Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 97075
Vorher
AUGUR Capital GmbHAUGUR Capital Verwaltungs GmbH
Eingetragen
23.5.1990
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Effekten- und WarenterminhandelVermittlung von Krediten
Gegenstand
Die Anlageberatung, einschließlich der Beratung von Ermittenten bei Produktion und Strukturierung von Finanzinstrumenten sowie die Anlagevermittlung in Bezug auf Finanzinstrumente. Das Unternehmen handelt nicht auf eigen Rechnung mit Finanzinstrumenten und nimmt keine Gelder oder Wertpapiere von Kunden entgegen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Seegerer
seit 5.9.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Siegfried Jaschinski
Stuttgart
55.945 €
65.24%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Augur Corporate Finance GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Handelsbilanz zum 31. Dezember 2023

Augur Corporate Finance GmbH Beratung Finanzdienstleistungen, Frankfurt am Main

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 64.136,54 33.716,84
2. Forderungen an Kunden 7.497,00 8.449,00
3. Sachanlagen 9,00 9,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 42.833,48 36.938,26
5. Rechnungsabgrenzungsposten 140,00 3.744,00
114.616,02 82.857,10

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 16.353,08 2.724,61
2. Rückstellungen
a) sonstige Rückstellungen 10.610,00 20.100,00
3. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
gezeichnetes Kapital 85.750,00 85.750,00
b) Kapitalrücklage 80.750,00 80.750,00
c) Bilanzverlust 78.847,06 106.467,51
114.616,02 82.857,10

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Augur Corporate Finance GmbH Beratung Finanzdienstleistungen, Frankfurt am Main

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit - und Geldmarktgeschäften 0,00 1,47
3. Sonstige betriebliche Erträge 91.137,57 61.361,28
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) andere Verwaltungsaufwendungen 56.005,56 89.003,21
56.003,56 89.003,21
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 361,56 0,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.150,00 6.958,14
7. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 27.620,45 34.598,60-
8. Jahresüberschuss 27.620,45 34.598,60-
9. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 106.467,51 71.868,91
10. Bilanzverlust 78.847,06 106.467,51

Bruttoanlagenspiegel für den JA zum 31.12.2023

Anschaffungskosten
Konto Bezeichnung Stand zum 01.01.2023 Zugang Abgang Stand zum 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
0410 00 Geschäftsausstattung 11.081,51 0,00 0,00 11.081,51
0480 00 Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 361,56 361,56 0,00
Summe Sachanlagen 11.081,51 361,56 361,56 11.081,51
Summe AV 11.081,51 361,56 361,56 11.081,51
Kumulierte Abschreibungen
Konto Stand zum 01.01.2023 Zugang Abgang Stand zum 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
0410 00 11.072,51 0,00 0,00 11.072,51
0480 00 0,00 361,56 361,56 0,00
Summe Sachanlagen 11.072,51 361,56 361,56 11.072,51
Summe AV 11.072,51 361,56 361,56 11.072,51
Buchwert
Konto Stand zum 31.12.2022 Stand zum 31.12.2023
EUR EUR
0410 00 9,00 9,00
0480 00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 9,00 9,00
Summe AV 9,00 9,00

Lagebericht 2023

Augur Corporate Finance GmbH

1. Lage der Gesellschaft

i.Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Gesellschaft erhielt im August 2017 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Erlaubnis zur Anlagevermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz2 Nr. 1 KWG) und zur Anlageberatung (§ 1 Abs. 1a Satz2 Nr. 12 KWG). Die Aufnahme der erlaubnispflichtigen Geschäftstätigkeit erfolgte zum 1. Oktober 2017. Gleichwohl wurden in 2023 keine erlaubnispflichtigen Dienstleistungen in der Anlagevermittlung oder Anlageberatung erbracht. Die Zielkunden in der Anlagevermittlung und -beratung sind ausschließlich professionelle Kunden.

Ein weiterer Geschäftsbereich ist die nicht erlaubnispflichtige Beratung mittelständischer Unternehmen hinsichtlich des Managements von deren Fremdwährungs- und Zinsrisiken. In diesem Bereich der Beratung spricht die Gesellschaft ausschließlich professionelle Kunden an.

1. Organisatorische Struktur

Geleitet wird die Gesellschaft durch einen Geschäftsführer.

