Insight Marketing GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Werbeagenturen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
James Morgado seit 7.5.2025 | Geschäftsführer |
Tina Franz seit 8.5.2024 | Prokura |
Thomas Nies seit 25.10.2022 | Prokura |
Natalia Sinner seit 22.2.2022 | Prokura |
Sven Reichelt seit 22.2.2022 | Prokura |
Thomas Kühlewein seit 22.2.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Insight Technology Solutions, Inc. | 75.00% |
Insight Enterprises Holdings B.V. | 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Insight Technology Solutions GmbHRaunheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Grundlagen der Gesellschaft Die Insight Technology Solutions GmbH, Garching ("Insight"), ist eine 75 %-ige Tochter der Insight Technology Solutions Inc., Delaware, USA, und eine 25 %-ige Tochter der Insight Enterprises Holdings B.V., Apeldoorn, Niederlande, die wiederum Konzerngesellschaften der Insight Enterprises Inc., Tempe/Arizona, USA, sind. Die Insight-Gruppe ermöglicht es Organisationen jeglicher Größe, mit intelligenten Technologielösungen den Unternehmenswert der eigenen IT zu maximieren. Als Fortune 500 gelisteter, globaler Provider von Lösungen und Services in den Bereichen Digital Innovation, Cloud and Datacenter Transformation, Connected Workforce und Supply Chain Optimization unterstützt Insight ihre Kunden dabei, deren IT heute erfolgreich zu managen und gleichzeitig zukunftsfest zu gestalten. Von Strategie und Design über Implementierung bis hin zum IT Management, helfen mehr als 11.000 Insight-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen ihren Kunden dabei, die Innovation und Optimierung ihrer IT voranzutreiben. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 war nach wie vor geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Nach wie vor hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen und ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zur IT-Branche lag die Gesellschaft teilweise über und teilweise unter dem Branchendurchschnitt. So verzeichnete die Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg im Bereich Hardware von + 8,8 % (Branche + 5,3 %), im Bereich Software einen Rückgang von - 9,4 % (Branche + 9,3 %) und im Bereich Services und konzerninterne Dienstleistungen einen Anstieg von 16,3 % (Branche: + 4,7 %). Der wesentliche Grund für den Rückgang im Bereich Software lag im rückläufigen Volumenlizenzgeschäft bei einigen Kunden, während die Steigerung des Hardwareumsatzes durch den Ausbau des Geschäfts bei Enterprise-Kunden erreicht wurde. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der Gesellschaft haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.184 bzw. 1,1 % nur leicht erhöht. Diese Entwicklung lag damit im Rahmen der Erwartungen für 2023. Entsprechend hat sich der Hardwareumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9,9 Mio. EUR bzw. 8,8 % erhöht. Der Softwareumsatz reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 Mio. EUR bzw. - 9,2 %. Die Erlöse im Bereich Services und konzerninterne Dienstleistungen sind um 1,2 Mio. EUR bzw. 16,3 % angestiegen. Der Inlandsumsatz ist um ca. 5,2 Mio. € bzw. 3,5 % zurückgegangen und der Auslandsumsatz um ca. 7,4 Mio. € bzw. 11,1% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Von Bedeutung für die Entwicklung der Umsatzerlöse ist auch der aktive Einsatz unserer Mitarbeiter, die durch unser erfolgsbezogenes Bonusmodell, das die Zahlung wesentlicher Gehaltsbestandteile auf weitgehend individuelle Merkmale abstellt, besonders motiviert werden. Unser Unternehmen ist bestrebt, die Mitarbeiter zu schulen und ihnen neue Markt- und Technikentwicklungen zu eröffnen, teils durch In-Haus-Training, teils durch externe Maßnahmen. Die Rohertragsmarge liegt leicht über den Erwartungen (+ 2,4 %) und ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (12,1 % Vorjahr; Geschäftsjahr 13,4 %). Im Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss mit T€ 1.240 erzielt (VJ: Jahresüberschuss von T€ 2.290). Diese Entwicklung liegt deutlich über den Erwartungen eines leicht negativen Ergebnisses und resultiert überwiegend aus erhöhtem Geschäft mit globalen Kunden. Die Insight Inc. und die Insight B.V. sind verpflichtet, die Gesellschaft auf erstes Anfordern stets in der Weise finanziell auszustatten, dass die Gesellschaft jederzeit in der Lage ist, ihre gegenwärtigen und zukünftigen finanziellen Verpflichtungen im Zeitpunkt von deren Fälligkeit zu erfüllen. Weiterhin treten die Insight Inc. und die Insight B.V. mit ihren fälligen Ansprüchen hinter sämtliche Forderungen gegenwärtiger und zukünftiger Gläubiger zurück, soweit dies zur Vermeidung einer Überschuldung erforderlich ist. Diese Zusagen sind frühestens zum 31. Dezember 2027 kündbar, enden jedoch automatisch mit Ablauf des 31. Dezember 2028, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage / finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung der Gesellschaft sind Umsatzerlöse und Rohertragsmarge. Ertragslage Bei der Gesamtleistung ist ein Anstieg von T€ 215.364, um T€ 2.538 auf T€ 217.902 zu verzeichnen. Dabei ist eine positive Entwicklung in den zwei Umsatzbereichen Hardware und Service zu erkennen (Hardware + 8,8 %; Service + 16,3 %). Im Umsatzbereich Software ist ein Rückgang von - 9,4 % zu verzeichnen, der insbesondere auf ein schwächeres Volumenlizenzgeschäft zurückzuführen ist. Die Materialaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr mit 86,6 % (87,9 % Vorjahr) leicht gesunken. Infolgedessen hat sich der erzielte Rohertrag von T€ 26.002 im Vorjahr um 11,6 % auf T€ 29.027 erhöht. Dies entspricht einer Rohertragsmarge von 13,4 % (12,1 % Vorjahr) für 2023. Die Herstellerrabatte haben einen großen Einfluss auf den erzielten Rohertrag. Diese orientieren sich an den mit den Herstellern festgelegten Umsatz- und Qualitätskriterien. Der Anteil des sonstigen betrieblichen Aufwands an der Gesamtleistung liegt mit 5,0 % leicht über dem Vorjahresniveau von 3,8 %. Insgesamt gesehen haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 2.621 bzw. 31,7 % im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 10.901 erhöht. Die Personalaufwandsquote hat sich mit 7,4 % im Vergleich zum Vorjahr (7,2 %) leicht erhöht. Der gesamte Personalaufwand hat sich von T€ 15.466 um T€ 610 oder 3,9 % auf T€ 16.075 leicht erhöht. Hier waren insbesondere höhere Erfolgsprämien im Vertriebsbereich der Auslöser. Finanzlage Der Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr T€ 20.528 (VJ: - T€ 20.029). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist überwiegend durch den Rückgang des Working Capitals begründet (- T€ 30.781). Die Investitionen in das Anlagevermögen belaufen sich auf T€ 192 (T€ 475 Vorjahr). Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit (in Anlehnung an DRS 2) beläuft sich auf T€ 0 (T€ 0 Vorjahr). Die gesamten Netto-Zuflüsse führten zu einer deutlichen Reduktion der in Anspruch genommenen Intercompany-Finanzierung (- T€ 20.445). Der Finanzmittelfonds hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr von - T€ 39.579 um T€ 20.446 auf - T€ 19.133 deutlich erhöht. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Jahr 2023 auf T€ 66.169 (T€ 82.208 Vorjahr) um 19,5 % verringert. Diese Entwicklung ist überwiegend auf die Reduktion des Working Capitals sowie dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus der Intercompany-Finanzierung zurückzuführen. Die Vermögensstruktur ist durch einen hohen Anteil an kurzfristigen Vermögensgegenständen geprägt. Insbesondere dominieren die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 60,2 % (59,2 % Vorjahr) die Vermögenslage. Das Vorratsvermögen hat sich von TEUR 24.033 um TEUR 10.361 auf TEUR 13.672 signifikant verringert. Ursächlich hierfür ist unter anderem die Reduzierung des reservierten Kundenbestands aufgrund der Reduzierung der langfristig gelagerten Vorräte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit T€ 38.848 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 48.658) deutlich gesunken (- 18,1 %). Diese Entwicklung ist auf eine saisonale Verschiebung des Umsatzes in 2023 im Vergleich zu 2022 zurückzuführen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.205 bzw. 45,6 %. Im Hinblick auf die Kundenstruktur, die hauptsächlich aus reputablen Unternehmen bestehen, waren im Berichtsjahr keine signifikanten Forderungsausfälle zu verzeichnen. Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit 0,1 % des Forderungsbestandes in ausreichender Höhe vorhanden (Vorjahr 0,4 % des Forderungsbestandes). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.117 oder 31,1 % erhöht. Die flüssigen Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 98 stichtagsbedingt auf T€ 11 gesunken. Die Gesellschaft weist aus dem Cash-Pooling zum Bilanzstichtag eine Verbindlichkeit in Höhe von T€ 19.444 (T€ 39.689 Vorjahr) aus. Die verfügbare Netto-Liquidität hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Auf der Passivseite der Bilanz dominieren wie in den Vorjahren die ausschließlich kurzfristigen Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten mit 93,1 % (96,1 % Vorjahr). Das Eigenkapital hat sich um T€ 1.240 auf T€ 4.443 erhöht. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 6,7 % (Vorjahr: 3,9 %). Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 7.568 deutlich verringert, was insbesondere auf den Verbrauch von Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen mit T€ 26.858 deutlich über dem Vorjahr von T€ 15.248. Diese Entwicklung ist korrespondierend zum Rückgang der sonstigen Rückstellungen zu sehen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um T€ 1.027 auf T€ 1.906 verringert. Diese Entwicklung ist insbesondere auf den umgeschlagenen Saldo der Umsatzsteuer und dem damit verbundenen Ausweis unter den sonstigen Vermögensgegenständen zurückzuführen. Das durchschnittliche Zahlungsziel für Kunden beträgt ca. 66 Tage (82 Tage Vorjahr) und das der Lieferanten ca. 88 Tage (44 Tage Vorjahr). Die kurzfristige Finanzierung des Unternehmens erfolgt im großen Maße über Lieferantenkredite und Vereinbarungen mit verbundenen Unternehmen. Sonstige Fremdfinanzierungen in Form von Bankdarlehen, Betriebsmittelkrediten oder Darlehen im Verbundbereich waren wie schon in den Vorjahren nicht erforderlich. Es bestanden im Verbundbereich über das Cash-Pool-System ausreichende Kreditlinien, um die jederzeitige Zahlungsbereitschaft sicherzustellen. Seit dem Jahr 2004 nimmt das Unternehmen an einem Cash-Pool-Verfahren in Europa teil. Der physische Cash-Pool wird von der niederländischen Schwestergesellschaft für ganz Europa gehalten. Cash-Pool-Guthaben oder -Verbindlichkeiten werden deshalb unter Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz ausgewiesen. Die Gesellschaft weist im Berichtsjahr eine Cash-Pool-Verbindlichkeit von T€ 19.144 (T€ 39.689 Vorjahr) aus. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich von T€ 44.388 im Vorjahr um T€ 20.886 auf T€ 23.502 insbesondere aufgrund der Abnahme der Cash-Pool-Verbindlichkeit verringert. Lieferantenverbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele (soweit zulässig unter Inanspruchnahme von Skonto) beglichen. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 über den Erwartungen und positiv zu bewerten. Die Restrukturierungsmaßnahmen der Vergangenheit haben zu nachhaltigen Kostensenkungen beigetragen und eingeleitete Maßnahmen zur Steigerung der Umsatzerlöse haben gegriffen. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Insight Technology Solutions GmbH ist im Bereich Software als Large Account Reseller (LAR) / License Solution Partner (LSP) von einigen wenigen Softwareherstellern abhängig und den Restriktionen des Softwaremarktes unterworfen. Diese Abhängigkeit äußert sich zum einen in der Veränderung der Lizenzprogramme, -verträge und -volumen bzw. zum anderen in der Bestimmung der Anzahl an zugelassenen Wiederverkäufern (LAR/LSP) und damit einer Einwirkung auf dem Anbietermarkt. Im Bereich der Produkte von Microsoft, unserem Hauptlizenzgeber, besteht ein geringes Risiko eines gewissen Sättigungsgrades bei Großkunden und evtl. der Aufnahme des Direktvertriebs der Softwarehersteller über das Medium Internet. Dadurch könnte für das Unternehmen mittel- bis langfristig ein Umsatzausfall entstehen. Im Bereich des Hardwaregeschäftes ist das Unternehmen einer noch größeren Anzahl an Konkurrenz im deutschen und internationalen Markt ausgesetzt. Durch das große Internetangebot und eine Vielzahl von Vergleichsportalen lassen sich Produkte sehr einfach vergleichen, was dem Kunden eine Entscheidung nach Preis und Lieferzeit sehr einfach macht. Dieser Herausforderung hat sich das Unternehmen angenommen und wird versuchen, über Volumeneinkaufsverträge bei Lieferanten die besten Preise am Markt anbieten zu können sowie über das eigene Lager und unsere Partner stets Lieferbereitschaft signalisieren zu können. Gleichzeitig bietet das Unternehmen seinen Kunden hardwarespezifische Servicedienstleistungen an, um sich hier vom Wettbewerb abzuheben und den Kunden einen Mehrwert zu bieten. Durch die Einbindung der Gesellschaft in den Konzernverbund können auch globale internationale Kunden gemeinsam in der Gruppe bedient werden. Aufgrund des BREXITS in 2021 ergab sich eine Verlagerung des Geschäfts von Großbritannien nach Deutschland. Das daraus resultierende Gesamtrisiko wird daher als gering eingeschätzt. Die Herstellerrabattprogramme haben einen Einfluss auf den Rohertrag des Unternehmens. Die bestehenden Rabattprogramme mit Microsoft ändern sich meist halbjährlich und werden verstärkt auf Umsatz- und Qualitätskriterien ausgelegt. Hier besteht die mittlere Gefahr, die Ziele nicht zu erreichen und somit erhebliche Einbußen im Rohertrag zu verzeichnen. Diesen Anforderungen der Hersteller (auch im Bereich Hardware) nimmt sich das Unternehmen mit verstärktem Ausbau der vorhandenen EDV-Systeme an und ist jederzeit bemüht, Effizienz und Qualität zu steigern. Um einer weiteren Herstellerabhängigkeit entgegenzuwirken, wird die Gesellschaft auch weiterhin den Ausbau des Servicegeschäftes und der Produktpalette forcieren. Die von uns angebotenen Produkte und Serviceleistungen sowie auch unsere Internationalität werden dem Kunden die Kompetenz und die langjährige Erfahrung unseres Hauses im Softwarelizenz- und Hardwaregeschäft vermitteln. Dem Kunden wird ein ganzheitliches integriertes Leistungsspektrum für Software, Hardware und Service geboten. Um zusätzlichen Risiken durch Mitarbeiterfluktuation vorzubeugen, hat das Unternehmen Mitarbeiter bindende Programme eingeführt. Des Weiteren wurden umfassende Datensicherheitsmaßnahmen getroffen sowie eine Aufteilung der Kundenbetreuung auf mehrere Mitarbeiter beschlossen um die Sicherung der Bestandskunden für die Zukunft zu gewährleisten. Zur Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit im Bereich Hardware bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit spezifizierte und vorkonfigurierte Ware in unserem Lager vorzuhalten. Das Zahlungsausfallrisiko wird proaktiv durch das etablierte Forderungsmanagementsystem minimiert. Durch interne Vorgaben und Regeln bei Auftragserfassung, Altersstruktur der Forderungen, Zahlungsverhalten