Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 74503
Vorher
AVC Systemhaus GmbHCableway Mitte GmbHCableway Nord GmbH
Eingetragen
11.9.2003
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Gegenstand
- die Entwicklung, Projektierung, Planung, Errichtung, Herstellung, Service, Vertrieb, Verwaltung, Betreibung und Finanzierung von Telekommunikationsanlagen, Telekommunikationssystemen im weitesten Sinne, sowie alle in diesem Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, - die Entwicklung und Herstellung von System- und technischen Lösungen im Bereich der Datenverarbeitung und Datenbanken, - der Handel mit elektronischen Artikeln jeglicher Art sowie Handel mit Hard- und Softwarekomponenten im weitesten Sinne, - die Errichtung und Wartung sowie die Instandsetzung von Kabelanlagen aller Art zur Vernetzung von Medien einschließlich der Aufstellung entsprechender Endgeräte und alle jeweils damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Besart Steidl
seit 29.1.2026
Prokura
Falk Pommer
seit 20.1.2023
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Circet Deutschland SE
Germany
25.200 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Circet Kabel Service GmbH

Bergisch Gladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Circet Kabel Service GmbH hat ihren Sitz in Bergisch Gladbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 74503 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Mit Verschmelzungsvertrag vom 21. Juni 2023 und Eintragung im Handelsregister am 27. Juni 2023 wurde rückwirkend zum 1. Januar 2023 die Circet Kabel GmbH auf die Circet Kabel Service GmbH verschmolzen. Die Geschäftsvorfälle der Circet Kabel GmbH wurden somit ab dem 1. Januar 2023 in den Jahresabschluss der Circet Kabel Service GmbH einbezogen. Die Verschmelzung erfolgte zu Buchwerten. Der Vergleich zum Vorjahr ist somit eingeschränkt.

Im Wesentlichen wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 645), Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 8.561), Bankguthaben (TEUR 566), sonstige Rückstellungen (TEUR 180) sowie Verbindlichkeiten (TEUR 11.635) zu Buchwerten übernommen. Der negative Unterschiedsbetrag (TEUR 1.935) wurde mit der Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB verrechnet.

Das Ergebnis nach Steuern der Circet Kabel GmbH betrug zum 31. Dezember 2022 TEUR -332. In 2022 wies die Circet Kabel GmbH im Wesentlichen Umsatzerlöse von TEUR 59.637 sowie einen Materialaufwand von TEUR 54.255 aus.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, unverändert angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Es kamen Abschreibungssätze zwischen 5,26 % und 50 % zum Ansatz. Seit dem Jahr 2008 angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt, der über fünf Jahre mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen waren wie im Vorjahr nicht erforderlich.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die in den Vorräten enthaltenen unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind Werk- oder Dienstleistungen der Gesellschaft, welche gegenüber dem Auftraggeber noch nicht abrechenbar sind.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Für erkennbare Bonitätsrisiken werden Wertberichtigungen in ausreichendem Umfang gebildet. Die Wertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird in Abhängigkeit von der Überfälligkeit der Forderung zwischen 2 %

(1-30 Tage) und 100 % (mehr als drei Monate überfällig) gebildet.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Auszahlungen für Aufwendungen, die dem neuen Geschäftsjahr zuzuordnen sind.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkannten Risiken und Lasten angemessen und ausreichend Rechnung getragen, sodass die Bewertung mit dem Erfüllungsbetrag erfolgt ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Geschäftsjahr davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Vorjahr davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
TEUR TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.459 0 1.667 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.101 0 5.791 0
Sonstige Vermögensgegenstände 195 0 621 0
5.755 0 8.079 0

Die Forderungen im Verbundbereich in Höhe von TEUR 2.101 (i. Vj. TEUR 5.791) resultieren in Höhe von TEUR 2.101 aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (i. Vj. TEUR 2.290) gegenüber der Gesellschafterin.

Eigenkapital

Die Kapitalrücklage reduziert sich aufgrund der Verschmelzung der Circet Kabel GmbH auf TEUR 16.242 (i. Vj. TEUR 18.178).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.004 setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen aus fertigen und unfertigen Leistungen 2.173
Rückstellungen für Personalkosten 1.583
Rückstellungen für Jahresabschlusskosten 160
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht 38
Rückstellung für Gewährleistungen 50
4.004

Die sonstigen Rückstellungen sind ausschließlich kurzfristig.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich in Höhe von TEUR 4.438 (i. Vj. TEUR 9.005) betreffen in Höhe von TEUR 3.495 (i. Vj. TEUR 8.320) Verbindlichkeiten aus der Finanzierung gegenüber der Circet Deutschland SE und Circet Frankreich, GEFI Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 942 (i. Vj. TEUR 685). Hiervon entfallen TEUR 736 auf die Circet Deutschland SE. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen insgesamt TEUR 3.446 (i. Vj. TEUR 8.320).

