7P Solutions & Consulting AGLiquidiert

51103 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 32361
Vorher
TECON Systems AG7P Solutions AG
Eingetragen
26.10.1999
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieUnternehmensberatung
Gegenstand
die Beratung, Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Informationstechnologie und die Durchführung begleitender Fortbildungsmaßnahmen. Daneben werden im Rahmen von Kundenaufträgen Hardund Software vermarktet;

Historie

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Management

NameRolle
Joseph Kronfli
seit 10.3.2015
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

7P Solutions & Consulting AG (vormals: 7P Solutions AG)

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz zum 31. Dezember 2009

7P Solutions & Consulting AG, Köln (vormals: 7P Solutions AG, Köln)

Aktiva

2009 2008
EUR EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 329.674,00 440.076,00
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 586.738,00 101.338,00
916.412,00 541.414,00
Umlaufvermögen
Vorräte
Unfertige Leistungen 41.605,78 70.590,00
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.328.218,06 706.484,83
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 582.738,57 279.795,83
Sonstige Vermögensgegenstände 78.757,64 26.108,42
2.989.714,27 1.012.389,08
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 66.592,40 52.712,19
3.097.912,45 1.135.691,27
Rechnungsabgrenzungsposten 47.294,58 7.078,91
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 243.397,17
4.061.619,03 1.927.581,35

Passiva

2009 2008
EUR EUR
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 120.000,00 100.000,00
Kapitalrücklage 2.557.740,16 2.017.597,83
Bilanzverlust -1.274.973,92 -2.360.995,00
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 243.397,17
1.402.766,24 0,00
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 237.029,00 214.896,00
Steuerrückstellungen 27.573,00 0,00
Sonstige Rückstellungen 1.192.320,00 410.268,00
1.456.922,00 625.164,00
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 60,43 70,04
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 60,43 (Vorjahr: EUR 70,04)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 59.230,00 43.750,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 59.230,00 (Vorjahr: EUR 43.750,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 561.698,81 197.561,45
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 561.698,81 (Vorjahr: EUR 197.561,45)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 81.629,18 676.944,82
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 81.629,18 (Vorjahr: EUR 676.944,82)
Sonstige Verbindlichkeiten 327.785,27 324.732,54
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 327.785,27 (Vorjahr: EUR 324.732,54)
- davon aus Steuern: EUR 277.179,31 (Vorjahr: EUR 263.786,20)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 48.569,80 (Vorjahr: EUR 20.730,08)
1.030.403,69 1.243.058,85
Rechnungsabgrenzungsposten 171.527,10 59.358,50
4.061.619,03 1.927.581,35

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2009

7P Solutions & Consulting AG, Köln (vormals: 7P Solutions AG, Köln)

2009 2008
EUR EUR
Umsatzerlöse 25.134.141,52 13.176.701,46
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen -30.244,22 70.590,00
Sonstige betriebliche Erträge 2.060.098,20 941.928,16
Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -30.259,02 0,00
Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.054.706,37 -759.953,12
Personalaufwand
Löhne und Gehälter -14.804.100,95 -9.329.016,84
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversogung -2.301.845,71 -1.574.061,64
- davon für Altersversorgung EUR 48.768,80 (Vorjahr: EUR 71.831,36)
Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -602.474,62 -190.576,12
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.196.958,93 -2.045.369,59
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.083,43 23.543,05
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 170,30 (Vorjahr: EUR 20.188,11)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -35.850,25 -105.349,76
- davon an verbundene Unternehmen EUR 30.850,25 (Vorjahr: EUR 100.452,76)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.140.883,08 208.435,60
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -27.573,00 -111.369,46
Sonstige Steuern -27.289,00 -12.659,85
Jahresüberschuss 1.086.021,08 84.406,29
Verlustvortrag -2.360.995,00 -2.445.401,29
Bilanzverlust -1.274.973,92 -2.360.995,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2009

7P Solutions & Consulting AG, Köln (vormals: 7P Solutions AG, Köln)

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft beachtet bei der Aufstellung des Jahresabschlusses hinsichtlich der Bilanzierung, der Bewertung und des Ausweises die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 Abs. 2 und 3 bzw. § 275 Abs. 2 HGB.

