Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 32148
Eingetragen
30.8.1999
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
die Erbringung von Beratungs- und/oder Dienstleistungen jeder Art für die europäischen Ford-Gesellschaften;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Barry Spendlove
seit 4.11.2024
Geschäftsführer
Kieran Cahill
seit 22.12.2020
Geschäftsführer
Hans Schep
seit 21.10.2019
Geschäftsführer
Peter Godsell
seit 26.4.2017
Geschäftsführer
Werner Pütz
seit 6.2.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Ford Motor CompanyUSA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Ford Motor Company
United States
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ford of Europe GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.a Geschäftsgründung und -zweck

Aufgabe der Ford of Europe GmbH ist die Erbringung von Beratungs- und/oder Dienstleistungen jeglicher Art für die europäischen Ford-Gesellschaften. Die Abrechnung der erbrachten Leistungen gegenüber den empfangenden Ford-Gesellschaften erfolgt nach der Kostenaufschlagsmethode.

Alleiniger Gesellschafter der Ford of Europe GmbH ist die Ford Motor Company, Michigan, USA.

Bis Ende 1999 erfolgte die Koordinierung und Management-Beratung der europäischen Ford-Gesellschaften durch die Ford of Europe, Inc. - eine US-Gesellschaft mit Niederlassungen in Deutschland und Großbritannien.

Im Zuge der Verlagerung von Stäben und Managementfunktionen an den Standort Köln wurde die Niederlassung der ehemaligen Ford of Europe, Inc. am 1. Januar 2000 in die Ford of Europe GmbH mit Sitz in Köln umgewandelt.

1.b Konjunktur und Märkte

Das Geschäftsjahr 2023 war in Europa durch anhaltend hohe Energiepreise und, trotz Entspannung in den Lieferketten, Materialknappheit gekennzeichnet. Weiterhin wurde die Weltwirtschaft vor allem durch den Krieg in der Ukraine und den Konflikt im Gaza-Streifen belastet. Positiv wirkten die Entspannung in den Lieferketten, die fallende Inflation und höherer privater Konsum, obwohl der Aufschwung sich nicht in allen Regionen bemerkbar machte.

Die Weltwirtschaftsleistung stieg um 3,2% (2022 3,5%) gegenüber dem Vorjahr. In der Eurozone stieg die Wirtschaftsleistung mit 0,4% im Jahr 2023 unterdurchschnittlich (2022 3,4%) und die britische Wirtschaftsleistung stagnierte mit 0,1% Wachstum (Vorjahr 4,3%). Die deutsche Wirtschaft verzeichnete mit -0,3% ein negatives Wachstum (Vorjahr: 1,8%). Deutschland exportierte im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt -1,8% weniger Waren und Dienstleistungen (Vorjahr 3,2%). Die Importe schwächten sich preisbereinigt stärker ab und lagen bei -3,0% (Vorjahr 6,7%). Insgesamt wirkte sich der Außenbeitrag dadurch positiv auf das BIP-Wachstum aus. Die Zahl der Erwerbstätigen mit Beschäftigung in Deutschland stieg im Jahresdurchschnitt 2023 auf ein Allzeithoch von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen (Vorjahr 45,6 Mio.).

In den anderen wichtigen Wirtschaftsnationen der Eurozone sank das Wachstum in 2023 ebenfalls. In Spanien blieb das Wirtschaftswachstum mit 2,5% deutlich unter dem Niveau von 2022 (Vorjahr: 5,8%), während diese in Italien mit 0,9% (Vorjahr: 3,7%) noch stärker abnahm und in Frankreich mit 0,9% (Vorjahr: 2,5%) ebenfalls deutlich zurückging.

Die Wachstumsraten der aufstrebenden Märkte und der sich entwickelnden Volkswirtschaften lagen weltweit durchschnittlich bei 4,3% (Vorjahr 3,9%). In Asien lag das Wirtschaftswachstum in China bei 5,2% (Vorjahr 3,0%) und Indien bei 7,8% (Vorjahr 7,2%).

