SCHOTT Insurance Risk Management GmbH
Hattenbergstraße 10, 55122 Mainz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franziska Grün seit 24.1.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
SCHOTT AGEigenbeteiligung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCHOTT Insurance Risk Management GmbH (vormals: Schott-Zeiss Assekuranzkontor GmbH)MainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023BILANZAKTIVA
ANHANGSCHOTT Insurance Risk Management GmbH, Mainz
I. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der SCHOTT Insurance Risk Management
GmbH, Mainz (früher Schott-Zeiss Assekuranzkontor
GmbH, Mainz), ist nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. und 264 ff. des Handelsgesetzbuchs und
den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes in
Euro aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für
kleine Kapitalgesellschaften.
Von den größenabhängigen Erleichterungen
für kleine Kapitalgesellschaften gemäß
§ 274a Nr. 4 HGB (Abgrenzung latenter Steuern) hat die
Gesellschaft Gebrauch gemacht. Bei der Aufstellung des
Anhangs macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch von den
größenabhängigen Erleichterungen
gemäß § 288 Abs. 1 HGB.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist wie im
Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gewählt worden.
Die Gesellschaft ist unter der Firma SCHOTT Insurance
Risk Management GmbH mit Sitz in Mainz im Handelsregister
des Amtsgerichts Mainz unter der Nummer HRB Nr. 47
eingetragen.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im
Wesentlichen unverändert die nachfolgenden
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu
Anschaffungskosten, im Falle abnutzbarer Sachanlagen
vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte
Abschreibungen. Die Vermögensgegenstände des
Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der
voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Dabei kommt
grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode
zur Anwendung.
Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände
des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen,
werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst, sofern
ihre jeweiligen Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht
übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände mit
Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00
werden aus Vereinfachungsgründen auch in der
Handelsbilanz in einen jahrgangsbezogenen steuerlichen
Sammelposten eingestellt, der über fünf Jahre
abgeschrieben wird. Die Abschreibungen auf Zugänge des
Sachanlagevermögens werden im Übrigen
zeitanteilig vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt.
Erkennbare Ausfallrisiken sind durch individuelle
Bewertungsabschläge berücksichtigt.
Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor
dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte
Zeit danach darstellen.
Ein
aktivischer Unterschiedsbetrag besteht nicht mehr
(i. Vj. EUR 4.247,00).
Den Pensionsrückstellungen liegen das "Gemeinsame
Pensionsstatut, Versorgungsordnung 2000 (VO 2000)" von
der SCHOTT AG, Mainz, sowie der Carl Zeiss AG, Oberkochen,
einschließlich der darin genannten
Übergangsregelungen für das "Gemeinsame
Pensionsstatut (P82 neu)" sowie für Neueintritte
seit dem 1. November 2015 das Versorgungssystem "VO 2015
NEU" zu Grunde. Für Mitarbeiter, die bei Inkrafttreten
der "VO 2015 NEU" am 1. November 2015 bei der Gesellschaft
beschäftigt waren, wird ab dem 1. Oktober 2025 auch
das Versorgungssystem "VO 2015 NEU" incl.
Übergangsregelungen gelten. Zudem bestehen
arbeitnehmerfinanzierte Einzelzusagen.
Die Pensionsverpflichtungen aus der
Versorgungsordnung werden
versicherungsmathematisch unter
Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen
gemäß den Heubeck-Richttafeln 2018 G nach der
Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit-Methode)
ermittelt. Zukünftig erwartete Gehalts- und
Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der
Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird von
jährlichen Anpassungen von 3,00 % (Vorjahr 3,00 %) bei
den Gehältern und von 2,25 % (Vorjahr 2,25 %) bei den
Renten ausgegangen. Die Ermittlung der
Pensionsverpflichtungen basiert ferner auf einer
jährlichen Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze von
1,50 % (Vorjahr 1,50 %) sowie einer Fluktuationsrate von
2,00 % p. a. (Vorjahr 2,00 % p. a.). Der ab
Geschäftsjahr 2015/2016 entsprechend § 253 Abs. 2
HGB zugrunde zu legende
10-Jahres-Durchschnittsrechnungszins für die
Bewertung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum
30. September 2023 auf 1,81 % (Vorjahr 1,77 %); es handelt
sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten
Zinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren. Der
7-Jahres-Durchschnittsrechnungszinssatz beträgt
1,66 % zum 30. September 2023 gegenüber 1,40 % im
Vorjahr.
