ATG Engineering GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hewlett-Packard Europa Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EDS Business Solutions GmbHDüsseldorf (vormals: Hamburg)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008Anlagen 1 Bilanz 2 Gewinn- und Verlustrechnung 3 Anhang 4 Lagebericht 5 Rechtliche Verhältnisse Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Bilanz zum 31. Dezember 2008Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2008
Anhang für das Geschäftsjahr 20081. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 ist unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn-und Verlustrechnung wird unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die EDS Business Solutions GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Alleingesellschafterin systematics GmbH, Hamburg hat eine unbefristete und unbeschränkte Patronatserklärung ausgesprochen, mit der sie sich verpflichtet, die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu sichern und die Rechtsfolgen einer eventuellen bilanziellen Überschuldung abzuwenden. Des Weiteren hat die E.D.S. World Corporation (Netherlands), Plano/Texas, USA, eine unbefristete und unbeschränkte Patronatserklärung erteilt, mit der sie sich verpflichtet, für eventuell zu erfüllende Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der EDS Deutschland GmbH, Rüsselsheim, jederzeit entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenErworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear und degressiv unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer laut steuerlicher AfA-Tabelle. Als Nutzungsdauer werden für Personalcomputer drei Jahre und für elektronische Datenverarbeitungsanlagen sowie Telekommunikationsanlagen fünf Jahre zu Grunde gelegt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte enthalten nur Waren. Die im Bestand befindlichen Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Auf Forderungen, die durch bestimmte Risiken gefährdet sind, werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf alle nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Unter den Forderungen und Verbindlichkeiten gegen bzw. gegenüber verbundenen Unternehmen sind die Beträge gegen solche Unternehmen ausgewiesen, die nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Hewlett-Packard Company, Palo Alto, Kalifornien, USA, einbezogen werden. Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert auf der Basis eines Zinsfußes von 6% p. a. angesetzt. Der Bewertung zum 31. Dezember 2008 wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Rückzahlungsbetrag. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Zeitpunkt ihrer Entstehung in Euro umgerechnet. Es erfolgt unter Beachtung des Imparitätsprinzips eine Anpassung der Forderungen und Verbindlichkeiten an den Stichtagskurs. 3. KonzernverhältnisseDie EDS Business Solutions GmbH wird in den Konzernabschluss der Hewlett-Packard Company, Palo Alto, Kalifornien, USA, einbezogen, die als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen der Hewlett-Packard-Gruppe aufstellt. Der Konzernabschluss ist dort erhältlich. Die systematics GmbH hält als alleinige Gesellschafterin sämtliche Anteile an der EDS Business Solutions GmbH. Die EDS Deutschland Beteiligungs GmbH & Co. KG, Düsseldorf, hält als alleinige Gesellschafterin 100% der Anteile an der systematics GmbH und wird zum 31. Dezember 2008 einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen der EDS-Gruppe aufstellen. 4. AnlagevermögenDie Entwicklung der kumulierten Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang). Wesentliche Abgänge des Sachanlagevermögens betreffen SAP-Lizenzen. 5. Vorräte