In Nordamerika lagen die Wachstumsraten in den USA mit 2,5% (Vorjahr 1,9%) leicht über dem Vorjahr, und Mexico mit 3,2% (Vorjahr 3,9%) und Kanada mit 1,1% (Vorjahr 3,8%) unter dem Vorjahr.

(Quelle World Economic Outlook January & April 2024 / Destatis Statement "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland")

Die weltweiten Absatzzahlen der Automobilindustrie verbesserten sich sowohl bei den Personenkraftwagen (+9%). als auch bei den Nutzfahrzeugen (+11%). Die gesteigerte Nachfrage war hier größtenteils den hohen Auftragsbeständen der Vorjahre geschuldet, die sich inzwischen wieder normalisiert haben. Der PKW-Absatz lag im Jahr 2023 bei 75,5 Mio. gegenüber 69,0 Mio. Fahrzeugen im Jahr 2022. Wie in den Vorjahren verlief die Entwicklung regional unterschiedlich. In Europa stieg der PKW-Absatz um 14% gegenüber dem Vorjahr auf 12,8 Mio. Einheiten. Der Anteil Westeuropas lag hier bei 11,6 Mio. Einheiten und damit ebenfalls 14% über 2022 (10,2 Mio.). In Deutschland legten die PKW-Neuzulassungen mit +7% nicht so stark zu wie in den anderen Märkten. Sowohl in Großbritannien (+18%) als auch in Spanien (+17%), Frankreich (+16%) und Italien (+19%) stieg der PKW-Absatz überdurchschnittlich.

Die Nachfrage nach Elektro-PKW, inklusive Plug-in-Hybriden, stieg in Europa auf 3,0 Mio. neu zugelassene Fahrzeuge, was 23,4% entspricht. Die höchsten Anteile an Elektrofahrzeugen sind in den skandinavischen Märkten und den Beneluxstaaten zu verzeichnen. In Deutschland stagnierte der Absatz der elektrisch angetriebenen PKW bei 0,7 Mio. Einheiten, was vor allem an dem veränderten Förderungsumfeld lag. International dominiert China mit 7,3 Mio. Zulassungen weiterhin den Elektro-PKW Markt vor den USA (1,4 Mio. Einheiten). Deutschland bleibt trotz der rückläufigen Dynamik der drittwichtigste Absatzmarkt.

Außerhalb von Europa bewegten sich die PKW-Zulassungen auch in Mittel- und Nordamerika mit einem Plus von 13% gegenüber 2022 ähnlich positiv. In Asien stieg der PKW-Absatz mit um 6% gegenüber dem Vorjahr weniger stark. Während der chinesische und indische Markt jeweils einen Zuwachs von nur 5% verzeichnen konnten, legten die japanischen PKW-Zulassungen um 16% zu.

Die Neuzulassungen der Nutzfahrzeuge stiegen in Deutschland um 15% und damit leicht schwächer als im europäischen Durchschnitt (+16%). In Asien legten die Nutzfahrzeugzulassungen mit +9% ähnlich stark zu wie in Nordamerika mit +8%.

(Quelle: VDA Analysen zur Automobilkonjunktur 2024)

2. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren - Steuerung und Kennzahlen

Die Steuerung der Ford of Europe GmbH erfolgt über die finanziellen Kennzahlen Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern.

In den Umsatzerlösen des Unternehmens spiegelt sich das Geschäftsmodell der Gesellschaft (Zuschlag von 5% auf die Kostenbasis) wider.

3. Ertragslage / Ergebnis 2023

Die Umsatzerlöse der Ford of Europe GmbH betreffen die weiterbelasteten Aufwendungen der Gesellschaft im Rahmen der Erbringung von Beratungs- und/oder Dienstleistungen für europäische Ford-Gesellschaften (Ford-Werke GmbH und Ford Motor Company Ltd.) zuzüglich eines Gewinnaufschlages von 5%.

Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert insbesondere aus im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren, an die Ford-Werke GmbH und an die Ford Motor Company Ltd. weiterbelasteten Aufwendungen der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die von der Ford-Werke GmbH an die Berichtsgesellschaft belasteten, direkt zurechenbaren Aufwendungen für Löhne und Gehälter einschließlich der Lohnnebenkosten aufgrund der Inanspruchnahme von Personal- und Sachdienstleistungen der Ford-Werke GmbH. Aufgrund des Geschäftsmodells der Gesellschaft bestehen die Umsatzerlöse der Ford of Europe GmbH aus den weiterbelasteten Aufwendungen der Gesellschaft im Rahmen der Erbringung von Beratungs- und/oder Dienstleistungen für europäische Ford-Gesellschaften zuzüglich eines Gewinnaufschlages von 5%. Dementsprechend spiegelt die Entwicklung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen grundsätzlich die Entwicklung des Ergebnisses der Gesellschaft wider.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in 2023 um rund € 5,6 Mio. auf € 9,1 Mio. gesunken. Ausschlaggebend hierfür sind die durch die Restrukturierung von Ford Europa deutlich geringeren Kostenweiterbelastungen von Personalleistungen. Dementsprechend sind die Umsatzerlöse der Gesellschaft im Jahr 2023 um € 5,9 Mio. auf insgesamt € 9,5 Mio. gefallen.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt € 0,7 Mio. (Vorjahr € 0,78 Mio.).

Der Jahresfehlbetrag von € 6,2 Mio. und die damit negative Abweichung zur Vorjahresprognose resultiert insbesondere aus höheren Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aufgrund höherer passiver latenter Steuern im Zusammenhang mit der Beteiligung an der Ionity Holding GmbH & Co. KG. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr beträgt € 7,0 Mio.

Im Jahr 2017 wurde die Ionity Holding GmbH & Co. KG gegründet. Die aktuellen Kommanditisten dieses Joint Venture sind neben der Ford of Europe GmbH, Konzernunternehmen der Mercedes-Benz Group AG, der BMW AG, der Volkswagen AG, der Hyundai Motor Company & Kia Corporation und der BlackRock UK Ltd. Gegenstand des Unternehmens ist die europaweite Errichtung und der Betrieb eines Schnellladenetzwerkes für Elektrofahrzeuge an Autobahnen und Schnellstraßen - zum Jahresende 2023 waren 3.306 Schnellladestationen in Betrieb.

Die Ford of Europe GmbH ist als Kommanditistin mit einer ursprünglichen Kapitaleinlage von T€ 25 an der Ionity Holding GmbH & Co. KG beteiligt und hat in den letzten Geschäftsjahren weitere Einlagen von insgesamt € 91,5 Mio. in das Eigenkapital (Kapitalanteil Kommanditistin, Rücklagenkonto) vorgenommen. Der Anteil der Ford of Europe GmbH an der Ionity Holding GmbH & Co KG beträgt weiterhin 15,1 %.

Für das Jahr 2023 wurden der Ford of Europe GmbH Gewinne aus Kommanditbeteiligungen zugewiesen. Unter Berücksichtigung der Verlustvorträge und des eigenen positiven Ergebnisses ergibt sich für 2023 ein positives zu versteuerndes Einkommen.

Für Zwecke der Gewerbesteuer sind Gewinne von Kommanditgesellschaften wie der Ionity GmbH & Co. KG nicht zu berücksichtigen, da der Schuldner der Gewerbesteuer die Personengesellschaft ist.

Somit wurde für das Jahr 2023 ein Ertragssteueraufwand in Höhe von T€ 158 erfasst. Nach Verrechnung mit Anpassungen von Steuerrückstellungen für Vorjahre sowie latenter Steueraufwendungen ergibt sich ein saldierter Steueraufwand in Höhe von € 6,9 Mio.