Für die Gesellschaft war zum 31.12.2023 ein vertraglich gebundener Vermittler (vgV) tätig. Darüber hinaus waren per 31.12.2023 keine weiteren Personen für die Gesellschaft tätig.

2. Segmente

Im Berichtszeitraum konzentrierten sich die Aktivitäten auf die Beratung mittelständischer Unternehmenskunden hinsichtlich deren Fremdwährungsrisiken.

3. Standort

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Frankfurt. Die Adresse lautet Mainzer Landstraße 69-71, 60329 Frankfurt am Main.

4. Geschäftsprozesse

Zu den Kerngeschäftsprozessen zählt allen voran die Beratung der Firmenkundschaft im Zins- und Währungsmanagement. IT (Wartung etc.), Finanzbuchhaltung sowie das Meldewesen (einschließlich Finanzmeldungen an die Deutsche Bundesbank) sind ausgelagert. Compliance und Innenrevision werden intern durchgeführt. Die Geschäftsprozesse sind im Organisationshandbuch beschrieben.

5. Absatzmärkte

Die Gesellschaft ist auf den deutschen Markt fokussiert. Es werden bisher ausschließlich in Deutschland ansässige Kunden beraten.

6. Neue Produkte und neue Märkte

Siehe oben

7. Externe Einflussfaktoren auf das Geschäft

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind grundsätzlich primäre externe Einflussfaktoren hinsichtlich der geschäftlichen Entwicklung. Im Jahr 2023 war der Geschäftsbetrieb vor allem von den negativen Folgen des Kriegs in der Ukraine geprägt. Die Angst vor einer Energieknappheit und die infolge der hohen Energiepreise stark ansteigenden Inflationsraten und Leitzinsen führten zu einer allgemein sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage in Deutschland und Europa. Vor diesem Hintergrund wurden Honorare für externe Beratungsdienstleistungen weiterhin nur sehr restriktiv genehmigt. Wir beurteilen die allgemeine Lage auch im Jahre 2024 weiterhin als angespannt.

ii.Ziele und Strategien

1. Ziele und Zeitrahmen

Die Gesellschaft verfolgt die Basisziele (1) Erhaltung des Eigenkapitals, (2) Verlustvermeidung und (3) Liquiditätssicherung. Die Steigerung des Unternehmenswertes durch Ausbau der Beratung im Fremdwährungs- und Zinsmanagement für mittelständische Firmenkunden steht weiterhin im Fokus der geschäftspolitischen Ausrichtung der Gesellschaft. Das Jahresergebnis als wesentliche Bezugsgröße für die Ermittlung des Unternehmenswertes lag in 2023, dem siebten Jahr der Geschäftstätigkeit, bei 27.680 Euro.

2. Strategien

Das Wachstum der Gesellschaft soll organisch erfolgen. Aufgrund der sich verschlechternden wirtschaftlichen Situation in Deutschland und der damit einhergehenden Zurückhaltung der Unternehmen bei der Vergabe von Beratungsmandaten blieb eine Steigerung der Anzahl der Beratungsmandate im Fremdwährungs- und Zinsmanagement in 2023 aus. In 2024 soll ein Ausbau der Mandate vor allem verstärkt mit Hilfe bestehender und neuer externer Kooperationspartner erzielt werden.

2. Wirtschaftsbericht

i.Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Energiekrise und gesunkene Realeinkommen belasten im Jahr 2023 die wirtschaftliche Entwicklung. Mittelfristig bremsen aber vor allem das sinkende Arbeitsvolumen, der veraltete Kapitalstock und fehlende innovative Unternehmen das Wachstum in Deutschland.

Die konjunkturelle Erholung in Deutschland verzögert sich. Die Konjunktur wird aktuell noch immer von der Energiekrise und den durch die hohe Inflation gesunkenen Realeinkommen gebremst. Um die Inflation zu bekämpfen, haben die Zentralbanken weltweit ihre Geldpolitik gestrafft. Die Straffung und die schleppende Entwicklung in China tragen zum eingetrübten außenwirtschaftlichen Umfeld bei.