Der Abschluss ist in EURO aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Im Einzelnen wurden folgende Grundsätze und Methoden angewandt:

Gliederungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind aufgrund der Verschmelzung der 7P Consulting GmbH mit der Gesellschaft zum 1. Januar 2009 nur beschränkt mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bewertungsmethoden

Entsprechend dem Verschmelzungsvertrag vom 25. Juni 2009 wurde die 7P Consulting GmbH, mit Wirkung zum 1. Januar 2009 auf die 7P Solutions & Consulting AG verschmolzen.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit der Schlussbilanz der Gesellschaft des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

• Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und grundsätzlich über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben. Im Berichtsjahr erfolgte eine einmalige außerplanmäßige Abschreibung eines immateriellen Vermögensgegenstandes.

• Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlicher begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

• Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis 31. Dezember 2007 EUR 410,00), sind gemäß § 6 Abs. 2 S.1 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Daneben wird gemäß § 6 Abs. 2a EStG für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter die einer selbständigen Nutzung fähig sind (Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als netto EUR 150,00 bis EUR 1.000,00) seit 2008 ein Sammelposten gebildet. Der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten beläuft sich auf TEUR 249 (Vorjahr TEUR 26) und wurde aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Er wird im Erwerbsjahr und den folgenden vier Jahren abgeschrieben.

• Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Software 2-5 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2-15 Jahre

• Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet. Neben den direkt zurechenbaren eigenen und fremden Einzelkosten sind angemessene Gemeinkostenanteile entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt worden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 4 HGB aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es werden gegebenenfalls von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

• Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Stichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken lagen am Bilanzstichtag nicht vor. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% der Nettoforderungen TEUR 10 (Vorjahr TEUR 3) berücksichtigt.

• Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

• Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch zu veranlagenden Ertragsteuern.

• Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G ein Rechnungszins von 6,0% zugrunde.

• Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

• Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

• Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

• Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

• Fremdwährungstransaktionen werden mit dem am Tag des Geschäftsvorfalls gültigen Kassakurs umgerechnet. Alle Währungsdifferenzen werden im Periodenergebnis erfasst.

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 35 haben zum 31. Dezember 2009 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr TEUR 8). Alle anderen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31. Dezember 2009 wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Forderungen gegenüber der SEVEN PRINCIPLES AG in Höhe von TEUR 570. Es handelt sich dabei um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, aus Cashpooling und aus Umsatzsteuerorganschaft.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Vorschüsse und Darlehen an Mitarbeiter in Höhe von TEUR 15, Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 10 und Kautionen in Höhe von TEUR 51.

Flüssige Mittel in Höhe von TEUR 65 dienen als Sicherheit für Mietbürgschaften und stehen der Gesellschaft nicht zur freien Verfügung.

Das Grundkapital der Gesellschaft wurde im Rahmen der Verschmelzung aufgestockt und lautete zum 31. Dezember 2009 auf 120.000,00 EUR. Das Grundkapital untergliedert sich in 120.000 Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von je 1 EUR. Hierbei handelt es sich insgesamt um Stammaktien.

Eigene bzw. Vorratsaktien hält die Gesellschaft nicht.

Des Weiteren wird zum Bilanzstichtag eine Kapitalrücklage in Höhe von EUR 2.557.740,16 ausgewiesen, die sich fusionsbedingt um TEUR 540 erhöht hat.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen, Berufsgenossenschaft, Reisekosten sowie Rechts- und Beratungskosten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten waren zum Bilanzstichtag nicht besichert.

III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträgen in Höhe von TEUR 49 (VJ: TEUR 43) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten.

In den Gehaltsaufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2 aus einer Lohnsteuerprüfung für den Zeitraum 2006 bis 2008 enthalten.

In den sozialen Aufwendungen für Altersversorgung sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 12 enthalten aus einer Sozialversicherungsprüfung für das Jahr 2006.

Steuern vom Einkommen und Ertrag für das Geschäftsjahr 2009 werden aufgrund der eingeschränkten Nutzbarkeit der steuerlichen Verlustvorträge in Höhe von TEUR 28 ausgewiesen.

IV. Sonstige Angaben

Die Berichtsgesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine 100 % - Tochter der SEVEN PRINCIPLES AG, Köln. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der SEVEN PRINCIPLES AG einbezogen.

V. Ergänzende Angaben

1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Vorstände

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Mahle Klaus Vorstand Mit zweitem Vorstand oder Prokuristen
Perpeet Jens Vorstand seit dem 1. Januar 2009 Mit zweitem Vorstand oder Prokuristen

Die Herren K. Mahle und J. Perpeet üben die Tätigkeit hauptberuflich aus.

