Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 25668
Vorher
DB Real Estate Investment GmbHRREEF Investment GmbH
Eingetragen
1.9.2004
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
(1) Die Gesellschaft ist eine Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Gegenstand ihrer Tätigkeit ist die Verwaltung von inländischen Investmentvermögen (kollektive Vermögensverwaltung). Gegenstand der kollektiven Vermögensverwaltung sind daneben EU-Investmentvermögen (EU-OGAW, EU-AIF), wenn sie mit den in Absatz 2 genannten inländischen Investmentvermögen vergleichbar sind. (2) Folgende inländische Investmentvermögen sind Gegenstand der kollektiven Vermögensverwaltung: a) Immobilien-Sondervermögen gemäß §§ 230 ff. KAGB, b) Geschlossene inländische Publikums-AIF gemäß § 261 ff. KAGB oder gemäß § 353 Abs. 4 KAGB, welche in die folgenden Vermögensgegenstände investieren: 1. Immobilien, einschließlich Wald, Forstund Agrarland; 2. Anteile oder Aktien an Gesellschaften, die nach dem Gesellschaftsvertrag oder der Satzung nur Immobilien, einschließlich Wald, Forst- und Agrarland, sowie die zur Bewirtschaftung dieser Vermögensgegenstände erforderlichen Vermögensgegenstände oder Beteiligungen an solchen Gesellschaften erwerben dürfen; 3. Geldmarktinstrumente gemäß § 194 KAGB; 4. Bankguthaben gemäß § 195 KAGB. c) Infrastruktur-Sondervermögen gemäß §§ 260a ff. KAGB (3) Die Gesellschaft betreibt folgende Dienstleistungen und Nebendienstleistungen: a) Die Verwaltung einzelner nicht in Finanzinstrumenten im Sinne des § 1 Abs. 11 des Kreditwesengesetzes angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (individuelle Vermögensverwaltung), b) die Anlageberatung bezogen auf Vermögensgegenstände, die keine Finanzinstrumente im Sinne des § 1 Abs. 11 des Kreditwesengesetzes sind, c) den Vertrieb von Anteilen und Aktien an fremden Investmentvermögen, d) sonstige Tätigkeiten, die mit den in diesem Absatz genannten Dienstleistungen und Nebendienstleistungen unmittelbar verbunden sind. (4) Die Gesellschaft darf Geschäfte betreiben, die zur Anlage ihres eigenen Vermögens erforderlich sind. (5) Die Gesellschaft darf sich an Unternehmen beteiligen oder Unternehmen gründen, wenn der Geschäftszweck des Unternehmens gesetzlich oder satzungsmäßig im Wesentlichen auf die Geschäfte ausgerichtet ist, welche die Gesellschaft selbst betreiben darf und eine Haftung der Gesellschaft aus der Beteiligung durch die Rechtsform des Unternehmens beschränkt ist. (6) Die Gesellschaft kann im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten oder erwerben. (7) Weitere Geschäfte oder Tätigkeiten darf die Gesellschaft nicht betreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anna Aruschanjan
seit 10.2.2026
Prokura
Terry Ng
seit 10.2.2026
Prokura
Prokura
Eric Stephenson
seit 10.2.2026
Prokura
Anja Völker
seit 10.2.2026
Prokura
Andrea Dr. Haeusler
seit 10.2.2026
Prokura
Astrid Pockrandt
seit 23.6.2025
Prokura
Dirk Axel Hauck
seit 23.6.2025
Prokura
Georg Johann Schuh
seit 10.4.2025
Geschäftsführer
Anne Tilmann
seit 9.12.2024
Prokura
Christian Bäcker
seit 16.11.2023
Geschäftsführer
Andrea Rothmund
seit 9.8.2023
Prokura
Stefan Alexander Aust
seit 28.6.2023
Prokura
Henning Hollwitz
seit 28.6.2023
Prokura
Daniel Hartung
seit 28.6.2023
Prokura
Dennis Beckmann
seit 12.1.2023
Prokura
Christopher Kümpel
seit 24.8.2022
Prokura
Bettina Hax
seit 1.7.2021
Prokura
Martin Weikamp
seit 1.7.2021
Prokura
Prokura
Geschäftsführer
Clemens Grünewald
seit 5.4.2018
Prokura
Anke Weinreich
seit 15.3.2016
Prokura
Geschäftsführer
Andreas Zehmer
seit 24.3.2015
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DWS Grundbesitz GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2023
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 8.173.234,53 4.693.045,60
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.792.536,02 7.792.536,02
3. Immaterielle Anlagewerte
b) Geschäfts- oder Firmenwert 230.222,60 290.280,80
4. Sachanlagen 3.150,29 3.770,33
5. Sonstige Vermögensgegenstände 108.075.822,64 96.752.808,89
6. Rechnungsabgrenzungsposten 171.012,26 121.507,53
7. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 44.434,91 634.434,98
Summe Aktiva 124.490.413,25 110.288.384,15

Passiva

31.12.2023
1. Sonstige Verbindlichkeiten 84.280.873,66 67.367.597,45
2. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 571.219,65 1.185.242,11
b) Steuerrückstellungen 2.242.300,24 2.942.635,25
c) andere Rückstellungen 9.744.587,90 11.141.477,54
12.558.107,79 15.269.354,90
3. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 6.000.000,00 6.000.000,00
b) Kapitalrücklage 21.316.172,67 21.316.172,67
c) Gewinnrücklagen
ca) andere Gewinnrücklagen 335.259,13 335.259,13
d) Jahresüberschuss 0,00 0,00
27.651.431,80 27.651.431,80
Summe Passiva 124.490.413,25 110.288.384,15
Für Anteilinhaber verwaltete Sondervermögen
1. Inventarwerte 11.468.022.657,81 14.221.504.759,04
2. Sondervermögen (Anzahl) 4 4

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

Aufwendungen

2023
1. Zinsaufwendungen 2,41 307,21
2. Provisionsaufwendungen 53.107.419,80 60.016.251,97
3. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 11.143.223,70 11.590.431,92
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.633.716,84 12.776.940,54 1.898.624,72
darunter: für Altersversorgung: € 243.443,20 (i. Vj. € 243.754,96)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 68.428.156,11 81.205.096,65 71.623.209,70
4. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 60.678,24 61.174,55
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 124.396,96 126.644,43
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 349.969,64 3.309.285,17
7. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 24.006.052,13 18.397.213,17
8. Jahresüberschuss 0,00 0,00
Summe der Aufwendungen 158.853.615,83 167.023.142,84

Erträge

2023
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften
aa) laufende positive Zinserträge 2.997.870,53 1.841.739,18
ab) laufende negative Zinserträge 0,00 2.997.870,53 -29,83
2. Provisionserträge 147.645.536,49 154.249.419,63
3. Sonstige betriebliche Erträge 8.210.208,81 10.932.013,86
Summe der Erträge 158.853.615,83 167.023.142,84

Anhang 2024

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main (im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt), für das Geschäftsjahr 2024 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden.

