PK1 Group Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ekaterina Ksoll seit 8.7.2025 | Geschäftsführer |
Daniel Judenhahn seit 15.9.2023 | Geschäftsführer |
Christian Dr. Kames seit 3.2.2023 | Geschäftsführer |
Marcus Dr. Schenck seit 27.6.2022 | Geschäftsführer |
Manuel Echterbecker seit 18.3.2018 | Geschäftsführer |
Christof Söndermann seit 18.3.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Maison Lazard S.A.S. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lazard & Co. GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Geschäft und Rahmenbedingungen Lazard & Co. GmbH (die "Gesellschaft") engagiert sich auf den Märkten für Unternehmenstransaktionen (Mergers & Acquisitions - "M&A") und Unternehmensfinanzierungen ("Equity Advisory", "Debt Advisory" und "Restructuring"), und zwar ausschließlich in beratender Funktion. Dabei operiert die Gesellschaft als Teil des Lazard-Konzerns und übt ihre Beratungstätigkeit häufig gemeinsam mit Schwestergesellschaften im Ausland aus. Das globale M&A-Transaktionsvolumen belief sich im Gesamtjahr 2023 auf 2,9 Billionen US-Dollar 1 , das entspricht einem Rückgang von 17% im Vergleich zum Vorjahr (3,6 Billionen US-Dollar). Die Zahl der weltweit bekanntgegebenen Transaktionen lag mit 55.200 um 6% unter dem Vorjahr. Das Transaktionsvolumen in Europa belief sich auf 598.1 Milliarden US-Dollar, das entspricht einem Rückgang von 28%. In der Liste der im Jahr 2023 bekanntgegebenen Transaktionen (nach Volumen) 2 veränderte sich die Position des Lazard-Konzerns weltweit von Rang 9 auf Rang 11, bei den Transaktionen in Europa von Rang 5 auf Rang 6 und in Deutschland von Rang 6 auf Rang 14. Wesentliche Projekte mit deutschem Bezug waren im Jahr 2023 die Beratung von CVC Capital Partners in Bezug auf Strategische Optionen für Messer, die Beratung von BORCO-Marken-Import Matthiesen GmbH & Co. KG beim Verkauf, die Beratung von Energy Infrastructure Partners im Erwerb an einer Beteiligung von 20% an Fluxys, die Beratung von RIB Software SE im Verkauf des Reseller Geschäfts, die Beratung von Salzgitter AG und AG der Dillinger Huettenwerke im Verkauf von Bergpipe und die Beratung von Siemens im Verkauf des Geschäftsbereichs Niederspannungsmotoren. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr lag mit € 27,0 Mio. unter dem Vorjahresniveau (€ 29,6 Mio.). Als Ergebnis nach Steuern ergab sich ein Verlust i.H. von € 13,5 Mio. (VJ: € +1,2 Mio.). Die Ursache dafür ist ein signifikanter Anstieg der betrieblichen Aufwendungen (+15,9%) und der Personalaufwendungen (+72,9%). Die größte Aufwandsposition ist unverändert der Personalaufwand mit € 25,8 Mio. (VJ: € 15,0 Mio.), der 95,7% (VJ: 51%) des Umsatzes absorbierte. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (€ 6,5 Mio.) lagen bei (+3.9%) gegenüber dem Vorjahr (VJ: € 6,3 Mio.). Die größten Positionen innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von € 8,1 Mio. (VJ: € 7,0 Mio.) sind weiterhin Konzernumlagen (€ 3,5 Mio. (VJ: € 3,4 Mio.)) und Mieten für Geschäftsräume (€ 1,5 Mio. (VJ: € 1,3 Mio.)). Die sonstigen Passivposten betreffen im Wesentlichen Rückstellungen (€ 13,0 Mio. (VJ: € 8,0 Mio.)), die sich wiederum primär aus Rückstellungen für Bargratifikationen und Aktienzuteilungen zusammensetzen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein negativer Cash Flow aus laufendem Geschäft von € 8,7 Mio. generiert (VJ: € +0,5 Mio.). Eine ausreichende Liquidität war im Jahresverlauf dennoch jederzeit gewährleistet und die Gesellschaft ist ihren finanziellen Verpflichtungen stets pünktlich nachgekommen. Das Vermögen der Gesellschaft zum Bilanzstichtag setzt sich im Wesentlichen aus € 8,1 Mio. (VJ: € 9,2 Mio.) liquiden Mitteln sowie Forderungen in Höhe von € 5,6 Mio. (VJ: € 4,6 Mio.) zusammen. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft hat sich verschlechtert. Das Eigenkapital belief sich zum Jahresende auf € 0 (VJ: € 4,5 Mio.). Dem standen Verbindlichkeiten und Rückstellungen von € 16,6 Mio. (VJ: € 10,8 Mio.) gegenüber, was trotz einer Kapitaleinlage von insgesamt € 8 Mio. in 2023 zu einem nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von T€ 989,6 und einer Eigenkapitalquote von 0,0% (VJ: 29,6%) führte.
