Octopus Energy Germany Operations GmbHLiquidiert

81671 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 136008
Vorher
First Utility GmbHShell PrivatEnergie GmbHShell Energy Retail GmbH
Eingetragen
27.3.2015
Branche
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernSpeichern von Gas zu VersorgungszweckenElektrizitätshandel
Gegenstand
der Energiehandel sowie die Energieversorgung mit leitungsgebundenem Strom und Gas von Privatpersonen, Privathaushalten, Geschäfts- und Industriekunden, Weiterverteilern sowie öffentlichen Einrichtungen mit Energie einschließlich aller damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Das Unternehmen kann zudem seinen Kunden und Geschäftspartnern Beratungs- und Vermittlungsleistungen im Zusammenhang mit der Versorgung mit elektrischer Energie, Gas, E-Mobilitätsprodukten und Energieeffizienzmaßnahmen anbieten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Merlind Schatz
seit 20.12.2023
Prokura
Sonja Müller-Dib
seit 5.4.2022
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Shell Energy Retail GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Shell Energy Retail GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Shell Energy Retail GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Shell Energy Retail GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 13. Juli 2023

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Eickhoff
Wirtschaftsprüfer

Rathjen
Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werte 287.082,63 417.720,76
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.984,67 11.251,67
295.067,30 428.972,43
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 121.813.439,34 60.191.496,01
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 110.804.302,82 39.184.080,17
3. Sonstige Vermögensgegenstände 22.894.108,07 18.186.207,56
255.511.850,23 117.561.783,74
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.756.564,85 493.441,22
284.268.415,08 118.055.224,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.649,34 37.333,27
284.607.131,72 118.521.530,66

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000
II. Kapitalrücklage 48.800.000,00 21.000.000,00
48.825.000,00 21.025.000,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 101.928.412,97 34.263.896,88
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 130.522.167,45 58.299.017,65
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 503.044,43 2.772.859,36
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 14.872,62
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.828.506,87 2.145.884,15
davon aus Steuern EUR 1.186.108,53 (Vj. EUR 1.419.683,60)
133.853.718,75 63.232.633,78
284.607.131,72 118.521.530,66

Gewinn- und Verlustrechnung für 2022

2021
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 157.969.056,29 75.670.285,84
2. Sonstige betriebliche Erträge 756.035,35 275.833,52
158.725.091,64 75.946.119,36
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 166.603.035,96 72.691.302,34
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.054.025,43 12.159.743,86
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.541.247,49 1.909.322,77
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 432.944,95 323.226,40
davon für Altersversorgung EUR 16.467,72 (Vj. EUR 17.896,26)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 270.490,13 244.924,98
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.807.467,16 3.379.478,31
180.709.211,12 90.707.998,66
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 72.428,18 10.265,00
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 72.428,18 (Vj. EUR 10.265,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 83.890,01 461,48
davon an verbundene Unternehmen EUR 83.890,01 (Vj. EUR 461,48)
-11.461,83 9.803,52
9. Ergebnis nach Steuern -21.995.581,31 -14.752.075,78
10. Erträge aus Verlustübernahme 21.995.581,31 14.752.075,78
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §242 ff. und §264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 HGB) gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemach

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Shell Energy Retail GmbH mit Sitz in 22335 Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 136008 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3-5 Jahren vermindert. Die Abschreibung erfolgt zeitanteilig linear.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 110.804 (Vj. TEUR 39.184) entfallen in Höhe von TEUR 75.708 (Vj. TEUR 34.484) auf Forderungen gegen die Gesellschafterin. Sie resultieren aus Forderungen aus der Verlustübernahme (TEUR 52.263; Vj. TEUR 52.269), die mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 14.614; Vj. TEUR 50.515) saldiert werden, sowie Forderungen aus Cash-Pooling (TEUR 38.059; Vj. TEUR 32.730). Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Forderungen aus der Erhöhung der Kapitalrücklage (TEUR 12.566; Vj. TEUR 4.700). sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 535; Vj. TEUR 0).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten geleistete Anzahlungen, diese stiegen im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 22.894; Vj. TEUR 18.186).

