DWS Grundbesitz GmbH
Mainzer Landstraße 11, 60329 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anna Aruschanjan seit 10.2.2026 | Prokura |
Terry Ng seit 10.2.2026 | Prokura |
Christian Richard Walter seit 10.2.2026 | Prokura |
Eric Stephenson seit 10.2.2026 | Prokura |
Anja Völker seit 10.2.2026 | Prokura |
Andrea Dr. Haeusler seit 10.2.2026 | Prokura |
Astrid Pockrandt seit 23.6.2025 | Prokura |
Dirk Axel Hauck seit 23.6.2025 | Prokura |
Georg Johann Schuh seit 10.4.2025 | Geschäftsführer |
Anne Tilmann seit 9.12.2024 | Prokura |
Christian Bäcker seit 16.11.2023 | Geschäftsführer |
Andrea Rothmund seit 9.8.2023 | Prokura |
Stefan Alexander Aust seit 28.6.2023 | Prokura |
Henning Hollwitz seit 28.6.2023 | Prokura |
Daniel Hartung seit 28.6.2023 | Prokura |
Dennis Beckmann seit 12.1.2023 | Prokura |
Christopher Kümpel seit 24.8.2022 | Prokura |
Bettina Hax seit 1.7.2021 | Prokura |
Martin Weikamp seit 1.7.2021 | Prokura |
Markus Wickenträger seit 3.9.2020 | Prokura |
Johann Erich Clemens Schäfer seit 18.6.2019 | Geschäftsführer |
Clemens Grünewald seit 5.4.2018 | Prokura |
Anke Weinreich seit 15.3.2016 | Prokura |
Ulrich Horst Karl Dr. von Creytz seit 21.7.2015 | Geschäftsführer |
Andreas Zehmer seit 24.3.2015 | Prokura |
Ulrich Martin Steinmetz seit 3.1.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 94.90% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DWS Grundbesitz GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024Aufwendungen
Erträge
Anhang 2024I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main (im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt), für das Geschäftsjahr 2024 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Gemäß § 38 (1) des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) in Verbindung mit den §§ 340 a-o HGB sind auch Bestimmungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) anzuwenden. Die Gesellschaft ist eine externe Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 17 (2) Nr. 1 KAGB. Zwischen der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main, und der DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, als herrschendem Unternehmen besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, der seit dem 1. Januar 2002 gilt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer 25668 eingetragen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Forderungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag oder den Anschaffungskosten ausgewiesen. Erforderliche Wertberichtigungen werden gekürzt. Wertpapiere Die zur Deckung von Altersversorgungsverpflichtungen durch den Treuinvest e.V., Frankfurt am Main, treuhänderisch gehaltenen Wertpapiere werden gemäß § 253 (1) Satz 3 HGB zum beizulegenden Zeitwert (von der Kapitalverwaltungsgesellschaft ermittelte Rücknahmewerte) bewertet und gemäß § 246 (2) Satz 2 HGB mit den Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Anteile an verbundenen Unternehmen Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um steuerlich zulässige lineare Abschreibungen, bilanziert. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu € 800,-- werden im Jahr der Anschaffung in Anlehnung an § 6 (2) EStG in voller Höhe abgeschrieben. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen Die den Pensionsrückstellungen gemäß § 253 (1) Satz 3 HGB zugrunde liegenden Versorgungsverpflichtungen enthalten Leistungen aus Spar- und Risikobeiträgen. Die Verpflichtungen aus den Sparbeiträgen wurden in Höhe des beizulegenden Zeitwerts des Fondsvermögens angesetzt. Die Risikozusatzleistung wurde unter Verwendung der projizierten Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit - Methode) mit ihrem Barwert zum Stichtag bewertet. Die übrigen Pensionsrückstellungen, die Rückstellungen für Vorruhestand und Altersteilzeit sowie die Jubiläumsrückstellungen wurden mit der projizierten Einmalbeitragsmethode bewertet. Sie wurden gemäß § 253 (2) Satz 1 HGB entsprechend ihrer individuellen Restlaufzeit (maximal 15 Jahre) mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn (übrige Pensionsrückstellungen) bzw. sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die verwendeten Rechnungszinsen wurden vom Aktuar auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätze zum 31. Oktober 2024 (Inventurstichtag) auf den Bilanzstichtag prognostiziert (Pensionsrückstellungen: 1,60 %; Rückstellungen für Vorruhestand und Altersteilzeit: 1,48 %; Jubiläumsrückstellungen: 1,50 %). Durch die Anwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen erhöhen sich diese verglichen mit der Anwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes von sieben Jahren um T€ 207. Für erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen und für die Anpassung der laufenden Renten (falls nicht fest vereinbart) wurde ein Zinssatz von 2,03 % angenommen. Als Sterbetafeln wurden die modifizierten Richttafeln 2018 G der Heubeck Richttafeln GmbH, Köln, herangezogen. Von der Möglichkeit gemäß Art. 67 (1) EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Andere Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Latente Steuern Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, werden die bei der Gesellschaft angefallenen aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 2.391 nur bei der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, als Organträger berücksichtigt. Der zu berücksichtigende Steuersatz beträgt 31,925 %. III. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen an Kreditinstitute Von den Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von T€ 8.173 (i. Vj. T€ 4.693) bestehen T€ 8.009 (i. Vj. T€ 4.539) gegenüber verbundenen Unternehmen im Deutsche Bank Konzern. Die Salden der auf Euro lautenden Kontokorrentkonten bei der Deutsche Bank AG, Filiale Frankfurt, werden im Rahmen des Cash Poolings täglich an die DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, übertragen und unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs dargestellt. Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen wird der Anteilsbesitz der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main, zum 31. Dezember 2024 gemäß § 285 Nr. 11 HGB ausgewiesen. Die Angaben zum Eigenkapital und zum Jahresergebnis beziehen sich auf das Jahr 2023.
