Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 129886
Eingetragen
22.2.2000
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Internet-Inhalten und Internet-Anwendungen sowie Betrieb und Pflege eines globalen Netzwerkes zur Unterstützung solcher Leistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Akamai Technologies Netherlands B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Akamai Technologies Netherlands B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Akamai Technologies GmbH

Garching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Akamai Technologies GmbH ist über ihre Muttergesellschaft Akamai Technologies Netherlands B.V., Amsterdam, Niederlande, und deren Muttergesellschaft Akamai Technologies International AG, Zürich, Schweiz, ein Unternehmen der Akamai Technologies, Inc. Cambridge/Massachusetts, USA (NASDAQ: AKAM), nach Ansicht der Geschäftsleitung, dem führenden internationalen Anbieter für Dienstleistungen auf dem Gebiet der Beschleunigung von Online-Inhalten, Applikationen und -Unternehmensprozessen.

Wir vertreiben die Dienstleistungen der Akamai Technologies International AG vor allem in Deutschland sowie in anderen europäischen Ländern, wie z.B. der Schweiz und den Niederlanden, aber auch außerhalb Europa.

Akamai gibt dem Internet als Geschäftsplattform eine stabile Basis. Die Unternehmensgruppe verfügt gemäß internen Angaben über eine globale Plattform mit über edge-PoPs 4.200, Servern in über 1.200 Netzwerken in über 130 Ländern ("Content-Delivery-Network", oder CDN) (Quelle: https://www.akamai.com/why-akamai/global-infrastructure). Selbst bei großem Andrang im Web helfen sie dafür zu sorgen, dass die multimedialen, dynamischen und interaktiven Inhalte, aber auch Transaktionen und Anwendungen, schnell und zuverlässig den User erreichen. Bei der Bearbeitung dieser Anfragen erkennt Akamai im Internet durch spezielle Technik Engpässe und Probleme und kann sie entsprechend umgehen. Unser Ziel ist es, dass Websites optimal arbeiten, Musik, Videos und Software problemlos heruntergeladen werden können und Anwendungen reibungslos funktionieren. Dabei spielt auch das Thema "Online-Sicherheit" eine immer größere Rolle. Akamai hilft beim Schutz der Webseiten ihrer Kunden und bietet neben einer speziellen Hotline auch verschiedene Sicherheitslösungen an.

Mehrere tausend Unternehmen weltweit, zahlreiche Kunden auch in Deutschland, nutzen Akamais globale CDN-Infrastruktur, "Akamai Intelligent Platform" genannt: für das sogenannte B2B-Geschäft zwischen Unternehmen (z.B. Lieferantenportale von Herstellern und Abwicklung von Geschäftsprozessen) wie auch für das sogenannte B2C (z.B. Online-Handel und Verbreitung von Web-Inhalten, Marketing und Werbung). Im so genannten "EdgeControl Management Center" finden unsere Kunden Tools und Statistiken, um ihre Nutzung der Dienstleistungen optimal zu steuern. Dank der von Akamai angebotenen "Managed Services" muss keine eigene Infrastruktur aufgebaut und betrieben werden. Darüber hinaus ist die "Intelligent Platform" hoch skalierbar: Kunden können die in Anspruch genommenen Kapazitäten für den Datentransfer an ihrem individuellen Bedarf ausrichten. Lastenspitzen können so jederzeit bewältigt werden.

Akamai wickelt weltweit täglich Milliarden von Web-Anfragen ab: für globale und nationale Unternehmen - wie Adidas, Mercedes-Benz oder SAP - genauso wie für staatliche Organisationen. Wir helfen neue Geschäftsmodelle voranzutreiben, die aus dem permanenten Wandel der Online-Wirtschaft ständig neu entstehen. Weltweit und auch in Deutschland ist Akamai Marktführer im CDN-Markt.

( Quelle: https ://www.akamai.com/company/our-awards ).