1 Quelle: Refinitiv Global Mergers &
Acquisitions Review 2023, Transaktionsvolumen bezieht sich
auf bekanntgegebene Transaktionen
Aufgrund der Überschuldungssituation hat die Lazard Group LLC im März 2024 eine entsprechende Patronatserklärung unterschrieben. Zusätzlich wurde beschlossen, im Juli 2024 eine Kapitaleinlage in der Höhe von € 8 Mio. zu tätigen. Mit diesen Massnahmen ist die Fortführung des Unternehmens somit als gewährleistet zu betrachten. Für die interne Steuerung der Lazard & Co. GmbH ist der Umsatz aus der Beratungstätigkeit als finanzieller Leistungsindikator am bedeutsamsten. Dieser betrug € 27,0 Mio. im Geschäftsjahr 2023, gegenüber € 29,6 Mio. im Geschäftsjahr 2022. Es werden keine nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zur internen Steuerung herangezogen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Weltwirtschaft steht auch 2024 aus heutiger Sicht einer Reihe von Unsicherheiten gegenüber, die schon das Geschehen 2023 kennzeichneten. So sind die Märkte mit hoher Wahrscheinlichkeit neben den Folgen des Ukraine-Kriegs nach wie vor mit anhaltenden Lieferkettenunterbrechungen und steigenden Energiepreisen beschäftigt. Zugleich begegnen die Notenbanken der anhaltend starken Inflation mit steigenden Leitzinsen. In der Mehrheit der Branchen stellen sich Unternehmen daher auf einen erhöhten Kostendruck sowie eingeschränkte Finanzierungs- und Refinanzierungsmöglichkeiten ein. Das führt dazu, dass Risiken genauer geprüft werden und sich viele Unternehmen auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren. Einhergehend mit dieser Fokussierung haben Unternehmen vermehrt begonnen, tiefgreifende Transformationsprozesse anzustoßen, um sich an veränderte Rahmenbedingungen aus Technologie, Wirtschaft und geopolitischer Situation anzupassen. Chancen sehen wir in den geopolitischen Veränderungen und der sich abzeichnenden Rückkehr der Interessenverbünde - mit Russland und eventuell Indien im Osten, Europa und den USA im Westen sowie China, das aufgrund seiner Größe, wirtschaftlichen Stärke und geografischen Lage seine eigenen Vorteile aus diesen Konstellationen ziehen kann. Diese Entwicklung dürfte sich zunehmend auch im M&A-Geschäft niederschlagen, da die Investments sich stärker nach geopolitischen Einflusssphären ausrichten. Mögliche Gewinner dieser Neuausrichtung könnten neben China auch die Staaten der MENA-Region (Middle East and North Africa) sein. Staatsfonds, etwa aus Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten, dürften sich weiter in Europa engagieren. Der schwache Euro führt außerdem dazu, dass europäische Investments für außereuropäische Investoren interessanter werden. Darüber hinaus sehen wir Chancen bei Refinanzierungs- sowie Restrukturierungssituationen. Wir erwarten daher für das Jahr 2024 einen ähnlich hohen Umsatz wie im abgelaufenen Jahr. Diese Prognose wird durch eine bereits gut gefüllte Pipeline von Beratungsprojekten und weiterhin vergleichsweise niedrige Reisekosten gestützt. Risiken bestehen grundsätzlich unverändert in der potenziellen Verzögerung oder finalen Realisierung von laufenden M&A-Transaktionsprojekten sowie im Speziellen durch die immer noch vorhandenen Unwägbarkeiten des Ukrainekriegs auf die allgemeine Geschäftsentwicklung als auch auf den M&A-/Kapitalmarkt. Weitere Risiken liegen in möglichen Misserfolgen bei der Akquisition neuer Mandate sowie der Mitarbeiterfluktuation. Dem letztgenannten Risiko begegnet die Gesellschaft durch die stetige Einbindung der Geschäftsführer und Mitarbeiter in die laufenden Projekte sowie durch gezielte Incentivierungsprogramme. Mögliche Geschäftsrisiken aufgrund der finanziellen und wirtschaftlichen Unsicherheiten werden durch die Gesellschaft fortlaufend überwacht und gesteuert. Die laufende Geschäftstätigkeit stellt die Gesellschaft durch einen regelmäßig getesteten Notfallplan und die Möglichkeit, im Home- Office zu arbeiten, sicher. Aus der aktuellen Liquiditätsplanung sind keine wesentlichen Liquiditätsrisiken erkennbar. Ein bestandesgefährdendes Risiko besteht, unter Berücksichtigung der im Juli 2024 beschlossenen Einzahlung in die Kapitalrücklage sowie einer Patronatserklärung seitens des Mutterkonzerns, nicht.
