KPV Com GmbH
Selbe AdresseEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Vella Friggieri seit 7.12.2023 | Geschäftsführer |
Chris Mynhard Botha seit 10.10.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Aspen Pharma Ireland Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aspen Germany GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022Bilanz zum 30. Juni 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2021/2022Der Jahresabschluss der Aspen Germany GmbH, München, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach dem Grundstz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Mit Ausnahme der Bilanzierung der latenten Steuern waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich: Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von vier Jahren linear vorgenommen. Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge wurden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen wurden verrechnet ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,975 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 17,150 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergab sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 490 %. Abweichend zum Vorjahr unterblieb die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018G" ermittelt. Für die Berechnung wurden die folgenden Annahmen getroffen:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Angaben zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt mit Ausnahme der gezahlten Kaution in Höhe von EUR 72.524,01 (Vj. EUR 72.524,01) und den Rückdeckungsversicherungen für die Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 1.762.836,00 (Vj. EUR 1.787.653,75) bis zu ein Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 4.109.815,84 (Vj. EUR 8.610.415,32) beziehen sich in Höhe von EUR 3.554.823,38 (Vj. EUR 5.106.062,92) auf Forderungen aus der Cashpooling-Vereinbarung und in Höhe von EUR 409.109,00 (Vj. EUR 306.216,99) auf sonstige Forderungen. Des Weiteren werden hier Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR 145.883,46 (Vj. EUR 3.198.135,41) ausgewiesen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen nicht saldierungsfähige Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 1.762.836,00 (Vj. EUR 1.787.653,75), eine Kaution in Höhe von EUR 72.524,01 (Vj. EUR 72.524,01), Steuerforderungen in Höhe von EUR 8.242.038,80 (Vj.EUR 3.576.223,40), Umsatzsteuerforderungen in Höhe von EUR 1.836.169,87 (Vj. EUR 655.165,60) sowie sonstige Ansprüche in Höhe von EUR 11.865,39 (Vj. EUR 7.717,15) ausgewiesen. Guthaben bei Kreditinstituten Das Guthaben bei Kreditinstituten betrifft ein USD-Konto bei der BNP Paribas über EUR 7.732,61 (Vj. EUR 95.600,68). Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen in Höhe von EUR 37.557,54 (Vj. EUR 33.323,62) vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern Die latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei Pensionsrückstellungen, Urlaubsrückstellungen, Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie aus gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Der Aktivsaldo wurde nicht aktiviert. Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren in Höhe von 1,77% und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes von 1,36% aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 228.848,00 (Vj. EUR 291.072,00). Dieser ist ausschüttungsgesperrt. Der Zinsaufwand aus den Pensionsverpflichtungen beträgt EUR 56.236,00 (Vj. EUR 73.824,00). Der reguläre Zuführungsbetrag zu den Pensionsrückstellungen wird im Personalaufwand ausgewiesen. In Höhe von EUR 189.836,00 (Vj. EUR 189.836,00) ist eine Saldierung der Pensionsrückstellungen mit dem verrechenbaren Planvermögen erfolgt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 1.513.390,44 (Vj. EUR 1.497.426,82), für vertriebsbezogene Kosten in Höhe von EUR 1.562.460,39 (Vj. EUR 1.811.872,10), für Urlaub in Höhe von EUR 121.153,10 (Vj. EUR 120.575,70), für Gebühren an den Local Service Provider in Höhe von EUR 106.086,99 (Vj. EUR 154.628,71), für Restrukturierungen in Höhe von EUR 0,00 (Vj EUR 68.681,70) sowie für sonstige Aufwendungen in Höhe von EUR 127.677,15 (Vj. EUR 69.228,32). Verbindlichkeiten