Auf dem CDN-Markt umfasst CDN-Spezialisten, die sich ausschließlich auf den CDN-Betrieb konzentrieren, integrierte CDN-Betreiber mit eigener Internet-Infrastruktur, die CDN zusätzlich zu einem breiten Produktportfolio betreiben, CDN-Reseller, deren Geschäftstätigkeit ausschließlich im Weiterverkauf von CDN-Diensten besteht und Mischformen, wie bei Akamai (Spezialist und Reseller). Es ist davon auszugehen, dass die Umsätze im CDN-Markt auch in den nächsten Jahren durch hohe Wachstumsraten gekennzeichnet sein werden, da der kontinuierlich steigende IP-Datenverkehr auch in Zukunft effiziente Lösungen zur internetbasierten Datenübertragung erfordern wird.

Die Laufzeit unserer Verträge mit den Kunden beträgt zumeist ein bis zwei Jahre. In der Regel verpflichtet sich der Kunde dabei zu einer Mindestnutzung in Form eines bestimmten Datenvolumens und daraus resultierenden Mindestgebühren. Darüber hinausgehende Nutzungen sind durch den Kunden separat zu vergüten. Die feste Laufzeit der Verträge, in Kombination mit dem Entgelt für die Mindestnutzung, führen bei der Gesellschaft zu einem kontinuierlichen monatlichen Zufluss an Umsatzerlösen und liquiden Mitteln. Verträge ohne Mindestnutzung werden nach der tatsächlichen Nutzung abgerechnet.

Die zur Erbringung der Leistungen notwendigen Server- und Netzwerkkapazitäten werden durch die Akamai Technologies, Inc. sowie einem weiteren Gruppenunternehmen ausgeführ.

Alle Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden auf Ebene der Akamai Technologies, Inc. und der Akamai Technologies International AG durchgeführt.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Akamai Technologies GmbH ist am Europäischen Markt tätig, konzentriert sich aber auf deutschsprechende Staaten wie Deutschland, Österreich und die Schweiz. Diese Staaten gehören zu der Gruppe der entwickelten Länder in Europa und weltweit, mit einer starken Wirtschaft und einer hoch entwickelten Gesellschaft. Die internen Analysen zeigen, dass das Niveau der Digitalisierung in Europa viel niedriger ist als in den USA, so gibt es immer noch genügend Potential für Akamai Services. Es ist jedoch davon auszugehen, dass in Zukunft die Content-Delivery-Services eine geringere Rolle im Vergleich zu der wachsenden Rolle der Internet-Sicherheitsdienste spielen werden.

Der Internationale Währungsfond (IWF) geht davon aus, dass sich das globale Wachstum von 3,5% im Jahr 2022 auf 3,1% im Jahr 2023 abgeschwächt hat. Diese Abschwächung wird v. a. auf die nachlassende Erholung nach der Coronavirus-Pandemie, den russischen Krieg gegen die Ukraine sowie die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. Zu Beginn des Jahres 2023 war die Inflation in zahlreichen Ländern noch vergleichsweise hoch. Erst in der zweiten Jahreshälfte begann die Teuerungsrate allmählich zu fallen. Daher setzten viele Notenbanken ihre restriktivere Geldpolitik fort und erhöhten weiter die Leitzinsen. Ein weiterer dämpfender Faktor ist die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in China, die maßgeblich auf der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor beruht. Infolge der strafferen Geldpolitik und sinkender Rohstoffpreise hat sich der Auftrieb der Verbraucherpreise in den USA und der Eurozone im Berichtsjahr deutlich abgeschwächt. Die IWF-Prognose eines Wachstums von 2,9% von Januar 2023 wurde aber leicht übertroffen.

Die deutsche Wirtschaft stagnierte im Jahresverlauf 2023. Die stark restriktive Geldpolitik, die Folgen der Energie- und Nahrungsmittelpreisschocks sowie die verhaltene Weltkonjunktur beeinträchtigten die Wirtschaftsaktivität stark. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher.

Geschäftsverlauf

Die positive Geschäftsentwicklung der Vorjahre setzte sich im Geschäftsjahr 2023 mit einem Umsatzwachstum von ca. 15% fort. Akquise und Betreuung ausländischer Kunden werden im Zuge der Internationalisierungsstrategie des Konzerns vermehrt durch ausländische Schwestergesellschaften abgewickelt. Die Gesellschaft fokussiert sich deshalb verstärkt auf die deutschsprachigen Märkte. Insgesamt wächst der globale Markt für die von Akamai angebotenen Lösungen. Dies liegt vor allem an der immer weiter steigenden Bedeutung des Internets für Unternehmen und Privatpersonen, an der zunehmenden Bedeutung von Multi-Media-Inhalten auf den Webseiten der Unternehmen, am zunehmenden "Cloud-Computing", an der wachsenden Anzahl von Breitbandanschlüssen bei Internet-Nutzern sowie immer mehr internetfähigen Endgeräten.

