HUMANA GmbH
Selbe AdresseHerstellung von homogenisierten und diätetischen Nahrungsmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Bochet seit 20.9.2021 | Geschäftsführer |
Markus Kösters seit 4.8.2021 | Prokura |
Peter Hüttmann seit 12.12.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% | |
Drents Overijsselse Coöperatie Kaas U.A. | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Humana Vertriebs GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens1.1 Unternehmensprofil Grundlage des Unternehmens ist der Vertrieb von Baby- und Kleinkindnahrung in den Bereichen Beikost und Babymilchnahrung unter den Marken Alete und Humana im deutschsprachigen Raum. Die Humana Vertriebs GmbH ist gesellschaftsrechtlich eine 100% Tochter der DMK Baby GmbH, welche wiederum zu 100% der DMK Deutsches Milchkontor GmbH in Zeven zugehörig ist. DMK Baby bildet dabei neben der Sparte Eis und den Molkerei-Produkt-Sparten Marke, Handelsmarke, International und Industrie die sechste Säule innerhalb des DMK Konzerns und vereint das Markengeschäft mit dem Eigenmarkengeschäft. Die DMK Baby verfügt neben verschiedenen Vertriebsgesellschaften im In- und Ausland auch über Produktionsgesellschaften, von denen die Sunval Nahrungsmittel GmbH in Waghäusel (Glaskost) und DMK Baby Strückhausen GmbH in Strückhausen (Säuglingsmilchen) auch wesentliche Lieferanten des Produktportfolios der Humana Vertriebs GmbH sind. 1.2 Ziele und Strategien Der strategische Fokus der DMK Baby Group ist auf ein markt- und konsumentenorientiertes Wachstum ausgerichtet. Das langfristige Wachstumspotential wird von der Geschäftsführung des Konzerns als hoch angesehen. Folglich kommt der Babynahrungssparte innerhalb der DMK Group eine hohe Bedeutung zu. Starke Wachstumspotentiale werden insbesondere in internationalen Märkten, aber auch im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel gesehen. Zielsetzung der DMK Baby Gruppe ist es, die Ertragssituation zu verbessern und langfristig nachhaltig wachsende Profitabilität zu erreichen. Im Jahr 2023 konnten die Kostensteigerungen des Vorjahres über weite Strecken durch Preiserhöhungen ausgeglichen werden, allerdings blieb das Ergebnis der DMK Baby Gruppe erneut unter Plan, insbesondere beeinflusst durch stark gestiegene Zinssätze und einer unter Plan liegenden Werksauslastung. 1.3 Nachhaltigkeitsmanagement Die Humana Vertriebs GmbH ist als hundertprozentige Tochtergesellschaft der DMK Baby GmbH in den Konzern der Deutsches Milchkontor eG integriert. Das Nachhaltigkeitsmanagement wird zentral von der DMK GmbH gesteuert. 1.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Als zentrale finanzielle Leistungsindikatoren sind wie im Vorjahr die Umsatz- und die Ergebnisentwicklung definiert. Die Umsatz- und die Ergebnisentwicklung werden mittels eines Monatsreports und der Wochenreports überwacht. Hierbei werden die wichtigsten Kennzahlen den Plan- und den Vorjahreswerten gegenübergestellt. II. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach den Jahren der Pandemie setzte sich die wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund der zunehmenden politischen Instabilität weiter fort. Neben dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine sorgte vor allem die militärische Eskalation des Nahostkonflikts 2023 für eine weitere Destabilisierung. Das globale Wirtschaftswachstum liegt im Berichtszeitraum nach aktuellen Prognosen mit 3,1 % um 0,4 % unter dem Vorjahreswert. 