GCL System Integration Technology GmbH

Leopoldstraße 8, 80802 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 232973
Eingetragen
27.4.2017
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Ingenieurdienstleistungen für Systeme im Bereich erneuerbarer Energien (z.B. Photovoltaikanlagen), Vertrieb von und sonstige Geschäftstätigkeiten in Bezug auf Produkte im Bereich erneuerbarer Energien, sowie entsprechendem Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jiancai Fang
seit 28.10.2019
Geschäftsführer
Kun Zhang
seit 28.10.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GCL SYSTEM INTEGRATION TECHNOLOGY PTE. LTD.SGP
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
GCL SYSTEM INTEGRATION TECHNOLOGY PTE. LTD.
Singapore
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GCL System Integration Technology GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. UNTERNEHMEN

Die GCL System Integration Technology GmbH wurde 2016 gegründet und ist Teil eines internationalen Energiekonglomerats, welches auf erneuerbare Energien spezialisiert ist.

Die Gesellschaft ist auf den Vertrieb und die Vermarktung von GCL-gefertigten Solarmodulen spezialisiert. Durch unsere Erfahrung und Expertise im Bereich der Solarbranche haben wir diverse Großkunden gewinnen können.

2. ENTWICKLUNG VON BRANCHE UND GESAMTWIRTSCHAFT

2.1 Lage in Deutschland

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024.

2.2 Lage der Weltwirtschaft

Die Weltwirtschaft expandiert weiterhin in moderatem Tempo. Die im Frühjahr etwas schnellere Gangart scheint sich im Sommer wieder verlangsamt zu haben. In den Vereinigten Staaten verliert die Konjunktur nach und nach an Schwung. Gleichzeitig bleibt die konjunkturelle Dynamik in Europa gering, und eine nachhaltige Belebung der Konjunktur in China ist weiter nicht in Sicht. Der Welthandel ist im bisherigen Verlauf des Jahres zwar wieder gestiegen, angesichts der Anzeichen für eine wieder geringere Expansion der globalen Produktion im Verarbeitenden Gewerbe kommen von dieser Seite aber nur schwache Impulse. Derzeit wirkt die Geldpolitik noch restriktiv, eine Zinswende ist aber eingeleitet, und im Verlauf des Prognosezeitraums dürfte die wirtschaftliche Aktivität zunehmend Rückenwind von wieder günstigeren Finanzierungsbedingungen erhalten. Vor diesem Hintergrund dürfte sich die weltwirtschaftliche Expansion in diesem und im nächsten Jahr in kaum verändertem, moderatem Tempo fortsetzen, wobei vor allem in Europa ein angesichts wieder steigender Reallöhne anziehender privater Konsum Impulse gibt. Wir rechnen für dieses Jahr mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - von 3,2 %. Weitere Risiken für die Weltkonjunktur liegen in einer möglichen Zuspitzung geopolitischer Konflikte und ergeben sich aus den Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen. Insbesondere würden verschärfte handelspolitische Auseinandersetzungen die weltwirtschaftliche Aktivität belasten.

Quelle: Weltwirtschaft im Herbst 2024, Kieler Konjunkturberichte vom 3. September 2024

2.3 Branchenentwicklung

Die Branche der Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte aus regenerativen Energiequellen ist in den vergangenen zehn Jahren hinsichtlich ihres Umsatzes, der Anzahl der Branchenakteure und der Menge der erzeugten Energie stark gewachsen. Getrieben wurde dieses Wachstum von der Energiewende und dem Ziel der Klimaneutralität bis 2035. Um dieses Ziel zu erreichen, erhält die Branche umfangreiche Fördermittel, deren Verteilung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt ist. Im Zeitraum von 2019 bis 2024 hat sich der Branchenumsatz durchschnittlich um 3,8 % pro Jahr erhöht. Im aktuellen Jahr dürfte der Branchenumsatz um 4,8 % auf 84,2 Milliarden Euro ansteigen.