Ertragslage

Das in 2023 erzielte Umsatzwachstum stieg insgesamt in Höhe von 15% im In- und Ausland (Vj.: 1%). In Deutschland wurden ca. EUR 87,9 Mio. (Vj.: EUR 74,4 Mio.) bzw. 81% (Vj. 79%) der gesamten Erlöse erzielt, was einer Steigerung von ca. 18% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies lag einerseits an dem kontinuierlichen Trend, dass Bestandskunden im Laufe der Vertragsdauer den Umfang der von Akamai bezogenen Leistungen erhöhen, anderseits auch am Neukundengeschäft.

Die Umsatzerhöhung resultiert im Wesentlichen daraus, dass Akamai im Zuge seiner Expansionsstrategie in immer mehr Märkten präsent sein will und zu diesem Zwecke legt Akamai mehr Gewicht auf Netzwerksicherheitsprodukte, die seit einigen Jahren weiterentwickelt werden. Akamai bietet oft komplexe Lösungen an, die kombinierten Produkte für bestehende und neue Kunden beinhalten.

Darüber hinaus haben sich die Erlöse mit ausländischen Kunden von EUR 19,9 Mio. in 2022 auf EUR 20,6 Mio. in 2023 oder um 4% erhöht. Der Anteil der Auslandserlöse an den Gesamterlösen veränderte sich um 7 % und beträgt 19 %.(Vj.: EUR 26%). Die erzielten Umsatzerlöse mit Kunden aus der Europäischen Union (außer Deutschland) beträgt ca. EUR 18,5 Mio. (Vj.: EUR 19,5 Mio.).

Die sogenannte "Reseller Fee 1 " blieb in 2023 unverändert auf dem Niveau von 3%. Die Fees wurden an Akamai Technologies Ltd, Großbritannien, bezahlt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um ca. EUR 0,2 Mio. vor allem aufgrund der Währungsumrechnung.

Die Ausgaben für eingekaufte Dienstleistungen stiegen im Jahr 2023 um EUR 12,6 Mio im Vergleich zu 2022. Dies ist vor allem auf die zuvor erwähnte "Reseller Fee" zurückzuführen.

Der Personalaufwand in 2023 beträgt ca. EUR 27,2 Mio. (Vj.: EUR 25,9 Mio.) und ist somit im Vergleich zum Vorjahr insbesondere wegen Gehaltserhöhungen angestiegen. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 127 Mitarbeiter (Vj.: 126)

Die Abschreibungen auf Sachanlagen sind im Vergleich zum Vorjahr um ca. EUR 58 Tausend (ca. 11%) gesunken. Die Hauptgründe für die Veränderung ist die Abschreibung ist geringer, da die Vermögenswerte vollständig abgeschrieben sind und die Abschreibung im Laufe des Jahres langsam zurückgeht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um ca. EUR 0,1 Mio. im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von mehr Konferenzen und Geschäftsreisen sowie externe Dienstleistungen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag stiegen von EUR 0,8 Mio. im Vorjahr auf EUR 1 Mio. Dies ist hauptsächlich auf die Steigerung von Umsatz und Gewinn vor Steuern .

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2,7 Mio. (Vj.: EUR 2,4 Mio.).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Auf Ebene der GmbH werden nur die Umsatzerlöse als finanzielle Leistungsindikatoren verwendet. Weitere Leistungsindikatoren werden nur auf EMEA - und Konzernebene budgetiert und überwacht. Für die Entwicklung der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr verweisen wir auf den Abschnitt "Ertragslage". Das erzielte Umsatzwachstum von 15% deckt sich mit der Prognose des Vorjahres.

Die Geschäftsführung ist zufrieden mit dem Geschäftsverlauf.

