020 - EPOS European Point of Service GmbH

Kruppstraße 74, 45145 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 16322
Eingetragen
26.3.2002
Branche
Erbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationHerstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Gegenstand
Die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen einschließlich des Erwerbs, des Einsatzes, des Vertriebes und/oder der Überlassung von für die Verfolgung dieser Dienstleistungen notwendigen Betriebsmittel, insbesondere die Entwicklung, Realisierung, Integration und Betrieb aller zukunfts-, service- und kundenorientierten multimedialen Kommunikationslösungen - durch serviceorientierte, fallabschließende Bearbeitung - bis hin zum Third level support - aller eingehenden und ausgehenden Geschäftsvorfälle via Internet, e-Mail, Telefon und sonstigen Kommunikationsmitteln persönlich rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Die Erbringung von anverwandten Mehrwertdienstleistungen, insbesondere jedwede Databasemanagementdienstleistung, jedwede Fulfillment- und Lettershopdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hermann Henze
seit 7.2.2014
Prokura
Georg Jansen
seit 30.9.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Georg Jansen360-VCC View to Customer Consulting GmbH
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

47802 Krefeld, Rennstieg 14
192.500 €
70.00%
45130 Essen, Elfriedenstr. 21
82.500 €
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

020 - EPOS European Point of Service GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die 020-EPOS ist seit dem Jahr 2002 als Call-Center Dienstleister für alle Branchen und über alle Kanäle - heute insbesondere Telefonie, Videotelefonie, E-Mail, Sozial Media - tätig. Unsere Leistungen erbringen wir vorrangig für große Telekommunikationsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Seit dem Jahre 2020 wird zusätzlich der Energiedienstleistungssektor mit dem Leistungsspektrum der 020-EPOS erfolgreich bedient. Hier konnte die 020-EPOS zwischenzeitlich zwei namhafte Energieversorgungsunternehmen als Auftraggeber mit langfristigen Verträgen gewinnen.

Die Umsätze des gegenständlichen Geschäftsjahrs haben im Wesentlichen ihren Ursprung in der Erbringung von Dienstleistungen wie oben beschrieben.

Das Geschäftsmodell der 020-EPOS ist in seiner Umsetzung geprägt durch die auf Stabilität ausgerichtete Leitlinie des Unternehmens. In aller Kürze basiert die Leitlinie auf drei Prioritäten für jedes Tun innerhalb unseres Unternehmens:

Prio I: Ziele des Auftraggebers

Prio II: Zufriedenheit der Mitarbeiter

Prio III: Kurzfristiger wirtschaftlicher Erfolg

Die Mitarbeiter im Servicecenter sind im Wesentlichen mit unbefristeten Arbeitsverträgen in Voll- und Teilzeit beschäftigt.

2. Zweigniederlassungsbericht

Die 020-EPOS verfügt neben dem Hauptsitz in Essen zudem über den Standort in Oberhausen, Castrop-Rauxel, Dortmund und seit Ende 2022 einen Standort in Tiflis/Georgien. Bereits Anfang 2023 konnte am Standort Tiflis die Tätigkeit mit insgesamt 20 Mitarbeitern aufgenommen werden. Alle Standorte werden direkt von der 020-EPOS geführt.

Die 020-EPOS verfügt zum Ende 2022 über 704 Call-Center Arbeitsplätze, hier handelt es sich ausschließlich um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in Voll- und Teilzeit. Aufgrund positiver Erfahrungen im Bereich Home-Office arbeiten derzeit noch ca. 20 % der Belegschaft im Home-Office.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Aus den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben sich wie auch in 2021 wesentliche Einflussfaktoren auf die wirtschaftliche Entwicklung der 020-EPOS.