Betriebsergebnis
TEUR
Finanzergebnis
TEUR
Steuern vom Einkommen und Ertrag
TEUR
Ergebnis nach Steuern
TEUR
2019 2.151 -45 -984 1.122
2020 1.332 3 -421 914
2021 683 0 -605 78
2022 735 42 15 792
2023 453 244 -6.935 -6.238

4. Bilanzentwicklung

Die Bilanzsumme beträgt € 98,8 Mio. und ist damit gegenüber dem Vorjahr (€ 92,6 Mio.) um € 6,2 Mio. gestiegen.

Die gegenüber dem Vorjahr höhere Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen auf einer Erhöhung des Anlagevermögens (+€ 12,2 Mio. auf € 91,5 Mio.) aufgrund der Einlagen in die Ionity Holding GmbH & Co. KG im Berichtsjahr. Das Umlaufvermögen reduzierte sich hingegen hauptsächlich durch geringere Forderungen gegen Verbundene Unternehmen (-€ 5,9 Mio. auf € 7,3 Mio.).

Auf der Passivseite ergeben sich die größten Veränderungen durch einen Anstieg der passiven latenten Steuern um € 6,8 Mio. auf insgesamt € 8,1 Mio.

Das Stammkapital der Ford of Europe GmbH beträgt unverändert T€ 25.

5. Finanz- und Liquiditätslage

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Kurzfristiges Fremdkapital -519,7 -747,5
Flüssige Mittel 503,6 500,3
Barliquidität - Über/Unterdeckung - 16,1 - 247,2
Kurzfristige Forderungen 6.761,6 12.734,0
Einzugsbedingte Liquidität - Überdeckung 6.745,5 12.486,8

6. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr unmittelbar keine eigenen Mitarbeiter. Von der Ford-Werke GmbH wurden durchschnittlich 96 Mitarbeiter an die Ford of Europe GmbH überlassen, davon 61 im außertariflichen und 35 im tariflichen Bereich.

7. Chancen und Risiken

7.1 Risikomanagementziele in Bezug auf Finanzinstrumente und Risikomanagement

Die Identifizierung und Steuerung der unternehmerischen Risiken ist Bestandteil des umfassenden weltweiten Risikomanagement- und Kontrollsystems des Ford Motor Company Konzerns, in das die Ford of Europe GmbH als Tochterunternehmen eingebunden ist. Zum globalen Risikofrüherkennungssystem gehört u.a. die Interne Revision. Im Rahmen eines revolvierenden Planungsprozesses werden die Chancen und Risikopositionen der Geschäftsaktivitäten im Hinblick auf ihre strategische und operative Bedeutung analysiert, aufbereitet und beurteilt.

Die Risiken werden in vier Kategorien eingeteilt:

1)

Risiken aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sowie Branchenrisiken

2)

Rechtliche und steuerliche Risiken

3)

Zins- und Liquiditätsrisiken

4)

Risiken aus Unternehmensbeteiligungen/ -zukäufen.

Die dargestellten Risiken werden mit Ausnahme der Branchenrisiken (hier insbesondere Kapazitäts- und Nachfragerisiken bei Ford in Europa, die sich aufgrund des Kostenzuschlagmodells dann mittelbar auf die Ford of Europe GmbH auswirken können), als "geringe" bis "mittlere" Risiken eingestuft.

Aufgrund der Aktivitäten der Gesellschaft ergeben sich strukturelle Risiken. Vornehmlich zu nennen sind ein Liquiditätsrisiko, sowie ein Zinsrisiko aufgrund von Änderungen der Kapitalmarktzinssätze. Zu den wesentlichen Finanzinstrumenten der Gesellschaft zählen insbesondere die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft ist es, finanzielle Risiken zu vermeiden oder zu verringern. Ausfall- und Liquiditätsrisiken werden hierzu im Rahmen der Finanzplanung kontinuierlich überwacht.

Potenzielle Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen sowie des Branchenumfeldes haben ebenfalls durch die Verflechtung und Abhängigkeit vom Geschäft der Ford-Werke GmbH mittelbare Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Ford of Europe GmbH. Grundsätzlich werden die aufgeführten Risiken durch das implementierte System des Risikomanagements minimiert. Mögliche Auswirkungen aus veränderten Kapitalmarktzinssätzen werden als nicht wesentlich für die Gesellschaft betrachtet.

