Implenia Specialties GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mirko Vrdoljak seit 2.9.2023 | Prokura |
Katrin Schwab seit 22.7.2022 | Prokura |
Jonas Heidenreich seit 22.7.2022 | Prokura |
Wolfgang Abfalter seit 12.3.2021 | Prokura |
Daniel Krause seit 18.7.2018 | Geschäftsführer |
Sabine Geißer seit 18.7.2018 | Prokura |
Christian Eichner seit 18.7.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Implenia Specialties GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Building Construction Logistics GmbHRaunheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Wirtschaftsbericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs a) Allgemeines Die Building Construction Logistics GmbH (BCL) mit Sitz in Raunheim ist eine der renommierten Ingenieur- und Dienstleistungsgesellschaften für Baulogistikleistungen im deutschsprachigen Raum. Mit Standorten in Raunheim, Berlin, München, Hamburg und Düsseldorf erbringt die BCL baulogistische Beratungs- und Planungsleistungen und übernimmt für ihre Kunden als Komplettdienstleister in der operativen Projektabwicklung von Großbauvorhaben alle erforderlichen Koordinations-, Management- und Ausführungsleistungen in den Bereichen der Ver- und Entsorgungslogistik, Personaldienstleistung und Baustelleneinrichtung. Gesellschafterin zum Bilanzstichtag ist die Implenia Specialties GmbH, Raunheim, die Teil des Schweizer Baukonzerns Implenia AG, Opfikon, ist. Zwischen der Implenia Specialties GmbH und der Building Construction Logistics GmbH bestand im Geschäftsjahr ein Ergebnisabführungsvertrag und ein Cash-Pooling Vertrag. Die Gesellschaft ist Teil des Schweizer Baukonzerns Implenia AG, Opfikon. b) Entwicklung der Branche Im Bauhauptgewerbe gab es in 2023 einen realen Umsatzrückgang von 5,2%. Bei den negativen Einflussfaktoren infolge des Krieges in der Ukraine, wie der Versorgungslage und Preisentwicklung der Baumaterialien, wurde der Höhepunkt bei den Erzeugerpreisindizes in 2022 erreicht. Es wird damit gerechnet, dass die bereits in 2023 eingesetzte Entspannung bei den Baumaterialpreisen, sich für 2024 weiterhin fortsetzen wird. Ein anhaltend großes Problem für den Wohnungsbau stellt die Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt im Jahr 2023 dar. Im Wohnungsbau, als größte aller Bausparten, waren die Folgen des Ukraine Krieges in 2023 nach wie vor deutlich zu spüren. Im Wohnungsneubau gingen die realen Umsätze gegenüber dem Vorjahr um real 11,5% zurück. Nach Berechnungen der Bundesbank verdreifachte sich der Zinssatz für Hypothekarkredite (Durchschnittswert über alle Laufzeiten) im Neugeschäft von Januar 2022 bis Dezember 2023 von 1,3% auf 4,1%. Dieser unerwartete Zinsanstieg beeinträchtigt Renditeerwartungen im Mietwohnungsmarkt; gleichzeitig stellt es potenzielle Eigenheimbauer vor Finanzierungsprobleme. In 2021 hat die Bundesregierung das Ziel ausgerufen, jährlich 400.000 neue Wohnungen auf den Markt zu bringen. Dieses Ziel wurde seitdem deutlich verfehlt. Ein weiterer Grund hierfür war die weitere Verschärfung der energetischen Standards (zum 01. Januar 2023 verpflichtend Effizienzhaus 55) bei gleichzeitiger Kürzung der Neubauförderung. Die zwischenzeitlich beschlossenen Sanierungsmaßnahmen der Bundesregierung für 2024 dürften auch in diesem Jahr die Probleme im Wohnungsneubau im Bauhauptgewerbe nicht auffangen. Folglich beschleunigte sich der Rückgang von Baugenehmigungen in 2023 deutlich. Im Zeitraum Januar - November 2023 gab es einen Absturz im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser (41%), bei Mehrfamilienhäusern (24%); insgesamt um 28%. Im Wohnungsneubau insgesamt wird bei den realen Umsätzen in 2024 im Vergleich zu 2023 mit einem Rückgang um 12% gerechnet. Im Wirtschaftsbau waren in 2023 die Folgen des Ukraine Krieges abgemildert sichtbar. Die Baugenehmigungen entwickelten sich in 2023 unterschiedlich. So legten die Baugenehmigungen für Fabrik- und Werkstattgebäude um 3,3% zu, wohingegen der Markt für