31.12.2023
Summe unter einem Jahr ein bis fünf Jahre über fünf Jahre Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.602 1.478 124 0 1.207
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0 58
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.974 3.622 1.352 0 4.741
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.438 943 3.495 0 9.005
Sonstige Verbindlichkeiten 3.466 3.466 0 0 2.420
14.480 9.509 4.971 0 17.431
31.12.2022
unter einem Jahr ein bis fünf Jahre über fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 245 800 162
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 58 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.986 755 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.005 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.420 0 0
15.714 1.555 162

Die Verbindlichkeiten sind insgesamt unbesichert.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse im Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023 belaufen sich auf TEUR 111.720 (i. Vj. TEUR 93.463). Davon resultieren TEUR 12.241 aus dem BI-Geschäft, TEUR 28.792 aus der Entstörung und TEUR 65.891 aus Projektgeschäft (Vodafone TEUR 18.778). Alle Umsätze wurden in der Bundesrepublik Deutschland generiert.

Die periodenfremden Erträge umfassen Korrektur-Buchungen aus der Verschmelzung 2022 von TEUR 594.

Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen in Höhe von TEUR 161 vor.

VI. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen entfallen auf folgende Sachverhalte:

unter einem Jahr ein bis fünf Jahre über fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR
Mieten 780 0 0
Leasing 972 972 0
1.752 972 0

Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 529 (i. Vj. 520) Arbeitnehmer beschäftigt.

2023 Arbeitnehmer
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 511
Geringfügig Beschäftigte 18

Konzernzugehörigkeit

Name und Sitz des Mutterunternehmens ist die Circet Odyssee SAS, Paris/Frankreich. Der Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis wird nach IFRS erstellt und am Sitz der Gesellschaft in Frankreich offengelegt.

Honorar Abschlussprüfer

Das Honorar für den Abschlussprüfer betrug TEUR 130 und entfiel vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem Abschlussstichtag vor.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr

Herr Kemal Kösemehmetoglu, hauptberuflich Geschäftsführer, Bonn

Herr Josef Würz, München, Kaufmann

Herr Michael Hegemann, hauptberuflich Geschäftsführer, Neuenhausen (ausgeschieden zum 31. Juli 2024)

Herr Michael Hegemann erhält keine Vergütung von der Gesellschaft. Die Gesellschaft nimmt im Übrigen die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

 

Bergisch Gladbach, den 1. August 2024

Kemal Kösemehmetoglu

Josef Würz

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 711.827,82 667,61 0,00 712.495,43
2. Geschäfts- oder Firmenwert 119.683,64 0,00 0,00 119.683,64
831.511,46 667,61 0,00 832.179,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.542.823,08 0,00 0,00 1.542.823,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.410.549,20 780.697,86 84.979,50 5.106.267,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.858.265,38 914.056,13 128.861,68 15.643.459,83
20.811.637,66 1.694.753,99 213.841,18 22.292.550,47
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,00 0,00 0,00 1,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 367.914,35 0,00 367.914,35 0,00
367.915,35 0,00 367.914,35 1,00
22.011.064,47 1.695.421,60 581.755,53 23.124.730,54
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 688.375,79 16.168,37 0,00 704.544,16
2. Geschäfts- oder Firmenwert 119.683,64 0,00 0,00 119.683,64
808.059,43 16.168,37 0,00 824.227,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 550.071,04 64.559,11 0,00 614.630,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.378.378,46 1.212.228,97 74.012,53 3.516.594,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.196.466,45 741.183,20 118.929,99 11.818.719,66
14.124.915,95 2.017.971,28 192.942,52 15.949.944,71
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,00 0,00 0,00 1,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
1,00 0,00 0,00 1,00
14.932.976,38 2.034.139,65 192.942,52 16.774.173,51
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.951,27 23.452,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
7.951,27 23.452,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 928.192,93 992.752,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.589.672,66 2.032.170,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.824.740,17 3.661.798,93
6.342.605,76 6.686.721,71
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 367.914,35
0,00 367.914,35
6.350.557,03 7.078.088,09

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.951,27 23.452,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 928.192,93 992.752,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.589.672,66 2.032.170,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.824.740,17 6.342.605,76 3.661.798,93 6.686.721,71
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 367.914,35
6.350.557,03 7.078.088,09
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.898.400,49 1.803.500,88
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 11.184.343,60 13.082.744,09 10.714.419,66 12.517.920,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.459.091,71 1.666.723,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.101.264,35 5.790.932,50
3. Sonstige Vermögensgegenstände 194.978,43 5.755.334,49 620.966,11 8.078.622,08
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.743.320,53 3.185.990,16
20.581.399,11 23.782.532,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 89.904,87 97.539,00
27.021.861,01 30.958.159,87

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.200,00 25.200,00
II. Kapitalrücklage 16.241.858,31 18.177.576,73
III. Verlustvortrag -8.728.693,03 -9.167.896,90
IV. Jahresüberschuss 849.238,37 439.203,87
8.387.603,65 9.474.083,70
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 150.000,00 497.220,13
2. Sonstige Rückstellungen 4.004.130,96 3.555.760,77
4.154.130,96 4.052.980,90
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.602.156,99 1.206.907,14
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 58.501,10
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.973.836,22 4.741.056,92
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.437.689,14 9.004.707,71
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.466.444,05 2.419.922,40
- davon aus Steuern EUR 2.480.897,12 (i. Vj. EUR 1.743.087,19) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 514.059,27 (i. Vj. EUR 74.115,08) -
14.480.126,40 17.431.095,27
27.021.861,01 30.958.159,87