Gemäß § 38 (1) des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) in Verbindung mit den §§ 340 a-o HGB sind auch Bestimmungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) anzuwenden.

Die Gesellschaft ist eine externe Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 17 (2) Nr. 1 KAGB.

Zwischen der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main, und der DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, als herrschendem Unternehmen besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, der seit dem 1. Januar 2002 gilt.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer 25668 eingetragen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Forderungen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag oder den Anschaffungskosten ausgewiesen. Erforderliche Wertberichtigungen werden gekürzt.

Wertpapiere

Die zur Deckung von Altersversorgungsverpflichtungen durch den Treuinvest e.V., Frankfurt am Main, treuhänderisch gehaltenen Wertpapiere werden gemäß § 253 (1) Satz 3 HGB zum beizulegenden Zeitwert (von der Kapitalverwaltungsgesellschaft ermittelte Rücknahmewerte) bewertet und gemäß § 246 (2) Satz 2 HGB mit den Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um steuerlich zulässige lineare Abschreibungen, bilanziert. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu € 800,-- werden im Jahr der Anschaffung in Anlehnung an § 6 (2) EStG in voller Höhe abgeschrieben.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Rückstellungen

Die den Pensionsrückstellungen gemäß § 253 (1) Satz 3 HGB zugrunde liegenden Versorgungsverpflichtungen enthalten Leistungen aus Spar- und Risikobeiträgen. Die Verpflichtungen aus den Sparbeiträgen wurden in Höhe des beizulegenden Zeitwerts des Fondsvermögens angesetzt. Die Risikozusatzleistung wurde unter Verwendung der projizierten Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit - Methode) mit ihrem Barwert zum Stichtag bewertet.

Die übrigen Pensionsrückstellungen, die Rückstellungen für Vorruhestand und Altersteilzeit sowie die Jubiläumsrückstellungen wurden mit der projizierten Einmalbeitragsmethode bewertet. Sie wurden gemäß § 253 (2) Satz 1 HGB entsprechend ihrer individuellen Restlaufzeit (maximal 15 Jahre) mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn (übrige Pensionsrückstellungen) bzw. sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die verwendeten Rechnungszinsen wurden vom Aktuar auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätze zum 31. Oktober 2024 (Inventurstichtag) auf den Bilanzstichtag prognostiziert (Pensionsrückstellungen: 1,60 %; Rückstellungen für Vorruhestand und Altersteilzeit: 1,48 %; Jubiläumsrückstellungen: 1,50 %). Durch die Anwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen erhöhen sich diese verglichen mit der Anwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes von sieben Jahren um T€ 207.

Für erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen und für die Anpassung der laufenden Renten (falls nicht fest vereinbart) wurde ein Zinssatz von 2,03 % angenommen. Als Sterbetafeln wurden die modifizierten Richttafeln 2018 G der Heubeck Richttafeln GmbH, Köln, herangezogen.

Von der Möglichkeit gemäß Art. 67 (1) EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Andere Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Latente Steuern

Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, werden die bei der Gesellschaft angefallenen aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 2.391 nur bei der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, als Organträger berücksichtigt. Der zu berücksichtigende Steuersatz beträgt 31,925 %.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

Von den Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von T€ 8.173 (i. Vj. T€ 4.693) bestehen T€ 8.009 (i. Vj. T€ 4.539) gegenüber verbundenen Unternehmen im Deutsche Bank Konzern.

Die Salden der auf Euro lautenden Kontokorrentkonten bei der Deutsche Bank AG, Filiale Frankfurt, werden im Rahmen des Cash Poolings täglich an die DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, übertragen und unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs dargestellt.

Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen wird der Anteilsbesitz der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main, zum 31. Dezember 2024 gemäß § 285 Nr. 11 HGB ausgewiesen. Die Angaben zum Eigenkapital und zum Jahresergebnis beziehen sich auf das Jahr 2023.

Anteil am Kapital in % Eigenkapital Jahresergebnis (vor EAV)
Insgesamt mittelbar T€ T€
Verbundene Unternehmen
1. DWS Alternatives GmbH, Frankfurt am Main 40 0 19.483 21.507

Ab dem 1. November 2018 hat die Niederlassung Spanien der Gesellschaft den eigenständigen Bereich Alternative and Real Assets Iberia von der Deutsche Bank, S.A.E., Madrid, übernommen und führt dessen Aktivitäten fort. Hieraus resultiert der ursprüngliche Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von T€ 601, der gemäß § 253 (3) Satz 4 über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben wird.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2024 Vorjahr
T€ T€
Forderungen an die Sondervermögen - grundbesitz europa 9.559 8.041
- grundbesitz global (inklusive dessen Objektgesellschaften) 651 273
- grundbesitz Fokus Deutschland 2.082 2.225
- DWS Infrastruktur Europa 1.082 2.309
Forderungen an verbundene Unternehmen 93.342 82.566
Darunter:
- Cash Pooling 89.758 65.262
- Kredit an DWS Group GmbH & Co. KGaA 0 15.431
- sonstige Dienstleistungen 2.015 1.814
- Sonstige Forderungen 1.361 1.339
Gesamt (*Abweichung wegen Rundungsdifferenz) 108.076 *) 96.753

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Die Forderungen an verbundene Unternehmen enthalten Forderungen an die Gesellschafterin in Höhe von T€ 112.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Die zur Deckung der Ansprüche aus Altersteilzeitverpflichtungen Treuhänder Treuinvest e.V., Frankfurt am Main, gehaltenen Vermögenswerte haben per 31. Dezember 2024 insgesamt historische Anschaffungskosten in Höhe von T€ 128 und beizulegende Zeitwerte in Höhe von T€ 139. Die Altersteilzeitverpflichtungen haben zum Bilanzstichtag einen Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 95. § 268 (8) HGB (Ausschüttungssperre) findet keine Anwendung, da frei verfügbare Rücklagen in ausreichendem Maße vorhanden sind.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 84.169 (i. Vj. T€ 67.368) setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2024 Vorjahr
T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 81.539 64.998
Darunter
- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 43.173 38.411
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.489 1.372
- Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen 35.878 25.215
Verbindlichkeiten gegenüber Sondervermögen 1.995 1.446
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38 151
Sonstige Verbindlichkeiten 708 773
Gesamt ( * Abweichung wegen Rundungsdifferenz) 84.281 *) 67.368

Die Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, resultiert im Wesentlichen aus der Ergebnisabführung in Höhe von T€ 24.006 (i. Vj. T€ 18.397) und aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 11.911 (i. Vj. T€ 10.956).