Ab dem 1. November 2018 hat die Niederlassung Spanien der Gesellschaft den eigenständigen Bereich Alternative and Real Assets Iberia von der Deutsche Bank, S.A.E., Madrid, übernommen und führt dessen Aktivitäten fort. Hieraus resultiert der ursprüngliche Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von T€ 601, der gemäß § 253 (3) Satz 4 über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben wird. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Die Forderungen an verbundene Unternehmen enthalten Forderungen an die Gesellschafterin in Höhe von T€ 112. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Die zur Deckung der Ansprüche aus Altersteilzeitverpflichtungen Treuhänder Treuinvest e.V., Frankfurt am Main, gehaltenen Vermögenswerte haben per 31. Dezember 2024 insgesamt historische Anschaffungskosten in Höhe von T€ 128 und beizulegende Zeitwerte in Höhe von T€ 139. Die Altersteilzeitverpflichtungen haben zum Bilanzstichtag einen Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 95. § 268 (8) HGB (Ausschüttungssperre) findet keine Anwendung, da frei verfügbare Rücklagen in ausreichendem Maße vorhanden sind. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 84.169 (i. Vj. T€ 67.368) setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, resultiert im Wesentlichen aus der Ergebnisabführung in Höhe von T€ 24.006 (i. Vj. T€ 18.397) und aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 11.911 (i. Vj. T€ 10.956). Von den Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen resultieren T€ 20.159 (i. Vj. T€ 9.824) aus Bestands- und Vermittlungsprovisionen aus dem Geschäftsjahr 2024 und T€ 3.004 (i. Vj. T€ 3.854) aus Asset Management-Dienstleistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber den Sondervermögen entfallen T€ 1.656 (i. Vj. T€ 1.446) auf überzahlte Fondsverwaltungsgebühren. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Rückstellungen Die zur Deckung der Pensionsansprüche vom Treuhänder Treuinvest e.V., Frankfurt am Main, gehaltenen Vermögenswerte haben per 31. Dezember 2024 insgesamt historische Anschaffungskosten in Höhe von T€ 16.174 und beizulegende Zeitwerte in Höhe von T€ 15.445. Die Pensionsverpflichtungen haben zum Bilanzstichtag einen Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 16.016. Mit dem Deckungsvermögen werden auch Pensionsverbindlichkeiten gegenüber Personen verrechnet, bei denen der Versorgungsfall bereits eingetreten ist und die sich für Ratenzahlung entschieden haben. Die anderen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Gesellschaft partizipiert am "Zeitinvest"-Programm der Deutsche Bank AG, bei dem Mitarbeiter Arbeitszeitkonten aufbauen können. Hier erfolgt eine vollständige Verrechnung der Rückstellungen in Höhe des Erfüllungsbetrages von T€ 74 mit den korrespondierenden Planvermögen in Höhe des beizulegenden Zeitwertes von T€ 74. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Mit der DWS Group GmbH & Co. KGaA wurde eine Vereinbarung über die Umlage von anteiligen Mietkosten für den Standort Frankfurt am Main geschlossen. Für 2024 ergaben sich hieraus Aufwendungen in Höhe von T€ 837. Eigenkapital Am gezeichneten Kapital von T€ 6.000 ist die DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, zu 99,9% und die BESTRA Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH, Düsseldorf, mit 0,1% beteiligt. Der sich aus der Neubewertung der Jubiläumsrückstellungen per 1. Januar 2010 ergebende Auflösungsbetrag wurde gemäß Art. 67 (1) EGHGB in die Gewinnrücklagen eingestellt. Fremdwährung Der Gesamtbetrag der Vermögensgegenstände in Fremdwährung belief sich am Bilanzstichtag auf umgerechnet T€ 7.343. Der Gesamtbetrag der Schulden in Fremdwährung belief sich auf umgerechnet T€ 883. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Provisionsaufwendungen In den Provisionsaufwendungen sind im Wesentlichen Bestandsprovisionen an die Vertriebsstellen zur Förderung des Mittelabsatzes enthalten. Andere Verwaltungsaufwendungen In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind Aufwendungen für Geschäftsbesorgungsverträge in Höhe von T€ 56.391 (i. Vj. T€ 52.950) enthalten. Davon entfallen auf verbundene Unternehmen T€ 51.316 (i. Vj. T€ 47.142) und auf nicht verbundene Unternehmen T€ 5.075 (i. Vj. T€ 5.808). T€ 1.663 (i. Vj. T€ 2.999) waren periodenfremd. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Von den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen saldiert T€ 344 Körperschaftsteueraufwendungen und -erträge der Betriebsstätten Spanien, Frankreich und Polen. Darin enthalten sind T€ 840 periodenfremde Aufwendungen und T€ 1.380 periodenfremde Erträge. Provisionserträge Die Provisionserträge setzen sich aus Verwaltungs- und Transaktionsgebühren für die offenen Immobilienfonds grundbesitz europa, grundbesitz global, grundbesitz Fokus Deutschland und DWS Infrastruktur Europa zusammen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 8.210 (i. Vj. T€ 10.932) setzen sich wie folgt zusammen:
Von den Erträgen aus Geschäftsbesorgungsverträgen waren T€ 1.107 (i. Vj. T€ 185) periodenfremd. V. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (umgerechnet in Full-time equivalent - FTE) Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 45 Mitarbeiter (i. Vj. 42) und 25 Mitarbeiterinnen (i. Vj. 26) beschäftigt. Bezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich auf T€ 1.503, davon T€ 364 aktienbasierte Vergütungen. An frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen wurden T€ 275 gezahlt. Die Vergütung für den Aufsichtsrat betrug T€ 50. Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt T€ 2.880 zurückgestellt. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit. Aufsichtsrat:
Konzernzugehörigkeit Die DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, als herrschendes Unternehmen ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main. Die DWS Real Estate GmbH gehört zum Konzernverbund der Deutsche Bank AG und wird deshalb befreiend in den IFRS-Konzernabschluss der Deutsche Bank AG für den größten Kreis von Unternehmen der Deutsche Bank AG gemäß § 340i HGB i.V. mit den Vorschriften nach Art. 57 Satz 1 Nr. 2 EGHGB sowie Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und Rates vom 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards (AB1. EG Nr. L 243 S.1) einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutsche Bank AG nach IFRS wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Die DWS Grundbesitz GmbH gehört über die DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, einer unmittelbaren Tochtergesellschaft der DWS Group GmbH & Co. KGaA auch zum Konzernverbund der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main und wird deshalb auch in den IFRS-Konzernabschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA einbezogen. Der Konzernabschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA nach IFRS wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB ist unterblieben, da sie im Konzernabschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, enthalten ist.
Frankfurt am Main, den 6. März 2025 Die Geschäftsführung Clemens Schäfer Christian Bäcker Dr. Ulrich von Creytz Florian Stanienda Ulrich Steinmetz Entwicklung des Anlagevermögens der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main zum 31. Dezember 2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241. Grundlagen der Gesellschaft DWS Grundbesitz GmbH (nachfolgend "DWS-G") mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine externe Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 17 (2) Nr. 1 KAGB mit einem Stammkapital in Höhe von 6 Mio. EUR. Sie weist die Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft auf und ihr Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. DWS-G ist eine von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (nachfolgend "BaFin") beaufsichtigte Gesellschaft. Neben den Organen Geschäftsführung und Gesellschafterversammlung besitzt sie einen Aufsichtsrat, der vierteljährliche Sitzungen abhält. Eigentümer von DWS-G sind die Gesellschaften DWS Real Estate GmbH (nachfolgend "DWS- R") zu 99,9% und Bestra Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH (nachfolgend "Bestra") zu 0,1%. Zwischen DWS-G und DWS-R als beherrschendem Unternehmen besteht seit dem 1. Januar 2002 ein Ergebnisabführungsvertrag. DWS-G ist organisatorisch Bestandteil der DWS Group GmbH & Co. KGaA und somit in den Konzernverbund der Deutsche Bank Gruppe eingebunden. Die Gesellschaft unterhält im Zusammenhang mit dem Erwerb von Immobilien für die verwalteten Sondervermögen Zweigstellen und Zweigniederlassungen in Portugal, Polen, Spanien, Frankreich und Italien.
