bc GmbH & Co. KGLiquidiert

52146 Würselen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRA 6179
Vorher
BIKE-COMPONENTS.DE OHG
Eingetragen
13.5.2004

Historie

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Gesellschafter

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany
Kommanditist
Germany
200.000 €

Konzern- und Jahresabschlüsse

bc GmbH & Co. KG

Würselen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

der bc GmbH & Co. KG

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist seit mehr als 20 Jahren der Handel mit hochwertigen Fahrradteilen, -Zubehör, -Werkzeugen, -Bekleidung und Kompletträdern. Neben einem stationären Einzelhandelsgeschäft in der Aachener Innenstadt ist der E-Commerce der wichtigste Vertriebskanal.

2. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung betreibt die Gesellschaft im Bereich der Eigenmarken-Entwicklung. Hauptgegenstand der Entwicklungsarbeit sind neben Kompletträdern auch Zubehörartikel.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Berechnung des Internationalen Währungsfonds (IWF) lag das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 bei 3,6 %. Im wichtigen deutschen Markt konnte die Wirtschaft nur um 1,5 % wachsen (Vorjahr: 2,2 %).

Der interaktive Handelsumsatz Deutschland ohne Dienstleistungen wächst in 2018 um 9,6 % gegenüber dem Vorjahr und erreicht 68,1 Mrd. € (Vorjahr: 62,2 Mrd. €). Diese Entwicklung wird getragen vom Umsatzwachstum im E-Commerce (+ 11,4 % zum Vorjahr). In absoluten Zahlen ist der Zuwachs von rund 5,9 Mrd. € zum Vorjahr weiterhin auf einem konstant hohen Niveau.

Laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) konnte der Umsatz an Fahrrädern & E-Bikes 2018 auf 3,16 Mrd. € gesteigert werden (Vorjahr: 2,72 Mrd. €). Dies ist ein Plus von rund 16,2 % (Vorjahr: 3,8 %).

Der wichtigste Vertriebsweg im Fahrradmarkt ist weiterhin der stationäre Fachhandel mit anteilig 67 % am Gesamtvolumen (Vorjahr: 68%). Der E-Commerce steigert seinen Anteil auf 23 % am Gesamtmarkt (Vorjahr: 19 %) und nimmt damit vor allem Marktanteile vom drittwichtigsten Vertriebsweg, dem SB-Warenhaus, Baumärkten und Lebensmittel-Einzelhandel (LEH) 10 % (Vorjahr: 13 %).

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsvolumen von der bc GmbH & Co. KG ist im Geschäftsjahr 2018 planmäßig angestiegen. Eine Umsatzsteigerung in allen relevanten Segmenten bilden die Grundlage für das deutliche Wachstum im abgeschlossenen Geschäftsjahr. Hierdurch konnte das Unternehmen den Umsatz um 15,5 % steigern. Die Umsatzerlöse lagen im Geschäftsjahr 2018 bei insgesamt 66,4 Mio. € (Vorjahr: 57,5 Mio. €). Das Rohergebnis stellt im Handel einen weiteren bedeutsamen finanziellen Leistungsindikator dar und betrug zum Bilanzstichtag 18,6 Mio. € (Vorjahr: 15,4 Mio. €).

Die Materialaufwandsquote bleibt auf dem Vorjahresniveau bei 72,6 %, wohingegen die Personalaufwandsquote im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozentpunkte stieg. Sie betrug im Geschäftsjahr 2018 10,8 % (Vorjahr: 10,7 %). Der Jahresüberschuss beträgt 845.687 € und konnte damit zum Vorjahr (447.121 €) verbessert werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickelte sich das Anlagevermögen zu den historischen Anschaffungskosten, einschl. Finanzanlagen, wie folgt:

Zugänge: 1.424.660,41 €  
Abgänge: 48.447,30 € (historische Anschaffungskosten)

Die kumulierten Abschreibungen betragen 2.931.597,37 €. Im Verhältnis zu den historischen Anschaffungskosten von 7.274.764,21 € ergibt sich ein Abnutzungsgrad des Anlagevermögens von 40 %.

In diesem Berichtsjahr wurden durchschnittlich 179,75 Arbeitnehmer beschäftigt. Darunter waren 78,25 Arbeiter, 87,25 Anstellte und 14,25 Leitende.

3. Darstellung der Lage des Unternehmens

Die bc GmbH & Co. KG weist unverändert eine sichere Vermögens- und solide Finanzlage auf. Die Ertragslage hat sich positiv entwickelt.