a) Arbeitsmarkt

Die 020-EPOS als Call-Center Dienstleister ist ein im besonderen Maße personalintensives und somit personalabhängiges Unternehmen. Die Verfügbarkeit von Arbeitskräften im bedienbaren Lohnsegment als Bestandteil der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist einer, wenn nicht der wesentliche Einflussfaktor für die Entwicklung der 020-EPOS. Wie in den Jahren zuvor bleibt die Arbeitsmarktsituation angespannt. Die Rekrutierung von Mitarbeitern ist stets mit großen Herausforderungen verbunden. Attraktive Einstiegsangebote, Umsetzung von Personalbindungsprogrammen, innovative Ansätze bilden einen festen Bestandteil innerhalb des Rekrutierungsprozesses. Nach wie vor gilt der Standort Dortmund als rekrutierungsstärkste Niederlassung. Auch die Eröffnung des ersten Auslandstandorts in Georgien war sicherlich unter dem Aspekt zur Gewinnung von zusätzlichem Personalressoursen mitentscheidend. Ein mitunter hoher Bildungsstand und die Beherrschung der deutschen Sprache bei Arbeitssuchenden in Georgien bieten eine gute Basis zur Gewinnung neuer Mitarbeiter. Die Einsatzmöglichkeit im HomeOffice sorgt für zusätzliche Personaldeckung und bildet mittlerweile einen festen Bestandteil über die Einsatzmöglichkeit der gewonnenen Mitarbeiter.

b) Branchen der Auftraggeber

Branchenbezogene Rahmenbedingungen der Auftraggeber haben einen mittelbaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der 020-EPOS, soweit in der Struktur der Auftraggeber Schwerpunkte existieren. Dies ist erst einmal - wie bereits Eingangs beschrieben - bei der 020-EPOS innerhalb der Telekommunikationsbranche der Fall.

Alle maßgeblichen Branchenfelder, in denen die 020-EPOS ihre Leistung erbringt gehören zu den Infrastruktur- und Versorgungsbranchen. Kurzfristige Einflussgrößen aus gesamtwirtschaftlichen oder branchenspezifischen Entwicklungen haben sich der Erfahrung nach nie langfristig und einschneidend wirksam gezeigt.

Von weit größerer Bedeutung sind Marktverschiebungen innerhalb einer Branche durch Akquisition und Merger, die jedoch durch die 020-EPOS nicht prognostizierbar und bewertbar sind. Zu beachten ist, dass das vom Markt geforderte Dienstleistungsvolumen im Rahmen einer Konsolidierung bei konstanter Marketingstrategie innerhalb einer Branche erst einmal konstant bleibt. Das geforderte Dienstleistungsvolumen wird unabhängig hiervon perspektivisch reduziert durch jede Form der Automatisierung.

2. Branchenbezogene und rechtliche Rahmenbedingungen

Die 020-EPOS gehört uneingeschränkt zur Branche der Call-Center Dienstleistung. Die Branche definiert sich durch ein breites Dienstleistungsspektrum und hat somit einen großen Horizont. Die 020-EPOS zählt innerhalb des deutschen Marktes eher zu den Spezialisten. Die 020-EPOS kann und sollte sich somit nicht mit der gesamten Branche vergleichen oder dort einordnen. Ungeachtet des je nach Marktbericht und -analyse wachsenden Marktes für Call-Center Dienstleistungen beschreibt sich das Umfeld der 020-EPOS aktuell wie folgt.

Die 020-EPOS konnten sich in einem sowohl durch Konsolidierungen als auch Aufbau stark bewegten Marktumfeld sowohl in Leistung als auch Qualität behaupten. Dies hat auch zu Pandemiezeiten zur Stabilisierung der Produktivleistung und leichten Steigerung des Umsatzes geführt. Insgesamt konnten die 020-EPOS ihre Marktposition behaupten.

Als Call-Center, vor allem im Bereich der Direktansprache von Privatkunden, unterliegen wir strengen gesetzlichen Regelungen. Insbesondere sind hierbei die Regelungen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu nennen. Die zunehmende gesetzliche Reglementierung der Branche führt zu wesentlichen Veränderungen des angebotenen Leistungsspektrums und Arbeitsabläufen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass insbesondere die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen des UWG-Gesetzes von massiver Bedeutung für unsere Dienstleistung ist. Durch Installation interner sowie externer Kontrollmechanismen wird im Rahmen unserer Sorgfaltspflicht zumindest die stichprobenartige Kontrolle der uns durch die Auftraggeber bereitgestellten Endkundenadressen und deren Einwilligung, kontrolliert.

3. Geschäftsverlauf und Lage einschließlich finanzieller Leistungsindikatoren

Die 020-EPOS ist seit 2002 mit einem kontinuierlichen, schwankenden aber soliden Wachstum am Markt tätig und präsent. Es hat sich sowohl eine langjährige Expertise als auch ein fundierter Name bei den Auftraggebern und ihren Branchen aufgebaut. Ausgehend vom Hauptsitz in Essen wurden bereits weitere Standorte in Oberhausen, Castrop-Rauxel, Dortmund, sowie zum Ende des Jahres 2022 in Tiflis/Georgien ausgebaut.

