Fondsmanagement
DWS Real Estate GmbH
Mainzer Landstraße 11, 60329 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eric Stephenson seit 10.2.2026 | Prokura |
Anna Aruschanjan seit 10.2.2026 | Prokura |
Anja Völker seit 10.2.2026 | Prokura |
Terry Ng seit 10.2.2026 | Prokura |
Christian Richard Walter seit 10.2.2026 | Prokura |
Andrea Dr. Haeusler seit 10.2.2026 | Prokura |
Georg Johann Schuh seit 3.4.2025 | Geschäftsführer |
Anne Tilmann seit 9.12.2024 | Prokura |
Ulrich Martin Steinmetz seit 27.11.2023 | Geschäftsführer |
Andrea Rothmund seit 10.8.2023 | Prokura |
Henning Hollwitz seit 27.6.2023 | Prokura |
Dirk Axel Hauck seit 27.6.2023 | Prokura |
Dennis Beckmann seit 22.12.2022 | Prokura |
Bettina Hax seit 21.7.2021 | Prokura |
Martin Weikamp seit 21.7.2021 | Prokura |
Franco Jakobskrüger seit 24.3.2021 | Prokura |
Markus Wickenträger seit 24.3.2021 | Prokura |
Johann Erich Clemens Schäfer seit 3.1.2019 | Geschäftsführer |
Andreas Zehmer seit 20.3.2015 | Prokura |
Andrea Hamm-Bitzer seit 24.10.2014 | Prokura |
Ulrich Horst Karl Dr. von Creytz seit 16.6.2014 | Geschäftsführer |
Astrid Pockrandt seit 9.11.2006 | Prokura |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DWS Real Estate GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024I. Allgemeines Die DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, (im Folgenden auch „Gesellschaft“ genannt), hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 26724 eingetragen. Hauptgesellschafterin der Gesellschaft ist die DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, mit einem Stammkapital in Höhe von T€ 6.742,3 (89,897 %). Weitere Gesellschafter sind die Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, mit einem Stammkapital in Höhe von T€ 757,5 (10,100 %) und die Bestra Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH, Düsseldorf, mit einem Anteil von T€ 0,2 (0,003 %). Mit der Hauptgesellschafterin DWS Group GmbH & Co. KGaA wurde am 11. Dezember 2017 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, der mit Eintragung in das Handelsregister am 15. Dezember 2017 wirksam wurde und damit rückwirkend für das Rumpfgeschäftsjahr ab dem 1. November 2017 gilt. Es bestehen weiterhin Ergebnisabführungsverträge zwischen der Gesellschaft und den folgenden Tochtergesellschaften:
Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, werden die bei der Gesellschaft angefallenen aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 3.687 grundsätzlich nur bei der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, als Organträger berücksichtigt. Die Abweichung zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bestehen im Wesentlichen bei den Pensionsrückstellungen und den übrigen Rückstellungen im Personalbereich. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit dem Steuersatz von 31,925 %. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 (2) HGB auf. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 und 11a HGB wird als Bestandteil des Anhangs (Anlage B zum Anhang) offen gelegt. Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB (Gesamthonorar des Abschlussprüfers) ist unterblieben, da sie in dem Konzernabschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, enthalten ist. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemein Guthaben bei Kreditinstituten, die zugleich verbundene Unternehmen sind, werden unter dem Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die gleichfalls verbundene Unternehmen sind, unter dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Im Hinblick auf § 265 (6) HGB wurde die Postenbezeichnung des § 275 (2) Nr. 5 und Nr. 9 HGB geändert. Anlagevermögen Die Finanzanlagen werden mit Blick auf die Personenhandelsgesellschaften mit den Anschaffungskosten reduziert um Ausschüttungsbeträge, die über die jeweiligen anteiligen handelsrechtlichen Jahresüberschüsse der Beteiligungsgesellschaften hinausgehen, angesetzt. Kapitalgesellschaften werden mit ihren Anschaffungskosten reduziert um getätigte Entnahmen angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist. Die zur Deckung von Altersversorgungsverpflichtungen durch den Treuinvest e.V., Frankfurt am Main, treuhänderisch gehaltenen Wertpapiere werden gemäß § 253 (1) Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert bewertet und gemäß § 246 (2) Satz 2 HGB mit den Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Die zur Deckung von Altersteilzeitverpflichtungen gehaltenen Wertpapiere werden aufgrund bestehender Verpfändungen ebenfalls gemäß § 253 (1) Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert bewertet und gemäß § 246 (2) Satz 2 HGB mit den Altersteilzeitverpflichtungen verrechnet. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalbetrag bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt worden. Rückstellungen Die den Pensionsrückstellungen gemäß § 253 (1) Satz 3 HGB zugrunde liegenden Versorgungsverpflichtungen enthalten Leistungen aus Spar- und Risikobeiträgen. Die Verpflichtungen aus den Sparbeiträgen wurden in Höhe des beizulegenden Zeitwerts des Fondsvermögens angesetzt. Die Risikozusatzleistung wurde unter Verwendung der projizierten Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit - Methode) mit ihrem Barwert zum Stichtag bewertet. Die übrigen Pensionsrückstellungen, die Rückstellungen für Vorruhestand und Altersteilzeit sowie die Jubiläumsrückstellungen wurden mit der projizierten Einmalbeitragsmethode bewertet. Sie wurden gemäß § 253 (2) Satz 1 HGB entsprechend ihrer individuellen Restlaufzeit (maximal 15 Jahre) mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn (übrige Pensionsrückstellungen) bzw. sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die verwendeten Rechnungszinsen wurden vom Aktuar auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätze zum 31. Oktober 2024 (Inventurstichtag) auf den Bilanzstichtag prognostiziert (Pensionsrückstellungen: 1,53 %; Rückstellungen für Vorruhestand und Altersteilzeit: 1,48 %; Jubiläumsrückstellungen: 1,68 %). Durch die Anwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei der Abzinsung der übrigen Pensionsrückstellungen erhöhen sich diese verglichen mit der Anwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes von sieben Jahren um T€ 391. Eine eventuelle Ausschüttungssperre gemäß § 253 (6) Satz 2 HGB ist nicht zu beachten. Für erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen und für die Anpassung der laufenden Renten (falls nicht fest vereinbart) wurde ein Zinssatz von 2,03 % angenommen. Als Sterbetafeln wurden die modifizierten Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, herangezogen. Von der Möglichkeit gemäß Art. 67 (1) EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel (Bruttoanlagengitter) verwiesen (Anlage A zum Anhang). Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen sich wie folgt dar:
Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von T€ 7.500 ist voll eingezahlt. Der Gewinnvortrag resultiert aus vororganschaftlichen Ergebnisvorträgen. Rückstellungen Die zur Deckung der Pensionsansprüche vom Treuhänder Treuinvest e.V., Frankfurt am Main, gehaltenen Vermögenswerte, haben zum Bilanzstichtag insgesamt historische Anschaffungskosten in Höhe von T€ 21.886 und beizulegende Zeitwerte in Höhe von T€ 21.702. Die Pensionsverpflichtungen haben zum Bilanzstichtag einen Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 26.820. In diesem Betrag sind auch Pensionsverbindlichkeiten gegenüber Personen enthalten, bei denen der Versorgungsfall bereits eingetreten ist und die sich für Ratenzahlung entschieden haben. § 268 (8) HGB (Ausschüttungssperre) findet keine Anwendung, da frei verfügbare Rücklagen in ausreichendem Maße vorhanden sind. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
*)
Im Vorjahr aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von T€
326. Die zur Deckung von Altersteilzeitansprüchen vom Treuhänder Treuinvest e.V., Frankfurt am Main, gehaltenen Vermögenswerte haben zum Bilanzstichtag historische Anschaffungskosten in Höhe von T€ 86 und beizulegende Zeitwerte in Höhe von T€ 93. Die Altersteilzeitverpflichtungen haben zum Bilanzstichtag einen Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 118. § 268 (8) HGB (Ausschüttungssperre) findet keine Anwendung, da frei verfügbare Rücklagen in ausreichendem Maße vorhanden sind. Die Gesellschaft partizipiert am „Zeitinvest“-Programm der Deutsche Bank AG, bei dem Mitarbeiter Arbeitszeitkonten aufbauen können. Die Höhe der Rückstellungen entspricht hier immer den beizulegenden Zeitwerten des Planvermögens. Dieses betrug zum Bilanzstichtag T€ 84. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 176 (i. Vj. T€ 250) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegen- über Kreditinstituten in Höhe von T€ 717 (i. Vj. T€ 243) enthalten. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 165 (i. Vj. T€ 205) betreffen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern. Treuhandvermögen/ Treuhandverpflichtungen Die unter der Bilanz ausgewiesenen Treuhandvermögen in Form von Bankguthaben und die damit verbundenen Treuhandverbindlichkeiten in gleicher Höhe betreffen die von der Gesellschaft als Treuhandkommanditistin gehaltenen Anteile an zwei Fondsgesellschaften. Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse bestehen aus Verbindlichkeiten aus Gewährleistungen in Höhe von T€ 8.070 (i. Vj. T€ 8.319). Diese resultieren im Wesentlichen aus folgendem Sachverhalt: Im Zusammenhang mit der Platzierung eines geschlossenen Immobilienfonds hat sich die Gesellschaft gegenüber den Gesellschaftern verpflichtet, bei einer Inanspruchnahme der Gesellschaft aus den zu Finanzierungszwecken für die Gründungsgesellschafter bestellten Grundschulden, die Gesellschaft jederzeit in die Lage zu versetzen, die Forderung des Grundschuldgläubigers abzulösen. Hieraus ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Verpflichtung in Höhe von T€ 8.042 (i. Vj. T€ 8.286). Eine Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis wird derzeit als sehr unwahrscheinlich betrachtet, da die Verbindlichkeiten und Rückstellungen des Fonds deutlich niedriger sind als der Verkehrswert des gehaltenen Objektes sowie die Sonstigen Vermögensgegenstände. Patronatserklärungen Die Gesellschaft hat gegenüber der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, im Zusammenhang mit Kreditvergaben bzw. Projekten Patronatserklärungen für eine Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Mit der DWS Group GmbH & Co. KGaA wurde eine Vereinbarung über die Umlage von anteiligen Mietkosten für den Standort Frankfurt am Main geschlossen. Für 2024 ergaben sich hieraus Aufwendungen in Höhe von T€ 1.559. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Bei den überwiegend im Inland erzielten Umsatzerlösen in Höhe von T€ 33.796 (i. Vj. T€ 30.433) handelt es sich um Erträge aus Geschäftsbesorgungsverträgen (allgemeine Dienstleistungen, Fonds- und Objektverwaltung) in Höhe von T€ 33.077 (i. Vj. T€ 30.244), sonstige Dienstleistungen in Höhe von T€ 566 (i. Vj. T€ 20) sowie Kostenerstattungen in Höhe von T€ 153 (i. Vj. T€ 168). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Aufwendungen für bezogene Leistungen Bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 230 (i. Vj. T€ 2.070) handelt es sich um Geschäftsbesorgungskosten für die kaufmännische und technische Objektverwaltung durch einen externen Dienstleister. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren T€ 163 periodenfremd. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von T€ 6 (i. Vj. T€ 7) resultieren im Berichtsjahr aus Ausschüttungen von nicht verbundenen Unternehmen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen resultieren in 2024 aus den Ergebnisabführungen der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main in Höhe von T€ 24.006 (i.Vj. T€ 18.397) der DWS Alternatives GmbH, Frankfurt am Main in Höhe von T€ 3.908 (i. Vj. T€ 21.507), der DI Deutsche Immobilien Treuhandgesellschaft mbH, Frankfurt am Main in Höhe von T€ 398 (i. Vj. T€ 314) und der Deutsche Grundbesitz-Anlagegesellschaft mbH, Frankfurt am Main, in Höhe von T€ 115 (i. Vj. T€ 112). Organe der DWS Real Estate GmbH
Bezüge der Geschäftsführung Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich auf T€ 1.116, davon T€ 227 aktienbasierte Vergütungen. An frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen wurden T€ 314 gezahlt. Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen bestehen Rückstellungen in Höhe von T€ 6.648. Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (umgerechnet in Full-time equivalent (FTE) auf Monatsbasis) Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 45 Mitarbeiter (i. Vj. 43) und 28 (i. Vj. 27) Mitarbeiterinnen beschäftigt. Konzernzugehörigkeit Die DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, eine mittelbare Tochtergesellschaft der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, ist Mehrheitsgesellschafterin der DWS Real Estate GmbH. Die DWS Real Estate GmbH gehört somit zum Konzernverbund der Deutsche Bank AG und wird deshalb befreiend in den Konzernabschluss der Deutsche Bank AG für den größten Kreis von Unternehmen der Deutsche Bank AG gemäß § 340i HGB i. V. m. den Vorschriften nach Art. 57 Satz 1 Nr. 2 EGHGB sowie Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards (ABI. EG Nr. L 243 Satz 1) einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutsche Bank AG nach IFRS wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Die DWS Real Estate GmbH gehört als mittelbare Tochtergesellschaft der DWS Group GmbH & Co. KGaA auch zum Konzernverbund der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, und wird deshalb auch in den IFRS-Konzernabschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA einbezogen. Der Konzernabschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA nach IFRS wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.
