Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 35832
Vorher
SNT Inkasso Verwaltungs GmbHSNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH
Eingetragen
20.1.2006
Branche
InkassobürosManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenGeld- und Wertdienste
Gegenstand
Die Erbringung von Inkassodienstleistungen mit allen Hilfs- und Nebengeschäften auf eigene und fremde Rechnung sowie von Servicedienstleistungen einschließlich der Unterstützung der elektronischen Datenverarbeitung von Inkasso- und sonstigen Rechtsdienstleistern sowie der Erwerb, die Einziehung der Weiterverkauf von Forderungen jeglicher Art im In- und Ausland einschließlich des Erwerbs von hierauf spezialisierten Unternehmen. Der Gegenstand umfasst die Erbringung von Leistungen im Debitorenmanagement sowie die Erbringung, den Vertrieb und die Vermittlung der Angebote verbundener Unternehmen, insbesondere Inkassodienstleistungen im gesetzlich zulässigen Umfang im In- und Ausland, die Erbringung von Call-Center-Dienstleistungen, Service-, Büroservice- und EDV-Dienstleistungen. Weiterer Gegenstand ist der Erwerb und die wirtschaftliche Verwertung fälliger bzw. Zahlungsgestörter Forderungen, Tätigkeiten im Anwendungsbereich von § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 9 KWG sowie Kreditdienstleistungen im Sinne des Kreditzweitmarktgesetzes sind vom Gegenstand des Unternehmens ausgenommen.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Sassen
seit 23.2.2026
Prokura
Maryna Miketina
seit 9.7.2024
Prokura
Anke Kathrin Blietz
seit 9.7.2024
Geschäftsführer
Prokura
Thomas Schauf
seit 9.7.2024
Prokura
Birgit van Rickelen
seit 9.7.2024
Prokura
Renata Trojahn
seit 9.7.2024
Prokura
Eva Eisenschimmel
seit 9.7.2024
Geschäftsführer
Andreas Lemki
seit 9.7.2024
Prokura
Goca Ignjatov
seit 9.7.2024
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Garfunkelux Holdco 3 S.A.LUX
100.00%
Garfunkelux PBA S.à.r.l.LUX
0.00%
Garfunkelux PBA S.à.r.l.LUX
0.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH

Potsdam

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 und Lagebericht 2010

Lagebericht

1. Überblick und allgemeine Branchenentwicklung

Das Geschäftsjahr 2010 der SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH war zum einen gekennzeichnet von der kontinuierlichen Erweiterung und Intensivierung bestehender Partnerschaften, zum anderen konnte ein besonderer Schwerpunkt auf den Ausbau des Leistungsportfolios im Geschäftsbereich Inkasso gelegt werden. Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2010 Umsatzerlöse von T€ 17.696. Dies entspricht einem Anstieg der Umsätze gegenüber dem Vorjahr von 20 %. Darüber hinaus konnte im 4. Quartal 2010 ein weiterer Kunde für den Geschäftsbereich Inkasso gewonnen werden.

Betriebs- wie volkswirtschaftlich besitzt die Inkassobranche eine große Bedeutung. Sie sorgt dafür, dass Zahlungsausfälle einzelne Unternehmen und damit die gesamte Wirtschaft nicht zu stark belasten. Zudem wird ein erheblicher Teil an Liquidität in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Die Wirtschafts- und Finanzkrise sensibilisierte die Unternehmen, einen besonderen Fokus auf Mahn- und Debitorenprozesse zu legen. Zahlungsausfälle von Kunden können zu Liquiditätsengpässen in den Unternehmen führen. Gleichzeitig ist eine Ausgleichsfinanzierung durch kurzfristige Kredite aufgrund von zusätzlichen Auflagen bzw. eines restriktiveren Verhaltens der Banken schwieriger geworden. Hohe Forderungsbestände oder -verluste können zudem nur durch einen ungleich höheren Mehrumsatz ausgeglichen werden. Die Unternehmen sind deshalb angehalten, eine kontinuierliche und professionelle Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden vorzunehmen, um das eigene Insolvenzrisiko zu minimieren. Zunehmend übertragen Unternehmen deshalb ihre Forderungen aufgrund einer sich in den letzten Jahren veränderten Zahlungsmoral von Unternehmen und Konsumenten auf professionelle Dienstleistungsgesellschaften. Im Markt agieren ca. 600-700 zugelassene Inkassogesellschaften, wovon nur ein geringer Anteil das Massengeschäft bedient.

Die SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH profitierte während der Finanzkrise von den langfristigen und qualitativ sehr hochwertigen Kundenbeziehungen. Allerdings stellte sich, bedingt durch die Krise, ein verändertes Zahlungsverhalten der Inkassoschuldner ein. Dies führt zu Prozessverlängerungen, da Vorgänge zunehmend erst im gerichtlichen Inkasso abgeschlossen werden. Trotz der rückläufigen Arbeitslosenquote in Deutschland von im Durchschnitt 8,2 % in 2009 auf 7,7 % in 2010, konnte eine positive Veränderung des Zahlungsverhaltens der Inkassoschuldner im Vergleich zum Vorjahr nicht feststellt werden. Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens ist weiterhin im Wesentlichen bedingt von der Geschäfts- und Kundenentwicklung des Hauptkunden E-Plus. Die weiteren Mandanten der SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH rangieren auch im Berichtsjahr deutlich - gemessen am Umsatz - hinter dem Hauptkunden, der E-Plus-Gruppe.

Das Produktportfolio der SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH umfasst im Bereich Debitorenmanagement neben dem klassischen Mahnwesen eine Vielzahl an Dienstleistungen im präventiven und reaktiven Forderungsmanagement. Dazu zählen sowohl eine individuelle, direkte Schuldneransprache, moderne masselastfähige Systeme als auch ein professionelles Backoffice einschließlich Call Center-Unterstützung. Durch innovative Technologien, eine tief greifende Erfahrung innerhalb der Branche sowie hoch qualifizierte Mitarbeiter mit langjähriger Unternehmenszugehörigkeit versteht sich die SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH als kompetenter Partner für ihre Auftraggeber mit dem Fokus auf eine dauerhafte Kundenbeziehung.

Die langjährigen Geschäftsbeziehungen mit den Hauptkunden E-Plus ermöglichten es, eine Expertise in der Abwicklung einiger zehntausend Inkassoakten pro Jahr aufzubauen und entsprechende Prozesse für großvolumige Aufträge zu implementieren. Im Berichtsjahr konnten im Geschäftsbereich Inkasso bestehende Partnerschaften durch die Erweiterung des Leistungsportfolios intensiviert und ausgebaut werden. Das Portfolio im Bereich Inkasso umfasst neben der Möglichkeit des Erwerbs zahlungsgestörter Forderungen durch die Gesellschaft so genannte Garantievereinbarungen, so dass bereits bei Übergabe von Inkassoakten durch den Mandanten eine garantierte Zahlung geleistet wird. Bei einigen bestehenden Partnerschaften konnten diese Produktneuerungen als Ergänzung zum Bestandsgeschäft eingeführt werden. Darüber hinaus führten die Portfolioerweiterungen zu Neuakquisitionen.

Der durchschnittliche Personalbestand von 190 Mitarbeitern im Jahr 2009 hat sich auf 209 Mitarbeiter im Jahr 2010 erhöht.

Rechtlich ist die SNT Inkasso weiterhin eine 100%-ige Tochtergesellschaft der SNT Deutschland AG, Frankfurt am Main. Diese ist mit anderen Tochterunternehmen der SNT Deutschland AG in den Konzern der Koninklijke KPN N.V., Den Haag, eingebunden.

2. Wesentliche Geschäftsvorfälle

• Übernahme von E-Plus Forderungen

Mit Kaufvertrag vom 28. Juni 2010 hat die SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH zahlungsgestörte Forderungen der E-Plus Service GmbH & Co. KG aus den Jahren 2007 bis 2009 erworben, die ihr zuvor im Rahmen ihrer Inkassotätigkeit zum Einzug übergeben worden waren. Der Gesamtkaufpreis belief sich dabei auf T€ 18.000. Er wurde finanziert durch ein Darlehen des Gesellschafters.

• Darlehensvertrag mit der SNT Deutschland AG

Mit Wirkung zum 6. Januar 2010 und mit Wirkung zum 29. Juni 2010 hat die SNT Deutschland AG der SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH Darlehen in Höhe von T€ 2.500 und T€ 18.000 gewährt. Zum Bilanzstichtag wiesen die Darlehen eine Restverbindlichkeit inklusive Zinsen von T€ 1.522 respektive T€ 12.127 auf.

• Erwerb von Garantien über ein Mindestauftragsvolumen

Mit Vertrag vom 1. Juni 2010 hat die Gesellschaft SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH für einen Kaufpreis in Höhe von T€ 520 Garantien über ein Mindestauftragsvolumen von der multiConnect GmbH erworben. Das in der Gesellschaft unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene Recht wird linear über die Vertragslaufzeit von drei Jahren abgeschrieben.

3. Geschäftsverlauf sowie Ertragslage 2010

Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr T€ 17.696 (Vorjahr T€ 14.751) und erhöhten sich damit um 20 % gegenüber 2009. Die erzielten Umsatzerlöse verteilen sich mit 49 % (Vorjahr 45 %) auf das Inkasso-Geschäft und mit 51 % (Vorjahr 55 %) auf den Bereich Forderungsmanagement.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrugen im laufenden Geschäftsjahr T€ 3.371 nach T€ 1.607 im Vorjahr und belaufen sich damit auf 19 % bzw. 11 % (Vorjahr) der Umsatzerlöse. Der Anstieg der Aufwendungen ist im Wesentlichen durch Inkasso-Auslagen (T€ 1.946; Vorjahr: T€ 0) begründet, die im Zuge des Kaufs von zahlungsgestörten Forderungen jetzt von der Gesellschaft getragen werden.

Die Personalaufwendungen sind aufgrund des weiteren Mitarbeiteraufbaus von T€ 5.660 auf T€ 6.066 gestiegen. Aufgrund des unterproportionalen Anstiegs der Aufwendungen im Vergleich zu den Umsatzerlösen verringerte sich die Personalaufwandquote von 38 % im Vorjahr auf 34 % in 2010.

Die Abschreibungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 586 nach T€ 457 in 2009.

Durch den überproportionalen Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zu den betrieblichen Kosten sowie den Wegfall von Einmalaufwendungen in 2010 ergab sich gegenüber dem Vorjahr ein deutlich höherer Überschuss vor Ergebnisabführung von T€ 6.249 (Vorjahr T€ 4.790). Dieser wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Alleingesellschafterin, die SNT Deutschland AG, Frankfurt am Main, übertragen.

4. Vermögens- und Finanzlage am Bilanzstichtag

Die Bilanzsumme betrug T€ 23.404 (Vorjahr T€ 9.576) und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 13.828.

Auf der Aktivseite resultiert der Anstieg per 31. Dezember 2010 zum einen aus im Geschäftsjahr entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögenswerten von T€ 640. Zum anderen erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 12.950 auf T€ 17.076, im Wesentlichen bedingt durch den Erwerb zahlungsgestörter Forderungen in Höhe von T€ 18.000. Darüber hinaus erhöhten sich die sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund von geleisteten Garantiezahlungen. Das Umlaufvermögen beträgt rd. 94 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 87 %).

Auf der Passivseite ergibt sich die Erhöhung der Bilanzsumme insbesondere aus einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 16.709 und ist auf zwei begebene Darlehen der Alleingesellschafterin SNT Deutschland AG zurückzuführen sowie auf die Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2010. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 2.521 gesunken was auf eine im Vorjahr ausgewiesene Verbindlichkeit gegenüber E-Plus aus dem Kauf zahlungsgestörter Forderungen zurückzuführen ist.

Das Eigenkapital beträgt aufgrund des mit der Gesellschafterin bestehenden Ergebnisabführungsvertrags unverändert T€ 5.003. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 22 % (im Vorjahr rd. 52 %) und verringerte sich aufgrund der höheren Bilanzsumme.

Die liquiden Mittel haben sich zum Bilanzstichtag von T€ 725 in 2009 auf T€ 2.156 erhöht.

Die Gesellschaft finanziert sich mit ihrem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit.

5. Mitarbeiter

Als zentralen Wettbewerbs- und Qualitätsfaktor sieht die SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH Investitionen in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter sowie in Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität. Bereits zu Beginn 2010 konnten umfangreiche Programme zur Aus- und Weiterbildung, Gesundheitsförderung, Talentmanagement und zur Führungskräfteentwicklung implementiert werden, die nun fortwährend unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit ausgebaut werden. Im Rahmen einer umfangreichen Trainingsoffensive wurden Mitarbeiter in wichtigen Kompetenzen geschult und Führungs- und Führungsnachwuchskräfte in Personalentwicklungsprogrammen auf zukünftige Aufgaben vorbereitet. Die Führungspositionen des Unternehmens konnten somit bevorzugt mit Talenten aus den eigenen Reihen besetzt werden.

Den Wissenstransfer zwischen den erfahrenen und neuen Mitarbeitern fördert die SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH in Workshops und durch den Einsatz von standardisierten e-Learning Plattformen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stand das Employer Branding im Mittelpunkt der Personalarbeit. Insbesondere hat sich der SNT Konzern mit Auftritten im Social Web 2.0 beachtliche Anerkennung in den Bereichen Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterkommunikation verschafft. Über eine Facebook- und Twitterseite erlangte die SNT Gruppe mit gezielten Personalmarketing-Aktivitäten eine erhöhte Aufmerksamkeit.

Um einen aktiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, engagieren sich zahlreiche Mitarbeiter der SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH in ehrenamtlichen Projekten. Des Weiteren unterstützt die Gesellschaft einige Projekte mit finanziellen Mitteln. Durch die Engagements werden auch Schlüsselqualifikationen, wie z. B. Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeiten, trainiert.

6. Risiken der künftigen Entwicklung

Es besteht weiterhin eine Überschuldung der privaten Haushalte, welche die wirtschaftliche Situation der SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH negativ beeinflussen könnte. Der Anteil privater Insolvenzen nimmt stetig zu, und das Zahlungsverhalten der Schuldner hat eine Verlagerung vorgerichtlicher hin zu gerichtlicher Bearbeitungsprozesse verursacht, was wiederum die Prozesslaufzeit verlängert und die damit verbunden Kosten erhöht. Zudem ist seit einigen Jahren ein kontinuierlicher Anstieg von Ratenzahlern und eine höhere Quote an Vergleichsschließungen festzustellen. Für die im eigenen Bestand sich befindenden zahlungsgestörten Forderungen könnte sich ein Risiko hinsichtlich künftiger Wertberichtigungen aufgrund fehlender Werthaltigkeit ergeben. Die Gesellschaft entgegnet diesen Risiken über den Ausbau eines Risiko-Management-Systems, welches eine detaillierte und kontinuierliche Überwachung des Forderungsbestands beinhaltet.

Durch die Leistung von Garantiezahlungen bereits bei Übergabe von Inkassoakten könnten sich Risiken bezüglich der Werthaltigkeit der aktivischen Bestände ergeben. Auch hier entgegnet die SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH diesen Risiken durch die kontinuierliche Erweiterung des Risikomanagementsystems, welches eine fortlaufende Prüfung der Garantiebestände beinhaltet.

In der aktuellen wirtschaftlichen Situation gewinnt das Thema "Fachkräftemangel" immer mehr an Bedeutung. Mit den in erheblichem Umfang getätigten Investitionen in Aus- und Weiterbildung, Talentförderprogramme und Nachwuchsförderkreise stellt die SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH einen großen Anteil von Führungskräften aus den eigenen Reihen sicher und begegnet so einem potentiellen Mangel an qualifiziertem Personal. Die in 2010 umgesetzte Anbindung an bedeutende soziale Netzwerke und Webplattformen erweitert den Bekanntheitsgrad des Unternehmens und erhöht den Anteil potentieller Bewerber.

Im Rahmen des Versicherungswesens werden Risiken über den Versicherungsmarkt abgesichert, wenn dies im Hinblick auf den wirtschaftlichen Nutzen sinnvoll erscheint.

Die Verpflichtungen aus den erhaltenen Fördergeldern durch die Landesbank Brandenburg im Rahmen der Schaffung neuer Arbeitsplätze, wie das Verbleiben der Investitionsgüter in den geförderten Betriebsstätten und eine durchgängige Besetzung der geförderten Arbeitsstätten für einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren nach Abschluss des Vorhabens, werden vollständig erfüllt und durch Prüfungen seitens der Institution sowie Ministerium bestätigt. Für die einzelnen Projekte hat die SNT Deutschland AG Bürgschaften in voller Höhe übernommen. Derzeit übersteigt die aktuelle Mitarbeiterentwicklung die geforderten Kapazitäten, so dass derzeit aus den Haltefristen keine wesentlichen Risiken resultieren. Nachfolgend zu erwartende Prüfungen durch Behörden begegnet das Unternehmen mit kontinuierlichen internen Prüfungen und Überwachung des Investitions- und Mitarbeiterbestands.

Mögliche negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung könnten sich durch die Kündigung des Hauptkunden E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG ergeben. Dieses Risiko versucht das Unternehmen mit langfristigen Vertragslaufzeiten, einem umfangreichen Qualitätsmanagement sowie einem ständig erweiterten Leistungsportfolio und einem aktiven Kundenbeziehungsmanagement entgegenzuwirken. Zudem sollen auch in den kommenden Jahren durch verstärkte Akquisitionstätigkeiten Neukunden gewonnen werden, die die Abhängigkeit zum Hauptkunden langfristig reduzieren.

Insgesamt bestehen keine absehbaren außergewöhnlichen Risiken, die den Verlauf der Geschäftstätigkeit nachhaltig beeinflussen könnten.

7. Chancen der künftigen Entwicklung

Der Umsatz und das Ergebnis des Geschäftsbereichs Inkasso konnte im vergangenen Geschäftsjahr deutlich gesteigert werden, und die Prognose verzeichnet eine anhaltend positive Entwicklung. Das im Berichtsjahr neu eingeführte Geschäftsmodell von Garantiezahlungen, welches eine festgelegte Zahlung bereits bei der Übergabe von zahlungsgestörten Forderungen umfasst, verspricht Zuwachsraten und hat bereits durch eine erfolgreiche Vermarktung kurzfristig zur Akquisition von Neugeschäft geführt. Der vorab angebotene Ausgleich auf die übergebenen Forderungen basiert auf den langjährigen Erfahrungswerten der Gesellschaft und wird zudem durch die positive Vermögens- und Liquiditätslage abgesichert.

Die SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH sichert ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihre angebotene Servicequalität unter anderem damit, dass sie in erhöhtem Maße in Aus- und Weiterbildung investiert und somit den von Kunden geforderten hohen Qualitätsansprüchen gerecht wird. Regelmäßige Teilnahme der Mitarbeiter an Schulungen zur aktuellen Rechtslage der Themen Insolvenzrecht, Zwangsvollstreckung, gerichtliche Mahnverfahren etc. gehören zum Standard. Sie sind die Grundlage für eine nachhaltige und positive Geschäftstätigkeit.

Durch die Spezialisierung auf die Telekommunikationsbranche und die Erfahrungen in der Bearbeitung einer Vielzahl von Inkassoakten pro Monat sieht sich die SNT Inkasso & Forderungsmanagement in der Branche bestens positioniert. Die Gesellschaft strebt in den kommenden Monaten weitere Akquisitionen von Neukunden sowie Partnerschaften zu Inkassospezialisten an.