Im Geschäftsjahr 2022 erfolgt die Gründung der 020-EPOS European Point of Service Georgia LLC mit Sitz in Tiflis, Georgien als 100%tige Tochtergesellschaft. Die Haftung der georgischen Gesellschaft beschränkt sich auf das Gesellschaftsvermögen. Ein Stammkapital wurde nicht erbracht. Die Leitung und Steuerung erfolgt ausschließlich von Deutschland aus.

Der Standort in Dortmund konnte zwischenzeitlich in das Gesamtkonzept der 020-EPOS eingebunden werden. Die Herausforderung besteht in den kommenden Jahren insbesondere in Essen und Dortmund für eine bessere Belegungsdichte an Mitarbeitern zu sorgen, da hier noch Arbeitsplatzpotenziale noch ausgeschöpft werden können.

Der Jahresüberschuss für 2022 kann als zufriedenstellend bewertet werden. Auch zukünftig wird die wirtschaftliche Entwicklung der 020-EPOS im Wesentlichen durch die stetigen Expansionsbestreben und sicherlich auch durch den Arbeitsmarkt bestimmt. Für das Jahr 2023 werden aber auch Investition, Anlaufkosten und ggf. auch Lehrgeld für die Weiterentwicklung des Standorts in Georgien einen hohen Einfluss haben.

a) Ertragslage

Bilanz zum 31.12.2022 Bilanz zum 31.12.2021 Änderung ggü. Vorjahr
T€ T€ T€ %
Gesamtleistung 22.141,3 20.265,5 1.875,8 9,263
Betriebsergebnis 802,2 749,5 52,7 7,03
Jahresergebnis 508,2 423,9 84,3 19,89

Die Gesamtleistung konnten in 2022 gegenüber 2021 um 1.875,8 T€ auf 22.141,3 T€ gesteigert werden.

Der Personalaufwand hat sich insgesamt um 9,22 % auf nunmehr 17.778,9 T€ im Kalenderjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf den leichten Personalzuwachs, aber auch auf die vorzeitige Anhebung der Grundvergütung für die Call-Center-Mitarbeiter im Hinblick auf die Anhebung des Mindestlohnes ab dem 01.10.2022 zu begründen.

Bereits ab April 2021 wurde der durchschnittliche Grundlohn für Call-Center Mitarbeiter der 020-EPOS um 1,00 € je Stunde angepasst. Weitere Anpassungen wurden für 2022 umgesetzt um die sich abzeichnende Entwicklung (Mindestlohn) im Vorfeld zu begegnen. Der Durchschnittsverdienst aller Beschäftigten je Stunde (inkl. Zulagen/Prämien) lag bereits zum Ende des Jahres 2022 weit über dem gesetzlich geforderten Mindestlohnniveau (12,00 € je Std. ab 10/2022).

Neben diesem Hauptkostenblock Personal entstehen der Gesellschaft hauptsächlich noch Aufwendungen für Fremdpersonal, die Anmietung der Räumlichkeiten und die Arbeitsinfrastruktur.

b) Finanzlage

Die Finanzlage wird weiterhin als gut eingeschätzt. Die Liquidität war jederzeit gesichert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 665,5 T€.

c) Vermögenslage

AKTIVA Bilanz zum 31.12.2022 Bilanz zum 31.12.2021 Änderung ggü. Vorjahr
T€ T€ T€ %
Sachanlagen 338,5 403,7 -65,2 -16,16
Forderungen 3.457,7 2.979,4 478,3 16,05
Flüssige Mittel / Wertpapiere 1.818,2 1.041,3 776,9 74,61
Rechnungsabgrenzungsposten 43,1 15,8 27,3 172,78
Summe Aktiva 5.657,5 4.440,3 1.217,2 27,41

PASSIVA

Bilanz zum 31.12.2022 Bilanz zum 31.12.2021 Änderung ggü. Vorjahr
T€ T€ T€ %
Eigenkapital 2.349,8 1.841,5 508,3 27,60
Rückstellungen 923,5 1.064,9 -141,5 13,28
Verbindlichkeiten 2.366,0 1.529,6 836,4 54,68
Rechnungsabgrenzungsposten 18,2 4,2 14,0 335,68
Summe Passiva 5.657,5 4.440,3 1.217,2 27,41

Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 3.138,1 T€ korrespondiert mit der Umsatzsteigerung. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht, dieses ist im wesentlich auf Umstellungen Abrechnungsmodalitäten unserer Auftraggeber zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Sie beträgt nach wie vor 41,5 %.