Büro- und Verwaltungsgebäude um 9,1% und bei Handels- und Lagergebäuden um 12,1% zurückging. Im Wirtschaftshochbau gingen die Baugenehmigungen zurück, wohingegen im Wirtschaftstiefbau die Auftragseingänge, aufgrund von einigen Großprojekten im Bahnbau und bei Stromtrassen, deutlich angewachsen sind. Insgesamt sind die realen Umsätze des Bauhauptgewerbes im Wirtschaftsbau 2023 um 0,9% zurückgegangen. Für 2024 wird ein preisbereinigtes Wachstum von 2% erwartet. Grund hierfür ist die geringere Zinsabhängigkeit der gewerblichen Investitionen gegenüber dem Wohnungsbau. Trotz unabweisbarer Investitionsbedürfnisse in nahezu allen Baubereichen und auf allen Gebietskörperschaftsebenen ist 2023 der reale Umsatz im Öffentlichen Bau um 1,6% zurückgegangen. In 2024 ist mit einem leichten Wachstum von 1% zu rechnen. Vorausblickend wird für das deutsche Bauhauptgewerbe im Jahr 2024 alles in allem ein realer Umsatzrückgang von 3,5% (Vorjahr -5,2%) erwartet. Grund hierfür ist unter anderem die Entwicklung der Baupreise. Während diese in 2023 um etwa 7% zulegten, wird für 2024 mit einem Rückgang um 1% gerechnet. Wegen der negativen Konjunkturprognose wird davon ausgegangen, dass das Bauhauptgewerbe im Jahr 2024 die Zahl der Beschäftigen - erstmals seit 2008 - um 10.000 Beschäftigte bzw. 1% auf 917.000 Personen reduzieren wird. 1 c) Gesamtleistung und Auftragsentwicklung im Geschäftsjahr Einen der wichtigsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft stellt neben dem Ergebnis vor Steuern nach HGB die Gesamtleistung dar. Die Gesamtleistung berichten wir sowohl nach Vorschriften des HGB als auch nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften der IFRS. Im internen Management-Reporting wird die Gesamtleistung nach IFRS ermittelt und beinhaltet hauptsächlich den erbrachten Umsatz auf unseren Bauprojekten. Der erbrachte Umsatz enthält auch die, je nach Fertigstellungsgrad erzielte, anteilig realisierte Projektmarge. Daneben enthält der Umsatz die von der Gesellschaft ausgeführten Service- und Dienstleistungen wie Reparaturen sowie Gerätevermietung und Personalgestellung, die gegenüber Dritten, verbundenen Unternehmen und Arbeitsgemeinschaften erbracht werden. Die je nach Fertigstellungsgrad erzielte, anteilig realisierte Projektmarge bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften sind ebenfalls Bestandteil der Umsatzerlöse. Die Gesamtleistung nach HGB ist definiert als die Summe der Umsatzerlöse aus fertiggestellten und abrechenbaren Bauleistungen inklusive Bestandsveränderungen aus nicht abgerechneten Bauleistungen. Die Definition der zurechenbaren aktivierten Herstellkosten nach IFRS und HGB sind abweichend. Positive Projektmargen bei Arbeitsgemeinschaften werden nur bei erfolgter Fertigstellung erfolgswirksam bilanziert. Die Planung der Gesamtleistung erfolgt nach HGB und entwickelte sich in den letzten Jahren wie folgt:
Die Gesamtleistung wurde im Geschäftsjahr vor allem durch die Nachfrage aus dem öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich geprägt. Die Entwicklung der Gesamtleistung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 lag über den Erwartungen. Im Wesentlichen ist dies auf eine weiter verstärkte Nachfrage nach baulogistischen Ingenieurdienstleistungen und damit verbunden neuen Auftragszugängen, Nachträgen, Mengenmehrungen sowie bauzeitliche Verlängerungen aus Bestandsprojekten zurückzuführen. Die gesamtleistungsbestimmenden Projekte waren 2023:
Die genannten Projekte weisen eine Gesamtleistung von 17.768 TEUR (Vorjahr 13.538 TEUR) aus. Das Ergebnis vor Steuern nach HGB betrug 1.819 TEUR (Vorjahr 3.594 TEUR) und lag somit unter dem geplanten Wert von 2.800 TEUR. Wesentliche Gründe sind höhere konzerninterne Umlagen sowie Preissteigerungen bei den Materialen und bezogenen Leistungen, die zu einer höheren Materialaufwandsquote (Materialaufwand in Bezug zur Gesamtleistung) von 54% (Vorjahr 49%) führen. Das Rohergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 785 TEUR (+4%) auf 20.326 TEUR. Die Auftragslage stellte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die größten Auftragszugänge/Auftragserhöhungen im Jahr 2023 waren mit 38.951 TEUR folgende Projekte. In der Region Nord/Ost/West