Neben der Menge der aus Wind, Wasser, Sonnenstrahlung, Biomasse und Geothermie erzeugten Energie und der Höhe des allgemeinen Stromverbrauchs sind das Umweltbewusstsein in Politik und Gesellschaft sowie die Konkurrenz durch fossile Brennstoffe und Kernkraft wichtige Einflussfaktoren für die Entwicklung der Branchenumsätze. Seit 2019 ist das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung des Umwelt- und Klimaschutzes kontinuierlich gewachsen, was sich positiv auf die Nachfrage nach Ökostrom sowie die Investitionen von Unternehmen in die Nutzung erneuerbarer Energien ausgewirkt hat. Durch den Emissionshandel und die CO 2 -Bepreisung hat sich die Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen in den vergangenen Jahren verteuert, während bei den erneuerbaren Energien die Stromgestehungskosten gesunken sind. Mit dem im April 2023 erfolgten Atomausstieg und dem Kohleausstieg bis 2038 wird die Konkurrenz, der sich die Branche gegenübersieht, weiter abgeschwächt. Gleichzeitig steigt der Druck, den Zubau von Erneuerbare-Energien-Anlagen zu beschleunigen, damit in wenigen Jahren der gesamte Energiebedarf Deutschlands mit erneuerbaren Energien gedeckt werden kann.

Quelle: IBISWorld, D35.40DE - Erneuerbare Energien, September 2024

3. GESCHÄFTSVERLAUF

Die von der GCL System Integration Technology GmbH prognostizierten Umsätze von TEUR 85.000 konnten mit TEUR 85.176 erreicht werden. Der prognostizierte Rohertrag von TEUR 610 wurde mit TEUR 8.349 ebenfalls deutlich überschritten.

Die Gesellschaft ist mit der Entwicklung im Geschäftsjahr zufrieden.

3.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt TEUR 47.009 auf TEUR 85.176 gestiegen.

Der Materialaufwand ist ebenfalls gestiegen, gemessen am Vorjahr allerdings in geringerem Umfang als die Umsatzerlöse. Dieser ist im abgelaufenen Geschäftsjahr von TEUR 36.928 auf TEUR 77.030 und damit um TEUR 40.102 gestiegen. Die Veränderung des Materialaufwands ist im Wesentlichen darauf zurück zu führen, dass im Vorjahr die vorhandenen Warenbestände in wesentlichem Ausmaß aufgebaut wurden (Bestandserhöhung um TEUR 24.298), während es im aktuellen Geschäftsjahr eine Bestandsverminderung um TEUR 11.949 gab. Die Materialaufwandsquote verminderte sich von 96,8 % auf 90,4 %.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr entgegen der üblichen Praxis Waren an ihre Gesellschafterin zurück veräußert, die sie von ihr erworben hat. Die Waren wurden im Geschäftsjahr für EUR 27,6 Mio. erworben. Da der Kundenauftrag in Deutschland nicht abgewickelt werden konnte, wurden die Waren für EUR 29,0 Mio. wieder zurück veräußert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen aufgrund im Vergleich zum Vorjahr höherer Erträge aus der Währungsumrechnung um TEUR 201 auf TEUR 203. Das EBIT liegt mit TEUR 4.823 deutlich über dem Vorjahreswert von TEUR -818.

Die Personalaufwendungen sind im Vorjahresvergleich um TEUR 80 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere aufgrund gestiegener Aufwendungen für Ausgangsfrachten um TEUR 1.550 auf ein Volumen von TEUR 3.409 (Vorjahr: TEUR 1.859) gestiegen.

Aufgrund des massiven Anstiegs der Umsatzerlöse in Zusammenhang mit den im Verhältnis weniger stark gestiegenen Aufwendungen, erwirtschaftete die GCL im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.316 (Vorjahr Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -824).

Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft für das abgelaufene Geschäftsjahr beurteilen wir als zufriedenstellend.

3.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 11.263 auf TEUR 23.984 gesunken. Auf der Aktivseite ist der Rückgang vor allem auf den gesunkenen Vorratsbestand (Rückgang TEUR 11.949) sowie auf den Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 2.192) zurückzuführen. Gegenläufig entwickelten sich die liquiden Mittel (Anstieg um TEUR 3.486) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Anstieg um TEUR 3.553). Auf der Passivseite ist der Rückgang insbesondere auf den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 15.689) zurückzuführen, dem ein Anstieg der erhaltenen Anzahlungen gegenüber steht (TEUR 6.156).

Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert im Wesentlichen daraus, dass entgegen der üblichen Praxis Waren an ein verbundenes Unternehmen verkauft wurden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zusammen mit den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen saldiert auf dem Verrechnungskonto in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Zum Bilanzstichtag wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 1.472 (Vorjahr: TEUR 5.788) ausgewiesen.

Der Liquiditätsbestand liegt mit TEUR 5.623 (Vorjahr: TEUR 2.137) über dem des Vorjahres.

3.3 Finanzlage

Das Finanzmanagement der GCL ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Aufgrund der von der Alleingesellschafterin abgegebenen harten Patronatserklärung ist auch zukünftig davon auszugehen, dass die GCL allen Zahlungsverpflichtungen vollumfänglich und fristgerecht nachkommen wird.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf TEUR 3.480 und resultiert im Wesentlichen aus dem Jahresüberschuss gemindert um die Verminderung des negativen Working Capitals um TEUR 1.360.

Unter Berücksichtigung aller zahlungswirksamen Veränderungen von TEUR 3.486 ist der Zahlungsmittelfonds mit TEUR 5.623 positiv.

4. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Risiken

Die unternehmerischen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens oder das Erreichen strategisch wichtiger Ziele existentiell gefährden könnten, unterliegen der Kontrolle der Geschäftsführung. Den branchenbedingten Risiken begegnet das Unternehmen durch entsprechende vertragliche Gestaltungen mit den Kunden und Lieferanten.

Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht wesentlichen Risikofelder dar. Die Aufzählung soll nicht als eine abschließende Darstellung verstanden werden, weil Chancen und Risiken im Zeitablauf einem permanenten Wandel, sei es durch Rahmenbedingungen oder andere exogene Einflüsse, auf welche wir keinen Einfluss haben, unterliegen. Bei sich ändernden Bedingungen kann hieraus gegebenenfalls eine zusätzliche und nachteilige Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage entstehen, welche hier nicht betragsmäßig erfasst wird.

Nach Analyse der bestehenden Risiken ist die Gesellschaft aus heutiger Sicht einem bestandsgefährdenden Risiko ausgesetzt. Die unternehmerischen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens oder das Erreichen strategisch wichtiger Ziele existentiell gefährden könnten, unterliegen der Kontrolle der Geschäftsführung.

a) Bestandsgefährdende Risiken

Trotz der positiven Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr besteht weiterhin ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 1.472. Aufgrund der angespannten Marktsituation ist die Gesellschaft einem bestandsgefährdenden Risiko ausgesetzt (vgl. Abschnitt V/4 des Anhangs). Durch die Abgabe einer harten Patronatserklärung der Alleingesellschafterin ist die Liquidität der Gesellschaft jedoch bis Ende 2026 sichergestellt.

b) Markt-/ Preis- und Liquiditätsrisiken

Die Nachfrage nach Solarenergieprodukten wird auch durch makroökonomische Faktoren wie Energieangebot, -nachfrage und -preise sowie durch Vorschriften und Politiken für erneuerbare Energien und verwandte Branchen beeinflusst. Der Preis für Solarmodule wird nicht nur durch die oben erwähnten nationalen Effekte beeinflusst. Sowohl europäische als auch weltweite Veränderungen haben einen starken Einfluss auf die Preise für Solarmodule. Da unsere Branche vergleichsweise jung ist, können die Preisschwankungen sogar bis zu 20 % und mehr betragen, was sich natürlich stark auf die Rentabilität auswirkt. Insbesondere bei Preissenkungen verliert der bestehende Lagerbestand deutlich an Marktwert, was eine ausgewogene Planung erforderlich macht. Aufgrund der in der Vergangenheit sinkenden Kosten und Preise für Solarmodule sehen wir, dass Preissenkungen häufiger vorkommen als Preiserhöhungen. Unser verbessertes Working Capital Management hilft uns, dass Risiko von Marktpreisschwankungen zu minimieren.

c) Vertragslaufzeiten und Kundenverluste

Die Vertragslaufzeiten sind in der Regel langfristig und es gibt nur wenige verbindliche Rahmenverträge. Unsere Kundenbeziehungen basieren auf gegenseitigem Vertrauen, einschließlich regelmäßiger Preis- und Volumenanpassungen und Änderungen aufgrund von vorhandenen Markttrends und -veränderungen. Damit dies funktioniert, müssen sowohl die Anbieter als auch die Kunden den Markt sehr gut verstehen. Uns ist es gelungen, mehrere langfristige Verträge abzuschließen, die uns eine gute Planbarkeit ermöglichen. Das Risiko besteht darin, dass eventuell Verträge nicht verlängert werden, was die Planbarkeit der Umsätze beeinflussen würde.

d) IT-Strukturen und IT basierte Geschäftsprozesse

Zur Unterstützung und Steuerung des Unternehmens verfügt die GCL über eine moderne und zukunftsorientierte IT-Struktur, welche alle Entscheidungsträger zeitnah mit allen relevanten und notwendigen Informationen versorgt. Dies wird zunehmend wichtiger, da auch Chancen zunehmend durch IT-Strukturen positiv beeinflusst werden können. Die Steuerung unseres Unternehmens ist maßgeblich von IT-Systemen und IT basierten Geschäftsprozessen abhängig. Ein Ausfall des IT-Systems oder die Sabotage durch einen Angriff von außen bilden ein besonderes Risiko. Wir begegnen diesem Risiko durch permanente Investitionen in die IT-Infrastruktur, die Ausbildung unserer Mitarbeiter sowie die Konsultation von externen Experten.

e) Steuerliches Risiko

Die GCL System Integration Technology GmbH unterliegt verschiedenen Steuerbehörden in Bezug auf die Mehrwertsteuer. Zusätzlich unterliegt das Unternehmen in Deutschland der Körperschaft- und Gewerbesteuer. Daher könnte das Unternehmen von zukünftigen Steuerprüfungen betroffen sein. GCL reagiert auf dieses Risiko durch die Implementierung geeigneter interner Strukturen sowie durch die Beauftragung externer Fachleute.

Bei unseren konzerninternen Transaktionen unterliegen wir den Verrechnungspreisgesetzen. Die Steuerbehörden könnten anfechten, ob unsere Verrechnungspreispolitik für verbundene Unternehmen dem Fremdvergleichsgrundsatz entspricht, und infolgedessen unsere steuerliche Behandlung der entsprechenden Erträge und Aufwendungen in Frage stellen. Wir arbeiten mit professionellen Partnern vor Ort zusammen, um sicherzustellen, dass wir alle Gesetze und Vorschriften einhalten.

Chancen

Die wesentlichen Chancen des Unternehmens liegen in der Verbesserung der Kundenzufriedenheit, dem Ausbau und der Weiterentwicklung des Produkt- und Dienstleistungsspektrums. Wachstum kann nach unserer Beurteilung sowohl durch Neukundengewinnung (Akquise) als auch durch die Intensivierung bestehender Kundenbeziehungen sowohl in Leistungstiefe und -breite generiert werden.

5. PROGNOSEBERICHT

5.1 Voraussichtliche Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Im Jahr 2024 wird das BIP in Deutschland laut der im Juni 2024 veröffentlichten Prognose des DIW kaum mehr als stagnieren und im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % zulegen.

Quelle: DIW-Prognose zum BIP in Deutschland bis 2025, de.statista.com, Stand 30. August 2024

Da der technologische Fortschritt in den kommenden Jahren für weitere Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen bei den Anlagen dieser Branche sorgen wird und das Ausbauziel für erneuerbare Energien durch das EEG 2023 deutlich angehoben wurde, rechnet IBISWorld für den Zeitraum von 2024 bis 2029 mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 7,2 %. Demnach dürfte sich der Branchenumsatz 2029 auf 119,1 Milliarden Euro belaufen. Auch die Zahl der Branchenakteure und der in dieser Branche Beschäftigten wird voraussichtlich weiter zunehmen.

