ANCHOITA Germany UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jaeyoung Choi seit 4.11.2025 | Geschäftsführer |
Giovanni Valerio Valeriota seit 19.5.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DoubleDown Interactive LLC | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WHOW Games GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des UnternehmensDie WHOW Games GmbH (im Folgenden "WHOW" genannt), mit Firmensitz in Hamburg, ist im Handelsregister unter HRB 126959, Amtsgericht Hamburg, eingetragen. Zur Unternehmensgruppe der WHOW Games GmbH zählen die WHOW Marketing GmbH und die PlayCade Interactive GmbH als 100%ige Tochtergesellschaften. WHOW entwickelt, vertreibt und veröffentlicht Spiele für den Browser und mobile Endgeräte im europäischen Raum. Sie wurde 2013 gegründet und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine durchschnittliche Arbeitnehmerzahl von 57 Beschäftigten. Die WHOW ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 mit einem Stammkapital von 274.034 EUR ausgestattet. Die WHOW Games GmbH nebst ihren Tochtergesellschaften ist zum 31. Dezember 2023 eine 100%ige Tochter der Azerion Games en Content Holding B.V. mit Firmensitz in Schiphol (Niederlande). Ziele und Strategien WHOW positioniert sich als Spieleanbieter im Segment der Online/Entertainment -Spiele. Als junges, aufstrebendes Unternehmen in diesem Segment investiert die Gesellschaft in Marketingaktivitäten, Partnerschaften, stetige Weiterentwicklung bestehender Spiele und neue Titel, um mehr Spieleinteressierte für ihr Unterhaltungsangebot zu begeistern. Die Marketingstrategie basiert dabei auf dem optimalen Geldeinsatz in Online- und TV-Kampagnen. Der Wettbewerb im Onlinespielesegment steigt weiterhin. Es ist in zunehmendem Maße schwierig, ohne hohe Marketinginvestitionen ausreichend Aufmerksamkeit für die Spiele zu bekommen. Werbekampagnen werden auf Basis von internen KPIs optimiert, mit dem Ziel, höherwertige Nutzer einzukaufen und Nutzer länger an das Spieleangebot von WHOW zu binden. Als weitere Instrumente der Neukundengewinnung dienen weltweite Partnerschaften mit Medienunternehmen. Neben dem klassischen B2C Geschäft hat WHOW in die Whitelabelfähigkeit der Produkte investiert und bietet diese als individuelle Branding-Lösung im B2B Bereich an. Die WHOW konnte ihre Beziehungen zu Whitelabelpartnern ausbauen und fokussiert sich daher mit ihren gezielten Investitionen auf den Social Casino Bereich durch innovative Produkte und Spielmechanismen. WHOW hält damit weitestgehend an der Strategie der vergangenen Jahre fest. Die primären Ziele der Gesellschaft sind nach wie vor Wachstum im Umsatz, sowie in der Anzahl der Kunden jedoch mit einem noch größeren Fokus auf der Skalierung des Jahresergebnisses hinsichtlich Effizienz und Mitteleinsatz. Steuerungssystem Um den Erreichungsgrad der strategischen Ziele sowie die Unternehmensausrichtung stetig überprüfen und anpassen zu können, hat die WHOW entsprechende Steuerungssysteme im Unternehmen fest etabliert. Die wesentlichen Größen, die WHOW zur Steuerung des Unternehmens nutzt, sind unternehmensweit geltende finanzwirtschaftliche Kennzahlen. Dazu zählen Umsatzerlöse sowie das EBITDA (Gewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen). Hierfür nutzt WHOW eine eigene Analyseabteilung (BI-Abteilung). Die BI-Abteilung führt, basierend auf große Datenmengen, Performance Analysen durch und stellt diese dem Unternehmen im Rahmen eines Business Intelligent Systems zur Verfügung. Mit Hilfe dieses Systems werden entscheidungsspezifische Kennzahlen transparent für das Unternehmen sichtbar und ermöglichen dem Management eine wertorientierte Steuerung der Gesellschaft. 2. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Erholung der deutschen Wirtschaft, der Kernmarkt der WHOW Games GmbH, setzte sich nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019, allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. 