Ertragslage:

Fahrradkomponenten, Zubehörartikel und Fahrrad-Werkzeuge stellen die wesentlichen Sortimentsbereiche des Unternehmens dar. In der Sortimentspolitik gab es keine gravierenden Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Alle drei Sortimentsbereiche konnten umsatzseitig gesteigert werden, bei einer Materialaufwandsquote auf dem Vorjahrsniveau.

Mehrausgaben im Bereich Personal, Marketing und Logistik konnten durch ein verbessertes Rohergebnis kompensiert werden. Die Auflösung periodenfremder Rückstellungen hatte ebenfalls einen positiven Effekt auf das Geschäftsergebnis 2018.

Finanzlage:

Die Liquiditätslage der Unternehmung ist solide. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr 2,0 Mio. €. Der Nettozahlungsmittelabfluss aus Investitions- und Finanztätigkeiten beträgt 1,1 Mio. €. Der Finanzmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres konnte somit auf 3,7 Mio. € erhöht werden. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig zurückgeführt.

Vermögenslage:

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft beträgt 16,2 Mio. €, wobei die Anlagenintensität durch Investitionen in die Logistik und das Bürogebäude ansteigen. Die Eigenkapitalquote sinkt auf 31,4 % (Vorjahr: 37,0 %).

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, wie die Rohertragsquote und der Cash-Flow, finden im Wirtschaftsbericht unter den Kapiteln Geschäftsverlauf und in der Darstellung der Lage des Unternehmens Berücksichtigung.

Ein relevanter, nicht finanzieller Leistungsindikator ist die Kundenzufriedenheit. Zur Messung werden quantitative und qualitative Indikatoren zu Grunde gelegt, wie beispielsweise die Befragung der Fachzeitschrift MTB-News zum Bike-Shop des Jahres. Direktes Kunden-Feedback aus der Serviceabteilung, eine eigene Produktevaluierung auf der Homepage oder Google-Rezensionen werden sehr ernst genommen.

III. Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die im letzten Lagebericht 2017 prognostizierte Wachstumsphase, einhergehend mit einer Umsatzsteigerung von 15 % in 2018, ist eingetreten.

Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen aber zeigen, dass sich die Wettbewerbssituation im E-Commerce weiter anspannt. Um gegen preisaggressive Mitbewerber bestehen zu können, ist das Zusammenspiel aus einem kuratierten Produktportfolio, einer herausragenden Angebotspräsentation und einem einzigartigen Branchen-Service essentiell.

Eine kontinuierliche Fortsetzung des Wachstums der letzten Jahre und die fortschreitende Internationalisierung bilden auch für das neue Geschäftsjahr 2019 die Grundlage der Planung. Es wird demnach weiterhin mit einem Umsatzwachstum von 15 % gegenüber dem Vorjahr geplant. Etwaige Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Folglich ist langfristig eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten.

2. Risikobericht:

a. Branchenspezifische Risiken

Politisch veranlasste Änderungen der Rahmenbedingungen für den Distanzhandel in Deutschland und Europa können zu Hemmnissen innerhalb der Branche führen. Als Beispiel ist der hohe Aufwand und Unsicherheiten bei der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung zu nennen. Eine Angleichung der steuerrechtlichen und datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen für in- und ausländische Anbieter ist wünschenswert.

Disruptive Innovationen durch fortschreitende Vernetzung und Digitalisierung im Bereich Mobilität und Sharing-Dienste betreffen nur geringfügig das etablierte Geschäftsmodell und die heutige Zielgruppe, welche vornehmlich aus sportlichen und Freizeit-Fahrern besteht, für die das Fahrrad mehr als nur ein Verkehrsmittel darstellt.

b. Ertragsorientierende Risiken

Das preisaggressive Auftreten einzelner Anbieter und die steigende Markttransparenz gehen einher mit einem wachsenden Angebot. Der Versandhandelskunde wird preissensibler. Seine Bereitschaft, Anbieter zu wechseln, steigt. Hierdurch wird es zunehmend schwieriger, Kunden nachhaltig zu binden.

Neben dem allgemeinen Preisdruck liegt ein weiteres Risiko im Anstieg der Beschaffungspreise. Sollten sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen negativ verändern, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und Lieferanten negativ beeinflussen.