Von den Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen resultieren T€ 20.159 (i. Vj. T€ 9.824) aus Bestands- und Vermittlungsprovisionen aus dem Geschäftsjahr 2024 und T€ 3.004 (i. Vj. T€ 3.854) aus Asset Management-Dienstleistungen.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber den Sondervermögen entfallen T€ 1.656 (i. Vj. T€ 1.446) auf überzahlte Fondsverwaltungsgebühren.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Rückstellungen

Die zur Deckung der Pensionsansprüche vom Treuhänder Treuinvest e.V., Frankfurt am Main, gehaltenen Vermögenswerte haben per 31. Dezember 2024 insgesamt historische Anschaffungskosten in Höhe von T€ 16.174 und beizulegende Zeitwerte in Höhe von T€ 15.445. Die Pensionsverpflichtungen haben zum Bilanzstichtag einen Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 16.016. Mit dem Deckungsvermögen werden auch Pensionsverbindlichkeiten gegenüber Personen verrechnet, bei denen der Versorgungsfall bereits eingetreten ist und die sich für Ratenzahlung entschieden haben.

Die anderen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2024 Vorjahr
T€ T€
Aktienvergütungen 439 179
übrige Rückstellungen im Personalbereich 4.695 4.466
Geschäftsbesorgung 2.540 4.308
Sonstiges 2.071 2.188
Gesamt 9.745 11.141

Die Gesellschaft partizipiert am "Zeitinvest"-Programm der Deutsche Bank AG, bei dem Mitarbeiter Arbeitszeitkonten aufbauen können. Hier erfolgt eine vollständige Verrechnung der Rückstellungen in Höhe des Erfüllungsbetrages von T€ 74 mit den korrespondierenden Planvermögen in Höhe des beizulegenden Zeitwertes von T€ 74.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Mit der DWS Group GmbH & Co. KGaA wurde eine Vereinbarung über die Umlage von anteiligen Mietkosten für den Standort Frankfurt am Main geschlossen. Für 2024 ergaben sich hieraus Aufwendungen in Höhe von T€ 837.

Eigenkapital

Am gezeichneten Kapital von T€ 6.000 ist die DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, zu 99,9% und die BESTRA Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH, Düsseldorf, mit 0,1% beteiligt.

Der sich aus der Neubewertung der Jubiläumsrückstellungen per 1. Januar 2010 ergebende Auflösungsbetrag wurde gemäß Art. 67 (1) EGHGB in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Fremdwährung

Der Gesamtbetrag der Vermögensgegenstände in Fremdwährung belief sich am Bilanzstichtag auf umgerechnet T€ 7.343. Der Gesamtbetrag der Schulden in Fremdwährung belief sich auf umgerechnet T€ 883.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Provisionsaufwendungen

In den Provisionsaufwendungen sind im Wesentlichen Bestandsprovisionen an die Vertriebsstellen zur Förderung des Mittelabsatzes enthalten.

Andere Verwaltungsaufwendungen

In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind Aufwendungen für Geschäftsbesorgungsverträge in Höhe von T€ 56.391 (i. Vj. T€ 52.950) enthalten. Davon entfallen auf verbundene Unternehmen T€ 51.316 (i. Vj. T€ 47.142) und auf nicht verbundene Unternehmen T€ 5.075 (i. Vj. T€ 5.808). T€ 1.663 (i. Vj. T€ 2.999) waren periodenfremd.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2024 Vorjahr
T€ T€
Aufwendungen aus Währungsumrechnungen 123 124
Aufwendungen aus der Aufzinsung der übrigen Rückstellungen gemäß § 277 (5) HGB --- *) 3
Sonstiges 1 --
*) Im Jahr 2024 ergab sich insgesamt ein saldierter Ertrag, der unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erläutert ist. 124 127

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Von den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen saldiert T€ 344 Körperschaftsteueraufwendungen und -erträge der Betriebsstätten Spanien, Frankreich und Polen. Darin enthalten sind T€ 840 periodenfremde Aufwendungen und T€ 1.380 periodenfremde Erträge.

Provisionserträge

Die Provisionserträge setzen sich aus Verwaltungs- und Transaktionsgebühren für die offenen Immobilienfonds grundbesitz europa, grundbesitz global, grundbesitz Fokus Deutschland und DWS Infrastruktur Europa zusammen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 8.210 (i. Vj. T€ 10.932) setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2024 Vorjahr
T€ T€
Erträge aus Geschäftsbesorgungsverträgen 5.767 5.754
- davon von verbundenen Unternehmen:
DWS International GmbH, Frankfurt am Main 1.566 1.345
DWS Alternatives GmbH Sp. z o.o., Warschau 1.003 1.027
DWS Alternatives GmbH, Frankfurt am Main 407 323
DWS Alternatives Global Limited, London 91 405
- davon von nicht verbundenen Unternehmen:
Alinesa Investments S.L.U., Madrid 1.145 1.081
LCC Leiria Shopping Centro Comercial, SA, Lissabon 1.044 995
Epfporto Antas S.A., Lissabon 215 232
EPF Alchemia Sp. z o.o., Warschau 198 166
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 64 1.617
Sonstige Erträge 2.379 3.561
- davon aus Währungsumrechnungen 387 224
- davon aus Weiterbelastung verauslagter Kosten 150 349
- davon aus Sachbezügen 129 127
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen saldiert gemäß §246 (2) HGB mit 254 93
Aufwendungen (i. Vj. Erträgen) aus der Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert, 300 1.139
Kaufpreisanpassung aus Verkauf der Anteile an Benefit Trust GmbH, 0 1.407
Aufwendungen aus realisierten Kursverlusten, 122 212
Erträgen aus realisierten Kursgewinnen und 353 0
Ausschüttungen 457 191
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung von Altersteilzeitrückstellungen saldiert gemäß § 246 (2) HGB mit 1 1
Aufwendungen (i. Vj. Erträgen) aus der Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert und 18 38
Erträgen aus realisierten Kursgewinnen 57 0
Gesamt 8.210 10.932

Von den Erträgen aus Geschäftsbesorgungsverträgen waren T€ 1.107 (i. Vj. T€ 185) periodenfremd.

V. Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (umgerechnet in Full-time equivalent - FTE) Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 45 Mitarbeiter (i. Vj. 42) und 25 Mitarbeiterinnen (i. Vj. 26) beschäftigt.

Bezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats

Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich auf T€ 1.503, davon T€ 364 aktienbasierte Vergütungen.

An frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen wurden T€ 275 gezahlt. Die Vergütung für den Aufsichtsrat betrug T€ 50. Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt T€ 2.880 zurückgestellt.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung:

 

Clemens Schäfer

 

Global Head of Real Estate, APAC & EMEA

 

Christian Bäcker

 

Regional Head of Portfolio Management

 

Dr. Ulrich von Creytz

 

CIO Real Estate Europe

 

Florian Stanienda

 

Global Head of Corporate Strategy und Mergers & Acquisitions

 

- ab 15. Juli 2024 -

 

Ulrich Steinmetz

 

Regional Head of Transactions

 

Dr. Grit Franke

 

- bis 30. Juni 2024 -

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit.