Frankfurt am Main, den 31. Juli 2024 Dr. Christian Kames Dr. Marcus Schenck Manuel Echterbecker Christof Söndermann Dr. Christian Stammschulte Daniel Judenhahn Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss der Lazard & Co. GmbH, Neue Mainzer Straße 69-75, 60311 Frankfurt am Main, Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 39698 (die Gesellschaft) für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB sowie § 277 Abs. 1 HGB angewendet. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen linearen Abschreibungen in Anlehnung an die steuerlichen Richtlinien angesetzt. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern variieren zwischen 3 und 23 Jahren. Bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG werden als Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Alle sonstigen Zugänge des beweglichen Anlagevermögens werden pro-rata-temporis abgeschrieben. 2. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen aus Dienstleistungen werden in Höhe des vereinbarten Honorars angesetzt, wenn die Leistung vollständig erbracht wurde. Erfolgsabhängige Honorare werden vereinnahmt, wenn die zugrundeliegenden Ereignisse eingetreten sind. Uneinbringliche Forderungen werden vollständig abgeschrieben. Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalbetrag angesetzt. In den Guthaben bei Kreditinstituten sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 0 (VJ: T€ 0) enthalten. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs der EZB am Bilanzstichtag bewertet. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten bereits gezahlte Aufwendungen für das kommende Geschäftsjahr. 4. Verbindlichkeiten und Rückstellungen Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2023 je nach Restlaufzeit 1,00% bis 1,04%. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs der EZB am Bilanzstichtag bewertet. Alle Übrigen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder, falls dies einen höheren Betrag ergibt, mit dem Devisenkassamittelkurs der EZB am Bilanzstichtag bewertet. III. EINZELANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel verwiesen. 2. Finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen auf T€ 23.584 (VJ: T€ 2.416). Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Mietverträgen für Büroräume in Frankfurt am Main und München, die bis zum Jahresende 2034 laufen (T€ 22.500 / VJ: T€ 2.166) sowie aus Miet- und Dienstleistungsverträgen, insbesondere für Büromaschinenmiete und für Consulting (T€ 1.084 / VJ: T€ 250). Die Verpflichtungen bestehen ausschließlich gegenüber konzernfremden Unternehmen. IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Im Jahre 2023 waren durchschnittlich 46 Arbeitnehmer (VJ: 40) beschäftigt. Davon entfielen auf Financial Advisory' 34 Mitarbeiter (VJ: 28) und auf ,Support' 12 Mitarbeiter (VJ: 12). 2. Geschäftsführungsorgane Der Geschäftsführung gehören/gehörten an:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 betrugen T€ 8.862 (VJ: T€ 6.364). Darin sind 9.695 Bezugsrechte aus Aktienoptionsplänen mit einem beizulegenden Zeitwert von T€ 321 (VJ: T€ 516) enthalten. Vorschüsse oder Kredite wurden nicht gewährt und es bestehen keine Haftungsverhältnisse. 3. Konzernverhältnisse Das Stammkapital der Lazard & Co. GmbH in Höhe von T€ 156 wird seit dem 31. Januar 2007 von der Maison Lazard S.A.S., Paris (Frankreich), gehalten. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Lazard Ltd., New York (USA), die den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss dieser Gesellschaft wird bei der SEC (Security and Exchange Commission), New York unter der Central Index Key Number 0001311370 veröffentlicht. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Maison Lazard S.A.S., Paris (Frankreich), Registernummer RCS Paris B 308 983 899, die den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss dieser Gesellschaft wird am Registergericht in Paris veröffentlicht. 4. Nachtragsbericht Aufgrund der Überschuldungssituation hat die Lazard Group LLC im März 2024 eine entsprechende Patronatserklärung unterschrieben. Zusätzlich wurde beschlossen, im Juli 2024 eine Kapitaleinlage in der Höhe von € 8 Mio. zu tätigen. Mit diesen Massnahmen ist die Fortführung des Unternehmens somit als gewährleistet zu betrachten. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresverlust in Höhe von EUR 13.527.410,12 auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 31. Juli 2024 Dr. Christian Kames Dr. Marcus Schenck Manuel Echterbecker Daniel Judenhahn Christof Söndermann Dr. Christian Stammschulte ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Der Jahresabschluss wurde für Zwecke der Offenlegung gemäß § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Lazard & Co. GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lazard & Co. GmbH, Frankfurt am Main, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lazard & Co. GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 1. August 2024 Deloitte
GmbH
Christian Schweitzer, Wirtschaftsprüfer Jutta Ihringer, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 6. Dezember 2024 festgestellt. |
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