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 111.719.958,77 93.463.063,15
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 530.197,15 4.398.979,46
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.266.555,37 921.511,46
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.510.566,43 7.655.218,08
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 66.042.172,02 74.552.738,45 56.793.367,89 64.448.585,97
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 22.005.242,03 19.564.600,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 5.305.757,59 27.310.999,62 4.697.239,00 24.261.839,81
- davon für Altersversorgung EUR 11.493,89 (i. Vj. EUR 33.729,76) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.034.139,65 2.158.974,88
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.625.807,29 7.395.689,07
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 416,82 136.131,03
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 121.451,00) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 898.335,84 150.302,93
- davon an verbundene Unternehmen EUR 457.187,11 (i. Vj. EUR 4.726,19) -
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 152.301,15 1.577,10
11. Ergebnis nach Steuern 942.806,11 505.869,54
12. Sonstige Steuern 93.567,74 66.665,67
13. Jahresüberschuss 849.238,37 439.203,87

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Circet Kabel Service GmbH, Bergisch Gladbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Circet Kabel Service GmbH, Bergisch Gladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Circet Kabel Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt II.5. des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in II. 5. "Erklärung zur Unternehmensführung" des Lageberichts enthalten ist.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 19. September 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thiele, Wirtschaftsprüfer

Kompio, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Geschäftstätigkeit der Circet Kabel Service GmbH umfasst das Errichten, den Service und die Reparatur von Telekommunikationsnetzen in den Netzebenen NE 2, NE 3 und NE 4 (Breitbandkabel-Anlagen, Satellitenanlagen, Datenverarbeitungsanlagen usw.), den Vertrieb solcher Anlagen oder deren Komponenten sowie die Erbringung von Dienst- und Werkleistungen in diesem Geschäftsbereich. Dabei besteht auch die Möglichkeit der Durchführung des vollständigen Projektmanagements durch uns.

Strategisches Ziel der Circet-Gruppe ist die Marktführerschaft als Dienstleister im Bereich Personal & Technik für die großen Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen.

Mit Verschmelzungsvertrag vom 21. Juni 2023 und Eintragung im Handelsregister am 27. Juni 2023 wurde rückwirkend zum 1. Januar 2023 die Circet Kabel GmbH auf die Circet Kabel Service GmbH verschmolzen. Die Geschäftsvorfälle der Circet Kabel GmbH wurden somit ab dem 1. Januar 2023 in den Jahresabschluss der Circet Kabel Service GmbH einbezogen. Die Verschmelzung erfolgte zu Buchwerten. Der Vergleich zum Vorjahr ist somit eingeschränkt.

Im Wesentlichen wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 645), Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 8.561), Bankguthaben (TEUR 566), sonstige Rückstellungen (TEUR 180) sowie Verbindlichkeiten (TEUR 11.635) zu Buchwerten übernommen. Der negative Unterschiedsbetrag (TEUR 1.935) wurde mit der Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB verrechnet.

Das Ergebnis nach Steuern der Circet Kabel GmbH betrug zum 31. Dezember 2022 TEUR -332. In 2022 wies die Circet Kabel GmbH im Wesentlichen Umsatzerlöse von TEUR 59.937, Bestandsveränderungen von TEUR -3.627 sowie einen Materialaufwand von TEUR 54.255 und sonstige betriebliche Aufwendungen von TEUR 1.731 aus.

Die Circet Kabel Service GmbH führt Zweigniederlassungen in München und Römhild.

Circet strebt an, der führende Anbieter für Infrastrukturdienste im Bereich Telekommunikation in Europa zu werden. Der Konzern umfasst über 110 Niederlassungen und Tochtergesellschaften in Frankreich, Deutschland, Irland, Großbritannien, Spanien und Marokko. Im Jahr 2021 erwirtschaftete der Konzern mit insgesamt 12.950 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von EUR 2,42 Mrd.

Zu den Kunden des Circet-Konzerns zählen Telekommunikationsanbieter, Hersteller von Telekommunikationsanlagen, große Infrastruktureigentümer und -betreiber sowie Regional- und Kommunalverwaltungen. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden bei der Realisierung von Komplettlösungen und bei der Prozessindustrialisierung.

Strategisches Ziel der Circet-Gruppe ist die Marktführerschaft als Dienstleister im Bereich Personal & Technik für die großen Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen in den kommenden Jahren.

Circets Tätigkeit erstreckt sich von der Infrastruktur- und Netzwerkentwicklung über Bau, Inbetriebnahme und Betrieb und bis zu Wartung/Instandhaltung und Abonnementverwaltung.

Enge Zusammenarbeit, schnelle Reaktion und kurze Entscheidungswege sind zentrale Elemente der Unternehmenskultur. (www. circet.fr/en/company/overview)

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen in etwa stagnierte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 ab. Besonders die preis-, saison- und kalenderbereinigten Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen waren deutlich niedriger als im Vorquartal. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3 % zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Damit bestätigt das Statistische Bundesamt seine erste Schätzung vom 15. Januar 2024 (siehe Pressemitteilung Nr. 19/2024).