Die Ford of Europe GmbH verwaltet ihre flüssigen Mittel überwiegend im Rahmen der Konzernfinanzierung der Ford Motor Company, Dearborn, Michigan, USA. Durch die Einbindung in die Konzernfinanzierung ist die für den Fortbestand der Ford of Europe GmbH notwendige Liquidität gesichert, solange die Liquidität des Mutterkonzerns, Ford Motor Company, gesichert ist.

Das Eigenkapital der Ford Motor Company lag zum Jahresende 2023 mit 42,8 Mrd. US-Dollar um 0,4 Mrd. US-Dollar leicht unter dem des Vorjahres.

Der Ford Motor Company Konzern erwirtschaftete im Jahr 2023 einen positiven Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von 14,9 Mrd. US-Dollar (Vorjahr 6,9 Mrd. USD). Die Netto-Liquidität (Flüssige Mittel zuzüglich Wertpapiere des Umlaufvermögens abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten) sank im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Mrd. US-Dollar auf 14,2 Mrd. US-Dollar zum 31.12.2023.

Zum 30. Juni 2024 weist die Ford Motor Company eine Netto-Liquidität in Höhe von 9,1 Mrd. USD aus und erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2024 einen positiven Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von 6,9 Mrd. USD.

Vor diesem Hintergrund werden die zum 31. Dezember 2023 bestehenden Forderungen der Ford of Europe GmbH gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 6,7 Mio. als voll werthaltig und einbringlich erachtet.

Neben den beschriebenen Risiken besteht ein Risiko im Hinblick auf die erfolgte Beteiligung an dem Joint Venture Ionity Holding GmbH & Co. KG, das für die europaweite Errichtung und den Betrieb eines Schnellladenetzwerkes für Elektrofahrzeuge an Autobahnen und Schnellstraßen gegründet worden ist. Bei einer Verschlechterung der Geschäftsentwicklung des Joint Ventures gegenüber den zum Zeitpunkt des Kaufs erwarteten Annahmen kann es zu ergebnisbelastenden Wertminderungen der Beteiligung kommen. Durch Verzögerungen beim Errichten von Ladesäulen und der langsameren Adaption von E-Fahrzeugen hat die Ionity Holding GmbH & Co. KG ihre Prognose für Umsatz- und Ergebnisentwicklung in 2023 verfehlt. Eine negative Anpassung der Prognose für die Folgejahre kann die Wertentwicklung weiter belasten. Dieses Beteiligungsrisiko wird mit einer "geringen" bis "mittleren" Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft.

8. Prognosebericht

Laut einer Studie des International Monetary Fund erreichte die Inflation Ende 2022 ihren Höhepunkt mit 9,4% und sank in 2023 auf 6,8%. Es wird erwartet, dass diese global in 2024 auf 5,9% und in 2025 auf 4,5% sinkt, wobei diese in den höher entwickelten Volkswirtschaften eher bei 2 bis 3% vermutet wird. Das globale Wachstum wird für die Jahre 2024 und 2025 mit etwa 3,2% auf dem aktuellen Niveau bleiben. Die Erwartungen des Wirtschaftswachstums liegen in der Eurozone mit 0,8% in 2024 und 1,5% in 2025 niedriger. Auch in Großbritannien sieht es mit 0,5% in 2024 und 1,5% in 2025 ähnlich aus. Nichtsdestotrotz deutet diese Entwicklung nach der Pandemie auf eine sanfte Landung der Weltwirtschaft hin. Diese Annahme wird durch eine positive Reaktion der Finanzmärkte auf die Aussicht, dass Zentralbanken die straffe Geldpolitik lockern könnten, unterstützt.