Die Gesellschaft verwendet keine nicht finanziellen Leistungsindikatoren.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme verringerte sich im Jahr 2023 um EUR 0,1 Mio. gegenüber 2022.

Auf der Aktivseite verringerte sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 2,5 Mio. aufgrund er schnelleren Bezahlung der Rechnungen durch die Kunden im Vergleich zum Vorjahr. Der Saldo beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 18,3 Mio. Darüber hinaus verringerten sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 0,5 Mio. EUR.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich gegenüber im Vergleich zu 2022 um EUR 2,5 Mio. erhöht, aufgrund der Ausstellung einer Gutschrift für Rechnungen von Akamai UK für professionelle Dienstleistungen.

Auf der Passivseite erhöhte sich der Bilanzgewinn um EUR 2,7 Mio., da in diesem Jahr keine Dividendenzahlung erfolgte.

Der Saldo der Intercompany Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 auf EUR 0,2 Mio. im Vergleich zu EUR 5,5 Mio. im Vorjahr verringert, was hauptsächlich auf die schnellere Zahlung von Rechnungen zurückzuführen ist.

Darüber hinaus erhöhten sich die sonstigen Rückstellungen um 0,7 Mio. aufgrund einer Erhöhung der Rückstellungen für Provisionen und Leistungsprämien.

Die Eigenkapitalquote beträgt 0,5.

Risiken

Der Risikobericht bezieht sich auf das neue Geschäftsjahr 2024.

Das für die Gesellschaft bestehende Risikomanagementsystem stellt sicher, dass bestehende Risiken erfasst, analysiert und bewertet sowie an die Entscheidungsträger des Unternehmens weitergeleitet werden. Die Risikoerfassung, -analyse und -bewertung werden permanent vorgenommen, ggf. aktualisiert und ergänzt. Die Risikobewertung bleibt seit vorigem Jahr unverändert. Folgende Risiken werden nach Bedeutung für die Gesellschaft geordnet.

Die Eintrittswahrscheinlichkeiten werden wie folgt definiert:

Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
< 5% Gering
5% bis 50% Mittel
> 50% Hoch

Die Auswirkungen auf das Eigenkapital und die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens werden wie folgt definiert:

Beschreibung
Gering Geringe Auswirkungen auf das Eigenkapital, die Finanz- und Ertragslage
Mäßig Mäßige Auswirkungen auf das Eigenkapital, die Finanz- und Ertragslage
Hoch Hohe Auswirkungen auf das Eigenkapital, die Finanz- und Ertragslage

Akamai rechnet auch für die Zukunft mit steigendem Wettbewerb in einem sich schnell wandelnden und fragmentierten Markt. Dies wird wie in den Vorjahren voraussichtlich zu weiterhin sinkenden Preisen oder auch zum Verlust von Marktanteilen oder Kunden und damit Umsatzerlösen führen. Wir schätzen das Risiko als mittel ein. Die Auswirkungen wären mäßig.

Cybersicherheitsverletzungen und -angriffe sowie Schritte, die wir ergreifen müssen, um sie zu verhindern, können zu erheblichen Kosten und Störungen führen, die unserem Geschäft, unseren Finanzergebnissen und unserem Ruf schaden. Wir schätzen das Risiko als mittel ein. Die Auswirkungen wären mäßig.

Das Geschäftsumfeld des Unternehmens wird durch eine Reihe in- und ausländischer Faktoren beeinflusst, anhaltende Krieg in der Ukraine. Unsicherheiten zunächst durch die Pandemie und dann durch die Krise in der Ukraine, die unter anderem zu Inflation, stark steigenden Öl- und Gaspreisen, sowie Lieferengpässen führen, können sich negativ auf die deutsche Wirtschaft und damit auch auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens auswirken. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als hoch, die Auswirkung auf die Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens aufgrund der Geschäftstätigkeit des Unternehmens jedoch als Mäßig eingeschätzt.

Zum Zeitpunkt des Abschlusses der Bücher für 2023 sind der Geschäftsführung der Gesellschaft keine wesentlichen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Ukraine oder auch Nachost-Konflikt bekannt, die die Fortsetzung der Aktivitäten in den Jahren 2024 und 2025 beeinträchtigen würden. Trotz der oben genannten geopolitischen Situation stieg der Umsatz im Jahr 2023 um 15%, und wir planen, auch in den Jahren 2024 und 2025 ein ähnliches Umsatzniveau zu halten.

