Elemence UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Dr. Klehr seit 10.5.2022 | Geschäftsführer |
Pierre Marcel seit 21.3.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Alten Europe S.A.R.L. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALTEN Technology GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023INHALT 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell 1.2. Zielsetzung und Strategie 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2. Geschäftsverlauf 2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1. Ertragslage 2.3.2. Finanzlage 2.3.3. Vermögenslage 2.4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter 2.5. Gesamtaussage 3. Prognosebericht 4. Chancenbericht 5. Risikobericht 6. Erklärung zur Unternehmensführung 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die Kernaktivität des Unternehmens ist der Betrieb von Entwicklungs- und Konstruktionsbüros für Flugzeug- und Fahrzeugtechnik sowie Dienstleistungen in den Bereichen "Softwareentwicklung" und "Qualitätssicherung". Das Geschäftsmodell von ALTEN Technology GmbH ist für Industriekunden attraktiv, die sich auf ihre Kerngeschäftsaktivitäten konzentrieren wollen und damit die Verantwortung von Projekten an Subunternehmer übertragen wollen. Im Zusammenhang mit der strengen Arbeitnehmerüberlassungs-Gesetzgebung ist das Modell der vertraglichen Gestaltung von Arbeitspaketen ein großer Vorteil. Ein Rekrutierungsmodell und -verfahren, das vom Markt als sehr effizient anerkannt wird, ermöglicht es uns, dem Ressourcenmangel bei unseren Kunden zu begegnen. 1.2. Zielsetzung und Strategie Im Jahr 2024 werden wir uns weiterhin auf mehrere Schwerpunkte konzentrieren: - Rekrutierung der besten Talente und Entwicklung unserer Mitarbeiter zum Nutzen unserer Kunden und unserer Organisation - Starker Ausbau unserer Marktpräsenz in unseren Zielbranchen und -technologien. - Bindung unserer Talente in einem wettbewerbsintensiven Markt 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Trotz eines unsicheren weltwirtschaftlichen Umfelds und einer Rezession in Deutschland bieten die offenen Stellen im Ingenieurwesen einen günstigen Rahmen für die Entwicklung von ALTEN Technology GmbH. Alle Branchen sehen sich weiterhin mit einem Mangel an Ingenieuren konfrontiert, die benötigt werden, um zu den zahlreichen Entwicklungsprojekten beizutragen, die Produktionslinien zu optimieren und sich der digitalen Revolution zu stellen. Die zukünftigen Herausforderungen der zivilen Luftfahrt (Reduzierung der CO 2 -Emissionen, neue Technologien, Sicherheit der Passagiere, steigende Passagierzahlen, Regulierungsvorschriften, höhere Besteuerungen) begünstigen die Entwicklung der Aktivitäten von ALTEN Technology GmbH in den Bereichen "Forschung und Entwicklung", "Fertigung", "Lieferkette" und "Logistik". 2.2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war für die ATG geprägt von einem Höchstmaß an Kundenanfragen und -bedürfnissen bei gleichzeitigem Mangel an ausreichend Personal auf dem relevanten Arbeitsmarkt. In Summe konnte dennoch eines der höchsten Umsatzergebnisse bislang erreicht werden. Maßgeblich hierfür waren vor allem der Ausbau unseres Geschäfts mit unserem Kunden Airbus sowie deutlichen Fortschritten bei der Diversifizierung, geographisch in Berlin, sektoriell vor allem in den Bereichen Energie, Infrastruktur und Defense, während die Umsätze mit den Kunden Volkswagen sich