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 25. Die Kapitalrücklage wurde von TEUR 21.000 auf TEUR 48.800 erhöht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Positionen:

31.12.2022 31.12.2021
TEUR % TEUR %
Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnungen 94.997,9 93,2 30.961,1 90,3
Rückstellungen für Kundenboni 381,2 0,4 278,4 0,8
Sonstige Rückstellungen 6.549,3 6,4 3.024,4 8,9
101.928,4 100,0 34.263,9 100,0

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Nach Tätigkeitsbereichen 2022 2021
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse Strom 44.426,4 28,1 30.409,0 40,2
Umsatzerlöse Gas 72.552,9 45,9 25.949,9 34,3
Umsatzerlöse sonstige 350 0,2 0,0 0,0
Umlagen 40.639,8 25,7 19.311,4 25,5
157.969,1 100,0 75.670,3 100,0

Sämtliche Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt.

Von den Umsatzerlösen wurden Aufwendungen für Strom- und Energiesteuer von TEUR 11.667 (Vj. TEUR 7.430) abgezogen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Zahlungen von Mahnkosten in Höhe von TEUR 171 (Vj. TEUR 90), periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 105 (Vj. TEUR 123) sowie weitere periodenfremde Erträge von TEUR 421 (Vj. TEUR 40).

Materialaufwand

Der Materialaufwand des Geschäftsjahres betrug TEUR 173.657,1 und unterteilt sich wie folgt:

2022 2021
TEUR TEUR
Aufwendungen für bezogene Waren 107.137,4 25.097,5
Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.054,0 12.159,7
Aufwendungen für Nutzungsentgelte 46.478,8 28.282,4
Aufwendungen für regulierte Abgaben 12.986,9 19.311,4
173.657,1 84.851,0

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.807,5 (Vj. TEUR 3.379,5) handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für Marketing und Vertrieb, Lizenzgebühren und Beratungskosten sowie Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sie enthalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 225 (Vj. TEUR 19).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet für sämtliche Verpflichtungen im Rahmen des Cash Pooling Vertrages mit der Barclays Bank Ireland PLC, Frankfurt am Main. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da sich das Risiko primär aus der Nichteinbringung von Lastschriftrückgaben ergibt und aufgrund von Erfahrungswerten als sehr gering einzuschätzen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.204 (Vj. TEUR 813). Davon bestehen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 316.

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

TEUR
Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen 888 (Vj. 813)
davon ggü. verbundenen Unternehmen 316 (Vj. 302)

Geschäftsführung

Dirk Oliver Leichsenring, Hamburg (General Manager, Shell Energy Retail GmbH) bis 30. April 2023

Edmund John Kamm, London /Großbritannien (Chief Executive Officer, Shell Energy Retail Limited) bis 01. Februar 2022

Sonja Müller-Dib, Buxtehude (Managing Director, Shell Energy Retail GmbH) ab 01. Februar 2022

Dr. Oliver Hoffmann, Hamburg (General Manager, Shell Energy Retail GmbH) ab 01. Mai 2023

Auf die Angaben zu den Geschäftsführerbezügen wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 29 (Vorjahr 22) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 4 Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und 25 Mitarbeiter in der Verwaltung eingesetzt.

Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgten mit anderen Unternehmen der Shell Gruppe. Die Geschäfte erfolgten zu marktüblichen Bedingungen.

Konzernverhältnisse

Die Shell Energy Retail GmbH, Hamburg, gehört über die Gesellschafterin, Shell Energy Retail Limited, Coventry, Großbritannien, zu 100% zur Shell plc, London, Großbritannien.

Der Konzernabschluss der Shell plc, London, Großbritannien, in den die Shell Energy Retail Ltd. im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen wird, wird im Unternehmensregister veröffentlicht und nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.

Der Geschäftsbericht der Shell plc, einschließlich des Konzernabschlusses der Shell Gruppe, ist außerdem in englischer Sprache bei der Deutsche Shell Holding GmbH, Suhrenkamp 71-77, 22335 Hamburg, oder auf der Internetseite www.shell.com erhältlich.

Die vorgenannte Muttergesellschaft stellt im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Ein Konzernabschluss für einen kleineren Kreis von Unternehmen wird nicht erstellt. Der Konzernabschluss der Shell plc, London, Großbritannien, zum 31. Dezember 2022, wird nach englischen Rechnungslegungsvorschriften sowie nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Shell plc, London, Großbritannien, einbezogen wird.