Ermittlung des Unterschiedsbetrages nach § 253 Abs.
6 HGB:
Der ausschüttungsgesperrte Betrag von TEUR 37
resultiert aus dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs.
6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen
nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn
Geschäftsjahren und dem Ansatz der
Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des
entsprechenden Marktzinssatzes aus den vergangenen
sieben Geschäftsjahren.
Der Pensionsrückstellung für
arbeitnehmerfinanzierte Zusagen durch Entgeltumwandlung
nach dem Modell der aufgeschobenen Vergütung (TEUR 86)
wurde ebenso ein Zinssatz von 1,81 % p. a. zu Grunde
gelegt. Die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen basiert
ferner unverändert zum Vorjahr auf einer
jährlichen Rentenanpassung von 1,0 % sowie einer
Fluktuationsrate von 2,0 % p. a.
Die ausschließlich der Erfüllung der
Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff
aller übrigen Gläubiger entzogenen
Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen
i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem
beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen
verrechnet.
In der Bilanz verrechnete Beträge zum
Bilanzstichtag:
Die Aufwendungen aus der Abzinsung der
Pensionsrückstellungen (TEUR 26, im Vorjahr TEUR 94)
sind mit den Erträgen aus dem Aktivwert der
Rückdeckungsversicherung (TEUR 2, im Vorjahr TEUR 3)
verrechnet worden.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen
sowie drohende Verluste aus schwebenden
Geschäften; sie sind nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung jeweils in Höhe des
notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h.
einschließlich zukünftiger Kosten- und
Preissteigerungen) angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren
Erfüllungsbeträgen bilanziert.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist unter Angabe der
Abschreibungen des Geschäftsjahres aus dem als
Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel
ersichtlich.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von TEUR 1.364 (im Vorjahr TEUR 60) resultieren
aus Provisionsforderungen.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen
in Höhe von TEUR 1.029 (im Vorjahr TEUR 2.086) im
Wesentlichen Forderungen aus dem Guthaben des internen
Finanzausgleichs gegen die SCHOTT AG, Mainz. Auf Grund
ihrer Verpflichtung zur Vorhaltung liquider Mittel in
Höhe der Altersversorgungsverpflichtung hat die
Gesellschaft einen Teilbetrag der Forderungen aus
Finanzausgleich in Höhe von TEUR 1.862 (im Vorjahr
TEUR 1.578) zu einem Zinssatz von 4,078 % p. a. (im Vorjahr
0,012 % p.a.) bei der SCHOTT AG, Mainz, fest angelegt. In
den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind
keine Forderungen gegenüber der Carl Zeiss AG,
Oberkochen (im Vorjahr TEUR 13) enthalten.
Ein aktivischer Unterschiedsbetrag besteht nicht mehr.
Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt
und beträgt unverändert TEUR 60. Es wird je zur
Hälfte von den Gesellschaftern SCHOTT Finanzierungs-
und Verwaltungs GmbH, Mainz, und von der SCHOTT AG, Mainz,
gehalten.
Mit Gesellschafterbeschluss vom 03. April 2023 ist der
Bilanzgewinn von TEUR 1.434 in Höhe von TEUR 682 an
den im laufenden Geschäftsjahr ausgeschiedenen
Gesellschafter Carl Zeiss AG, Oberkochen, und in Höhe
von TEUR 584 an den Gesellschafter SCHOTT Finanzierungs-
und Verwaltungs GmbH, Mainz, ausgeschüttet und in
Höhe von TEUR 168 auf neue Rechnung vorgetragen
worden.
Die folgende Tabelle fasst die Ermittlung des maximalen
Ausschüttungsbetrages unter Beachtung der § 253
Abs. 6 Satz 2 HGB und § 268 Abs. 8 HGB zusammen:
Darüber hinaus sind nach § 268 Abs. 8 HGB TEUR
2 gesperrt, da der beizulegende Zeitwert der
Rückdeckungsversicherung den Erfüllungsbetrag der
aufgeschobenen Vergütung um TEUR 3 übersteigt.