Die Rückstellungen decken alle derzeitigen bekannten möglichen zukünftigen Verpflichtungen und Risiken für unser Unternehmen ab. Diese haben sich gegenüber dem Vorjahr um 141,5 T€ verringert.

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Nach wie vor liegt unser Fokus auf der Personalaufwandquote. Die Personaleinsatzquote hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert und liegt weiterhin bei 80,3 %. Die Hohe, aber branchenbedingte, Krankenquoten gilt es durch entsprechende Maßnahmen zukünftig zu verringern, um das angestrebte Niveau von ca. 75,0 % zu erreichen.

e) Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der 020-EPOS schätzen wir als gut ein.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Forderungen werden zu nahezu 100 % innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Prognose

Für die 020-EPOS kann weiterhin von einer positiven Prognose für die Entwicklung ausgegangen werden.

Hinter dem Jahresendergebnis stehen Einzelumsätze, die in der jeweiligen Höhe und Stabilität mehrheitlich innerhalb der Erwartungen langen. Mit beinahe allen Auftraggebern konnte eine befriedigende Anpassung im Zuge der Mindestlohnerhöhung auf 12,00€ vereinbart werden. Insoweit kann von einer stabilen Umsatzprognose ausgegangen werden.

Auf der Kostenseite zeigen sich auch die Abhängigkeiten mit stabilen Werten, so dass bei einer stabilen Umsatzentwicklung auch von einer erwartbaren Ertragsentwicklung ausgegangen werden kann. Ungeachtet dessen sind Kostenüberprüfungen und -reduzierungen, welche keinen Einfluss auf eine positive Leistung erwarten lassen ein laufender Prozess.

Der wesentliche Faktor zur Wachstums-, Chancen- und Umsatzrealisierung bleiben die zur Verfügung stehenden Personalressourcen in einem dynamischen Arbeitsmarktumfeld. Hierzu werden die drei Kernfelder (Personalgewinnung, -integration und -bindung) ebenso dynamisch als auch strategisch bespielt. In den ersten Wochen 2023 konnte die 020-EPOS auf Personalhöchststand zusteuern und damit generell die Wachstumsfähigkeit unter Beweis stellen.

Die 020-EPOS strebt weiterhin eine Umsatzdiversifizierung durch generisches Wachstum an. In diesem Zusammenhang ist der expansive Schritt ins Ausland (Georgien) in 2023 zu verstehen. Dabei ist die Strategie im ersten Schritt darauf ausgerichtet für bestehende Auftraggeber eine breitere Option anbieten zu können. Dies sowohl was Personalressourcen als auch was Kalkulationsoptionen betrifft.

Zusammenfassend erwarten wir eine konstante Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und streben eine positive Entwicklung an.

IV. Risiken und Chancen

1. Risiken

Der sich in der Umsetzung befindliche expansive erste Schritt ins Ausland hat große Chancen. Der Schritt muss jedoch als vergleichsweise zu den in der Vergangenheit getätigten Expansion als höheres, jedoch auch besser begrenztes, Risiko bewertet werden. Das Risiko für die Muttergesellschaft beschränkt sich derzeitig bei dieser ausländischen Tochter, bei welcher die Haftung auf dessen Gesellschaftsvermögen beschränkt ist, auf den Verlust der zur Anschubfinanzierung geleisteten Zahlungen. Eine Rückzahlung soll aus zukünftigen Gewinnansprüchen erfolgen.

Leistungsbedingten Risiken für Umsatz und damit Ertrag bestehen in dem betriebenen Geschäftsmodell grundsätzlich. Hier hat die 020-EPOS und hierbei besonders auch die handelnden Führungsriegen eine lange Erfahrung, eine gute Reputation und wirksame Instrumente.

Standortstrukturelle Risiken und die Standortkosten sind im Rahmen eines drittüblichen Entscheidungsspielraums strategisch gestaltbar.

Grundsätzliche Risiken wie z. B. Datenschutz, IT- & Cyber-Sicherheit werden kontinuierlich bewertet und präventiv behandelt. Durch stetige Überprüfungen bzw. Auditierungen im Bereich Datenschutz und IT-Sicherheit seitens unserer Auftraggeber im Rahmen der Auftragsverarbeitung, sieht sich die 020-EPOS in einem ständigen Verbesserungs- bzw. Optimierungsprozess. Erwähnenswert sei hier der Abschluss einer Versicherung für Cyberrisiken die noch im Jahre 2021 umgesetzt wurde.