Der Anteil an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt EUR 5.015.079,05 (Vj. EUR 1.170.434,66). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR 5.015.079,05 (Vj: EUR 0,00) enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 32 Mio. (Vj. EUR 61 Mio.) beziehen sich auf den Vertrieb von pharmazeutischen Produkten auf dem deutschen Markt. Der Umsatzrückgang ist insbesondere auf den Verkauf des Geschäftsbereichs der Thrombosemedikation in 2021 zurückzuführen. Sonstige betriebliche Erträge Im Vergleich zum Vorjahr bestehen keine wesentlichen Erträge aus der Erstattung von operativen Kosten (Vj. EUR 3.645.334,72). Des Weiteren werden hier Erträge aus der Weiterbelastung von Löhnen in Höhe von EUR 1.239.386,17 (Vj. EUR 1.140.337,66) sowie Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 139.458,90 (Vj. EUR 75.307,69) und Erstattungen nach Aufwendungsausgleichsgesetz in Höhe von EUR 12.682,65 (Vj. EUR 0,00) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich vor allem aus verschiedenen betrieblichen Kosten EUR 3.544.400,48 (Vj. EUR 2.912.339,96), Werbe- und Reisekosten von EUR 469.248,15 (Vj. EUR 1.156.912,13), Fahrzeugkosten von EUR 240.674,83 (Vj. EUR 463.795,62), Versicherungen und Beiträgen von EUR 356.399,03 (Vj. EUR 513.006,49), Raumkosten von EUR 298.749,62 (Vj. EUR 320.573,39,) Reparaturen und Instandhaltungen von EUR 7.786,34 (Vj. EUR 104.842,51), Abschreibungen von Forderungen von EUR 252,00 (Vj. EUR 10.530,62) sowie übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 1.755.067,95 (Vj. EUR 4.804.587,22) zusammen. Die verschiedenen betrieblichen Kosten beziehen sich im Wesentlichen auf konzerninterne Aufwendungen in Höhe von EUR 1.535.156,63 (Vj. EUR 1.611.748,89), Rechts- und Beratungskosten sowie Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 731.805,93 (Vj. EUR 456.898,66), Rekrutierungskosten von EUR 24.862,00 (Vj. EUR 171.409,58) und Bürobedarf von EUR 12.965,59 (Vj. EUR 272.889,50). Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Management-Umlagen im Konzern in Höhe von EUR 1.565.943,08 (Vj. EUR 2.152.029,12) sowie auf Aufwendungen für Restrukturierung und Sanierung in Höhe von EUR 27.386,54 (Vj. EUR 2.544.502,41). Des Weiteren sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 160.438,33 (Vj. EUR 108.055,69) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Hier werden sonstige Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 14.107,94 (Vj. EUR 18.964,62) ausgewiesen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden im Wesentlichen Säumnis- und Verspätungszuschläge für Gewerbesteuervorauszahlungen 2022 in Höhe von EUR 10.895,50 (Vj. EUR 67.209,00) und in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 115.932,00) auf Zinsen zur Körperschaftsteuer für die Jahre 2017 und 2018 ausgewiesen. Des Weiteren sind Aufwendungen für die Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 56.236,00 (Vj. EUR 73.824,00) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR -321.118,54 (Vj. EUR 549.086,07) betreffen das Geschäftsjahr und Vorjahre. Dabei beträgt der laufende Steueraufwand EUR 0,00 (Vj. EUR 230.066,06) und der latente Steueraufwand EUR 296.091,82 (Vj. EUR 47.941,58). Der Restbetrag in Höhe von EUR -617.210,36 (Vj. EUR 271.078,43) beinhaltet Steueraufwendungen und -erstattungen für Vorjahre. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, setzt sich aus bilanzierten aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 394.813,36), dem die Anschaffungskosten übersteigenden Betrag aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen i. S. d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 185.365,68 (Vj. EUR 200.661,46) sowie aus dem Unterschiedsbetrag bei Pensionsrückstellungen aufgrund des Ansatzes nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in Höhe von EUR 228.848,00 (Vj. EUR 291.072,00) zusammen. Ausschüttungsgesperrt ist somit insgesamt ein Betrag in Höhe von EUR 414.213,68 (Vj. EUR 886.546,82). Erläuterung der Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Aufwendungen aus der Ausbuchung von Umsatzsteuerforderungen in Höhe von EUR 703.571,91 und der Auflösung aktiver latenter Steuern in Höhe von EUR 296.091,82 Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt zum Bilanzstichtag EUR 38.620,97 (Vj. EUR 807.249,08), davon EUR 32.412,23 (Vj. EUR 338.355,31) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und EUR 6.208,34 (Vj. EUR 468.893,77) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 33 (Vj. 54) Arbeitnehmer beschäftigt. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 33,00