Die Gesamtbezüge des Vorstandes für das Jahr 2009 belaufen sich auf TEUR 375.

Aufsichtsrat

Familienname Vorname Funktion Beruf
Trinkaus Ulrich Mitglied seit 1. März 2009 Vorstand
Lenk Steffen Mitglied seit 1. März 2009 Vorstand
Harig Jens Vorsitzender Vorstand
Schäfer Dirk Mitglied bis 28. Februar Geschäftsführer der 7P Mobile & IT Services GmbH
Vesper Michael Mitglied bis 28. Februar 2009 Generaldirektor

Die im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen TEUR 2.

2. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2009 waren durchschnittlich 238 Mitarbeiter (Vorjahr: 156) beschäftigt.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen am 31. Dezember 2009 betrugen insgesamt TEUR 1.617 (Vorjahr: TEUR 439); davon entfallen auf Mietverpflichtungen TEUR 552 (Vorjahr TEUR 129) und Leasingverpflichtungen TEUR 1.065 (Vorjahr TEUR 310).

Die Honorare für die Abschlussprüfung sind im Konzernabschluss der SEVEN PRINCIPLES AG angegeben.

VI. Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von EUR 1.274.973,92 welcher sich zusammensetzt aus einem Verlustvortrag in Höhe von EUR 2.360.995,00 zuzüglich des laufenden Jahresüberschusses in Höhe von EUR 1.086.021,08 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, 19. März 2010

7 P Solutions & Consulting AG

gez. K. Mahle

gez. J. Perpeet

Lagebericht zum 31. Dezember 2009

7P Solutions & Consulting AG, Köln (vormals: 7P Solutions AG, Köln)

A. Entwicklung im Markt für Informationstechnologie

Im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise erlebte auch die europäische Wirtschaft einen massiven Rückgang. Innerhalb der Europäischen Union fiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2009 um 4,1 %. Für die deutsche Wirtschaft bedeutete der Rückgang des BIP um 5,0 % im Jahr 2009 den stärksten Einbruch der Nachkriegszeit. Der wirtschaftliche Rückgang fand hauptsächlich im Winterhalbjahr 2008 / 2009 statt. Die Politik hat mit der Auflage von Konjunkturpaketen schnell auf den Einbruch der Wirtschaft reagiert und insbesondere die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes hat sich für den Arbeitsmarkt als wichtiger stabilisierender Faktor erwiesen. Ebenso trugen die massive Interventionen der Staaten und Notenbanken zur Stabilisierung der Finanzmärkte bei. Im weiteren Jahresverlauf 2009 stellte sich eine Belebung der Wirtschaftsentwicklung auf niedrigem Niveau ein. Das 4. Quartal 2009 dämpfte mit einem Nullwachstum Hoffnungen auf eine schnelle Erholung der deutschen Wirtschaft.

Der europäische Markt für Informationstechnik fiel gemäß Angaben vom European Information Technology Observatory (EITO) im Jahr 2009 um 3,1 %. Für 2010 wird eine leichte Erholung um rd. 0,5 % erwartet. Nach Jahren kontinuierlichen Wachstums ist auch der deutsche Markt für Informationstechnik im Jahr 2009 im Zuge des gesamtwirtschaftlichen Einbruchs gemäß Angaben des Bundesverbandes BITKOM um 2,6 % geschrumpft. Für 2010 erwartet BITKOM eine leichte Erholung des Marktes für Informationstechnik von 1,0 % auf rund 66 Mrd. EUR. IT-Services waren mit 0,2 % Rückgang in 2009 unterdurchschnittlich betroffen und sollen 2010 wieder um 2,5 % wachsen. Das Gesamtmarktvolumen für Informationstechnik liegt einschließlich des prognostizierten Wachstums für 2010 noch unterhalb der Gesamtumsätze 2008. So wird sich auch im Jahr 2010 der intensive Verdrängungswettbewerb in der IT-Branche fortsetzen und die Konsolidierung der Anbieter fortschreiten. Die hohe Wettbewerbsintensität um Projektanfragen wird auch in 2010 steigende Preise in weiten Teilen verhindern.