Aufsichtsrat:

 

Dr. Stefan Hoops

 

Mitglied der Geschäftsleitung (CEO DWS)

 

DWS Group GmbH & Co. KGaA

 

Frankfurt am Main

 

- Vorsitzender -

 

Axel Uttenreuther

 

Vorsitzender des Vorstands

 

Bayerische Versorgungskammer München

 

München

 

- Erster stellvertretender Vorsitzender -

 

Martin Ball

 

Divisional Control Officer für Privatkundenbank Deutschland

 

Deutsche Bank AG

 

Frankfurt am Main

 

- Zweiter stellvertretender Vorsitzender -

 

Birgit Grünewald

 

Global Head of Financial Planning & Analysis

 

DWS Group GmbH & Co. KGaA

 

Frankfurt am Main

 

- ab 19. März 2024 -

 

Prof. Dr. Kerstin Hennig

 

Leitung FS Real Estate Management Institute

 

Frankfurt School of Finance & Management gGmbH

 

Frankfurt am Main

 

Holger Naumann

 

Head of Operations

 

DWS Group GmbH & Co. KGaA

 

Frankfurt am Main

 

- ab 19. März 2024 -

 

Nicole Behrens

 

- bis 19. März 2024 -

Konzernzugehörigkeit

Die DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, als herrschendes Unternehmen ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main.

Die DWS Real Estate GmbH gehört zum Konzernverbund der Deutsche Bank AG und wird deshalb befreiend in den IFRS-Konzernabschluss der Deutsche Bank AG für den größten Kreis von Unternehmen der Deutsche Bank AG gemäß § 340i HGB i.V. mit den Vorschriften nach Art. 57 Satz 1 Nr. 2 EGHGB sowie Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und Rates vom 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards (AB1. EG Nr. L 243 S.1) einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutsche Bank AG nach IFRS wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Die DWS Grundbesitz GmbH gehört über die DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main, einer unmittelbaren Tochtergesellschaft der DWS Group GmbH & Co. KGaA auch zum Konzernverbund der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main und wird deshalb auch in den IFRS-Konzernabschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA einbezogen.

Der Konzernabschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA nach IFRS wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB

Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB ist unterblieben, da sie im Konzernabschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, enthalten ist.

 

Frankfurt am Main, den 6. März 2025

Die Geschäftsführung

Clemens Schäfer

Christian Bäcker

Dr. Ulrich von Creytz

Florian Stanienda

Ulrich Steinmetz

Entwicklung des Anlagevermögens der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main zum 31. Dezember 2024

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Vortrag 1.1.2024 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2024
I. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.792.536,02 0,00 0,00 0,00 7.792.536,02
7.792.536,02 0,00 0,00 0,00 7.792.536,02
II. Immaterielle Anlagewerte
1. Geschäfts- oder Firmenwert 600.581,50 0,00 0,00 0,00 600.581,50
600.581,50 0,00 0,00 0,00 600.581,50
III. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.289,45 0,00 0,00 0,00 66.289,45
66.289,45 0,00 0,00 0,00 66.289,45
Summe Anlagevermögen 8.459.406,97 0,00 0,00 0,00 8.459.406,97
Abschreibungen
Vortrag 1.1.2024 Abschreibungen des Geschäftsjahres Zuschreibungen des Geschäftsjahres Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2024
I. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Immaterielle Anlagewerte
1. Geschäfts- oder Firmenwert 310.300,70 60.058,20 0,00 0,00 0,00 370.358,90
310.300,70 60.058,20 0,00 0,00 0,00 370.358,90
III. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.519,12 620,04 0,00 0,00 0,00 63.139,16
62.519,12 620,04 0,00 0,00 0,00 63.139,16
Summe Anlagevermögen 372.819,82 60.678,24 0,00 0,00 0,00 433.498,06
Buchwert
31.12.2024 31.12.2023
I. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.792.536,02 7.792.536,02
7.792.536,02 7.792.536,02
II. Immaterielle Anlagewerte
1. Geschäfts- oder Firmenwert 230.222,60 290.280,80
230.222,60 290.280,80
III. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.150,29 3.770,33
3.150,29 3.770,33
Summe Anlagevermögen 8.025.908,91 8.086.587,15

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Grundlagen der Gesellschaft

DWS Grundbesitz GmbH (nachfolgend "DWS-G") mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine externe Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 17 (2) Nr. 1 KAGB mit einem Stammkapital in Höhe von 6 Mio. EUR. Sie weist die Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft auf und ihr Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. DWS-G ist eine von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (nachfolgend "BaFin") beaufsichtigte Gesellschaft. Neben den Organen Geschäftsführung und Gesellschafterversammlung besitzt sie einen Aufsichtsrat, der vierteljährliche Sitzungen abhält.

Eigentümer von DWS-G sind die Gesellschaften DWS Real Estate GmbH (nachfolgend "DWS- R") zu 99,9% und Bestra Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH (nachfolgend "Bestra") zu 0,1%. Zwischen DWS-G und DWS-R als beherrschendem Unternehmen besteht seit dem 1. Januar 2002 ein Ergebnisabführungsvertrag. DWS-G ist organisatorisch Bestandteil der DWS Group GmbH & Co. KGaA und somit in den Konzernverbund der Deutsche Bank Gruppe eingebunden.

Die Gesellschaft unterhält im Zusammenhang mit dem Erwerb von Immobilien für die verwalteten Sondervermögen Zweigstellen und Zweigniederlassungen in Portugal, Polen, Spanien, Frankreich und Italien.

DWS Grundbesitz GmbH Sucursal em Portugal (seit 2008) mit Sitz in Martinho (Madeira)

DWS Grundbesitz GmbH Spólka z o.o. oddizal w polsce (seit 2005) mit Sitz in Warschau

DWS Grundbesitz GmbH Sucursal en España (seit 1998) mit Sitz in Madrid

DWS Grundbesitz GmbH Succursale de Paris (seit 1998) mit Sitz in Paris

DWS Grundbesitz GmbH sede secondaria Milano (seit 2002) mit Sitz in Mailand

Diese werden jeweils in den örtlichen Registern geführt und besitzen eine eigene Steuernummer. Sie sind sowohl in den Abschluss (konsolidierte Darstellung) als auch in das Risikomanagement der Gesellschaft eingebunden. Sie wurden aus steuerlichen Gründen oder aufgrund gesetzlicher Auflagen am jeweiligen Standort errichtet. Ertragssteuerlich hält DWS- G drei Betriebsstätten im eigenen Namen für eigene Rechnung in Madrid, Paris und Warschau. Das Rechnungswesen der Zweigniederlassungen wird in Geschäftsbesorgung durch DWS Beteiligungs GmbH abgewickelt. DWS Beteiligungs GmbH gehört als unmittelbare Tochtergesellschaft von DWS Group GmbH & Co. KGaA wie auch DWS Alternatives GmbH (nachfolgend "DWS-A") zum Konzernverbund DWS GmbH & Co. KGaA.

