ScheKo GmbH
Selbe AdresseEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Larionow seit 27.8.2024 | Prokura |
Christoph Kecher seit 23.5.2024 | Geschäftsführer |
Michael Havas seit 14.12.2023 | Geschäftsführer |
Sara Yussefi seit 4.10.2023 | Prokura |
Julia Maria Falke seit 27.7.2023 | Prokura |
Mehmet Albayram seit 27.7.2023 | Prokura |
Tatjana Tasan seit 17.4.2023 | Prokura |
Lars Michael Hoffmann seit 11.5.2022 | Prokura |
Martin Szilagyi Eilertsen seit 7.9.2021 | Prokura |
Johannes Berkmann seit 13.8.2021 | Geschäftsführer |
Jochen Fahrbach seit 22.3.2021 | Prokura |
Jörg Benischke seit 23.2.2021 | Prokura |
Christian Behlert seit 28.9.2020 | Prokura |
Heinz-Jürgen Schwering seit 13.8.2020 | Prokura |
Matthias Gerstner seit 13.8.2020 | Prokura |
Christoph Rachor seit 13.8.2020 | Prokura |
Volker Hannemann seit 13.8.2020 | Prokura |
Gabriele Rinke seit 13.8.2020 | Prokura |
Matthias Bade seit 13.8.2020 | Prokura |
Christian Schmidt seit 13.8.2020 | Prokura |
Dennis Brannath seit 13.8.2020 | Prokura |
Nils Malunat seit 13.8.2020 | Prokura |
Oliver Panzer seit 13.8.2020 | Prokura |
Stefan Lehmann seit 13.8.2020 | Prokura |
Christian Wissing seit 13.8.2020 | Prokura |
Frank Stefan Weißhaupt seit 13.8.2020 | Prokura |
Tilo Andreas Dresig seit 28.12.2018 | Geschäftsführer |
Michael Sattler seit 25.6.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Viridium Service Management GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Geschäftsbericht 2017LageberichtGeschäftsmodell und RahmenbedingungenGeschäftszweck der Viridium Service Management GmbH (nachfolgend VSM) ist die Erbringung von Dienstleistungen für Versicherungsunternehmen und deren verbundene Unternehmen, insbesondere für die Heidelberger Lebensversicherung AG (nachfolgend HLE) und die Skandia Lebensversicherung Aktiengesellschaft (nachfolgend SLE) sowie seit diesem Jahr auch für die Entis Lebensversicherung AG (nachfolgend ELE). Die Gesellschaften gehören wie auch die VSM der Viridium Gruppe an. Die VSM übernimmt auf Grundlage des am 24. Januar 2017 abgeschlossenen Dienstleistungsvertrages mit der Viridium Group GmbH & Co. KG (nachfolgend VKG) mit Wirkung zum 1. Januar 2017 die Aufgaben in den Bereichen Rechnungswesen, Controlling, Steuern, Aktuariat, Treasury, Investment und IT. Zum 1. Januar 2017 wurde das Verrechnungsmodell der Viridium Gruppe dahingehend umgestellt, dass die VKG als zentraler Dienstleister für die Gesellschaften der Viridium Gruppe fungiert und sich dabei der Dienstleistungen der anderen Servicegesellschaften bedient. Die Viridium Gruppe verfolgt das Ziel, als Konsolidierungsplattform weitere Lebensversicherungsgesellschaften und -portfolien im deutschsprachigen Markt zu erwerben. Auf diesem Wege können Skaleneffekte erzielt werden, auf deren Grundlage den Versicherungsnehmern Vorteile wie die Reduzierung der Verwaltungskosten, eine Verbesserung des Kundenservice sowie bei bestimmten Produkten auch Vorteile bei der Überschussbeteiligung zugutekommen können. Mit Unterstützung der Eigner investiert die Viridium Gruppe erheblich in die Verbesserung der IT-Systeme. Die Verwaltung der Lebensversicherungsbestände erfolgt jeweils in separaten Servicegesellschaften. WirtschaftsberichtGeschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung der VSM ist aufgrund der Dienstleistungserbringung für die Viridium Gruppe insbesondere vom Geschäftsverlauf der übrigen Gesellschaften abhängig. Im Zuge der fortgesetzten, insbesondere IT-technischen Integration und Harmonisierung aller Gruppengesellschaften wurde die Synchronisierung der Prozesse der HLE und der Skandia-Gesellschaften (SLE und Skandia PortfolioManagement GmbH) im Jahr 2017 fortgesetzt. Die im IT-Bereich etablierten Strukturen, Prozesse und Systeme sind auf die Anforderungen einer Konsolidierungsplattform abgestimmt. Die VSM kann somit auf eine moderne und skalierbare Plattform für