Nach einer aktuellen Umfrage von BITKOM sind die wichtigsten IT-Trends des Jahres 2010 Cloud Computing, Virtualisierung, Mobiles Internet und IT-Sicherheit. Aktuell bleibt auch das IT-Outsourcing. Die steigende Verbreitung von Smartphones und die sinkenden Datentarife haben der mobilen Internetnutzung zum Durchbruch verholfen. Viele bislang überwiegend stationär genutzte Anwendungen im privaten und geschäftlichen Bereich werden mit einer so genannten App (kurz für 'portable application') für den mobilen Zugriff auf dem Handy konfiguriert. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten stieg in Europa gemäß EITO trotz Wirtschaftskrise in 2009 um rd. 10 % und wird sich mit gleicher Dynamik in 2010 fortsetzen. Für den deutschen Markt erwartet BITKOM für 2010 ein Wachstum von voraussichtlich 8 % auf 5,6 Milliarden EUR. Der Telekommunikationsmarkt in Deutschland insgesamt wird voraussichtlich im Jahr 2010 mit einem Minus von 0,6 % weniger stark schrumpfen als 2009 (-2,4 %). Europaweit wird für den Telekommunikationsmarkt für 2010 sogar ein leichtes Plus von rd. 0,9 % erwartet.

SEVEN PRINCIPLES hat im Mobilfunk und der mobilen Datenübertragung einen klaren Leistungsschwerpunkt und diesen in 2009 weiter ausgebaut. Hieraus ergeben sich auch für 2010 Wachstumschancen.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

I. Verlauf des Geschäftsjahres

Die Verschmelzung der 7P Consulting GmbH auf die 7P Solutions AG und die Umfirmierung zur 7P Solutions & Consulting AG wurde am 14. Juli 2009 mit Wirkung zum 1. Januar 2009 ins Handelsregister eingetragen und führte zu einer verbesserten Organisation mit harmonisiertem Portfolio und einer besseren Zusammenarbeit. Die Kunden und Mitarbeiter haben die Verschmelzung positiv aufgenommen und begleitet.

Im Zuge der Reorganisation der Gruppe wurde zum 1. Januar 2009 der Geschäftsbereich Test und Qualitätssicherung an die 7P Mobile & IT Services mit 51 Mitarbeitern verkauft. Der Verkauf dieser Einheit hat zu einer deutlichen Schärfung des Leistungsportfolios geführt.

Das defizitäre Produkt TICR wurde zum Preis von 125.000 EUR an die Fa. Ascom verkauft. Die verbleibenden Mitarbeiter wurden in den Geschäftsbereich Consulting integriert.

Die 7P Solutions & Consulting AG blickt auf ein Umsatz- (25.134 TEUR, VJ: 13.177 TEUR) und Mitarbeiterwachstum (im Durchschnitt 2009: 238 Mitarbeiter; VJ: 156 Mitarbeiter) zurück. Dieser ist im Wesentlichen auf den Zusammenschluss mit der 7P Consulting GmbH zurückzuführen.

Der Jahresüberschuss beträgt 1.086 TEUR, (VJ: 84 TEUR) wobei der Verkauf des Produktes TICR 125 TEUR zum Ergebnis beigetragen hat. Die Ergebnisse der Geschäftsbereiche haben sich folgendermaßen entwickelt: Verluste bei Mobile Marketing (671 TEUR), Verluste bei RemaPlus (499 TEUR), deutlicher Profit im Geschäftsbereich Consulting (2.256 TEUR).

Die Verluste in den Geschäftsbereichen Mobile Marketing und REMAplus und die schlechte Auslastung im ersten Halbjahr im Geschäftsbereich Consulting haben dazu geführt, dass das Ergebnis der 7P Solutions & Consulting AG noch nicht auf dem Niveau angelangt ist, das der Vorstand für 2009 angestrebt hatte. Die Ergebnisentwicklung ist dennoch befriedigend, da es gelungen ist, trotz Wirtschaftskrise ein deutlich positives Ergebnis zu erzielen und den profitablen Wachstumskurs der 7P Solutions & Consulting AG weiter zu führen.

Als Konsequenz aus den Verlusten der Geschäftsbereiche REMAplus und Mobile Marketing wurden folgende Beschlüsse gefasst: Die Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsbereich Mobile Marketing wurde der Umsatzentwicklung angepasst und 9 Mitarbeitern zum 1. Juli 2009 betriebsbedingt gekündigt. Für das Produkt REMAplus sollen Desinvestmentoptionen in 2010 geprüft werden.