Nach dem starken Rückgang der privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr 2022/2023 erholten sich diese im Laufe des Jahres 2023 etwas. Gleichzeitig sank die Inflationsrate. Im 4. Quartal 2023 stiegen die privaten Konsumausgaben leicht um 0,2 % (preis-, saison- und kalenderbereinigt) gegenüber dem Vorquartal. Positive Impulse gingen dabei von der gestiegenen Nachfrage nach Dienstleistungen aus. Auch die Konsumausgaben des Staates nahmen mit +0,3 % leicht gegenüber dem Vorquartal zu.

Die Investitionen gingen im Vorquartalsvergleich dagegen deutlich zurück: So nahmen die Bauinvestitionen preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,7 % ab, nachdem sie bereits in den beiden vorangegangenen Quartalen rückläufig waren. Die Investitionen in Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - gingen zum Jahresende mit -3,5 % sogar noch deutlicher zurück.

Im 4. Quartal 2023 wurden preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 1,6 % weniger Waren und Dienstleistungen exportiert als im 3. Quartal 2023. Die Importe sanken mit -1,7 % noch etwas stärker. Eine verhaltene Auslandsnachfrage, anhaltende geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise machten sich besonders im schwächeren Warenhandel bemerkbar.

Im 4. Quartal 2023 ging die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung um 0,4 % im Vorquartalsvergleich zurück, nachdem sie in den beiden Quartalen zuvor stagniert hatte. Die stärksten Rückgänge waren im Baugewerbe (-2,6 %) und im Verarbeitenden Gewerbe (-1,4 %) zu verzeichnen. Während die Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen zunahm, hatten viele andere Branchen wie der Maschinenbau, die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sowie von Metallerzeugnissen und die chemische Industrie Einbußen zu verzeichnen. Die Bruttowertschöpfung in der Energieversorgung konnte im Vorquartalsvergleich dagegen kräftig zulegen. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe sowie bei den sonstigen Dienstleistern kam es preis-, saison- und kalenderbereinigt zu einem Rückgang der Bruttowertschöpfung um jeweils 0,9 %, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Bereichen im 2. und 3. Quartal 2023 noch Zuwächse verzeichnet hatte. Leichte Anstiege verzeichneten im 4. Quartal 2023 die Unternehmensdienstleister und der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit.

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 4. Quartal 2023 preisbereinigt 0,4 % niedriger als im 4. Quartal 2022. Preis- und kalenderbereinigt war der Rückgang mit -0,2 % niedriger, da ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als ein Jahr zuvor.

Investitionen gegenüber Vorjahr deutlich gesunken, privater Konsum weiterhin rückläufig

Die inländische Verwendung insgesamt sank im 4. Quartal 2023 im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 1,1 %. Insbesondere die Bauinvestitionen schrumpften gegenüber dem 4. Quartal 2022 um 2,2 %. Einfluss darauf hatte vor allem die schlechte Witterung in den Monaten November und Dezember 2023. Der Preisdruck in der Baubranche nahm hingegen weiter ab. Die Ausrüstungsinvestitionen sanken gegenüber dem Vorjahresquartal leicht um 0,4 %. Ein Grund dafür war das Ende der staatlichen Förderung gewerblicher Zulassungen von Elektrofahrzeugen zum 1. September 2023.

Die privaten Konsumausgaben sanken preisbereinigt um 0,6 %. Dabei machten sich nach wie vor die hohen Preise bemerkbar. Besonders betroffen davon waren Nahrungsmittel und Gaststättendienstleistungen, für die preisbereinigt jeweils deutlich weniger ausgegeben wurde als im Vorjahr. Nachdem die staatlichen Konsumausgaben in den ersten drei Quartalen im Jahr 2023 teilweise deutlich gesunken waren, stagnierten sie im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal.

Der Handel mit dem Ausland nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich ab. Die Exporte sanken um 4,0 %, da die Ausfuhr von Waren deutlich zurückging (-5,1 %). Ursächlich waren Rückgänge in den Bereichen chemische Erzeugnisse, pharmazeutische und ähnliche Erzeugnisse sowie Datenverarbeitungsgeräte.

Die Importe insgesamt nahmen im selben Zeitraum mit preisbereinigt -5,6 % noch stärker ab als die Exporte. Vor allem die Einfuhr von Waren zeigte mit -8,9 % eine stark negative Entwicklung, bedingt durch Rückgänge vor allem bei Metallen, Datenverarbeitungsgeräten sowie elektrischen Ausrüstungen. Die Dienstleistungsimporte wiesen hingegen ein deutliches Plus von 5,2 % auf, dank eines deutlichen Anstiegs der unternehmensbezogenen Dienstleistungen.

Dienstleistungsbereiche steigerten ihre Wirtschaftsleistung im Vorjahresvergleich leicht, Verarbeitendes Gewerbe deutlich im Minus

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal insgesamt um 0,3 % zurück. Dabei verlief die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich insgesamt sehr unterschiedlich. Während die Dienstleistungsbereiche insgesamt einen leichten Zuwachs verzeichnen konnten, sank die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe mit -2,2 % deutlich. Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes ging dies vor allem auf die gesunkene Wertschöpfung bei der Herstellung von Metallerzeugnissen sowie von elektrischen Ausrüstungen und im Maschinenbau zurück.