In der Region Mitte/West
In der Region Süd
d) Personalpolitik des Unternehmens Die Personalstruktur und Entwicklung der Mitarbeiter entsprachen den betrieblichen Erfordernissen. Der Personalbestand im Geschäftsjahrs 2023 belief sich durchschnittlich auf 163 (Vorjahr 133) Angestellte. Für den Unternehmenserfolg ist in erster Linie die Qualifikation der Mitarbeiter ausschlaggebend. Eine nachhaltige Weiterbildung der Mitarbeiter, insbesondere im Hinblick auf Managementqualifikationen ist somit von besonderer Bedeutung. Grundvoraussetzung ist und bleibt dabei die fachliche Kompetenz. Durch gezielte Förder- ("off the job" sowie vermehrt "on the job") sowie BCL-spezifische MA-Entwicklungsprogramme werden Mitarbeiter/innen in den baulogistischen Fragestellungen, sowie in den Fach-/Methoden-/Führungs-/Managementfähigkeiten weiterentwickelt und langfristig gebunden. Neben der Mitarbeiterqualifikation sind die Themen HSEQ und Compliance von Bedeutung. Der Arbeitsschutzausschuss kontrollierte in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat in regelmäßigen Abständen die Ergonomie der Arbeitsplätze, um die Gesundheit der Mitarbeiter nachhaltig zu sichern. Für Arbeitssicherheit, Gesundheit, Umwelt und Qualitätssicherung war das HSEQ-Management (Health, Safety, Environment, Quality) verantwortlich. Dieses entwickelte die HSEQ-Grundsätze, überwachte deren Einhaltung und kontrollierte die Wirksamkeit des HSEQ-Systems. 2. Lage der Gesellschaft a) Darstellung der Ertragslage Die Gesamtleistung konnte im Geschäftsjahr 2023 weiter gesteigert werden. Die Verringerung des Ergebnisses vor Steuern von 3.594 TEUR im Vorjahr auf 1.819 TEUR im abgelaufenen Geschäftsjahr ist im Wesentlichen durch höhere konzerninterne Umlagen sowie Preissteigerungen bei den Materialen und bezogenen Leistungen, die zu einer höheren Materialaufwandsquote (Materialaufwand in Bezug zur Gesamtleistung) von 54% (Vorjahr 49%) führen, begründet. Für den Zeitraum ergab sich eine Gesamtleistung nach HGB, die sich wie folgt zusammensetzt:
Im Vergleich zum Vorjahr entwickelten sich der Materialaufwand und der Personalaufwand wie folgt:
Der Materialaufwand erhöhte sich überproportional zu der Gesamtleistung auf 23.824 TEUR im Berichtsjahr aufgrund von allgemeinen Preissteigerungen und Neubeschaffung von Geräten, Kleinmaterialien und Hilfsstoffen. Aufgrund des höheren durchschnittlichen Personalbestands sowie Inflationsausgleichszahlungen stieg der Personalaufwand im Berichtsjahr auf 10.359 TEUR, lag aber in Relation zur Gesamtleistung nur geringfügig unter der des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich aufgrund geringerer Auflösungen von Rückstellungen um 1.178 TEUR auf 104 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.027 TEUR auf 7.702 TEUR. Im Wesentlichen aufgrund von höheren konzerninternen Umlagen sowie gestiegenen Gerätemieten und Reparaturkosten. Einsparungen wurden bei Gebühren und Beiträgen erzielt. b) Darstellung der Finanz- und Vermögenslage
Es wurde in unsere eigenentwickelte Softwarelösung OnSite, in die Weiterentwicklung des Transport- und Flächenmanagements sowie ein Auswertungsmodul auf Baustellen investiert. Weiterhin gab es im Bereich technische Anlagen und Maschinen Ersatzbeschaffungen und Erweiterungen in der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr um 1.545 TEUR auf 16.463 TEUR (- 9%) reduziert, maßgeblich begründet durch den Abbau von Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Durch die höhere Gesamtleistung stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen absolut um 370 TEUR auf 7.648 TEUR an. Die Forderungen an Arbeitsgemeinschaften stiegen auf 1.058 TEUR (Vorjahr 6 TEUR). Dies ist begründet durch noch ausstehende Gewinnausschüttungen