Für die eigenentwickelte Softwarelösung REMAplus konnten weitere Stadtwerke als Kunden gewonnen werden und insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von 284 TEUR generiert werden. Auf die Softwarelösung wurden in 2009 insgesamt Abschreibungen in Höhe von 307 TEUR (laufende Abschreibung 115 TEUR; außerplanmäßige Abschreibung 192 TEUR) vorgenommen, so dass zum 31. Dezember 2009 ein Buchwert von 96 TEUR verbleibt. Die Wertberichtigung erfolgte aufgrund der unterplanmäßigen Umsatzentwicklung und der damit verbundenen defizitären Entwicklung des Produktes.

Insgesamt wurde ein steigendes Betriebsergebnis erwirtschaftet, das die Erfolge der Reorganisationsmaßnahmen aus 2008 und 2009 untermauert.

II. Ertragslage

Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum auf 25,1 Mio. EUR (VJ: 13,2 Mio. EUR). Die Erlöse mit Softwareprodukten beliefen sich auf insgesamt 332 TEUR (VJ: 284 TEUR). Bestandsveränderungen ergaben sich aus noch nicht abgerechneten Projekten. Insgesamt ergibt sich das Wachstum vor allem durch die Verschmelzung mit der 7P Consulting GmbH. Die Vorjahreszahlen sind insofern nur bedingt vergleichbar.

2009 2008
'000 EUR '000 EUR
Umsatz 25.134 13.177
Bestandsveränderung -30 71
Gesamtleistung 25.104 13.248

Zur Umsatzrealisierung wurde auch auf Mitarbeiter aus anderen SEVEN PRINCIPLES Gesellschaften zurückgegriffen. Die Rohertragsmarge ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken.

2009 2008
'000 EUR '000 EUR
Rohertrag 22.019 12.487
in % von Gesamtleistung 87,7% 94,3%

Die Personalkosten in der 7P Solutions & Consulting AG sind durch den fusionsbedingten Anstieg der Mitarbeiterzahl von durchschnittlich 156 auf 238 in 2009 gestiegen.

Die Verwaltungskosten sind im Zusammenhang mit dem Personalwachstum gestiegen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (im Wesentlichen. REMAplus) sind in 2009 aufgrund einer vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibung bei REMAplus sowie Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung aufgrund neuer Standorte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

2009 2008
'000 EUR '000 EUR
Personalkosten 17.106 10.903
Verwaltungskosten 5.190 2.045
Abschreibungen 602 191
Kosten gesamt 22.898 13.139

Das Betriebsergebnis ist trotz höherer Aufwendungen positiv ausgefallen. Das Zinsergebnis hat sich von -82 TEUR auf -33 TEUR verbessert. Dies resultiert aus der Rückführung eines Darlehens der Muttergesellschaft SEVEN PRINCIPLES AG im 3. Quartal 2008. In Summe ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.086 TEUR (VJ: 84 TEUR).

2009 2008
'000 EUR '000 EUR
Betriebsergebnis 1.174 290
Zinsergebnis -33 -82
Ergebnis vor Steuern 1.141 208
Jahresüberschuss 1.086 84

III. Vermögens- und Finanzlage

Zum 31. Dezember 2009 stieg die Bilanzsumme auf 4,1 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf die Verschmelzung zurückzuführen ist.

Das Sachanlagevermögen stieg ebenfalls in Folge der Verschmelzung sowie aufgrund von Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung im Zusammengang mit der Eröffnung neuer Standorte an. Die immateriellen Vermögensgegenstände hingegen sanken durch die außerplanmäßigen Abschreibungen auf REMAplus.

31.12.2009 31.12.2008
'000 EUR '000 EUR
Anlagevermögen 916 541
Immaterielle Vermögensgegenstände 329 440
Sachanlagen 587 101

Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 1.961 erhöht. Dies resultiert vor allem aus dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 2.328 (VJ: TEUR 706) aufgrund des Wachstums im Zuge der Verschmelzung. Die liquiden Mittel sind aufgrund einer Cash-Pooling Vereinbarung innerhalb der SEVEN PRINCIPLES Gruppe konstant geblieben.