Nachtragsbericht

Es wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 16. Mai 2023 beschlossen, EUR 27 Mio. in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 einzustellen.

Am 08. Juni .2023 hat die Shell Gruppe intern kommuniziert, dass die Entscheidung getroffen wurde, die Geschäftsaktivitäten mit Strom und Gas für Privatkunden in Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland und Polen zu verkaufen. Dies beinhaltet die Geschäftsaktivitäten der SERG. Der Verkaufsprozess ist angestoßen und die Erwartung ist, in den kommenden Monaten eine Einigung zu erzielen, die dann der Genehmigung der jeweils zuständigen Behörden bedarf.

Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages ausgeglichene Verluste

Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Shell Energy Retail Limited, Coventry, Großbritannien. Danach wird der Gewinn jährlich abgeführt bzw. der Verlust übernommen.

 

Hamburg, den 28. Juni 2023

Shell Energy Retail GmbH
Geschäftsführung

Dr. Oliver Hoffmann

Sonja Müller-Dib

Entwicklung des Anlagevermögens 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 921.611,87 136.585,00 0,00 1.058.196,87
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.509,79 0,00 109,22 75.619,01
997.121,66 136.585,00 109,22 1.133.815,88
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 503.891,11 267.223,13 0,00 771.114,24
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.258,12 3.267,00 109,22 67.634,34
568.149,23 270.490,13 109,22 838.748,58
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 287.082,63 417.720,76
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.984,67 11.251,67
295.067,30 428.972,43

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Gegenstand des Unternehmens und Gesellschafterstruktur

Die Shell Energy Retail GmbH, Hamburg, (im Folgenden kurz "SERG" genannt) wurde am 2. März 2015 gegründet und am 27. März 2015 in das Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen.

Gesellschafter der SERG ist die Shell Energy Retail Ltd. (SERL) in Coventry, Großbritannien. Die Einlage von 25.000 Euro wurde zu 100% von der SERL geleistet. Die SERL gehört vollständig zur Shell plc., London/Großbritannien (im Folgenden Shell Gruppe genannt).

Die SERG ist organisatorisch in den strategischen Geschäftsbereich Integrated Gas and Renewables & Energy Solutions eingebunden. Gegenstand der Geschäftsaktivitäten ist der Einkauf und Vertrieb von Strom und Erdgas an Endverbraucher und Kleinunternehmer. Im Einklang mit der Strategie der Shell Gruppe, die Transformation zu einem Energieunternehmen mit Netto Null CO2-Emissionen im Einklang mit der Gesellschaft zu vollziehen, integrieren sich die SERG-Aktivitäten mit anderen in Deutschland ansässigen Shell Gesellschaften, um z. B. Strom für Elektromobilität konzernintern zu liefern.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach der Erholung im Vergleichsjahr 2021 im Berichtsjahr um 1,9% gestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7% höher.

Auf dem Arbeitsmarkt stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 1,0%. Der Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt setzte sich im Berichtsjahr mit leicht abgeschwächter Dynamik fort. Gegenüber Dezember 2021 sank die Zahl der Erwerbslosen im Dezember 2022 um 7,2%. Die Erwerbslosenquote nahm im Laufe des Jahres 2022 ab und lag im Dezember 2022 bei 2,8% (Vorjahr: 3,0%).

Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt 2022 gegenüber 2021 um 7,9% und damit deutlich höher als der Jahresdurchschnitt im Vorjahr (3,1%). Hauptgründe für die deutlich gestiegene Inflation im Vergleich zum Vorjahr waren die Preissteigerungen für Energieprodukte und Nahrungsmittel, seit Beginn des Krieges in der Ukraine. Diese und weitere Krisen- und Kriegs-Sondereffekte wie Lieferengpässe und deutliche Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen prägten den gesamten Jahresverlauf. Die hohen monatlichen Inflationsraten wurden 2022 zeitweise durch Entlastungsmaßnahmen abgemildert. Dazu gehörten neben dem 9-Euro-Ticket und der temporären Energiesteuersenkung für Diesel, Benzin, Erdgas (CNG/LNG) sowie Flüssiggas (LPG) auch der Wegfall der EEG-Umlage.

