Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 158961
Eingetragen
12.2.2010
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehörGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Handel, Import und Export von Textilien aller Art, insbesondere der Vertrieb der Marke Gaastra und McGregor und anderen naheliegenden Marken und alles, was dem Gegenstand im weitesten Sinne förderlich ist. Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Übernahme der persönlichen Haftung als Komplementärin sowie die Beteiligung an Kommanditgesellschaften und weiteren Gesellschaften.

Historie

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Management

NameRolle
Nico Heer
seit 16.5.2025
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

eSail GmbH

Hamburg (vormals: Wittenförden)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2017 bis zum 30.04.2018

BILANZ

AKTIVA

Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Umlaufvermögen   2.133.267,63   3.403.102,77
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   349.188,66   975.716,25
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   1.784.078,97   2.427.386,52
Summe Aktiva   2.133.267,63   3.403.102,77

PASSIVA

       
  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital   1.094.876,87   2.537.629,87
I. Gezeichnetes Kapital   54.000,00   54.000,00
II. Kapitalrücklage   118.000,00   118.000,00
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag   1.176.252,87   1.170.983,69
V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   -253.376,00   1.194.646,18
B. Rückstellungen   893.177,25   414.829,00
C. Verbindlichkeiten   145.213,51   450.643,90
Summe Passiva   2.133.267,63   3.403.102,77

ANHANG

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages beachtet.

Die Gesellschaft hat am vorliegenden Stichtag zwei der drei in § 267 Abs. 2 HGB genannten Größenordnungsmerkmale unterschritten und ist folglich eine kleine Kapitalgesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 Abs. 2 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Das gesetzliche Gliederungsschema (§§266, 276, 288 HGB) wurde um die Position "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

I. Bilanzierungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältniss i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Der Ausweis der Forderungen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern erfolgt unter diesen spezielleren Positionen, auch soweit Liefer- und Leistungsbeziehungen zugrunde liegen.

II. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Der in § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB niedergelegte Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, die sog. Going-Concern-Prämisse, kann durch die zum letzten Bilanzstichtag erfolgte Einstellung der Geschäftstätigkeit nicht mehr der Bilanzierung zugrunde gelegt werden. Eine (alternative) Bilanzierung zu Zerschlagungswerten ist wiederrum aus praktischen Gründen nicht erforderlich, da mit dem letzten Bilanzstichtag alle wesentlichen Vermögensgegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens veräußert wurden.

Bis zum Tag der Bilanzaufstellung haben die Gesellschafter keine Auflösung der Gesellschaft beschlossen. Ursächlich hiefür sind im Wesentlichen Auseinandersetzungen im Rahmen der steuerlichen Außenprüfung.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern der Gesellschaft. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

B. Erläuterungen zur Bilanz

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

II. Eigenkapital

Bei der Rücklage handelt es sich um eine Kapitalrücklage, die teilweise aus der Einbringung von Kommanditanteilen resultiert (soweit deren Nominalbetrag den Betrag der als Gegenleistung gewährten Geschäftsanteile an der eSail GmbH überstieg, zweimal EUR 9.000,00) sowie ein von dem damals neu eintretenden Gesellschafter McGregor Fashion Group B.V. gezahltes Aufgeld von EUR 100.000,00.

Der Gewinnvortrag hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Vortrag vom 30. April 2017 EUR 1.170.983,69
Einstellung Vorjahresergebnis EUR 1.205.269,18
  EUR 2.376.252,87
Gewinnausschüttung EUR - 1.200.000,00
Stand am 30. April 2018 EUR 1.176.252,87

III. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen wurden gebildet für:

Körperschaftsteuer 2014 - 2016 EUR 56.600,00
Körperschaftsteuer 2017 EUR 202.877,00
Körperschaftsteuer 2017 (Erhöhung) EUR 81.153,00
Gewerbesteuer 2014 - 2016 EUR -75.114,00
Gewerbesteuer 2017 EUR 182.510,00
Gewerbesteuer 2017 (Erhöhung) EUR 140.829,00
Gewerbesteuer 2018 EUR 22.276,00
Umsatzsteuer 2014 - 2016 EUR 12.697,00
Kapitalertragsteuer 2015 EUR 235.321,25
  EUR 859.149,25

Die Rückstellungen für die Jahre 2014 - 2016 ergeben sich aus den geänderten Steuerbescheiden, die aufgrund der steuerlichen Außenprüfung ergangen sind. Folgeauswirkungen durch den Verbrauch der Verlustvorträge ergaben sich für das Jahr 2017. Die sich daraus ergebenden Steuernachzahlungen wurden ebenfalls passiviert. Die Kapitalertragsteuer wurde in voller Höhe passiviert; gegenläufige Ansprüche gegen Gesellschafter wurden aktiviert, soweit ein werthaltiger Erstattungsanspruch besteht.

IV. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für:

Jahresabschlusskosten EUR 17.000,00 (VJ: EUR 11.000,00)
Aufbewahrungskosten EUR 12.078,00 (VJ: EUR 12.078,00)
Beiträge EUR 4.950,00 (VJ: EUR 4.950,00)
  EUR 34.028,00 (VJ: EUR 28.028,00)

V. Verbindlichkeiten

Wie im Vorjahr haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 7.946,83 (Vorjahr EUR 10.856,92) resultieren aus einem Darlehen aus der stehengelassenen Ausschüttung an die Nico Heer GmbH und einem Verrechnungkonto derselben Gesellschaft.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Sonstige betriebliche Erträge

Als Gegenleistung für die Übertragung des Gaastra-Geschäfts hat die Konzern-Mutter (McGregor Fashion Group B.V. bzw. Doniger Fashion Group B.V.) auf Darlehensforderungen i.H.v. T€ 174 verzichtet.

II. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten T€ 45 für Rechts- und Beratungskosten und weitere T€ 30 Abschluss- und Prüfungskosten. Diese sind im Wesentlichen durch die Betreuung der Betriebsprüfung entstanden. Weiterhin wurden Forderungen im Umfang von T€ 24 wertberichtigt.

III. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In diesem Posten sind Erträge aus Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 789,38 (Vorjahr EUR 231,01) enthalten.

IV. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In diesem Posten sind Nachzahlungszinsen für Steuernachzahlungen aus der Betriebprüfung für die Jahre 2010 bis 2013 enthalten.

D. Ergänzende Angaben

I. Organe der Gesellschaft

Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr den Herren Nico Heer (Kaufmann, Hamburg) und Jorgen Jaap de Jonge (Kaufmann, Bussum, Niederlande).

II. Mitarbeiter

Die Anzahl der im Geschäftsjahr 2017/2018 durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (ohne Organe) betrug:

Vollzeit Teilzeit Azubi
1,0 1,00 0,00

E. Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 253.376,00 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Gewinnvortrag verringert sich danach um EUR 253.376,00. Es entsteht, nach der im Geschäftsjahr erfolgten Gewinnausschüttung von EUR 1.200.000,00, ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 922.876,87.

 

Hamburg, den 24. September 2019

gez. Nico Heer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 24. September 2019

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