Viridium Service Management GmbHLiquidiert

63263 Neu-Isenburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 48478
Vorher
Blitz F15-264 GmbHHLSKA Management GmbH
Eingetragen
12.3.2015
Branche
Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
die Übernahme von Management- und Servicedienstleistungen an Unternehmen der Versicherungsbranche in den Bereichen Betriebsunterstützung, Bestandsverwaltung, elektronische Datenverarbeitung, Rechnungswesen, Personalverwaltung, Gebäudeverwaltung.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Larionow
seit 27.8.2024
Prokura
Christoph Kecher
seit 23.5.2024
Geschäftsführer
Michael Havas
seit 14.12.2023
Geschäftsführer
Sara Yussefi
seit 4.10.2023
Prokura
Julia Maria Falke
seit 27.7.2023
Prokura
Mehmet Albayram
seit 27.7.2023
Prokura
Tatjana Tasan
seit 17.4.2023
Prokura
Lars Michael Hoffmann
seit 11.5.2022
Prokura
Prokura
Johannes Berkmann
seit 13.8.2021
Geschäftsführer
Jochen Fahrbach
seit 22.3.2021
Prokura
Jörg Benischke
seit 23.2.2021
Prokura
Christian Behlert
seit 28.9.2020
Prokura
Prokura
Matthias Gerstner
seit 13.8.2020
Prokura
Christoph Rachor
seit 13.8.2020
Prokura
Volker Hannemann
seit 13.8.2020
Prokura
Gabriele Rinke
seit 13.8.2020
Prokura
Matthias Bade
seit 13.8.2020
Prokura
Christian Schmidt
seit 13.8.2020
Prokura
Dennis Brannath
seit 13.8.2020
Prokura
Nils Malunat
seit 13.8.2020
Prokura
Oliver Panzer
seit 13.8.2020
Prokura
Stefan Lehmann
seit 13.8.2020
Prokura
Christian Wissing
seit 13.8.2020
Prokura
Prokura
Tilo Andreas Dresig
seit 28.12.2018
Geschäftsführer
Michael Sattler
seit 25.6.2015
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Viridium Service Management GmbH

Neu-Isenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Geschäftsbericht 2017

Lagebericht

Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen

Geschäftszweck der Viridium Service Management GmbH (nachfolgend VSM) ist die Erbringung von Dienstleistungen für Versicherungsunternehmen und deren verbundene Unternehmen, insbesondere für die Heidelberger Lebensversicherung AG (nachfolgend HLE) und die Skandia Lebensversicherung Aktiengesellschaft (nachfolgend SLE) sowie seit diesem Jahr auch für die Entis Lebensversicherung AG (nachfolgend ELE). Die Gesellschaften gehören wie auch die VSM der Viridium Gruppe an.

Die VSM übernimmt auf Grundlage des am 24. Januar 2017 abgeschlossenen Dienstleistungsvertrages mit der Viridium Group GmbH & Co. KG (nachfolgend VKG) mit Wirkung zum 1. Januar 2017 die Aufgaben in den Bereichen Rechnungswesen, Controlling, Steuern, Aktuariat, Treasury, Investment und IT.

Zum 1. Januar 2017 wurde das Verrechnungsmodell der Viridium Gruppe dahingehend umgestellt, dass die VKG als zentraler Dienstleister für die Gesellschaften der Viridium Gruppe fungiert und sich dabei der Dienstleistungen der anderen Servicegesellschaften bedient.

Die Viridium Gruppe verfolgt das Ziel, als Konsolidierungsplattform weitere Lebensversicherungsgesellschaften und -portfolien im deutschsprachigen Markt zu erwerben. Auf diesem Wege können Skaleneffekte erzielt werden, auf deren Grundlage den Versicherungsnehmern Vorteile wie die Reduzierung der Verwaltungskosten, eine Verbesserung des Kundenservice sowie bei bestimmten Produkten auch Vorteile bei der Überschussbeteiligung zugutekommen können. Mit Unterstützung der Eigner investiert die Viridium Gruppe erheblich in die Verbesserung der IT-Systeme. Die Verwaltung der Lebensversicherungsbestände erfolgt jeweils in separaten Servicegesellschaften.

Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung der VSM ist aufgrund der Dienstleistungserbringung für die Viridium Gruppe insbesondere vom Geschäftsverlauf der übrigen Gesellschaften abhängig.

Im Zuge der fortgesetzten, insbesondere IT-technischen Integration und Harmonisierung aller Gruppengesellschaften wurde die Synchronisierung der Prozesse der HLE und der Skandia-Gesellschaften (SLE und Skandia PortfolioManagement GmbH) im Jahr 2017 fortgesetzt.

Die im IT-Bereich etablierten Strukturen, Prozesse und Systeme sind auf die Anforderungen einer Konsolidierungsplattform abgestimmt. Die VSM kann somit auf eine moderne und skalierbare Plattform für die Verwaltung der bestehenden sowie potenziell weiterer Vertragsbestände zurückgreifen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Anstieg der Umsatzerlöse um TEUR 1.237 auf TEUR 15.207 ist hauptsächlich auf die veränderte konzerninterne Verrechnung zurückzuführen. Außerdem übernahm die VSM erstmalig IT-Projekte.

Die sonstigen betrieblichen Erträgein Höhe vonTEUR 153liegen leicht unter dem Niveau des Vorjahres und stammen zu einem großen Teil aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 56).

Die Aufwendungen aus Serviceverträgen in Höhe von TEUR 499 entstehen aus bezogenen Leistungen der VKG. Der Rückgang um TEUR 3.642 ist auf die geänderte konzerninterne Verrechnung zurückzuführen.

Der Personalaufwand erhöht sich um TEUR 693 auf TEUR 8.658. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Aufbau der Zentralfunktionen zu Beginn des Jahres abgeschlossen wurde und in 2017 somit erstmalig ganzjährig die Personalkosten für die Mitarbeiter anfielen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen von TEUR 2.165 auf TEUR 5.481 aufgrund gestiegener Aufwendungen für Beratung im Rahmen der Eingliederung der ELE in die Systeme der Viridium Gruppe sowie für Digitalisierungsprojekte.

Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage der VSM ist als zufriedenstellend zu bezeichnen.

Die Ertragslage mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von TEUR 627 (Vj. TEUR 213 Jahresfehlbetrag) wird aufgrund von stabilen Umsatzerlösen durch die Erbringung von konzerninternen Dienstleistungen und vor dem Hintergrund der Verpflichtung der Muttergesellschaft zur Übernahme von möglichen Verlusten als stabil angesehen.

Chancen- und Risikobericht

Chancenbericht

Mit der perspektivisch geplanten Akquisition weiterer Versicherungsunternehmen durch die VHAG, erhöht sich grundsätzlich die potentielle Nachfrage an Dienstleis-tungen der VSM. Hierdurch würde die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ge-stärkt. Gleichzeitig sind mit unternehmerischen Entscheidungen auch immer Risiken verbunden, deren Handhabung im Folgenden dargelegt wird.

Grundsätze der Risikosteuerung

Die VSM ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit verschiedenen Risiken ausgesetzt. Ziel des Risikomanagements ist es, wesentliche Risiken, aber auch Chancen zu erkennen, zu bewerten und angemessen darauf zu reagieren. Ein funktionierendes Risikomanagement schafft die Voraussetzung für eine nachhaltig positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Für die VSM als Unternehmen der Viridium Gruppe gilt das gruppenübergreifende Risikomanagementsystem.

