Elbe & Spree Homes GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kieron Quinn Abernethy seit 19.3.2020 | Geschäftsführer |
Toshiyuki Kamoshita seit 19.3.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
GNS Acquisitions Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Global Navigation Solutions GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015LageberichtA Grundlagen der Gesellschaft Die Gesellschaft wurde im Jahr 2013 zunächst unter dem Namen "GNS Germany GmbH" mit Sitz in München gegründet. Diese neue Gesellschaft firmiert seit April 2013 unter dem Namen "HanseNautic GmbH". Der Sitz der Gesellschaft wurde gleichzeitig nach Hamburg verlegt. Mit Wirkung vom 7. Januar 2016 wurde die Gesellschaft umbenannt in "Global Navigation Solutions GmbH". Der Sitz der Gesellschaft ist weiterhin Hamburg. Die Gründung der Gesellschaft hatte zum Ziel, das traditionelle Unternehmen HanseNautic GmbH Bade&Hornig Eckardt&Messtorff, gegründet im Jahr 1920, gemäß Verschmelzungsvertrag vom 9. April, rückwirkend zum 1. Januar 2013 zu übernehmen. Alleiniger Gesellschafter der HanseNautic GmbH ist seit der Transaktion die Global Navigation Acquisitions Ltd mit Sitz in London (UK). Das derzeitige Stammkapital beträgt EUR 25.001,--. Die Geschäftsführung setzte sich zusammen aus den Herren Mike Robinson (GNS-UK), Michael Cauter (GNS-UK), Gareth Kirkwood (GNS-UK), Thomas Hornig (HN-D) und Björn Woge (HN-D). Die Geschäftsführer Thomas Hornig, Mike Robinson und Gareth Kirkwood sind zum 31. Dezember 2014 abberufen worden. Ab dem 05. Januar 2015 ist Herr Paul Stanley als neuer Geschäftsführer bestellt worden. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Mit Wirkung vom 1. März 2016 wurde Herr James Hampson als Geschäftsführer bestellt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Eintragung im Handelsregister ist beantragt. Ziel der Unternehmensgruppe ist die Bildung eines weltweit operierenden Handels- und Systemanbieters im Bereich der modernen Navigationsausrüstung für kommerziell operierende Kunden (Seeschiffe von Reedereien und Schiffsmanagern) seitens der Muttergesellschaft "Global Navigation Solutions" (GNS). Die HanseNautic GmbH arbeitet somit nunmehr unter dem Dach der GNS, zusammen mit fünf weiteren, namhaften und weltweit tätigen Unternehmen gleicher Art. Neben dem Ausbau eines globalen Liefernetzwerks für Seekarten und nautische Fachbücher aller Art, ist die Entwicklung von IT-Lösungen im Bereich der digitalen Navigation ein weiterer wesentlicher Baustein in der weiteren Entwicklung des neuen Konzerns. Ein weiterer Geschäftszweig beschäftigt sich mit dem Handel nautischer Produkte, Seekarten und Bücher sowie Geräten an die private Freizeitschifffahrt. Der Vertrieb erfolgt über ein Ladengeschäft sowie Katalog- bzw. Internethandel. Die Produktvielfalt wird bezogen über eine große Anzahl von nationalen und internationalen Herstellern, wobei sehr häufig die Buchpreisbindung greift. Auch dieser traditionelle Handel mit Seekarten, Soft- und Hardware sowie sonstigem Zubehör für die private Sportschifffahrt soll fortgeführt werden. Der Betrieb der übernommenen HanseNautic Bade&Hornig Eckardt&Messtorf GmbH wurde demgemäß mit einer Ausnahme unverändert fortgeführt. Die Änderung betraf die Umstellung der elektronischen Navigationssoftware für die Berufsschifffahrt auf das neue, zeitgemäße Produkt "Voyager". B Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Trotz anhaltender schwacher weltwirtschaftlicher Konjunktur sowie der Auswirkungen der europäischen Finanzkrise ist die deutsche Binnenkonjunktur weiterhin insgesamt gut. Dies spiegelt sich auch auf dem vergleichsweise stabilen Arbeitsmarkt wider. Demgegenüber leidet die Schifffahrtsbrache unter der weiterhin anhaltenden Ertragsschwäche. Insbesondere der in Deutschland stark ausgeprägte Containerschifffahrtsbereich aber auch der Betrieb von Bulkern verzeichnen auf Grund von: Der sich weiterhin ergebende Kosteneinsparungsdruck hat nach wie vor Auswirkungen auch auf die Zulieferindustrie. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2015 war erneut geprägt von einer Vielzahl von internen Strukturveränderungen und veränderten Kundenanforderungen: a. Bedingt durch die schnelllebigen Veränderungen in der Schifffahrt, verbunden mit kurzfristigen Charterwechseln und Einsatzgebieten, sind die Anforderungen an die Serviceleistungen des Unternehmens deutlich gestiegen. b. Darüber hinaus hat der Wandel von Papierausrüstungen hin zu digitalen Substituten mit höherer Geschwindigkeit Einzug genommen. Dies wird durch eine Vielzahl neuer Produkte seitens der Hersteller verstärkt und führt zwangsläufig zu notwendigen Struktur- und Ablaufveränderungen innerhalb des Unternehmens und erfordert höhere Kapazitäten für Mitarbeiterausbildung. Auch personell wurde dieser Entwicklung Rechnung getragen. c. Bedingt durch die Konzernzugehörigkeit sind dem Betrieb höhere Aufwendungen für Konzern-Reportings und andere administrative Notwendigkeiten entstanden. Dieser Tatsache wurde notwendigerweise auch personell Rechnung getragen. d. In Vorbereitung des altersbedingten Ausscheidens von leitenden Mitarbeitern und dem notwendigen Ausbau von Fachpersonal, sind neue Mitarbeiter eingestellt worden. Dadurch sind die Personalkosten deutlich gestiegen. Eine Büroflächenerweiterung ist in 2015 erfolgt. Die derzeit nicht genutzten Flächen werden im Laufe des Jahres 2016 planmäßig untervermietet. Im Zuge der Gebäudesanierung durch den Hauseigentümer konnte eine weitgehend kostenneutrale Bürorenovierung durchgeführt werden. Die Auftragslage in den Geschäftsfeldern war unabhängig von einigen Sondereinflüssen insgesamt positiv. e. Trotz generell rückläufiger Nachfrage nach Papierseekarten und Büchern, auf Grund von erwarteten Substitutionen in Richtung entsprechender digitaler Produkte, sowie Schiffsverkäufen bei deutschen Kunden, konnten die Umsätze im Bereich der Papierprodukte gesteigert werden. Grund dafür waren in erster Linie die Erfolge bei der Neuakquisition von Reedereien auch im europäischen Ausland aber auch neue Produktlinien seitens des Herstellers. Zudem haben einige deutsche Reedereien Ihre Flotte erweitert, was mit Aufträgen zu Neubauausrüstungen verbunden war. f. Im Bereich von elektronischen Seekarten und digitalen Services konnten die Umsätze gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Allerdings blieb diese Steigerungsrate hinter den Erwartungen zurück. Grund hierfür ist einerseits die sehr ausgeprägte Konkurrenzsituation im internationalen Seekartenhandel aber auch die Auswirkungen der anfälligen Stabilität des "Voyager-Programms" im Jahr 2014/15. g. Bedingt durch die Verspätung von erwarteten Entwicklungen innerhalb des Voyager-Produktes sowie die zum Teil unzureichende Stabilität der Software, konnten weit weniger Kunden davon überzeugt werden, das Produkt zu erwerben und ggf. von bereits installierten Mitbewerberprodukten Abstand zu nehmen. Insofern ist die erzielte Steigerungsrate hinter den Erwartungen geblieben. Allerdings haben sich in der zweiten Jahreshälfte gute Verkaufserfolge eingestellt, die eine optimistische Ausgangslage für 2016/17 erwarten lassen. h. Im Bereich der Freizeitschifffahrt ist der Umsatz erwartungsgemäß leicht gesunken. Grund hierfür ist der deutliche Rückgang im Bereich digitaler Navigation mit PC- Anwendungen. Der Umsatz-Anteil mit