Frankfurt am Main, den 27. Juni 2025 Die Geschäftsführung Clemens Schäfer Dr. Ulrich von Creytz Georg Johann Schuh Florian Stanienda Ulrich Steinmetz Entwicklung des Anlagevermögens der DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main zum 31. Dezember 2024
Anteilsbesitz der DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main zum 31. Dezember 2024 gemäß § 285 Nr. 11 HGB
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241. Grundlagen der Gesellschaft Die DWS Real Estate GmbH (nachfolgend „DWS-R“) hat ein Stammkapital in Höhe von 7,5 Mio. EUR und ihren Sitz in Frankfurt am Main. Sie weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 (2) HGB auf ihr Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Eigentümer der DWS-R sind die Gesellschaften DWS Group GmbH & Co. KGaA (nachfolgend „DWS Group“) zu 89,897 %, Deutsche Bank AG zu 10,1 % und Bestra Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH (nachfolgend „Bestra“) zu 0,003 %. Als organisatorischer Bestandteil der DWS Group, einer Konzerngesellschaft der Deutsche Bank AG, ist die DWS-R in den Konzernverbund der Deutsche Bank Gruppe eingebunden. Zwischen DWS-R und DWS Group als beherrschendem Unternehmen besteht seit dem 11. Dezember 2017 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Infolgedessen führte die Gesellschaft 47.618.425,07 EUR im Jahr 2024 für das Geschäftsjahr 2023 an DWS Group ab (Vorjahr: 43.498.746,40 EUR). Die Gesellschaft hält während des Jahres 2024 Anteilsbesitze an folgenden Unternehmen. Die für das Jahresergebnis irrelevanten Minderheitsbeteiligungen bleiben an dieser Stelle unerwähnt:
Zum 31. Dezember 2023, 24:00 Uhr / 01. Januar 2024, 0:00 Uhr wuchs die DEBEKO Immobilien GmbH & Co Grundbesitz OHG, Eschborn, auf die Deutsche Bank AG. Dadurch ist die DWS-R als Gesellschafterin ausgeschieden. Ergebnisabführungsverträge bestehen mit ihren folgenden Tochtergesellschaften:
In diesem Verbund bündelt die DWS-R in Deutschland als Holding die vielfältigen Aktivitäten ihrer Tochtergesellschaften für i.W. inländische Immobilieninvestoren. Ihre Geschäftstätigkeit erstreckt sich vor allem auf die Erbringung von Dienstleistungen für ihre Tochtergesellschaften, z.B. Asset Management, Transactions, Legal, Tax und Corporate Services. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft wird vor allem geprägt durch den Ergebnisbeitrag der beiden verbundenen Unternehmen DWS-G und DWS-A. Gemeinsam führten diese für das Geschäftsjahr 2024 rd. 27,9 Mio. EUR (Vorjahr rd. 39,9 Mio. EUR) an DWS-R ab. Dies entspricht rund 81,4 % des Ergebnisses nach Steuern der Gesellschaft (Vorjahr: 83,8 %). DWS-G verwaltet die vier offenen Immobilien-Publikumsfonds grundbesitz europa, grundbesitz global, grundbesitz Fokus Deutschland und DWS Infrastruktur Europa sowie geschlossene Fonds. DWS-A betreut zum 31. Dezember 2024 insgesamt 16 Spezial AIF und ein Mandat für institutionelle Anleger. Insgesamt unterhalten beide Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit dem Erwerb von Immobilien für die verwalteten Sondervermögen Zweigstellen und Zweigniederlassungen in Portugal, Polen, Spanien, Frankreich und Italien. Beide Tochtergesellschaften zusammen verantworten per 31.12.2024 Sondervermögen mit einem Net Asset Value in Höhe von rund 18,3 Mrd. EUR (Vorjahr: 21,7 Mrd. EUR). Im Geschäftsjahr 2024 hatte die DWS-R durchschnittlich 73,2 Vollzeitbeschäftigte (Vorjahr: 70). Dienstleistungen (wie z.B. Human Resources, Audit, Communications, Corporate Finance, Compliance) werden über Geschäftsbesorgungsverträge aus der DWS-Gruppe und dem Deutsche Bank Konzern bezogen. 2. Wirtschaftliches Umfeld 2.1. Wirtschaftslage 1-7 Die globale Wirtschaftsentwicklung verlief im dritten Quartal 2024 in moderatem Tempo. Während die Konjunktur in den USA kräftig expandierte blieb die Entwicklung in den Schwellenländern heterogen und im Euroraum weiter verhalten. Die Weltkonjunktur expandierte in unverändertem Tempo und die globale Unternehmensstimmung trübte sich im Sommerhalbjahr ein. Der globale Stimmungsindikator aus 42 Ländern vom IfW Kiel deutete zum vierten Quartal auf eine nur mäßige Produktionsausweitung.1 Der Welthandel zeigte sich robust und setzte seinen Aufwärtstrend im November fort. Mit einem Anstieg von knapp 0,4% blieb die Zuwachsrate gegenüber Oktober praktisch unverändert.2 Dank einer kräftigen Ausweitung des Handels in den Vereinigten Staaten wurden im dritten Quartal weltweit überraschend hohe Einfuhren verzeichnet. Dies dürfte auch an vorgezogenen Importen von US-Firmen liegen, was mit der Unsicherheit über die künftige Handelspolitik zusammenhing.
