ANCHOITA Germany UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Rommel seit 9.2.2026 | Prokura |
Jörg Philipp Heydenreich seit 23.12.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
The Interpublic Group of Companies, Inc. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IPG Services Hamburg GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 01. Januar - 31. Dezember 2021I. Grundlagen des KonzernsDer Konzern der IPG Services Hamburg GmbH umfasst eine Gruppe von Mediaagenturen, die im Rahmen der weltweit operierenden, börsennotierten (NYSE) "The Interpublic Group of Companies Inc." (IPG), New York, insbesondere auf dem Gebiet der Werbemittlung, der Mediaplanung, des Mediaeinkaufs/-verkaufs und der Mediaabwicklung hauptsächlich in Deutschland und Ungarn tätig sind. Daneben gehören zum Konzern Kreativagenturen in Deutschland und Russland, die jedoch in 2021 insgesamt nur etwa 3% zum Konzernumsatz beigetragen haben. Der Sitz der in den Konzernabschluss einbezogenen deutschen Gesellschaften ist Hamburg, der einbezogenen ungarischen Gesellschaften ist Budapest, der einbezogenen niederländischen Gesellschaft ist Amsterdam und der einbezogenen russischen Gesellschaften ist Moskau. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Kreis der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen nicht verändert. Mit unserer alleinigen Gesellschafterin, der IPG Digital and Media Services GmbH, Hamburg, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. II. Wirtschaftsbericht1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Auch im Jahr 2021 war die konjunkturelle Entwicklung weiterhin stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und beeinflusste die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in allen Ländern, in denen unsere Konzerngesellschaften operieren. Für den Konzern war die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Ungarn und in Russland auch in 2021, aufgrund des geringen Beitrags der Gesellschaften zum Konzernumsatz und Konzernergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, von untergeordneter Bedeutung. Nach einer Verminderung von 3,7 Prozent im Vorjahr stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2021 preisbereinigt um 2,6 Prozent und konnte sich in fast allen Wirtschaftsbereichen leicht erhöhen. Die Zahl der Erwerbstätigen im Inland erhöhte sich im Jahr 2021 auf 45,0 Mio. nach 44,9 Mio. im Vorjahr (Quelle: Statistisches Bundesamt). Laut dem ZAW (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V.) erholte sich der Werbemarkt in 2021 und die Werbewirtschaft erreichte mit rund 47 Mrd. Euro ein Wachstum von ca. 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2020: 45 Mrd. Euro) und somit einen Anteil von 1,3 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Die medienbasierten Investitionen stiegen um 7,1 Prozent auf 36,1 Mrd. Euro (2020: 33,7 Mrd. Euro) und die Netto-Werbeeinnahmen konnten einen Anstieg von 8,8 Prozent von 23,8 Mrd. Euro auf 25,9 Mrd. Euro verzeichnen. Allerdings gelingt die Rückkehr auf Vorkrisenniveau nicht allen Kommunikationskanälen. Bei den Netto-Werbeerlösen erreichten die digitale Werbung mit 16,4 Prozent, das Kino mit 17,8 Prozent, das TV/Bewegtbild mit 12,1 Prozent, die Außenwerbung mit 8,5 Prozent und die Tageszeitungen mit 6,4 Prozent die höchsten Zugewinne in 2021. (Quelle: https://zaw.de/silberstreif-am-horizont-werbewirtschaft-kehrt-2021-in-teilen-zu-alter-staerke-zurueck-blickt-aber-besorgt-in-die-zukunft/) Nach den Veröffentlichungen der Nielsen-Gruppe schließt der deutsche Werbemarkt 2021 mit einem Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Der Gesamtbruttowerbemarkt für das Kalenderjahr 2021 beläuft sich auf 37,9 Mrd. Euro (2020: 35,6 Mrd. Euro). Den größten Anteil am Werbemarkt hat das Fernsehen mit 47,8 Prozent, welches im Vergleich zum Vorjahr auch die höchste Steigerung von 12,7 Prozent erreicht hat. Auch im Bereich Kino konnte eine Erhöhung von 9,0 Prozent erreicht werden. Umsatzverluste verzeichneten die Bereiche Direct Mailings mit 9,3 Prozent sowie Radio und Publikumszeitschriften mit jeweils 0,7 Prozent. (Quelle: https://meedia.de/2022/01/18/deutsche-medien-schliessen-2021-mit-werbeumsatz-plus-von-66-prozent-ab/) Die Branchenentwicklung spiegelt sich auch in der Erhöhung der Umsatzerlöse unserer Agenturen wieder. Neben den für das Berichtsjahr positiven Auswirkungen der aufgrund der Corona-Pandemie von 2020 nach 2021 verschobenen Werbebudgets sind auch Kundengewinne sowie die Erhöhung des Umsatzes mit Bestandskunden für den in 2021 entstandenen starken Umsatzzuwachs verantwortlich. 2. Ertragslage Die Geschäftsentwicklung des Konzerns in 2021 kann, unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Lage, als sehr gut beurteilt werden. Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Erträgen und Aufwendungen aus Beteiligungen und assoziierten Unternehmen, Zinsen und Steuern), welches ein wesentlicher finanzieller Leistungsindikator für den Konzern ist, hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 10.375 oder 150,9% auf T€ 17.251 erhöht. Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen um T€ 153.374 oder 34,7% auf T€ 595.062 und die bezogenen Leistungen um T€ 141.499 oder 36,8% auf T€ 526.253. Die negativen Auswirkungen der im Vergleich zum Vorjahr (2020: T€ 3.855) um T€ 3.131 verminderten sonstigen betrieblichen Erträge und um T€ 1.599 oder 4,7% gestiegenen Personalkosten (2020: T€ 33.823) wurden durch die Verminderung der Abschreibungen von T€ 1.544 auf T€ 611 und die um T€ 2.297 auf T€ 16.249 verminderten sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahezu kompensiert. Eine Erhöhung der Umsatzerlöse im unteren zweistelligen Prozentbereich hatten wir für 2021 prognostiziert, da einige unserer globalen und lokalen Kunden Mediaaktivitäten von 2020 nach 2021 verschoben hatten. Die Erhöhung fiel, insbesondere aufgrund einer stärkeren Ausweitung der Werbeaktivitäten unserer Bestandskunden sowie des Zugewinns von Neukunden, höher aus als erwartet. Der Umsatzanstieg bei unseren deutschen Gesellschaften betrug ca. 35,9%, bei den ungarischen Tochtergesellschaften ca. 23,4% und die Umsatzerlöse unserer russischen Tochtergesellschaften erhöhten sich um 9,2% was für den Konzern sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis von untergeordneter Bedeutung ist. Die Verminderung der sonstigen betrieblichen Erträge in 2021 um T€ 3.131 resultiert im Wesentlichen aus den um T€ 1.594 verminderten Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen, um T€ 600 verminderten Erträgen aus der Auflösung von Wertberichtigungen und um T€ 512 geringeren Kursgewinnen. In Summe erhöhten sich die Umsatzerlöse des Konzerns von T€ 441.688 auf T€ 595.062 und führten, unter Berücksichtigung der Verminderung der sonstigen