nur leicht erhöhten und mit Rolls-Royce auf Vorjahresniveau stagnierten. Um die Margen zu steigern, werden Ingenieure, die ALTEN verlassen, nicht sofort oder durch Mitarbeiter aus dem ODC-Bereich ersetzt. Mit ODC bezeichnen wir "Offshore Development Center" aus Polen, Indien, Marokko und Rumänien. Ferner werden die Kosten S&R (Sales and recruitment) sowie G&A (General and administrative) gesenkt. Für das Geschäftsjahr 2023 wurden eine Gesamtleistung von 71.942 TEUR und ein EBIT von 5.323 TEUR prognostiziert. Damit liegt die Ist-Gesamtleistung um 2.945 TEUR (+4,09%) oberhalb der prognostizierten Werte, das Ist-EBIT ist ebenfalls um 655 TEUR (+12,31%) oberhalb der prognostizierten Werte. Für die Steuerung des Unternehmens werden die Gesamtleistung sowie das EBIT als finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen. 2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1. Ertragslage Der Gesamtleistung von 74.887 TEUR (Vorjahr 65.987 TEUR) stehen Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 8.642 TEUR (Vorjahr 7.031 TEUR), Personalkosten in Höhe von 49.194 TEUR (Vorjahr 44.569 TEUR) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 11.825 TEUR (Vorjahr 9.857 TEUR) gegenüber. Der Anstieg der Gesamtleistung um 13,49 % im Vergleich zum Vorjahr ist auf den starken Luftfahrtsektor zurückzuführen. Im Jahr 2022 war unsere Dienstleistung stark durch den Konflikt in der Ukraine geprägt; während in 2023 die hohe Nachfrage durch mehrere Großaufträge von beispielsweise Air India, Indigo sowie Eva Air zu einer erhöhten Anfrage durch Airbus führten und mehr produktive Stunden erforderte.(1) Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen auf 1.329 TEUR (Vorjahr 1.384 TEUR) zurück, was in erster Linie aufgrund einer geringeren Weiterberechnung von Mitarbeiterleistungen im Konzern (-94 TEUR) zurückzuführen ist. Die Personalaufwendungen sind um 4.041 TEUR (+10,88%) gestiegen. Die gestiegenen Aufwendungen resultieren aus Neueinstellungen und Gehaltserhöhungen von Mitarbeitern in den Bereichen Consulting +1,8 Mio. EUR, Sales +645 TEUR, Recruitment +362 TEUR und IT Prod. +153 TEUR. Aufgrund der hohen Inflationsraten in Deutschland wurden die Gehälter angehoben. Die Erhöhung der Aufwendungen für bezogene Leistungen ist auf eine verstärke Zusammenarbeit mit den Offshore Delivery Centers zurückzuführen. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen die Kosten durch höhere Mietaufwendungen für Büroflächen (+363 TEUR), sowie höhere Aufwendungen für Lizenzen (+183 TEUR). Der Steueraufwand ist durch die Bildung von steuerlich nicht abzugsfähigen Drohverlustrückstellungen sowie durch den im Vorjahr noch vorhandenen steuerlichen Verlustvortrag um 952 TEUR (63,9%) gestiegen. Das EBIT beläuft sich auf 5.978 TEUR (Vorjahr 5.323 TEUR). 2.3.2. Finanzlage Die Liquiditätslage hat sich im Laufe des Jahres so entwickelt, dass die Kosten des laufenden Geschäftsbetriebes ausschließlich aus vorhandener Liquidität gedeckt werden konnten. Die Optimierung unseres Forderungsmanagements und der strengen Kontrolle über unseren Bestand hat diese Situation möglich gemacht. Die Gesellschaft ist in das konzernweite ALTEN Cash Management eingebunden. Somit wird sichergestellt, dass die Gesellschaft jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann. Im Rahmen der Cash-Pooling-Vereinbarung mit dem Mutterkonzern ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Forderung in Höhe von 3.681 TEUR (Vorjahr 7.295 TEUR). Der Rückgang ist vor allem auf die Dividendenzahlung i.H.v. 4.000 TEUR an die Anteilseignerin zurückzuführen, welche über den Cashpoolingbestand verrechnet wurde. Für das Geschäftsjahr 2024 wird weiterhin erwartet, eine Forderung aus Cash-Pooling auszuweisen. 