Risikomanagementsystem

Es ist das Ziel der VSM, Risiken kontrolliert einzugehen und zu handhaben, um auf diese Weise Wert zu generieren oder zu schützen. Vermieden werden sollen Risiken, die keinen Beitrag zur Wertschöpfung oder zu den strategischen Zielen mit sich bringen. Risiken, die unvermeidlich aus der Ausübung unserer Geschäftstätigkeit resultieren, werden überwacht und anhand einer Präferenzermittlung behandelt. Der bewusste Umgang mit Risiken umfasst deren qualitative Erfassung und mögliche Quantifizierung sowie ihre Einstufung nach Wesentlichkeit. Unter Berücksichtigung aller rechtlichen Rahmenbedingungen erstreckt sich dieses Vorgehen von der strategischen Planung bis hin zu den operationellen Tätigkeiten im Unternehmen.

Das Risikomanagement- und Frühwarnsystem ist auf die Identifikation und Steuerung finanzieller, strategischer, reputationsbezogener sowie operationeller Risiken ausgerichtet. Es ist gewährleistet, dass Risiken und deren Entwicklung erfasst und kontrolliert, sowie an die Entscheidungsträger berichtet werden. Die unternehmensweit konsistente Risikoerfassung erfolgt mittels vorgegebener Risikokategorien. Die angewandte Risikokategorisierung ist mit den Anforderungen von Solvency II (Standardformel) konform. Es wurden dezidierte Messkriterien und Grenzen für Risiken, die in Zusammenhang mit den Ausführungen zur Risikobereitschaft stehen, etabliert. Diese werden regelmäßig überwacht.

Die Methoden bzgl. der Identifikation, Bewertung und Analyse der Risiken unterscheiden sich in bestimmten Aspekten hinsichtlich der finanziellen und spezifischen Risiken.

Die Bewertung von Risiken erfolgt in Abhängigkeit von der Zuverlässigkeit, Praktikabilität und Steuerungsrelevanz einer Quantifizierung entweder mittels finanzmathematischer und aktuarieller Verfahren und/oder mittels eines unternehmensinternen Punktesystems via Expertenschätzung. Dabei wird eine redundante Bewertung, zum einen mittels Standardformel und zum anderen mittels unternehmensinternem Punktesystem, im Hinblick auf operationelle Risiken bewusst akzeptiert, da diese nach Auffassung der Viridium Gruppe in der Solvency II Standardformel zu pauschal für die interne Risikoüberwachung und -steuerung berücksichtigt werden:

Die Quantifizierung der finanziellen Risiken erfolgt mit Hilfe finanzmathe-matischer und aktuarieller Verfahren basierend auf der Standardformel nach Solvency II. Bei spezifischen Risiken wird zudem die Auswirkung auf das HGB-Ergebnis ermittelt.

Bei den spezifischen Risiken ist für die Steuerungszwecke der VSM eine szenarienbasierte Bewertung nach Expertenschätzungen ausreichend. Zu deren Bewertung verwendet die VSM eine Matrix zur Bewertung von spezifischen Risiken unter Berücksichtigung der Risikokategorisierung. In die Bewertung fließen unterschiedliche Perspektiven hinsichtlich des potentiellen Risikoeintritts ein: geschätzter potentieller Verlust, Auswirkung auf Reputation bei Kunden, Aufsichtsbehörden und Medien, Auswirkung auf Ressourcen und die Eintrittswahrscheinlichkeit. Anhand der einzelnen Bewertungen jeder Perspektive ergibt sich eine Gesamtbewertung des Risikos, aus der wiederum die Priorität im Verhältnis der Risiken zueinander abgeleitet wird.

 

Folgende Risikokategorien werden im Wesentlichen auf Basis des Punktesystems bewertet:

Strategisches Risiko

Nur sofern die entsprechende Komponente ausreichend separiert bzw. gesteuert werden kann. Zusätzlich wird die Einhaltung der Geschäftsstrategie als Ganzes durch die Geschäftsleitung überwacht beziehungsweise mindestens einmal jährlich überprüft und gegebenenfalls aktualisiert.