betrieblichen Erträge, zu einer Erhöhung der Gesamtleistung (definiert als Summe der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge) um T€ 150.243 auf T€ 595.786. Der Anstieg der Aufwendungen für bezogene Leistungen um T€ 141.499 oder 36,8% liegt leicht über der prozentualen Erhöhung der Umsatzerlöse von 34,7%. Wesentlicher Grund für diese leicht überproportionale Erhöhung ist der etwas höhere Anstieg der Umsätze aus dem Werbemittlungsgeschäft im Vergleich zu den margenstärkeren Erlöskategorien. Die Aufwendungen für Personal erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.599. Dies ist vor allem auf die im Vergleich zum Vorjahr in 2021 reduzierte Kurzarbeit bei den deutschen Konzerngesellschaften, die leichte Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl von 604 im Vorjahr auf 607 in 2021 und die allgemeinen Lohn- und Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Die Abschreibungen haben sich in 2021 um T€ 933 auf T€ 611 vermindert. Dies ist im Wesentlichen auf die im Vorjahr enthaltene restliche Abschreibung eines Geschäfts- oder Firmenwertes von T€ 717, den weiterhin relativ geringen Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie die im Vorjahr enthaltenen außerplanmäßigen Abschreibungen, die aufgrund der vorzeitigen Beendigung eines Teilmietvertrages auf Mietereinbauten in Höhe von T€ 60 vorzunehmen waren, zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.297 oder 12,4%. Die wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr betreffen verminderte Mieten und Nebenkosten, Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen, Reparatur- und Wartungskosten und geringere Kursverluste, denen vor allem Erhöhungen bei EDV-Consultingkosten gegenüberstanden. Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten wie im Vorjahr die Gewinnausschüttungen von den rumänischen Beteiligungsgesellschaften an die IPG Services Hamburg GmbH. Die Erträge aus assoziierten Unternehmen, enthalten, unverändert zum Vorjahr, die anteiligen Gewinne der at Equity in den Teilkonzernabschluss der Initiative Media Hungary Kft., Budapest/Ungarn, einbezogenen Gesellschaften. Die Netto-Zinsaufwendungen von TEUR 964 (Vorjahr: TEUR 1.123) enthalten mit TEUR 1.022 (Vorjahr: TEUR 1.106) im Wesentlichen Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen. Aufgrund des in 2016 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zwischen der IPG Services Hamburg GmbH und der IPG Digital and Media Services GmbH besteht eine ertragsteuerliche Organschaft, so dass im Konzernabschluss nur noch Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von drei deutschen Tochtergesellschaften (ohne Ergebnisabführungsvertrag mit der IPG Services Hamburg GmbH) sowie der ungarischen und russischen Tochtergesellschaften anfallen. Die IPG Services Hamburg GmbH zeigt in ihrem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 ein Jahresergebnis in Höhe von T€ 15.324 (Vorjahr: T€ 6.167), das aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die IPG Digital and Media Services GmbH abgeführt wird. Der Konzernjahresüberschuss nach Gewinnabführung beträgt T€ 929 (Vorjahr Konzernjahresfehlbetrag: T€ 520). Die Erhöhung des Konzernjahresüberschusses ist im Wesentlichen auf den von einer deutschen Tochtergesellschaft in 2021 erwirtschafteten Gewinn, nach einem Verlust im Vorjahr, sowie die im Vorjahr enthaltene restliche Abschreibung eines Geschäfts- oder Firmenwertes entstanden. Die Erhöhung der Gewinne unserer russischen Tochtergesellschaften wurde, durch die Verminderung der Gewinne der ungarischen Tochtergesellschaften, nahezu kompensiert. 3. Vermögens- und Finanzlage Zum 31. Dezember 2021 besteht das Vermögen der Gesellschaft wie im Vorjahr überwiegend aus kurzfristig gebundenem Vermögen. Die Passivseite der Bilanz besteht zu 19% (Vorjahr: 23%) aus Eigen- und langfristigem Fremdkapital (Pensionsrückstellungen) sowie zu 81% (Vorjahr: 77%) aus kurzfristigem Fremdkapital. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bilanzsumme um T€ 42.788 oder 21,5% erhöht. Auf der Aktivseite ist die Erhöhung der Bilanzsumme auf die um T€ 50.982 gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die um T€ 8.780 gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die um T€ 3.256 höher ausgewiesenen Rechnungsabgrenzungsposten zurückzuführen. Gegenläufig wirkt die Verminderung des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten um T€ 20.281. Ursächlich für die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist vor allem die in 2021 im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegene Geschäftstätigkeit. Der Anstieg der Rechnungsabgrenzungsposten resultiert aus in 2021 für 2022 bereits abgerechneten Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen. Auf der Passivseite der Bilanz hat sich das Eigenkapital, trotz des erwirtschafteten Konzernjahresüberschusses, um T€ 114 vermindert. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch die erfolgsneutrale Verrechnung eines Firmenwertes mit der Kapitalrücklage in Höhe von T€ 874 und betrifft die Aufstockung der Anteile an einer deutschen Tochtergesellschaft ohne Änderung der Kontrollverhältnisse. Entsprechend dem nach DRS 23 bestehenden Wahlrecht wurde diese Transaktion als Kapitalvorgang auf Ebene der Gesellschafter betrachtet. Die Erhöhung der Bilanzsumme ist auf der Passivseite vor allem bedingt durch die um T€ 39.866 gestiegenen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden um T€ 19.402 und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden um T€ 15.466 höher ausgewiesen als im Vorjahr. Ebenfalls stark erhöht haben sich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (um T€ 7.420). Die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und der erhaltenen Anzahlungen resultiert vor allem aus der gestiegenen Geschäftstätigkeit. Der Cashflow ist ein wesentlicher finanzieller Leistungsindikator des Konzerns. Der im Geschäftsjahr erzielte negative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 13.942 resultiert im Wesentlichen aus der starken Erhöhung des Nettoumlaufvermögens, insbesondere der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Diese Erhöhung übersteigt das erwirtschaftete Jahresergebnis vor Ergebnisabführung, Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit von T€ 719 ist im Wesentlichen auf den Mittelabfluss aufgrund der Aufstockung der Anteile an einer Tochtergesellschaft zurückzuführen. Während die Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle und das Sachanlagevermögen nahezu unverändert bleiben, hat sich der Mittelzufluss aus Zinsen und Dividenden im Vergleich zum Vorjahr um T€ 89 auf T€ 626 erhöht. Aufgrund der im Berichtsjahr erfolgten Abführung des Vorjahresergebnisses an die Muttergesellschaft, der gezahlten Dividenden an Minderheitsgesellschafter und der gezahlten Zinsen wird für 2021 ein negativer Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 6.636 ausgewiesen. Für weitere Erläuterungen zur Entwicklung der einzelnen Komponenten des Cashflows verweisen wir auf die Kapitalflussrechnung sowie auf die Ausführungen zur Vermögens- und Ertragslage des Konzerns. Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator für die Vermögenslage ist die Eigenkapitalquote (Anteil Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme). Bedingt durch die im Vergleich zur Veränderung des Eigenkapitals relativ starke Erhöhung der Bilanzsumme, verminderte sich die Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr von 14,5% auf 11,9%. Ein wesentlicher nicht-finanzieller Leistungsindikator ist die Positionierung des Konzerns im Ranking der deutschen Mediaagenturen des RECMA-Instituts, Paris/Frankreich (RECMA = Research Company Evaluating the Media Agency Industry). Gemäß dem RECMA Overall Activity Volume Germany, Media Agency Ranking 2021 ist unsere größte Agentur unverändert zum Vorjahr auf Rang 11 platziert. 4. Personalbereich Der Konzern beschäftigte in 2021 durchschnittlich 607 (Vorjahr: 604) Angestellte. Sowohl die Gesellschaft als auch die Branche sind tarifungebunden. III. Risiko- und ChancenberichtDas Geschäftsmodell der Mediaagenturen als Dienstleister für den Mediaeinkauf von Unternehmen ist stark abhängig vom Buchungsverhalten bzw. dem Marketingbudget der Endkunden. Zudem werden die Marketingetats vieler Kunden in regelmäßigen Abständen neu ausgeschrieben. Hierzu gehört auch, dass internationale Kunden durch Entscheidungen auf globaler Ebene verloren gehen könnten. Die - zumindest in mittel- und langfristiger Sicht - hohe Wahrscheinlichkeit von Änderungen im Kundenbestand und damit einhergehend dem Einkaufsvolumen, bedingt eine relativ hohe Planungsunsicherheit bei den Mediaagenturen. Verschiebungen in den Marketingetats sowie Kundengewinne und -verluste können sich in erheblichem Umfang auf das Geschäftsvolumen und die Rentabilität der Mediaagenturen auswirken. Dem wird im Konzern der IPG Services Hamburg durch entsprechende Planungs- und Controllingsysteme, die eine fortlaufende Überwachung des Auftragsstatus und der Profitabilität auf Kundenebene ermöglichen, Rechnung getragen, damit im Bedarfsfall kurzfristig Anpassungsmaßnahmen realisiert werden können. Neben der Abhängigkeit von den Schaltvolumina der Kunden ist als weiteres branchenbedingtes Risiko die Haftung für die Mediaschaltungen gegenüber den Medienhäusern hervorzuheben. Forderungsausfälle, z.B. infolge von Kundeninsolvenzen, können wesentliche Auswirkungen auf die Profitabilität einzelner Agenturen haben. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos wird als mittel bewertet. Im Konzern der IPG Services Hamburg GmbH wird diesem Risiko durch effiziente Maßnahmen des Credit Controlling und, abhängig von Risikoabwägungen, dem Abschluss von Kreditausfallversicherungen entgegengewirkt. Bedingt durch Neugeschäftsgewinne steigt auch der lokale Personalbedarf. Dieser ist im umkämpften deutschen Arbeitsmarkt vermehrt schwerer zu füllen. So sank die Arbeitslosenquote von 5,7% in 2021, auf derzeit 5,3% im Oktober 2022 (Quelle: Statista). Die Gesellschaft steht diesbezüglich im Wettbewerb mit anderen Agenturen, als auch zunehmend mit Gesellschaften anderer Branchen. Viele mittel- bis langfristig unbesetzte Stellen können die Servicequalität mindern und das Frustpotential bestehender Mitarbeiter erhöhen. Derzeit konnten die negativen Effekte der offenen Positionen erfolgreich durch Zeitarbeiter und Prozessautomatisierungen kompensiert werden. Als Dienstleistungsunternehmen operieren die in den Konzernabschluss eingebundenen Gesellschaften ohne langfristig gebundenes Vermögen bzw. Schulden, mit Ausnahme der Pensionsverpflichtungen. Zusätzlich profitieren die Gesellschaften als Teil der IPG-Gruppe von deren finanzieller und administrativer Kompetenz. Mit Ausnahme des Wettbewerbs- und Forderungsausfallrisikos, das beides als mittel eingestuft wird, werden sonstige Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkung auf die Lage der Gesellschaft als gering eingeschätzt. Die Covid-19 Pandemie führt unverändert zu Risiken für unsere Konzerngesellschaften, aber zugleich sehen wir auch mögliche Chancen. Als Chance betrachten wir das Wachstum der digitalen Kanäle für Werbeaktivitäten, für die weitere Produkte für unsere Kunden entwickelt werden und zu den Risiken zählen insbesondere die Reduktion von Schaltvolumina und erhöhte Forderungsausfallsrisiken. Aufgrund der Lage während des Geschäftsjahres 2021, insbesondere der Gefahr weiterer Corona-Wellen und Virusvarianten sowie den noch steigerungsfähigen Impfquoten in Deutschland und in anderen Ländern, bestanden weiterhin Unwägbarkeiten hinsichtlich des Verlaufes der Pandemie. Risiken bestehen ebenfalls aufgrund des am 24. Februar 2022 begonnenen Krieges in der Ukraine, unter anderem durch weitere geopolitische Verwerfungen, die Auswirkungen der internationalen Sanktionen gegen Russland, weitere Verzögerungen in den internationalen Lieferketten und Transportwegen, einem weiteren deutlichen Preisanstieg für Rohstoffe, Waren und Energie, sowie durch das zunehmende Risiko von Cyber-Attacken. Hinsichtlich möglicher finanzieller Risiken aus den in 2022 gegen eine unserer ungarischen Tochtergesellschaften eingeleiteten strafrechtlichen Ermittlungen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Nachtragsbericht im Konzernanhang. Bestandsgefährdende bzw. wesentliche Risiken sind nicht ersichtlich. Aus der weiteren Fragmentierung der Kommunikationskanäle, der ständigen Weiterentwicklung unserer Produkte, der fortschreitenden Digitalisierung und Echtzeit-Kommunikation können und haben sich weitere zusätzliche Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung ergeben. Durch lokale Neugeschäftsanfragen und -aktivitäten sowie die Teilnahme an Neugeschäft-Pitches im Netzwerk ergeben sich beständig Neugeschäftsmöglichkeiten. Allerdings können internationale Kunden durch Entscheidungen auf globaler Ebene auch verloren gehen. Bereits in den letzten Jahren konnten Neukunden hauptsächlich im Konsumgüter- sowie Nahrungs- und Genussmittelbereich gewonnen werden. Auch in 2022 werden diese Aktivitäten kontinuierlich fortgeführt. Erste Resultate konnten durch den Gewinn von Kunden in der Zusammenarbeit mit Netzwerkagenturen als auch aufgrund lokaler Akquiseaktivitäten erzielt werden. Derzeit befinden wir uns in zahlreichen Neukunden-Pitches, wovon wir uns weitere Kunden für 2022/2023 versprechen. IV. PrognoseberichtDie konjunkturelle Entwicklung und politischen Indikatoren weisen darauf hin, dass das Jahr 2022 komplexe Herausforderungen mit sich bringt. Bereits jetzt ist eine große Mehrheit von den weiter