Quelle: IBISWorld, D35.40DE - Erneuerbare Energien, September 2024

5.2 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die GCL System Integration Technology GmbH erwartet im Kalenderjahr 2024 ohne die zuvor beschriebenen Sondereffekte aus 2023 mit Umsatzerlösen zwischen TEUR 36.000 und TEUR 38.000, bei einem EBIT von etwa TEUR 2. Für 2025 werden Umsatzerlöse und ein EBIT auf ähnlichem Niveau wie in 2024 erwartet.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1,00 1,00
I. Sachanlagen 1,00 1,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 22.361.708,44 29.444.412,28
I. Vorräte 13.135.238,10 25.084.419,06
1. fertige Erzeugnisse und Waren 13.135.238,10 25.084.419,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.603.433,81 2.222.932,23
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.553.231,29 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.797,80 2.209.348,06
3. sonstige Vermögensgegenstände 33.404,72 13.584,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.623.036,53 2.137.060,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 151.322,84 15.000,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.471.923,82 5.788.277,36
Aktiva 23.984.956,10 35.247.690,64

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. eingefordertes Kapital 13.000,00 13.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.000,00 -12.000,00
II. Verlustvortrag 5.801.277,36 4.977.103,03
III. Jahresüberschuss 4.316.353,54 -824.174,33
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.471.923,82 5.788.277,36
B. Rückstellungen 552.610,48 21.860,00
1. Steuerrückstellungen 511.260,48
2. sonstige Rückstellungen 41.350,00 21.860,00
C. Verbindlichkeiten 23.432.345,62 35.225.830,64
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.968.213,55 4.812.179,74
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.968.213,55 4.812.179,74
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 688.221,91 2.942.389,45
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 688.221,91 2.942.389,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.772.453,68 27.460.767,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.596.731,36 27.258.359,22
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 175.722,32 202.408,20
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.456,48 10.494,03
davon aus Steuern 3.456,48 3.401,42
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 911,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.456,48 10.494,03
Passiva 23.984.956,10 35.247.690,64

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 85.175.880,57 38.166.542,48
2. sonstige betriebliche Erträge 203.079,18 2.089,93
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 203.079,18 991,13
3. Materialaufwand 77.030.137,84 36.927.514,31
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 77.030.137,84 36.927.514,31
4. Personalaufwand 117.427,32 197.697,68
a) Löhne und Gehälter 98.077,41 167.371,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 19.349,91 30.325,90
5. Abschreibungen 1.875,23
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.875,23
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.408.552,80 1.859.124,01
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 231.987,22 213.863,39
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.481,72
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.595,51
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 512.969,97
10. Ergebnis nach Steuern 4.316.353,54 -824.174,33
11. Jahresüberschuss 4.316.353,54 -824.174,33

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die GCL System Integration Technology GmbH hat ihren Sitz in München und wurde mit Vertrag vom 13. Dezember 2016 gegründet. Die Eintragung ins Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 232973 ist am 27. April 2017 erfolgt.

Der Jahresabschluss der GCL System Integration Technology GmbH, München, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft erfüllt im Jahr 2023 die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden größenabhängigen Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB für die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen (§ 285 Nr. 4 HGB) sowie die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) in Anspruch genommen. Die Angabe der Bezüge nach § 285 Nr. 9 Buchstaben a) und b) sind mit Hinweis auf die Schutzklausel (§ 286 Abs. 4 HGB) nicht erforderlich.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Sachanlagen werden zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung bilanziert.

Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und linear vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten bzw. Tageswerten angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten für transitorische Ausgaben sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften gebildet worden.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und unter Berücksichtigung zukünftiger Kostensteigerungen angesetzt und bewertet worden.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Ergänzend hierzu wurde der § 256a HGB berücksichtigt.

