Fude + Serrahn Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thies Andreas Serrahn seit 14.7.2022 | Vorstandsmitglied |
Andreas Dreißig seit 27.1.2020 | Prokura |
Birgit Charlotte Cipulis seit 11.2.2010 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EXIMO Agro-Marketing AktiengesellschaftHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2021der EXIMO Agro-Marketing Aktiengesellschaft, Hamburg1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Unternehmensprofil Das Geschäft der EXIMO Agro-Marketing AG (EXIMO) umfasst den nationalen und internationalen Handel mit Milchrohstoffen für die weiterverarbeitende Industrie aus dem Lebensmittel- und Futtersektor sowie die Rohstoff-Arbitrage zwischen diversen Molkereien in der europäischen Union. Die Zugehörigkeit zur Fude + Serrahn-Gruppe gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, Handel und Produktion miteinander zu koppeln und so den Kunden attraktive Lösungen im Rahmen einer strategischen Beschaffung anzubieten. Darüber hinaus ist der direkte EXPORT an Verbraucher/Importeure in sogenannte DRITTLÄNDER, in Märkte außerhalb der Europäischen Union, ein zusätzliches strategisches Geschäftselement und wird laufend weiterentwickelt. Zielgebiete sind vor allem Asien, der Nahe und Mittlere Osten sowie Nord- und Westafrika. Das Unternehmen arbeitet auch in diesen Märkten strategisch und hat dort feste Partnerschaften oder Interessenvertretungen etabliert. 1.2. Unternehmensleitung Der Vorstand der EXIMO Agro-Marketing AG leitet das Unternehmen im Rahmen einer vom Aufsichtsrat der EXIMO genehmigten Geschäftsordnung. 1.3. Ziele und Strategien Die EXIMO will ihre Position im Handel mit Milch und Milchproduktmengen, die nicht unmittelbar aus saisonalen oder regionalen Gründen dem direkten Konsum zugeführt werden können, stabilisieren und weiter ausbauen. Das strategische Dienstleistungsangebot "SUMME UNSERER LEISTUNGEN" ist weiterhin aktuell und wird laufend den aktuellen Gegebenheiten und Entwicklungen des Marktes angepasst. Es ist die Grundlage für das Geschäft und die Weiterentwicklung des Unternehmens. Hinzugekommen ist die Möglichkeit, über die Muttergesellschaft Fude + Serrahn pragmatisch Ware aus eigener Produktion zu vermarkten, als Ergänzung zum eigentlichen Kerngeschäft Handel. Hinzugekommen ist in 2017 eine Beteiligung von 75,1 % an der lettischen Molkerei LATVIJAS PIENS, mit diesem Engagement im Rahmen und mit Unterstützung der Muttergesellschaft Fude + Serrahn ist das Portfolio an geschäftlichen Möglichkeiten weiter gewachsen. Das Management dieser Molkerei stärkt die Kompetenz der EXIMO als profundem Spezialisten von Beschaffung, Produktion und Vertrieb von Milchprodukten. 1.4. Steuerungssysteme Zur Steuerung des Unternehmens werden operative Kennzahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung benutzt. Ein Risikomanagement/Controlling ist strategischer Bestandteil der Gesamtaktivität der Gesellschaft. Das bezieht sich auf interne Abläufe im Unternehmen, ist aber auch Teil der externen Aktivität und auch Angebot im Rahmen des Dienstleistungspaketes an Lieferanten und Kunden. Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Einkaufs- bzw. Verkaufskontrakten werden im Rahmen einer internen Geschäftsordnung abgewickelt, in der auch sämtliche Zahlungsbedingungen der EXIMO geregelt sind. So wird unter anderem mit Hilfe einer Warenkreditversicherung das Risiko von Zahlungsausfällen deutlich gemindert. Zur Absicherung gegen Preisrisiken verwendet die EXIMO in geringem Maße Warentermingeschäfte. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch im Wirtschaftsjahr 2021 ist die Welt vor allen durch die Corona-Pandemieentwicklung und den damit verbundenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen zu ihrer Eindämmung geprägt. Dennoch lag das globale Wirtschaftswachstum im Berichtszeitraum bei 5,9 % (-3,5 % in 2020).ii https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/ Das Wirtschaftswachstum in den USA war mit 6,0 % ebenfalls deutlich positiver als im Vorjahr (-4,27 % in 2020)iii https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/ und auch in China, wo das Wachstum in 2020 bei 2,3 % gelegen hatte, wurde für das Jahr 2021 ein Wachstum von 8,0 % gegenüber dem Vorjahr gemeldet.iiii https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14560/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-china/ii Der Ölpreis hat sich in 2021 positiv entwickelt und das Niveau des Jahres 2018 wieder erreichtiiv https://www.opec.org/opec_web/en/data_graphs/40.html, was die Kaufkraft in den ölexportierenden Ländern stärkt. Der EURO wurde gegenüber dem US-Dollar im Jahresverlauf zunehmend schwächer bewertetvv https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/html/eurofxref-graph-usd.de.html, was sich grundsätzlich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit der EU am Weltmarkt auswirkt. In Deutschland hat in 2021 die Erholung der Wirtschaft eingesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag in 2021 um 2,7 % über dem Vorjahr. Damit bleibt die Wirtschaftsleistung insgesamt noch mit 2,0 % unter dem Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2019.vvi https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/01/PD22_020_811.html Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der Pandemiesituation abermals robust. Die Zahl der Arbeitslosen lag im Dezember 2021 bei 2,33 Mio. Damit blieb die Arbeitslosenquote mit 5,1 % zuletzt stabil und liegt mit 378.000 unter dem Wert des Vorjahres.vvii https://www.arbeitsagentur.de/presse/2022-01-arbeitsmarkt-im-dezember-2021ii Die Inflation in Deutschland lag im Jahresdurchschnitt 2021 bei 3,1 % über dem Vorjahr. Eine derart hohe Inflation gab es zuletzt 1993.vviii https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1046/umfrage/inflationsrate-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahr/ 2.2. Entwicklung der Branche Das Milchaufkommen in der EU-27 insgesamt war in den ersten neun Monaten von 2021 weitgehend stabil. Es kam zu einer geringfügigen durchschnittlichen Zunahme um 0,3 %. Dabei traten in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Finnland und Tschechien merkliche Rückgänge ein, während vor allem in Irland, Italien, Ungarn und Spanien höhere Mengen angeliefert wurden als im Vorjahreszeitraum. Die Steigerung in Irland war mengenmäßig größer als der Rückgang in Deutschland. Im dritten Quartal wurden im Schnitt 0,1 % weniger Milch angeliefert als im gleichen Zeitraum von 2020. Im zweiten Quartal waren die Anlieferungen noch um 1,2 % höher ausgefallen als im Vorjahreszeitraum und haben außerdem einen historischen Höchststand für diesen Zeitraum des Jahres erreicht. Das Milchaufkommen in den größten Exportländern der Welt insgesamt ist im September 2021 unter das Vorjahresniveau gesunken. Damit standen global für die Exportmärkte erstmals seit den ersten Monaten von 2019 wieder geringere Milchmengen zur Verfügung als im Vorjahr um die gleiche Zeit. Die Rückgänge in Europa und in Ozeanien konnten durch die Zuwächse auf den beiden amerikanischen Kontinenten nicht vollständig kompensiert werden. Die Gehalte an Fett und Eiweiß sind in 2021 in der EU im Jahresschnitt nahezu auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. Der durchschnittliche Fettgehalt lag in der EU-27 unverändert bei 4,06 %, der Eiweißgehalt hat sich gegenüber dem Vorjahr bei 3,43 % ebenfalls stabil gehalten.iix ZMB-MarktReport Milch, Rohstoffsituation (Ausgabe November 2021)x 2.3. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2021 belief sich die Gesamthandelsmenge der EXIMO auf insgesamt 66.716 Tonnen und lag damit etwas unter den beiden Vorjahren. Das Geschäft verteilt sich weiterhin auf die strategischen Bereiche Butterhandel, Pulverhandel, Käsehandel, Handel bzw. Arbitrage von Flüssigprodukten und der direkte Export von Milchprodukten in Drittländer. Wichtige Elemente für das Gesamtgeschäft ist eine feste Handelsvertretung in Polen für den dortigen Markt. Der Umsatz der Gesellschaft lag für 2021 bei € 147 Mio. und damit unter dem Vorjahresniveau von € 160 Mio. und ist im Wesentlichen