31.12.2009 31.12.2008
'000 EUR '000 EUR
Umlaufvermögen 3.098 1.136
Vorräte 42 71
Forderungen aus Lief. u. Leistungen 2.328 706
Forderungen gegen verbundene Untern. 583 280
Sonstige Vermögensgegenstände 78 26
Wertpapiere und Liquide Mittel 67 53

Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind, mit Ausnahme der Pensionsverpflichtungen, ausschließlich kurzfristig. Die Zunahme der Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen resultiert zum größten Teil aus dem höheren Mitarbeiterstand aufgrund der Verschmelzung.

31.12.2009 31.12.2008
'000 EUR '000 EUR
Rückstellungen 1.457 625
Pensionsrückstellungen 237 215
Sonstige Rückstellungen 1.192 410
Steuerrückstellungen 28 0
Verbindlichkeiten 1.030 1.243
erhaltene Anzahlungen auf Bestel1ungen 59 44
Verbindlichkeiten aus Lief. u. Leistungen 562 197
Verbindlichkeiten ggü. verbundene Untern. 82 677
Sonstige Verbindlichkeiten 327 325

Die Summe des Eigenkapitals stieg zum 31. Dezember 2009 um 1.646 TEUR auf 1.403 TEUR.

Durch die Erhöhung des Eigenkapitals durch eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von 1,6 Mio. EUR durch die Gesellschafterin im Vorjahr, der Stärkung des Eigenkapitals durch die Verschmelzung mit der 7P Consulting GmbH sowie der profitablen Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2009 ist das Eigenkapital der Gesellschaft signifikant gestiegen. Das Eigenkapital ist damit positiv und die Eigenkapitalquote beträgt 34,5%. Damit entfällt die Notwendigkeit zur Fortführung der Patronatserklärung durch die SEVEN PRINCIPLES AG, die diese entsprechend gegenüber der 7P Solutions & Consulting AG im Jahr 2009 gekündigt hat.

31.12.2008 31.12.2008
'000 EUR '000 EUR
Summe Eigenkapital 1.403 -243
Eigenkapitalquote 34,5% -12,6%
Bilanzsumme 4.062 1.928

IV. Personalentwicklung

Der Personalbestand hat sich im Berichtszeitraum auf 232 Mitarbeiter (VJ: 160 Mitarbeiter) erhöht. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug 238 (VJ: 156).

C. Vorgänge nach Ablauf des Geschäftsjahres 2009

Weitere den Geschäftsverlauf wesentlich beeinflussende Geschäftsvorfälle sind seit Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

D. Risiken und Risikomanagement

I. Risikobericht

Für die Geschäftstätigkeit der 7P Solutions & Consulting AG bestehen bestimmte Risiken, deren Eintreten sich nachteilig auf die künftige Entwicklung der Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage auswirken könnte.

Wie in den vergangenen Jahren liegt der Tätigkeitsschwerpunkt in der Telekommunikationsbranche mit einer Umsatzkonzentration auf Großkunden. Ein Wegbrechen einzelner Kunden könnte zu signifikanten Umsatzrückgängen mit Auswirkungen auf die Ergebnisentwicklung führen. Der Vorstand schätzt das Risiko als gering ein, da man innerhalb der Großkunden eine langjährige gute Zusammenarbeit in verschiedenen Abteilungen und Tochtergesellschaften aufweist. Bisher wurde kein Großkunde verloren und die Großkunden sind an langfristigen strategischen Lieferandenbeziehungen interessiert. Die Verbreiterung der Kundenbasis wird konsequent betrieben. Die langjährigen kontinuierlich wachsenden Kundenbeziehungen bieten auch zukünftig große Wachstumschancen.

Als Dienstleistungsunternehmen sind qualifizierte, motivierte Mitarbeiter wesentlich für den Unternehmenserfolg. Bisher ist es 7P Solutions & Consulting AG gelungen gute Mitarbeiter zu gewinnen. Mit dem Ausbau von Weiterbildungsmaßnahmen soll die Mitarbeiterbindung gestärkt werden. Hochqualifizierte Mitarbeiter sind im aktuellen Marktumfeld eine stark nachgefragte Ressource. Eine nicht ausreichende Anzahl an guten Mitarbeitern oder eine höhere Fluktuation wirken sich wachstumsbegrenzend aus.