Navigationsplottern ist auf niedrigerem Niveau stabil geblieben. Dagegen ist der Verkauf von digitalen Seekarten leicht gestiegen. Die allgemeine Nachfrage war schwach. Zudem haben die Renovierungen des Büros sowie die notwendige Ladenschließung wegen des geplanten Fensteraustausches erwartete Umsatzeinbußen zur Folge gehabt. i. Die Aktivierung der neuen Homepage und dem damit einhergehenden neuen Shop, ist leider auf Grund von technischen Fehlern weitgehend missglückt. Trotz nachhaltiger Reparaturen und Anpassungen, sind bis heute die Auswirkungen spürbar. 3. Lage der Gesellschaft Ertragslage Bei der Darstellung der Ertragslage sind die Vorjahreswerte in Klammern angegeben. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.034 (TEUR 1.424) war erwartet und beinhaltet Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.303 (TEUR 1.303) (davon Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von TEUR 1.205 (TEUR 1.205)). Gründe für den Jahresfehlbetrag sind im Wesentlichen Zinsaufwendungen, gestiegene Personalkosten und Abschreibungen auf den 2013 erworbenen Firmenwert. Das operative Geschäft wurde im Vergleich zum Vorjahr durch die nachstehenden Faktoren beeinflusst. Der Rohertrag konnte trotz des Kursverlustes des Englischen Pfund in 2015 gesteigert werden. Die Personalkosten erhöhten sich um rund 10% (7%). Hierfür sind wesentlich verantwortlich der notwendige Aufbau einer zweiten Managementebene sowie der Ausbau des Personalbestandes im Bereich der digitalen Produkte der Berufsschifffahrt, um den gestiegenen Ansprüchen der Kundschaft gerecht zu werden. Wegen des in Kürze anstehenden, altersbedingten Ausscheidens einiger leitender Mitarbeiter, sind erhöhte Personalkosten angefallen, die in den Folgejahren entfallen. Das operative Ergebnis (vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) verbesserte sich aufgrund des Umsatzwachstums und des gestiegenen Rohertrags deutlich um TEUR 579 auf TEUR 1.157. Finanzlage Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist gut. Ihr standen am Bilanzstichtag liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.298 (TEUR 1.188) zur Verfügung. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrug am Jahresende 2015 TEUR 1.767 (TEUR 1.535). Dagegen betrugen zu diesem Zeitpunkt die kurzfristigen Verbindlichkeiten (ohne Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen) TEUR 712 (TEUR 790). Das Eigenkapital beläuft sich auf TEUR -1.868 (TEUR -834). Dem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag stehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, für die die Gläubigerin einen qualifizierten Rangrücktritt erklärt hat, in Höhe von TEUR 10.766 gegenüber. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit TEUR 10.766 ein Darlehen im Zusammenhang mit dem Erwerb der HanseNautic "alt". Das Darlehen ist formal kurzfristig, soll der Gesellschaft aber mittel- bis langfristig zur Verfügung stehen. Die Darlehensgeberin hat für dieses Darlehen einen qualifizierten Rangrücktritt erklärt. Die Gesellschaft hat der Global Navigation Solutions Ltd. in Großbritannien ein langfristiges Darlehen in Höhe von TGBP 500 gewährt. Eine kurzfristige Rückzahlung kann gefordert werden, wenn dies zur Sicherstellung einer ausreichenden Liquiditätslage notwendig erscheint. Zwei Teilbeträge der sonstigen Verbindlichkeiten von insgesamt TEUR 2.000 betreffen ebenfalls Darlehen. Die Gesellschaft hat dieses Darlehen planmäßig am 8. April 2016 zurückgeführt. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug am 31. Dezember 2015 TEUR 16.259 (TEUR 15.838). Auf der Aktivseite entfielen auf das Anlagevermögen (einschließlich Firmenwert) TEUR 8.831 (TEUR 10.050), der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der planmäßigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts von TEUR 1.205. Das Umlaufvermögen betrug TEUR 5.372 (TEUR 4.818) und gliedert sich auf in Warenbestand TEUR 1.240 (TEUR 1.194), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 1.767 (TEUR 1.535), Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 709 (TEUR 10) sowie sonstige Vermögensgegenstände TEUR 359 (TEUR 892) und Barmittel TEUR 1.298 (TEUR 1.188). Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert aus der Darlehensgewährung über TGBP 500 an die GNS Limited. Der Rückgang bei den sonstigen Vermögensgegenständen resultiert aus beglichenen Steuerforderungen. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag erhöhte sich durch den Jahresfehlbetrag von TEUR 1.034 auf TEUR 1.868. Den Vermögenswerten stehen auf der Passivseite Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 15 (TEUR 0), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 712 (TEUR 790) sowie gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 12.610 (TEUR 12.368) und sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 2.347 (TEUR 2.211) gegenüber. Wegen der abweichenden Bilanzansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz insbesondere bei der Bewertung und Abschreibung des Anlagevermögens hat die Gesellschaft latente Steuern in Höhe von TEUR 85 (TEUR 100) bilanziert. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche Leistungsindikatoren sind der Umsatz und der erwirtschaftete Ertrag, die vorstehend analysiert wurden. Um hier positive Ergebnisse zu erreichen, muss die bisherige langjährige Kundenbindung erhalten und gestärkt werden. Dies wird durch einen in wesentlichen Teilen gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterstamm gewährleistet. C Nachtragsbericht Es sind im Jahr 2016 keine wesentlichen berichtspflichtigen Ereignisse eingetreten. D Chancen- und Risikobericht Die Schifffahrtsbranche befindet sind auch in 2016 weiterhin in einer nachhaltigen Ertragskrise und ist daher sehr preissensitiv. Gleichzeitig wird ein hohes Maß an kostenfreier Serviceleistung erwartet. Die Privatkundschaft ist einerseits fokussiert auf kostenlose Navigations-Tools aus dem Internet, jedoch ist die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen, integrierten Lösungen deutlich gewachsen. Die Gesellschaft reagiert hier mit dem Angebot von neuen Produkten sowie einem Höchstmaß an persönlichem Einsatz der Mitarbeiter. Im Bereich der Sportschifffahrt wurden neue Produkte in das Sortiment aufgenommen, die sich mit dem Thema "Sicherheit auf See" beschäftigen. Es werden gute Umsätze aus diesem Geschäftsfeld erwartet. Die Krise in der kommerziellen Seeschifffahrt führt derzeit dazu, dass einzelne Schiffsgesellschaften immer häufiger Insolvenz anmelden müssen. Daneben verzeichnet die Branche zunehmend Fusionen und Übernahmen von Reedereien und Schiffsmanagern. Die Gesellschaft hat ein gut funktionierendes Risikomanagement und kann so die Ausfallrate von Außenständen kontrollieren. Wichtiger Baustein der Gesellschaft ist der Vertrieb der "Voyager-Software". Die Entwicklung dieser Software und deren Stabilität aus der Muttergesellschaft in England blieben auch im Jahr 2015 leider hinter den Erwartungen zurück. Allerdings haben gezielte Maßnahmen seit Ende des Jahres 2014 dazu geführt, dass neben eine deutliche Verbesserung der Softwarequalität auch die Akzeptanz der Kundschaft gestiegen ist. So konnten im zweiten Halbjahr 2015 gute Verkaufszahlen erzielt werden. Die Gesellschaft sah sich im Geschäftsjahr 2015 besonderen Risiken durch den Wertverfall des Euro gegenüber dem Britischen Pfund und dem US$ ausgesetzt. Dies hatte sodann Einfluss auf den Rohertrag, da die Verkaufspreise nicht zeitnah und in vollem Umfang angehoben werden konnten. Dennoch hat die Gesellschaft wie schon in den Vorjahren zur Vermeidung von weiteren nachhaltigen negativen Einflüssen folgende Vorkehrungen getroffen:
Die Gesellschaft erwirtschaftet stabile positive Cash Flows; ihre Liquidität ist darüber hinaus durch mit Rangrücktritt versehene Darlehen von verbundenen Unternehmen sichergestellt. E Prognosebericht Die Global Navigation Solutions GmbH befindet sich nach wie vor in einem Umfeld guter Kundenbeziehungen. Gleichzeitig haben die Vertriebsaktivitäten im nordeuropäischen Ausland erste gute Erfolge erbracht. Die Vertriebsaktivitäten auch in Richtung Holland sind deutlich erweitert worden und geben Grund zu der Annahme, dass in 2016 weitere Neugeschäfte abgeschlossen werden können. Bedingt durch eine sehr geringere Anzahl von Neuausgaben seitens der Hersteller amtlicher nautischer Produkte, ist die Umsatzentwicklung in den ersten 2 Monaten der Jahres 2016 erwartungsgemäß mit rund 6% rückläufig verlaufen. Allerdings lassen die Ankündigungen seitens der Lieferanten ein höheres Neuausgabengeschäft im 2. Quartal erwarten. Die Erholung des Euros gegenüber dem Britischen Pfund lässt zudem erwarten, dass die Rohertragsmarge trotz anhaltendem Preisdruck leicht verbessert werden kann. Die erweiterte Verantwortlichkeit der Gesellschaft innerhalb der GNS-Gruppe für Nordeuropa wird darüber hinaus auf Grund von Übertragungen von Kundenkonten aus der GNS-Gruppe auf die Global Navigation Solutions GmbH weitere Umsätze generieren. Vorausgesetzt, dass die technologische Entwicklung des Voyager-Produktes, insbesondere im Zusammenhang mit der Voyager-Version 7, weiterhin positiv verläuft, wird erwartet, dass im zweiten Halbjahr Umsatzsteigerungen generiert werden können. Insgesamt haben sich die Signale für eine konjunkturelle Erholung in der Schifffahrtsbranche im Jahre 2015 nicht bestätigt. Trotz des gesunkenen Bunkerpreises befindet sich die Seeschifffahrt weltweit in einer schwierigen Lage. Die angespannte Liquiditätslage seitens der Kundschaft führt zu einem höheren Ausfallrisiko. Die Gesellschaft begegnet dieser Situation mit einer sehr strengen Überwachung der Außenstände. Die Navigation an Bord von kommerziellen Seeschiffen ist weiterhin geprägt von einer massiven Umstellung von der Nutzung der Papierseekarte auf amtliche digitale Seekarten. Global Navigation Solutions GmbH ist auf diesem Geschäftsbereich seit Anbeginn dieses neuen Zeitalters vor ca. 10 Jahren, führend. Durch die Zugehörigkeit zur GNS-Gruppe, mit den speziell auf diese technologische Wandlung ausgerichteten, neuen Produkten und Entwicklungen, erwartet die Geschäftsleitung eine weitere Konzentration auf kompetente Fachbetriebe wie der GNS-Gruppe. Durch die kapitalunterlegte technologische Entwicklungsmöglichkeit der GNS-Gruppe sowie die Entwicklung eines internationalen Vertriebsnetzes auf globaler Ebene, sollte die Gesellschaft weiterhin überproportional profitieren. Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die Geschäftsführung für die Berufsschifffahrt ein Umsatzplus von ca. 4,5-5% gegenüber dem Jahr 2015. Im Bereich der Sportschifffahrt wird ein Umsatzplus in Höhe von ca. 1-2% erwartet. Das operative Ergebnis 2016 wird sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessern, das Jahresergebnis wird aber aufgrund der hohen Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert weiterhin negativ sein. Im Jahr 2016 wird die Gesellschaft erneut auf qualifiziertes Personal setzen, jedoch dem Kostendruck folgend in einzelnen Bereichen Einsparungen vornehmen.