2.3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme reduzierte sich um 9,41 % auf 31.291 TEUR (Vorjahr 34.541 TEUR). Das Gesamtvermögen setzt sich dabei im Wesentlichen aus unfertigen Leistungen in Höhe von 4.650 TEUR (Vorjahr 2.921 TEUR), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (inklusive Forderungen gegen verbundene Unternehmen) und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 24.290 TEUR (Vorjahr 29.509 TEUR) sowie einem Barvermögen in Höhe von 554 TEUR (Vorjahr 458 TEUR) zusammen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 659 TEUR (Vorjahr 1.319 TEUR) investiert. Alle Investitionen wurden in das Sachanlagevermögen getätigt; hierbei insbesondere für Mieteinbauten (189 TEUR) sowie Möbel (173 TEUR), welche in Zusammenhang mit dem Umzug in neue Büroräumlichkeiten stehen. Das Anlagevermögen erhöhte sich leicht von TEUR 1.650 um TEUR 111 auf TEUR 1.760. Der Stand der unfertigen Leistungen zum 31.12.23 hat sich stark erhöht (+59%); diese Posten wurden noch nicht abgerechnet. Dies ist unter anderem auf eine höhere Gesamtleistung zurückzuführen. Der Stand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnte trotz starkem Umsatzanstieg durch ein besseres Forderungsmanagement weiter reduziert werden. Die Steuerrückstellungen sind vor allem durch den gestiegenen Steueraufwand (+952 TEUR) um insgesamt 1.290 TEUR (148,6%) gestiegen. Die sonstigen Rückstellungen sind vor allem durch die gestiegenen Drohverlustrückstellungen für nicht mehr genutzte Büroräume (+1.431 TEUR) sowie für Mitarbeiterbonus (+378 TEUR) um insgesamt 1.804 TEUR (+53,4%) gestiegen. Die Drohverlustrückstellungen betreffen hauptsächlich Mieträume in Wolfsburg (992 TEUR) und in Hamburg (490 TEUR). In den sonstigen Verbindlichkeiten zeigen sich deutlich weniger nicht zugeordnete Kundenzahlungen (-749 TEUR) sowie geringere Umsatzsteuerverbindlichkeiten (-519 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich dadurch um TEUR 1.297 auf TEUR 2.702. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 14.499 TEUR (Vorjahr 14.878 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Jahresende 46 % (Vorjahr 43 %). Der Rückgang ist vor allem auf die Dividendenzahlung i.H.v. 4.000 TEUR an die Anteilseignerin zurückzuführen. Insgesamt sind die Verbindlichkeiten und Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr um 18,6 % auf 16.792 TEUR (Vorjahr 19.663 TEUR) zurückgegangen. Hierbei entfällt ein großer Anteil auf die Intercompany-Verbindlichkeiten, die sich auf 1.674 TEUR (Vorjahr 2.944 TEUR) sowie die Anzahlungen auf Bestellungen, welche sich von 7.889 TEUR im Vorjahr auf 4.691 TEUR in 2023 reduzierten. 2.4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte das Unternehmen 744 Mitarbeiter (Vorjahr 769 Mitarbeiter). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Jahr 2023 betrug 743 Mitarbeiter (Vorjahr 707 Mitarbeiter). Dies entspricht einem Wachstum um 5,09 %, bezogen auf den Durchschnitt des Vorjahres. Die Zunahme der Mitarbeiteranzahl liegt im Plan. Für das weitere Wachstum der ALTEN Technology GmbH ist die weitere Zunahme der Mitarbeiteranzahl notwendig. 