Diese werden jeweils in den örtlichen Registern geführt und besitzen eine eigene Steuernummer. Sie sind sowohl in den Abschluss (konsolidierte Darstellung) als auch in das Risikomanagement der Gesellschaft eingebunden. Sie wurden aus steuerlichen Gründen oder aufgrund gesetzlicher Auflagen am jeweiligen Standort errichtet. Ertragssteuerlich hält DWS- G drei Betriebsstätten im eigenen Namen für eigene Rechnung in Madrid, Paris und Warschau. Das Rechnungswesen der Zweigniederlassungen wird in Geschäftsbesorgung durch DWS Beteiligungs GmbH abgewickelt. DWS Beteiligungs GmbH gehört als unmittelbare Tochtergesellschaft von DWS Group GmbH & Co. KGaA wie auch DWS Alternatives GmbH (nachfolgend "DWS-A") zum Konzernverbund DWS GmbH & Co. KGaA. Geschäftszweck der Zweigniederlassungen sind Erwerb, Vermietung, Verwaltung und Veräußerung von Immobilien. Die Geschäftstätigkeit der DWS-G umfasst im Wesentlichen die Verwaltung der Sondervermögen grundbesitz europa (aufgelegt 1970), grundbesitz global (aufgelegt 2000), grundbesitz Fokus Deutschland (aufgelegt 2014), DWS Infrastruktur Europa (aufgelegt 2023) sowie die Erbringung von Leistungen im Bereich Fondsadministration der geschlossenen Fonds von DWS International GmbH. Des Weiteren erbringt sie Dienstleistungen aus Geschäftsbesorgung und tätigt Anlagen des eigenen Vermögens im Rahmen von Tages- /Termingeldern. Die Transaktionen für die Sondervermögen werden zentral über die jeweilige regionale Transaktionsplattform (Europa, Asien, Amerika) der DWS-Gruppe gesteuert. Im Geschäftsjahr 2024 hatte DWS-G zum Bilanzstichtag insgesamt 70 Vollzeitbeschäftigte (Vorjahr: 68,1), davon 8 in Madrid (Vorjahr: 7,8), 8 in Paris (Vorjahr: 8) und 5,2 in Warschau (Vorjahr: 4,5). Wesentliche Dienstleistungen für die Sondervermögen (wie beispielsweise Transaktionen und Asset Management) bzw. für die Kapitalverwaltungsgesellschaft (Finance, Tax, Legal, Compliance, Human Resources) werden über Geschäftsbesorgungsverträge von DWS-R bzw. aus der Deutsche Bank Gruppe bezogen. 2. Wirtschaftliches Umfeld 2.1. Wirtschaftslage 1-7 Die globale Wirtschaftsentwicklung verlief im dritten Quartal 2024 in moderatem Tempo. Während die Konjunktur in den USA kräftig expandierte blieb die Entwicklung in den Schwellenländern heterogen und im Euroraum weiter verhalten. Die Weltkonjunktur expandierte in unverändertem Tempo und die globale Unternehmensstimmung trübte sich im Sommerhalbjahr ein. Der globale Stimmungsindikator aus 42 Ländern vom IfW Kiel deutete zum vierten Quartal auf eine nur mäßige Produktionsausweitung. 1 Der Welthandel zeigte sich robust und setzte seinen Aufwärtstrend im November fort. Mit einem Anstieg von knapp 0,4% blieb die Zuwachsrate gegenüber Oktober praktisch unverändert. 2 Dank einer kräftigen Ausweitung des Handels in den Vereinigten Staaten wurden im dritten Quartal weltweit überraschend hohe Einfuhren verzeichnet. Dies dürfte auch an vorgezogenen Importen von US-Firmen liegen, was mit der Unsicherheit über die künftige Handelspolitik zusammenhing. Die globale Inflation schwächte sich weiter ab, aber der zugrunde liegende Preisdruck hielt angesichts steigender Lohnkosten im Dienstleistungsbereich an. Die jährliche Inflationsrate in den OECD-Ländern (ohne die Türkei) erhöhte sich im Oktober 2024 geringfügig auf 2,6%, verglichen mit 2,5% im Vormonat. 3 Während die Energiepreise leicht anzogen, blieb der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln und die Kerninflation stabil. Die Konjunktur in den USA ist im vierten Quartal 2024 mit einer annualisierten Rate von 2,3% gewachsen. 4 Auf Gesamtjahressicht konnte das reale BIP um 2,8% zulegen und der private Verbrauch mit 4,2% die Erwartungen übertreffen. Die Inflation lag im Jahresverlauf bei 2,9% 5 und der resiliente Arbeitsmarkt und stützte die wirtschaftliche Entwicklung trotz restriktiver Geldpolitik.