1 Die in 2022 gestiegenen Energiepreise stabilisierten sich auf hohem Niveau, auch stiegen vor allem die Preise für Nahrungsmittel. Die Inflationsrate sank nach dem historischen Höchstwert in 2022 lediglich um einen Prozentpunkt auf 5,9 % . 2 Der globale Games Markt zeigte unter schwierigen makroökonomischen Faktoren ein verhaltenes Wachstum von +0,6% auf 184 Mrd USD. 3 Auch der europäische Markt verzeichnete ein ähnliches Wachstum (+0,8% auf 33,6 Mrd USD). 4 Mittel- und langfristig ist der Sektor rund um Spiele und digitale Unterhaltung nach wie vor sehr kompetitiv, aber auch mit hohen Wachstumspotenzialen anzusehen. Die Branche geht nach heutiger Einschätzung von einem Wachstum um bis zu 12% bis ins Jahr 2026 aus. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 ist grundsätzlich positiv verlaufen. Die Umsatzerwartungen wurden auf dem minimal erwarteten Niveau getroffen, neben äußeren Faktoren im Gesamtmarktumfeld, war das Jahr von internen Umstrukturierungen, Kostenoptimierungen sowie technischen Integrationsbemühungen beeinflusst. Das Unternehmen hat sich im Berichtsjahr fortlaufend sowohl auf die Weiterentwicklung des bestehenden Spieleportfolios als auch die technologischen Modernisierungen der Spiele konzentriert. Des Weiteren fokussierte sich WHOW, wie auch im Vorjahr, auf den Ausbau im B2B Geschäft und einer verbesserten Monetarisierung der User durch verbesserte Features und Monetarisierungsmechaniken. Im Bereich der Neuuserakquisition hat WHOW das Investment im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Sämtliche Maßnahmen zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Unternehmen trugen dazu bei, dass die Gesellschaft ein positives Ergebnis nach Steuern erwirtschaftet hat. Die Steuerung der Gesellschaft findet im Wesentlichen durch die Kenngrößen Umsatz (inkl. aktivierte Eigenleistung), EBITDA (Gewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen) und Umsatzrendite statt. Zur Darstellung werden die folgenden Kennzahlen für die letzten zwei Geschäftsjahre gegenübergestellt:
Die Entwicklung der Gesellschaft ist aus Sicht der Geschäftsführung für das abgeschlossene Geschäftsjahr positiv verlaufen. Die Umsatzerlöse konnten weiterhin auf hohem Niveau gehalten werden, bei gleichzeitiger Kostenoptimierung. Ergebnisseitig wurde ein positiver Jahresüberschuss entsprechend den prognostizierten Erwartungen erzielt. Forschung und Entwicklung Im Rahmen der Forschung und Entwicklung fokussierte sich das Unternehmen in 2023 auf die Weiterentwicklung des Kerngeschäfts. Die hierfür entstandenen Entwicklungsaufwendungen wurden im abgeschlossenen Geschäftsjahr als immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert 2023: 1,1 Mio EUR (2022: 1,7 Mio EUR). Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 wurden 3,7 Mio EUR in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen investiert. Davon wurden Herstellkosten für selbst erstellte Spiele in Höhe von 2,1 Mio EUR als immaterielle Vermögensgegenstände in der Bilanz aktiviert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen blieben auf ähnlichem Niveau und bestehen größtenteils gegenüber Zahlungsanbietern, diese beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 2,9 Mio EUR (2022: 2,6 Mio EUR). Der deutliche Zuwachs an Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. 8,2 Mio EUR auf 12,6 Mio EUR resultiert aus dem Cash Pool Agreement. Die hohen Verbindlichkeiten im Allgemeinen resultieren aus dem profitablen Geschäft der WHOW. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Zahlungen an Marketing- und Mediapartner, welche im Vergleich zum Vorjahr auf 2,3 Mio EUR gestiegen sind (2022: 1,1 Mio EUR). Hintergrund hierfür ist das verstärkte Investment unserer Partner in ihre Whitelabel Lösungen und damit verbunden Umsätzen. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt ca. 58% (2022: ca. 68%). Die Rückstellungen haben sich auf 1,2 Mio EUR (2022: 0,7 Mio EUR) erhöht, hauptsächlich aufgrund des aufgebrachten Verlustvortrags und der damit gestiegenen Gewerbesteuer. Finanzlage Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr auf 1,5 Mio EUR (2022: 1,7 Mio EUR), bedingt durch Cash Pool Agreement, gesunken. Die ergebnisorientierte, positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 ermöglichte einen höheren Reingewinn, den WHOW für Reinvestitionen innerhalb des Azerion Konzerns eingebracht hat. Die Finanzlage ist insgesamt weiter durch hohe Investitionen in neue Produkte und Technologien geprägt. Trotz hoher Investitionen konnte WHOW eine positive Entwicklung im Jahresergebnis realisieren. Die Geschäftsleitung sieht für die Zukunft des Unternehmens weitere Wachstumspotentiale und eine positive finanzielle Lage. Ertragslage WHOW erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse i.H.v. 37,6 Mio EUR (2022: 38,2 Mio EUR). Mit dem realisierten Umsatz verbunden sind entsprechende Gebühren der Payment-Service-Provider angefallen (2023: 5,2 Mio EUR; 2022: 5,4 Mio EUR). Die Personalaufwendungen sind in 2023 leicht auf 6,4 Mio EUR gesunken (2022: 6,7 Mio EUR). Jedoch beinhalten diese Umstrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 1,3 Mio EUR. Real liegen diese daher auf einem niedrigeren Niveau. Aufgrund steigender Preise im Onlinemarketing sowie einem erschwerten Marktumfeld wurde in 2023 ein hoher Fokus auf ROI-optimierte Marketingkampagnen gelegt. Neben guten Wachstumsraten konnte ein effizienterer Mitteleinsatz realisiert werden. Die Marketingausgaben haben sich auf 5,5 Mio EUR reduziert (2022: 7,8 Mio EUR). WHOW hat in den vergangenen Jahren eine Infrastruktur aufgebaut, die es erlaubt, flexible Projekte auszulagern. Die Zusammenarbeit mit externen Studios wurde auch in 2023 erfolgreich weitergeführt. Die Kosten für externe Dienstleistungen beliefen sich auf 1,4 Mio EUR (2022: 1,1 Mio EUR) und sind aufgrund von Investitionen in das Kernprodukt leicht gestiegen. Die Mietkosten liegen mit 801k EUR über dem Vorjahresniveau (2022: 745k EUR) aufgrund einer Mieterhöhung. Der starke Anstieg der Abschreibungen (2023: 2,3 Mio EUR, 2022: 1,4 Mio EUR) ist im Wesentlichen auf die Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände zurückzuführen, welche erstmalig im Geschäftsjahr 2018 vorgenommen wurde. Für das Geschäftsjahr 2023 sind Ertragsteuern in Höhe von 1,6 Mio EUR angefallen (2022: 1,6 Mio EUR), bestehende Verlustvorträge sind aufgebraucht. Im Jahr 2023 wurden Personalaufwendungen in Höhe von 1,1 Mio EUR dem Ertragsposten "aktivierte Eigenleistungen" zugeordnet. WHOW schließt das Jahr 2023 mit einem positiven Jahresüberschuss von 3,5 Mio EUR ab (2022: 3,4 Mio EUR). Die Zahlungsfähigkeit war über das gesamte Jahr hinweg gegeben. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Geschäftsführung geht aufgrund der positiven Unternehmensplanung weiterhin von der Unternehmensfortführung aus. Zusammenfassend wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch die Geschäftsführung als positiv beurteilt. 3. Chancen und RisikoberichtDie WHOW ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die durch unternehmerisches Handeln hervorgerufen werden können oder sich aus externen Einflüssen ergeben. Unter einem Risiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse, Entwicklungen oder Handlungen das Unternehmen oder eines der Geschäftsfelder daran hindern, seine Ziele zu erreichen. Gleichzeitig ist es für die WHOW wichtig, Chancen für das Unternehmen zu identifizieren, um diese im Zuge des unternehmerischen Handelns zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auszubauen. Eine Chance bezeichnet die Möglichkeit, aufgrund von Ereignissen, Entwicklungen oder Handlungen, die geplanten Ziele des Unternehmens oder eines Geschäftsfelds, zu sichern oder zu übertreffen. Im Folgenden werden die Risiken und Chancen beschrieben, die für einen Zeitraum von 12 Monaten grundsätzlich einen relevanten Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WHOW haben können. Zusätzlich können Risiken und Chancen, die heute noch nicht bekannt sind oder als unwesentlich eingestuft werden, die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage beeinflussen. Risiken Personalrisiken Kompetenz, Engagement und Motivation der