Besonders hervorzuheben sind die weniger starken Nachwirkungen der Pandemie, insbesondere in Schwellenländern, was teilweise auf robustes Beschäftigungswachstum zurückzuführen ist. Die USA haben sogar ihren vorpandemischen Wachstumstrend übertroffen. Diese Entwicklungen sind ein Zeichen für günstige Angebotsbedingungen, darunter ein Rückgang der Energiepreisschocks und eine starke Erholung des Arbeitskräfteangebots.

Trotz dieser positiven Signale bleiben Herausforderungen bestehen. Die Inflationstrends sind zwar ermutigend, aber es gibt Anzeichen für anhaltend hohe Dienstleistungsinflation, die den Weg zu einem niedrigen Inflationsniveau gefährden könnte. Die globalen Perspektiven verbergen zudem starke Divergenzen zwischen den Ländern. Während die USA gute wirtschaftliche Daten vorweisen kann, steht die Eurozone vor Herausforderungen durch straffe Geldpolitik und hohe Lohnwachstumsraten, die die Rückkehr zur Zielinflation verzögern könnten. Mittelfristig bleiben die Wachstumsaussichten eher schwach.

Der Bedarf an Personenkraftwagen in den 20 europäischen Kernmärkten ist konstant und beläuft sich nach aktuellen Schätzungen auf 12,6 Mio. Fahrzeuge in 2024, was einer marginalen Erhöhung von 0,2 Mio. gegenüber 2023 (12,4 Mio. Einheiten) entspricht. Nach aktueller Einschätzung erwarten wir im Jahr 2025 einen weiteren Anstieg der europäischen Automobilnachfrage (13,3 Mio. Einheiten). Der Wettbewerbsdruck bei den elektrischen Fahrzeugen wird steigen, da dieses Segment zwar weiterwächst, aber nicht so stark wie ursprünglich erwartet, und zusätzlicher Druck durch neue chinesische Wettbewerber entsteht.

Das Ergebnis der Gesellschaft ist davon abhängig, inwieweit die verbundenen Unternehmen Dienstleistungen von der Ford of Europe GmbH in Anspruch nehmen. Aufgrund des oben dargestellten Geschäftsmodells der Ford of Europe GmbH, wonach definierte Kosten mit Gewinnaufschlag an verbundene Unternehmen weiterbelastet werden, bestehen nach den uns heute vorliegenden Kenntnissen keine Risiken, die den Fortbestand der Ford of Europe GmbH gefährden könnten. Wir gehen davon aus, dass die Aufwendungen und Umsatzerlöse auf einem ähnlichen Niveau wie 2023 liegen werden; für das Ergebnis (vor Steuern) in 2024 gehen wir ebenfalls von einem ähnlichen Niveau wie 2023 aus.

Naturgemäß enthält der Prognosebericht zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen, die einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen sind. Sollten diese Unsicherheitsfaktoren eintreten, können die tatsächlich eintretenden Ergebnisse von den hier - auch implizit - formulierten Aussagen und Ergebnissen abweichen.

 

Köln, den 27.09.2024

Geschäftsführung

Kieran Cahill

Peter Godsell

William Periam

Werner Pütz

Hans Schep

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 91.540 79.320
91.540 79.320
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.677 11.254
2. Sonstige Vermögensgegenstände 85 1.480
6.762 12.734
II. Guthaben bei Kreditinstituten 504 500
7.265 13.234
98.805 92.554

Passiva

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Kapitalrücklage 81.312 75.372
III. Gewinnvortrag 15.087 14.295
IV. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -6.238 792
90.185 90.483
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 208 465
2. Sonstige Rückstellungen 15 28
223 493
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0
2. Sonstige Verbindlichkeiten 296 255
davon aus Steuern T€ 296 (Vorjahr: T€ 255)
296 255
D. Passive latente Steuern 8.100 1.323
98.805 92.554

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
T€
2022
T€
1. Umsatzerlöse 9.515 15.435
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.062 -14.700
3. Zinsen und ähnliche Erträge 244 41
4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.935 15
5. Ergebnis nach Steuern -6.238 792
6. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -6.238 792

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Ford of Europe GmbH mit Sitz in Köln ist im HRB Nr. 32148 im Handelsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen. Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zugrunde.