Der Rückgang der Vorräte betrifft mit TEUR 199 Software Lizenzen. Die Vorräte enthalten auch unfertigen Leistungen, die vollständig wertberichtigt sind. 6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen aus Lieferungen uns Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.369) sowie aus gewährten kurzfristigen Darlehen (TEUR 7.908). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 783 (i. Vj. TEUR 911) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und betreffen mit TEUR 364 (i. Vj. TEUR 382) Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen im Rahmen der Absicherung von Pensionsrückstellungen und mit TEUR 419 (i. Vj. TFUR 526) eine Forderung gegenüber dem Finanzamt resultierend aus der Änderung des Anrechnungsverfahrens für Körperschaftsteuer-Guthaben aus Altjahren. 7. Aktiver RechnungsabgrenzungspostenUnter diesem Posten werden TEUR 28 (i. Vj. TEUR 6) vorausbezahlte Miet-, Leasing- und Wartungsverträge abgegrenzt. 8. EigenkapitalDas Stammkapital beträgt TEUR 4.004 und ist voll eingezahlt. Der Verlustvortrag zum 31. Dezember 2008 beträgt TEUR 26.780 (i. Vj. TEUR 27.453). Der Rückgang des Verlustvortrags resultiert aus dem Jahresüberschuss 2007 in Höhe von TEUR 673. Die Geschäftsanteile werden zum Bilanzstichtag zu 100% von der systematics GmbH, Hamburg, gehalten. 9. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellungen für Restrukturierung wurde für die zu erwartenden Kosten aus der Integration in den Hewlett Packard Konzern gebildet. Die Veränderung der Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Verträgen ergibt sich aus der Abnahme des Werkvertrags. 10. Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben sich durch die im Dezember 2008 erfolgte Abnahme eines Werkvertrages im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.812 reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus dein Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt resultierend aus Lohnsteuer (TEUR 499) und Umsatzsteuer (TEUR 301). 11. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen für Leasing, Kfz-Leasing und Gebäudemieten betragen unter Berücksichtigung der Rückstellung für Drohverluste aus bereits gekündigten Mietverhältnissen für
BGA - Betriebs- und Geschäftsausstattung Die Verträge für Kfz-Leasing haben eine durchschnittliche Laufzeit von drei Jahren. Die Gebäudemietverträge laufen maximal bis 2010. 12. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden überwiegend im Inland erzielt. 13. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich in 2008 auf EUR 340 (i. Vj. TEUR 465). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Verringerung der periodenfremden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 274 (i. Vj. TEUR 384) zurückzuführen. 14. MaterialaufwandIn diesem Geschäftsjahr wurden die Preisaufschläge für Belastungen innerhalb des Konzerns erstmalig auf die bezogenen Leistungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verteilt. Dadurch kam es zu einer Erhöhung des Materialaufwandes in Höhe von TEUR 343 (i. Vj. TEUR 390). 15. Personalaufwand
Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.566 gestiegen. Die Steigerung des Personalaufwands ergibt sich im Wesentlichen aus der Erhöhung der Mitarbeiterzahl. 16. Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.261 (i. Vj. TEUR 9.250) sind im Wesentlichen Reisekosten in Höhe von TEUR 2.203 (i. Vj. TEUR 2.105), weiterbelastete Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 1.340 (i. Vj. TEUR 2.027) sowie Raumkosten in Höhe von TEUR 1.724 (i. Vj. TEUR 1.370) enthalten. 17. Außerordentliche AufwendungenIn den außerordentlichen Aufwendungen sind sämtliche Restrukturierungsaufwendungen im Zuge der Hewlett-Packard Akquisition enthalten. Diese betreffen Kosten für Abfindungen und Freistellungen aufgrund von Personalabbaumaßnahmen. 18. Sonstige Angaben1. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 284 (i. Vj. 254) Mitarbeiter. 2. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 748. Für die ehemaligen Organmitglieder besteht zum Bilanzstichtag eine Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 93 (i. Vj. TEUR 88). 3. Jahresüberschuss Die Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss von TEUR 402 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 30. September 2009 Die Geschäftsführung Rainer Sterk Volker Smid Dr. Frank Knauer Peer Volkmann Entwicklung des Anlagevermögens 2008