1 Das Wirtschaftswachstum in den USA stagnierte in 2023 auf dem Vorjahresniveau von 2,1 %, 2 wogegen sich das Wachstum in China in 2023 mit guten 5 % wieder deutlich stabiler als im Vorjahr zeigte (knapp 3 % in 2022). 3 Der Ölpreis hat sich, trotz der militärischen Eskalation des Nahostkonflikts, in 2023 weitestgehend stabil gezeigt. 4 Die Bewertung des EURO gegenüber dem US-Dollar war im Jahresverlauf schwankend, aber auf einem relativ stabilen Niveau zwischen 1,05 $ und 1,10 $. 5 In Deutschland konnte sich der Trend der wirtschaftlichen Erholung nach den Pandemiejahren nicht fortsetzen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag in 2023 um 0,3 % unter dem Wert des Vorjahres. 6 Das hatte auch Auswirkungen auf Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung in Deutschland, die in 2023 jahresdurchschnittlich deutlich gestiegen sind. Die Zahl der Arbeitslosen lag im Jahr 2023 im Mittel bei 2,61 Mio. Personen und stieg damit um 191.000 Personen gegenüber dem Vorjahr. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,4 %-Punkte auf 5,7 %. 7 Der Krieg in der Ukraine hat vor allem durch gestiegene Energiepreise in Deutschland die Produktions- und Lebenshaltungskosten 2022 auf ein Rekordniveau getrieben. In 2023 gab es eine erste Erholung und die Inflation lag mit 5,9 % leicht unter dem Rekordniveau des Vorjahrs (6,9 %). 8 2.2. Entwicklung der Branche 9 Der Beikostmarkt in Deutschland konnte seinen Wert in 2023 um +5,2% oder +33,1 Mio. Euro auf 665,8 Mio. Euro steigern. Wachstumstreiber waren dabei erneut die Kategorien Kekse/Snacks (Wachstum +18,6% bzw. +27,6 Mio. Euro; 26,4% Kategorieanteil) sowie Quetschbeutel (Wachstum +10,0% bzw. +13,8 Mio. Euro; 22,8% Kategorieanteil), während die größte Kategorie Glaskost (-9,4 Mio. Euro; 29,5% Kategorieanteil) mit -4,6% schrumpft und deutlich hinter dem Gesamtwachstum zurückbleibt. Die stärksten Wertzuwächse im Markt erreichen erneut die Handelsmarken (+3,4%-Punkte auf 22,3%), die damit die zweite Position im Markt hinter Hipp verstärken konnten. Die größten Marken Hipp (-1,9%-Punkte auf 30,5%) und Bebivita (-1,1%-Punkte auf 14,9%) verlieren im Markt, ebenso wie Freche Freunde (-1,2%-Punkte auf 9,8%) und Alete (-0,2%-Punkte auf 2,6%). Einzig Fruchtbar (+1,8%-Punkte auf 9,4%) kann in 2024 wachsen. Der Markt für Säuglingsmilchen kann ebenso wie im Jahr 2022 im Wert um +3,5% oder +14,9 Mio. Euro auf 442,1 Mio. Euro zulegen, verliert aber erneut im Volumen um -4,5%. Die über dem Marktdurchschnitt wachsenden Segmente sind dabei die Folgestufe 2 mit +3,8% (12,5% Kategorieanteil), Kindermilch mit +8,1% (11,5% Kategorieanteil) und Spezialmilchen mit +7,8% (4,0% Kategorieanteil). Ebenso wie im Beikostmarkt - aber startend von einer deutlich kleineren Basis - wachsen die Handelsmarken erneut am stärksten (+1,1%-Punkte Marktanteil auf 4,1%). Auch Bebivita kann als Marke im Preiseinstiegsbereich Marktanteile ausbauen (+0,4%-Punkte auf 16,0%), während alle anderen Marken verlieren. Humana erreicht einen Marktanteil von 2,1% (-0,4%-Punkte), Milasan von 1,0% (-0,2%-Punkte). 2.3 Entwicklung Handel in Deutschland 10 Im Beikostmarkt entfallen 64,6% des kumulierten Jahresumsatzes auf den Drogeriemarkt-Kanal, gefolgt von 22,9% im LEH und 12,5% im Discount. Dabei wächst der Drogeriemarkt-Kanal mit +10,5% erneut überproportional. Im Markt für Säuglingsnahrung entfallen 73,8% des kumulierten Jahresumsatzes auf den Drogeriemarkt-Kanal, gefolgt von 20,1% im LEH und 6,1% im Discount. Auch hier liegt das Wachstum im Drogeriemarkt mit +6,1% über dem Wachstum des Gesamtmarktes. 