Geschäftszweck der Zweigniederlassungen sind Erwerb, Vermietung, Verwaltung und Veräußerung von Immobilien.

Die Geschäftstätigkeit der DWS-G umfasst im Wesentlichen die Verwaltung der Sondervermögen grundbesitz europa (aufgelegt 1970), grundbesitz global (aufgelegt 2000), grundbesitz Fokus Deutschland (aufgelegt 2014), DWS Infrastruktur Europa (aufgelegt 2023) sowie die Erbringung von Leistungen im Bereich Fondsadministration der geschlossenen Fonds von DWS International GmbH. Des Weiteren erbringt sie Dienstleistungen aus Geschäftsbesorgung und tätigt Anlagen des eigenen Vermögens im Rahmen von Tages- /Termingeldern. Die Transaktionen für die Sondervermögen werden zentral über die jeweilige regionale Transaktionsplattform (Europa, Asien, Amerika) der DWS-Gruppe gesteuert.

Im Geschäftsjahr 2024 hatte DWS-G zum Bilanzstichtag insgesamt 70 Vollzeitbeschäftigte (Vorjahr: 68,1), davon 8 in Madrid (Vorjahr: 7,8), 8 in Paris (Vorjahr: 8) und 5,2 in Warschau (Vorjahr: 4,5). Wesentliche Dienstleistungen für die Sondervermögen (wie beispielsweise Transaktionen und Asset Management) bzw. für die Kapitalverwaltungsgesellschaft (Finance, Tax, Legal, Compliance, Human Resources) werden über Geschäftsbesorgungsverträge von DWS-R bzw. aus der Deutsche Bank Gruppe bezogen.

2. Wirtschaftliches Umfeld

2.1. Wirtschaftslage 1-7

Die globale Wirtschaftsentwicklung verlief im dritten Quartal 2024 in moderatem Tempo. Während die Konjunktur in den USA kräftig expandierte blieb die Entwicklung in den Schwellenländern heterogen und im Euroraum weiter verhalten. Die Weltkonjunktur expandierte in unverändertem Tempo und die globale Unternehmensstimmung trübte sich im Sommerhalbjahr ein. Der globale Stimmungsindikator aus 42 Ländern vom IfW Kiel deutete zum vierten Quartal auf eine nur mäßige Produktionsausweitung. 1

Der Welthandel zeigte sich robust und setzte seinen Aufwärtstrend im November fort. Mit einem Anstieg von knapp 0,4% blieb die Zuwachsrate gegenüber Oktober praktisch unverändert. 2 Dank einer kräftigen Ausweitung des Handels in den Vereinigten Staaten wurden im dritten Quartal weltweit überraschend hohe Einfuhren verzeichnet. Dies dürfte auch an vorgezogenen Importen von US-Firmen liegen, was mit der Unsicherheit über die künftige Handelspolitik zusammenhing.

Die globale Inflation schwächte sich weiter ab, aber der zugrunde liegende Preisdruck hielt angesichts steigender Lohnkosten im Dienstleistungsbereich an. Die jährliche Inflationsrate in den OECD-Ländern (ohne die Türkei) erhöhte sich im Oktober 2024 geringfügig auf 2,6%, verglichen mit 2,5% im Vormonat. 3 Während die Energiepreise leicht anzogen, blieb der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln und die Kerninflation stabil.

Die Konjunktur in den USA ist im vierten Quartal 2024 mit einer annualisierten Rate von 2,3% gewachsen. 4 Auf Gesamtjahressicht konnte das reale BIP um 2,8% zulegen und der private Verbrauch mit 4,2% die Erwartungen übertreffen. Die Inflation lag im Jahresverlauf bei 2,9% 5 und der resiliente Arbeitsmarkt und stützte die wirtschaftliche Entwicklung trotz restriktiver Geldpolitik.

1 IfW, Kieler Konjunkturbericht Q4 2024
2 CPB, World Trade Monitor, November 2024
3 EZB, Wirtschaftsbericht 8/2024
4 DB Research, Februar 2025
5 US Bureau of Labor Statistics, Januar 2025

Die Konjunktur im Euroraum blieb im Jahresverlauf 2024 angesichts der strukturellen Probleme und getrübten Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern verhalten. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte im vierten Quartal 2024 und verzeichnete gegenüber dem Vorjahresquartal einen Anstieg von 0,9%. Damit dürfte das reale BIP auf Jahressicht 2024 im Euroraum um 0,7% gestiegen sein. 6

Die Entwicklung der asiatischen Länder verlief im Jahr 2024 heterogen. Im vierten Quartal war das Wachstum vor allem in China und Vietnam stärker als erwartet. Insgesamt hat sich das Wirtschaftswachstum der Region angesichts der Schwäche in Japan gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert und dürfte im Jahr 2024 bei 4,3% liegen. 7 Die Teuerungsrate in der Region konnte sich im Jahresvergleich deutlich auf 2,1% abschwächen.

2.2. Immobilienmarkt (Mieter + Investmentmarkt)

Der globale Immobilienmarkt scheint in eine Erholungsphase eingetreten zu sein. Die Preise haben ihre Korrektur weitestgehend abgeschlossen und die Immobilienrenditen sind stabilisiert. Zudem unterstützten weitere Zinssenkungen vielerorts die Märkte, bei gleichzeitig gesunden Fundamentaldaten. Die Zahl der Baubeginne ist in weiten Teilen der Welt eingebrochen und angesichts der hohen Baukosten ist ein deutlicher Anstieg unwahrscheinlich, womit der Mangel an hochwertigen Flächen in zentralen Lagen bestehen bleiben dürfte. Während die Erholung in Europa und den USA bereits angelaufen ist, scheint die Asien-Pazifik Region einige Quartale hinterher zu liegen. 8

Die globalen Investmentmärkte zeigten sich differenziert aber teilweise deutlich gestärkt zum Jahresende 2024, wenngleich die Erholung von einem niedrigen Niveau aus gestartet ist. Eine vielerorts weniger restriktive Geldpolitik, gute Fundamentaldaten und die erfolgte Preiskorrektur führten zu vermehrten Kaufentscheidungen der Investoren. Das globale sektorübergreifende Investitionsvolumen lag zwar 4,7% unter dem Vorjahr, aber dies war hauptsächlich auf weniger Projektentwicklungen zurückzuführen. 9

Auf Jahressicht führten Wohn- (+20%), Logistik- (+18%) und Hotelobjekte (+15%) die Skala an, aber auch Büroobjekte waren wieder gefragter (+9%). Einzig Einzelhandelsobjekte (-4%) und Projektentwicklungen (-23%) verzeichneten eine sinkende Nachfrage. Bei regionaler Betrachtung war in der EMEA-Region (+13,5%) und in den USA (+11,5%) ein deutlicher Anstieg der Transaktionsaktivität zu verzeichnen. In der APAC-Region wurde aufgrund weniger Projektentwicklungen und Wohnobjekten ein geringeres (-15,8%) Transaktionsvolumen beobachtet. 10