Insbesondere unter der Annahme, dass die oben genannten Risiken weiter beherrscht werden, sehen wir die Finanzierungsrisiken als überschaubar an.

2. Chancen

Wachstumschancen für unser Unternehmen bestehen in der Erschließung neuer Kunden aus anderen Branchen. Insbesondere der Ausbau unseres Leistungsspektrums bei der aktiven und reaktiven Bearbeitung von Kundenkontakten (B2C & B2B) über alle Medien/Channel und die zielgerichtete crossmediale Verknüpfung dieser, sehen wir Wachstumschancen.

Die Chancen liegen in der ausgeweiteten Breite der erschlossenen Wachstumspotentiale. Es besteht ein ungebrochener Bedarf für die Leistung und Expertise der 020-EPOS. Die Chancen in der aktuellen Situation liegen in den Möglichkeiten der 020-EPOS eine Konsolidierung im größeren Maße beherrschen zu können.

 

Essen, 31.03.2023

gez. Georg Jansen

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 338.461,20 403.676,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.680,00
II. Sachanlagen 326.648,00 403.676,50
1. technische Anlagen und Maschinen 50.058,00 64.862,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 276.590,00 335.614,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.200,50
III. Finanzanlagen 10.133,20
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.133,20
B. Umlaufvermögen 5.275.959,36 4.020.769,87
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.457.728,17 2.979.440,87
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 183.523,72 27.811,78
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 27.500,00 27.500,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.274.204,45 2.951.629,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 20.819,48 16.821,77
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.818.231,19 1.041.329,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.050,42 15.810,00
Aktiva 5.657.470,98 4.440.256,37

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 2.349.757,21 1.841.534,30
I. Gezeichnetes Kapital 275.000,00 275.000,00
II. Bilanzgewinn 2.074.757,21 1.566.534,30
davon Gewinnvortrag 1.566.534,30 1.142.645,39
B. Rückstellungen 923.463,02 1.064.936,62
C. Verbindlichkeiten 2.366.043,76 1.529.606,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 9.104,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 9.104,82
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.366.043,76 1.520.501,63
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.366.043,76 1.520.051,63
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 450,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 18.206,99 4.179,00
Passiva 5.657.470,98 4.440.256,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 22.696.036,16 20.456.486,35
2. Personalaufwand 17.787.516,79 16.277.500,44
a) Löhne und Gehälter 14.783.847,24 13.464.310,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.003.669,55 2.813.189,77
davon für Altersversorgung 47.876,54 36.301,00
3. Abschreibungen 157.305,33 138.256,65
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 131.601,04 138.256,65
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 25.704,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.946.621,05 3.288.498,42
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.044,11 627,84
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.124,22 32.963,81
davon an verbundene Unternehmen 1.678,82 3.704,86
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 56,00 265,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 288.882,97 292.603,96
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 511.629,91 427.290,91
9. sonstige Steuern 3.407,00 3.402,00
10. Jahresüberschuss 508.222,91 423.888,91
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.566.534,30 1.142.645,39
12. Bilanzgewinn 2.074.757,21 1.566.534,30

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: 020 - EPOS European Point of Service GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Essen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Essen
Register-Nr.: 16322

Hauptgesellschafter ist die 360-VCC View to Costumer Consulting GmbH, Essen (HRB 25064, Amtsgericht Essen). Die 020 - EPOS European Point of Service GmbH stellt ein Tochterunternehmen i.S.d. § 290 HGB dar und wäre in einen Konzernabschluss der Muttergesellschaft einzubeziehen. In Folge der größenabhängigen Befreiungsvorschriften des § 293 HGB unterbleibt jedoch die Aufstellung eines Konzernabschlusses.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 Euro werden in analoger Anwendung der steuerrechtlichen Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bildung wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Bilanzposition darin enthalten 31.12.2022
Euro
31.12.2021
Euro
Forderungen gegen verbundene Unternehmen Sonstige Vermögengegenstände 183.523,72 27.811,78
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 9.104,82