Die Konjunkturprognosen für Deutschland sehen mau aus. Die Ökonomen der meisten Institute und Banken haben ihre Erwartungen für die Konjunktur 2024 zum Jahresende hin noch einmal gesenkt. Für dieses Jahr rechnen sie überwiegend mit einem kleinen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Auch im kommenden Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt kaum spürbar wachsen, wenn überhaupt.

ii.Entwicklung der Finanzbranche 2023

Die Banken weltweit profitieren weiter von den steigenden Zinsen. 2023 wird die durchschnittliche Eigenkapitalrendite der Bankenbranche voraussichtlich bei 13% liegen - ein weiterer Anstieg gegenüber 12% im Vorjahr. Dadurch erhöht sich auch die durchschnittliche Kernkapitalquote der Geldhäuser, die mit einem Wert von 13,8% ein Zehn-Jahres-Hoch erreichte. Bei der Zinsmarge könnte in diesem Jahr ein vorläufiger Höhepunkt erreicht worden sein. Sie liegt 2023 in Deutschland im Durchschnitt bei 66 Basispunkten und könnte ab dem kommenden Jahr wieder zurückgehen auf 56 Basispunkte 2026.

Eine zentrale Entwicklung, die die Finanzwelt kontinuierlich verändert und die Institute vor Herausforderungen stellt, ist die zunehmende Bedeutung von außerbilanziellen Finanzierungs- und Anlageinstrumenten. Parallel dazu findet auch eine Verschiebung der Marktanteile bei Transaktionen von den klassischen Banken hin zu neuen Anbietern wie beispielsweise Payment-Spezialisten, Brokern, eigenständigen Wealth und Asset Managern oder Fintechs statt.

iii.Geschäftsverlauf

Obgleich der Finanzaufsicht die Aufnahme der erlaubnispflichtigen Geschäftstätigkeit zum 1. Oktober 2017 angezeigt wurde, kam es im Berichtsjahr zu keiner Erbringung erlaubnispflichtiger Finanzdienstleistungen. Die Geschäftstätigkeit bestand ausschließlich aus nicht erlaubnispflichtiger Beratung kleiner und mittelständischer Unternehmen bei deren Management von Währungs- und Zinsrisiken.

iv.Lage

1. Ertrags- und Finanzlage

Das Jahr 2023 endete mit einem Jahresüberschuss von 27.680 Euro gegenüber einem Jahresverlust in 2022 in Höhe von 34.599 Euro. Dies führt zu einem Bilanzverlust zum 31.12.2023 von € 78.608.

a. Kapitalstruktur

Das bilanzielle Eigenkapital von 87.653 Euro zum 31.12.2023 setzt sich aus gezeichnetem Kapital in Höhe von 85.750 Euro, einer Kapitalrücklage in Höhe von 80.750 Euro und einem Bilanzverlust von 78.608.

Euro zusammen. Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen betragen in Summe 26.903 Euro, die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt somit 114.616 Euro.

b. Investitionen

Investiert wurde auch im Jahresverlauf 2023 in den Ausbau des webbasierten Risikosteuerungsmodells, in einzelne Marketingmaßnahmen und Social-Media-Aktivitäten, sowie in die Instandhaltung und Aktualisierung der IT-Systeme.

c. Liquidität

Die Liquidität der Gesellschaft war stets ausreichend zur Erfüllung der laufenden Zahlungsverpflichtungen sowie der Verpflichtungen gegenüber den vertraglich gebundenen Vermittlern, die zum Jahresende 2023 gezahlt wurden. Darüber hinaus steht die Geschäftsführung mit dem Hauptgesellschafter, der (falls notwendig) seine Bereitschaft zu einer Kapitalerhöhung erklärt hat, in engem Kontakt.

2. Vermögenslage

Wie schon in den Vorjahren bestand das Vermögen der Gesellschaft überwiegend aus Forderungen gegenüber Kreditinstituten. Der Fortbestand der Gesellschaft ist gesichert.

3. Prognose-, Chance-, Risikobericht

i.Umsatzprognose

Auch einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) zufolge hat sich die konjunkturelle Lage eingetrübt. Mehr als 84 Prozent der über 1.200 mittelständischen Unternehmen sehen die konjunkturelle Situation gegenüber dem Vorjahr als "verschlechtert" oder sogar "erheblich verschlechtert" an. Rund 43 Prozent der befragten Mittelständler gaben an, dass sich die Lage der eigenen Firma verschlechtert habe.