etc. setzt das Unternehmen auf schnelle Reaktion zur evtl. Rückabwicklung (auch zum Hersteller - innerhalb der möglichen Fristen), um evtl. Schaden vom Unternehmen abzuwenden. Unser Unternehmen legt auch weiterhin sehr starken Fokus auf die Kundenerweiterung und Kundenrückgewinnung sowie den Ausbau eigener IT-Services. Ein weiterer Ausbau und die Nutzung des Internetvertriebes und der damit verbundenen Kundenportale sind auch für die folgenden Jahre geplant, um Mittelstands- sowie Großkunden anzusprechen, um mit geringen Vertriebskosten (Innendienstvertrieb) einen verhältnismäßig größeren Rohertrag zu erzielen. Mit dem erweiterten Produktportfolio und Kundenstamm wird eine mögliche negative Beeinflussung der Rohertragsmargen durch potenzielle Verschlechterungen der Herstellerrabattprogramme reduziert werden. Ziel ist der Ausbau und das Wachstum der Umsätze im Bereich Hardware/Software und insbesondere im Bereich der Dienstleistungen. Hier wird aus der Fortführung des Unternehmenszieles zum "Trusted Advisor" ein maßgeblicher Einfluss erwartet. Das Unternehmen wird auch weiterhin zielgerichtet versuchen, die Betriebsausgaben zu optimieren. Das Unternehmen erstellt ein Jahresbudget. Dieses wird durch monatliches Reporting mit Budget und Forecasts abgestimmt und durch die Geschäftsführung überwacht. Bei Bedarf erfolgt eine unterjährige Anpassung des Budgets bzw. werden Maßnahmen durch die Geschäftsführung eingeleitet. Die Geschäftsführung erwartet für das Jahr 2024 ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Berichtsjahr und geht von einer gleichbleibenden Rohertragsmarge von ca. 13 % und einer Materialaufwandsquote von ca. 87 % bei einer Gesamtleistung von ca. Mio. € 225 Mio. € aus. Es wird ein positives Ergebnis im mittleren einstelligen Millionenbereich erwartet. Die Insight Technology Solutions GmbH geht aufgrund der seit Jahren bestehenden Verlustsituation und der damit einhergehenden Liquiditätsunterdeckung auch für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 von einer Liquiditätsunterdeckung aus. Die Liquiditätsunterdeckung wird über die Einbindung der Gesellschaft in das Cash-Pool-System der Insight Gruppe geschlossen. Zudem haben sich die Insight Inc. und die Insight B.V. verpflichtet, die Gesellschaft auf erstes Anfordern stets in der Weise finanziell auszustatten, dass die Gesellschaft jederzeit in der Lage ist, ihre gegenwärtigen und zukünftigen finanziellen Verpflichtungen im Zeitpunkt von deren Fälligkeit zu erfüllen. Weiterhin treten die Insight Inc. und die Insight B.V. mit ihren fälligen Ansprüchen hinter sämtliche Forderungen gegenwärtiger und zukünftiger Gläubiger zurück, soweit dies zur Vermeidung einer Überschuldung erforderlich ist. Diese Zusagen sind frühestens zum 31. Dezember 2027 kündbar, enden jedoch automatisch mit Ablauf des 31. Dezember 2028, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Wir erwarten, dass durch die bestehenden Zusagen der Gesellschafter die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gesichert ist und eine Überschuldung der Gesellschaft im Rechtssinne verhindert wird. Nach aktueller Einschätzung ergeben sich aus den vorstehend beschriebenen besonderen Entwicklungen keine Risiken, die in ihrer Gesamtheit eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft ausmachen würden. Die vorstehend gemachten, zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf unseren gegenwärtigen Erwartungen und bestimmten Annahmen und können von den tatsächlichen Ergebnissen abweichen. Die Unternehmensgruppe wird sich auch zukünftig auf die Zentralisierung von redundanten Funktionen innerhalb Europas fokussieren, um einerseits die entsprechende Qualität und Effizienz zu steigern, andererseits die Kosten der Gesellschaft sowie auch die Kosten europäischer Schwestergesellschaften zu senken.