Die Gesellschafterin 360-VCC View to Costumer Consulting GmbH und deren Tochterunternehmen sowie das Tochterunternehmen 020-EPOS European Point of Service Georgia LLC in Georgien, stellen verbundene Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB dar. Der Ausweis der Rechte und Pflichten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgt vorrangig unter gesonderten Posten der Bilanz.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 79.371,25 1.800,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 35.000,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 114.371,25 1.800,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 326.112,71 1.434,70 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.191.915,52 56.218,34 43.651,11
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.200,50 -3.200,50 0,00
Summe Sachanlagen 1.521.228,73 54.452,54 43.651,11
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 10.133,20 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 10.133,20 0,00
Summe Anlagevermögen 1.635.599,98 66.385,74 43.651,11
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 81.171,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 35.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 116.171,25
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 327.547,41
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.204.482,75
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.532.030,16
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 10.133,20
Summe Finanzanlagen 0,00 10.133,20
Summe Anlagevermögen 0,00 1.658.334,61
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 79.371,25 120,00 0,00 0,00 79.491,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 35.000,00 0,00 0,00 0,00 35.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 114.371,25 120,00 0,00 0,00 114.491,25
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 261.250,71 16.238,70 0,00 0,00 277.489,41
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 856.301,52 115.242,34 43.651,11 0,00 927.892,75
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.117.552,23 131.481,04 43.651,11 0,00 1.205.382,16
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.231.923,48 131.601,04 43.651,11 0,00 1.319.873,41
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.680,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.680,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 50.058,00 64.862,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 276.590,00 335.614,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 3.200,50
Summe Sachanlagen 0,00 326.648,00 403.676,50
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 10.133,20 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 10.133,20 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 338.461,20 403.676,50

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Rückstellungen decken alle derzeitigen bekannten möglichen zukünftigen Verpflichtungen und Risiken ab.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Art Euro
Urlaubsansprüche 540.321,02
Personalkosten 246.491,00
Sonstige 109.144,00
895.956,02

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Die 020 - EPOS European Point of Service GmbH hat eine selbstschuldnerische Höchstbürgschaft zur Sicherung von Darlehen der Muttergesellschaft 360-VCC View to Customer Consulting GmbH, Essen (HRB 25064, Amtsgericht Essen), i. H. v. 2.000.000,00 Euro abgegeben. Die Gesellschaft übernimmt die persönliche Haftung für sämtliche Ansprüche aus diesen Darlehensverträgen. Die zum Bilanzstichtag 31.12.2022 noch offenen Ansprüche bestanden in einer Gesamthöhe von 1.523.142,84 Euro.

Die Muttergesellschaft ist bisher ihren laufenden Verpflichtungen immer fristgerecht nachgekommen. Auf Grund der derzeitigen wirtschaftlichen Situationen ist davon auszugehen, dass die zukünftigen Erträge ausreichen um den Kapitaldienst zu erbringen. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeitig nicht zu rechnen.

Als Entleiher von Arbeitnehmern haftet die Gesellschaft nach § 28e Abs. 2 SGB IV (Bürgenhaftung) für die Abführung der Sozialversicherungsbeiträge aus dem zwischen dem Verleiher und dem Leiharbeitnehmer bestehenden Arbeitsverhältnis. Das Haftungsrisiko beläuft sich auf rd. 38.000,00 Euro. Aufgrund der Erfahrungen aus den Vorjahren ist derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Art Euro
Mietverträge für Immobilien 6.397.604,00
Leasingsverträge über Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Fahrzeuge 477.831,00

Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen:

Art Euro
Mietverträge für Immobilien 397.465,00

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 3,00
Angestellte 765,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 770,00
davon vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 410,00
davon teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 360,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

- Georg Jansen, Essen, Kaufmann

Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB zur Angabe der Vergütung des Geschäftsführers wird in Anspruch genommen.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist Alleineigentümerin der 020-EPOS European Point of Service Georgia LLC mit Sitz in Tiflis, Georgien:

Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
0,00 Georgische Lari (0,00 €) Neugründung in 2022, erster Abschluss liegt noch nicht vor

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 508.222,91 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 2.074.757,21 Euro, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 2.074.757,21 Euro vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Essen, den 14.12.2023

gez. Georg Jansen

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.12.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die 020-EPOS European Point of Service GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der 020-EPOS European Point of Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewer tungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 020-EPOS European Point of Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ord nungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen ent spricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Pirna, 14. Dezember 2023

adviconta.de Dr. Gischke GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Prof. Dr. Gischke, Wirtschafsprüfer

Dubberke, Wirtschaftsprüfer

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