2.5. Gesamtaussage Das Management ist mit dem Geschäftsverlauf und der Lage der Gesellschaft für 2023 zufrieden. Es spiegelt die gute Leistung unserer Consultants wider. In Zukunft richten wir den Fokus noch mehr auf Aktivitäten mit höherem Mehrwert und optimieren die Kosten. 3. Prognosebericht Die ALTEN Technology GmbH wird weiterhin langfristig erfolgreich sein (Wachstum und Rentabilität), wenn wir in der Lage sind, unser ehrgeiziges Ziel der Personalbeschaffung und -bindung zu erreichen. Unsere Fähigkeit, die Kostenstruktur zu optimieren, wird entscheidend bleiben. Es wird weiter von eingeleiteten und umgesetzten Maßnahmen der letzten Monate in den Bereichen Projektmargen, Sales & Recruiting Costs und G&A (etwa Real Estate) und in der Zukunft noch stärker profitiert. Allerdings hat sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland seit Ende 2023, Anfang 2024 verschlechtert insbesondere in der Automobilbranche. Das geopolitische Umfeld wird ebenfalls eine wichtige Rolle für die Gesamtwirtschaft spielen und könnte sich kurz- und mittelfristig negativ auf unsere größten Kunden insbesondere im Automobilsektor auswirken, was dazu geführt hat, dass viele Projekte nicht weitergeführt wurden. Dieser Umstand hat zu einer erhöhten Intercontract Quote (Mitarbeiter ohne Projekteinsatz) geführt, was eine negative Auswirkung auf das EBIT hat. Aufgrund dieser Entwicklung und auf Basis der bisherigen wirtschaftlichen Geschäftsentwicklung in 2024 gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einer deutlichen Verringerung der Gesamtleistung und einer erheblichen Verringerung des EBIT um einen mittleren zweistelligen Prozentbereich aus, weil die Kostenstruktur nicht in der gleichen Geschwindigkeit angepasst werden konnte wie die rückläufigen Umsätze. Dies erklärt auch, warum der Rückgang des EBIT stärker ausfallen wird als der Rückgang der Gesamtleistung. Um der rückgängigen Gesamtleistung entgegenzuwirken sind Anpassungen der Kostenstruktur insbesondere im Bereich Personal geplant. Ein weiterer Schritt zur Kostenreduktion sind die Auslagerungen von Dienstleistungen an die ODCs (Schwestergesellschaften im Konzern) und die Reduzierung von Mietflächen an mehreren Standorten. 4. Chancenbericht Unsere Chancen sind von dem Management des Unternehmens beurteilt worden und entsprechend ihrer Bedeutung absteigend auch in Bezug auf die Ertragslage aufgelistet: - Die ALTEN-Gruppe nutzt die Möglichkeit, mit ODC (Offshore)-Ländern zusammenzuarbeiten, um die Rohertragsmarge zu steigern. Mit ODC bezeichnen wir Offshore Development Center aus Polen, Indien, Marokko und Rumänien. Die Anzahl der ODC Mitarbeiter ist bereits im letzten Jahr signifikant gestiegen. - Die gute Auftragslage am Flugzeugmarkt stellt ein starkes Entwicklungspotenzial für die ALTEN Technology GmbH dar. - Die Möglichkeit der Gewinnung neuer Kunden durch einen qualifizierten Vertrieb: Das in vielen Bereichen vorhandene technische Know-how innerhalb der ALTEN-Gruppe und flexible und engagierte Mitarbeiter werden es ermöglichen, neue Kunden zu gewinnen. Die neuen Kunden werden in den folgenden Kernkompetenz-Bereichen der ALTEN-Gruppe prospektiert: Energy, Environment & Life Science / Automotive & Ground Transportation / Aeronautic & Aerospace. - Der immer weiter zunehmenden Bedeutung von IT-/Digitalkompetenz in nahezu allen unseren Aktivitätsbereichen müssen wir durch gezielten Aufbau von Expertise bis