1 IfW, Kieler Konjunkturbericht Q4 2024
Die Konjunktur im Euroraum blieb im Jahresverlauf 2024 angesichts der strukturellen Probleme und getrübten Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern verhalten. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte im vierten Quartal 2024 und verzeichnete gegenüber dem Vorjahresquartal einen Anstieg von 0,9%. Damit dürfte das reale BIP auf Jahressicht 2024 im Euroraum um 0,7% gestiegen sein. 6 Die Entwicklung der asiatischen Länder verlief im Jahr 2024 heterogen. Im vierten Quartal war das Wachstum vor allem in China und Vietnam stärker als erwartet. Insgesamt hat sich das Wirtschaftswachstum der Region angesichts der Schwäche in Japan gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert und dürfte im Jahr 2024 bei 4,3% liegen. 7 Die Teuerungsrate in der Region konnte sich im Jahresvergleich deutlich auf 2,1% abschwächen. 2.2. Immobilienmarkt (Mieter + Investmentmarkt) Der globale Immobilienmarkt scheint in eine Erholungsphase eingetreten zu sein. Die Preise haben ihre Korrektur weitestgehend abgeschlossen und die Immobilienrenditen sind stabilisiert. Zudem unterstützten weitere Zinssenkungen vielerorts die Märkte, bei gleichzeitig gesunden Fundamentaldaten. Die Zahl der Baubeginne ist in weiten Teilen der Welt eingebrochen und angesichts der hohen Baukosten ist ein deutlicher Anstieg unwahrscheinlich, womit der Mangel an hochwertigen Flächen in zentralen Lagen bestehen bleiben dürfte. Während die Erholung in Europa und den USA bereits angelaufen ist, scheint die Asien-Pazifik Region einige Quartale hinterher zu liegen. 8 Die globalen Investmentmärkte zeigten sich differenziert aber teilweise deutlich gestärkt zum Jahresende 2024, wenngleich die Erholung von einem niedrigen Niveau aus gestartet ist. Eine vielerorts weniger restriktive Geldpolitik, gute Fundamentaldaten und die erfolgte Preiskorrektur führten zu vermehrten Kaufentscheidungen der Investoren. Das globale sektorübergreifende Investitionsvolumen lag zwar 4,7% unter dem Vorjahr, aber dies war hauptsächlich auf weniger Projektentwicklungen zurückzuführen. 9 Auf Jahressicht führten Wohn- (+20%), Logistik- (+18%) und Hotelobjekte (+15%) die Skala an, aber auch Büroobjekte waren wieder gefragter (+9%). Einzig Einzelhandelsobjekte (-4%) und Projektentwicklungen (-23%) verzeichneten eine sinkende Nachfrage. Bei regionaler Betrachtung war in der EMEA-Region (+13,5%) und in den USA (+11,5%) ein deutlicher Anstieg der Transaktionsaktivität zu verzeichnen. In der APAC-Region wurde aufgrund weniger Projektentwicklungen und Wohnobjekten ein geringeres (-15,8%) Transaktionsvolumen beobachtet. 10
6 Eurostat, Januar 2024
3. Geschäftsentwicklung 3.1. Geschäftsverlauf Der Verlauf des Geschäfts wird vor allem durch die Geschäftstätigkeit mit den drei verwalteten Immobiliensondervermögen und dem Infrastruktursondervermögen bestimmt und durch das regulatorische Umfeld der Gesellschaft maßgeblich geprägt:
Das seit 2022 gestiegene allgemeine Zinsumfeld hatte unverändert deutliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Die gestiegenen Zinsen führten zu einem Rückgang der relativen Attraktivität von Immobilienprodukten, deren Ergebnisse gleichzeitig unter den erforderlichen Bewertungsanpassungen litten. Die Netto-Mittelbewegungen der drei Immobilienfonds wiesen im Geschäftsjahr 2024 einen Betrag von minus EUR 2.191,7 Mio. aus (Vorjahr: minus 726,8 Mio.). Darüber hinaus liegt das Volumen an Anteilkündigungen durch die Anleger unverändert hoch. Diese werden jedoch erst zwölf Monate nach Ankündigung wirksam, so dass sie im Geschäftsjahr noch keine Auswirkungen auf die Netto- Mittelbewegungen hatten. Für das Infrastruktursondervermögen lagen die Netto- Mittelbewegungen bei plus EUR 84,4 Mio. (Vorjahr: plus EUR 300,1 Mio.), so dass die gesamten Netto-Mittelbewegungen der Gesellschaft im Geschäftsjahr bei minus EUR 2.107,2 Mio. lagen (Vorjahr: minus EUR 426,8 Mio.). Die Mittelabflüsse und die Abwertungen führten im Geschäftsjahr zu einem Rückgang der Erträge aus Geschäftsbesorgung. Die eingeschränkte Kapitalverfügbarkeit bei den Immobilienfonds führte zudem zu einem Rückgang der Transaktionstätigkeit aus Immobilienankäufen. Dem gegenüber stand jedoch ein deutlicher Anstieg der Transaktionstätigkeit aus