2.4 Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 wurde der Fokus für die Marke Humana auf den Ausbau der Kontakt-Reichweite und der Verfügbarkeit im Lebensmitteleinzelhandel gelegt. So wurde die Marke verstärkt in sozialen Netzwerken beworben und die Distribution im Lebensmitteleinzelhandel für die wichtigsten Produkte ausgeweitet (Bsp. Hauptprodukt Humana Pre liegt nun bei einer gewichteten Distribution von 80% (+2,6%-Punkte zum Vorjahr) 11 . Bei Alete wurde 2023 verstärkt in Media investiert - mit dem klaren Fokus auf Snacks & Kekse. Dieser Fokus führte zu einem weiteren erfolgreichen Jahr mit +23,0% Wertwachstum zu Endverbraucherpreisen im Bereich Snacks & Kekse 12 . Aufgrund der steigenden Rohstoff- und Energiepreise kam es bei beiden Marken zu erheblichen Kostensteigerungen bei allen Produkten. Die gestiegenen Produktions- und Bezugspreise wurden näherungsweise durch Preiserhöhungen am Markt und teilweise durch die Auslistung defizitärer Produkte kompensiert. Gleichzeitig hat die historisch gestiegene Inflationsrate dazu geführt, dass sich das Konsumverhalten stärker hin zur Handelsmarke entwickelt hat und die Preiserhöhungen zum Teil zu einem Volumenrückgang geführt haben. Teilweise hat eingeschränkte Produktverfügbarkeit insbesondere von Drittlieferanten das Umsatzwachstum gebremst. Das Markengeschäft der Humana Vertriebs GmbH konnte sich in diesem schwierigen Umfeld behaupten, die geplante signifikante Umsatzsteigerung konnte jedoch insgesamt im Jahr 2023 noch nicht umgesetzt werden. Des Weiteren führten unter anderem die verstärkten Markeninvestitionen (vor allem im Media-Bereich) zum negativen Jahresergebnis in 2023, erwartungsgemäß unterhalb des Ergebnisses des Vorjahres, jedoch konnte die Lücke zum Vorjahr durch Preiserhöhungs- und Einsparmaßnahmen geringer gehalten werden als im Plan angenommen. 2.5 Investitionen Investitionen wurden in Höhe von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 7) getätigt. Diese betreffen vollumfänglich die Anschaffung von geringwertigen Wirtschaftsgütern. 2.6 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Umsatz von TEUR 28.071 (i. Vj. TEUR 28.818) erzielt, überwiegend mit Drogerie- und Lebensmitteleinzelhändlern. Der leichte Rückgang resultiert größtenteils aus fehlender Nachfrage, da die Kunden inflationsbedingt auf preisgünstigere Handelsmarken umgestiegen sind, sowie aus der Einstellung defizitärer Produkte. Die negativen Effekte wurden durch Preiserhöhungen größtenteils ausgeglichen. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 1.382 (i. Vj. TEUR 1.112) und betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen sowie Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen. Dem Umsatz stehen Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren von TEUR 15.333 (i. Vj. TEUR 16.088) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen TEUR 24 (i. Vj TEUR 0) gegenüber. Damit ergibt sich eine Rohertragsmarge von 45,3 %, die im Vergleich zum Vorjahr (44,2 %) um rund 1,1 %-Punkte gestiegen ist. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus Preiserhöhungen auf das gesamte Beikostsortiment. Material-, Energie- und Einkaufspreissteigerungen aus den beiden vergangenen Jahren konnten damit zu einem guten Teil kompensiert werden. Darüber hinaus sind Personalaufwendungen von TEUR 2.721 (i. Vj. TEUR 2.445), Abschreibungen von TEUR 246 (i. Vj. TEUR 260) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen von TEUR 11.705 (i. Vj. TEUR 11.742) angefallen. Der Anstieg der Personalaufwendungen ist im Wesentlichen auf die gestiegene Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Hintergrund ist die Intensivierung des Distributionsausbaus. Die Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich sowohl inhaltlich als auch der Höhe nach auf Vorjahresniveau. Unter Berücksichtigung des Steueraufwands in Höhe von TEUR 29 (i. Vj. Steuerertrag von TEUR 521), der im Wesentlichen periodenfremde Aufwendungen aus zu erwartenden Steuernachzahlungen betrifft, ergibt sich in 2023 ein Jahresfehlbetrag nach Steuern von TEUR 753 (i. Vj. Jahresfehlbetrag von TEUR 101). 