bei etwas höherem Handelsvolumen insgesamt darauf zurückzuführen, dass es Verschiebungen beim Handel innerhalb der einzelnen Bereiche gegeben hat, von Produkten mit höheren Preisen hin zu Produkten mit niedrigeren Preisen. Insgesamt hat die EXIMO in dem abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von T€ 248 (Vorjahr: T€ 759) erzielt, damit wurde die Budgetvorgabe/Planung nicht erreicht. In allen Bereichen kam es im abgelaufenen Jahr zu rückläufigen Margen. Die Geschäfte, die mit guten Margen abgeschlossen werden konnten, reichten nicht, um das Ergebnis auf Planniveau zu halten. Die Umsatzrendite beträgt 0,3 % (Vorjahr 1,0 %). Die Ertragslage wurde nicht durch außerordentliche Faktoren wie "Corona-Hilfen" oder Kurzarbeitergeld beeinflusst. Über alle Geschäftsfelder konnte ein Deckungsbeitrag (Umsatzerlöse abzüglich Wareneinsatz, warenbezogene Kosten und Finanzierungskosten) von T€ 2.719 (Vorjahr: T€ 3. 822) erreicht werden. Die Sachkosten liegen unter den Werten des Vorjahres und auch die Personalkosten wurden weiter optimiert. 2.4. Finanzlage Das Unternehmen finanziert sich wie in den Vorjahren weiterhin durch: A - Eigenkapital B - Lieferantenkredite C - Kreditlinien von Banken D - Veräußerung von Molkereiproduktion im Rahmen von unechten Warenpensionsgeschäften. In 2021 veränderte sich der Finanzmittelbestand unter Berücksichtigung jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf T€ - 9.834 (Vorjahr T€ - 6.278). 2.5. Vermögenslage Die Eigenkapitalausstattung beträgt T€ 8.585 (Vorjahr: T€ 8.577). Die Bilanzsumme ist am 31. Dezember 2021 im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um T€ 2.844 auf T€ 24.269 gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 35,4 % (Vorjahr 40 %). Als wesentliche Veränderung der Bilanz ist die Erhöhung des Bestandes von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu benennen. Auf der Passivseite erhöhte sich korrespondierend die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Liquidität der EXIMO war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets durch ausreichende Kreditlinien gegeben. 2.6. Personal Im Jahr 2021 waren durchschnittlich 17 Personen beschäftigt. 2.7. Ausblick Für das Jahr 2022 geht die Geschäftsleitung bei etwas höherer Umsatzerwartung davon aus, dass wieder ein Geschäftsergebnis erzielt wird, welches besser ist als 2021 und in etwa in die Bereiche der Jahre zuvor tendiert. Für die kommenden Jahre rechnet die Geschäftsleitung ebenfalls mit positiven Ergebnissen. Anfang des Jahres 2022 hat eine Umfinanzierung der gesamten Unternehmensgruppe stattgefunden. Es wurde ein Konsortialkreditvertrag abgeschlossen. 2.8. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Wichtige Grundprinzipien und Werte der EXIMO Unternehmenskultur sind in einem Verhaltenskodex und Leitbild "WELCOME TO EXIMO COUNTRY" verankert. Die entsprechende Unterlage dazu wird jedem neuen Mitarbeiter ausgehändigt und jeder Mitarbeiter wird angehalten, die Grundlagen und Prinzipien uneingeschränkt umzusetzen. Die EXIMO verfügt über qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Ein wesentlicher Faktor des Erfolges sind auch viele Mitarbeiter mit einer überdurchschnittlich langen Betriebszugehörigkeit. 3. Nachtragsbericht Bezüglich des Nachtragsberichtes verweisen wir auf den Anhang. 4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung (Prognosebericht) mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht) 4.1. Prognose Die aufgestellten Prognosen, Chancen und Risiken über die künftige Entwicklung des Unternehmens beruhen auf Erwartungen und Annahmen des Unternehmens zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts. Die Erwartungen und Annahmen unterliegen Risiken und Ungewissheiten. Es besteht das unvermeidbare Risiko, dass Chancen, Risiken und Ungewissheiten eintreten oder der Prognose unterliegende Annahmen sich als nicht zutreffend erweisen. In diesen Fällen kann die tatsächliche Entwicklung des Unternehmens von den künftigen Erwartungen und Annahmen, so wie sie hier dargestellt werden, positiv oder