Immobilienverkäufen. Im Ergebnis lagen der Transaktionsgebühren über dem Vorjahr. Das Geschäftsvolumen der Gesellschaft wird vor allem vom verwalteten Fondsvermögen sowie der Transaktionstätigkeit für die verwalteten Sondervermögen bestimmt. Für diese Leistungsindikatoren sowie für das Verhältnis von Aufwendungen zu Erträgen (Cost-Income- Ratio) werden jährliche Planzahlen ermittelt und regelmäßig mit den erreichten Ist-Werten verglichen. Dies liefert uns eine Einschätzung, ob die geplanten strategischen und operativen Ziele erreicht werden. Per 31.12.2024 beläuft sich das betreute Fondsvermögen auf rd. 15,2 Mrd. EUR (Vorjahr: rd. 18,1 Mrd. EUR). Davon entfallen auf die drei Immobilien-Sondervermögen rd. 11,1 Mrd. EUR (Vorjahr: rd. 13,9 Mrd. EUR), auf das Infrastruktursondervermögen EUR 0,4 Mrd. (Vorjahr EUR 0,3 Mrd.) und die geschlossenen Fonds rd. 3,8 Mrd. EUR (Vorjahr: rd. 3,9 Mrd. EUR). Für das Geschäftsjahr 2024 hat die DWS-G gemäß Ergebnisabführungsvertrag 24.006.052,13 EUR an DWS-R abgeführt (Vorjahr: 18.397.213,17 EUR). Das Geschäftsergebnis im Geschäftsjahr 2024 erhöhte sich im Vorjahresvergleich um rd. 5,6 Mio. EUR, vor allem aufgrund einer geringeren Steuerlast der ausländischen Niederlassungen, niedrigeren Sachkosten sowie höheren Zinserträgen welche die niedrigeren Provisionserträge mehr als ausgeglichen haben. Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich auf rd. 81,2 Mio. EUR (Vorjahr: rd. 85,1 Mio. EUR). Die Cost-Income-Ratio (CIR) der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2024 84,6% (Vorjahr: 89%). Ihren regulatorischen Verpflichtungen ist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 nachgekommen und hat Änderungen der gesetzlichen Vorgaben kontinuierlich überwacht. 3.2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Das Geschäftsergebnis erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 30,5% auf nunmehr 24 Mio. EUR. Die laufenden Provisionserträge aus den Fonds reduzierten sich im Berichtsjahr um 13% auf 126,9 Mio. EUR. Die Transaktionsgebühren stiegen um 148,6% und betragen 20,8 Mio. EUR. Die Erträge aus Geschäftsbesorgung waren mit +0,2% fast unverändert bei 5,8 Mio. EUR. Die Provisionsaufwendungen fielen im Vergleich zum Vorjahr um 11,5% auf 53,1 Mio. EUR. Der Personalaufwand reduzierte sich um 5,3% auf 12,8 Mio. EUR. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sanken um 4,5% auf 68,4 Mio. EUR, vor allem aufgrund niedrigerer Allokationen und Beratungskosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 1,8% auf 0,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,1 Mio. EUR). Der Steueraufwand reduzierte sich im Geschäftsjahr auf 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR). Mit Blick auf die derzeitige globale wirtschaftliche Lage ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden. Wie prognostiziert reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des geringeren Fondsvolumens die laufenden Verwaltungsgebühren, das Transaktionsvolumen erhöhte sich hingegen viel stärker als geplant. Somit erhöhte sich im Gegensatz zur Prognose das Ergebnis. Neben der Verwaltung der Sondervermögen grundbesitz europa, grundbesitz global, grundbesitz Fokus Deutschland, DWS Infrastruktur Europa, der Betreuung der geschlossenen Fonds sowie der zu erbringenden Dienstleistung aus Geschäftsbesorgung erstreckt sich die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ausschließlich auf die Anlage des eigenen Vermögens im Rahmen von Tages- und Termingeldern und des konzerninternen Cash-Poolings. Wesentliche Vermögensposition sind Forderungen aus Geldanlagen (+40,1% gegenüber Vorjahr auf 97,7 Mio. EUR). Der Wert der Beteiligung an der DWS-A blieb unverändert bei 7,8 Mio. EUR. Der passive Unterschiedsbetrag zwischen Planvermögen und Pensionsrückstellungen beträgt 0,6 Mio. EUR. (Vorjahr 1,2 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten (84,3 Mio. EUR) bestehen hauptsächlich gegenüber Unternehmen in der Deutsche Bank Gruppe (81,5 Mio. EUR). Davon sind 24 Mio. EUR auf den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag zurückzuführen. Die Rückstellungen sind mit 12,6 Mio. EUR um 17,8% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das Eigenkapital ist mit 27,7 Mio. EUR unverändert und entspricht 22,2% der