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 378.868,25 EUR (Vj. EUR 294.135,74) gewährt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 49.200,00 (Vj. EUR 49.200,00) und entfällt vollständig auf Abschlussprüferleistungen Konzernzugehörigkeit Die Aspen Germany GmbH wurde in den Konzernabschluss der Aspen Pharmacare Holdings Ltd., Durban/Südafrika einbezogen. Die Aspen Pharmacare Holdings Ltd., Durban/Südafrika, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist an der Johannesburg Securities Exchange in Südafrika erhältlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 2.387.504,39. Auf neue Rechnung werden EUR 2.387.504,39 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 27. September 2024 Aspen Germany GmbH Daniel Nella Friggieri Chris Botha Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Aspen Germany GmbH war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Aspen Global Inc. mit Sitz auf Mauritius und gehörte zu Aspen Pharmacare Holdings Ltd., einem an der JSE notierten Unternehmen mit Sitz in Durban/Südafrika. Mit Wirkung zum 31. Oktober 2021 wurden 100% der Anteile an der Aspen Germany GmbH von der Aspen Global Inc. auf die Aspen Pharma Ireland Limited übertragen. Die Aspen Germany gehört nunmehr zur Aspen Pharamcare, einem an der JSE notierten notierten südafrikanischen Unternehmen. Die Aspen Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Aspen Pharmacare Holding Ltd. einbezogen. Während des Finanzzeitraums war Aspen Germany GmbH in den Handel mit pharmazeutischen Produkten involviert, die speziell in den Bereichen Anästhetika, hochwirksame zytotoxische Produkte und andere globale Markenprodukte auf dem deutschen Markt verkauft wurden. Wirtschaftlicher Überblick Die globale pharmazeutische Industrie ist stark beeinflusst von Umsatzeinbußen durch auslaufende Patente und stärkerem Preisdruck der Gesundheitssysteme. Diese Entwicklung wirkt sich positiv auf die Sparte Generika aus. Hinzu kommt eine positive Umsatzentwicklung durch den Aufbau der Gesundheitssysteme in den Schwellenländern. Die deutsche Pharmaindustrie befindet sich im aktuellen Geschäftsjahr in einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung. Auch für die Zukunft wird mit konstanten Umsatz-, Produktions- und Beschäftigungszahlen gerechnet. Zu den aktuellen Herausforderungen gehören der wachsende Kostendruck auf der Ebene der Materialpreise, die Entwicklung der Energiepreise, steigende Tariflöhne für die Beschäftigten und die Versorgungsprobleme in der Pharmaindustrie. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, konzentriert sich Aspen Germany auf die Restrukturierung des Geschäfts, um die Betriebskosten nach der Veräußerung des Thrombosezweigs zusenken, auf die Verlagerung von Lieferungen an Produktionsstandorte mit niedrigeren Kosten und stabilen Lieferungen sowie die Einführung neuer Produkte. Für Aspen Germany wirkte sich die Pandemie auf den Umsatz und die Rentabilität aus. Der Pharmasektor sah sich mit Unterbrechnungen in den globalen Lieferketten konfrontiert, insbesondere bei pharmazeutischen Wirkstoffen (APIs), die häufig aus Nicht-EU-Ländern bezogen werden. Dies führte zu Verzögerungen bei der Lieferung von Fertigpackungen und zu höheren Produktions- und Vertriebskosten. Geschäftsbericht Aspen Germany verzeichnete im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Umsatz von EUR 31,8 Mio. gegenüber einem Vorjahresumsatz von EUR 61,2 Mio., das bedeutet, die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Umsatzrückgang von EUR 29,4 Mio. oder 48%. Dieser Umsatzrückgang ist auf die Veräußerung des Thrombosegeschäfts an Mylan im Geschäftsjahr 2021/2022 zurückzuführen. Ohne das Thrombosegeschäft, das im Geschäftsjahr 2020/2021 einen Umsatz von EUR 29,3 Mio. erzielte, blieb der Umsatz von Aspen Germany im Geschäftsjahr 2021/2022 gegenüber dem Geschäftsjahr 2020/2021 unverändert. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2021/2022 wurden positiv durch die Lagerausfälle von Wettbewerbern bei ausgewählten Marken wie Ovestin, zusätzliche Umsatzerlöse aufgrund von Wettbewerbern auf dem deutschen Markt für ausgewählte Produkte bwie Xylocain und stabilisierte Lieferungen von Standorten für ausgewählte Produkte wie Citanest beeinflusst. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde ebenfalls durch Lieferengpässe von CMO-Standorten für ausgewählte Produkte wie Ultiva, Marcaine und Mivacron beeinträchtigt. Wirtschaftsbericht: Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren von Aspen sind Umsatzerlöse, das operative Ergebnis (EBIT) sowie die Umsatzrendite (Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen / Umsatzerlöse). Eine Steuerung nach nicht-finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt nicht. Die Marke Citanest hatte im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs um EUR 0,5 Mio, der auf die Stabilisierung der Lieferungen im Geschäftsjahr zurückzuführen ist. Das Produkt war im Vorjahr nicht auf Lager. Aufgrund der Umstellung auf Ropivacain verzeichnete die Marke Marcaine im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von EUR 0,4 Mio. Auch die Marke Mivacron verzeichnete im Geschäftsjahr einen deutlichen Rückgang von EUR 0,5 Mio., der auf Lagerausfälle aufgrund der Verlagerung des Standorts von Italien nach Südafrika seit Mitte Februar 2022 zurückzuführen ist. Die Umstellung auf ein Kühlkettenprodukt erfordert auch ein Umpacken mit frühester geplanter Lieferung für Mitte August 2022. Die Marke Ovestin verzeichnete im Geschäftsjahr 2021/2022 im Vergleich zum Vorjahr die stärkste Performance (+ EUR 1 Mio.), was auf höhere Verkaufsmöglichkeiten aufgrund von Lieferengpässen bei Wettbewerbern zurückzuführen ist. Die Marke Xylocain zeigte im Geschäftsjahr eine starke Leistung (+ EUR 0,5 Mio. gegenüber dem Vorjahr), die durch die Preiserhöhung für Xylocain-Gele im Januar 2022 und zusätzliches Geschäft aufgrund des Ausscheidens von Wettbewerbern aus dem Markt erzielt wurde. Die Marke Ultiva verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von EUR 0,5 Mio. aufgrund von Lieferengpässen am Standort. Das Portfolio umfasst:
Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2021/2022 liegen bei EUR 31,8 Mio. (Vj: EUR 61,2 Mio.) Der Umsatzrückgang resultiert hauptsächlich aus der Veräußerung des Thrombose-Geschäfts. Der Materialaufwand ist mit EUR 24,4 Mio. dementsprechend deutlich geringer als im Vorjahr mit EUR 48,6 Mio. Das operative Ergebnis beläuft sich auf EUR -2,7 Mio. (Vj: EUR 0,7 Mio). Der Jahresfehlbetrag ist um EUR 2,3 Mio gestiegen. Die Bilanzsumme beträgt EUR 26,1 Mio. (Vj: EUR 24,5 Mio.). Die Vermögensstruktur besteht hauptsächlich aus Vorräten in Höhe von EUR 8,1 Mio. (Vj: EUR 7,8 Mio.), einem Cash-Pooling Guthaben gegenüber nahestehenden Unternehmen in Höhe von EUR 3,5 Mio. (Vj: EUR 5,1 Mio.) sowie übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 14,3 Mio. (Vj:EUR 11,1 Mio.). Im Wesentlichen bestehen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 3,1 Mio. (Vj: EUR 2,5 Mio.) sowie sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 3,4 Mio. (Vj: EUR 3,7 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 5,0 Mio. (Vj: EUR 1,2 Mio.) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,02 Mio. (Vj: EUR 0,1 Mio.) belaufen sich insgesamt auf EUR 5,0 Mio (Vj: EUR 1,3 Mio.) Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 55,6 % (Vj: 69,1 %) zum Bilanzstichtag 30. Juni 2022. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist insbesondere auf den gestiegenen Jahresfehlbetrag und die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Bei einem EBIT von EUR -2,7 Mio. (Vj: EUR 0,7 Mio.) und Umsatzerlösen von EUR 31,8 (Vj: EUR 61,2 Mio.) beträgt die Umsatzrendite -8,3 % (Vj: 1,1%). Die Prognose der Umsatzrendite des Geschäftsjahres von 0,80% wurde somit nicht erreicht. Die Prognose des Vorjahres von 15 % für das Umsatzwachstum (Ifd Jahr: -47,93%) und für das EBIT von TEUR 235 (Ifd. Jahr: EUR -2,7 Mio) wurden im Geschäftsjahr 2021/2022 ebenfalls nicht erreicht. Erläuterung der Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Aufwendungen aus der Ausbuchung überhöhter Forderungen aus Umsatzsteuer zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 703.571,91 und Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuern in Höhe von EUR 296.091,82. Aktive latente Steuern wurden zum Bilanzstichtag ergebniswirksam aufgelöst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Personalbereich Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 33 (Vj: 54) Arbeitnehmer beschäftigt. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.
Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.
Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen. Eintrittswahrscheinlichkeit
Auswirkungen
Als mögliche Risiken aus der Geschäftstätigkeit der Aspen Germany GmbH wurden finanzielle Risiken wie Preisrisiko (L), Wechselkursrisiko (L), Kreditrisiko (L), Liquiditätsrisiko (L) und Zinsrisiko (L) identifiziert. Diese Risiken werden laufend von der Geschäftsleitung der Gesellschaft und im Einklang mit den Finanz- und Risikomanagement-Richtlinien der Aspen-Gruppe überwacht. Die Höhe der Risiken und der damit zusammenhängenden Kosten wird ermittelt und frühzeitig analysiert. Aufgrund der konzerninternen Finanzierungen und der Anlehnung an das Risikomanagement-System der Gruppe schätzt die Geschäftsführung die genannten Risiken als gering ein. Die Gesellschaft setzt keine derivaten Finanzinstrumente zur Sicherung von finanziellen Risiken ein. Entsprechend wurden Hedge Accounting Regularien im Jahresabschluss 2021/2022 nicht angewendet. Angesichts der Größe des Unternehmens haben die Direktoren die Verantwortung für die Überwachung der finanziellen Risiken nicht an einen Unterausschuss des Vorstands delegiert. Die Geschäftsführung nimmt regelmäßig eine Prüfung der Preise vor. Eine Anpassung wird im Rahmen der gesetzlich zugelassenen Rahmen erwogen. Zudem unterliegen die Preise unserer pharmazeutischen Produkte den Regularien des deutschen Gesundheitssystems, insbesondere Festbetragsregelungen, Zwangsrabatte und Preisanpassungen können sich dabei negativ auf aktuelle Preise auswirken. Der Geschäftsbetrieb unterliegt einem Wechselkursrisiko aufgrund der bestehenden internationalen Beziehungen im Konzern. Da die Leistungen im Wesentlichen im Euro-Raum erbracht werden, ist das Wechselkursrisiko eher von nachrangiger Bedeutung. Ein Kreditrisiko ergibt sich ausschließlich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Aspen-Gruppe steuert und minimiert ihr Forderungsausfallsrisiko über ein Debitoren- Management System, dass alle Gesellschaften umfasst. Zum Kundenstamm gehören ausschließlich Kunden mit hoher Bonität. Grundsätzlich liegt dennoch ein Risiko bezüglich des Zahlungsverhaltens und der Zahlungsfähigkeit vor. Das erkennbare Ausfallrisiko einzelner Forderungen sowie das allgemeine Kreditrisiko wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen sowie auf Erfahrungswerten beruhende Pauschalwertabschläge abgedeckt. Zum Bilanzstichtag sind keine wesentlichen quantifizierbaren Risiken aus dem Ausfall von Debitoren im Sinne der Risikodefinition bekannt. Das Unternehmen steuert das Liquiditätsrisiko durch ein effektives Management des Umlaufvermögens und des operativen Cashflows. Das Management überprüft regelmäßig die prognostizierte Liquiditätslage des Unternehmens, um sicherzustellen, dass allen bestehenden Zahlungsverpflichtungen nachgegangen werden kann. Das Unternehmen generiert aus seiner Geschäftstätigkeit ausreichenden Cashflow, um sein zukünftiges Working Capital zu steuern. Die Zinserträge sowie -aufwendungen sind in einem geringen Umfang vorhanden, sodass das Zinsrisiko als niedrig eingeschätzt wird. Insgesamt lässt sich festhalten, dass allen Risiken des Geschäftsbetriebs Rechnung getragen wurde und sich die Erwartungen an die Geschäftsentwicklung erfüllt haben. Zum Bilanzstichtag waren keine wesentlichen quantifizierbaren Risiken