2.7 Vermögens- und Finanzlage Im langfristigen Vermögen sind mit TEUR 1.326 (i. Vj. TEUR 1.570) die von der Gesellschaft gehaltenen Markenrechte Alete und MamAlete enthalten. Die Veränderung der immateriellen Vermögensgegenstände resultiert ausschließlich aus der planmäßigen Abschreibung auf diese Markenrechte. Der Rückgang der Vorräte um TEUR 1.512 auf TEUR 4.589, der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 235 auf TEUR 523 sowie der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Gesellschafter um TEUR 1.145 auf TEUR 2.556 im Vergleich zum Vorjahr sind im Wesentlichen auf stichtagsbezogene Effekte zurückzuführen. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 1.694 auf TEUR 2.992 ist ebenfalls stichtagsbedingt und betrifft im Wesentlichen im Rahmen eines Factorings verkaufte, aber noch nicht regulierte Forderungen. Auf der Passivseite wird ein Eigenkapital von TEUR 3.851 ausgewiesen (i. Vj. TEUR 4.604). Die Veränderung resultiert vollumfänglich aus dem im Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresfehlbetrag von TEUR 753 (i. Vj Jahresfehlbetrag TEUR 101). Damit ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 32,0%, die unterhalb der Eigenkapitalquote des Vorjahres von 35,4% liegt. Die Fremdkapitalstruktur ist vor allem durch Steuerrückstellungen von TEUR 40 (i. Vj. TEUR 0), sonstige Rückstellungen von TEUR 1.949 (i. Vj. TEUR 2.305), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.069 (i. Vj. TEUR 2.849), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 80 (i. Vj. TEUR 950), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 1.573 (i.Vj TEUR 0) sowie durch sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 3.461 (i. Vj. TEUR 2.294) geprägt. Der Zugang der Steuerrückstellungen resultiert aus der Zuführung von Steuerrückstellungen aufgrund einer Betriebsprüfung. Die sonstigen Rückstellungen sind etwa auf Niveau des Vorjahres. Die Veränderungen im Bereich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind größtenteils stichtagsbedingt. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten ist hauptsächlich auf höhere Bonusgutschriften auf den entsprechenden Debitorenkonten zum Bilanzstichtag zurückzuführen. Die liquiden Mittel belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0). Durch die Einbindung in die DMK Gruppe ist die Vermögens- und Finanzlage nur bedingt vergleichbar mit anderen Unternehmen unserer Branche. Die Finanzierung der Humana Vertriebs GmbH wird im Rahmen der Konzernfinanzierung der DMK-Gruppe durch ein Kreditlimit in ausreichender Höhe sichergestellt. Die Humana Vertriebs GmbH ist eingebunden in das Cash Pooling der DMK GmbH. Die Bankkonten werden zum DMK GmbH Cash Pool gecleart und Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Hauptgesellschafter auf einem Verrechnungskonto dargestellt. 