II. Risikomanagement

In dem Streben nach nachhaltigem Wachstum und Steigerung des Unternehmenswerts wird versucht unangemessene Risiken weitgehend zu vermeiden. Das Risikomanagement der 7P Solutions & Consulting AG wurde auch im zurückliegenden Jahr weiter ausgebaut und hat zur Wertsicherung in der Gruppe beigetragen. Die relevanten Geschäftsrisiken wurden identifiziert und werden entsprechend der Unterscheidung zwischen strategischen, finanziellen, operativen und externen Risiken mit Hilfe des Risikomanagement- und Kontrollsystems gesteuert. Wesentlicher Bestandteil ist dabei die Unternehmensplanung sowie das interne Berichtswesen. Die Unternehmensplanung dient der Abschätzung potentieller Risiken vor wesentlichen Geschäftsentscheidungen während das Berichtswesen eine Überwachung der Risiken während der Durchführung von Unternehmensprozessen ermöglicht. Aufgrund der flachen Organisations- und Verantwortungshierarchie bei 7P Solutions & Consulting AG ist der Vorstand in regelmäßigen Meetings mit den einzelnen Bereichen eng an das operative Geschäft angebunden. Wesentliche Geschäftsentscheidungen werden vom Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat getroffen, so dass Vorstand und Aufsichtsrat vollständig und zeitnah über wesentliche Risiken informiert werden. Ziel ist es, über eine Überprüfung der Angemessenheit und Effizienz unseres Risikomanagements in regelmäßigen Zeitabständen einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu erreichen.

E. Ausblick und Chancen

Aufgrund der guten Marktpositionierung der 7P Solutions & Consulting AG, der abschwächenden Wirtschafts- und Finanzkrise sowie den Maßnahmen in den Geschäftsbereichen Mobile Marketing und REMAplus erwartet die 7P Solutions & Consulting AG für die Jahre 2010 und 2011 einen weiter steigenden Rohertrag und Ergebnis. Konkret soll vor allem der Leistungsanteil der festangestellten Mitarbeiter steigen, wofür der Rohertrag die maßgebliche Messgröße ist. Der Rohertrag soll demnach in 2010 mehr als 24,5 Mio. EUR betragen und das Ergebnis mehr als TEUR 1.800. Die Investitionen sind mit TEUR 378 geplant.

Die Herausforderungen für 2010 sind, alle Standorte im Geschäftsbereich Consulting profitabel zu machen und die Verluste in den Geschäftsbereichen REMAplus und Mobile Marketing zu eliminieren. Parallel dazu muss weiter der Wandel des Geschäftmodells vorangetrieben werden und ein Teil des Geschäftes auf langfristige planbare Vertragsarten gewandelt werden. Insgesamt sollte die Profitabilität im Vorjahresvergleich weiter steigen und ein deutlich positives operatives Ergebnis erwirtschaftet werden. Auch an einer weiter zunehmenden Zusammenarbeit mit den Konzerngesellschaften wird gearbeitet, die ebenfalls einen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit leisten sollte.

F. Schlusserklärung zum Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Bei allen Rechtsgeschäften mit den herrschenden Unternehmen und den mit dem herrschenden Unternehmen verbundenen Unternehmen hat die Gesellschaft, nach den zum Zeitpunkt der Vornahme der Rechtsgeschäfte bekannten Umständen, eine angemessene Gegenleistung erhalten. Dadurch, dass andere Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, wurde die Gesellschaft nicht benachteiligt.

 

Köln, 19. März 2010

gez. Klaus Mahle

gez. Jens Perpeet

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der 7P Solutions & Consulting AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, 19. März 2010

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gockel, Wirtschaftsprüfer

Corterier, Wirtschaftsprüferin

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2009

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2009 Zugänge Abgänge 31.12.2009
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software 658.966,11 316.435,00 17.303,18 958.097,93
SACHANLAGEN
Betriebs- und Geschäftsausstattung 239.387,97 678.053,73 19.587,05 897.854,65
898.354,08 994.488,73 36.890,23 1.855.952,58
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2009 Zugänge Abgänge 31.12.2009
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software 218.890,11 416.422,85 6.889,03 628.423,93
SACHANLAGEN
Betriebs- und Geschäftsausstattung 138.049,97 186.051,77 12.985,09 311.116,65
356.940,08 602.474,62 19.874,12 939.540,58
NETTOBUCHWERTE
31.12.2009 31.12.2008
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software 329.674,00 440.076,00
SACHANLAGEN
Betriebs- und Geschäftsausstattung 586.738,00 101.338,00
916.412,00 541.414,00

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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