Risiken bestehen auch durch etwaige unerwartet auftretende Engpässe bei Netzwerk- oder Serverkapazitäten, ungeplanten Unterbrechungen oder gar einem Zusammenbruch der genutzten Netzwerke und internet-basierten Leistungen. Dem wird jedoch durch umfangreiche Vorkehrungen auf Ebene der Akamai Technologies, Inc. und durch die technische Gestaltung der technischen Infrastruktur Rechnung getragen. Wir schätzen das Risiko als gering ein. Die Auswirkungen wären gering.

Wir vertreiben ausschließlich die durch die Akamai Technologies Ltd. bereitgestellten Leistungen, die diese von der Akamai Technologies, Inc. bezieht. Somit sind für unsere Gesellschaft direkt auch Risiken relevant, die auf Ebene dieser beiden Gesellschaften zu einer Beeinträchtigung beim Angebot dieser Leistungen führen können. Wir beurteilen das Risiko als gering. Die Auswirkungen wären gering.

Es besteht grundsätzlich das Risiko, dass außerordentliche oder nicht operative Aufwendungen zu einem Verlust führen könnten, da nur operative Aufwendungen im Rahmen des Reseller-Agreements berücksichtigt werden. Das Risiko wird aktuell als gering eingestuft. Die Auswirkung wäre gering.

Das Risiko von Forderungsausfällen wird durch ein aktives Debitorenmanagement minimiert.

Wesentliche Wechselkursrisiken bestehen nicht, da der Großteil aller Transaktionen in Euro abgewickelt wird.

Im Übrigen sind Liquiditätsrisiken bereits aufgrund des mit der Akamai Technologies Ltd. vertraglich vereinbarten Abrechnungsmodus begrenzt.

Chancen

Der Chancenbericht bezieht sich auf das neue Geschäftsjahr 2024.

Die Akamai-Gruppe erwirbt immer wieder strategische Unternehmen oder geht Kooperationen mit Unternehmen ein, um das eigene Angebot zu erweitern oder abzusichern, wie z.B. die Akquisitionen von Ondat im März 2023, Neosec im April 2023 und Noname Security im Juni 2024

(Quelle: https://www.akamai.com/newsroom/press-release/akamai-announces-intention-to-acquire-cloud-company-ondat https://www.akamai.com/newsroom/press-release/akamai-intends-to-acquire-neosec

https://www.akamai.com/newsroom/press-release/akamai-completes-acquisition-of-api-security-company-noname).

Ferner wird die weitere Zunahme der Breitbandanschlüsse, die Nutzung von mehr multimedialen Inhalten und die Vergrößerung des Internet-Angebots im multimedialen Bereich chancen ermöglichen und so nachhaltig positive Impulse auf den Markt aussenden. Auch die zunehmende Verbreitung von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets wird zu steigender Adaption und Nutzung führen und damit eine positive Auswirkung auf neue Geschäftsfelder eröffnen.

Zur Bewältigung des Wachstums und zur Aufrechterhaltung des Qualitätsniveaus wird Akamai weiterhin in qualifizierte und motivierte Mitarbeiter investieren.

Die Risiken und Chancen aus Sicht der Akamai Technologies, Inc. sind aus dem öffentlich zugänglichen Jahresbericht (Form 10-K), ersichtlich der unter:

https://www.ir.akamai.com/financial-information/annual-reports

Gesamtaussage

Im Gesamtbild sind wir aufgrund unserer Risikobestandsaufnahme, unserer Einschätzung bezüglich der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie unserer Beurteilung der Wirksamkeit von Gegensteuerungsmaßnahmen der Ansicht, dass die Risikolage in Bezug auf die Gesamtzahl aller identifizierten Risiken als nicht kritisch einzustufen ist. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit für die Gesellschaft nicht erkennbar.