Operationelle Risiken

Reputationsrisiko

Aufgrund dessen übergeordneten und für das Geschäftsmodell der Viridium Gruppe sehr wesentlichen Charakters wird dieses im Rahmen jeder spezifischen Risikobewertung mitbewertet (siehe oben).

Liquiditätsrisiko

Als Risiko ist für die Gesellschaften der Viridium Gruppe das mögliche Eintreten eines Ereignisses definiert, welches zur negativen Abweichung eines Planwertes aus der Geschäftsstrategie (Kosten, Geschäftsziele etc.) führt, wobei sich Risiko aus (i) Unsicherheit des Eintritts und (ii) Variabilität der Auswirkung definiert. Positive Abweichungen sind Chancen.

Risikokategorien

Die maßgeblichen Risiken für die VSM stellen sich wie folgt dar:

Operationelles Risiko

Die operationellen Risiken stehen bei der VSM besonders im Fokus und werden gemäß dem gruppenweiten Ansatz gesteuert. Insbesondere handelt es sich hierbei um IT-Systemrisiken, Personalrisiken, Prozessrisiken, Veränderungsrisiken, Auslagerungsrisiko, Betriebsunterbrechungsrisiko und Compliance-Risiken, denen wiederum die Bereiche Geldwäsche/Sanktionen, Betrug (intern/extern), Korruption, Datenschutz, Informationssicherheit, Rechtsrisiken, Steuerrisiken und sonstige Compliance-Risiken zugeordnet werden.

Operationelle Risiken werden mit Hilfe geeigneter Maßnahmen (z.B. halbjährliche Risikoinventur, Krisenmanagementpläne, etc.) deutlich reduziert.

Ferner ist das interne Kontrollsystem (IKS) als wesentlicher Bestandteil des Governance-Systems in die Strukturen und Prozesse der Aufbau- und Ablauforganisation eingebunden. Es orientiert sich in der Ausgestaltung an der geschäftspolitischen Ausrichtung der Gruppe. Die Ausrichtung und Ausprägung des IKS orientiert sich an dem international anerkannten COSO-Standard.

Mit der Muttergesellschaft Viridium Holding AG (nachfolgend VHAG) besteht zudem ein Gewinnabführungsvertrag.

Konzentrations- und strategisches Risiko

Hinsichtlich der Dienstleistungsfunktion für die die VKG liegt das Risiko darin, dass der Auftraggeber ausfallen könnte (Konzentrationsrisiko) und die erbrachten Dienstleistungen nicht vergütet (Forderungsausfall) oder die Dienstleistungen nicht mehr nachgefragt werden (strategisches Risiko).

Weiterhin besteht das Risiko, dass die Dienstleistungen für die Gesellschaften der Viridium Gruppe generell nicht erbracht werden können (operationelle Risiken, z.B. durch Ausfall von Systemen oder Personalkapazitäten). Daraus können Ansprüche der Dienstleistungsempfänger aus Vertragsverletzung entstehen.

Dem Konzentrationsrisiko und strategischen Risiko wird dadurch begegnet, dass

die Geschäftsleitungsorgane der Gesellschaften der Viridium Gruppe und der VSM personenidentisch sind,

und seit dem 1. Januar 2017 zwischen den Versicherungsunternehmen und der VKG ein Dienstleistungsvertrag für die Dauer von 15 Jahren über die Erbringung von Diensten besteht. Für dessen Erfüllung wurde wiederum zum 1. Januar 2017 ein Dienstleistungsvertrag zwischen der VKG und der VSM geschlossen.

Liquiditäts- und Kostenrisiko

Aufgrund der neuen Vereinbarung mit der VKG werden alle Kosten der VSM an diese verrechnet. Risiken aus steigenden Kosten sowie das Liquiditätsrisiko werden somit an die VKG übertragen.

Etwaigen Liquiditätsrisiken wurde damit begegnet, dass zum 1. Juli 2015 ein Cash-Pool zwischen der VSM und der VHAG vereinbart wurde, um der VSM ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stellen zu können.