Hamburg, 19. Mai 2016 Björn Woge Paul Stanley James Hampson BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde zum Teil Gebrauch gemacht. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert EUR 410,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftigen kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Aufgrund des Residualcharakters des Firmenwerts wird im Rahmen der Gesamtdifferenzenbetrachtung die temporäre Differenz zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerlichen Wertansatz des Geschäfts- oder Firmenwerts unberücksichtigt gelassen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als ein Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Angaben zur Bilanz Abschreibung auf Geschäfts- und Firmenwert Der im Geschäftsjahr 2013 entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 10 Jahre festgelegt. Für eine über 5 Jahre hinausgehende Nutzung des Firmenwertes sind überwiegend zwei Gründe maßgebend. Die alleinige Gesellschafterin der Global Navigation Solutions GmbH, die GNS Acquisitions Limited mit Sitz in London betreibt weltweit Unternehmen, die insbesondere die Berufsschifffahrt mit konventionellen und digitalen Seekarten und elektronischen Navigationssystemen ausrüstet. Zum Ausbau des Unternehmens und zur Verstärkung des Vertriebs des eigenen Navigationssystems wurde die HanseNautic Bade&Hornig Eckardt&Messtorf GmbH mit Sitz in Hamburg (HanseNautic alt) übernommen. Die übernommene Gesellschaft ist seit vielen Jahren auf diesem Markt tätig und verfügt über einen langjährigen Kundenstamm, zu dem weltweit führende Schifffahrtsgesellschaften gehören. Zusammen mit der vorhandenen Infrastruktur stellt die übernommene Gesellschaft einen wesentlichen Baustein für die geplante Expansion der GNS Gruppe dar. Weiterhin hat die HanseNautic alt über viele Jahre sehr gute Ergebnisse erwirtschaftet. Aufgrund der Marktsituation wird davon ausgegangen, dass dies auch in den zukünftigen Jahren der Fall sein wird. Mitzugehörigkeiten In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 25 (Vj. TEUR 10) und sonstige Vermögensgegenstände von TEUR 684 (Vj. TEUR 0) enthalten, TEUR 681 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 81 (Vj. TEUR 69) und sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 12.529 (Vj. TEUR 12.299) enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Ertragsteuern und Umsatzsteuern 2015 erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Aufwendungen für die Archivierung in Höhe von TEUR 44, für Aufwendungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von TEUR 40 sowie für Tantieme von TEUR 80 gebildet. Derivative Finanzinstrumente Angaben zu Finanzinstrumenten:
Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich um Devisentermingeschäfte in den Währungen GBP und USD. Für nicht geschlossene Positionen wurde eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von TEUR 7 gebildet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren liegen nicht vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit TEUR 10.766 ein Darlehen, das formal kurzfristig ist, der Gesellschaft aber mittel- bis langfristig zur Verfügung stehen soll. Der Darlehensgeber hat für dieses Darlehen einen Rangrücktritt erklärt. Latente Steuern Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32,275 % zugrunde gelegt. Finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten Räumen. Die monatlichen Mietaufwendungen betragen netto TEUR 28. Die Mietverträge haben feste Laufzeiten bis Dezember 2023 (ca. 20% der Fläche) bzw. Dezember 2025, mit jeweils 5 Jahren Verlängerungsoption für den Mieter. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 55 handelt es sich ausschließlich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (TEUR 137) und die Auflösung der passiven latenten Steuern (TEUR -15). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Es wurden durchschnittlich 57 (Vorjahr 54) Arbeitnehmer beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Woge, Björn, Geschäftsführer der Global Navigation Solutions GmbH, Hamburg Cauter, Michael, CFO GNS Navigation Solutions Holding Ltd., London/UK Stanley, Paul, CFO GNS Navigation Solutions Holding Ltd., London/UK Kirkwood, Gareth, CFO GNS Navigation Solutions Holding Ltd., London/UK Der Geschäftsführer Gareth Kirkwood wurde zum 31. Januar 2015 und Michael Cauter zum 31. August 2015 abberufen. Seit dem 5. Januar 2015 ist Paul Stanley als neuer Geschäftsführer bestellt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Mit Wirkung vom 1. März 2016 wurde James Hampson als Geschäftsführer bestellt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Konzernzugehörigkeit Die Global Navigation Solutions GmbH wird in den Konzernabschluss der Global Navigation Solutions Holding Ltd., London/UK, einbezogen. Die Global Navigation Solutions Holding Ltd., London/UK, stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Die GNS Acquisitions Ltd., London/UK, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Die offen gelegten Konzernabschlüsse sind in London/UK erhältlich. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag von EUR 1.034.241,22 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Hamburg, den 19. Mai 2016 Björn Woge Paul Stanley James Hampson Anlagespiegel
Sonstige Berichtsbestandteile
gez. Björn Woge gez. Paul Stanley Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.09.2016 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Global Navigation Solutions GmbH (vormals: HanseNautic GmbH), Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Hamburg, 20. Mai 2016 Ernst
& Young GmbH
Möbius, Wirtschaftsprüfer Berg, Wirtschaftsprüferin |
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