die Verwaltung der bestehenden sowie potenziell weiterer Vertragsbestände zurückgreifen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Anstieg der Umsatzerlöse um TEUR 1.237 auf TEUR 15.207 ist hauptsächlich auf die veränderte konzerninterne Verrechnung zurückzuführen. Außerdem übernahm die VSM erstmalig IT-Projekte. Die sonstigen betrieblichen Erträgein Höhe vonTEUR 153liegen leicht unter dem Niveau des Vorjahres und stammen zu einem großen Teil aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 56). Die Aufwendungen aus Serviceverträgen in Höhe von TEUR 499 entstehen aus bezogenen Leistungen der VKG. Der Rückgang um TEUR 3.642 ist auf die geänderte konzerninterne Verrechnung zurückzuführen. Der Personalaufwand erhöht sich um TEUR 693 auf TEUR 8.658. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Aufbau der Zentralfunktionen zu Beginn des Jahres abgeschlossen wurde und in 2017 somit erstmalig ganzjährig die Personalkosten für die Mitarbeiter anfielen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen von TEUR 2.165 auf TEUR 5.481 aufgrund gestiegener Aufwendungen für Beratung im Rahmen der Eingliederung der ELE in die Systeme der Viridium Gruppe sowie für Digitalisierungsprojekte. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage der VSM ist als zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Ertragslage mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von TEUR 627 (Vj. TEUR 213 Jahresfehlbetrag) wird aufgrund von stabilen Umsatzerlösen durch die Erbringung von konzerninternen Dienstleistungen und vor dem Hintergrund der Verpflichtung der Muttergesellschaft zur Übernahme von möglichen Verlusten als stabil angesehen. Chancen- und RisikoberichtChancenbericht Mit der perspektivisch geplanten Akquisition weiterer Versicherungsunternehmen durch die VHAG, erhöht sich grundsätzlich die potentielle Nachfrage an Dienstleis-tungen der VSM. Hierdurch würde die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ge-stärkt. Gleichzeitig sind mit unternehmerischen Entscheidungen auch immer Risiken verbunden, deren Handhabung im Folgenden dargelegt wird. Grundsätze der Risikosteuerung Die VSM ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit verschiedenen Risiken ausgesetzt. Ziel des Risikomanagements ist es, wesentliche Risiken, aber auch Chancen zu erkennen, zu bewerten und angemessen darauf zu reagieren. Ein funktionierendes Risikomanagement schafft die Voraussetzung für eine nachhaltig positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Für die VSM als Unternehmen der Viridium Gruppe gilt das gruppenübergreifende Risikomanagementsystem. Risikomanagementsystem Es ist das Ziel der VSM, Risiken kontrolliert einzugehen und zu handhaben, um auf diese Weise Wert zu generieren oder zu schützen. Vermieden werden sollen Risiken, die keinen Beitrag zur Wertschöpfung oder zu den strategischen Zielen mit sich bringen. Risiken, die unvermeidlich aus der Ausübung unserer Geschäftstätigkeit resultieren, werden überwacht und anhand einer Präferenzermittlung behandelt. Der bewusste Umgang mit Risiken umfasst deren qualitative Erfassung und mögliche Quantifizierung sowie ihre Einstufung nach Wesentlichkeit. Unter Berücksichtigung aller rechtlichen Rahmenbedingungen erstreckt sich dieses Vorgehen von der strategischen Planung bis hin zu den operationellen Tätigkeiten im Unternehmen. Das Risikomanagement- und Frühwarnsystem ist auf die Identifikation und Steuerung finanzieller, strategischer, reputationsbezogener sowie operationeller Risiken ausgerichtet. Es ist gewährleistet, dass Risiken und deren Entwicklung erfasst und kontrolliert, sowie an die Entscheidungsträger berichtet werden. Die unternehmensweit konsistente Risikoerfassung erfolgt mittels vorgegebener Risikokategorien. Die angewandte Risikokategorisierung ist mit den Anforderungen von Solvency II (Standardformel) konform. Es wurden dezidierte