1
IfW, Kieler Konjunkturbericht Q4 2024 Die globale Inflation schwächte sich weiter ab, aber der zugrunde liegende Preisdruck hielt angesichts steigender Lohnkosten im Dienstleistungsbereich an. Die jährliche Inflationsrate in den OECD-Ländern (ohne die Türkei) erhöhte sich im Oktober 2024 geringfügig auf 2,6%, verglichen mit 2,5% im Vormonat.3 Während die Energiepreise leicht anzogen, blieb der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln und die Kerninflation stabil. Die Konjunktur in den USA ist im vierten Quartal 2024 mit einer annualisierten Rate von 2,3% gewachsen.4 Auf Gesamtjahressicht konnte das reale BIP um 2,8% zulegen und der private Verbrauch mit 4,2% die Erwartungen übertreffen. Die Inflation lag im Jahresverlauf bei 2,9%5 und der resiliente Arbeitsmarkt und stützte die wirtschaftliche Entwicklung trotz restriktiver Geldpolitik. Die Konjunktur im Euroraum blieb im Jahresverlauf 2024 angesichts der strukturellen Probleme und getrübten Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern verhalten. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte im vierten Quartal 2024 und verzeichnete gegenüber dem Vorjahresquartal einen Anstieg von 0,9%. Damit dürfte das reale BIP auf Jahressicht 2024 im Euroraum um 0,7% gestiegen sein.6 Die Entwicklung der asiatischen Länder verlief im Jahr 2024 heterogen. Im vierten Quartal war das Wachstum vor allem in China und Vietnam stärker als erwartet. Insgesamt hat sich das Wirtschaftswachstum der Region angesichts der Schwäche in Japan gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert und dürfte im Jahr 2024 bei 4,3% liegen.7 Die Teuerungsrate in der Region konnte sich im Jahresvergleich deutlich auf 2,1% abschwächen. 2.2. Immobilienmarkt (Mieter + Investmentmarkt) Der globale Immobilienmarkt scheint in eine Erholungsphase eingetreten zu sein. Die Preise haben ihre Korrektur weitestgehend abgeschlossen und die Immobilienrenditen sind stabilisiert. Zudem unterstützten weitere Zinssenkungen vielerorts die Märkte, bei gleichzeitig gesunden Fundamentaldaten. Die Zahl der Baubeginne ist in weiten Teilen der Welt eingebrochen und angesichts der hohen Baukosten ist ein deutlicher Anstieg unwahrscheinlich, womit der Mangel an hochwertigen Flächen in zentralen Lagen bestehen bleiben dürfte. Während die Erholung in Europa und den USA bereits angelaufen ist, scheint die Asien-Pazifik Region einige Quartale hinterher zu liegen.8
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CPB, World Trade Monitor, November 2024 Die globalen Investmentmärkte zeigten sich differenziert aber teilweise deutlich gestärkt zum Jahresende 2024, wenngleich die Erholung von einem niedrigen Niveau aus gestartet ist. Eine vielerorts weniger restriktive Geldpolitik, gute Fundamentaldaten und die erfolgte Preiskorrektur führten zu vermehrten Kaufentscheidungen der Investoren. Das globale sektorübergreifende Investitionsvolumen lag zwar 4,7% unter dem Vorjahr, aber dies war hauptsächlich auf weniger Projektentwicklungen zurückzuführen.9 Auf Jahressicht führten Wohn- (+20%), Logistik- (+18%) und Hotelobjekte (+15%) die Skala an, aber auch Büroobjekte waren wieder gefragter (+9%). Einzig Einzelhandelsobjekte (-4%) und Projektentwicklungen (-23%) verzeichneten eine sinkende Nachfrage. Bei regionaler Betrachtung war in der EMEA-Region (+13,5%) und in den USA (+11,5%) ein deutlicher Anstieg der Transaktionsaktivität zu verzeichnen. In der APAC-Region wurde aufgrund weniger Projektentwicklungen und Wohnobjekten ein geringeres (-15,8%) Transaktionsvolumen beobachtet.10 3. Geschäftsentwicklung 3.1. Geschäftsverlauf Das Geschäftsvolumen der Gesellschaft wird vor allem vom verwalteten Fondsvermögen der Tochtergesellschaften sowie der Transaktionstätigkeit für die verwalteten Sondervermögen bestimmt. Für diese Leistungsindikatoren sowie für das Verhältnis von Aufwendungen zu Erträgen (Cost-Income-Ratio) werden jährliche Planzahlen ermittelt und regelmäßig mit den erreichten Ist-Werten verglichen. Dies liefert uns eine Einschätzung, ob die geplanten strategischen und operativen Ziele erreicht werden und damit auch einen Einfluss auf die Cost-Income- Ratio der Gesellschaft haben. Im Rahmen ihres Gewinnabführungsvertrags wird die DWS-R für das Geschäftsjahr einen Betrag in Höhe von 34,3 Mio. EUR (im Vorjahr 47,6 Mio. EUR) an die DWS Group abführen. Der Verlauf des Geschäftsjahres ist geprägt durch die zu berücksichtigenden Erträge aus den Ergebnisabführungsverträgen mit den Tochtergesellschaften.
