Feldfrische Niederrhein GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Maximilian Weyers seit 1.2.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
WeVe Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Weyers GmbHWeezeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhaltsverzeichnis A. Grundlagen des Konzerns B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Branchenentwicklung Ertragslage Finanzlage Vermögenslage Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren C. Prognosebericht Gesamtwirtschaft Branchenentwicklung Voraussichtliche Entwicklung des Konzerns D. Risiko- und Chancenbericht Risiken Chancen A. Grundlagen des Konzerns Die Grundlagen des Konzerns haben sich im Vergleich mit dem Vorjahr nicht verändert. Die Weyers GmbH als Konzernmuttergesellschaft ist im Großhandel mit landwirtschaftlichen Produkten (Obst, Gemüse und Kräutern) aus dem In- und Ausland tätig. Die Gesellschaft wurde 1995 gegründet und hat ihren Sitz in 47652 Weeze, Niederhelsum 12. Sie unterhält in Venlo / Niederlande eine Betriebsstätte. Die Gesellschaft ist im Handelsregister Kleve unter HRB 4130 registriert. Die Venloer Transport GmbH als Tochtergesellschaft führt nationale und internationale Transporte durch. Das Unternehmen hat seinen Standort in Weeze, Niederhelsum 12. Es ist beim Handelsregister Kleve unter HRB 8228 registriert. Seit der Gründung der Gesellschaft im Jahr 2006 unterstützt sie den Konzern im Bereich Transport und Logistik. Dabei hat sich die Gesellschaft im Transportbereich auf die Frische- und Tiefkühllogistik spezialisiert. Grundlage des Geschäftes des Konzerns sind die partnerschaftlichen, langjährigen und erfolgreichen Beziehungen zu den Produzenten auf der Beschaffungsseite sowie zu den Kunden auf der Absatzseite. Der Konzern unterliegt denselben externen Einflussfaktoren, die auch das Wettbewerbsumfeld beschäftigen. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, massiv steigenden Preisen beispielsweise für Nahrungsmittel, verschärften Material- und Lieferengpässen sowie dem Fachkräftemangel. Gemäß den vorliegenden Angaben des Statistischen Bundesamtes verzeichnete das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 einen Rückgang von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung markiert eine Unterbrechung der bisherigen Erholung der deutschen Wirtschaft seit dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020. Steigende Zinsen verschlechterten die über Jahre hinweg günstigen Finanzierungsbedingungen und hatten somit negative Auswirkungen auf Investitionen. Die wirtschaftlichen Aktivitäten in den meisten Dienstleistungsbereichen konnten im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr erneut gesteigert werden, was die Gesamtwirtschaft unterstützte. Allerdings war der Anstieg insgesamt geringer als in den beiden Jahren 2021 und 2022. Der Bereich Information und Kommunikation verzeichnete den größten preisbereinigten Zuwachs mit +2,6 % und setzte damit seine langjährige Wachstumsgeschichte fort, die nur im ersten Corona-Jahr 2020 unterbrochen wurde. Auch die Bereiche Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten leicht zulegen. Im Gegensatz dazu sank die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe um -1,0 %. Dies war hauptsächlich auf Rückgänge im Groß- und Einzelhandel zurückzuführen, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich Zuwächse verzeichneten. Im Baugewerbe wirkten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen negativ aus. Dies betraf vor allem den Hochbau. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden, sodass das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 % erreichte. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um 2,0 % zurück, was hauptsächlich auf einen starken Rückgang der Produktion im Bereich Energieversorgung zurückzuführen ist. Neben der Abschaltung der letzten drei deutschen Atomkraftwerke zum 15. April 2023 sank auch die Energieproduktion aus Braun- und Steinkohle. Im Gegensatz dazu wuchs die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien deutlich, und es wurde mehr Strom aus dem Ausland importiert. Die bisher vorliegenden Außenhandelsdaten zeigen einen zweistelligen prozentualen Anstieg der preisbereinigten Stromimporte bei gleichzeitig niedrigeren Stromexporten. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, verzeichnete 2023 ebenfalls einen preisbereinigten Rückgang, wenn auch weniger stark, mit -0,4 %. Positive Impulse kamen vor allem aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken die Produktion und Wertschöpfung in energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem diese Branchen bereits 2022 besonders stark auf die gestiegenen Energiepreise reagiert hatten. Branchenentwicklung Die Großhandelsbranche im Bereich Obst und Gemüse war im Jahr 2023 ebenfalls von den allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen betroffen. Steigende Energie- und Transportkosten belasteten die Branche erheblich. Zudem führten Lieferkettenprobleme zu Engpässen und Verzögerungen, was die Verfügbarkeit und Preisgestaltung von Obst und Gemüse beeinträchtigte. Die Inflation wirkte sich ebenfalls auf die Kaufkraft der Konsumenten aus, was zu einer vorsichtigeren Kaufhaltung führte. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ging um 1,0 % zurück, was vor allem auf deutliche Rückgänge im Groß- und Einzelhandel zurückzuführen war. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders auffällig war der erneute Anstieg der Preise für Nahrungsmittel, die bereits im Jahr 2022 um 13,4 % gestiegen waren und im Jahr 2023 um weitere 12,4 % zunahmen. Im Jahr 2021 lag die Preissteigerung noch bei 3,2 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ist der Verbraucherpreisindex im Dezember 2023 um 12,0 % im Bereich Obst und 6,6 % im Bereich Gemüse gestiegen. In der Transportbranche ist nach einer Mitteilung des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) und des Statistische Bundesamtes vom 09.01.2024 die Fahrleistung der mautpflichtigen Lastkraftwagen auf Bundesautobahnen im Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2022 um 3,5 % gesunken. Der LKW-Maut-Fahrleistungsindex lag damit saison- und kalenderbereinigt unter dem Niveau vor der Corona-Krise (Dezember 2019). Innerhalb des Transportwesens wirkte sich der Ukraine-Krieg unterschiedlich aus, je nach Betroffenheit des Wirtschaftsbereiches. Ertragslage Das Ergebnis der Gesellschaft vor Ertragssteuern ist mit 3,135 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 niedriger ausgefallen als im Vorjahr (3,954 Mio. EUR). Der Umsatz konnte um 5,99 % gesteigert werden. Im Jahr 2023 betrug der Umsatz 328,3 Mio. EUR (2022: 309,7 Mio. EUR). Die vertrauensvollen Lieferanten- und Kundenbeziehungen sind weiterhin die Basis der Geschäftspolitik. Der Geschäftsverlauf 2023 entwickelte sich auf dem Niveau des Jahres 2022. Das Ergebnis nach Steuern hat sich um 819 TEUR im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 verringert. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Krise, ist es um 0,624 Mio. EUR gestiegen. Für 2023 beträgt es 3,135 Mio. EUR, während es für 2022 bei 3,954 Mio. EUR. Der Umsatz konnte im Vergleich von 2023 zu 2022 um 5,99 % gesteigert werden, gleichzeitig stiegen die Aufwendungen für den Wareneinkauf um 6,66 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zu 2022 um 4,09 % gestiegen. Der Jahresüberschuss des Konzerns vor Ertragsteuern lag um 0,830 Mio. EUR unter dem Wert des Geschäftsjahres 2022. Der Umsatz in 2023 betrug 328,316 Mio. EUR (Vorjahr: 309,759 Mio. EUR) und bewegt sich damit weiterhin auf hohem Niveau. Dem Umsatz stehen der Materialaufwand und die Kosten der Warenabgabe gegenüber.
Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 1,98 % (Vorjahr: 1,92 %) und liegt damit um 0,06 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Der absolute Personalaufwand ist um 0,573 Mio. EUR auf 6,506 Mio. EUR gestiegen (Vorjahr: 5,933 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ohne Berücksichtigung der Kosten der Warenabgabe betragen 6,788 Mio. EUR und liegen damit über dem Wert von 2022 (5,944 Mio. EUR). Das positive Finanzergebnis hat sich im Vergleich von 2023 zu 2022 verbessert, mit einer Erhöhung um 85 TEUR. Zinseinnahmen wurden durch kurzfristige Darlehensgewährung in Höhe von 500 TEUR realisiert, während für Saisonkredite Zinsausgaben in Höhe von 45 TEUR anfielen. Finanzlage Die Finanzlage des Konzerns hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht nennenswert verändert. Das Finanzmanagement ist auf folgende Eckpunkte ausgerichtet: • Risikobewusste Finanzanlagen • Rechtzeitiger Ausgleich der Verbindlichkeiten unter Ausnutzung von Skonto • Absicherung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen • Absicherungen der sonstigen Vermögensgegenstände, soweit sie von langfristiger Natur sind Die Finanzmittelausstattung wurde während des Geschäftsjahres durch die Inanspruchnahme kurzfristiger Saisonkredite gesichert. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, die Liquiditätsausstattung zu überwachen und sicherzustellen. Langfristige Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die Rückstellungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen 25,22 % (Vorjahr: 28,39 %) der Bilanzsumme, während die kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel 97,60 % (Vorjahr: 98,21 %) der Bilanzsumme ausmachen. Die Finanzlage des Konzerns kann unverändert als gut bezeichnet werden. Der Konzern ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 ist im Vergleich zur Bilanzsumme zum 31.12.2022 um 2,082 Mio. EUR gestiegen. Sie beträgt 56,056 Mio. EUR (Vorjahr: 53,973 Mio. EUR) und hat sich damit um 3,86 % erhöht. Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 3,135 Mio. EUR. Das Eigenkapital beträgt in 2023 41,787 Mio. EUR (Vorjahr: 38,7 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 74,55 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 71,61 %). Die Rückstellungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten verminderten sich um 1,185 Mio. EUR von 15,321 Mio. EUR im Vorjahr auf 14,136 Mio. EUR im Geschäftsjahr. Wesentliche Investitionen in das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht getätigt. Mit der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind wir zufrieden. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft hat einen eigenen hohen Anspruch an die Qualität der Handelsprodukte. Diesem Qualitätsziel wird die Gesellschaft gerecht durch die Zertifizierungen nach den QM Standards und der EG-Ökoverordnung. Die Zertifikate umfassen die Standards nach IFS- International Food Standard auf hohem Niveau und BRC Global Standard - Food. Das Warensortiment aus dem biologischen Anbau trägt das Biosiegel Skal. Das gesamte Warensortiment wird von Erzeugerbetrieben bezogen, die nach dem Global Gap zertifiziert sind. Die eigene Qualitätskontrolle wird durch ein fachkundiges und gut ausgebildetes Team von erfahrenen Mitarbeitern durchgeführt. So bietet die Kontrolle ein hohes Maß an Sicherheit für den einwandfreien Zustand der Warenlieferungen. Mit permanenten Weiterbildungsmaßnahmen wird der Kenntnisstand der Qualitätskontrolleure auf einem hohen Standard gehalten. Die Überprüfung der Qualitätsstandards bei den Gärtnern steht in gleicher Weise im Vordergrund. Die Produktionsbedingungen der angeschlossenen Gärtner werden auf Einhaltung der Qualitätsstandards überwacht und es werden Vorerntekontrollen durchgeführt. Insoweit sind fehlerhafte Ernteergebnisse so gut wie ausgeschlossen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Einhaltung der strengen Normen der LEH auf der Basis eines risikobasierten Rückstandmonitorings. C. Prognosebericht Gesamtwirtschaft Nach einem schwachen Jahresendquartal 2023 deuten die aktuellen Frühindikatoren darauf hin, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 nur langsam erholen dürfte. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird voraussichtlich moderat wachsen, da verschiedene belastende Faktoren weiterhin bestehen bleiben. Die rückläufige Inflationsrate und die gestiegenen Einkommen werden zwar positive Impulse auf den Konsum der privaten Haushalte haben, jedoch werden diese durch andere wirtschaftliche Herausforderungen teilweise kompensiert. Der private Konsum dürfte im Jahr 2024 leicht ansteigen, gestützt durch eine stabile Beschäftigungslage und steigende Einkommen. Dennoch wird die Kaufkraft der Verbraucher weiterhin durch die immer noch hohe Inflationsrate beeinträchtigt, auch wenn diese etwas zurückgegangen ist. Investitionen in Bauten und Ausrüstungen bleiben ein unsicherer Faktor. Die Material- und Finanzierungskosten im Bauwesen sind weiterhin hoch, was die Investitionstätigkeit dämpft. In der Industrie belasten erhöhte Energiepreise und eine weiterhin schwache Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland die Investitionsbereitschaft. Der Arbeitsmarkt zeigt sich robust, obwohl hohe Krankenstände und Fachkräftemangel die Unternehmen weiterhin herausfordern. Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt hoch, was zu einem weiteren Anstieg der Beschäftigung führen dürfte, wenn auch in einem geringeren Ausmaß als in den Vorjahren. Die Stimmung in den Unternehmen, gemessen am ifo Geschäftsklimaindex, ist gedämpft. Unternehmen bewerten sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Zukunftsaussichten vorsichtig. Die Stimmung der privaten Haushalte, dargestellt im GfK-Konsumklima, bleibt ebenfalls verhalten. Trotz eines leichten Anstiegs der Konjunktur- und Einkommenserwartungen im Vorjahr, haben diese Faktoren zu Jahresbeginn wieder nachgegeben. Die wirtschaftliche Erholung könnte durch anhaltende geopolitische Spannungen, insbesondere durch Lieferkettenprobleme und gestiegene Transportkosten, weiter verzögert werden. Auch die Streiks im öffentlichen Nah- und Fernverkehr zu Jahresbeginn könnten sich negativ auf die konjunkturelle Entwicklung auswirken. Branchenentwicklung Der Großhandel im Bereich Obst und Gemüse wird im Jahr 2024 voraussichtlich vor mehreren Herausforderungen stehen, jedoch gibt es auch Chancen für Wachstum. Die Nachfrage nach frischen Produkten bleibt stabil, angetrieben durch das zunehmende Bewusstsein der Verbraucher für gesunde Ernährung. Allerdings könnten wirtschaftliche Unsicherheiten und hohe Inflationsraten die Konsumausgaben dämpfen. Die Preise für Obst und Gemüse könnten aufgrund von wetterbedingten Ernteausfällen und gestiegenen Produktionskosten weiterhin volatil bleiben. Die Großhändler sehen sich mit erhöhten Kosten für Energie, Transport und Arbeitskräfte konfrontiert, was die Gewinnmargen beeinträchtigen könnte. Die Weitergabe dieser Kosten an die Endverbraucher könnte aufgrund der preissensitiven Natur der Nachfrage in diesem Sektor begrenzt sein. Die Branche muss weiterhin mit Herausforderungen in den Lieferketten umgehen. Verzögerungen und steigende Transportkosten, insbesondere infolge geopolitischer Spannungen, könnten die Verfügbarkeit von Produkten beeinträchtigen. Investitionen in lokale Lieferketten und die Diversifizierung der Bezugsquellen könnten dazu beitragen, die Versorgungssicherheit zu verbessern. Die Preissteigerungen im Bereich der Kraftstoffe, die durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022 ausgelöst wurden, sind laut den Daten der Europäischen Kommission und der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) beim Bundeskartellamt wieder zurückgegangen. Gemäß den Daten zur Energiepreisentwicklung sind die Dieselpreise im Februar 2022 um 30,84 % gestiegen, während sie zum Ende des Jahres wieder um 16,41 % gesunken sind. Im Dezember 2023 sind die Dieselpreise, verglichen mit dem Vorjahresmonat Dezember 2022, um weitere 6,21 % gefallen. Die deutlichen tariflichen Lohnerhöhungen werden die Vorteile der niedrigeren Kraftstoffpreise aufheben, sodass es schwierig ist, die Möglichkeit der Kostenweitergabe an die Auftraggeber einzuschätzen. Der Verlauf des Kriegsgeschehens in der Ukraine bleibt abzuwarten. Voraussichtliche Entwicklung des Konzerns Die Planungen der Gesellschaft für den Geschäftsverlauf 2024 orientieren sich am Geschäftsverlauf des Jahres 2023, unter besonderer Berücksichtigung der Folgen der Ukraine-Krise (Preissteigerungen, Verbraucherverhalten, Fachkräftemangel). Solange der Ukraine-Krieg anhält, sind die Planungen mit großen Unsicherheiten behaftet. Die Gesellschaft erwartet einen Umsatz und Ertrag auf dem Niveau des Jahres 2023. Ziel des Konzerns ist es, künftig eine weiterhin positive