Innerhalb der Dienstleistungsbereiche konnten im 4. Quartal 2023 fast alle Branchen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahresquartal ausweiten. Neben dem Grundstücks- und Wohnungswesen (+1,3 %) verzeichneten auch die Unternehmensdienstleister im 4. Quartal 2023 einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung (+0,5 %). Während die sonstigen Unternehmensdienstleister - trotz eines Rückgangs im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung - ihre Wirtschaftsleistung ausweiten konnten, kam es bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistern zu einem leichten Rückgang der preisbereinigten Bruttowertschöpfung. Auch der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit konnte mit +0,4 % leicht zum Vorjahr zulegen. Demgegenüber verzeichnete der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe einen Rückgang um 1,1 %. Den Einbußen im Groß- und im Einzelhandel stand dabei ein Zuwachs im Verkehrsbereich gegenüber.

Erneuter Höchststand der Erwerbstätigenzahl trotz nachlassender Dynamik

Die Wirtschaftsleistung wurde im 4. Quartal 2023 von rund 46,2 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 216 000 Personen oder 0,5 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit wurde ein neuer Höchststand erreicht (siehe Pressemitteilung Nr. 059/24 vom 16. Februar 2024).

Im Durchschnitt wurden je Erwerbstätigen 0,5 % weniger Arbeitsstunden geleistet als im 4. Quartal 2022. Das ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als vor einem Jahr. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden aller Erwerbstätigen - blieb im gleichen Zeitraum unverändert. Das ergaben vorläufige Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit.

Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität - gemessen als preisbereinigtes BIP je Erwerbstätigenstunde - nahm gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,4 % ab. Je Erwerbstätigen gerechnet war sie sogar um 0,9 % niedriger als vor einem Jahr.

Einkommen stiegen stärker als nominaler Konsum, Sparquote höher als im Vorjahr

In jeweiligen Preisen gerechnet waren das BIP und das Bruttonationaleinkommen im 4. Quartal 2023 jeweils um 6,0 % höher als ein Jahr zuvor. Das Volkseinkommen war um 5,1 % höher als im 4. Quartal 2022. Dabei stieg nach vorläufigen Berechnungen das Arbeitnehmerentgelt um 6,0 %, während die Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit +2,5 % weniger stark zunahmen. Die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer verzeichneten im 4. Quartal 2023 ein Plus von 5,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Netto fiel der Anstieg mit +7,8 % noch deutlicher aus, wozu vor allem Zahlungen von abgabenfreien Inflationsausgleichsprämien beigetragen haben. Die Bruttolöhne und -gehälter insgesamt, waren um 6,3 % höher als im Jahr zuvor, da sich auch die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erneut erhöhte.

Die Zuwachsrate zum Vorjahresquartal bei den privaten Konsumausgaben in den jeweiligen Preisen schwächte sich im Jahresverlauf immer weiter ab, im 4. Quartal 2023 lag sie noch bei +3,8 %. Da das verfügbare Einkommen mit +4,4 % im Vorjahresvergleich etwas stärker anstieg, lag die Sparquote mit 10,9 % über dem Vorjahreswert von 10,5 %.

Die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich

Auch in den anderen großen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sowie in der EU insgesamt hat sich die Wirtschaft im 4. Quartal 2023 abgekühlt. Während Spanien und Italien noch einen Anstieg von 0,6 % beziehungsweise 0,2 % im Vergleich zum 3. Quartal 2023 verzeichneten, stagnierte das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP in Frankreich und auch im Euroraum insgesamt (0,0 %). Die Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten (USA) nahm mit +0,8 % im Vergleich zum Vorquartal und +3,1 % gegenüber dem 4. Quartal 2022 stärker zu als die der meisten europäischen Staaten. Deutschland liegt im Vorjahresvergleich preis-, saison- und kalenderbereinigten mit -0,2 % deutlich unterhalb der Entwicklung in der EU insgesamt (+0,3 %). Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 - Statistisches Bundesamt (destatis.de)

Entwicklung der Branche

Die Circet-Deutschland-Gruppe ist in einer großen und wirtschaftlich starken Region Europas tätig. Die Auftraggeber sind die größten Kabelnetzbetreiber Deutschlands. Die ITK-Marktzahlen (Zeitreihe zu den ITK-Ausgaben in Deutschland) werden halbjährlich aktualisiert und schließen eine Prognose für das Jahr 2024 ein. Letzter Stand ist Januar 2024.

Im laufenden Jahr werden die Ausgaben für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Vergleich zu 2023 um 4,4 % wachsen und voraussichtlich ein Volumen von EUR 224,3 Mrd erreichen.