8. Ausblick

Für die Geschäftsjahre 2011/2012 erwartet die Unternehmensleitung bei leicht rückläufigen Umsätzen im Bereich Forderungsmanagement und einer Kompensation der Umsätze im Geschäftsbereich Inkasso ein Ergebnis in etwa unveränderter Höhe.

 

Potsdam, den 10. März 2011

Die Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
T€
31.12.2009
T€
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 943 812
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 243 285
III. Finanzanlagen    
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 79 73
  1.265 1.170
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.076 4.126
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 176 1.810
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.647 1.668
  19.899 7.604
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.156 725
  22.055 8.329
C. Rechnungsabgrenzungsposten 84 77
  23.404 9.576

Passiva

   
  31.12.2010
T€
31.12.2009
T€
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 26 26
II. Kapitalrücklage 4.977 4.977
  5.003 5.003
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 36 35
2. Sonstige Rückstellungen 234 247
  270 282
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 132 2.653
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.496 787
3. Sonstige Verbindlichkeiten 503 851
(davon aus Steuern T€ 63; Vorjahr T€ 77)    
  18.131 4.291
  23.404 9.576

Gewinn- und Verlustrechnung

  2010 2009
  T€ T€ T€
1. Umsatzerlöse   17.696 14.751
2. Sonstige betriebliche Erträge   256 326
3. Materialaufwand (Aufwendungen für bezogene Leistungen)   -3.371 -1.607
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -5.023   -4.717
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.043   -943
(davon für Altersversorgung T€ 62; Vorjahr T€ 59)      
    -6.066  
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -586 -457
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -1.016 -2.539
    6.913 4.814
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5   7
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -667   -31
(davon an verbundene Unternehmen T€ 649; Vorjahr T€ 28)      
    -662 -24
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   6.251 4.790
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   7 0
11. Sonstige Steuern   -9 0
12. Aufwendungen aus Gewinnabführung   -6.249 -4.790
13. Jahresüberschuss   0 0

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften des GmbH Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Rahmen des Handelsrechts an ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet worden. Gegenüber dem Vorjahr wurden keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.

Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Konzernjahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht.

Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung des HGB in der Fassung des BilMoG ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben.

II. Angaben zur Bilanz und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Abschreibungen bemessen sich nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer und werden linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer orientiert sich an der Art des Vermögensgegenstandes und beträgt zwischen drei und zehn Jahren. Sofern der beizulegende Wert für das Anlagevermögen niedriger als der fortgeführte Buchwert ist, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Bis zum Geschäftsjahr 2003 wurden geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungspreis unter € 410 im Jahr der Anschaffung als Zugang erfasst und in voller Höhe abgeschrieben; ab dem Geschäftsjahr 2004 bis zum Geschäftsjahr 2010 erfolgte die Abschreibung pro rata temporis über die jeweilige Nutzungsdauer.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern keine außerplanmäßigen Abschreibungen wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erforderlich sind.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich.

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungskosten
  01.01.2010
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2010
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.402 640 0 2.042
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 606 35 0 641
III. Finanzanlagen        
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 73 6 0 79
  2.081 682 0 2.763
  Kumulierte Abschreibungen
  01.01.2010
T€
Zugänge
T€
Abgänge 31.12.2010
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 591 508 0 1.099
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 321 78 0 399
III. Finanzanlagen        
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0 0 0 0
  912 586 0 1.498
  Bilanzwerte
  31.12.2010
T€
31.12.2009
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 943 811
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 243 285
III. Finanzanlagen    
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 79 73
  1.265 1.169

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Sämtliche Forderungen haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 88 bestanden gegen den Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag enthalten, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen vor allem Abgrenzungen von Sachversicherungen (Direktversicherungen).

Das Stammkapital beträgt T€ 26 und ist voll eingezahlt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt, dabei wurde die Projected-Unit-Credit-Methode zugrunde gelegt. Als Abzinsungssatz wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und im Monat Januar 2010 veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre in Höhe von 5,15 verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0 %, eine Fluktuationsrate von 2 % und Rentensteigerungen von jährlich 1 % unterstellt. Die Pensionsrückstellungen sind auf Basis der Richttafeln 2005G von Prof. Klaus Heubeck berechnet worden.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken Rechnung tragen; sie wurden grundsätzlich einzeln bewertet. Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich den Personalbereich (noch nicht genommenen Urlaub, Mehrarbeit und Berufsgenossenschaft) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Fremdarbeiten und Rechtsberatungskosten.

Alle Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt, innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 17.496 (Vorjahr: T€ 787) betreffen Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Gesellschafterin (T€ 344; Vorjahr: T€ 787) sowie Verbindlichkeiten aus Darlehen (T€ 13.649; Vorjahr: T€ 0) und Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsvertrag gegenüber der Gesellschafterin (T€ 3.503; Vorjahr: T€ 0).

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Umsatzerlöse

Die ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlöse verteilen sich mit 49 % (Vorjahr 45 %) auf das Inkasso-Geschäft und mit 51 % (Vorjahr 55 %) auf den Bereich Forderungsmanagement.

Son stige betriebliche Erträge

Wesentliche periodenfremde Erträge haben sich wie schon im Vorjahr nicht ergeben.

Materialaufwand ( Aufwendung en für bezogene Leistungen)

Es handelt sich um bezogene Fremdleistungen für die Erbringung von Inkasso- und Forderungsmanagement Dienstleistungen. Die Aufwendungen entfallen hauptsächlich auf Fremdarbeiten (T€ 890; Vorjahr: T€ 961) und Inkasso-Auslagen (T€ 1.946; Vorjahr: T€ 0).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen haben sich nicht ergeben (Vorjahr: T€ 1.110).

Steuern v om Einkommen und vom Ertrag

Der Steuerertrag betrifft vollständig die Anpassung von Steueraufwendungen für Vorjahre aufgrund der erfolgten Betriebsprüfung.

IV. Sonstige Angaben

Zahl der Beschäftigten

Im Jahresdurchschnitt wurden 209 (Vorjahr: 190) Mitarbeiter beschäftigt.

Konzernverhältnisse

Alleingesellschafterin ist die SNT Deutschland AG, Frankfurt am Main, die einen Konzernabschluss erstellt, in den auch die SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger (www.ebundesanzeiger.de) einsehbar. Ferner wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Koninklijke KPN N.V., Den Haag/Niederlande, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist auf der Webseite der obersten Muttergesellschaft unter www.kpn.com erhältlich.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

  Gesamtbetrag Fälligkeit
  T€ 1 Jahr
T€
1 Jahr bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Miete und Mietnebenkosten 1.567 265 1.059 243
Leasing Kfz 101 55 46 0
Leasing von Betriebs- und Geschäftsausstattung 17 17 0 0

Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte betreffen im Wesentlichen langfristig abgeschlossene Mietverträge für Bürogebäude und KFZ-Leasing sowie Wartungsverträge. Dem Risiko einer längerfristigen Vertragslaufzeit stehen höhere Planungssicherheiten sowie Liquiditätsvorteile entgegen.

Geschäftsführung

Kaufmann Harry Wassermann, Overath

Kauffrau Andrea Gerstner, Wolnzach

Dipl. Kaufmann Wolfgang Roeser, Düsseldorf

Die kaufmännische Geschäftsführung wird durch Herrn Wassermann und Frau Gerstner wahrgenommen. Die Geschäftsführung Finanzen obliegt schwerpunktmäßig Herrn Roeser.

 

Potsdam, den 10. März 2011

Die Geschäftsführung

Harry Wassermann

Andrea Gerstner

Wolfgang Roeser

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SNT Inkasso & Forderungsmanagement GmbH, Potsdam, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 10. März 2011

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Brigitte Dressel, Wirtschaftsprüfer

ppa. Roland Kandziora, Wirtschaftsprüfer

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