in die Führungsstruktur hinein Rechnung tragen. Bereits bestehende, teils fragmentiert bearbeitete Projekte aus dem Bereich der digitalen Transformation bei unserem Kunden Airbus sollen hierzu gebündelt und weiter vorangetrieben werden. Darüber hinaus soll diese Initiative Grundlagen für weitere Aktivitäten im Umfeld der digitalen Transformation in anderen Sektoren legen, z.B. im Bereich Energie und Life Science. - Durch die Reduzierung von Büroflächen werden die Mietaufwendungen in der Zukunft deutlich gesenkt werden können. 5. Risikobericht Genau wie unsere Chancen wurden auch unsere Risiken bewertet und in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung auch in Bezug auf die Ertragslage aufgelistet: - Ein sich verschlechternder makroökonomischer Kontext, der vor allem die Rezession in Deutschland, aber auch eine schwächere Weltwirtschaft betrifft wie kürzlich durch die Corona-Pandemie, wirkt sich direkt auf den Luftfahrt- und Automobilsektor aus, was zu einer geringeren Vergabe von neuen Projekten führt. Die Aktivitäten von ALTEN Technology GmbH sind hauptsächlich auf die Luftfahrtindustrie ausgerichtet. - Ingenieure sind in Deutschland bei allen Unternehmen, die Forschung und Entwicklung betreiben, sehr begehrt und immer schwieriger zu rekrutieren. Es muss gelingen, attraktive Projekte, interessante und erfüllende Arbeitsbedingungen für Berater anzubieten, um sie einstellen zu können. - Die Energiekrise kann dazu führen, dass Gelder für Forschung und Entwicklung bei vielen Projekten der Kunden zurückgestellt werden und ALTEN als Entwicklungsdienstleister weniger Aufträge bekommen würde. - Es besteht Druck seitens unserer Kunden, Aktivitäten, die vor Ort stattfinden oder durchgeführt werden, auszulagern. Es wird für ALTEN Technology GmbH notwendig sein, einige Aktivitäten mit allen damit verbundenen technischen Anforderungen zu internalisieren. Dies wird sich unweigerlich auf die Strukturkosten auswirken. - Das unsichere geopolitische Umfeld könnte einige Investitionsentscheidungen unserer Industriekunden blockieren und einige Projekte verschieben. Die Diversifizierung der Kunden und Branchen trägt dazu bei, diese Risiken zu minimieren und eine übermäßige Abhängigkeit zu vermeiden. Das nach ISO9001 und EN9100 zertifizierte Qualitätssicherungssystem gewährleistet einen Risikomanagementansatz. Jedes Risiko wird qualifiziert und ein entsprechender Aktionsplan wird festgelegt. 6. Erklärung zur Unternehmensführung Die Geschäftsführung hat mit Beschluss vom 9. Dezember 2022 Zielgrößen und Zielerreichungsfristen für die Frauenquote in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung festgelegt. Die Zielgröße für die Frauenquote für die erste Führungsebene wird mit 40% festgesetzt innerhalb einer Frist von 3 Jahren bis zum 31. Dezember 2025. Die Zielgröße für die Frauenquote der zweiten Führungsebene wird mit gleicher Fristsetzung auf 50% festgesetzt. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 9. Februar 2023 erfolgte die Festlegung einer Frauenquote für die Geschäftsführung. Die Frauenquote in der Geschäftsführung beträgt 0%. Dies soll bis auf weiteres beibehalten werden. Da die Frauenquote in der Geschäftsführung der ALTEN GmbH, der Schwesterfirma der Gesellschaft, bereits bei 50% liegt und ALTEN als Verbund von Unternehmen in Deutschland einheitlich auftritt, wird der Frauenanteil in der ALTEN Technology GmbH weiterhin bei 0% angesetzt.
