SCHOTT Solar CSP GmbH
Hattenbergstraße 10, 55122 Mainz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anne Irmtraut Ulrike Dr. Daentzer seit 30.10.2023 | Geschäftsführer |
Anja Schlosser seit 20.11.2017 | Prokura |
Patrick Dr. Markschläger seit 25.10.2012 | Geschäftsführer |
Martin Endres seit 26.3.2012 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
SCHOTT AGEigenbeteiligung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCHOTT Solar CSP GmbHMainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024BILANZAKTIVA
ANHANGSCHOTT Solar CSP GmbH, Mainz
Anhang für das Geschäftsjahr 2023 / 2024
1. Anwendung der gesetzlichen Vorschriften
Der Jahresabschluss der SCHOTT Solar CSP GmbH ist nach
den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den
ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.
Es gelten die Vorschriften für kleine
Kapitalgesellschaften.
Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. Zur
Verbesserung der Übersichtlichkeit sind
vermerkpflichtige Angaben im Anhang enthalten.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren angewandt.
2. Aussage zum Grundsatz der
Unternehmensfortführung und Ausblick auf den
zukünftigen Geschäftsverlauf
Durch die wirtschaftlich schwierige Situation war es
notwendig die Strukturen anzupassen. Die Receiverfertigung
in Mitterteich wurde endgültig stillgelegt.
Fortgeführt wurde die Entwicklung eines
Servicekonzepts für die über die letzten Jahre
ausgelieferten Receiver. Zudem wurde im SCHOTT Konzern
Personal vorgehalten für die Bearbeitung von
Reklamationsfällen und die damit einhergehende
Kundenbetreuung. Wir gehen von einem Fortbestand der
Gesellschaft aus.
Aufgrund des Einbezugs der Gesellschaft in den Cash-Pool
der SCHOTT AG, Mainz, und auf Basis der derzeitigen
Plandaten gehen wir davon aus, dass die Gesellschaft
jederzeit ihren Verpflichtungen nachkommen kann.
3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Sachanlagen
Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu
Anschaffungskosten, im Falle abnutzbarer Sachanlagen
vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte
Abschreibungen. Dabei kommt die lineare
Abschreibungsmethode zur Anwendung.
Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der
einzelnen Sachanlagegruppen zu Grunde gelegt worden:
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken 10 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 2 bis 5 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2 bis 13 Jahre
Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände
des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen,
werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst, sofern
ihre jeweiligen Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht
übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände mit
Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00
werden aus Vereinfachungsgründen auch in der
Handelsbilanz in einen jahrgangsbezogenen steuerlichen
Sammelposten eingestellt, der über fünf Jahre
abgeschrieben wird. Nach der vollständigen
Abschreibung wird der Sammelposten im Anlagenspiegel als
Abgang gezeigt. Die Abschreibungen auf Zugänge des
Sachanlagevermögens werden im Übrigen
zeitanteilig vorgenommen.
Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über
den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch
außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung
getragen.
Vorräte
Bei den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe zu den durchschnittlichen Einstandspreisen,
die als gewogene Durchschnittspreise ermittelt werden, bzw.
zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag
angesetzt. Hierbei werden in Abhängigkeit von der
Umschlagshäufigkeit der Bestände
Reichweitenabschläge vorgenommen.
Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu
Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB
aktiviert. In die Herstellungskosten werden die
Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten,
der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des
Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung
veranlasst ist, einbezogen. Risiken, die sich aus der
Lagerdauer und eingeschränkter Verwendbarkeit ergeben,
werden durch Abwertungen berücksichtigt; der Grundsatz
der verlustfreien Bewertung wird beachtet.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
werden mit ihrem Nennwert bilanziert; erkennbare
Ausfallrisiken werden durch individuelle
Bewertungsabschläge berücksichtigt. Für das
allgemeine Kreditrisiko wird eine pauschale
Wertberichtigung gebildet und von den Forderungen
gekürzt.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen
Die Pensionsverpflichtungen werden
versicherungsmathematisch unter Berücksichtigung
biometrischer Rechnungsgrundlagen gemäß den
Heubeck-Richttafeln 2018 G nach dem
Anwartschaftsbarwertverfahren
(Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig
erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der
Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit
unter Berücksichtigung SCHOTT-interner Daten der
vergangenen Jahre sowie mit Blick auf die künftig zu
erwartende Bemessungsgrundlage von 2,25 % (i. Vj. 2,25 %)
bei den übrigen Rentenzusagen und mit 1,00 % (i. Vj.
1,00 %) bei den Rentenzusagen mit Anpassungsgarantie
ausgegangen. Der ab Geschäftsjahr 2015 / 2016
entsprechend § 253 Abs. 2 HGB zu Grunde zu legende
10-Jahres-Durchschnittsrechnungszins für die Bewertung
der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 30.
September 2024 auf 1,87 %; es handelt sich um den von der
Deutschen Bundesbank ermittelten Zinssatz für eine
Restlaufzeit von 15 Jahren. Der
7-Jahres-Durchschnittszinssatz beträgt 1,91 % zum 30.
September 2024 gegenüber 1,66 % im Vorjahr.
Für diese Rückstellungen vorhandene
Rückdeckungsversicherungen sind an die Gläubiger
verpfändet und dem Zugriff aller übrigen
Gläubiger entzogen. Entsprechend werden die
Verpflichtungen und der Aktivwert der
Rückdeckungsversicherungen nach § 246 Abs. 2 Satz
2 HGB saldiert ausgewiesen.
Den Pensionsrückstellungen für
arbeitnehmerfinanzierte Zusagen durch Entgeltumwandlung
nach dem Modell der aufgeschobenen Vergütung wurde ein
Zinssatz von 1,87 % und ein Rententrend von 1,00 % zu
Grunde gelegt.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten
sowie drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften.
Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des
Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um
zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.
Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden
berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise
für deren Eintritt vorliegen.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Geschäftsjahre abgezinst.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit ihren jeweiligen
Erfüllungsbeträgen bilanziert.
Währungsumrechnung
Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten
werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag des
Geschäftsvorfalls in Euro bewertet. Zum Bilanzstichtag
erfolgt die Berechnung mit dem Devisenkassamittelkurs zum
Abschlussstichtag. Verluste aus Kursänderungen werden
berücksichtigt, Gewinne werden nur
berücksichtigt, soweit sie Forderungen und
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
betreffen. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von
Fremdwährungsgeschäften in lokaler Währung
werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und
Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige
betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche
Aufwendungen" ausgewiesen.
4. Erläuterungen zur Bilanz
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Es bestanden zum Bilanzstichtag Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Dritten
in Höhe von EUR 0,00 (i. Vj. EUR 6.500,00).
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten
Forderungen gegen die SCHOTT AG aus dem Cash-Pooling in
Höhe von EUR 30.857.495,52 (i. Vj. EUR 30.112.534,45)
sowie einer Termingeldanlage in Höhe von EUR
14.747.531,28 (i. Vj. EUR 14.753.244,17).
Sämtliche Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine
Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Gezeichnetes Kapital
Das Stammkapital beträgt unverändert zum
Vorjahr EUR 35.001.00,00.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag wurden die Rückstellungen
für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in
Höhe von TEUR 4.839 mit dem beizulegenden Zeitwert des
saldierungsfähigen Deckungsvermögens in Höhe
von TEUR 204 verrechnet.
Die Erträge aus der Verzinsung des
Deckungsvermögens (TEUR 4) werden mit dem Zinsaufwand
der entsprechenden Verpflichtung (TEUR 28) im Zinsergebnis
saldiert ausgewiesen. Der Aufwand aus der Änderung des
Diskontierungszinssatzes wird ebenfalls in der Position
Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen.
Den Rückstellungen liegen
versicherungsmathematische Gutachten der Mercer Deutschland
GmbH, Mülheim an der Ruhr, zu Grunde.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB
beträgt TEUR - 40, somit gibt es hier keine
Ausschüttungssperre.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rücksendungen enthalten im
Wesentlichen Beträge für
Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 1.320),
Prozessrisiken (TEUR 49), Kosten des Jahresabschlusses
(TEUR 17) und ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 3).
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen bestehen ausschließlich gegenüber
der SCHOTT AG.
Die Verbindlichkeiten gegenüber der
Gesellschafterin SCHOTT Solar AG, Mainz, betragen EUR 0,00
(i. Vj. EUR 0,00).
Alle Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und
Leistungsverkehr.
Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr
eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder
ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen nicht.
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verl
ustrechnung
Umsatzerlöse
Im Geschäftsjahr wurden (wie auch im Vorjahr) keine
Umsatzerlöse erzielt.
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe
von EUR 1.079.318,87 (i. Vj. EUR 36.041,64).
Personalaufwand
Der negative Wert resultiert aus der Veränderung
der Pensionsrückstellungen.
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
auf Sachanlagen
In den Abschreibungen sind, wie im Vorjahr, keine
außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor
allem Kosten für Patentgebühren in Höhe von
EUR 56.044,91, Kosten für juristische Beratung in
Höhe von EUR 47.098,25, konzerninterne
Dienstleistungen in Höhe von EUR 38.278,08 sowie
Kosten für technische Beratungen in Höhe von EUR
27.700,00 enthalten.
Zinsergebnis
Die Zinserträge resultieren aus der Verzinsung des
Inhouse Cash Kontos (i. Vj. aus der Verzinsung der Inhouse
Cash Kontos).
Die Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der
Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von
EUR 28.116,00 (i. Vj. EUR 46.040,00) gegenüber
Dritten.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Der Steueraufwand bildet die voraussichtliche Belastung
des Geschäftsjahres ab.
Sonstige Steuern
Sonstige Steuern waren im Geschäftsjahr 2023/2024
nicht angefallen.
Gewinnvortrag / Verlustvortrag
Nachdem der Ergebnisabführungsvertrag zum Ablauf
des 30. September 2016 gekündigt wurde, wird der
Gewinn des Geschäftsjahres 2023/2024 in Höhe von
EUR 2.094.239,16 auf neue Rechnung vorgetragen.
6. Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Es bestanden am Bilanzstichtag, wie im Vorjahr, keine
Verpflichtungen.
Konzernabschluss
Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für
den kleinsten und zugleich größten Kreis von
Unternehmen aufstellt, ist die SCHOTT AG, Mainz. Die
Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im
elektronischen Bundesanzeiger.
Geschäftsführung
Dr. Patrick Markschläger, Jena
Verantwortlich für Vertrieb und Finanzen (Managing
Director Sales & Finance)
Dr. Anne Daentzer, Mainz (ab 01.10.2023)
Verantwortlich für Recht
Mainz, den 11. Dezember 2024
SCHOTT Solar CSP GmbH
Mainz, den 11. Dezember 2024 gez. Dr. Patrick Markschläger, Dr. Anne Daentzer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 03. Februar 2025 |
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