In der Informationstechnik wird für 2024 ein Umsatz von EUR 151,5 Mrd erwartet - das ist im Vergleich zu 2023 ein Wachstum um 6,1 %. Die Ausgaben für Software werden in diesem Segment mit voraussichtlich 9,4 % auf EUR 45,4 Mrd das größte Wachstum verzeichnen. Die IT-Hardware wird mit einem Volumen von EUR 54,4 Mrd (+4,6 %) auch im Jahr 2024 noch vor den IT-Services den größten Anteil des IT-Marktes abbilden. Die Ausgaben für IT-Services steigen im laufenden Jahr um 4,8 % auf EUR 51,7 Mrd.

Die Telekommunikation setzt das Wachstum aus dem Vorjahr voraussichtlich fort, mit einem Plus von 1,0 % auf EUR 72,8 Mrd. Für die Teilmärkte der TK-Infrastruktur und der TK-Endgeräte wird ein leichter Rückgang um -0,7 bzw. -1,0 % auf 11,8 bzw. EUR 8,4 Mrd prognostiziert. Die Investitionen in Telekommunikationsdienste steigen dagegen um 1,6 % auf EUR 52,6 Mrd. (ITK-Märkte | Bitkom e. V.)

2. Geschäftsverlauf

Die Circet Kabel Service GmbH konnte in 2023 ihre Geschäftstätigkeit ohne größere Unterbrechungen und Umsatzeinbruch fortsetzen.

Die Gesellschaft schloss das Wirtschaftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 849 (i. Vj. TEUR 439) und einem Ergebnis nach Steuern von TEUR 943 (i. Vj. TEUR 503) ab.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Gegenüber dem Vorjahr (TEUR 93.463) sind die Umsätze um TEUR 18.257 auf TEUR 111.720 gestiegen, im Wesentlichen aufgrund eines Auftrages der Thüringer Netkom und diverser Montageaufträge. Der Umsatz entfiel insgesamt auf das Inland.

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung) betrug TEUR 112.250; sie ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 97.862) gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 TEUR 1.267 (i. Vj. TEUR 922).

Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 stiegen die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren um TEUR 345 auf eine Gesamtsumme TEUR 8.511 (i. Vj. TEUR 7.655). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sind auf TEUR 66.042 (i. Vj. TEUR 56.793) gestiegen. Die Aufwendungen entfallen überwiegend auf Bauleistungen im Bereich Breitbandinstallation sowie Entstörung (NE 3 und NE 4). Der Anstieg resultiert aus dem höheren Umsatzvolumen.

Der Personalaufwand stieg auf TEUR 27.311 (i. Vj. TEUR 24.262).

Die Zinsaufwendungen betrugen auf TEUR 898 (i. Vj. TEUR 150). Der Anstieg resultiert aus dem im Rahmen der Verschmelzung übernommenen verzinslichen Intercompany-Darlehen.

Das Geschäftsjahr schloss mit einem Jahresüberschuss von TEUR 849 (i. Vj. TEUR 439).

Die Verschmelzung hatte im Übrigen keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertragslage, da vor allem Intercompany-Geschäft zwischen den beiden verschmolzenen Gesellschaften betroffen war.

3.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Circet Kabel Service GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 27.022. Sie ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 30.958) um 13 % gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Verschmelzung mit der Circet Kabel GmbH zurückzuführen.

Das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 6.343 (i. Vj. TEUR 6.687) besteht überwiegend aus Fahrzeugen, Werkzeugen, Grundstücken, Messgeräten und Betriebsausstattung. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen betrugen TEUR 2.638 (i. Vj. TEUR 844).

Das Vorratsvermögen betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 13.083; das entspricht 48 % der Bilanzsumme (i. Vj. 40 %). Es ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 12.518) um TEUR 565 gestiegen. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen steigt von TEUR 10.714 im Vorjahr um TEUR 470 auf TEUR 11.184. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen stieg auf TEUR 1.898 (i. Vj. TEUR 1.804).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (ohne verbundene Unternehmen) stiegen gegenüber dem Vorjahr umsatzbedingt (TEUR 1.667) auf TEUR 3.459. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken um TEUR 3.690 auf TEUR 2.101 (i. Vj. TEUR 5.791) aufgrund der Verschmelzung sowie einer Darlehensverrechnung zwischen der Circet Kabel Service GmbH und der Circet Deutschland SE.

Die Kapitalrücklage sank auf TEUR 16.242 (i. Vj. TEUR 18.178) aufgrund der Verschmelzung.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (ohne verbundene Unternehmen) stiegen gegenüber dem Vorjahr (TEUR 4.741) auf TEUR 4.974. Gleichzeitig sank die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf TEUR 4.438 (i. Vj. TEUR 9.005). Dies resultiert im Wesentlichen aus konsolidierten Verbindlichkeiten im Rahmen der Verschmelzung sowie der Darlehensverrechnung mit der Circet Deutschland SE.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.466 betreffen überwiegend Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt, laufende Lohnsteuer sowie die Umsatzsteuer des Berichtsjahres.

3.3 Liquidität

Die Gesellschaft geht ausweislich ihrer Unternehmensplanung für den Prognosezeitraum von einer ausreichenden Liquidität aus. Dennoch hat die Circet Odyssee SAS der Circet Kabel Service GmbH eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025 erteilt.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis nach Steuern.