III. Angaben zur Bilanz

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr mit Ausnahme der unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Kautionen von EUR 6.750,00 binnen Jahresfrist fällig.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten.

Die gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG auszuweisenden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen zum Bilanzstichtag EUR 11.095.616,25 (Vorjahr EUR 27.258.359,22). Sie werden unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Folgender Verbindlichkeitenspiegel gibt Auskunft über die Fristigkeiten:

Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit > 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.968.213,55 10.968.213,55 0,00 0,00
(4.812.179,74) (4.812.179,74) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 688.221,91 688.221,91 0,00 0,00
(2.942.389,45) (2.942.389,45) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 11.772.453,68 11.772.453,68 0,00 0,00
(274.607.667,42) (26.808.204,50) (652.562,92) (652.562,92)
Sonstige Verbindlichkeiten 3.456,48 3.456,48 0,00 0,00
(10.494,03) (10.494,03) (0,00) (0,00)
23.432.345,62 23.432.345,62 0,00 0,00
(35.225.830,64) (34.573.267,72) (652.562,92) (652.562,92)

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 3.456,48 (Vorjahr EUR 3.401,42) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 911,87).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 26. Hierbei handelt es sich um Verpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 203.079,18 (Vorjahr EUR 991,13) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 231.987,22 (Vorjahr EUR 213.863,39).

V. Sonstige Angaben

1. Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 2 Mitarbeiter beschäftigt.

2. Geschäftsführung

Als Geschäftsführer bestellt und im Handelsregister eingetragen sind:

Jiancai Fang, SIP Suzhou, Jiangsu, China, kaufmännischer Geschäftsführer

Kun Zang, SIP Suzhou, Jiangsu, China, kaufmännischer Geschäftsführer

Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GCL System Integration Technology PTE Ltd., Singapur, einbezogen.

3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr entgegen der üblichen Praxis Waren an ihre Gesellschafterin zurück veräußert, die sie von ihr erworben hat. Die Waren wurden im Geschäftsjahr für EUR 27,6 Mio. erworben. Da der Kundenauftrag in Deutschland nicht abgewickelt werden konnte, wurden die Waren für EUR 29,0 Mio. wieder zurück veräußert. Der Kundenauftrag wurde sodann von der Gesellschafterin abgewickelt.

4. Unternehmensfortführung

Aufgrund der Entwicklung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Vorjahre besteht eine wesentliche Unsicherheit in Bezug auf die Fortführungsfähigkeit des Unternehmens. Die zuvor genannte Alleingesellschafterin hat im Geschäftsjahr eine harte Patronatserklärung bis Ende 2026 abgegeben, wodurch die Gesellschaft in die Lage versetzt wird, auch künftig ihren Verpflichtungen nachkommen zu können.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

der GCL System Integration Technology GmbH, München

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.476,06 0,00 0,00 0,00 6.476,06
6.476,06 0,00 0,00 0,00 6.476,06
Abschreibungen
Stand 1.1.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderungen der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.475,06 0,00 0,00 6.475,06
6.475,06 0,00 0,00 6.475,06
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 1,00
1,00 1,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

München, den 30. Juni 2025

gez. Zang, Kun

gez. Fang, Jiancai

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GCL System Integration Technology GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GCL System Integration Technology GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GCL System Integration Technology GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angabe in Abschnitt V des Anhangs, sowie auf Abschnitt 5 des Lageberichts, in dem die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich aufgrund der aktuellen Situation eine wesentliche Unsicherheit in Bezug auf den Fortbestand des Unternehmens entwickeln kann. Durch das Vorliegen einer harten Patronatserklärung der Alleingesellschafterin mit Laufzeit Ende 2026 wird die Gesellschaft in die Lage versetzt, ihren künftigen Verpflichtungen entsprechend nachkommen zu können. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die als ungeprüft gekennzeichneten, inhaltlich nicht geprüften Bestandteile des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

• wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

• anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Offenbach am Main, den 30. Juni 2025

HaackSchubert GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hartmut W. Schubert, Wirtschaftsprüfer

Benedikt Barkey, Wirtschaftsprüfer

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