der Arge-Partner. Die offenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beliefen sich auf 4.889 TEUR und haben gegenüber dem Vorjahr deutlich abgenommen. Dies ist hauptsächlich auf ein geringeres Cash-Pool Guthaben zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 2.060 TEUR auf 8.050 TEUR. Dies ist begründet durch allgemeine Preissteigerungen, den hohen Auftragsbestand und optimierte Zahlungsziele. Im Gegenzug verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften aufgrund der noch nicht getätigten Ausschüttungen. Aufgrund des geringeren Jahresüberschusses und der damit geringeren Ergebnisabführung an den Gesellschafter haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 2.398 TEUR verringert. Die übrigen Bilanzposten zeigten sich im Wesentlichen unverändert. Die Eigenkapitalquote hat sich durch die bilanzverkürzenden Effekte von 6% auf 7%, erhöht. Die Liquidität wird unter anderem durch den abgeschlossenen Cash-Pool Vertrag mit der Implenia Deutschland GmbH als Cash-Pool-Führer sowie weiteren Schwestergesellschaften sichergestellt. II. Prognosebericht mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken1. Risiken Besondere Marktrisiken in der zukünftigen Entwicklung, die über die allgemeinen Geschäftsrisiken der Baubranche hinausgehen, insbesondere Ausfall- und Liquiditätsrisiken sind nicht zu erkennen. Abschreibungen auf Forderungen sind aufgrund regelmäßiger Bonitätsprüfungen, fortlaufender Risikobewertung und des gut etablierten Forderungsmanagements sowie eines strukturierten Mahnwesens zur Ausnahme geworden. Der Ausbau des Geschäftsmodells der BCL ist notwendigerweise mit strategischen Risiken verbunden. Durch sorgfältige Abwägung von Handlungsoptionen im Hinblick auf Gefährdungspotentiale für die Positionierung der BCL werden Einzelrisiken begrenzt. Wir halten die strategischen Gefährdungspotentiale für begrenzt und gut beherrschbar. Bezüglich IT- und Datensicherheit werden Maßnahmen u.a. im Bereich von Zugriffsschutz, Berechtigung, Backup nach aktuellem Stand der IT-Technik angewendet. Die Durchführung dieser operativen Maßnahmen obliegt Implenia Group IT und deren Dienstleistern. Das Risiko wird insgesamt als gering eingestuft. Projektgeschäft Bei der Planung und Durchführung insbesondere komplexer Projekte bestehen für uns normale Kalkulations- und Ausführungsrisiken. Zur Vermeidung, Minimierung und Beherrschung dieser Risiken werden in diesem Zusammenhang bereits in der Akquisitionsphase die wesentlichen Verträge einer sorgfältigen technischen, kaufmännischen und vertraglichen Prüfung unterzogen. Aufträge mit großem Volumen oder mit besonderen Risiken werden im Rahmen eines zentralisierten Prüfungsprozesses gesondert behandelt. Am Ende des Prozesses steht die Genehmigung oder Ablehnung zur Angebotsabgabe. Grundsätzlich ist mit unserem Geschäftsmodell jedoch kein grundsätzliches, besonderes Risiko verbunden. Das Risiko wird bei kleineren und kurz laufenden Projekten als gering, bei über mehrere Jahre laufenden Großprojekten als gering bis mittel eingestuft. Rechtsstreitigkeiten, Schadensfälle und Haftungsrisiken Für etwaige Schadensfälle und Haftungsrisiken haben wir angemessene Versicherungen abgeschlossen. Rückstellungen zu Prozessrisiken werden in Abstimmung mit unserem kaufmännischen Controlling, dem internen Vertragsmanagement sowie unseren zuständigen Rechtsanwälten gebildet. Die Erfahrung zeigt aber auch, dass sich der Ausgang von Rechtsstreitigkeiten naturgemäß nicht mit Sicherheit vorhersagen lässt. Dennoch gehen wir nach sorgfältiger Prüfung davon aus, dass für alle Rechtsstreitigkeiten ausreichend Vorsorge gebildet wurde. Das Risiko wird insgesamt als gering eingestuft. Gesamtbeurteilung der Risikosituation Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdet hätten. Der andauernde Krieg in der Ukraine mit seinen Folgen auf die Preis- und Zinsentwicklung hat nach Einschätzung des Bauindustrieverbands weiterhin maßgeblichen Einfluss auf die baukonjunkturelle Lage für 2024. Insgesamt bedeutet dies für das Bauhauptgewerbe einen realen Umsatzrückgang von 3,5%. 