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DWS, Real Estate Global Strategic Outlook, January 2025 Die Umsatzerlöse stiegen um 11,1 % auf 33,8 Mio. EUR während sich die sonstigen betrieblichen Erträge um 75,1 % auf 0,1 Mio. EUR reduzierten. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen verringerten sich um 1,8 Mio. auf 0,2 Mio. EUR. Der Personalaufwand erhöhte sich um 9,8% auf 16,4 Mio. EUR. Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2024 beschäftigten Mitarbeiter nach Headcount betrug 78 (Vorjahr: 74). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 33,6 % auf 12,3 Mio. EUR insbesondere aufgrund höherer Kosten für bezogene Leistungen unter anderem im IT-Bereich. 3.2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Wie erwartet reduzierte sich das Ergebnis vor Ergebnisabführung durch die insgesamt niedrigere Gewinnabführung der Tochtergesellschaften. Die höhere Gewinnabführung der DWS-G (+30,5 % auf 24 Mio. EUR) wurde durch das niedrigere Ergebnis der DWS-A (-81,8 % auf 3,9Mio. EUR) mehr als ausgleichen. Zum 31. Dezember 2024 weist die DWS-R Forderungen aus Geldanlagen in Höhe von 5,8 Mio. EUR (im Vorjahr 8,4 Mio. EUR) aus. Die Finanzlage ist geordnet; die Gesellschaft konnte ihre finanziellen Verpflichtungen im Geschäftsjahr jederzeit erfüllen. Die Vermögenslage der DWS-R spiegelt ihre Funktion als Holding wider. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft in ihren Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen in Höhe von 48,6 Mio. aus (Vorjahr 48,7 Mio. EUR). Bei einer um 11,2 Mio. EUR auf 123,5 Mio. EUR geringeren Bilanzsumme (-8,3 %) erfolgt die Finanzierung der DWS-R mit 42,7 % (im Vorjahr 39,1 %) durch Eigenkapitel. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich unverändert auf 52,7 Mio. EUR. 4. Prognosebericht 1-7 Die Prognose der Entwicklung des Geschäftsergebnisses in den nächsten Jahren sehen wir stark von der Entwicklung unserer Tochtergesellschaften DWS-G und DWS-A abhängen. Die zukünftige Ergebnisentwicklung DWS-G wird von der Entwicklung der Fonds grundbesitz europa, grundbesitz global, grundbesitz Fokus Deutschland und DWS Infrastruktur Europa bestimmt. Aufgrund der Größenordnung ist dabei insbesondere die Entwicklung der drei Immobiliensondervermögen entscheidend. Aufgrund des Rückgangs des verwalteten Fondsvermögens im Jahresverlauf 2024 beginnt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2025 auf einer gegenüber dem Jahr 2024 reduzierten Basis. Die kurzfristige Attraktivität der Immobiliensondervermögen wird auch im Jahr 2025 insbesondere aufgrund erwarteter Preisanpassungsprozesse der Immobilienportfolios voraussichtlich leiden, so dass mit keinem Anstieg der Brutto-Mittelzuflüsse gerechnet wird. Vielmehr wird das verwaltete Vermögen aufgrund der Bedienung der vorliegenden angekündigten Anteilscheinrückgaben voraussichtlich weiter sinken. Für das verwaltete Infrastruktursondervermögen wird mit positiven Nettomittelzuflüssen gerechnet, nicht jedoch, dass diese die Rückgänge bei den Immobiliensondervermögen kompensieren werden. Daher werden das verwaltete Vermögen und damit auch die Einnahmen aus Geschäftsbesorgung der DWS-G im Jahr 2025 voraussichtlich zurückgehen. Demgegenüber werden Gebühren aus Transaktionen auf einem weiterhin hohen Niveau erwartet, die erforderlich sind, den Anteilscheinrückgaben zu begegnen und die Liquiditätspositionen der Fonds zu stärken. Insgesamt erwarten wir aufgrund des moderaten Rückgangs der Erträge aus der Fondsverwaltung sowie eines leichten Anstiegs der Cost-Income-Ratio ein niedrigeres Ergebnis vor Ergebnisabführung. Die zukünftige Ergebnisentwicklung der DWS-A wird von der Entwicklung der Fonds und Mandate bestimmt. In Folge der negativen Wertentwicklung vieler Bestandsobjekte, die zu teils negativer Performance bei unseren Bestandsfonds im Jahr 2024 geführt hat, ist der Ausblick auf das Jahr 2025 etwas optimistischer, so dass wir mit durchschnittlich positiver Performance rechnen. Dennoch ist unter institutionellen Anlegern zu beobachten, dass Immobilieninvestitionen nur verhalten aufgebaut und teilweise sogar reduziert werden. Die verhältnismäßig hohe Allokation in Immobilien unserer typischen Kundengruppen in Deutschland lässt bei gleichzeitig etwas liquideren Investmentmärkten im Jahr 2025 vermuten, dass Chancen zur weiteren Reduktion der Immobilienquoten genutzt werden, was sich durch geringe Wiederanlagequoten infolge von Ausschüttungen und Mittelrückgaben auswirken dürfte. Vor diesem Hintergrund ist beabsichtigt, das verwaltete Vermögen der bestehenden Investmentvermögen durch weitere Verkäufe und selektive Ankäufe im Jahr 2025 zu optimieren. Während insbesondere bestehende Multi-Anleger- Fonds mit geringen offenen Kapitalzusagen ausgestattet sind und weiterhin Immobilien veräußern werden, erwartet die Gesellschaft