Gesetzlich vorgeschriebene Angaben nach §§ 265 ff. HGB sind aus Gründen der Klarheit im Anhang angegeben.

B. BILANZIERUNGS- und BEWERTUNGSMETHODEN

1. Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 und 4 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter der Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 268, 270-272, 274-274a, 276-277 HGB erstellt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaftssteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Gliederung

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Davon-Vermerke, die gemäß Gesetz in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung vorgesehen sind, wurden aus Gründen der Klarheit in den Anhang übernommen.

2. Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 279-283 HGB, erstellt.

Bilanz

Aktiva

Finanzanlagen und Beteiligungen

Die Ford of Europe GmbH ist als Kommanditistin an der Ionity Holding GmbH & Co. KG beteiligt, die als Joint Venture mehrerer OEM die europaweite Errichtung und den Betrieb eines Schnellladenetzwerkes für Elektrofahrzeuge an Autobahnen und Schnellstraßen zum Gegenstand hat. Durch den Eintritt eines neuen Kommanditisten in 2022 hat sich der bisherige 20%-ige Anteil auf 15,12% verwässert. Insgesamt hat die Ford of Europe GmbH in 2023 T€ 12.220 in die Rücklagen der Ionity Holding GmbH & Co KG zugeführt.

Die Anteile an der Beteiligung belaufen sich im Berichtsjahr 2023 nun auf insgesamt T€ 91.540 (Vorjahr T€ 79.320) und sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Anteilsbesitz:

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
Beteiligungen Anteil am Eigenkapital
(%)
Eigenkapital **
T€
Ergebnis
T€
Anteil am Eigenkapital
(%)
Eigenkapital ** T€ Ergebnis
T€
Ionity * 15,12 1) 186 / 2) 559.530 -36.515 15,12 1) 186 / 2) 382.045 -56.289

* Ionity Holding GmbH & Co. KG

** 1) Angabe Kommanditkapital-Festkapitalkonto / 2) Festkapitalkonto incl. Verlustsonderkonto und Rücklagen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus zum 31. Dezember 2023 noch offenen Kostenweiterbelastungen an Konzerngesellschaften für die Inanspruchnahme von Personal- und Sachleistungen in Höhe von T€ 645 (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) sowie einer Darlehensforderung (Sonstige Vermögensgegenstände) gegenüber der Ford International Liquidity Management (FILM) in Höhe von T€ 6.032.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 85 betreffen offene Körperschaftssteuer- und Umsatzsteuererstattungsansprüche für 2023.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Liquide Mittel

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Bei den flüssigen Mitteln handelt es sich ausschließlich um das Kontokorrentguthaben bei der Deutsche Bank AG, Köln, in Höhe von T€ 504.

Stammkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt T€ 25. Alleinige Gesellschafterin ist die Ford Motor Company, Dearborn, Michigan, USA. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage betrifft ausschließlich Zuzahlungen i.S.d. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Die Kapitalrücklage der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 81.312 (Vorjahr T€ 75.372). Die Gesellschafterin Ford Motor Company, Dearborn, USA, hat zur Finanzierung der Erhöhung der Beteiligung an der Ionity Holding GmbH & Co. KG eine Zuführung in die Kapitalrücklage der Ford of Europe GmbH in Höhe von T€ 5.940 geleistet.

Gewinnvortrag/Jahresüberschuss

Die Ford of Europe GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 den Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von T€ 792 auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von T€ 6.238 soll ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen und mit dem bestehenden Gewinnvortrag verrechnet werden.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Steuerrückstellungen

Die Gewerbesteuerrückstellungen in Höhe von T€ 208 beziehen sich auf die Jahre 2022 und 2023.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 296 betreffen im Wesentlichen die Lohnsteuer für den Monat Dezember 2023.