Mitarbeiter sind ein maßgeblicher Erfolgsfaktor für die WHOW. Eine Voraussetzung für die Realisierung der strategischen Ziele sind qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Das Personalmanagement des in einem strukturstarken Umfeld und im internationalen Geschäft tätigen mittelständischen Unternehmens verfolgt im zunehmenden Wettbewerb um Personal das Ziel, qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu gewinnen, weiterzuentwickeln und langfristig im Unternehmen zu halten. Im Personalbereich entstehen besondere Risiken daraus, dass bei durch Fach- und Führungskräfte zu besetzenden Schlüsselpositionen in der Unternehmensgruppe ausreichende Personalressourcen grundsätzlich nicht zur Verfügung stehen könnten oder eine hinreichende personelle Besetzung in Vertretungsfällen nicht gewährleistet sein könnte. Der Risikominimierung dient insbesondere eine zeitgerechte und fortlaufende Identifikation von Schlüsselpositionen sowie eine vorausschauende Nachfolgeplanung und konsequente Stellvertreterregelungen. Risiken in Bezug auf das Personalmanagement schätzt die Unternehmensleitung als gering ein, unter anderem auch durch eine Fokussierung innerhalb der Branche mit über 10.000 Entlassungen weltweit. 5 Umfeldrisiken Die WHOW ist als international ausgerichtetes und agierendes Unternehmen von der konjunkturellen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklung der im Wesentlichen europäischen Länder bzw. Regionen abhängig, in denen es bereits am Markt auftritt oder dies plant. Die Rahmenbedingungen in den einzelnen Märkten unterliegen fortlaufenden, zum Teil sehr kurzfristigen Veränderungen. Dabei ist die Gesellschaft einer Reihe von Faktoren ausgesetzt, die sie nur sehr bedingt oder gar nicht beeinflussen kann. Dazu zählen u. a. politische, gesellschaftliche, volkswirtschaftliche oder rechtliche Instabilitäten einschließlich unzureichend entwickelter oder ausdifferenzierter Rechts- und Verwaltungssysteme, Beschränkungen im Waren- und Kapitalverkehr, regulatorische Veränderungen oder Einschränkungen, Beeinträchtigungen oder Verlust von Eigentum, Volatilität der Finanzmärkte und Veränderungen von Wechselkursen sowie darauf beruhende oder allgemeine Veränderungen des Angebots von Gütern und Dienstleistungen, der Nachfrage danach oder der Konsumgewohnheiten bzw. des Verbraucherverhaltens. Derartige Risiken können die Geschäftstätigkeit und damit die Erreichung der von der Gesellschaft verfolgten Ziele vorübergehend oder nachhaltig beeinträchtigen; dies gilt in besonderem Maße für ertragsbezogene Zielsetzungen. Solche generellen Umfeld Risiken unterliegen einer permanenten Kontrolle bei der Begleitung, Überwachung und Steuerung des operativen Geschäfts. Konflikte innerhalb Europas konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht gelöst werden, stattdessen sind in 2023 weitere Konflikte u.a. im Bereich des Gaza Streifens hinzugekommen. Zwar stieg die Kaufkraft im Kernmarkt Deutschland 6 , bei einem gleichzeitigen Anstieg der Verbraucherpreise im Besonderen durch Nahrungsmittel und Energie 7 bleibt davon nicht mehr für Konsumgüter. Aus einer wirtschaftlichen Perspektive betrachtet, wird hier in erster Instanz eine enge Steuerung der Kostenstruktur mit Sicherung der Umsatzströme im Fokus der Gesellschaft stehen. Neben ökonomischen Umfeldfaktoren muss sich der Markt rechtlichen Risiken stellen. Hier sind insbesondere die Gefahren in Bezug auf eine von lokalen Verwaltungen erlassene Zugangsbeschränkungen (App, Website) auf die Angebote der WHOW im internationalen Umfeld hervorzuheben. Um das Risiko des 'Blockings' (d.h. unser Angebot an Spielen wird in einem lokalen Markt gesperrt) in den einzelnen Ländern gering zu halten, werden einerseits Gutachten zur Rechtssicherheit angestrebt, andererseits wird ein konstanter Austausch mit Marktteilnehmern, Verwaltungseinheiten, Interessenverbänden und Experten unterhalten. Das Risiko wird von der Geschäftsleitung insgesamt als mittel eingeschätzt. Produktbezogene Risiken Produktbezogene Risiken können aus