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20081. Geschäft und RahmenbedingungenWirtschaftliches Umfeld Das positive Wachstum im IT-Markt hat sich auch zu Beginn des Jahres 2008 fortgesetzt, jedoch trat durch die beginnende Finanzkrise im zweiten Halbjahr 2008 eine starke Verunsicherung hinsichtlich der weiteren Entwicklung ein. So ist das Bruttoinlandsprodukt, das in 2007 noch um 2,5% gestiegen ist, in 2008 nur noch real um 1,3% gestiegen. Dieses Wachstum wurde weiter hauptsächlich durch einen dynamischen Außenhandel getragen, aber auch durch weiter gestiegene Konsumausgaben und leichten Zunahmen der Investitionen in den wesentlichen vertikalen Märkten. Die Gesamtausgaben für Informationstechnologie sind im Jahr 2008 gegenüber 2007 wiederum gestiegen - allerdings schwächer als im Vorjahr. Dies trifft auch für die Gesellschaft relevanten Teile des IT-Marktes (Outsourcing, Anwendungsentwicklung und -betreuung, Projektgeschäft) zu. Der IT-Markt in 2008 war weiterhin geprägt durch eine hohe Wettbewerbsintensität in den Bereichen der IT Beratung und Anwendungsentwicklung und dem damit verbundenen Preisdruck auf Seiten der Anbieter. Dies wurde verstärkt durch die weiter anhaltende Globalisierung in diesem Bereich, in dem auch Anbieter aus Niedriglohnländern über lokale Tochterfirmen den Markt bearbeiten. Zusätzlich ist die Auftragsvergabe gekennzeichnet durch eine hohe Preis- und Leistungstransparenz, die u. a. durch eine hohe Kompetenz der ausschreibenden Unternehmen bzw. die Einschaltung von neutralen Beratern für den Auswahlprozess bedingt ist. Dabei ist auch deutlich eine Veränderung der Vergabepraxis hin zu einer Streuung und damit Verteilung der Aufträge auf mehrere Anbieter (Multi-Sourcing) sowie eine Verkürzung der Laufzeiten bemerkbar. Verstärkt wurde der Preisdruck durch die Bemühungen der Abnehmer, auch bei lang laufenden Outsourcingverträgen über die Anwendung von Benchmarking Preisanpassungen durchzusetzen und die abgenommenen Volumina an den eigenen Geschäftsverlauf anzupassen. Diesem Druck wird verstärkt mit neuen Liefermodellen begegnet, die einen gestiegenen Anteil der Lieferungen aus Niedriglohnländern beinhalten. Die beginnende Wirtschaftskrise hatte zwar keinen unmittelbaren Einfluss auf den Markt in 2008, jedoch weisen Indikatoren darauf hin, dass sich sowohl kurzfristig Chancen für die IT Dienstleister ergeben können, indem Kunden zusätzliche FF-Investitionen zur Kostenreduzierung tätigen, aber es auch kurz- und mittelfristig zu einer Schonung der Liquidität und Stabilität der Ertragslage und daraus resultierender Investitionszurückhaltung seitens der Kunden kommen kann. Besondere Ereignisse Am 13. Mai 2008 haben die EDS Corporation, Plano/Texas, USA, und die Hewlett-Packard Company, Palo Alio, USA, eine verbindliche Vereinbarung über die Übernahme von EDS durch HP unterzeichnet. Alle rechtlichen Voraussetzungen für den Zusammenschluss liegen vor. Der Zusammenschluss ist zum 26. August 2008 wirksam geworden. Aufgrund der Integration der Gesellschaft in die Hewlett Packard GmbH besteht bei der EDS Business Solutions GmbH zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltigen Verbesserung der Kostenstruktur entsprechender Restrukturierungsbedarf. Die dafür geschätzten Kosten wurden im Jahresabschluss 2008 berücksichtigt. 2. Darstellung der LageVermögenslage Die Bilanzsumme ist mit EUR 13,4 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 14,7 Mio) weiter gesunken. Auf der Aktivseite ist die Verminderung der Bilanzsumme hauptsächlich auf einen Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.668) zurückzuführen. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Beendigung zweier größerer Projekte. Die Verringerung der Vorräte von insgesamt TEUR 201 resultiert aus der Lieferung von Software-Lizenzen an den Kunden. Im Anlagevermögen wurde im Geschäftsjahr nicht wesentlich neu investiert. Es wurden lediglich notwendige Ersatzbeschaffungen durchgeführt, welche zum Teil geleast werden. Der Rückgang des Anlagevermögens (TEUR 223) ist daher im Wesentlichen durch Abschreibungen und durch den Abgang von Sachanlagen verursacht. Die Verminderung der Bilanzsumme spiegelt sich auf der Passivseite zum einen in einer deutlichen Verringerung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen durch die Abnahme eines Werkvertrages (TEUR 1.812) wider. Zum anderen sind die Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.316 angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der sonstigen Rückstellungen in Zusammenhang mit einer Rückstellung für Restrukturierungsbedarf. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um TEUR 865 als Folge der Beendigung zweier Projekte. Finanzlage Die EDS Business Solutions GmbH, die selbst nicht über eigene finanzielle Mittel verfügt und sich über die EDS Deutschland Beteiligungs GmbH & Co. KG, Düsseldorf finanziert, ist zur Wahrung ihrer Liquidität über eine Patronatserklärung von der systematics GmbH abgesichert. Die von der EDS Deutschland Beteiligungs GmbH & Co. KG, Düsseldorf - diese Gesellschaft hat die Holdingfunktion und auch die Finanzierungsfunktion für die deutschen EDS-Gesellschaften übernommen - gewährten Darlehen werden zu marktüblichen Konditionen verzinst. Die finanzielle Situation der Gesellschaft hat sich nach der deutlichen Verbesserung in Folge einer anderen Zuzahlung der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 22.000 in 2007, durch die eine Überschuldung abgewendet wurde, konstant gehalten. Entsprechend wird im Geschäftsjahr nunmehr eine Darlehensforderung in Höhe von TEUR 7.908 (i. Vj. TEUR 7.198) ausgewiesen. Ertragslage Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2008 mit einem positiven Ergebnis in Höhe von TEUR 402 ab (Vj. TEUR 673). Die Ergebnisverschlechterung ist grundsätzlich die Folge außerordentlicher Aufwendungen in Zusammenhang mit dem bestehenden Restrukturierungsbedarf (TEUR 3.544). Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr um insgesamt 5,9%, von TEUR 40.385 auf TEUR 42.751. Die leicht positive Entwicklung ist vor allem auf die Geschäftsbeziehungen mit Schwestergesellschaften zurückzuführen, da das Geschäft mit Drittkunden unter anderem den allgemeinen negativen Markttrend widerspiegelte und um TEUR 1.418 von TEUR 11.082 auf TEUR 9.664 sank. Die Entwicklung der Bestandsveränderung (TEUR 0; i. Vj. TEUR -1.035) resultiert im Wesentlichen aus der Schlussabnahme eines Werkvertrages im Vorjahr. Die Materialaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 645 erhöht. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf der im Vergleich zum Vorjahr geänderten Verteilung der im Konzernverbund berechneten Preisaufschläge (TEUR 343) und einem erhöhten Bezug von Dienstleistungen zurückzuführen. Der Anstieg der Personalaufwendungen von TEUR 20.038 um TEUR 2.566 auf TEUR 22.604 ist im Wesentlichen auf Neueinstellungen von Mitarbeitern zurückzuführen, was auch in den gestiegenen Mitarbeiterzahlen zum Bilanzstichtag (292; i. Vj. 270) zum Ausdruck kommt. Die deutliche Verringerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 9.250 um TEUR 2.989 auf TEUR 6.261 resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall von Vertragsstrafen. Darüber hinaus haben sich auch die Verwaltungskosten im Vergleich zum Vorjahr verringert. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 224 (TEUR 326; i. Vj. TEUR 103) weiterhin verbessert. Ursächlich waren dafür insbesondere höhere Zinserträge aus der konzerninternen Darlehensforderung. Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet sämtliche Restrukturierungskosten im Zuge der HP Akquisition. Diese betreffen Kosten für Abfindungen und Freistellungen aufgrund von Personalabbaumaßnahmen. 3. RisikoberichtDie Gesellschaft ist in das weltweite Risikomanagementsystem des HP-Konzerns eingebunden. Die einzelnen Aufträge der Gesellschaft werden im Rahmen des monatlichen Konzernreportings überwacht. Wirtschaftliche oder rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkennbar. Die hohe Wettbewerbsintensität sowie die zunehmende Standardisierung von IT-Outsourcing Services wirken sich negativ auf die Marge in diesem Geschäftsbereich aus. Daher ist es auch künftig von großer Bedeutung, sowohl durch die Steigerung der Produktivität als auch durch die Fortführung des Best Shoring-Konzeptes die Kostenstruktur zu verbessern und dabei Kostensteigerungen aus der Gehaltsentwicklung aufzufangen, die im Wettbewerbsumfeld nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Auf Grund des intensiven Wettbewerbsumfelds können Aufträge nur bei aggressiver Preisfindung und hohem Risikotransfer auf die Gesellschaft gewonnen werden. Aus diesem Risikotransfer zum Beispiel in Form von Festpreisprojekten, Haftungsregelungen und Vertragstrafen ergibt sich die Notwendigkeit des konsequenten