Raunheim, 18. Februar 2025 Die Geschäftsführung Thomas Kühlewein BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Registerinformation Die Insight Technology Solutions GmbH ("Insight") hat ihren Sitz in Raunheim und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HRB 103112 eingetragen. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelten Nutzungsdauer (3-10 Jahre). Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften ausgewiesen. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel sind zu Nominalwerten bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen werden gebildet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Beträge, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags. Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der projizierten Einmalbeitragsmethode ermittelt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,74 %; es handelt sich um den in der Rückstellungsabzinsungsverordnung genannten und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zins der letzten sieben Jahre für die pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Verbindlichkeiten sind mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Beträge, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Aktive latente Steuern auf künftige Steuerentlastungen werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 HGB nicht angesetzt. Erläuterungen zum Jahresabschluss Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel am Ende des Anhangs ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr ausnahmslos innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem laufenden Leistungs- und Verrechnungsverkehr. Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen T€ 0 (Vj. T€ 0) gegenüber Gesellschaftern. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beläuft sich auf T€ 2.500 (Vj. T€ 2.500). Die Kapitalrücklage beträgt T€ 24.669 (Vj. T€ 24.669). Die Insight Inc. und die Insight B.V. haben sich verpflichtet, die Gesellschaft auf erstes Anfordern stets in der Weise finanziell auszustatten, dass die Gesellschaft jederzeit in der Lage ist, ihre gegenwärtigen und zukünftigen finanziellen Verpflichtungen im Zeitpunkt von deren Fälligkeit zu erfüllen. Weiterhin treten die Insight Inc. und die Insight B.V. mit ihren fälligen Ansprüchen hinter sämtliche Forderungen gegenwärtiger und zukünftiger Gläubiger zurück, soweit dies zur Vermeidung einer Überschuldung erforderlich ist. Diese Zusagen sind frühestens zum 31. Dezember 2027 kündbar, enden jedoch automatisch mit Ablauf des 31. Dezember 2028, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Für weitere Ausführungen verweisen wir auf die Angaben im Lagebericht im Abschnitt "Prognose-, Chancen- und Risikobericht". Sonstige Rückstellungen Der Posten Sonstige Rückstellungen beinhaltet im Wesentlichen noch zu erbringende Verpflichtungen aus ausstehenden Lizenzabrechnungen, Waren, sowie Beträge für Personalkosten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, ausnahmslos binnen eines Jahres fällig. Besondere Sicherheiten wurden nicht gewährt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem laufenden Leistungs- und Verrechnungsverkehr betragen T€ 4.358 (Vj. T€ 4.699). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen T€ 19.144 (Vj. T€ 39.688) das gemeinsame Cash Pooling. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen insgesamt in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0). Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich nach Regionen wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse setzen sich nach Produkten wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Erträge Der Posten beinhaltet T€ 1.088 (Vj. T€ 556) Erträge aus Währungskursdifferenzen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 185 (Vj. T€ 360) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten beinhaltet T€ 1.645 (Vj. T€ 332) Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten. Währungskursdifferenzen Die Höhe der Erträge und Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen sind Ergebnis der Buchungssystematik, bei welcher Fremdwährungsposten täglich umbewertet werden. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Position enhält in Höhe von 4 (Vj. TEUR 4) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Geschäftsführung Glynis Ann Bryan, Phoenix - USA, Chief Financial Officer Insight Enterprises, Inc. (bis 31. Dezember 2024) Thomas Kühlewein, München, Dipl. Betriebswirt Auf die Darstellung der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Anzahl der Mitarbeiter Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 199 Angestellte (Vj. 190) beschäftigt. Davon waren durchschnittlich 57 Mitarbeiter im Vertrieb und 142 in der Verwaltung tätig. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht aus der Bilanz ersichtlichen finanziellen Verpflichtungen gegenüber Dritten setzen sich wie folgt zusammen:
Prüfungshonorar Das Honorar des Abschlussprüfers für 2023 beträgt T€ 58 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen für die Jahresabschlussprüfung. Nachtragsbericht Es sind keine Tatbestände von besonderer Bedeutung bekannt geworden, die sich zwischen dem Bilanzstichtag und dem Erstellungsdatum des Jahresabschlusses ergeben haben. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss wird über die Gesellschafterinnen Insight Technology Solutions Inc., Delaware/ USA (75 %) und Insight Enterprises Holdings B.V., Apeldoorn/Netherlands (25 %), in den von der Insight Enterprises Inc., Tempe/Arizona/USA, erstellten und offengelegten Konzernabschluss einbezogen. Er umfasst den größten Kreis von einbezogenen Unternehmen. Der Konzernabschluss der Insight Enterprises Inc. kann bei der SEC (Securities and Exchange Commission) unter der Registernummer 0-25092 eingesehen werden. Vorschlag zur ErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.240.011,22 mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von 23.966.191,28 zu verrechnen und den resultierenden Betrag in Höhe von EUR 22.726.180,06 auf neue Rechnung vorzutragen.
Raunheim, 18. Februar 2025 gez. Thomas Kühlewein Die Geschäftsführung
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Insight Technology Solutions GmbH, Raunheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Insight Technology Solutions GmbH, Raunheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Insight Technology Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 18. Februar 2025 BANSBACH
GmbH
Tiemann, Wirtschaftsprüfer Schneider, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 18. Februar 2025 festgestellt. |
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