Dennoch soll mithilfe von weiteren externen Kooperationspartnern die Entscheidungsträger im Unternehmen von unserem strategischen und modellunterstützten Ansatz überzeugt werden. Trotz der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind wir zuversichtlich, unser Ziel von 2 bis 3 neuen Mandaten bzw. Projekten zu erreichen. Wir erwarten im Jahr 2024 einen leicht höheren Umsatz und ein ausgeglichenes Jahresergebnis.

ii. Risikomanagement

Die Gesellschaft analysiert monatlich operationelle Risiken sowie Ausfall-, Markt- und Liquiditätsrisiken. Das Adressausfallrisiko der Anlage des Eigenkapitals bei der kontoführenden Bank wird vollumfänglich durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken gedeckt. Darüber hinaus bestehen Adressausfallrisiken, falls die quartalsweise fälligen Beratungshonorare der Firmenkunden nicht gezahlt werden. Dieses Risiko wird fortlaufend überprüft.

Da die Gesellschaft ausschließlich über Barvermögen verfügt, unterliegt sie keinen direkten Marktrisiken.

Das Risikodeckungspotential wird auf Basis des regulativen Eigenkapitals vierteljährlich errechnet. Die Gesellschaft verfügte dabei über stets hinreichendes Risikodeckungspotential.

 

Frankfurt, 01.Februar 2024

Christoph Seegerer, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Augur Corporate Finance GmbH, Frankfurt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Augur Corporate Finance GmbH, Frankfurt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Augur Corporate Finance GmbH, Frankfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wuppertal, 11. April 2024

RINKE TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

René Schut, Wirtschaftsprüfer

Clemens Dornseifer, Wirtschaftsprüfer

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Vorschriften

Die Augur Corporate Finance GmbH, Frankfurt am Main, ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Frankfurt unter der Registernummer HRB 97075 eingetragen. Die Gesellschaft ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 WpIG (Wertpapierinstitutsgesetz). Die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 erfolgte unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), des GmbH-Gesetzes, des KWG und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung ist von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen worden (Going- Concern-Prinzip). Die Posten der Bilanz sind mit denen des Vorjahres vergleichbar. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Kassenbestände und Forderungen an Kreditinstitute werden mit den Nominalwert angesetzt.

Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten angesetzt, erforderlichenfalls wurde der niedrigere Wert ausgewiesen, der solchen Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag beizulegen war.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 15 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung komplett abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Beträge, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert

Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

III. Angaben zur Bilanz

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 85.750 und hat sich im Laufe des Jahres nicht verändert.

Die andere Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Abschluss- und Prüfungskosten des Geschäftsjahres.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb von drei Monaten fällig.

Alle Forderungen an Kunden sowie gegen Banken sind innerhalb von drei Monaten fällig. Die Forderungen bestehen gegenüber Kunden aus Dienstleistungen (T€ 7,5 , Vj T€ 8,5).

Von den sonstigen Vermögensgegenständen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Corona-Überbrückungshilfen 3 Plus und 4 (T€ 37,1 , Vj T€ 31,6).

Die sonstige Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich aus Lieferantenverbindlichkeiten (T€ 16,3 , Vj T€ 2,7).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend dem Formblatt der RechKredV in Staffelform aufgestellt worden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten in Höhe von T€ 7,2 Provisionszahlungen für Beratungstätigkeiten.

Die sonstigen betrieblichen Erlöse beinhalten in Höhe von T€ 35,8 Erlöse aus Beratung und T€ 54,2 Erlöse aus Corona Hilfen.

V. Sonstige Pflichtangaben

Die Einreichung des Vorjahresabschlusses beim Unternehmensregister erfolgte am 28. November 2023.

Im Geschäftsjahr 2023 hatte die Gesellschaft keinen Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023:

Herr Christoph Seegerer, Frankfurt am Main (Geschäftsführer)

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt.

Auf die Angabe der Vergütungen der Geschäftsführung wird mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Das vom Abschlussprüfer berechnete oder noch zu berechnende Gesamthonorar beträgt T€ 7 für die Prüfung des Jahresabschlusses 2023.

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

VI. Ereignisse nach Geschäftsjahresende

 

Frankfurt, den 31. Januar 2024

Christoph Seegerer, Geschäftsführer

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