im Sinne der Risikodefinition bekannt, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwarten ließen. Ausblick Im kommenden Geschäftsjahr 2022/2023 will sich das Unternehmen auf das Wachstum des Anästhesiegeschäfts und die Dekommerzialisierung margenschwacher Produkte konzentrieren, um das Geschäft zu "vereinfachen", die Margen zu verbessern und die operative Effizienz zu steigern. Fokus auf den Ausbau der OTC-Marken, wie z.B. EMLA (+EUR 0,8 Mio.) im Geschäftsjahr 2022/2023 Budget auf der Grundlage der starken Performance im Geschäftsjahr 2021/2022 in Verbindung mit den Covid-Impfprogrammen. Angesichts der Normalisierung der prognostizierten Lieferungen im Geschäftsjahr 2022/2023 bauen wir auf die Leistung der Marken Mivacron (+EUR 1,1 Mio.), Xylocaine (+EUR 0,7 Mio.), Citanest (+EUR 0,8 Mio.) und Ultiva (+EUR 0,6 Mio.) im Geschäftsjahr 2022/2023. Bei einigen Marken wie Ovestin wird jedoch ein Rückgang erwartet (EUR 0,5 Mio.), da sich die Wettbewerber von den Lieferengpässen im Geschäftsjahr 2021/2022 erholen.
Der Gesamtumsatz für das kommende Geschäftsjahr 2022/2023 wird auf 35,6 Mio. EUR geschätzt, was einem Wachstum von 3,7 Mio. EUR oder 12 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2022/2023 liegt auf dem Wachstum des Anästhesieportfolios, das sich auf die stabilisierte Versorgung mit Marken wie Xylocaine, Carbocaine und Citanest stützt. Aufbauend auf der starken Leistung der Marke EMLA im Geschäftsjahr 2022/2023, die durch die starke Nachfrage im Markt im Geschäftsjahr 2021/2022 erzielt wurde. Vor dem Hintergrund eines sowohl mengen- als auch wertmäßig rückläufigen Marktes, der Auswirkungen von Covid auf elektive Operationen und verschiedener Lieferengpässe im Geschäftsjahr 2021/2022 bleibt der Ausblick von Aspen Germany für das Geschäftsjahr 2022/2023 positiv. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2022/2023 geht von einem Wachstum von 12% aus, basierend auf der Annahme eines "normalen" Geschäftsverlaufs und minimalenAuswirkungen der COVID 19 Situation. Die Rückgewinnung des Kundenvertrauens, insbesondere bei Produkten mit Lieferbeschränkungen, durch die Festlegung von Liefervereinbarungen auf der Ebene von Krankenhaus-Einkaufsgemeinschaften wäre ein wichtiger Schwerpunkt für das Geschäft. Aufgrund hoher Betriebskosten wurde ein Verlust von EUR 1,1 Mio. prognostiziert. Tatsächlich wurde im Geschäftsjahr 2022/2023 aufgrund der Umstrukturierung des Geschäftes angesichts der Veräußerung ein positives Ergebnis von EUR 1,6 Mio. erzielt. Deutschland 2025B vs. 2022 Ist - nach Marken: -
Die verbesserte Leistung für den Ausblick kann durch steigende Umsatzerlöse, Bruttomargen und des Ergebnisses vor Steuern in den letzten Jahren weiter veranschaulicht werden:
* Gewinn- und Verlustrechnung nach IFRS,
ungeprüft.
München, den 27. September 2024 Daniel Vella Friggieri Chris Botha Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Aspen Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aspen Germany GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aspen Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 19. Dezember 2024 EY
GmbH & Co. KG
Opaschowski, Wirtschaftsprüfer Hirsch, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das am 30.06.2022 endende Geschäftsjahr wurde mit Beschluss vom 23.12.2024 festgestellt. |
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