Prognosebericht

Die Erwartungen des Managements für 2023 haben sich im Wesentlichen erfüllt. Daher geht das Management davon aus, den Umsatz für die Geschäftsjahre 2024 bis 2025 durch Neukundenaktivitäten und durch eine Steigerung des durchschnittlichen Auftragsvolumens bei Bestandskunden auf ähnlichem Wachstum Niveau zu halten. Die aktuellen Zahlen bestätigen dies für 2024. Damit einhergehen wird eine in etwa ähnliche, im Personalbereich ggf. leicht überproportionale, weitere Kostensteigerung erwartet. Wegen des mit der Akamai Technologies Ltd. bestehenden Abrechnungsmodus wird die Gesellschaft auch weiterhin nachhaltig positive Ergebnisse erzielen. Eine sich fortsetzende Steigerung des Bekanntheitsgrades von Akamai wird ebenfalls erwartet. Investitionen in das Anlagevermögen werden in Folge unseres Geschäftsmodelles auch zukünftig eine eher untergeordnete Rolle spielen. Die Zahl der festangestellten Mitarbeiter wird aufgrund des Umsatzwachstums aller Voraussicht nach weiter steigen.

Auf Ebene der GmbH werden nur die Umsatzerlöse als finanzielle Leistungsindikatoren verwendet. Weitere Leistungsindikatoren werden nur auf EMEA- und Konzernebene budgetiert und überwacht.

Materielle negative Auswirkungen durch die nach wie vor in einigen Bereichen der Wirtschaft nicht gänzlich überwundene Finanz-, Liquiditäts- und Schuldenkrise sind für die Gesellschaft auch aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

 

Garching, den 3. Dezember 2024

Die Geschäftsführung

David Aitken

Justyna Jankowska

1 "Reseller Fee" - Akamai Technologies GmbH verkauft globale Produkte von Akamai, besitzt jedoch nicht
die Produktrechte alleine . Aus diesem Grund muss das deutsche Unternehmen die Verkaufsgebühr
entrichten, die das operative Ergebnis auf 3% des Umsatzes bringen soll.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.679.198 1.394.387
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.348.713 20.846.332
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.949.639 4.453.249
3. sonstige Vermögensgegenstände 29.451 31.581
25.327.803 25.331.162
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.758.992 4.228.262
29.086.795 29.559.424
C. Rechnungsabgrenzungsposten 406.178 322.682
31.172.171 31.276.493

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 3.367.069 3.367.069
III. Bilanzgewinn 12.070.351 9.350.342
15.462.420 12.742.411
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 8.401.257 7.737.139
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 203.382 83.781
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 200.944 5.526.850
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.267.115 1.206.378
davon aus Steuern € 1.106.563; Vorjahr € 1.055.237
1.671.441 6.817.009
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.637.053 3.979.934
31.172.171 31.276.493

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 108.575.921 94.375.690
2. Sonstige betriebliche Erträge 260.632 101.826
davon Erträge aus der Währungsumrechnung € 252.997; Vorjahr € 60.574
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 74.697.903 62.101.810
4. Rohergebnis 34.138.650 32.375.706
5. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 24.944.668 23.885.861
b) soziale Abgaben 2.228.252 1.974.201
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 474.456 532.776
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.956.789 2.850.350
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 0 ; Vorjahr € 176.015
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 155.872 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 5.508
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 970.348 763.521
11. Ergebnis nach Steuern 2.720.009 2.363.489
12. Jahresüberschuss 2.720.009 2.363.489
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.350.342 13.986.854
14. Dividende 0 7.000.001
15. Bilanzgewinn 12.070.351 9.350.342

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Akamai Technologies GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Sitz der Gesellschaft ist Garching. Die Gesellschaft ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HR B Reg.Nr. 129886).

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung sind die in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden davon-Vermerke teilweise im Anhang aufgeführt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Nutzungsdauer liegt zwischen fünf und zehn Jahren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt nicht in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechtes (§ 274 Abs. 1 HGB).

Die Steuerrückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Umsatzrealisierung erfolgt nach der Leistungserbringung.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Die verbleibenden Rückzahlungsfristen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegen wie im Vorjahr überwiegend bei kürzeren Zeiträumen als einem Jahr. Die genannten Forderungen mit einer Rückzahlungsfrist von mehr als einem Jahr belaufen sich jedoch auf T€ 3. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nicht.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 1 (Vorjahr T€ 24) eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr. Die restlichen sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr.