Zusammenfassung

Mit Hilfe eines straffen Berichtswesens werden die Vertragserfüllung und Problemstellungen frühzeitig erkannt, um so geeignete Gegenmaßnahmen initiieren zu können.

Zusammenfassend wird festgestellt, dass derzeit keine Risiken bestehen, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen.

Es liegen keine Anhaltspunkte für Entwicklungen oder Risiken vor, die die Entwicklungen der VSM langfristig negativ beeinflussen oder den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten.

Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2018 wird das Hauptaugenmerk darauf liegen, die Kompetenzen der VSM als Servicegesellschaft innerhalb der Viridium Gruppe auszubauen.

Für das Geschäftsjahr 2017 wurde die Leistungsverrechnung innerhalb der Viridium Gruppe geändert. Gemäß des neuen Dienstleistungsvertrages erbringt die VSM ihre gesamten gruppeninternen Leistungen an die VKG, welche wiederum den Gruppengesellschaften alle vertraglich vereinbarten Leistungen zur Verfügung stellt.

Auf Grundlage der veränderten, konzerninternen Leistungsverrechnung wird die VSM in 2018 voraussichtlich Umsatzerlöse in Höhe von EUR 23,8 Mio. generieren. Die Kosten werden, im Wesentlichen aufgrund der Projektkosten für die ELE Integration, auf voraussichtlich rund EUR 22,5 Mio. ansteigen.

Für das Geschäftsjahr 2018 wird demnach mit einem Ergebnis in Höhe von EUR 1,3 Mio. gerechnet.

Bilanz

AKTIVA

31.12.2017
EUR EUR EUR 31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. geleistete Anzahlungen 2.582.300,00     833.000,00
    2.582.300,00   833.000,00
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 512.060,25     529.947,94
    512.060,25   529.947,94
      3.094.360,25 1.362.947,94
B. Umlaufvermögen        
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.987.827,01     2.550.877,87
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.101,24     126.498,12
      3.992.928,25 2.677.375,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten     134.234,23 118.265,71
Summe der Aktiva     7.221.522,73 4.158.589,64

PASSIVA

       
    31.12.2017  
    EUR EUR 31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   25.000,00   25.000,00
II. Bilanzgewinn   42.005,78   42.005,78
      67.005,78 67.005,78
B. Rückstellungen        
1. Steuerrückstellungen   0,00   400,00
2. sonstige Rückstellungen   3.406.073,84   1.544.965,73
      3.406.073,84 1.545.365,73
C . Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   5.143,81   8.078,03
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   3.584.129,56   2.386.912,21
3. sonstige Verbindlichkeiten   159.169,74   151.227,89
davon aus Steuern EUR 159.169,74 (Vj. EUR 151.227,89)        
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)        
      3.748.443,11 2.546.218,13
Summe der Passiva     7.221.522,73 4.158.589,64

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.-31.12.2017
EUR EUR 01.01.-31.12.2016
EUR
1. Umsatzerlöse   15.207.180,33 13.970.324,15
2. sonstige betriebliche Erträge   153.043,70 165.325,23
3. Aufwendungen aus Serviceverträgen   499.112,98 4.140.951,48
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 7.627.227,18   7.149.351,21
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.030.405,53   815.163,94
davon für Altersversorgung EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)      
    8.657.632,71 7.964.515,15
5. Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 76.671,47   59.263,58
    76.671,47 59.263,58
6. sonstige betriebliche Aufwendungen   5.480.911,66 2.164.684,89
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   13.947,08 19.574,26
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 13.947,08 (Vj. EUR 19.574,26)      
8. Ergebnis der Geschäftstätigkeit   631.948,13 -213.339,98
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   4.603,30 0,00
10. Ergebnis nach Steuern   627.344,83 -213.339,98
11. sonstige Steuern   0,00 34,06
12. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft abgeführte Gewinne   627.344,83 0,00
13. Erträge aus Verlustübernahme   0,00 213.374,04
14. Jahresüberschuss   0,00 0,00
15. Gewinnvortrag   42.005,78 42.005,78
16. Bilanzgewinn   42.005,78 42.005,78

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Grundsätzen des HGB und des GmbHG aufgestellt.