Hamburg, 30. Oktober 2024 Pierre Marcel, Geschäftsführer Dr. Marcel Klehr, Geschäftsführer (1) vgl. Handelsblatt vom 07.11.2023 und Manager Magazin 19.06.2023 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss B. Sonstige Angaben A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die ALTEN Technology GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB 105801). Gliederung des Jahresabschlusses Die ALTEN Technology GmbH ist als große Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB einzustufen. Die Bilanz ist daher gem. § 266 HGB zu gliedern, die Gewinn- und Verlustrechnung wird in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einschließlich Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresabschluss 2023 der ALTEN Technology GmbH wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten, dieses schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein. Die für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet (Going-Concern-Prinzip). Die Gesellschaft hat das Wahlrecht gem. 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wahrgenommen und auf den Ausweis aktiver latenter Steuern verzichtet. Die aktiven latenten Steuern wurden aufgrund höherer handelsrechtlicher Abschreibungen auf den Goodwill sowie auf temoräre Differenzen bei den Drohverlustrückstellungen mit einem Steuersatz i. H. v. 32,2 % ermittelt. Im Jahr 2021 veröffentlichte die OECD detaillierte Regeln zur Umsetzung der Reform des internationalen Steuersystems, die sicherstellen soll, dass multinationale Unternehmen einem Mindeststeuersatz von 15% unterliegen. Das Mindeststeuergesetz ist am 28. Dezember 2023 in Kraft getreten. Die Mindeststeuern werden erstmalig für das Geschäftsjahr 2024 (beginnend am 1. März 2024) erhoben. Da die Mindeststeuern erstmalig für das Geschäftsjahr 2024 erhoben werden, unterliegt die ALTEN Technology GmbH keiner Steuerbe- oder -entlastung im Geschäftsjahr 2023. Angesichts des in Deutschland bereits geltendem Körperschaftssteuersatzes von 15% ist eine effektive Steuerbelastung mit 15% nach dem Mindeststeuergesetz gewährleistet, so dass keine steuerlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft zu erwarten sind. Anlagevermögen Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von jeweils sieben Jahren abgeschrieben. Die herangezogene Abschreibungsdauer beruht dabei auf Erfahrungswerten der Muttergesellschaft und der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden innerhalb wirtschaftlicher Zeiträume vorgenommen, die der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer je Anlagenklasse wird in der folgenden Tabelle dargestellt:
Für angeschaffte bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu 500 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter) wird vom Wahlrecht zur Sofortabschreibung Gebrauch gemacht. Hinsichtlich der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Unfertige Leistungen Die unfertigen Leistungen werden mit ihren noch nicht abgerechneten zuzuordnenden Aufwendungen gem. § 255 Abs. 2 HGB i. V. mit § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB aktiviert. Die jeweiligen Herstellungskosten werden anhand eines Stundenverrechnungssatzes je Mitarbeiter ermittelt. Als Grundlage diente hierbei eine Analyse der relevanten Sachkonten nach dem Stand per 31.12.2023. Der so ermittelte Stundensatz wurde mit den nicht abgerechneten Projektstunden multipliziert. Aufwendungen für Subunternehmer werden in Höhe der erbrachten Leistungen in Ansatz gebracht. Das Niederstwertprinzip gem. § 253 Abs. 4 HGB wurde beachtet. Eine Wertberichtigung gab es im Geschäftsjahr nicht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind zum Nominalwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 31 (Vj TEUR 0) enthalten. Das latente Ausfallrisiko sowie das Mahn- und Zinsrisiko werden durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % (Vorjahr 0,5 %) des Forderungsbestandes berücksichtigt. Forderungen in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a HGB grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Auf ausfallgefährdete Forderungen werden Einzelwertberichtigungen durchgeführt. Das Niederstwertprinzip gem. § 253 Abs. 4 HGB wurde beachtet. Rechnungsabgrenzungsposten In den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag eingestellt, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkannten Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für notwendig erachtet werden. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Zahlungsverpflichtungen aufgrund noch nicht ergangener Rechnungen zum Bilanzstichtag in Höhe von 745 TEUR (Vorjahr 794 TEUR), Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen sowie Abfindungen in Höhe von 1.029 TEUR (Vorjahr 981 TEUR), Bonuszahlungen in Höhe von 1.414 TEUR (Vorjahr 1.035 TEUR), Prozessrisiken 0 TEUR (Vorjahr 89 TEUR) Rückstellungen für die Berufsgenossenschaft in Höhe von 42 TEUR (Vorjahr 222 TEUR) sowie Rückstellungen für Schwerbehindertenabgaben in Höhe von 148 TEUR (Vorjahr 121 TEUR). Die Drohverlustrückstellungen stiegen von 125 TEUR in 2022 auf 1.555 TEUR in 2023, was auf die Reduzierung von Mietflächen in Zusammenhang mit dem verstärkten mobilen Arbeiten zurückzuführen ist. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a HGB grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 283 (Vj. TEUR 570) enthalten. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse i. H. v. 73.157 TEUR (Vorjahr 64.263 TEUR) sind aus erbrachten Dienstleistungen überwiegend im Luftfahrtbereich in Deutschland erzielt worden. Zusammen mit der Bestandsveränderung (=Gesamtleistung) ergibt sich ein bedeutender Anstieg der Gesamtleistung von 65.987 TEUR auf 74.887 TEUR. Erträge und Aufwendungen, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währungen lauten, wurden zum Devisenkurs am Transaktionstag umgerechnet. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 89 TEUR aus der Auflösung von Rückstellungen für laufende Rechtsstreitigkeiten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwenungen haben sich von 9.857 TEUR in 2022 auf 11.825 TEUR in 2023 erhöht. Dies ist insbesondere auf die Bildung von Drohverlustrückstellungen i.H.v. 1.493 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) an verschiedenen Standorten zurückzuführen; weiter haben sich sowohl die Lizenzkosten von 52 TEUR in 2022 auf 234 TEUR in 2032 sowie die Aufwendungen für Weiterbildung von 152 TEUR in 2022 auf 378 TEUR in 2023 erhöht. Reduziert konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen v.a. bei den Rechts- und Beratungskosten auf 3.758 TEUR (Vorjahr: 4.296 TEUR). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten periodenfremde Erträge i.H.v. 29 TEUR aus Steuererstattungen. B. Sonstige Angaben Sitz der Gesellschaft Die ALTEN Technology GmbH hat ihren Sitz seit dem 8. März 2023 in der Gasstraße 18, 22761 Hamburg (vormals in der Fangdieckstr. 66, 22547 Hamburg). Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 61 TEUR. Das Honorar entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen. Gesellschafter
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ALTEN S.A., Boulogne-Billancourt, Frankreich, zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Diese Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von einbezogenen Unternehmen auf. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Journal Officiel. Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtsjahr waren: Pierre Marcel, Toulouse / Frankreich Dr. Marcel Klehr, Borsdorf / Deutschland Die Erleichterungsvorschriften nach § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen, da nur ein Geschäftsführer Vergütungen bezieht. Der Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft nach Maßgabe des Gesellschaftsvertrages und den jeweiligen Weisungen des Gesellschafters. Er vertritt die Gesellschaft einzeln und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Haftung und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten bestehen am Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus Miet- oder Leasingverträgen mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren in Höhe von 4.364 TEUR, davon sind in 2024 1.340 TEUR fällig. Arbeitnehmeranzahl Zum Bilanzstichtag beschäftigte das Unternehmen insgesamt 792 Mitarbeiter, durchschnittlich waren es im Geschäftsjahr 743 Arbeitnehmer (auf Vollzeit umgerechnet). Studenten, die im Rahmen ihres Studiums Praktika absolvierten, sind in dieser Berechnung nicht enthalten. Die Verteilung der Mitarbeiter auf die einzelnen Bereiche ist wie folgt:
Ergebnisverwendung Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Hamburg, 30. Oktober 2024 Pierre Marcel, Geschäftsführer Dr. Marcel Klehr, Geschäftsführer Bruttoanlagespiegel zum 31. Dezember 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt. Gewinnverwendung: Die Gesellschafterversammlung beschließt eine Dividendenausschüttung in voller Höhe von 2.000.000,00 €. Diese wird vorgenommen unter Verwendung des Jahresüberschusses nach Steuern aus dem Jahr 2023 in Höhe von 3.620.847,82 €. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALTEN Technology GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALTEN Technology GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALTEN Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt 7 des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt 7 des Lageberichts enthalten ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der freivon wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 29. November 2024 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Boger, Wirtschaftsprüfer Petersen, Wirtschaftsprüfer |
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