2.8 Gesamtaussage der Geschäftsführung zur wirtschaftlichen Lage Die Ergebnissituation der Humana Vertriebs GmbH in 2023 ist moderat negativ; das Jahr wurde mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 753 (i. Vj. TEUR 101) abgeschlossen. Lieferschwierigkeiten unserer Lieferanten und Erhöhungen unserer Bezugspreise konnten nicht vollständig durch Preiserhöhungen und Kosteneinsparungen kompensiert werden. Schließlich wurde auch verstärkt in den Aufbau der Marken investiert. Im Hinblick auf die Entwicklung der Umsatzerlöse konnte die im Vorjahr getroffene signifikante Wachstumsprognose mit einem Anstieg auf TEUR 28.071 (i.Vj. TEUR 28.817) nicht erreicht werden, da Kunden im Markt verstärkt günstigere Eigenmarkenprodukte gewählt haben. Dennoch ist die Geschäftsführung vor diesem Hintergrund mit der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft insgesamt zufrieden, da fokussiert an den strategischen Zielen gearbeitet werden konnte und Grundlagen für eine stärkere zukünftige Entwicklung vorbereitet wurden. III. PrognoseberichtDie Nachfrage nach Babynahrung im Bereich Beikost wird in 2024 leicht rückläufig eingeschätzt, obwohl im Bereich "gesundes Snacking" weiterhin Wachstumspotential besteht. Die rückläufigen Geburtenzahlen (vorläufige Zahlen weisen auf einen einstelligen negativen Rückgang zum Vorjahr hin) 13 und die erfolgreiche Empfehlung der WHO für eine Förderung des Stillens sorgen für leicht rückläufige Volumen und somit für einen weiteren Verdrängungswettbewerb im Säuglingsmilchmarkt. Im Gegensatz zu den zwei letzten Jahren werden im Bereich Energie geringere Preiserhöhungen erwartet. Im Bereich Lohnkosten wird allerdings mit steigenden Forderungen gerechnet. Die Humana Vertriebs GmbH setzt ihre Strategie mit einem Fokus auf Reichweite und mehr Verfügbarkeit fort. Für das Jahr 2024 wird für die Marken Alete und Humana in Deutschland im Markt mit Hilfe von Produktneueinführungen, einer verstärkten Markenaktivierung am Point of Sale und Mediaunterstützung eine signifikante Umsatzsteigerung erwartet. Durch fortbestehenden Preisdruck und verstärkte Investitionen in die Marken wird dennoch mit einem erneut negativen Ergebnis etwa auf dem Niveau des Jahres 2023 gerechnet. Die Liquiditätssituation wird sich nach Meinung der Geschäftsführung stabil entwickeln und durch die Einbindung in die Konzernfinanzierung der DMK Gruppe mit ausreichend hohem Kreditlimit gesichert sein. Ein durchgehend positives Eigenkapital ist bei budgetiertem Jahresverlauf im Jahr 2024 zu erwarten. IV. Chancen- und Risikobericht4.1 Chancen Die Chancen der Humana Vertriebs GmbH bestehen in einer innovativeren Produktpolitik. Dazu sind zusätzlich - nach 5 Jahren mit sehr eingeschränkter Markenunterstützung - eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und eine entsprechende Marketinginvestition hinter der Marke Alete unumgänglich. DMK als Eigentümer ermöglicht diese Stärkung u.a. dank dem Zugang zu den Ressourcen der Gruppe. In Folge dieser Marketinginvestitionen besteht das Potential von signifikanten Umsatzsteigerungen in den kommenden Geschäftsjahren. 4.2 Risiken 4.2.1 Risikomanagement Die Humana Vertriebs GmbH ist in das Risikomanagementsystem der DMK GmbH eingegliedert. Ebenso wird im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages das IT-Risiko über den Gesellschafter DMK gesteuert und die ständige Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme sichergestellt. Zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und Rechnungslegung besteht ein internes Kontrollsystem (IKS). Dieses umfasst überwachende, sichernde und aufdeckende Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen im Rechnungswesen sowie in anderen operativen Funktionen. Zu diesen Maßnahmen zählen u.a. Funktionstrennungen, manuelle und