negativ abweichen. Die Prognosen im Lagebericht zu 2020 für 2021 traten so nicht ein, es wurde ein geringerer Umsatz mit einer niedrigeren gehandelten Tonnage und einem nicht zufriedenstellenden Ergebnis erzielt. Wie im Lagebericht für 2020 angedeutet, haben die Maßnahmen zur Eindämmung der CORONA Pandemie dazu geführt, dass Lieferanten- und Kundenbesuche kaum noch stattgefunden haben, dass Messen ausgefallen sind, dass Verbandstagungen nur noch virtuell stattfanden und generell der persönliche Kontakt mit Geschäftspartnern kaum noch möglich war. Dadurch sind bestimmte Geschäftsideen der EXIMO schwerer zu vermitteln gewesen, vor allem der Export in den asiatischen und arabischen Raum hat wegen der fehlenden persönlichen Begegnungen gelitten. Für das neue Geschäftsjahr gehen wir von folgender Entwicklung aus: Damit bestimmte Synergieeffekte mit der Muttergesellschaft F + S und den produzierenden Betrieben dieser Gruppe schneller und direkter in das aktive Geschäftsgeschehen der EXIMO mit eingebracht werden, ist die Gesellschaft Ende September 2021 mit dem gesamten Personal in die Konzernzentrale Englische Planke 2 in Hamburg gezogen. Der Firmensitz am Jungfernstieg wurde aufgegeben. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen am neuen Bürostandort trägt schon Früchte und ist in einer positiven Entwicklung und in den Zahlen im 4. Quartal 2021 und darüber hinaus abzulesen. Die Milchpreise haben sich sehr expansiv entwickelt, der Milchmarkt ist knapp und die Nachfrage nach Verfügbarkeit groß. Dadurch hat die Gesellschaft deutlich bessere Möglichkeiten, Deckungsbeiträge zu entwickeln, die über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre liegen, es ist aktuell ein Verkäufermarkt und bietet erheblich mehr Chancen als in den Jahren zuvor. Es wird auch davon ausgegangen, dass auch der Export in Drittländer sich wieder positiv entwickeln wird, da bei vorhandener großer Nachfrage und einem Zurückgehen der CORONA-Maßnahmen zur Eindämmung der CORONA-Pandemie wieder bessere Möglichkeiten zu direkten Kundenkontakten vorhanden sein werden. 4.2. Chancen und Risiken Es wird mit einem Ausbau der Handelsmenge gerechnet, der Umsatz wird sich wieder preisbedingt entwickeln, bedingt durch die aktuellen Hochpreise sollte der Umsatz auch deutlich nach oben gehen. Das Risikomanagement wird - wie in der Vergangenheit - die wesentlichen und bestandsgefährdenden Risiken frühzeitig erkennen und ganzheitlich dagegen steuern. Liquiditätsrisiken durch den möglichen Ausfall von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nicht zu erwarten. Sie sind durch eine Warenkreditversicherung wirksam abgesichert. Die Eigenquote im Schadenfall ist niedrig (10 % - 20 %). Aus der genannten Umfinanzierung der Unternehmensgruppe ergibt sich für die folgenden Jahre aus Sicht des Vorstandes eine deutlich höhere Finanzierungssicherheit und eine einheitliche Finanzierungsstruktur für die Unternehmensgruppe. Aus derzeitiger Sicht und vor dem Hintergrund der bestehenden Ausführungen ist nach unserer Einschätzung weder aus einzelnen Risiken noch aus der Gesamtheit aller zurzeit bekannten Risiken unter Substanz- und Liquiditätsaspekten eine Bestandsgefährdung des Unternehmens erkennbar. 5. Bericht des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Gemäß den Vorschriften des § 312 AktG wurde für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 ein Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der mit folgender Erklärung abschließt: 1. Nach den Umständen, die uns bei Vornahme der in diesem Bericht genannten Rechtsgeschäfte mit den verbundenen Unternehmen bekannt gewesen sind, hat die EXIMO Agro-Marketing Aktiengesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. 2. Es wurden keine berichtspflichtigen Rechtsgeschäfte im Sinne des § 312 Abs. 1 AktG mit Dritten getätigt. 3. In der Berichtsperiode vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 sind von der EXIMO Agro-Marketing Aktiengesellschaft keine nach § 312 Abs. 1 AktG berichtspflichtigen Maßnahmen getroffen oder unterlassen worden.