6 Eurostat, Januar 2024
7 Oxford Economics, Asia Pacific Chartbook Januar 2025
8 DWS, Real Estate Global Strategic Outlook, January 2025
9 RCA, Trend Tracker, Februar 2025
10 RCA, Trend Tracker, Februar 2025

3. Geschäftsentwicklung

3.1. Geschäftsverlauf

Der Verlauf des Geschäfts wird vor allem durch die Geschäftstätigkeit mit den drei verwalteten Immobiliensondervermögen und dem Infrastruktursondervermögen bestimmt und durch das regulatorische Umfeld der Gesellschaft maßgeblich geprägt:

grundbesitz europa
in EUR Mio. 31.12.2023 31.12.2024 delta in %
Fondsvermögen 8.907,1 7.145,7 -1.761,4 -19,8%
Immobilienvermögen 9.549,3 8.062,9 -1.486,3 -15,6%
Anzahl Immobilien 96 82 -14 -14,6%
Liquidität 1.062,7 778,1 -284,5 -26,8%
Liquiditätsquote 11,9% 10,9% -1,0%
Fondsperformance RC -1,4% -3,5% -2,1%
grundbesitz global
in EUR Mio. 31.12.2023 31.12.2024 delta in %
Fondsvermögen 4.001,2 3.126,2 -875,0 -21,9%
Immobilienvermögen 3.686,5 3.335,0 -351,4 -9,5%
Anzahl Immobilien 64 61 -3 -4,7%
Liquidität 507,7 297,2 -210,5 -41,5%
Liquiditätsquote 12,7% 9,5% -3,2%
Fondsperformance RC -2,7% -4,4% -1,7%
grundbesitz Fokus Deutschland
in EUR Mio. 31.12.2023 31.12.2024 delta in %
Fondsvermögen 1.011,6 804,5 -207,2 -20,5%
Immobilienvermögen 1.056,7 930,5 -126,2 -11,9%
Anzahl Immobilien 36 27 -9 -25,0%
Liquidität 96,6 78,9 -17,7 -18,3%
Liquiditätsquote 9,6% 9,9% 0,4%
Fondsperformance RC 1,6% -3,5% -5,1%
DWS Infrastruktur Europa
in EUR Mio. 31.12.2023 31.12.2024 delta in %
Fondsvermögen 301,6 391,7 90,1 29,9%
Infrastrukturvermögen (Beteiligungsvermögen) 181,4 278,6 97,2 53,6%
Anzahl Investments (Assets) 4 5 1 25,0%
Liquidität 119,2 108,7 -10,5 -8,8%
Liquiditätsquote 39,5% 27,8% -11,8%
Fondsperformance RC * 0,8% 6,2% 5,4%

* Fondsauflage 27.04.2023

Das seit 2022 gestiegene allgemeine Zinsumfeld hatte unverändert deutliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Die gestiegenen Zinsen führten zu einem Rückgang der relativen Attraktivität von Immobilienprodukten, deren Ergebnisse gleichzeitig unter den erforderlichen Bewertungsanpassungen litten. Die Netto-Mittelbewegungen der drei Immobilienfonds wiesen im Geschäftsjahr 2024 einen Betrag von minus EUR 2.191,7 Mio. aus (Vorjahr: minus 726,8 Mio.). Darüber hinaus liegt das Volumen an Anteilkündigungen durch die Anleger unverändert hoch. Diese werden jedoch erst zwölf Monate nach Ankündigung wirksam, so dass sie im Geschäftsjahr noch keine Auswirkungen auf die Netto- Mittelbewegungen hatten. Für das Infrastruktursondervermögen lagen die Netto- Mittelbewegungen bei plus EUR 84,4 Mio. (Vorjahr: plus EUR 300,1 Mio.), so dass die gesamten Netto-Mittelbewegungen der Gesellschaft im Geschäftsjahr bei minus EUR 2.107,2 Mio. lagen (Vorjahr: minus EUR 426,8 Mio.). Die Mittelabflüsse und die Abwertungen führten im Geschäftsjahr zu einem Rückgang der Erträge aus Geschäftsbesorgung. Die eingeschränkte Kapitalverfügbarkeit bei den Immobilienfonds führte zudem zu einem Rückgang der Transaktionstätigkeit aus Immobilienankäufen. Dem gegenüber stand jedoch ein deutlicher Anstieg der Transaktionstätigkeit aus Immobilienverkäufen. Im Ergebnis lagen der Transaktionsgebühren über dem Vorjahr.

Das Geschäftsvolumen der Gesellschaft wird vor allem vom verwalteten Fondsvermögen sowie der Transaktionstätigkeit für die verwalteten Sondervermögen bestimmt. Für diese Leistungsindikatoren sowie für das Verhältnis von Aufwendungen zu Erträgen (Cost-Income- Ratio) werden jährliche Planzahlen ermittelt und regelmäßig mit den erreichten Ist-Werten verglichen. Dies liefert uns eine Einschätzung, ob die geplanten strategischen und operativen Ziele erreicht werden.

Per 31.12.2024 beläuft sich das betreute Fondsvermögen auf rd. 15,2 Mrd. EUR (Vorjahr: rd. 18,1 Mrd. EUR). Davon entfallen auf die drei Immobilien-Sondervermögen rd. 11,1 Mrd. EUR (Vorjahr: rd. 13,9 Mrd. EUR), auf das Infrastruktursondervermögen EUR 0,4 Mrd. (Vorjahr EUR 0,3 Mrd.) und die geschlossenen Fonds rd. 3,8 Mrd. EUR (Vorjahr: rd. 3,9 Mrd. EUR).

Für das Geschäftsjahr 2024 hat die DWS-G gemäß Ergebnisabführungsvertrag 24.006.052,13 EUR an DWS-R abgeführt (Vorjahr: 18.397.213,17 EUR). Das Geschäftsergebnis im Geschäftsjahr 2024 erhöhte sich im Vorjahresvergleich um rd. 5,6 Mio. EUR, vor allem aufgrund einer geringeren Steuerlast der ausländischen Niederlassungen, niedrigeren Sachkosten sowie höheren Zinserträgen welche die niedrigeren Provisionserträge mehr als ausgeglichen haben. Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich auf rd. 81,2 Mio. EUR (Vorjahr: rd. 85,1 Mio. EUR). Die Cost-Income-Ratio (CIR) der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2024 84,6% (Vorjahr: 89%).

Ihren regulatorischen Verpflichtungen ist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 nachgekommen und hat Änderungen der gesetzlichen Vorgaben kontinuierlich überwacht.