Die Energieprodukte verteuerten sich in 2022 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 34,7%, nach einem Anstieg um 10,4% in 2021. Spürbare Preiserhöhung in 2022 gab es insbesondere bei Heizöl (+87,0%), Kraftstoffen (+26,8%), Erdgas (+64,8%) und Strom (+20,1%). Entlastungsmaßnahmen aufgrund der hohen Energiepreise milderten die Teuerung von Energie im Jahresverlauf temporär ab. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresteuerungsrate 2022 bei +4,9% gelegen.

Ebenfalls gestiegen sind in 2022 insbesondere die Preise für Nahrungsmittel (13,4%) sowie die Preise für Dienstleistungen (2,9%).

Branchenentwicklung

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland erreichte 2022 eine Höhe von 11.829 PJ (3.286 TWh) beziehungsweise 403,6 Mio. Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das entspricht einem Rückgang um 4,7% gegenüber dem Vorjahr.

Der gegenüber dem Vorjahr deutliche Rückgang beim Energieverbrauch hat mehrere Ursachen: Trotz der sich im Jahresverlauf verstärkenden konjunkturellen Eintrübung ging von der Wirtschaft ein energieverbrauchssteigernder Effekt aus. Eine Erhöhung des Energieverbrauchs ergab sich auch aus dem Anstieg der Bevölkerungszahl: Allein bis August erhöhte sich die Zahl der in Deutschland lebenden Menschen um knapp eine Million. Andererseits kam es infolge der stark gestiegenen Energiepreise sowohl zu kurzfristigen verhaltensbedingten Einsparungen wie auch zu Energieeffizienzinvestitionen mit mittel- bis langfristiger Wirkung. Zu einer Minderung des Energieverbrauchs dürften auch preisbedingte Produktionskürzungen in einzelnen Wirtschaftsbranchen geführt haben. Knapp ein Prozent des Gesamtrückgangs beim Energieverbrauch kann auf die gegenüber 2021 wärmere Witterung zurückgeführt werden. Bereinigt um den Temperatureinfluss wäre der Energieverbrauch 2022 in Deutschland nur um 3,9% gesunken.

Der vom Lieferanten beeinflussbare Anteil des Strompreises (Energiebeschaffung, Vertrieb und Marge) beträgt zum 1. April 2022 rund 13,54 ct/kWh (38% des Gesamtpreises) und hat sich damit signifikant erhöht. Das durchschnittliche Netzentgelt und das Entgelt für den Messstellenbetrieb liegt im Jahr 2022 in Summe bei 8,12 ct/kWh, hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr um 0,60 ct/kWh erhöht, und entspricht damit rund 23% des Gesamtpreises. Der Anteil der EEG-Umlage (3,723 ct/kWh) macht rund 10,3% des Gesamtpreises aus und ist damit deutlich im Vergleich zum 1. April 2022 gesunken.

Für Haushaltskunden führte dies zu einer Erhöhung des durchschnittlichen, mengengewichteten Strompreises von 32,63 ct/kWh im Jahr 2021 auf 36,06 ct/kWh, was einer Steigerung von rund 10,5% entspricht.

Auffällig ist hier erstmals, dass Preise innerhalb der Grundversorgung zu beobachten sind, die unter Sondertarifpreisen von anderen Versorgern, die in diesem Gebiet nicht als Grundversorger tätig sind, liegen. Dies lässt sich auf die stark gestiegenen Großhandelspreise sowie unterschiedliche Beschaffungsstrategien zurückführen.

Der mengengewichtete Gaspreis für Haushaltskunden ist im Vergleich zum Jahr 2021 von 6,68 ct/kWh auf 9,88 ct/kWh im Jahr 2022 gestiegen. Haupttreiber sind die stark gestiegenen Marktpreise für Gas.

Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Alle maßgeblichen finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren der SERG werden nicht auf Basis der handelsrechtlichen Ergebnisse der Gesellschaft, sondern auf Basis der Zahlen nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) von überregional gesteuerten Geschäftseinheiten bestimmt, die nicht mit denen der SERG identisch sind. Aufgrund der überregionalen Steuerung sowie der abweichenden Berechnungsgrundlage der konzernweiten Steuerungsgrößen ist eine sinnvolle Überleitungsrechnung auf den handelsrechtlichen Abschluss nicht möglich. Gleichwohl besteht eine hohe Korrelation zwischen den tatsächlich verwendeten Steuerungsgrößen und der im handelsrechtlichen Jahresabschluss abgebildeten Geschäftsentwicklung, so dass die tatsächlich konzernweit verwendeten Steuerungsgrößen in die Analyse der Geschäftsentwicklung und Lage ohne Überleitungsrechnung einbezogen werden.

Die finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren beziehen sich dabei auf eine konzernweite Balanced Scorecard, die neben weiteren Kennzahlen für die Geschäftsbereiche der SERG / SERL als maßgebliche Steuerungsgrößen die Volumen- und Ergebnisentwicklung, die verkaufte Menge bzw. das Betriebsergebnis enthält. Hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Geschäftsentwicklung in Bezug auf Sicherheit und Umwelt wird darüber hinaus konzernweit das sogenannte Goal Zero Konzept verfolgt, bei dem das Ziel verfolgt wird, die Sicherheit der Mitarbeiter und der Umwelt bestmöglich zu gewährleisten.

Geschäftsverlauf

Die SERG hat im Geschäftsjahr 2022 im inländischen Markt 1.119,45 GWh Gas und 264,54 GWh Strom verkauft, im Jahr zuvor waren es 582,49 GWh Gas und 207,03 GWh Strom. Damit erhöhten sich die abgesetzten Mengen gegenüber dem Vorjahr um 92,2% beim Gas sowie 27,8% beim Strom.

Die SERG ist in das Kundensegment Strom sowie in das Kundensegment Gas aufgeteilt. Die Volumenentwicklungen in beiden Kundensegmenten der SERG verliefen positiv. Dies entspricht den Prognosen des Vorjahres. Trotz der schwierigen Marktsituation in 2022 konnte die durchschnittliche Kundenzahl in 2022 im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht werden.

Die gesamten Umsatzerlöse der SERG im Geschäftsjahr 2022 haben sich um 109% auf € 158,0 Mio. gegenüber dem Vorjahr erhöht. Neben den wie im Vorjahr prognostizierten gesteigerten Kundenzahlen ist der Anstieg auch durch Preiserhöhung aufgrund der aktuellen Energiekrise zurückzuführen.

Die SERG bezog den Hauptteil des vermarkteten Stroms und Gases innerhalb des Shell Konzerns durch die Shell Energy Europe Limited (SEEL), London, Großbritannien, sowie durch die Firma Verbund, Wien, Österreich.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft vor dem Hintergrund des Einflusses der volatilen Rohstoffmärkte als angemessen. Das ursprünglich angestrebte Ergebnis konnte nicht erreicht werden, da die Vertriebsmargen durch gestiegene Einkaufskosten negativ beeinflusst wurden und das angestrebte Kundenwachstum nicht vollumfänglich realisiert wurde.

Die Gesellschaft ist nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind von € 75,7 Mio. auf € 158,0 Mio. gestiegen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden Umsatzerlöse mit Strom in Höhe von € 44,4 Mio. (Vorjahr € 30,4 Mio.) und mit Gas in Höhe von € 72,6 Mio. (Vorjahr € 26 Mio.) sowie mit den dazugehörigen Umlagen in Höhe von € 40,6 Mio. (Vorjahr € 19,3 Mio.) erwirtschaftet.

Der Anstieg der Umsatzerlöse ist auf die Steigerung der Bestandskunden durch Neukundengewinnung und Preiserhöhungen aufgrund der aktuellen Energiekrise zurückzuführen. Dies spiegelt sich entsprechend auch in einem um € 88,8 Mio. auf € 173,7 Mio. (Vorjahr € 84,9 Mio.) erhöhten Materialaufwand wider. Hieraus ergibt sich ein im Vergleich zum Vorjahr um € 6 Mio. verringerter Rohertrag (abzüglich darin enthaltener Energiesteuer). Dies ist auf die Preisentwicklung bei der Energiebeschaffung zurückzuführen, wodurch die Kosten für bezogene Waren gestiegen sind.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um T€ 480 auf T€ 756. Dies ist vor allem auf den Anstieg aus Erträgen aus Mahnkosten gegenüber dem Vorjahr und periodenfremden Erträgen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 428 auf T€ 3.807 (Vorjahr T€ 3.379.) erhöht. Dies beruht im Wesentlichen auf dem Anstieg der Wertberichtigungen, der Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten als auch periodenfremden Aufwendungen.