Bilanzsumme. Die Finanzlage ist geordnet; die Gesellschaft konnte aufgrund ausreichender Liquidität ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen. 4. Prognosebericht2-7 Die zukünftige Ergebnisentwicklung DWS-G wird von der Entwicklung der Fonds grundbesitz europa, grundbesitz global, grundbesitz Fokus Deutschland und DWS Infrastruktur Europa bestimmt. Aufgrund der Größenordnung ist dabei insbesondere die Entwicklung der drei Immobiliensondervermögen entscheidend. Aufgrund des Rückgangs des verwalteten Fondsvermögens im Jahresverlauf 2024 beginnt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2025 auf einer gegenüber dem Jahr 2024 reduzierten Basis. Die kurzfristige Attraktivität der Immobiliensondervermögen wird auch im Jahr 2025 insbesondere aufgrund erwarteter Preisanpassungsprozesse der Immobilienportfolios voraussichtlich leiden, so dass mit keinem Anstieg der Brutto-Mittelzuflüsse gerechnet wird. Vielmehr wird das verwaltete Vermögen aufgrund der Bedienung der vorliegenden angekündigten Anteilscheinrückgaben voraussichtlich weiter sinken. Für das verwaltete Infrastruktursondervermögen wird mit positiven Nettomittelzuflüssen gerechnet, nicht jedoch, dass diese die Rückgänge bei den Immobiliensondervermögen kompensieren werden. Daher werden das verwaltete Vermögen und damit auch die Einnahmen aus Geschäftsbesorgung der DWS-G im Jahr 2025 voraussichtlich zurückgehen. Demgegenüber werden Gebühren aus Transaktionen auf einem weiterhin hohen Niveau erwartet, die erforderlich sind, den Anteilscheinrückgaben zu begegnen und die Liquiditätspositionen der Fonds zu stärken. Insgesamt erwarten wir aufgrund des moderaten Rückgangs der Erträge aus der Fondsverwaltung sowie eines leichten Anstiegs der Cost-Income-Ratio, ein niedrigeres Ergebnis vor Ergebnisabführung. 5. Risikobericht Risiken entstehen zunächst primär auf der Ebene der Sondervermögen. Aus diesem Grund erfolgt eine detaillierte Darstellung und Bewertung der Risiken der Sondervermögen in den jährlich erstellten Risikoberichten, Stresstests sowie im Rahmen der implementierten Prozesse (z. B. bei Ankäufen, der lfd. Überwachung von Limiten). Dieses System erfüllt die gem. § 29 KAGB definierten Anforderungen an das Risikomanagement sowie die Anforderungen lt. KaMaRisk. Die Risiken der Gesellschaft sind in dem Risk Appetite Statement dargestellt. Es handelt sich hierbei um folgende Risiko-Kategorien:
Die Überwachung dieser Risiken erfolgt monatlich durch das Risiko Management auf Basis festgelegter Limite, Schwellwerte und Indikatoren, deren Auslastungen der Geschäftsführung monatlich präsentiert werden. Bei Überschreitungen veranlasst sie ggfs. mitigierende Maßnahmen. Eine wesentliche Risiko-Messgröße der Gesellschaft ist das ökonomische Kapital (öK). Per 31.12.2024 beträgt das öK der gesamten Gesellschaft 10,6 Mio. EUR (Vorjahr: 5,4 Mio. EUR); es setzt sich aus dem ök der Kategorien operationale Risiken (15,4 Mio. EUR / 2023: 8,5 Mio. EUR), Adressausfallrisiken (1,7 Mio. EUR / 2023: 2,2 Mio. EUR), Geschäftsrisiken (0,0 Mio. EUR / 2023: 0,1 Mio. EUR) sowie Diversifikationseffekte zu den einzelnen Risiken (-6,5 Mio. EUR / 2023: -5,4 Mio. EUR) zusammen. Die Gesellschaft unterliegt derzeit keinem Marktpreisrisiko. Die Erhöhung des ökonomischen Kapitals für operationale Risken ist auf die Implementierung eines neuen Berechungsmodells zurückzuführen. Um den Umgang mit operationalen Risiken (oR) klar zu regeln hat die DWS-Gruppe ein OR Management Framework eingeführt, in dem Prozesse definiert und entsprechende OR-Tools zentral bereitgestellt werden. Weiterhin wurden Specific Risk Management Processes definiert, die sich mit speziellen funktionsübergreifenden Risiken befassen. Die Implementierung und Veränderung der eingesetzten Tools, potenzielle oder tatsächliche Verluste und weitere Schritte werden in einem jährlichen Risk Report dokumentiert. Im Geschäftsjahr 2024 kam zu keinem operationalen Schadensfall. Die DWS Grundbesitz GmbH hat Nachhaltigkeitsrisiken in die bestehenden Rahmenwerke zur Messung und Steuerung von Unternehmens- und Anlagerisiken integriert. Dies wird unter anderem in der Richtlinie zur ESG-Integration im Risikomanagement-Rahmenwerk (DWS- Gruppe) und der Risk Management Implementation Procedure for DWS Real Estate Germany