Der Verzicht auf die Erhebung von Versandkosten und zusätzliche Bemühungen, Kunden besonders zeitnah zu beliefern, werden die Kosten erhöhen. Eine fortschreitende Etablierung solcher Kundenvorteile im Markt werden eine sinkende Rohertragsquote zur Folge haben.

c. Finanzwirtschaftliche Risiken

Liquiditätsrisiken sind aktuell nicht erkennbar. Forderungsausfälle sind durch die geringe durchschnittliche Rechnungshöhe und die bewusste Auswahl von nahezu risikolosen Zahlungsmitteln minimal. Eine flexible Warenbeschaffung ist durch die Erhöhung des Kreditrahmens langfristig gesichert.

3. Chancenbericht

Im Zuge der aktuellen Klimaschutz-Diskussionen fordern der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und der Verbund Service und Fahrrad (VSF), die MwSt. für Fahrräder, wie bereits für Bahntickets geschehen, auf 7 % zu senken, um weitere Kaufanreize für Kunden zu schaffen. Weiter sind von der Politik ein erhöhter Mitteleinsatz für den Radverkehr gefordert. Das Fahrrad als alternatives Fortbewegungsmittel etabliert sich immer stärker in Deutschland. Speziell das Leasing von Dienstfahrrädern und E-Bikes könnte der Bund fördern, indem die Bemessungsgrundlage für die Versteuerung von Dienstfahrrädern und E-Bikes zukünftig entfällt oder heruntergesetzt wird. Für diese Interessen setzen sich VSF und ZIV ebenfalls ein.

Interne Chancen und Optimierungspotentiale werden insbesondere in der Verbesserung von Prozessketten in der Logistik, im Einkauf und im Service gesehen. Neukundenpotenziale werden weiter in einer verbesserten, kennzahlenbasierten Steuerung von Onlineaktivitäten erwartet. Märkte im direkten europäischen Ausland bieten weitere Wachstumschancen.

4. Gesamtaussage Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft unterliegt einer Vielzahl von Risiken, die untrennbar mit der unternehmerischen Tätigkeit verbunden sind. Deshalb werden Wachstumschancen sowie Optimierungspotenziale und die sich hieraus ergebenen wirtschaftlichen Risiken systematisch gegeneinander abgewogen und evaluiert. Zukünftige Chancen, die ein unternehmensgefährdetes Risiko erkennen lassen, werden nicht in Betracht gezogen.

Dem zunehmenden Wettbewerb am Markt wird man auch weiterhin durch Erfahrung und Innovation sowie einem überdurchschnittlichen Anspruch an Qualität und Kundenzufriedenheit begegnen. Als Unternehmen mit jungen, dynamischen Mitarbeitern, die das Thema Fahrrad auch in ihrer Freizeit leben, werden Trends und Neuerungen genau beobachtet und frühzeitig richtungsweisende Entscheidungen getroffen. Hochwertige Dienstleistungen, individueller Service, hohe Zuverlässigkeit sowie flexible und schnelle Abwicklung spezieller Kundenwünsche stehen weiterhin maßgeblich für den Erfolg des Unternehmens.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass keine Risiken bestehen, die die Gesellschaft gefährden können.

 

Würselen, im Dezember 2019

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 4.343.166,83 3.976.729,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 106.632,82 99.832,82
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 106.632,82 99.832,82
II. Sachanlagen 4.236.534,01 3.876.897,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.796,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.230.296,99 3.578.397,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.441,02 298.500,00
B. Umlaufvermögen 11.807.130,96 9.520.725,83
I. Vorräte 6.927.988,70 5.338.138,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.192.623,10 1.305.669,20
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 43.986,98 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.148.636,12 1.305.669,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.686.519,16 2.876.918,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 83.292,42 28.750,36
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.233.590,21 13.526.206,01

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 5.090.937,19 5.006.368,51
I. Kapitalanteile 5.090.937,19 5.006.368,51
1. Kapitalanteile der Kommanditisten 5.090.937,19 5.006.368,51
B. Rückstellungen 247.583,71 104.161,12
C. Verbindlichkeiten 10.895.069,31 8.415.676,38
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.322.474,02 2.619.547,75
2. sonstige Verbindlichkeiten 7.054.403,81 5.357.344,85
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.233.590,21 13.526.206,01

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 18.634.871,23 15.769.488,23
2. Personalaufwand 7.156.445,24 6.137.144,31
a) Löhne und Gehälter 5.994.685,55 5.116.453,53
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.161.759,69 1.020.690,78
davon für Altersversorgung 1.161.759,69 1.020.690,78
3. Abschreibungen 759.722,39 664.909,43
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 759.722,39 664.909,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.465.568,39 8.241.878,72
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 438,07 194,02
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 47.534,91 42.191,32
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 354.180,00 233.954,58
8. Ergebnis nach Steuern 851.858,37 449.603,89
9. sonstige Steuern 6.171,70 2.482,94
10. Jahresüberschuss 845.686,67 447.120,95