steigenden Energiepreisen, der Rohstoffknappheit sowie den Logistik- und Lieferproblemen betroffen. Allerdings wird die Lage infolge der Ukraine-Krise laut Trendanalyse von 79% der Mitglieder des ZAW im Mai 2022 noch nicht als schlecht gewertet. Die Stimmung zeigt einen leicht besseren Durchschnittswert (3,5) gegenüber den Lockdownzeiten im Jahre 2021 (3,3). Die hohe Inflationsrate und der damit einhergehenden unveränderten Geld- und Zinspolitik getriebenen Preisentwicklung könnte weiterhin zu erheblichen Problemen führen. Veränderungen im Zusammenhang mit der Geschäftsbeziehung zu den russischen Tochtergesellschaften sind derzeit nicht vorgesehen. Für 2021 wurden, ausgehend von einer positiven Entwicklung der Geschäftstätigkeit in 2022 leicht steigende Umsatzerlöse im unteren zweistelligen Prozentbereich, ein starker Anstieg des Netto-Umlaufvermögens und, dadurch bedingt, ein deutlich negativer operativer Cashflow und eine leichte Verminderung der Eigenkapitalquote, im unteren einstelligen Prozentbereich, prognostiziert. Diese Prognosen sind weitestgehend eingetreten und wurden teilweise noch übertroffen. Die Erhöhung der Umsatzerlöse liegt mit 34,7% schon im mittleren zweistelligen Prozentbereich. Das im operativen Cashflow ausgewiesene Nettoumlaufvermögen hat sich um T€ 30.232 erhöht und führte zu einem in Höhe von T€ 13.942 deutlich negativem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Auch die prognostizierte leichte Verminderung der Eigenkapitalquote ist, durch die starke Erhöhung der Bilanzsumme, in 2021 eingetreten. Einer unserer großen globalen Kunden hat im Jahr 2022 das Budget merklich gekürzt, währenddessen andere globale und lokale Kunden ihre Mediaaktivitäten beibehalten oder sogar leicht erhöht haben. Darüber hinaus konnten die Gesellschaften sowohl mehrere lokale als auch globale Neukunden aus dem Netzwerk hinzugewinnen. Somit erwarten unsere Konzerngesellschaften, auch unter Berücksichtigung der Auswirkungen der gegenwärtigen vielfältigen Herausforderungen, für das Jahr 2022 gleichbleibende bis nur leicht sinkende Umsatzerlöse im maximal einstelligen Prozentbereich. Für 2022 prognostizieren wir aus heutiger Sicht, ausgehend von einer verhalten rückläufigen Entwicklung der Geschäftstätigkeit einen leichten Rückgang des Netto-Umlaufvermögens und dadurch bedingt einen leicht positiven operativen Cashflow und eine leichte Erhöhung der Eigenkapitalquote im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Für das RECMA-Rating wird für die beiden in 2022 anstehenden Beurteilungen jeweils ein Rating von "high" angestrebt. Bezüglich der im Konzernlagebericht enthaltenen Prognosen hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den dargestellten Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Dies kann insbesondere dann eintreten, wenn die im Chancen-/Risikobericht genannten Chancen bzw. Risiken eintreten oder sich die den Aussagen zugrundeliegenden Annahmen als unzutreffend erweisen.
IPG Services Hamburg GmbH Die Geschäftsführer Fernando Berges Rojo Jörg Heydenreich Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar - 31. Dezember 20211. Allgemeine AngabenUnternehmensinformationen und Konzernzugehörigkeit Die IPG Services Hamburg GmbH mit Sitz in Hamburg ist eine kleine Kapitalgesellschaft und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 30409 eingetragen. Die IPG Services Hamburg GmbH ist über ihre Tochtergesellschaften im Rahmen der weltweit operierenden IPG-Interpublic Group of Companies Gruppe, New York/USA, insbesondere auf dem Gebiet der Werbemittlung, der Mediaplanung, des Mediaeinkaufs und der Mediaabwicklung tätig. Mit der IPG Digital and Media Services GmbH, Hamburg, die sämtliche Anteile an unserer Gesellschaft hält, wurde am 29. März 2016 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, dem die Gesellschafter in der unter gleichem Datum abgehaltenen Gesellschafterversammlung zugestimmt haben. Die IPG Services Hamburg GmbH erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen und wird in den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen einbezogen, der durch die The Interpublic Group of Companies, Inc., 1114, Avenue of the Americas, New York, New York 10036, USA (http://www.interpublic.com/), erstellt wird und am Sitz der Gesellschaft bzw. der US-amerikanischen Börsenaufsicht erhältlich ist. Grundlagen der Konzernberichterstattung Unsere Gesellschaft hat ihren Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. HGB) und den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die IPG Services Hamburg GmbH übt einen beherrschenden Einfluss (§ 290 Abs. 1 HGB) auf die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften aus. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen deutschen Unternehmen wurden nach den Vorschriften für Kapitalgesellschaften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die einbezogenen ungarischen Gesellschaften haben ihre Jahresabschlüsse nach ungarischem Handelsrecht erstellt und die in den Konzernabschluss über die Malenia Holding B.V., Amsterdam, Niederlande, einbezogenen russischen Gesellschaften sowie die IPG Global Rus LLC haben ihre Jahresabschlüsse nach russischem Handelsrecht erstellt. Für die Übernahme in den Konzernabschluss ergaben sich, mit Ausnahme der Änderung des Ausweises bei einzelnen Posten der Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen, keine wesentlichen Anpassungen dieser Abschlüsse an das deutsche Handelsrecht. 2. Konsolidierungskreis und KonsolidierungsgrundsätzeDie in den Konzernabschluss neben der IPG Services Hamburg GmbH einbezogenen Unternehmen sind nachfolgend dargestellt:
In den Teilkonzernabschluss der Mediabrands GmbH wurden, neben der Mediabrands GmbH, die folgenden Gesellschaften einbezogen:
In den Teilkonzernabschluss der Magna Global Germany GmbH wurde, neben dieser Gesellschaft, die MGMP Magna Global Mediaplus GmbH, Hamburg, einbezogen, an der die Magna Global Germany GmbH 51% der Anteile hält. Zwischen der IPG Services Hamburg GmbH und der Mediabrands GmbH sowie der Mediabrands GmbH und ihren fünf 100%igen deutschen Tochtergesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge. Die IPG Services Hamburg GmbH hat sich mit Verträgen vom 12. November 2014 verpflichtet, während der Vertragsdauer entstehende Jahresfehlbeträge der Magna Global Germany GmbH sowie der MGMP Magna Global Mediaplus GmbH in entsprechender Anwendung des § 302 AktG in der jeweiligen gültigen Fassung auszugleichen. Es besteht eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der IPG Digital and Media Services GmbH, Hamburg, als Obergesellschaft und eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der IPG Services Hamburg GmbH als Obergesellschaft. Neben der IPG Services Hamburg GmbH und der Mediabrands GmbH werden in die Organschaften, mit Ausnahme der GGH MullenLowe GmbH, alle direkten und indirekten 100%igen deutschen Tochtergesellschaften einbezogen. In den Teilkonzernabschluss der Initiative Media Hungary Kft. wurden, neben dieser Gesellschaft selbst, die beiden folgenden Gesellschaften At-Equity einbezogen:
Mit Vertrag vom 1. Dezember 2015 hat die IPG Services Hamburg GmbH 70% des Stammkapitals der Malenia Holding B.V., Amsterdam, Niederlande erworben. Ebenfalls unter Datum vom 1. Dezember 2015 haben die IPG Services Hamburg GmbH und die Minderheitsgesellschafter der Malenia Holding B.V. unwiderrufliche Kauf- und Verkaufsoptionen für die bei den Minderheitsgesellschaftern verbliebenen 30% der Gesellschaftsanteile an der Malenia Holding B.V. vereinbart. Das Optionsrecht über 25% der Anteile wurde im Oktober 2016 ausgeübt. Das Optionsrecht über die verbleibenden 5% der Anteile kann in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März in den Jahren ab 2024 ausgeübt werden. Die Malenia Holding B.V. ist die alleinige Anteilseignerin an einer Gruppe von Kreativagenturen in Russland. In den Teilkonzernabschluss der Malenia Holding B.V. wurden, neben der Malenia Holding B.V., die folgenden Gesellschaften einbezogen:
Die IPG Services Hamburg GmbH hält weiterhin Anteile von jeweils 20% an der Initiative Media S.A., Bukarest, Rumänien, der MULLEN LOWE S.A., Bukarest, Rumänien, der Golin Harris Public Relations S.A., Bukarest, Rumänien und an der Brand Programming Network S.A., Bukarest, Rumänien. Aufgrund der geringen Möglichkeiten zur Einflussnahme, werden diese Gesellschaften zu Anschaffungskosten in den Konzernabschluss einbezogen. In den Jahresabschlüssen der Gesellschaften zum 31. Dezember 2021 werden die folgenden Werte ausgewiesen:
Die Kapitalkonsolidierung der Tochtergesellschaften erfolgte, mit Ausnahme der im Folgenden beschriebenen Sachverhalte, gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode zum 1. Januar 2009 (Erstkonsolidierungszeitpunkt). Die Erstkonsolidierung der GGH MullenLowe GmbH erfolgte nach der Neubewertungsmethode zum 1. Juli 2014. Mit notarieller Urkunde vom 17. Februar 2021 hat die IPG Services GmbH die restlichen 49% der Anteile von den Minderheitsgesellschaftern erworben. Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Erstkonsolidierung der hinzuerworbenen Anteile durchgeführt. Der Übergang von der Quotenkonsolidierung zur Vollkonsolidierung des Teilkonzerns der Magna Global Germany GmbH wurde zum 31. Dezember 2014 durchgeführt. Dabei wurde für die Altanteile die bisherige Kapitalkonsolidierung fortgeführt und für den neu hinzuerworbenen Anteil von 1% am Stammkapital, eine Erstkonsolidierung durchgeführt. Die Erstkonsolidierung des Teilkonzerns der Malenia Holding B.V. erfolgte, mit dem Erwerb von 70% der Anteile, zum 1. Dezember 2015. Aus Gründen der Wesentlichkeit wurden für die Erstkonsolidierung die Bilanzwerte zum 31. Dezember 2015 zugrunde gelegt und die Teilkonzerngewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 1. bis 31. Dezember 2015 nicht in den Konzernabschluss der IPG Services Hamburg GmbH einbezogen. Zum Zeitpunkt des Erwerbs der weiteren 25% der Anteile am 7. Oktober 2016, wurde für diese Anteile eine Erstkonsolidierung zum 30. September/1. Oktober 2016 durchgeführt. Die Erstkonsolidierung der IPG Global RUS LLC erfolgte nach der Neubewertungsmethode zum 1. Januar 2016. Die Equity-Bilanzierung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen erfolgte nach der Buchwertmethode gemäß § 312 Abs. 1 HGB. Bei der Kapitalkonsolidierung wurden Unterschiedsbeträge zwischen den Anschaffungskosten der Beteiligungen an den Tochterunternehmen und dem Eigenkapital der Tochterunternehmen ermittelt. Aus der Kapitalkonsolidierung der GGH MullenLowe GmbH zum 1. Juli 2014 und der in 2016 erfolgten Korrektur der originären Anschaffungskosten der Anteile ergab sich ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 6.061. Zum 31. Dezember 2016 wurde dieser über eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von T€ 3.031 vollständig abgeschrieben. Aus der Kapitalkonsolidierung der zum 17. Februar 2021 hinzuerworbenen Anteile an der GGH MullenLowe GmbH ergab sich ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 874 welcher erfolgsneutral mit der Kapitalrücklage verrechnet wurde. Aus der Kapitalkonsolidierung der Malenia Holding B.V. zum 1. Dezember 2015 resultierte ein Geschäfts- oder Firmenwert von T€ 9.349, welcher über eine geschätzte Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben wurde. Zum 31. Dezember 2015 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von T€ 4.451 und zum 31. Dezember 2016 in Höhe von T€ 714 auf diesen Geschäfts- oder Firmenwert vorgenommen. Aufgrund einer in 2017 erfolgten nachträglichen Kaufpreisanpassung der zum 1. Dezember 2015 erworbenen Anteile, hätte sich der Geschäfts- oder Firmenwert in 2017, ohne die in gleicher Höhe vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung, um TEUR 633 erhöht. Aus der Kapitalkonsolidierung der Malenia Holding B.V. zum 30. September/1. Oktober 2016 resultierte ein Geschäfts- oder Firmenwert von T€ 1.420, welcher erfolgsneutral mit der Kapitalrücklage verrechnet wurde. Im Konzernabschluss wurden konzerninterne Umsatzerlöse, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften eliminiert. Es waren keine Zwischenergebnisse gemäß § 304 Abs. 1 HGB zu eliminieren. 3. Bilanzierung und Bewertung, WährungsumrechnungDie in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen werden gemäß § 308 Abs. 1 S. 1 HGB nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens anwendbaren Bewertungsmethoden einheitlich bewertet. Für die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Im Berichtsjahr wurden die im Vorjahr angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Konzernabschluss unverändert beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen, nutzungsbedingten Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der geschätzten Nutzungsdauern ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Im Rahmen der Erstkonsolidierung bis zum 31. Dezember 2015 entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über 5 Jahre linear abgeschrieben und Geschäfts- oder Firmenwerte, die nach dem 31. Dezember 2015 entstehen und bei denen die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden planmäßig über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte, die aus der Aufstockung von Beteiligungen (ohne Änderung der Kontrollverhältnisse) entstehen, werden entsprechend dem nach DRS 23 bestehenden Wahlrecht, als Kapitalvorgang auf Ebene der Gesellschafter betrachtet und mit den Kapitalrücklagen verrechnet. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB angesetzt. Abschreibungen werden nur vorgenommen, sofern es sich um dauernde Wertminderungen handelt. Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände und Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken sowie das allgemeine Kreditrisiko wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Es ist in voller Höhe eingezahlt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Oktober 2021 veröffentlichten und auf den Bilanzstichtag zum 31.12.2021 prognostizierten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der zugrunde gelegte Zinssatz beträgt 1,87% (Vorjahr: 2,30%). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden, unverändert zum Vorjahr, jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,25 % und jährliche Rentensteigerungen von 1,85% (Vorjahr: 1,75%) zugrunde gelegt, sowie eine geringe Fluktuation unterstellt. Die Rückstellungen für rückgedeckte Pensionsverpflichtungen werden auf Basis der Mitteilungen der Versicherer mit dem Aktivwert (Deckungskapital) zum Bilanzstichtag bewertet. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Höhe der Rückstellungen entspricht dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Ein Ansatz latenter Steuern für die IPG Services Hamburg GmbH und die deutschen Tochtergesellschaften ist zum 31.12.2021 nicht erfolgt, da aufgrund des in 2016 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zwischen der IPG Services Hamburg GmbH und der IPG Digital and Media Services GmbH eine ertragsteuerliche Organschaft besteht. In der Folge ist das Einkommen der Organgesellschaft dem Träger des Unternehmens (Organträger) zuzurechnen. In diesem Falle sind künftige Steuerbe- oder -entlastungen aus temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Buchwerten von Vermögensgegenständen, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten der Organgesellschaft und den korrespondierenden steuerlichen Wertansätzen, im Jahresabschluss des Organträgers als Steuersubjekt zu berücksichtigen. Differenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz sind im Wesentlichen durch die erstmalige Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zum 1. Januar 2010 und den daraus folgenden Unterschieden bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen entstanden. Die Fortentwicklung der im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandenen Differenzen zwischen den steuerlichen und handelsrechtlichen Werten sowie dem Differenzbetrag aus den unterschiedlichen Abschreibungsdauern der aktivierten anteiligen Geschäfts- oder Firmenwerte, in der Steuerbilanz und im handelsrechtlichen Konzernabschluss, führt zu einer latenten Steuer, die im Konzernabschluss entsprechend ausgewiesen wird. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,28% (Deutschland) bzw. 20,0% (Russland) zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, der bei erhaltenen Anzahlungen dem Nennbetrag entspricht. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Alle übrigen Fremdwährungsposten werden unter Beachtung des Imparitätsprinzips mit ihrem Umrechnungskurs zum Entstehungszeitpunkt oder dem niedrigeren (Aktiva) bzw. höheren (Passiva) Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da unsere ausländischen Tochtergesellschaften ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbständig betreiben, entspricht die funktionale Währung grundsätzlich der Landeswährung. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Der sich aus der Währungsumrechnung ergebende Unterschiedsbetrag wird erfolgsneutral verrechnet und im Eigenkapital gesondert als "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Die auf fremde Währung lautenden Abschlüsse von nach der Equity-Methode bewerteten verbundenen Unternehmen, werden mit den Stichtagskursen umgerechnet. Die Differenz, die sich aus der Umrechnung des Equity-Werts mit dem Stichtagskurs einerseits und den historischen Kursen andererseits ergibt, wird erfolgsneutral in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" eingestellt (T€ 88 per 31. Dezember 2021). 4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz4.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ist dem beigefügten Konzernanlagespiegel zu entnehmen. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Software wird über drei bzw. fünf Jahre linear abgeschrieben. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden in Vorjahren außerplanmäßige Abschreibungen auf die aus der Kapitalkonsolidierung der Malenia Holding B.V. und der GGH MullenLowe GmbH resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Sachanlagen Einbauten in fremde Gebäude und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über die betriebsübliche Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG), deren Anschaffungskosten bis € 800 betragen, werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Anteile an den beiden At-Equity bilanzierten Gesellschaften Reprise Digital Hungary und Magna Global Hungary werden als Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen, da es sich bei diesen beiden Gesellschaften, aus Sicht unserer obersten Muttergesellschaft, um verbundene Unternehmen handelt. 4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Leistungsverrechnung und aus der internationalen Betreuung unserer Kunden in Zusammenarbeit mit verbundenen inländischen und ausländischen Gesellschaften. Zudem enthält dieser Posten sonstige Forderungen aus Cash-Pooling, Gewinnausschüttungsansprüchen und Steuerumlagen in Höhe von T€ 1.608 (Vorjahr: T€ 1.709). Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände resultieren vor allem aus noch nicht abgerechneten Vermittlungsleistungen sowie Umsatzsteuererstattungsansprüchen. Davon entfallen T€ 7.313 (Vorjahr: T€ 7.133) auf antizipative Forderungen gegen das Finanzamt, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Von den Sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 960 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (im Vorjahr T€ 826). 4.3 Aktive Rechnungsabgrenzung Unter diesem Posten werden im Berichtsjahr im Wesentlichen Konzernumlagen für das Jahr 2022 ausgewiesen. 4.4 Rückstellungen Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 4.600. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2021 wurden T€ 305 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung der Pensionsrückstellungen auf T€ 915. Aufgrund des Saldierungsgebotes des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 683 mit den Pensionsrückstellungen und Erträge aus der Erhöhung des Aktivwerts der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 42 mit den Aufwendungen für Altersvorsorge verrechnet. Gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB n.F. i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bewertet worden. Zum 31. Dezember 2021 werden Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 16.551 ausgewiesen. Diese liegen um T€ 768 (Vorjahr: T€ 1.091) (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2021 bei Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte (ohne die oben erläuterte Unterdeckung aufgrund der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG). Der Effekt (Unterschiedsbetrag) aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im Finanzergebnis erfasst. Ebenfalls unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen sind Rückstellungen für Sonderzahlungen zum Zeitpunkt des Pensionseintritts und Sterbegeld in Höhe von T€ 167 (Vorjahr: T€ 148), bei deren Berechnung die gleichen Prämissen wie bei den Pensionsrückstellungen zugrunde gelegt wurden, mit Ausnahme des Zinssatzes, welcher 1,35% (Vorjahr: 1,60%) beträgt und als Durchschnittszinssatz der vergangenen sieben Jahre ermittelt wurde. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für Honorar- und Skontorückvergütungen, Erlösbeteiligungen und schmälerungen, Verpflichtungen gegenüber dem Personal (Sonderzahlungen, Jubiläumszuwendungen, Urlaubsansprüche, Berufsgenossenschaft und ähnliche), sowie Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten und ausstehende Rechnungen. 4.5 Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Unter den Erhaltenen Anzahlungen sind Kundenanzahlungen für Media-Schaltungen sowie Abschlagszahlungen im Rahmen von Agenturverträgen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Leistungsverrechnung und aus der internationalen Betreuung unserer Kunden in Zusammenarbeit mit verbundenen inländischen und ausländischen Gesellschaften. Zudem enthält dieser Posten sonstige Verbindlichkeiten aus Cash-Pool-Verpflichtungen in Höhe von T€ 34.871 (Vorjahr: T€ 25.880) und aus Ergebnisabführung in Höhe von T€ 15.324 (Vorjahr: T€ 6.167). Davon abgesetzt sind sonstige Forderungen in Höhe von T€ 216 (Vorjahr: T€ 89). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 40.085 (Vorjahr: T€ 27.936) Verbindlichkeiten gegen unsere Gesellschafterin, und bestehen im Wesentlichen aus der Ergebnisübernahme sowie aus Cash-Pool-Verpflichtungen. Bei den Sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich überwiegend um Verbindlichkeiten gegenüber dem Minderheitsgesellschafter einer Tochtergesellschaft, um Umsatzsteuer sowie um kreditorische Debitoren. In den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von T€ 65 (Vorjahr: T€ 40) und Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 8.350 (Vorjahr: T€ 13.897). 4.6 Latente Steuern Die latenten Steuersalden und deren Änderungen im Geschäftsjahr 2021 sind nachfolgend dargestellt:
Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus den unterschiedlichen Abschreibungsdauern des aktivierten anteiligen Geschäfts- oder Firmenwertes in der Steuerbilanz der GGH MullenLowe GmbH und im handelsrechtlichen Konzernabschluss. Zudem werden aktive latente Steuern, ausgewiesen, die infolge von Konsolidierungsmaßnahmen entstanden sind. Die passiven latenten Steuern sind im Wesentlichen auf unterschiedliche Wertansätze im Konzernabschluss im Vergleich zu den Wertansätzen in den einbezogenen Einzelabschlüssen zurückzuführen (insbesondere aus der Umsatzabgrenzung und den korrespondierenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Abweichungen bei den Nutzungsdauern und damit den Abschreibungen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens). 5. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse / Materialaufwand Die Umsätze und der Materialaufwand betreffen im Wesentlichen Mediaumsätze (ca. 96,6%) und Mediaaufwendungen. Von den Umsatzerlösen entfallen ca. 3,0% auf Kreativleistungen und ca. 0,4% auf sonstige Leistungen. Von den Umsatzerlösen entfallen auf die deutschen Konzerngesellschaften Mio. € 565,0 und auf die ausländischen Konzerngesellschaften Mio. € 30,1. Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von Mio. € 423,3 in Deutschland, in Höhe von Mio. € 145,4 in anderen Ländern der Europäischen Union und in Höhe von Mio. € 26,4 außerhalb der Europäischen Union realisiert. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus weiterbelasteten Kosten an verbundene Unternehmen in Höhe T€ 400 (Vorjahr: T€ 604), periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 88 (Vorjahr: T€ 2.319) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 194 (Vorjahr: T€ 706). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 4) enthalten. Die periodenfremden Erträge enthalten im Wesentlichen T€ 46 (Vorjahr: T€ 1.640) aus der Auflösung von Rückstellungen, aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen T€ 16 (Vorjahr: T€ 616) und T€ 13 (Vorjahr: T€ 61) aus der Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen vor allem Dienstleistungskosten von verbundenen Unternehmen, Miet- und Leasing-Aufwendungen inkl. Nebenkosten, Rechts- und Beratungskosten, Reparaturen und Wartung, Reise- und sonstige personalbezogene Kosten, Porti und Telefonkosten, EDV-Kosten, Aufwendungen für Leiharbeitnehmer und Betriebsversicherungen sowie Kosten für die Durchführung von Kunden-Pitches und Werbung. Zudem werden Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 263 (Vorjahr: T€ 656) ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten T€ 76 (Vorjahr: T€ 113) periodenfremde Kosten sowie Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB in Höhe von T€ 306 (Vorjahr: T€ 306). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In diesem Posten sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 9) berücksichtigt. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.022 (Vorjahr: T€ 1.106) sowie Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 39 (Vorjahr T€ 45). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten latente Steuererträge in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: latente Steueraufwendungen T€ 17). 6. Sonstige AngabenAnzahl der Mitarbeiter Die Konzerngesellschaften beschäftigten im Jahresdurchschnitt 607 Mitarbeiter (ausschließlich Angestellte), davon 381 in Deutschland und 226 bei den ausländischen Konzerngesellschaften. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt T€ 6.576. Davon entfallen auf zukünftige Mietzahlungen für Büroräume inklusive Nebenkosten T€ 5.108 (davon innerhalb eines Jahres fällig: T€ 2.029). Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Firmenfahrzeuge sowie für Büroausstattung und aus sonstigen Wartungs- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von insgesamt T€ 1.468, jeweils mit einer Restvertragslaufzeit von einem bis fünf Jahren. Zweck und Vorteil dieser Verträge ist in erster Linie eine geringere Kapitalbindung im Vergleich zu einem Erwerb dieser Vermögensgegenstände sowie der Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragsbindung bei längeren Laufzeiten ergeben, soweit eine künftige Nutzung dieser Gegenstände nicht mehr möglich wäre, wofür derzeit aber keine Anhaltspunkte bestehen. Die IPG Services Hamburg GmbH hat sich mit Verträgen vom 12. November 2014 verpflichtet, während der Vertragsdauer entstehende Jahresfehlbeträge der Magna Global Germany GmbH und der MGMP Magna Global Mediaplus GmbH in entsprechender Anwendung des § 302 AktG in der jeweiligen gültigen Fassung auszugleichen. Mit Vertrag vom 1. Dezember 2015 haben die IPG Services Hamburg GmbH und die Minderheitsgesellschafter der Malenia Holding B.V. unwiderrufliche Kauf- und Verkaufsoptionen für die bei den Minderheitsgesellschaftern verbliebenen 30% der Gesellschaftsanteile an der Malenia Holding B.V. vereinbart. Das Optionsrecht über 25% der Anteile wurde im Oktober 2016 ausgeübt. Das Optionsrecht über die verbleibenden 5% der Anteile kann in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März in den Jahren ab 2024 ausgeübt werden. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr betrug T€ 244. Hierbei handelte es sich in Höhe von T€ 200 um Abschlussprüfungsleistungen und in Höhe von T€ 44 um sonstige Bestätigungsleistungen. Die Gebühren betreffen ausschließlich das laufende Jahr. Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB Zum Abschlussstichtag unterliegt der Unterschiedsbetrag zwischen dem Bewertungsansatz der Pensionsrückstellungen, bei Anwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes zu dem Bewertungsansatz, der sich bei Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte, in Höhe von T€ 768 einer Ausschüttungssperre. Aufgrund der Höhe der frei verfügbaren Rücklagen ergibt sich faktisch keine Ausschüttungssperre für den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2021. Angaben zu den Geschäftsführern Im Geschäftsjahr und bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses waren die folgenden Personen Geschäftsführer unserer Gesellschaft: Herr Fernando Berges Rojo, Madrid, Spanien Herr Dirk Schröder, Lüneburg, bis zum 3. Dezember 2021 Herr Jörg Heydenreich, Norderstedt, ab 31. Oktober 2022 Herr Berges Rojo ist einzelvertretungsberechtigt und hat die Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Herr Heydenreich vertritt die Gesellschaft gemeinschaftlich zusammen mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen, und zwar auch dann, wenn mehrere Geschäftsführer bestellt sind. Mit Gesellschafterbeschluss vom 3. Dezember 2021 wurde Herr Schröder mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer unserer Gesellschaft abberufen, die Eintragung in das Handelsregister erfolgte unter Datum vom 23. Mai 2022. Herr Schröder war kaufmännischer Geschäftsführer unserer Muttergesellschaft und der in den Konzernabschluss einbezogenen deutschen Tochtergesellschaften sowie CFO IPG Mediabrands für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Herr Berges Rojo ist, neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer für unsere Gesellschaft, Vice President EMEA Regional Controller des IPG-Konzerns. Herr Heydenreich hat die Tätigkeiten von Herrn Schröder übernommen. Im Hinblick auf die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird von der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von unserer Gesellschaft bzw. den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften erhalten hat. Im Geschäftsjahr erhielten ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene Pensionsbezüge in Höhe von T€ 533 (Vorjahr: T€ 525). Für diese Personengruppe bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 4.153 (Vorjahr: T€ 4.171). Angaben gemäß § 264 Abs. 3 HGB Durch die Einbeziehung in den Konzernabschluss der IPG Services Hamburg GmbH sind folgende voll konsolidierte verbundene deutsche Unternehmen von der Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung eines Jahresabschlusses und Lageberichts nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB gemäß § 264 Abs. 3 HGB befreit:
7. NachtragsberichtDie Auswirkungen des am 24. Februar 2022 begonnenen Krieges in der Ukraine und der daraufhin festgelegten internationalen Sanktionen werden, gemeinsam mit den andauernden Einschränkungen aufgrund des Corona-Virus, negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Konzerns in 2022 haben. Zwar entfallen auf unsere russischen Tochtergesellschaften mit Umsatzerlösen in Höhe von EUR 14,4 Mio. nur ca. 2,4% der Umsatzerlöse des Konzerns, aber die hohe Inflation, die steigenden Energie- und Rohstoffpreise, die Engpässe in den globalen Lieferketten und eine Störung der Nachfrage werden sich auch negativ auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung unseres Konzerns auswirken. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Konzernlagebericht zu den Chancen und Risiken für die künftige Entwicklung und die Prognoseberichterstattung. Im Jahr 2022 wurden gegen eine unserer ungarischen Tochtergesellschaften strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Die ermittelnden Instanzen unterstellen, dass drei Vermarkter/Medienhäuser, die unserer Tochtergesellschaft in Rechnung gestellten Leistungen nicht erbracht haben und hinterfragen deshalb die Rechtmäßigkeit von ca. T€ 1.500 in Abzug gebrachter Vorsteuer. Unsere Tochtergesellschaft hat, auch aufgrund der vorliegenden Nachweise, alle Beschuldigungen zurückgewiesen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden, liegen nicht vor. 8. Ergebnisverwendungsvorschlag des MutterunternehmensAufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird das Jahresergebnis der IPG Services Hamburg GmbH in Höhe von T€ 15.324 an die IPG Digital and Media Services GmbH abgeführt. Die Geschäftsführung der IPG Services Hamburg GmbH schlägt vor, den Bilanzgewinn der Gesellschaft von T€ 5.311, der sich aus dem Gewinnvortrag ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 28.März 2023 IPG Services Hamburg GmbH Die Geschäftsführer Fernando Berges Rojo Jörg Heydenreich Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
* Verrechnung des Firmenwertes aus dem Erwerb weiterer Minderheitenanteile mit der Kapitalrücklage Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Entwicklung des Konzerneigenkapitals vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021(Angabe in Euro)
Zum 31.12.2021 stehen T€ 23.811 zur Ausschüttung an die Gesellschafterin zur Verfügung. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IPG Services Hamburg GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der IPG Services Hamburg GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der IPG Services Hamburg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 5. April 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Marko Schipper, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefanie Bubbers, Wirtschaftsprüferin Der Konzernabschluss wurde am 05. April 2023 gebilligt. |
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