Qualitätsmanagements und der Standardisierung von Prozessen und Abläufen. Außerdem wird man von einer Zunahme von Rechnungsausfällen und Insolvenzen, die durch die Wirtschaftskrise bedingt sind, auf der Kundenseite ausgehen müssen. Mit den Restrukturierungsmaßnahmen soll erreicht werden, die Kapazitäten zeitlich und inhaltlich anzupassen, so dass die Ressourcen den aktuellen und zukünftigen Nachfragethemen und Anforderungen entsprechen. Daraus ergeben sich Umstellungsrisiken aus den Projekten, die im Zusammenhang mit den Restrukturierungsmaßnahmen definiert wurden. So ist sicherzustellen. dass die Servicequalität und das Know-how beim Transfer von Serviceleistungen in Best-Share Bereiche weiter unverändert gewährleistet ist, und somit der Service für den Kunden weiter stabil gehalten wird. 4. Ereignisse nach dem AbschlussstichtagNach Abschluss des Geschäftsjahres, aber noch vor endgültiger Aufstellung des Jahresabschlusses wurde beschlossen die Alleingesellschafterin, die systematics GmbH, rückwirkend zum 1. Januar 2009 auf die EDS Business Solutions GmbH zu verschmelzen. Abschließend ist anzumerken, dass zum 1. November 2009 die rechtliche Integration der EDS Business Solutions GmbH mit der Hewlett-Packard GmbH, Böhlingen, geplant ist. 5. PrognoseberichtDie EDS Business Solutions GmbH schließt das Jahr 2008 mit einem positiven Ergebnis von TEUR 402 ab. Dies beinhaltet bereits die Verluste aus einem kritischen Anwendungsentwicklungsprojekt eines Werkvertrages. Wesentliche Ergebnisverbesserungen wurden vom größten Teilbereich der Gesellschaft, der Consulting Services, sowie vom Service Desk erzielt. Die Einheit Consulting Services geht gestärkt aus dem Jahr 2008 hervor. Mit Ihrem Fokus auf große Veränderungsprogramme ("Rapid IT Transformation") bedient sie eine Vielzahl von nationalen und internationalen EDS Kunden. Erneut konnten alle darunterliegenden Geschäftseinheiten ihre Erträge je Berater steigern, und zeitgleich neue Beratungsangebote wie die Lösungen zur "Europäischen Dienstleistungsrichtlinie" und im Umfeld "lT Governance" erfolgreich platzieren. Die Beratungstagessätze konnten im Wesentlichen gehalten werden, da zunehmend höher qualifizierte Anfragen bedient werden konnten. Zukünftig wird die stärkere Ausrichtung an Kernthemen in den strategischen Industrien "Manufacturing", "Government", "Consumer Media & Entertainment", sowie "Finanzindustrie" das Beratungsangebot formen und ein weiteres profitables Wachstum unterstützen. Ziel bleibt es, über qualifizierte Analysen und Optimierungskonzepte Nachfolgegeschäft im Infrastruktur- und Applikations-Outsourcing zu ermöglichen. Im Service Desk wurden durch die Übernahme des Vodafone Customer Service Desk der Umsatz erneut gesteigert. Leider konnten die Verträge bei der "IDG Versicherung" und dem "Land Baden-Württemberg" nicht verlängert werden. Dies rührt in 2009 zu einem deutlichen verringerten Bedarf an Service Desk Mitarbeitern. Ein Abbau von Stellen im Service Desk ist somit unumgänglich. Es wird zusammen mit der Einheit "Consulting Services" nach Lösungen gesucht, einzelne Mitarbeiter zu requalifizieren und in die Beratung zu übernehmen. In 2009 müssen zwingend neue Kunden für den Service Desk gewonnen werden, um eine Schließung in 2010 zu verhindern. Die Gesellschaft wird in 2009 das Geschäftsjahr auf das HP Geschäftsjahr, das zum 31. Oktober endet, umstellen. Das kommende Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr. Aufgrund der geplanten Integration wird für 2010 keine Gesamtprognose abgegeben. Der vorliegende Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen Erwartungen und Prognosen gemäß den aktuellen Informationen basieren. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Ungewißheiten und können daher von der tatsächlichen Entwicklung abweichen.
Hamburg, den 30. September 2009 EDS Business Solutions GmbH Die Geschäftsführung Rainer Sterk Volker Smid Dr. Frank Knauer Peer Volkmann BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EDS Business Solutions GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Eschborn/Frankfurt am Main, 30. September 2009 Ernst
& Young GmbH
Klein, Wirtschaftsprüfer Friede, Wirtschaftsprüfer |
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