insgesamt Mittelzuflüsse im kommenden Jahr, die auf die Auflage eines neuen Fonds im ersten Quartal 2025 zurückzuführen sind. Das Mandat wurde im Jahr 2024 im Rahmen eines strukturierten Prozesses ausgeschrieben und schlussendlich an DWS Alternatives GmbH vergeben. Sofern die Investmentmärkte die erwartbare höhere Liquidität aufweisen, strebt die Gesellschaft an, die frühe Phase des neuen Immobilienmarktzyklus für Investitionen zu nutzen und damit die mittel- und langfristige Ertragslage zu unterstützen. In einem geschlossenen Fonds ist eine wesentliche Rückzahlung nebst Gewinnausschüttung zu erwarten. Im Rahmen der strategischen Planung beabsichtigt die Geschäftsführung, die offenen Kapitalzusagen der Kunden zu investieren sowie bestehende Geschäftsbeziehungen auszubauen und ggf. neue Investmentvermögen aufzulegen. Unter Berücksichtigung der überschaubaren Vorlaufkosten dieser strategischen Initiativen liegen die Risiken insbesondere in der Investorenakquisition sowie der marktseitigen Verfügbarkeit von transaktionsbereiten Käufern und Verkäufern. In den verwalteten Investmentvermögen liegen der Gesellschaft derzeit keine konkreten Kündigungen von Anlegern vor. Insofern erwartet die Gesellschaft im Jahr 2025 keine grundlegende Veränderung ihres Produktportfolios, mit Ausnahme der vorgenannten Neuauflage eines Fonds. Unabhängig von der Marktlage erwarten wir die Auflösung eines Investmentvermögens, welches bereits keine Immobilienbestände mehr aufweist. Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich die Ertragslage der Gesellschaft in den nächsten beiden Jahren zufriedenstellend, jedoch weiterhin unterhalb der Geschäftsjahre bis einschließlich 2024 entwickeln wird. Im Geschäftsjahr 2025 wird aufgrund eines geringeren Fondsvolumens bei Bestandsfonds und dem sich zunächst im Aufbau befindlichen neuen Fonds mit einem ähnlichen Aufkommen an laufender Verwaltungsvergütung wie im Vorjahr gerechnet. Transaktionsbezogene Vergütungskomponenten dürften im kommenden Jahr aufgrund von bereits kaufvertraglich gesicherten Zugängen und aufgrund ansteigender An- und Verkaufstätigkeit höher ausfallen. Die Performancegebühren werden aufgrund guter Performance eines geschlossenen Fonds voraussichtlich ansteigen. Insgesamt erwarten wir ein höheres Ergebnis vor Ergebnisabführung sowie eine Verringerung der Cost-Income-Ratio. Die Geschäftsführung plant aufgrund der weiterhin volatilen Geschäftsaktivität lediglich einzelne Stellen nachzubesetzen bzw. nur bedarfsgerecht auszubauen. 5. Risikobericht Die wesentliche Messgröße für die Risiken der Gesellschaft stellt das ökonomische Kapital (nachfolgend „öK“) dar. Per 31.12.2024 beträgt das öK der Gesellschaft 2,6 Mio. EUR (Vorjahr 1,1 Mio. EUR). Es setzt sich aus den Kategorien operationalen Risiken (3,8 Mio. EUR / 2023: 1,7 Mio. EUR), Adressausfallrisiken (0,3 Mio. EUR / 2023: 0,3 Mio. EUR), Geschäftsrisiken (0,0 Mio. EUR / 2023: 0,1 Mio. EUR) sowie Diversifikationseffekte der einzelnen Risiken (-1,6 Mio. EUR / 2023: - 1,1 Mio. EUR) zusammen. Die Gesellschaft unterliegt derzeit keinem Marktpreisrisiko. Die Erhöhung des ökonomischen Kapitals für operationale Risken ist auf die Implementierung eines neuen Berechnungsmodells zurückzuführen. Um den Umgang mit operationalen Risiken (OR) klar zu regeln, hat die DWS-Gruppe ein OR Management Framework eingeführt, in dem Prozesse definiert und entsprechende OR Tools zentral bereitgestellt werden. Weiterhin wurden Specific Risk Management Processes definiert, die sich mit speziellen funktionsübergreifenden Risiken befassen. Die Implementierung und Veränderung der eingesetzten Tools, potenzielle oder tatsächliche Verluste und weitere Schritte werden in einem jährlichen Risk Report dokumentiert. Im Geschäftsjahr 2024 kam es zu keinem operationalen Schadensfall. Die DWS Real Estate GmbH hat Nachhaltigkeitsrisiken in die bestehenden Rahmenwerke zur Messung und Steuerung von Unternehmens- und Anlagerisiken integriert. Dies wird unter anderem in der Richtlinie zur ESG-Integration im Risikomanagement-Rahmenwerk (DWS-Gruppe) und der Risk Management Implementation Procedure for DWS Real Estate Germany beschrieben. Die Geschäftsführung hält das Risikomanagementsystem inkl. der bestehenden Prozesse für angemessen. Bestandsgefährdende Risiken werden derzeit keine gesehen. 