Messkriterien und Grenzen für Risiken, die in Zusammenhang mit den Ausführungen zur Risikobereitschaft stehen, etabliert. Diese werden regelmäßig überwacht. Die Methoden bzgl. der Identifikation, Bewertung und Analyse der Risiken unterscheiden sich in bestimmten Aspekten hinsichtlich der finanziellen und spezifischen Risiken. Die Bewertung von Risiken erfolgt in Abhängigkeit von der Zuverlässigkeit, Praktikabilität und Steuerungsrelevanz einer Quantifizierung entweder mittels finanzmathematischer und aktuarieller Verfahren und/oder mittels eines unternehmensinternen Punktesystems via Expertenschätzung. Dabei wird eine redundante Bewertung, zum einen mittels Standardformel und zum anderen mittels unternehmensinternem Punktesystem, im Hinblick auf operationelle Risiken bewusst akzeptiert, da diese nach Auffassung der Viridium Gruppe in der Solvency II Standardformel zu pauschal für die interne Risikoüberwachung und -steuerung berücksichtigt werden:
Als Risiko ist für die Gesellschaften der Viridium Gruppe das mögliche Eintreten eines Ereignisses definiert, welches zur negativen Abweichung eines Planwertes aus der Geschäftsstrategie (Kosten, Geschäftsziele etc.) führt, wobei sich Risiko aus (i) Unsicherheit des Eintritts und (ii) Variabilität der Auswirkung definiert. Positive Abweichungen sind Chancen. Risikokategorien Die maßgeblichen Risiken für die VSM stellen sich wie folgt dar: Operationelles Risiko Die operationellen Risiken stehen bei der VSM besonders im Fokus und werden gemäß dem gruppenweiten Ansatz gesteuert. Insbesondere handelt es sich hierbei um IT-Systemrisiken, Personalrisiken, Prozessrisiken, Veränderungsrisiken, Auslagerungsrisiko, Betriebsunterbrechungsrisiko und Compliance-Risiken, denen wiederum die Bereiche Geldwäsche/Sanktionen, Betrug (intern/extern), Korruption, Datenschutz, Informationssicherheit, Rechtsrisiken, Steuerrisiken und sonstige Compliance-Risiken zugeordnet werden. Operationelle Risiken werden mit Hilfe geeigneter Maßnahmen (z.B. halbjährliche Risikoinventur, Krisenmanagementpläne, etc.) deutlich reduziert. Ferner ist das interne Kontrollsystem (IKS) als wesentlicher Bestandteil des Governance-Systems in die Strukturen und Prozesse der Aufbau- und Ablauforganisation eingebunden. Es orientiert sich in der Ausgestaltung an der geschäftspolitischen Ausrichtung der Gruppe. Die Ausrichtung und Ausprägung des IKS orientiert sich an dem international anerkannten COSO-Standard. Mit der Muttergesellschaft Viridium Holding AG (nachfolgend VHAG) besteht zudem ein Gewinnabführungsvertrag. Konzentrations- und strategisches Risiko Hinsichtlich der Dienstleistungsfunktion für die die VKG liegt das Risiko darin, dass der Auftraggeber ausfallen könnte (Konzentrationsrisiko) und die erbrachten Dienstleistungen nicht vergütet (Forderungsausfall) oder die Dienstleistungen nicht mehr nachgefragt werden (strategisches Risiko). Weiterhin besteht das Risiko, dass die Dienstleistungen für die Gesellschaften der Viridium Gruppe generell nicht erbracht werden können (operationelle Risiken, z.B. durch Ausfall von Systemen oder Personalkapazitäten). Daraus können Ansprüche der Dienstleistungsempfänger aus Vertragsverletzung entstehen. Dem Konzentrationsrisiko und strategischen Risiko wird dadurch begegnet, dass
Liquiditäts- und Kostenrisiko Aufgrund der neuen Vereinbarung mit der VKG werden alle Kosten der VSM an diese verrechnet. Risiken aus steigenden Kosten sowie das Liquiditätsrisiko werden somit an die VKG übertragen. Etwaigen Liquiditätsrisiken wurde damit begegnet, dass zum 1. Juli 2015 ein Cash-Pool zwischen der VSM und der VHAG vereinbart wurde, um der VSM ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stellen zu können. Zusammenfassung Mit Hilfe eines straffen Berichtswesens werden die Vertragserfüllung und Problemstellungen frühzeitig erkannt, um so geeignete Gegenmaßnahmen initiieren zu