Entwicklung durch die stete Festigung der Kundenbeziehungen und den Aufbau strategischer Partner zu erreichen. Die Aufwendungen für die Warenbeschaffung werden hinsichtlich der Preisentwicklung in der Konstanz des Vorjahres erwartet. In den Bereichen Personal und Finanzen plant und erwartet die Gesellschaft keine nennenswerten Veränderungen gegenüber dem Geschäftsjahr 2023. Diese orientieren sich an der Entwicklung des Umsatzes. Investitionen, die von besonderer Bedeutung für den Konzern sind, sind nicht geplant. D. Risiko- und Chancenbericht Risiken Als Risiken der Gesellschaft sind stets das Beschaffungsrisiko, das Absatzrisiko und das Liquiditätsrisiko zu identifizieren. Die künftige Entwicklung der Geschäftspolitik der Gesellschaft wird durch die Festigung des Risikomanagementsystems, die Ausdehnung und Stabilisierung der Marktstellung und die Vertiefung der Marktkenntnisse im Zusammenhang mit Kundenakquisition bestimmt sein. Zunehmenden Einfluss auf die Geschäftspolitik werden auch die politischen Rahmenbedingungen nehmen, seien es die Themen Umweltschutz, Pflanzenschutz, Düngeverordnung oder Mindestlohn. Darüber hinaus wird der langfristigen Sicherung der Bezugsquellen durch Festigung und Ausbau der Geschäftsbeziehungen, insbesondere zu den regionalen Gartenbaubetrieben, hohe Bedeutung zukommen. Die Entwicklungen am Agrarmarkt müssen laufend überprüft und analysiert werden, damit frühzeitig auf veränderte Entwicklungen reagiert werden kann. Mit dem Hintergrund dieser Sachkunde können die Kunden und Lieferanten der Gesellschaft aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen erfolgsorientiert beraten und bedient werden. Zur Einhaltung der Qualitätsnormen unterliegen die Produkte der Kontrolle durch die staatliche Kontrollstelle KCB (Büro für Qualitätskontrolle) in den Niederlanden. Außerdem werden die Qualitätsnormen durch unabhängige externe Laboratorien regelmäßig überprüft. Die eigene Qualitätskontrolle der Gesellschaft wird durch besonders geschultes Personal gewährleistet. Durch Aus- bzw. Weiterbildung werden die Standards stabilisiert und ausgebaut. Dem Risiko der zeitlichen Lieferfristen im Frischebereich Obst und Gemüse wird durch eine effiziente Planung der Transportleistungen Rechnung getragen. Die Risikoüberwachung ist durch ein internes Controlling System sichergestellt. Wesentliches Ziel ist die Aufdeckung von Fehlentwicklungen, die den unternehmerischen Erfolg gefährden können. Aktivitäten im Finanzbereich werden durch die Geschäftsführung laufend überwacht. Das Rechnungswesen wird durch permanente Kontenprüfungen überwacht. Die Geschäftsabläufe werden durch kurzfristige Kontrollen auf täglicher oder monatlicher Basis überprüft. Die Finanz- und Vermögenslage des Konzerns hat sich nicht verändert. Aufgrund des Eigenkapitals und der Finanzierungszusagen der Hausbanken ist der Konzern weiterhin in der Lage, seine Finanzverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist stets die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Finanzmanagement verfolgt der Konzern weiterhin eine konservative Risikopolitik. Forderungsausfälle werden durch ein straffes Mahnwesen weitestgehend vermieden und stellen deshalb die Ausnahme dar. Die bestehende Forderungsausfallversicherung sichert das Ausfallrisiko weitgehend ab. Der Zahlungseingang kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. Eigenen Zahlungsverpflichtungen kommen die Gesellschaften des Konzerns stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen nach. Nach Einschätzung der Geschäftsführung bestehen derzeit keine den Bestand gefährdenden oder die künftige Entwicklung wesentlich beeinträchtigenden Risiken. Chancen Chancen ergeben sich durch die partnerschaftliche Beziehung zu den Erzeugern und der gemeinsamen Entwicklung von neuen Produkten und der hierzu erforderlichen Vermarktungsstrategien auf der einen Seite und den absatz- und produktorientierten Kunden auf der anderen Seite. Verlässlichkeit ist hierbei von herausragender Bedeutung. Die Verlässlichkeit kommt zum einen durch ein qualitätsbewusstes Handeln und zum anderen durch finanzielle Sicherheit zum Ausdruck.