Wegen der vorstehenden Effekte hat sich das Ergebnis nach Steuern gegenüber dem Vorjahr um € 7,2 Mio. verschlechtert. Es ergibt sich insgesamt ein Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von € 22 Mio. (Vorjahr € 14,8 Mio.).

Vermögens- und Finanzlage

Auf Grund der Tätigkeit der SERG als Handelsunternehmen ist die Vermögenslage der Gesellschaft dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aktivseite im Wesentlichen Umlaufvermögen ausgewiesen wird.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände der SERG haben sich gegenüber dem Vorjahr um € 138,0 Mio. auf € 255,5 Mio. erhöht. Dies resultiert aus dem erhöhten Umsatzerlösen in 2022 und daraus resultierenden gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von € 60,2 Mio. auf € 121,8 Mio. sowie höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen (€ 110,8 Mio.; Vorjahr: € 39,2 Mio.), die im Wesentlichen aus der Verlustübernahme und den Forderungen aus Cash-Pooling resultieren. Darüber hinaus haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund von höheren geleisteten Anzahlungen an die Netzbetreiber um € 4,7 Mio. auf € 22,9 Mio. erhöht.

Das Eigenkapital beträgt T€ 48.825 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um € 27,8 Mio. erhöht. Dies ist auf eine Kapitaleinlage zurückzuführen. Durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag und die Verlustübernahme durch die SERL ergibt sich keine weitere Veränderung des Eigenkapitals.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um € 67,6 Mio. auf € 101,9 Mio. erhöht. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen gestiegene Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten (€ 133,9 Mio.; Vorjahr: € 63,2 Mio.) gegenüber dem Vorjahr resultiert hauptsächlich aus höheren erhaltenen Anzahlungen in Höhe von € 130,5 Mio. (Vorjahr: € 58,3 Mio.). Diese Entwicklung spiegelt die Geschäftsentwicklung wider.

Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen auf Vorjahresniveau (T€ 2.829; Vorjahr: T€ 2.146), die Verbindlichkeiten aus Steuern sind gesunken, während die kreditorischen Debitoren leicht gestiegen sind.

Die Finanzlage der SERG ist durch die Einbindung in das Cash-Pooling des Shell Konzerns bestimmt. Der Cash-Pool Bestand beträgt zum Bilanzstichtag € 38,1 Mio. und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (€ 32,7 Mio.) um € 5,3 Mio. erhöht. Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt während des Geschäftsjahres 2022 gesichert und die Gesellschaft konnte sämtlichen Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Das Endverbrauchersegment im Strom- und Gasgeschäft unterliegt Marktgegebenheiten, die durch Entwicklungen im Bereich von Energieträgern wie Kohle, Öl oder erneuerbaren Energien beeinflusst werden. Insbesondere die Preisentwicklung an den internationalen Beschaffungsmärkten spielt für die SERG eine wichtige Rolle, um sich mit einem wettbewerbsfähigen Kundenangebot positionieren zu können.

Für die zukünftige Entwicklung stellt die fortlaufende Gewinnung von neuen Bestandskunden eine Möglichkeit dar, um die aktuelle Marktposition auszubauen und weiteres Wachstum zu erreichen. Ein Erfolgsfaktor für die zukünftige Steigerung des Ertrages ist die Verbesserung interner Prozesse und Systeme zur Kundenbindung sowie deren Anpassung an Marktveränderungen sowie regulatorische Vorgaben.

Durch die fortlaufende Integration mit Geschäftsaktivitäten anderer Konzerngesellschaften der Shell Gruppe ergeben sich für die SERG Chancen, ein breiteres Kundenpotenzial auszuschöpfen sowie künftig umfassendere Angebote über die Strom- und Gaslieferung hinaus zu entwickeln und anzubieten. Dies gilt insbesondere vor dem Kontext der Energiewende, die durch die politische Agenda maßgeblich gestaltet wird.

Die Bundesregierung hat ihre Klimaziele weiter verschärft. Das Ziel ist, Emissionsneutralität für Deutschland bis 2045 zu erreichen. Auch wurden sektorspezifische jährliche Ziele bis 2030 festgelegt. Die Ministerien sind angehalten, bei Verfehlung dieser Ziele "Sofortmaßnahmen" zu identifizieren, um die Emissionen entsprechend zu senken.

Für die Shell Gruppe als auch die SERG ergeben sich hierdurch Chancen, denn der von der Bundesregierung geplante Umbau des Energiesystems deckt sich mit den Zielen und der Transformation von Shell zu einem modernen und relevanten Energieunternehmen.

Für die Überwachung und Beurteilung von spezifischen Geschäftsrisiken ist das im Folgenden beschriebene Risikomanagementsystem im Unternehmen implementiert.

Risikomanagementsystem

Das gesamte Risikomanagementsystem der Gesellschaft folgt den Richtlinien der Shell Gruppe. Es werden sowohl die allgemeinen Geschäftsrisiken als auch die spezifischen Risiken wie z.B. das Preisänderungsrisiko oder das Forderungsausfallrisiko adressiert.

Allgemeine Geschäftsrisiken

Allgemeine Geschäftsrisiken werden gemäß den Shell Group Risk Policy & Guidelines in einem vierstufigen Verfahren (Review Business Objectives, Review Risk and Risk Owners, Review Risk Map, Review Risk Responses) analysiert, adressiert und gesteuert.

Dieser Prozess wird regelmäßig wiederholt und die Ergebnisse werden überprüft. Die identifizierten Risiken und entsprechenden Maßnahmen werden innerhalb der Shell Energy Organisation diskutiert und ggf. revidiert.

Preisrisiko

Die SERG beschafft und verkauft Strom und Gas zu Festpreisen End to End auf Basis verschiedener Indizes. Dem damit verbundenen Risiko unterschiedlicher Preisentwicklungen wird mit einer regelmäßigen Überprüfung der Angebotspreise für alle Vertriebskanäle Rechnung getragen.

Forderungs- und Kreditrisiko

Das Forderungsausfallrisiko wird durch Bonitätsprüfungen (in Verbindung mit der Schufa) sowie ein aktives Forderungsmanagement minimiert. Bei der Bonitätsprüfung nutzt die SERG die Scoring Modelle der Schufa. Das anschließend eingeräumte Kreditlimit ist ein Resultat aus Bonitätskennziffern, Zahlungsverhalten und Eigenanalyse vorliegender Kundendaten.

Die Prozesse bei der Analyse und der Steuerung der Kreditrisiken stehen in Einklang mit der Kreditrisikopolitik und den betreffenden Verfahrensanweisungen der Shell Gruppe. Aufgrund der hinsichtlich des Kreditrisikos beschriebenen Überwachungsmaßnahmen sind derzeit keine gesteigerten Risiken zu identifizieren, die über das normale operative Risiko hinausgehen.

Internes Kontrollsystem

Das Risikomanagement der SERG (einschließlich der Preisänderungs-, Forderungsausfall- und Liquiditätsrisiken) findet über ein monatliches Berichtswesen, die Anpassung der Aufbau- und Ablauforganisation an das wirtschaftliche Umfeld und Einrichtung eines internen Kontrollsystems sowie über die Liquiditätsbereitstellung im Cash-Pooling-Verfahren mit der Shell Energy Retail Limited, Coventry/Großbritannien, in UK statt.

Es gibt einen Prozess der Risikoidentifizierung nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung. Jährlich wird für jeden Geschäftsbereich jeweils eine Matrix der Risikoreaktion erstellt, die dann laufend überprüft wird. Die verschiedenen Unternehmensbereiche unterliegen in unregelmäßigen Abständen Untersuchungen der internen Revision der Shell Gruppe.

Die Shell Gruppe hat die Anforderungen an ein internes Kontrollsystem hinsichtlich der Aufbau- und Ablauforganisation in den Grundsätzen zur Risikopolitik (Risk Management Manual) formuliert, dokumentiert und kommuniziert.

Ausblick

Die letztjährige Einschätzung zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine haben sich insofern bestätigt, als dass das Jahr 2022 von steigenden Preisen und extremer Volatilität an den Rohstoffmärkten geprägt war. Das Geschäftsergebnis wurde deutlich negativ belastet. Der starke Anstieg der Marktpreise für Strom und Gas und die darüber hinaus bestehende Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung hatten Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten und es haben weniger Anbieterwechsel stattgefunden. Zusätzlich konnten die hohen Kosten für kurzfristige Energiebeschaffung nicht vollumfänglich an die Verbraucher weitergegeben werden.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird in 2023 nach aktueller Einschätzung insbesondere durch den Krieg in der Ukraine, der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft sowie anhaltend hohen Energie- und Verbraucherkosten bestimmt. Es wird mit einer weiteren wirtschaftlichen Erholung im Verlauf des Jahres 2023 gerechnet.

Eine genauere Prognose der Ergebnisbeiträge für das Jahr 2023 sowie über das Jahr 2023 hinaus lässt sich aufgrund der beschriebenen Ungewissheiten zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ableiten.

Auf Basis der Jahresprojektion des Bundeswirtschaftsministeriums stellt sich Ausgangslage zum Jahreswechsel günstiger dar als in der Herbstprojektion angenommen. Trotzdem bestehen nach wie vor hohe Unsicherheiten für die deutsche Wirtschaft wie zum Beispiel die wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine, die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft, die anhaltend hohen Energie- und Verbraucherpreise sowie die Sicherstellung der zukünftigen Gasversorgung. Für das Jahr 2023 erwartet die Bundesregierung eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,2% gegenüber dem Vorjahr.

Das künftige Ergebnis der SERG wird auch weiterhin maßgeblich von den internationalen Energiemärkten beeinflusst werden. Das Marktumfeld auf dem deutschen Erdgasund Elektrizitätsmarkt befindet sich weiter in Bewegung. Der Wettbewerb ist durch eine hohe Anzahl von Marktteilnehmern sowie einen hohen Preisdruck gekennzeichnet.

Hauptgrund für Verbraucher zukünftig über einen Wechsel des Strom- oder Gasanbieters nachzudenken, wird weiterhin hauptsächlich durch Preiserhöhungen ausgelöst. Dies stellt grundsätzlich eine Marktchance dar, wird aber auf Grund der zum Teil notwendigen Bonuszahlungen an Kunden und dem damit verbundenen negativen Einfluss auf den Kundenwert nicht zwangsläufig auch zu erneutem Kundenwachstum führen.

Für das Geschäftsjahr 2023 wird gemäß der Planung und trotz der aktuellen Marktherausforderungen mit einem stabilen Kundenbestand und Umsatzerlösen gerechnet. Insgesamt ist jedoch davon auszugehen, dass auch für 2023, vor dem Hintergrund der erwähnten gesamtwirtschaftlichen Risiken und der Beschaffungssituation noch nicht mit einem positiven Ergebnis gerechnet werden kann, jedoch wird mit einer leichten Verbesserung im Vergleich mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 gerechnet.

Die Geschäftsführung erwartet weiterhin, dass die angestrebten Kunden- und Absatzvolumen in den kommenden Jahren zu einer auskömmlichen Profitabilität sowohl beim Strom als auch beim Vertrieb von Gas führen wird.

Die Energiewende ist ein Kernthema für die Gesellschaft und somit für SERG und wird Aktivitäten der Shell Gruppe substanziell verändern. Deutschland ist und bleibt dabei aus heutiger Sicht einer der Kernmärkte für Shell, um in alternative Energien und Konzepte zu investieren und einen Beitrag zu leisten, die Klimaziele in Deutschland zu erreichen.

 

Hamburg, den 28. Juni 2023

Shell Energy Retail GmbH
Geschäftsführung

Dr. Oliver Hoffmann

Sonja Müller-Dib

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 der Shell Energy Retail GmbH, Hamburg, wurde am 02.08.2023 festgestellt.

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