Die VSM hat ihren Sitz in Neu-Isenburg und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Offenbach am Main mit der Nummer HRB 48478 eingetragen.

Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß §§ 266 bzw. 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen und entsprechen den allgemeinen AfA-Tabellen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen und entsprechen den allgemeinen AfA-Tabellen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungs- oder Herstellungswert bis zu EUR 410 werden sofort abgeschrieben.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert abzüglich eventuell notwendiger Wertberichtigungen.

Der Ansatz der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt pro rata temporis.

Die Gesellschaft ist Organgesellschaft einer bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft. Auf Ebene der Organgesellschaft werden keine latenten Steuern ausgewiesen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit > 1 Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Soweit die Bilanzposten oder Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Beträge in ausländischer Währung enthalten, werden sie mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens der VSM ist im beiliegenden Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.988 (Vj. TEUR 2.551) bestehen im Wesentlichen mit TEUR 3.962 (Vj. TEUR 671) gegen die VKG aus dem Dienstleistungsvertrag. Forderungen gegen die Gesellschafterin VHAG bestehen zum Abschlussstichtag nicht (Vj. TEUR 213).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Guthaben bei Kreditinstituten

Die VSM ist Teil des Cash-Pools innerhalb der Viridium Gruppe mit der VHAG als Cash-Pool-Führer.

Passiva

Eigenkapital

Der Gewinn des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von TEUR 627 wird aufgrund des Gewinnabführungsvertrags in voller Höhe an die Gesellschafterin VHAG abgeführt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.406 (Vj. TEUR 1.545) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.702; Vj. TEUR 186), Bonuszahlungen (TEUR 1.227; Vj. TEUR 1.085), interne Jahresabschlusskosten (TEUR 166; Vj. TEUR 0), Urlaub (TEUR 154; Vj. TEUR 169), Berufsgenossenschaften (TEUR 50; Vj. TEUR 60) und Prüfungskosten (TEUR 28; Vj. TEUR 27).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.584 (Vj. TEUR 2.387) bestehen mit TEUR 3.336 (Vj. TEUR 1.161) gegenüber der Gesellschafterin VHAG, die im Wesentlichen aus dem konzerninternen Cash-Pool (TEUR 2.707; Vj. TEUR 1.140) sowie aus der Gewinnabführung (TEUR 627; Vj. Verlustausgleich) aufgrund des Gewinnabführungsvertrags resultieren. Weitere Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber der VKG mit TEUR 243 (Vj. TEUR 923) aus Dienstleistungsverträgen sowie Weiterbelastungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 159 (Vj. TEUR 151) Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanziell quantifizierbare Verpflichtungen aus Verträgen in Höhe von TEUR 5.125. Sie betreffen Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen (TEUR 2.639), Leasingverträgen (TEUR 124) und IT-Dienstleistungsverträgen (TEUR 2.361).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 15.207 (Vj. TEUR 13.970) betreffen ausschließlich Erträge aus Dienstleistungsverträgen mit verbundenen Unternehmen. Es wurden lediglich Umsätze im Inland generiert.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 153 (Vj. TEUR 165) betreffen im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 56 (Vj. TEUR 82). Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 0,42 (Vj. TEUR 0,32).