6. Chancenbericht Wesentliche Chancen in den nächsten Jahren sehen wir in der Entwicklung unserer Tochtergesellschaften DWS-G und DWS-A. Basierend auf der Annahme eines im Jahr 2025 weiterhin angespannten wirtschaftlichen Marktumfeldes in Verbindung mit den fortwährenden geopolitischen Risiken, ist weiterhin von Herausforderungen an den globalen Immobilienmärkten auszugehen. Kennzeichnend dafür dürfte eine ansteigende, wenngleich fragile und vermutlich von Volatilität geprägte Entwicklung der Transaktionstätigkeit sein. Anlageprodukte für Immobilien sollten im Ergebnis den Abwärtstrend beenden bzw. in eine Seitwärtsbewegung eintreten, wobei in den folgenden Jahren und unter Voraussetzung stabiler Aktien- und Rentenmärkte und einem gefestigten Zinsumfeld von einer leichten Erholung des Investmentmarktes für Immobilien auszugehen ist. Insofern lassen sich mit Immobilieninvestitionen auf dem Preisniveau der Jahre 2025 und 2026 und nach vorne blickend durchaus attraktive Renditen erzielen. Während bereits im kommenden Jahr wieder Netto-Mittelzuflüsse bei der DWS-A erwartet werden, so dürfte sich mittel- bis langfristig die Investitionsneigung in Immobilien weiter erholen. Die kommenden Jahre werden daher einerseits von der Repositionierung des Bestandsportfolios geprägt sein und andererseits wird angestrebt, das Fondsangebot mit marktphasengerechten Produkten zu erweitern und darüber Kapitalzufluss zu generieren. Aufgrund der angekündigten Anteilscheinrückgaben bei den offenen Immobilienfonds ist der überwiegende Teil der für das Jahr 2025 erwarteten Bruttomittelabflüsse für die DWS-G weitgehend vorbestimmt. Demgegenüber stehen die Bruttomittelzuflüsse im Jahr 2025. Für deren Anstieg ist eine Verbesserung der relativen Attraktivität der verwalteten Immobiliensondervermögen gegenüber alternativen Anlagemöglichkeiten, zum Beispiel Anleihen, unverändert erforderlich. Die Preisanpassungen der Immobilienportfolios sind bei einem weiteren Halten der Immobilien voraussichtlich weitgehend abgeschlossen, so dass die Fonds im Jahr 2025 wieder eine positive Performance erzielen könnten. Entscheidend ist dabei die weitere Entwicklung der Mittelbewegungen. In Abhängigkeit weiterer möglicher Zinssenkungen im Jahr 2025 kann dies zu einem Anstieg der relativen Attraktivität der offenen Fonds führen. Das verwaltete Infrastruktursondermögen könnte von einer Nachfrage nach Infrastrukturinvestments profitieren und dürfte aufgrund des Produktauflagezeitpunkts auch nicht von zinsinduzierten Preisanpassungen auf das Infrastrukturvermögen leiden. Daher wird sowohl kurz-, als auch mittel- und langfristig von positiven Nettomittelzuflüssen ausgegangen. Dabei werden Datentechnologie- und Nachhaltigkeitsaspekte auf allen Ebenen der Immobilien- und Fondsverwaltung einen großen Stellenwert einnehmen. Die Einhaltung der regulatorischen, gesetzlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen sowie die Integration des Schwerpunktthemas Digitalisierung und ESG bilden die Grundlage der Vermarktungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der verwalteten und ggf. neuer Produkte und stellen einen wesentlichen Beitrag zur Zukunftsausrichtung der Gesellschaft dar. Die Gesellschaft wird in enger Zusammenarbeit mit den Geschäftsleitungen der DWS-G und der DWS-A versuchen sicher zu stellen, dass die Produktangebote so weiterentwickelt werden, dass sie die jeweiligen Marktphasen bedienen sowie eine kontinuierliche Optimierung der sektoralen und regionalen Allokation der Bestandsprodukte, insbesondere durch weitere Investments in die Sektoren Wohnen, Logistik sowie moderne, den zukünftigen Ansprüchen von Mietern entsprechenden Büroimmobilien, ermöglichen. Zudem sollen die Produkte weiter auf Nachhaltigkeit sowie mit einem höheren Chance-/Risikoprofil ausgerichtet werden.
Frankfurt am Main, den 27. Juni 2025 DWS Real Estate GmbH Geschäftsführung Clemens Schäfer Dr. Ulrich von Creytz Florian Stanienda Urich Steinmetz Georg Schuh Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DWS Real Estate GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 30. Juni 2025 KPMG AG Kuppler, Wirtschaftsprüfer Pekarek, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss der DWS Real Estate GmbH Frankfurt am MainAls Gesellschafter der DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, beschließen die DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, die Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, und die Bestra Gesellschaft für Vermögensverwaltung mit beschränkter Haftung, Düsseldorf, unter Verzicht auf Frist- und Formvorschriften Folgendes: 1. Der von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Abschluss des Geschäftsjahres vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 der DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, wird hiermit festgestellt.
3. Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 Entlastung erteilt. 4. Als Abschlussprüfer für den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 der DWS Real Estate GmbH wird bestellt:
Mit der Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren sind wir einverstanden.
Frankfurt am Main, den 19.08.2025 / 18.08.2025 / 14.08.2025 DWS Group GmbH & Co. KGaA Deutsche Bank AG Bestra Gesellschaft für Vermögensverwaltung mit beschränkter Haftung |
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