Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 175362
Vorher
AXYS Gesellschaft für Entwurfsautomatisierung eingebetteter Systeme mbH
Eingetragen
10.3.1997
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Forschung, Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Technologietransfer und Beratung im Bereich Software- und Hardware-Komponenten sowie Werkzeuge für den rechnerunterstützten Entwurf von elektronischen Systemen, insbesondere eingebetteten Systemen und Systemen der Signalverarbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Joachim Krech
seit 12.9.2008
Geschäftsführer
Reinhard Keil
seit 12.9.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ARM LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ARM Limited
United Kingdom
25.600 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ARM Germany GmbH

Aschheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bilanz zum 31. März 2024

AKTIVA

31.03.2024 31.03.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.188,75 133.415,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.500,00 7.500,00
Summe Anlagevermögen 162.689,75 140.916,75
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.785.482,88 24.299.409,14
2. sonstige Vermögensgegenstände 419.822,55 148.247,56
26.205.305,43 24.447.656,70
II. Guthaben bei Kreditinstituten 8.148.480,89 2.262.539,94
Summe Umlaufvermögen 34.353.786,32 26.710.196,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.728,02 23.477,37
34.539.204,09 26.874.590,76

PASSIVA

31.03.2024 31.03.2023
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag 24.531.353,26 21.970.492,03
III. Jahresüberschuss 1.398.079,00 2.560.861,23
Summe Eigenkapital 25.955.032,26 24.556.953,26
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 88.935,00 181.835,00
2. sonstige Rückstellungen 1.504.979,27 1.889.119,27
1.593.914,27 2.070.954,27
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 37.568,41 71.104,12
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 37.568,41 (EUR 71.104,12)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.512.232,25 51.148,99
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.512.232,25 (EUR 51.148,99)
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.440.456,90 124.430,12
- davon aus Steuern EUR 5.416.394,19 (EUR 104.548,30)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 24.062,71 (EUR 19.881,82)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 5.440.456,90 (EUR 124.430,12)
6.990.257,56 246.683,23
34.539.204,09 26.874.590,76

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.781.402,00 14.937.139,00
2. sonstige betriebliche Erträge 46.093,64 123,40
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 682,49 (EUR 123,40)
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.734.571,16 -9.287.573,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.047.694,10 -966.369,19
- davon für Altersversorgung EUR 325.176,84 (EUR 318.280,21) -12.782.265,26 -10.253.942,97
4. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -70.818,81 -59.175,48
5. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.308.106,35 -1.693.234,94
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 631,78 (EUR
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.225.031,94 520.119,04
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.224.494,25 (EUR 520.119,04)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.463,59 -2.436,43
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 0,00 (EUR 2.376,96)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -491.794,57 -887.730,39
9. Ergebnis nach Steuern 1.398.079,00 2.560.861,23
10. Jahresüberschuss 1.398.079,00 2.560.861,23

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 20. Februar 1997 gegründet.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma ARM Germany GmbH mit Sitz in Aschheim, Landkreis München im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 175362 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00, sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Rechnungsabgrenzungsposten sind die auf der Aktivseite ausgewiesenen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gem. § 274 Abs. 1 HGB.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz / Finanzanlagen

Währung Beteiligung Eigenkapital zum 31.03.2024 Ergebnis in 2024
% in TEuro in TEuro
ARM Germany d.o.o. EUR 100 243 46

Die Firma ARM Germany d.o.o., Slowenien, wurde am 5.März 2014 gegründet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.03.2024 31.03.2023
EUR EUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.785.482,88 24.299.409,14
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 419.822,55 148.247,56
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 0,00 0,00
26.205.305,43 24.447.656,70

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen und bestehen in Höhe von EUR 25.785.482,88 (Vorjahr: EUR 24.299.409,14) gegenüber der Gesellschafterin, ARM Ltd., Cambridge, Großbritannien, wobei die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 24.874.909,25 (Vorjahr: EUR 27.431.798,91) und Forderungen bezüglich RSU in Höhe von EUR 6.288.903,69 (Vorjahr: EUR 0,00) mit den Verbindlichkeiten bezüglich RSU für 2023 in Höhe von EUR 5.378.330,06 (Vorjahr: EUR 3.132.389,77)verrechnet wurden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Kautionen, Körperschaftsteuerrückforderung sowie Umsatzsteuerforderungen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungen betreffen Kosten für Versicherungen für den Zeitraum ab 1. April 2024.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 25.600,00 ist eingezahlt und wird in voller Höhe von der Gesellschafterin ARM Ltd., Cambridge, Großbritannien gehalten.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten Gewerbesteuerrückstellungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für folgende Positionen gebildet:

31.03.2024 31.03.2023
TEUR TEUR
Bonus 1.033 1.612
Urlaubsansprüche 174 203
Abfindungen 173 0
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 82 66
Ausstehende Rechnungen 43 8
Summe 1.505 1.889

Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Sozialversicherung sowie Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten.