Hamburg, 25. Februar 2022 EXIMO Agro-Marketing Aktiengesellschaft gez. Janis Cipulis, Vorstand i https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/ ii https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/ iii https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14560/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-china/ iv https://www.opec.org/opec_web/en/data_graphs/40.html v https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/html/eurofxref-graph-usd.de.html vi https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/01/PD22_020_811.html vii https://www.arbeitsagentur.de/presse/2022-01-arbeitsmarkt-im-dezember-2021 viii https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1046/umfrage/inflationsrate-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahr/ ix ZMB-MarktReport Milch, Rohstoffsituation (Ausgabe November 2021) BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2021der EXIMO Agro-Marketing Aktiengesellschaft, HamburgA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen EXIMO Agro-Marketing Aktiengesellschaft und hat ihren Sitz in Hamburg. Sie wird beim Amtsgericht Hamburg unter der Handelsregisternummer Hamburg HRB 61980 geführt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses der EXIMO Agro-Marketing AG, Hamburg erfolgt unter Anwendung der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Jahresabschluss wurde unter der Berücksichtigung des Vorschlages des Vorstandes in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat zur Ergebnisverwendung aufgestellt. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßiger linearer Abschreibungen oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bemessung der Abschreibungen erfolgt im Geschäftsjahr des Zugangs pro rata temporis. Für Gegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 250 EUR und 1.000 EUR (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Geschäftsjahr sowohl steuer- als auch handelsrechtlich aktiviert und abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Für die Bewertung von Paletten wird ein Festwert angesetzt. Handelswaren wurden mit den Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Marktpreisen bewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung und das strenge Niederstwertprinzip wurden bei den Vorräten beachtet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden mit dem Nennwert angesetzt; für zweifelhaft einbringliche Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,2 % für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel abgesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert (Anschaffungskosten) unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Der Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden zum Nominalbetrag bilanziert. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Aus Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz resultieren aktive latente Steuern. Im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Bewertung von Pensionsrückstellungen ergeben sich bei Ansatz eines Steuersatzes von 32,275 % aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 87. Diese werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Der Ansatz des gezeichneten Kapitals erfolgte zum Nennwert. Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Heubeck) ermittelt. Dabei wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren zugrunde gelegt. Unter Anwendung der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde ein jährlicher Rechnungszins von 1,90 % verwendet. Die zukünftigen Steigerungen der Pensionszahlungen wurden mit jährlich 2,10 % berücksichtigt. Das Wahlrecht des Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde in Anspruch genommen. Aufgrund der Inanspruchnahme (Zuführung von mindestens einem Fünfzehntel, mit TEUR 10 als außerordentlicher Aufwand im Personalaufwand erfasst) beträgt die nicht in der Bilanz ausgewiesene Rückstellung für diesen Pensionsberechtigten TEUR 18. Der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung beträgt TEUR 16 und wird unter Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich im Vergleich zur vorgenommenen Abzinsung ein Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 27. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt. Nunmehr wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz von 10 Jahren angewandt. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden - soweit sie nicht in Bewertungseinheiten einbezogen waren - zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Dabei wurde die Vorschrift des § 256a Satz 2 HGB beachtet. Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken wurden für ausschließlich kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Verkaufskontrakte in Höhe von TEUR 2.199 Bewertungseinheiten mit fristen- und betragsgleichen Devisentermingeschäften gebildet (Micro-Hedge); insoweit findet eine kompensatorische Bewertung Anwendung. Das Fremdwährungsrisiko ist in Höhe der durch die Devisentermingeschäfte fixierten Beträge abgesichert. Den in die Bewertungseinheiten einbezogenen schwebenden Absatzgeschäften liegen verbindliche Kundenaufträge zugrunde. Für nicht durch bilanzielle oder außerbilanzielle Geschäfte gedeckte Devisentermingeschäfte wird den negativen Marktwerten gegebenenfalls durch Bildung von Drohverlustrückstellungen Rechnung getragen. C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegenüber Gesellschaftern sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 908 (Vorjahr: TEUR 0) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 240 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 272 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.632 (Vorjahr: TEUR 1.589). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Das Grundkapital ist eingeteilt in 2.600 Namensaktien im Nennwert von je 1.000 EUR. Die Veränderung des Bilanzgewinns stellt sich wie folgt dar:
3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Positionen, die mehr als jeweils 10 % des Gesamtpostens ausmachen, Beträge für ausstehende Rechnungen (TEUR 495) und Rückstellung für Claims (TEUR 78). 4. Verbindklichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 496) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.028) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 25) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:
Aufgrund geordneter wirtschaftlicher Verhältnisse dieser Unternehmen rechnen wir mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mit einer Inanspruchnahme. II. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Umsatzerlösen sind 79 Mio. € Auslandsumsätze enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 21. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4. Der Personalaufwand enthält i.H.v. TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 77) Aufwendungen für Altersversorgung. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 36) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 16 enthalten (Vorjahr: TEUR 15). D. Sonstige Angaben Zum 31. Dezember 2021 bestanden derivative Finanzinstrumente, einschließlich der in Bewertungseinheiten einbezogenen, in folgendem Umfang:
Die beizulegenden Zeitwerte wurden durch die jeweiligen Kontrahenten (Kreditinstitute) zur Verfügung gestellt und - soweit mitgeteilt - auf der Grundlage von Barwertverfahren ermittelt. Im Jahresdurchschnitt 2021 wurden 17 Mitarbeiter (ohne Vorstand) beschäftigt. Davon sind 10 Vollzeitbeschäftigte und 7 Teilzeitbeschäftigte (einschließlich geringfügig Beschäftigte). Art und Zweck sowie Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften: Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Bilanzstrukturen. Dieses sind auch die wesentlichen Vorteile der Geschäfte. Risiken bestehen in der Vertragsbindung durch die Verträge, da ein ggf. eintretender wesentlicher technischer Fortschritt nicht durch Neuanschaffungen kompensiert werden kann. Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:
Das Honorar des Abschlussprüfers betrug TEUR 18 und entfiel ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Vorstand: - Janis Cipulis, Hamburg, Kaufmann, Vorsitzender Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandsmitgliedes wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB bzw. gem. § 160 Abs. 2 AktG verzichtet. Für frühere Mitglieder des Vorstandes gebildete Pensionsrückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 672. An Pensionen wurden TEUR 64 vergütet. Mitglieder des Aufsichtsrates: Michael Fude Kaufmann Vorsitzender Mark Fude Wirtschaftsjurist Andreas Serrahn Molkerei-Meister Ergebnisverwendung: Der Vorstand schlägt in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 T€ 240 an die alleinige Gesellschafterin, die Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG, auszuschütten. Somit ergibt sich unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrages aus den Vorjahren (T€ 5.717) ein Bilanzgewinn i.H.v. T€ 5.725. Die Gesellschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an Unternehmen:
Die EXIMO Agro-Marketing Aktiengesellschaft ist als Tochterunternehmen der Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG seit dem 1. Mai 2010 ein verbundenes Unternehmen der DMK-Gruppe. Die Deutsches Milchkontor eG, Zeven, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, und die DMK Deutsches Milchkontor GmbH, Zeven, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den unsere Gesellschaft einbezogen ist. Die Konzernabschlüsse werden jeweils im Bundesanzeiger veröffentlicht, somit gilt die Befreiungsvorschrift des § 291 Abs. 2 HGB. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht) Im Dezember 2021 wurde für die gesamte Unternehmensgruppe ein neuer Konsortialkreditvertrag abgeschlossen, dessen Auszahlungsbedingungen am 26. Januar 2022 erfüllt wurden. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres darüberhinaus eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Hamburg, 25. Februar 2022 EXIMO Agro-Marketing Aktiengesellschaft gez. Janis Cipulis, Vorstand Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich in seinen Sitzungen, in Gesprächen und durch schriftliche Berichte eingehend über den Geschäftsverlauf, über die Lage der Gesellschaft sowie über die grundsätzlichen Fragen der Geschäftspolitik der Eximo Agro-Marketing AG unterrichten lassen und darüber mit dem Vorstand beraten. Die Buchführung, der Abschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021 und der Lagebericht sind von der Commerzial Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Standort Berlin geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat von dem Ergebnis der Prüfung zustimmend Kenntnis genommen . Die abschließende Prüfung des Abschlusses zum 31. Dezember 2021 und des Lageberichts durch den Aufsichtsrat ergab keine Beanstandungen. Der Aufsichtsrat hat heute den vom Vorstand aufgestellten Abschluss gebilligt und damit festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für die in der Berichtsperiode geleistete Arbeit .
Hamburg, 25.02.2022 gez. Michael Fude, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.02.2022 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersAn die EXIMO Agro-Marketing Aktiengesellschaft Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EXIMO Agro-Marketing Aktiengesellschaft, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 25. Februar 2022 COMMERZIAL
TREUHAND
gez. Dipl.-Kfm. Norbert Klamt, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kffr. Pamela Blüher, Wirtschaftsprüferin |
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