen des § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB erfüllt sind. Dies ist nicht der Fall.

Es wurden keine Vermögensgegenstände und Schulden nach § 246 Abs. 2 HGB n. F. verrechnet.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 926.644,76

davon entfallen auf:

Steuern EUR 27.505,12

im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00

Bewertungseinheiten nach § 254 HGB n.F. wurden nicht gebildet.

Sonstige Angaben

Am Abschlussstichtag bestanden folgende in der Bilanz nicht ausgewiesene Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB:

Haftungsverhältnis
EUR
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 250.000,00
Haftung aus der Bestellungen von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 892.500,00

Das Unternehmen ist mit mindestens 1/5 an folgenden Unternehmen beteiligt:

Name Sitz Anteil Eigenkapital Ergebnis
25 T. Shares Polypat Inc. California 25.000 Shares unbekannt unbekannt

Die Beteiligung ist als wertlos anzusehen. In der Bilanz wird lediglich noch ein Erinnerungswert von 1€ ausgewiesen. Die Beteiligung wurde bereits in der Vergangenheit auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Ergänzende Angaben

Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Weisel Michael Geschäftsführer Alleinvertretungs-berechtigt. Von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

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