können. Zusammenfassend wird festgestellt, dass derzeit keine Risiken bestehen, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen. Es liegen keine Anhaltspunkte für Entwicklungen oder Risiken vor, die die Entwicklungen der VSM langfristig negativ beeinflussen oder den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. PrognoseberichtIm Geschäftsjahr 2018 wird das Hauptaugenmerk darauf liegen, die Kompetenzen der VSM als Servicegesellschaft innerhalb der Viridium Gruppe auszubauen. Für das Geschäftsjahr 2017 wurde die Leistungsverrechnung innerhalb der Viridium Gruppe geändert. Gemäß des neuen Dienstleistungsvertrages erbringt die VSM ihre gesamten gruppeninternen Leistungen an die VKG, welche wiederum den Gruppengesellschaften alle vertraglich vereinbarten Leistungen zur Verfügung stellt. Auf Grundlage der veränderten, konzerninternen Leistungsverrechnung wird die VSM in 2018 voraussichtlich Umsatzerlöse in Höhe von EUR 23,8 Mio. generieren. Die Kosten werden, im Wesentlichen aufgrund der Projektkosten für die ELE Integration, auf voraussichtlich rund EUR 22,5 Mio. ansteigen. Für das Geschäftsjahr 2018 wird demnach mit einem Ergebnis in Höhe von EUR 1,3 Mio. gerechnet. BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Grundsätzen des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die VSM hat ihren Sitz in Neu-Isenburg und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Offenbach am Main mit der Nummer HRB 48478 eingetragen. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß §§ 266 bzw. 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen und entsprechen den allgemeinen AfA-Tabellen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen und entsprechen den allgemeinen AfA-Tabellen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungs- oder Herstellungswert bis zu EUR 410 werden sofort abgeschrieben. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert abzüglich eventuell notwendiger Wertberichtigungen. Der Ansatz der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt pro rata temporis. Die Gesellschaft ist Organgesellschaft einer bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft. Auf Ebene der Organgesellschaft werden keine latenten Steuern ausgewiesen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit > 1 Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit die Bilanzposten oder Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Beträge in ausländischer Währung enthalten, werden sie mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Erläuterungen zur BilanzAktiva Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens der VSM ist im beiliegenden Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.988 (Vj. TEUR 2.551) bestehen im Wesentlichen mit TEUR 3.962 (Vj. TEUR 671) gegen die VKG aus dem Dienstleistungsvertrag. Forderungen gegen die Gesellschafterin VHAG bestehen zum Abschlussstichtag nicht (Vj. TEUR 213). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Guthaben bei Kreditinstituten Die VSM ist Teil des Cash-Pools innerhalb der Viridium Gruppe mit der VHAG als Cash-Pool-Führer. Passiva Eigenkapital Der Gewinn des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von TEUR 627 wird aufgrund des Gewinnabführungsvertrags in voller Höhe an die Gesellschafterin VHAG abgeführt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.406 (Vj. TEUR 1.545) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.702; Vj. TEUR 186), Bonuszahlungen (TEUR 1.227; Vj. TEUR 1.085), interne Jahresabschlusskosten (TEUR 166; Vj. TEUR 0), Urlaub (TEUR 154; Vj. TEUR 169), Berufsgenossenschaften (TEUR 50; Vj. TEUR 60) und Prüfungskosten (TEUR 28; Vj. TEUR 27). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.584 (Vj. TEUR 2.387) bestehen mit TEUR 3.336 (Vj. TEUR 1.161) gegenüber der Gesellschafterin VHAG, die im Wesentlichen aus dem konzerninternen Cash-Pool (TEUR 2.707; Vj. TEUR 1.140) sowie aus der Gewinnabführung (TEUR 627; Vj. Verlustausgleich) aufgrund des Gewinnabführungsvertrags resultieren. Weitere Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber der VKG mit TEUR 243 (Vj. TEUR 923) aus Dienstleistungsverträgen sowie Weiterbelastungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 159 (Vj. TEUR 151) Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanziell quantifizierbare Verpflichtungen aus Verträgen in Höhe von TEUR 5.125. Sie betreffen Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen (TEUR 2.639), Leasingverträgen (TEUR 124) und IT-Dienstleistungsverträgen (TEUR 2.361). Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 15.207 (Vj. TEUR 13.970) betreffen ausschließlich Erträge aus Dienstleistungsverträgen mit verbundenen Unternehmen. Es wurden lediglich Umsätze im Inland generiert. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 153 (Vj. TEUR 165) betreffen im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 56 (Vj. TEUR 82). Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 0,42 (Vj. TEUR 0,32). Aufwendungen aus Serviceverträgen Die Aufwendungen aus Serviceverträgen in Höhe von TEUR 499 (Vj. TEUR 4.141) betreffen ausschließlich bezogene Leistungen von der VKG (Vj. TEUR 541). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.481 (Vj. TEUR 2.165) setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Beratung (TEUR 3.167; Vj. TEUR 537), Gebäudeaufwendungen (TEUR 505; Vj. TEUR 385), Rekrutierungskosten (TEUR 454; Vj. TEUR 337), personenbezogenen Sachkosten (TEUR 430; Vj. TEUR 404), Aufwendungen für IT (TEUR 369; Vj. TEUR 141) Aufwendungen für Zeitarbeit (TEUR 215; Vj. TEUR 196) sowie Rechtsberatung und Prüfung (TEUR 151; Vj. TEUR 69). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 0,36 (Vj. TEUR 0,36). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag im Berichtsjahr belaufen sich auf TEUR 5 (Vj. TEUR 0) und betreffen ausschließlich das Jahr 2015 aufgrund von Nachzahlungen. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne Der Aufwand aus Gewinnabführung resultiert aus der Abführung des positiven Jahresergebnisses an die Muttergesellschaft VHAG aufgrund des Gewinnabführungsvertrages vom 25. August 2016. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung für die VSM ergaben sich nach Ablauf des Berichtsjahres nicht. Sonstige AngabenZahl der beschäftigten Arbeitnehmer
Konzernverhältnisse Die VSM ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der VHAG, Neu-Isenburg. Die Viridium Group GmbH & Co. KG, Neu-Isenburg, erstellt als oberstes deutsches Mutterunternehmen der VSM einen Konzernabschluss (kleinster und größter Kreis). Dieser wird im Bundesanzeiger elektronisch veröffentlicht. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der VHAG. Abschlussprüferhonorar Die Angabe des Abschlussprüferhonorars unterbleibt, da sie im Konzernanhang der VKG erfolgt. Angaben zur Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch
geführt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung erhielt im Berichtszeitraum keine Bezüge von der Gesellschaft. Es wurden keine Vorschüsse oder Kredite an die Geschäftsführung vergeben.
Neu-Isenburg, den 27.03.2018 Die Geschäftsführer: Dr. Heinz-Peter Roß Markus Deimel Markus Eschbach Falko Loy Michael Sattler Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Viridium Service Management GmbH, Neu-Isenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Viridium Service Management GmbH, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Viridium Service Management GmbH, Neu-Isenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 20. April 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Alexander Hofmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Marcel Rehm, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 26.04.2018 festgestellt. |
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