Der nach der Steuerbilanz sich ergebende Steueraufwand entspricht aufgrund der unterschiedlichen Behandlung von Fremdwährungsverlusten nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 26,29% (Vorjahr 24,42%) zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Von der Möglichkeit, einen Aktivposten für latente Steuererträge zu bilden, wurde gemäß § 274 Abs. 1 HGB abgesehen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten:

31/12/2023
T€
31/12/2022
T€
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm 6.114 5.005
Boni für Mitarbeiter 518 1.058
Offene Urlaubstage 369 344
CO-Marketing 69 195
Übrige 1.331 1.135
8.401 7.737

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatz nach Segmenten und Regionen

2023
EUR
2022
EUR
Umsatzerlöse nach Sparten
Medien 44.488.231 42.893.666
Dienstleistungen 10.802.851 10.795.826
Web Performance 4.602.764 3.626.743
Websicherheit 48.682.075 37.059.455
108.575.921 94.375.690
2023
EUR
2022
EUR
Umsatzerlöse nach Regionen
Amerika 138.723 124.844
Asien 317.642 264.263
EMEA 108.119.556 93.986.583
108.575.921 94.375.690

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind wie im Vorjahr nicht angefallen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023
EUR
2022
EUR
Mietkosten 675.794 578.696
Marketing Veranstaltungen und -aktivitäten 460.946 604.621
Reisekosten 410.192 373.742
Professionelle Dienstleistungen 368.631 495.122
Telekommunikation 312.554 320.262
Kosten für die Bürowartung 114.743 80.080
Fremdwährungsumrechnung 0 176.015
Sonstige Ausgaben 613.929 221.812
2.956.789 2.850.350

V. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 127 Arbeitnehmer (Vorjahr: 126) beschäftigt. Hiervon sind 7 (Vorjahr: 6) in der Verwaltung und 120 (Vorjahr: 120) im Vertrieb tätig.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen bestehen aus verschiedenen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt T€ 895 (Vorjahr: T€ 1.317). Zukünftige finanzielle Verpflichtungen sind nachfolgend aufgeführt:

In T€ 2024 2025 2026 2027 Summe
Sonstige/ Büromiete 263 261 262 109 895
Summe: 263 261 262 109 895

Zum Bilanzstichtag lagen keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 i.V.m. 268 Abs. 7 HGB vor.

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Justyna Kalina Jankowska, Polen, Geschäftsführer Finanzen

David Aitken. Sydney, Australia, juristischer Geschäftsführer.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

Die Muttergesellschaft der Akamai Technologies GmbH, die Akamai Technologies Netherlands B.V. mit Sitz in Amsterdam/Niederlande, nimmt die Befreiung gemäß Artikel 2:408 Buch 2 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuchs in Anspruch und erstellt keinen Konzernabschluss.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Akamai Technologies Inc., mit Sitz in Cambridge/USA, einbezogen, die daher den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Akamai Technologies Inc. ist unter der CUSIP Nr. 00971T101 bei der SEC gelistet. Der Konzernabschluss ist außerdem am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug das Gesamthonorar des Abschlussprüfers T€ 69. Das Honorar wurde ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen aufgewendet.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.720.009 auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. Nachtragsbericht

Am 11. September 2024 wurde eine Dividende in Höhe von 6 Mio. EUR ausgezahlt.

 

Garching, den 3 Dezember 2024

Die Geschäftsführung

David Aitken

Justyna Kalina Jankowska

Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2023:

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Andere Anlagen , Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.434.572 888.553 316.720 9.006.405
8.434.572 888.553 316.720 9.006.405
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Andere Anlagen , Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.040.186 474.456 187.435 7.327.207
7.040.186 474.456 187.435 7.327.207
Restbuchwert
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Andere Anlagen , Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.679.198 1.394.387
1.679.198 1.394.387

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Akamai Technologies GmbH, Garching

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Akamai Technologies GmbH, Garching, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Akamai Technologies GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 3. Dezember 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Vera Daners, Wirtschaftsprüferin

Jürgen Schumann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 13.12.2024 festgestellt.

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