3.2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Das Geschäftsergebnis erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 30,5% auf nunmehr 24 Mio. EUR. Die laufenden Provisionserträge aus den Fonds reduzierten sich im Berichtsjahr um 13% auf 126,9 Mio. EUR. Die Transaktionsgebühren stiegen um 148,6% und betragen 20,8 Mio. EUR. Die Erträge aus Geschäftsbesorgung waren mit +0,2% fast unverändert bei 5,8 Mio. EUR.

Die Provisionsaufwendungen fielen im Vergleich zum Vorjahr um 11,5% auf 53,1 Mio. EUR. Der Personalaufwand reduzierte sich um 5,3% auf 12,8 Mio. EUR. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sanken um 4,5% auf 68,4 Mio. EUR, vor allem aufgrund niedrigerer Allokationen und Beratungskosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 1,8% auf 0,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,1 Mio. EUR). Der Steueraufwand reduzierte sich im Geschäftsjahr auf 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR).

Mit Blick auf die derzeitige globale wirtschaftliche Lage ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden. Wie prognostiziert reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des geringeren Fondsvolumens die laufenden Verwaltungsgebühren, das Transaktionsvolumen erhöhte sich hingegen viel stärker als geplant. Somit erhöhte sich im Gegensatz zur Prognose das Ergebnis.

Neben der Verwaltung der Sondervermögen grundbesitz europa, grundbesitz global, grundbesitz Fokus Deutschland, DWS Infrastruktur Europa, der Betreuung der geschlossenen Fonds sowie der zu erbringenden Dienstleistung aus Geschäftsbesorgung erstreckt sich die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ausschließlich auf die Anlage des eigenen Vermögens im Rahmen von Tages- und Termingeldern und des konzerninternen Cash-Poolings.

Wesentliche Vermögensposition sind Forderungen aus Geldanlagen (+40,1% gegenüber Vorjahr auf 97,7 Mio. EUR). Der Wert der Beteiligung an der DWS-A blieb unverändert bei 7,8 Mio. EUR. Der passive Unterschiedsbetrag zwischen Planvermögen und Pensionsrückstellungen beträgt 0,6 Mio. EUR. (Vorjahr 1,2 Mio. EUR).

Die Verbindlichkeiten (84,3 Mio. EUR) bestehen hauptsächlich gegenüber Unternehmen in der Deutsche Bank Gruppe (81,5 Mio. EUR). Davon sind 24 Mio. EUR auf den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag zurückzuführen. Die Rückstellungen sind mit 12,6 Mio. EUR um 17,8% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das Eigenkapital ist mit 27,7 Mio. EUR unverändert und entspricht 22,2% der Bilanzsumme.

Die Finanzlage ist geordnet; die Gesellschaft konnte aufgrund ausreichender Liquidität ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen.

4. Prognosebericht2-7

Die zukünftige Ergebnisentwicklung DWS-G wird von der Entwicklung der Fonds grundbesitz europa, grundbesitz global, grundbesitz Fokus Deutschland und DWS Infrastruktur Europa bestimmt. Aufgrund der Größenordnung ist dabei insbesondere die Entwicklung der drei Immobiliensondervermögen entscheidend. Aufgrund des Rückgangs des verwalteten Fondsvermögens im Jahresverlauf 2024 beginnt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2025 auf einer gegenüber dem Jahr 2024 reduzierten Basis. Die kurzfristige Attraktivität der Immobiliensondervermögen wird auch im Jahr 2025 insbesondere aufgrund erwarteter Preisanpassungsprozesse der Immobilienportfolios voraussichtlich leiden, so dass mit keinem Anstieg der Brutto-Mittelzuflüsse gerechnet wird. Vielmehr wird das verwaltete Vermögen aufgrund der Bedienung der vorliegenden angekündigten Anteilscheinrückgaben voraussichtlich weiter sinken. Für das verwaltete Infrastruktursondervermögen wird mit positiven Nettomittelzuflüssen gerechnet, nicht jedoch, dass diese die Rückgänge bei den Immobiliensondervermögen kompensieren werden. Daher werden das verwaltete Vermögen und damit auch die Einnahmen aus Geschäftsbesorgung der DWS-G im Jahr 2025 voraussichtlich zurückgehen. Demgegenüber werden Gebühren aus Transaktionen auf einem weiterhin hohen Niveau erwartet, die erforderlich sind, den Anteilscheinrückgaben zu begegnen und die Liquiditätspositionen der Fonds zu stärken. Insgesamt erwarten wir aufgrund des moderaten Rückgangs der Erträge aus der Fondsverwaltung sowie eines leichten Anstiegs der Cost-Income-Ratio, ein niedrigeres Ergebnis vor Ergebnisabführung.

5. Risikobericht

Risiken entstehen zunächst primär auf der Ebene der Sondervermögen. Aus diesem Grund erfolgt eine detaillierte Darstellung und Bewertung der Risiken der Sondervermögen in den jährlich erstellten Risikoberichten, Stresstests sowie im Rahmen der implementierten Prozesse (z. B. bei Ankäufen, der lfd. Überwachung von Limiten). Dieses System erfüllt die gem. § 29 KAGB definierten Anforderungen an das Risikomanagement sowie die Anforderungen lt. KaMaRisk.

Die Risiken der Gesellschaft sind in dem Risk Appetite Statement dargestellt. Es handelt sich hierbei um folgende Risiko-Kategorien:

Risiken aus Treuhandverpflichtungen

Kapital- und Liquiditätsausstattung der Gesellschaft

Nicht-Finanzielle Risiken (operationale Risiken), die als Oberbegriff die Risikoarten der betrieblichen Risiken (z.B. Managementfehler oder Betrug), der technischen Risiken (z.B. Ausfall von IT-Systemen) und der rechtlichen Risiken beschreiben

Finanzielle Risiken, die sich in folgenden Einzelrisiken gliedern:

Kredit- und Kontrahenten-Risiken: Sie beschreiben das Risiko des Ausfalls von Kreditnehmern bzw. von Marktteilnehmern (wie z.B. Banken, Emittenten oder Kontrahenten). Da die Gesellschaft keine Kredite begibt, bezieht sich das Risiko aktuell auf den Ausfall von Banken, bei denen die Gesellschaft ihre Liquiditätsbestände hält.

Marktpreis-Risiken: Potenzielle, negative Veränderungen von Marktwerten, die sich auf die Werte von Anlagegütern oder Verpflichtungen aus Garantien der Gesellschaft auswirken können.

O Ertrags-Risiken: Wird auch als Geschäftsrisiko bezeichnet und beschreibt negative Auswirkungen auf den Gewinn eines Unternehmens. Diese Entwicklung kann aus geringeren Erträgen (z.B. geringere Fondsvolumina, sinkendes Transaktionsvolumen) und/oder steigende Kosten resultieren.

Reputationsrisiken

Nachhaltigkeitsrisiken

Die Überwachung dieser Risiken erfolgt monatlich durch das Risiko Management auf Basis festgelegter Limite, Schwellwerte und Indikatoren, deren Auslastungen der Geschäftsführung monatlich präsentiert werden. Bei Überschreitungen veranlasst sie ggfs. mitigierende Maßnahmen.