5. Erklärung zur Unternehmensführung

Die Circet Kabel Service GmbH hat hinsichtlich der möglichen Frauenquote in der Geschäfts-führung und der zwei Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung eine Quote von Null festgelegt, gemäß nach § 52 Abs. 2 GmbHG und § 36 GmbHG. Die aktuelle Besetzung der Geschäftsführung und leitender Funktionen ergibt sich aus historischen Gründen und der Zusammenführung aus Akquisitionen. Die Circet Kabel Service GmbH als modernes Unternehmen steht Frauen in der Geschäftsführung offen gegenüber.

6. Gesamtaussage

Zusammenfassend lässt sich aus Sicht der Gesellschaft festhalten, dass die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage im abgelaufenen Geschäftsjahr sich im Vergleich zum Vorjahr wie erwartet entwickelt hat. Wir sind zufrieden mit der Entwicklung des Ergebnisses.

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Wir erwarten einen gleichbleibenden Umsatz und ein leicht verbessertes Ergebnis nach Steuern.

Dieser Ergebnis-Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass der Implementierungserfolg der aufbau- und ablauforganisatorischen Anpassungen, insbesondere im Verwaltungsbereich, im Bereich der Automatisierung ausgewählter manueller Prozesse sowie bei geplanter Erhöhung der Wertschöpfungstiefe in den NE3-Geschäftsfeldern und deren Ergebniswirkung den operativen Erwartungen und Zielsetzungen des Managements entsprechend eintreten.

Die Annahmen für den Plan der Geschäftsführung sehen vor, dass die mit dem Hauptkunden geplanten Mengen gleichbleiben. Der neue Vertrag mit dem Hauptkunden wurde am 8. Dezember 2023 für weitere fünf Jahre abgeschlossen und beinhaltet eine jährlich Preisanpassung von 2 %

2. Risikobericht

Die nachfolgenden Risiken sind in absteigender Reihenfolge nach Relevanz für die Gesellschaft dargestellt.

2.1 Volkswirtschaftliche Risiken

Die deutsche Wirtschaft erholt sich in den kommenden Jahren. Das geht aus der aktuellen Deutschland-Prognose der Deutschen Bundesbank hervor. Allerdings verzögert sich die Wirtschaftserholung etwas. Gegenwärtig bremst vor allem noch die schwache Auslandsnachfrage die Industrie, zudem zeigt sich der private Konsum zögerlich und die höheren Finanzierungskosten dämpfen die Investitionen. Doch das Bild hellt sich bald auf. Ab Beginn des Jahres 2024 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Expansionspfad einschwenken und nach und nach Fahrt aufnehmen, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel. Auch bei der Inflation zeigt die Deutschland-Prognose eine Verbesserung: Die Teuerungsrate wird sich demnach 2024 im Vergleich zu diesem Jahr mehr als halbieren. Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückzug, aber für eine Entwarnung ist es noch zu früh, schränkte Nagel zugleich ein.

Der Deutschland-Prognose der Bundesbank zufolge legt das kalenderbereinigte reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im kommenden Jahr um 0,4 % zu, nach einem leichten Rückgang um 0,1 % in diesem Jahr. In den Jahren 2025 und 2026 wächst die Wirtschaft um 1,2 % beziehungsweise 1,3 %. Sie profitiert vor allem von zwei Faktoren: Infolge wieder expandierender ausländischer Absatzmärkte steigen die Exporte. Und aufgrund des stabilen Arbeitsmarktes, kräftig steigender Löhne und rückläufiger Inflation geben die privaten Haushalte wieder mehr Geld für den Konsum aus. Die realen Einkommen der privaten Haushalte erhöhen sich deutlich, betonte Bundesbankpräsident Nagel. Die privaten Investitionen sinken hingegen zunächst noch und liefern erst 2026 wieder moderate Impulse.(Deutschland-Prognose der Bundesbank: Sinkende Inflation, aber noch keine Entwarnung | Deutsche Bundesbank)

2.2 Branchenrisiken

Der Investitionsbedarf im deutschen Glasfasermarkt ist sehr hoch und wird bundesweit gefördert. Die Herausforderung liegt darin, den Ausbau in städtischen und ländlichen Regionen gleichermaßen voranzubringen, da nur durch eine flächendeckende Verbreitung die leistungsstarken Netzleitungen und die 5G-Technologie vollumfänglich genutzt werden können. Die Branche ist abhängig davon, dass Genehmigungsverfahren für den Bau zeitnah von den Behörden genehmigt werden und nicht durch bürokratische Verfahren verzögert werden. Die Förderung und die hohen Umsatzerwartungen führen zu gesteigertem Wettbewerb, der sowohl inländische als auch ausländische Investoren in den Markt bringt. Der Wettbewerbsdruck im deutschen Kabel- und Telekommunikationsmarkt führt zu gesteigerten Qualitätsanforderungen bei gleichzeitigem Preis- und Margendruck (https://www. strategyand. pwc. com/de/de/ industrie-teams/tmt/glasfasermarkt-in-deutschland/glasfasermarkt-deutschland. pdf).

2.3 Ertragsorientierte Risiken

Die von uns angebotenen Produkte und Dienstleistungen müssen stets mit dem technischen Fortschritt mithalten. Sofern wir nicht in der Lage sind, technologische Entwicklungen frühzeitig umzusetzen, kann dies negative Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit haben.