Weeze, im Mai 2024 Robert Maximilian Weyers, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung nach DRS 21
Eigenkapitalspiegel
Der Gewinnvortrag und der Jahresüberschuss unterliegen weder gesetzlichen noch gesellschaftsvertraglichen Verfügungsbeschränkungen und stehen damit in voller Höhe für Ausschüttungen an die Gesellschafter zur Verfügung. AnhangI. Allgemeine Angaben Die Firma Weyers GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der HRB Nummer 4130 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Weeze. Die Weyers GmbH ist im Großhandel mit landwirtschaftlichen Produkten (Obst und Gemüse) aus dem In- und Ausland tätig. Die Firma Venloer Transport GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der HRB Nummer 8228 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Weeze. Die Venloer Transport GmbH ist europaweit als Logistikunternehmen für Obst, Gemüse und Tiefkühlkost tätig. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Konzernabschluss der Weyers GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde gem. §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der Gesellschaftsvertag der Muttergesellschaft zu beachten. III. Angaben zu Konsolidierungs- Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im vorliegenden Konzernabschluss wurden alle Geschäftsvorfälle vollständig und einheitlich erfasst. Im Konzernabschluss der Weyers GmbH wurde die Venloer Transport GmbH im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Angaben zum einbezogenen Unternehmen gemäß § 313 Abs. 2 Nr.1 HGB:
Der Konzernabschluss beinhaltet die Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der Weyers GmbH und der Venloer Transport GmbH. Alle Transaktionen, Schulden und das Kapital zwischen den Gesellschaften werden nach den folgenden Methoden konsolidiert: Die Kapitalkonsolidierung des einzigen Tochterunternehmens erfolgte vor dem In-Kraft-Treten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes nach der Interessenzusammenführungsmethode zu Buchwerten und wurde fortgeführt. Bei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Die Aufrechnungsdifferenzen werden unter Berücksichtigung erforderlicher Steuerabgrenzungen erfolgswirksam behandelt. Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber bzw. zu Gunsten der einbezogenen Unternehmen eliminiert. Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. Im Konzernabschluss sind keine Vermögensgegenstände enthalten, für die Zwischengewinne aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr zu eliminieren waren. Auf die Einbeziehung der 50 %igen Beteiligung der Venloer Transport GmbH an der Freight Star Special Logistics Maassluis B.V. in die Konsolidierung wurde gemäß § 311 Abs. 2 HGB verzichtet, weil die Beteiligung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. IV. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die abnutzbaren Anlagegüter wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Die Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % bzw. 0,5 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem beizulegenden Wert aktiviert. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffende Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. V. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Entwicklung des AnlagevermögensDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zu Beteiligungen Als Finanzanlagen waren folgende Beteiligungen an Unternehmen auszuweisen:
Verbindlichkeitsspiegel Der Betrag der Verbindlichkeiten je Posten der Bilanz mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr ist in dem folgenden Verbindlichkeitsspiegel dargestellt.
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Angaben nach § 314 Abs.1 Nr. 3 HGB Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
VII. Sonstige Pflichtangaben Angaben zum Geschäftsführungsorgan Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Robert Friedrich Weyers / Kaufmann, Weeze (bis 01/2024) und Robert Maximilian Weyers / Kaufmann, Weeze (ab 11/2023) geführt. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen: Der jährliche Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 2.283 TEUR. Der Betrag entfällt auf: - Mieten für Immobilien mit 788 TEUR davon gegenüber verbundene Unternehmen 784 TEUR - Mieten für Mobilien mit 933 TEUR davon gegenüber verbundene Unternehmen 915 TEUR - Umlagekosten mit 561 TEUR davon gegenüber verbundene Unternehmen 561 TEUR Angaben nach § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der NIERS Holding B.V. mit Sitz in Venlo als Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die NIERS Holding B.V. legt ihren Konzernabschluss im zentralen niederländischen Handelsregister "Kamer van Koophandel" offen. Angaben nach § 313 Abs. 2 Nr. 8 HGB Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der NIERS Holding B.V. mit Sitz in Venlo als Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die NIERS Holding B.V. legt ihren Konzernabschluss im zentralen niederländischen Handelsregister "Kamer van Koophandel" offen. Angaben nach§ 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Bezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 9a HGB i.V. mit § 314 Abs.1 Nr. 6a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zur Abschlussprüfung Vom Abschlussprüfer wird für das Geschäftsjahr 2023 ein Gesamthonorar von 32.300 EUR berechnet. Davon entfallen 32.300 EUR auf Abschlussprüfungsleistungen. Angaben zu Vorgängen von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. Angaben zu den gewährten Darlehen an Geschäftsführungsorgane Die Forderung zum 31.12.2023 an den Geschäftsführer betragen 0,00 EUR. Im Geschäftsjahr wurden keine weiteren Kredite gewährt, Tilgungen erfolgten in Höhe von 8.391,43 EUR. Der Kredit ist nicht besichert, wird zu 2 % verzinst und hat eine unbefristete Laufzeit. Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen wurden nur zu marktüblichen Bedingungen getätigt.
sonstige Berichtsbestandteile
Weeze, 31.05.2024 Robert Maximilian Weyers, Geschäftsführer Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 01.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Weyers GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Weyers GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzerkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Weyers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempen, den 26. Juli 2024 LADM
Aymans & Treuhandpartner Revisions- und
Beratungsgesellschaft mbH
Michael Neuhaus, Wirtschaftsprüfer Julia Behr, Wirtschaftsprüferin |
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