Eine wesentliche Risiko-Messgröße der Gesellschaft ist das ökonomische Kapital (öK). Per 31.12.2024 beträgt das öK der gesamten Gesellschaft 10,6 Mio. EUR (Vorjahr: 5,4 Mio. EUR); es setzt sich aus dem ök der Kategorien operationale Risiken (15,4 Mio. EUR / 2023: 8,5 Mio. EUR), Adressausfallrisiken (1,7 Mio. EUR / 2023: 2,2 Mio. EUR), Geschäftsrisiken (0,0 Mio. EUR / 2023: 0,1 Mio. EUR) sowie Diversifikationseffekte zu den einzelnen Risiken (-6,5 Mio. EUR / 2023: -5,4 Mio. EUR) zusammen. Die Gesellschaft unterliegt derzeit keinem Marktpreisrisiko.

Die Erhöhung des ökonomischen Kapitals für operationale Risken ist auf die Implementierung eines neuen Berechungsmodells zurückzuführen.

Um den Umgang mit operationalen Risiken (oR) klar zu regeln hat die DWS-Gruppe ein OR Management Framework eingeführt, in dem Prozesse definiert und entsprechende OR-Tools zentral bereitgestellt werden. Weiterhin wurden Specific Risk Management Processes definiert, die sich mit speziellen funktionsübergreifenden Risiken befassen. Die Implementierung und Veränderung der eingesetzten Tools, potenzielle oder tatsächliche Verluste und weitere Schritte werden in einem jährlichen Risk Report dokumentiert. Im Geschäftsjahr 2024 kam zu keinem operationalen Schadensfall.

Die DWS Grundbesitz GmbH hat Nachhaltigkeitsrisiken in die bestehenden Rahmenwerke zur Messung und Steuerung von Unternehmens- und Anlagerisiken integriert. Dies wird unter anderem in der Richtlinie zur ESG-Integration im Risikomanagement-Rahmenwerk (DWS- Gruppe) und der Risk Management Implementation Procedure for DWS Real Estate Germany beschrieben. Das Risk Appetite Statement der Gesellschaft beinhaltet dedizierte qualitative Aussagen sowie quantitative Indikatoren, die sich mit klima- und nachhaltigkeitsbezogenen Risiken und deren Auswirkungen befassen.

Durch die geringe Nachfrage nach Immobilienanlagen, kam es auch im Jahr 2024 zu Abwertungen der Immobilien in den Sondervermögen. Dies, sowie die gestiegene Attraktivität von Alternativanlagen hat bei den Immobilien-Sondervermögen zu erhöhten Anteilscheinrückgaben geführt. Das Volumen der angekündigten Anteilscheinrückgaben wird auch im Jahr 2025 zu einer Reduzierung des verwalteten Anlagevolumens führen, was sich negativ auf das Ergebnis der Gesellschaft auswirken wird.

Die Geschäftsführung hält das Risikomanagementsystem inkl. der bestehenden Prozesse für angemessen. Bestandsgefährdende Risiken werden derzeit keine gesehen.

6. Chancenbericht

Aufgrund der angekündigten Anteilscheinrückgaben ist der überwiegende Teil, der für das Jahr 2025 erwarteten Bruttomittelabflüsse, weitgehend vorbestimmt. Demgegenüber stehen die Bruttomittelzuflüsse im Jahr 2025. Für deren Anstieg ist eine Verbesserung der relativen Attraktivität der verwalteten Immobiliensondervermögen gegenüber alternativen Anlagemöglichkeiten, wie zum Beispiel Anleihen, unverändert erforderlich. Die Preisanpassungen der Immobilienportfolios sind bei einem weiteren Halten der Immobilien voraussichtlich weitgehend abgeschlossen, so dass die Fonds im Jahr 2025 wieder eine positive Performance erzielen könnten. Entscheidend ist dabei die weitere Entwicklung der Mittelbewegungen. In Abhängigkeit weiterer möglicher Zinssenkungen im Jahr 2025 kann dies zu einem Anstieg der relativen Attraktivität der Fonds führen.

Kurzfristig wird vor diesem Hintergrund in den von der Gesellschaft verwalteten Immobilien- Sondervermögen von Nettomittelabflüssen ausgegangen, während mittelfristig die Immobiliensondervermögen für Anleger attraktiv bleiben sollten, so dass von Nettomittelzuflüssen auszugehen sind.

Das verwaltete Infrastruktursondermögen könnte von einer Nachfrage nach Infrastrukturinvestments profitieren und dürfte aufgrund des Produktauflagezeitpunkts auch nicht von zinsinduzierten Preisanpassungen auf das Infrastrukturvermögen leiden. Daher wird sowohl kurz-, als auch mittel- und langfristig von positiven Nettomittelzuflüssen ausgegangen.

 

Frankfurt am Main, den 6. März 2025

Geschäftsführung DWS Grundbesitz GmbH

Clemens Schäfer

Christian Bäcker

Florian Stanienda

Ulrich Steinmetz

Dr. Ulrich von Creytz

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DWS Grundbesitz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.12.2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.12.2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 6. März 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kuppler, Wirtschaftsprüfer

Pekarek, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss der DWS Grundbesitz GmbH

Mainzer Landstraße 11 - 17, 60329 Frankfurt am Main

Unter Berücksichtigung des Prüfungsergebnisses der Abschlussprüfer sowie der Zustimmung des Aufsichtsrates vom 17. März 2025 beschließen die DWS Real Estate GmbH, Frankfurt am Main und die Bestra Gesellschaft für Vermögensverwaltung mit beschränkter Haftung, Düsseldorf, als Gesellschafter der DWS Grundbesitz GmbH unter Verzicht auf Frist- und Formvorschriften Folgendes:

1 Die Gesellschafter stellen den von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main, fest.
2. Die Bilanzsumme beträgt: 124.490.413,25 EUR.
3. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages werden an die DWS Real Estate GmbH am 25. März 2025 abgeführt. 24.006.052,13 EUR
Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2024 beträgt 0,00 EUR.
4. Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 2024 Entlastung erteilt.

Mit der Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren sind wir einverstanden.

 

Frankfurt am Main, den 20.03.2025

DWS Real Estate GmbH

Bestra Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH

Bericht des Aufsichtsrats der DWS Grundbesitz GmbH über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2024

Der Aufsichtsrat hat sich von der Geschäftsführung durch schriftliche und mündliche Berichte regelmäßig über die Geschäftslage und alle wichtigen Vorgänge unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat hat die von ihm zu genehmigenden Geschäfte überprüft und mit der Geschäftsführung behandelt.

Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 sind von KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Dem Ergebnis dieser Prüfung stimmt der Aufsichtsrat auf Grund seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts zu.

 

Frankfurt am Main, den 17. März 2025

Dirk Görgen, Vorsitzender des Aufsichtsrats

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