Latente Steuern

Für Zwecke der Bewertung der abzugrenzenden Steuern wird auf den Körperschaftsteuersatz von 15,825 % abgestellt, der voraussichtlich im Zeitpunkt der Umkehrung der zeitlichen Differenz Gültigkeit hat.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ergeben sich passive latente Steuern in Höhe von TEUR 8.100. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren aus abweichenden Wertansätzen der Finanzbeteiligungen.

Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden nicht gebildet.

Die latenten Steuersalden und deren Änderungen im Geschäftsjahr 2023 sind nachfolgend dargestellt:

31.12.2022
T€
Zugang 1
T€
Abgang 1
T€
31.12.2023
T€
Steuersatz
Aktive latente Steuern 5.943 0 5.943 0 15,825 %
Passive latente Steuern 7.266 834 0 8.100 15,825 %

1 Erfassung in dem Posten "Steuern vom Einkommen und Ertrag"

Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 9.515 (Vorjahr: T€ 15.435) betreffen ausschließlich Kostenweiterbelastungen inklusive eines Gewinnzuschlags von 5%.

Durch den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die die Basis für die Kostenweiterbelastungen sind, kam es auch im Bereich der Umsatzerlöse zu einer entsprechenden Reduktion.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 9.062 (Vorjahr: T€ 14.700) betreffen im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen durch die Ford-Werke GmbH, Köln, für die Inanspruchnahme von Personal- und Sachleistungen.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrifft die aufgrund der Restrukturierung von Ford Europa deutlich geringeren Kostenweisterbelastungen der Personalleistungen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Für das Jahr 2023 wurden der Ford of Europe GmbH Gewinne aus Kommanditbeteiligungen zugewiesen. Unter Berücksichtigung der Verlustvorträge und des eigenen positiven Ergebnisses ergibt sich für 2023 ein positives zu versteuerndes Einkommen.

Gewerbesteuerlich sind die Gewinne von Kommanditgesellschaften nicht zu berücksichtigen, da Schuldner der Gewerbesteuer die Personengesellschaft ist.

Somit wurde für das Jahr 2023 ein Ertragsteueraufwand in Höhe von TEUR 158 erfasst. Nach Verrechnung mit Anpassungen von Steuerrückstellungen für Vorjahre sowie latenter Steueraufwendungen ergibt sich ein saliderter Steueraufwand in Höhe von TEUR 6.935.

Sonstige Angaben

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt T€ 15.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr unmittelbar keine eigenen Mitarbeiter.

Konzernkreis

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des unmittelbaren Mutterunternehmens Ford Motor Company, Dearborn, USA, einbezogen (größter und zeitgleich kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist am Sitz der Ford Motor Company erhältlich.

Geschäftsführung

Kieran Cahill

Vice President, Manufacturing, Ford of Europe GmbH and IMG, Köln

Peter Godsell

Chief Human Resources Officer, International Operations, Ford of Europe GmbH, Köln

William Periam

Finance and Business Transformation Director Europe, Ford of Europe GmbH, Köln

Hans Schep

General Manager Ford Pro, Ford of Europe GmbH, Köln

Werner Pütz

Vice President Purchasing, Ford of Europe GmbH, Köln

Die Geschäftsführer erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft.

Ausgeschiedene Geschäftsführer

Jörg Beyer, Köln (bis zum 30.6.2023)

Vice President, Product Development, Ford of Europe GmbH, Köln

 

Köln, den 27. September 2024

Geschäftsführung

Kieran Cahill

Peter Godsell

William Periam

Hans Schep

Werner Pütz

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023
T€
Zugänge
T€
Umbuchungen
T€
Abgänge
T€
31.12.2023
T€
I. Finanzanlagen
Beteiligungen 79.320 12.220 0 0 91.540
79.320 12.220 0 0 91.540
Abschreibungen Restbuchwerte
01.01.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2023
T€
31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
I. Finanzanlagen
Beteiligungen 0 0 0 0 91.540 79.320
0 0 0 0 91.540 79.320

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ford of Europe GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ford of Europe GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ford of Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 27. September 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gereon Reiff, Wirtschaftsprüfer

ppa. Robert Hartlapp, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 31.10.2024 festgestellt.

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