Unsere Umsatzerlöse, Margen und Cashflows könnten niedriger als erwartet ausfallen, falls es uns nicht gelingt, neue Kunden zu gewinnen und neue Dienstleistungen am Markt zu platzieren.

Die angestrebte Steigerung der Qualität bei der Auftragserfüllung und der Effizienz durch eine Optimierung der allgemeinen Geschäftsprozesse sowie durch den weiteren Ausbau der strukturierten Mitarbeiterentwicklung ist wesentlicher Erfolgsfaktor für die Sicherung der Margen. Die mit dem Hauptkunden vereinbarten Preise je Dienstleistung sind seit dem 8. Dezember 2023 gültig.

Die Gesellschaft ist grundsätzlich abhängig vom Bestand der Kundenbeziehungen mit Großkunden. Die mit dem Hauptkunden vereinbarten Preise je Dienstleistung wurden für die Zukunft angepasst (Erhöhung um mind. 2 % ab 1. April 2024), um die angestrebten Margen sicherzustellen.

2.4 Liquiditätsrisiken

Die Gesellschaft finanziert sich unter anderem über ein langfristiges Gesellschafterdarlehen. Weiterhin hat die Circet-Gruppe der Gesellschaft eine Patronatserklärung bis zum 31. Dezember 2025 erteilt.

2.5 Gesamtaussage

Zusammenfassend sehen wir uns durch die in Vorjahren begonnenen und im Geschäftsjahr fortgeführten Maßnahmen zur Kosten- und Prozessoptimierung sowie zur Marktbearbeitung für die Bewältigung der künftigen Risiken wieder ausreichend gerüstet.

3. Chancenbericht

Die Circet Kabel Service GmbH ist Teil des Circet-Konzerns, der in Europa und seit dem Jahr 2022 auch in den USA tätig ist.

Die Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen und der Bedarf für ein leistungsstarkes Netz sind sehr hoch. Durch den wachsenden Anspruch der Endkunden nach mehr Leistung sind die Kabelnetzbetreiber gezwungen, ihre Kabelnetze ständig weiterzuentwickeln und zu modernisieren. Gleichzeitig sind die notwendigen Investitionen, um den flächendeckenden Glasfasernetzausbau umzusetzen, ebenfalls sehr hoch. Der Branchenverband Breitbandkommunikation e.V. schätzt das Investitionsvolumen im Glasfaserausbau auf EUR 43 Mrd bis 2025. (https://www. brekoverband.de/aktuelles/news/pressemitteilungen/breko-marktanalyse-2021-rekordinvestitionen-in-den-glasfaserausbau-treffen-auf-grosse-nachfrage-in-der-bevoelkerung/)

Die große Nachfrage und die Investitionsbereitschaft der Netzbetreiber ermöglichen eine Vielzahl an Chancen für die Circet Kabel GmbH. Die Kunden der Gesellschaft beschleunigen den Aufbau neuer FTTH Glasfasernetze, um hiermit umfassende Komplettlösungen für Festnetz- und Mobiltelefonie sowie Internet und TV für Endverbraucher anzubieten. Es ist weiterhin davon auszugehen, dass diese Komplettangebote überdurchschnittlich nachgefragt werden und zu einer steigenden Nachfrage nach den angebotenen Dienstleistungen führen werden.

Durch den Wettbewerb und die damit verbundenen industriellen Anforderungen haben insbesondere Komplexdienstleister mit ihrer Erfahrung durch effiziente sowie transparente Auftragsbearbeitung vorteilhafte Grundvoraussetzungen, die hohen Ansprüche ihrer Kunden erfüllen zu können.

Durch den wachsenden Anspruch der Endkunden nach mehr Leistung sind die Kabelnetzbetreiber gezwungen, ihre Kabelnetze ständig weiterzuentwickeln und zu modernisieren. Es handelt sich hierbei um einen Dienstleistungsschwerpunkt der Circet-Gruppe.

Unsere Kunden haben begonnen, umfassende Komplettlösungen für Festnetz- und Mobiltelefonie sowie Internet und TV für Endverbraucher anzubieten. Wir gehen davon aus, dass diese Komplettangebote gut nachgefragt werden und zu einer steigenden Nachfrage nach unseren Dienstleistungen führen werden.

Wir glauben, dass deutsche Breitband-Internetkunden auch in Zukunft von anderen Netztechnologien zum Kabel wechseln werden, weil die Kabeltechnologie Wettbewerbsvorteile bietet. Der deutsche Markt für Premium-TV ist nach wie vor unterentwickelt.

Wir gehen daher davon aus, dass uns das Wachstumspotenzial im Fernsehgeschäft auch weiterhin zugutekommen wird, da unsere Kunden die Verbreitung von Digital Video Receiver weiter vorantreiben und das Premium-TV-Angebot mit HDTV-Programmen und Video on Demand ausbauen.

IV. Sonstige Angaben

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Keine.

 

Bergisch Gladbach, den 1. August 2024

Kemal Kösemehmetoglu

Josef Würz

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