Produktfehlern, Produktsabotage oder Produkterpressung resultieren und insbesondere zu Imageschäden und Einschränkungen bei der Vermarktbarkeit von Produkten führen. Als Produktfehler sind hier vor allem Fehler im Quelltext der Softwareentwicklung der einzelnen Produkte definiert. Um diese Fehler so gering wie möglich zu halten, wird einerseits ein umfangreiches Staging-System vor dem 'Live-Status' zum Testen der einzelnen Änderungen, Features und Events angewandt. Weiterhin wird der Programmiercode seitens der Entwickler nach strengem 4-Augen-Prinzip geprüft und online gestellt. Eine hausinterne Qualitätsabteilung prüft vor Veröffentlichung große Neuerungen und Veränderungen auf ihre Funktionalität. Zusätzlich unterliegt der Live-Code kontinuierlichen Tests im Live-Betrieb durch externe Test-Firmen. Das Risiko wird in Hinblick auf die vielen präventiven Maßnahmen als gering eingeschätzt. IT-Risiken Für das Unternehmen hat die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Informationstechnologie (IT) eine große Bedeutung, zugleich ist generell die IT-Sicherheit global zunehmenden Bedrohungen ausgesetzt. Dies gilt nicht nur für Software und Hardware, welche für die internen Geschäftsprozesse verwendet werden. Gleichermaßen haben die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der IT-Systeme, welche die interne und externe Kommunikation gewährleistet, eine besonders hohe Relevanz. Ausfälle oder Störungen dieser IT-Systeme bedeuten Risiken für die Verfügbarkeit, Verlässlichkeit und Vertraulichkeit von Systemen und Daten in Entwicklung, Produktion, Vertrieb oder Administration und damit für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WHOW. Diesem Risiko wird unter anderem durch redundante Auslegung von Serversystemen, Business-Supportverträge mit kurzen Reaktionszeiten, einer unmittelbaren Verfügbarkeit von Ersatzkomponenten und Ersatzdatenleitungen sowie einer unterbrechungsfreien Stromversorgung in der AWS-Cloud begegnet. Durch eine Hochverfügbarkeitsumgebung (Virtualisierung) in Verbindung mit einer redundanten, verteilten Speicherlösung wird mittels einer synchronen Spiegelung eine noch höhere Sicherheit und Verfügbarkeit des Produktivsystems gewährleistet. Über eine Schattendatenbank können bei einem Störungsfall Daten äußerst kurzfristig wieder bereitgestellt werden, zusätzlich werden alle Datenbestände täglich gesichert. Firewallsysteme, eine VPN-Lösung mit einer 2-Faktor Authentifizierung für kritische Zugriffe, Virenscanner, Spam- und Contentfilter als auch die entsprechenden Berechtigungskonzepte gewährleisten eine hohe Sicherheit bei Zugangsberechtigungen und externen Zugriffen. Die beobachteten IT-Risiken werden als gering eingeschätzt. Chancen Chancen im Rahmen unternehmensstrategischer Entscheidungen Ein wesentlicher Erfolgsfaktor liegt in der kontinuierlichen Marketing- und Vertriebsunterstützung, insbesondere durch die Weiterführung und Etablierung unterschiedlicher Performance-Marketing-Kampagnen, sowie der Aufbau eines umfassenden Partnernetzwerks. Dabei liegt der Fokus in den zielgruppenrelevanten digitalen Medien, um so einerseits neue Nutzer zu akquirieren und andererseits die Wahrnehmung der Marke und Effektivität der Kommunikation deutlich zu erhöhen. Zusätzlich sieht WHOW hohes Potential im Bereich des B2B Geschäftes, welches kontinuierlich auf- und ausgebaut werden soll. Weiteres Wachstum liegt auch in der Erschließung internationaler Märkte, sowie dem stärkeren Fokus auf die mobile Plattform. Die Chancen hierzu werden als mittel bis hoch eingeschätzt. Produktbezogene Chancen Als Chance ergeben sich für die WHOW die Entwicklung neuer Produkte, die Optimierung bestehender Produkte und die damit zu generierenden Umsätze. Durch die fortschreitende Regulierung des Echtgeld-Casinos konnte sich WHOW als Partner im Social-Casino Bereich stärken. Daraus ergeben sich Wachstumschancen im Bereich der Whitelabel Lösungen sowie die Verbreiterung des Portfolios und Optimierung von Verträgen mit Slot-Anbietern. WHOW konnte bestehende Partnerschaften