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Personengesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: bc GmbH & Co. KG

Firmensitz laut Registergericht: Würselen

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Aachen

Register-Nr.: HRA 6179

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte bestehen im wesentlichen aus Handelsware. Sie wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Sie wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Liquide Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Beträge in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs verbucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Steuerrückstellungen betreffen das Berichtsjahr. sie wurden in voraussichtlicher Höhe der zu erwartenden Steuernachzahlung gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2018 AHK 01.01.2018 Zugänge/ Abgänge-/Umb.- kumulierte Abschreib. Abschreib./ Zuschreib. - Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2018 Buchwert 31.12.2017
I. Immat. VG            
1. selbst. geschaff. gewerbl. Schutzrechte u. ähnl. Rechte 1.825,00 €   1.824,00 € 303,00 € 1,00 € 304,00 €
1. entgelt. Erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte u. ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 319.017,01 € 40.837,41 € 253.222,60 € 33.734,41 € 106.631,82 € 99.528,82 €
Immat. VG 320.842,01 € 40.837,41 € 255.046,60 € 34.037,41 € 106.632,82 € 99.832,82 €
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grdstckgl. Rechte und Bauten - € 2.200,00 € 404,00 € 404,00 € 1.796,00 € 0,00 €
1. andere Anlagen, BuG 5.577.709,09 € 1.377.181,98 € 2.676.146,77 € 725.280,98 € 4.230.297,00 € 3.578.397,00 €
    -48.447,30 €        
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 298.500,00 € 4.441,02 €   0,00 € 4.441,02 € 298.500,00 €
    -298.500,00 €        
Sachanlagen 5.876.209,09 € 1.381.623,00 € 2.676.550,77 € 725.280,98 € 4.236.534,02 € 3.876.897,00 €
    -346.947,30 €        

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 44.247,13 (Vorjahr:Euro 44.247,13).

Hafteinlage

In folgender Höhe bestehen Hafteinlagen gemäß § 172 Abs. 1 HGB, die noch nicht zurückgezahlt wurden:

Hafteinlage Euro
Kommanditist Marcus Wenkel 100.000,00
Kommanditist Klaus Hoenig 100.000,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Verpfändung eines Kontoguthabens in Höhe von Euro 500.000.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
Betrag
TEuro
kleiner 1 J
TEuro
größer 1 J.
gegenüber Kreditinstituten 3.322,50 1.043,30 2.279,20
erhaltene Anzahlungen 650,40 650,40 0
aus Lieferungen und Leistungen 1.918,30 1.918,30 0
gegenüber Gesellschaftern 518,20 518,20 0
sonstige Verbindlichkeiten 4.485,70 4.485,70 0
Summe 10.895,10 8.615,90 2279,2

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Es bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen in nachfolgend aufgeführter Höhe:

Art der Verpflichtung bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
Kfz-Leasing 93.112,03 € 96.368,21 €  
Mietverpflichtungen 1.277.119,48 € 4.905.512,47 € 5.878.183,80 €

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter   78,25
Angestellte   87,25
leitende Angestellte   14,25
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 179,75  
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter   160,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter   22,75

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin geführt.

Deren Geschäftsführer sind:

Geschäftsführer: Marcus Wenkel Kfm. Geschäftsführer
Geschäftsführer: Klaus Hoenig Kfm. Geschäftsführer
Geschäftsführer: Philipp Simon Kfm. Geschäftsführer

Gesellschafter

persönlich haftende Gesellschaft:

Name bc Verwaltungs GmbH
Sitz Würselen
Rechtsform GmbH
Gezeichnetes Kapital: Euro 25TSD

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Das Ergebnis wurde wie im Gesellschaftsvertrag vorgesehen verteilt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Würselen, 04.03.2020

gez. Die Geschäftsführer

Marcus Wenkel

Klaus Hoenig

Philipp Simon

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.03.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die bc GmbH & Co. KG, Würselen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der bc GmbH & Co. KG, Würselen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der bc GmbH & Co. KG, Würselen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264 a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264 a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführten Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressdaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf dieses Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und die für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientiert en Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aachen, den 26. Februar 2020

S & P Wirtschaftsprüfer GmbH
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Oliver Mojert, Wirtschaftsprüfer

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