2 Mittelfristig könnte dies temporär negative Auswirkungen auf die Erreichung unserer wirtschaftlichen Planzahlen haben; insbesondere in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf und Folgen des Kriegs, die sich nach wie vor nicht absehen lassen. Zum Berichtszeitpunkt sieht die Gesellschaft jedoch keine wesentlichen Risiken für das operative Kerngeschäft. Durch die wirtschaftliche Stärke der Implenia Gruppe sehen wir uns für die bevorstehenden Unwägbarkeiten im Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus gut aufgestellt. Ein Risiko, das die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährden kann, ist nach heutigem Kenntnisstand nicht zu erkennen. 2. Chancen Trotz sich ändernder Wettbewerbsbedingungen bietet der Markt für die BCL auch im Jahr 2024 und den Folgejahren sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten und Wachstumschancen in unterschiedlichen Bereichen. So werden die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Baulogistikers, z.B. bei der Revitalisierung von Bestandsgebäuden, komplexer und die Kompetenzanforderungen an die Mitarbeiter steigen damit verbunden deutlich. Die Baulogistikdienstleistung entwickelt sich in den vergangenen Jahren zur Baulogistikingenieurdienstleistung. Darüber hinaus führen die aktuellen Anforderungen zur Nachhaltigkeit, Produktivitätssteigerung und Innovationen für den Bereich der Baulogistik zu einer verstärkten Nachfrage nach entsprechend qualifizierten Anbietern wie der BCL. Hierbei werden die BCL-eigenen Systementwicklungen auf Grundlage der empirischen Datenbasis das Profil der BCL als spezialisierter Anbieter für komplexe Baulogistikingenieurdienstleistung in der Beratung, Planung und Ausführung weiter schärfen. Die Zusammenarbeit im Konzernverbund soll in den nächsten Jahren weiter intensiviert und gemeinsame Projekte angeboten werden. 3. Ausblick und zukünftige Entwicklung Gesamtwirtschaftlicher Ausblick: Aufgrund der besonderen Marktlage beschleunigt sich die Nachfrage nach baulogistischen Ingenieurdienstleistungen in der Beratungs-, Planungs- und Ausführungsphase deutlich. Insbesondere durch die zunehmend komplexeren Anforderungen bei der Realisierung innerstädtischer Bauvorhaben, der Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen, zur Sicherstellung von Produktivitäten infolge des Fachkräftemangels sowie zur Verbesserung der Termintreue und der damit verbundenen Wachstumsmöglichkeiten in Deutschland, der Expansionsmöglichkeiten in die Schweiz sowie das Potential zur Leistungssteigerung durch Aufträge innerhalb des Konzernverbundes, ist der gesamtwirtschaftliche Ausblick für die Geschäftsentwicklung positiv. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft: Über alle Leistungsbereiche hinweg erfolgt zukünftig eine Erweiterung der bisherigen technischen Kompetenz. Durch eine Verstärkung der Aktivitäten im Bereich Akquisition/ Vertrieb, Forschung, Entwicklung und Innovationen, Kundenbetreuung und Marketing sowie durch den Ausbau von Weiterbildungsprogrammen für Mitarbeiter wird eine Stabilisierung auf hohem Niveau und eine langfristige Mitarbeiter- und Kundenbindung erwartet. Die unternehmensinterne Management-Planung wird auf Basis der internationalen Rechnungslegungsvorschriften der IFRS erstellt. Hieraus leiten wir zusätzlich Planzahlen für den handelsrechtlichen Abschluss ab. Im Wesentlichen unterscheiden sie sich im Bereich der Leistung durch die bereits erwähnte anteilige Hinzurechnung der in Arbeitsgemeinschaften erbrachten Leistung nach IFRS. Da wir nur in geringem Umfang in Arbeitsgemeinschaften arbeiten, ist diese Abweichung auf den Planungshorizont zu vernachlässigen. Auch bei der Planung der Jahresergebnisse vor Steuern nach IFRS und HGB kann es zu Abweichungen kommen. Nach IFRS wird die Projektmarge über die Projektlaufzeit realisiert (Over-Time-Methode), nach HGB bei Abnahme (Completed-Contract-Methode). Da unsere Projekte i.d.R. eine Laufzeit zwischen ein und zwei Jahren aufweisen, hebt sich dieser Effekt innerhalb des Planungshorizonts zumindest anteilig auf. Nach HGB erwarten wir für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 eine Gesamtleistung in folgender Bandbreite:
Der aktuelle Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten werden unsere Planzahlen nach derzeitiger Entwicklung nicht unmittelbar beeinflussen, da wir weder Standorte noch Bauvorhaben dort oder in Russland haben. Auswirkungen auf die Verfügbarkeiten von Rohstoffen, insbesondere von Gas und Öl, sind aktuell nur in geringem Maße vorhanden.
Raunheim, den 9. Juli 2024 Daniel Krause
1 Quelle: Hauptverband der deutschen
Bauindustrie - Bauindustrie.de "Zahlen und Fakten auf den
Punkt gebracht"; Baukonjunkturelle Lage Januar 2024; ...
auf den Punkt gebracht - Die Deutsche Bauindustrie
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023I. Allgemeine HinweiseDie Building Construction Logistics GmbH hat ihren Sitz in Raunheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Darmstadt (HRB 98004). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. In der Bilanz werden die Posten "In Arbeit befindliche Aufträge" sowie Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften und Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften zusätzlich als gesonderte Posten ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren unter Zusammenfassung der Posten "Umsatzerlöse" bis "Materialaufwand" zu einem Posten "Rohergebnis" (§ 276 HGB) gegliedert. Die sonstigen Steuern werden abweichend von § 275 Abs. 2 HGB unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren ansonsten unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Aus rechnerischen Gründen können Rundungsdifferenzen auftreten. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer (drei bis fünf Jahre) um planmäßige Abschreibungen linear pro rata temporis vermindert. Soweit am Bilanzstichtag dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der einzelnen Anlagenklassen liegen in folgenden Bandbreiten:
Für diverse Posten in den Anlagenklassen Technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung, die zwischen 2004 und 2010 zugegangen sind, wird noch die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Soweit am Bilanzstichtag dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Zuschreibungen werden vorgenommen, soweit die Gründe für vorgenommene Abwertungen entfallen sind. In Arbeit befindliche Aufträge sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d. h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Erhaltene Anzahlungen wurden gemäß § 13b UStG netto, ohne Berücksichtigung der Umsatzsteuer, passiviert. Der Ausweis erfolgt gemäß § 268 Abs. 5 S.2 HGB offen unter den Vorräten. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge auf den um die Umsatzsteuer und Einzelwertberichtigungen gekürzten Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen/gegenüber Arbeitsgemeinschaften (Argen) wurden grundsätzlich zu Nennwerten/Erfüllungsbeträgen bilanziert. Für zweifelhafte Beträge aus dem Verrechnungsverkehr sowie für anteilige, am Bilanzstichtag eingetretene oder drohende Verluste von Argen wurden Wertberichtigungen aktivisch abgesetzt. Absetzungsbeträge aus eingetretenen und erwarteten Verlusten, die den Forderungssaldo übersteigen, wurden als Verbindlichkeiten gegenüber Argen ausgewiesen. Die anteiligen Gewinne aus der Beteiligung an Arbeitsgemeinschaften wurden von der Gesellschaft nur insoweit realisiert, als die Arge gegenüber dem Auftraggeber ganz oder teilweise abgerechnet hat. Zur Deckung allgemeiner Risiken wurde auf die Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften eine Pauschalabwertung von 1 % gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden berücksichtigt. Es wurde eine geschlechts- und altersspezifische Fluktuation zugrunde gelegt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen mit einer Fälligkeit über einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Ertragssteuern, Forderungen an Personal sowie Mietkautionen enthalten. Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt unverändert 1.080 TEUR (Vj. 1.080 TEUR). Eine Ausschüttungssperre entfällt, da die freien Rücklagen aus dem Eigenkapital den Unterschiedsbetrag zwischen den AHK des Deckungsvermögens in Höhe von 60 TEUR und dem Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von 58 TEUR übersteigen. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden die folgenden Parameter verwendet:
Der Differenzbetrag zwischen 10 und 7 Jahren Durchschnittszins wäre ausschüttungsgesperrt. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für die folgenden Sachverhalte gebildet:
In den sonstigen Personalrückstellungen sind 132 TEUR Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen enthalten. Folgende Parameter wurden bei der Berechnung der Jubiläumsverpflichtungen zugrunde gelegt:
Verbindlichkeiten
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Fälligkeit von über einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen beinhalten nur unwesentliche Erträge bzw. Aufwendungen aus Währungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten sonstige Steuern in Höhe von 5 TEUR (Vj. 5 TEUR). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen betrugen 13 TEUR (Vj. 15 TEUR). Es liegen keine außergewöhnlichen Erträge oder Aufwendungen nach § 285 Nr. 31 HGB vor. V. Sonstige AngabenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Einzelnen die folgenden Sachverhalte:
Der Vorteil dieser außerbilanziellen Geschäfte liegt in der Flexibilität durch die zeitliche Befristung bzw. Kündbarkeit derartiger Verträge. Ebenso ist der Abfluss liquider Mittel bzw. die Kapitalbindung insbesondere bei Immobilien wesentlich geringer. Die Risiken bei derartigen Verträgen liegen in der Mindestlaufzeit eventuell ungünstiger Verträge, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Es bestehen marktübliche Geschäftsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen, die in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen werden. Geschäfte mit Arbeitsgemeinschaften im Rahmen von Bauprojekten werden zu marktüblichen Konditionen vertraglich fixiert und abgewickelt. Geschäftsführung Daniel Krause, Berlin, Architekt Die Gesamtbezüge werden unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden 21 TEUR für das Honorar des Abschlussprüfers aufgewendet. Das Honorar entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Building Construction Logistics GmbH einbezogen wird, ist die Implenia AG, Opfikon/Schweiz. Der Konzernabschluss der Implenia AG wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und auf der Publikationsseite unter https://implenia.com/investoren/geschaeftsbericht/2023 veröffentlicht. Die Building Construction Logistics GmbH ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss- und -lagebericht zu erstellen, befreit. Die Implenia AG, Opfikon/Schweiz, stellt einen befreienden Konzernabschluss und -lagebericht auf, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht ist. Ergebnisabführung Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von der Implenia Specialties GmbH übernommen. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafter ist erfasst.
Raunheim, den 9. Juli 2024 Daniel Krause Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Building Construction Logistics GmbH, Raunheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Building Construction Logistics GmbH, Raunheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Building Construction Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 9. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dr. Martin Nicklis, Wirtschaftsprüfer ppa. Johann Horz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 23. Juli 2024 festgestellt. |
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