IT-gestützte Genehmigungsprozesse (z.B. 4-Augen-Prinzip), Berechtigungskonzepte und damit verbundene Zugriffsbeschränkungen sowie IT-Kontrollen und systemgestützte Verfahren zur Verarbeitung von Daten. Meldeverfahren, Verfahrensanweisungen etc. unterstützen die Rechnungslegung und Berichterstattung. Nachfolgend haben wir die für die Humana Vertriebs GmbH relevanten Risiken entsprechend ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und betragsmäßigen Auswirkung absteigend dargestellt: 4.2.2 Marktbezogene Risiken Preis- und Absatzrisiken In unserem Geschäftsumfeld sind wir unter anderem von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa abhängig. Der Preisdruck am Markt kann sich durch den dynamischen Wettbewerb für Babynahrung und die oligopolistisch geprägte Kundenstruktur weiter verschärfen. Darüber hinaus ist das Absatzvolumen stark von der Geburtenentwicklung determiniert, die in Deutschland rückläufig ist. 14 Die Gesellschaft wirkt diesem Risiko durch eine strategische Neuausrichtung der Vertriebsaktivitäten auf Kunden und Märkte sowie durch kontinuierliche Produktentwicklungen entgegen. Darüber hinaus setzt die Humana Vertriebs GmbH auf höchste Qualität der Produkte und hat ein entsprechendes Qualitätssicherungssystem eingerichtet. Einkaufsrisiken Einkaufsrisiken bestehen in den Verträgen mit externen Lieferanten sowie im Bereich der DMK Baby eigenen Produktionsstätten. Hier spiegelt sich die entsprechende Werksauslastung teils direkt in den Verrechnungspreisen wider und kann nur bedingt beeinflusst werden. Zudem wirken sich fortlaufende Lohnsteigerungen und erhöhte Energiekosten negativ auf die Einkaufpreise aus. Rechtliche Risiken Rechtliche Risiken können aus behördlichen Verfahren - insbesondere im Bereich Qualität sowie aus vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs-, arbeits-, marken- und umweltrechtlichen Regelungen im Rahmen der Geschäftstätigkeit resultieren, die bei Verletzung Kosten verursachen können. Der Humana Vertriebs GmbH sind derzeit keine wesentlichen Risiken aus Rechtsstreitigkeiten oder Ähnlichem bekannt, die die geschäftliche Lage des Unternehmens erheblich beeinflussen könnten. 4.2.3 Finanzielle Risiken Forderungsausfallrisiken Die Kunden der Gesellschaft umfassen vorrangig große Drogeriemärkte sowie Lebensmitteleinzelhändler, deren Bonität als gut eingeschätzt wird. Um einem potenziellen Ausfallrisiko auf Forderungen dennoch entgegenzuwirken und zur Optimierung der Kapitalbindung besteht ein aktives Forderungsmanagement. Liquiditätsrisiken Aufgrund des positiven Eigenkapitals und der Einbindung in das DMK Cash Management mit entsprechender Kreditlinie bestehen derzeit keine Liquiditätsrisiken. 4.2.4 Sonstige Risiken Weiterhin sind unternehmensseitig Standardprozesse etabliert, die eine schnelle Anpassung der Arbeitsweisen im Unternehmen erlauben. Aufgrund von weiter bestehenden internationalen Konflikten wie z.B. dem Krieg in der Ukraine oder der Lage im Nahen Osten besteht weiterhin ein Risiko negativer Auswirkungen auf Lieferketten oder Material-/Energiepreise. 4.3 Gesamtaussage zur Darstellung der Chancen- und Risikolage Aus derzeitiger Sicht und vor dem Hintergrund der vorstehenden Ausführungen ist nach Einschätzung der Geschäftsführung weder aus einzelnen Risiken noch aus der Gesamtheit aller zurzeit bekannten Risiken eine Bestandsgefährdung noch eine Entwicklungsbeeinträchtigung der Gesellschaft erkennbar. Die bestehenden Chancen ermöglichen ein Umsatzwachstum und ein daraus resultierendes Ergebniswachstum in den Folgejahren.