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt im Geschäftsjahr und im Vorjahr weniger als ein Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultierten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 205.297,43 (Vorjahr: EUR 51.148,99) gegenüber der ARM Germany d.o.o., Slowenien, und in Höhe von EUR 1.306.934,82 (Vorjahr: EUR 0,00) gegenüber der ARM Holdings plc.

Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zahlungsverpflichtung aus 2024/2025 2025/2026- 2028/2029 2028/2029 bis 06/2034
in TEUR
Mietverträgen 214 1.361 2.849
Mietkautionen 135

Sonstige Angaben

Mindestbesteuerung

Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD („Säule 2-Gesetzgebung“) erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze sind zum 01.01.2024 wirksam geworden.

Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen wesentlichen Auswirkungen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023/2024 waren:

Reinhard Keil / Dipl.-Ing. FH (Elektrotechnik), (Senior Director of Embedded Tools)

Joachim Krech (Director of Engineering, MCU Tools)

Seit 20. Januar 2025:

Christophe Frey / Ingenieur(VP Europe Engagement, Legal division)

Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Auf die Angaben der Geschäftsführergehälter wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

31.03.2024 31.03.2023
Administration 2 2
Sales 7 6
Engineering 25 21
Marketing 5 6
Support 5 6
Summe 44 41

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der ARM Ltd., Cambridge, Großbritannien, einbezogen.

Der Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Softbank Group Corp. als höchster Konzernspitze einbezogen und ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Der ARM-Konzern wurde am 5. September 2016 von der Softbank übernommen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die finanzielle Auswirkungen auf den vorliegenden Jahresabschluss haben.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.398.079,00 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Aschheim, den 17. Juli 2025

Geschäftsführung

Joachim Krech

Reinhard Keil

Christophe Frey

ANLAGENSPIEGEL zum 31. März 2024

ARM Germany GmbH, 85609 Aschheim

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.04.2023 Zugänge Abgänge Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 18.750,00 18.750,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 18.750,00 18.750,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 588.917,07 92.752,81 1.619,00 680.050,88
Summe Sachanlagen 588.917,07 92.752,81 1.619,00 680.050,88
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.500,00 7.500,00
Summe Finanzanlagen 7.500,00 7.500,00
Summe Anlagevermögen 615.167,07 92.752,81 1.619,00 706.300,88
kumulierte Abschreibung 01.04.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibung 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 18.749,00 18.749,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 18.749,00 18.749,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 455.501,32 70.818,81 1.458,00 524.862,13
Summe Sachanlagen 455.501,32 70.818,81 1.458,00 524.862,13
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 474.250,32 70.818,81 1.458,00 543.611,13
Buchwert Geschäftsjahr 31.03.2024 Buchwert Vorjahr 31.03.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.188,75 133.415,75
Summe Sachanlagen 155.188,75 133.415,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.500,00 7.500,00
Summe Finanzanlagen 7.500,00 7.500,00
Summe Anlagevermögen 162.689,75 140.916,75

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 / 2024

1. Geschäftstätigkeit des Unternehmens

Die Arm Germany GmbH ging aus der Übernahme der Keil Software hervor, die 1985 gegründet wurde und sich auf Softwareentwicklungstools für den Mikrocontroller-Markt spezialisiert hat. Die Arm Germany GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Arm Ltd. mit Sitz in Cambridge, England. Arm entwickelt, entwirft und lizenziert leistungsstarke, kostengünstige und energieeffiziente CPU-Produkte und verwandte Technologien und ist seit September 2023 an der NASDAQ notiert. Arm übernahm Keil Software im Jahr 2005; seither liegt der Fokus in der deutschen Niederlassung weiterhin auf Mikrocontroller, die auf Arm-Prozessor-IP basieren.

Die Hauptprodukte sind:

Keil MDK Microcontroller Development Kit - eine umfassende Softwarelösung für die Entwicklung und das Debugging von Embedded-Systemen auf Basis von Arm-Mikrocontrollern.

ULINK Debug Adapter - verbindet den MDK-Debugger mit der Zielhardware.

CMSIS Software-Standard, der Basissoftware für Cortex-M- und einige Cortex-A-Mikrocontroller bereitstellt.

Diese Produkte werden vornehmlich über Distributoren vermarktet und erfordern eine enge Zusammenarbeit mit globalen Entwicklungsteams im England und Frankreich. Der Vertrieb erfolgt weltweit.

Zusätzlich verfügt die Arm Germany GmbH über ein Vertriebsteam und eine wachsende Anzahl von Entwicklern mit Spezialisierung auf die Automobilindustrie - ein für den deutschen Markt sehr wichtiger Sektor.

2. Geschäftsentwicklung und Ergebnis

Mit der Keil-MDK-Produktlinie bedient das Unternehmen einen globalen Markt mit zahlreichen Industriekunden in Europa und weltweit. Die Geschäftsentwicklung hängt von der Halbleiterindustrie und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage ab. Unsere Produkte sind Investitionsgüter und somit konjunkturabhängig.

2.1 Branchen- und Unternehmensentwicklung im gesamtwirtschaftlichen Kontext

Im Jahr 2023 schrumpfte die deutsche Wirtschaft laut Statistischem Bundesamt (Destatis)1 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Ursachen waren unter anderem hohe Energiepreise, steigende Zinsen sowie eine schwache Inlands- und Auslandsnachfrage.

Auch die weltweite Halbleiterindustrie war rückläufig: Laut World Semiconductor Trade Statistics (WSTS) sank der globale Halbleitermarkt um 8,2 % auf etwa 526 Mrd. USD2. Ursachen waren Lagerkorrekturen und sinkende Nachfrage in wichtigen Endmärkten.

Trotz dieses schwierigen Umfelds zeigte sich die ARM Germany GmbH während des Geschäftsjahres widerstandsfähig, was das robuste Geschäftsmodell und die strategische Position im Halbleitermarkt unterstreicht.

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24 066 811.html
2 https://www.wsts.org/76/recent-news-release

2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wichtigste Kennzahlen (in Tsd. EUR), dabei sind der Gesamtumsatz und das Jahresergebnis (Jahresüberschuss) unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren:

Geschäftsjahr 2025/24E 2024/23 2023/22 2022/21
Gesamtumsatz 14.537 15.781 14.937 13.227
Umsatz Dev.-Tools 6.708 8.491 8.477 8.838
Umsatz Cost-Plus 7.829 7.291 6.460 4.389
Personalaufwand 11.059 11.734 9.287 8.902
Jahresüberschuss 477 1.398 2.560 2.430

Der Umsatz mit Entwicklungstools blieb nahezu konstant, was eine stabile Vertriebstätigkeit signalisiert. Der Cost-Plus-Umsatz stieg um 6 %, jedoch wuchsen die Ausgaben überproportional. Der Jahresüberschuss sank um 1.162 Tsd. EUR auf 1.398 Tsd. EUR (-45 %), hauptsächlich wegen gestiegener Personalaufwendungen infolge eines neuen RSU-Aktienoptionsprogramms, das frühere Bonuszahlungen ersetzt. Die Aktienvergütungen übertrafen die Einsparungen durch weggefallene Bonuszahlungen.

Die Rentabilität bleibt positiv, steht aber unter Druck. Die finanziellen Ergebnisse entsprechen unter Berücksichtigung der RSU-Gehaltskomponente den Erwartungen.

2.3 Ertrags- und Vermögenslage

Siehe Abschnitt 2.2: Sonstige Erträge stiegen um 704 Tsd. EUR auf 1.224 Tsd. EUR, getrieben durch höhere konzerninterne Zinssätze auf überfällige Forderungen von Arm Limited.

Auf der Aktivseite stiegen konzerninterne Forderungen um 1.486 Tsd. EUR auf 25.785 Tsd. EUR, hauptsächlich durch den einbehaltenen Jahresüberschuss 2022/2023.

Auf der Passivseite stiegen konzerninterne Verbindlichkeiten um 1.461 Tsd. EUR aufgrund verrechneter Aktienvergütungen. Die Eigenkapitalquote fiel temporär auf 75,1 % (Vorjahr: 91,4 %) infolge hoher Lohnsteuer-Rückstellungen (5.416 Tsd. EUR) durch RSU-Ausschüttung im März 2024.

Sonstige Rückstellungen (überwiegend Personal) sanken um 385 Tsd. EUR wegen angepasster Bonusregelungen im Zuge des Börsengangs.

2.4 Finanzlage

Das Unternehmen finanziert sich ausschließlich aus operativen Einnahmen.

2.5 Gesamtbeurteilung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Insgesamt sind wir mit der operativen Entwicklung im Geschäftsjahr zufrieden. Die Umstellung von Bonuszahlungen auf Aktienvergütung sollte weiter beobachtet werden, um Mitarbeiterbindung sicherzustellen.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1 Risiken und Chancen durch Geschäftsmodellwandel

Der Markt für Softwareentwicklungstools befindet sich im Wandel: kostenlose Tools von Halbleiterherstellern und SaaS-Modelle verdrängen klassische Lizenzverkäufe. Die Risiken werden als moderat eingeschätzt; gleichzeitig entstehen Chancen durch neue Wachstumsfelder wie Künstliche Intelligenz.