ausbauen. Für den weiteren Ausbaus des B2B-Bereiches sind insbesondere Partnerschaften im internationalen Bereich geplant, für den WHOW ihre Produkte optimiert. Diese Chancen werden als mittel bis hoch eingeschätzt. Chancen aus der Umsetzung operativer Maßnahmen Als Softwareentwickler unterzieht die WHOW ihre Entwicklungsprozesse einer kontinuierlichen Analyse und findet Ansätze für zusätzliche Optimierungen. Weitere Produktivitätssteigerungen werden daher für möglich erachtet, vor allem da auch Investitionen in die technische Infrastruktur auf eine Verbesserung der bestehenden Situation ausgelegt sind. Durch umfangreiche Investitionsmaßnahmen in Technik und Personal soll die Effizienz gesteigert werden. Das Management schätzt die Chancen aufgrund von Effizienzsteigerung durch Investitionen in technische Infrastruktur als hoch ein. Chancen aus strategischen Akquisitionen WHOW sieht sich nach eigener Einschätzung durch ihr bestehendes Produktportfolio gut positioniert, um die Kernzielgruppe zu erreichen und langfristig zu halten. Neben den aufgezeigten Chancen aus organischem Wachstum verfolgt die WHOW auch weiterhin exogene Wachstumschancen im Rahmen sich bietender Opportunitäten durch selektive, der Wachstumsstrategie des Unternehmens unterstützende Unternehmensakquisitionen. Es bietet sich grundsätzlich nicht nur die Möglichkeit, das Produkt- und Kundenportfolio sinnvoll zu ergänzen oder abzurunden und Absatzmärkte zu erweitern, sondern auch wechselseitige Synergieeffekte zu heben und zu nutzen. Unternehmensakquisitionen können daher positive Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung und die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns haben. Die Geschäftsführung fokussiert sich in zukünftig weiterhin auf das organische Wachstum des Unternehmens, obgleich Investitionen in strategische Akquisitionen hohe Potentiale eröffnen können. Umfeldbezogene Chancen Da die umfeldbezogenen Risiken das Weltgeschehen beeinflussen, sind nach aktueller Erkenntnislage keine genauen Chancen erkennbar. Grundsätzlich können wirtschaftliche Krisen mit beflügelnden Effekten einhergehen. Diese Chance ist aktuell als sehr gering zu werten. 4. PrognoseberichtEinen wesentlichen Einflussfaktor auf die Gesellschaft stellen neben der allgemeinen Branchenentwicklung die Konflikte innerhalb und außerhalb Europas und ihre nachhaltigen ökonomischen Auswirkungen dar. Trotz erschwerter Rahmenbedingungen, insbesondere im europäischen und deutschen Wirtschaftsraum, haben sich die Inflationsraten zunächst stabilisiert oder sind in wichtigen Bereichen für Endverbraucher wie Lebensmitteln zuletzt sogar rückläufig. 8 Ob diese Entwicklungen auch Einflüsse auf den Entertainmentsektor haben, kann nur sehr schwer eingeschätzt werden. Neben Konflikten und Inflation wird der Onlinespielemarkt isoliert betrachtet auch zukünftig von hoher Konkurrenz geprägt sein. Die Vielzahl neuer Spiele und neuer Anbieter wird die Akquisitionskosten im Neunutzersegment weiterhin vorantreiben. Dennoch erwartet die Geschäftsführung, trotz herausfordernder makroökonomischer Situation, eine positive Geschäftsentwicklung mit moderat steigenden Umsätzen bei gleichzeitig reduzierten Kosten (insbesondere der Ganzjahreseffekte auf vorangegangene Kostenoptimierungen) und ein EBITDA von 9 Mio bis 10 Mio EUR. Dabei fokussiert sich die Gesellschaft auf ihre Kernkompetenzen, welche insbesondere auf die Akquisition neuer Nutzer, die Weiterentwicklung bestehender Titel und auf neue Kooperationen abzielen. Auch werden bestehende Partnerschaften ihr Investment in performanceoptimierte Werbekampagnen erhöhen, des Weiteren sind leicht höhere Marketingausgaben auch im internationalen Umfeld bei gleichzeitigen Produktanpassungen für weitere Märkte geplant. Mit der zusätzlichen Ausrichtung auf die Spielevermarktung für Handys und Tablets geht, verbunden mit den hohen Gebühren in den App Stores, eine Kostensteigerung der Transaktionskosten einher. Die Geschäftsleitung geht für das kommende Jahr von einem positiven Ergebnis nach Steuern aus.
Hamburg, 13. Mai 2024 Umut Akpinar Giovanni Valeriota
1 Statistisches Bundesamt, Bruttoinlandsprodukt
2023 für Deutschland
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statement-bip.pdf
[15.01.2024, Seite 1]
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine AngabenDie WHOW Games GmbH hat Ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (Reg.Nr. HRB 126959). Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbHG beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen. I. Gliederungsgrundsätze/Darstellungsstetigkeit Es gibt keine Abweichungen der Gliederung und Darstellung gegenüber dem Vorjahresabschluss. II. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. III. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände
2. Sachanlagen
3. Finanzanlagen
4. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände
5. Liquide Mittel
6. Aktive Rechnungsabgrenzung
7. Eigenkapital
8. Rückstellungen
9. Verbindlichkeiten
10. Passive latente Steuern
IV. Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tage ihres Entstehens bewertet. Soweit sich wegen sinkender Wechselkurse Abwertungserfordernisse ergeben, wurden die Verluste im Jahresabschluss erfasst. B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzI. Allgemeines Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Buchwert zum 31.12.2023 beträgt EUR 6.606.426,81 (2022: EUR 6.263.805,60). Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt entsprechend EUR 6.606.426,81 (2022: EUR 6.263.805,60). Es sind Entwicklungskosten in Höhe von EUR 1.121.992,14 (2022: EUR 1.712.865,54) angefallen und davon sind EUR 1.121.992,14 (2022: EUR 1.712.865,54) aktivierte Eigenleistungen. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sie enthalten Steuerforderungen in Höhe von EUR 247.736,96 (2022: EUR 536.251,29). Forderungen gegen Gesellschafter In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.635.558,33 (2022: EUR 2.517.482,11) enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Personalkostenrückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Passive latente Steuern Aufgrund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände bestehen passive latente Steuern. Es wurde der unternehmensindividuelle Steuersatz in Höhe von 32,28% herangezogen. II. Sonstige Angaben Das Unternehmen ist mit mindestens 1/5 an folgenden Unternehmen beteiligt:
Zwischen der PlayCade Interactive GmbH und der WHOW Games liegt ein Ergebnisabführungsvertrag vor, weswegen die Gesellschaft den Verlust in Höhe von EUR 243.093,80 (2022: EUR 198.470,38) zu übernehmen hat. C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge durch die Auflösungen von Rückstellung (Rückbaukosten und Partner-Abrechnungen) in Höhe von EUR 168.030,60 (2022: EUR 83.993,71). D. Ergänzende AngabenI. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer
Herr Philip Reisberger hat mit Wirkung zum Ablauf des 30.04.2023 sein Amt als Geschäftsführer niedergelegt. Mit Handelsregisteranmeldung vom 28.04.2023 wurde Herr Herr Philip Reisberger als Geschäftsführer abberufen und Herr Giovanni Valerio Valeriota zum Geschäftsführer bestellt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 19.05.2023. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführer haben keine Vorschüsse oder Kredite erhalten. Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. II. Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):
E. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenI. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:
F. Einbeziehung in einen KonzernabschlussSeit dem 1. Juli 2021 ist die Azerion Games en Content B.V. in Schiphol-Rijk (Niederlande) alleiniger Gesellschafter der WHOW Games GmbH, sie ist jedoch keine konsolidierende Gesellschaft. Den kleinsten und größten Konsolidierungskreis bidet die Azerion Holding B.V. in Schiphol-Rijk (Niederlande) als Konzernmuttergesellschaft. Die Veröffentlichung erfolgt bei der niederländischen Industrie- und Handelskammer (Kamer van Koophandel). G. ErgebnisverwendungDie Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
H. Ereignisse nach dem AbschlussstichtagZum 1. Januar 2024 ist die Azerion Games en Content Holding B.V. mit der Azerion Tech Holding B.V. verschmolzen worden. Die Azerion Games en Content Holding B.V. wurde aufgelöst und die Azerion Tech Holding B.V. wurde die übernehmende Einheit und hält nun 100% der Anteile an der WHOW Games GmbH.
Hamburg, 13. Mai 2024 Umut Akpinar Giovanni Valeriota Anlagespiegel vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WHOW Games GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WHOW Games GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WHOW Games GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 15. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Axel Steffen, Wirtschaftsprüfer ppa. Annabelle Hünlich, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 10. Juni 2024 festgestellt. |
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