beschrieben. Das Risk Appetite Statement der Gesellschaft beinhaltet dedizierte qualitative Aussagen sowie quantitative Indikatoren, die sich mit klima- und nachhaltigkeitsbezogenen Risiken und deren Auswirkungen befassen. Durch die geringe Nachfrage nach Immobilienanlagen, kam es auch im Jahr 2024 zu Abwertungen der Immobilien in den Sondervermögen. Dies, sowie die gestiegene Attraktivität von Alternativanlagen hat bei den Immobilien-Sondervermögen zu erhöhten Anteilscheinrückgaben geführt. Das Volumen der angekündigten Anteilscheinrückgaben wird auch im Jahr 2025 zu einer Reduzierung des verwalteten Anlagevolumens führen, was sich negativ auf das Ergebnis der Gesellschaft auswirken wird. Die Geschäftsführung hält das Risikomanagementsystem inkl. der bestehenden Prozesse für angemessen. Bestandsgefährdende Risiken werden derzeit keine gesehen. 6. Chancenbericht Aufgrund der angekündigten Anteilscheinrückgaben ist der überwiegende Teil, der für das Jahr 2025 erwarteten Bruttomittelabflüsse, weitgehend vorbestimmt. Demgegenüber stehen die Bruttomittelzuflüsse im Jahr 2025. Für deren Anstieg ist eine Verbesserung der relativen Attraktivität der verwalteten Immobiliensondervermögen gegenüber alternativen Anlagemöglichkeiten, wie zum Beispiel Anleihen, unverändert erforderlich. Die Preisanpassungen der Immobilienportfolios sind bei einem weiteren Halten der Immobilien voraussichtlich weitgehend abgeschlossen, so dass die Fonds im Jahr 2025 wieder eine positive Performance erzielen könnten. Entscheidend ist dabei die weitere Entwicklung der Mittelbewegungen. In Abhängigkeit weiterer möglicher Zinssenkungen im Jahr 2025 kann dies zu einem Anstieg der relativen Attraktivität der Fonds führen. Kurzfristig wird vor diesem Hintergrund in den von der Gesellschaft verwalteten Immobilien- Sondervermögen von Nettomittelabflüssen ausgegangen, während mittelfristig die Immobiliensondervermögen für Anleger attraktiv bleiben sollten, so dass von Nettomittelzuflüssen auszugehen sind. Das verwaltete Infrastruktursondermögen könnte von einer Nachfrage nach Infrastrukturinvestments profitieren und dürfte aufgrund des Produktauflagezeitpunkts auch nicht von zinsinduzierten Preisanpassungen auf das Infrastrukturvermögen leiden. Daher wird sowohl kurz-, als auch mittel- und langfristig von positiven Nettomittelzuflüssen ausgegangen.
Frankfurt am Main, den 6. März 2025 Geschäftsführung DWS Grundbesitz GmbH Clemens Schäfer Christian Bäcker Florian Stanienda Ulrich Steinmetz Dr. Ulrich von Creytz Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DWS Grundbesitz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.12.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 6. März 2025 KPMG
AG
Kuppler, Wirtschaftsprüfer Pekarek, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss der DWS Grundbesitz GmbHMainzer Landstraße 11 - 17, 60329 Frankfurt am MainUnter Berücksichtigung des Prüfungsergebnisses der Abschlussprüfer sowie der Zustimmung des Aufsichtsrates vom 17. März 2025 beschließen die DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main und die Bestra Gesellschaft für Vermögensverwaltung mit beschränkter Haftung, Düsseldorf, als Gesellschafter der DWS Grundbesitz GmbH unter Verzicht auf Frist- und Formvorschriften Folgendes:
Mit der Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren sind wir einverstanden.
Frankfurt am Main, den 20.03.2025 DWS Real Estate GmbH Bestra Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH Bericht des Aufsichtsrats der DWS Grundbesitz GmbH über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2024Der Aufsichtsrat hat sich von der Geschäftsführung durch schriftliche und mündliche Berichte regelmäßig über die Geschäftslage und alle wichtigen Vorgänge unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat hat die von ihm zu genehmigenden Geschäfte überprüft und mit der Geschäftsführung behandelt. Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 sind von KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Dem Ergebnis dieser Prüfung stimmt der Aufsichtsrat auf Grund seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts zu.
Frankfurt am Main, den 17. März 2025 Dirk Görgen, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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