Aufwendungen aus Serviceverträgen

Die Aufwendungen aus Serviceverträgen in Höhe von TEUR 499 (Vj. TEUR 4.141) betreffen ausschließlich bezogene Leistungen von der VKG (Vj. TEUR 541).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.481 (Vj. TEUR 2.165) setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Beratung (TEUR 3.167; Vj. TEUR 537), Gebäudeaufwendungen (TEUR 505; Vj. TEUR 385), Rekrutierungskosten (TEUR 454; Vj. TEUR 337), personenbezogenen Sachkosten (TEUR 430; Vj. TEUR 404), Aufwendungen für IT (TEUR 369; Vj. TEUR 141) Aufwendungen für Zeitarbeit (TEUR 215; Vj. TEUR 196) sowie Rechtsberatung und Prüfung (TEUR 151; Vj. TEUR 69). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 0,36 (Vj. TEUR 0,36).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag im Berichtsjahr belaufen sich auf TEUR 5 (Vj. TEUR 0) und betreffen ausschließlich das Jahr 2015 aufgrund von Nachzahlungen.

Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne

Der Aufwand aus Gewinnabführung resultiert aus der Abführung des positiven Jahresergebnisses an die Muttergesellschaft VHAG aufgrund des Gewinnabführungsvertrages vom 25. August 2016.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die VSM ergaben sich nach Ablauf des Berichtsjahres nicht.

Sonstige Angaben

Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppe Anzahl 2017 Anzahl 2016
Leitende Angestellte 4 4
Angestellte 73 63
Gesamt 77 67

Konzernverhältnisse

Die VSM ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der VHAG, Neu-Isenburg. Die Viridium Group GmbH & Co. KG, Neu-Isenburg, erstellt als oberstes deutsches Mutterunternehmen der VSM einen Konzernabschluss (kleinster und größter Kreis). Dieser wird im Bundesanzeiger elektronisch veröffentlicht.

Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der VHAG.

Abschlussprüferhonorar

Die Angabe des Abschlussprüferhonorars unterbleibt, da sie im Konzernanhang der VKG erfolgt.

Angaben zur Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch

Dr. Heinz-Peter Roß, Dipl.-Kaufmann, Gräfelfing

Markus Deimel, Dipl.-Wirtschaftsingenieur, Neu-Isenburg

Markus Maria Eschbach, Dipl.-Ingenieur, Overath

Falko Loy, Versicherungsfachwirt, Seckach

Michael Sattler, Dipl.-Mathematiker/Aktuar DAV, Grasellenbach

geführt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erhielt im Berichtszeitraum keine Bezüge von der Gesellschaft. Es wurden keine Vorschüsse oder Kredite an die Geschäftsführung vergeben.

 

Neu-Isenburg, den 27.03.2018

Die Geschäftsführer:

Dr. Heinz-Peter Roß

Markus Deimel

Markus Eschbach

Falko Loy

Michael Sattler

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Zuschreibungen
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Geleistete Anzahlungen 833.000,00 1.749.300,00 0,00 0,00 2.582.300,00
  833.000,00 1.749.300,00 0,00 0,00 2.582.300,00
II. Sachanlagen          
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 592.370,56 58.783,78 0,00 0,00 651.154,34
  592.370,56 58.783,78 0,00 0,00 651.154,34
Summe Anlagevermögen 1.425.370,56 1.808.083,78 0,00 0,00 3.233.454,34
Abschreibungen
01.01.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.422,62 76.671,47 0,00 139.094,09
  62.422,62 76.671,47 0,00 139.094,09
Summe Anlagevermögen 62.422,62 76.671,47 0,00 139.094,09
Buchwert
31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Geleistete Anzahlungen 2.582.300,00 833.000,00
  2.582.300,00 833.000,00
II. Sachanlagen    
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 512.060,25 529.947,94
  512.060,25 529.947,94
Summe Anlagevermögen 3.094.360,25 1.362.947,94

Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Viridium Service Management GmbH, Neu-Isenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Viridium Service Management GmbH, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Viridium Service Management GmbH, Neu-Isenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 20. April 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Hofmann, Wirtschaftsprüfer

ppa. Marcel Rehm, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 26.04.2018 festgestellt.

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