3.2 Fachkräftemangel

Die Dienstleistungen für die Konzernmutter sind stark abhängig von qualifizierten Arbeitskräften, deren Mangel das Lohnniveau erhöht und den Standort Deutschland weniger attraktiv macht. Risiko: moderat.

3.3 Geopolitische Risiken

Der sogenannte „Chip war“ zwischen China und den USA birgt weiterhin ein hohes Risiko für Verfügbarkeit und Exportbedingungen. Einschätzung: unverändert hoch.

3.4 Zusammenfassung

Insgesamt wird das Risiko-Chancen-Verhältnis als moderat eingeschätzt, allerdings mit höheren geopolitischen Risiken als in Vorjahren.

Ausblick

Laut WSTS3 -Frühjahrsprognose 2025 erholte sich der Halbleitermarkt im Jahr 2024 deutlich mit +19,7 % auf 631 Mrd. USD, getrieben durch die Segmente Speicher (+79,3 %) und Logik (+20,8 %).

Regionale Entwicklung:

Amerika: +45,2 %

Asien-Pazifik: +16,4 %

Europa: -8,1 %

Für 2025 wird ein globales Wachstum von +11,2 % prognostiziert (701 Mrd. USD), vor allem durch Logik (+23,9 %) und Speicher (+11,7 %).

Europa soll leicht um 3,4 % wachsen, während Amerika und Asien ihre starke Entwicklung fortsetzen.

Für 2024/2025 meldete das Unternehmen einen Umsatzrückgang um 7,9 % auf 14.537 Tsd. EUR. Die Einnahmen aus Entwicklungstools gingen um 21,0 % zurück, Cost-Plus-Umsätze stiegen um 7,4 %. Der Jahresüberschuss sank auf 477 Tsd. EUR (noch nicht testierter Abschluss).

Wesentliches Ereignis im GJ 2024/2025

Ein bedeutendes Ereignis war der Umzug in neue Büroräume in Aschheim im Oktober 2024 (Mietvertrag: September 2023). Die Gesamtausgaben beliefen sich auf ca. 1,29 Mio. EUR (davon 767 Tsd. EUR für Mieterausbau). Die Abschreibung erfolgt über 10 Jahre.

Die zusätzliche Abschreibung beträgt ca. 164 Tsd. EUR für 2024/2025. Die Auswirkungen auf die GuV sind gering. Der Umzug verbessert die Infrastruktur und Arbeitsbedingungen erheblich, wodurch der Standort Deutschland deutlich aufgewertet wird.

3 https://www.wsts.org/76/WSTS-Semiconductor-Market-Forecast-Spring-2025

Ausblick für GJ 2025/2026

Da das Ergebnis bei Softwareentwicklungstools aufgrund der Konkurrenz weiterhin rückläufig ist, erfolgt ab 2025/2026 voraussichtlich eine vollständige Umstellung auf das Cost-Plus-Modell und die Entwicklungstool-Umsätze entfallen. Alle Erlöse werden gemäß konzerninternen Verrechnungspreisen erfasst.

Annahmen:

Betriebsaufwand steigt um mindestens 10 %

7 % Gewinnaufschlag im Cost-Plus-Modell

Durch die Umstellung auf das Cost-Plus-Modell sollte sich der negative Trend beim Gesamtumsatz und das Jahresergebnis gegenüber dem Geschäftsjahr 2024/2025 wieder umkehren. Eine genaue Prognose ist aufgrund externer Effekte (Entwicklung des Aktienkurses der ARM Itd.) zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich.

 

Aschheim, den 17. Juli 2025

Geschäftsführung

Joachim Krech

Reinhard Keil

Christophe Frey

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ARM Germany GmbH, Aschheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ARM Germany GmbH, Aschheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ARM Germany GmbH, Aschheim, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidelberg, den 18. Juli 2025

FALK GmbH & Co KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

ANDREAS MARTIN HEINZEL, Wirtschaftsprüfer

Andreas Heinzel, Wirtschaftsprüfer

Unserem Auftrag lagen die Allgemeinen Auftragsbedingungen vom 1. Januar 2024 zugrunde. Durch Kenntnisnahme und Nutzung bestätigt jeder Empfänger, die dort getroffenen Regelungen (einschließlich der Haftungsregelung unter der Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen) zur Kenntnis genommen zu haben, und erkennt deren Geltung im Verhältnis zu uns an.

Für Veröffentlichungen und die Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts der ARM Germany GmbH, Aschheim, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 in einer von der testierten Fassung abweichenden Form sowie für den Fall der Übersetzung in andere Sprachen bedarf es zuvor unserer erneuten schriftlichen Zustimmung, falls dabei der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis darauf erfolgt.

Die Gesellschafterversammlung der ARM Germany GmbH hat den Jahresabschluss zum 31. März 2024 am 06.08.2025 festgestellt.

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