WINCOR NIXDORF Facility GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Dr. Maas seit 7.11.2003 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PaderTeG GmbHBad DriburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008LageberichtI. Darstellung des Geschäftsverlaufs Gegenstand des Unternehmens ist unverändert die Konfektion von Kabeln und Kabelsätzen sowie damit verbundener Montagetätigkeiten. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren in den ersten 3 Quartalen 2008 insgesamt positiv und die für PaderTeG wichtigen Industriezweige haben sich auch im Berichtsjahr analog zur gesamtwirtschaftlichen Lage entwickelt. Die allgemeine Wirtschaftskrise hat allerdings bereits im letzten Quartal 2008 erste Umsatzrückgänge zur Folge gehabt. Der Umsatz des abgelaufenen Geschäftsjahres hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund 1,64 Mio. Euro oder 6,9 % verringert, jedoch ist das Geschäftsjahr 2008 angesichts der bereits im letzten Quartal beginnenden Krise insgesamt seitens der erbrachten Umsätze immer noch sehr erfreulich gewesen. Sonderprojekte wie in den Jahren zuvor, z. B. im Bereich der Pfandrücknahmesysteme bei Wincor-Nixdorf, haben keinen wesentlichen Einfluss auf den Umsatz gehabt. Der Auftragsbestand war zum Jahreswechsel 2008/2009 trotz der beginnenden Krise auf hohem Niveau. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Produktgruppen mengenmäßig nicht verändert. Die Zielbranchen wurden im Geschäftsjahr nicht verändert und bestehen auch weiterhin aus den Segmenten Banken, Automotive, Medizintechnik, Computer und Industrie. Hervorzuheben ist, dass sich im Bankenbereich der Erfolg der Pfandrücknahmesysteme des Jahres 2006 auch in diesem Geschäftsjahr nicht wiederholt hat. Das Umsatzvolumen dieses Teilbereiches ist weiterhin auf niedrigem Niveau. Im letzten Quartal 2008 konnte ein Sonderauftrag für einen Sportwagenhersteller gewonnen werden. Hier wurden in der Prototypenphase einige hochwertige Zentralkabelsätze gefertigt. Der Serienauftrag wurde jedoch anderweitig vergeben. Im Zuge der beginnenden Weltwirtschaftskrise sind die Rohstoffpreise extrem gesunken. Insbesondere der Kupferpreis hat einen sehr positiven Einfluss auf das Geschäft gehabt. In 2008 lag das Investitionsvolumen am Standort Paderborn auf Vorjahresniveau. Im Wesentlichen wurde in Maschinen in einer Größenordung von T€ 168 investiert. Die Finanzierung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2008 erfolgte aus dem Cashflow, durch die bestehenden Kontokorrentkreditlinien sowie durch die Inanspruchnahme von Lieferantenkrediten (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen). Die Gesellschaft wurde erneut von der DQS GmbH (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) bezüglich des Automobilstandards TS 16949 auditiert und hat eine Verlängerung des Zertifikates erhalten. Während des Geschäftsjahres bestanden keine Umweltrisiken und umweltrechtlichen Auflagen. Umweltschutzmaßnahmen wurden im Geschäftsjahr nicht durchgeführt. Weder die zur Herstellung von PaderTeG Produkten erforderlichen Materialien, noch die Fertigungsprozesse selbst sind als umweltkritisch anzusehen. Der Personalbestand zum Ende des Jahres veränderte sich im Vergleich zum Beginn des Jahres nicht und beträgt 57 Mitarbeiter. II. Darstellung der Lage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr trotz der schwierigen Rahmenbedingungen im IV. Quartal des Geschäftsjahres nicht verschlechtert. Durch den Rückgang des Auftragsvolumens gegen Ende des Geschäftsjahres 2008 wurden die Bestände und somit das gebundene Kapital systematisch gesenkt. Durch die strikte Einhaltung der Dispositionsverfahren konnten Überbestände trotz des plötzlichen Auftragsrückganges daher vermieden werden. Die Reichweiten der Materialbestände sind konstant geblieben. Der angepasste Materialbestand liegt bei etwa 2,9 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreswert von rd. 4,1 Mio. Euro. Die Finanzlage ist befriedigend. Verbindlichkeiten werden regelmäßig im Rahmen der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Stichtagsbedingt gingen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von rd. 2,4 Mio. Euro auf rd. 1,4 Mio. Euro zurück. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind demgegenüber von rd. 1,1 Mio. Euro auf rd. 2,3 Mio. Euro angestiegen. Die Kapitalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 34,5 % bei einer um rd. 313 TEuro gesunkenen Bilanzsumme. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind in voller Höhe durch kurzfristig gebundenes Vermögen gedeckt. Die Pensionsrückstellungen betragen rd. 11 % der Bilanzsumme. Größere Investitionsvorhaben sind zurzeit nicht geplant. Die Ertragslage ist im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen durch den Umsatzrückgang im IV. Quartal geprägt und war trotz dieses Rückgangs insgesamt befriedigend. Bei weitgehend unveränderter Kostenstruktur wirkte sich der Rückgang des Kupferpreises im Rahmen der Wirtschaftskrise positiv aus, so dass der Materialaufwand in Relation zur Betriebsleistung um rund 1 Prozentpunkt gesunken ist. Abweichend zum Vorjahr waren größere außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens im Geschäftsjahr nicht notwendig. III. Hinweise auf die Risiken der künftigen Entwicklung Die Prognose aus dem Lagebericht 2007 hat sich bewahrheitet. Die weltweite Wirtschaft hat durch die Probleme des Kapitalmarktes einen erheblichen Abschwung erfahren. Erste Auswirkungen waren schon im letzten Quartal 2008 zu erkennen und hatten auch Auswirkungen auf die PaderTeG-Gruppe. Erste Maßnahmen, den fallenden Kundenbedarfen entgegenzutreten, wurden bereits Ende 2008 eingeleitet, indem die Personalstärke der Auslandsstandorte verringert wurde. Durch die breitbandige Aufstellung der Gruppe in Bezug auf die Branchen, die bedient werden, sind die speziell sehr starken Auswirkungen der erheblich zurückgegangenen Absatzzahlen im Automobilbereich bei PaderTeG nicht so gravierend durchgeschlagen, wie bei Anbietern, die sich nur auf diese Branche spezialisiert haben. So musste im Verlauf der ersten drei Quartale 2009 mit einem zwar erheblich geringeren Umsatz umgegangen werden, dieser war jedoch durchweg mehr oder weniger konstant. Die notwendigen Kostenreduzierungsmaßnahmen konnten zwar zum Teil nur mit einem gewissen Zeitverzug in die Tat umgesetzt werden, jedoch ist es bis Mitte 2009 gelungen, den Standort Paderborn zu ausgeglichenen Monatsabschlüssen zu führen. Die künftige Entwicklung des Unternehmens kann sich selbstverständlich nicht den gesamtwirtschaftlichen Tendenzen entziehen. Sie muss aber weiterhin an den Grundsätzen des wirtschaftlichen Wachstums festhalten. PaderTeG muss sich auch zukünftig in allen Geschäftsbereichen einem scharfen globalisierten Wettbewerb stellen. Da mittel- und langfristig kaum verlässliche Prognosen für die weitere Entwicklung der Wirtschaft getätigt werden können, wird PaderTeG weiter aller erforderlichen Maßnahmen treffen, um weiteres Wachstum zu generieren. Gerade in der Krisenzeit ergeben sich weitere Chancen und zum Teil werden Marktanteile neu verteilt. So sind bereits mehrere Unternehmen auf die PaderTeG-Gruppe zugekommen und haben ganze Produktspektren oder Teile von Unternehmen zur Übernahme angeboten. Im Jahr 2009 wurde ein solches Projekt von PaderTeG angenommen. Dadurch wird es gelingen, sowohl den Umsatz der Gruppe erheblich zu steigern, aber auch der durch die gesunkenen Umsätze seit Beginn der Krise zu verzeichnenden Gemeinkostenprogression wieder entgegenzutreten. Wie auch in den Vorjahren geht die Entwicklung entlang der Wertschöpfung am Kabelprodukt hin zu einer "Kunden-Komplettlösung" unvermindert weiter. Dies erfordert in allen Funktionsbereichen, vom Vertrieb bis zur Auslieferlogistik, hohe Sachkompetenz und ständiges Anpassen an für PaderTeG gänzlich neue Produkte und Herstellungsverfahren. Diese Entwicklung findet immer stärker in einem internationalisierten Kunden- und Lieferantenspektrum statt, so dass sich auch zukünftig Verantwortlichkeiten den weltweiten Kundenerfordernissen anpassen müssen. Insbesondere werden im Jahr 2009 weitere Kostenreduzierungen umgesetzt. Hiervon sind vorrangig Auftragsbearbeitung und Lagerfunktionen betroffen. Zusätzlich wird in 2009 der Personalstamm in Paderborn diesen neuen Gegebenheiten angepasst. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. IV. Risikomanagementziele und -methoden Die global ausgerichtete Geschäftstätigkeit von PaderTeG ist unvermeidlich mit Risiken verbunden, die sich trotz aller Sorgfalt nicht vollständig ausschließen lassen. Oberster Grundsatz ist es, vorhandene Chancen zu nutzen und die mit den Geschäften verbundenen Risiken nur dann einzugehen, wenn ein angemessener Beitrag zum Unternehmenswert erwartet werden kann. Diese Strategie hat sich über Jahre bewährt und wird insbesondere jetzt zur Zeit der Wirtschaftskrise sehr bedeutend. PaderTeG versucht, die sich am Markt ergebenden Chancen für zielgerichtetes organisches Wachstum zu nutzen. Im Geschäftsjahr 2009 tragen die geringen Rohstoffpreise zu zusätzlichem Ergebnis bei und werden permanent überwacht. Bei einem eventuellen erneuten Anstieg kann dann durch geeignete Absicherungen dieser Vorteil gewahrt werden. Das Qualitätsmanagement der PaderTeG-Gruppe wurde zwar auf der einen Seite durch die Auditierungen der DQS für einwandfrei befunden, jedoch ist es weiter perfektioniert worden. Die permanente Überwachung des Qualitätsniveaus und auch vielzählige neue Methoden haben zu einer weiteren erheblichen Verbesserung der Reklamationsquoten geführt. Nacharbeitskosten, aber auch interner Qualitätsaufwand konnten erheblich gesenkt werden. Hinzu kommt, dass PaderTeG versucht durch Notfallpläne, geeignete Standortwahl sowie Kapazitätsreserven weiteren Risiken zu begegnen. Die Aufrechterhaltung zweier Produktionsstandorte der PaderTeG-Gruppe in der Slowakei und in Rumänien trägt zu übergeordneter Sicherheit bei und mindert die Risiken lokaler Probleme. Durch die Wettbewerbssituation beider Werke untereinander entsteht ein automatisierter Verbesserungsprozess in beiden Werken, die durch Controlling, Maßnahmenmanagement, Strategievorgaben und weitere Verfahren unterstützt werden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB haben sich nicht ereignet. V. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Die aktuelle Lage an den Finanzmärkten und die sich daraus ableitenden negativen Effekte in der Realwirtschaft hinterlassen auch Spuren in der PaderTeG-Gruppe. In der aktuellen Situation ist eine Aussage zur zukünftigen Entwicklung mit so vielen Unwägbarkeiten verbunden, dass diese quasi wertlos ist. Insbesondere unsere Automotive-Kunden können aktuell keine Prognosen zum nächsten Geschäftsjahr abgeben. Wir beabsichtigen trotz aller gegenwärtigen weltwirtschaftlichen Probleme, unsere bislang erfolgreiche Geschäftspolitik fortzuführen und die bisherige Strategie weiter umzusetzen. Im Mittelpunkt steht damit, das Kerngeschäft auszubauen, die Internationalisierung fortzusetzen und zusätzliche Geschäftspotenziale auf solchen Gebieten zu erschließen, die das Kerngeschäft erweitern oder diesem verwandt sind. Gleichzeitig werden wir den Wandel unseres Unternehmens zum Anbieter ganzheitlicher Lösungen forciert vorantreiben. Wir erkennen, dass diese Fähigkeit immer stärker vom Markt angenommen wird, und sehen darin ein bedeutendes Differenzierungsmerkmal unseres Unternehmens. PaderTeG ist mittlerweile nach 10 Jahren Geschäftstätigkeit ein bekannter und angesehener Anbieter von Verkabelungslösungen. Mehr und mehr Unternehmen schenken PaderTeG das Vertrauen und sind bereit ganze Produktionen oder Produktspektren zu PaderTeG zu verlagern. Viele Kunden bauen zurzeit auch aus Sicherheitsgedanken Zweitlieferanten auf wodurch sich für PaderTeG zusätzliche Chancen ergeben. Im Vorjahreslagebericht hatten wir für die beiden folgenden Geschäftsjahre 2008 und 2009 mit Umsatzsteigerungen gerechnet. Tatsächlich ist es in 2008 zu einem Umsatzrückgang von rd. 6 % gekommen. Das Jahr 2009 wird im Vergleich zu 2008 ebenfalls ein umsatzschwächeres Jahr mit voraussichtlich 40 - 50 % weniger Umsatz. Die Anpassung der Organisation an diese veränderten Bedingungen erfolgt jedoch umgehend und der Verlauf der ersten 3 Quartale 2009 beweist die Fähigkeit der PaderTeG-Gruppe, sich schnell zu verändern, sodass auch unter den gegebenen Bedingungen mit den bestehenden Kreditlinien über zwei regionale Kreditinstitute gefahren werden kann und allenfalls für weitere Ausdehnungen des Geschäfts sowie damit verbundene Investitionen weiterer Kapitalbedarf notwendig werden könnte. Der Umsatzverlauf in 2009 zeigt zudem, dass sich die Umsätze auf ein zwar erheblich niedrigeres Niveau eingependelt haben, dass diese aber erfreulicherweise über alle Branchen konstant darstellen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück, mit denen wir langfristige Lieferverträge anstreben. Soweit es sich um Gesellschaften der PaderTeG-Gruppe handelt, sorgen wir dafür, dass der Qualitätsstand innerhalb der Gruppe konstant hoch gehalten wird. Für 2009 rechnen wir insgesamt mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Mit dem bestehenden Kundenstamm, an dessen Ausbau in Zukunft weiterhin gearbeitet wird, ist jedoch wieder mit einem positiven Jahresergebnis für das 2010 zu rechnen. VI. Forschung und Entwicklung Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind auf innovative und kundenspezifische Lösungen ausgerichtet. So konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 neben technischen Verbesserungen im eigenen Produktionsumfeld auch zahlreiche neue und innovative Lösungen für unsere Kunden vorgestellt werden. Die erfolgreiche Prototypenentwicklung und -fertigung eines Kabelsatzes für einen Sportwagenhersteller hat die Leistungsfähigkeit der PaderTeG-Entwicklungsbereiche unter Beweis gestellt. PaderTeG hat hier erstmals an der Entwicklung eines zentralen Automobilkabelsatzes mitgewirkt. VII. Bestehende Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen des Unternehmens.
Paderborn, den 30. Oktober 2009 Michael Maas, Geschäftsführer Frank Pluschke, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die PaderTeG GmbH, Bad Driburg, ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 zugrundeliegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt. Im Einzelnen wurden folgende wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt: Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungsberechnung im Jahr des Zugangs erfolgt pro-rata-temporis. Bei den Sachanlagen werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 150 voll und Vermögensgegenstände zwischen € 150,01 und € 1.000 mit insgesamt 20 % abgeschrieben (§ 6 Abs. 2, 2a EStG). Die Abschreibungen werden entsprechend der festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt vorgenommen:
Die Bestände des Vorratsvermögens wurden zum Bilanzstichtag aufgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt auf der Grundlage gleitender Durchschnittspreise. Bestandsrisiken wurde ausreichend Rechnung getragen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkten Fertigungs- und Materialkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Kosten für Materialausschuss sowie Verwaltungsgemeinkosten angesetzt. Der niedrigere beizulegende Wert wurde retrograd unter Abzug angemessener Abschläge für die noch anfallenden Produktions-, Verwaltungs-, und Vertriebskosten vom Verkaufspreis abzüglich Erlösschmälerungen ermittelt. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, dem niedrigeren Marktpreis/dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt auf der Grundlage gleitender Durchschnittspreise. Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerreichweite bzw. geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird gemäß dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen. Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Netto-Forderungsbestand gebildet. Fremdwährungsforderungen werden mit dem historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Flüssige Mittel in Fremdwährung werden mit dem historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Teilwerten bzw. Barwerten für laufende Renten angesetzt, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften mit einem Zinsfuß von 6 % ermittelt werden. Zum Bilanzstichtag wurden die Richttafeln 2005 G der Heubeck AG angewendet. Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem historischen Umrechnungskurs oder dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen bezeichnet, die in den Konzernabschluss der P & M Holding GmbH, Paderborn, einbezogen werden müssten, wenn diese einen Konzernabschluss aufzustellen hätte. II. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 74.466,98 (Vorjahr € 420.571,21) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in voller Höhe Forderungen gegen den Gesellschafter. Die Umstellung des gezeichneten Kapitals in Euro erfolgte bisher noch nicht. Zum 31. Dezember 2008 betrug das gezeichnete Kapital noch DM 200.000,00. Verbindlichhkeiten in Höhe von € 3.921.460,51 (Vorjahr € 4.393.526,17) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise übliche Eigentumsvorbehalte. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. III. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. S. des § 285 Nr. 3 HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, betragen insgesamt T€ 1.519. Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Der Mietvertrag über Grundstücke und Gebäude hat eine Laufzeit von fünf Jahren und läuft bis zum 31. Januar 2012. Des Weiteren besteht ein Pfandrecht der Deutsche Bank AG, Bielefeld, an einem Festgeldkonto, welches in Höhe von € 12.000,00 unter dem Posten "Kasse, Guthaben bei Kreditinstituten" in der Bilanz ausgewiesen wird. Das Pfandrecht dient der Absicherung einer von dem Kreditinstitut zu Gunsten der PaderTeG GmbH herausgelegten Zoll- und Steuerbürgschaft für Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Die zum Bilanzstichtag gegenüber dem Zollamt bestehende Verbindlichkeit valutiert in Höhe von € 0,00. 3. Anzahl der Beschäftigten
4. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Herr Dipl.-Ing. Michael Maas, Technischer Geschäftsführer, Paderborn Herr Dipl.-Kfm. Frank Pluschke, Kaufmännischer Geschäftsführer, Beckenried/Schweiz Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2008 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Den Geschäftsführern wurden verzinsliche Darlehen in Höhe von € 116.062,45 gewährt. Die Darlehen werden mit 8,25 % verzinst. Im Geschäftsjahr erfolgten Rückzahlungen in Höhe von € 952,06. Haftungsverhältnisse zu Gunsten der Geschäftsführer wurden nicht eingegangen. 5. Konzernabschluss Die P & M Holding GmbH, Paderborn, ist als Mutterunternehmen wegen Unterschreitens der Größenmerkmale des § 293 Abs. 1 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. IV. Vorschlag der Geschäftsführung für die Verwendung des Ergebnisses Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 387.935,39 zusammen mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von € 2.148.136,69 auf neue Rechnung vorzutragen. Paderborn, den 30. Oktober 2009 Geschäftsführer Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextDie zur Offenlegung bestimmten Unterlagen werden unter Inanspruchnahme von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches bekannt gemacht. Dem vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2008 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PaderTeG GmbH, Bad Driburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Paderborn, den 30.10.2009 TEAM
GMBH
Peter Paul Klotz, Wirtschaftsprüfer Torsten Fitzner, Wirtschaftsprüfer |
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