Von diesem Betrag werden passive latente Steuern in
Höhe von TEUR 1 abgezogen.
Es werden Steuerrückstellungen (Gewerbesteuer und
Körperschaftsteuer) in Höhe von TEUR 185 für
das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im
Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 151, im
Vorjahr TEUR 202).
Die Verbindlichkeiten umfassen Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen gegenüber der Carl
Zeiss AG, Oberkochen, in Höhe von TEUR 5 (im Vorjahr
TEUR 11) und gegenüber dem (seit dem laufendem
Geschäftsjahr) Gesellschafter SCHOTT AG, Mainz, in
Höhe von TEUR 23 (im Vorjahr TEUR 15).
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen wie im
Vorjahr bis zu einem Jahr.
Eine Besicherung durch Pfandrechte oder ähnliche
Rechte besteht nicht.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse TEUR 3.667 (im Vorjahr TEUR 3.557)
stammen aus Provisionseinnahmen und Courtagen für
vermittelte Versicherungen. Hiervon wurden TEUR 3.341 (im
Vorjahr TEUR 3.145) im Inland und TEUR 326 (im Vorjahr TEUR
412) im Ausland erzielt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten
periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 123 (im
Vorjahr TEUR 15), insbesondere aus der Auflösung von
Rückstellungen.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die von
der SCHOTT AG, Mainz, und dem Gesellschafter Carl Zeiss AG,
Oberkochen, weiterbelasteten Sach- und
Dienstleistungen von TEUR 52 (im Vorjahr TEUR 67)
enthalten. Daneben enthält die Position im
Wesentlichen Beratungs-, Datenverarbeitungs- und Mietkosten
sowie Kosten der Haftpflichtversicherung.
Die Zinserträge in Höhe von TEUR 82 (im
Vorjahr TEUR 1) resultieren ausschließlich aus
Forderungen gegen dem Gesellschafter SCHOTT AG, Mainz.
Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR
26 (im Vorjahr TEUR 94) die Abzinsung der
Pensionsrückstellungen, die mit Zinserträgen aus
den Rückdeckungsversicherungen in Höhe von
TEUR 2 (im Vorjahr TEUR 3) saldiert werden.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen die
Gewerbesteuer und die
Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag für
das Geschäftsjahr 2023.
Zum Bilanzstichtag bestehen keine
Haftungsverhältnisse.
V. Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Aufwendungen aus Miet- und Leasingverträgen
für Gebäude und Betriebsausstattung belaufen sich
im Geschäftsjahr auf TEUR 42 (im Vorjahr TEUR 47),
davon gegenüber dem ausgeschiedenen Gesellschafter
Carl Zeiss AG mit TEUR 12 und gegenüber dem neuen
Gesellschafter SCHOTT AG TEUR 30. Die erwarteten
zukünftigen Mindestzahlungen aus bestehenden Miet- und
Leasingverträgen zum Bilanzstichtag belaufen sich auf
insgesamt TEUR 35 (davon für das Folgejahr TEUR 35);
darin sind gegenüber dem neuen Gesellschafter SCHOTT
AG TEUR 30 (davon im Folgejahr TEUR 30) enthalten.
Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigt zum 30. September 2023
fünf Vollzeitmitarbeiter. Im Jahresdurchschnitt
wurden vier (im Vorjahr sieben) Mitarbeiter
beschäftigt.
Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für
den kleinsten und zugleich größten Kreis von
Unternehmen aufstellt, ist die SCHOTT AG, Mainz. Die
Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im
elektronischen Bundesanzeiger.
Nachtragsbericht
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von
besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche
finanzielle Auswirkungen haben.
Organe der Gesellschaft
Zum Geschäftsführer war bestellt:
Alexander Müller, Rottach-Egern (bis 30. November
2023)
Franziska Grün, Mainz (ab 21. Dezember 2023)
Mainz, den 22. Dezember 2023
Franziska Grün
Geschäftsführer
Mainz, den 22. Dezember 2023 gez. Franziska Grün Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 07. Mai 2024 |
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