1
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für alle Kaufleute (§§ 242 bis 256a HGB), den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften und bestimmte Personenhandelsgesellschaften (§§ 264 bis 288 HGB) sowie den weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften (§ 42 GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zu Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten und die Mitzugehörigkeitsvermerke sind aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Zahlenangaben erfolgen in EUR Mio., TEUR und EUR. B. Angaben zur Bilanzierung und BewertungDie im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze haben wir beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 bis 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bemessung der Abschreibungen erfolgt im Geschäftsjahr des Zugangs pro rata temporis. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 1 und 13 Jahren. Die Bewertung der Vorräte erfolgte mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert. In der Verwendung geminderte Bestände wurden entsprechend abgewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung und das strenge Niederstwertprinzip wurden bei den Vorräten beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Für risikobehaftete Einzelforderungen wurden Wertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Ausfallrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ansatz des gezeichneten Kapitals erfolgte zum Nennwert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Art und Weise notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei der Ermittlung der Jubiläumsverpflichtungen wurde die Projected-Unit-Credit-Methode angewendet. Sofern keine Festbetragszusagen vorlagen, erfolgte die Berechnung unter Berücksichtigung eines prognostizierten Gehaltstrends von 2,8% und einem Rechnungszins von 1,75%. Ferner wurde die Sterbetafel von Dr. Heubeck auf Basis der Richttafel 2018 G bei der Ermittlung berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennwert bilanziert. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagespiegel, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen analog zum Vorjahr in vollem Umfang auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten zu erwartende Steuernachzahlungen aufgrund der Betriebsprüfung für die Jahre 2017-2019. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich im Berichtsjahr auf insgesamt TEUR 1.949 (Vorjahr TEUR 2.305). Sie beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Boni und Werbekostenzuschüsse in Höhe von TEUR 1.393 (Vorjahr TEUR 1.350), Personalrückstellungen von TEUR 132 (Vorjahr TEUR 131) sowie Kosten für Abschluss- und Prüfungskosten von TEUR 19 (Vorjahr TEUR 26). 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr in voller Höhe um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen in vollem Umfang auf sonstige Verbindlichkeiten und betreffen die Verrechnungssalden aus dem konzerninternen Liquiditätsausgleich. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
Unterteilt nach geographischen Gesichtspunkten ergibt sich folgende Zusammensetzung:
2. Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende Beträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung ausgewiesen:
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres beinhaltet folgende wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen:
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In dem Posten sind periodenfremde Erträge, im Wesentlichen aus der Auflösung nicht mehr benötigter Steuerrückstellungen, in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 521) enthalten. In dem Posten sind darüber hinaus periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr TEUR 0) aus zu erwartenden Steuernachzahlungen aufgrund der Betriebsprüfung für die Jahre 2017-2019 enthalten. 4. Sonstige Steuern In dem Posten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 0) aus zu erwartenden Steuernachzahlungen aufgrund der Betriebsprüfung für die Jahre 2017-2019 enthalten. D. Sonstige AngabenI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen: Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Verpflichtungen in der o.g. Höhe eintreten werden. II. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Anzahl der in 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
III. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer:
Auf die Angaben im Sinne des § 285 Nr. 9 HGB wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. IV. Konzernverhältnisse Die Deutsches Milchkontor eG, Zeven, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, und die DMK Deutsches Milchkontor GmbH, Bremen, stellt den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Konzernabschlüsse werden jeweils im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. V. Globale Mindestbesteuerung (GloBE Rules) Die Humana Vertriebs GmbH fällt aufgrund umsatzabhängiger Kriterien der Unternehmensgruppe, zu der sie gehört, in den Anwendungsbereich der sogenannten GloBE Rules (globale Mindestbesteuerung). Die Gesetzgebung zur globalen Mindestbesteuerung wurde in Deutschland erlassen und wird am 1. Januar 2024 in Kraft treten. Aufgrund der aktuellen Struktur der Unternehmensgruppe kommt eine zusätzliche Steuerbelastung für die Humana Vertriebs GmbH nur in Betracht, soweit der effektive Steuersatz der Unternehmensgruppe in Deutschland unterhalb des Mindeststeuersatzes von 15% liegt. Davon ist jedoch aufgrund der in Deutschland deutlich über 15% liegenden nominalen Steuerbelastung nicht auszugehen, sodass sich für die Humana Vertriebs GmbH voraussichtlich keine zusätzliche Steuerbelastung aus der globalen Mindestbesteuerung ergibt. VI. Abschlussprüferhonorar Das Honorar der Abschlussprüfer betrug in 2023 TEUR 50 und entfiel mit TEUR 28 auf Abschlussprüfungsleistungen und mit TEUR 22 auf Steuerberaterleistungen. VII. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. VIII. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Bremen, den 23. Februar 2024 Peter Hüttmann Patrick Bochet Entwicklung des Anlagevermögens
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Humana Vertriebs GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Humana Vertriebs GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Humana Vertriebs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 23. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Norbert Niedenhof, Wirtschaftsprüfer ppa. Marc Neppert, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 08.08.2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
26 nahegelegene Organisationen
Herstellung von homogenisierten und diätetischen Nahrungsmitteln
Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten
Herstellung von Speiseeis
Beteiligungsgesellschaften
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Herstellung von Milcherzeugnissen
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Beteiligungsgesellschaften
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen